Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo?

Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo
Doch es gibt es günstige Einstiegspreise: Bei Apollo bekommen Sie eine Gleitsichtbrille mit Basis-Gläsern schon ab 70 Euro. Je nach Bedarf lassen sich zusätzliche Optionen für die neue Gleitsichtbrille wählen. Unsere Optikerinnen und Optiker beraten Sie gern dazu und finden mit Ihnen die optimale Lösung.

Wie teuer ist eine gute Gleitsichtbrille?

Zudem verursacht eine Gleitsichtbrille Kosten, die – je nach individueller Anpassung und Qualität – etwa von 200 bis 1.200€ reichen können.

Was ist günstiger Apollo oder Fielmann?

Doch beim Preis für die Gläser gibt es eine Überraschung: Apollo macht mir ein günstigeres Angebot. Zwar muss ich Einarbeitungsgebühren von insgesamt 30 Euro zahlen, doch vergleichbare Gläser wie bei Fielmann kosten mich hier dank einer Preisaktion nur 119 Euro. Apollo unterbietet Fielmann also um insgesamt 86 Euro.

Welcher Optiker hat die besten Gleitsichtgläser?

In Kürze : Testsieger unter den Gleitsichtgläsern ist das aus München stammende Optiker-Konzept TOPGLAS.de (Weiterleitung direkt zum Anbieter) – Bei TOPGLAS können Sie Ihre vorhandene Gleitsichtbrille neu verglasen, mit modernen Gleitsichtgläsern und einem fairen Preis.

Wer ist besser Apollo Optik oder Fielmann?

Das macht der Optiker-Testsieger besser als Fielmann und Apollo-Optik – Zwei Kriterien sind ausschlaggebend dafür gewesen, dass der Berliner Optiker die großen Ketten schlägt: Zum einen war die fachliche Beratung besser, zum anderen auch die Qualität.

Zwar haben alle großen Optiker die Werte der Fehlsichtigkeit (Sphäre, Zylinder, Achse) korrekt ermittelt. Doch bei der Anpassung der Fassung und der Zentrierung waren Fielmann und Apollo-Optik zu ungenau. „Um durch die Gläser richtig zu sehen, ist Präzision gefragt”, erklärt Stiftung Warentest und sieht „Schwächen im Kerngeschäft”.

Der Material­zustand von Fassung und Gläsern sowie die Verarbeitungs­qualität war bei den beiden Branchenriesen hervorragend. Sie standen dem lokalen Optiker in nichts nach. Deshalb hat Fielmann am Ende mit der Note 2,6 abgeschnitten. Apollo-Optik folgt dicht dahinter mit der Note 2,7. Optiker im Test: Wo gibt es die beste Brille? Bild: Pixabay

Wo gibt es gute und günstige Gleitsichtbrillen?

5. Wieviel kostet eine Gleitsichtbrille? – Die Zeiten, in denen du für eine Gleitsichtbrille mehrere Hundert Euro zahlen musstest, gehören heutzutage der Vergangenheit an. Bei Mister Spex erhältst du Gleitsichtgläser mit normalem Sehbereich von führenden Herstellern wie etwa Essilor oder Hoya bereits ab  günstigen 99,95€ pro Glaspaar.

Sind teure Gleitsichtgläser wirklich besser?

Kosten für Gleitsichtbrillengläser – Bei Gleitsichtbrillen hat man die Wahl zwischen den drei Gleitsichtgläserqualitäten Standard, Komfort und Premium sowie individuellen Gläsern, deren Unterschiede sich jeweils stark auf den Gleitsichtbrillen-Preis auswirken.

  • Genormte Standardgläser stammen meist aus Asien und sind in der Regel ab circa 100 Euro erhältlich.
  • Sie sind jedoch oft qualitativ eher geringwertig und die Progressionszone, also der Übergang von Fernsicht zu Nahsicht, ist sehr grob, wodurch das Sichtfeld durch unscharfe Randbereiche eingeschränkt wird.

Individuell angepasste Komfort-Gleitsichtgläser kosten rund 300 Euro. Hier verlaufen die Übergänge schon wesentlich besser. Bei individuell angepassten Premiumgläsern, die es ab rund 400 Euro pro Glas gibt, ist die Progressionszone nahezu optimal ausgearbeitet und das Sichtfeld somit sehr gut.

  1. Die besten und mit etwa 600 Euro pro Glas teuersten Gleitsichtgläser werden individuell angefertigt und gewährleisten so die optimale Sicht.
  2. Auch die Wahl des Materials und der Extras spielt eine Rolle.
  3. Es gibt Gläser für Gleitsichtbrillen, die wie bei normalen Brillen aus Mineralglas und Kunststoff bestehen.

Bei Komfort- und Premiumgläsern für Gleitsichtbrillen werden neben der Sehstärke auch die zuvor ermittelten Werte wie Hornhautverkrümmung und Pupillendistanz berücksichtigt.

Was kostet ein Brillenglas bei Apollo?

Was kosten Brillengläser? Die Kosten für neue Brillengläser variieren je nach Material, Veredelung und je nachdem, ob es sich um Ein- oder Mehrstärkengläser handelt. Bei Apollo erhalten Sie Brillen mit Einstärkengläsern ab 20 Euro und Gleitsichtbrillen schon ab 70 Euro.

Wie lange dauert es bis eine Brille fertig ist Apollo?

Individuell angefertigte Brillen sind in der Regel in 7-10 Werktagen abholbereit in der Filiale oder bereits bei Ihnen zu Hause.

Wo lässt Apollo Gläser fertigen?

Apollo-Optik Holding GmbH & Co. KG
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1972
Sitz Schwabach, Deutschland
Leitung Nihat Aydin
Mitarbeiterzahl Mehr als 5.000 (2020)
Umsatz 736 Mio. EUR (2020)
Branche Einzelhandel, Optiker
Website www.apollo.de

Apollo-Optik ist ein 1972 gegründetes Augenoptik -Unternehmen mit rund 900 Filialen in Deutschland (Stand: Mai 2021). Unternehmensschwerpunkt ist der Verkauf von Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen, an einigen Standorten werden auch Hörgeräte angeboten. Die Dienstleistungszentrale und die Fertigung des Unternehmens, das zur GrandVision B.V. gehört, befinden sich in Schwabach,

Welche Gläser nimmt Apollo?

Von Basis bis Diamant: Die Apollo-Glaspakete im Überblick. Unsere Glaspakete gibt es in sechs Kategorien: Basis, Bronze, Silber, Gold, Platin und Diamant – jeweils für Einstärken- und Mehrstärkengläser. Die Eigenschaften der Gläser innerhalb dieser Pakete steigern sich entsprechend.

Wer stellt die Gläser für Apollo her?

Essilor – Dieses Unternehmen wurde in Frankreich unter dem Namen Essil gegründet. Im Jahr 1971 fusionierte es mit Silor zu Essilor. Seitdem agiert dieser Hersteller weltweit. In Deutschland gibt es Standorte in Freiburg, Braunschweig und Hanau.1958 brachte das Unternehmen bereits die erste Gleitsichtbrille heraus, die unter dem Namen Varilux bekannt wurde.

Sind teure Marken Brillengläser wirklich besser?

Auch wenn günstige Brillengläser aus dem Onlinehandel verlockend sein können, macht sich die Investition in hochwertigere Gläser bezahlt – Tatsächlich sind gewisse Brillengläser gerade im Internet bereits zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Doch auch wenn diese verlockend sein können, lohnt es sich etwas mehr Geld in Brillengläser zu investieren.

  • Schliesslich sind Ihre Augengesundheit und ein optimaler Sehkomfort von sehr grossem Wert.
  • Gerade bei hohen Dioptrie-Werten ist es ratsam, sich für die etwas dünneren und somit teureren Brillengläser zu entscheiden.
  • Diese sind meist besser in der Abbildung und damit für die Brillenträgerin oder den Brillenträger wesentlich komfortabler.

Komplex ist auch die Herstellung bzgl. Gleitsichtgläsern, welche für die verschiedenen Ansprüche unterschiedliche Designs haben. Das Design eines Gleitsichtglases entscheidet über die Grösse und Verteilung der Sehbereiche. Die erforderlichen Werte sind somit viel differenzierter als bei Einstärkengläsern, weshalb sie auch teurer sind.

Wie gut sind Gleitsichtbrillen von Fielmann?

Der Kulanz-Check – Fielmann verspricht: Niedrigpreise und höchste Kulanz. Wer eine Brille günstiger findet, bekommt sein Geld zurück – und eine Flasche Champagner dazu. Die ZDF-Tester entdeckten das von ihnen ausgewählte Modell bei einem chinesischen Versandhändler für weniger Geld – und wurden beim Vorzeigen in der Filiale sofort entschädigt.

  • Der Marketingforscher Professor Manfred Schwaiger sieht darin eine erfolgreiche Strategie.
  • Der Kunde ist zufrieden, erzählt das weiter.
  • Und dieser Weiterempfehlungseffekt steigert die Verkäufe.” Auch nach mehreren Wochen nahm Fielmann die Brillen noch zurück.
  • Den Kaufpreis gab’s für die ZDF-Tester bar auf die Hand.

Fielmann hat zudem eine neue Zielgruppe entdeckt: Senioren. Eine Klientel, die größer wird – und Geld hat. Das ZDF schickte eine Testerin mit Grauem Star in die Filiale, der Optiker verkaufte – trotz Nachfrage – eine Gleitsichtbrille für 370 Euro. Expertin Eva Trummer: „Die Stärke ändert sich nach einer OP komplett.

Die Brille kann dann nicht mehr getragen werden.” Bei einem anderen Modell wurde beim Einbau geschludert. Das Glas sei zu weit nach innen verlagert, so Sachverständiger Wolfgang Hirt. Das könne zu Kopfschmerzen und Fehlhaltung führen. Fielmann verwies auf das Umtauschrecht. Allerdings: Ohne Gutachter wäre der Mangel für die Kunden nicht erkennbar gewesen.

▶︎ Fazit: Fielmann zeigt sich im Test kulant, der Service überzeugte. Bei der Gleitsichtbrille patzten die Filialen aber gleich doppelt – solche Mängel wiegen schwer!

Was ist besser Gleitsichtbrille oder 2 Brillen?

Was ist besser: Bifokalgläser oder Gleitsichtgläser? Wenn Sie jetzt darüber nachdenken, welche Brillengläser Sie wählen sollten, bleiben Sie dran! Wir werden die Vor- und Nachteile von Gleitsichtbrillen und Bifokalgläsern für Sie genau aufschlüsseln.

  • In den meisten Fällen sind Gleitsichtbrillen die bessere Wahl.
  • Denn sie bieten eine durchgehende klare Sicht von weit nach nah und dazwischen.
  • Sie müssen allerdings wegen der verschwommenen Seiten etwas mehr Zeit einplanen, um sich an sie zu gewöhnen.
  • Gleitsichtbrillen sehen auch wegen der fehlenden Trennkante besser aus.

Wenn Sie eine starke Lesestärke (Add Wert auf Ihrem Brillenpass) benötigen mit Gleitsichtgläsern, wird die Sicht etwas eingeschränkter ausfallen im Vergleich zu einer Bifokalbrille. Sie werden aber in diesem Artikel erfahren, in welcher Situation die Bifokalbrille oder die Gleitsichtbrille besser funktionieren würde.

Welcher Optiker hat die besten Angebote?

Optikerketten: Test von Service und Beratung – DtGV Schon lange gelten Brillen nicht mehr als notwendiges Übel, um endlich scharf sehen zu können – für viele sind sie zugleich ein trendiges Fashion-Accessoire. Anlaufpunkt Nummer eins bei der Suche nach einer neuen Sehhilfe ist der Fachoptiker vor Ort.

  • Abele Optik
  • aktivoptik
  • Apollo
  • eyes + more
  • Fielmann
  • KRASS Optik
  • MATT
  • Optiker Bode
  • pro optik.

Das Testurteil setzt sich aus den Leistungen der Optiker in den folgenden vier Haupttestkategorien zusammen, die mit unterschiedlicher Gewichtung in die Gesamtwertung eingingen:

  1. Ambiente: Macht das Ladengeschäft einen sauberen und gepflegten Eindruck? (10% des Gesamtwertes)
  2. Service: Wurden die Testkunden freundlich und zuvorkommend behandelt? (20% des Gesamtwertes)
  3. Sehtest: Wurde der Sehtest kompetent und umfassend durchgeführt? (20% des Gesamtwertes)
  4. Beratung: Erfolgte eine umfassende und zielgerichtete Beratung? (50% des Gesamtwertes)

Jeder Anbieter wurde insgesamt acht Mal mit verschiedenen Kundenwünschen getestet. Die Leistungen wurden dabei mit der Methodik Mystery Shopping gemessen. Speziell qualifizierte, verdeckte Tester ließen sich zu einem vorgegebenen Szenario (Kauf einer Brille inkl.

Gläsern + Sehtest) beraten und füllten anschließend einen Fragebogen mit insgesamt 47 Fragen aus. Optiker punkten mit meist sehr gutem Ambiente und gutem Service In der Kategorie Ambiente schnitten fast alle getesteten Unternehmen mit der Note sehr gut ab. Die Ladengeschäfte waren fast immer freundlich und einladend gestaltet, die Präsentation der Brillen und sonstigen Waren ansprechend.

Auch auf die Sauberkeit kritischer Bereiche wie Glasflächen und Spiegel wurde stets Wert gelegt. Als einziger Kritikpunkt fiel in einigen Filialen auf, dass die Mitarbeiter nicht durchweg auch als solche zu erkennen waren, d.h. nicht immer Firmenkleidung oder Namensschilder trugen.

  1. Mit dem besten Ambiente im Test punkteten die Filialen von Abele Optik, Apollo und Optiker Bode.
  2. Auch in puncto Service und Freundlichkeit schnitten die getesteten Optiker stets sehr gut bzw. gut ab.
  3. Die Mitarbeiter agierten ebenso freundlich wie aufmerksam und nahmen sich meist ausreichend Zeit.
  4. Verbesserungspotential zeigte sich nur bei der Eigeninitiative des Personals: So fehlte in einigen Tests nicht nur eine Begrüßung, sondern vor allem ein aktives Hilfeangebot durch einen Verkäufer.

Frei bzw. nahezu frei von solcherlei Defiziten waren jedoch die Mitarbeiter bei pro optik, aktivoptik und Optiker Bode, die auf den Plätzen eins, zwei und drei in der Kategorie Service landeten. Teils deutliche Unterschiede in der Beratungsqualität Wer eine neue Brille sucht und seine Sehstärke längere Zeit nicht überprüfen ließ, sollte vor der Auswahl eines konkreten Gestells zuerst einmal einen Sehtest machen lassen.

  1. Dieser wurde von vielen der untersuchten Filialen kostenlos durchgeführt, in einigen Fällen fielen hingegen Kosten in Höhe von bis zu 19,90 € an.
  2. Dieser Betrag würde allerdings – sollte es zum Kauf einer Brille kommen – stets mit dem Gesamtpreis verrechnet werden, versicherten die Optiker.
  3. Unabhängig von den Kosten wurden die Sehtests jedoch meist kompetent und korrekt durchgeführt.

So wurde die Sehstärke der Testkunden oft sowohl mit einem Autorefraktometer (ein Gerät, das die Sehstärke automatisch bestimmt) als auch zusätzlich über eine subjektive Sehstärkenbestimmung ermittelt, bei der Zahlen- bzw. Buchstabenreihen identifiziert werden müssen.

  • Ein zusätzlicher Test auf Hornhautverkrümmung wurde in 92% der Tests ebenfalls durchgeführt.
  • Allerdings ließen einige Optiker wichtige Fragen vermissen – wie z.B.
  • Nach der Einnahme von Medikamenten, die den Sehtest durchaus verfälschen könnten.
  • Auch Erklärungen zum Ablauf erfolgten zu selten und die Ergebnisse des Sehtests wurden den Testkunden nur in 44% der Fälle schriftlich ausgehändigt und mit nach Hause gegeben.
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Mit dem besten Sehtest überzeugten aktivoptik, Optiker Bode und Fielmann mit einigem Abstand zur Konkurrenz. Bei der Beratung zu einem konkreten Brillengestell und den dazugehörigen Gläsern zeigte sich bei einigen Anbietern ebenfalls Verbesserungspotential.

Während Fragen nach optischen Vorlieben sehr häufig gestellt wurden, fehlte die Ermittlung der Nutzungsgewohnheiten (z.B. Sport) und der Preisvorstellungen des Kunden des Öfteren. Entsprechend gingen die Mitarbeiter auch nicht immer von sich aus auf die Preise der vorgestellten Fassungen ein. Optimierungsbedarf auch bei der Beratung bezüglich Gläsern: Häufig wurde nicht nach den Bedürfnissen der Kunden gefragt, zudem wurde teils nur eine Sorte Gläser vorgestellt, ohne dass mögliche (z.B.

preisliche) Alternativen aufgestellt bzw. vorgestellt wurden. Einwandfrei waren hingegen Freundlichkeit und Kompetenz bei der Behandlung von Einwänden und der Beantwortung von Fragen der Testkunden. Die beste Beratung fanden die Tester schließlich bei MATT, dicht gefolgt von pro optik und aktivoptik.

Wie gut ist der Sehtest bei Apollo?

Mit einem Schnelltest abgespeist – In einer Filiale von Apollo Optik wurde die nötige Brillenstärke nur mit dem so genannten Autorefraktor ermittelt. Dieses automatisierte Verfahren liefert Experten zufolge lediglich einen ersten Anhaltspunkt, aber keine exakten Werte.

  • Der Verkäufer erklärte, dass sich viele eilige Kunden mit diesem Ergebnis begnügten.
  • Auf Rückfrage von “Marktcheck” bekräftigte die Zentrale der Optiker-Kette, dass die Autorefraktion nicht ausreiche, um eine Brille anzupassen und nicht den Qualitätsstandards des Unternehmens entspreche.
  • Einen ausführlicheren Sehtest bekam die Testkundin in jener Filiale jedoch erst auf Nachfrage und musste dafür 18 Euro zahlen.

Dies sei üblich, wenn Kunden nicht auch eine Brille kauften. In der Apollo-Filiale in einer anderen Stadt war Sehtest dagegen kostenlos – aber das Ergebnis nicht korrekt.

Was kostet eine Gleitsichtbrille bei Aktivoptik?

Gleitsichtbrille und Gleitsicht-Sonnenbrille zusammen für nur 249 € statt 425 € ‼️ Angebot auch für Einstärkenbrillen möglich! 1 Ausgewählte Fassungen inkl. Aktions-Gleitsichtgläser Kunststoff 1.5, gehärtet und entspiegelt, +6/-8 dpt. +4cyl.

Wird eine Gleitsichtbrille von der Krankenkasse bezahlt?

  • Wenn der Arzt oder die Ärztin Ihnen im Zusammenhang mit einer Sehstärkebestimmung Untersuchungen anbietet, die Sie selbst bezahlen sollen, fragen Sie zunächst nach, ob diese Untersuchungen nicht in der augenärztlichen Grundpauschale enthalten sind. Wenn ein Arzt oder eine Ärztin die Grundpauschale abrechnet, darf er oder sie die darin enthaltenden Leistungen nicht zusätzlich privat in Rechnung stellen.
  • Bietet Ihnen der Arzt oder die Ärztin über die Kassenleistung hinausgehende Untersuchungen – sogenannte IGeL-Leistungen – an, fragen Sie konkret nach, was der individuelle Nutzen dieser Untersuchung für Sie ist und ob es eine Alternative gibt, die von der Krankenkasse übernommen wird.
  • Untersuchungen zur Bestimmung der Sehschärfe können in der Augenarztpraxis oder bei einem Optiker oder einer Optikerin durchgeführt werden. Ob und wie viel Geld diese für die Leistungen berechnen, ist unterschiedlich. Viele Optiker und Optikerinnen bieten bei dem Kauf einer Brille die detaillierte Untersuchung unentgeltlich mit an. Fragen Sie in jedem Fall im Arztgespräch und im Optikergeschäft nach, an welchem Punkt für Sie Kosten entstehen. Gegebenenfalls können Sie sich auch ein zweites Angebot einholen.
  • Leistungen, die Sie selbst zahlen müssen, muss der Arzt oder die Ärztin vorab mit Ihnen vereinbaren. Der Arzt oder die Ärztin muss Patienten und Patientinnen in Schriftform über die Höhe der Kosten informieren, wenn er oder sie weiß, dass die Kasse nicht dafür aufkommt.

Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in bestimmten Fällen die Kosten für die Brillengläser – in der Regel bis zu einem festgelegten Höchst- bzw. Festbetrag (siehe dazu unten). Die Kosten für das Brillengestell übernimmt die Krankenkasse nicht. Für Erwachsene gelten bei der Kostenübernahme andere Regelungen als für Kinder und Jugendliche.

  1. Sie haben eine schwere Sehbeeinträchtigung der Stufe 1. Diese liegt vor, wenn Betroffene trotz Korrektur durch Brillengläser auf dem besseren Auge nur eine Sehschärfe (Visus) von maximal 0,3 (umgangssprachlich 30 Prozent) haben.
  2. Sie sind kurz- oder weitsichtig und brauchen eine Brille mit 6,25 Dioptrien oder mehr.
  3. Sie leiden an einer Hornhautverkrümmung und benötigen eine Sehhilfe mit 4,25 Dioptrien oder mehr.

Manchmal werden Sehhilfen nicht zur Verbesserung der Sehschärfe, sondern zu anderen therapeutischen Zwecken verordnet, zum Beispiel zum Schutz des Auges bei einer Augenverletzung, bei bestimmten Augenerkrankungen oder bei Sturz- und Verletzungsgefahr.

Auch diese therapeutischen Sehhilfen werden unter bestimmten Umständen von der Krankenkasse übernommen. Wann der Arzt oder die Ärztin eine solche Sehhilfe zulasten der gesetzlichen Krankenkasse verordnen darf, ist in der Hilfsmittel-Richtlinie detailliert geregelt. Achtung: Wenn Sie bereits eine Brille haben, können Sie nicht nach Belieben auf Kosten der Kasse eine neue bekommen.

Ab dem 14. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine neue Brille nur dann, wenn sich die Sehfähigkeit um mindestens 0,5 Dioptrien verändert hat. Anders ist das, wenn Ihre Brille defekt oder zerstört ist. Dann zahlt die Krankenkasse die Reparatur oder die neue Brille, sofern die Voraussetzungen für die Kostenübernahme noch vorliegen.

  1. Die Kosten für die Ersatzbrille oder die Reparatur übernimmt die Kasse aber nicht, wenn die Brille durch eigenes Verschulden grob fahrlässig oder vorsätzlich beschädigt oder zerstört worden ist.
  2. Die Kosten für Brillen für Kinder und Jugendliche werden grundsätzlich erstattet.
  3. Auch hier gilt aber: Die Krankenkasse übernimmt nur die Kosten für die Brillengläser, nicht für das Gestell.

Die Kosten für die Brillengläser werden bis zu einem Festbetrag übernommen (siehe dazu unten). Die Kosten übernimmt die Krankenkasse für Kinder und Jugendliche, bis sie 18 Jahre alt sind. Voraussetzung ist nur, dass die Sehhilfe für das Kind oder den Jugendlichen erforderlich ist.

  • Grundsätzlich zahlt die Krankenkasse nur mineralische Brillengläser, also Brillengläser aus „echtem Glas”.
  • Die Kosten für Kunststoffgläser übernimmt die Krankenkasse bei Erwachsenen nur im Ausnahmefall, wenn sie medizinisch zwingend notwendig sind.
  • Ein solcher Ausnahmefall liegt zum Beispiel vor, wenn Sie ein chronisches Druckekzem der Nase haben und ein ausreichender Sitz der Brille nicht anders gewährleistet ist.

Bei Kindern und Jugendlichen gilt etwas anderes:

  • Sind diese noch nicht 14 Jahre alt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Kunststoffgläser in jedem Fall.
  • Für ältere schulpflichtige Kinder, die am Schulsport teilnehmen, übernimmt die Kasse ebenfalls die Kosten für Kunststoffgläser.

Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Sehhilfen (Brillengläser oder Kontaktlinsen) maximal bis zur Höhe der jeweils geltenden Festbeträge. Diese wurden vom GKV-Spitzenverband für Brillengläser und Kontaktlinsen zum 1. Oktober 2021 neu festgelegt. Die genauen Beträge können Sie einsehen.

Wenn Sie sich für Sehhilfen entscheiden, deren Preis über dem Festbetrag liegt, müssen Sie den Differenzbetrag grundsätzlich selbst zahlen. Das ist insbesondere der Fall, wenn Sie allein aus ästhetischen Gründen höherwertige Gläser wählen. Anders ist dies jedoch, wenn die teurere Sehhilfe in Ihrem konkreten Fall medizinisch notwendig ist.

Denn die Krankenkasse ist verpflichtet, die vollen Kosten für medizinisch notwendige Hilfsmittel, wie zum Beispiel Brillengläser zu tragen, wenn der Festbetrag für den Ausgleich einer konkret bestehenden Behinderung nicht ausreicht. Sehhilfen dienen dem Behinderungsausgleich, weil sie eine beeinträchtigte Körperfunktion ersetzen.

  1. ein Anspruch auf eine Sehhilfe besteht und
  2. die Versorgung mit den Kontaktlinsen medizinisch zwingend erforderlich ist.

Dies ist zum Beispiel der Fall,

  • wenn Sie stark kurz- oder weitsichtig sind (mindestens 8 Dioptrien) oder
  • wenn Sie an einer Hornhautkrümmung leiden und die Kontaktlinsen gegenüber der Brille eine Verbesserung der Sehstärke um mindestens 20 Prozent ermöglichen.

Eine abschließende Auflistung der Fälle, in denen die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Kontaktlinsen übernimmt, finden Sie in § 15 der, Liegen die Voraussetzungen bei Ihnen vor, wird der Arzt oder die Ärztin zunächst formstabile Kontaktlinsen verordnen.

Um Ihnen weiche Linsen verordnen zu können, muss er oder sie das besonders begründen und Sie müssen zuvor versucht haben, die harten Linsen zu tragen. Allerdings: Selbst wenn bei Ihnen nicht die Voraussetzungen für Kontaktlinsen vorliegen, bekommen Sie für diese zumindest einen Zuschuss in Höhe der Kosten, die die Krankenkasse für Brillengläser bezahlt hätte.

Pflegemittel für Kontaktlinsen übernimmt die Kasse nicht. Übrigens: Sie können entweder den Zuschuss zu Brillengläsern oder zu Kontaktlinsen von der Krankenkasse in Anspruch nehmen – beides geht nicht. Ausnahme: Wenn die Mehrfachausstattung aus medizinischen, hygienischen oder sicherheitstechnischen Gründen notwendig oder aufgrund der besonderen Beanspruchung der Sehhilfen zweckmäßig und wirtschaftlich ist.

Grundsätzlich übernimmt die gesetzliche Krankenkasse auch die Kosten für eine Gleitsichtbrille bzw. sogenannte Mehrstärkengläser, wenn solche Brillengläser zur Fern- und Nahkorrektur erforderlich sind und das ständige Tragen solcher Gläser notwendig ist. Wer auf eine Brille angewiesen ist und sich gegen die Sonne schützen möchte, kann sogenannte Lichtschutzgläser tragen.

Jedoch müssen Sie die Kosten in der Regel selbst zahlen. Es gibt seltene Ausnahmefälle, wenn aus medizinischen Gründen der Lichtschutz durch therapeutische Sehhilfen erforderlich ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:

  • Hornhautnarben, die zu Lichtstreuung führen,
  • totale Farbenblindheit oder
  • Blendungserscheinungen bei praktischer Blindheit.

Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Damit die Krankenkasse die Kosten für Brillengläser oder Kontaktlinsen übernimmt, muss ein Arzt oder eine Ärztin eine Brillenverordnung ausstellen. Hierbei handelt es sich um einen Vordruck, der vollständig ausgefüllt werden muss. Sie gehen am besten in den folgenden Schritten vor.

Schritt 1: Sie gehen zum Augenarzt oder zur Augenärztin. Er oder sie führt die erforderlichen Untersuchungen durch (siehe oben) und stellt eine Brillenverordnung aus. Es müssen alle für die individuelle Therapie erforderlichen Einzelangaben gemacht werden. Wenn dies für den Optiker oder die Optikerin erforderlich ist, muss der Augenarzt oder die Augenärztin auch auf die funktionsgerechte Anfertigung, Zweckbestimmung oder spezifische Bedarfe hinweisen.

Schritt 2: Sie gehen mit der Brillenverordnung zum Optiker oder zur Optikerin und er oder sie fertigt die Brille an – oder bestellt die Kontaktlinsen. In der Regel führt der Optiker oder die Optikerin auch selbst noch einmal Messungen durch. Stellt er oder sie fest, dass etwas mit der Verordnung nicht stimmt, muss er oder sie dem Augenarzt oder der Augenärztin das mitteilen.

  • Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich bei eigenen Untersuchungen ergibt, dass die Werte falsch sind.
  • Der Augenarzt beziehungsweise die Augenärztin muss dann prüfen, ob die Verordnung geändert oder ergänzt werden muss.
  • Schritt 3: Der Optiker oder die Optikerin prüft, ob die Voraussetzungen vorliegen, damit die Krankenkasse die Kosten für die Brillengläser übernimmt.

Ist dies der Fall, zieht er oder sie die entsprechenden Festbeträge direkt von den Gesamtkosten ab. Sie müssen gegenüber dem Optiker oder der Optikerin dann folgende Zahlungen leisten:

  1. Wählen Sie bei den Gläsern das „Standardmodell”, müssen Sie lediglich eine Zuzahlung leisten. Diese Zuzahlung beträgt mindestens 5 und höchstens 10 Euro.
  2. Entscheiden Sie sich für teurere Gläser, müssen Sie den Differenzbetrag zwischen Gesamtkosten und Festbetrag übernehmen.
  3. Hinzu kommen die Kosten für das Brillengestell. Viele Optikergeschäfte bieten auch eine Auswahl kostenloser Gestelle.

Schritt 4: Der Optiker oder die Optikerin übernimmt die Abrechnung mit der Krankenkasse. Ist alles in Ordnung, müssen Sie sich um nichts mehr kümmern. Achtung: Dies muss innerhalb von 4 Wochen nach Ausstellung der Verordnung passieren. Verstreicht die Frist, verliert die Brillenverordnung ihre Gültigkeit und der Augenarzt oder die Augenärztin muss eine neue Verordnung ausstellen.

Wie oben dargestellt, werden die Untersuchungen zur Bestimmung der Sehstärke grundsätzlich von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen – unabhängig davon, ob diese später für die Brillengläser bezahlt oder nicht. Wenn die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme erfüllt sind, benötigt der Patient oder die Patientin für die Abrechnung mit der Krankenkasse eine Brillenverordnung auf dem entsprechenden Vordruck.

Für diese Verordnung entstehen keine zusätzlichen Kosten. Wenn die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt, verlangen manche Ärzte und Ärztinnen Geld für das Ausstellen eines „Brillenrezepts” oder eines „Brillenattests”. Ein solches Rezept oder Attest benötigen Betroffene nicht.

  • Natürlich ist es sinnvoll, die ermittelten Werte dem Optiker oder der Optikerin vorzulegen.
  • Dafür braucht der Patient oder die Patientin aber nur Informationen über die Untersuchungsergebnisse, kein Rezept.
  • Der Arzt oder die Ärztin muss Ihnen die Ergebnisse der Untersuchungen mitteilen und auf Wunsch aushändigen.
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Denn als Patientin oder Patient haben Sie ein Recht darauf, Ihre Patientenakte einzusehen – egal, bei welchem Arzt oder welcher Ärztin. Sie können die Werte abschreiben, abfotografieren oder Kopien anfertigen (lassen). Für Kopien können Kosten in Höhe von maximal 50 Cent pro Seite berechnet werden.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Merkblatt „”. Anders sieht es aus, wenn Sie spezielle Bescheinigungen zum Beispiel für Ihren Arbeitgeber oder für die Führerscheinprüfung benötigen. Für das Ausstellen solcher Bescheinigungen können Kosten entstehen, die Sie privat tragen müssen. Gut zu wissen: Der Optiker oder die Optikerin braucht die ärztlichen Befunde für die Anfertigung oder Bestellung einer Sehhilfe nicht; er oder sie kann die Augen auch selbst ausmessen und die aktuellen Werte bestimmen.

Patienten und Patientinnen, die bereits wissen, dass sie keinen Anspruch auf eine Kostenerstattung haben, können also auch direkt zum Optiker gehen. Tipp: Wenn Sie in Ihrer Augenarztpraxis für ein Brillenrezept oder Ähnliches bezahlen sollen, weisen Sie darauf hin, dass Sie kein Rezept benötigen, sondern nur Ihre Untersuchungsergebnisse.

    • Medizinische Quellen
    • Juristische Quellen
    • Sonstige Internetquellen:
  • Oftmals fühlen sich Menschen im Gespräch mit Krankenkassen oder Ärzten und Ärztinnen überfordert: Sie brauchen Unterstützung bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit ihrer Gesundheit. Unser Ziel ist es, Betroffenen die Informationen zu liefern, die sie benötigen, um sich zurechtzufinden und selbst die für sie beste Entscheidung zu treffen. Die Informationstexte auf unserer Homepage sollen dazu einen Beitrag leisten. Jeder Text durchläuft einen strengen mehrstufigen Prozess, damit die Qualität der Informationen gesichert ist. Auch für unsere Texte gelten unsere Beratungsgrundsätze: neutral, unabhängig, wissenschaftlich basiert. Für gesundheitliche Informationen arbeiten wir nach den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin. Dabei greifen wir in der Regel auf bereits aufbereitete hochwertige Information zurück, zum Beispiel auf die Texte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und AWMF-Leitlinien. Sozial- und gesundheitsrechtliche Themen basieren auf sogenannten Primärquellen wie Gesetzen, Verwaltungsvorschriften oder Bundestagsdrucksachen. Die verwendeten Quellen sowie den Stand der letzten Aktualisierung geben wir am Ende des Textes an. Unser Anspruch ist es verständliche Texte für alle Menschen zu schreiben. Um unserem Ziel gerecht zu werden, binden wir medizinische beziehungsweise juristische Laien als Testleser ein, bevor wir die Texte veröffentlichen. Die Texte sind sachlich und frei von rechtlichen und gesundheitsbezogenen Wertungen. Wir aktualisieren unsere Texte zeitnah, wenn dies erforderlich ist, und prüfen alle Texte mindestens einmal jährlich. zur Erstellung und Präsentation von gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Informationen in der Patientenberatung der UPD.

Bitte beachten Sie: Unsere Informationstexte und unsere individuelle Beratung dienen dazu, gesundheitliche und gesundheitsrechtliche Inhalte zu vermitteln, Zusammenhänge zu erläutern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Gerne unterstützen wir Sie bei ihrem individuellen Anliegen.

Welche Gleitsichtbrillen sind die besten?

Welche sind die besten Gleitsichtgläser? Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Bernand Maitenaz, ein junger französischer Ingenieur, erfand im Jahr 1959 die weltbesten Gleitsichtgläser namens Varilux, die zurzeit von dem Brillenwerk Essilor hergestellt werden. Derzeit gelten die Gleitsichtgläser Varilux X 4D als die besten auf dem Brillenmarkt. Wir werden darüber später berichten. Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Eine Brille mit Gleitsichtgläsern ist die beste Wahl für Patienten mit Alterssichtigkeit oder einer Sehschwäche.

Wie erkenne ich eine gute Gleitsichtbrille?

Wie funktioniert eine Gleitsichtbrille? – Mit einer Gleitsichtbrille sieht man den Gegenverkehr scharf, kann am Bildschirm arbeiten und die Zeitung ohne Schwierigkeiten lesen. Möglich wird dies durch mehrere Sehzonen, die das Gleitsichtglas vereint. Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Sehzonen einer Gleitsichtbrille Der obere Bereich (3) der Gleitsichtbrille ermöglicht das Sehen in die Ferne zu verbessern und der untere Bereich (1) das Sehen in die Nähe. Dazwischen befindet sich die Übergangszone (2), in der die Korrektur fließend von oben nach unten übergeht und das Sehen in die mittlere Distanz ermöglicht.

Diese Übergangszone ist der wesentliche Unterschied zu den preiswerteren Bifokalbrillen oder Trifokalbrillen, Im Gegensatz zu einer Gleitsichtbrille vereinen diese lediglich zwei Sehzonen – ohne Übergangszone. Am Rand des Gleitsichtglases befinden sich die unscharfen Randbereiche. Macht man also eine Blickbewegung nach links oder rechts durch diese unscharfen Bereiche, ist die Sicht etwas verschwommen.

Mit zunehmender Qualität der Gleitsichtgläser werden diese unscharfen Bereiche kleiner.

Sind teure Gleitsichtgläser wirklich besser?

Kosten für Gleitsichtbrillengläser – Bei Gleitsichtbrillen hat man die Wahl zwischen den drei Gleitsichtgläserqualitäten Standard, Komfort und Premium sowie individuellen Gläsern, deren Unterschiede sich jeweils stark auf den Gleitsichtbrillen-Preis auswirken.

Genormte Standardgläser stammen meist aus Asien und sind in der Regel ab circa 100 Euro erhältlich. Sie sind jedoch oft qualitativ eher geringwertig und die Progressionszone, also der Übergang von Fernsicht zu Nahsicht, ist sehr grob, wodurch das Sichtfeld durch unscharfe Randbereiche eingeschränkt wird.

Individuell angepasste Komfort-Gleitsichtgläser kosten rund 300 Euro. Hier verlaufen die Übergänge schon wesentlich besser. Bei individuell angepassten Premiumgläsern, die es ab rund 400 Euro pro Glas gibt, ist die Progressionszone nahezu optimal ausgearbeitet und das Sichtfeld somit sehr gut.

  1. Die besten und mit etwa 600 Euro pro Glas teuersten Gleitsichtgläser werden individuell angefertigt und gewährleisten so die optimale Sicht.
  2. Auch die Wahl des Materials und der Extras spielt eine Rolle.
  3. Es gibt Gläser für Gleitsichtbrillen, die wie bei normalen Brillen aus Mineralglas und Kunststoff bestehen.

Bei Komfort- und Premiumgläsern für Gleitsichtbrillen werden neben der Sehstärke auch die zuvor ermittelten Werte wie Hornhautverkrümmung und Pupillendistanz berücksichtigt.

Wie viel sollte man für eine Brille ausgeben?

Brillenkauf für jedermann: Eine kleine Entscheidungshilfe Millionen Deutsche brauchen eine Brille. Doch der Kauf ist nicht einfach: Soll man im Internet bestellen oder doch lieber zum Optiker? Und welches Modell ist gerade in? Hier ein paar Entscheidungshilfen.

C icero hatte keine Wahl. Als er mit dem Alter schlechter sah, musste ein Sklave ihm vorlesen. Der römische Philosoph klagte darüber in einem Brief an einen Freund. Das Hilfspersonal der Antike gibt es nicht mehr – dafür nun die und mit ihr die Qual der Wahl. Für fünf Euro eine Lesehilfe im Drogeriemarkt kaufen? Zum Fachmann gehen? Per Internet ordern? Die Augen lasern lassen? Vor diesen Fragen steht eine Mehrheit im Land: Gut 40 Millionen Deutsche ab 16 Jahren setzen sich gelegentlich eine Brille auf die Nase, um schärfer zu sehen.

Und mehr als drei Millionen drücken sich Kontaktlinsen ins Auge, so das Umfrageinstitut Allensbach. Damit helfen sechs von zehn Erwachsenen ihrer Optik nach. Die Gläser und Gestelle sind ein Milliarden-Business – müssen die Deutschen doch immer nachkaufen, sobald sich ihre Sehstärke spürbar ändert.

  • Und selbst wenn sie das nicht tut: Mit immer neuen Trends animieren die Hersteller dazu, eine weitere Brille zu erwerben.
  • Manchmal sind es auch uralte Trends, nur neu aus der Kiste geholt.
  • Mode halt.
  • Diese Woche trifft sich die Branche zur Fachmesse Opti in München.
  • Optiker und Trendscouts diskutieren dort über neueste Formen und Farben.

Und der normale Brillenträger? Muss sich trotz scharfer Sicht anstrengen, den Durchblick zu bewahren bei all der Vielfalt. Besuch beim Filialanbieter Apollo im Frankfurter Europaviertel. Hunderte Fassungen stehen zur Ansicht auf kleinen Plastikhaltern: Mehrere hundert Euro kann ausgeben, wer eine Gleitsichtbrille will, also ein Modell, in dem beide Gläser jeweils verschiedene Brechwerte aufweisen – fürs Sehen in nah und fern.

  • Wem einfachste Gläser genügen und dazu die billigsten Gestelle, kommt mit 19 Euro aus.
  • Was aber auswählen? Farblich gesehen, kann dezent nicht schaden.
  • Ein Tipp vom Branchenführer: „Im Trend liegen Kunststoff-Fassungen in Havanna und Schwarz”, sagt Günther, Gründer und Chef der gleichnamigen Kette.
  • Havanna, zur Erinnerung, ist Braun mit hellen Einsprengseln.

Mit der klassischen Pilotenbrille – meist als Sonnenbrille angeboten – sei man nach wie vor gut angezogen. Generell gilt: „Sonnenbrillen werden größer.” Wer hip ist, öffnet seinen Blick für unkonventionelle Materialien. Holz etwa – aber auch Stein, Bambus und Papier sind gefragt.

Ebenfalls noch immer angesagt: auffällige, klobigere Brillen. „Dicke Fassungen – die sind ein klarer Trend”, sagt ein Sprecher der Messe. Jeder kennt ja mindestens einen solchen Fall im Bekanntenkreis: Saß da eben noch eine randlose, kaum sichtbare Brille in unauffälligem Gesicht, thront plötzlich ein mächtiges Horngerät auf der Nase und ruft: „Schaut auf dieses Antlitz!” Alle haben auch Alexander Dobrindt vor Augen, Verkehrsminister und vormals CSU-Generalsekretär, der eines Tages mit Monsterbrille vor die Welt trat.

Geraume Zeit schon werden diese Brillen durchs Land getragen. Aber auf jeden Trend folgt ein Gegentrend – zeichnet sich da etwas ab? Besuch beim Einzelhändler. „Rainer Brenner Augenoptik” auf der Goethestraße, Frankfurts Nobelviertelmeile. „Die Fassungen sind nach wie vor groß, aber die Rahmen werden jetzt eher schmaler”, sagt Geschäftsführerin Nadine Brenner.

Wird eine Gleitsichtbrille von der Krankenkasse bezahlt?

  • Wenn der Arzt oder die Ärztin Ihnen im Zusammenhang mit einer Sehstärkebestimmung Untersuchungen anbietet, die Sie selbst bezahlen sollen, fragen Sie zunächst nach, ob diese Untersuchungen nicht in der augenärztlichen Grundpauschale enthalten sind. Wenn ein Arzt oder eine Ärztin die Grundpauschale abrechnet, darf er oder sie die darin enthaltenden Leistungen nicht zusätzlich privat in Rechnung stellen.
  • Bietet Ihnen der Arzt oder die Ärztin über die Kassenleistung hinausgehende Untersuchungen – sogenannte IGeL-Leistungen – an, fragen Sie konkret nach, was der individuelle Nutzen dieser Untersuchung für Sie ist und ob es eine Alternative gibt, die von der Krankenkasse übernommen wird.
  • Untersuchungen zur Bestimmung der Sehschärfe können in der Augenarztpraxis oder bei einem Optiker oder einer Optikerin durchgeführt werden. Ob und wie viel Geld diese für die Leistungen berechnen, ist unterschiedlich. Viele Optiker und Optikerinnen bieten bei dem Kauf einer Brille die detaillierte Untersuchung unentgeltlich mit an. Fragen Sie in jedem Fall im Arztgespräch und im Optikergeschäft nach, an welchem Punkt für Sie Kosten entstehen. Gegebenenfalls können Sie sich auch ein zweites Angebot einholen.
  • Leistungen, die Sie selbst zahlen müssen, muss der Arzt oder die Ärztin vorab mit Ihnen vereinbaren. Der Arzt oder die Ärztin muss Patienten und Patientinnen in Schriftform über die Höhe der Kosten informieren, wenn er oder sie weiß, dass die Kasse nicht dafür aufkommt.

Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in bestimmten Fällen die Kosten für die Brillengläser – in der Regel bis zu einem festgelegten Höchst- bzw. Festbetrag (siehe dazu unten). Die Kosten für das Brillengestell übernimmt die Krankenkasse nicht. Für Erwachsene gelten bei der Kostenübernahme andere Regelungen als für Kinder und Jugendliche.

  1. Sie haben eine schwere Sehbeeinträchtigung der Stufe 1. Diese liegt vor, wenn Betroffene trotz Korrektur durch Brillengläser auf dem besseren Auge nur eine Sehschärfe (Visus) von maximal 0,3 (umgangssprachlich 30 Prozent) haben.
  2. Sie sind kurz- oder weitsichtig und brauchen eine Brille mit 6,25 Dioptrien oder mehr.
  3. Sie leiden an einer Hornhautverkrümmung und benötigen eine Sehhilfe mit 4,25 Dioptrien oder mehr.

Manchmal werden Sehhilfen nicht zur Verbesserung der Sehschärfe, sondern zu anderen therapeutischen Zwecken verordnet, zum Beispiel zum Schutz des Auges bei einer Augenverletzung, bei bestimmten Augenerkrankungen oder bei Sturz- und Verletzungsgefahr.

  1. Auch diese therapeutischen Sehhilfen werden unter bestimmten Umständen von der Krankenkasse übernommen.
  2. Wann der Arzt oder die Ärztin eine solche Sehhilfe zulasten der gesetzlichen Krankenkasse verordnen darf, ist in der Hilfsmittel-Richtlinie detailliert geregelt.
  3. Achtung: Wenn Sie bereits eine Brille haben, können Sie nicht nach Belieben auf Kosten der Kasse eine neue bekommen.
See also:  Was Kostet Mich Ein Mitarbeiter?

Ab dem 14. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine neue Brille nur dann, wenn sich die Sehfähigkeit um mindestens 0,5 Dioptrien verändert hat. Anders ist das, wenn Ihre Brille defekt oder zerstört ist. Dann zahlt die Krankenkasse die Reparatur oder die neue Brille, sofern die Voraussetzungen für die Kostenübernahme noch vorliegen.

  • Die Kosten für die Ersatzbrille oder die Reparatur übernimmt die Kasse aber nicht, wenn die Brille durch eigenes Verschulden grob fahrlässig oder vorsätzlich beschädigt oder zerstört worden ist.
  • Die Kosten für Brillen für Kinder und Jugendliche werden grundsätzlich erstattet.
  • Auch hier gilt aber: Die Krankenkasse übernimmt nur die Kosten für die Brillengläser, nicht für das Gestell.

Die Kosten für die Brillengläser werden bis zu einem Festbetrag übernommen (siehe dazu unten). Die Kosten übernimmt die Krankenkasse für Kinder und Jugendliche, bis sie 18 Jahre alt sind. Voraussetzung ist nur, dass die Sehhilfe für das Kind oder den Jugendlichen erforderlich ist.

Grundsätzlich zahlt die Krankenkasse nur mineralische Brillengläser, also Brillengläser aus „echtem Glas”. Die Kosten für Kunststoffgläser übernimmt die Krankenkasse bei Erwachsenen nur im Ausnahmefall, wenn sie medizinisch zwingend notwendig sind. Ein solcher Ausnahmefall liegt zum Beispiel vor, wenn Sie ein chronisches Druckekzem der Nase haben und ein ausreichender Sitz der Brille nicht anders gewährleistet ist.

Bei Kindern und Jugendlichen gilt etwas anderes:

  • Sind diese noch nicht 14 Jahre alt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Kunststoffgläser in jedem Fall.
  • Für ältere schulpflichtige Kinder, die am Schulsport teilnehmen, übernimmt die Kasse ebenfalls die Kosten für Kunststoffgläser.

Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für Sehhilfen (Brillengläser oder Kontaktlinsen) maximal bis zur Höhe der jeweils geltenden Festbeträge. Diese wurden vom GKV-Spitzenverband für Brillengläser und Kontaktlinsen zum 1. Oktober 2021 neu festgelegt. Die genauen Beträge können Sie einsehen.

Wenn Sie sich für Sehhilfen entscheiden, deren Preis über dem Festbetrag liegt, müssen Sie den Differenzbetrag grundsätzlich selbst zahlen. Das ist insbesondere der Fall, wenn Sie allein aus ästhetischen Gründen höherwertige Gläser wählen. Anders ist dies jedoch, wenn die teurere Sehhilfe in Ihrem konkreten Fall medizinisch notwendig ist.

Denn die Krankenkasse ist verpflichtet, die vollen Kosten für medizinisch notwendige Hilfsmittel, wie zum Beispiel Brillengläser zu tragen, wenn der Festbetrag für den Ausgleich einer konkret bestehenden Behinderung nicht ausreicht. Sehhilfen dienen dem Behinderungsausgleich, weil sie eine beeinträchtigte Körperfunktion ersetzen.

  1. ein Anspruch auf eine Sehhilfe besteht und
  2. die Versorgung mit den Kontaktlinsen medizinisch zwingend erforderlich ist.

Dies ist zum Beispiel der Fall,

  • wenn Sie stark kurz- oder weitsichtig sind (mindestens 8 Dioptrien) oder
  • wenn Sie an einer Hornhautkrümmung leiden und die Kontaktlinsen gegenüber der Brille eine Verbesserung der Sehstärke um mindestens 20 Prozent ermöglichen.

Eine abschließende Auflistung der Fälle, in denen die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Kontaktlinsen übernimmt, finden Sie in § 15 der, Liegen die Voraussetzungen bei Ihnen vor, wird der Arzt oder die Ärztin zunächst formstabile Kontaktlinsen verordnen.

Um Ihnen weiche Linsen verordnen zu können, muss er oder sie das besonders begründen und Sie müssen zuvor versucht haben, die harten Linsen zu tragen. Allerdings: Selbst wenn bei Ihnen nicht die Voraussetzungen für Kontaktlinsen vorliegen, bekommen Sie für diese zumindest einen Zuschuss in Höhe der Kosten, die die Krankenkasse für Brillengläser bezahlt hätte.

Pflegemittel für Kontaktlinsen übernimmt die Kasse nicht. Übrigens: Sie können entweder den Zuschuss zu Brillengläsern oder zu Kontaktlinsen von der Krankenkasse in Anspruch nehmen – beides geht nicht. Ausnahme: Wenn die Mehrfachausstattung aus medizinischen, hygienischen oder sicherheitstechnischen Gründen notwendig oder aufgrund der besonderen Beanspruchung der Sehhilfen zweckmäßig und wirtschaftlich ist.

  1. Grundsätzlich übernimmt die gesetzliche Krankenkasse auch die Kosten für eine Gleitsichtbrille bzw.
  2. Sogenannte Mehrstärkengläser, wenn solche Brillengläser zur Fern- und Nahkorrektur erforderlich sind und das ständige Tragen solcher Gläser notwendig ist.
  3. Wer auf eine Brille angewiesen ist und sich gegen die Sonne schützen möchte, kann sogenannte Lichtschutzgläser tragen.

Jedoch müssen Sie die Kosten in der Regel selbst zahlen. Es gibt seltene Ausnahmefälle, wenn aus medizinischen Gründen der Lichtschutz durch therapeutische Sehhilfen erforderlich ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden:

  • Hornhautnarben, die zu Lichtstreuung führen,
  • totale Farbenblindheit oder
  • Blendungserscheinungen bei praktischer Blindheit.

Was Kostet Eine Gleitsichtbrille Bei Apollo Damit die Krankenkasse die Kosten für Brillengläser oder Kontaktlinsen übernimmt, muss ein Arzt oder eine Ärztin eine Brillenverordnung ausstellen. Hierbei handelt es sich um einen Vordruck, der vollständig ausgefüllt werden muss. Sie gehen am besten in den folgenden Schritten vor.

Schritt 1: Sie gehen zum Augenarzt oder zur Augenärztin. Er oder sie führt die erforderlichen Untersuchungen durch (siehe oben) und stellt eine Brillenverordnung aus. Es müssen alle für die individuelle Therapie erforderlichen Einzelangaben gemacht werden. Wenn dies für den Optiker oder die Optikerin erforderlich ist, muss der Augenarzt oder die Augenärztin auch auf die funktionsgerechte Anfertigung, Zweckbestimmung oder spezifische Bedarfe hinweisen.

Schritt 2: Sie gehen mit der Brillenverordnung zum Optiker oder zur Optikerin und er oder sie fertigt die Brille an – oder bestellt die Kontaktlinsen. In der Regel führt der Optiker oder die Optikerin auch selbst noch einmal Messungen durch. Stellt er oder sie fest, dass etwas mit der Verordnung nicht stimmt, muss er oder sie dem Augenarzt oder der Augenärztin das mitteilen.

  1. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich bei eigenen Untersuchungen ergibt, dass die Werte falsch sind.
  2. Der Augenarzt beziehungsweise die Augenärztin muss dann prüfen, ob die Verordnung geändert oder ergänzt werden muss.
  3. Schritt 3: Der Optiker oder die Optikerin prüft, ob die Voraussetzungen vorliegen, damit die Krankenkasse die Kosten für die Brillengläser übernimmt.

Ist dies der Fall, zieht er oder sie die entsprechenden Festbeträge direkt von den Gesamtkosten ab. Sie müssen gegenüber dem Optiker oder der Optikerin dann folgende Zahlungen leisten:

  1. Wählen Sie bei den Gläsern das „Standardmodell”, müssen Sie lediglich eine Zuzahlung leisten. Diese Zuzahlung beträgt mindestens 5 und höchstens 10 Euro.
  2. Entscheiden Sie sich für teurere Gläser, müssen Sie den Differenzbetrag zwischen Gesamtkosten und Festbetrag übernehmen.
  3. Hinzu kommen die Kosten für das Brillengestell. Viele Optikergeschäfte bieten auch eine Auswahl kostenloser Gestelle.

Schritt 4: Der Optiker oder die Optikerin übernimmt die Abrechnung mit der Krankenkasse. Ist alles in Ordnung, müssen Sie sich um nichts mehr kümmern. Achtung: Dies muss innerhalb von 4 Wochen nach Ausstellung der Verordnung passieren. Verstreicht die Frist, verliert die Brillenverordnung ihre Gültigkeit und der Augenarzt oder die Augenärztin muss eine neue Verordnung ausstellen.

  1. Wie oben dargestellt, werden die Untersuchungen zur Bestimmung der Sehstärke grundsätzlich von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen – unabhängig davon, ob diese später für die Brillengläser bezahlt oder nicht.
  2. Wenn die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme erfüllt sind, benötigt der Patient oder die Patientin für die Abrechnung mit der Krankenkasse eine Brillenverordnung auf dem entsprechenden Vordruck.

Für diese Verordnung entstehen keine zusätzlichen Kosten. Wenn die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt, verlangen manche Ärzte und Ärztinnen Geld für das Ausstellen eines „Brillenrezepts” oder eines „Brillenattests”. Ein solches Rezept oder Attest benötigen Betroffene nicht.

Natürlich ist es sinnvoll, die ermittelten Werte dem Optiker oder der Optikerin vorzulegen. Dafür braucht der Patient oder die Patientin aber nur Informationen über die Untersuchungsergebnisse, kein Rezept. Der Arzt oder die Ärztin muss Ihnen die Ergebnisse der Untersuchungen mitteilen und auf Wunsch aushändigen.

Denn als Patientin oder Patient haben Sie ein Recht darauf, Ihre Patientenakte einzusehen – egal, bei welchem Arzt oder welcher Ärztin. Sie können die Werte abschreiben, abfotografieren oder Kopien anfertigen (lassen). Für Kopien können Kosten in Höhe von maximal 50 Cent pro Seite berechnet werden.

  1. Lesen Sie mehr dazu in unserem Merkblatt „”.
  2. Anders sieht es aus, wenn Sie spezielle Bescheinigungen zum Beispiel für Ihren Arbeitgeber oder für die Führerscheinprüfung benötigen.
  3. Für das Ausstellen solcher Bescheinigungen können Kosten entstehen, die Sie privat tragen müssen.
  4. Gut zu wissen: Der Optiker oder die Optikerin braucht die ärztlichen Befunde für die Anfertigung oder Bestellung einer Sehhilfe nicht; er oder sie kann die Augen auch selbst ausmessen und die aktuellen Werte bestimmen.

Patienten und Patientinnen, die bereits wissen, dass sie keinen Anspruch auf eine Kostenerstattung haben, können also auch direkt zum Optiker gehen. Tipp: Wenn Sie in Ihrer Augenarztpraxis für ein Brillenrezept oder Ähnliches bezahlen sollen, weisen Sie darauf hin, dass Sie kein Rezept benötigen, sondern nur Ihre Untersuchungsergebnisse.

    • Medizinische Quellen
    • Juristische Quellen
    • Sonstige Internetquellen:
  • Oftmals fühlen sich Menschen im Gespräch mit Krankenkassen oder Ärzten und Ärztinnen überfordert: Sie brauchen Unterstützung bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit ihrer Gesundheit. Unser Ziel ist es, Betroffenen die Informationen zu liefern, die sie benötigen, um sich zurechtzufinden und selbst die für sie beste Entscheidung zu treffen. Die Informationstexte auf unserer Homepage sollen dazu einen Beitrag leisten. Jeder Text durchläuft einen strengen mehrstufigen Prozess, damit die Qualität der Informationen gesichert ist. Auch für unsere Texte gelten unsere Beratungsgrundsätze: neutral, unabhängig, wissenschaftlich basiert. Für gesundheitliche Informationen arbeiten wir nach den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin. Dabei greifen wir in der Regel auf bereits aufbereitete hochwertige Information zurück, zum Beispiel auf die Texte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und AWMF-Leitlinien. Sozial- und gesundheitsrechtliche Themen basieren auf sogenannten Primärquellen wie Gesetzen, Verwaltungsvorschriften oder Bundestagsdrucksachen. Die verwendeten Quellen sowie den Stand der letzten Aktualisierung geben wir am Ende des Textes an. Unser Anspruch ist es verständliche Texte für alle Menschen zu schreiben. Um unserem Ziel gerecht zu werden, binden wir medizinische beziehungsweise juristische Laien als Testleser ein, bevor wir die Texte veröffentlichen. Die Texte sind sachlich und frei von rechtlichen und gesundheitsbezogenen Wertungen. Wir aktualisieren unsere Texte zeitnah, wenn dies erforderlich ist, und prüfen alle Texte mindestens einmal jährlich. zur Erstellung und Präsentation von gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Informationen in der Patientenberatung der UPD.

Bitte beachten Sie: Unsere Informationstexte und unsere individuelle Beratung dienen dazu, gesundheitliche und gesundheitsrechtliche Inhalte zu vermitteln, Zusammenhänge zu erläutern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Gerne unterstützen wir Sie bei ihrem individuellen Anliegen.

Wie gut sind Gleitsichtbrillen von Fielmann?

Der Kulanz-Check – Fielmann verspricht: Niedrigpreise und höchste Kulanz. Wer eine Brille günstiger findet, bekommt sein Geld zurück – und eine Flasche Champagner dazu. Die ZDF-Tester entdeckten das von ihnen ausgewählte Modell bei einem chinesischen Versandhändler für weniger Geld – und wurden beim Vorzeigen in der Filiale sofort entschädigt.

  1. Der Marketingforscher Professor Manfred Schwaiger sieht darin eine erfolgreiche Strategie.
  2. Der Kunde ist zufrieden, erzählt das weiter.
  3. Und dieser Weiterempfehlungseffekt steigert die Verkäufe.” Auch nach mehreren Wochen nahm Fielmann die Brillen noch zurück.
  4. Den Kaufpreis gab’s für die ZDF-Tester bar auf die Hand.

Fielmann hat zudem eine neue Zielgruppe entdeckt: Senioren. Eine Klientel, die größer wird – und Geld hat. Das ZDF schickte eine Testerin mit Grauem Star in die Filiale, der Optiker verkaufte – trotz Nachfrage – eine Gleitsichtbrille für 370 Euro. Expertin Eva Trummer: „Die Stärke ändert sich nach einer OP komplett.

  1. Die Brille kann dann nicht mehr getragen werden.” Bei einem anderen Modell wurde beim Einbau geschludert.
  2. Das Glas sei zu weit nach innen verlagert, so Sachverständiger Wolfgang Hirt.
  3. Das könne zu Kopfschmerzen und Fehlhaltung führen.
  4. Fielmann verwies auf das Umtauschrecht.
  5. Allerdings: Ohne Gutachter wäre der Mangel für die Kunden nicht erkennbar gewesen.

▶︎ Fazit: Fielmann zeigt sich im Test kulant, der Service überzeugte. Bei der Gleitsichtbrille patzten die Filialen aber gleich doppelt – solche Mängel wiegen schwer!