Wie Hoch Ist Die Halbwaisenrente?

Wie Hoch Ist Die Halbwaisenrente
Aktuelles und Presse | Welttag der Waisenkinder: Die Waisenrente unterstützt im Todesfall Kinder, die einen oder sogar beide Elternteile verloren haben, können eine Waisenrente von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Die Rente für Waisen ist eine Leistung der Deutschen Rentenversicherung und zählt zu den Hinterbliebenenrenten.

leibliche oder adoptierte KinderStiefkinder und Pflegekinder, die im Haushalt des Verstorbenen lebten,Enkel und Geschwister, die im Haushalt des Verstorbenen lebten oder von ihm überwiegend unterhalten wurden,

bekommen. Wie hoch ist eine Waisenrente? Die Halbwaisenrente beträgt 10 Prozent, die Vollwaisenrente 20 Prozent der Versichertenrente, auf die der Verstorbene Anspruch gehabt hätte oder die er bereits bezogen hat. Wie lange kann man eine Waisenrente bekommen? Eine Waisenrente wird regelmäßig bis zum 18.

Wie berechne ich die halbwaisenrente?

Was andere Leser auch gelesen haben – Rechner ↑ Inhalt ↑ Herr Kummer verstirbt am 23.11.2022. Nun soll die Waisenrente für seine Kinder Maria und Markus berechnet werden

Frau Kummer hat nun Anspruch auf Witwenrente Maria ist 14 Jahre alt, Markus ist 20 und studiert BWL. Die beiden Halbwaisen leben in Hannover. Herr Kummer hatte zum Zeitpunkt seines Todes einen Anspruch auf Rente wegen vollständiger Erwerbsminderung in Höhe von 1.250 Euro. Er wurde am 20.11.1982 geboren, ist also 40 Jahre alt geworden. Nach dem Abitur mit 19 hat er für drei Jahre studiert. Damit hat er ab dem 17. Geburtstag 60 Monate Anrechnungszeiten gesammelt. Im Anschluss an das Studium hat er sich für 16 Monate selbstständig gemacht, ohne in die Rentenversicherung einzuzahlen. Danach war er bis zu seinem Tod mehr als 16 Jahre rentenversicherungs­pflichtig angestellt und hat damit 200 Beitragsmonate gesammelt.

Rechner ↑ Inhalt ↑

Maria ist minderjährig und ist waisenberechtigt. Markus ist zwar schon volljährig, übt aber sein Erststudium aus und ist noch unter 27 Jahre alt. Damit ist auch er waisenberechtigt.

Waisenberechtigung
Beide Kinder sind waisenberechtigt. Beiden steht eine Halbwaisenrente zu, da sie noch einen Elternteil haben.

Rechner ↑ Inhalt ↑ Grundlage für die Waisenrente ist der Rentenanspruch von Herrn Kummer. Der sogenannte Rentenartfaktor für die Halbwaisenrente beträgt 0,1. Daher beträgt sie 10 Prozent vom Rentenanspruch von Hern Kummer.

Grundbetrag zur Halbwaisenrente für Maria und Markus
Der Grundbetrag zur Halbwaisenrente beträgt für beide jeweils 10 Prozent von 1.250 Euro, also 125 Euro,

Rechner ↑ Inhalt ↑ Gemäß §78 SGB VI erhalten Waisen einen Zuschlag an Entgeltpunkten, der sich nach den Rentenzeiten sowie dem Zugangsfaktor des Verstorbenen richtet. Rechner ↑ Inhalt ↑ Der belegungsfähige Zeitraum entspricht den anhand Geburtsdatum und Todestag ermittelten Kalendermonaten, die maximal durch den Verstorbenen mit Rentenzeiten, also Beitrags-, Anrechnungs- und Berücksichtigungszeiten belegt werden konnten.

Belegungsfähiger Zeitraum von Herrn Kummer
Mit Vollendung des 17. Lebensjahres beginnt grundsätzlich der belegungsfähige Zeitraum, also rentenrechtlich der Lebensabschnitt, ab dem Herr Kummer theoretisch Entgeltpunkte für die Rente sammeln konnte. Mit seinem Tod im Alter von 40 Jahren endete sein belegungsfähiger Zeitraum, der demnach 23 Jahre bzw.276 Monate betrug.

Rechner ↑ Inhalt ↑ Gemäß §78 SGB VI erhalten Waisen einen Zuschlag an Entgeltpunkten, der sich nach den Rentenzeiten sowie dem Zugangsfaktor des Verstorbenen richtet.

Zuschlagsmonate aufgrund der Beitragszeiten von Herrn Kummer
Herrn Kummers Beitragszeiten von 200 Monaten werden in vollem Umfang als Zuschlagsmonate berücksichtigt.

Für jeden Kalendermonat mit sonstigen rentenrechtlichen Zeiten wird der Zuschlag in dem Verhältnis berücksichtigt, in dem die Anzahl der Kalendermonate mit Beitragszeiten (BZ) und Berücksichtigungszeiten (BÜZ) zur Anzahl der für die Grundbewertung belegungsfähigen Monate steht.

Zuschlagsmonate aufgrund der sonstigen Rentenzeiten von Herrn Kummer
Das Verhältnis zur Berücksichtigung des Zuschlags beträgt bei Herrn Kummer (200+0) / (276-60) = 0,9259. Somit werden seine sonstigen rentenrechtlichen Zeiten, bestehend aus Anrechnungszeiten und Berücksichtigungszeiten von insgesamt 60 Monaten, mit diesen 0,9259 multipliziert, so dass schließlich für diese 60 Monate aufgerundet 56 Monate berücksichtigt werden.

table>

Zuschlagsmonate gesamt von Herrn Kummer Für den Zuschlag an persönlichen Entgeltpunkten zur Waisenrente werden also insgesamt 200 + 56 = 256 Zuschlagsmonate berücksichtigt.

Rechner ↑ Inhalt ↑ Zur Berechnung der persönlichen Entgeltpunkte ist neben den Zuschlagsmonaten auch der Zugangsfaktor des Verstorbenen notwendig. Der Zugangsfaktor beträgt regulär 1,0 und bewirkt, dass die Rente niedriger ausfällt, wenn sie vorzeitig in Anspruch genommen wird. Denn er wird um Abschläge von 0,003 je Monat vorzeitiger Inanspruch­nahme gemindert, maximal jedoch um 0,1080.

Zugangsfaktor von Herrn Kummer
Regulär läge der abzugsfreie Beginn der Rente von Herrn Kummer bei einem Alter von 63 Jahren und 11 Monaten ( §264d SGB VI ). Aufgrund seines um 287 Monate “verfrühten Eintretens des Rentenfalls” beträgt der Zugangsfaktor 1 − 0,1080 = 0,8920,

Rechner ↑ Inhalt ↑ Da es im Fall der Familie Kummer um eine Halbwaisenrente geht, sind gemäß § 78 SGB VI der Ermittlung des Zuschlags für jeden Kalendermonat 0,0833 Entgeltpunkte zugrunde zu legen. Rechner ↑ Inhalt ↑ Anhand der bisher ermittelten Zuschlagsmonate, dem Zugangsfaktor und dem Faktor für Halbwaisen können nun die zusätzlichen persönlichen Entgeltpunkte für Maria und Markus berechnet werden.

Berechnung der persönlichen Entgeltpunkte für Maria und Markus
Zuschlagsmonate 256
× Zugangsfaktor 0,8920
× Faktor Halbwaisen 0,0833
= Zusätzliche Entgeltpunkte 19,0217

Rechner ↑ Inhalt ↑ Für jede Rentenart gibt es zu deren Berechnung einen sogenannten Rentenartfaktor. Er beträgt z.B. bei der Altersrente 1,0. Hinsichtlich der Waisenrente beträgt er für die Halbwaisenrente 0,1 bzw.10 Prozent und für die Vollwaisenrente 0,2 bzw.20 Prozent.

Rentenartfaktor für Maria und Markus
Für die beiden Hinterbliebenen von Herrn Kummer gibt es eine Halbwaisenrente. Demnach beträgt der Rentenartfaktor 0,1 bzw.10 Prozent

Rechner ↑ Inhalt ↑ Maria und Markus wohnen in Hannover, so dass in folgender Rechnung der aktuelle Rentenwert West verwendet wird.

Zuschlag für Maria und Markus
Zusätzliche Entgeltpunkte 19,0217
× Rentenwert West 36,02 Euro
× Rentenartfaktor 10 Prozent
= Zuschlag 68,52 Euro

Rechner ↑ Inhalt ↑ Die Summe aus dem Grundbetrag zur Waisenrente und dem individuellen Zuschlag steht schließlich jedem Waisen monatlich als Waisenrente zu.

Gesamte Halbwaisenrente jeweils für Maria und Markus
Grundbetrag 125,00 Euro
+ Zuschlag 68,52 Euro
= Gesamte Halbwaisenrente 193,52 Euro

Wie hoch ist die gesetzliche Waisenrente?

Höchstbetrag der Hinterbliebenenrenten: – Alle Hinterbliebenenrenten aufgrund des Todes der gleichen Person dürfen zusammen höchstens 80 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes betragen. Beispiel: Herr Mustermann verstirbt infolge eines Arbeitsunfalls und hinterlässt eine Witwe und 3 minderjährige Waisen.

  1. Sein Bruttoverdienst im Jahr vor dem Unfall (Jahresarbeitsverdienst) betrug 30.000 Euro.
  2. Die Witwenrente beträgt nach dem Sterbevierteljahr 40 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes, also jährlich 12.000 Euro oder monatlich 1.000 Euro.
  3. Die drei Waisenrenten betragen je 20 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes, also jährlich 6.000 Euro oder monatlich 500 Euro,

Alle Renten zusammen betragen 100 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes. Der Höchstbetrag wird also überschritten. Die Renten sind wie folgt zu kürzen: Witwe: 1.000 (Einzelrente) x 2.000 (Höchstbetrag) : 2.500 (Summe aller Renten) = 800 Waisen jeweils: 500 (Einzelrente) x 2.000 (Höchstbetrag) : 2.500 (Summe aller Renten) = 400 Ergebnis: Jede Waise erhält eine Rente in Höhe von monatlich 400 Euro.

Die Witwe erhält eine Rente in Höhe von monatlich 800 Euro. Auf die so errechnete Witwenrente sind gegebenenfalls Einkünfte der Witwe anzurechnen. Auskunft zur genauen Höhe des individuellen Anspruchs gibt Ihnen die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse. Welche das ist, richtet sich nach der Branchenzugehörigkeit des Unternehmens, in dem der oder die Verstorbene beschäftigt war.

Nähere Auskünfte dazu erteilt der jeweilige Arbeitgeber oder die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung.

Wie hoch ist die Waisenrente 2023?

Berechnung Zuschlag – Schließlich wird der Zuschlag an persönlichen Entgeltpunkten abhängig vom Lebensmittelpunkt der Halbwaisen mit dem jeweils aktuellen Rentenwert von z.B. zwischen Juli 2022 und Juni 2023 35,52 Euro Ost bzw.36,02 Euro West multipliziert.

Wie lange wird halbwaisenrente bezahlt?

Meldungen | Waisenrente nach dem 18. Lebensjahr Während eines Studiums, einer Schul- oder Berufsausbildung oder eines Freiwilligendienstes können Waisen auch über das 18. Lebensjahr hinaus von der Deutschen Rentenversicherung eine Waisenrente erhalten.

Ansonsten endet die Rentenzahlung regelmäßig mit dem 18. Geburtstag der Waise. Längstens können Waisenrenten bis zum 27. Lebensjahr bezogen werden. Durch die Corona-Krise kann es passieren, dass Ausbildungen zunächst nicht begonnen werden können oder sich die Übergangszeit verlängert. Durch das Sozialschutz-Paket II der Bundesregierung wird sichergestellt, dass diese Verzögerungen sich nicht nachteilig für die Waisenrentenberechtigten auswirken.

Somit besteht jetzt auch Anspruch auf eine Waisenrente, wenn eine Schul- oder Berufsausbildung aufgrund der Corona-Krise nicht angetreten werden kann oder die Übergangszeit von höchstens vier Kalendermonaten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten überschritten wird.

Wie viel Geld bekommt ein Kind bei halbwaisenrente?

Der Träger der Unfallversicherung zahlt 20 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes des Verstorbenen an Halbwaisenrente an die hinterbliebenen Kinder, als Vollwaisenrente werden 30 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes des verstorbenen Elternteils ausgezahlt (§ 68 SGB VII).

Wie viel bekommt ein Kind als halbwaisenrente?

Aktuelles und Presse | Welttag der Waisenkinder: Die Waisenrente unterstützt im Todesfall Kinder, die einen oder sogar beide Elternteile verloren haben, können eine Waisenrente von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Die Rente für Waisen ist eine Leistung der Deutschen Rentenversicherung und zählt zu den Hinterbliebenenrenten.

leibliche oder adoptierte KinderStiefkinder und Pflegekinder, die im Haushalt des Verstorbenen lebten,Enkel und Geschwister, die im Haushalt des Verstorbenen lebten oder von ihm überwiegend unterhalten wurden,

bekommen. Wie hoch ist eine Waisenrente? Die Halbwaisenrente beträgt 10 Prozent, die Vollwaisenrente 20 Prozent der Versichertenrente, auf die der Verstorbene Anspruch gehabt hätte oder die er bereits bezogen hat. Wie lange kann man eine Waisenrente bekommen? Eine Waisenrente wird regelmäßig bis zum 18.

Welches Einkommen wird auf die Waisenrente angerechnet?

Aktuelles und Presse | Einkommensanrechnung bei Renten wegen Todes – Der Freibetrag entscheidet! Wenn Sie Ihren Ehepartner/Ihre Ehepartnerin oder Ihren eingetragenen Lebenspartner/Ihre eingetragene Lebenspartnerin verlieren, müssen Sie sich in der neuen Situation erst zurechtfinden.

  • Damit zum seelischen Leid nicht noch finanzielle Sorgen hinzukommen, gibt es die sogenannten Renten wegen Todes.
  • Sie sollen helfen den Lebensunterhalt zu sichern.
  • Wenn ein höheres eigenes Einkommen vorhanden ist, kann die Rente allerdings gekürzt werden.
  • Wie sieht die Einkommensanrechnung aus? Anzurechnen sind 40 Prozent des den Freibetrag übersteigenden pauschalisierten Nettoeinkommens.

Für die Umrechnung vom Brutto ins Netto gelten pauschalisierte Prozentsätze. Seit dem 1. Juli 2022 beträgt der Freibetrag monatlich 950,93 Euro. Wohnen Sie in den neuen Bundesländern, beläuft sich dieser auf 937,73 Euro. Wenn Sie Kinder haben, erhöht sich der Freibetrag für jedes eigene Kind, das einen Anspruch auf Waisenrente hat.

Eine Ausnahme bilden allerdings bedarfsorientierte Leistungen und die Einnahmen aus Altersvorsorgeverträgen, soweit sie staatlich gefördert worden sind (Riester-Rente). Keine Einkommensanrechnung In den ersten drei Kalendermonaten nach dem Tod des verstorbenen Versicherten (sogenanntes Sterbevierteljahr) wird kein Einkommen angerechnet. Bei Waisenrenten findet dagegen überhaupt keine Anrechnung statt.

: Aktuelles und Presse | Einkommensanrechnung bei Renten wegen Todes – Der Freibetrag entscheidet!

Ist die halbwaisenrente steuerpflichtig?

Versteuerung von Halbwaisenrenten und Vollwaisenrenten. Der Staat unterstützt hinterbliebene Kinder mit der Halbwaisenrente, wenn ein Elternteil stirbt oder mit der Vollwaisenrente, wenn beide Eltern sterben. Diese Zuwendungen werden genauso besteuert wie die Altenrente.

Wann wird die halbwaisenrente gekürzt?

Höhe der Halbwaisenrente – Ist ein Elternteil verstorben, wird eine Halbwaisenrente gezahlt. Die Höhe der Halbwaisenrente beträgt 10 Prozent der Altersrente, wenn der Elternteil bereits eine Rente bezogen hat. Die Zahlung der Halbwaisenrente beginnt in diesem Fall frühestens mit dem Monat, der auf den Sterbemonat folgt.

  1. Hat der verstorbene Elternteil noch keine Rente erhalten, beträgt die Halbwaisenrente 10 Prozent der Versichertenrente, auf die der Verstorbene einen Anspruch gehabt hätte,
  2. Die Zahlung der Halbwaisenrente beginnt in diesem Fall mit dem Todestag.
  3. Stirbt der Elternteil vor dem 65.
  4. Lebensjahr, wird die Halbwaisenrente gekürzt.

Dieser Abschlag beträgt 10,8 Prozent, wenn der Elternteil vor dem 62. Lebensjahr gestorben ist. Sind Vater oder Mutter zwischen dem 62. und 65. Geburtstag verstorben, gilt ein Abschlag von 0,3 Prozent für jeden Monat vor dem 65. Geburtstag. Wenn ein tödlicher Arbeitsunfall oder eine tödlich verlaufende Berufskrankheit der Grund für den Todesfall war, ist die gesetzliche Unfallversicherung zuständig.

  1. Die Halbwaisenrente beträgt in diesen Fällen 20 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes des Verstorbenen.
  2. Dabei gilt, dass alle Hinterbliebenenrenten (Witwer- bzw.
  3. Witwenrente und Halbwaisenrenten), die aufgrund des Todes der gleichen Person ausgezahlt werden, höchstens 80 Prozent des Jahresarbeitsverdienstes betragen dürfen.

Die Halbwaisenrente muss beantragt werden, es wird kein Einkommen angerechnet.

Ist man über die halbwaisenrente krankenversichert?

Waisenrente Krankenversicherung: Ausschluss der Versicherungspflicht – Grundsätzlich ist die Versicherungspflicht ausgeschlossen, wenn zuletzt vor der Stellung des Rentenantrags eine Absicherung im Krankheitsfall durch eine private Krankenversicherung (PKV) gegeben war. Dieser Ausschlussgrund entfällt jedoch, wenn

ohne Rentenbezug eine Familienversicherung bestehen würde,die Vorversicherungszeit für die „normale” KVdR erfüllt ist.

Beispiel : Der verstorbene Vater und seine Tochter waren bisher PKV versichert. Die Mutter ist seit Jahren Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Eine Familienversicherung der Tochter in der GKV war bisher wegen der PKV des Vaters nicht möglich.

Wem gehört die halbwaisenrente?

Wer hat Anspruch auf Halb- oder Vollwaisenrente? – Wenn Vater, Mutter oder beide Elternteile sterben, unterstützen wir Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Waisenrenten. Eine Halbwaisenrente wird gezahlt, wenn noch ein Elternteil lebt, eine Vollwaisenrente, wenn kein Elternteil mehr lebt.

leibliche oder adoptierte Kinder des VerstorbenenStiefkinder und Pflegekinder, die im Haushalt des Verstorbenen lebtenEnkel und Geschwister, die im Haushalt des Verstorbenen lebten oder von ihm überwiegend unterhalten wurden

Der Anspruch bleibt auch dann bestehen, wenn die Waise adoptiert wird oder heiratet.

Wie hoch ist die Witwen und Waisenrente?

Hinterbliebenenrente, Waisenrente: Wie viel Witwenrente Sie bekommen Wenn jemand fehlt. Was das Finanzielle angeht, gelten für Witwen, Witwer und Waisen die Regeln der Hinterbliebenenrente. © Roman Klonek Zu den Leistungen der gesetzlichen Renten­versicherung gehört auch die Rente für Witwen und Waisen.

Hier erfahren Sie, wie die Höhe der Witwenrente berechnet wird. Inhalt Anspruch. Eine Hinterbliebenenrente bekommt, wer bis zum Tod des Part­ners mit ihm verheiratet war oder in einer einge­tragenen Lebens­part­nerschaft gelebt hat. Zwar hat sich umgangs­sprach­lich der Begriff Witwenrente durch­gesetzt, doch wird sie natürlich genauso an Witwer ausgezahlt.

Höhe. Wie hoch die Witwenrente ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Am häufigsten wird die große Witwenrente nach altem Recht ausgezahlt. Sie beträgt 60 Prozent der Rente des Verstorbenen. Bei jüngeren Ehen sind es 55 Prozent plus Kinder­zuschläge. Anrechnung.

Erwerbs­einkommen oder die eigene Alters­rente wird auf die Witwenrente ange­rechnet und verringert diese, sobald Frei­beträge über­schritten sind. Geschiedene. Selbst geschiedene Partner des Verstorbenen können Anspruch auf Leistungen haben. Für sie kommt eine „Erziehungs­rente” infrage, wenn sie Kinder erziehen und ihr Ex-Partner stirbt.

Mehr Informationen. Die Stiftung Warentest bietet online zahlreiche Informationen an, die helfen, die nach dem Verlust des Part­ners zu bewältigen und die Frage zu klären, wie man als, In unserem Online-Shop finden Sie zudem einige Ratgeber, etwa den sowie,

Wenn der Partner stirbt, kommen zur Trauer oft auch finanzielle Sorgen hinzu. Vor allem Frauen, die wegen Kindern und Haushalt beruflich zurück­gesteckt haben, fragen sich: Kann ich mir mein Leben ohne meinen Ehemann noch leisten? Sie leben im Durch­schnitt länger als Männer, haben aber in der Regel eine deutlich geringere gesetzliche Rente.

Eine wichtige Einkommens­quelle wird nach dem Tod des Part­ners für viele Witwen und Witwer die Hinterbliebenenrente der gesetzlichen Renten­versicherung. Je nachdem, wie alt der Hinterbliebene ist und wann das Paar geheiratet hat, fällt die Rente unterschiedlich hoch aus.

Mithilfe unserer Grafik (siehe weiter unten) lassen sich die Ansprüche Hinterbliebener gut über­blicken. Welche Ansprüche Kinder des Verstorbenen haben, lesen Sie weiter unten in diesem Text. Tipp: In jungen Jahren sind die Ansprüche aus einer Hinterbliebenenrente gering. Daher ist eine Risiko­lebens­versicherung wichtig, um die Angehörigen abzu­sichern.

In unserem finden Familien die besten Angebote. Kommt es zu einer Auszahlung, kann es je nach Lebens­situation passend sein, das Geld in eine zu investieren. Zum Jahr 2002 wurden die Leistungen aus der Hinterbliebenenrente neu geregelt. Seitdem werden parallel zwei Systeme angewendet.

Es gibt die Witwenrente nach altem und nach neuem Recht. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen der „großen Witwenrente” und der „kleinen Witwenrente”. Laut gesetzlicher Renten­versicherung beziehen die allermeisten Hinterbliebenen direkt eine große Witwenrente. Die kleine Witwenrente spielt nur für junge Hinterbliebene eine Rolle.

Ein Groß­teil der erst­malig gezahlten Witwenrenten wird dabei noch nach altem Recht gezahlt, weil die Ehen schon vor 2002 bestanden. Hinterbliebenenrenten nach neuem Recht unterscheiden sich in der Höhe und bei der Anrechnung der Einkünfte (siehe Grafik weiter unten).

Die Ansprüche gelten gleichermaßen für Witwen wie für Witwer, für Ehepartner wie für Partner in einge­tragenen Lebens­part­nerschaften. Der Verständlich­keit halber sprechen wir hier stell­vertretend von Witwenrente und Ehepart­nern. Anspruch auf eine Witwenrente hat ein Ehepartner, wenn er bis zum Tod mit dem Verstorbenen verheiratet war.

Ob die Ehepartner zusammen oder getrennt gelebt haben, spielt keine Rolle. Die Witwenrente wird im Regelfall nur gezahlt, wenn die Ehe mindestens ein Jahr bestanden hat. Ausnahmen sind möglich, wenn der Partner zum Beispiel bei einem Unfall oder aufgrund einer plötzlichen Krankheit stirbt.

  1. Außerdem muss der verstorbene Ehepartner eine Mindest­versicherungs­zeit von fünf Jahren in der gesetzlichen Renten­versicherung erfüllt haben.
  2. Es ist nicht notwendig, dass der Hinterbliebene selbst in der Renten­versicherung versichert ist.
  3. Der Anspruch entfällt, sobald der Hinterbliebene erneut heiratet.

Er bekommt dann jedoch eine Abfindung von 24 Monats­renten der Witwenrente ausgezahlt, die er mit einem formlosen Schreiben beantragen kann. Tipp: Die Hinterbliebenenrente fließt nur auf Antrag. Dafür brauchen Sie eine Ster­beurkunde und die Heirats­urkunde.

  • Die Deutsche Renten­versicherung berät neutral zu allen Fragen.
  • Das Service­telefon ist kostenlos: 0 800/1000 48 00.
  • Dort können Sie auch einen Termin vereinbaren.
  • Die Rege­lungen für hinterbliebene Ehepartner von Beamten sind denen der gesetzlichen Renten­versicherung ähnlich.
  • Wenn etwa ein Verstorbener eine Dienst­zeit von mindestens fünf Jahren abge­leistet hat, besteht ein Anspruch auf Witwengeld.

Eine weitere Voraus­setzung ist, dass die Ehe im Regelfall mindestens ein Jahr gedauert hat. Die Höhe des Witwengeldes beträgt 55 Prozent des Ruhe­gehalts, das der Partner erhalten hat, oder erhalten würde, wenn er am Todes­tag eine Pension bezogen hätte.

Analog zur gesetzlichen Rente kann es einen Anspruch nach altem Recht geben, bei dem das Witwengeld 60 Prozent beträgt. Sind die Voraus­setzungen für die Zahlung erfüllt, müssen Ehepartner einplanen, dass eigenes Einkommen wie etwa eine eigene Pension auf das Witwengeld ange­rechnet wird. Eine gewisse Mindest­versorgung steht Hinterbliebenen aber sicher zu.

Die Grund­lagen für diese Mindest­versorgung sind in den jeweiligen Versorgungs­gesetzen von Bund und Ländern geregelt. Wenn der Verstorbene und der Hinterbliebene beide schon im Renten­alter waren, ist die Sache einfach: Der Hinterbliebene bekommt dann einen festen Prozent­satz der Rente des Verstorbenen und muss sich nach dem Antrag meist um nichts weiter kümmern, wenn sich an seinen finanziellen Verhält­nissen nichts ändert.

Jüngere Hinterbliebene sollten beachten, dass Einkommen auf die Hinterbliebenenrente ange­rechnet werden. Es kann also sein, dass sie wegen eines zu hohen Gehalts zunächst keine Hinterbliebenenrente bekommen. Wenn sie aber später selbst in Rente gehen, sinken meistens die ihnen zur Verfügung stehenden Einkünfte und es kann wieder eine Witwenrente fließen.

Auch durch die Geburt eines Kindes oder das Erreichen der Alters­grenze kann sich der Anspruch verändern (siehe Grafik unten). Es hängt unter anderem vom Alter, dem Heirats- und Todes­jahr ab, ob altes oder neues Recht gilt und wie hoch die Leistungen ausfallen. © Stiftung Warentest / René Reichelt In den Monaten direkt nach dem Tod des Part­ners gibt es von der Renten­versicherung eine besondere Unterstüt­zung. Im „Sterbe­viertel­jahr”, den ersten drei Monaten nach dem Tod, erhält der Hinterbliebene die monatlichen Renten­ansprüche des Verstorbenen in voller Höhe ausgezahlt, ohne dass das Einkommen ange­rechnet wird.

Wenn der Verstorbene bereits eine Rente bezogen hat, zahlt die Renten­versicherung drei volle Monats­renten als Vorschuss aus. Das können Hinterbliebene inner­halb von 30 Tagen nach dem Tod beim Renten­service der Deutschen Post in jeder Post­filiale beantragen. Was nach den ersten drei Monaten gezahlt wird, lässt sich der Grafik entnehmen.

Hat der Verstorbene selbst noch keine Rente erhalten, bezieht sich die Zahlung auf die Rentenhöhe, auf die er theoretisch Anspruch gehabt hätte. Für jeden Monat, den der Ehepartner vor dem Alter von 64 Jahren und 10 Monaten verstirbt (gilt 2023), zieht die Rentenkasse einen Abschlag von 0,3 Prozent der Witwenrente ab – maximal jedoch 10,8 Prozent.

  1. Ab 2024 liegt die Alters­grenze bei 65 Jahren.
  2. Beim Antrag muss ein Hinterbliebener auch Angaben zum eigenen Einkommen machen, denn das wird angerechnet.
  3. Auch hier gibt es einen Unterschied zwischen altem und neuen Recht.
  4. Immer ange­rechnet werden Erwerbs­einkommen und Erwerbs­ersatz­einkommen, etwa die eigene gesetzliche Rente oder Arbeits­losengeld.

Nur bei der Hinterbliebenenrente nach neuem Recht werden auch viele zusätzliche Einkommens­arten ange­rechnet. Hierzu zählen zum Beispiel Betriebs­renten, Renten aus privaten Renten­versicherungen sowie Kapital- und Miet­einkünfte. Doch fällt die Witwenrente dadurch nicht eins zu eins geringer aus.

  1. Die Berechnungs­weise und Frei­beträge mindern die Einbußen deutlich ab.
  2. Für die Anrechnung ermittelt die gesetzliche Renten­versicherung aus dem Brutto­einkommen ein rechnerisches „Netto­einkommen”, indem sie von den verschiedenen Einkommens­arten jeweils einen pauschalen Wert abzieht, zum Beispiel 14 Prozent von der gesetzlichen Rente.

Tipp: Für Paare, die durch private Vorsorge sehr gut abge­sichert sind, und deswegen nur eine minimale Hinterbliebenenrente bekommen würden, kann ein (siehe unten) sinn­voll sein: Sie teilen ihre Ansprüche, je eine Hälfte gilt als eigene Rente jedes Part­ners.

  1. Darauf wird zusätzliches Einkommen nicht ange­rechnet.
  2. Das ermittelte Netto­einkommen wird nur zu 40 Prozent auf die Witwenrente ange­rechnet – und das auch erst, nachdem ein monatlicher Frei­betrag abge­zogen wurde.
  3. In den alten Bundes­ländern beträgt er aktuell 950,93 Euro, in den neuen wegen des etwas geringeren Renten­werts 937,73 Euro.

Pro Kind mit Anspruch auf eine Waisenrente steigt der Frei­betrag im Westen um 201,71 Euro, im Osten um 198,91 Euro. Nicht ange­rechnet werden auch bei Renten nach neuem Recht Erträge aus der Riester-Rente oder Bezüge aus einer Betriebs­rente des Verstorbenen.

Für jüngere Hinterbliebene gibt es eventuell nur die kleine Witwenrente. Entscheidend ist, ob sie die Alters­grenze für die große Rente erreicht haben oder nicht. Diese Grenze steigt jähr­lich an.2022 lag sie bei 45 Jahren und 11 Monaten, 2023 sind es 46 Jahre und ab 2027 liegt sie bei 47 Jahren. Sind die Witwen oder Witwer jünger und erziehen keine minderjäh­rigen Kinder, wird nach dem „Sterbe­viertel­jahr” vor­erst nur die „kleine Witwenrente” gezahlt.

Diese beträgt nur 25 Prozent der Rente des Verstorbenen. Wendet die Renten­versicherung neues Recht an, fließt sie 24 Monate lang. Gilt für das Ehepaar das alte Recht, fließt sie zeitlich unbe­grenzt. Tipp: Haben Sie aufgrund Ihres Alters zunächst nur Anspruch auf die kleine Witwenrente und erreichen dann aber im Laufe der Renten­zeit die Alters­grenze für die große Rente, können Sie diese noch bekommen.

  • Dafür müssen Sie bei der Deutschen Renten­versicherung den Antrag auf die große Witwenrente stellen.
  • Die Zahlung wird nicht auto­matisch umge­stellt.
  • Die Witwenrente ist steuer­pflichtig.
  • Steuerlich gelten für die Witwenrente die gleichen Regeln wie für eine reguläre Alters­rente.
  • Alles dazu erklären wir in unserem Artikel,

Auch für die Witwenrente gilt ein Rentenfrei­betrag. Ein Teil der Rente bleibt also steuerfrei. Dieser Frei­betrag sinkt jedes Jahr. Für Neurentner 2023 sind 17 Prozent der Rente steuerfrei. Wie hoch der Frei­betrag in Euro ist, ermittelt das Finanz­amt im Jahr nach dem Renten­beginn.

Dann gilt der Betrag für immer. Das Amt muss ihn nur anpassen, wenn die Rente neu berechnet wird, weil sich gesetzlich etwas ändert. Tipp: Einen Über­blick für die Steuerbelastung in der Rente gibt unser Rechner, Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Selbst Geschiedene unterstützt die Rentenkasse unter Umständen, wenn sie Kinder erziehen und ihr Ex-Partner stirbt.

Diese eher unbe­kannte Leistung heißt Erziehungs­rente. Sie unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt von der Rente für Hinterbliebene: Hier muss der Geschiedene selbst fünf Jahre – die Mindest­versicherungs­zeit – in der gesetzlichen Renten­versicherung versichert sein, um für eine Erziehungs­rente infrage zu kommen.

  1. Außerdem darf der Mann oder die Frau nach der Scheidung nicht wieder geheiratet haben und muss ein Kind des früheren Part­ners erziehen oder ein eigenes, das nicht vom Verstorbenen sein muss.
  2. Bei der Erziehungs­rente lohnt es sich, schnell zu sein.
  3. Stellt die Ex-Frau oder der Ex-Mann den Antrag inner­halb der ersten drei Monate, nachdem alle Voraus­setzungen erfüllt sind, wird die Rente bis zu drei Monate rück­wirkend gezahlt.

Sind die drei Monate schon vorbei, fließt die Erziehungs­rente erst ab dem Antrags­monat. Die Erziehungs­rente ist so hoch wie eine volle, Vor dem Erreichen bestimmter Alters­grenzen greifen bei ihr Abschläge wie bei den anderen Leistungen. Vor dem Alter von 64 Jahren und 10 Monaten (2023) wird sie in diesem Jahr um einen Abschlag von 0,3 Prozent pro Monat gekürzt.

  1. Ab 2024 liegt die Alters­grenze bei 65 Jahren.
  2. Eigenes Einkommen wird auf die Erziehungs­rente ange­rechnet.
  3. Die Renten­versicherung stoppt die Leistung, wenn der Geschiedene wieder heiratet oder das Kind 18 Jahre alt wird.
  4. Ausnahmen gelten bei Kindern mit einer Behin­derung.
  5. Die Auszahlung endet außerdem, sobald der Empfänger eine Regel­alters­rente bezieht.

Tipp: Geschiedene haben noch eine weitere Möglich­keit auf eine Hinterbliebenenrente: Hat der geschiedene Ehepartner des Verstorbenen wieder geheiratet und wurde diese zweite Ehe aufgelöst, ist der Bezug einer „Witwenrente nach dem vorletzten Ehegatten” möglich.

  1. Sie muss höher sein als die Ansprüche aus der letzten Ehe.
  2. Sind Geschiedene mindestens fünf Jahre in der Renten­versicherung versichert und erziehen ein Kind, haben sie nach dem Tod des Expart­ners eventuell Anspruch auf eine Erziehungs­rente.
  3. Die Rentenkasse unterstützt nicht nur hinterbliebene Partner, sondern auch Kinder und Jugend­liche, wenn ein Eltern­teil oder gar beide sterben.

Einen Anspruch können noch weitere Verwandte haben, die im Haushalt des Verstorbenen lebten oder von ihm unterstützt wurden. Hier lesen Sie, wie Sie die Höhe der Halb­waisenrente berechnen und wie Sie die Halb­waisenrente beantragen. Kinder haben Anspruch auf eine Halb­waisenrente, wenn sie ein Eltern­teil verloren haben.

  • Sie beträgt 10 Prozent der Rente, die der Verstorbene bekommen hat oder auf die er Anspruch gehabt hätte.
  • Eine Voll­waisenrente steht den Kindern zu, wenn kein unter­halts­pflichtiger Eltern­teil mehr lebt.
  • Sie entspricht 20 Prozent der Rente des Eltern­teils mit dem höheren Renten­anspruch.
  • Die Waisen oder Halb­waisen müssen aber einen Abschlag hinnehmen, wenn ihre Eltern oder ein Eltern­teil sterben, bevor diese eine Alters­grenze erreicht haben.

Haben die Eltern bei Tod im Jahr 2023 das Alter von 64 Jahren und 10 Monaten noch nicht erreicht, zieht die Renten­versicherung für jeden fehlenden Monat 0,3 Prozent ab, allerdings maximal 10,8 Prozent. Die Alters­grenze liegt ab 2024 bei 65 Jahren. Tipp: Den Antrag auf Halb­waisenrente oder Voll­waisenrente stellen Sie bei der Deutschen Renten­versicherung.

  • Die, Anspruch auf Leistungen haben nicht nur leibliche Kinder.
  • Die Renten­versicherung gewährt die Leistungen auch adoptierten Kindern, Stief­kindern und Pflege­kindern, wenn sie im Haushalt des Verstorbenen lebten.
  • Auch seine Enkel und Geschwister können Zahlungen erhalten, wenn sie seinem Haushalt angehörten oder er ihr Leben finanziert hat.

Üblicher­weise endet der Anspruch auf die Waisenrente mit dem 18. Geburts­tag. Die Renten­versicherung zahlt aber aus vielen Gründen länger. Bis zum 27. Geburts­tag ist das der Fall, wenn der Hinterbliebene noch in der Schul- oder Berufs­ausbildung ist, einen Freiwil­ligen­dienst leistet oder aufgrund einer Behin­derung nicht für sich selbst sorgen kann.

  1. Ein Studium gilt in diesem Zusammen­hang als Berufs­ausbildung.
  2. Selbst in der Über­gangs­zeit zwischen zwei dieser Stationen wird eine Waisenrente weitergezahlt – also zum Beispiel zwischen Ende des Schul­ausbildung und Anfang der Berufs­ausbildung.
  3. Die Pause darf aber nicht länger als vier Monate sein.

Der Gesetz­geber hat die Berechnung für Waisen und Halb­waisen vereinfacht. Ihr Einkommen bleibt unbe­rück­sichtigt. Selbst wenn sie zum Beispiel in der Ausbildung Geld verdienen oder neben dem Studium jobben, müssen sie seit 2015 nicht mehr mit einer Kürzung rechnen.

Es kann aber sein, dass Leistungen aus anderen Quellen dafür nied­riger ausfallen, zum Beispiel, dass das BAFöG reduziert wird. In der Ehe soll man alles teilen. Seit 2002 ist das auch für Renten­ansprüche möglich. Um die während der Ehe erworbenen Ansprüche aus der gesetzlichen Renten­versicherung stärker als Gemein­schafts­leistung anzu­erkennen, hat der Gesetz­geber die Möglich­keit des Renten­splittings einge­führt.

Dabei werden die Renten­anwart­schaften zusammengezählt, die beide Ehepartner während der Ehe erworben haben, und zu gleichen Teilen aufgeteilt. Kurz gesagt: Der Ehepartner mit höheren Renten­ansprüchen gibt also etwas an den Ehepartner mit geringeren ab.

  • Eine spätere Zahlung der Witwenrente wird damit jedoch ausgeschlossen.
  • Wer sich also einmal für das Splitting entscheidet, muss dabei bleiben.
  • Beispiel: Jan S.
  • 66) hat 2002 seine Frau Sandra (65) geheiratet.
  • Seitdem hat er in der gesetzlichen Renten­versicherung Ansprüche von 700 Euro erworben, Sandra hingegen nur von 300 Euro.

Entscheiden sich die beiden für das Renten­splitting, haben hinterher beide Ansprüche von 500 Euro. Die Ansprüche, die beide in der Zeit vor der Ehe erworben haben, bleiben unbe­rührt. Das Renten­splitting spielt in der Realität derzeit noch keine allzu große Rolle.

Das liegt an dem bisher sehr begrenzten Berechtigten­kreis: Es können sich nur Ehepartner für das Teilen entscheiden, deren Ehe nach 2001 geschlossen wurde oder die beide nach dem 1. Januar 1962 geboren wurden. Beide Partner müssen außerdem mindestens 25 Jahre rentenrecht­liche Zeiten in ihrem Versicherungs­konto haben.

Dazu zählen neben der Zeit als Arbeitnehmer auch Zeiten der Kinder­erziehung oder Pflege eines Familien­mitglieds. Das Renten­splitting kann im Normalfall frühestens sechs Monate vor Eintritt in die Alters­rente beantragt werden. Wenn nur ein Partner Rente bezieht, muss der andere Partner die Regel­alters­grenze erreicht haben.

  • Die Entscheidung über das Renten­splitting kann auch noch später fallen – etwa, falls absehbar ist, dass ein Ehepartner bald sterben wird.
  • Stirbt einer der Partner vor Erreichen des vorgesehenen Alters, kann der Hinterbliebene das Renten­splitting inner­halb von zwölf Monaten nach dem Tod auch alleine beantragen.

Die Entscheidung sollte gut über­legt sein. Die Hinterbliebenen müssen für sich entscheiden: Wählen sie die Witwenrente oder das Splitting und damit die Sicherheit, im Alter die Hälfte der von ihrem Partner in der Ehe erworbenen Renten­ansprüche zu bekommen? Diese Entscheidung kann je nach der persönlichen Situation der Hinterbliebenen unterschiedlich ausfallen.

Meist wird der Bezug der Witwenrente güns­tiger sein, doch das Splitting kann sich im Einzel­fall zum Beispiel dann lohnen, wenn eine Hinterbliebene selbst so gut verdient, dass sie kaum Witwenrente bekommen würde. Tipp: Eine entscheidende Hürde für das Renten­splitting sind die geforderten 25 Jahre an rentenrecht­lichen Zeiten.

Das scheint etwa für eine Witwe im Alter von Ende 30 oder Anfang 40 schwer zu erfüllen sein. Dennoch sollte sie sich an die Deutsche Renten­versicherung wenden und die Möglich­keit prüfen lassen. Da verschiedene Zeiten für diese Rechnung berück­sichtigt werden, kann es mit dem Splitting eventuell auch im jüngeren Alter klappen.

Für spätere Rentnergenerationen kann das Renten­splitting allerdings eine interes­sante Option sein. Gerade bei Paaren mit ungleicher Rente, die hohe Einkommen aus privater Vorsorge oder Vermietung erwarten können, stellt sich der Hinterbliebene mit den geringeren Renten­ansprüchen durch das Renten­splitting deutlich besser.

Der Vorteil: Seine gewonnenen Renten­ansprüche werden durch die zusätzlichen Einkünfte nicht wie bei der Witwenrente geschmälert. Außerdem bleiben ihm seine Ansprüche erhalten, sollte er sich nach dem Tod des Part­ners dazu entschließen, erneut zu heiraten.

17.01.2023 – Die Risiko­lebens­versicherung zahlt eine existenziell wichtige Summe, falls die versicherte Person stirbt. Das schützt Angehörige vor Geldnöten.85 Tarife im Vergleich. 15.05.2018 – Für seine Rürup-Rente hatte ein Finanztest-Leser schon ein Vermögen bezahlt. Für die Witwenrente will Signal Iduna noch mehr. Finanztest schildert den Fall und sagt, was. 19.06.2018 – Ich beziehe bald meine Alters­rente, möchte aber trotzdem noch ein Jahr bei meinem Arbeit­geber weiter­arbeiten. Lohnt es sich, weiter Renten­versicherungs­beiträge zu zahlen?

: Hinterbliebenenrente, Waisenrente: Wie viel Witwenrente Sie bekommen

Was bekommt ein Vollwaise?

Entgeltpunkte – Für die Vollwaisenrente werden (unter Beachtung des eventuell bis zu 10,8 Prozent mindernden Zugangsfaktors) für diese Zuschlagsmonate gemäß §78 SGB VI jeweils 0,0750 Entgeltpunkte zugrundegelegt. Bei der Vollwaisenrente werden allerdings die Entgeltpunkte des verstorbenen Elternteils mit den geringeren Rentenansprüchen negativ auf den Zuschlag angerechnet, so dass der Zuschlag zur Vollwaisenrente auch sehr gering oder gar Null betragen kann.

Was wird von der halbwaisenrente abgezogen?

Krankenversicherung der Waisenrentner neu geregelt Bild: Michael Bamberger Waisenrentner werden durch eine gesetzliche Neuregelung finanziell entlastet. Die Regelungen zur Krankenversicherungspflicht wurden zum 1. Januar 2017 um einen neuen Versicherungspflichttatbestand für Waisenrentner erweitert. Waisenrentner werden durch die Neuregelung finanziell entlastet.

Wann wird halbwaisenrente gekürzt?

Ermittlung des maßgeblichen Nettoeinkommens und Anrechnung – Inwieweit tatsächlich eine Anrechnung des Einkommens stattfindet, die zu einer Minderung der Waisenrente führt, hängt von dem Nettoeinkommen des Berechtigten ab. Es wird durch Addition sämtlicher erzielter anrechnungsfähiger Einkünfte und unter Abzug der je nach Einkommensart unterschiedlich hohen pauschalen Abzugsbeträge ermittelt (§ 18b SGB IV).

Ergibt diese Berechnung, dass das monatliche Nettoeinkommen unter dem jeweiligen Freibetrag liegt, findet keine Einkommensanrechnung statt. Dieser maßgebliche Freibetrag beläuft sich für Waisenrenten gegenwärtig auf 478,72 Euro in den alten und 424,69 Euro in den neuen Bundesländern. Der Freibetrag erhöht sich für jedes Kind des Waisenrentenberechtigten um jeweils 152,32 Euro in den neuen und 135,13 Euro in den neuen Bundesländern.

Übersteigt hingegen das monatliche Nettoeinkommen den maßgeblichen Freibetrag, werden 40% des übersteigenden Betrages auf die Waisenrente angerechnet.

Wird halbwaisenrente im voraus oder rückwirkend gezahlt?

Die Waisenrente wird rückwirkend nämlich längstens für bis zu zwölf Kalendermonate vor dem Antragsmonat gezahlt. Wenn also beispielsweise erst 14 Monate nach dem Tod eines Elternteils Waisenrente beantragt wird, gehen die ersten beiden Monate verloren.

Wird die halbwaisenrente auf den Unterhalt angerechnet?

Wird die Halbwaisenrente bei der Unterhaltsberechnung angerechnet? – Eine Halbwaisenrente gilt als Einkommen und wird somit auch bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt.