Wie Alt Darf Ein Reifen Sein?

Wie Alt Darf Ein Reifen Sein
Autoreifen: Wann die Altersgrenze erreicht ist – Schon leichte Quetschungen oder scharfkantige Gegenstände auf der Straße können einen Autoreifen je nach Alter schwer beschädigen, Je älter die Pneus sind, desto leichter können sie in Mitleidenschaft gezogen werden. So gering das Alter von Winterreifen auch sein mag: Es ist unerheblich, wenn die vorgeschriebene Profiltiefe bereits unterschritten ist. Der Gesetzgeber sieht zwar kein allgemeingültiges Alter von Autoreifen vor, dafür allerdings eine Mindestprofiltiefe,

  • Diese liegt bei 1,6 Millimetern,
  • Sollte diese bereits unterschritten werden, noch bevor der entsprechende Sommer- oder Winterreifen sein maximales Alter erreicht hat, muss ein Wechsel logischerweise schon früher stattfinden.
  • Es geht demzufolge nicht nur um das jeweilige Reifenalter, sondern ebenfalls darum, welche Profiltiefe die Pneus aufweisen.

Da das Unfallrisiko enorm ansteigen kann, wenn Sie mit abgefahrenen Reifen unterwegs sind, ist es nicht gerade verwunderlich, dass der Bußgeldkatalog in diesem Fall relativ strenge Sanktionen vorsieht. Um sich zu vergewissern, dass Ihre Autoreifen wirklich verkehrssicher sind, sollten Sie einen Wechsel schon in Betracht ziehen, bevor diese eine Profiltiefe von 1,6 Millimetern erreicht haben.

  1. Bei Winterreifen empfehlen Experten 4 Millimeter, bei Sommerreifen sollten es mindestens 3 Millimeter sein, um sicherzugehen.
  2. Möchten Sie die Reifenprofiltiefe auf die Schnelle feststellen, können Sie sich eines einfachen Tricks bedienen: Stecken Sie eine Ein-Euro-Münze in das Profil des Autoreifens.

Der goldene Rand des Geldstücks ist 3 Millimeter breit, Sollte er dementsprechend nicht mehr im Profil verschwinden, ist es – unabhängig vom Reifenalter – Zeit für einen Wechsel, Um stets auf Nummer sicher zu gehen, können Sie sich an die Formel „4x3x6″ halten: 4 gleiche Reifen, die über eine Mindestprofiltiefe von 3 Millimetern verfügen und bei denen das Reifenalter bei maximal 6 Jahren liegt.

Wann gilt ein Reifen als alt?

BRV: “Drei Jahre alte Reifen sind fabrikneu” – Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) kann deshalb Neureifen für seine Klientel besonders freundlich definieren: “Unter der Voraussetzung einer sach- und fachgerechten Lagerung gilt ein Reifen bis zu einem Alter von 3 Jahren als fabrikneu und bis zu maximal 5 Jahren als neu.

Sind alte Reifen verboten?

Autoreifen-Altersgrenze: Wie alt dürfen Reifen maximal sein? – Reifen sollten ein Alter von maximal zehn Jahren nicht überschreiten. Bereits beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Reifen nicht zu alt sind – sonst währt die Freude über die optimalen Eigenschaften der Reifen nicht allzu lange. Wie alt darf ein Autoreifen beim Kauf sein ? Der ADAC empfiehlt, dass das Reifenalter beim Neukauf nicht mehr als drei Jahre betragen sollte.

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Sie können darauf hinweisen, wenn Sie den Auftrag erteilen. Durch den Gesetzgeber wird kein maximales Reifenalter vorgegeben. Grundsätzlich sollte ab einem Reifenalter von sechs bis acht Jahren über einen Austausch nachgedacht werden. Wann ein Reifenwechsel unvermeidbar ist, lässt sich auch anhand der Profiltiefe bestimmen, da eine gesetzliche Mindestprofiltiefe vorgeschrieben ist, bis zu welcher Reifen nur verwendet werden dürfen.

Länger als zehn Jahre sollten Reifen nicht genutzt werden. Dies gilt insbesondere für Erstwagen, die jedes Jahr auf Winterreifen umgerüstet werden. Zweitwagen, Oldtimer oder saisonal genutzte Fahrzeuge sind im Jahr weniger häufig auf den Straßen unterwegs.

  • Hier werden die Reifen also nicht aufgrund des Verschleißes, sondern wegen des Erreichens eines bestimmten Reifenalters ersetzt.
  • Wie alt dürfen Winterreifen sein ? Auch das maximale Alter von Winterreifen wird nicht per Gesetz vorgeschrieben,
  • Entscheidend ist auch hier die individuelle Abnutzung der Reifen,

Ab einem Reifenalter von sechs Jahren sollten Sie den Zustand Ihrer Reifen regelmäßig überprüfen und einen Wechsel in Erwägung ziehen.

Wie gefährlich ist es mit alten Reifen zu fahren?

Sicherheitsbedenken bei alten Reifen Das Ausfallrisiko steigt mit zunehmendem Alter des Reifens. Foto: DEKRA Auch wenn der Gesetzgeber für Autoreifen kein Maximalalter festgelegt hat, geht nach einigen Jahren das „Leben” eines Reifens seinem Ende zu. Das Material beginnt auszuhärten, spröde und rissig zu werden.

Die Gefahr, dass sich die Lauffläche ablösen kann, steigt. Das Ausfallrisiko nimmt von einem Alter von sechs Jahren an deutlich zu, wie Studien der DEKRA Unfallanalyse zeigen. Fällt der Reifen aus, droht unter Umständen ein Unfall mit schweren Folgen. Von diesem Problem besonders betroffen sind alle Fahrzeuge mit geringer Jahresfahrleistung wie etwa Wohnmobile, Wohnwagen, Anhänger, Motorräder, Cabrios und wenig gefahrene Pkw.

Denn bei geringer Fahrleistung haben überalterte Reifen oftmals noch deutlich mehr Profil als das gesetzlich geforderte Minimum von 1,6 Millimetern. „Ich kann nur eindringlich davor warnen, über den Austausch von Reifen alleine anhand der Profiltiefe zu entscheiden”, sagt Christian Koch, Reifensachverständiger bei DEKRA.

  1. Ein plötzlicher Reifenausfall kann erhebliche Sach- und Personenschäden zur Folge haben.” Eine erhöhte Gefahr besteht immer dann, wenn mehrere Risikofaktoren zusammentreffen, die den Reifen stark beanspruchen: lange Autobahnfahrten, hohe Beladung oder auch starke Hitze.
  2. Vergisst der Fahrer dann noch, vor solchen Einsätzen den Reifenfülldruck an die erhöhten Belastungen anzupassen, kann es kritisch werden.
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Gerade vor langen Fahrten ist deshalb ein gründlicher Reifencheck aus Sicht des Experten ein absolutes Muss. Im Übrigen ist ein regelmäßiger Check ohnehin allen Autofahrern anzuraten. Wie viele Jahre ein Reifen auf dem Buckel hat, können Autofahrer an der DOT-Nummer an der Reifenflanke ablesen.

Die Ziffernkombination 2510 zum Beispiel bedeutet, dass der Reifen in der 25. Kalenderwoche des Jahres 2010 produziert wurde. Ein so gekennzeichneter Reifen wäre damit schon acht Jahre alt und sollte umgehend durch einen Fachmann überprüft werden. Insbesondere Schäden am Reifen stellen eine Unfallgefahr dar.

Stellt man Risse, Einstiche, Beulen oder ein einseitig abgefahrenes Profil fest, ist ebenfalls ein Fachmann zu Rate zu ziehen, der dem Problem auf den Grund geht. Ebenso wichtig ist die Kontrolle des Reifenfülldrucks, und zwar etwa alle zwei Wochen an kalten Reifen.

Sind Reifen beim TÜV relevant?

Die Profiltiefe des Reifens sollte regelmäßig kontrolliert werden. Bei der Hauptuntersuchung (HU) werden vom Prüfer auch die Reifen bewertet. Denn abgefahrene oder beschädigte Pneus sind ein weitverbreitetes Durchfallkriterium.

Hat ein Reifen ein Verfallsdatum?

Haltbarkeitsdatum bei Autoreifen Bei vielen steht in den nächsten Tagen und Wochen der Reifenwechsel von Sommer- auf Winterreifen an. Wichtig ist dabei, wie alt eure Reifen sind, denn es gibt auch für Autoreifen ein Haltbarkeitsdatum. Anhand der DOT-Nummer auf der Außenseite Eurer Reifen könnt ihr deren Haltbarkeitsdatum ablesen.

Die Nummer besteht aus vier Ziffern. Die ersten beiden Zahlen stehen für die Kalenderwoche, in der der Reifen hergestellt wurde. Die anderen beiden stehen für das Jahr. Wenn bei euren Reifen die Zahlenkombination „2415″ steht, wurde der Reifen in der 24. Kalenderwoche 2015 produziert. Als Faustregel gilt: Nach fünf Jahren sind Reifen alt und nach acht Jahren ist ihre Haltbarkeit abgelaufen.

Wenn ihr euch neue Reifen kaufen müsst, dann ist auch hier ein Blick auf die DOT-Nummer hilfreich. Denn unbenutzte Reifen dürfen bis zu fünf Jahre lang als Neureifen verkauft werden. Die Profiltiefe eurer Autoreifen könnt ihr ganz einfach mit einem 2-Euro-Stück messen.

Sind meine Reifen noch gut?

So messen Sie die Restprofiltiefe – Messung der Profiltiefe mit einer 1-Euro-Münze © Fotolia/TUNINGFOTOJOURNAL Auf dem Reifenumfang finden sich an sechs Stellen kleine Stege im Profilgrund der relevanten Rillen. Diese gut sichtbaren Stege werden Verschleißindikatoren oder auch Tread Wear Indicator (TWI) genannt.

Die Profiltiefe ist in den Rillen neben diesen Stegen zu messen. Wenn die Stege ohne Absatz in die Profilblöcke übergehen, ist die gesetzliche Mindestprofiltiefe bereits unterschritten. Dann darf mit diesen Reifen nicht mehr gefahren werden. Sie können die Profiltiefe Ihrer Autoreifen aber auch ganz einfach mit einer 1-Euro-Münze als Tiefenmesser überprüfen.

Wie alt dürfen Neu-Reifen sein? | ADAC | Recht? Logisch!

Es ist zwar nicht möglich, damit eine millimetergenaue Messung durchzuführen – eine Vorabdiagnose kann jedoch gestellt werden. Der Grund: Der goldene Rand der 1-Euro-Münze ist exakt drei Millimeter breit. Wenn Sie die Münze in die Mitte des Reifenprofils halten, müssen Sie darauf achten, ob der Goldrand schon sichtbar ist oder noch in der Bereifung verschwindet. Einfach selber machen: ADAC Experte Matthias Zimmermann erklärt, wie die Reifenprofiltiefe gemessen wird ∙ Bild/Video: © ADAC e.V. Verschwindet der Goldrand, können Sie – zumindest mit Sommerreifen – bedenkenlos weiterfahren. Denn die Pneus erfüllen dann locker die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter.

Das Profil liegt mit einer Tiefe von drei Millimeter oder mehr sogar in dem von Experten angeratenen Bereich. Ist ein Teil des goldenen Rands jedoch sichtbar, sollten Sie bald über einen Reifenwechsel nachdenken. Prüfen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Profiltiefe Ihrer Reifen mehrmals im Jahr! Und denken Sie immer daran: Die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ist ein rein gesetzlicher Wert.

Für sicheres Fahren im Straßenverkehr sollte bereits ab 3 bzw.4 mm Profiltiefe die Reifen gewechselt werden.

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Können Reifen hart werden?

Reifen spätestens nach acht Jahren ersetzen – Bei Wenigfahrern kann es sein, dass die Profiltiefe auch nach vielen Jahren noch die gesetzlichen oder die vom ADAC empfohlenen Vorgaben erfüllt. Dennoch sollten Sie Reifen nicht zeitlich unbegrenzt fahren, denn die Gummimischung altert mit den Jahren – selbst wenn die Pneus wenig oder gar nicht genutzt werden.

Laut ADAC sollten Sie Reifen, die acht Jahre oder älter sind, ersetzen. Denn mit der Zeit wird Gummi hart und spröde. Verhärtete Reifen stellen ein ähnliches Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr dar wie solche mit zu geringer Profiltiefe, da sich auch hier die Straßenhaftung verschlechtert. ( Den passenden Reifen direkt Online suchen und kaufen,) Damit Reifen möglichst lange nutzbar bleiben, sollten Sie einige Dinge bei der Lagerung beachten: Schützen Sie die Reifen auf jeden Fall vor Wärme, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung, da sie ansonsten schneller altern.

Idealerweise bewahren Sie saisonale Pneus außerhalb der passenden Jahreszeit in einem trockenen, kühlen und dunklen Raum auf, zum Beispiel im Keller.