Wie Hoch Können Vögel Fliegen?

Wie Hoch Können Vögel Fliegen
Die Hochflieger – Die meisten Vogelarten fliegen etwa 100 bis 2000 Meter hoch über Normalhöhennull. Zugvögel steigen jedoch häufig sogar bis auf eine Höhe von 10.000 Metern, beispielsweise beim Überqueren des Himalaja. Der gemessene absolute Rekord liegt bei 11.000 Metern: In solche Höhen schraubt sich der Sperbergeier über seiner afrikanischen Heimat empor.

Wie hoch fliegen die höchsten Vögel?

Wie hoch fliegen Zugvögel in Deutschland? – Allerdings fliegen Vögel längst nicht überall so tief über den Boden wie am Randecker Maar. Die meisten Nachtzieher, die in Deutschland Flachland und Mittelgebirge überqueren, fliegen bis circa 600 Meter hoch.

  1. Die höchsten Flieger, die dann nur noch per Radar ermittelt werden können, sind bei 3.000 bis 4.000 Metern unterwegs.
  2. Am Tag steigen die höchsten Flieger auf knapp 2.000 Meter.
  3. Doch kleinere Vögel sind schon bei einer Flughöhe von wenigen hundert Metern mit dem bloßen Auge kaum noch zu erkennen.
  4. Typische Zugvögel wie Kraniche oder die verschiedenen Gänsearten machen sich durch ihre Formation und die typischen Rufe bemerkbar.

Bei Singvögeln ist schon mehr Aufmerksamkeit und ein geschultes Ohr notwendig.

Welcher Vögel fliegt 12 km hoch?

Eine nur wenige Hundert Gramm schwere Pfuhlschnepfe ist ohne Unterbrechung 12000 Kilometer geflogen, von Alaska nach Neuseeland. Der erstaunlichste Flugkünstler ist jedoch ein anderer Vogel. Die knapp taubengroßen Pfuhlschnepfen sind bekannt für ihre enormen Fähigkeiten, im Nonstop-Flug riesige Distanzen zu überwinden.

  • Aber nun hat Limosa lapponica einen neuen Weltrekord im Langstreckenflug erreicht.
  • Die von Wissenschaftlern als 4BBRW registrierte männliche Pfuhlschnepfe hatte sich Ende September in Alaska auf den Weg gemacht und traf nun nach einem Nonstop-Flug neun Tage später in Neuseeland ein.
  • Er flog rund 224 Stunden ohne Unterbrechung”, sagt der Ornithologe Jesse Conklin vom “Global Flyway Network” an der Universität Groningen.

Dabei habe das Tier rund 12 200 Kilometer ohne Pause zurückgelegt, berichtete Conklin am Mittwoch nach Auswertung von Satellitendaten. Es ist der längste jemals gemessene Nonstop-Flug eines Vogels. Die Forscher konnten den Rekordflug miterleben und genau nachmessen, weil das Tier einen wenige Gramm schweren Sender auf dem Rücken trug, der regelmäßig seine Positionsdaten an einen Satelliten sendete.

Den hatten ihm Wissenschaftler Ende vergangenen Jahres im gleichen Feuchtgebiet südöstlich von Auckland umgehängt, in dem 4BBRW nun nach seinem Marathonflug landete, um dort einen milden Winter zu verbringen. Anhand der Satellitendaten ließ sich auch die Zugroute genau nachverfolgen, die der nur wenige Hundert Gramm leichte Vogel nahm.

Von Alaska, wo er sich wochenlang im flachen Wattwasser mit Würmern und anderen Weichtieren ein Fettdepot als Treibstoff angefressen hatte, ging es über die Inselgruppe der Aleuten südlich Richtung Pazifik und, vorbei an Hawaii und den Fidschi-Inseln, bis Neuseeland.

Welche Vögel fliegen wie hoch?

Sie fliegen höher als ein Airbus – Auch bei der Flughöhe geht es bei den Zugvögeln hoch hinaus. Mauersegler ziehen in etwa 3000 Meter Höhe, Gänse erreichen bis zu 9000 Meter. Der bislang ermittelte Höhenrekord eines Vogels liegt bei 11 300 Metern. Gehalten wird er vom Sperbergeier ( Gyps rueppellii ), der in Afrika beheimatet und kein Zugvogel ist.

Welcher Vögel fliegt am höchsten in Deutschland?

Lebensraum – Der Lebensraum sind Afrikas offene trockene Savannen. Er lebt auch an Felsen, wenn ausreichend Aas von Tieren mit mehr als 20 kg Körpergewicht anfällt, ist jedoch nicht in Urwäldern und Wüsten zu finden. Sperbergeier können erstaunlich hoch fliegen.

Wie hoch fliegen Vogel in Deutschland?

Die Hochflieger – Die meisten Vogelarten fliegen etwa 100 bis 2000 Meter hoch über Normalhöhennull. Zugvögel steigen jedoch häufig sogar bis auf eine Höhe von 10.000 Metern, beispielsweise beim Überqueren des Himalaja. Der gemessene absolute Rekord liegt bei 11.000 Metern: In solche Höhen schraubt sich der Sperbergeier über seiner afrikanischen Heimat empor.

Welcher Vogel fliegt hoch?

Die Streifengans, die nach ihrem Verbreitungsgebiet auch Indische Gans genannt wird, gehört innerhalb der Familie der Entenvögel zur Gattung der Feldgänse, Die Streifengänse sind Zugvögel, die halbjährlich zwischen ihren Brut- und Überwinterungsgebieten hin- und herziehen und dabei große Strecken zurücklegen müssen.

Ihre Brutgebiete befinden sich meist in den Hochebenen von Zentralasien, in Tibet, Nordindien und der Mongolei. Dort brüten sie in kleinen Kolonien. Zu den Lebensräumen der Streifengänse gehören hier Moore, Steppengebiete und Seen bis in Höhen von etwa 5500 Meter. Im Winter ziehen sie südwärts nach Indien und verbringen die kalte Jahreszeit südlich vom Himalaja-Gebirge.

Während dieser Zeit sind sie in der Lage, Höhen von über 9.000 Meter zu überwinden. Damit sind die Streifengänse die am höchsten fliegenden Vögel. Das Blut dieser Gänseart ist – anders als bei den Säugetieren oder anderen Vogelarten – mit speziellen Blutkörperchen ausgestattet, welche den Sauerstoff auch bei niedrigem Außendruck rasch aufnehmen können.

  • Nur so können die Streifengänse den Sauerstoffmangel in diesen Höhen überstehen.
  • In Europa trifft man die Streifengänse eigentlich nur in Zoos oder privaten Zuchtstationen an.
  • Einige der Gänse, die dort ausgerissen sind, haben auch Europa zu ihrem Verbreitungsgebiet gemacht.
  • Die Streifengänse können eine Kopfrumpflänge von 75 Zentimeter erreichen.

Ihre Flügellänge liegt zwischen 40 und 50 cm, und das Gewicht beträgt etwa zwei bis drei Kilogramm. Die Weibchen sind meistens etwas kleiner als das Männchen. Ansonsten bestehen zwischen den beiden Geschlechtern keine äußeren Unterschiede. Ein deutliches Erkennungsmerkmal der Streifengans sind die zwei schwarzbraunen Querstreifen auf ihrem Gefieder, von denen sie auch den Namen „Streifengans” hat.

Der erste Querstreifen läuft bogenförmig vom linken Auge über den Hinterkopf zum rechten Auge hin. Der zweite Querstreifen befindet sich parallel laufend wenige Zentimeter tiefer in ihrem Nacken und ist etwas kürzer. Der Kopf ist ebenso wie der Rücken weißlich bis graubraun gefärbt. Das Gefieder am Bauch sowie einzelne Federn sind weiß.

Der Schnabel, der eine Länge von 4 – 7 Zentimeter erreichen kann, und die Füße weisen eine orange Färbung auf. Bei den jungen Streifengänsen, die ein Gewicht von etwa 100 Gramm haben, sind die Füße, der Schnabel und der Rücken grau gefärbt. Auch sie tragen aber bereits in ihren ersten Lebenswochen den für sie typischen, hellbraun gefärbten Kopfstreifen.

  • Dieses Aussehen ist lebenswichtig, weil sie damit ausgezeichnet getarnt sind.
  • Streifengänse ernähren sich von Wasserpflanzen, Gräsern, Wurzeln und Sprossen.
  • Im Winter verzehren sie auch Getreidekörner und Wurzelknollen.
  • Doch die Streifengänse sind nicht wie andere Gänsearten reine Pflanzenfresser.
  • Neben der pflanzlichen Nahrung nehmen sie auch Insekten, Schnecken, Fische und Krebstiere zu sich.
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Sie fressen – obwohl sie tagaktive Tiere sind – vor allem nachts oder kurz nach Sonnenauf- beziehungsweise vor Sonnenuntergang. Besonders in ihren Überwinterungsgebieten fliegen sie meistens täglich in großen Schwärmen zwischen den räumlich getrennt liegenden Ruheplätzen und Weideplätzen hin und her.

  1. Wie die meisten anderen Gänsearten auch sind sie sehr soziale und gesellschaftsliebende Tiere.
  2. Ihre Paarungszeit beginnt bereits ab Mitte März und dauert bis Ende April.
  3. Wenn sich zwei Streifengänse gefunden haben, so bleiben sie oft ein Leben lang zusammen.
  4. Ab März, wenn sie von ihren Überwintergebieten zurückkehren, beginnen sie mit dem Erstellen der Brutplätze.

Als Nistplatz dienen ihnen meistens kleine grasbewachsene Inseln in Steppenseen oder Sümpfen. Die Nester werden in den meisten Fällen nur von den weiblichen Tieren errichtet. Streifengänse brüten in kleinen bis mittelgroßen Gruppen von bis zu 35 Paaren.

Die Eiablage erfolgt von Mai bis in den Juni hinein. In dieser Zeit legt das Weibchen zwischen zwei und neun weiße Eier, die 28 bis 30 Tage bebrütet werden. Während dieser Zeit sorgt das Männchen für Nahrung und bewacht den Brutplatz. Wenn die Küken geschlüpft sind, werden kurz darauf von ihren Eltern durch Zuruf zum Wasser gelockt, wo vor Fressfeinden sicher sind.

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Ihre Flugfähigkeit erreichen sie nach etwa sieben bis acht Wochen und bekommen zu dieser Zeit auch das typische Erwachsenengefieder. Streifengänse gelten als gefährdet. Vor allem durch Abschuss, Eiraub und den Verlust des Lebensraumes ist ihr Bestand sowohl in Indien als auch in Pakistan und China bedroht.

Da sich die Streifengans leicht in Gefangenschaft halten lässt, wird sie oft gezüchtet – vor allem in England und auf dem Kontinent. Bei der Partnerwahl sind die Streifengänse nicht unbedingt wählerisch. So kommt es recht oft vor, dass sich Streifengänse mit Graugänsen paaren. Solche Paarungen wurden hauptsächlich in Europa bei den Tieren gesichtet, die aus der Gefangenschaft geflüchtet sind.

Quelle: Fotos: Copyright 2008 GSM Grundschulmaterial Verlagsgesellschaft mbH (MF) www.grundschulmaterial.de

Wie können Vogel so hoch fliegen?

Der an das Fliegen angepasste Körperbau – Vögel haben einen stromlinienförmigen Körper. Dadurch haben sie einen geringen Luftwiderstand und verbrauchen beim Fliegen weniger Energie. Um in der Luft diese stromlinienförmige Körperposition zu halten, haben Vögel ein besonders festes Rumpf-Skelett, z.B. Stromlinienform des Vogels Schultergürtel eines Vogels mit Gabelbein und Rabenschnabelbein Probier’s mal Um selbst zu fühlen, wie groß der Luftwiderstand sein kann, halte bei der nächsten – nicht zu schnellen – Autofahrt deine Hand aus dem Fenster. Probiere verschiedene Handpositionen aus! Hältst du die Handfläche in den Gegenwind, ist der Luftwiderstand – und damit die Kraft, die du aufwenden musst, um die Hand in der Position zu halten – größer, als wenn du die Handfläche nach unten drehst. Auch die Flügel sind stromlinienförmig gebaut. Durch ihre spezielle (nach oben gewölbte) Form wird die Luft beim Fliegen nach unten abgelenkt. Es entsteht dadurch ein Druck nach oben, man spricht von dynamischem Auftrieb, Vögel haben eine besonders stark entwickelte Brustmuskulatur, die der Steuerung der Flügel dient.

Was ist der größte fliegende Vogel der Welt?

Der Wander-Albatros: Der größte fliegende Vogel wird immer seltener | BR.de Der Wander-Albatros (Diomedea exulans) erreicht eine Flügelspannweite von mehr als 3,5 Metern. Das ist die größte unter den flugfähige Vögeln. : Der Wander-Albatros: Der größte fliegende Vogel wird immer seltener | BR.de

Wie hoch fliegen Aasgeier?

Sperbergeier: 11.300 Meter (37.100 Fuß) – Geier fliegen meist nicht über längere Strecken, sie steigen aber in die Höhe, um einen besseren Überblick zu haben. Weil sie sehr gute Augen haben, können die stark gefährdeten Tiere die Landschaft unter sich von oben sehr gut nach Nahrung absuchen.

In welcher Höhe fliegen Schwäne?

Fotos: Arne Ader Übersetzung ins Englische: Liis Übersetzung vom Englischen ins Deutsche: Brit Singschwäne und Zwergschwäne. Matsalu Pfeifschwan/Zwergschwan Väikeluik Cygnus columbianus ssp. bewickii Singschwan Laululuik Cygnus cygnus Mitte Oktober ist die Zeit, wenn, durchschnittlich über die Jahre gesehen, die Schwäne, die in der Tundra brüten, Estland auf ihrem Zug erreichen.

  • Sie fliegen weiter mit dem Monat November – Schwäne gehen, der Schnee kommt, ist ein estnisches Sprichwort.
  • Die tatsächliche Anzahl der wenigen Überwinterer hängt von den Eisverhältnissen an den Küstengewässern ab.
  • Wichtige Rastplätze auf dem Zug sind die Buchten von Matsalu und Haapsalu, das Silma Naturschutzgebiet, Väike väin, die Käina Bucht, Audru Polder, Golf von Riga (Pärnu laht)und am Peipussee die Küste von Kallaste-Mustvee, Lahepera See Während des Herbstzuges sind die Zwergschwäne zahlreicher als die Singschwäne: die Zwergschwäne sind mit jeweils mehr als 20000 zahlreicher als die Singschwäne mit bis zu 10000 dieser herrlichen Vögel.
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Während des Zuges fliegen die Singschwäne sehr hoch – eine Flughöhe von mehr als 8 Kilometern wurde beim Vogelzug registriert, dort sind die Lufttemperaturen -40 Grad. Das Flugbild ist linear, mit langsamen und schweren Flügelschlägen kann man den tiefen Ton der Flügel weithin hören.

  1. Sowohl während des Starts, als auch bei der Landung ist ein langer „Runway” von Nöten.
  2. Der Ruf der Singschwäne ist ein lautes und weit reichendes Hupen.
  3. An Gewässern sehen wir die Singschwäne geschäftig in Gruppen, schwimmend oder im Wasser stehend.
  4. Singschwäne und Höckerschwäne, allen bekannt, sind ähnlich in der Größe, Flügelspannweite über 2 Meter.

Singschwäne biegen weder ihre Hälse, noch heben und schütteln sie ihre Flügel wie die Höckerschwäne es tun. Der finnische Nationalvogel hat eine schlanke Silhouette, hält seinen Hals gerade. Die Basis des Schnabels der Alttiere ist leuchtend gelb, Spitze schwarz – die Basis des Schnabels der Jungvögel ist rosa und ihr Gefieder bräunliche grau.

Nun zu dem kleineren Verwandten, der hier etwas später ankommt, nachdem er in der arktischen Tundra gebrütet hat – dem Zwergschwan. Bis zum Abflug sind sie oft in Gesellschaft und auf Futtersuche zusammen mit Singschwänen. Beim Beobachten einer gemischten Schar erkennen wir, dass wir es mit einem etwas kleineren Vogel als dem Singschwan zu tun haben.

An der Schnabelbasis ist weniger gelb, der Schnabel erscheint, aus der Ferne gesehen, schwarz zu sein. Sie ernähren sich von Wasserpflanzen, meist Laichkräutern (P. perfoliatus, P. pectinatus), doch auch Chara Algen, die sie in einer Wassertiefe bis zu 60 Zentimetern finden können.

  1. Sollte natürliches Futter in den Gewässern knapp werden, ziehen sie zu nassen oder schlammigen Getreidefeldern um Maissprossen oder verschüttetes Getreide – vorzugsweise Gerste, Weizen, Hafer oder auch andere Getreidesprossen zu fressen.
  2. Verglichen mit Wasserpflanzen ist der Nährwert der genannten nicht kleiner.

Auf den Getreidefeldern von Matsalu wurden die Zwergschwäne erstmalig 1978 gesehen. In den Überwinterungsgebieten – den Niederlanden und Deutschland – werden auf den Felder Zuckerrüben und Kartoffeln bevorzugt. Es gibt zwei Wellen beim Herbstzug der Zwergschwäne: junge nicht brütende Vögel ziehen zuerst, als zweites folgen die Altvögel mit den Jungen des Jahres.

Warum fliegen Vogel im Dreieck?

FAQ – Warum fliegen Vögel in V-Formation? Kraniche ziehen in Ketten oder V-förmigen Keilen (© Darius Stiels) Gruppen einiger Großvögel fliegen im Schlagflug oft in keilförmigen Formationen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung handelt es sich dabei keineswegs immer um „Wildgänse”, auch wenn man in vielen Niederungsgebieten NRWs Bläss-, Tundrasaat-, aber auch Kanada- und Graugänse beim Überflug auf dem Zug oder beim Pendeln zwischen Schlaf- und Nahrungsgebieten beobachten kann.

Neben Gänsen fällt in weiten Teilen NRWs vor allem der Zug der Kraniche im frühen Frühjahr und späten Herbst auf – Tausende Vögel überfliegen unser Bundesland auf dem Weg zwischen Brut- und Überwinterungsgebiet in V-Formation oder langen Ketten und fallen dabei durch ihre „grru-grru”-Rufe auf. Außer diesen bekannten Beispielen fliegen aber auch beispielsweise Möwen, Kormorane und Reiher häufig in Ketten oder Keilen.

Warum ist das so? Man weiß mittlerweile, dass diese Flugformation für alle (außer für den ersten Vogel) energetisch günstig ist, der Flug also weniger anstrengend ist. Dabei fliegen die Vögel jedoch nicht im eigentlichen Windschatten, sondern versetzt.

Die Ursache dafür sind höchstwahrscheinlich günstige Luftverwirbelungen von den Spitzen des Vordervogels, die genutzt werden (bzw. ungünstige, die gemieden werden), um den eigenen Flug zu optimieren. Die physikalischen Details zu Wirbelschleppen sind jedoch äußerst komplex und erst seit kurzem können wir Vögel auch außerhalb von Laborbedingungen im Flug „begleiten”: Moderne Sender zeichnen nicht nur den Ort, sondern auch Fluggeschwindigkeit, Windbedingungen und physiologische Details wie die Herzschlagfrequenz der Tiere auf.

Übrigens, der zuerst fliegende Vogel ist in der Regel keineswegs ein „Anführer”, sondern die Vögel wechseln sich auf der kräftezehrenden Position ab, indem sich der vorderste Vogel nach einiger Zeit nach hinten fallen lässt. Mehr dazu : FAQ – Warum fliegen Vögel in V-Formation?

Wie hoch fliegen Flugzeuge in der Regel?

Am Himmel fliegen Flugzeuge in unterschiedlichen Höhen und zwar aus diversen Gründen, wie z.B. dem Gewicht des Flugzeugs, der Entfernung, die es zurücklegen muss oder dem Wetter. Wenn Sie schon einmal mit einem Flugzeug geflogen sind, haben Sie sich vielleicht gewundert, dass der Flugkapitän nicht immer die gleiche Reiseflughöhe ansagt sich auch gefragt, wie hoch fliegt ein Flugzeug? Die Höhe, in der ein Flugzeug fliegt, hängt von vielen Faktoren ab,

In erster Linie ist abhängig vom Flugzeugtyp in den Sie eingestiegen sind. So fliegen Passagierflugzeuge mit Düsenantrieb in der Regel höher als Passagierflugzeuge mit Turboprop-Antrieb, Im Durchschnitt zwischen 30.000 Fuß (9,14 km) und 40.000 Fuß (12,19 km) über dem Meeresspiegel bei ersteren und zwischen 17.000 Fuß (5,18 km) und 25.000 Fuß (7,62 km) bei letzteren.

Privatjets können noch höher fliegen, nämlich bis zu 51.000 Fuß (15,54 km). Aber warum steigen sie so hoch? Um sich von den Geländeerhöhungen zu entfernen, über die Wolken zu fliegen und Turbulenzen zu vermeiden? Ja, aber im Wesentlichen eher aus Gründen der Luftdichte,

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Welcher Vogel fliegt hoch?

Die Streifengans, die nach ihrem Verbreitungsgebiet auch Indische Gans genannt wird, gehört innerhalb der Familie der Entenvögel zur Gattung der Feldgänse, Die Streifengänse sind Zugvögel, die halbjährlich zwischen ihren Brut- und Überwinterungsgebieten hin- und herziehen und dabei große Strecken zurücklegen müssen.

  • Ihre Brutgebiete befinden sich meist in den Hochebenen von Zentralasien, in Tibet, Nordindien und der Mongolei.
  • Dort brüten sie in kleinen Kolonien.
  • Zu den Lebensräumen der Streifengänse gehören hier Moore, Steppengebiete und Seen bis in Höhen von etwa 5500 Meter.
  • Im Winter ziehen sie südwärts nach Indien und verbringen die kalte Jahreszeit südlich vom Himalaja-Gebirge.

Während dieser Zeit sind sie in der Lage, Höhen von über 9.000 Meter zu überwinden. Damit sind die Streifengänse die am höchsten fliegenden Vögel. Das Blut dieser Gänseart ist – anders als bei den Säugetieren oder anderen Vogelarten – mit speziellen Blutkörperchen ausgestattet, welche den Sauerstoff auch bei niedrigem Außendruck rasch aufnehmen können.

  1. Nur so können die Streifengänse den Sauerstoffmangel in diesen Höhen überstehen.
  2. In Europa trifft man die Streifengänse eigentlich nur in Zoos oder privaten Zuchtstationen an.
  3. Einige der Gänse, die dort ausgerissen sind, haben auch Europa zu ihrem Verbreitungsgebiet gemacht.
  4. Die Streifengänse können eine Kopfrumpflänge von 75 Zentimeter erreichen.

Ihre Flügellänge liegt zwischen 40 und 50 cm, und das Gewicht beträgt etwa zwei bis drei Kilogramm. Die Weibchen sind meistens etwas kleiner als das Männchen. Ansonsten bestehen zwischen den beiden Geschlechtern keine äußeren Unterschiede. Ein deutliches Erkennungsmerkmal der Streifengans sind die zwei schwarzbraunen Querstreifen auf ihrem Gefieder, von denen sie auch den Namen „Streifengans” hat.

Der erste Querstreifen läuft bogenförmig vom linken Auge über den Hinterkopf zum rechten Auge hin. Der zweite Querstreifen befindet sich parallel laufend wenige Zentimeter tiefer in ihrem Nacken und ist etwas kürzer. Der Kopf ist ebenso wie der Rücken weißlich bis graubraun gefärbt. Das Gefieder am Bauch sowie einzelne Federn sind weiß.

Der Schnabel, der eine Länge von 4 – 7 Zentimeter erreichen kann, und die Füße weisen eine orange Färbung auf. Bei den jungen Streifengänsen, die ein Gewicht von etwa 100 Gramm haben, sind die Füße, der Schnabel und der Rücken grau gefärbt. Auch sie tragen aber bereits in ihren ersten Lebenswochen den für sie typischen, hellbraun gefärbten Kopfstreifen.

  • Dieses Aussehen ist lebenswichtig, weil sie damit ausgezeichnet getarnt sind.
  • Streifengänse ernähren sich von Wasserpflanzen, Gräsern, Wurzeln und Sprossen.
  • Im Winter verzehren sie auch Getreidekörner und Wurzelknollen.
  • Doch die Streifengänse sind nicht wie andere Gänsearten reine Pflanzenfresser.
  • Neben der pflanzlichen Nahrung nehmen sie auch Insekten, Schnecken, Fische und Krebstiere zu sich.

Sie fressen – obwohl sie tagaktive Tiere sind – vor allem nachts oder kurz nach Sonnenauf- beziehungsweise vor Sonnenuntergang. Besonders in ihren Überwinterungsgebieten fliegen sie meistens täglich in großen Schwärmen zwischen den räumlich getrennt liegenden Ruheplätzen und Weideplätzen hin und her.

  • Wie die meisten anderen Gänsearten auch sind sie sehr soziale und gesellschaftsliebende Tiere.
  • Ihre Paarungszeit beginnt bereits ab Mitte März und dauert bis Ende April.
  • Wenn sich zwei Streifengänse gefunden haben, so bleiben sie oft ein Leben lang zusammen.
  • Ab März, wenn sie von ihren Überwintergebieten zurückkehren, beginnen sie mit dem Erstellen der Brutplätze.

Als Nistplatz dienen ihnen meistens kleine grasbewachsene Inseln in Steppenseen oder Sümpfen. Die Nester werden in den meisten Fällen nur von den weiblichen Tieren errichtet. Streifengänse brüten in kleinen bis mittelgroßen Gruppen von bis zu 35 Paaren.

Die Eiablage erfolgt von Mai bis in den Juni hinein. In dieser Zeit legt das Weibchen zwischen zwei und neun weiße Eier, die 28 bis 30 Tage bebrütet werden. Während dieser Zeit sorgt das Männchen für Nahrung und bewacht den Brutplatz. Wenn die Küken geschlüpft sind, werden kurz darauf von ihren Eltern durch Zuruf zum Wasser gelockt, wo vor Fressfeinden sicher sind.

Bergfliegen | Tipps aus der Praxis

Ihre Flugfähigkeit erreichen sie nach etwa sieben bis acht Wochen und bekommen zu dieser Zeit auch das typische Erwachsenengefieder. Streifengänse gelten als gefährdet. Vor allem durch Abschuss, Eiraub und den Verlust des Lebensraumes ist ihr Bestand sowohl in Indien als auch in Pakistan und China bedroht.

Da sich die Streifengans leicht in Gefangenschaft halten lässt, wird sie oft gezüchtet – vor allem in England und auf dem Kontinent. Bei der Partnerwahl sind die Streifengänse nicht unbedingt wählerisch. So kommt es recht oft vor, dass sich Streifengänse mit Graugänsen paaren. Solche Paarungen wurden hauptsächlich in Europa bei den Tieren gesichtet, die aus der Gefangenschaft geflüchtet sind.

Quelle: Fotos: Copyright 2008 GSM Grundschulmaterial Verlagsgesellschaft mbH (MF) www.grundschulmaterial.de