Wie Hoch Ist Krankengeld?

Wie Hoch Ist Krankengeld
Wie viel Krankengeld wird gezahlt? – Das Krankengeld wird für jeden Kalendertag bezahlt, an dem Sie krankgeschrieben sind. Es richtet sich nach der Höhe Ihres regelmäßigen Einkommens:

  • Das Krankengeld beträgt 70 Prozent vom Bruttoeinkommen, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto.
  • Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden berücksichtigt.
  • Das Krankengeld ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,88 Euro pro Tag (Wert für das Jahr 2023) begrenzt.

Vom Krankengeld werden noch Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Beiträge zur Krankenversicherung müssen Sie normalerweise nicht zahlen, wenn Sie Krankengeld bekommen. Anders kann es sein, wenn Sie neben dem Arbeitseinkommen weitere beitragspflichtige Einkünfte haben.

Für die meisten bedeutet das, dass Sie mit Krankengeld etwas weniger Geld zur Verfügung haben als während sie arbeiten. Zieht sich eine Arbeitsunfähigkeit sogar über Monate und müssen Sie für Medikamente und Hilfsmittel selbst größere Anteile zahlen oder wegen der Krankheit die Wohnung umbauen, kann es finanziell eng werden.

Einen zusätzlichen Schutz gegen dieses Risiko bieten einige Berufsunfähigkeitsversicherungen, die auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit zahlen. Wenn Sie sich nach einer entsprechenden Versicherung umsehen, können Sie auf diese Klausel achten. Die Versicherung springt dann in der Regel nach 6 Monaten Krankheit ein und zahlt über einen längeren Zeitraum eine Rente.

Wann bekommt man 90% Krankengeld?

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nach 6 Wochen Bis zu 90 % des Netto-Einkommens erhältst du aber als Krankengeld von deiner Krankenkasse erstattet. In den ersten 6 Wochen deiner Erkrankung zahlt dein Arbeitgeber das volle Gehalt – dabei handelt es sich um die übliche Lohnfortzahlung.

Wie viel Krankengeld bekomme ich bei 2000 € netto?

So viel Krankengeld erhält der Arbeitnehmer von seiner Krankenkasse: – Monatliches Netto Krankengeld der Krankenkasse Lücke zum Netto DKV Krankengeld monatlich DKV Tarif Höhe Krankengeld 750 € 583 € 167 € 150 € 5 € 900 € 699 € 201 € 300 € 10 € 1000 € 777 € 223 € 300 € 10 € 1100 € 855 € 245 € 300 € 10 € 1200 € 933 € 267 € 300 € 10 € 1350 € 1049 € 301 € 300 € 10 € 1500 € 1166 € 334 € 300 € 10 € 1600 € 1258 € 341 € 300 € 10 € 1700 € 1337 € 362 € 300 € 10 € 1800 € 1416 € 383 € 450 € 15 € 1900 € 1494 € 405 € 450 € 15 € 2000 € 1573 € 426 € 450 € 15 € 2100 € 1652 € 448 € 450 € 15 € 2200 € 1731 € 468 € 450 € 15 € 2300 € 1809 € 490 € 450 € 15 € 2400 € 1888 € 511 € 450 € 15 € 2500 € 1967 € 532 € 450 € 15 € 2600 € 2045 € 554 € 600 € 20 € 2700 € 2124 € 575 € 600 € 20 € 2800 € 2203 € 596 € 600 € 20 € 2900 € 2249 € 650 € 600 € 20 € 3000 € 2249 € 750 € 750 € 25 € 3100 € 2249 € 850 € 900 € 30 €

Wie viel Prozent Krankengeld bekomme ich vom Lohn?

Wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder nach einem Unfall arbeitsunfähig werden, das heißt, wenn Ihr Arzt Sie krankschreibt oder Sie in einem Krankenhaus stationär behandelt werden, muss Ihnen Ihr Arbeitgeber Ihren Lohn bzw. Ihr Gehalt in voller Höhe weiterzahlen.

  • Diese sogenannte Entgeltfortzahlung ist jedoch auf einen Zeitraum von sechs Wochen begrenzt.
  • Und danach? Wenn Sie länger krank sind oder aus anderen Gründen keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung haben, leistet die IKK BB eine Entgeltersatzleistung, das sogenannte Krankengeld,
  • Und zwar für insgesamt bis zu 78 Wochen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren, gerechnet ab dem Beginn der Erkrankung.

Die Höhe des Krankengeldes ist gesetzlich vorgeschrieben: 70 Prozent des Bruttoverdienstes, aber nicht mehr als 90 Prozent des Nettoverdienstes ist der Grundsatz, um das Krankengeld zu berechnen. Generell gilt jedoch ein jährlich gesetzlich festgesetzter Höchstbetrag.

Wie wird das Krankengeld berechnet?

Schritt 1: Arbeitsunfähigkeitsnachweis – 01/03 Stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bei Ihnen eine Arbeitsunfähigkeit fest, meldet sie oder er die Daten zu Ihrer Krankschreibung direkt an die Krankenkasse. So ist gewährleistet, dass die Krankmeldung ab dem ersten Tag bei Ihrer AOK vorliegt.

Sollte die elektronische Übermittlung aus technischen Gründen nicht sichergestellt werden können, informiert Sie das ärztliche Fachpersonal und Sie erhalten einen Papierbeleg beziehungsweise übergangsweise die bisherige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Bitte reichen Sie in diesem Fall die Papierbescheinigung direkt bei Ihrer AOK ein.

Die Höhe Ihres Krankengeldes hängt unter anderem davon ab, wie Sie vor Ihrer Erkrankung beschäftigt waren und wie viel Sie verdient haben. Die Höhe des kalendertäglichen Krankengeldes richtet sich nach Ihrem regelmäßigen Einkommen. Im Allgemeinen sind das 70 Prozent vom Brutto, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto.

  • Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld werden berücksichtigt.
  • Das Krankengeld ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt.
  • Wir kümmern uns für Sie um die Verdienstbescheinigung, die zur Berechnung erforderlich ist.
  • Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei uns beitragsfrei krankenversichert.

Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung aufrechtzuerhalten, zahlen Sie von Ihrem Krankengeld, wie von Ihrem Gehalt, Beiträge. Für die Arbeitgeberanteile kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns.

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Erhalten Sie Arbeitslosengeld, zahlt es Ihnen die Agentur für Arbeit bei einer Erkrankung bis zu sechs Wochen weiter. Danach können Sie von uns Krankengeld in Höhe des Arbeitslosengeldes erhalten. Während Sie Krankengeld bekommen, sind Sie bei Ihrer AOK beitragsfrei krankenversichert. Für die Beiträge zur Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung kommen wir auf. Um die Überweisung an den jeweiligen Sozialversicherungsträger kümmern wir uns. Beziehen Sie Bürgergeld, erhalten Sie es von der Agentur für Arbeit oder Ihrem Jobcenter weiter, auch wenn Sie arbeitsunfähig sind. Selbstständige und freiberuflich tätige Personen zahlen einen ermäßigten Beitragssatz und haben deshalb keinen Anspruch auf Krankengeld. Um sich gegen einen Einkommensausfall abzusichern, können Sie das gesetzliche Krankengeld ab der siebten Woche wählen und zahlen dafür den allgemeinen Beitragssatz. Das Krankengeld beträgt grundsätzlich 70 Prozent des Arbeitseinkommens, für das Sie zuletzt Beiträge entrichtet haben. Es ist auf einen gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. War Ihr tatsächliches Einkommen niedriger, wird Ihr Krankengeld entsprechend angepasst. Ob und welche Beiträge zur Sozialversicherung anfallen, orientiert sich an Ihren persönlichen Verhältnissen. Das Krankengeld orientiert sich am Arbeitseinkommen der letzten zwölf Kalendermonate und beträgt davon 70 Prozent. Es wird pro Kalendertag berechnet. Das Krankengeld ist auf den gesetzlichen Höchstbetrag von 116,38 Euro pro Tag (Wert 2023) begrenzt. Wir kümmern uns für Sie um den Einkommensnachweis von der Künstlersozialkasse, der zur Berechnung erforderlich ist. Um Ihren Versicherungsschutz zur Renten- und Pflegeversicherung zu erhalten, zahlen Sie die dafür anfallenden Beiträge von Ihrem Krankengeld. Für den „Arbeitgeberanteil” kommt Ihre AOK auf. Auch um die Überweisung an das jeweilige Trägerinstitut kümmern wir uns. Ist Ihr Arbeitsverhältnis auf bis zu zehn Wochen begrenzt, haben Sie keinen Anspruch auf Krankengeld. Deshalb zahlen Sie auch nur den ermäßigten Beitrag zur Krankenversicherung. Sie können allerdings zu Beginn der Beschäftigung wählen: Für einen Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit zahlen Sie dann den allgemeinen Beitragssatz. In diesem Fall gelten für Sie dieselben Bedingungen wie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit längerfristigen Beschäftigungsverhältnissen. Erhalten Sie in der Zeit, in der Sie sich um Ihr krankes Kind kümmern, keine Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber, springt die AOK ein: Wir zahlen Ihnen das Krankengeld bei Erkrankung des Kindes aus. Das sind höchstens 90 Prozent Ihres ausgefallenen Nettoverdienstes. Haben Sie in den letzten 12 Monaten Einmalzahlungen erhalten, bekommen Sie sogar 100 Prozent des ausgefallenen Nettoverdienstes. Wie und unter welchen Voraussetzungen Sie Kinderkrankengeld beantragen können, erfahren Sie auf unserer,

Muss ich vom Krankengeld Sozialversicherungsbeiträge zahlen? Sie zahlen vom Krankengeld Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die AOK führt die Beiträge direkt an das jeweilige Trägerinstitut, beispielsweise die Deutsche Rentenversicherung, ab. In der Krankenversicherung sind Sie in der Zeit des Krankengeldbezugs beitragsfrei versichert. Werden vom Krankengeld Steuern abgezogen? Nein, anders als beim Lohn gibt es keine direkten Steuerabzüge. Wer Krankengeld bezieht, sollte allerdings dennoch für die Steuer etwas Geld zurücklegen. Denn das bezogene Krankengeld sorgt dafür, dass das restliche Einkommen mit einem höheren Steuersatz belegt wird. Welche Fristen gelten für den Bezug von Krankengeld? Der Anspruch auf Krankengeld beginnt mit dem Tag, an dem die Ärztin oder der Arzt die Arbeitsunfähigkeit (AU) festgestellt hat, bei einer Krankenhausbehandlung mit dem Tage der Aufnahme. Bei beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ruht grundsätzlich während der ersten sechs Wochen ihrer AU der Krankengeldanspruch. Stattdessen zahlt der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt fort. Für Personen, die Arbeitslosengeld beziehen, gilt dies entsprechend. In dieser Zeit erhalten Sie das Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit weiter. Krankengeld wird dann ab der siebten Krankheitswoche gezahlt. Das Krankengeld können wir nur dann zahlen, wenn uns ein Nachweis über Ihre Arbeitsunfähigkeit von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt vorliegt. Gut zu wissen: Die notwendigen Daten können automatisch von Ihrem Arzt an die AOK übermittelt werden. So ist gewährleistet, dass alle Daten zur Krankmeldung fristgerecht eingehen und lückenlos dokumentiert werden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Sie informieren, wenn die elektronische Übermittlung aus technischen Gründen nicht sichergestellt werden kann. Für welche Dauer bekomme ich Krankengeld? Krankengeld kann für dieselbe Krankheit maximal eineinhalb Jahre lang (78 Wochen) innerhalb von drei Jahren ausgezahlt werden. Die Zeit der Entgeltfortzahlung wird dabei mitgerechnet. Erkranken Sie an einer anderen Krankheit, während Sie Krankengeld beziehen, verlängert sich die Dauer des Krankengeldbezugs nicht.

Die Angebote der AOK unterscheiden sich regional. Mit der Postleitzahl Ihres Wohnortes können wir die für Sie zuständige AOK ermitteln und ihnen zusätzliche Leistungen und regionale Informationen zum Thema Krankengeld anzeigen. Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Wie lange bekomme ich 100% Krankengeld?

Wie lange gibt es Krankengeld? Für eine Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit mit derselben Diagnose erhalten Sie als Versicherte oder Versicherter maximal 78 Wochen Krankengeld innerhalb von 3 Jahren. Kommt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Diagnose hinzu (das heißt, 2 Diagnosen begründen zeitgleich die Arbeitsunfähigkeit), verlängert sich der Anspruch auf Krankengeld nicht.

In die 78 Wochen Anspruchsdauer auf Krankengeld werden alle Tage einer Arbeitsunfähigkeit gerechnet, egal von wem in der Zeit eine Leistung bezogen wird. Erhalten Sie Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber oder Übergangsgeld von der Rentenversicherung während einer Rehabilitationsmaßnahme, ruht das Krankengeld.

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Diese Zeiten werden auf die 78 Wochen angerechnet. Wenn Sie für Ihre Erkrankung bereits Verletztengeld bezogen haben, wird dies ebenfalls bei der Anspruchsdauer berücksichtigt. Den oben genannten 3-Jahres-Zeitraum nennt man Blockfrist. Diese beginnt, wenn erstmalig eine Arbeitsunfähigkeit festgestellt wird.

An das Ende einer Blockfrist schließt sich immer unmittelbar die nächste Blockfrist an. Jede Diagnose setzt eine eigene Blockfrist in Gang. Es ist nicht so selten, dass eine Arbeitsunfähigkeit über die 78 Wochen Anspruchsdauer Krankengeld hinaus andauert. In diesem Fall spricht man bei Erreichen des Maximalanspruchs von „Aussteuerung” aus dem Krankengeld.

Beispiel: Herr Schmidt ist vom 01.04.2021 bis 30.12.2022 arbeitsunfähig krank aufgrund einer Krebsdiagnose. Die Blockfrist beginnt also am 01.04.2021 und endet am 31.03.2024. In dieser Zeit kann er maximal für 78 Wochen, also für die Hälfte der Blockfrist, Krankengeld beanspruchen.

Einen neuen Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Diagnose haben Sie erst wieder mit Beginn einer neuen Blockfrist. Hierfür müssen 2 Voraussetzungen erfüllt sein: 1. Zum einen darf in der Zwischenzeit mindestens 6 Monate keine Arbeitsunfähigkeit mit der „ausgesteuerten Diagnose” vorgelegen haben.2.

Zum anderen müssen Sie in diesem Zeitraum ebenfalls mindestens 6 Monate erwerbstätig gewesen sein oder der Arbeitsvermittlung zur Verfügung gestanden haben. Diese 6 Monate müssen nicht am Stück nachgewiesen werden. Ruhen heißt, dass Sie grundsätzlich den Anspruch auf Krankengeld haben, das Krankengeld aber nicht gezahlt wird.

  1. Das heißt aber nicht, dass Sie kein Geld bekommen.
  2. In den meisten Fällen ist eine andere Leistung vorrangig, zum Beispiel die Entgeltfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber oder Ihre Arbeitgeberin, die Leistungsfortgewährung im Krankheitsfall durch die Agentur für Arbeit oder das Übergangsgeld durch die gesetzliche Rentenversicherung.

Wenn Sie Krankengeld erhalten, sind Sie gegenüber der Krankenkasse zur Mitwirkung verpflichtet. Zu Ihren Mitwirkungspflichten zählen beispielsweise

die Angabe von Tatsachen, die für die Leistung erheblich sind, das persönliche Erscheinen zur mündlichen Erörterung des Sachverhaltes, die Durchführung von Untersuchungen oder die Mitwirkung bei Heilbehandlungen.

Das heißt aber nicht, dass Sie alles mit sich machen lassen müssen. Ihre Mitwirkungspflichten sind begrenzt. Ihre Krankenkasse darf nicht alles.

Oftmals fühlen sich Menschen im Gespräch mit Krankenkassen oder Ärzten und Ärztinnen überfordert: Sie brauchen Unterstützung bei Fragen und Problemen im Zusammenhang mit ihrer Gesundheit. Unser Ziel ist es, Betroffenen die Informationen zu liefern, die sie benötigen, um sich zurechtzufinden und selbst die für sie beste Entscheidung zu treffen. Die Informationstexte auf unserer Homepage sollen dazu einen Beitrag leisten. Jeder Text durchläuft einen strengen mehrstufigen Prozess, damit die Qualität der Informationen gesichert ist. Auch für unsere Texte gelten unsere Beratungsgrundsätze: neutral, unabhängig, wissenschaftlich basiert. Für gesundheitliche Informationen arbeiten wir nach den Prinzipien der evidenzbasierten Medizin. Dabei greifen wir in der Regel auf bereits aufbereitete hochwertige Information zurück, zum Beispiel auf die Texte des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und AWMF-Leitlinien. Sozial- und gesundheitsrechtliche Themen basieren auf sogenannten Primärquellen wie Gesetzen, Verwaltungsvorschriften oder Bundestagsdrucksachen. Die verwendeten Quellen sowie den Stand der letzten Aktualisierung geben wir am Ende des Textes an. Unser Anspruch ist es verständliche Texte für alle Menschen zu schreiben. Um unserem Ziel gerecht zu werden, binden wir medizinische beziehungsweise juristische Laien als Testleser ein, bevor wir die Texte veröffentlichen. Die Texte sind sachlich und frei von rechtlichen und gesundheitsbezogenen Wertungen. Wir aktualisieren unsere Texte zeitnah, wenn dies erforderlich ist, und prüfen alle Texte mindestens einmal jährlich. zur Erstellung und Präsentation von gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Informationen in der Patientenberatung der UPD.

Bitte beachten Sie: Unsere Informationstexte und unsere individuelle Beratung dienen dazu, gesundheitliche und gesundheitsrechtliche Inhalte zu vermitteln, Zusammenhänge zu erläutern und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Gerne unterstützen wir Sie bei ihrem individuellen Anliegen.

Wie hoch ist das Krankengeld ab der 7 Woche?

Das Wichtigste in Kürze: Es beträgt 70 Prozent des Bruttogehalts (mit weiteren Einschränkungen). In den meisten Fällen zahlt die Krankenkasse Krankengeld ab der 7. Woche nach der ersten Krankschreibung. Bis dahin tritt noch der Arbeitgeber ein.

Wird Krankengeld nach 6 Wochen automatisch gezahlt?

Kurz & knapp: Krankengeld – Worum handelt es sich beim Krankengeld? Beim Krankengeld handelt es sich um eine Entgeltersatzleistung der Krankenkasse. Es beträgt zwischen 70 Prozent des Brutto- und 90 Prozent des Nettoverdienstes. Wann besteht ein Anspruch auf Krankengeld? Einen Anspruch auf Krankengeld haben gesetzlich Versicherte, wenn Sie arbeitsunfähig erkrankt sind und keine Entgeltfortzahlung mehr erfolgt (also nach sechs Wochen Krankheit ).

Wie funktioniert das mit dem Krankengeld nach 6 Wochen?

Das sollten Sie auf jeden Fall wissen: –

  • Krankengeld gibt es erst nach dem Ende der Lohnfortzahlung. Bei einer längeren Erkrankung zahlt also zunächst Ihr Arbeitgeber das Gehalt weiter. In der Regel nach sechs Wochen springt dann die Krankenkasse ein.
  • Die Kasse überweist 70 Prozent Ihres letzten Brutto-Einkommens, allerdings nie mehr als 90 Prozent vom Netto.
  • Nach spätestens 78 Wochen läuft das Krankengeld aus. Achtung: Die Zeit, in der Sie Lohnfortzahlung erhalten haben, zählt hier schon mit.

Was ist mehr Krankengeld oder Übergangsgeld?

Aufgrund der Berechnungsgrundlage fällt das Übergangsgeld niedriger aus als das Krankengeld. Das Krankengeld beträgt in der Regel 70 Prozent vom letzten Brutto-, aber höchstens 90 Prozent vom letzten Nettogehalt – bis zu einem gesetzlichen festgelegten Höchstbeitrag pro Tag (112,88 Euro für 2022).

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Was kostet ein kranker Mitarbeiter pro Tag?

Ausfallkosten – Im Jahr 2018 waren die Mitarbeiter durchschnittlich 12,3 Tage arbeitsunfähig, Dies bedeutet bei einem Mitarbeiter, dessen Personalkosten inklusive Sozialversicherungsbeiträge jährlich 45.000 EUR betragen: 45.000 EUR : 365 Tage × 12,3 Tage = 1.516,44 EUR 1.516,44 EUR : 12,3 Tage = 123,29 EUR pro Krankheitstag.

Wie lange muss man zwischen 2 gleichen Krankheiten arbeiten?

Sechs-Monats-Frist Liegen zwischen zwei Arbeitsunfähigkeiten wegen derselben Krankheit mindestens sechs Monate, so besteht ein neuer Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung. Dies gilt auch, wenn innerhalb der sechs Monate Arbeitsunfähigkeit wegen einer anderen Erkrankung besteht.

Wie wirkt sich das Krankengeld auf die Rente aus?

1 Ausschluss – Der Anspruch auf Krankengeld endet vom Beginn der nachfolgenden Leistungen an:

Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Vollrente wegen Alters aus der gesetzlichen Rentenversicherung, Ruhegehalt nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen, Vorruhestandsgeld nach § 5 Abs.3 SGB V, Leistungen, die ihrer Art nach der Rente wegen voller Erwerbsminderung, der Vollrente wegen Alters oder dem Ruhegehalt vergleichbar sind, wenn sie von einem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung oder einer staatlichen Stelle im Ausland gezahlt wird. Leistungen, die ihrer Art nach der Rente wegen voller Erwerbsminderung, der Vollrente wegen Alters oder dem Ruhegehalt vergleichbar sind, wenn sie nach den ausschließlich für die neuen Bundesländer geltenden Bestimmungen gezahlt werden.

Nach dem Beginn dieser Leistungen entsteht kein neuer Anspruch auf Krankengeld. Ein neuer Anspruch auf Krankengeld entsteht erst, wenn

die Rentenleistung nicht mehr gezahlt wird, die ursprüngliche Arbeitsunfähigkeit beendet ist und beim Eintritt einer erneuten Arbeitsunfähigkeit eine Versicherung mit einem Anspruch auf Krankengeld besteht.

Beginn der Leistung ist der Tag, von dem an der Rentenanspruch besteht. Von diesem Tag an ist der Anspruch auf Krankengeld ausgeschlossen. Über diesen Tag hinaus gezahltes Krankengeld kann nicht vom Versicherten zurückgefordert werden.

Wie viel Krankengeld bekomme ich bei 3000 € Brutto?

Individuelle Krankengeldberechnung: Ein Beispiel – Um zu verdeutlichen, wie Sie Ihr individuelles Krankengeld berechnen können, hier ein Beispiel: Wie viel Krankengeld bekomme ich?

Herr Schröder verdient monatlich 3.000 Euro brutto,Sein Nettoeinkommen liegt bei 2.180 Euro pro Monat,In den letzten 12 Monaten erhielt er Sonderzahlungen von insgesamt 1.980 Euro,Da die monatliche Beitragsbemessungsgrenze im Jahr 2018 monatlich 4.425 Euro brutto beträgt, findet sie in diesem Beispiel keine Berücksichtigung,

Da das Krankengeld kalendertäglich zu berechnen ist, müssen diese Angaben zunächst heruntergerechnet werden,3.000 Euro im Monat wären täglich 100 Euro (3.000/30), die Sonderzahlungen von 1.980 Euro pro Jahr würden bei 5,50 Euro liegen (1.980/360). Zusammengerechnet wären dies 105,50 Euro,

  • Laut § 47 Absatz 1 SGB V liegt das Krankengeld bei 70 Prozent,
  • Bei diesem Betrag wären das entsprechend 73,85 Euro brutto pro Kalendertag,
  • Da das Krankengeld allerdings nicht mehr betragen darf als 90 Prozent des Nettoeinkommens, ist dieser Betrag ebenfalls zu ermitteln.2.180 Euro netto heruntergerechnet pro Tag wären gerundet 72,67 Euro (2.180/30).

Um die Netto-Sonderzahlungen zu berechnen, können Sie folgende Formel verwenden: (Tägliches Nettoentgelt / Tägliches Bruttoentgelt) * Tägliche Sonderzahlungen (brutto) = Tägliche Sonderzahlungen (netto) Hier würde dies wie folgt aussehen: (72,67 / 105,50) * 5,50 = 3,79 Euro netto,

70 Prozent brutto = 73,85 Euro 90 Prozent netto = 68,81 Euro

Da 70 Prozent des Bruttoverdienstes laut Gesetz nicht 90 Prozent des Nettoeinkommens übersteigen dürfen, sind bei diesem Beispiel im Regelfall 68,81 Euro Krankengeld pro Kalendertag bzw.2.064,30 Euro im Monat maßgeblich für Herrn Schröder. Wichtig : Von diesem Betrag gehen allerdings noch Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab.

Wann wird Krankengeld aufgestockt?

Wann bekommen Sie eine Aufstockung bei Krankengeld? – Wann Sie eine Aufstockung bei Krankengeld bekommen, ist von der Höhe des Einkommens abhängig. Erhalten Sie einen zu geringen Lohn, welcher nicht zur Sicherung des Lebensunterhalts ausreicht, können Sie beim Jobcenter aufstockende Leistungen beantragen.

  1. Die Höhe der Aufstockung wird immer in Zusammenhang mit der Bedarfsgemeinschaft gesetzt.
  2. Dementsprechend ist die Höhe der Zahlung davon abhängig, wie viele Erwachsene und Kinder in Ihrem Haushalt wohnen, wie hoch die Einkünfte insgesamt sind etc.
  3. Da das Krankengeld nur rund 70 % des Bruttoeinkommens beträgt, reicht es oftmals nicht zur Sicherung des Lebensunterhalts aus.

In diesem Fall können Arbeitnehmer das Krankengeld aufstocken. Die aufstockenden Leistungen können beim Jobcenter beantragt werden. Das Krankengeld aufstocken können Sie bereits, wenn Ihr Bedarf das Einkommen aus dem Krankengeld übersteigt, Ihr Bedarf setzt sich dabei aus dem Grundbedarf und den Kosten für die Unterkunft (Miete, Heizung, Nebenkosten) zusammen.

Grundbedarf für Alleinstehende und Alleinerziehende: 502 EuroVolljährige Personen innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft: 451 EuroVolljährige von 18 bis 24 Jahre: 402 EuroKinder 0 bis 5 Jahre: 318 EuroKinder 6 bis 13 Jahre: 348 EuroKinder 14 bis 17 Jahre: 420 Euro (Stand April 2023)

Liegen Sie mit Ihrem Krankengeld abzüglich der Kosten für die Unterkunft unter dem Grundbedarf, können Sie Ihr Krankengeld aufstocken lassen. Eine weitere wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das vorhandene Vermögen nicht die Vermögensfreigrenzen des Sozialgesetzbuchs (SGB) II übersteigt.

Einen entsprechenden Antrag können Sie bei dem zuständigen Jobcenter stellen. Welche Unterlagen Sie dazu einreichen müssen, sollten Sie individuell mit Ihrem Sachbearbeiter klären. Interessant: Das Krankengeld ist in der tatsächlichen Höhe als anrechenbares Einkommen zu berücksichtigen. Dabei sind weder Freibeträge nach § 11 SGB II noch nach § 30 SGB II abzusetzen.

Dementsprechend ist das Krankengeld eine Einkommensersatzleistung, von der grundsätzlich kein Freibetrag abgezogen wird.