Wie Alt Werden Fledermäuse?

Wie Alt Werden Fledermäuse
Brautwerbung mit Ultraschall – Graues Langohr, fressend – Foto: NABU/Dietmar Nill Kurz nach dem Auszug der Jungen ab Mitte September sind die Fledermäuse in sogenannten Balzquartieren mit der nächsten Nachwuchs-Produktion beschäftigt. In dieser Zeit besetzen die Fledermausmännchen Baumhöhlen entlang der Zugrouten der Weibchen.

  • Diese Höhlen werden nur kurz verlassen und gegen andere Männchen verteidigt.
  • Mit ihren typischen Balzrufen locken die Fledermausmännchen nun die Weibchen zu sich, um sich zu paaren.
  • Noch während die Fledermäuse mit der Familienplanung beschäftigt sind, dürfen sie jedoch eines nicht vernachlässigen: das große Futtern! Von September bis etwa Ende Oktober müssen sie sich tüchtige Fettreserven verschaffen, denn schon im November geht es schon wieder ins Winterquartier zum nächsten Winterschlaf.

Fledermäuse werden sehr alt: 20 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Die Zwergfledermaus zum Beispiel lebt zwar im Durchschnitt nur knapp 2,5 Jahre. Jedoch kann auch die kleinste unserer Fledermäuse bis zu 16 Jahre alt werden. Die Beringung eines Großen Mausohrs bezeugte sogar einmal ein Alter von 25, statt der durchschnittlichen vier Jahre.

Wie alt ist die älteste Fledermaus der Welt?

Fledermäuse werden sehr alt. Anders als etwa bei Mäusen, altern ihre Zellen nicht. Auch erkranken sie kaum an Krebs. Was das für die Humanmedizin bedeutet, erklärt die Dubliner Biologin Emma Teeling. Deutsche Welle: Sie erforschen die DNA von Fledermäusen.

  • Warum machen Sie das? Prof.
  • Emma Teeling: Fledermäuse sind ungewöhnliche Säugetiere.
  • Sie sind die einzigen, die fliegen, übrigens gehört eine von fünf Säugetierarten zu den Fledermäusen.
  • Fledermäuse nutzen Ultraschall.
  • Sie können sich nur durch Schall in kompletter Dunkelheit orientieren.
  • Aber einer der Gründe, warum ich über sie spreche ist, dass Fledermäuse die Fähigkeit entwickelt haben, nicht zu altern.

Wenn wir uns jetzt anschauen, wie sich die Fledermaus-DNA in der Evolution entwickelt hat, fragen wir uns: ‘Was tun Fledermäuse, um den Alterungsprozess zu verlangsamen’. Mehr dazu: Alternsforschung: “Wir möchten wissen, was mit der Haut während des Alterungsprozesses passiert.” Und wenn Sie das herausfinden, könnten diese Forschungen auch uns Menschen nützen? Ja, das glaube ich schon.

Genau wie Fledermäuse sind wir Säugetiere. Wir sind eine langlebige, diversifizierte Spezies wie die Fledermäuse auch. Im Vergleich zu ihrer Körpergröße sind Fledermäuse sogar die langlebigste Art überhaupt. Wenn wir erst einmal herausgefunden haben, was bei Fledermäusen auf der Zellebene passiert, um den Alterungsprozess zu verlangsamen, können wir vielleicht dieselben Gene beim Menschen so beeinflussen, dass sie zum richtigen Zeitpunkt aktiv werden, wie bei den Fledermäusen.

Wie lange wird es dauern, bis wir so weit sind? Ich war sehr froh, dass der Europäische Forschungsrat mich unterstützt hat. Zusammen mit einer französischen Naturschutzorganisation, die sich schon seit 20 Jahren mit Fledermäusen beschäftigt, haben wir ein Projekt gestartet.

Wir haben Fledermäuse schon als Babys gefangen. So kannten wir ihr Alter. Wir haben ihnen Chips eingesetzt und konnten so später feststellen, wie alt sie geworden sind. Bei dieser französischen Fledermauspopulation haben wir dann Proben von Blut und Flügeln genommen und immer wieder die für das Altern verantwortlichen Biomarker gemessen.

Wir haben erstaunliche genetische Besonderheiten gefunden. Wir hoffen nun, dass wir innerhalb der nächsten zehn Jahre Ergebnisse haben, die wir auf den Menschen übertragen können. Mehr dazu: Alte Wale – gute Gene Prof. Emma Teeling (links) mit DW-Reporterin Manuela Kasper-Claridge beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Wie alt können Fledermäuse denn im Durchschnitt werden? Das hängt von der Art ab. Jede Spezies hat eine andere Lebenserwartung. In Frankreich untersuchen wir die Art Myotis Myotis.

  • Die lebt bis zu 37 Jahren.
  • Die älteste Fledermaus, die bekannt ist, hat 43 Jahre gelebt.
  • Es gibt aber auch eine Art, die nur vier Jahre alt wird.
  • Das würde dem entsprechen, was man bei der Körpergröße einer Fledermaus erwartet.
  • Wenn man das auf den Menschen hochrechnet, wie alt müsste ein Mensch werden? Ins Verhältnis gesetzt würde eine Fledermaus 248 Menschenjahre alt werden.

Wir reden hier von einer Fledermaus in der Wildnis ohne ärztliche Hilfe. Sie bekommt keine Medizin, keine Antibiotika. Sie hat einen hohen Stoffwechsel und lebt in teilweise feindlicher Umgebung. Es gibt 1300 Fledermausarten, von denen nur eine so kurz lebt, wie man das erwarten würde.

Die meisten leben viel länger. Die Frage ist also, was haben Fledermäuse Besonderes, um der Alterung zu widerstehen. Mehr zu faszinierenden Tieren: Gut, böse, hässlich Was passiert denn beim Altern? Wir haben Stoffwechsel, unsere Zellen stellen Energie her wie eine Maschine, und irgendwann gehen die Zellen und die DNA kaputt.

Wenn diese Zerstörung der Zellen pathologisch wird, das nennt man Altern. Irgendwie können also Fledermäuse diese Zerstörung begrenzen und reparieren und den Prozess verlangsamen. Dann müssen wir also unsere Vorstellung von Fledermäusen grundlegend ändern? Auf jeden Fall.

  • Sie sind auch sehr wichtig für die Umwelt.
  • Fledermäuse sind eine sogenannte Schlüsselart.
  • Sie ernähren sich von Insekten.
  • Stellen sie sich nur vor, wie viele Pestizide man bräuchte, wenn es Fledermäuse nicht gäbe.
  • Sie sind natürliche Insektenvernichter.
  • Fledermäuse sind auf vielfältige Art und Weise wichtig für unser Ökosystem.

Haben Sie Fledermäuse zuhause? Nein, zumindest keine lebenden. Manchmal pflegen aber Menschen verletzte Fledermäuse. So findet vielleicht jemand eine Fledermaus, die sich zum Beispiel den Flügel verletzt hat. Die kommt dann in ein Fledermaushospital und würde von einer menschlichen Fledermausmutter gepflegt.

Die Tiere sind später sogar in der Lage, ihre Pfleger wiederzuerkennen. Nur bedenken Sie, Fledermäuse werden wirklich sehr alt, so eine Fledermauspflege ist also eine Art Lebensaufgabe. Das Interview führte Manuela Kasper-Claridge Die Biologin Prof. Emma Teeling forscht an der School of Biology and Environmental Science, an der Universität Dublin zur Alterung von Fledermäusen.

Sie ist die Begründerin des dortigen Labors für Molekulare Evolution und Säugetier-Phylogenetik. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos erklärte sie, was wir Menschen genetisch von den Fledermäusen lernen können. Mehr dazu: Alternsforschung – Länger gesund leben

    Warum altern Fledermäuse nicht?

    Telomere – 26. März 2018 09:51 D. Lenz Forscher finden heraus, warum manche Fledermausarten nur sehr langsam altern.) gro.aidepikiw voGSU-DP suamredelF (Foto: © Der Alterungsprozess bei manchen Fledermausarten schreitet nur sehr langsam voran. Forscher finden nun heraus, warum dies so ist.

    Ann auch der Mensch davon profitieren? Dublin (Irland). Der Traum vom ewigen Leben begleitet den Menschen seit Urzeiten. Um neue Erkenntnisse über den Alterungsprozess zu gewinnen, die möglicherweise auch das Leben von Menschen verlängern können, haben Wissenschaftler Tierarten die im Vergleich zu eng verwandten Spezies sehr alt werden untersucht.

    Neben den in Afrika lebenden Nacktmullen und den in Amerika beheimateten Sumpfschildkröten wurde auch bei einigen Fledermausarten entdeckt, dass erwachsene Tiere dieser Art nur sehr langsam altern. Emma Teeling hat mit ihrem Team vom University College Dublin herausgefunden, dass Fledermäuse einen natürlichen Schutzmechanismus gegen das Altern im Erbgut tragen.

    1. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht.
    2. Bei sogenannten Telomere handelt es sich um Endkappen von Chromosomen, die zum Schutz vor Schäden vorhanden sind.
    3. Sie nutzen sich beim Zellteilungsprozess ab, bis sie schließlich aufgebraucht sind.
    4. Die Zelle kann sich dann nicht weiterteilen und stirbt als Folge dessen ab.

    Derselbe Prozess läuft bei Fledermäusen ab, im Vergleich zu Menschen jedoch sehr viel langsamer. Der aktuelle Stand der Wissenschaft geht zwar davon aus, dass Telomere den Alterungsprozess nicht direkt beeinflussen, es besteht aber trotzdem eine Korrelation zwischen langer Lebensdauer und ihrem Zustand.

    Wie lange bleiben Fledermäuse an einem Ort?

    Beobachtungen im Jahresverlauf Beobachtungsorte – Im Jagdgebiet Beobachtungsorte – Am Quartier Besonders einfach lassen sich Fledermäuse in Jagdgebieten mit einem guten Nahrungsangebot kurz nach den Quartierausflug beobachten. Ist die Nacht weit fortgeschritten, haben sich die Fledermäuse in der Landschaft weit verteilt und es wird zunehmend schwieriger sie zu beobachten.

    Neben Beobachtungen im Jagdgebiet, gelingen auch besonders schöne Beobachtungen direkt an den Quartieren. Zur Ausflugzeit kann man besonders gut zählen, wie viele Tiere gerade im Quartier sind. Dabei sollte man auf Taschenlampen verzichten, da das Licht den Ausflug stört. Wenn man sich überwinden kann sehr früh aufzustehen, kann ich nur empfehlen, sich auch mal einen Einflug ins Quartier anzusehen.

    Ein Fledermausdetektor erleichtert die Beobachtung enorm. Beobachtungen im Jahresverlauf Im Winter finden unsere heimische Fledermäuse keine Nahrung. Um Überleben zu können, halten sie Winterschlaf. In dieser Zeit sind sie sehr unauffällig, da sie ihren Stoffwechsel stark reduzieren.

    So fallen sie im Winter nicht durch Kotkrümel auf und sie fliegen nur im Notfall, wenn es im Winterquartier zu kalt wird oder sie etwas trinken müssen. Ab März erwachen die Fledermäuse aus ihrem Schlaf und suchen nach Nahrung. Dann können Fledermäuse teilweise auch tagsüber beim Jagen beobachtet werden, da die Insekten durch die Sonne tagsüber schon fliegen, es nachts für sie aber noch zu kalt ist.

    Außerdem müssen die Fledermäuse nach der langen Hungerzeit wieder ihr optimales Gewicht erreichen. Fledermäuse begeben sich dann auf den Weg in ihr Sommerquartier, das je nach Art wenige Kilometer oder mehr als 1000 km entfernt sein kann. Ab Ende April finden sich die Weibchen in den Wochenstuben zusammen, um gemeinsam ihre Jungen aufzuziehen.

    In diesen Wochenstuben leben zeitweise sehr viele Fledermäuse zusammen, so dass diese je nach Art auch sehr auffällig sind. Die Männchenquartiere und kleinere Wochenstuben fallen hingegen nicht unbedingt auf. Nach der Wochenstubenzeit ziehen die Tiere wieder zurück in die Überwinterungsgebiete und suchen dabei die von Männchen besetzten Paarungsquartiere auf.

    Diese machen je nach Art mit auffälligen Balzflügen und Balzrufen auf sich aufmerksam. So lassen sich die Großen Abendsegler sehr schön im Herbst an ihren Balzquartieren beobachten. Zwerg- und Rauhautfledermäuse fliegen immer die selbe Flugstrecke ab.

    1. Dabei rufen Fledermäuse teilweise sogar im hörbarem Bereich.
    2. Bei den Wasserfledermäusen findet die Balz vor allem am Winterquartier statt.
    3. Beobachtungsorte – Im Jagdgebiet Fledermäuse scheinen ihre Jagdgebiete untereinander aufzuteilen und bei Nahrungsmangel sogar zu verteidigen.
    4. Oft kann man regelrechte Flugrouten ausfindig machen, die auch jeden Abend zur gleichen Zeit auf der selben Strecke zum ersten Hauptjagdgebiet führen.

    Allerdings gibt es auch regelmäßig Abweichungen, beispielsweise wenn Jagdgebiete nicht mehr attraktiv genug sind. Regelrechte Hotspots der Fledermausaktivität findet man an Gewässern. Zum einen finden sie dort besonders viele Beuteinsekten und zum anderem können Fledermäuse dort im Flug trinken.

    1. Viele Insektenarten synchonisieren ihren Schlupf, damit die Beutegreifer mit der Masse überfordert sind und ein Teil der Insekten überleben können.
    2. Solche Massenschlupfereignisse werden von Fledermäusen gerne genutzt.
    3. Es gibt aber auch saisonale Schwankungen.
    4. Je nachdem, wo Insekten gerade aktiv werden, sind auch die Fledermäuse anzutreffen.

    So hat eine Studie gezeigt, dass einige Fledermausarten Wälder bis zum August häufiger nutzen und dann im Spätsommer Obstwiesen bevorzugen. Quelle DIETZ, M., B. FISELIUS, K. BÖGELSACK, E. HÖHNE, A. KRANNICH & J. HILLEN (2012): Lebensraumentwicklung von Streuobstwiesen mit der Zielartengruppe Fledermäuse, MainÄppelHaus Lohrberg Streuobstzentrum e.V.

    • Institut für Tierökologie und Naturbildung Beobachtungsorte – Am Quartier Fledermäuse wechseln je nach Art sehr häufig das Quartier.
    • Nur wenn Fledermäuse ihre Jungen aufziehen oder Winterschlaf halten, sind sie mehrere Wochen bis Monate an einem Ort.
    • Außerhalb dieser Zeiten, wechseln einige Arten sogar alle paar Tage ihren Unterschlupf.

    Sie machen es davon abhängig, wie das Mikroklima im Quartier ist. Nur wenn die Temperatur/Luftfeuchtigkeit und Zugluft im Quartier so ist, dass die Nahrung, die sie finden ausreicht, bleiben sie im Quartier. Damit Fledermäuse immer ein passendes Quartier finden, sagen sie sich gegenseitig Bescheid.

    1. Dazu kreisen sie zur Einflugzeit bis zu einer Stunde lang vor dem Quartier.
    2. Anderen Fledermäusen fällt dieses Schwärmen auf und sie schließen sich an.
    3. Vor allem im Spätsommer verirren sich Fledermäuse schon mal durch ein leicht geöffnetes Fenster in eine Wohnung.
    4. Das sind häufig unerfahrene Jungtiere, die ihre ersten Quartiere auskundschaften und durch ihre Rufe auch andere Fledermäuse ebenfalls in die Wohnung locken.

    Nach einigen Wochen jedoch haben sie gelernt, wo sie richtige Quartiere finden, da die Erwachsenen diese durch Schwärmen zeigen.

    Wie stirbt eine Fledermaus?

    Problem 2: Fledermäuse und Windräder – Hinzu kommt die Problematik mit den Windkraftanlagen. Viele Tiere liegen oft Tod am Boden unter den großen Windrädern, Sie werden von den Rotorblättern geschlagen oder sterben am Barotrauma, dabei platzen den Tieren durch den starken Druckabfall und die Verwirbelungen die Lungen und Organe nachdem sie es geschafft haben hinter die Windkraftanlage zu gelangen.

    Wie alt wird eine Fledermaus in Deutschland?

    Brautwerbung mit Ultraschall – Graues Langohr, fressend – Foto: NABU/Dietmar Nill Kurz nach dem Auszug der Jungen ab Mitte September sind die Fledermäuse in sogenannten Balzquartieren mit der nächsten Nachwuchs-Produktion beschäftigt. In dieser Zeit besetzen die Fledermausmännchen Baumhöhlen entlang der Zugrouten der Weibchen.

    Diese Höhlen werden nur kurz verlassen und gegen andere Männchen verteidigt. Mit ihren typischen Balzrufen locken die Fledermausmännchen nun die Weibchen zu sich, um sich zu paaren. Noch während die Fledermäuse mit der Familienplanung beschäftigt sind, dürfen sie jedoch eines nicht vernachlässigen: das große Futtern! Von September bis etwa Ende Oktober müssen sie sich tüchtige Fettreserven verschaffen, denn schon im November geht es schon wieder ins Winterquartier zum nächsten Winterschlaf.

    Fledermäuse werden sehr alt: 20 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Die Zwergfledermaus zum Beispiel lebt zwar im Durchschnitt nur knapp 2,5 Jahre. Jedoch kann auch die kleinste unserer Fledermäuse bis zu 16 Jahre alt werden. Die Beringung eines Großen Mausohrs bezeugte sogar einmal ein Alter von 25, statt der durchschnittlichen vier Jahre.

    Wie viele Kinder hat eine Fledermaus?

    Wochenstuben – Junge werden geboren Mitte März bis Anfang April erwachen die Fledermäuse langsam aus ihrer Lethargie und machen sich auf den Weg in ihre angestammten Sommerlebensräume. Dabei legen sie Strecken zurück, die je nach Art bis zu 1.500 Kilometer weit reichen können.

    Wochenstube der Wimperfledermaus (Myotis emarginatus) in einem Kuhstall. Foto: Dietmar Nill. In ihren Sommerquartieren angekommen, finden sich die Weibchen zu Gesellschaften zusammen, den sogenannten Wochenstuben, in denen sie ihre Jungen zur Welt bringen. Fledermäuse gebären ein, selten zwei Junge pro Jahr.

    Diese werden von der Mutter ungefähr 4 – 6 Wochen gesäugt, bis sie flügge sind. Während die Mutter nachts zur Beutejagd geflogen ist, bleiben die Jungen in den Wochenstuben zurück. Die Mutter kehrt allerdings mehrmals in der Nacht von ihren Beuteflügen zurück, um die Jungen zu säugen und zu wärmen.

    • In dieser Tagesschlaflethargie können die Tiere auch Schlechtwetterperioden überdauern, benötigen aber nach wenigen Tagen wieder Nahrung.
    • Nach 4 – 6 Wochen, wenn die Jungtiere kräftig genug sind und selbst fliegen können, lernen sie von der Mutter das Insektenjagen und alles, was sie zum Überleben brauchen.
    • Die Wochenstuben und Männchenquartiere befinden sich, je nach Fledermausart, in Dachstühlen von Gebäuden, an der Außenfassade in kleinen Mauerritzen, in Viehställen oder aber in Baumhöhlen.

    Die überwiegende Zahl der bei uns beheimateten Fledermausarten bevorzugt Baumhöhlen als Tagesverstecke. Allerdings müssen diese Quartiere bestimmte Kriterien erfüllen. Ein entscheidender Faktor ist das Vorhandensein eines ausgefaulten Bereiches oberhalb des Einschlupfloches.

    1. Zum Herbst hin müssen sich die Fledermäuse nun in sehr kurzer Zeit einen großen Fettvorrat anfressen, um den langen Winterschlaf zu überstehen.
    2. Während des Zuges in die Winterquartiere, der im Herbst stattfindet, paaren sich die geschlechtsreifen Tiere bereits wieder, die Befruchtung und die Entwicklung der Embryonen erfolgt aber erst mit dem Aufwachen im nächsten Frühjahr, nach 5 – 6 Monaten Winterschlaf.
    3. Fledermäuse können recht alt werden, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 5 – 6 Jahren, es sind aber auch Tiere gefunden worden, die über 20 Jahre alt waren.

    : Wochenstuben – Junge werden geboren

    Was hassen Fledermäuse?

    Hausmittel zu schonenden Vertreibung von Fledermäusen – Um Fledermäuse zu vertreiben, können Sie verschiedene Hausmittel verwenden.

    Fledermäuse mögen zum Beispiel keine starken Gerüche und können durch bestimmte Duftstoffe vertrieben werden. Zitronenöl, Knoblauch oder Nelken sind mögliche Mittel, die Sie verwenden können. Diese Duftstoffe können auf Wattebäusche aufgetragen und an den Einflugstellen der Fledermäuse platziert werden. Eine weitere Möglichkeit, um Fledermäuse fernzuhalten, ist das Anbringen von Netzen oder Gittern vor Fenstern und Türen. Diese Barrieren verhindern, dass die Tiere in das Haus eindringen können. Es gibt Geräte, die Ultraschallwellen aussenden, die für Menschen unhörbar sind, aber für Fledermäuse sehr störend sein können. Diese Geräte können an der Einflugstelle angebracht werden und sollten die Tiere ebenfalls vertreiben. Fledermäuse mögen es dunkel und ruhig und werden durch Licht und Bewegung abgeschreckt. Eine weitere Möglichkeit, die Fledermäuse zu vertreiben, besteht also darin, den Raum, in dem die Tiere gesichtet wurden, hell zu beleuchten und sich viel zu bewegen. Auch bestimmte Geräusche können Fledermäuse vertreiben. Dazu eignen sich zum Beispiel laute Musik oder der Einsatz von Gegenständen, die laute Geräusche machen.

    Außerdem interessant:

    Warum soll man Fledermäuse nicht anfassen?

    Tierärztekammer warnt: Fledermäuse nicht anfassen Erstellt: 07.09.2012 Aktualisiert: 29.10.2012, 13:46 Uhr Nachtaktiv: Fledermäuse, hier das Große Mausohr, sollte man nicht anfassen. © Foto: dpa Fledermäuse können Tollwut übertragen, darauf weist die Bundestierärztekammer hin. Sie warnt vor direktem Kontakt mit den Tieren. Gerade in den Monaten August und September passiere es immer wieder, dass Fledermäuse in Wohnungen fliegen – besonders in Großstädten.

    • Fledermäuse sind völlig harmlos und fliegen Menschen weder in die Haare noch ins Gesicht”, erläutert Dr.
    • Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer.
    • Im August und September zeigten einig Arten das so genannt Invasionsverhalten, das wahrscheinlich mit dem Erkunden möglicher Winterquartiere zusammenhänge.

    Wer eine verletzte oder flugunfähige Fledermaus auf der Straße findet, dürfe sie nicht mit bloßen Händen anfassen. „Fledermäuse können die Fledermaustollwut übertragen.” Sie sei für den Menschen genauso gefährlich wie die klassische Tollwut. Übertragen wird sie durch Bissverletzung über den Speichel des infizierten Tieres.

    • Hunde und Katzen sollten regelmäßig gegen Tollwut geimpft werden.
    • Wer eine Fledermaus findet, solle sie entweder mit dicken Handschuhen greifen oder vorsichtig in ein dickes Tuch wickeln und in eine verschließbare Pappschachtel mit Luftlöchern setzen.
    • Man sollte den Tieren eine Schälchen mit Wasser anbieten, zum Beispiel der Deckel eines Gurkenglases.

    Wichtig sei es dann, die Naturschutzbehörde; das Veterinäramt oder einen Tierarzt zu verständigen. (red) Informationen: Friedrich- Loeffler-Institut, Tel.0 33 979 / 800 : Tierärztekammer warnt: Fledermäuse nicht anfassen

    Können Fledermäuse verhungern?

    NABU-Tipps für den Umgang mit verirrten Fledermäusen – Von Mitte August bis Mitte September kann es vorkommen, dass Fledermäuse in Wohnungen einfliegen. Das ist kein Grund zur Panik. Die Tiere haben keine blutrünstigen Absichten, sondern verirren sich lediglich auf der Suche nach neuen Quartieren. Fledermauspflegling – Foto: NABU/Eric Neuling Fledermäuse, die sich in Wohnungen verirren, fliegen in der Abenddämmerung in der Regel von alleine wieder hinaus, wenn man die Fenster weit öffnet und die Vorhänge beiseite zieht. Von den Fledermausarten, die in Deutschland vorkommen, neigt beispielsweise die Zwergfledermaus dazu, in Zimmer zu fliegen.

    Mit zusammengefalteten Flügeln ist sie kleiner als ein Daumen und so leicht wie zwei Stück Würfelzucker. Meist sind es unerfahrene Jungtiere, die auf der Suche nach einem geeigneten Quartier durch gekippte Fenster in die Wohnungen gelangen. Findet man tagsüber Fledermäuse in der Wohnung, sollte man am kommenden Abend die Fenster weit öffnen und beobachten, ob die Fledermäuse von alleine den Weg hinaus finden.

    Die Wohnung sollte auf jeden Fall nach Tieren abgesucht werden, die vielleicht nicht mehr ausfliegen können. Die Zwergfledermaus ist ein Spaltenbewohner und versteckt sich gerne in den Falten von Gardinen und Vorhängen, hinter Bildern oder in Vasen. Speziell aus Vasen oder oben offenen Taschen können die Fledermäuse nicht mehr flüchten. Zwergfledermaus – Foto: Hans Prün Nur wenige Menschen reagieren übrigens verärgert über den tierischen Besuch. Viele wollen sich genau über Fledermäuse informieren und freuen sich, wenn die Natur auf diese ungewöhnliche Art und Weise auf sie zukommt. Manch einer kauft sich sogar einen Fledermausnistkasten, um den Tieren eine bleibende Heimat zu bieten oder nehmen an einer der zahlreichen Fledermausführungen des NABU teil.

    Würden Fledermäuse Menschen angreifen?

    Vorsicht beim Umgang mit Fledermäusen! / Bundestierärztekammer e.V. BTK Berlin (06.09.2016) Fledermäuse sind schützenswerte und nützliche Tiere. Allerdings können sie auch spezifische Varianten des Tollwutvirus, so das Europäische Fledermaus-Lyssavirus BLV-1 und -2, übertragen. Bis Ende August wurden dem Friedrich-Loeffler-Institut bereits 18 Fälle der Fledermaustollwut gemeldet. © So nicht! Fledermäuse wie diese Breitflügelfledermaus dürfen nur mit Handschuhen angefasst werden.C. Pfister (BTK/Berlin) Fledermäuse sind nützliche und durch das Naturschutzgesetz streng geschützte Tiere, die viele Menschen faszinieren. Darum ist es verständlich, dass sich Naturfreunde für Fledermäuse engagieren oder verletzten Tieren helfen wollen.

    1. Besonders Ende August und September kann es in Städten zu gehäuften „Kontakten” zwischen Menschen und Fledermäusen kommen, denn besonders die winzige Zwergfledermaus fliegt einzeln, aber auch in größere Gruppen gerne in Wohnungen ein.
    2. Die Tiere erkunden so geeignete Quartiere für den Winterschlaf oder suchen auf ihren Wanderungen ins Winterquartier einen geschützten Schlafplatz.

    „Wenn das passiert, ist es kein Grund zur Panik: Die ungebetenen Gäste sind völlig harmlos, sie verkriechen sich meist hinter Bildern, Rollläden, Vorhängen oder in Bodenvasen. Wenn man das Fenster abends geöffnet lässt, fliegen die Tiere in der Regel aus – allerdings nur, wenn es nicht stark regnet”, erklärt Dr.

    Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer. Einzelne Exemplare könne man natürlich auch selber wieder ins Freie setzen. Das Tierchen dafür am besten vorsichtig mit einem Handtuch/Stofftuch – nie mit bloßen Händen! – aufnehmen und vors Fenster setzen, damit es wegfliegen kann. Traut man sich das nicht zu, hilft ein Anruf bei der Unteren Naturschutzbehörde, beim örtlichen Naturschutzverband oder im Veterinäramt.

    Dort existiert in der Regel eine Liste von Experten, die beraten oder die nützlichen Insektenfresser fachgerecht ins Freie befördern. Immer mal wieder findet man auch eine verletzte oder flugunfähige Fledermaus und will helfen. Dabei unbedingt beachten: Das Tier nie ungeschützt, sondern nur mit dicken Handschuhen anfassen! „Fledermäuse können die Fledermaustollwut übertragen.

    Das sogenannte Europäische Fledermaus-Lyssavirus (EBLV-1 und -2) unterscheidet sich zwar von der klassischen Fuchstollwut, ist für den Menschen aber genauso gefährlich”, warnt Tiedemann. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), wo das nationale und WHO-Referenzlabor für Tollwut angesiedelt ist, wurden in diesem Jahr bereits 18 Fälle der Fledermaustollwut gemeldet.

    Der Prozentsatz an Tollwut erkrankter Fledermäuse ist bisher allerdings nicht bekannt und Grund zur übertriebenen Sorge besteht nicht: Fledermäuse greifen Menschen und andere Tiere nicht an! Fasst man die Tiere – wenn nötig – nur mit dicken Handschuhen an, ist eine Infektion unwahrscheinlich.

    Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Fledermäusen zu tun haben, sollten sich allerdings vorbeugend gegen Tollwut impfen lassen. Ist es doch zu einer Bissverletzung gekommen oder kann man diese nicht ausschließen (Fledermausbisse sind sehr klein), ist eine nachträgliche Impfung unbedingt erforderlich! Hunde und Katzen, die das Haus verlassen, sollten in jedem Fall gegen Tollwut geimpft werden.

    : Vorsicht beim Umgang mit Fledermäusen! / Bundestierärztekammer e.V.

    Wo schlafen Fledermäuse am Tag?

    Fledermaus Lebensweise – Die europäischen Fledermäuse haben aufgrund der Witterung sowohl Sommer- als auch Winterquartiere. Fledermäuse sind in der Regel nachtaktive Tiere und schlafen tagsüber. Zum Schlafen ziehen sie sich in Höhlen, Felsspalten, Baumhöhlen oder in von Menschen gemachten Unterschlüpfe, wie Dachböden, Mauernischen oder Bergstollen zurück.

    Was lockt Fledermäuse an?

    Praktische Tipps –

    Fledermausbeet anlegen: Nachtblühende, nektarreiche Blütenpflanzen, zum Beispiel Leimkraut, Seifenkraut und Wegwarte, sind ein Feinschmeckerlokal für die Tiere. Durch ihren intensiven Duft locken die Pflanzen Nachtfalter an, die Lieblingsspeise vieler Fledermausarten. Teich anlegen: Das Wasser zieht viele Insekten an – und bietet Fledermäusen so einen reich gedeckten Tisch. Je artenreicher der Garten, desto mehr Insekten tummeln sich dort. Garten ohne Gift: Verzichten Sie auf Insektizide und andere Gifte. Setzen Sie stattdessen auf giftfreies Gärtnern. Schaffen Sie Unterschlüpfe: Gärtner*innen können Fledermäusen auch bei der Wohnungsnot helfen. Höhlen in alten Bäumen, alte Keller oder Kartoffelmieten werden gern als Winterquartier genutzt, wenn sie kühl, feucht und frostfrei sind. Wo es das nicht gibt, kann Wohnraum geschaffen werden. Ein Fledermausbrett oder ein Flachkasten an der Giebelwand sowie Höhlenkästen werden von den Tieren gerne angenommen. Viele Kästen lassen sich auch in Bäumen anbringen. Geeignete Fledermauskästen gibt es im Fachhandel – oder man baut sie einfach selbst.

    Was trinken die Fledermäuse?

    Erwachsene Tiere – Als Nahrung eignen sich frisch gefangene und getötete Fliegen oder Motten. Im Zoohandel sind auch Mehlwürmer (Larven des Mehlkäfers, Tenebrio molitor ) erhältlich. Da Fledermäuse keine Mehlwürmer kennen, müssen sie zunächst “auf den Geschmack” kommen.

    • Dazu werden die Würmer vor dem Verfüttern durch Druck auf den Kopf getötet und der Kopf abgeschnitten.
    • Dann drückt man, vom Körperende her beginnend, das weiche Innere des Wurms heraus.
    • Dies kann dann auf einem Pinsel der Fledermaus angeboten werden.
    • Oft öffnen die Fledermäuse das Maul zur Abwehr, so daß man den Nahrungsbrei mit dem Pinsel hineinschieben kann.

    Ansonsten muss man ihn mit dem Pinsel an die Lippen bringen und warten, bis das Tier anfängt ihn abzulecken. Nehmen die Tiere die Nahrung an, sind deutliche Kaubewegungen und bei größeren Arten schmatzende Geräusche zu bemerken. Nach der erfolgreichern Fütterung mit dem Inneren der Mehlwürmer, kann man dazu übergehen, den Tieren halbierte Mehlwürmer und später auch ganze Tiere anzubieten.

    • Solange die Tiere nicht von allein nach den Würmern schnappen, kann man dem Pflegling das “offene” Ende des halbierten Wurmes an die Schnauze halten oder den Wurm ins während des Kauens geöffnete Maul schieben.
    • Leinere Fledermausarten sollten auch mit kleineren Mehlwürmern gefüttert werden.
    • Manche Fledermäuse fressen auf Dauer nur den weichen Inhalt der Würmer und verschmähen die Chitinhüllen.

    Fledermäuse lernen oft nach wenigen Tagen, aus einem flachen Napf am Boden selbständig (lebende) Mehlwürmer zu fressen und Wasser zu trinken. Bei der Fütterung mit Mehlwürmern über längere Zeit müssen ein- bis zweimal in der Woche Polyvitaminpräparate und ein kalkhaltiges Mineralsalzgemisch, verabreicht werden, da diese einseitige Ernährung sonst zu Mangelerscheinungen führt.

    Meist können solche Mittel in das Trinkwasser gegeben oder über die Nahrung gestreut werden. Auch empfiehlt es sich, die Mehlwürmer selber mit vitaminreicher Kost zu füttern (z.B. Haferflocken, Karotten- und Apfelstückchen). Vorsicht mit frisch gekauften Mehlwürmern, die vorher oft tagelang auf Zeitungspapier gehalten wurden.

    Sie sollten erst nach ein bis zwei Tagen an die Fledermaus verfüttert werden. Die zusätzliche Verfütterung von frisch gefangenen Insekten ist in jedem Fall empfehlenswert.

    Was essen Fledermäuse am liebsten?

    Dramatische Rückgänge der Insektenmengen / Pestizidzulassung verschärfen – Deutschlands Fledermäuse erwachen jetzt aus ihrem Winterschlaf. Doch die Nahrungssuche wird für Fledermäuse immer schwieriger. Fledermausforscher des NABU warnten daher auf einer Tagung im hessischen Wetzlar vor einem drohenden starken Rückgang von Mausohr, Zwergfledermaus und Co. Braunes Langohr – Foto: NABU/Christian Stein 09. April 2017 – „Unsere Fledermäuse ernähren sich grundsätzlich von Insekten. Doch seit einiger Zeit beobachten wir einen alarmierenden Rückgang unter ihnen, dessen Umfang noch keiner genau kennt”, so Karl Kugelschafter, Sprecher der NABU-Bundesfachausschusses Fledermäuse.

    Betroffen sind nicht nur einzelne Insektenarten, sondern die Gesamtzahl. Für Fledermäuse ist dies eine fatale Aussicht, ebenso für die gesamte Nahrungskette. „Fledermäuse sind auf Insekten angewiesen, genauso wie Mauersegler oder Schwalben. Sterben die Insekten, werden Blumen und Bäume nicht mehr bestäubt.

    Unsere gesamte Nahrungskette steht mit dem Zustand der Insektenwelt auf der Kippe”, warnte NABU-Präsident Olaf Tschimpke, der die Tagung in Wetzlar eröffnete. Ab der Abenddämmerung jagen unsere 25 heimischen Fledermausarten vor allem Mücken und Nachtfalter.

    Was sind die Feinde von den Fledermäusen?

    Natürliche Feinde der Fledermäuse sind vor allem tag- und nachtaktive Raubtiere, vor allem Katzen, Steinmarder, sowie Greifvögel und Eulen (Falke, Habicht, Sperber, Waldkauz und Schleiereule). Ektoparasiten leben im Fell und auf den Flughäuten: Wanzen, Flöhe, Zecken, Fledermausfliegen, Flughaut- und Räudemilben sind zwar “lästig”, bedrohen aber nur das Leben kranker bzw.

    Kann eine Fledermaus beißen?

    Fledermäuse in der Wohnung, was tun? Alljährlich bekommen wir Anrufe von Menschen, die uns teils erschrocken, teils überrascht mitteilen, dass sich Fledermäuse in ihre Wohnungen verflogen haben. Die Zwergfledermaus ist mit 4 cm Körperlänge unsere kleinste Fledermausart. Bislang sind Invasionen nur von dieser Art bekannt. (Foto: Susanne Röpling) Diese „Invasionen” finden im Spätsommer statt. Es sind meist größere Gruppen von Zwergfledermäusen, die in der Nacht durch ein geöffnetes oder auf Kipp gestelltes Fenster in die menschlichen Behausungen einfliegen.

    1. Dort suchen sie sich Verstecke, um den Tag zu verschlafen.
    2. Im Spätsommer lösen sich die Wochenstuben der Zwergfledermäuse auf und besonders die jungen und unerfahrenen Tiere suchen sich auf dem Weg in die Winterquartiere unsere Wohnungen als Zwischenquartiere aus.
    3. Ein gekipptes Fenster sieht ihrem Sommerquartier recht ähnlich, so dass die Tiere in dem Glauben, ein gutes Versteck gefunden zu haben, dort hineinfliegen und sich in Gardinen oder Vorhängen zum Tagesschlaf begeben.

    Bitte bewahren Sie in einem solchen Fall die Ruhe und lassen Sie die Fledermäuse hängen. Die Tiere sind vollkommen harmlos, fassen Sie sie trotzdem bitte immer nur mit Handschuhen und sehr vorsichtig an, um die Fledermäuse nicht zu verletzen! Die Tiere haben Angst und können sich durch kräftiges beißen wehren. Bei einer Fledermausinvasion fliegen durchschnittlich 10 – 40 Tiere in eine Wohnung ein. Wir haben aber auch schon 246 Zwergfledermäuse aus einem Zimmer gerettet. Die Tiere hängen dann in der Gardine oder im Vorhang und verschlafen den Tag. (Foto: Susanne Röpling) Im Falle einer solchen Invasion können Sie sich selbst helfen, indem Sie abends das Fenster weit öffnen und die Fledermäuse verlassen von alleine das Zimmer.

    1. Wenn alle Tiere ausgeflogen sind, schließen Sie das Fenster wieder und halten es am besten die folgenden Nächte geschlossen, da die Tiere sonst zurückkommen können; sie sind sehr ortstreu.
    2. Bitte überzeugen Sie sich davon, dass alle Fledermäuse den Raum verlassen haben und sich keine Tiere mehr hinter Möbeln oder in anderen Verstecken aufhalten (besonders in Vasen und anderen nach oben offenen Gefäßen nachschauen; Fledermausfallen!).

    Wenn Sie jedoch Probleme haben, die Fledermäuse bis zum Abend zu erdulden oder nicht wissen, wie Sie die Tiere zum Abflug bewegen sollen, benachrichtigen Sie uns bitte. und sammeln die Tiere dann auf, um sie an anderer Stelle wieder freizulassen. Wenn nötig, fassen Sie die Tiere bitte immer nur mit Handschuhen und sehr vorsichtig an, um sich und die Fledermäuse nicht zu verletzen! Die Tiere haben Angst und können sich durch kräftiges beißen wehren.

    Wie gehen Fledermäuse aufs Klo?

    Skurrile Studie: So pinkeln Tiere Erstellt: 24.06.2014 Aktualisiert: 24.06.2014, 13:12 Uhr Elefanten haben zwar eine 3600 Mal größere Blase als Katzen, pinkeln aber genauso lang. © dpa Berlin – Ob ein Elefant mit einer 18-Liter großen Blase oder eine kleine Katze – beim Pinkeln sind sie alle gleich. Eine kuriose US-Studie hat das Wasserlassen bei Säugetieren unter die Lupe genommen.

    Ob Elefant, Kuh, Ziege oder Katze – gepinkelt wird bei allen gleich lang. Es dauert immer rund 21 Sekunden, bis Säugetiere mit einem Körpergewicht über drei Kilogramm ihre Blase entleert haben, fanden Wissenschaftler bei ihrer Untersuchung im Zoo Atlanta heraus. Die Größe der Tiere und ihres Harntrakts spielte dabei zur Überraschung der Forscher überhaupt keine Rolle.

    So sei die Blase eine Elefanten, die 18 Liter Urin fasst, 3600 Mal größer als die einer Katze mit gerade mal fünf Milliliter Fassungsvermögen, schreiben die Forscher in den „Proceedings” der US-nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS). Trotzdem benötigten beide rund 21 Sekunden zum Wasserlassen – und das rund fünf bis sechsmal am Tag, wie die Wissenschaftler durch Videoaufnahmen von insgesamt 16 verschiedenen Tieren belegen.

    Den Grund für das erstaunliche Ergebnis vermuten die Forscher unter anderem in der Länge der Harnröhren – und der Schwerkraft, die dadurch beim Entleeren der Blase wirkt. Nur Tiere, die mehr als drei Kilo wiegen, können einen Urinstrahl bilden, der zu Boden plätschert. Bei Leichtgewichten wie Nagern oder Fledermäusen reicht es nur zum Tröpfeln.

    Dass Säugetiere Urin speichern können, hat vermutlich nicht nur Hygienegründe. Ein dauerhafter Uringeruch könnte sie zur leichten Beute von Feinden machen. dpa : Skurrile Studie: So pinkeln Tiere

    Wann greifen Fledermäuse Menschen an?

    So gefährlich sind Fledermäuse – Fledermäuse zählen in Deutschland zu den streng geschützten Tiere und leben zwar häufig in der Nähe von Menschen, sind aber sehr scheu. Dennoch kann es passieren, dass sich die nachtaktiven Jäger mal ins Haus verirren und sie Ihnen nahe kommen, zum Beispiel, wenn Sie sich ein Winterquartier suchen. Das sollten Sie in diesem Fall beachten und wissen:

    Fledermäuse sind in der Regel völlig harmlos und greifen weder Menschen noch Tiere an. Wenn Sie erschreckt werden oder sich bedroht fühlen, kann es allerdings passieren, dass Sie zubeißen. Die Tiere sind zwar klein, aber eine Begegnung mit ihren spitzen Zähnen sollten Sie trotzdem vermeiden. Sie sollten Fledermäuse deshalb nicht anfassen. Sollte es nicht zu vermeiden sein, tragen Sie Handschuhe oder verwenden Sie ein Handtuch. So schützen Sie sich vor dem, was häufig das eigentliche Problem ist: die Krankheiten, die durch Fledermäuse übertragen werden können. Auch wenn Sie kranke oder verletzte Fledermäuse finden, denen Sie helfen wollen, sollten Sie deshalb sehr vorsichtig sein und die Tiere nie mit bloßen Händen anfassen. Eine der Krankheiten, die die in Deutschland heimischen Fledermäuse übertragen können, ist die Fledermaus-Tollwut. Sie für den Menschen ebenso gefährlich wie die Fuchs-Tollwut. Bei jedem direkten Kontakt ist deshalb eine prophylaktische Impfung zu empfehlen. Nur wenn Sie beruflich oder ehrenamtlich regelmäßig Kontakt zu Fledermäusen haben, sollten Sie sich vorbeugend gegen Tollwut impfen lassen. Ansonsten ist es ausreichend darauf zu achten, Fledermäusen nicht zu nahezukommen.

    Fledermäuse können dem Menschen gefährlich werden, weil Sie Viren und Krankheiten übertragen können. Bild: Pixabay/Jose Miguel Guardeno

    Wann fliegen Fledermäuse Uhrzeit?

    Grosse Abendsegler fliegen früh aus, meistens unmittelbar nach Sonnenuntergang, im Frühjahr und gegen Herbst aber auch früher. Abendsegler reagieren stark auf die Witterung und bei Kälteeinbrüchen fliegen sie oft nicht zur Jagd aus.

    Kann eine Fledermaus schwimmen?

    Fledermäuse schwimmen ähnlich wie wir beim „Delfinschwimmen’. Ihre Flügel sind bei der Vorwärtsbewegung über dem Wasser zusammengefaltet und werden beim Schlag nach hinten unter Wasser geöffnet: So erreichen sie eine ansehnliche Schwimmgeschwindigkeit.

    Kann eine Fledermaus am Tag fliegen?

    Gefangene der Nacht: Warum Fledermäuse nachtaktiv sind Teilen: 05.01.2011 01:00 Fledermäuse brauchen am Tag mehr Energie und fliegen deshalb nur nachts, fanden Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung heraus. Fledermäuse sind nachtaktiv, Vögel tagaktiv. Diese Regel trifft für nahezu alle Vertreter der beiden Wirbeltiergruppen zu.

    • Nur, warum ist das so? Vögel orientieren sich hauptsächlich mit ihrem Sehsinn und haben deshalb in der Dunkelheit der Nacht Schwierigkeiten, sich zurecht zu finden.
    • Aber Fledermäuse können sowohl sehen als auch Echo orten.
    • Beide Sinne sollten sie in die Lage versetzen, auch am Tag erfolgreich zu sein.

    Demzufolge sind es nicht die Sinne, die Fledermäuse von der Eroberung der Luft am Tag ausschließen. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin haben nun herausgefunden, dass thermische und energetische Besonderheiten Fledermäuse in die nächtliche Nische zwingen.

    1. Vergleichende Messungen der Körpertemperatur und der „Flugkosten” am Tag und in der Nacht zeigten, dass Fledermäuse am Tag potenziell überhitzen und zudem mehr Energie im Flug verbrauchen als in der Nacht. Dr.
    2. Christian Voigt, der Leiter des Forschungsprojekts, erklärt: „Fledermäuse haben im Gegensatz zu Vögeln kein isolierendes Gefieder.

    Sie können sich also nicht vor dem Wärmeeintrag der Sonnenstrahlen schützen. Die Flughaut der Fledermausflügel ist nackt, dunkel und mit Blutgefäßen durchzogen. Deshalb funktioniert sie als großer Wärmekollektor. Die mit den Flügeln eingefangene Energie können Fledermäuse nicht ausreichend ableiten und deshalb würden sie überhitzen, wenn sie tagsüber fliegen”.

    1. Wie Voigt und Lewanzik im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B weiter ausführen, könnten Fledermäuse ihren Flügelschlag im Tagesflug verändern, um den Wärmeeintrag zu reduzieren.
    2. Dies würde ihren Flug jedoch ineffizient machen und somit höhere energetische Kosten nach sich ziehen.
    3. Interessanterweise fanden die Forscher heraus, dass die Körpertemperatur von Fledermäusen bei kurzen Tagesflügen zwar ansteigt, aber keine kritischen, gesundheitsgefährdenden Höhen erreicht.

    Deshalb, so argumentieren die Autoren, könnten Fledermäuse potenziell tagaktiv werden. Da sie jedoch im Vergleich zu Vögeln höhere Flugkosten haben, sind sie dieser anderen Wirbeltiergruppe in der Konkurrenz um die gleichen Nahrungsressourcen unterlegen.

    1. Den Nachteil einer Wärme absorbierenden Flughaut machen Fledermäuse mit ihrer ausgezeichneten Echoortung wett.
    2. Diese befähigte sie im Laufe der Evolution, ihre Aktivitätsphase in die Nacht zu verlagern.
    3. Damit waren sie höchst erfolgreich: Fledermäuse sind die zweitartenreichste Säugetiergruppe und stellen in den Tropen die dominierende Säugetiergruppe dar.

    Und dies obwohl sie nur nachtaktiv sind. Originalarbeit: doi:10.1098/rspb.2010.2290 Voigt, C.C., Lewanzik, D. (2011) Trapped in the darkness of the night: Thermal and energetic constraints of daylight flight in bats. Proceedings of the Royal Society of London: Biological Sciences.

    1. Bilder
    2. Nächtlicher Anflug einer tropischen Blattnasenfledermaus an eine Frucht. Warum suchen Fledermäuse ni (Copyright: Christian Voigt wegen Urheberrechten kontaktieren: 030-5168-517)
    3. None
    4. Merkmale dieser Pressemitteilung: Journalisten, Studierende, Wissenschaftler Biologie, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie überregional Forschungsergebnisse
    5. Deutsch

    : Gefangene der Nacht: Warum Fledermäuse nachtaktiv sind

    Wo lebt die größte Fledermaus der Welt?

    Verbreitung und Lebensweise – Die größte Fledermausart lebt ausschließlich in Australien, Im Norden und Westen sowie an der Küste bei Queensland ist das Tier heimisch. Bei Tag ruht sie in dunklen Felsspalten, verlassenen Minen und Höhlen, alleine oder in Gruppen.

    Würden Fledermäuse Menschen angreifen?

    Vorsicht beim Umgang mit Fledermäusen! / Bundestierärztekammer e.V. BTK Berlin (06.09.2016) Fledermäuse sind schützenswerte und nützliche Tiere. Allerdings können sie auch spezifische Varianten des Tollwutvirus, so das Europäische Fledermaus-Lyssavirus BLV-1 und -2, übertragen. Bis Ende August wurden dem Friedrich-Loeffler-Institut bereits 18 Fälle der Fledermaustollwut gemeldet. © So nicht! Fledermäuse wie diese Breitflügelfledermaus dürfen nur mit Handschuhen angefasst werden.C. Pfister (BTK/Berlin) Fledermäuse sind nützliche und durch das Naturschutzgesetz streng geschützte Tiere, die viele Menschen faszinieren. Darum ist es verständlich, dass sich Naturfreunde für Fledermäuse engagieren oder verletzten Tieren helfen wollen.

    1. Besonders Ende August und September kann es in Städten zu gehäuften „Kontakten” zwischen Menschen und Fledermäusen kommen, denn besonders die winzige Zwergfledermaus fliegt einzeln, aber auch in größere Gruppen gerne in Wohnungen ein.
    2. Die Tiere erkunden so geeignete Quartiere für den Winterschlaf oder suchen auf ihren Wanderungen ins Winterquartier einen geschützten Schlafplatz.

    „Wenn das passiert, ist es kein Grund zur Panik: Die ungebetenen Gäste sind völlig harmlos, sie verkriechen sich meist hinter Bildern, Rollläden, Vorhängen oder in Bodenvasen. Wenn man das Fenster abends geöffnet lässt, fliegen die Tiere in der Regel aus – allerdings nur, wenn es nicht stark regnet”, erklärt Dr.

    Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer. Einzelne Exemplare könne man natürlich auch selber wieder ins Freie setzen. Das Tierchen dafür am besten vorsichtig mit einem Handtuch/Stofftuch – nie mit bloßen Händen! – aufnehmen und vors Fenster setzen, damit es wegfliegen kann. Traut man sich das nicht zu, hilft ein Anruf bei der Unteren Naturschutzbehörde, beim örtlichen Naturschutzverband oder im Veterinäramt.

    Dort existiert in der Regel eine Liste von Experten, die beraten oder die nützlichen Insektenfresser fachgerecht ins Freie befördern. Immer mal wieder findet man auch eine verletzte oder flugunfähige Fledermaus und will helfen. Dabei unbedingt beachten: Das Tier nie ungeschützt, sondern nur mit dicken Handschuhen anfassen! „Fledermäuse können die Fledermaustollwut übertragen.

    • Das sogenannte Europäische Fledermaus-Lyssavirus (EBLV-1 und -2) unterscheidet sich zwar von der klassischen Fuchstollwut, ist für den Menschen aber genauso gefährlich”, warnt Tiedemann.
    • Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), wo das nationale und WHO-Referenzlabor für Tollwut angesiedelt ist, wurden in diesem Jahr bereits 18 Fälle der Fledermaustollwut gemeldet.

    Der Prozentsatz an Tollwut erkrankter Fledermäuse ist bisher allerdings nicht bekannt und Grund zur übertriebenen Sorge besteht nicht: Fledermäuse greifen Menschen und andere Tiere nicht an! Fasst man die Tiere – wenn nötig – nur mit dicken Handschuhen an, ist eine Infektion unwahrscheinlich.

    Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Fledermäusen zu tun haben, sollten sich allerdings vorbeugend gegen Tollwut impfen lassen. Ist es doch zu einer Bissverletzung gekommen oder kann man diese nicht ausschließen (Fledermausbisse sind sehr klein), ist eine nachträgliche Impfung unbedingt erforderlich! Hunde und Katzen, die das Haus verlassen, sollten in jedem Fall gegen Tollwut geimpft werden.

    : Vorsicht beim Umgang mit Fledermäusen! / Bundestierärztekammer e.V.

    Was ist die größte Fledermaus der Welt?

    Malaiische Flughunde, die auch Kalongs genannt werden, haben einen sehr kurzen Daumen mit einer kleinen Kralle. Die anderen vier Finger sind stark verlängert und bilden den Spannweitenbereich der Flugmembran. Die Flughäute regeln den Wärmehaushalt. Bei Kälte ziehen sie sich mit Hilfe von kleinen Muskeln zusammen und werden mantelartig um den Körper gewickelt.

    • Der Kopf, die Nase und meistens auch ein Fuß werden darunter verborgen, so dass vorgewärmte Luft aus dieser Umhüllung eingeatmet werden kann.
    • Bei Temperaturen zwischen 18 und 30 Grad lockern die Tiere diese isolierende Haut und benutzen sie schließlich als kühlende Fächer.
    • Steigen die Temperaturen über 37 Grad, speicheln die Tiere sich an Körper und Flughäuten ein.

    Durch die entstehende Verdunstungskälte des Wassers wird die Eigenwärme herabgesetzt. Wenn es zu kalt wird, verlassen sie ihre Schlafbäume und suchen Höhlen auf. Tagsüber hängen die Flughunde meistens schlafend in großen Kolonien in den Bäumen. Eine der größten Kolonien umfasste 15.000 Tiere und wurde im Südwesten von Borneo gesichtet.

    Sie leben polygam, ein Männchen paart sich also mit mehreren Weibchen seines Harems. Dabei ist ein Harem ein Teil einer Kolonie, die neben mehreren Harems auch Junggesellentrupps umfasst, die sich am Rande einer Kolonie aufhalten. Einzelne Männchen versuchen dabei immer wieder einen Harem zu übernehmen.

    Die Flughunde sind nachtaktiv und fliegen in der Dämmerung auf Nahrungssuche bis zu 50 Kilometer weit, oft auch über das offene Meer. An Futterplätzen teilen sie sich in kleine Gruppen auf. Wenn ein Tier einen guten Baum gefunden hat, verteidigt es diesen durch Flügelschlagen oder Knurrlaute vor seinen Artgenossen.

    • Im Gegensatz zu Fledermäusen, die sich von Insekten ernähren, sind Flughunde Vegetarier und leben vor allem von süßen Früchten.
    • Namensgebend ragt die Schnauze „hundeähnlich” nach vorn.
    • Der Kalong gilt mit einer Flügelspannweite von 1,7 Meter als das größte Fledertier.
    • Sie können in einer Nacht bis zu 25 Prozent ihres Körpergewichtes an Nahrung zu sich nehmen.

    Das entspricht bei einem 800 Gramm schweren Tier rund 200 Gramm Nahrung. Der Nektar wird mit der langen Zunge abgeleckt. In ihrem gesamten Verbreitungsgebiet werden sie wegen ihres Fleisches von den Menschen gejagt. Die Tiere sind wegen ihrer geräuschvollen und auffälligen Lebensweise leicht für Jäger auszumachen.

    Wie viele Fledermäuse leben noch?

    Die Schönen der Nacht kennenlernen! – Seit über 50 Millionen Jahren gibt es Fledermäuse in Deutschland – doch in den letzten 50 Jahren wurden sie beinahe ausgerottet. Nahrungsmangel und Lebensraumverlust sind die wichtigsten Ursachen für den dramatischen Rückgang der Fledermauspopulationen. Langfußfledermaus mit Jungtier – Foto: Milan Podany Seit über 50 Millionen Jahren gibt es Fledermäuse in Deutschland – die letzten 50 Jahre haben sie allerdings an den Rand der Ausrottung gebracht. Weltweit gibt es mehr als 1.400 Fledertierarten. Breitflügelfledermaus, Zwergfledermaus und Wasserfledermaus sind die häufigsten Vertreter der in Deutschland vorkommenden 25 heimischen Arten.