Doppelbesteuerung Rente Wer Ist Betroffen?

Doppelbesteuerung Rente Wer Ist Betroffen
Rentensteuer – soviel müssen Empfängerinnen und Empfänger bisher an das Finanzamt abtreten – Personen, die vor zwei Jahren, also im Jahr 2021, in Rente gegangen sind, müssen 81 Prozent ihrer Rentenzahlungen mit ihrem individuellen Steuersatz versteuern.

Wen betrifft die Doppelbesteuerung von Renten?

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Erstellt: 07.09.2022, 14:01 Uhr Kommentare Teilen Im dritten Entlastungspaket bekräftigt die Regierung das Verhindern der Doppelbesteuerung der Rente. Rentner:innen bleiben so Tausende von Euros erspart. Frankfurt/Berlin – Die Ampelregierung aus SPD, Grüne und FDP hat am 4.

  • September das dritte Entlastungspaket verkündet – profitieren sollen dadurch auch Rentner:innen.
  • Neben einer Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro, wurde auch die vollständige steuerliche Absetzung der Rentenbeiträge ab dem 1.
  • Januar 2023 festgehalten.
  • Vorausgegangen war dem ein wegweisendes Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) aus dem Mai 2021 : Der hatte eine Änderung bei der Renten-Besteuerung verlangt, damit es künftig bei bestimmten Jahrgängen nicht zu einer Doppelbesteuerung kommt.

Denn die ist verfassungswidrig. Doppelbesteuerung Rente Wer Ist Betroffen Die Ampel-Koalition will die Doppelbesteuerung der Rente verhindern. Von einer entsprechenden Reform könnten manche Jahrgänge besonders hohe Steuervorteile haben. Ein Finanzmathematiker berechnet diesbezüglich bis zu 23.500 Euro Steuervorteile. (Symbolfoto) © Westend61/Imago Images Eine Doppelbesteuerung bei der Rente bedeutet, dass Rentner:innen weniger steuerfreies Rentengeld erhalten, als sie während ihres Arbeitslebens in die Rentenkasse eingezahlt haben.

Wie stelle ich fest ob meine Rente doppelt besteuert wird?

Wer 2005 in Rente ging, hatte 50 Prozent seiner Rente zu versteuern, wer 2015 Rentner wurde, schon 70 Prozent und im Jahr 2022 sind wir bei 82 Prozent angelangt. Jedes Jahr wird es dann 1 Prozent mehr. Wer 2040 oder später in Rente gehen wird, muss alles versteuern.

Für welche Rentner gilt die Doppelbesteuerung?

Wann kommt es zur Doppelbesteuerung von Renten? – Aus dem Umstellungsprozess von der vorgelagerten zur nachgelagerten Besteuerung von Renten kann sich eine Doppelbesteuerung ergeben. Das kann vor allem Rentner betreffen, die während des Systemwechsels von der vor- auf die nachgelagerte Rentenbesteuerung in Rente gehen.

Sie sind erst vor Kurzem in Rente gegangen, Sie waren selbstständig tätig, haben also keine steuerfreien Arbeitgeberanteile erhalten, Sie sind unverheiratet, Sie sind männlich, denn dann ist ihre statistische Lebenserwartung kürzer.

Ehemalige Arbeitnehmer sind eher nicht von einer Zweifachbesteuerung der Rente betroffen. Letztendlich kommt es aber natürlich immer auf den individuellen Fall und die individuelle Erwerbsbiographie an.

Wann fällt die Doppelbesteuerung für Rentner weg?

Ab 2040: Ende der Doppelbesteuerung – Rente zu 100 Prozent versteuert – Gleichzeitig sollen mit einer Übergangsfrist bis 2040 Renten bis zu 100 Prozent steuerpflichtig werden. Damit soll der Übergang zur vollen Besteuerung der Rente geschaffen und Doppelbesteuerung vermieden werden.

Unter Experten wird derzeit diskutiert, ob diese Übergangszeit bis ins Jahr 2060 gestreckt werden sollte. Ein Gesetz dazu gibt es allerdings noch nicht. Der steuerpflichtige Anteil der Bruttorente stieg von 2005 – in dem Jahr war der steuerpflichtige Rentenanteil bei 50 Prozent angesetzt – bis ins Jahr 2020 jährlich um zwei Prozentpunkte.

Ab 2005 kam Jahr für Jahr auf die Neurentner also eine Erhöhung des zu versteuernden Rentenanteils um zwei Prozent zu. Seit 2020 steigt der steuerpflichtige Anteil laut der Deutschen Rentenversicherung pro Jahr nur noch um ein Prozent – womit man in 2040 bei 100-prozentiger Besteuerung angekommen wäre.

Wer also im Jahr 2040 oder später in Rente geht, muss seine Rente grundsätzlich voll versteuern. “Für alle, die bis 2039 erstmals Rente bekommen, errechnet das Finanzamt einen ‘Rentenfreibetrag’. Das ist der Teil der Rente, der nicht versteuert werden muss. Der Rentenfreibetrag ist ein fester Eurobetrag und bleibt auch in den Folgejahren unverändert.

Das gilt auch dann, wenn die Rente durch Rentenerhöhung weiter steigt”, schreibt die Deutsche Rentenversicherung.

Welche Rentner bekommen die doppelte Energiepauschale?

Wie ist zu verfahren, wenn ich die Energiepreispauschale als Rentnerin oder Rentner erhalte, obwohl ich die Energiepreispauschale für Erwerbstätige oder als Empfängerin oder Empfänger von Sozialleistungen ( z.B. Arbeitslosengeld, Wohngeld, Grundsicherung, einmaliger Heizkostenzuschuss) erhalten habe? – Die Zahlungen schließen einander nicht aus.

Welche Rentner sollten Einspruch einlegen?

Kein Einspruch mehr nötig – Sicher ist, dass Rentner, die eine Doppelbesteuerung vermuten, nicht mehr selbst beim Finanzamt Einspruch einlegen müssen. Die Behörde soll nun automatisch alle Einkommenssteuerbescheide, in denen Rentenzahlungen nachgelagert besteuert werden, mit einem Vorläufigkeitsvermerk versehen. Doppelbesteuerung Rente Wer Ist Betroffen Was müssen Rentenbezieher jetzt tun, wenn sie einen Steuerbescheid bekommen haben? “Sie sollten den Steuerbescheid darauf überprüfen, ob der Bescheid mit einem Vorläufigkeitsvermerk zur Rentenbesteuerung versehen ist. Dieser ist am Ende des Bescheids unter,Erläuterungen’ zu finden”, sagt Bauer.

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Wer prüft Doppelbesteuerung?

Doppelbesteuerung Rente Wer Ist Betroffen Das BMF teilt mit, dass Steuerbescheide für Veranlagungszeiträume ab 2005 mit Blick auf die Basisrentenbesteuerung künftig vorläufig ergehen. Hintergrund ist das BFH-Urteil zur Renten-Doppelbesteuerung, das derzeit zur Prüfung beim Bundesverfassungsgericht vorliegt.

  1. Viele Senioren sind unsicher, ob in ihrem Renten-Fall eine Doppelbesteuerung vorliegt.
  2. Deshalb lautete die Forderung des Bundes der Steuerzahler (BdSt) an das Bundesfinanzministerium (BMF), die Steuerbescheide hinsichtlich der Besteuerung der Basisrente vorläufig zu stellen.
  3. Dieser Forderung wurde jetzt entsprochen.

Wie das Ministerium in einem aktuellen Schreiben (Az. IV A 3 – S-0338 / 19 / 10006 :001) mitteilte, werden Steuerbescheide für Veranlagungszeiträume ab 2005 mit Blick auf die Basisrentenbesteuerung künftig vorläufig ergehen – und zwar so lang, bis die Verfassungsmäßigkeit der Steuerberechnung geprüft wurde.

Warum werde ich doppelt besteuert?

Zuletzt überprüft: 21/06/2022 Es besteht die Gefahr, dass Ihr Einkommen doppelt besteuert wird, wenn zwei Länder das Recht haben, es zu besteuern – zum Beispiel in folgenden Fällen:

Sie leben in einem EU-Land, arbeiten aber in einem anderen (Grenzgänger) Sie sind für kurze Zeit ins Ausland entsandt Sie sind im Ausland auf Arbeitssuche und beziehen Leistungen bei Arbeitslosigkeit von Ihrem Heimatland Sie leben in einem Land im Ruhestand und beziehen Rente von einem anderen Land

In diesen Fällen gelten für Sie stets die steuerrechtlichen Regelungen Ihres Wohnsitzlandes, doch eventuell müssen Sie auch in dem anderen Land Steuern zahlen. Glücklicherweise bestehen jedoch zwischen den meisten Ländern Doppelbesteuerungsabkommen, Diese Abkommen bewahren Sie in der Regel vor Doppelbesteuerung:

Viele bilaterale Steuerabkommen sehen eine Aufrechnung der im Beschäftigungsland gezahlten Steuern gegen Ihre Steuerschuld in Ihrem Wohnsitzland vor. In anderen Fällen wird das in Ihrem Beschäftigungsland erzielte Einkommen nur in diesem Land besteuert und in Ihrem Wohnsitzland von der Steuer befreit,

Allerdings sind höchstwahrscheinlich die Steuersätze der betreffenden Länder unterschiedlich. Wenn der Steuersatz in Ihrem Beschäftigungsland höher ist, müssen Sie letztlich diesen Satz zahlen – auch wenn die in diesem Land gezahlte Steuer gegen die in Ihrem Wohnsitzland geschuldete Steuer aufgerechnet wird oder wenn Ihr Wohnsitzland Sie von jeder weiteren Steuer befreit., welche Nachweise und Dokumente Sie einreichen müssen.

Wie erkenne ich eine Doppelbesteuerung?

So wird die Doppelbesteuerung berechnet

Eine Doppelbesteuerung liegt immer dann vor, wenn der steuerfreie Anteil der Rente über die voraussichtliche Lebensdauer bei Rentenbeginn niedriger ist als die aus versteuertem Einkommen eingezahlten Beträge.1. Schritt Ermittlung des steuerfreien Anteils der Rente Steuerfreier Anteil der Rente im ersten Jahr nach dem Renteneintritt multipliziert mit der Lebenserwartung nach der allgemeinen Sterbetafel bei Rentenbeginn.

Beispiel: Ein lediger Rentner hat Arbeitnehmerbeiträge zur Rentenversicherung während des gesamten Arbeitslebens in Höhe von 150.000 eingezahlt. Zu Beginn der Rente im Jahre 2018 ist er genau 65 Jahre alt. Der Prozentsatz für die Ermittlung des steuerfreien Anteils der Rente beträgt 24%. Seine statistische Lebenserwartung liegt bei 17,94 Jahren. Die Bruttorente im Jahr nach dem ersten Rentenbezug, also im Jahr 2019, liegt bei 22.000 €.22.000 € X 24% = 5.280 € X 17,94 Jahre = 94.723 € 94.723 € < 150.000 € = Doppelbesteuerung Bei Verheirateten kommt eine weitere Berechnung für eine mögliche Hinterbliebenenrente hinzu. In der Praxis wird sich dies vorallem bei verheirateten Männern auswirken.2. Schritt Ermittlung der Arbeitnehmerbeiträge, die in den Jahren 2005 bis zum Renteneintritt als Altersvorsorgebeiträge steuerfreigestellt wurden Das Alterseinkünftegesetz lässt für die Beiträge zur Altersvorsorge seit dem Jahre 2005 einen immer größeren Anteil zum Abzug vor. Beginnend mit 60 Prozent der eigenen Beiträge (Arbeitnehmer-Arbeitnehmeranteil zur Rentenversicherung). Für jedes weitere Jahr steigt der Prozentsatz um 2 Prozentpunkte bis auf 100 Prozent im Jahre 2025. Steuerlich anerkannt in den Jahren 2005 bis 2016 = 25.000 € 94.723 € < 125.000 € (150.000 € - 25.000 €) = Doppelbesteuerung 3. Schritt Ermittlung der Arbeitnehmerbeiträge vor dem Jahr 2005 und deren steuerliche Auswirkung Dieser Schritt ist mühselig und zweitaufwendig, da sämtliche Sozialversicherungsbeiträge in den jeweiligen Jahren und deren steuerliche Auswirkung ermittelt werden muss. Nach Auffassung des Bundesfinanzhof muss der Steuerzahler die Doppelbesteuerung nachweisen. Im günstigsten Fall liegen noch alle Steuerbescheide vor, das Finanzamt besitzt die Bescheide nicht mehr, und sämtliche Lohnabrechnungen. Alternativ könnte auch am Versicherungsverlauf und der Höhe der Beitragssätze zu der jeweiligen Sozialversicherung die Beträge ermittelt werden. Zunächst werden dann die Beiträge für ein Jahr ins Verhältnis gesetzt. Der so ermittelte Prozentsatz für den Rentenversicherungsbeitrag wird auf die anerkannten Vorsorgeaufwendungen angewandt. Das Ergebnis sind die steuerfreigestellten Rentenversicherungsbeiträge. Die Berechnung wird bei verheirateten Steuerzahlern, die beide erwerbstätig waren noch komplizierter. Nur wenn die so ermittelten steuerfreigestellten Beiträge den Betrag von 30.276 € nicht übersteigen, liegt eine Doppelbesteuerung vor.94.723 € < 94.724 € (150.000 € - 25.000 € -30.276 €) : So wird die Doppelbesteuerung berechnet

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Was muss ich tun um Doppelbesteuerung zu vermeiden?

Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) – Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sind völkerrechtliche Verträge, mit deren Hilfe die Staaten vermeiden, dass bei demselben Steuerpflichtigen dieselben Einkünfte für denselben Zeitraum durch gleichartige Steuern mehrfach belastet werden.

Das geschieht, wenn Steuerpflichtige entweder in zwei Staaten gleichzeitig ansässig sind, oder Einkunftsquellen besitzen, die in anderen Staaten als dem Wohnsitzstaat belegen sind. In beiden Fällen kann jeder betroffene Staat seinen eigenen Steueranspruch gegen ü ber dem Steuerpflichtigen geltend machen.

Um die Doppelbesteuerung zu vermeiden, nimmt der Staat, aus dem Einkünfte stammen (Quellenstaat), einerseits die Besteuerung zugunsten des Wohnsitzstaates des Beziehers der Einkünfte zurück oder schränkt sie ein, und andererseits stellt der Wohnsitzstaat Einkünfte, die im Quellenstaat besteuert werden können, von seiner Besteuerung frei oder rechnet die auf diese Einkünfte entfallende ausländische Steuer auf seine Steuer an.

Wie wird die Rente bei Ehepaaren versteuert?

Ehepaare zahlen keine Einkommensteuer, wenn ihre Rente monatlich nicht mehr als etwa 3.200 Euro beträgt und sie keine weiteren Einkünfte beziehen. Pro Jahr liegt die Grenze also bei etwa 38.600 Euro.

Wie wird die Rente 2023 besteuert?

Höherer Steueranteil für Neurentner – Wer 2023 in den Ruhestand geht, muss einen höheren Anteil seiner Rente versteuern, Ab Januar 2023 steigt der steuerpflichtige Rentenanteil von 82 auf 83 Prozent. Somit bleiben 17 Prozent der ersten vollen Bruttojahresrente steuerfrei.

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Welche Rentner bekommen die Einmalzahlung?

Einmalzahlung vom Staat bei geringer Rente: Wie viel Geld Rentner aus dem Härtefallfonds bekommen – Vom Bund wird eine Einmalzahlung in Höhe von 2500 Euro gewährt. Aber es können auch 5000 Euro werden, wenn sich die Bundesländer beteiligen und die andere Hälfte übernehmen.

Welche Rentner die 300 Euro zweimal kassieren dürfen?

DRV bestätigt Anspruch auf 2x 300 Euro EPP – Deutsche Rentenversicherung bestätigt endgültig – Mehr als eine Million Rentnerin und Rentner in Deutschland können die Energiepreispauschale im Dezember 2022 zweimal erhalten. Das bestätigt nun die Deutsche Rentenversicherung.

Welche Rentner bekommen keine Energiepauschale?

Vielleicht fehlt hier noch die ein oder andere Fall­konstel­lation, aber eines sollte klar sein, der Anspruch auf die 300 Euro Energie­preis­pauschale ergibt sich entweder nach den Regelungen der Energie­­preis­­pauschale für Erwerbstätige oder aus den gesetzlichen Regelungen für die Energie­preis­pauschale für Rentner. Doppelbesteuerung Rente Wer Ist Betroffen Sorglos-Paket Renten­antrag plus Renten­bescheid

Wann lohnt sich Einspruch?

Einspruch Bußgeldbescheid abgelehnt: Was jetzt? – Im besten Fall erkennt die Behörde dank deines Bußgeldbescheid Einspruchs, dass sie falsch lag, gibt deinem Einspruch statt und erlässt dir die Strafen. Andernfalls wird dein Einspruch abgelehnt und der Vorgang wird an die Staatsanwaltschaft übergeben, die das Verfahren vor Gericht bringt.

Freispruch: Dein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid hat letztlich Erfolg, du erhältst keine Strafen und auch Anwalts- und Gerichtskosten werden vom Staat übernommen. Einstellung des Verfahrens: Liegt eine mangelnde Beweislast vor, wird das Verfahren eingestellt und die Strafe erlassen. Auslagen und Gerichtskosten müssen aber gezahlt werden. Verurteilung: Wirst du für schuldig erklärt, musst du die Konsequenzen des Urteils tragen. Diese können unter Umständen deutlich härter sein als im ursprünglichen Bescheid.

: Fristen und Kosten bei Einspruch gegen Bußgeldbescheid

Wie kann ich als Rentner meine Steuerlast senken?

Wie können Sie noch mehr Steuern sparen? – Um die Steuerlast weiter zu senken, können Rentner in ihrer Steuererklärung ebenso wie andere Steuerzahler zusätzlich zahlreiche Aufwendungen geltend machen. Diese haben im besten Fall erhebliche Auswirkungen auf die persönliche Steuerschuld. Ein paar Beispiele:

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Wer Helfer engagiert, die sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen ausführen (Schnee räumen, putzen oder Hecke schneiden), profitiert steuerlich. Rentner können 20 Prozent der Ausgaben, maximal 4000 Euro im Jahr geltend machen. Wer also Helfer für insgesamt 20.000 Euro im Jahr engagieren, reduzieren seine Steuerlast um den Maximalbetrag von 4000 Euro. Handwerkerleistungen können ebenfalls steuermindernd sein. Das Finanzamt erkennt 20 Prozent der Arbeits- und Fahrtkosten an, insgesamt jedoch nur maximal 1200 Euro im Jahr.Kosten für die eigene k rankheits- oder behinderungsbedingte Unterbringung in einem Seniorenheim sind als außergewöhnliche Belastung, abzüglich der Haushaltsersparnis und der Pflegezulage berücksichtigungsfähig. Die Haushaltsersparnis orientiert sich am Grundfreibetrag, der aktuell 9.744 Euro beträgt.Zudem können sie als außergewöhnliche Belastung die Kosten für eine Kur, Hörgerät, Gehhilfe, Kur, Rollstuhl, Medikamente und anderes absetzen. Allerdings gibt es eine zumutbare Belastung. Nur wer über diese Grenze kommt, profitiert auch.Rentner können einige Posten aus der Nebenkostenabrechnung geltend machen. Das sind etwa die Wartung der Heizungsanlage oder der Hausmeisterservice in einer Wohnanlage.Auch Spenden und Mitgliedsbeiträge für politische Parteien mindern die Steuerlast. Das Finanzamt berücksichtigt diese bis zu einer Höhe von 20 Prozent der gesamten Einkünfte. “Wer in einem Jahr bei den Spenden den Höchstbetrag von 20 Prozent überschritten hat, kann den Betrag darüber hinaus auf das folgende Jahr übertragen”, erläutert Bauer.Rentner können ihre kompletten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für die so genannte Basisabsicherung als Sonderausgaben in der Steuererklärung eintragen. Das Finanzamt zieht von den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung nur vier Prozent pauschal für Krankengeld ab. Bei Privatversicherten erkennt der Fiskus die Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung in Höhe des Basisbeitrags der privaten Krankenversicherung an.

Wie kommt es zu einer Doppelbesteuerung?

Unterliegt das Einkommen eines Steuerpflichtigen für denselben Steuergegenstand sowie für den gleichen Zeitraum in mehreren Staaten einer vergleichbaren Steuer, so liegt eine Doppelbesteuerung vor. Damit kommt es zur zweifachen steuerlichen Belastung der Einkünfte.

  • Jedoch ist in Ausnahmefällen auch eine Mehrfachbelastung möglich.
  • Ursachen einer Doppelbesteuerung sind eine Ansässigkeit des Steuerpflichtigen in zwei oder mehreren Staaten aber auch zwei oder mehrere Einkunftsquellen des Steuerpflichtigen in Staaten, in denen er nicht seinen Wohnsitz hat.
  • Die einzelnen Staaten erheben in diesen Fällen eigene Steueransprüche.

Mittels bilateraler Verträge, sogenannten Doppelbesteuerungsabkommen, wird versucht die steuerliche Doppel- und Mehrfachbelastung zu eliminieren. Hierbei können fünf unterschiedliche Methoden zur Anwendung kommen:

die Anrechnungsmethode,

die Abzugsmethode, die Pauschalierungsmethode,

Freistellungsmethode und die Erlassmethode.

Welche Methode zur Anwendung kommen kann, richtet sich nach nationalem Steuerrecht und/oder nach dem jeweilig zur Anwendung kommenden Doppelbesteuerungsabkommen. In ihm wird festgelegt, welchem Vertragsstaat die Besteuerungsrechte zustehen. Die Bunderepublik Deutschland, die grundsätzlich das Welteinkommensprinzip bei der grenzüberschreitenden Besteuerung anwendet, hatte 2015 mit 95 Staaten ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen.

Wie kommt es zur Doppelbesteuerung?

Zuletzt überprüft: 21/06/2022 Es besteht die Gefahr, dass Ihr Einkommen doppelt besteuert wird, wenn zwei Länder das Recht haben, es zu besteuern – zum Beispiel in folgenden Fällen:

Sie leben in einem EU-Land, arbeiten aber in einem anderen (Grenzgänger) Sie sind für kurze Zeit ins Ausland entsandt Sie sind im Ausland auf Arbeitssuche und beziehen Leistungen bei Arbeitslosigkeit von Ihrem Heimatland Sie leben in einem Land im Ruhestand und beziehen Rente von einem anderen Land

In diesen Fällen gelten für Sie stets die steuerrechtlichen Regelungen Ihres Wohnsitzlandes, doch eventuell müssen Sie auch in dem anderen Land Steuern zahlen. Glücklicherweise bestehen jedoch zwischen den meisten Ländern Doppelbesteuerungsabkommen, Diese Abkommen bewahren Sie in der Regel vor Doppelbesteuerung:

Viele bilaterale Steuerabkommen sehen eine Aufrechnung der im Beschäftigungsland gezahlten Steuern gegen Ihre Steuerschuld in Ihrem Wohnsitzland vor. In anderen Fällen wird das in Ihrem Beschäftigungsland erzielte Einkommen nur in diesem Land besteuert und in Ihrem Wohnsitzland von der Steuer befreit,

Allerdings sind höchstwahrscheinlich die Steuersätze der betreffenden Länder unterschiedlich. Wenn der Steuersatz in Ihrem Beschäftigungsland höher ist, müssen Sie letztlich diesen Satz zahlen – auch wenn die in diesem Land gezahlte Steuer gegen die in Ihrem Wohnsitzland geschuldete Steuer aufgerechnet wird oder wenn Ihr Wohnsitzland Sie von jeder weiteren Steuer befreit., welche Nachweise und Dokumente Sie einreichen müssen.