Wie Alt Werden Eisbären?

Wie Alt Werden Eisbären
Der Eisbär im Steckbrief –

Verwandtschaft Ordnung der Raubtiere, Familie der Bären
Größe 1,8 – 2,8 m Kopfrumpflänge, bis 1,7 m Schulterhöhe, Männchen größer als Weibchen
Gewicht große Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen, Männchen wiegen 300 – 1.000 kg, Weibchen 150 – 250 kg, zusätzlich große saisonale Unterschiede
Besonderheiten größte Raubtierart an Land, gehören zu den Säugetieren mit dem größten Gewichtsunterschied zwischen den Geschlechtern, Fell erscheint weiß, Haare sind allerdings eigentlich durchsichtig, dunkle Haut absorbiert Sonnenenergie, Fell bildet isolierendes Luftpolster, dicke Körperfettschicht, Krallen wie Spikes, Tatzen wie Schneeschuhe, Nickhaut am Auge wie Schneebrille, Superspürnase
Soziale Organisation Einzelgänger
Fortpflanzung Paarungszeit von März bis Juni, verzögerte Einnistung des Eis in der Gebärmutter, dadurch Tragzeit von 6,5 – 8,5 Monaten, Geburten in Geburtshöhlen, besonders niedrige Fortpflanzungsrate
Jungtiere 1 – 4, meist 1 – 2 Jungtiere pro Wurf, Nesthocker, besonders fettreiche Muttermilch, Selbstständigkeit mit 2 Jahren
Lebenserwartung bis 30 Jahre in freier Wildbahn
Geografische Verbreitung Polarregion rund um den Nordpol
Lebensraum arktisches Polareis, Küsten der angrenzenden Regionen
Ernährung Fleischfresser, erbeuten fast ausschließlich Robben, saisonaler Aufbau von Fettreserven, Weibchen fasten bis zu 8 Monate während Jungenaufzucht, spielen als Spitzenprädatoren eine wichtige Rolle im Ökosystem
Bestandsgröße 22.000 – 31.000 (Stand 2020), Trend: ungewiss, einige Bestände mit deutlichem Rückgang
Gefährdungsstatus „gefährdet” (Internationale Rote Liste)

Wie alt werden Eisbären in Freiheit?

Das Höchstalter von Eisbären in Freiheit liegt bei 15-18 Jahren. Eisbären sind tagaktiv und bis auf Mutter mit Kind wie alle Bären Einzelgänger.

Wie viel kostet ein echter Eisbär?

Artenschutzkonferenz : Eisbär zu verkaufen – 8. März 2013, 17:35 Uhr Lesezeit: 2 min Offenbar gibt es Käufer für so etwas: ein Eisbärfell. (Foto: AFP) Das Geschäft mit Eisbär-Fellen ist lukrativ. Die Artenschutzkonferenz erlaubt es auch weiterhin. Einige Tierschützer sehen in der Entscheidung einen “schwarzen Tag für den weißen Bären”. Andere halten die Diskussion um die Eisbär-Felle für ein Ablenkungsmanöver.

  • Von Katrin Blawat Die Entscheidungen, die Vertreter aus 178 Ländern während der ersten Hälfte der Artenschutzkonferenz Cites in Bangkok getroffen haben, stoßen auf geteiltes Echo.
  • Das gilt vor allem in Bezug auf Eisbären,
  • Für sie hatten die USA, unterstützt von Russland, ein vollständiges Handelsverbot beantragt, konnten sich damit aber nicht durchsetzen.

Die EU hat sich der Abstimmung enthalten. Jedes Jahr werden etwa 800 Eisbären getötet. Von der Hälfte von ihnen kommen Felle und andere Trophäen auf den Markt; bis zu 20.000 Euro kostet das Fell eines großen, männlichen Tieres. Abnehmer finden sich unter anderem in Europa, Japan und Russland.

In Russland, Grönland, Kanada, Norwegen und den USA leben schätzungsweise etwa 25.000 Eisbären. Während Sandra Altherr von der Organisation Pro Wildlife in der Entscheidung einen “schwarzen Tag für den weißen Bären” sieht, hielt der WWF den Antrag der USA von Anfang an für “ein Feigenblatt”. Eisbären hätten weniger mit dem Trophäenhandel als mit dem Klimawandel zu kämpfen, der ihren Lebensraum dezimiert, argumentiert die Organisation.

Sie wirft den USA vor, mit dem Antrag von Versäumnissen beim Klimaschutz ablenken zu wollen.

Was sind die Feinde von Eisbären?

Eisbären haben keine natürlichen Feinde und daher keine Angst vor Menschen – was sie oft das Leben kostet. Ans Überleben in der Kälte ist der Eisbär perfekt angepasst. Sein dichter Pelz mit der darunter liegenden, fast zehn Zentimeter dicken Fettschicht hält ihn auch bei Temperaturen unter minus 50 Grad Celsius warm.

Wie viele Kinder bekommen Eisbären?

Fortpflanzung – Nach der Paarung dauert es rund acht Monate bis die kleinen Eisbären zur Welt kommen. Etwa einen Monat vor der Geburt gräbt die Eisbärin eine Höhle, in der sie zwei bis vier Jungen gebärt. Eisbärbabys sind bei ihrer Geburt blind und taub.

Würden Eisbären Menschen fressen?

Greifen Eisbären Menschen an? – Eisbären vermeiden im Allgemeinen den Kontakt mit Menschen, aber da sich die Eisbedingungen weiter verschlechtern werden sie immer weiter von der Arktis verdrängt in Richtung menschlichen Siedelungen. Die Bären die regelmäßigen Kontakt mit menschlichen Siedlungen haben, suchen sich ihre Nahrung auf Müllhalden.

Warum verhungern die Eisbären?

Den Eisbären schmilzt die Scholle weg – Eisbären leben buchstäblich auf dünnem Eis, denn der Klimawandel bedroht ihre Lebensgrundlage : Das Packeis schmilzt früher und friert später, die Jagdsaison der Fleischfresser wird immer kürzer. Doch nur, wenn die Tiere genügend Fettreserven aufbauen können, bleiben die Populationen gesund.

Was mögen Eisbären nicht?

Warum frieren Eisbären nicht? Eisbären mögen es kalt. Deshalb leben sie in freier Wildbahn nur in kalten Regionen rund um den Nordpol. Während wir Menschen längst erfrieren würden, sind für Eisbären selbst Temperaturen von minus 70°C noch gut erträglich. Das liegt einerseits an ihrem Fell und andererseits an einer Fettschicht unter ihrer schwarzen Haut.

Wie gefährlich ist der Eisbär?

13. Sind Eisbären gefährlich? – Sie sind das größte Landraubtier der Erde und das größte Mitglied der Bärenfamilie. Eisbären mögen zwar anziehend aussehen, doch sie sind Raubtiere, die nur selten Angst vor dem Menschen haben, was sie gefährlich macht.

Wie viele Eisbären gab es vor 100 Jahren?

Behauptung: „Die weltweite Eisbärenpopulation hat aufgrund strengerer Jagdbestimmungen im Lauf der vergangenen Jahrzehnte beträchtlich zugenommen: Zählte man in den sechziger Jahren etwa 5.000 Exemplare dieser Art, so sind es heute rund 25.000.

Sind Eisbären aggressiv?

Eisbären sind Spitzenprädatoren, und wir müssen bedenken, dass wir uns in der Arktis in ihrem Lebensraum befinden. Es hat Fälle gegeben, in denen Eisbären Menschen angegriffen haben, aber das muss man im Zusammenhang sehen. Diese Tiere greifen nur an, wenn sie sich bedroht fühlen, hungrig sind oder ihre Jungen schützen wollen.

  • Der Klimawandel verändert den Lebensraum der Bären, so dass es für sie schwieriger wird, Nahrung zu finden.
  • Sie suchen immer häufiger Orte auf, an denen sich auch Menschen aufhalten.
  • Mit der Zunahme der menschlichen Aktivitäten und dem schrumpfenden Lebensraum für Bären steigt die Wahrscheinlichkeit von Begegnungen.

Wir vermeiden in erster Linie direkte Begegnungen mit Bären und überprüfen unsere Anlandestellen immer, bevor wir Passagiere an Land bringen. Während unserer Einsätze versuchen wir, Bären sicher vom Schiff oder unseren Zodiacs aus zu beobachten. Weitere Informationen finden Sie in unserem Eisbär-Sicherheitsvideo (auf Englisch).

Wie lange schläft ein Eisbär?

Aktivitätszeiten – Eisbären sind tagaktiv und vor allem während des ersten Tagesdrittels in Bewegung. Etwa 29 Prozent ihrer Zeit nehmen Wandern und Schwimmen in Anspruch und nur 5 Prozent sind dem Jagen und Fressen zuzurechnen. Etwa 66 Prozent ihrer Zeit verbringen sie jedoch schlafend, ruhend oder auf Beute lauernd.

  1. Das Säugen der Jungen erfolgt überwiegend zur Mittagszeit (Sonnenhöchststand).
  2. Die Eisbären an der Südküste der Hudson Bay, die im Grenzbereich von Tundra und Taiga leben, legen sich während des Sommers zuweilen Erdmulden an, um den Permafrostboden zur Kühlung zu nutzen.
  3. Im Gegensatz zu anderen Bärenarten halten Eisbären jedoch keine Winterruhe, da der Winter für sie optimale Bedingungen zur Robbenjagd bietet.

Bei extremen Wetterverhältnissen lassen sie sich einschneien und trotzen so auch starken Schneestürmen und Blizzards, Nur trächtige Weibchen benutzen Höhlen (→ Fortpflanzung ). Sie ziehen sich von Oktober oder November bis März in eine von ihnen selbst angelegte oder wieder hergerichtete frühere Geburtshöhle zurück.

Was ist der größte Bär der Welt?

Der Eisbär – der größte Bär der Welt Der Eisbär – der größte Bär der Welt Tierwelt Der Eisbär ist der größte Bär der Welt. Sein Pelz bekommt seine weiße Farbe von hohlen Haaren, die ganz durchsichtig sind. Sie halten ihn im kalten arktischen Wetter warm und trocken.

  • Der Eisbär ist das größte, an Land lebende Raubtier in Grönland.
  • Seine unglaubliche Größe und sein Verhalten haben ihm einen Ruf als gefährlich eingebracht.
  • Und das ist auch nur allzu verständlich.
  • Denn der Eisbär ist ein Raubtier und wie bei anderen Bären kann es schnell schief gehen, wenn man zu nah an ihn heran kommt.

Alle haben großen Respekt vor dem Eisbären, und das gilt selbstverständlich auch für das grönländische Volk – besonders in den Gegenden in Grönland, wo das Risiko besteht, einen zu treffen. Viele glauben, dass der Eisbär in Grönland weit verbreitet ist.

  • Er lebt aber vor allem im nördlichen Teil des Landes.
  • Ab und zu trifft man weiter im Süden auf einen, wohin er auf einer Eisscholle getrieben sein kann, die an einer Stelle des arktischen Meeres abgebrochen ist.
  • Und weil der Eisbär normalerweise in Nord- und Ostgrönland lebt, wo nicht viele Menschen leben, haben die meisten Grönländer noch nie einen Eisbären mit eigenen Augen gesehen.
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Der Eisbär ist der größte Bär der Welt. Die Weibchen sind kleiner als die Männchen, was auch bei anderen Bärenarten zu beobachten ist. Ein Männchen wiegt typisch etwa 500 Kilogramm, aber einzelne können bis auf 1 Tonne kommen. Von der Schnauze bis zum Schwanz misst ein Eisbär ungefähr 3 Meter.

Warum fressen Eisbären ihre Jungen?

Schmelzende Eisschollen: Der Klimawandel wird für die Polarbären zur existenziellen Bedrohung. Gejagt dürfen sie dennoch werden. © hperry – Fotoliahperry – Fotolia Hungrige Eisbären fressen ihre Jungen Der Klimawandel hat für Meeressäuger fatale Folgen: Lebensraum und Nahrung werden immer knapper.

Es ist ein grausamer Tod: Das zwei Jahre alte Eisbärjunge wird von seinem eigenen Vater zerfleischt und aufgefressen. Die Mutter sitzt ein paar Eisschollen weiter und schaut tatenlos zu. Dass Raubtiere ihren Nachwuchs fressen, ist in der Natur zwar nicht außergewöhnlich. „Männchen töten den Nachwuchs ihrer Konkurrenten.

Weibchen füttern das schwächere Baby dem stärkeren, wenn das Nahrungsangebot knapp ist”, erläutert Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace, Doch dass Eisbären auf einer Eisscholle Junge fressen, sei außergewöhnlich. Dort hätten sie normalerweise genug Futter.

  • Das Problem: „Den Meeressäugern schmilzt wegen der Klimaerwärmung gerade der Lebensraum unter dem Hintern weg”, sagt Helms,
  • Deshalb komme es in letzter Zeit häufiger zu Fällen von Kannibalismus unter Bären.
  • Der,Kühlschrank der Erde’ erwärmt sich schneller als der Rest.
  • Mit der Folge, dass das Eis in der Arktis immer dünner wird oder ganz verschwindet.

Das zeigen Studien der NASA eindeutig.”

Wie schlau sind Eisbären?

Die Bedrohung von Eisbären – Eisbären gelten als gefährdet. Die sind vielfältig und reichen von Schadstoffen über Meeresverschmutzung bis zur Öl- und Gasförderung in der Arktis. Die bekannteste Gefahr für den Eisbär ist aber der Klimawandel, Forscher gehen davon aus, dass bis 2100 bereits viele Eisbärpopulationen ausgestorben sein könnten. Das Eis in der Arktis schmilzt – zu schnell für die Eisbären. © Kirk Hewlett-stock.adobe.com Eisbären haben unter ihrem weißen Fell schwarze Haut. Sie dient dazu, so viel wärmende Sonnenstrahlen wie möglich zu absorbieren und hilft den Polarbären, die extrem kalten Temperaturen in ihrem Lebensraum zu ertragen.

Außerdem gelten Eisbären mit als die intelligentesten Jäger im Tierreich: Die Raubtiere wurden dabei beobachtet, wie sie sich im Zickzackkurs und gegen den Wind an ihre Beute heranschleichen. Manchmal schieben sie sogar kleine Eisblöcke vor sich her, damit sie nicht gesehen werden. Forscher wollen auch schon Eisbären beobachtet haben, die sich beim Heranpirschen eine Tatze vor das Gesicht halten.

So verhindern sie, dass die Beute in der Schneelandschaft ihre schwarzen Augen und die dunkle Nase erspäht und flieht. : Fakten über den Eisbär, die du bestimmt noch nicht kennst!

Wie kalt ist ein Eisbär?

Tiergarten Nürnberg Polarbären ertragen Temperaturen von bis zu –50°C. Ein ruhender Eisbär behält seine Körpertemperatur von 37°C, selbst wenn die Luft­temperatur bei – 37°C liegt. Die bis zu elf Zenti­meter dicke subkutane Fettschicht, die fünf Zentimeter dicke Unter­wolle des Winterpelzes, bei dem je­der Quadratzentimeter Haut mit etwa 1.500 Haaren besetzt ist, und die bis zu 15 Zentimeter langen Deckhaare isolie­ren hervorragend.

  • Aber so­bald sich das Tier län­gere Zeit bewegt oder gar rennt, fehlt der Reißver­schluss.
  • Es mag verrückt klingen, aber die Gefahr zu überhitzen ist für einen Eisbären größer als die der Unterkühlung.
  • Alle Säugetiere, die mehr als zehn Kilo­gramm wie­gen und ein dichtes Fell tragen, haben das Problem, wie sie ihre Wärme loswerden”, sagt Professor Gerhard Heldmaier, vom Institut für Tierphysiologie der Universität Marburg.

Die Muskel­energie wird nur zu 40 Pro­zent in Be­wegung umge­setzt. Der Rest ist Wärme. Und die muss raus. Stellen wir uns vor: Das Thermometer zeigt –20°C an. Solange der Eisbär mit vier Kilometer pro Stunde umher trottet, ist alles im grünen Bereich. Doch schon bei sieben Stundenkilometern steigt seine Körpertemperatur auf 39°C.

  • Mit anderen Worten: Der Bär hat Fieber.
  • Die Tiere „wissen” um ihr Handikap, und deshalb haben Langstreckenläufer wie Rentiere und Karibus auch wenig zu befürchten.
  • Bei großen, schweren Männchen ist das Verhältnis von Körpermasse zur wärmeabgebenden Kör­peroberfläche besonders „ungünstig”.
  • Sie überhitzen sehr schnell, weshalb ihnen Weibchen und Jungtiere meist leicht entkommen können.

Ganz hilflos sind die Polarbären dem Phänomen der Überhitzung allerdings nicht ausgeliefert. Wie jedes Säuge­tier können auch sie die Haare dicht an die Haut anlegen, die isolierende Luftschicht verringern und so die Wärmeab­gabe erleichtern. Außerdem wird das Blut mit Hilfe eines Gegenstrom-Wärmeaustauschers gekühlt, bevor es ins Gehirn strömt.

Das raffinierte „Kühlgerät” ist bei allen Mitgliedern der Bärenfamilie „eingebaut”: Dünnwandige Arte­rien an der Schä­del­basis geben die Wärme an Venen ab, bevor die hohen Temperaturen in der „Schaltzentrale” Schaden anrichten können. An den Schulter­blättern und zur Rückenmitte liegt direkt unter der Haut (Epidermis) eine gut durchblutete Muskel­schicht, die bei großen Eisbären eine Ausdehnung von 0,46 Quadratme­tern erreicht.

Mit Hilfe dieser „Klimaanlage” kann das Blut bei Be­darf gekühlt wer­den. Auch über die Schnauze, die Nase und die Pfoten kann der Eisbär über­schüssige Wärme ab­geben. Bei großer Anstren­gung hechelt er wie ein Hund. Freilandforscher sind der Auffassung, dass sich Eisbä­ren bei Hitze nicht wohl fühlen.

Ian Stirling spricht sogar von Hitzestress. An der Südwest­küste der Hudson Bay können die Temperaturen im Som­mer über 30°C erreichen. Die großen starken Männchen suchen dann windgeschützte Kaps auf, kleine Männ­chen und Weibchen zieht es ins Landesinnere. Um sich ab­zukühlen, baden die Tiere in Seen, legen sich in den nassen Sand oder graben bis zu fünf Meter tiefe Höh­len, bis sie den Permafrostbo­den erreicht haben.

In diesen „summer dens” sind sie vor der Hitze und ste­chenden Insekten sicher. Mathias Orgeldinger : Tiergarten Nürnberg

Können Eisbären ohne Eis leben?

Inuit wussten schon lange, dass es Eisbären gibt, die ohne Meereis jagen und überleben. Forschende belegen nun: In Südostgrönland lebt seit mindestens 200 Jahren eine Population, die sich anders verhält als ihre „normalen” Artgenossen. Eine kleine Hoffnung im Klimawandel – doch die Resilienz hat Grenzen. Mit dem Eis schmilzt auch ein Jagdrevier weg. Doch womöglich können sich Eisbären auch anders versorgen. (imago/All Canada Photos) „Sie leben das ganze Jahr über in den Fjorden dort und vermischen sich nicht mit den anderen Eisbären. Sie unterscheiden sich genetisch von ihnen und verhalten sich auch etwas anders, sodass wir sie als neue Population einstufen.” Das erklärt Fernando Ugarte vom staatlichen Umweltforschungsinstitut Grönlands.

Sind Eisbären die gefährlichsten Tiere der Welt?

Europas gefährlichstes Tier ist der Eisbär – Das Gift der Kreuzotter – hier die dunkel gefärbte schwarze Kreuzotter- ist nur in seltenen Fällen tödlich. Um dem nahezu allgegenwärtige Wildschwein zu begegnen, muss kein Europäer weit reisen. Von der „Vermaisung” weiter Landstriche gepäppelt, macht sich das Schwarzwild breit und drängt sogar in die Städte,

Auch nach Berlin. Im Januar 2014 starb ein 81-Jähriger nach einem Wildschweinangriff in Berlin an einer Herzattacke.2008 tötete ein angeschossener Keiler in einem Maisfeld bei Potsdam einen 72-jährigen Jäger. Europas gefährlichstes Tier ist aber der Eisbär. Ursus maritimus lebt in der Packeiszone der Arktis.

Wer als Mitteleuropäer einem Eisbären in freier Wildbahn begegnen will, müsste sich nach Grönland, Spitzbergen oder auf russische Arktisinseln begeben. Kreuzfahrtschiffe stoppen häufig auf Spitzbergen im Magdalenenfjord. Landgänger werden dort beschützt: Erfahrene Guides sichern die Gruppe mit Gewehr.2011 kam auf der Inselgruppe ein Brite beim Zelten um, vier weitere wurden verletzt, obwohl die Gruppe bewaffnet war.

Kann man Eisbären zähmen?

Eigenschaften –

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Erwachsene Eisbären sind zunächst neutral. Elterntiere greifen den Spieler sofort an, wenn man sie oder ihr Jungtier angreift, oder wenn man sich eine kurze Zeit in einem 20-Block-Radius um ihre Jungen befindet. Eisbären reagieren auch im Schwierigkeitsgrad friedlich feindselig, richten dann aber keinen Schaden an. Eisbären können versehentlich durch andere Kreaturen verletzt werden und reagieren auf diese dann ebenfalls feindselig. Eisbärenjunge sind immer passiv. Sie bleiben stets sehr nah beim Elterntier. Nach 20 Minuten (einem Minecraft-Tag) sind sie ausgewachsen. Das Wachstum lässt sich nicht beschleunigen. Nach einem Angriff laufen sie schnell davon. Eisbären schwimmen schneller als der Spieler. Eisbären kann man weder zähmen noch paaren. Die Jungtiere entstehen durch natürliches Spawning. Eisbären und sogar Eisbärjunge, die normalerweise passiv sind, versuchen, Füchse anzugreifen. Eisbären können im Pulverschnee nicht erfrieren.

Was passiert wenn man die Leber eines Eisbären isst?

In Berlin ist das Eisbärenbaby Fritz an einer Lebererkrankung gestorben. Was genau die Erkrankung ausgelöst hat, ist noch nicht klar. Eisbären haben so manche Besonderheit. Hier einige Fragen und Antworten. Was kann eine Leberentzündung auslösen? Dafür kann es ganz verschiedene Ursachen geben: Die Leber ist das zentrale Organ des Stoffwechsels.

Sie steuert etwa die Mengen von Fett, Zuckern und Eiweißen im Blut und produziert dafür die notwendigen Hormone. Eine Leberentzündung kann sowohl durch Viren ausgelöst werden (am bekanntesten sind die Hepatitis-Viren) als auch durch Bakterien, Pilze oder andere Erreger – etwa Einzeller (beim Menschen können das Malaria-Plasmodien oder Leishmanien sein).

Es wird noch einige Zeit dauern, bis klar ist, was bei Fritz zu der Erkrankung geführt hat. Ist an der Eisbären-Leber etwas besonders? Eisbärenleber ist für Menschen giftig, weil sie besonders viel Vitamin A anreichert. Diese Erfahrung mussten frühe Polarforscher machen, die Eisbärenleber gegessen hatten.

  1. Eskimos würden das nie tun.
  2. Das Krankheitsbild nennt sich Hypervitaminose.
  3. Die Symptome bestehen aus Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und Nervenschädigungen.
  4. Eisbären benötigen besonders viel wachstumsförderndes Vitamin A, um auch in schwierigen Zeiten – etwa während des kräftezehrenden Winters – sicherzustellen, dass die Organe, Haut und Blut erhalten bleiben.

Besonders viel Vitamin A bekommen die Eisbären aus ihrer Leibspeise: Robben. Warum Eisbärenbaby Fritz eine Leberentzündung hatte, wird erst die Obduktion zeigen Seit wann gibt es Eisbären? Sie sind in der Evolutionsgeschichte eine relativ junge Spezies. Vor etwa 300.000 bis 500.000 Jahren haben sie sich vom Braunbär abgespalten und sind einen eigenen Weg gegangen.

  • Der größte Unterschied zwischen Eisbären und ihren Vorfahren ist wohl ihr Ernährungsverhalten: Die Arktisbewohner sind fast reine Fleischfresser.
  • Mittlerweile kommt es übrigens auch immer wieder zu Kreuzungen zwischen Grizzly- und Eisbär; oder zwischen Braun- und Eisbär, die sich dann Hybrid- oder Cappuccino-Bären nennen.

Wovon ernähren sich Eisbären? Wie schon gesagt, fressen die Tiere fast ausschließlich Robben. Die Bären jagen dazu gerne an Wasserlöchern, die die Robben hin und wieder zum Luftholen aufsuchen müssen. Robbenfleisch ist eine sehr fetthaltige und energiereiche Nahrung.

    Warum essen Pinguine keine Eisbären?

    Wie können Unternehmen neue Rechenzentrum-Technologien zu ihrem Vorteil nutzen, um Transformation und Innovationen voranzutreiben? – Eisbären fressen Fleisch, soviel steht fest. Und Pinguine sind nicht besonders gut zu Fuss und bieten sich als Beutetier geradezu an.

    • Dem kundigen Leser ist es natürlich klar: Eisbären leben am Nordpol, Pinguine dagegen am Südpol.
    • Die beiden Arten dürften sich also noch nie begegnet sein, haben keine Berührungspunkte und kennen einander nicht.
    • Fast so, wie einzelne Fachabteilungen der IT-Organisation, welche punktuell ihren jeweiligen Aufgabenstellungen nachgehen, ohne die Synergien und Skalen-Effekte moderner Cloud-Technologien und Infrastrukturen zum Vorteil der Unternehmung zu nutzen.

    Die Entfernung zwischen Nord- und Südpol ist auch Metapher für die Erwartungen der Geschäftsbereiche an die IT und deren Fähigkeiten den Anforderungen gerecht zu werden. Kein Wunder, dass viele Unternehmen Zuflucht in der Public Cloud suchen. Ob damit der anstehende Unternehmens-Wandel unterstützt werden kann und die IT-Transformation sinnvollerweise nicht nur mit eingebunden, sondern nachhaltig vollzogen werden kann, sei offengestellt. Anforderungen an die IT steigen überproportional zum Ressourcenwachstum. Doch muss sich die IT-Organisation der Geschwindigkeit der Geschäftsfelder anpassen, damit diese mit dem Markt nicht nur Schritt halten, sondern Innovationen treiben können. Die meisten IT-Organisationen suchen im Aufbau moderner Datacenter-Technologien Lösungsansätze dazu.

    1. Beispielsweise mittels software-defined Architekturen, gesteuert durch Automatisierung.
    2. Eingesetzt werden die neuen Technologien aber im bestehenden Organisations- und Betriebsumfeld.
    3. Dies ist der falsche Ansatz.
    4. Es geht primär nicht um software-defined Lösungen und Automatisierung, sondern um die Wertschöpfung der IT-Organisation.

    Ohne gleichzeitige Veränderung und Innovation in der Leistungs-Erbringung wird das Potential moderner Technologien nur teilweise ausgeschöpft. Die Gründe dafür sind vielschichtig

    Fachabteilungen/Engineers sind es gewohnt, in der vertrauten Umgebung und mit bekannten Tools zu arbeiten. Wechsel zu neuen Tools sind schwierig und ein langwieriger Prozess. Bestehende Abläufe sind mit bestehender Technologie verzahnt und lassen sich oft nur schwer ändern. Zu stark liegt der Fokus noch auf Produkten und Technologien, das Service Verständnis ist wenig gereift. Neue Technologien werden im Rahmen des Lifecycle-Changes beschafft, bestehende Organisationsstrukturen und Prozesse sind aber nicht Bestandteil dieses Technologie-Lifecycles.

    Die Steigerung der Wertschöpfung von IT-Organisationen kann beispielsweise durch die Erbringung von höherwertigen Diensten wie IaaS, PaaS und ITaaS erfolgen. Diese Service Orientierung erfordert aber ein Umdenken in eine End-to-End Sicht solcher Services.

    • Nebst den genannten sind es weitere Dienste wie SaaS und Hybrid-Cloud, welche schnell einen Nutzen erzeugen, schnell eingeführt werden können und nach Bedarf flexibel an neue Anforderungen der Unternehmung angepasst werden können.
    • Diese Strategie führt zu mehr Agilität und Flexibilität und steuert die Innovation des Unternehmens,

    Sicher, die Automation ist wichtig, vor allem die Infrastruktur-Automation hat den entscheidenen Vorteil, dass sie ITIL Prozesse (Change, Audit, etc.) automatisiert, beschleunigt und von Fehlern befreit. Die Arbeit des Betriebes verlagert sich durch Automation von klassischen “Daily Tasks” hin zu pro-aktivem Engineering, zur Erstellung und Anpassung von Blueprints und Prozessen.

    • Diese Arbeit ist deutlich interdisziplinärer, skaliert aber anschliessend besser, weil Prozesse einfach wiederholt werden können.
    • Agile Prozesse erfordern eine agile Infrastruktur und im Umkehrschluss müssen durch den Einsatz neuer Technologien und Infrastrukturen die bestehenden Betriebsprozesse, Team-Strukturen und Organisation angepasst werden.

    Die nachstehende Auflistung zeigt beispielhaft einige Fachthemen, welche direkten Einfluss auf die Betriebsprozesse und die Struktur der IT-Organisation haben. Auch die populären Converged und Hyper-Converged Infrastrukturen – also ganzheitliche Systeme welche Compute, Storage und Netzwerk aus einem Guss bereitstellen – haben einen grossen Einfluss auf bestehende IT-Betriebsstrukturen.

    Bei einer klassischen Lösung werden die Fachaufgaben in traditionellen, dedizierten Teams wie Operations, Engineering und Architektur wahrgenommen. Die Abstimmung der verschiedenen Komponenten und die Sicherstellung des Betriebsmodelles nimmt dabei viel Zeit in Anspruch. Bei einer Converged Architektur werden grosse Teile dieses Abstimmungsaufwandes an die Hersteller der Systeme ausgelagert. Die IT Organisation wird mit disziplinübergreifenden Operations-Teams neu aufgestellt. Die klassischen Engineering Aufgaben verlagern sich hin zum Erstellen von Infrastruktur-Blueprints, Definition von Standards, Definition von IaaS und PaaS Services sowie neuen Automatisierungsprozessen und mehr strategische Mitarbeit in Projekten.

    Auswirkungen auf die Betriebsprozesse am Beispiel von software-defined Architekturen und Infrastruktur Automatisierung: Alle neuen Infrastruktur Technologien haben eines gemeinsam: Sie erfordern oder nutzen fachübergreifende Informationen um ganzheitliche Ansätze umzusetzen. Doch bestehende Organisationsstrukturen und veraltete Betriebsprozesse verhindern eine wirkungsvolle Umsetzung zum Vorteil der Unternehmung.

    Wann stirbt der Eisbär aus?

    Kann man den Eisbären noch helfen? – Der Lebensraum der Eisbären verändert sich durch den Klimawandel zu schnell. (Foto: CC0 / Pixabay / 12019) Bisher verändert sich der Lebensraum zu schnell für die Eisbären, als dass sie sich an die Veränderung anpassen könnten. Allein in den letzten hundert Jahren ist die Durchschnittstemperatur in der Arktis um rund fünf Grad gestiegen.

    1. Damit einher geht der Rückgang von Packeis: Pro Jahrzehnt betrug der Verlust um die zehn Prozent.
    2. Anders gesagt: Der Lebensraum der Eisbären schmilzt ihnen aufgrund des Klimawandels weg.
    3. Also bedeutet Eisbärenschutz im Grunde Klimaschutz.
    4. Um die Überlebenschancen der Eisbären zu verbessern, muss der weltweite Temperaturanstieg verringert werden.

    Allein schon deshalb, weil an den Polen, also in der Arktis, die Temperaturen doppelt so schnell steigen wie im weltweiten Durchschnitt. In der bereits erwähnten Studie von Nature Climate Change gehen die Forscher:innen von einer Erderwärmung von 3,3 Grad bis zum Jahr 2100 aus.

    Will man diese Zahl auf 2,4 verringern, würde es das Aussterben der Eisbären wahrscheinlich nur hinauszögern. Sehr optimistisch sehen die Forscher:innen der Studie die Überlebenschancen der Eisbären also nicht. Auf der Seite Polar Bears International findest du trotzdem einige weitere Informationen über Eisbären und Projekte, mit denen Aktivist:innen die Eisbären schützen wollen.

    Auch gegen den Klimawandel ist die Organisation aktiv – beispielsweise mit Petitionen für eine CO2-Steuer oder ähnlichen Aktionen.

    Wie alt werden Eisbären in Gefangenschaft?

    Leben im Zoo – Knut im Alter von drei Monaten, 2007 Knuts Eltern sind die bis zu ihrem Tod am 23. Juni 2015 ebenfalls im Zoologischen Garten Berlin lebende Bärin Tosca und der Bär Lars. Der am 12. Dezember 1993 geborene und am 19. September 2017 gestorbene Vater stammte aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn und wurde dem Tierpark Neumünster übergeben, als ihm mit Erreichen der Geschlechtsreife sein Vater Michi in München hätte gefährlich werden können. Die 20-jährige Eisbärin brachte nach einer problemlosen Tragezeit am 5. Dezember 2006 zwei männliche Jungtiere zur Welt. Es handelte sich dabei um die erste Eisbärengeburt in Berlin nach 30 Jahren. Die Mutter nahm ihren Nachwuchs jedoch nicht an und eines der Jungtiere starb nach vier Tagen.

    Das verbliebene Jungtier Knut, das bei der Geburt 810 Gramm wog, wurde von Tosca getrennt und durch ein Team des Berliner Zoos versorgt. Die ersten 44 Lebenstage verbrachte es in einem Brutkasten, Das Jungtier wurde rund um die Uhr von Tierpfleger Thomas Dörflein (1963–2008) umsorgt, der eigens ein Zimmer im Zoologischen Garten Berlin bezog, um Knut alle vier bis sechs Stunden mit Nahrung versorgen zu können.

    Knut erreichte bei einer Untersuchung am 15. März 2007 ein Gewicht von 8,2 Kilogramm. Um das Tier in den ersten Tagen seines Lebens zu schonen, hatte die Zooverwaltung eine Grenze von acht Kilogramm für die öffentliche Präsentation festgelegt. Deshalb wurde Knut erst am 23. Knut im Alter von vier Jahren, Januar 2011 Am 28. November 2007 berichtete das Flensburger Tageblatt, dass Knut dem Tierpark Neumünster gehöre. Knuts Vater Lars wurde seit 1999 vom Neumünsteraner Zoo an Berlin ausgeliehen, und es sei vertraglich vereinbart worden, dass das erste geborene Jungtier – in diesem Falle Knut – dem Zoo von Neumünster gehöre.

    1. Der Direktor des Berliner Zoos, Bernhard Blaszkiewitz, bestätigte den Vertrag. Am 7.
    2. Juli 2009 wurde eine Übereinkunft zwischen dem Berliner Zoo und dem Tierpark Neumünster bekannt gegeben.
    3. Nut blieb im Berliner Zoo, während der Tierpark Neumünster eine Ausgleichszahlung in Höhe von 430.000 Euro erhielt.

    Von September 2009 bis Juli 2010 teilte Knut eine Freianlage mit der etwa gleichaltrigen Eisbärin Giovanna, die während des Umbaus der Eisbärenanlage im Tierpark Hellabrunn im Berliner Zoo untergebracht war. Anschließend wurde er gemeinsam mit den drei ausgewachsenen Eisbärinnen Tosca, Nancy und Katjuscha auf der großen Eisbärenfreianlage untergebracht.

    1. Am 19. März 2011 starb Knut, der sich zu diesem Zeitpunkt allein in der Außenanlage des Eisbärgeheges des Berliner Zoos befand, vor den Augen der Zoobesucher.
    2. Zuvor hatte er sich mehrfach im Kreis gedreht, seine Beine fingen an zu zittern und schließlich fiel er in das Wasserbecken, in dem er dann leblos trieb.

    Das Tier wurde nur vier Jahre alt. In freier Wildbahn erreichen Eisbären ein Alter von 25 bis 30 Jahren, in Gefangenschaft können sie sogar weit über 30 Jahre alt werden. Am 22. März 2011 wurde als erstes Resultat der Sektion bekannt gegeben, dass Knut an einer Hirnerkrankung gelitten hatte.

    • Man habe „deutliche Veränderungen am Gehirn festgestellt”.
    • Diese könnten als Grund für den plötzlichen Tod von Knut angesehen werden, so die leitende Pressesprecherin des Berliner Zoos. Am 1.
    • April gaben der Berliner Zoo und das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) „Ertrinken” als Todesursache von Knut an.

    Aufgrund einer Gehirnentzündung, die durch eine Infektion ausgelöst worden war, sei er ins Wasser gefallen und ertrunken. Auch das Rückenmark sei durch die Entzündung krankhaft geschädigt gewesen. Aufgrund der massiven Entzündung wäre der Eisbär auch ohne den Sturz in das Wasserbecken nach einiger Zeit gestorben.

    Es wurde untersucht, ob die drei Bärinnen, die mit Knut in der Anlage lebten, ebenfalls an dieser Infektion erkrankt sind. Da zu keinem Zeitpunkt im Hirngewebe ein spezifischer Erreger (Virus, Bakterium oder Parasit) gefunden werden konnte, wurden die Proben in den Folgejahren weiter von verschiedenen Forschungseinrichtungen untersucht.2015 konnte als Ursache der Gehirnentzündung eine spezielle Form einer Autoimmunerkrankung festgestellt werden, die sogenannte Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis,

    Diese Erkrankung war bislang nur beim Menschen bekannt.

    Wie viele Eisbären gab es vor 100 Jahren?

    Behauptung: „Die weltweite Eisbärenpopulation hat aufgrund strengerer Jagdbestimmungen im Lauf der vergangenen Jahrzehnte beträchtlich zugenommen: Zählte man in den sechziger Jahren etwa 5.000 Exemplare dieser Art, so sind es heute rund 25.000.

    Wie viele Eisbären gab es vor 50 Jahren?

    Die Website des Arktischen Rates wird in diesen Tagen häufiger angeklickt – am Wochenende tagen die Nordpolanrainerstaaten im kanadischen Iqaluit. Dass einem auf der Website die braunen Augen eines Eisbären entgegenblicken, ist kein Zufall: Kaum ein Tier steht in der Öffentlichkeit so sehr für die Gefahren des Klimawandels wie der Eisbär. Und bei den Tagungen des Arktischen Rates stehen die Klimaveränderungen im Eis als Treiber der politischen Spannungen am Nordpol als Dauerthema auf der Tagesordnung. Doch stimmt die gängige Verbindungslinie zwischen Klimawandel und Eisbärenschwund überhaupt? Für das Symboltier Eisbär haben zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten belegt, dass seine Lebensräume durch die Erderwärmung zunehmend bedroht sind. Trotzdem hält sich weiterhin die Behauptung, den Eisbären gehe es nicht so schlecht, und ihre Zahl nehme trotz Klimawandel zu. In einem jetzt veröffentlichten Faktencheck ist das Wissensportal klimafakten.de diesen Behauptungen auf den Grund gegangen. Das Fazit: Die exakte Zahl der Eisbären, die in der arktischen Wildnis leben oder lebten, ist nicht bekannt. Aber es gibt klare Belege dafür, dass schon heute der Klimawandel die Gesundheit der Bestände beeinträchtigt: Weil das Meereis rings um den Nordpol schwindet, wird die Jagd nach Robben schwieriger und damit die Ernährung vor allem des Eisbären-Nachwuchses. In einigen der besser erforschten Lebensräume schrumpfen die Vorkommen bereits – und bei fortschreitendem Klimawandel halten Wissenschaftler das langfristige Überleben des Eisbären für unsicher. Bestandszahlen und Populationen: Kein Aufwärtstrend in Sicht Exakte Daten über die weltweite Zahl der in der Arktis verstreut lebenden Eisbären gibt es nicht. Forscher gehen von etwa 20.000 bis 25.000 Tieren aus, Die Behauptung, trotz des Klimawandels habe sich ihre Zahl in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht, ist aber sicherlich falsch. Sie basiert auf einer Schätzung, in den 1950/1960er Jahren habe es weltweit lediglich 5.000 Tiere gegeben – diese Zahl aber wurde rückblickend als zu niedrig revidiert. Hingegen dürfte es den Tatsachen entsprechen, dass durch die Einschränkung der Jagd in den 1960/1970er Jahren die Zahl der Eisbären zunahm. Doch dieser Aufwärtstrend stoppte spätestens ab Ende 1990er Jahre, seit sich in der Arktis die Erderwärmung bemerkbar macht und die Lebensräume des Eisbären zunehmend bedroht sind. Die Wissenschaft unterscheidet 19 separate Vorkommen (fachsprachlich: “Teilpopulationen”), die sich auf die Regionen rings um den Nordpol verteilen. Ihre Größe reicht von nur