Wie Alt Ist Merkel?

Wie Alt Ist Merkel
Wird auch oft gesucht Olaf Scholz 64 Jahre Wladimir Putin 70 Jahre Annalena Baerbock 42 Jahre

Wo wohnt Angela Merkel — Wikipedia?

Am Kupfergraben
Ort Berlin
Ortsteil Mitte
Angelegt um 1700
Hist. Namen Am Ludwigsgraben

Wer ist der längste Kanzler in Deutschland?

Helmut Kohl (1996) Helmut Josef Michael Kohl (* 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein ; † 16. Juni 2017 ebenda) war ein deutscher Politiker der CDU, Er führte von 1982 bis 1998 als sechster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland eine CDU/CSU/FDP-Koalition, Seine Amtszeit ist mit 5870 Tagen die bislang längste.

  1. Er war von 1969 bis 1976 dritter Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1973 bis 1998 Bundesvorsitzender, danach bis 2000 Ehrenvorsitzender seiner Partei.
  2. Unter seinem Vorsitz entwickelte sich die CDU zu einer Mitgliederpartei,1976 erzielte die CDU/CSU mit Kohl als Spitzenkandidat das bis dahin zweitbeste Ergebnis bei Bundestagswahlen, konnte aber die sozialliberale Regierung Schmidt nicht ablösen.

Kohl gab sein Amt als Ministerpräsident auf und übernahm als Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion die Rolle des Oppositionsführers im Deutschen Bundestag, Nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition wurde er am 1. Oktober 1982 durch ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt von CDU/CSU und FDP zum Bundeskanzler gewählt.

Wie viele Bundeskanzler gab es in Deutschland?

Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
Logo des Bundeskanzlers
Standarte des Bundeskanzlers
Amtierend Olaf Scholz seit dem 8. Dezember 2021
Bundeskanzleramt
Anrede Herr Bundeskanzler bzw. Frau Bundeskanzlerin (informell) Exzellenz (im internationalen Schriftverkehr)
Amtssitz Bundeskanzleramt in Berlin, Palais Schaumburg in Bonn
Vorsitzender von Bundesregierung
Mitglied von Europäischer Rat
Amtszeit 4 Jahre (siehe Ende der Amtszeit ) (Wiederwahl unbegrenzt möglich)
Vorläufer Reichskanzler
Stellvertreter Vizekanzler
Letzte Wahl 8. Dezember 2021
Nächste Wahl Turnusgemäß 2025
Wahl durch Bundestag
Schaffung des Amtes 24. Mai 1949
Erster Amtsinhaber Konrad Adenauer
Gehalt 350.000 EUR jährlich
Website www.bundeskanzler.de

Der Bundeskanzler (Abkürzung BK ) ist der Regierungschef der Bundesrepublik Deutschland, Bundeskanzler und Bundesminister bilden zusammen die deutsche Bundesregierung, Der Regierungschef bestimmt laut Verfassung die Richtlinien der Politik der Bundesregierung.

In der Praxis muss er allerdings die Vorstellungen seiner eigenen Partei und der Koalitionspartner berücksichtigen. Im Verteidigungsfall hat der Bundeskanzler die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte. Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag gewählt, anschließend vom Bundespräsidenten ernannt und durch den Bundestagspräsidenten vereidigt.

Der Bundeskanzler schlägt dem Bundespräsidenten die Bundesminister vor; ohne diesen Vorschlag darf der Bundespräsident niemanden zum Bundesminister ernennen. Ohne Mitwirkung des Bundespräsidenten ernennt der Bundeskanzler einen der Bundesminister zum verfassungsmäßigen Stellvertreter, welcher auch als Vizekanzler bezeichnet wird, wobei diese Bezeichnung offiziell nicht existent ist.

Vor Ablauf der Legislaturperiode kann ein Bundeskanzler nur durch ein konstruktives Misstrauensvotum abgelöst werden: Dazu muss der Bundestag mit absoluter Mehrheit einen Nachfolger wählen. Für den Fall, dass ein Bundeskanzler stirbt oder zurücktritt, gibt es keine Regelung; mit dem Ende der Kanzlerschaft endet auch die Bundesregierung.

Die Verfassung kennt aber die Regelung, dass der Bundespräsident einen Bundesminister bittet, bis zur Ernennung eines Nachfolgers weiterhin die Geschäfte zu führen. In der Vergangenheit hat man diese Regelung als Vorbild dafür genommen, dass ein Bundesminister geschäftsführend als Bundeskanzler amtierte.

Der Bundeskanzler gilt als der politisch mächtigste deutsche Amtsträger, Man spricht zuweilen sogar von einer „Kanzlerdemokratie”. Er steht jedoch in der deutschen protokollarischen Rangfolge nach dem Bundespräsidenten (als Staatsoberhaupt ) sowie dem Bundestagspräsidenten erst an dritter Stelle. Amtierender Bundeskanzler ist Olaf Scholz ( SPD ).

Er wurde am 8. Dezember 2021 zum neunten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und anschließend vom Bundespräsidenten ernannt. Er steht an der Spitze einer Koalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP,

Wie heißt Angela Merkel in echt?

Angela Merkel (2021) Angela Dorothea Merkel (geb. Kasner ; * 17. Juli 1954 in Hamburg ) ist eine deutsche Politikerin ( CDU ). Sie war vom 22. November 2005 bis zum 8. Dezember 2021 achter Bundeskanzler und als Frau die erste Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Sie war im Amt des Bundeskanzlers die erste Person aus Ostdeutschland und die erste nach der Gründung der Bundesrepublik geborene Person.

  1. Von April 2000 bis Dezember 2018 war sie Bundesvorsitzende der CDU.
  2. Merkel wuchs in der DDR auf und war dort als Physikerin am Zentralinstitut für Physikalische Chemie tätig.
  3. Erstmals politisch aktiv wurde sie während der Wendezeit in der Partei Demokratischer Aufbruch, die sich 1990 der CDU anschloss.

In der ersten und gleichzeitig letzten demokratisch gewählten Regierung der DDR übte sie das Amt der stellvertretenden Regierungssprecherin aus. Bei der Bundestagswahl am 2. Dezember 1990 errang sie erstmals ein Bundestags mandat, Bei den folgenden sieben Bundestagswahlen wurde sie in ihrem Wahlkreis in Vorpommern direkt gewählt.

Von 1991 bis 1994 war Merkel Bundesministerin für Frauen und Jugend im Kabinett Kohl IV und von 1994 bis 1998 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Kabinett Kohl V, Von 1998 bis zu ihrer Wahl zur Bundesvorsitzenden der Partei im Jahr 2000 amtierte sie als Generalsekretärin der CDU.

Von April 2000 bis Dezember 2018 war sie Bundesvorsitzende der CDU. Nach dem knappen Sieg der Unionsparteien bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 löste Merkel Gerhard Schröder (SPD) als Bundeskanzler ab. Als gesamtdeutsche Regierungschefin führte sie zunächst bis 2009 eine große Koalition mit der SPD ( Kabinett Merkel I ).

Nach der Bundestagswahl 2009 ging sie mit der FDP eine schwarz-gelbe Koalition ein ( Kabinett Merkel II ), der 2013 eine erneute große Koalition folgte, die auch nach der Bundestagswahl 2017 fortgesetzt wurde ( Kabinett Merkel III und IV ). Am 29. Oktober 2018 kündigte sie an, zur Bundestagswahl 2021 nicht mehr zu kandidieren.

Sie war im Amt des Bundeskanzlers die erste Person aus Ostdeutschland und die erste nach der Gründung der Bundesrepublik geborene Person. Merkel galt während des Großteils ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin international als De-facto – Anführerin der Europäischen Union und als mächtigste Frau der Welt,

Wo ist der Sitz von Angela Merkel?

Bonn – Das Palais Schaumburg ist heute der Bonner Dienstsitz des Bundeskanzlers. Das mehr als 150 Jahre alte Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte: Millionärsvilla, Prinzenpalais, Soldatenquartier und Sitz des Bundeskanzlers. Palais Schaumburg Foto: Bundesregierung/Schambeck Seinen Namen und die heutige Größe erhielt es Ende des 19. Jahrhunderts unter den Eigentümern Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe und seiner Frau Prinzessin Victoria.

  1. Gegenwärtig kann das Gebäude nicht genutzt werden, da es denkmalgerecht saniert wird.
  2. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird das historisch bedeutsame Gebäude wieder als zweiter Dienstsitz des Kanzleramtes genutzt werden und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
  3. Die rund 30 Bonner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kanzleramtes sind vorübergehend im Gebäude des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in der Welckerstraße untergebracht.
  4. BundeskanzleramtDienstsitz BonnAdenauerallee 139/141
  5. 53113 Bonn

: Dienstsitze des Bundeskanzleramts

Wer ist höher in Deutschland Präsident oder Kanzler?

Deutschland – In Deutschland besteht keine verbindlich festgelegte protokollarische Rangordnung. Anerkannt ist nur, dass der Bundespräsident als Staatsoberhaupt der protokollarisch ranghöchste Repräsentant des Staates ist. Allerdings ergibt sich aus der Staatspraxis eine inoffizielle Rangfolge:

  1. Bundespräsident (Staatsoberhaupt)
  2. Präsident des Deutschen Bundestages (Vertreter der Legislative )
  3. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (Vertreter der Exekutive )
  4. Präsident des Bundesrates (offizieller Stellvertreter des Bundespräsidenten, Vertreter der Bundesländer )
  5. Präsident des Bundesverfassungsgerichts (Vertreter der Judikative )

Weitere Rangfragen werden im Einzelfall im Rahmen der Platzierung berücksichtigt.

Kann man den Kanzler stürzen?

Thüringen – Die Verfassung des Freistaats Thüringen vom 25. Oktober 1993 enthält in ihrem Art.73 eine der Formulierung des Grundgesetzes entsprechende Klausel für das konstruktive Misstrauensvotum: Der Landtag kann dem Ministerpräsidenten das Misstrauen nur dadurch aussprechen, dass er mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen Nachfolger wählt.

Wer war der erste deutsche Kanzler?

Konrad Adenauer 1949 – 1963.

Wie viel verdient ein Minister in Deutschland?

Amtsbezüge – Laut § 11 BMinG sollen Bundesminister Amtsbezüge „in Höhe von Eineindrittel des Grundgehalts der Besoldungsgruppe B 11, einschließlich zum Grundgehalt allgemein gewährter Zulagen” erhalten. Dies entspräche über 20.800 Euro brutto monatlich.

Wo hält sich der deutsche Bundeskanzler am häufigsten auf?

Wo hält sich der deutsche Bundeskanzler am häufigsten auf? – Wo hält sich der deutsche Bundeskanzler / die deutsche Bundeskanzlerin am häufigsten auf? Am häufigsten ist er / sie – auf Schloss Meseberg, dem Gästehaus der Bundesregierung, um Staatsgäste zu empfangen. in Berlin, weil sich dort das Bundeskanzleramt und der Bundestag befinden.

Wer ist der Minister von Deutschland?

Ehemalige Bundesministerien –

Bundesministerium (letzte Bezeichnung) Gründung Auflösung Nachfolgebehörden
Bundesministerium für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder 1949 1969 Bundeskanzleramt
Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates 1964 1966 Bundeskanzleramt
Bundesministerium für Forschung und Technologie 1972 1994 zusammengelegt mit dem Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft zum Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie
Bundesministerium für Frauen und Jugend 1991 1994 zusammengelegt mit dem Bundesministerium für Familie und Senioren zum Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen 1949 1991 Bundesministerium für Familie und Senioren; Bundesministerium des Innern
Bundesministerium für Post und Telekommunikation 1949 1997 Bundesministerium der Finanzen ; Bundesministerium für Wirtschaft
Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau 1949 1998 1998 mit dem damaligen Bundesministerium für Verkehr zum Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen zusammengelegt; 2021 als Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wieder errichtet
Bundesschatzministerium 1949 1969 Bundesministerium der Finanzen; Bundesministerium für Wirtschaft
Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte 1949 1969 Zuständigkeiten gingen in den Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern über

Wie alt ist der Name Angela?

Angela ist ein weiblicher Vorname. Häufigkeitsstatistik des Vornamens Angela Angela war ein Modename rund um das Jahr 1960, Vor 1930 und nach 1990 ist dieser Name nicht so populär. Der Name Angela wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 670 Mal als erster Vorname vergeben und steht damit auf Platz 1.319 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Angela als aktueller Babyname

Wer kommt nach dem Bundeskanzler?

Stellvertreter des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland
Logo des Vizekanzlers
Amtierend Robert Habeck seit dem 8. Dezember 2021
Amtssitz Ministerium des Vizekanzlers als Bundesminister; derzeit Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Berlin
Amtszeit 4 Jahre
Stellvertreter von Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland
Letzte Wahl 8. Dezember 2021
Ernennung durch Bundeskanzler (als Minister, der ihn vertritt) Bundespräsident (als Minister)
Schaffung des Amtes 24. Mai 1949
Erster Amtsinhaber Franz Blücher
Website

Als Vizekanzler wird der Stellvertreter des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland bzw. historisch auch der jeweilige allgemeine Stellvertreter des Reichskanzlers während der Zeit des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik bezeichnet.

Der Begriff Vizekanzler ist – anders als in Österreich – inoffiziell und erscheint in keiner der deutschen Verfassungen. Das Grundgesetz spricht von einem Stellvertreter, den der Kanzler ernennt und der ein Bundesminister sein muss. Ein Bundeskanzler hat viele Aufgaben, bei denen er sich von anderen Menschen vertreten lassen kann.

Das Grundgesetz meint hier allerdings nur die besonderen Befugnisse, die zum Amt des Bundeskanzlers gehören. In der Literatur ist es strittig, wann genau der Vertretungsfall eintritt und wer ihn feststellt, sollte der Bundeskanzler (z.B. aufgrund einer plötzlichen Erkrankung) diese Entscheidung nicht selbst treffen können.

Strittig ist auch, ob der Stellvertreter im Vertretungsfall wirklich alle Befugnisse des Bundeskanzlers wahrnehmen kann, etwa die Vertrauensfrage stellen. Wenn der Bundeskanzler selbst noch handlungsfähig ist, sind die Möglichkeiten des Vizekanzlers ohnehin sehr begrenzt. Bisher ist es allerdings noch nicht zu einer Gesamtvertretung gekommen, die notwendig geworden wäre, weil der Bundeskanzler längerfristig schwer erkrankt oder unerreichbar war.

Der Stellvertreter ist nicht der Nachfolger des Bundeskanzlers, wenn dessen Amt endet, ohne dass ein Nachfolger ernannt ist (beispielsweise durch Rücktritt ). Der Bundeskanzler ist verpflichtet, das Amt geschäftsführend weiterzuführen, wenn der Bundespräsident ihn darum ersucht.

  • Sollte der Bundeskanzler beispielsweise verstorben sein oder andere Gründe gegen die Geschäftsführung sprechen, kann der Bundespräsident auch den Vizekanzler oder einen anderen Minister bitten.
  • Möglichst bald sollte aber der Deutsche Bundestag zusammenkommen und einen neuen Bundeskanzler wählen.
  • Vizekanzler ist seit dem 8.

Dezember 2021 Robert Habeck ( Grüne ).

Wie viele Leute arbeiten im Kanzleramt?

Bundeskanzleramt — BKAmt —
Staatliche Ebene Bund
Stellung Oberste Bundesbehörde
Gründung 1949
Hauptsitz Berlin
Behördenleitung Wolfgang Schmidt ( SPD ), Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben
Bedienstete 596 (Stand: 1. Juni 2019)
Haushaltsvolumen 3,861 Mrd. Euro (Soll: 2022) einschließlich Bundeskanzler
Netzauftritt bundesregierung.de

Das Bundeskanzleramt ( BKAmt ) ist eine oberste Bundesbehörde, die den deutschen Bundeskanzler in seinen Aufgaben unterstützt. Es hat seinen Hauptsitz bzw. ersten Dienstsitz in der Bundeshauptstadt Berlin und seinen zweiten Dienstsitz in der Bundesstadt Bonn,

Wer hat das Kanzleramt gebaut?

Die Spree verbindet – Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl gab nach Gesprächen mit Architekten, Historikern, Publizisten und Politikern am 28. Juni 1995 bekannt, dass wiederum der Entwurf Axel Schultes (zusammen mit Charlotte Frank) gewonnen habe. Ihnen wurde der Bauauftrag erteilt.

Wer ist der ranghöchste in Deutschland?

Der: die Bundespräsident :in ist das Staatsoberhaupt, welches das wichtigste politische Amt darstellt. Er:sie verkörpert die Einheit der Bundesrepublik Deutschland und repräsentiert diese nach innen und außen.

Wer hat am meisten Macht in Deutschland?

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat Bundesstaat Der deutsche Bundesstaat ist ein komplexes Gebilde. Er besteht aus der zentralstaatlichen Ebene des Bundes und 16 Ländern. Das Grundgesetz legt fest, welche Angelegenheiten vom Bund und welche von den Ländern wahrgenommen werden.

  1. Insofern ähnelt das bundesstaatliche System Deutschlands dem anderer Mehr erfahren › und als parlamentarische Demokratie organisiert.
  2. Das Grundgesetz Grundgesetz Das Grundgesetz bindet die Gesetzgebung an die verfassungsmäßige Ordnung und die Staatsverwaltung an Recht und Gesetz.
  3. Besondere Bedeutung besitzt der Artikel 1 des Grundgesetzes.

Er postuliert als höchstes Gut der Verfassungsordnung den Respekt vor der Menschenwürde: „Die Würde des Menschen ist Mehr erfahren › legt fest, dass alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht. Diese Macht überträgt das Volk für die Dauer einer Wahlperiode den Parlamenten ( Bundestag Bundestag Der Bundestag ist die gewählte Vertretung des deutschen Volkes.

  1. In technischer Hinsicht wird die Hälfte der mindestens 598 Bundestagsmandate durch die Wahl von Landeslisten der Parteien (Zweitstimmen) zugeteilt und die andere Hälfte durch die Wahl von Personen in 299 Wahlkreisen (Erststimmen) Mehr erfahren › und Landtage).
  2. Die Staatsgewalt ist auf die gesetzgebende Gewalt (Legislative), die ausführende (Exekutive) und die für die Rechtsprechung zuständige Gewalt (Judikative) verteilt.

Diese Gewaltenteilung ist fester Bestandteil jeder Demokratie und in Deutschland im Grundgesetz, der Verfassung, verankert. Zur Legislative zählen die Parlamente, zur Exekutive die Regierungen. Eine zentrale Rolle kommt der Judikative zu, weil die Richterinnen und Richter an den Gerichten der Länder und der Bundesgerichte unabhängig sind und allein auf Grundlage der Gesetze entscheiden.

Das höchste deutsche Gericht ist das Bundesverfassungsgericht Bundesverfassungsgericht Das Bundesverfassungsgericht ist eine charakteristische Institution der deutschen Nachkriegsdemokratie. Es wurde vom Grundgesetz mit dem Recht ausgestattet, demokratisch korrekt zustande gekommene Gesetzesbeschlüsse außer Kraft zu setzen, wenn es zu der Feststellung gelangt, dass sie gegen das Mehr erfahren ›, das über die Einhaltung des Grundgesetzes wacht.

An die Rechtsprechung der 16 Verfassungsrichterinnen und -richter sind alle übrigen Staatsorgane gebunden. Der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin ist der protokollarisch ranghöchste Repräsentant bzw. die protokollarisch ranghöchste Repräsentantin Deutschlands.

Protokollarisch an zweiter Stelle steht der Bundestagspräsident oder die Bundestagspräsidentin. Vertreten wird der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin durch den Bundesratspräsidenten oder die Bundesratspräsidentin – ein Amt, das im jährlichen Turnus eine Ministerpräsidentin oder ein Ministerpräsident der 16 Länder innehat.

Das Amt mit der größten politischen Gestaltungsmacht ist das des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin, der oder die auch die Richtlinien der Politik bestimmt. Der Präsident oder die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, des höchsten deutschen Gerichts, gehört ebenfalls zu den hohen Repräsentanten.

Wer hat mehr Macht in Deutschland?

Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Logo des Bundespräsidenten
Standarte des Bundespräsidenten mit dem Bundesadler
Amtierend Frank-Walter Steinmeier seit dem 19. März 2017
Bundespräsidialamt
Anrede Herr Bundespräsident (grundsätzlich) Exzellenz (im internationalen Schriftverkehr)
Amtssitz Schloss Bellevue in Berlin, Villa Hammerschmidt in Bonn
Amtszeit 5 Jahre (anschließende Wiederwahl einmalig möglich)
Vorläufer Reichspräsident
Stellvertreter Präsident des Bundesrates
Letzte Wahl 13. Februar 2022
Nächste Wahl 14. Februar 2027
Wahl durch Bundesversammlung
Schaffung des Amtes 24. Mai 1949
Erster Amtsinhaber Theodor Heuss
Gehalt 254.000 EUR jährlich
Website bundespraesident.de

Der Bundespräsident (Abkürzung BPr ) ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland, Seine Rolle im politischen System des Staates liegt meist jenseits der Tagespolitik, Auch wenn es keine verfassungsrechtliche Vorschrift gibt, die dem Bundespräsidenten tagespolitische Stellungnahmen verbietet, hält sich das Staatsoberhaupt mit solchen traditionell zurück.

Die Regierungsarbeit wird in Deutschland vom Bundeskanzler und dem Bundeskabinett geleistet. Gleichwohl beinhaltet das Amt des Bundespräsidenten das Recht und die Pflicht zum politischen Handeln und ist nicht auf rein repräsentative Aufgaben beschränkt. Die Funktionen des Amtes sind durch das Grundgesetz (Art.54–61) definiert.

Wie der Bundespräsident diese Aufgaben wahrnimmt, entscheidet er grundsätzlich autonom; ihm kommt diesbezüglich ein weiter Gestaltungsspielraum zu, auch bezüglich seiner Meinungsäußerungen. Neben der völkerrechtlichen Vertretung des Bundes und zahlreichen formal und protokollarisch bedeutenden Aufgaben besitzt der Bundespräsident wichtige Reservevollmachten, die ihm besonders in Krisenzeiten staatspolitische Aufgaben von großer Tragweite zuweisen, etwa im Rahmen des Gesetzgebungsnotstands, bei der Wahl des Bundeskanzlers, bei der Entscheidung über eine Auflösung des Deutschen Bundestages im Falle einer vom Bundeskanzler verlorenen Vertrauensfrage und bei der Wahl einer Minderheitsregierung,

Außerdem erlangt ein Bundesgesetz erst dadurch Rechtskraft, dass der Bundespräsident es unterzeichnet. Innerhalb des politischen Systems kann der Bundespräsident keiner der drei klassischen Gewalten zugeordnet werden, er verkörpert als Staatsoberhaupt die „Einheit des Staates”. Er wird deswegen auch als eine „Gewalt sui generis ” angesehen.

Nach Art.55 des Grundgesetzes darf er weder der Regierung noch gesetzgebenden Körperschaften des Bundes oder eines Landes angehören. Er darf ferner kein weiteres besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf ausüben. Auch ein gewerbliches Unternehmen darf er nicht führen.

Deshalb kann er als „ neutrale Kraft” ( pouvoir neutre ) bezeichnet werden. Der Bundespräsident wirkt im Alltag neben der Wahrnehmung der ihm durch die Verfassung zugewiesenen politischen Befugnisse kraft seines Amtes auch repräsentativ, sinnstiftend und integrativ, Um der Überparteilichkeit des Amtes zu entsprechen, haben traditionell alle Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland eine bestehende Parteimitgliedschaft ruhen zu lassen.

Der Bundespräsident wird für eine Amtszeit von fünf Jahren von der Bundesversammlung gewählt. Eine anschließende Wiederwahl ist nur einmal zulässig. Eine spätere Wiederwahl ist, auch nach zwei absolvierten Amtszeiten, theoretisch nicht ausgeschlossen, sofern zwischenzeitlich ein anderer Bundespräsident im Amt war, gilt in der politischen Praxis jedoch als „unrealistisch”.

  1. Die Amtssitze des Bundespräsidenten sind das Schloss Bellevue in der Bundeshauptstadt Berlin und die Villa Hammerschmidt in der Bundesstadt Bonn,
  2. In der Ausübung seiner Aufgaben unterstützt ihn das Bundespräsidialamt,
  3. Zwölfter Amtsinhaber ist seit dem 19.
  4. März 2017 Frank-Walter Steinmeier,
  5. Er wurde am 12.

Februar 2017 für eine erste Amtszeit bis einschließlich 18. März 2022 und am 13. Februar 2022 für eine weitere bis einschließlich 18. März 2027 gewählt.

Wo wohnt die deutsche Kanzlerin?

Wo ist das Haus, in dem Angela Merkel ihre Wohnung hat? – Bis zuletzt – und so wohl auch aktuell – lautete die Adresse von Angela Merkel am Kupfergraben 6, Die ehemalige Kanzlerin lebt gemeinsam mit ihrem Mann in Berlin in einer Wohnung. Am Kupfergraben ist eine Straße im Berliner Ortsteil Mitte und befindet sich im historischen Stadtteil Dorotheenstadt,

  1. Die Wohnung liegt in einem denkmalgeschützten Haus aus den 30er-Jahren des 19.
  2. Jahrhunderts und hat vier Stockwerke.
  3. Als weitgehend sicher wurde es in mehreren Medienberichten bezeichnet, dass Merkel nach ihrer Amtszeit – entgegen einiger Spekulationen – nicht in ihre Geburtsstadt Hamburg zurückkehrt, sondern in Berlin bleibt.

In der Uckermark hat das Ehepaar ein Wochenendhaus in Hohenwalde, einem Ortsteil von Milmersdorf.

Wo ist Angela Merkel Gebore?

l e m o Lebendiges Museum Online

Bildnachweis: REGIERUNGonline; B 145 Bild-00108838 Bildnachweis: REGIERUNGonline ; B 145 Bild-00011325 Bildnachweis: Stiftung Haus der Geschichte; EB-Nr.2006/02/0095

Angela Merkel ist eine deutsche CDU-Politikerin und ist von 2005 bis 2021 die erste Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Die in der DDR aufgewachsene promovierte Physikerin engagiert sich schon früh politisch und tritt im Zuge des Zusammenbruchs des Regimes der politischen Gruppierung „Demokratischer Aufbruch” (DA) bei.

Als 1990 der DA in der CDU aufgeht, wird Merkel Bundestagsmitglied und erhält in den Kabinetten Kohls der Jahre 1990-1998 Posten als Familienministerin und Umweltministerin, bevor sie weitere Positionen als CDU-Generalsekretärin (1998–2000), CDU-Vorsitzende (2000-2018) und Oppositionsführerin (2002–2005) übernimmt.

Sie prägt als Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland auch die Politik in Europa. Merkel ist eine der mächtigsten Frauen weltweit.

1954 17. Juli: Angela Merkel wird als Angela Dorothea Kasner in Hamburg als erstes Kind des Theologiestudenten Horst Kasner und der Lehrerin Herlind Kasner (Geburtsname: Jentzsch) geboren. Horst Kasner tritt in Quitzow (Brandenburg) eine Pfarrstelle an. 1957 Die Familie zieht in die Nähe Templins, wo der Vater die Leitung des Pastoralkollegs Waldhof übernimmt. 1961-1978 Merkel verbringt ihre Kindheit, Jugend und frühe Erwachsenenzeit im Spannungsfeld zwischen den Anforderungen des sozialistischen Staates und der Kirche. 1967 Konfirmation. ca.1968 Merkel wird aktives Mitglied der SED-Jugendorganisation “Freie Deutsche Jugend” (FDJ). 1973 Abitur an der Erweiterten Oberschule (EOS) “Hermann Matern” in Templin und Beginn des Physikstudiums an der Universität Leipzig. Kontakte zur Evangelischen Studentengemeinde. 1977 Heirat mit dem Physikstudenten Ulrich Merkel. 1978 Abschluss als Diplomphysikerin und Einstellung als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentralinstitut für Physikalische Chemie an der Akademie der Wissenschaften (AdW) in Berlin. Forschungsgebiet wird die Quantenchemie. Kulturfunktionärin der FDJ an der AdW. Der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) tritt sie jedoch nicht bei. 1982 Die Ehe mit Ulrich Merkel wird geschieden. 1986 Promotion zum Dr. rer. nat. mit einer Dissertation über die Berechnung von Geschwindigkeitskonstanten von Reaktionen einfacher Kohlenwasserstoffe. 1989 1990 Februar: Merkel wird Pressesprecherin des DA. Mit Blick auf die Volkskammerwahl im März gründen DA, “Deutsche Soziale Union” (DSU) und Christlich Demokratische Union (CDU) der DDR das Bündnis “Allianz für Deutschland”.18. März: Bei der ersten und einzigen freien Volkskammerwahl der DDR wird die CDU stärkste Partei. Merkel übernimmt das Amt der stellvertretenden Regierungssprecherin in der Koalitionsregierung unter Lothar de Maizière. August: Eintritt in die CDU der DDR, die sich am 2. Oktober mit der westdeutschen CDU zusammenschließt. September: Im Bundestagswahlkreis Stralsund-Rügen-Grimmen wird Merkel als Direktkandidatin der CDU nominiert. Oktober-Dezember: Referentin im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.2. Dezember: Bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl erhält die Koalition aus CDU/CSU und FDP 53,8 Prozent der Stimmen. Merkel wird per Direktmandat in den Deutschen Bundestag gewählt. 1991 17. Januar: Der Bundestag wählt Helmut Kohl zum ersten Bundeskanzler des wiedervereinigten Deutschlands. Merkel wird am folgenden Tag zur Bundesministerin für Frauen und Jugend ernannt.23. November: Merkel unterliegt Ulf Fink bei den Wahlen für den Vorsitz des Landesverbandes der CDU Brandenburg. Dezember: Als Nachfolgerin Lothar de Maizières wird Merkel auf dem CDU-Parteitag in Dresden zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. 1992-1993 Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU. 1993 Juni: Wahl zur Landesvorsitzenden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern. 1994 17. November: Nach der Bestätigung der christlich-liberalen Regierungskoalition durch die Bundestagswahl am 16. Oktober wird Merkel zur Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ernannt. 1995 März/April: Präsidentin der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Berlin. Durch unermüdliche Verhandlungen trägt Merkel wesentlich zur Verabschiedung des “Berliner Mandats” zur Reduzierung von Treibhausgasen bei. 1997 Veröffentlichung des Buches “Der Preis des Überlebens – Gedanken und Gespräche über zukünftige Aufgaben der Umweltpolitik”. 1998 27. September: Die Koalitionsregierung aus CDU/CSU und FDP verliert die Bundestagswahl. Merkel wird erneut per Direktmandat in den Bundestag gewählt.7. November: Wahl zur Generalsekretärin der CDU.30. Dezember: Heirat mit dem Chemieprofessor Joachim Sauer in Berlin. 1999 16. Dezember: Im Rahmen der CDU-Spendenaffäre wird Helmut Kohl vorgeworfen, zwischen 1993 und 1998 1,5 bis 2 Millionen D-Mark Spenden erhalten zu haben, die er nicht gemäß dem Parteiengesetz als solche deklariert hat. Die Namen der Spender nennt er nicht.22. Dezember: Merkel ruft ihre Partei in einem offenen Brief dazu auf, sich von ihrem Ehrenvorsitzenden Kohl zu lösen. 2000 März: Der Bundesvorstand der CDU nominiert Merkel einstimmig als Kandidatin für den Parteivorsitz.10. April: Auf dem Parteitag in Essen wird Merkel zur Vorsitzenden der CDU Deutschlands gewählt. 2002 Im Vorfeld der Bundestagswahl verzichtet Merkel zugunsten von Edmund Stoiber auf eine Kanzlerkandidatur für die CDU.22. September: Die Koalition aus SPD und Bündnis 90/Die Grünen gewinnt mit knapper Mehrheit die Wahl zum Bundestag.24. September: Merkel wird mit Unterstützung des bayerischen Ministerpräsidenten Stoiber mit 93,7 Prozent der Stimmen als Nachfolgerin von Friedrich Merz zur Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und damit zur Oppositionsführerin gewählt. 2003 Frühjahr: Merkel stellt sich gegen Stimmen in der eigenen Partei im Dritten Golfkrieg demonstrativ an die Seite der USA. Es sei “unverantwortlich, den Einsatz militärischer Gewalt als das letzte Mittel kategorisch auszuschließen”. November/Dezember: Auf dem Bundesparteitag in Leipzig präzisiert die CDU Merkels Reformvorschläge: Die Partei fordert u.a. ein radikal vereinfachtes Steuersystem und einschneidende Veränderungen im sozialen Sicherungssystem. 2004 Februar: Auf ihrer Türkei-Reise wirbt sie für das Modell der “privilegierten Partnerschaft” als Alternative zur Vollmitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union (EU), Merkel setzt “ihren” Kandidaten Horst Köhler für das Amt des Bundespräsidenten durch. 2005 30. Mai: Für die vorgezogenen Neuwahlen wird Merkel zur Kanzlerkandidatin der CDU/CSU nominiert.18. September: Die Union erringt bei den Wahlen zum 16. Deutschen Bundestag 35,2 Prozent der Stimmen. Sie kann ihr Wahlziel, eine absolute Mehrheit der Mandate für CDU/CSU und FDP, nicht erreichen.20. September: Wiederwahl zur Fraktionsvorsitzenden.10. Oktober: SPD, CDU und CSU veröffentlichen eine Vereinbarung, wonach Merkel zur Kanzlerin gewählt werden soll.17. Oktober: Beginn der Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD.22. November: Merkel wird mit 397 der 611 gültigen Stimmen zur Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Vizekanzler der großen Koalition wird der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering. Merkel ist die erste Kanzlerin Deutschlands und mit 51 Jahren die bisher jüngste Amtsinhaberin. Sie ist außerdem die erste Ostdeutsche, die in dieses Amt gewählt wird. 2006 31. August: Zum ersten Mal kürt das US-Wirtschaftsmagazin Forbes die deutsche Bundeskanzlerin zur mächtigsten Frau der Welt. Den Spitzenplatz nimmt Merkel fast ununterbrochen bis 2020 ein. Nur im Jahr 2010 gilt die Frau des US-Präsidenten, Michelle Obama, als mächtiger. 2007 6.-8. Juni: Beim G-8-Gipfeltreffen im Juni in Heiligendamm sorgt Gastgeberin Merkel dafür, dass US-Präsident George W. Bush einer Wende im Klimakampf zustimmt. 2008 18. März: Als erste ausländische Regierungschefin darf Merkel vor dem israelischen Parlament sprechen. Ihre Rede anlässlich des 60. Jahrestags der Staatsgründung Israels hält sie in Deutsch.01. Mai: Angela Merkel erhält den Karlspreis für ihren Beitrag zur Überwindung der Euro-Krise und für ihren Einsatz zur Vertiefung der europäischen Integration.01. Dezember: Auf dem Stuttgarter Bundesparteitag der CDU wird Merkel als Parteivorsitzende mit 94,83 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Im gleichen Monat bringt Merkel mit Bundesregierung und Parlament angesichts der weltweiten Finanzkrise eins von zwei großen Konjunkturpaketen mit einem Gesamtumfang von über 60 Mrd. Euro auf den Weg, um die Auswirkungen der Krise auf die reale Wirtschaft abzufedern. 2009 27. September: Bei der Bundestagswahl erreichen CDU/CSU mit 33,8 Prozent der Stimmen das zweitschlechteste Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik, und auch der bisherige Koalitionspartner SPD fährt mit 23 Prozent ein schlechtes Ergebnis ein.26.-28. Oktober: Die Union kann eine Koalition mit der FDP bilden, ihrem „Wunschpartner”, die 14,6 Prozent erreicht hatte. Angela Merkel wird durch den Bundestag für eine zweite Amtszeit als Kanzlerin bestätigt. 2010 Juni: Merkel und Bundesfinanzminister Schäuble verkünden Eckpunkte für das größte Sparpaket in der Geschichte der Bundesrepublik, um dem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts entgegenzuwirken sowie der Schuldenbremse und dem europäischen Stabilitätspakt Rechnung zu tragen. Herbst: Die Euro-Länder verabschieden den ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus), einen dauerhaften Rettungsmechanismus für finanziell angeschlagene Euro-Staaten, der eine Erweiterung des bisherigen Euro-Schutzschirms „EFSF”(Europäische Finanzstabilisierungsfazilität) ist. 2011 17. März: Die Merkel-Regierung enthält sich im UN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung zur Einrichtung einer Flugverbotszone in Libyen ihrer Stimme und erhält dafür viel Kritik von den westlichen Bündnispartnern. Juni: Nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im Frühjahr 2011 beschließt die Bundesregierung die “Energiewende” und vereinbart die Abschaltung aller Atomkraftwerke bis 2022 und den Ausbau erneuerbarer Energiequellen. Diese Politik wird von vielen Seiten kritisiert, da Merkel noch im Herbst 2010 eine Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke unterstützt hatte.07. Juni: Merkel wird bei einem Staatsbesuch in den USA von US-Präsident Obama mit der Freiheitsmedaille, der höchsten zivilen Auszeichnung der USA, ausgezeichnet. 2012 März: Ein von Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy vorgestellter europäischer Fiskalpakt, durch den Schuldenbremsen und Sanktionen im Falle von Verstößen gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt geplant sind, wird durch 25 der 27 EU-Staaten unterzeichnet. Mai: Beim G-8-Gipfeltreffen in Camp David betont Merkel erneut die Wichtigkeit eines Sparkurses. Andere Staatsführer hingegen, wie US-Präsident Barack Obama, plädieren eher für Investitionen und die Notwendigkeit, wirtschaftliches Wachstum zu erzeugen. 2013 17. Dezember: Merkel wird im Deutschen Bundestag mit 462 Stimmen bei 150 Nein-Stimmen und neun Enthaltungen für eine dritte Amtszeit als Bundeskanzlerin wiedergewählt. Aus der Bundestagswahl im September 2013 war die CDU als stärkste Partei hervorgegangen und hat sich mit CSU und SPD auf eine Koalitionsregierung verständigt. 2014 Februar: Im Zuge des Rücktritts von Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wegen des Verdachts des Geheimnisverrates in der sogenannten „Edathy-Affäre” gerät die schwarz-rote Koalition in eine Krise.27. Februar: Merkel ist eingeladen, eine Rede vor beiden Kammern des britischen Parlaments zu halten. Diese Ehrung wurde vor ihr als einzigen Deutschen nur Willy Brandt, Richard von Weizsäcker und Papst Benedikt XVI. zuteil.20. Oktober: In Dresden demonstrieren etwa 350 Anhänger der Pegida-Bewegung gegen eine angebliche Islamisierung Europas. Verantwortlich dafür machen sie die Einwanderungs- und Asylpolitik der Bundesregierung. An den Demonstrationen der “Patriotische(n) Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes”, kurz Pegida, neehmen teilweise bis zu 25.000 Menschen teil. Merkel appelliert in ihrer Neujahrsansprache, die fremdenfeindliche Bewegung nicht zu unterstützen. 2015 Im Sommer 2015 suchen hunderttausende Menschen Zuflucht in Deutschland. Sie kommen vor allem aus den Kriegsgebieten Syrien, Afghanistan und dem Irak. Merkel entscheidet, die Menschen ins Land zu lassen. Bilder der deutschen “Willkommenskultur” gehen um die Welt. Das Land aber ist schlecht vorbereitet. Es fehlen Notunterkünfte, die Behörden kommen mit der Bearbeitung der Asylverfahren kaum hinterher. In der Bevölkerung, aber auch in der eigenen Regierung, wächst der Unmut über Merkels Entscheidung. Die sogenannte “Flüchtlingskrise” wird zur größten Herausforderung ihrer dritten Amtszeit.26. August: Im sächsischen Heidenau besucht die Bundeskanzlerin das erste Mal eine Flüchtlingsunterkunft. Die Stimmung ist aufgeheizt, Rechtsextreme demonstrieren vor dem Gebäude. Fünf Tage zuvor haben sie versucht, den Einzug von Geflüchteten in die Notunterkunft zu verhindern. Polizisten werden angegriffen und verletzt.31. August: In der Bundespressekonferenz geht es vor allem um die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Merkel gibt sich entschlossen und sagt “Wir schaffen das!” Der Satz prägt daraufhin jahrelang die Diskussion um ihre Flüchtlingspolitik.04./05. September: In Ungarn sitzen seit Tagen tausende Geflüchtete unter menschenunwürdigen Bedingungen fest. Sie wollen sich über Österreich auf den Weg nach Deutschland machen. Merkel erklärt sich in Absprache mit dem österreichischen Bundeskanzler Faymann bereit, die Geflüchteten aus Ungarn aufzunehmen. An diesem Wochenende erreichen 12.000 Menschen München. Der freundliche Empfang prägt den Begriff der “Willkommenskultur”. Bis zum Jahresende kommen knapp eine Million Geflüchtete nach Deutschland.10. September: Merkel besucht eine Erstaufnahmeeinrichtung in Berlin-Spandau. Die Selfies, die Geflüchtete mit der Kanzlerin machen, gehen um die Welt. Sie verändern das Bild Merkels, auch im Ausland. Immer mehr Menschen nehmen sie nicht mehr nur sachlich-rational wahr, sondern emphatisch.9. Dezember: Das US-amerikanische “Time-Magazine” erklärt Angela Merkel zur “Person of the Year 2015”. Merkel sei mit ihrer Willkommenspolitik eine “Kanzlerin der freien Welt”. 2016 Februar: Laut ARD-DeutschlandTrend meinen rund 81 Prozent der Bundesbürger, dass die Bundesregierung die sogenannte “Flüchtlingskrise” nicht im Griff habe.18. März: Die EU und die Türkei schließen den sogenannten Flüchtlingspakt. Er soll sicherstellen, dass weniger Geflüchtete in die EU kommen. Unter anderem werden die Grenzkontrollen verstärkt. Menschen, die illegal über die Türkei in die EU einreisen, werden zurückgeschickt. Im Gegenzug zahlt die EU der Türkei sechs Milliarden Euro.18. und 24. Juli: In Würzburg und Ansbach verüben zwei Geflüchtete offenbar islamistisch motivierte Anschläge. Kritiker machen Merkel wegen ihrer Asylpolitik dafür mitverantwortlich, an der sie weiterhin festhält.20. November: Merkel kündigt an, erneut als Kanzlerkandidatin bei Bundestagswahl 2017 anzutreten.7. Dezember: Auch innerhalb ihrer eigenen Partei ist Merkel mit ihrem Kurs in der Flüchtlingspolitik umstritten. Auf dem CDU-Bundesparteitag in Essen verabschieden die Delegierten einen Leitantrag, der strengere Regeln in der Asylpolitik vorsieht. 2017 24. September: Bei der Bundestagswahl verzeichnen die Unionsparteien deutliche Verluste. Mit 33 Prozent bleiben CDU/CSU aber mit Abstand stärkste Kraft. Merkel steht vor ihrer vierten Amtszeit. 2018 14. März: Fast ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wählt der Deutsche Bundestag Merkel erneut zur Bundeskanzlerin. Sie bekommt 364 der 692 abgegebenen Stimmen. Merkel erhält 35 Stimmen weniger als die Große Koalition aus Union und SPD Sitze hat. In der SPD gibt es erheblichen Widerstand gegen ein erneutes Bündnis mit der Union. Juni: Merkel unterstützt die auf dem EU-Gipfel getroffene Vereinbarung zur Verschärfung der Asylpolitik. Die EU-Außengrenzen sollen stärker bewacht und Asylbewerber in zum Teil geschlossenen Zentren registriert und überprüft werden. Oktober: Die Bundeskanzlerin kündigt ihren Rückzug aus der Politik an. Sie will zur nächsten Bundestagswahl nicht mehr anzutreten und das Amt der Parteivorsitzenden abgeben.7. Dezember: Nach 18 Jahren an der Parteispitze tritt Merkel als CDU-Vorsitzende zurück. Ihre Nachfolgerin wird Annegret Kramp-Karrenbauer. 2019 20. September: Die Bundesregierung bringt das Klimaschutzgesetz auf den Weg. Es soll sicherstellen, dass Deutschland seine Klimaziele beispielsweise die Senkung der CO2-Emissionen bis 2030 erreicht. Dafür wird der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 bepreist und erneuerbare Energien wieder stärker ausgebaut. Während es in Deutschland heftig kritisiert wird, kann Merkel damit auf dem UN-Klimagipfel in New York punkten. 2021 26. September: Bei der Bundestagswahl verliert die CDU nach 16 Jahren Regierungszeit ihre Mehrheit im Bundestag. Die meisten Stimmen bekommt die SPD, die in den folgenden Wochen mit Bündnis 90/Die Grünen und FDP eine Ampelkoalition bildet.8. Dezember: Mit der Konstituierung des neuen Bundestages endet die Amtszeit von Merkel als Bundeskanzlerin. Ihr Nachfolger wird der SPD-Politiker Olaf Scholz,

(nc/reh/se) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Stand: 10.03.2022 Text: CC BY NC SA 4.0 Empfohlene Zitierweise: Chmura, Nadine/Eimermacher, Stefanie/Haunhorst, Regina: Biografie Angela Merkel, in: LeMO-Biografien, Lebendiges Museum Online, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, URL: http://www.hdg.de/lemo/biografie/angela-merkel.html Zuletzt besucht am 11.04.2023 lo

Was bedeutet das Zeichen von Angela Merkel?

Interpretationen – „Die Merkel-Raute soll Besonnenheit ausdrücken und die Fähigkeit, die Dinge zusammenzuführen” schrieb Thorsten Jungholt in Die Welt in einem Artikel. Merkel selbst soll zu ihrer Handhaltung lediglich gesagt haben: „Es birgt eine gewisse Symmetrie,” Bereits 2012 erklärte sie, die Raute helfe ihr, den Rücken gerade zu halten.

  • Nach eigener Aussage hat die Wuppertaler Fotografin Claudia Kempf Merkel die Handhaltung bei einem Fotoshooting für das Magazin Stern vor der Bundestagswahl 2002 empfohlen.
  • Benjamin von Stuckrad-Barre befragte Merkel im Sommer 2009 nach der Geste.
  • Als Antwort gab Merkel dabei an, diese Haltung der Hände garantiere ihr aufrechtes, nicht buckliges Stehen: „Diese Haltung ist die Position, in der ich automatisch den Oberkörper aufrecht halte.

Nichts anderes heißt das.” Silke Burmester deutete die Merkel-Raute als Zeichen dafür, dass Merkel – die eine Naturwissenschaftlerin und keine Ausdruckstänzerin sei – die Energie durch das Schließen eines Kreislaufs nach innen durch ihren Körper fließen lasse.

  • Örpersprachenforscher sprachen vom „Merkel-Dach”.
  • Dies sei ein Symbol für Brücken und Nachbarschaft.
  • Das Hamburger Abendblatt zitiert den Pantomimen Samy Molcho, der die Haltung folgendermaßen interpretiert: „Diese nach vorne gesenkte Pyramide wirkt wie ein Keil, wie der Bug eines Eisbrechers: Die nach vorne gerichtete Spitze weist ab und alle entgegenkommenden Angriffe oder Einwürfe werden vom Körper abgeleitet.

Bundeskanzlerin Merkel ist nicht aufgeschlossen für Kritik oder andere Meinungen, sondern sie geht ihren Weg vorwärts.” Der Körpersprache-Experte Stefan Verra erkennt in der Wirkung und Ausführung der Raute in erster Linie eine Geste, die dem Betrachter Aktivität vermittle.

Im Gegensatz zu früheren Körperhaltungen mit herunterbaumelnden Armen, erscheine Merkel so aktiver, da die Geste mehr Aufwand erfordere. Darüber hinaus wirke sie mit den leicht aneinanderliegenden Fingerspitzen sehr souverän, da sie auch in anspruchsvollen Situationen ihre Handhaltung nicht ändern würde.

Als Nachteil erscheine sie somit aber auch eindimensional und unflexibel. Auch der Eindruck, anpacken zu können, fehle bei der Raute.