Wie Hoch Wird Der Strompreis Steigen?

Wie Hoch Wird Der Strompreis Steigen
Die Strompreise explodieren – Strom wird immer teurer. Der Strompreis für Haushalte hat sich in den letzten zwanzig Jahren mehr als verdoppelt. Das ist eine Verteuerung von über 4% jährlich. Im Durchschnitt des Jahres 2021 kostete eine Kilowattstunde bereits stolze 32,16 Cent.

Das ist mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2000: Da kostete die Kilowattstunde gerade einmal 13,94 Cent. Das geht aus den Statistiken des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. Ende 2022 explodierte der Strompreis regelrecht und schwellte auf 43 Cent an. Die reale Entwicklung war damit deutlich drastischer als angenommen.

Mittlerweile liegt der Strompreis bei 40 Cent pro kWh (mit Strompreisbremse, Stand: April 2023). Preise für Stromverbrauch von 3.500 kWh im Jahr. Der Preis für 2020 enthält 19% MwSt. Quelle: BDEW (Stand: April 2022)

Wie hoch steigt der Strompreis 2023?

So gehst Du vor –

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Ein Anbieterwechsel kann Dich nicht vor steigenden Preisen bewahren. Senke Strom­kos­ten effektiv, indem Du Strom sparst oder eigenen Solarstrom nutzt.

Strom ist teuer. Deutschland ist eines der Länder mit den höchsten Strompreisen, nicht nur im europäischen Vergleich, sondern auch weltweit. Doch woran liegt es, dass die Elektrizität, die bei uns ganz selbstverständlich und zuverlässig aus der Steckdose kommt, so viel kostet? Antworten findest Du in diesem Ratgeber – und wir erklären Dir auch, wohin sich die Preise in den nächsten Jahren vermutlich entwickeln werden.

Die gute Nachricht zuerst : 2023 gibt es in Deutschland eine Strompreisbremse, Sie deckelt 80 Prozent Deines aktuell prognostizierten Jahresverbrauchs auf einen Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde. Für viele Verbraucher mildert das die stark steigenden Strompreise 2023 etwas ab. Wie das im Einzelnen funktioniert und was es Dir konkret einbringt, liest Du im Ratgeber zu Gas- und Strompreisbremse,

Außerdem wichtig : Preiserhöhungen beim Strom sind 2023 nur eingeschränkt möglich, Den Arbeitspreis, also den Preis pro Kilowattstunde Strom, darf Dein Anbieter nur unter bestimmten Voraussetzungen erhöhen. Strenge Regeln gelten zudem für Preisanpassungen des jährlichen Grundpreises, den Du meist auch mit dem monatlichen Abschlag bezahlst.

Wie teuer wird Strom in Zukunft?

Wie hat sich der Strompreis für Haushalte entwickelt? – Stromkunden zahlten 2022 deutlich mehr als 2021 für Strom, denn die Stromanbieter haben die Endkundenpreise immer wieder erhöht. So zahlten Haushalte 2021 im Schnitt 31,9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Strom, im Januar 2022 waren es bereits 34,6 Cent (s.

Grafik unten), im April schon gut 37 Cent. Mit der Abschaffung der EEG-Umlage sank der Preis pro kWh auf gut 32,7 Cent. Doch längst haben einige Stromanbieter die Preise aufgrund der höheren Einkaufsspreise wieder erhöht. Wie das Fachportal „Strom-Report” ausgerechnet hat, lag der Durchschnittspreis bei Neuverträgen Anfang September 2022 bei 41 Cent pro kWh,

Betrachtet wurden zehn deutsche Großstädte.

Werden die Strompreise noch weiter steigen?

Wie stark steigen die Strompreise in der Zukunft? – Wie sich die Strompreise in Zukunft entwickeln, ist unsicher. Aber die Tendenz zeigt eher nach oben als nach unten. Ein Gutachten der Unternehmensberatung BCG für den Industrieverband BDI aus dem Jahr 2021 schätzt: Allein bis 2030 sollen die Strompreise für Privatkunden um 13% steigen – und das ohne Inflation. Grafik: Enpal, Quelle: Statista Die Preisexplosion hat mehrere Gründe. Dazu zählen u.a. die extrem gestiegenen Preise für Kohle und Erdgas an den Weltmärkten. Seit dem Winter 2021 kommt es vor allem zu Engpässen beim Gas, da Russland seine Lieferung verknappt.

  1. Zusätzlich müssen die Betreiber von Kohle- und Gaskraftwerken deutlich mehr für die Emissionsrechte bezahlen, um Treibhausgase ausstoßen zu dürfen.
  2. Die Emissionsrechte werden in der EU gehandelt, und ihre gesamte Menge sinkt mit der Zeit.
  3. Das macht die Zertifikate immer knapper.
  4. Die Preise für die Zertifikate haben sich von 2020 bis 2021 mehr als verdoppelt.
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Das macht die Verschmutzung der Atmosphäre immer teurer – aber auch den Strompreis für die Kunden. Auch die Entgelte für die Nutzung der Stromnetze dürften tendenziell steigen. Denn: Der Ausbau des Stromnetzes ist teuer. Der Netzentwicklungsplan 2019 veranschlagte Investitionen von 52 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030.

Die Erweiterung und Modernisierung der Stromnetze finanzieren die Verbraucher über ihre Stromrechnung. Die allgemeine Inflation lässt die Preise ohnehin steigen. Die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt rechnet auf lange Sicht mit einer Ziel-Inflationsrate von nahe 2% pro Jahr. Laut deutscher Bundesbank gab es allerdings allein im Jahr 2021 eine Teuerung von 3,2%, im Jahr 2022 sollen es 3,6% sein.

Diese allgemeine Teuerung macht auch vor der Stromrechnung nicht Halt. Die Politik versucht, die staatlichen Preisbestandteile zu reduzieren, um die Strompreise für Haushalte und Gewerbe zu stabilisieren. So soll etwa die EEG-Umlage abgeschmolzen werden.

Wird Strom günstiger als Gas?

Wenn du ein neues Heizsystem brauchst, gibt es viele Dinge zu beachten und zu vergleichen. Einer der wichtigsten Faktoren sind die Kosten. Im Vergleich zwischen Gas und Elektrizität wird Gas traditionell als die billigere Art des Heizens angesehen, schließlich ist eine Kilowattstunde Gas deutlich günstiger als die gleiche Menge Strom.

Wie entwickelt sich der Strompreis langfristig?

Die Strompreisentwicklung 2014 hat zum ersten Mal seit Jahren mit einer Tendenz nach unten abgeschlossen. Zuvor waren die Stromkosten für Privathaushalte über Jahre hinweg immer nur gestiegen, was die Stromanbieter stets mit der steigenden EEG-Umlage begründeten.

Es gab zwar immer einige Anbieter, die ihre Preise auch nach Anstieg der Umlage stabil hielten, doch mit der leichten Senkung der EEG-Umlage im Herbst 2014 haben erstmals einige Stromversorger ihre Tarife gesenkt. Für Privathaushalte in Deutschland ist d er durchschnittliche Strompreis seit dem Jahr 2000 von 13,94 auf 34,64 Cent pro Kilowattstunde in 2022 gestiegen.

Dies wiederum entspricht einer Steigerung von 148% beziehungsweise 6,4% pro Jahr. Während kurzfristige Voraussagen über Preistrends beim Strom vergleichsweise einfach sind, ist für die langfristige Strompreisentwicklung die Prognose weitaus schwieriger.

Sollte man jetzt den Stromanbieter wechseln?

Wechseln lohnt sich wieder – 2023 lohnt es sich wieder, die Preise für Stromtarife zu vergleichen. Nach einem sehr teuren Jahr 2022 zeigt die Preiskurve nun nach unten. Verlangt Dein Anbieter mehr als 40 Cent pro Kilowattstunde, kannst Du ein günstigeres Angebot finden,

Nutze dazu gern unseren Finanztip-Stromrechner weiter unten. Hast Du ein besseres Angebot entdeckt, kannst Du den Anbieter wechseln – achte aber darauf, wie lange Du noch an Deinen bisherigen Vertrag gebunden bist und wie lang die Kündigungsfrist ist. Wenn Du eine Preiserhöhung bekommen hast, kannst Du dagegen immer außerordentlich kündigen und den Tarif wechseln.

Preiserhöhungen beim Strom sind 2023 übrigens nur eingeschränkt möglich, Den Arbeitspreis, also den Preis pro Kilowattstunde Strom, darf Dein Anbieter nur unter bestimmten Voraussetzungen erhöhen. Den jährlichen Grundpreis, den Du meist auch mit dem monatlichen Abschlag bezahlst, darf Dein Anbieter in diesem Jahr überhaupt nicht erhöhen.

See also:  Wie Hoch Ist Die Km Pauschale 2022?

Wie entwickelt sich der Strompreis in den nächsten 10 Jahren?

Lag er 2010 noch bei durchschnittlich 23,69 ct/kWh (Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh), liegt er zu Beginn des Jahres 2020 bereits bei 31,37 ct/kWh. Das ist eine Preissteigerung von mehr als 30 % innerhalb von 10 Jahren.

Wie entwickelt sich der Strompreis 2024?

Strompreis: Prognose für 2023, 2024 und später – Wer für die kommenden Jahre mit einer Entspannung auf dem Strommarkt und sinkenden Preisen rechnet, könnte enttäuscht werden. Der Strommarkt-Experte Mirko Schlossarczyk vom Beratungsunternehmen Enervis geht nicht davon aus, dass die Strompreise für Haushalte in den kommenden Jahren wieder auf das Niveau vor dem Ukraine-Krieg sinken werden.

Er rechnet damit, dass die Verbraucherpreise 2023 und 2024 im Schnitt deutlich über 40 Cent je Kilowattstunde brutto betragen werden. Auch in den Jahren danach würden 40 Cent wohl nicht unterschritten, vereinzelt seien sogar 50 Cent möglich, sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa. „Wir sehen auch langfristig an den Energiehandelsmärkten ein konstant hohes Preisniveau,” Zwar könnten die Großhandels-Strompreise infolge eines perspektivisch sinkenden Gaspreisniveaus und dem verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien künftig auch wieder deutlicher zurückgehen.

Den spürbar größeren Anteil am Endkundenpreis hätten allerdings Abgaben, Umlagen, Entgelte und Steuern, „32 Cent in den kommenden Jahren werden wir allein wegen des derzeit vergleichsweise hohen Großhandelsstrompreisniveaus und bereits angekündigter Erhöhungen der Netzentgelte nicht mehr sehen.”

Was kostet Strom aktuell?

Mehr rund um Strom – Nachrichten Ratgeber Themen FAQ

  • Was kostet 1 kWh Strom? 1 Kilowattstunde (kWh) Strom kostet durchschnittlich knapp 30 Cent. Das ist jedoch nur ein grober Schätzwert. Wichtig zu beachten: Die meisten Stromversorger geben einen „Arbeitspreis” in Cent pro Kilowattstunde (kWh) an. Hinzu kommt noch ein monatlicher fester Grundpreis, der unabhängig vom Verbrauch berechnet wird. Wer ermitteln möchte, was 1 Kilowattstunde (kWh) bei einem Stromversorger kostet, muss diesen Grundpreis berücksichtigen. Der jährliche Stromverbrauch wird mit dem Arbeitspreis multipliziert und das Ergebnis mit dem jährlichen Grundpreis addiert. Anschließend wird das Ergebnis durch den jährlichen Stromverbrauch in kWh dividiert. Das Ergebnis sind die effektiven Kosten pro 1 Kilowattstunde (kWh) Strom.
  • Ich habe noch nie gewechselt. Wer beliefert mich aktuell? Wer noch nie gewechselt hat, wird vom sogenannten Grundversorger beliefert. Dabei handelt es sich um das örtliche Stromversorgungsunternehmen, beispielsweise die Stadtwerke. Wenn Sie auch noch nie den Tarif bei diesem Stromversorger gewechselt haben, werden Sie zu den Bedingungen der Grundversorgung beliefert. Die Grundversorgung kann kurzfristig gekündigt werden – das übernimmt der neue Stromanbieter für Sie.
  • Wann ist Strom billiger: Bei Tag oder bei Nacht? Die allermeisten Stromtarife haben einen einheitlichen Preis pro Kilowattstunde, der unabhängig von der Tageszeit ist. Darauf sind auch die meisten Stromzähler ausgelegt. Es gibt Stromtarife, bei denen der nachts verbrauchte Strom zwischen 10 und 20 Prozent günstiger ist. Dafür ist ein Doppeltarifzähler notwendig. Das lohnt sich vor allem für Verbraucher mit Nachtspeicherheizungen.
  • Was ist eine eingeschränkte Preisgarantie? Eine eingeschränkte Preisgarantie begrenzt sich auf den Energiekostenanteil sowie die Netznutzungsentgelte, nicht aber auf sämtliche Steuern, Abgaben und Umlagen. Bei Änderungen von Steuern, Abgaben oder Umlagen können die Preise entsprechend angepasst werden. Im Gegensatz dazu gibt es die vollständige Preisgarantie, in der auch Umlagen und Abgaben enthalten sind. Nur Änderungen der Mehrwert- und der Stromsteuer dürfen direkt weitergegeben werden. Weniger umfassend als die eingeschränkte Preisgarantie ist die „Energiepreisgarantie”: Hier wird nur der Energiekostenanteil des Gesamtpreises garantiert. Änderungen bei Netzentgelten oder im Bereich der Steuern und Abgaben können vom Anbieter direkt weitergegeben werden.
See also:  Wie Hoch Dürfen Mahngebühren Sein?

Das sagen unsere Kunden Erfahren Seit 1998 haben unsere Experten über 8 Millionen Verbrauchern beim Vergleichen und Sparen geholfen. Zuverlässig Sie können bei Verivox stets auf aktuelle Tarifangebote und einen mehrfach ausgezeichneten Kundenservice vertrauen. Transparent Wir finanzieren uns durch Provisionen und sind dennoch unabhängig – dank unserer größtmöglichen Marktabbildung.

Wie entwickeln sich die Strompreise 2024?

Strompreis: Prognose für 2023, 2024 und später – Wer für die kommenden Jahre mit einer Entspannung auf dem Strommarkt und sinkenden Preisen rechnet, könnte enttäuscht werden. Der Strommarkt-Experte Mirko Schlossarczyk vom Beratungsunternehmen Enervis geht nicht davon aus, dass die Strompreise für Haushalte in den kommenden Jahren wieder auf das Niveau vor dem Ukraine-Krieg sinken werden.

  1. Er rechnet damit, dass die Verbraucherpreise 2023 und 2024 im Schnitt deutlich über 40 Cent je Kilowattstunde brutto betragen werden.
  2. Auch in den Jahren danach würden 40 Cent wohl nicht unterschritten, vereinzelt seien sogar 50 Cent möglich, sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa.
  3. Wir sehen auch langfristig an den Energiehandelsmärkten ein konstant hohes Preisniveau,” Zwar könnten die Großhandels-Strompreise infolge eines perspektivisch sinkenden Gaspreisniveaus und dem verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien künftig auch wieder deutlicher zurückgehen.

Den spürbar größeren Anteil am Endkundenpreis hätten allerdings Abgaben, Umlagen, Entgelte und Steuern, „32 Cent in den kommenden Jahren werden wir allein wegen des derzeit vergleichsweise hohen Großhandelsstrompreisniveaus und bereits angekündigter Erhöhungen der Netzentgelte nicht mehr sehen.”

Was kostet 1 kWh Strom 2023 bei Vattenfall?

25 Prozent mehr: Vattenfall erhöht die Strompreise in Berlin und Hamburg – Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen Das Vattenfall-Logo ist im Stadtteil Lichterfelde in Berlin vor einem Abgasturm des Heizkraftwerkes der Vattenfall Europe AG zu sehen. © Quelle: Daniel Naupold/dpa Kundinnen und Kunden des Stromanbieters Vattenfall in Berlin und Hamburg müssen sich auf deutliche Preiserhöhungen einstellen.

  • In beiden deutschen Großstädten steigen die Strompreise um 25 Prozent, teilte das Unternehmen mit.
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  • Der Stromanbieter Vattenfall erhöht in Berlin und Hamburg zum Februar erneut die Preise.
  • Undinnen und Kunden müssen demnach ab Februar rund 25 Prozent mehr Zahlen.

Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit steigenden Beschaffungskosten und Netzentgelten. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Ein durchschnittlicher Berliner Haushalt mit einem Jahresverbrauch von rund 2200 Kilowattstunden zahlt ab dann etwa 17 Euro mehr im Monat, wie Vattenfall am Mittwoch mitteilte,

Das entspreche einer Steigerung von 25 Prozent. Zuletzt hatte Vattenfall in der Hauptstadt die Preise zum Oktober erhöht. Das Unternehmen verweist auf hohe Kosten, etwa die zum Januar steigenden Entgelte für die Nutzung des landeseigenen Berliner Stromnetzes. Konkret steigt der Verbrauchspreis in der Grundversorgung von 33,12 Cent pro Kilowattstunde auf 41,41 Cent.

Den Grundpreis erhöht das Unternehmen von 7,49 Euro auf 9,50 Euro.