Wie Hoch Muss Die Vorlauftemperatur Sein?

Wie Hoch Muss Die Vorlauftemperatur Sein
Vorlauftemperatur: Fußbodenheizung & Heizanlage richtig einstellen Vorlauftemperatur: Fußbodenheizung & Heizanlage richtig einstellen URL http://www.vaillant.de/heizung/heizung-verstehen/tipps-rund-um-ihre-heizung/vorlauf-rucklauftemperatur/ Pfad Wenn die kalte Jahreszeit näher rückt, machen sich viele Haus- und Wohnungsbesitzer Gedanken über die Vorlauftemperatur ihrer Heizung.

Wir klären über Vorlauf- und Rücklauftemperatur auf, behandeln verschiedene Heizsysteme und zeigen, welchen Einfluss die Heizkurve und der hydraulische Abgleich haben. Bevor Heizungswasser in den Heizkreis geleitet wird, muss es auf Temperatur gebracht werden, was im Wärmetauscher geschieht. Das erwärmte Wasser tritt seinen Weg durch die Rohrleitungen zu den Verbrauchern – Heizkörper, etc.

– mit der sogenannten Vorlauftemperatur an. Mit dem Vorlauf wird also die Strecke vom Austritt des Wärmeerzeugers bis zum Eintritt in die Heizfläche bezeichnet. Je höher die Vorlauftemperatur, desto höher ist auch der dafür benötigte Energieaufwand. Moderne Heizanlagen, darunter die Wärmepumpe mit Fußbodenheizung, sind sogenannte Niedertemperaturheizungen und lassen sich aufgrund ihrer großen Heizfläche sehr effizient mit weniger als 45 °C Vorlauftemperatur betreiben.

  1. In Altbauten mit vergleichsweise kleinen Heizkörpern muss dagegen mit mittleren bis hohen Vorlauftemperaturen zwischen 55 und 90 °C geheizt werden, um den Raum warm zu bekommen.
  2. Gleichzeitig gilt: je niedriger die Außentemperatur und je schlechter ein Haus gedämmt ist, desto höher muss die Vorlauftemperatur sein.

Warum? Wie in unserem Ratgeber zur beschrieben, verlieren schlecht gedämmte Gebäude bei kalten Temperaturen schnell Wärme. Die Heizlast steigt also an und es muss mehr Energie aufgewendet werden, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Da die verfügbare Heizfläche stets gleich bleibt, ist die Vorlauftemperatur die entscheidende Stellschraube, um mehr Heizleistung in den Raum zu bringen.

  • In der Praxis arbeitet man mit sogenannten Heizkurven, bei denen die Abhängigkeit der Vorlauftemperatur von der Außentemperatur berücksichtigt wird.
  • Im letzten Abschnitt dieses Ratgebers erfahren Sie mehr zu diesem Thema.
  • Bei korrekt eingestellten Heizungen ist die Vorlauftemperatur immer höher als der Rücklauf, da Wärmeenergie in den Raum abgegeben wird und der Wasser sich dabei abkühlt.

Je nach Heizungssystem sind unterschiedliche Vorlauf-/Rücklauftemperaturen üblich bzw. erforderlich:

  • Altbau mit Heizkörpern: 90/70 °C, auch mit 75/65 °C möglich
  • Brennwertsystem: 60/45 °C
  • Fußbodenheizung: 40/30 °C

Zusätzlich zum Heizungssystem ist auch die Qualität der Dämmung ausschlaggebend für die Vorlauftemperatur: Gut gedämmte Gebäude benötigen weniger Heizwärme für die Wunschtemperatur, sodass die Vorlauftemperatur niedriger sein kann. Bei Heizkörpern, die als Radiatoren oder Konvektoren ausgelegt sind, ist zusätzlich zu beachten, dass sie für einen effektiven Betrieb eine Mindesttemperatur benötigen, denn die Wärmestrahlung und die Luftkonvektion nehmen mit der Heizkörpertemperatur zu.

Die Heizkurve berücksichtigt auch diesen Umstand. Übrigens: Sollte die Vorlauftemperatur zu hoch sein, überhitzen Räume nicht automatisch, da die als Begrenzer einschreiten. Sie spüren es bei der Heizkostenabrechnung nur im Portemonnaie. Das Pendant zur Vorlauftemperatur ist die Rücklauftemperatur. Man versteht darunter die Temperatur, mit der das Heizwasser nach dem Passieren der Verbraucher wieder im Wärmeerzeuger vor dem Wärmetauscher ankommt.

Auf dem Weg durch die Heizkörper oder die gibt das Wasser beim Abkühlen Energie in Form von Wärme ab, die wiederum den Raum heizt. Zurück in der Heizung erfolgt die erneute Erwärmung: Der Kreislauf beginnt von vorne. Man nennt den Temperaturunterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf auch Spreizung.

  1. Diese wird technisch korrekt in Kelvin angegeben: 0 °C entsprechen 273,15 Kelvin, der Temperaturunterschied ist in Grad Celsius und Kelvin aber gleich, d.h.10 °C mehr sind auch 10 K mehr.
  2. Bei konventionellen Heizkörpern geht man oft mit 70 °C Vorlauf- und 55 °C Rücklauftemperatur und damit einer Spreizung von 15 K heran, während die Fußbodenheizung schon mit 10 K Spreizung bei 40 °C Vorlauf und 30 °C Rücklauf auskommt.

Generell wird bei Gas- und Öl-Wärmerzeugern zwischen Heizwert- und unterschieden. Die Effizienz von Brennwertgeräten wird direkt von der Rücklauftemperatur beeinflusst. Der Unterschied zwischen den beiden Techniken ist, dass die Brennwerttechnik dem Abgas Kondensationsenergie (latente Wärme) entzieht.

  • Die Abgastemperatur (ca.80 °C) wird durch den Rücklauf gesenkt und die im Abgas enthaltende Feuchte aus dem verwendeten Brennstoff (Gas oder Öl) kondensiert am Wärmeübertrager (nachfolgend Wärmetauscher genannt).
  • Durch den Wechsel des Aggregatzustands vom gasförmigen zum flüssigen Wasser wird Kondensationsenergie frei.

Der Abgastaupunkt, also die mindestens benötigte Temperatur, welche für den Aggregatzustandswechsel nötig ist, ist vom jeweiligen verwendeten Brennstoff (bei Erdgas H = 56,2 °C) abhängig. Damit die Heizungsanlage den nutzen kann, muss die Rücklauftemperatur bei Erdgas H niedriger als 55 °C sein.

  • Ansonsten wird das Sparpotential der Brennwerttechnik schlichtweg verschenkt.
  • Verschiedene Standardkessel erfordern dagegen eine Mindest-Rücklauftemperatur, da bei zu niedrigen Temperaturen Wasserdampf und Schwefelsäure aus dem Abgas kondensieren.
  • Dieses Kondensat kann die Wirkung des beeinträchtigen oder ihn auf Dauer sogar unbrauchbar machen.

Je nach Art der Heizung ist die Abstimmung von Vor- und Rücklauftemperatur eine Arbeit, die für jedes Gebäude und jede Wohnung individuell erfolgen muss und Fachkenntnisse erfordert. Heizungssysteme benötigen immer einen Führungsgröße, um korrekt arbeiten zu können.

  1. Im einfachsten Fall ist es die Raumtemperatur : Ist sie niedriger als die eingestellte Temperatur, wird geheizt, steigt sie darüber, schaltet die Heizung ab.
  2. Das klingt simpel, ist in der Praxis aber eine Energieverschwendung : Woher soll die Heizanlage die klimatische Situation kennen und das Heizverhalten sowie die Vorlauftemperatur dementsprechend anpassen? Mit der Raumtemperatur als einzigem Parameter kann die Heizung lediglich mit einer gegebenen Vorlauftemperatur stur durcharbeiten.

Ob es draußen kalt oder warm ist, interessiert nicht. Die Heizkurve löst dieses Problem, denn sie beschreibt den Zusammenhang von Außentemperatur und Vorlauftemperatur in Form einer Kennlinie, Da die Linie aber nicht linear verläuft und in der Praxis von vielen Faktoren – darunter der Heizungsart, den Heizflächen/Heizkörpern, der Dämmung – abhängt, ist es pauschal nicht möglich, die perfekte Heizkurve für ein Gebäude oder eine Wohnung rechnerisch zu ermitteln.

  • Für die Heizkurve sind letztendlich die Systemtemperaturen ausschlaggebend, die bei der Auslegung des Heizungssystems gewählt wurden.
  • Man nähert sich also bei realen Gegebenheiten im Gebäude über eine passende Heizkennlinie durch Messen und Probieren dem Idealzustand an.
  • Im Folgenden erklären wir eine Heizkurve im Detail.

Auf der senkrechten Achse links ist die Vorlauftemperatur eingetragen, auf der waagrechten Achse die Außentemperatur in einem Bereich von +20 bis -20 °C. Als zweite senkrechte Achse sehen Sie rechts die Neigung, die unterschiedlich steile Kurven ermöglicht.

Die Kurven stehen dabei für verschiedene Heizungssysteme in verschiedenen Umgebungen. Hier gilt: je steiler eine Kennlinie ansteigt, desto höher muss die Vorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur sein. Im Umkehrschluss lassen sich die Art der Heizung und die Qualität der Dämmung anhand der Kurven vermuten: je flacher eine Kennlinie steigt, desto weniger Heizleistung ist bei kalten Außentemperaturen erforderlich, was wiederum die Vorlauftemperatur niedrig hält.

Die Heizleistung ist jedoch von der Vorlauftemperatur nicht zwingend abhängig: Um die gleiche Heizleistung zu erzielen, kann auch die Heizfläche vergrößert werden (z.B. als Flächenheizung im Fußboden oder an der Wand). Zwei Beispiele aus der Grafik:

  1. Heizkurve mit Neigung 1.2 (grün markiert) Bei einer Außentemperatur von 0 °C beträgt die Vorlauftemperatur genau 50 °C. Wird es 10 °C kälter, muss der Vorlauf auf knapp 62 °C steigen. Es könnte sich hier um gut eingestellte Heizung (Gas/Öl) in einem modernisierten Altbau handeln.
  2. Heizkurve mit Neigung 0.6 Bei 0 °C Außentemperatur beträgt der Vorlauf etwa 37°C. Bei -10 °C im Freien steigt die benötigte Vorlauftemperatur nur auf rund 45 °C. Hier könnte eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung im Spiel sein, die sich in einem gut gedämmten Gebäude befindet.

Ganz allgemein lässt sich sagen, dass Heizkörpersysteme in Richtung der Neigung 1.2 tendieren, während Fußbodenheizungen im Bereich der Neigung 0.6 und darunter zu finden sind. Als Endkunde können Sie in der Regel nicht auf alle Parameter Ihrer Heizung zugreifen.

Die Heizkurve zählt dazu, denn die Einstellung erfordert Fachkenntnisse und Erfahrung. Ihr Heizungsinstallateur wird zunächst die Heizkurve einrichten und grob abstimmen. Nun ist aber Ihre Zuarbeit gefragt, denn für die Feinabstimmung zählt das Feedback der Bewohner. Sie kontrollieren deshalb über den Zeitraum einer Woche (oder auch länger) täglich, ob die gewünschten Temperaturen in Ihren Räumen erreicht werden.

Bei Abweichungen nach oben oder unten notieren Sie die Uhrzeit und den Wert. Die Abstimmung muss bei Außentemperaturen von weniger als 5 Grad erfolgen, d.h. im Sommer und den Übergangszeiten ist das Prozedere nicht möglich. Sollten Sie eine digitale Lösung bevorzugen, kann unser Ihr Problem lösen: Er ist online an die aktuellen Wetterdaten mit Außentemperaturen angebunden und justiert die Heizkurve selbstständig nach,

  1. Außerdem ist der eRELAX über Smartphone und Tablet sowie Alexa bedienbar.
  2. Übrigens: Eine Parallelverschiebung der Heizkurve können Sie selbst durchführen.
  3. Wenn Sie die Wunschtemperatur erhöhen oder erniedrigen, wandert die Heizkurve automatisch mit.
  4. Mehr Informationen zur Heizkurve finden Sie auch in unserem 21grad Blog unter Bevor die Heizkurve festgelegt und feinjustiert werden kann, ist ein wichtiger Schritt erforderlich: der,

Ein Heizungssystem hat mehrere Verbraucher, die meist unterschiedliche Widerstände im Kreislauf aufweisen und allesamt unterschiedliche Wassermengen benötigen. Wenn ein System nicht einreguliert und ausgeglichen ist, kann es zu ungleichmäßiger Wärmeentwicklung und störenden Geräuschen kommen.

  • Die Folge ist ein deutlich höherer Verbrauch von Wärme und Strom,
  • Der hydraulische Abgleich hat deshalb zum Ziel, die Widerstände der Verbraucher zu nivellieren und exakt die nötige Wassermenge für den Betrieb zuzuführen.
  • Stellen Sie sich zum Vergleich einen Springbrunnen mit mehreren verschieden großen Fontänen vor, die alle an einer Pumpe hängen.

Erst wenn alle Fontänen hinsichtlich ihres Wasserbedarfs und des benötigten Drucks einreguliert sind, wird der Springbrunnen gleichmäßig und effizient arbeiten, sodass auch die letzte Fontäne der Reihe wie gewünscht sprudelt. Vom Gesetzgeber ist der hydraulische Abgleich bei Modernisierungen im Rahmen der energetischen Gebäudesanierung vorgeschrieben,

  • Bei Neubauten plant man die hydraulischen Verhältnisse bereits auf dem Reißbrett ein.
  • Auch Bestandsimmobilien, die nicht auf dem neuesten Stand sind, erlauben einen hydraulischen Abgleich mit vertretbarem Aufwand.
  • Fragen Sie dazu einfach Ihren Heizungsinstallateur, der Sie gern beraten wird.
  • Auch wenn Sie als Endkunde nicht auf alle Einstellungen Ihrer Heizung zugreifen können, gibt es einige Dinge, die Sie selbst tun können, ohne einen Fachhandwerker zu beauftragen.

Wir empfehlen Ihnen aber, bei Unklarheiten mit Ihrem Vaillant Fachpartner zu sprechen. Eine falsch eingestellte Heizung arbeitet nicht optimal, verursacht höhere Kosten und verschleißt in einigen Fällen auch schneller. Heizkörper entlüften Die Grundlage für eine gut eingestellte Heizung sind entlüftete Heizkörper.

  • Hört man gluckernde Geräusche und wird die Heizung nur im unteren Bereich warm, muss die Luft aus dem System abgelassen werden.
  • Dazu öffnen Sie mit einem Vierkantschlüssel vorsichtig die Entlüftungsventile an den Heizkörper und lassen die Luft entweichen, bis nur noch Wasser kommt.
  • Ein kleiner Eimer oder ein Lappen zum Auffangen des Wassers machen hier Sinn.
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Wenn alle Heizkörper entlüftet sind, kann Ihre Heizung bereits deutlich effizienter arbeiten. Wie die Entlüftung im Detail funktioniert, lesen Sie in unserem 21grad-Blog „”. Wird die Heizung dagegen nur im oberen Bereich warm, ist das ein Indiz für einen des Systems, den Sie aber nicht selbst durchführen können.

Thermostate richtig einstellen Heizthermostate sind meist mit Ziffern von 1 bis 5 beschriftet. Die weitverbreitete Meinung lautet nun, dass der Heizkörper umso schneller warm wird, je höher man aufdreht. Das ist ein Mythos, denn die Ziffern stehen alleine für die Temperatur, die am Ende des Heizprozesses erreicht sein soll.

Folgende Raumtemperaturen beziehen sich auf die jeweiligen Stellungen:

  • 12 °C: Stellung 1
  • 16 °C: Stellung 2
  • 20 °C: Stellung 3
  • 24 °C: Stellung 4
  • 28 °C: Stellung 5

Ein Heizkörper, der auf Stellung 3 betrieben wird, heizt deshalb nicht schneller als auf Stellung 5. Das Thermostat schaltet lediglich früher ab, nämlich sobald die Wunschtemperatur von 20 °C erreicht ist. Achten Sie also darauf, die Thermostate an Ihren Heizkörper nicht unnötig hochzudrehen, denn das kostet zusätzliche Energie.

Vorlauftemperatur einstellen Im Abschnitt „Energie sparen mit der richtigen Heizkurve” beschreiben wir den Zusammenhang von Heizkurve und Vorlauftemperatur. Anhand der Heizkurve erkennen Sie die Abhängigkeit der Vorlauftemperatur von der Außentemperatur. Bei modernen Heizungsanlagen erfolgt diese Einstellung durch Ihren Heizungstechniker oder über eine,

Es kann bei extremen Witterungsverhältnissen (sehr warmer oder sehr kalter Winter) notwendig werden, die Vorlauftemperatur anzupassen. Sie können diese Einstellung an Ihrer Heizung selbst vornehmen. Bei Änderungen an der Heizkurve empfehlen wir aber die Beauftragung eines Fachhandwerkers.

  1. Nachtabsenkung vornehmen Besonders schlecht gedämmte Häuser und Wohnungen können von einer profitieren.
  2. Wenn Sie Ihr Zuhause nicht mit einer Wärmepumpe oder einem effizienten Brennwertgerät und einer Flächenheizung (darunter die Fußbodenheizung) erwärmen, kann die Verringerung der Temperatur während der Nachtstunden um 3 bis 4 °C sinnvoll sein.

Probieren Sie es einfach aus oder lassen Sie sich von einem Vaillant Fachpartner zur Nachtabsenkung beraten. Die Vorlauftemperatur hat einen direkten Bezug zur Heizlast und damit den Energiekosten. Ist sie richtig – und damit weder zu hoch noch zu niedrig – eingestellt, spart das Kosten und schont die Heizung.

  1. Die Außentemperatur wirkt sich unmittelbar auf die Vorlauftemperatur aus, denn bei niedrigen Temperaturen ist ein höherer Vorlauf erforderlich und umgekehrt.
  2. Die Spreizung ist der Temperaturunterschied von Vorlauf- und Rücklauftemperatur.
  3. In der Regel beträgt dieser Unterschied 10 bis 20 Kelvin.
  4. Fußboden- und Flächenheizungen sind geringer gespreizt als Systeme mit Einzelheizkörpern.

Mit der Heizkurve wird der Zusammenhang zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur beschrieben. Sie verläuft nicht linear und muss individuell in jedem Gebäude angepasst werden, damit die Heizung effizient arbeitet und Kosten spart. Der hydraulische Abgleich ist bei neuen Heizungsanlagen und Modernisierungen die Voraussetzung, um effizient zu heizen.

  • Die Strömungs- und Druckverhältnisse im Heizungssystem werden so eingestellt, dass jeder Verbraucher zu jeder Zeit die benötigte Wassermenge erhält.
  • Damit werden alle Heizkörper und Heizflächen gleichmäßig warm und sparen gleichzeitig Energie ein.
  • Sie können die Vorlauftemperatur über die Bedienelemente Ihrer Heizung einstellen.

Einfache und ältere Systeme haben meist große Drehknöpfe mit Temperaturskala, moderne Geräte werden über Displays mit Knöpfen und Drehreglern eingestellt. Nein. Es handelt sich um zwei getrennte Kreise, die unabhängig voneinander eingestellt werden. Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto geringer auch der Energieaufwand.

Ann eine Heizung dauerhaft mit niedrigem Vorlauf betrieben werden, spart das Kosten. Heizkörper wie Konvektoren und Radiatoren benötigen aufgrund ihrer geringen Oberfläche und Position im Raum eine höhere Vorlauftemperatur. Spart man hier an der falschen Stelle und reduziert den Vorlauf, werden die Räume nicht richtig warm.

Die Fußbodenheizung gehört – wie auch Wand- und Deckenheizung – zu den Flächenheizungen. Diese kommen aufgrund ihrer großen Oberfläche mit geringen Vorlauftemperaturen von weniger als 45 °C aus. Damit eignen sie sich ideal für den Einsatz mit Wärmepumpe und Solarthermie.

Da der Vorlauf immer von der Heizungsart und dem Gebäude abhängt, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. In der Regel bewegt sich der Bereich von 75 °C bis 60 °C. Gasthermen sind häufig mit konventionellen Heizkörpern im Einsatz, eignen sich aber auch für Fußbodenheizungen. Hier sollte man eine Gasbrennwerttherme bevorzugen, die für die niedrige Rücklauftemperatur von Flächenheizungen besser geeignet sind.

: Vorlauftemperatur: Fußbodenheizung & Heizanlage richtig einstellen

Wie niedrig darf die Vorlauftemperatur sein?

Jedes Haus braucht seine eigene Heizkurve – Die Heizkennlinie sollten Sie für jedes Haus individuell einstellen lassen. Denn die optimale Vorlauftemperatur der Heizung hängt von vielen Faktoren ab. In dem einen Haus reichen maximal 35°C für behagliche Wärme aus, in dem anderen benötigen Sie dafür 80°C.

Bei einer guten Dämmung der Wände und Fenster genügt auch im Winter eine niedrige Vorlauftemperatur. Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus, in welchem der Heizkeller und die Heizkörper weit voneinander entfernt liegen, müssen Sie mit höheren Verlusten rechnen als in einem Einfamilienhaus. Im Einfamilienhaus sollte das Heizgerät idealerweise im Hauswirtschaftsraum neben der Küche stehen.

Die Heizkörper beziehungsweise sonstige Heizflächen selbst spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Sind diese großzügig ausgelegt, reicht meist eine niedrigere Vorlauftemperatur aus. Flächenheizkörper geben zudem mehr Wärme in den Raum ab als Rippenheizkörper und brauchen daher weniger Hitze.

Was passiert wenn die Vorlauftemperatur zu niedrig ist?

Was passiert, wenn bei der Heizung die Vorlauftemperatur zu niedrig ist? – Ist die Vorlauftemperatur zu niedrig eingestellt, werden die Heizkörper nicht richtig warm. Zudem muss mehr Heizungswasser im Heizkreislauf zirkulieren, um die gewünschte Raumtemperatur zu erzielen. In der Folge muss die Heizungspumpe mehr arbeiten, wodurch der Verschleiß erhöht wird und die Stromkosten steigen.

Was bringt es die Vorlauftemperatur zu senken?

Wie stelle ich die Heizkurve ein? – Die Einstellung der Heizkurve benötigt Fachkenntnisse und Erfahrung – darum ist die Einstellung durch Fachleute unbedingt zu empfehlen. Heizungsinstallateure richten die Heizkurve zunächst vorläufig ein und stimmen sie grob ab. Allgemein können niedrige Vorlauftemperaturen Heizkosten sparen, Eine Wärmepumpe etwa nutzt die Umgebungswärme und bringt sie mit Strom auf die nötige Vorlauftemperatur. Ist die Spreizung bzw. der Temperaturunterschied groß, wird viel Strom benötigt. Bei einer niedrigeren Betriebstemperatur muss weniger Energie aufgebracht werden – die Kosten sinken.

  • Eine Heizung, die mit dauerhaft niedriger Vorlauftemperatur die gewünschte Raumtemperatur schafft, spart so Kosten – und das betrifft nicht nur Wärmepumpen.
  • Bei Fußbodenheizungen und weiteren Flächenheizungen reichen wegen ihrer großen Oberfläche allgemein niedrige Temperaturen im Vorlauf.
  • Normal sind hier Temperaturen von unter 45 °C.

Da die Vorlauftemperatur großes Einsparpotenzial birgt, sollte sie unbedingt fachgerecht eingestellt werden.

Wie hoch sollte die Vorlauftemperatur bei einer brennwertheizung sein?

Vorlauf- und Rücklauftemperaturen verschiedener Heizungen –

Heizsystem Vorlauftemperatur/Rücklauftemperatur (in Grad Celsius)
Altbau 90/70 beziehungsweise 75/65
Niedertemperatur 70/50 beziehungsweise 70/55
Brennwert 60/45 beziehungsweise 55/45
Fußbodenheizung 45/35

Wie hoch muss die Vorlauftemperatur im Winter sein?

Was ist die Vorlauftemperatur? – Als Vorlauftemperatur der Heizung bezeichnet man die Heizwassertemperatur am Austritt des Wärmeerzeugers. Sie ist in der Regel hoch, wenn ein Haus viel Energie benötigt und sinkt mit steigender Effizienz. So sind in alten, ungedämmten Gebäuden mit kleinen Heizkörpern im Winter oft Werte zwischen 55 und 90 Grad Celsius nötig.

Welche Temperatur bei Gasheizung einstellen?

Als Orientierung für Wohlfühltemperaturen gelten oft folgende Werte: im Wohnraum 20 bis 22 Grad, in der Küche 18 bis 20, im Bad 23 Grad, im Schlafzimmer 16 bis 18. Senken Sie die Temperatur in einem Raum um 1 Grad, kann das die Heizkosten um etwa 6 Prozent senken.

Wie hoch Vorlauftemperatur einstellen?

Einflussfaktoren – Die Vorlauf- und Rücklauftemperaturen hängen von verschiedenen Faktoren ab, zum einen natürlich die Außentemperatur, aber eben auch die Dämmung im Haus und die Art des Heizungssystems. Entscheidend ist auch, ob mit Heizkörpern oder mit Flächenheizungen geheizt wird.

Energiestandard von Haus und Heizung Der Dämmstandard des Hauses sowie die Effizienz der Heizung spielen eine große Rolle für die Vorlauftemperatur. Bei einem alten, unsanierten Haus geht viel Wärme verloren und der Wärmebedarf ist entsprechend größer. Hier sind dann höhere Vorlauftemperaturen, unter Umständen von 75 bis zu 90 °C, notwendig. In gut gedämmten modernen Häusern reichen auch Temperaturen unter 45 °C, da das Heizwasser wenig Wärme verliert. Heizungsart Die verschiedenen Heizungsarten erfordern ebenfalls unterschiedliche Vorlauftemperaturen, damit das jeweilige System effektiv arbeiten kann. Bei Wärmepumpen schont eine niedrige Vorlauftemperatur den Kompressor und damit auch den Geldbeutel. Deshalb funktionieren Wärmepumpen auch optimal mit Flächenheizungen oder großen Heizkörpern. Denn mit hohen Vorlauftemperaturen steigen die Energiekosten. Bei Brennwertgeräten wird das Rücklaufwasser durch die entstandenen Abgase erwärmte, sodass hinterher weniger Energie benötigt wird, um wieder die gewünschte Vorlauftemperatur zu erreichen. Um aber diese Energie zusätzlich optimal nutzen zu können, sollte die Rücklauftemperatur unbedingt unter 55 Grad liegen bei Gasbrennwertgeräten und 47 Grad bei Ölheizungen, Bei zu hohen Rücklauftemperaturen sinkt die Effizienz von Brennwertthermen, Andererseits darf bei anderen Heizsystemen die Rücklauftemperatur nicht zu niedrig sein, um Korrosion durch das entstehende saure Kondensat zu vermeiden. Deshalb kann bei bestimmten Heizsystemen ( Pelletheizungen oder Heizungen mit Solarthermie ) eine sogenannte Rücklaufanhebung sinnvoll sein. Heizflächengröße Zwischen der Vorlauftemperatur und den Heizflächen besteht ein direkter Zusammenhang. Je größer die Heizfläche ist, desto geringere Vorlauftemperaturen werden benötigt. Bei einer Fußbodenheizung, die auch Niedertemperaturheizung genannt wird, sind Vorlauftemperaturen unter 45 Grad ausreichend. Die Vorlauftemperatur bei Fußbodenheizungen in modernen Gebäuden liegt in der Regel unter 35 Grad. Bei Konvektionsheizkörpern wiederum sind vergleichsweise hohe Vorlauftemperaturen notwendig, da die eher kleinen Heizkörper sonst nicht genug Wärme abgeben.

Einflussfaktoren auf die Vorlauftemperatur Tipp: Eine zu hohe Vorlauftemperatur zeigt sich erst bei der Abrechnung in höheren Energiekosten, nicht in zu warmen Räumen. Denn diese werden nicht wärmer als am Thermostat eingestellt.

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Wie finde ich die Vorlauftemperatur heraus?

Vorlauftemperatur » Heizung richtig einstellen Die Vorlauftemperatur ist ein wichtiger Bestandteil, um in Ihrem Zuhause richtig heizen zu können. Sie können sie bei Heizungsanlagen manuell einstellen, allerdings gilt es dabei, wichtige Punkte zu beachten. Was Sie über die Werte und deren Umgang wissen müssen, erläutern wir Ihnen in diesem Artikel.

  • Die richtige Vorlauftemperatur ist für ein komfortables Heizen unerlässlich. Richtig eingestellt, hilft sie, den Wohnkomfort zu erhöhen und Kosten zu sparen.
  • Zusammen mit der Rücklauftemperatur bildet sie die Heizkurve, ein wichtiges Kriterium für die richtige Einstellung. Diese sollte vom Fachmann eingestellt werden.
  • Weitere Faktoren für die optimale Einstellung sind die Außentemperatur und das jeweilige Heizungssystem.
  • Die Temperaturspanne erstreckt sich zwischen 30 und 90 Grad Celsius. Besonders niedrig ist die Temperatur bei Fußbodenheizungen.

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizwassers vor dem Eintritt in den Heizkörper. Gemessen wird sie im Thermometer des Vorlaufs. Die Vorlauftemperatur der Heizung beschreibt die Temperatur, welche das Heizwasser vor Einlaufen in die Heizkörper benötigt.

Sie ist die Ausgangstemperatur am Wärmeerzeuger, wie einem Heizkessel, der Solartherme oder Wärmepumpe. Das Einstellen der Vorlauftemperatur einer Heizung benötigt umfassendes Fachwissen © grinvalds / istockphoto.com Sie ist entscheidend bei den Energieeinsparungen einer Heizung und hängt nicht nur von Heizungssystem, sondern auch von der Qualität der Dämmung ab.

Die eingestellte Temperatur wird am Thermometer im Vorlauf, direkt nach dem Mischer gemessen. Mit Vorlauf wird der Abschnitt zwischen Verlassen des Wärmeerzeugers und Eintritt in die Heizfläche bezeichnet. Bei den Mischern sind heutzutage der 3-Wege-Mischer oder 4-Wege-Mischer üblich.

Ersterer senkt das Heizmaterial, beispielsweise Wasser, mit einem Wärmeträgermedium auf die gewünschte Temperatur herab. Der 4-Wege-Mischer hebt zudem noch die Rücklauftemperatur an. Wie hoch die passende Vorlauftemperatur sein sollte, hängt von Ihren persönlichen Heizgewohnheiten und den Außentemperaturen ab.

Generell sollte der eingestellte Wert mindestens so hoch sein, dass der Heizkörper die Heizleistung noch erbringen kann und maximal so hoch, um die nötige Heizleistung zu erbringen. Die optimale Vorlauftemperatur können Sie prinzipiell über die verschiedenen Bedienelemente Ihrer Heizungsanlage regulieren.

  • Gebäudedämmung: Je effizienter diese ist, umso niedriger kann die passende Vorlauftemperatur gewählt werden, da die Beeinflussung durch Witterungsumstände abnimmt.
  • Heizkörper-Konzept: Lange Zeit galten Konvektoren und Radiatoren als technischer Standard. Dabei bieten großflächige Heizkörper bzw. Heizanlagen wie Fußboden- oder Wandheizungen eine höhere Effizienz. In der Folge kann die Temperatur zum Heizen entsprechend niedrig gewählt werden.

Eine Heizung und die richtige Vorlauftemperatur einzustellen, setzt aufgrund dieser unterschiedlichen Faktoren umfassendes Fachwissen voraus. Eine zu hohe Temperatur einzustellen, führt in der Regel zu steigenden Heizkosten. Daher sollten Sie die Regelung einer Fachkraft überlassen.

  1. Wichtig bei der eingestellten Vorlauftemperatur ist, dass diese stets nur so hoch sein sollte, dass die maximal notwendige Heizleistung erbracht werden kann.
  2. Bei der Regelung wird die Ausgangstemperatur so lange abgesenkt, bis die notwendige Heizleistung gerade noch erreicht werden kann, um ein sinnvolles Heizen zu gewährleisten.

Jetzt Heizungsbauer in der Nähe kostenlos anfragen! Die eingestellte Vorlauftemperatur soll für die richtige Raumtemperatur durch das Heizen sorgen. Je nach Heizungssystem variiert die optimale Temperatur. Bei veralteten Anlagen mit alter Heiztechnik kann der Wert bei bis zu 90 Grad Celsius liegen.

Bei einem gut gedämmten Gebäude und der Verwendung von Radiatoren oder Konvektoren sollten 50 Grad nicht überschritten werden. Ist die Wärmedämmung schlechter, muss die Anlage auf mindestens 60 bis 65 Grad eingestellt werden. Moderne Flächenheizungen, wie die Fußbodenheizung, können sogar mit unter 30 Grad Celsius betrieben werden.

Die Einstellung sollte so geschehen, dass eine optimale Heizkurve besteht. Die Heizkurve ergibt sich aus der Vorlauftemperatur und der Rücklauftemperatur. Die Rücklauftemperatur ist die Temperatur, die nach Passieren durch den Heizkörper wieder im Wärmeerzeuger ankommt.

  • Beide Temperaturdaten werden in ein Diagramm eingetragen und bilden dann die Heizkurve.
  • TIPP: Je niedriger die Heizkurve ist, desto weniger Heizleistung ist bei kalten Temperaturen erforderlich, was sich wiederum auf den Wohnkomfort und Ihren Geldbeutel auswirkt.
  • Die Heizkurve verläuft nicht linear und muss individuell auf jedes Gebäude angepasst werden, um die bestmögliche und sparsamste Heizkraft zu erhalten.

Je nach Heizungsanlage, Gebäude und Anforderungen seitens der Bewohner kann sich die Heizkurve unterschiedlich darstellen. Ergeben sich Unterschiede bei der Heizkurve, spricht man von einer Temperaturspreizung. Je größer die Spreizung, desto höher muss die eingestellte Vorlauftemperatur eingestellt sein.

Um die Heizkurve zu bestimmen, bedarf es Fachkenntnis und Erfahrungswerte, weswegen Sie dies der Fachkraft überlassen sollten. Diese legt die eingestellte Heizkurve für Ihr Gebäude fest. Dabei ist es nicht unüblich, zu einem späteren Zeitpunkt eine individuelle Nachjustierung vorzunehmen, da sich die Fachkraft beim Einstellen zunächst auf Erfahrungswerte beruft, die allerdings nicht ihr individuelles Heizverhalten berücksichtigt.

Die eingestellte Temperatur sollte immer maximal so hoch sein, dass der Heizkörper die notwendige Heizleistung erbringen kann, um für Komfort in Ihrem Zuhause zu sorgen. Allerdings sollte sie auch so gering wie möglich ausfallen, sodass die Heizleistung gerade noch erbracht werden kann.

Der Zusammenhang zwischen der Ausgangstemperatur am Wärmeerzeuger und der Außentemperatur ist in der Heizkurve abzulesen. Demnach variiert ersterer je nach letzterer. Eine kalte Jahreszeit mit Außentemperaturen im Minusbereich erfordert eine höhere Heizleistung und damit auch eine hohe Vorlauftemperatur,

An milderen Tagen kann die Einstellung gesenkt werden, da Sie nicht so viel heizen müssen. Eine niedrige Betriebstemperatur ist deshalb sinnvoll, da Sie Heizkosten sparen können. Denn ein Gerät wie beispielsweise die Wärmepumpe nutzt Strom zur Erwärmung.

Je weniger Energie es dafür aufbringen muss, desto geringer sind Ihre Kosten. Apropos geringe Kosten: Eine Möglichkeit, Kosten zu sparen, ist das Absenken der Heizung in der Nacht. Die Nachtabsenkung der Heizkörper und Wärmepumpe wird bei modernen Anlagen immer mehr durch Smart-Home-Konzepte ersetzt. Das System erkennt, wann die Bewohner außer Haus, auf dem Nachhauseweg oder im Bett sind.

Doch Vorsicht : Eine zu niedrige Einstellung kann dazu führen, dass die Heizung den Raum nicht richtig beheizt und sich die gewünschte Raumtemperatur nicht einstellt. TIPP: Ist die Temperatur im Wärmeerzeuger zu hoch, werden die Räume nicht automatisch überhitzt, da die Thermostate als Begrenzer einschreiten.

Sie spüren es bei der Heizkostenabrechnung nur im Portemonnaie. Bei der benötigen Sie keine hohe Vorlauftemperatur. Sie können bereits mit Werten von 25 Grad Celsius für eine gemütliche Raumtemperatur sorgen. Bei Flächenheizungen wie der Fußbodenheizung oder der Wandheizung können Sie die Temperatur ohne Probleme auf unter 35 Grad Celsius einstellen lassen.

Mit einem modernen Heizungskonzept in einem erstklassig gedämmten Niedrigenergiehaus kann die optimale Vorlauftemperatur sogar auf knapp über die maximal gewünschte Raumtemperatur eingestellt werden, also um die 25 Grad Celsius. Einen Wert von 55 Grad Celsius sollte die Ausgangstemperatur am Wärmeerzeuger nicht übersteigen,

Bei diesem Heizsystem hat die Ausgangstemperatur eine größere Bedeutung als bei herkömmlichen Heizungen, da sie direkt auf die Oberflächentemperatur des Bodens wirkt, den Sie mit Ihren Füßen berühren. Ein Zu-Kalt oder Zu-Warm macht sich direkt bemerkbar. Daher sollte die Oberflächentemperatur des Fußbodenbelags für den eigenen Komfort nur ein paar Grad über der Raumtemperatur liegen.

Jetzt Heizungsbauer in der Nähe kostenlos anfragen! Bei der Fußbodenheizung ergibt sich, wie bei der herkömmlichen Heizung, eine Heizkurve. Diese dient als Wert, um gemeinsam mit der Außentemperatur die Ausgangstemperatur am Wärmeerzeuger einzustellen.

  • Dazu kommen der Transportweg des Heizwassers, die Dämmun g und die Heizkörpergröße als Faktoren bei der Einstellung der optimalen Vorlauftemperatur,
  • Zur korrekten Regelung wird Fachwissen benötigt.
  • Wenn Sie sich unsicher fühlen, sollten Sie einen Fachmann beauftragen.
  • Prinzipiell gilt: Je größer die Heizflächen sind, desto näher kann die niedrige Vorlauftemperatur an der gewünschten Raumtemperatur liegen.

Bei Flächenheizungen wird die passende Vorlauftemperatur meist durch eine Wärmepumpe erzeugt. So kann der notwendige Wert für den Heizkörper auf unter 30 Grad Celsius abgesenkt werden. Dadurch können Sie Energiekosten sparen. Eine Fachkraft mit der Einstellung der Vorlauftemperatur zu beauftragen, macht Sinn.

  1. Denn sie kann die notwendige Höhe für den gewünschten Heizeffekt berechnen und regulieren.
  2. Der richtige Wert ist von verschiedenen Faktoren abhängig.
  3. Wenn Sie die gewünschte Temperatur manuell einstellen, wird sich unter Umständen die Raumtemperatur erhöhen, aber auch Ihr Energiebedarf und damit Ihre Heizkosten.

Eine Fachkraft kann unter Umständen auch auf Schwachpunkte des Heizsystems hinweisen, die Sie ausmerzen können.

Welche Vorlauftemperatur hat eine Wärmepumpe?

Bis zu welcher Vorlauftemperatur ist die Installation einer Wärmepumpe sinnvoll? – Wärmepumpen arbeiten am effizientesten, wenn sie das Temperaturniveau der aus der Umwelt aufgenommenen Wärme nur um wenige Grad anheben müssen. Optimal ist deshalb der Betrieb mit einer Temperatur von etwa 30 °C.

  • Ein wirtschaftliches Arbeiten ist für eine Wärmepumpe noch bei Vorlauftemperaturen bis maximal 50 °C möglich, jedes zusätzliche Grad mindert jedoch die Leistungszahl des Gerätes.
  • Aus dieser ergibt sich im Jahresdurchschnitt die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ), welche anzeigt, wie viele Kilowattstunden (kWh) Wärmeenergie die Wärmepumpe mithilfe einer kWh Strom bereitstellen kann.

Die JAZ entscheidet unter anderem darüber, ob ein bestimmtes Gerät staatlich gefördert wird. Aber auch dann, wenn sich die Vorlauftemperatur nicht auf maximal 50 °C senken lässt, können bestimmte Wärmepumpen eingesetzt werden. Hochtemperatur-Wärmepumpen liefern Temperaturen von bis zu 100 °C, verfügen dafür jedoch über eine niedrigere Leistungszahl und JAZ.

Wie hoch sollte die Heizkurve eingestellt sein?

Heizkurve einstellen: Zeitaufwendige Maßnahme, die sich auszahlt – Das Einstellen der Heizkurve ist eine Maßnahme, die rund eine Heizsaison in Anspruch nimmt und daher zeitaufwendig ist. Durch die optimale Einstellung der Vorlauftemperatur im Heizsystem erreichen Sie jedoch eine spürbare Reduzierung der Energiekosten.

  1. Doch nicht nur Ihr Geldbeutel, sondern auch die Umwelt profitiert von der Maßnahme: Jeder eingesparte Kubikmeter Gas und jeder Liter Heizöl tragen dazu bei, dass weniger klimaschädliches CO 2 emittiert und die Umwelt geschont wird.
  2. Heizen Sie mit emissionsarmen Technologien wie der Wärmepumpe, verstärken Sie den Effekt zusätzlich.

Über den Autor Andreas Wurm absolvierte seinen Bachelor of Science in Maschinenbau an der RWTH Aachen University und schloss einen Master in Energietechnik (Spezialisierung Erneuerbare Energien) an derselben Universität an. Nach seinem Studium war er von 2014 bis 2016 Projektingenieur in der Branche Heizungs- und Klimatechnik.

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Welche Heizkurve im Winter?

Der Zustand des Gebäudes beeinflusst die Einstellung – Die Charakteristik der Kennlinie hängt in der Regel vom Haus und dem installierten Heizsystem ab. Vor allem alte und unsanierte Gebäude verlieren im Winter viel Wärme über ihre Hülle. Wer hier die Heizkurve richtig einstellen möchte, sollte dabei eine steile Kennlinie wählen.

Wie viel Grad bei Heizung auf 3?

2. Das Thermostatventil nicht voll aufdrehen – Es ist kalt im Zimmer? Egal, ob Ihr den Heizkörper auf 5 oder auf 3 stellt, der Raum heizt gleich schnell auf. Nur auf 5 wird viel mehr Energie verbraucht. Denn die Stufen des Thermostatventils dienen nur der Aussteuerung der Höchsttemperatur.

Wie Gastherme sparsam einstellen?

Gastherme mit Regelung einstellen – Hat Ihre Gastherme eine zusätzliche Regelung, müssen Sie Ihre Einstellungen über diese vornehmen.

Mittels Regelung können Sie Heizzeiten bzw. Intervalle einstellen. Außerdem können Sie darüber auch die gewünschte Temperatur innerhalb Ihrer Räume einstellen. Um mit Hilfe der Temperatureinstellung effizient zu heizen, müssen Sie die Heizung im Führungsraum (d.h. dem Raum, in dem sich das Thermostat befindet) voll aufdrehen. Tun Sie dies nicht, wird die Heizung nicht automatisch nach Erreichen der Temperatur abschalten.

Wie stelle ich meine Gasheizung richtig ein?

Heizungsthermostat einfach erklärt – Finden Sie heraus, welche Thermostateinstellung für eine angenehme Wohnraumtemperatur sorgt. Das ist nicht ganz so einfach, da Sie auf den Thermostaten in der Regel keine Temperaturangaben, sondern Zahlen zwischen 1 und 5 finden.

Als Faustregel gilt: Stufe 3 entspricht ungefähr 20° Celsius, Dieser Wert kann aber variieren und hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter des Thermostats oder Standort des Heizkörpers ab. Wenn Sie Ihre ideale Thermostat-Einstellung gefunden haben, dann drehen Sie immer maximal bis zu dieser Einstellung auf.

So sparen Sie Energie und bares Geld.

Welche Vorlauftemperatur bei 20 Grad?

Außentemperatur – Nun handelt es sich bei der Vorlauftemperatur um keinen festen Wert, der während des gesamten Heizbetriebs gleichbleibt. Vielmehr ist er an die Außentemperatur gekoppelt, Denn bei +15 Grad Celsius sind die Wärmeverluste im Haus ja weniger stark als bei -5 Grad Celsius.

Daher muss die Vorlauftemperatur mit sinkender Außentemperatur ansteigen, Der Zusammenhang der beiden Größen ist allerdings kein linearer, da die Heizflächen nicht mit jedem Grad, um das die Außentemperatur sinkt, auch in gleichem Maße die Wärmeabgabe anhebt. Stattdessen geschieht die Zuweisung der Vorlauftemperatur in Form einer gekrümmten Kennlinie, der sogenannten Heizkurve,

Diese definiert, wie stark in Abhängigkeit von der, über einen oder mehrere Fühler gemessenen, Außentemperatur geheizt werden muss. Eine Heizkurve weist jeder Außentemperatur eine Vorlauftemperatur zu. Ihre Steilheit (Neigung) hängt dabei vom Wärmeverteilsystem ab. | Grafik: Wikipedia Der Fußpunkt der Heizkurve markiert dabei jene Außentemperatur, ab der das Heizen erforderlich ist.

  • Bestimmt wird er vom energetischen Zustand des Hauses, da ja unsanierte Gebäude schneller auf Witterungsschwankungen reagieren als gut gedämmte.
  • Als Endpunkt fungiert die tiefste zu erwartende Außentemperatur.
  • Die Neigung der Kennlinie beschreibt die durch eine Änderung der Außentemperatur zu erfolgende Änderung der Vorlauftemperatur – also die Heizintensität.

Hierbei spielt wiederum das Wärmeverteilsystem eine Rolle. So bedarf es zur Bereitstellung der gleichen Raumtemperatur bei Heizkörpern eine höhere Vorlauftemperatur als bei Fußbodenheizungen. Demnach ist die Neigung auch bei einer mit Heizkörpern betriebenen Wärmepumpe höher.

Neigungsberechnung Heizkörper Fußbodenheizung
Differenz zwischen Vorlauf- und Raumtemperatur 70 – 20 = 50 °C 40 – 20 = 20 °C
Differenz zwischen Raum- und Außentemperatur 20 – (-15) = 35 °C 20 – (-15) = 35 °C
Verhältnis der beiden Werte 50 / 35 = 1,43 20 / 50 = 0,57
Neigung ~1,4 ~0,6

Bei gut gedämmten Gebäuden mit Fußbodenheizung verläuft die Heizkurve also flach und tief – sprich: die Vorlauftemperatur ist niedrig und steigt nur langsam an, da auch bei niedrigen Außentemperaturen nicht allzu stark geheizt werden muss. Unsanierte Altbauten mit Heizkörpern hingegen haben eine steile und hohe Heizkurve,

Was bringt die Nachtabsenkung?

Auswirkung der Dämmung auf die Nachtabsenkung – Der Energiebedarf von Häusern ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gesunken, nicht zuletzt aufgrund verbesserter Dämmung und effizienterer Heizanlagen. Für Neubauten gibt der Gesetzgeber einen Mindeststandard für die Energieeffizienz eines Hauses vor.

Laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) muss ein Haus so konzipiert sein, dass der Bedarf an Primärenergie maximal 60 kWh/m2a (Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr) beträgt. Die KfW fördert Neubauten und energetische Sanierungen, wenn das Gebäude eine bessere Energieeffizienz aufweist als der gesetzliche Mindeststandard.

Ein KfW-Effizienzhaus 55 beispielsweise benötigt nur 55 % der Energie im Vergleich zum Referenzwert des GEG. Für die Nachtabsenkung hat die Qualität der Dämmung eine deutliche Auswirkung: In gut gedämmten Häusern und Wohnungen sinkt die Temperatur nachts nur sehr langsam, sodass die Heizung am nächsten Morgen kaum zusätzliche Aufheizarbeit zu leisten hat.

Die Nachtabsenkung macht in diesem Fall wenig Sinn bzw. sorgt für nahezu keine Einsparung. (Im Falle einer Wärmepumpe in Verbindung mit Fußbodenheizung oder einer Brennwertheizung können sich im Einzelfall sogar Mehrkosten ergeben.) Anders verhält es sich bei schlecht gedämmten Gebäuden wie unsanierten Altbauten: Diese kühlen über Nacht schnell aus und müssen am nächsten Morgen stark aufgeheizt werden.

Da das Aufheizen in kurzer Zeit möglich ist, die Heizanlage aber mehrere Stunden Pause hatte, kann sich die Nachtabsenkung lohnen.

Wie erkennt die Heizung die Raumtemperatur?

Gut zu wissen: Woher weiß die Heizung im witterungsgeführten Betrieb, wie warm sie es machen soll? Regler aufdrehen, der Heizkörper wird warm und schnell ist die Wohlfühltemperatur im Raum erreicht. Doch warum ist das eigentlich so? Und woher weiß meine Heizung eigentlich, wie viel sie heizen muss? Solltet Ihr kein extra Thermostat im Wohnbereich montiert haben (beispielsweise an einer Wand oder im Flur), dann stellt Ihr die gewünschte Raumtemperatur an der Regelung der Heizungsanlage ein; den sogenannten Raumtemperatur-Sollwert.

  • Also die Temperatur, die im Raum erreicht werden soll,
  • Die Anlage rechnet dann eigenständig die nötige Vorlauftemperatur aus.
  • Dies geschieht anhand der Außentemperatur, der eingestellten sowie eben der Raumsoll-Temperatur.
  • Dabei ermittelt der Feuerungsautomat aus dem Vorlauftemperatur-Soll- und dem -Istwert den Modulationsgrad und steuert dementsprechend den Wärmeerzeuger und regelt die Kesseltemperatur.

Hat die Anlage dann den errechneten Vorlauftemperatur-Sollwert erreicht, um ausreichend heißes Wasser in die Heizkörper zu schicken, schaltet sie wieder ab sobald der Wärmebedarf des Gebäudes über die Heizflächen gedeckt ist. Geregelt wird also über den Vorlauf bzw.

Die Kesseltemperatur. Bei Anlagen mit Mischer geht dies so noch exakter als bei einem ungeregelten Heizkreis. Hierbei besteht ein weiterer Vorteil darin, dass mehrere Heizkreise mit unterschiedlichen Vorlauftemperaturen sowie Heizzeiten unabhängig voneinander betrieben werden können. Noch Fragen? Dann rein damit in die Kommentare.

Einen Überblick über die Heizkennlinie findet Ihr übrigens in der Community oder auf der, : Gut zu wissen: Woher weiß die Heizung im witterungsgeführten Betrieb, wie warm sie es machen soll?

Ist es günstiger die Heizung an zu lassen?

Beim Verlassen der Wohnung: Heizung anlassen oder ausschalten? Wenn man nur die Energie betrachtet, ist es günstiger, die Heizung abzustellen. Es stimmt zwar, dass das Wiederaufheizen der Räume viel Energie kostet, weil ja auch die Wände abgekühlt sind, trotzdem braucht es eben nicht so viel, wie wenn man durchheizen würde.

  1. Das ist auch logisch, denn: Wir müssen in jedem Fall so viel heizen, wie die Wohnung an Wärme in der Zwischenzeit verliert.
  2. Und die Wohnung und auch die Wände geben immer Wärme nach draußen ab.
  3. Dieser Wärmeverlust ist sogar umso größer, je größer der Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außentemperatur ist.

Halte ich die Temperatur in der Wohnung bei 20 Grad, ist der Wärmeverlust höher als wenn ich die Heizung ausstelle.

Wann lohnt es sich Gasheizung auszuschalten?

Ausschalten erfordert längeren Vorlauf am Morgen – Wenn Sie Ihre Heizung nachts ausschalten, sinkt die Raumtemperatur rapide ab. Dadurch kühlen Decken und Wände stark aus. Um am nächsten Tag wieder die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, müssen Sie daher mehr heizen. Die über Nacht erzielte Einsparung wäre somit dahin.

Wie heize ich am günstigsten mit Gas?

Richtige Raumtemperatur finden – Schon wenige Grad können beim Energieverbrauch einen großen Unterschied machen. Im Wohnbereich reicht meist eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius. In der Küche sind für gewöhnlich rund 18 Grad, im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad Celsius ausreichend.

  • Älter sollte es dort aber nicht werden, denn dann steigt das Schimmelrisiko.
  • Im Bad darf es etwas wärmer sein, 22 Grad Celsius sind hier ideal.
  • Nachts kann man die Heizung generell herunter drehen.
  • Die Temperatur in Wohn- und Arbeitsräumen kann nachts um 4 bis 5 Grad Celsius gesenkt werden.
  • Das kann einige Prozent Heizenergie sparen).

Je besser ein Gebäude gedämmt ist desto besser auch für das Einsparen von Heizenergie. Drohende Schimmelbildung an kalten Wandoberflächen und Komfort setzen dem Absenken der Raumtemperatur aber Grenzen (siehe unten).

Was passiert wenn die Heizkurve zu niedrig ist?

Was bewirkt die Heizkurve genau? –

  • Wenn es im Winter richtig kalt ist und die Temperaturen im Minusbereich liegen, ruft die Heizung ihr volles Potenzial ab und stellt eine hohe Vorlauftemperatur bereit.
  • Wenn der Heizbedarf bei Außentemperaturen im Plusbereich hingegen gering ist, wird die Vorlauftemperatur abgesenkt und der Energieverbrauch reduziert.
  • Der Grund für diese Vorgehensweise liegt in der starken Abhängigkeit des Energieverbrauchs von der Vorlauftemperatur. Je höher das Temperaturniveau im Vorlauf ist, desto mehr Energie verbraucht der Heizkessel.
  • Moderne Gebäude sind aus diesem Grund häufig mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Dank ihrer großen Fläche arbeitet sie mit einer sehr geringen Vorlauftemperatur und braucht entsprechend wenig Energie.

Beim Einstellen der Heizkurve ist darauf zu achten, dass die Vorlauftemperatur weder über- noch unterdimensioniert ist. Wenn die Temperatur höher als notwendig angesetzt wird, geht wertvolle Energie verloren. Wenn sie hingegen zu gering angesetzt wird, erreichen die Wohnräume im Winter nicht die gewünschte Temperatur.

Wie hoch sollte die Heizkurve eingestellt sein?

Anleitung: Der Weg zur optimalen Heizkurve – Wie bereits beschrieben sollten Sie die einzelnen Raumtemperaturen über einen Zeitraum von mehreren Tagen überprüfen und auswerten. Am besten ändern Sie die Parameter immer einzeln und nicht mehr als um 10 Prozent des Wertes bzw.