Was Kostet 1 Kwh Strom In Spanien?

Was Kostet 1 Kwh Strom In Spanien

Spanien Strompreise Haushalt, kWh Geschäft, kWh
Euro 0.340 0.220
U.S. Dollar 0.369 0.239

Spanien, September 2022: Haushalte: Der Preis beträgt 0.369 USD pro kWh. Der weltweite Durchschnittspreis beträgt 0.171 USD pro kWh. Geschäft: Der Preis beträgt 0.239 USD pro kWh. Der weltweite Durchschnittspreis beträgt 0.192 USD pro kWh. Laden Sie hier die aktuellen Strompreise (März 2023) Hier,

Was kostet in Spanien ein Kilowatt Strom?

Es ist jetzt dringend erforderlich, dass du deinen spanischen Wortschatz um die drei Wörter valle, llana und punta erweiterst, ehe du nach mehr als 12 Monaten Corona-Pause deine spanische Ferienimmobilie zum ersten Mal wieder betrittst. Du könntest ohne die Kenntnis der drei Vokabeln bares Geld verlieren – mit dieser Kenntnis aber eventuell sogar gewinnen.

Seit dem 1. Juni wurde nämlich in Spanien gesetzlich ein neues Tarifmodell für den privaten Stromverbrauch verordnet. Bisher war es so, dass dir dein Stromversorger monatlich eine Rechnung mit einem festen Grundbetrag für die Bereitstellung einer Nennleistung von z.B.5,5 Kilowatt berechnet hat sowie einen Betrag von ca.12 Cent plus diverser Steuern für jede verbrauchte Kilowattstunde.

Wenn du nun selten in deiner Ferienwohnung sein konntest, z.B. wegen der Pandemie, dann hast du monatelang nur den Grundpreis gezahlt. Dieses Preismodell wurde nun geändert um dich zum sparsamen Verbrauch von Energie anzuregen. Die Großhandelspreise für eine Megawattstunde Strom sind von 17,65 Euro im Jahr 2020 über 58,13 Euro im Jahr 2021 auf 307 Euro im August 2022 angestiegen.

Das hängt nicht nur zusammen mit den höheren CO2-Gebühren sowie mit Problemen in der französischen Stromindustrie, die auf Atomkraft basiert, sondern vor allem mit der Energiepreiskrise durch den Krieg in der Ukraine. Der Grundpreis für Verbraucher soll nur noch 25% der Rechnung betragen, der Verbrauchsanteil hingegen 75%.

Wenn du nicht in deiner Ferienwohnung bist, profitierst du also sogar von der neuen Regelung. Damit dein Elektrizitätsversorger im Durchschnitt mindestens so viel einnimmt wie bisher, wird der Verbrauchspreis allerdings teilweise drastisch angehoben – verbilligt sich aber zum Teil auch ebenso drastisch.

Hora valle: 13,49 Cent werktags 0-7 Uhr, Sa, So, Feiertage ganztägigHora llana: 17,95 Cent werktags 8-9 Uhr, 14-17 Uhr, 22-23 UhrHora punta: 30,12 Cent werktags 10-13 Uhr, 18-21 Uhr

Die Stromanbieter können von diesem Zeitschema mit Spezialtarifen abweichen, wenn der Zweck der Verlagerung des Stromverbrauchs in verbrauchsarme Zeiten auch damit erreicht werden kann. Als Beispiel nennen wir hier den Tarif »Tempo happy« des Energieversorgers Endesa,

  1. Du kannst dir 2 Stunden pro Tag aussuchen, an denen du gar nichts für deinen Stromverbrauch bezahlst, also Null Euro.
  2. Das ist deine »Happy Hour«.
  3. Dafür bezahlst du aber in der tempo punta stolze 3,73 Euro pro Kilowattstunde! In der tempo valle immerhin noch 63 Cent und in der übrigen Zeit 25 Cent.
  4. Es wird davon abgeraten, während der hora punta gleichzeitig zu bügeln, den elektrischen Wasserboiler anzuwerfen und die Pizza im Ofen zu backen, während die Klimaanlage für Kühlung sorgt und das Geschirr in der Spülmaschine auf Hochglanz gebracht wird.

Während du als Wohnungsbesitzer vermutlich darauf achten wirst, werden sich deine Kurzzeit-Mieter im Urlaub keinen Kopf deswegen machen. Es empfiehlt sich daher, ein Strompreiskontingent im Mietpreis zu vereinbaren und alles, was darüber hinausgeht, über eine Kaution abzudecken.

Insbesondere solltest du nach deiner Ankunft in Spanien Kontakt mit deinem spanischen Stromversorger aufnehmen und klären, welcher Tarif für dich geeignet ist und fragen, auf welchen Tarif sie dich möglicherweise in deiner Abwesenheit bereits umgestellt haben! Seit September 2021 gibt es einen QR-Code, mit dem der Stromkunde die Tarife mehrerer Anbieter vergleichen kann.

Außerdem hat die spanische Regierung eine Awareness Kampagne zu den neuen Tarifen starten.

Ist Strom in Spanien teurer als in Deutschland?

Aber andere Länder in Europa haben einen deutlich niedrigeren Strompreis als Deutschland, etwa Spanien.

Was kostet 1 kWh Strom in Spanien 2023?

Wie viel kostet Strom auf Mallorca? – Neben den oben genannten Kosten sind heutzutage immer mehr Fragen zu den Kosten im Zusammenhang mit der Nutzung von Energieressourcen akut. Die Preise für Strom und Treibstoff steigen in ganz Europa, irgendwo schneller, irgendwo langsamer. Bei mallorquinischen Unternehmen, die Strom liefern, gibt es verschiedene Arten von Stromverbrauchstarifen:

  • Pauschalpreis (Strom-Flatrate)
  • Variable Tarife für Haushaltsstrom
  • Flexibler Tarife (dynamischen Stromtarif )

Ein Pauschalpreis ist der Tarif, bei dem Sie den Strom aus der Berechnung der verbrauchten Kilowatt und der Leistungsaufnahme bezahlen. Hier ist ein Beispiel für einen solchen Tarif bei einem der wichtigsten Energieunternehmen Mallorcas Endesa:

15-30kW: 30-50kW: 50-100kW:
  • 0,192699 €/kWh
  • 0,172904 €/kWh
  • 0,129289 €/kWh
  • 0,188567 €/kWh
  • 0,168758 €/kWh
  • 0,125166 €/kWh
  • 0,185322 €/kWh
  • 0,165525 €/kWh
  • 0,121922 €/kWh

Der variable Tarif. Dies ist ein Tarif, bei dem Sie täglich eine Stunde mit einem erhöhten Strompreis haben, sowie eine Stunde, in der Sie den Strom mit einem großen Rabatt nutzen können. Mit anderen Worten, das Energieunternehmen ermöglicht es Ihnen, zu sparen, wenn Sie Geräte wie Waschmaschine, Geschirrspüler usw. in Stunden verwenden, in denen der Strom zu Ihrem Tarif billiger ist.

  • Maximum: 0,2133 €/kWh hat sich in den letzten 6 Monaten von 0,10787 €/kWh fast verdoppelt.
  • Durchschnitt: 0,1638 €/kWh. Der Preis ist innerhalb von 6 Monaten von 0,10131 €/kWh um 38 % gestiegen.
  • Mindestwert: 0,11464 €/kWh. Von August 2022 bis Januar 2023 ist der Wert von 0,07664 €/kWh um 33% gestiegen.

Ein flexibler Tarif ist ein Tarif, bei dem der Strompreis in den Stunden des maximalen Stromverbrauchs reduziert wird. Das heißt, das Unternehmen selbst berechnet eine Stunde am Tag, wenn Sie am meisten Strom verbrauchen, und legt für diese Stunde einen Rabatt fest.

Gleichzeitig steigen pro Stunde des geringsten Verbrauchs die Kosten von 1 Kilowatt. Um den am besten geeigneten Tarif zu wählen, empfehlen wir Ihnen, eine ausführlichere Beratung bei der Firma zu suchen, die Ihnen Strom zur Verfügung stellt. Wann ist der Strom auf Mallorca am günstigsten? Wenn Sie gerne sparen und ein praktischer Mensch sind, dann entscheiden Sie sich beim Kauf einer Immobilie auf Mallorca wahrscheinlich für einen variabel verzinslichen Stromverbrauchstarif.

Aber wie kann man verstehen, in welchen Stunden der Stromverbrauch für Sie günstiger ist? In der Tat ist alles sehr einfach und logisch. Der Strom in Spanien ist billiger, wenn der Verbrauch reduziert wird, das heißt – nachts. Von 22:00 bis 12:00 Uhr im Winter und von 23:00 bis 13:00 Uhr im Sommer wirkt der ermäßigte Preis.

Was kostet Gas und Strom in Spanien?

Unbezahlbar – Unser Newsletter begleitet Sie mit wertvollen Tipps und Hintergründen durch Energiekrise und Inflation – immer mittwochs. Viele Unternehmen und Energieversorger sind knauserig. Hierzulande lag der Gasverbrauch der Industrie laut Bundesnetzagentur in der vorvorigen Woche gut ein Viertel unter dem Vorjahreswert.

Ähnlich sah es bei privaten Haushalten und beim Gewerbe aus. Aktuellere Daten liegen noch nicht vor, doch vieles spricht dafür, dass sich diese Entwicklung fortgesetzt hat – vor allem wegen der ungewöhnlich hohen Temperaturen. Zu all dem kommt noch, dass der Füllstand der Gasspeicher in der EU inzwischen deutlich über dem durchschnittlichen Fünf-Jahres-Wert liegt.

In mehreren Ländern wurden bereits 100 Prozent erreicht. Für Deutschland wurden am Mittwoch vom europäischen Gasspeicherverband GIE genau 96,29 Prozent gemeldet. Besonders drastisch ist die Lage in Spanien. Für Gas, das zum Stromverbrauch am Donnerstag verwendet wird, wurde ein Preis von knapp 32 Euro pro Megawattstunde festgelegt.

Tags zuvor waren es noch 10 Euro mehr gewesen. Damit wird erstmals seit Mai ein Wert erreicht, der unter der staatlich definierten Obergrenze von 40 Euro liegt – falls der Brennstoff teurer ist, wird er auf diese Marke heruntersubventioniert. Tatsächlich weiß der nationale Gasnetzbetreiber Enagas derzeit nicht, wohin mit dem Methan.

Auch in Spanien sind die Speicher zu mehr als 90 Prozent gefüllt.

Wann ist der Strom am günstigsten in Spanien?

Neue Stromtarife in Spanien 04.06.2021 Seit 1.Juni 2021 gilt in Spanien ein neues Abrechnungsmodell für Strom. Die Grundgebühr sinkt und der variable Teil, der sich auf die Kosten für den Stromverbrauch bezieht, richtet sich nun nach der Tageszeit. Nachts und an den Wochenenden ist der Strom am billigsten.

  1. Die spanische Regierung will mit diesem neuen Modell bei den Verbrauchern Anreize schaffen, durch die Änderung von Nutzungsgewohnheiten Strom vor allem in den Spitzenverbrauchszeiten zu sparen und die bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen.
  2. Seit 1.Juni 2021 gilt in Spanien ein neues Abrechnungsmodell für Strom.

Die Grundgebühr sinkt und der variable Teil, der sich auf die Kosten für den Stromverbrauch bezieht, richtet sich nun nach der Tageszeit. Nachts und an den Wochenenden ist der Strom am billigsten. Die spanische Regierung will mit diesem neuen Modell bei den Verbrauchern Anreize schaffen, durch die Änderung von Nutzungsgewohnheiten Strom vor allem in den Spitzenverbrauchszeiten zu sparen und die bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen.

Im Hinblick auf die Gestaltung des neuen Tarifs sind folgende Punkte hervorzuheben: 1. Die Tarifgruppen werden in sechs Gruppen zusammengefasst: 2.0TD, 3.0TD, 6.1TD, 6.2TD, 6.3TD, 6.4TD. Für Haushalte gilt die Tarifgruppe 2.0TD.2. Der Stromtarif setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: der Grundgebühr (Fixkostenanteil), die sich nach der kontrahierten Anschlussleistung berechnet und einem variablen Anteil, der von der verbrauchten Energie abhängt.3.

Stündliche Diskriminierung: eingeführt für alle Tarifgruppen. Je nach Tageszeit, zahlt der Verbraucher nun unterschiedliche Stromgebühren. Bei Haushalten (Tarifgruppe 2.0DT) wird zwischen drei Verbrauchsperioden unterschieden, in anderen Tarifgruppen wird zusätzlich nach Jahreszeit unterschieden, so dass es sechs verschiedene Zeiträume mit unterschiedlichen Tarifen gibt, die in verschiedenen Monaten gelten.

Verbrauchsperioden für Haushalte (Tarifgruppe 2.0DT)
Hora Punta (Spitzenzeit) Hora Llana (Flach-Zeit) Hora Valle (Tal-Zeit)
Hora Punta (Spitzenzeit) Hora Llana (Flach-Zeit) Hora Valle (Tal-Zeit)
10-14 Uhr 8-10 Uhr 0-8 Uhr
18-22 Uhr 14-18 Uhr Wochenende
22-24 Uhr Feiertage

So wurden am 1.Juni, dem Tag der Einführung des neuen Modells, Tarife mit einem Minimum von 14,61 Cent/kWh in Schwachlastzeiten und einem Maximum von 32 Cent/kWh in Spitzenlastzeiten verzeichnet. Durch das neue Abrechnungsmodell soll auch die Installation von PV-Eigenverbrauchsanlagen attraktiver werden oder das Anschaffen eines Elektroautos, das zum Aufladen den billigeren Nachtstrom nutzen kann.

Im europäischen Vergleich lag Spanien im Jahr 2020 mit einem Durchschnittspreis von 22,39 Eurocent /kWh für Haushalte an fünfter Stelle bei den Stromkosten (hinter Deutschland, Dänemark, Belgien und Irland), beim Preis für Industriekunden an neunter Stelle. Spanien war bisher eines der Länder mit dem höchsten Fixkostenanteil.

Dieser machte bisher 39 Prozent der Stromrechnung aus. Verbraucher mit einer Anschlussleistung bis zu 10kW zahlen seit 1.Juni ca.16% weniger Fixkosten, bei einer Leistung zwischen 10 und 15kW sogar 28% weniger. Außerdem können die Verbraucher nun zwei unterschiedliche Anschlussleistungen wählen, z.B.

mit einer höheren Leistung bei Nacht, um den günstigen Nachttarif zum Aufladen des Elektroautos zu nutzen. Ob die knapp 11 Millionen Kleinverbraucher (bis 15 Kilowatt Anschlussleistung), die den staatlich regulierten Stromtarif nutzen, damit tatsächlich profitieren und ihre Stromrechnung senken können, wird u.a davon abhängen, ob und in welchem Masse es ihnen möglich ist, ihre Verbrauchszeiten zu ändern und die teuren Tarifperioden zu vermeiden.

Wer den eigenen Tagesablauf nicht an die günstigeren Zeitzonen anpassen kann, wird nach Angaben der Verbraucherschutzorganisation Facua bis zu 10 Prozent mehr zahlen als bisher. Auch kleine Gewerbebetriebe oder die Landwirtschaft könnten davon betroffen sind.

Ist das Leben in Spanien billiger als in Deutschland?

Wie teuer ist das Leben in Spanien? – Spanien ist ein erschwingliches Land, vor allem im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern. Abhängig von deinem Lebensstil kannst du in Spanien für recht wenig Geld leben, da viele Dinge wie Essen, Restaurantbesuche und öffentliche Verkehrsmittel günstiger als in Deutschland sind.

Warum spart Spanien Strom?

Das Land Spanien will Energie sparen. Der Grund: Die Regierung will den Gas-Verbrauch verringern und so weniger abhängig von Lieferungen aus dem Land Russland werden. Was Kostet 1 Kwh Strom In Spanien Neue Vorschriften in Spanien sehen Mindest- bzw. Höchst-Temperaturen für alle öffentlichen Gebäude vor, aber auch für Kauf-Häuser und Bahn-Höfe. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Yoshitaka Nishi) Die spanische Regierung hat gesagt: Wir dürfen im Winter nicht mehr so viel heizen und im Sommer nicht mehr so viel kühlen.

Das kostet viel Strom. Zum Beispiel darf es in Geschäften, in kulturellen Einrichtungen und Bahn-Höfen im Winter nur noch maximal 19 Grad warm sein. Im Sommer darf man die Gebäude nicht unter 27 Grad kühlen. In den Schau-Fenstern von Geschäften soll nachts kein Licht mehr an sein. Spanien will sich an den Gas-Notfall-Plan von der Europäischen Union halten.

Nach dem Plan sollen die EU-Mitglieds-Länder freiwillig sagen, wir senken den Gas-Verbrauch von August bis Ende März um 15 Prozent. Auch in Deutschland gibt es eine Diskussion über das Energie-Sparen. Viele Städte machen nachts die Lichter an Denkmälern und bekannten Gebäuden aus.

Was gibt es in Spanien günstiger als in Deutschland?

Essen gehen ist sehr günstig – Restaurantpreise in Spanien sind generell niedriger als in Deutschland und einige Kleidungsartikel, insbesondere Lederwaren, sind auch sehr günstig zu haben. Bei den Handytarifen, sowohl für Prepaidkarten als auch Verträge, sind die Preise mit denen in Deutschland vergleichbar. Was Kostet 1 Kwh Strom In Spanien Finden Sie bei idealista und : Lebenshaltungskosten in Spanien etwas niedriger als in Deutschland

Was kostet eine kWh in Frankreich?

Während der Bund bis zu 200 Milliarden in die Hand nehmen muss, um die Energiepreise zu drücken, geht das im Ausland wesentlich günstiger. Warum? Globale Trends Handelsblatt-Autor Thomas Hanke analysiert in der Kolumne interessante Daten und Trends aus aller Welt. (Foto: Klawe Rzeczy ) Der Staat hat den Bundesbürgern ein Päckchen unter den Weihnachtsbaum gelegt: die Gewissheit, dass die Begrenzung des Strompreises auf maximal 40 Cent je Kilowattstunde ab Januar 2023 gelten soll.

  • Bis zu 200 Milliarden Euro, das entspricht fast der Hälfte des Bundeshaushalts, sollen in die „Bremsen” für Gas- und Strompreise fließen.
  • Die Freude vergeht den Beglückten allerdings, wenn sie ihre Lage mit der anderer EU-Bürger vergleichen, etwa der Franzosen oder der Spanier.
  • Denn die zahlen teilweise erheblich weniger.

In Frankreich zahlen die Verbraucher 17 Cent für eine Kilowattstunde Strom, also weniger als die Hälfte des ab Januar 2023 subventionierten deutschen Tarifs. In Spanien liegt der regulierte Tarif noch niedriger, er beträgt 12 Cent. Der „freie” Preis ist höher und variiert zudem im Tagesverlauf stark, zwischen acht und 30 Cent.

  • Im Schnitt zahlt der Kunde einer der großen spanischen Versorger ungefähr 17 Cent für die Kilowattstunde.
  • Wie kann das sein? Um das für die Verbraucher viel bessere Resultat zu erzielen, greift der Staat dort zudem bei Weitem nicht so tief in die Tasche wie in Deutschland,
  • Westlich des Rheins hat die Exekutive dem Quasi-Monopolisten EDF einfach verordnet, seine Stromtarife zu deckeln und sogar seinen Konkurrenten ein höheres Kontingent an billigem Strom abzugeben.

Dass das den Versorger an den Rand des Ruins treiben würde, war absehbar. Aber weil Frankreich ohnehin bereits die Anteilsmehrheit kontrollierte, entschied sich die Regierung dazu, das Unternehmen einfach wieder ganz zu verstaatlichen. Eine Kapitalspritze von drei Milliarden Euro sicherte zunächst den Betrieb, die Nationalisierung dürfte noch einmal sieben Milliarden kosten.

Wie hoch sind die Gaspreise in Spanien?

Madrid Zahlreiche EU-Regierungschefs blicken seit Monaten neidisch auf Spanien und Portugal: Seit Mitte des Jahres kostet der Strom dort deutlich weniger als im Rest Europas. Grund dafür ist der iberische Gaspreisdeckel. Dieser legt eine Obergrenze für das Gas fest, das zur Stromproduktion verwendet wird und funktioniert damit anders als der viel diskutierte Preisdeckel der Europäischen Union (EU),

  • Dieser verbietet bei besonderen Marktbedingungen den Börsenhandel von Gas oberhalb von 180 Euro pro Megawattstunde.
  • In den EU-Verhandlungen hatten viele Länder verlangt, das iberische Modell auf ganz Europa anzuwenden.
  • Beamte der EU-Kommission warnten allerdings eindringlich davor und verwiesen auf Spaniens Erfahrungen damit.

Tatsächlich ist die Bilanz auf der iberischen Halbinsel gemischt. Die Befürworter des Deckels argumentieren, die Preisobergrenze habe dazu geführt, dass die Inflation in Spanien gesunken ist und im November mit 6,8 Prozent die niedrigste der EU war, Kritiker halten wie die EU-Beamten dagegen, der Deckel habe den Export nach Frankreich sowie den Gaskonsum gesteigert,

Beide haben Recht. Seit Mitte Juni deckeln Spanien und Portugal den Preis für Gas zur Stromerzeugung auf durchschnittlich 50 Euro pro Megawattstunde – das liegt deutlich unter dem Marktpreis. Um die Gaskraftwerke für die entstandene Preislücke zu entschädigen, erhalten sie die Differenz zwischen Deckel und Marktpreis erstattet – und zwar von den Verbrauchern, die einen regulierten Stromtarif haben.

In Spanien sind das rund 40 Prozent der Haushalte und 70 Prozent der Unternehmen. Ihr Tarif ist an die täglich wechselnden Preise am Spotmarkt gekoppelt. Seine Nutzer spüren Preisausschläge am Markt deshalb sofort. Als die Weltmarktpreise im vergangenen Jahr zu steigen begannen, bemerkten dies die Verbraucher in Spanien zuerst.

Woher bezieht Spanien sein Gas?

Gas aus Spanien: Die Lösung für Alles? 13.06.2022 Lesezeit: ca.4 Minuten Europa versucht vom Gas aus Russland wegzukommen. Alternativen sind meist deutlich teurer, von logistischen Problemen gar nicht zu sprechen. Nun rückt Spanien als möglicher Lieferant in den Fokus. Denn das Land hat etwas sehr wichtiges: LNG-Terminals. Der Bau einer Offshore-Pipeline wird geprüft. Die Leitung hätte, wenn sie genehmigt wird, eine Kapazität von bis zu 30 Mrd. Kubikmetern pro Jahr. – © Ingus Evertovskis – stock.adobe. Beim Versuch, Europa unabhängiger vom russischen zu machen, rückt Spanien immer mehr in den Fokus.

Wie die spanische Tageszeitung “El Pais” berichtet, prüft die Europäische Kommission derzeit den Bau einer Offshore-Pipeline zwischen Spanien und Italien. Laut dem Brüsseler RepowerEU-Plan könnte die Gaspipeline von Barcelona durch das Mittelmeer ins norditalienische Livorno führen. Die EU-Kommission kalkuliert, die 700 Kilometer lange Gasleitung, die zwischen 2,5 und 3 Milliarden Euro kosten dürfte, in ein bis zwei Jahren fertigstellen zu können.

Lesen Sie hier: Der italienische Gaskonzern hat bereits mit der spanischen Enagas vereinbart, den Bau einer Offshore-Pipeline zwischen den beiden Ländern zu prüfen, da sich Europa bemüht, seinen Energieversorgungsmix auf diesem Weg zu diversifizieren und sich vom russischen Gas zu lösen.

  • Die hätte, wenn sie genehmigt wird, eine Kapazität von bis zu 30 Mrd.
  • Ubikmetern pro Jahr.Gleichzeitig wird über den Weiterbau der MidCat-Pipeline durch das Pyrenäen-Gebirge nachgedacht, um Gas von Spanien nach Südfrankreich transportieren zu können.
  • Eigentlich sollte die 200 Kilometer lange Gasverbindung zwischen Nordspanien und Südfrankreich schon vor Jahren fertiggestellt werden.

Doch 2018 wurde der Bau gestoppt, weil in Madrid, Paris sowie in Brüssel Zweifel an der Wirtschaftlichkeit aufkamen. Vor dem Hintergrund des russischen Kriegs gegen die Ukraine könnte das Projekt jetzt wieder aufgenommen werden.Nach dem alten Projekt sollten bis zu 8 Mrd.

Ubikmeter Erdgas pro Jahr durch MidCat geschickt werden. Zusammen mit zwei kleineren Fernleitungen, die bereits zwischen Spanien und Frankreich existieren, könnten somit jährlich mindestens 15 zusätzliche Mrd. Kubikmeter Gas nach Zentraleuropa fließen.Die Spanier sind bereit. Bedingung: Brüssel müsse die Baukosten von schätzungsweise 3 Mrd.

Euro übernehmen. Vor allem Deutschland, größter EU-Empfänger russischen Gases, unterstützt die Wiederaufnahme des MidCat-Plans.Spanien ist energietechnisch durch das Pyrenäengebirge relativ isoliert vom restlichen Europa und bezieht sein Gas vor allem über zwei Offshore-Pipelines aus dem nordafrikanischen Algerien sowie per Schiff Flüssiggas aus Ländern wie den USA, Katar, Nigeria, Trinidad und Tobago.

  • So verfügt Spanien auch über insgesamt sechs Regasifizierungsanlagen.
  • Das sind rund 42 Prozent sämtlicher Speicherkapazitäten für verflüssigtes Erdgas in der EU.Aus Algerien erhält Spanien über die MedGaz Offshore-Pipeline jährlich rund 10 Mrd.
  • Ubikmeter Gas, das von Algeriens rohstoffreicher Wüste durchs Mittelmeer bis zum südspanischen Küstenort Almería und von dort ins nördliche Barcelona transportiert wird.

Eine zweite Pipeline namens Maghreb-Europe führt von Algerien über Marokko durch die Meerenge von Gibraltar nach Südspanien und verfügt über eine Kapazität von rund 12 Mrd. Kubikmeter jährlich. “Spanien wird eine wichtige Rolle in der Versorgung Europas spielen.

  1. Dafür müssen wir an der Vernetzung zwischen der Iberischen Halbinsel und dem Rest Europas arbeiten”, kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits im März auf einem Besuch in Madrid an, bei dem sie mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez über die Gaskrise beraten hatte.
  2. Spanien hat, was vielen europäischen Ländern derzeit schmerzlich fehlt: -Terminals und die dazugehörigen Speicher.

Und zwar gleich sechs davon, das entspricht etwa 25 Prozent der gesamten europäischen Kapazitäten in diesem Bereich. Zudem strömt durch zwei Pipelines Erdgas aus Algerien in Nordafrika in das gut ausgebaute spanische Netz. Schade nur, dass es kaum Pipelines nach Norden gibt und Spanien zusammen mit Portugal bei Energie wie eine Insel ist.

Was ist eigentlich Flüssiggas? Lesen Sie mehr dazu ! Das soll sich nun unter dem Eindruck des Kriegs in der Ukraine schleunigst ändern, und zwar durch den Bau neuer Pipelines. Durch sie würde für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre noch Erdgas, langfristig dann aber fließen. “Diese Gasleitungen werden schon jetzt als Wasserstoffleitungen angepriesen, denn fossile Infrastruktur ist kaum noch durchsetzbar”, sagt der Energieexperte Ángel Saz vom Thinktank Esade in Madrid.

“Dass es sich langfristig um Leitungen für Wasserstoff handelt, ist ja auch keine Lüge”, fügt er hinzu. Grüner Wasserstoff wäre vor allem für die energieintensiven Industrien Deutschlands von großer Bedeutung.”Wenn neue Pipelines, dann nur noch Wasserstoffpipelines”, sagt ein Vertreter der Gasindustrie.

  • Das spanische Wort für Gaspipelines, “Gasoducto”, mag er fast nicht mehr in den Mund nehmen.
  • Zudem könnten die schon bestehenden Gasleitungen “ohne größeren Aufwand” auf Wasserstoff umgestellt werden.
  • Seinen Namen und den seines großen Unternehmens möchte der Sprecher lieber nicht genannt haben.
  • Alles sei gerade im Fluss, noch nichts beschlossen und es gehe um politische Entscheidungen und viel Geld, begründet er seine Vorsicht.

Denn die Kommission will im Rahmen von “” bis zu 300 Mrd. Euro mobilisieren. Davon sind 72 Mrd. Euro als Zuschüsse und 225 Mrd. Euro an Darlehen vorgesehen. Ein Teil, und zwar bis zu 10 Mrd. Euro, soll in die Finanzierung fehlender Gas- und Flüssiggas-Verbindungen investiert werden, unter anderem von Spanien Richtung Norden.

  1. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat gerade erst wieder bekräftigt, dass der Ausbau von Brüssel finanziert werden müsse, weil die Pipelines ja den Nordeuropäern, vor allem Deutschland, aus der Patsche helfen sollen.
  2. Bisher gibt es gerade einmal zwei kleinere Pipelines über die Pyrenäen nach Frankreich.

Sie haben zusammen eine Jahreskapazität von nur 7 Mrd. Kubikmetern. Zur Einordnung: Das ist weniger als Österreichs Jahresverbrauch von etwa 8,5 Mrd. Kubikmetern. Die EU importierte bis zum Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine jährlich rund 150 Mrd.

Kubikmeter Gas aus Russland.Auch Deutschland macht sich für den Weiterbau der Gaspipeline MidCat stark. Der deutsche Botschafter in Madrid, Wolfgang Dold, antwortete schon Ende März auf die Frage der Zeitung “La Vanguardia”, ob Deutschland dieses Projekt unterstütze: “Ja, absolut.” Deutschland stehe darüber mit Spanien und Frankreich in Gesprächen.Die zweite Pipeline würde von Barcelona durchs Mittelmeer bis in die Hafenstadt Livorno in der italienischen Region Toskana verlaufen.

Dieses Projekt befindet sich nach Angaben von Energieexperten aber noch in einer sehr frühen Phase. Die guten Gasverbindungen von Italien Richtung Norden machten diesen Strang jedoch interessant. Zudem würde damit die Blockade Frankreichs umgangen, das selbst wegen seiner Ausrichtung auf Atomenergie gar nicht so sehr an Gas interessiert sei, gibt Saz zu Bedenken.

Etwas Geduld werde aber gebraucht. Der Bau der beiden Pipelines werde im günstigsten Fall zwei bis drei Jahre dauern, sagen Experten. Vorher muss das Genehmigungsverfahren durchlaufen werden. Und es könnte in Spanien und Frankreich noch erheblichen Widerstand von Umweltschützern geben. “Ich denke, es wird großen Widerstand geben”, sagt Saz.

Aber vielleicht werde man die Menschen ja überzeugen, dass Wasserstoffleitungen nicht nur gut fürs Klima sind, sondern auch schlecht für Russlands Präsidenten Wladimir Putin, weil sie Demokratien von solchen Diktaturen unabhängig mache. : Gas aus Spanien: Die Lösung für Alles?

Was kostet 1 Flasche Gas in Spanien?

Alternative Anschaffung – Ich kenne nur wenige Wohnmobilisten, die den oben beschriebenen offiziellen Weg zur Anschaffung einer spanischen Gasflasche gegangen sind. Es gibt nämlich auch die Möglichkeit, eine Gasflasche über nicht-offizielle Quellen zu besorgen.

Oft kann man von anderen Wohnmobilisten eine Gasflasche übernehmen. Man kann sie auch auf Flohmärkten oder bei Auktionen bzw. Kleinanzeigen im Internet erstehen. Man sollte sich aber nicht übers Ohr hauen lassen – der Kaufpreis für eine neue (leere) Gasflasche liegt bei Repsol und Cepsa etwa bei 35-40 €.

Vereinzelt gibt es wohl auch auf Campingplätzen oder Stellplätzen spanische Gasflaschen zu kaufen. Wieweit das offiziell ist, weiß ich nicht, aber Fragen kostet ja nichts. Wenn man erst einmal eine spanische Gasflasche hat, egal wie alt (auf das Prüfdatum hat noch nie jemand geschaut), kann man sie problemlos immer wieder gegen eine Volle eintauschen.

Was kostet eine Kilowattstunde Strom auf Gran Canaria?

Energiepreise auf Gran Canaria Aus aktuellem Anlass möchte ich im heutigen Blogeintrag auf das Thema Energiepreise eingehen und wie sich die Situation diesbezüglich auf Gran Canaria darstellt. Wenn ich so die deutschen Nachrichten verfolge wird mir schwindelig, viele Menschen arbeiten nur noch um ihre Rechnungen bezahlen zu können.

  1. Auf Gran Canaria haben wir glücklicherweise einige Vorteile, nicht nur gegenüber Deutschland, sondern auch dem spanischen Festland.
  2. Wie viele von Ihnen wissen, bilden die Kanarischen Inseln nach wie vor eine Steuersonderzone (ZEC), einige fragen sich nun bestimmt was die Abkürzung „ZEC” überhaupt bedeutet und zwar „Zona Especial Canaria”, es handelt sich um eine gesonderte Region mit niedriger Besteuerung, welche das Ziel verfolgt, die Leistungsfähigkeit der Kanaren zu erweitern und zu diversifizieren.

Die ZEC stellt somit ein wirtschaftliches Instrument zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung dar. Soweit mir bekannt hat das spanische Parlament 2021 die Verlängerung bis 2027 verabschiedet. Somit profitieren die Inselbewohner, Überwinterer und Touristen von günstigeren Preisen z.B.

beim Benzin/Diesel, bei Tabakwaren, Parfüm usw. Gestern, am 05.09.2022, habe ich für den Liter Benzin 0,99 Euro bezahlt. An der Anzeigentafel der Tankstelle „Plenoil” in Arinaga standen 1,19€ ausgezeichnet, beim bezahlen (direkt mit Karte an der Zapfsäule) werden 20 Cent abgezogen, ermöglicht durch Subventionen beim Kraftstoffpreis vom spanischen Staat.

Es ist aber auch zu erwähnen, dass die Preise vor ca.4 Wochen um rund 20 Cent höher waren. In Anbetracht der Preise in Deutschland und Resteuropa von z.Zt. deutlich über 2 Euro immer noch angenehm und äußerst moderat. Häufig fragen mich Kunden oder Bekannte nach den Heizkosten auf Gran Canaria, wenngleich ich die Frage erst nehme, muss ich immer etwas schmunzeln, denn im Süden der Insel liegen die Tagestemperaturen im Winter in der Regel über 20 Grad, bei Nacht sicher auch mal bei 17 oder selten auch mal bei 15 Grad.

Sollte sich die Immobilie nun nicht gerade in Nordausrichtung befinden, wärmt sich die Wohnung oder das Haus tagsüber soweit auf, sodass eine Heizung nicht notwendig ist. Im Wohnzimmer haben wir in den Wintermonaten am Abend um die 20 Grad, mit einem dünnen Pullover vor dem TV und beim VOX „Goodbye Deutschland” schauen, 😉 absolut ausreichend und recht angenehm.

Die meisten Immobilien sind mit Klimaanlagen inkl. Heizfunktion ausgestattet, sollte es doch mal etwas frischer sein, könnte man diese Heizmöglichkeit nutzen. Zentralheizungen (Öl oder Gas) habe ich hier im Süden von Gran Canaria noch nicht gesehen. Wie Sie sich vermutlich vorstellen können, sparen wir auf der Insel bei den Kraftstoffpreisen sowie bei den Heizkosten einiges an Geld.

  1. Zudem installieren immer mehr Hauseigentümer auf den Dächern Solarsysteme zur Warmwasser-Erzeugung und Photovoltaikanlagen zur Produktion vom eigenen Strom sowie zur Einspeisung ins Stromnetz, denn die Strompreise sind in den vergangenen Monaten auch hier angestiegen.
  2. Derzeit zahlen wir zuhause bei dem Anbieter „TotalEnergies” 0,22€ die kW/h.

Damit kann man in der heutigen Zeit mehr als nur zufrieden sein. Letztlich wollen die Kanaren komplett autark werden und machen dafür mehr als je zuvor, es werden viele Photovoltaikfelder errichtet als auch unzählige Windräder im Osten der Insel gebaut.

Wo wenn auch nicht hier, in bestimmten Regionen gibt es nahezu täglich kräftigen Wind und reichlich Sonne. Bezüglich der Speicherung ist ein sinnvolles Pumpspeicherkraftwerk in Planung. Wenn das laufende Projekt in diesem Jahr abgeschlossen ist, werden die Inseln eine Gesamtleistung von fast 600 Megawatt nur aus Windenergie erreichen.

Gran Canaria und Teneriffa kommen dann jeweils auf ca.240 Megawatt. Leider kommen wir mit erneuerbaren Energien noch nicht aus, so finden Sie direkt am Meer, kurz vor Las Palmas in Jinámar ein Kraftwerk der Firma UNELCO (Tochtergeselsschaft der ENDESA), dieses Kraftwerk wird mit fossilen Brennstoffen versorgt und leistet ca.415 Megawatt, was etwa 40 % der konventionell gewonnenen elektrischen Energie auf Gran Canaria entspricht.

  • Das zweite fossile Kraftwerk auf Gran Canaria (in Juan Grande) ging 1995 in Betrieb und erzeugt mit seinen ca.700 Megawatt noch einmal deutlich mehr Strom, eines Tages soll der Betrieb dieser beiden Kraftwerke ganz eingestellt werden.
  • Jedes Jahr nutzen viele Rentner aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den nordischen Ländern usw.

die Möglichkeit der Überwinterung auf den Kanarischen Inseln. Gerade jetzt sind die Leute froh den verrückten Heiz-/Energiekosten zu entfliehen und eine schöne, erholsame Zeit auf Gran Canaria zu verbringen. Das eine oder andere Objekt haben wir trotz der großen Nachfrage noch frei, sofern Sie interessiert sein sollten, melden Sie sich gerne.

  • Die Preise liegen pro Monat zwischen 750€ – 1.500€, je nach Größe, Ausstattung und Lage der Immobilie.
  • Wasser & Strom sind im Mietpreis fast immer bis zu einer monatlichen Obergrenze von 70€ oder 80€ inklusive, womit die Mieter meistens gut auskommen.
  • Zum Schluss kann ich allen Immobilienbesitzern nur raten die Preise bei den verschiedenen Stromanbietern zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln, es lohnt sich mitunter.

Viele ausländische Eigentümer oder Mieter sind der Meinung, dass es nur die Firma „ENDESA” auf Gran Canaria gibt, dem ist aber glücklicherweise nicht so. Hier möchte ich gerne auch alternative Firmen erwähnen wie zum Beispiel: „HOLALUZ”, „NATURGY”, „IBERDROLA”, „TOTAL ENERGIES”, FACTOR ENERGIA”, „GESTERNOVA”, „LUCERA”, „ALDRO ENERGIA”, „FORTALUZ” usw., sicher könnte ich noch weitere Versorger aufzählen.

  • Hoffen wir auf baldige Normalität in unserer angespannten Welt, die Nachrichten möchte man ja kaum noch ansehen.
  • Und wenn Sie es sich ermöglichen können oder wollen, kommen Sie im Winter für die eine oder andere Woche / Monat nach Gran Canaria und genießen Sie eine abwechslungsreiche Zeit mit freundlicheren Gesichtern als z.B.

im kühlen und finsteren Deutschland. Die Menschen schauen ja im Winter aus wie das nasskalte, ungemütliche Wetter, hier entsprechend der Sonne um einiges fröhlicher.

Bleiben Sie gesund, munter und optimistisch!Viele Grüße von Gran Canaria,Kai Derichs

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Sind Solaranlagen in Spanien erlaubt?

Spanien: Einführung erheblicher Vergünstigungen für Photovoltaik-Dachanlagen 19. Juli 2019 Andoni Archanco, Senior Associate der Kanzlei Monereo Meyer Abogados Am vergangenen 6. April 2019 trat das königliche Dekret 244/2019 in Kraft, welches die administrativen, technischen und wirtschaftlichen Bedingungen des Eigenverbrauchs von elektrischer Energie in Spanien regelt.

Hierbei handelt es sich um die Ausführungsverordnung des im Oktober 2018 erlassenen königlichen Gesetzesdekret 15/2018, die entscheidend für die Erreichung der Ziele ist, die sich Spanien mittels seines kürzlich ausgearbeiteten Nationalen Energie- und Klimaplans ( Plan Nacional Integrado de Energía y Clima, PNIEC, 2021-2030 ) gesetzt hat.

Der PNIEC steht im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (sogenannte Nachhaltigkeitsziele, SDGs), die bei dem Gipfel in Paris 2015 festgelegt wurden und im Januar 2016 in Kraft traten. Die neue Ausführungsverordnung formuliert und regelt in Spanien die bereits eingeführten die Prinzipien zu (i) dem Recht auf den gebührenfreien Eigenverbrauch von elektrischer Energie, (ii) dem Recht auf von mehreren Verbrauchern gemeinsam genutzten Eigenverbrauchsanlagen und (iii) dem Prinzip der Vereinfachung der administrativen, technischen und wirtschaftlichen Verfahren insbesondere für Anlagen mit geringer Leistung.

Ab sofort ist in Spanien der Eintritt neuer Teilnehmer, wie Einzelverbraucher (Wohnungen, Handel, Industrie), in den Sektor gestattet.Die Einspeisung von überschüssiger Energie aus Anlagen mit einer Leistung von bis zu 100 Kilowatt, die aus einer Primärenergiequelle erneuerbaren Ursprungs stammt, ist in Spanien ab sofort gestattet.Ein freiwilliges System zur Erstattung von überschüssiger Energie durch Stromversorger bis zum Wert der durch den Verbraucher verbrauchten Energiemenge wird eingeführt.Die überschüssige Energie ist von jedweden Erzeugungsgebühren befreit und ihr Wert unterliegt nicht der spanischen Steuer auf Stromerzeugung ( Impuesto sobre el Valor de la Producción de Energía Eléctrica ) i.H.v.7 Prozent. Einzig unterliegt der Differenzbetrag zwischen der überschüssigen Energie und der verbrauchten Energie der spanischen Mehrwertsteuer.Erzeugungsanlagen in der Nähe (sogenannte instalaciones de producción próximas ) verschiedener in jedweder Form des Eigenverbrauchs zusammengefasster Verbraucher werden gestattet.Der kollektive Eigenverbrauch von erneuerbaren Energien wird gestattet (z.B. bei Eigentümergemeinschaften oder Industrieparks). Als kollektiver Eigenverbrauch wird dabei eine Gruppe von Verbrauchern verstanden, deren Strom in Absprache aus Erzeugungsanlagen in der Nähe gespeist wird.

Zuletzt vereinfacht die Ausführungsverordnung die technischen und administrativen Anforderungen in dreierlei Hinsicht: (i) Es führt ein System mit Zugangs- und Anschlussgenehmigungen für alle reinen Eigenverbrauchsanlagen sowie die Eigenverbrauchsanlagen bis zu einer Leistung von 15 Kilowatt auf Bauland, die zusätzlich überschüssige Energie produzieren, ein.

(ii) Es verringert die Anforderungen zur Messung und Erfassung von Energieerzeugung, da die Installation von Strommessgeräten nicht verpflichtend ist. (iii) Es vereinfacht die Verwaltungsverfahren für alle Eigenverbraucher, beispielsweise da es nun ausreicht, dem Stromversorgungsunternehmen das Bestehen eines vorherigen Anschlussvertrags mitzuteilen oder da auf amtlichem Wege die Anmeldung einer Anlage in dem Eigenverbrauchsregister durch die Behörden selbst vorgenommen werden kann.

Unmittelbare Auswirkungen : Durch diese Liberalisierung wird in kürzester Zeit eine massive Welle von Installationen hochwertiger Photovoltaik-Dachelementen in Spanien erwartet. Der Nachholbedarf ist enorm: Im Sonnenland Spanien, in dem zudem 66 Prozent der Menschen in gemeinschaftlich genutzten Wohnanlagen lebt, existieren derzeit nur rund 1000 Dachanlagen zum Eigenverbrauch gegenüber rund einer Million Eigenverbrauchsanlagen, die derzeit in Deutschland installiert sind.

Eine weitere Beschleunigung dieser Installationen wird über die zahlreich zur Verfügung gestellten sogenannten „grünen” Finanzierungen in Spanien erwartet. —- Der Autor Andoni Archanco trat 2016 als Senior Associate der bei. Er ist spezialisiert auf Erneuerbare Energien, Städtebaurecht sowie öffentliche Auftragsvergabe.

— Die Blogbeiträge und Kommentare auf www.pv-magazine.de geben nicht zwangsläufig die Meinung und Haltung der Redaktion und der pv magazine group wieder. Unsere Webseite ist eine offene Plattform für den Austausch der Industrie und Politik. Wenn Sie auch in eigenen Beiträgen Kommentare einreichen wollen, schreiben Sie bitte an,

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Welcher Strom in Spanien?

Reisestecker notwendig in Spanien? – In Spanien sind die Steckdosen vom Typ F. Überprüfen Sie die folgenden Bilder. Wenn Sie in Deutschland wohnen, brauchen Sie keinen Reisestecker-Adapter in Spanien. Ihre Stecker passen.

Ihre Geräte mit und passen.

Was kostet eine Kilowattstunde Strom auf Gran Canaria?

Energiepreise auf Gran Canaria Aus aktuellem Anlass möchte ich im heutigen Blogeintrag auf das Thema Energiepreise eingehen und wie sich die Situation diesbezüglich auf Gran Canaria darstellt. Wenn ich so die deutschen Nachrichten verfolge wird mir schwindelig, viele Menschen arbeiten nur noch um ihre Rechnungen bezahlen zu können.

Auf Gran Canaria haben wir glücklicherweise einige Vorteile, nicht nur gegenüber Deutschland, sondern auch dem spanischen Festland. Wie viele von Ihnen wissen, bilden die Kanarischen Inseln nach wie vor eine Steuersonderzone (ZEC), einige fragen sich nun bestimmt was die Abkürzung „ZEC” überhaupt bedeutet und zwar „Zona Especial Canaria”, es handelt sich um eine gesonderte Region mit niedriger Besteuerung, welche das Ziel verfolgt, die Leistungsfähigkeit der Kanaren zu erweitern und zu diversifizieren.

Die ZEC stellt somit ein wirtschaftliches Instrument zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung dar. Soweit mir bekannt hat das spanische Parlament 2021 die Verlängerung bis 2027 verabschiedet. Somit profitieren die Inselbewohner, Überwinterer und Touristen von günstigeren Preisen z.B.

  • Beim Benzin/Diesel, bei Tabakwaren, Parfüm usw.
  • Gestern, am 05.09.2022, habe ich für den Liter Benzin 0,99 Euro bezahlt.
  • An der Anzeigentafel der Tankstelle „Plenoil” in Arinaga standen 1,19€ ausgezeichnet, beim bezahlen (direkt mit Karte an der Zapfsäule) werden 20 Cent abgezogen, ermöglicht durch Subventionen beim Kraftstoffpreis vom spanischen Staat.

Es ist aber auch zu erwähnen, dass die Preise vor ca.4 Wochen um rund 20 Cent höher waren. In Anbetracht der Preise in Deutschland und Resteuropa von z.Zt. deutlich über 2 Euro immer noch angenehm und äußerst moderat. Häufig fragen mich Kunden oder Bekannte nach den Heizkosten auf Gran Canaria, wenngleich ich die Frage erst nehme, muss ich immer etwas schmunzeln, denn im Süden der Insel liegen die Tagestemperaturen im Winter in der Regel über 20 Grad, bei Nacht sicher auch mal bei 17 oder selten auch mal bei 15 Grad.

Sollte sich die Immobilie nun nicht gerade in Nordausrichtung befinden, wärmt sich die Wohnung oder das Haus tagsüber soweit auf, sodass eine Heizung nicht notwendig ist. Im Wohnzimmer haben wir in den Wintermonaten am Abend um die 20 Grad, mit einem dünnen Pullover vor dem TV und beim VOX „Goodbye Deutschland” schauen, 😉 absolut ausreichend und recht angenehm.

Die meisten Immobilien sind mit Klimaanlagen inkl. Heizfunktion ausgestattet, sollte es doch mal etwas frischer sein, könnte man diese Heizmöglichkeit nutzen. Zentralheizungen (Öl oder Gas) habe ich hier im Süden von Gran Canaria noch nicht gesehen. Wie Sie sich vermutlich vorstellen können, sparen wir auf der Insel bei den Kraftstoffpreisen sowie bei den Heizkosten einiges an Geld.

  1. Zudem installieren immer mehr Hauseigentümer auf den Dächern Solarsysteme zur Warmwasser-Erzeugung und Photovoltaikanlagen zur Produktion vom eigenen Strom sowie zur Einspeisung ins Stromnetz, denn die Strompreise sind in den vergangenen Monaten auch hier angestiegen.
  2. Derzeit zahlen wir zuhause bei dem Anbieter „TotalEnergies” 0,22€ die kW/h.

Damit kann man in der heutigen Zeit mehr als nur zufrieden sein. Letztlich wollen die Kanaren komplett autark werden und machen dafür mehr als je zuvor, es werden viele Photovoltaikfelder errichtet als auch unzählige Windräder im Osten der Insel gebaut.

Wo wenn auch nicht hier, in bestimmten Regionen gibt es nahezu täglich kräftigen Wind und reichlich Sonne. Bezüglich der Speicherung ist ein sinnvolles Pumpspeicherkraftwerk in Planung. Wenn das laufende Projekt in diesem Jahr abgeschlossen ist, werden die Inseln eine Gesamtleistung von fast 600 Megawatt nur aus Windenergie erreichen.

Gran Canaria und Teneriffa kommen dann jeweils auf ca.240 Megawatt. Leider kommen wir mit erneuerbaren Energien noch nicht aus, so finden Sie direkt am Meer, kurz vor Las Palmas in Jinámar ein Kraftwerk der Firma UNELCO (Tochtergeselsschaft der ENDESA), dieses Kraftwerk wird mit fossilen Brennstoffen versorgt und leistet ca.415 Megawatt, was etwa 40 % der konventionell gewonnenen elektrischen Energie auf Gran Canaria entspricht.

Das zweite fossile Kraftwerk auf Gran Canaria (in Juan Grande) ging 1995 in Betrieb und erzeugt mit seinen ca.700 Megawatt noch einmal deutlich mehr Strom, eines Tages soll der Betrieb dieser beiden Kraftwerke ganz eingestellt werden. Jedes Jahr nutzen viele Rentner aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den nordischen Ländern usw.

die Möglichkeit der Überwinterung auf den Kanarischen Inseln. Gerade jetzt sind die Leute froh den verrückten Heiz-/Energiekosten zu entfliehen und eine schöne, erholsame Zeit auf Gran Canaria zu verbringen. Das eine oder andere Objekt haben wir trotz der großen Nachfrage noch frei, sofern Sie interessiert sein sollten, melden Sie sich gerne.

Die Preise liegen pro Monat zwischen 750€ – 1.500€, je nach Größe, Ausstattung und Lage der Immobilie. Wasser & Strom sind im Mietpreis fast immer bis zu einer monatlichen Obergrenze von 70€ oder 80€ inklusive, womit die Mieter meistens gut auskommen. Zum Schluss kann ich allen Immobilienbesitzern nur raten die Preise bei den verschiedenen Stromanbietern zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln, es lohnt sich mitunter.

Viele ausländische Eigentümer oder Mieter sind der Meinung, dass es nur die Firma „ENDESA” auf Gran Canaria gibt, dem ist aber glücklicherweise nicht so. Hier möchte ich gerne auch alternative Firmen erwähnen wie zum Beispiel: „HOLALUZ”, „NATURGY”, „IBERDROLA”, „TOTAL ENERGIES”, FACTOR ENERGIA”, „GESTERNOVA”, „LUCERA”, „ALDRO ENERGIA”, „FORTALUZ” usw., sicher könnte ich noch weitere Versorger aufzählen.

Hoffen wir auf baldige Normalität in unserer angespannten Welt, die Nachrichten möchte man ja kaum noch ansehen. Und wenn Sie es sich ermöglichen können oder wollen, kommen Sie im Winter für die eine oder andere Woche / Monat nach Gran Canaria und genießen Sie eine abwechslungsreiche Zeit mit freundlicheren Gesichtern als z.B.

im kühlen und finsteren Deutschland. Die Menschen schauen ja im Winter aus wie das nasskalte, ungemütliche Wetter, hier entsprechend der Sonne um einiges fröhlicher.

Bleiben Sie gesund, munter und optimistisch!Viele Grüße von Gran Canaria,Kai Derichs

Sun World Immobilien begleitet Sie beim Immobilienverkauf. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach einem passenden Käufer. Wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf Ihrem Weg durch den Kaufprozess und finden Ihre Wunschimmobilie auf Gran Canaria. : Energiepreise auf Gran Canaria

Woher bezieht Spanien den Strom?

Im Jahr 2022 lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten spanischen Nettostromerzeugung bei rund 45 Prozent. Die erneuerbaren Energien setzen sich hierbei hauptsächlich aus Solarenergie, Windenergie (Onshore), Biomasse, Speicher- und Laufwasser zusammen.

Wie hoch sind die Gaspreise in Spanien?

Madrid Zahlreiche EU-Regierungschefs blicken seit Monaten neidisch auf Spanien und Portugal: Seit Mitte des Jahres kostet der Strom dort deutlich weniger als im Rest Europas. Grund dafür ist der iberische Gaspreisdeckel. Dieser legt eine Obergrenze für das Gas fest, das zur Stromproduktion verwendet wird und funktioniert damit anders als der viel diskutierte Preisdeckel der Europäischen Union (EU),

  • Dieser verbietet bei besonderen Marktbedingungen den Börsenhandel von Gas oberhalb von 180 Euro pro Megawattstunde.
  • In den EU-Verhandlungen hatten viele Länder verlangt, das iberische Modell auf ganz Europa anzuwenden.
  • Beamte der EU-Kommission warnten allerdings eindringlich davor und verwiesen auf Spaniens Erfahrungen damit.

Tatsächlich ist die Bilanz auf der iberischen Halbinsel gemischt. Die Befürworter des Deckels argumentieren, die Preisobergrenze habe dazu geführt, dass die Inflation in Spanien gesunken ist und im November mit 6,8 Prozent die niedrigste der EU war, Kritiker halten wie die EU-Beamten dagegen, der Deckel habe den Export nach Frankreich sowie den Gaskonsum gesteigert,

Beide haben Recht. Seit Mitte Juni deckeln Spanien und Portugal den Preis für Gas zur Stromerzeugung auf durchschnittlich 50 Euro pro Megawattstunde – das liegt deutlich unter dem Marktpreis. Um die Gaskraftwerke für die entstandene Preislücke zu entschädigen, erhalten sie die Differenz zwischen Deckel und Marktpreis erstattet – und zwar von den Verbrauchern, die einen regulierten Stromtarif haben.

In Spanien sind das rund 40 Prozent der Haushalte und 70 Prozent der Unternehmen. Ihr Tarif ist an die täglich wechselnden Preise am Spotmarkt gekoppelt. Seine Nutzer spüren Preisausschläge am Markt deshalb sofort. Als die Weltmarktpreise im vergangenen Jahr zu steigen begannen, bemerkten dies die Verbraucher in Spanien zuerst.