Wer Bin Ich Und Wenn Ja Wie Viele

Wer Bin Ich Und Wenn Ja Wie Viele

Die Frage nach der eigenen Identität beschäftigt Menschen seit jeher. Wer bin ich? Was macht meine Persönlichkeit aus? Wie definiere ich mich selbst? Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Identität eines Menschen nicht statisch ist, sondern sich im Laufe des Lebens entwickelt und verändert.

Die Philosophie bietet einen Rahmen, um die individuelle Identität zu erforschen und zu verstehen. Eine der grundlegenden Fragen, die hierbei gestellt werden, ist die nach dem Wesen des Selbst. Sind wir nur eine Ansammlung von Erfahrungen und Erinnerungen? Oder gibt es eine tiefere, essentielle Natur, die uns ausmacht?

Ein prominenter Philosoph, der sich intensiv mit dieser Frage befasst hat, ist der deutsche Denker Richard David Precht. In seinem Buch “Wer Bin Ich Und Wenn Ja Wie Viele” untersucht er verschiedene Aspekte der individuellen Identität und stellt fest, dass wir eine Vielzahl von Identitäten haben können, die sich zum Teil widersprechen können. So können wir gleichzeitig eine Rolle als Eltern, als Partner, als Freund und als berufstätige Person einnehmen. Jede dieser Rollen prägt unsere Identität auf unterschiedliche Weise.

“Die individuelle Identität ist also kein eindeutiges, festes Konstrukt, sondern ein dynamischer Prozess. Wir können uns ständig neu erfinden und entwickeln, je nach den Erfahrungen, die wir machen und den Beziehungen, die wir eingehen”, argumentiert Precht.

Die Frage nach der individuellen Identität ist nicht nur von philosophischem Interesse, sondern hat auch praktische Auswirkungen auf unser tägliches Leben. Denn je besser wir unsere eigene Identität verstehen, desto leichter fällt es uns, Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit unseren Werten und Zielen stehen. Die Auseinandersetzung mit unserer Identität ermöglicht es uns auch, uns selbst besser zu akzeptieren und uns in unserer Individualität zu entfalten.

Die Suche nach der eigenen Identität ist ein Prozess, der ein Leben lang dauern kann. Wir sind keine statischen Wesen, sondern ständig im Wandel begriffen. Die individuelle Identität zu erforschen und zu verstehen, ist daher eine lohnende Aufgabe, die uns helfen kann, uns selbst und unsere Beziehungen zu anderen besser zu verstehen und ein erfülltes Leben zu führen.

Was bedeutet “Wer bin ich und wenn ja wie viele”?

Wer bin ich und wenn ja wie viele ist der Titel eines Buches des deutschen Philosophen Richard David Precht. Der Titel des Buches spielt auf die Frage nach der individuellen Identität und deren Vielfältigkeit an.

Wer bin ich – diese Frage stellt sich jeder Mensch in gewisser Weise im Laufe seines Lebens. Sie bezieht sich auf das individuelle Selbstverständnis und die eigene Persönlichkeit. Die Frage impliziert die Suche nach Antworten, die das Wesen, die Eigenschaften und die Ziele einer Person definieren.

Und wenn ja wie viele – mit dieser Frage wird die Vielfältigkeit der individuellen Identität angesprochen. Sie zeigt, dass der Mensch nicht nur aus einer einzigen, eindeutig definierten Identität besteht, sondern aus vielen unterschiedlichen Facetten und Eigenschaften. Jeder Mensch ist ein komplexes Wesen, das verschiedene Rollen einnimmt und sich in unterschiedlichen Kontexten anders verhält.

Die Frage nach der individuellen Identität ist nicht einfach zu beantworten. Sie führt zu weiteren Fragen nach dem Einfluss der Umgebung, der Kultur und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auf die Entwicklung der Identität. Zudem stellt sie die Frage nach der Kontinuität der Identität im Laufe des Lebens und nach möglichen Veränderungen und Entwicklungen.

Richard David Precht greift mit seinem Buch “Wer bin ich und wenn ja wie viele” diese komplexen Fragen auf und lädt den Leser zu einer philosophischen Betrachtung der individuellen Identität ein. Er regt dazu an, die eigene Identität kritisch zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, dass sie nicht statisch ist, sondern ständig im Wandel begriffen sein kann.

Die Suche nach der individuellen Identität

Was bedeutet individuelle Identität?

Jeder Mensch strebt danach, seine individuelle Identität zu finden. Die individuelle Identität ist die Essenz dessen, wer wir als Person sind. Sie umfasst unsere Persönlichkeit, unsere Überzeugungen, Werte und unsere einzigartigen Eigenschaften. Es ist das, was uns von anderen unterscheidet und uns zu einzigartigen Individuen macht.

Die Bedeutung der Selbstreflexion

Die Suche nach der individuellen Identität erfordert Selbstreflexion. Es ist wichtig, sich selbst und seine Gefühle, Wünsche und Ziele zu verstehen. Durch die Selbstreflexion können wir unsere Stärken und Schwächen erkennen und unsere eigenen Werte und Überzeugungen definieren. Dabei ist es wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich nicht von äußeren Meinungen oder Erwartungen beeinflussen zu lassen.

Der Einfluss der Umgebung

Unsere individuelle Identität wird nicht nur durch unsere inneren Merkmale bestimmt, sondern auch durch unsere Umgebung. Familie, Freunde, Gesellschaft und Kultur prägen uns und beeinflussen unsere Identitätsbildung. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass wir auch Teil einer größeren Gemeinschaft sind und dass unsere Identität in Beziehung zu anderen steht.

Die Entwicklung der individuellen Identität

Die individuelle Identität ist kein statischer Zustand, sondern entwickelt sich im Laufe des Lebens. Durch Erfahrungen, Beziehungen und neue Erkenntnisse können sich unsere Überzeugungen und Werte verändern. Es ist daher wichtig, offen für Veränderungen zu sein und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Suche nach der individuellen Identität ist ein lebenslanger Prozess, der es uns ermöglicht, uns selbst besser kennenzulernen und unsere Einzigartigkeit zu schätzen.

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Das Finden von Erfüllung durch die individuelle Identität

Wenn wir unsere individuelle Identität finden, können wir ein erfülltes und authentisches Leben führen. Indem wir unsere eigenen Werte und Überzeugungen leben, können wir ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Zufriedenheit erfahren. Die Suche nach der individuellen Identität ist daher von großer Bedeutung für unser persönliches Wachstum und Glück.

Das Problem der persönlichen Identität

Die Frage nach der persönlichen Identität ist ein zentrales Thema in der Philosophie. Sie beschäftigt sich damit, was uns zu eindeutigen Individuen macht und wie wir uns von anderen Menschen unterscheiden. Dieses Problem ist besonders komplex, da es verschiedene Aspekte der Identität gibt, die in Betracht gezogen werden müssen.

Kontinuität vs. Diskontinuität

Ein Hauptaspekt des Problems der persönlichen Identität ist die Frage nach der Kontinuität oder Diskontinuität der Identität über die Zeit hinweg. Kann man die eigene Identität trotz Veränderungen und Entwicklung als konstant betrachten? Oder ist die Identität tatsächlich eine sich kontinuierlich verändernde Entität, die mit der Zeit wächst und sich entwickelt?

Eine Möglichkeit, die Kontinuität der Identität zu argumentieren, ist durch die Aufrechterhaltung bestimmter Eigenschaften oder Merkmale. Zum Beispiel kann argumentiert werden, dass trotz äußerlicher Veränderungen wie dem Altern oder dem Wechsel von Interessen und Vorlieben eine grundlegende Persönlichkeit oder ein Kern-„Selbst“ konstant bleibt und die Identität bestimmt.

Substanz vs. Beziehung

Ein weiterer Aspekt des Problems ist die Frage nach der Art der Identität. Ist die Identität eine Ergebnis einer bestimmten Substanz oder Essenz, die uns auszeichnet und von anderen unterscheidet? Oder ist die Identität eher etwas, das sich durch unsere Beziehungen zu anderen Menschen, unserer Umwelt und unseren Erfahrungen formt?

Die Substanztheorie argumentiert, dass die Identität auf einer festen, unveränderlichen Substanz beruht, die jedem Individuum innewohnt. Die Relationstheorie hingegen behauptet, dass die Identität nicht von einer bestimmten Substanz abhängt, sondern vielmehr durch unsere Interaktionen und Beziehungen durch soziale Konstruktionen bestimmt wird.

Die Frage nach der persönlichen Identität ist also ein vielschichtiges Problem, das verschiedene philosophische Konzepte und Ansätze umfasst. Es gibt keine eindeutige Antwort oder Lösung, sondern eher verschiedene Perspektiven und Theorien, die unterschiedliche Aspekte der Identität beleuchten.

Kontinuität des Selbst im Wandel

Trotz der ständigen Veränderungen, denen wir im Laufe unseres Lebens ausgesetzt sind, bleibt unsere individuelle Identität bestehen. Die Kontinuität unseres Selbst kann als roter Faden betrachtet werden, der sich durch all unsere Erfahrungen und Veränderungen hindurchzieht.

Unsere Identität entwickelt sich im Laufe der Zeit und wird von verschiedenen Faktoren geprägt. Dabei spielen sowohl äußere Einflüsse wie unsere Umgebung und soziales Umfeld als auch innere Faktoren wie unsere Persönlichkeit eine Rolle. Trotz dieser Einflüsse bleibt jedoch unsere einzigartige Identität erhalten.

Die Rolle der Erfahrungen

Unsere Erfahrungen prägen uns nachhaltig und tragen zur Entwicklung unserer Identität bei. Jede Erfahrung, sei es positiv oder negativ, formt einen Teil unseres Selbst und beeinflusst unsere Sicht auf die Welt. Durch das Sammeln von Erfahrungen werden wir zu dem Menschen, der wir heute sind.

Es ist wichtig anzuerkennen, dass wir uns im Laufe der Zeit verändern und weiterentwickeln. Unsere Identität ist nicht statisch, sondern wandelt sich mit unseren Lebenserfahrungen. Dennoch gibt es eine grundlegende Kontinuität, die uns als Individuen einzigartig macht.

Die Vielfalt des Selbst

Unsere Identität ist vielschichtig und besteht aus verschiedenen Aspekten. Wir sind nicht nur eine Person, sondern tragen auch verschiedene Rollen ein – sei es als Freund, Partner, Berufstätiger oder Familienmitglied. Jede Rolle spiegelt einen Teil unserer Identität wider und prägt uns in unterschiedlicher Weise.

Es ist wichtig zu erkennen, dass unsere Identität nicht nur aus den äußeren Rollen besteht, die wir einnehmen, sondern auch aus den inneren Eigenschaften, Einstellungen und Werten, die uns ausmachen. Unsere Identität ist eine einzigartige Kombination all dieser Faktoren, die uns als Individuum definieren.

Die Rolle der sozialen Interaktion

Die soziale Interaktion spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung unserer individuellen Identität. Durch die Kommunikation und den Austausch mit anderen Menschen können wir unsere Perspektiven erweitern und neue Erkenntnisse gewinnen. In der Interaktion mit anderen wird unsere Identität sowohl geformt als auch herausgefordert.

Durch die Teilnahme an sozialen Gruppen und Gemeinschaften können wir uns mit anderen Menschen identifizieren und uns in einen größeren sozialen Kontext einfügen. Indem wir unsere Ansichten und Werte mit anderen teilen, können wir ein Gefühl der Zugehörigkeit und Verbundenheit entwickeln. Gleichzeitig werden wir durch die Meinungen und Rückmeldungen anderer dazu angeregt, unsere eigene Identität zu reflektieren und zu überdenken.

Der Einfluss von sozialen Rollen

Soziale Rollen sind ein wichtiger Aspekt der sozialen Interaktion und beeinflussen maßgeblich unsere individuelle Identität. Durch die Übernahme verschiedener Rollen in unterschiedlichen sozialen Kontexten passen wir uns an unterschiedliche Erwartungen und Normen an. Diese Rollen können unsere Identität sowohl stärken als auch verändern. Zum Beispiel kann die Rolle als Elternteil neue Aspekte unserer Persönlichkeit zum Vorschein bringen und unsere Identität als Familie beeinflussen.

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Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die soziale Interaktion nicht nur positive Auswirkungen auf unsere Identität hat. Durch Konflikte, Ausschluss oder Vorurteile können wir uns von anderen entfremdet fühlen und unsere Identität in Frage stellen. Es ist entscheidend, dass wir uns bewusst sind, wie unsere Interaktionen mit anderen unsere individuelle Identität formen und dass wir bestrebt sind, inklusive und respektvolle Beziehungen aufzubauen.

Die Bildung des Selbst durch Beziehungen

Eine der wesentlichen Determinanten der individuellen Identität ist die Art und Weise, wie eine Person in Beziehung zu anderen Menschen tritt. Durch Beziehungen werden wir geformt und beeinflusst, sodass unser Selbstbild und unsere Identität sich stetig entwickeln.

Eine erste wichtige Beziehung, die die Bildung des Selbst beeinflusst, ist die Beziehung zu unseren Eltern. Von ihnen lernen wir grundlegende Wertvorstellungen, Verhaltensweisen und Emotionen, die einen entscheidenden Einfluss auf unsere Identität haben können. Durch diese frühen Beziehungen werden wir geprägt und entwickeln ein Verständnis davon, wer wir sind und wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen.

Neben unseren Eltern prägen uns auch andere wichtige Bezugspersonen wie Geschwister, Großeltern, Freunde und Partner. Durch den Kontakt mit ihnen lernen wir verschiedene Perspektiven und Lebensweisen kennen, die unsere eigene Identität beeinflussen können. Diese Beziehungen ermöglichen es uns, uns selbst besser kennenzulernen, unsere Stärken und Schwächen zu erkennen und unser Selbstbild zu formen.

Eine weitere wichtige Dimension der Bildung des Selbst durch Beziehungen ist die Teilnahme an verschiedenen sozialen Gruppen und Gemeinschaften. Durch die Interaktion mit Gleichaltrigen, Kollegen oder Mitbewohnern lernen wir nicht nur unsere eigenen Fähigkeiten und Eigenschaften besser kennen, sondern auch, wie wir uns in sozialen Kontexten verhalten und wie andere Menschen uns wahrnehmen. Diese Erfahrungen tragen dazu bei, unser Selbstbewusstsein und unsere Identität weiterzuentwickeln.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Beziehungen eine wichtige Rolle bei der Bildung des Selbst spielen. Sie ermöglichen es uns, uns selbst besser kennenzulernen, unsere Identität zu erkunden und uns weiterzuentwickeln. Durch den Kontakt mit anderen Menschen erhalten wir verschiedene Impulse und Einflüsse, die uns dabei helfen, ein stabiles und authentisches Selbstbild zu formen.

Bewusstsein als Grundlage der Identität

Bewusstsein als Grundlage der Identität

Bewusstsein ist ein entscheidender Faktor bei der Entstehung und Entwicklung der individuellen Identität. Es ist das Bewusstsein, das uns ermöglicht, uns selbst als eigenständige Wesen wahrzunehmen und von anderen zu unterscheiden. Es ist das Bewusstsein, das uns erlaubt, Erfahrungen zu machen, Informationen zu verarbeiten und daraus Schlüsse zu ziehen.

Unser Bewusstsein bildet die Grundlage für unsere persönlichen Erinnerungen, Überzeugungen, Werte und Ziele. Es prägt unser Denken, Fühlen und Handeln und beeinflusst somit maßgeblich unsere individuelle Identität. Durch das Bewusstsein reflektieren wir unser eigenes Selbst und setzen uns mit unseren Interessen, Bedürfnissen und Vorstellungen auseinander.

Das Bewusstsein ist jedoch mehr als nur die Summe unserer Gedanken und Empfindungen. Es ermöglicht uns auch, uns unserer eigenen Existenz und unserer Rolle in der Welt bewusst zu sein. Es eröffnet uns die Möglichkeit, uns mit anderen Menschen zu verbinden, Beziehungen aufzubauen und uns in sozialen Kontexten zu engagieren.

Das Bewusstsein ist dynamisch und veränderlich. Es entwickelt sich im Laufe unseres Lebens weiter und wird durch unsere Erfahrungen, Beziehungen und Umwelt geprägt. Es ist eng verwoben mit unserem Selbstbild und spielt eine wichtige Rolle dabei, wie wir uns selbst definieren und wie wir von anderen wahrgenommen werden.

Insgesamt ist das Bewusstsein eine grundlegende Komponente unserer individuellen Identität. Es ermöglicht uns, uns als einzigartige Individuen zu erkennen und formt unser Denken, Fühlen und Handeln. Es prägt unsere Beziehungen und unsere soziale Interaktion und ist somit maßgeblich für unser Verständnis von uns selbst und unserer Rolle in der Welt.

Das Selbst und das Bewusstsein

Das Selbst ist die individuelle Identität einer Person, die sich über die Zeit hinweg erstreckt und verschiedene Aspekte umfasst. Es ist das Bewusstsein der eigenen Existenz und die Fähigkeit, sich selbst als getrenntes Wesen von anderen zu erkennen und wahrzunehmen.

Das Bewusstsein wiederum ist das Wissen, das eine Person über sich selbst und die Welt um sie herum hat. Es beinhaltet die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Wahrnehmungen zu haben und sich über sie bewusst zu sein.

Es gibt verschiedene Ansätze und Theorien zur Frage, wie das Selbst und das Bewusstsein entstehen und wie sie miteinander verbunden sind. Ein populärer Ansatz ist die Kontinuitätstheorie, die besagt, dass das Selbst und das Bewusstsein durch die Kontinuität von Erfahrungen und Erinnerungen über die Zeit hinweg entstehen.

Ein weiterer Ansatz ist die soziale Konstruktion der Identität, bei der das Selbst und das Bewusstsein durch soziale Interaktionen und gesellschaftliche Normen geformt werden. Diese Theorie betont die Rolle anderer Menschen und der Gesellschaft bei der Formung der individuellen Identität.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Selbst und das Bewusstsein eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Das Selbst ist das Bewusstsein der eigenen Existenz, während das Bewusstsein das Wissen über sich selbst und die Welt um einen herum umfasst.

Die Diskussionen und Debatten über das Selbst und das Bewusstsein sind zentrale Themen in der Philosophie und Psychologie und tragen dazu bei, unser Verständnis der menschlichen Identität zu erweitern. Das Streben nach Selbsterkenntnis und das Bewusstsein des eigenen Seins sind wichtige Aspekte des menschlichen Lebens und tragen zu einem erfüllten und sinnerfüllten Leben bei.

Die Philosophie der Ich-Identität

Die Philosophie der Ich-Identität beschäftigt sich mit dem Wesen des individuellen Selbst und der Frage, wer wir wirklich sind. Zahlreiche Philosophen haben sich mit diesem Thema auseinandergesetzt und unterschiedliche Ansätze entwickelt.

Das Ich als Subjekt

Ein prominentes Konzept in der Philosophie der Ich-Identität ist die Vorstellung des Ichs als Subjekt. Dieser Ansatz besagt, dass das individuelle Selbst eine einzigartige Identität und Kontinuität besitzt, die durch seine subjektiven Erfahrungen und Empfindungen geprägt wird.

René Descartes beispielsweise betonte die Rolle des rationalen Denkens bei der Konstruktion unserer Identität. Er formulierte den bekannten Satz ‘Cogito, ergo sum’ (“Ich denke, also bin ich”), der besagt, dass unser Denken und Bewusstsein die Grundlage für unser Sein und unsere Identität bildet.

Identität und soziales Umfeld

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Philosophie der Ich-Identität ist die Bedeutung des sozialen Umfelds für die Konstruktion unserer Identität. George Herbert Mead argumentierte, dass wir unsere Identität durch Interaktion mit anderen Menschen entwickeln. Unsere Identität ist demnach das Ergebnis eines sozialen Prozesses, bei dem wir uns mit anderen in Beziehung setzen und uns durch ihre Reaktionen definieren.

Ein ähnlicher Ansatz wurde von Erving Goffman vertreten, der betonte, dass unsere Identität durch unsere Rolle in der Gesellschaft geprägt wird. Er argumentierte, dass wir uns in verschiedenen sozialen Situationen unterschiedlich verhalten und dadurch verschiedene Identitäten annehmen.

Insgesamt zeigt die Philosophie der Ich-Identität, dass unsere Identität ein komplexes und vielschichtiges Konstrukt ist, das sowohl von unseren subjektiven Erfahrungen als auch von unserem sozialen Umfeld geprägt wird.

Verschiedene philosophische Ansätze

Die Frage nach der individuellen Identität beschäftigt Philosophen seit Jahrhunderten. Es gibt verschiedene philosophische Ansätze, um diese Frage zu beantworten.

Kontinuität und Substanz

Kontinuität und Substanz

Ein Ansatz besteht darin, dass die individuelle Identität auf Kontinuität und Substanz basiert. Die Identität einer Person bleibt über die Zeit hinweg unverändert und ist durch ihre einzigartigen Eigenschaften und Eigenschaften definiert. Diese Ansicht geht davon aus, dass eine Person trotz äußerer Veränderungen wie Alter oder Erfahrungen im Kern immer die gleiche bleibt.

Soziale Konstruktion

Ein anderer Ansatz argumentiert, dass die individuelle Identität eine soziale Konstruktion ist. Identität entsteht durch die Interaktion mit anderen Menschen und wird durch soziale Normen, kulturelle Einflüsse und gesellschaftliche Strukturen geprägt. Die Identität einer Person wird also nicht nur durch innere Merkmale definiert, sondern auch durch die Beziehungen und Rollen, die sie in der Gesellschaft einnimmt.

Existentialismus

Der Existentialismus betrachtet die individuelle Identität als Produkt der persönlichen Entscheidungen und Handlungen einer Person. Identität wird durch die individuelle Existenz und die Freiheit zur Selbstbestimmung geformt. Nach existentialistischer Ansicht kann jeder Mensch seine Identität durch bewusste Wahl und Engagement selbst gestalten.

Dialektik und Widersprüche

Ein weiterer philosophischer Ansatz betrachtet individuelle Identität in Bezug auf Dialektik und Widersprüche. Identität wird als dynamischer Prozess angesehen, der sich durch die Spannung zwischen verschiedenen inneren und äußeren Faktoren entwickelt. Diese Ansicht betont die Komplexität und Vielschichtigkeit der individuellen Identität.

Es gibt viele weitere philosophische Ansätze zur Frage der individuellen Identität, und keiner davon bietet eine endgültige Antwort. Die Diskussion und Erforschung dieses Themas bleibt ein zentrales Thema der Philosophie.

FAQ:

Was ist individuelle Identität?

Individuelle Identität bezieht sich auf die einzigartigen Merkmale und Eigenschaften, die eine Person einzigartig machen und von anderen unterscheiden.

Wie kann man seine individuelle Identität finden?

Die Suche nach individueller Identität kann ein langwieriger Prozess sein, der Selbstreflexion und Selbstakzeptanz erfordert. Es kann helfen, herauszufinden, was einem wichtig ist, seine Interessen zu erkunden und sich mit anderen Menschen auszutauschen.

Welche Faktoren beeinflussen die individuelle Identität?

Die individuelle Identität kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, darunter kulturelle Hintergründe, persönliche Erfahrungen, soziales Umfeld, Bildung und Persönlichkeit.

Ist individuelle Identität konstant oder veränderbar?

Die individuelle Identität kann im Laufe der Zeit veränderbar sein. Sie entwickelt sich durch Erfahrungen und das persönliche Wachstum einer Person. Manche Merkmale bleiben jedoch tendenziell konstant und bilden eine Art Kernidentität.

Was passiert, wenn man seine individuelle Identität verliert?

Wenn man seine individuelle Identität verliert, kann dies zu einem Gefühl der Verwirrung, Identitätskrise und einem Mangel an Sinnhaftigkeit führen. Es ist wichtig, Unterstützung zu suchen und sich mit anderen auszutauschen, um herauszufinden, wer man ist und was einem wichtig ist.