Was Verdient Ein Gesetzlicher Betreuer Im Monat?

Was Verdient Ein Gesetzlicher Betreuer Im Monat
Gesetzliche Betreuung: Vergütung und Kosten – Eine gesetzliche Betreuung erfordert Aufwand und diese kostet. Die Kosten für die Vergütung eines Betreuers sowie die Kosten für das gerichtliche Verfahren muss die betreute Person übernehmen. Je nach Umfang, Erfahrung und Dauer der gesetzlichen Betreuung verdient ein Berufsbetreuer im Monat umgerechnet zwischen 200 und 400 Euro pro Monat und Betreuung.

Ehrenamtliche Betreuer erhalten eine pauschale Aufwandsentschädigung von 399 Euro jährlich. Wieviel davon der Betreute zahlen muss, richtet sich nach seinen finanziellen Mitteln. Kann er diese Kosten gar nicht aufbringen, kann er Verfahrenskostenhilfe für die gerichtlichen Auslagen sowie die Übernahme der Kosten seitens des Sozialamts beantragen.

Dabei ist ein Vermögen von bis zu 25.000 Euro sowie Wohneigentum grundsätzlich anrechnungsfrei. Das alles zeigt: eine gesetzliche Betreuung ist nicht auf Gewinn ausgelegt. Im Gegenteil: Meist ist sie noch nicht einmal kostendeckend. Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine gesetzliche Betreuung zu übernehmen, macht dies nicht aus finanziellen Gründen.
Gehaltsspanne: Rechtliche/-r Betreuer/-in in Deutschland 46.807 € 3.775 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden : 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.42.105 € 3.396 € (Unteres Quartil) und 52.035 € 4.196 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.

Wie viel verdient man als rechtlicher Betreuer?

Gesetzliche Betreuerin. Die rechtliche Betreuung unterscheidet zwischen ehrenamtlichen Betreuerinnen (meist Familienangehörige), Vereinsbetreuern, Behördenbetreuerinnen und selbstständigen Berufsbetreuern. Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.

Was bekommt ein Betreuer?

Berufsbetreuer erhält Vergütung – Ist nun ein sogenannter Berufsbetreuer bestellt, ändert sich die Angelegenheit. Ein Berufsbetreuer bekommt eine Vergütung für seine Tätigkeit. Die Vergütung des Berufsbetreuers ist geregelt im Gesetz über die Vergütung von Vormündern und Betreuern (VBVG).

  1. Der Betreuer muss sich verpflichten, mindestens 11 Betreuungen zu übernehmen.
  2. Dann erhält er gemäß den gesetzlichen Bestimmungen ab dem ersten Betreuungsfall eine Vergütung.
  3. Die Stundenkontingente sind pro Betreuungsfall pauschaliert.
  4. Die Höhe der Stundensätze richtet sich nach der beruflichen Qualifizierung des Betreuers.

Es gibt drei Stufen: 27,–€, 33,50 € und 44,–€, jeweils brutto. Die Einstufung erfolgt bei der ersten Kostenabrechnung. Seit 01.07.2005 gelten folgende Stundensätze:

Stufe 1 (Mindeststundensatz): 27,–€ brutto Stufe 2 Abgeschlossene Lehre und besondere Kenntnisse, die für die Führung von Betreuungen nutzbar sind: 33,50 € brutto Stufe 3 Besondere Kenntnisse und abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule: 44,–€ brutto.

Im ersten Jahr nach Übernahme der Betreuung wird ein erheblich höheres Stundenkontingent vergütet als danach. Differenziert wird danach, ob der Betreute in einem Heim oder zu Hause lebt. Bei vermögenden Betreuten wird ein höherer Arbeitsaufwand bezüglich der Vermögenssorge angenommen.

  1. Wie bei den ehrenamtlichen Betreuern übernimmt der Betreute beim Vorliegen von Vermögen die Kosten für den Berufsbetreuer.
  2. Liegt kein Vermögen vor, so trägt auch hier die Staatskasse diese Kosten, d.h.
  3. Der Berufsbetreuer rechnet dann mit dem Betreuungsgericht ab.
  4. Verfasst von: Curendo-Redaktion,
  5. Auch wenn wir uns bemühen, dass der Inhalt dieses Blogs immer auf dem neuesten Stand ist, spiegeln die Artikel immer den Stand zum Datum der Aktualisierung wieder.
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Dieser Artikel wurde zuletzt am 17.04.2015 aktualisiert.

Wie viel Geld bekomme ich als Betreuer?

Wie viel Geld bekomme ich ehrenamtlich Betreuung? – Als Vormund oder Betreuer haben Sie in der Regel keinen Anspruch auf Vergütung, aber einen Anspruch auf Ersatz Ihrer Aufwendungen. Diese können Sie einzeln abrechnen oder eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von jährlich 399 Euro geltend machen.

Welche Gesetze gelten für den Betreuer?

Vergütung Berufsbetreuer; Betreuervergütung; Stundensatz Berufsbetreuer;Berufsbetreuer; Die Vergütung des Berufsbetreuers wird durch Fallpauschalen bestimmt, §§ 8, 9 und 10 VBVG Ein besonderes Interesse besteht für Sie als angehender Berufsbetreuer natürlich an der Frage, welche Verdienstmöglichkeiten sich ergeben und welche Auslagen Sie erstattet bekommen.

  • Hinweis zu den Fallbeispielen: Zur Darstellung der einzelnen Berechnungen sind Daten erforderlich.
  • Es wird grundsätzlich das Jahr 01 als Beginn angegeben, die nachfolgenden Jahre werden mit 02, 03 usw.
  • Ausgewiesen; das Jahr 04 ist ein Schaltjahr.
  • Fallbeispiel: Der Berufsbetreuer A wird am 20.01.
  • Durch das Amtsgericht mit dem Aufgabenkreis Vermögensverwaltung bestellt; der Beschluss geht ihm am 22.01.

per Post zu. In der Folgezeit wendet er bis zum 31.05. insgesamt 40 Stunden für die Betreuung auf, außerdem ist er 300 km mit seinem PKW im Rahmen der Betreuung gefahren. Am 01.06. beantragt er beim Betreuungsgericht seine Vergütung und den Ersatz für seine Fahrtauslagen festzusetzen; zusätzlich macht er 19 % Mehrwertsteuer geltend.

Der Berufsbetreuer will die Aufwendungen erstattet bekommen, die er zum Zwecke der Führung der Betreuung macht, den sog. Aufwendungsersatz, Daneben möchte er die Zeit, die er für die Betreuung aufwendet, als Vergütung geltend machen. Die materiellen Vorschriften über Vergütung und Auslagenersatz sind zunächst im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt, §§ 1875 bis 1881 BGB.

Für den selbstständig tätigen beruflichen Betreuer und den Vereinsbetreuer muss zusätzlich das Gesetz über die Vergütung von Vormündern und Betreuern (Vormünder- und Betreuervergütungsgesetz – VBVG) angewendet werden, § 1875 Abs.2 BGB. Vergütung, § 1875 BGB Grundsatz: § 1875 Abs.1, § 1876 Abs.1 Satz 1 BGB – Unentgeltlichkeit

ehrenamtlicher Betreuer (nur in Ausnahmefällen Vergütungsanspruch, § 1876 Abs.1 Satz 2 BGB)

Ausnahme: § 1875 Abs.2 BGB – Betreuer mit Vergütungsanspruch

beruflicher Betreuer, § 19 Abs.2 BtOG (selbständig tätiger rechtlicher Betreuer, Vereinsbetreuer) Betreuungsverein Behördenbetreuer

Berufliche Betreuer werden pauschal vergütet Voraussetzung für Ihren Vergütungsanspruch Dem beruflichen Betreuer wird dann eine Vergütung gewährt, wenn er sich als solcher bei seiner Stammbehörde (Betreuungsbehörde am Sitz/Wohnsitz, § 2 Abs.4 Satz 1 BtOG) registriert hat, § 7 Abs.1 und 2 VBVG i.V.m.

§ 19 Abs.2 BtOG. Die Modalitäten des Registrierungsverfahrens sind in den §§ 23 ff. BtOG festgelegt. Eine Zusätzliche Feststellung zum Vergütungsanspruch im Bestellungsbeschluss ist nicht zwingend notwendig. Die Bestellung als beruflicher Betreuer, bzw. im Speziellen als „Vereinsbetreuer” wird dennoch regelmäßig Teil des gerichtlichen Beschlusses sein, § 286 Abs.1 Nr.2 und 4 FamFG.

Beruflicher Betreuer kann auch sein, wer neben einem anderen Beruf als Betreuer tätig wird. Dabei soll es keine Rolle spielen, ob er einer vollen Beschäftigung nachgeht oder teilzeitbeschäftigt ist. In welchem Umfang Sie beabsichtigen, rechtliche Betreuungen zu führen, wird im Rahmen des Registrierungsverfahrens von der Stammbehörde erhoben, § 24 Abs.1 Satz 3 BtOG.

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Merke: Die Stellung als Berufsbetreuer können Sie ausschließlich durch eine erfolgreiche Registrierung bei Ihrer Stammbehörde erreichen. Danach können Sie für jedes Verfahren in dem Sie bestellt werden, einen Vergütungsanspruch nach dem VBVG geltend machen. Anspruch auf eine Vergütung Werden Sie als beruflicher Betreuer in einem Betreuungsverfahren bestellt, erlangen Sie immer eine Vergütung, unabhängig von Umfang und Schwierigkeit der übertragenen Aufgabe, § 7 Abs.1 und 2 VBVG.

Der Vergütungsanspruch richtet sich grundsätzlich gegen den Betreuten (das Betreutenvermögen); soweit dieser i.S.v. § 1880 BGB mittellos ist, kann die Vergütung gegen die Staatskasse geltend gemacht werden, § 16 Abs.1 VBVG. Die Höhe der monatlichen Vergütung Die Höhe der Vergütung des Berufs- und Vereinsbetreuers richtet sich grundsätzlich nach den Fallpauschalen aus § 9 i.V.m.

  • § 8 VBVG und den Vergütungstabellen A, B und C in der Anlage zu § 8 Abs.1 VBVG.
  • Das heißt, der Betreuer erhält nicht die tatsächlich aufgewendete Zeit vergütet, sondern es wird je nach Qualifikation des Betreuers, abhängig von der Dauer der Betreuung, vom gewöhnlichen Aufenthalt (stationäre Einrichtung oder nicht) des Betreuten und von dessen Vermögensstatus eine bestimmte monatliche Pauschale zugebilligt.

So berechnen Sie Ihre Vergütung Die Berechnung Ihrer Vergütung gliedert sich in der Regel in vier Schritte:

Wahl der richtigen Vergütungstabelle welche Qualifikation als Betreuer kann ich vorweisen? 8 Abs.2 Nr.1, 2 und 3 VBVG i.V.m. den Vergütungstabellen A, B und C im Anhang zu § 8 Abs.1 VBVG Wahl der richtigen Stufe innerhalb der für Sie geltenden Vergütungstabelle seit wann besteht die Betreuung? 9 Abs.1 Nr.1, Abs.2 VBVG, Stufe 1-5 in der jeweiligen Vergütungstabelle Bestimmung des gewöhnlichen Aufenthaltsorts des Betreuten befindet sich Ihr Betreuter im Abrechnungszeitraum in einer stationären Einrichtung bzw. einer gleichgestellten ambulant betreuten Wohnform oder in einer anderen Wohnform? 9 Abs.1 Nr.2, Abs.3, Abs.4 Satz 2 VBVG, Differenzierung nach dem gewöhnlichen Aufenthaltsort in der gewählten Stufe der geltenden Vergütungstabelle Feststellung des Vermögensstatus des Betreuten hat der Betreute im Abrechnungszeitraum für die Vergütung einzusetzendes Vermögen? 9 Abs.1 Nr.3, Abs.4 Satz 1 VBVG, Unterscheidung nach mittellos oder nicht mittellos für den gewählten Aufenthaltsort innerhalb der gewählten Stufe der geltenden Vergütungstabelle

Der Abzurechnende Zeitraum bestimmt sich aus den Vorgaben des § 15 Abs.1 Satz 1. In der Regel sind immer 3-6-9-12 Monate abzurechnen. Hinweis: Bei Ihrer Bestellung als Sterilisations-, Ergänzungs- oder Verhinderungsbetreuer sind die besonderen Vorgaben aus § 12 VBVG zu berücksichtigen.

Der hier dargestellte Überblick befasst sich schwerpunktmäßig mit Ihrer Bestellung als Hauptbetreuer in einem Betreuungsverfahren. Wahl der richtigen Vergütungstabelle – Qualifikation des Betreuers Nach § 8 Abs.1 VBVG sind die Vergütungstabellen A, B und C in der Anlage zu § 8 Abs.1 VBVG für die Bestimmung der monatlichen Fallpauschale entscheidend.

Jeder Betreuer muss anhand seiner Qualifikation für sich selbst entscheiden, welche Tabelle für ihn zur Anwendung kommt. Tabelle A ist anzuwenden, wenn der Betreuer über keine besonderen Kenntnisse verfügt, die für die Führung der Betreuung nutzbar sind, § 8 Abs.2 Nr.1 VBVG (allgemeine Eignung, § 1816 Abs.1 BGB). Was Verdient Ein Gesetzlicher Betreuer Im Monat Besitzt der Betreuer besondere Kenntnisse, die für die Führung der Betreuung nutzbar sind, ist Tabelle B heranzuziehen, wenn der Betreuer diese Kenntnisse durch eine abgeschlossene Lehre oder eine vergleichbare abgeschlossene Ausbildung erworben hat, § 8 Abs.2 Nr.2 VBVG. Was Verdient Ein Gesetzlicher Betreuer Im Monat Wurden die besonderen nutzbaren Kenntnisse durch eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule oder durch eine vergleichbare abgeschlossene Ausbildung erworben, ist Tabelle C zur Bestimmung der monatlichen Pauschale heranzuziehen, § 8 Abs.2 Nr.3 VBVG. Was Verdient Ein Gesetzlicher Betreuer Im Monat Ihre besonderen Fachkenntnisse entscheiden über die Höhe der Vergütung Besondere Fachkenntnisse sind nur solche Kenntnisse oder Fertigkeiten, die über das jedermann zu Gebote stehende Wissen hinausgehen, die regelmäßig nicht nur durch Lebenserfahrung erworben werden und die für die Führung von Betreuungen generell oder hinsichtlich bestimmter Aufgabenkreise hilfreich sind (BT-Drs.13/7158 Seite 14; BayObLG BtPrax 2000, Seite 81).

Solche (durch eine abgeschlossene Ausbildung vermittelten) Fachkenntnisse wirken allerdings nur dann vergütungssteigernd, wenn sie auch für die konkrete Betreuung nutzbar sind. In der Rechtsprechung sind unterschiedlichste Entscheidungen ergangen, welche abgeschlossene Ausbildung oder welches Studium zu einem erhöhten Stundensatz berechtigt.

Was verdient ein Berufsbetreuer? – Zuschauerfrage

Es empfiehlt sich für Sie, mit dem Rechtspfleger des Betreuungsgerichts die Stundensatzhöhe zu klären, bevor Sie als Berufsbetreuer tätig werden. Merke: Für die Wahl der richtigen Vergütungstabelle kommt es im Einzelfall nur darauf an, dass der Berufsbetreuer über besondere Fachkenntnisse verfügt, die er durch eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium erworben hat, und die für die Führung der Betreuungsgeschäfte „nutzbar” sind.

  1. Nicht entscheidend ist, ob er sie tatsächlich konkret einsetzen muss.
  2. Feststellung nach § 8 Abs.3 VBVG Im Anschluss an Ihre Registrierung bei der Stammbehörde haben Sie die Möglichkeit, die für Sie anzuwendende Vergütungstabelle verbindlich feststellen zu lassen.
  3. Dafür stellen Sie einen entsprechenden Antrag an das für Ihren Sitz/Wohnsitz zuständige Amtsgericht.
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Eine daraufhin getroffene Feststellung gilt bundesweit für alle von Ihnen übernommenen Betreuungsverfahren. Das erspart Ihnen, wiederholt gegenüber unterschiedlichen Gerichten bzw. Sachbearbeitern Ihre Qualifikation nachweisen zu müssen.

Was ist der Unterschied zwischen Betreuung und Vergütung?

Berechnung der Betreuervergüttung – Um bei der Abrechnung keine Fehler zu machen, sollte man wie folgt vorgehen:

die richtige Vergütungstabelle A, B oder C wählen (richtet sich nach Qualifikation des Betreuers) die richtige Stufe innerhalb der geltenden Vergütungsstufe wählen (seit wann besteht die Betreuung also?) Aufenthaltsort des Betreuten bestimmen (stationäre Einrichtung oder andere Wohnform?) Vermögensstatus des Betreuten feststellen (hat er Einkommen oder Vermögen ?)

JuraForum.de-Tipp: Bei der Vergütung für eine Betreuung werden Unterschiede darin gemacht, ob die zu betreuende Person mittellos ist oder nicht. Dies ist insofern von Bedeutung, als dass die Kosten für die Betreuung grundsätzlich von der betreuungsbedürftigen Person selbst getragen werden müssen.