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Was Verdient Ein Fahrdienstleiter?

Was Verdient Ein Fahrdienstleiter
Die Gehaltsspanne als Fahrdienstleiter/in liegt zwischen 34.200 € und 44.200 €. In den Städten Berlin, München, Hamburg gibt es aktuell viele offene Positionen für Fahrdienstleiter/in. Für den Beruf als Fahrdienstleiter/in finden Sie auf StepStone.de in ganz Deutschland 1077 Stellenangebote.

Wie lange arbeiten Fahrdienstleiter?

‘Man hat nicht fünf Tage am Stück Nachtdienst und dann fünf Tage die frühe Schicht, sondern arbeitet zum Beispiel vier Tage von 6 bis 13 Uhr, am Samstag von 13 bis 20 Uhr, am Sonntag von 6 bis 18 Uhr, dann mehrere Tage nachts von 20 bis 6 Uhr.’ Durch Ruhe- und Pausenregeln entstehen komplizierte Arbeitspläne und

Was macht eine Fahrdienstleiter?

Fahrdienstleiter*in Fahrdienstleiter*innen regeln den gesamten Zugverkehr in ihrem Bereich und sind unmittelbar für die Betriebssicherheit verantwortlich. Sie bedienen die Sicherungsanlagen (Signale, Weichen und Schrankenanlagen) bzw. überwachen die entsprechend automatisierten Anlagen.

Eine wichtige Aufgabe ist die Kommunikation mit internen und externen Kunden sowie mit der regionalen Verkehrsleitung (Abstimmung der unmittelbaren Verkehrslage). Die Fahrdienstleiter*innen sind vor Ort für das Sicherheits- und Notfallmanagement verantwortlich und fordern bei Bedarf (z.B. bei Unfällen) externe Einsatzorganisationen wie Polizei, Rettung und Feuerwehr an.

Zum Aufgabengebiet gehört auch die Abwicklung und Koordination von Verschubabläufen sowie die betriebliche Koordination von Bauarbeiten. Immer häufiger sind Fahrdienstleiter*innen nicht in den Bahnhöfen direkt tätig, sondern in Verkehrsleitzentralen. Von diesen Kontrollzentren aus überwachen sie einen kompletten Streckenabschnitt elektronisch auf Bildschirmen und tragen die Verantwortung für die Züge solange diese sich in ihrem Kontrollabschnitt befinden.

  1. Der Schienenverkehr läuft grundsätzlich voll automatisiert ab.
  2. Fahrdienstleiter*innen greifen ein, wenn Probleme auftauchen oder zum Beispiel, wenn ein verspäteter Fernverkehrszug einen Regionalzug überholen soll, um die Verspätung aufzuholen.
  3. Sie halten laufend Kontakt zu den Triebfahrzeugführer*innen und regeln von ihrem Kontrollzentrum aus auch die digitalen Anzeigen und Lautsprecherdurchsagen auf Bahnhöfen.

Das Berufsbild „Fahrdienstleiter*in” ist von selbstständigem und sicherheitsrelevantem Handeln geprägt. Es erfordert oftmals schnelle und eigenverantwortliche Entscheidungen, die das Betriebsgeschehen auf dem Schienennetz massiv beeinflussen. : Fahrdienstleiter*in

Was braucht man für Fahrdienstleiter?

Wie man Fahrdienstleiter wird: Entweder über die klassische duale Berufs- ausbildung („Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Fahrweg’, Dauer bis zu drei Jahre, Mindestvoraussetzung erfolgreicher Schulabschluss) oder über einen Quereinstieg, die sog.

Welche Branche ist Fahrdienstleiter?

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Bitte hilf uns dabei, die Situation in anderen Staaten zu schildern. ESTW -Arbeitsplatz eines Fahrdienstleiters in der Betriebszentrale Duisburg Als Fahrdienstleiter ( Fdl ) werden Mitarbeiter von Eisenbahninfrastrukturunternehmen bezeichnet, denen auf den ihnen zugeordneten Betriebsstellen eigenverantwortlich die Zulassung der Zugfahrten obliegt. Keine Zugfahrt darf ohne Mitwirkung des Fahrdienstleiters durchgeführt werden.

Welche Abschluss braucht man als Fahrdienstleiter?

Wie werde ich Fahrdienstleiter? Ausbildung zur Fahrdienstleiterin Du verfügst über eine gute Reaktionsgeschwindigkeit und ein großes Interesse an Technik? Außerdem bist du aufmerksam und möchtest in deinem Beruf viel Verantwortung übernehmen? Dann ist der Beruf ideal für dich geeignet. Alles Wichtige zu weiteren Fähigkeiten in der Ausbildung zum Fahrdienstleiter erfährst du hier.

Berufsbild Fahrdienstleiter / Fahrdienstleiterin Sobald du die Fahrdienstleiter-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, kannst du dich auf einen Beruf mit viel Verantwortung freuen. Als Fahrdienstleiterin bist du für das Streckennetz in deiner Region verantwortlich. Das bedeutet, dass du die Weichen und die Signale entsprechend der Züge stellen musst.

Damit stellst du sicher, dass die Züge pünktlich und sicher ankommen. Daher musst du im Beruf Fahrdienstleiter bzw. Fahrdienstleiterin den Überblick über das gesamte Streckennetz und den Bahnhof behalten. Du dokumentierst nicht nur jede Bewegung von Zügen, sondern kommunizierst natürlich auch mit diesen. Meldungen über Funk durchgeben Aufsicht über den Zugbetrieb haben Transporte per Telefon disponieren Meldungen über Funk durchgeben Aufsicht über den Zugbetrieb haben Transporte per Telefon disponieren Nach der Ausbildung zum Fahrdienstleiter bzw. zur Fahrdienstleiterin wirst du in einem Stellwerk arbeiten. Das Stellwerk ist eine Anlage, in der Mitarbeiter den Bahnbetrieb steuern und überwachen.

  • Dabei kann das Stellwerk entweder mechanisch, elektromechanisch oder elektronisch sein.
  • In einem mechanischen Stellwerk werden die Weichen noch per Hand gestellt.
  • In elektronischen Stellwerken erfolgt das Stellen der Weiche mit einem Mausklick am Computer.
  • Vermutlich wirst du aufgrund der hohen Verbreitung in einem elektronischen Stellwerk arbeiten.

In dem elektronischen Stellwerk wirst du an einem Platz mit vielen Monitoren arbeiten. Diese Monitore zeigen dir wichtige Meldungen wie Funksprüche, Grafiken und aktuelle Standorte von Zügen an. Über ein spezielles Telefon kannst du direkt mit den Lokführern Kontakt aufnehmen und Anweisungen erteilen.

  1. Ausbildung zum Fahrdienstleiter / zur Fahrdienstleiterin Wenn du die Fahrdienstleiter-Ausbildung direkt nach der Schule angehst, wirst du dies in einer Kombination aus Theorie und Praxis machen.
  2. Die Theorie erlernst du in der und in Seminaren.
  3. Die nötige Praxis erlernst du direkt an deinem zukünftigen Arbeitsplatz im Stellwerk.

Die Ausbildungsdauer variiert zwischen 2,5 und 3,5 Jahren. Wenn du beispielsweise überdurchschnittlich gute Leistungen bringst, ist eine möglich. Für Quereinsteiger im Beruf Fahrdienstleiter wird die Ausbildung innerhalb von 4 bis 10 Monaten absolviert.

Mit einer Kombination aus Theoriephasen und dem Praxistraining im Stellwerk erlernst du diesen Beruf. Damit du die Fahrdienstleiter Ausbildung antreten kannst, musst du bestimmte Fähigkeiten vorweisen. Diese Fähigkeiten sind notwendig, denn in diesem Beruf hast du viel Verantwortung. In stressigen Situationen solltest du Ruhe bewahren können, sodass du ständig den Überblick behältst.

Daher solltest du auch über ein hohes Maß an Konzentration und Belastbarkeit verfügen. Es ist vorteilhaft, wenn du eine Vorliebe für das Planen und Organisieren hast. Als Fahrdienstleiter bzw. Fahrdienstleiterin wirst du täglich damit zu tun haben.

Belastbarkeit Konzentration Multitasking

Hohe Verantwortung Umfeld: Bahnhöfe, Stellwerke Arbeit in Zügen und im Freien zur Streckenkontrolle

Für die Fahrdienstleiter Ausbildung sind neben mentalen und körperlichen Fähigkeiten, weitere Voraussetzungen zu erfüllen. Da die Züge rund um die Uhr fahren, solltest du eine Bereitschaft zur Schichtarbeit und zur Arbeit an Feiertagen haben. Einige Arbeitgeber setzen zusätzlich ein Mindestalter von 18 Jahren voraus.

Diesen Beruf kannst du sowohl über eine Ausbildung nach der Schule, als auch als Quereinsteiger ausüben. Der größte Bedarf an Fahrdienstleitern besteht natürlich bei der Deutschen Bahn AG Entscheidest du dich für die Ausbildung direkt nach der Schule, dann hieß dein Ausbildungsberuf bis August 2022,

Dieser Ausbildungsberuf wurde modernisiert und heißt ab sofort, Du solltest über einen Realschulabschluss mit guten Noten verfügen. Denn solch einen Abschluss setzt die Deutsche Bahn AG für die Fahrdienstleiter Ausbildung voraus. Außerdem wird eine Tauglichkeitsuntersuchung bei einem Betriebsarzt durchgeführt.

im 1. Ausbildungsjahr: 1.019 Euro im 2. Ausbildungsjahr: 1.088 Euro im 3. Ausbildungsjahr: 1.157 Euro

Wie es zur Umschulung kam: “Jetzt noch mal etwas anderes studieren?” – diese und andere Fragen stellte ich mir schon länger. Erst ein Studium auf Lehramt und ein halbes Studium der Rechtswissenschaften später erkannte ich, dass dies nicht der richtige Weg ist.

Durch meine Nebentätigkeit beim Behindertenfahrdienst in Hamm wusste ic.2021 habe ich meine Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb bei der Stadtwerke Wolfsburg AG beendet. Der Beruf ist sehr verantwortungsvoll und es steckt weitaus mehr dahinter als du denkst! Neben Busfahren lernst du viele verschiedene Facetten des Unternehmens kennen und unterstützt beispielsweise in den Bereichen Planung, Vertrieb, Leitstelle, Dienste.

„Schon als kleines Kind bewunderte ich die Bus- und Bahnfahrer, die uns Menschen täglich von einem Ort zum anderen transportieren. Ich war begeistert von dem freundschaftlichen Zusammenhalt der Fahrer, die sich untereinander immer gegenseitig grüßten.

du dich lange konzentrieren kannst du Verantwortung übernehmen kannst du Spaß an Technik und Zügen hast du kein Problem mit Vorschriften und Gesetzen hast

Ein anderer Beruf passt besser zu dir, wenn

du nicht schnell reagieren kannst du schnell den Überblick verlierst du ungern organisierst du lieber alleine arbeitest

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → ! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓ Weiterbildung & Zukunftsaussichten Nach deiner Ausbildung zum Fahrdienstleiter bzw.

Anpassungsfortbildung, Aufstiegsfortbildung & Studium.

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um Entwicklungen in den Bereichen Schienenverkehr, Arbeitsschutz und Unfallverhütung kennenzulernen. Mit einer Aufstiegsfortbildung willst du Karriere machen, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Fachwirt – Bahnbetrieb, zum Meister – Bahnverkehr oder zum,

Aber auch ein Studium kannst du anschließen. Für Fahrdienstleiter und Fahrdienstleisterinnen wird momentan das sogenannte Digitale Bahnnetz immer relevanter. Dieses soll dabei helfen, Gleise, Weichen, Stellwerke und Signale untereinander sowie mit den darauf fahrenden Zügen zu vernetzen. Fahrdienstleister können dann in Echtzeit alle Informationen über den Zug und Gleise erhalten und somit schneller bei Störungen reagieren.

Ziel ist es außerdem, die Kapazität des Schienennetzes zu steigern sowie Pünktlichkeit und Nachhaltigkeit der fahrenden Züge zu verbessern. Bildnachweis: „Bahngleise” © ivanikova – Fotolia; „Abfahraufträge erteilen” ©Sap – stock.adobe.com; „Meldungen über Funk durchgeben” ©Gorodenkoff – stock.adobe.com; „Aufsicht über den Zugbetrieb haben” ©sybanto – shutterstock.com; „Transporte per Telefon disponieren” ©Sinisa Bobic – shutterstock.com; „Motorraum” © Minerva Studio / Fotolia; „Mann arbeitet an einer Drehmaschine” © ehrenberg-bilder / Fotolia; „Junge Frau mit Kundin in einem Bekleidungsgeschäft” © Konstantin Postumitenko- stock.adobe.com; „Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung in Lagerhalle” © lev dolgachov – stock.adobe.com : Wie werde ich Fahrdienstleiter? Ausbildung zur Fahrdienstleiterin

Warum will ich Fahrdienstleiter werden?

Deutsche Bahn Wieso Fahrdienstleiter so wichtig sind – BONN/KÖLN · Im deutschen Bahnverkehr gibt es nur wenige Funktionen, die wichtiger sind als die des Fahrdienstleiters. Er entscheidet, ob ein Zug fährt oder nicht und welches Gleis er bei der Einfahrt in einen Bahnhof benutzt.

  • Er sitzt vor bunt blinkenden Tasten und großen Monitoren, auf denen alle Verbindungen aufleuchten, und er stellt Signale und Weichen per Hebel oder Mausklick.13.08.2013, 07:05 Uhr Fahrdienstleiter: Immer ein Blick auf den Monitor.
  • Foto: dpa Oberste Priorität hat dabei die Sicherheit.
  • Gleich danach kommt die Pünktlichkeit.

Sein Arbeitsplatz ist das Stellwerk, quasi das Gehirn des Bahnhofs. Von dort aus dirigieren die rund 12.000 Fahrdienstleiter in Deutschland Containerzüge, ICE und S-Bahnen – so wie ein Fluglotse die Jumbo-Jets auf einem Flughafen. Es wird rund um die Uhr gearbeitet; das bedeutet oft Dienst in der Nacht und am Wochenende sowie Einsätze an Weihnachten und Silvester.

  • Das monatliche Bruttogehalt liegt bei etwa 1900 Euro.
  • Je nach Qualifikation und Berufserfahrung sind Steigerungen auf bis zu rund 2900 Euro möglich.
  • Außerdem gibt es Weihnachts- und Urlaubsgeld.
  • Ohne Fahrdienstleiter gibt es Tote”, sagt Matthias Oomen vom Fahrgastverband Pro Bahn.
  • Sie müssen schnell reagieren können und auch in Stresssituationen einen kühlen Kopf bewahren.

Deshalb ist die Ausbildung auch so komplex”, erklärt er. Mit einem guten Realschulabschluss kann man sich innerhalb von drei Jahren für diesen Beruf ausbilden lassen. Eigentlich. Denn weil es für die rund 3400 Stellwerke in Deutschland zu wenig Personal gibt, hat die unter anderem für Fahrdienstleiter zuständige DB Netz AG eine Express-Schulung von wenigen Monaten eingeführt, sagt Rainer Bohnet, Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Bonn.

“Das ist unzumutbar. Diese angelernten Leute erhalten dabei nur ein oberflächliches Wissen.” Er kann nicht verstehen, dass ein solches Risiko eingegangen wird: “Eine Bäckereifachverkäuferin erhält eine bessere Ausbildung. Das ist ein ehrenwerter Job, aber da ist niemand für das Leben von unzähligen Fahrgästen verantwortlich.” In Bonn gibt es drei Stellwerke – am Hauptbahnhof, in Beuel und in Bad Godesberg.

Dazu kommen noch zwei in Bornheim. Insgesamt sind dort 30 Fahrdienstleiter beschäftigt. “Das reicht gerade so. Wenn in den einzelnen Stellwerken mehr als eine Person krank wird, gibt es schon Probleme.” Personal von anderen Stellwerken als Ersatz zu verschieben, ist kaum möglich, sagt Bohnet.

Denn jedes Stellwerk sei ein Einzelstück. Es dauere Monate, bis man sich gut mit den Gleisplänen auskenne. Aus diesem Grund befürchtet Matthias Oomen von Pro Bahn, dass ein Ausfall wie am Bahnhof Mainz jederzeit auch in anderen Städten vorkommen kann. Er gibt der Führungsetage der Deutschen Bahn die Schuld daran.

Seit vielen Jahren werde das Unternehmen auf kurzfristige Rendite gesteuert – und die erhalte man am leichtesten mit Sparmaßnahmen, unter anderem beim Personal. Ein Beispiel dafür sei die Situation der Fahrdienstleiter im Großraum Köln. In rund 40 Stellwerken sind 450 Personen beschäftigt.

See also:  Wie Viele Zeitzonen Gibt Es?

Was verdient ein Fahrdienstleiter in der Schweiz?

Wie viel verdient man als Fahrdienstleiter/in Bahn in der Schweiz – Als Fahrdienstleiter/in Bahn verdienen Sie zwischen 63.000 CHF und 96.000 CHF Brutto im Jahr,

Das ist ein Monatsverdienst zwischen 5.250 CHF und 8.000 CHF Brutto. Im Durchschnitt liegt das Jahresgehalt als Fahrdienstleiter/in Bahn damit bei 69.923 CHF Brutto. Die Hälfte der erhobenen Löhne und Gehälter liegen überhalb von 70.000 CHF Brutto, das bedeutet einen Monatsverdienst von 5.833 CHF Brutto.

Kann man mit einer rot grün Schwäche Lokführer werden?

Auf dem Weg ein Lokführer zu werden sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, die im Folgenden beschrieben sind:

Ein Mindestalter von 20 Jahren ist für Fahrten auf der freien Strecke Pflicht, jedoch kann ein Lokführer auch jünger sein, allerdings darf er dann nur in Bahnhöfen rangieren. Ein Schulabschluss in Deutschland oder ein vergleichbarer Nachweis aus dem Ausland – bei Schulabschlüssen aus dem Ausland ist das Sprachniveau B1 nachzuweisen. Ein Lokführer darf keine Wahrnehmungsstörungen, also bspw. Farbenfehlsichtigkeit wie Rot-Grün-Sehschwäche haben. Brille zu tragen ist in Ordnung, Farben nicht unterscheiden können nicht. Zum Testen einer Rot-Grün-Sehschwäche dient ein Bild weiter unten. Ein Lokführer braucht die körperliche Befähigung die Arbeiten durchzuführen, es dürfen keine Geh- oder Stehbehinderungen sowie keine Handamputationen vorliegen. Ein Bauch ist vollkommen in Ordnung 😉 Bevor eine Ausbildung zum Lokführer startet, werden einige Tests von einem Bahnarzt durchgeführt:

Erfolgreich bestandener psychologischer Eignungstest ( link zu einem öffentlichen Test eines Bahnarztes ). Dieser Test kann genutzt werden, um einen groben Überblick zu bekommen, wie ein solcher Test aussieht – eine gute Vorbereitung 🙂

Bestandener Drogentest (aufgrund der hohen Verantwortung in dem Beruf sind Drogen, Alkohol und manche Medikamente ein Ausschlusskriterium – wenn Sie zu einem Bahnarzt gehen, seien Sie sicher, dass weder Drogen noch Alkohol, aber auch Inhaltsstoffe bestimmter Medikamente nicht zu sind. Sprechen Sie wegen Ihrer Medikamente Ihren Hausarzt an). Das Eisenbahnbundesamt interessiert sich auch für das Fahrverhalten von angehenden Lokführern. Wenn Sie in der Vergangenheit unter Drogen- oder Alkoholeinfluss Auto oder auch Fahrrad gefahren sind, dann ist das beim Kraftfahrbundesamt registriert – die Einträge werden allerdings nach fünf Jahren gelöscht. Hier können Sie aus dem Fahreignungsregister eine Auskunft beantragen und können so Ihre (möglichen) Einträge nachlesen. Überprüfung der körperlichen, geistigen und psychologischen Tauglichkeit,

Neben diesen offiziellen Voraussetzungen ist allerdings die wichtigste die eigene Motivation ! Machen Sie sich klar, warum Sie Lokführer werden wollen, überlegen Sie sich, wie Ihr Leben als Lokführer aussehen kann. Sprechen Sie – falls vorhanden – mit Freunden und Bekannten aus der Bahnbranche.

Wenn Sie überlegen, ob auch Geld motivieren kann, dann schauen Sie hier nach, wieviel ein Lokführer verdient, Hier haben Menschen beschrieben, wie ihr Weg zur Bahn führte, was die größten Motivationen waren, welche Hindernisse überwunden werden mussten und was für sie das Beste am Lokführer-Beruf ist.

_ Durch dieses Bild haben Sie die Möglichkeit eine eventuelle Rot-Grün-Sehschwäche zu testen, Dies ist keine Diagnose, sondern nur eine erste Orientierung. Wenn Sie eine 74 erkennen, dann haben Sie wahrscheinlich keine Rot-Grün-Schwäche, wenn Sie eine 71 erkennen, dann sind gewisse Einschränkungen zu vermuten, wenn Sie keine Zahl erkennen können, dann ist eine Rot-Grün-Schwäche wahrscheinlich. Was Verdient Ein Fahrdienstleiter https://wellcomecollection.org/works/eyvyrqzt Licence Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)

Was macht ein Fahrdienstleiter Assistent?

Tätigkeitsmerkmale – FahrdienstleiterInnen sind für den reibungslosen Ablauf eines bestimmten Bereichs des Zugverkehrs, z.B. eines Streckenabschnitts, und somit für die Einhaltung des Fahrplans verantwortlich. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Überwachung und Bedienung von automatisierten Sicherungsanlagen wie Weichen, Signalen oder Schrankanlagen sowie die Abwicklung von Schubarbeiten.

  1. Ebenso sind sie für die Behebung von fahrplanabweichenden Ereignissen wie Störungen von Anlagen oder Streckenunterbrechungen sowie das Sicherheits- und Notfallmanagement vor Ort verantwortlich.
  2. Dabei stehen sie in ständigem Kontakt mit der regionalen Verkehrsleitung und FahrdienstleiterInnen umliegender Bahnhöfe.

Sie sind auch für die Information der Reisenden über Zugverspätungen oder andere Abweichungen zuständig. Ebenso kann der Verkauf von Fahrkarten in ihren Aufgabenbereich fallen. Typische Tätigkeiten sind z.B.:

Zugverkehr auf einem Streckenabschnitt koordinieren Behebung von Störungen des Zugverkehrs leiten und abwickeln Betriebsablauf dokumentieren Daten zu Fahrplänen eintragen Stromversorgung der Züge überwachen Fährgäste über ein- und ausfahrende Züge informieren Bauarbeiten koordinieren

Bereitschaft, am Wochenende zu arbeiten Englischkenntnisse Gutes Sehvermögen Kommunikationsfähigkeit Konzentrationsfähigkeit Problemlösungsfähigkeit Reaktionsfähigkeit Selbstständiges Arbeiten Technisches Verständnis Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei Eisenbahnunternehmen, z.B.:

Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) Regional- und Lokalbahnen Privatbahnen

In vielen Bereichen des Personen- und Gütertransports wird dringend Personal gesucht. Insbesondere die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stellen verstärkt MitarbeiterInnen ein. Ein Grund dafür ist, dass ca. ein Viertel der Belegschaft in den nächsten Jahren in Pension gehen wird.

Gleichzeitig steigen die Passagierzahlen tendenziell. Auch andere Bahnunternehmen, wie z.B. Regional- und Privatbahnen, stellen Personal ein. Die Berufsaussichten für FahrdienstleiterInnen sind somit gut. Stellenangebote im “eJob-Room” (Internet-Stellenvermittlung des AMS): Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel “FahrdienstleiterIn”, dem der Beruf “FahrdienstleiterIn” zugeordnet ist.

Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf “Weiter” erhalten Sie die Stellenangebote. offene Job-Angebote Die Ausbildung zum/zur FahrdienstleiterIn erfolgt betriebsintern. Bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) dauert sie ca.35 Wochen.

  • Das erste Lernmodul “Betriebliche Einführung” umfasst 1,5 Wochen und findet in Wien statt.
  • Die weiteren Module werden, neben Wien, in den österreichweiten Trainingszentren, wie z.B.
  • In Linz, Salzburg und Villach, abgehalten.
  • Wichtige Ausbildungselemente sind beispielsweise “Betriebsführung im Regelbetrieb”, “Betriebsführung bei Abweichungen und Notfällen” sowie “Betriebsführung bei Störungen”.

Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung sind unter anderem eine abgeschlossene Lehre, BMS oder BHS bzw. AHS-Matura, sehr gute Deutschkenntnisse, keine Vorstrafen, abgeleisteter Präsenz- oder Zivildienst bei männlichen Bewerbern, sehr gutes Gehör sowie keine Nacht- oder Farbenblindheit.

Für Brillen- und KontaktlinsenträgerInnen sind maximal +5 oder -8 Dioptrien zulässig. Weiters müssen die eignungspsychologische Untersuchung und die medizinische Tauglichkeitsuntersuchung positiv absolviert werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB),

Weiterführende Informationen Stellenangebote im AMS eJob-Room * Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf.

Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2022). Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at, Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt. Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ),

Weitere Berufe aus dem Bereich “Handel, Logistik, Verkehr” anzeigen

Wer arbeitet im Stellwerk?

Die im Stellwerk tätigen Mitarbeiter sind die Fahrdienstleiter, Weichenwärter und Zugmelder.

Wem gehört die Deutsche Bahn AG?

Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 ist die Deutsche Bahn ( DB AG) eine Aktiengesellschaft und hat entsprechend eine duale Führungs- und Kontrollstruktur. Sie befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. Die Beteiligungsführung wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) wahrgenommen.

Wie funktioniert Stellwerk?

Bestimmt bist du schon einmal mit dem Zug gefahren. Vielleicht hast du dich dabei gefragt, wie das eigentlich funktioniert: Woher wei der Zugfhrer, wann er losfahren darf? Wer sagt ihm, auf welchem Gleis er halten soll? Bei der Bahn arbeiten Leute, die genau auf solche Dinge achten.

  • Die heien Fahrdienstleiter.
  • Sie entscheiden, ob ein Zug fahren darf oder nicht.
  • Damit sind sie dafr verantwortlich, dass Zugfahren sicher ist.
  • Sie prfen, wo ein Zug herfahren soll und ob der Weg dort frei ist.
  • Und wenn am Bahnhof ein Gleis leer ist, drfen auf diesem Gleis keine zwei Zge gleichzeitig einfahren.

Die Fahrdienstleiter entscheiden, welcher Zug dort halten darf. Sie kmmern sich auch darum, dass die Zge pnktlich ankommen. Das alles regeln sie in einem Stellwerk. Die Stellwerke stehen an Bahnhfen. Dort geben die Fahrdienstleiter Signale und stellen Weichen.

Was verdient ein Fahrdienstleiter in Bayern?

Gehalt Fahrdienstleiter / in

Region 1. Quartil Mittelwert
Deutschland 2.078 € 2.545 €
Baden-Württemberg 2.101 € 2.558 €
Bayern 2.280 € 2.785 €
Berlin 2.004 € 2.454 €

Was macht man als Weichenwärter?

Einbindung von Drittanbietern – Die folgende Karte wird von einem Drittanbieter (Google Maps) zur Verfügung gestellt. Mit Aktivierung der Karte stellen Sie eine Verbindung zu den Servern von Google her und übermitteln personenbezogene Daten (mind. Ihre IP-Adresse) an Google.

Welche Daten Google verarbeitet, entzieht sich unserer Kenntnis und Einflussnahme. Mehr dazu in unserem Datenschutzhinweis, Für über 500 verschiedene Berufe suchen wir motivierte Mitarbeitende. Und das in ganz Deutschland. Ob erfahrene Profis oder Berufsstarter:innen – wir bieten zahlreiche Einstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Deine Vorteile Arbeitsplätze deutschlandweit Du gibst immer alles und bekommst deshalb auch viel zurück: ein marktübliches Gehaltspaket mit i.d.R. unbefristeten Arbeitsverträgen und Beschäftigungssicherung sowie vielfältige Nebenleistungen und eine betriebliche Altersvorsorge.

  1. Attraktive Konditionen Du kannst dir einer langfristigen Perspektive durch dein festes Arbeitsverhältnis in einem zukunftsorientierten Konzern sicher sein.
  2. Individuelle Weiterentwicklung Mit Seminaren, Trainings und Qualifizierungen bieten wir dir individuelle und langfristige Entwicklungs- und Aufstiegschancen auf Fach-, Projekt- oder Führungsebene.

Stabilität und Sicherheit Wir begegnen dir nicht nur auf Augenhöhe, sondern in der Regel auch dort, wo du zuhause bist. Mit Arbeitsplätzen in jedem Bundesland, in großen Städten ebenso wie in kleineren Ortschaften und Gemeinden. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir dich als Weichenwärter:in (w/m/d) für die DB Netz AG am Standort Wiesenburg, Medewitz, Lübs, Prödel, Wahlitz, Ostermark, Wulfen oder Magdeburg Buckau.

Du navigierst Züge in kleinen, mittleren oder großen StellwerkenDu bist verantwortlich für die Disposition und Koordination von sicherem, pünktlichem und reibungslosem Zugbetrieb im Schienenverkehr sowie die Qualitätssicherstellung der Beförderungsleistungen unserer Kund:innenDu übernimmst die Steuerung und Überwachung des Betriebes in Bahnhöfen und auf Fahrstrecken, damit sich Menschen und Güter bewegenBeispielsweise stellst du für die Fahrt eines Zuges die komplette Fahrstraße ein (Weichen, Fahrweg, Signale) und gewährleistest so eine sichere Ausfahrt aus einem BahnhofDie Kommunikation und Koordination mit Kolleg:innen im Stellwerk, Lokführer:innen und Leitstellen gehören zu deinem Arbeitsalltag

Dein Profil:

Du verfügst über eine abgeschlossene Berufsausbildung als Eisenbahner:in im Betriebsdienst, Fachrichtung Fahrweg oder einen vergleichbaren AbschlussDu hast bereits Berufserfahrung als Weichenwärter:in und bist bereit zur Qualifizierung, um die betrieblichen Kenntnisse und die Kenntnisse der Regelwerke auf die aktuellen Anforderungen anzupassenHohe Verantwortungsbereitschaft, großes Engagement und Flexibilität zeichnen dich aus Du überzeugst mit Belastbarkeit und Koordinationsvermögen und behältst auch in komplexen Situationen die nötige Ruhe und den Überblick Die Bereitschaft zum Schichtdienst mit Nacht-, Wochenend-, und Feiertagsarbeit ist für dich selbstverständlich, zudem bist du im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis Klasse B und eines eigenen PKWs Die psychologische Eignung sowie entsprechende medizinische Tauglichkeit liegen vor (Untersuchung kann auch bei Einstellung durch uns veranlasst werden)

Deine Vorteile Arbeitsplätze deutschlandweit Du gibst immer alles und bekommst deshalb auch viel zurück: ein marktübliches Gehaltspaket mit i.d.R. unbefristeten Arbeitsverträgen und Beschäftigungssicherung sowie vielfältige Nebenleistungen und eine betriebliche Altersvorsorge.

  • Attraktive Konditionen Du kannst dir einer langfristigen Perspektive durch dein festes Arbeitsverhältnis in einem zukunftsorientierten Konzern sicher sein.
  • Individuelle Weiterentwicklung Mit Seminaren, Trainings und Qualifizierungen bieten wir dir individuelle und langfristige Entwicklungs- und Aufstiegschancen auf Fach-, Projekt- oder Führungsebene.

Stabilität und Sicherheit Wir begegnen dir nicht nur auf Augenhöhe, sondern in der Regel auch dort, wo du zuhause bist. Mit Arbeitsplätzen in jedem Bundesland, in großen Städten ebenso wie in kleineren Ortschaften und Gemeinden. Chancengleichheit und selbstbestimmte Teilhabe Schwerbehinderter und Gleichgestellter sowie eine respektvolle Zusammenarbeit sind innerhalb des DB Konzerns fest verankerte Grundsätze.

Deshalb werden schwerbehinderte und gleichgestellte Bewerber:innen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Darüber hinaus haben wir den Anspruch, unabhängig von der sozialen oder ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Identität und Orientierung allen Kandidat:innen die gleichen Möglichkeiten des Berufseinstieges und der Aus- und Weiterbildung zu bieten.

Wir fördern bewusst die Vielfalt und das Miteinander in unseren Teams.

Was ist ein Fahrdienstleiter bei der ÖBB?

Fahrdienstleiter:in Jobs » Ausbildung & Aufgaben

See also:  Auxmoney Vertrag Unterschrieben Wann Kommt Das Geld?

Als Fahrdienstleiter:in überwachst du den Bahnverkehr der Region, stellst auf Monitoren die Weichen und Signale und sorgst so für dienen sicheren, pünktlichen und reibungslosen Zugbetrieb. Du lotst Güter- und Personenzüge sicher ans Ziel und trägst die Verantwortung für das Sicherheits- und Notfallmanagement. Zu den Aufgaben des:der Fahrdienstleiter:in zählt auch die Abwicklung und Koordination von Verschubaläufen sowie die betriebliche Koordination von Bauarbeiten. Als Fahrdienstleiter:in bist du für die Informationen an unsere Kund:innen verantwortlich. Anstellung & Dienstort:​ Die Anstellung als Fahrdienstleiter:in erfolgt bei der ÖBB-Infrastruktur AG. Der Dienstort wird gegen Ende der Ausbildung bekanntgegeben / vereinbart, befindet sich aber jedenfalls in der Region bzw. in den Bundesländern entweder in der Betriebsführungszentrale (BFZ) oder auf einer Strecke (Bahnhof), für die man sich beworben hat.​ Arbeitszeiten & Schichtdienst: ​ Die wöchentliche Normalarbeitszeit beträgt 38,5 Std./Woche. Ihre Arbeitszeiten werden im Schichtdienst absolviert und mit Entgelt abgegolten (die Schichten variieren je nach Dienstort; Wochentag, Wochenende bzw. auch Feiertage, Tag-/Nachdienst). Eine Schichtdauer beläuft sich auf min.5 bis zu max.12 Stunden, plus der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen. Die gesetzlichen Ruhezeiten werden selbstverständlich eingehalten. Überstundenbereitschaft muss vorhanden sein. Damit Sie und Ihre Familie bestmöglich planen können, erhalten Sie Ihren Schichtplan bis zu 2 Monate im Vorhinein. ​

Du hast eine abgeschlossene Ausbildung, Matura oder Fachschule und verfügst über sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Den Präsenz-/Zivildienst hast du bereits geleistet oder bist befreit. Du hast keine Vorstrafen und bist absolut verlässlich. Du hörst sehr gut, bist weder farb- noch nachtblind (Brillen/Kontaktlinsen max. +5 oder -8 Dioptrien mit entsprechender Sehleistung). Mit wechselnden Arbeitszeiten im Schichtdienst (Nacht/Wochenende/Feiertage) kannst du und deine Familie gut umgehen. Du bewahrst auch in schwierigen Situationen die Ruhe und behaltest den Überblick.

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab? Bewirb dich online auf auf eine unserer ausgeschriebenen Positionen für die Ausbildung zur:zum Fahrdienstleiter:in (siehe unterschiedliche Regionen). Im jeweiligen Inserat sind unter dem Punkt „Ihre Bewerbung” alle erforderlichen Unterlagen für die erfolgreiche Bewerbung angeführt. Nach Eingang der Online-Bewerbung auf ÖBB Jobs & Karriere, erhältst du eine Eingangsbestätigung per Mail zugesandt. Das Recruiting-Team prüft die eingereichten Unterlagen und vergleicht die Qualifikationen mit dem Anforderungsprofil der jeweiligen Position. E-Learning / Wissensüberprüfung Bei passender Qualifikation wird dir ein Link für die Absolvierung eines E- Learnings mit anschließender Wissensüberprüfung übermittelt. Die Wissensüberprüfung ist für den weiteren Verlauf deiner Bewerbung entscheidend. Psychologische Eignungsuntersuchung Nach positiver Absolvierung der Wissensüberprüfung erfolgt die eignungspsychologische Untersuchung. Bei den ÖBB gibt es einige Berufe, bei denen die Sicherheit im Eisenbahnbetrieb besonders wichtig ist, z.B. Lokführer:in (Triebfahrzeugführer:in), Fahrdienstleiter:in. Um diese Berufe ausüben zu können ist eine psychologische Eignungsuntersuchung notwendig (gemäß Richtlinie ÖBB32). Die psychologische Eignungsuntersuchung ist auf den jeweiligen Beruf zugeschnitten. Die durchführenden Psycholog:innen erhalten dadurch ein Bild über deine Leistungsfähigkeit.Die Untersuchung besteht aus unterschiedlichen Aufgaben, die am Computer durchgeführt werden. Anschließend findet ein Gespräch mit einer:einem Psycholog:in statt. Die Aufgabeninhalte der Computertestung umfassen zumindest Aufmerksamkeitsfähigkeit und Konzentration, Reaktionsfähigkeit, Arbeiten unter Zeitdruck, logisch-schlussfolgendes Denken, Gedächtnis und sinnerfassendes Lesen. Besondere Computerkenntnisse sind nicht notwendig.Im anschließenden Gespräch mit einer:einem Psycholog:in wird der Fokus auf Motivation, Persönlichkeitseigenschaften, Kommunikationsfähigkeit und Sicherheitsbewusstsein gelegt. Du musst dich auf die psychologische Eignungsuntersuchung nicht vorbereiten. Komm bitte früh genug und ausgeruht, vergiss etwaige Sehhilfen nicht. Wir empfehlen dir ein Getränk mitzubringen. ÖBB Auswahltage Nachdem du die eignungspsychologische Untersuchung positiv absolviert hast, erhältst du per E-Mail eine Einladung für die ÖBB-Auswahltage. Sollte der vorgegebene Termin nicht eingehalten werden können, melde dich bitte bei uns. Bei den ÖBB-Auswahltagen erwarten dich viele Informationen zu dem Berufsbild, der Ausbildung, dem Schichtdienst, zum Dienstverhältnis und zu den Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Ebenso finden berufsspezifische Übungen, Gespräche und Interviews statt. Ärztliche Eignungsuntersuchung Werden alle Stufen des Auswahltages erfolgreich absolviert, erfolgt die Einladung zur medizinischen Tauglichkeitsuntersuchung. Die medizinische Tauglichkeit ist Voraussetzung, um das Auswahlverfahren erfolgreich abzuschließen und für einen Ausbildungsplatz berücksichtigt werden zu können. Bei den ÖBB gibt es einige Berufe, bei denen die Sicherheit im Eisenbahnbetrieb besonders wichtig ist, z.B. Lokführer:in (Triebfahrzeugführer:in), Fahrdienstleiter:in. Um solche Berufe ausüben zu können benötigt man einen gewissen Gesundheitszustand, der in einer ärztlichen Untersuchung erhoben wird (gemäß Richtlinie ÖBB32). Ärztliche Eignungsuntersuchungen sind keine allgemeinen Untersuchungen, es werden spezielle, genau vorgegebene Aspekte des Gesundheitszustandes untersucht. Vor Beginn der Untersuchung erhältst du einen Fragebogen, den du dann mit der:dem Ärzt:in besprichst. Die Untersuchung umfasst Sehtest, Hörtest, Harntest, EKG (teilweise) sowie Untersuchung und Befragung durch eine:einen Ärzt:in. Nimm bei bestehenden oder vergangenen Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck oder Operationen) die Befunde zur Untersuchung mit und komme in einer optimalen Verfassung zur Untersuchung : Achte vor der Untersuchung z.B. auf ausreichenden Schlaf. Dauer: Rd.30 Minuten

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Warum DB privatisiert?

Zum Inhalt springen Privatisierung Juergen Mueller 2023-03-30T18:10:17+02:00 Was Verdient Ein Fahrdienstleiter Was Verdient Ein Fahrdienstleiter In der aktuellen Debatte um einen Bahn-Börsengang wird oft die These vertreten, ein Verkauf der DB AG an private Investoren OHNE das Netz bringe Vorteile oder sei eine Art „kleineres Übel”. Tatsächlich sind die beiden denkbaren Privatisierungsformen „große Übel”: Der Börsengang eines „integrierten Unternehmens” Deutsche Bahn AG (Privatisierung mit Netz) ist für den Schienenverkehr und für die Steuerzahlenden ebenso schädlich wie eine Privatisierung ohne Netz, also „nur” ein Verkauf der DB AG-Unternehmensteile Fernverkehr, Nahverkehr und Güterverkehr.

  • Dazu zwölf Argumente.
  • Von Winfried Wolf 1.
  • Verschleuderung von Volksvermögen Der Wert des Bahnbetriebs – vor allem des rollenden Materials (Loks, Waggons, Triebfahrzeuge usw.) liegt bei einem Vielfachen dessen, was beim Verkauf der Bahnverkehrsgesellschaften (DB Regio, DB Reise & Touristik, DB Railion oder Schenker) erzielt werden soll.

Dieser Wert wird auf 40 Milliarden Euro geschätzt. Der reine Erlös bei einem Bahnbörsengang ohne Netz wird mit 4 bis 7 Milliarden Euro angegeben. Real sollen also gut 30 Milliarden Euro verschenkt werden.2. Privatisierung reduziert nicht die staatliche Unterstützungen für die Schiene Die Bahnprivatisierung wird damit begründet, dass eine Bahn im öffentlichen Eigentum „dem Steuerzahler zu teuer” kommt.

Tatsächlich gehen alle Privatisierungsmodelle davon aus, dass der Staat nach der Privatisierung ähnliche Summen für das System Schiene ausgeben muss wie vor der Privatisierung. Dies deckt sich mit den Erfahrungen in Großbritannien oder Schweden, wo die staatlichen Leistungen nach den Privatisierungen sogar anstiegen.

Hierzulande liegt der Betrag, der jährlich in das System Schiene fließt, zwischen 12 und 15 Milliarden Euro im Jahr (Regionalisierungsgelder, Investitionen in das Schienennetz und Ausgleichszahlungen über das BEV/Bundeseisenbahnvermögen). Im Fall einer Bahnprivatisierung ist der Einfluss auf die Verwendung dieser Gelder allerdings weit geringer als heute.

  1. Also: Gleiche Staatsknete – weniger Einfluß.
  2. Es lässt sich einwenden: Bund und Länder nehmen auch derzeit kaum Einfluss auf die Verwendung der Gelder für das System Schiene.
  3. Doch das ist kein überzeugendes Gegenargument.
  4. Derzeit könnten sie Einfluss nehmen.
  5. Nach einer Privatisierung können sie eigentumsrechtlich (z.B.

bei den Mitteln für den Nahverkehr) kaum mehr Einfluss nehmen, auch dann nicht, wenn sie wollten.3. Privatisierung bringt keine Verbesserung der Schiene im Verkehrsmarkt Das (für die aktuelle Privatisierung entscheidende) Booz Allen Hamilton-Gutachten geht in allen fünf beschriebenen Privatisierungsvarianten davon aus, dass der Fernverkehr und der Nahverkehr im Verkehrsmarkt Marktanteile verlieren.

  • Der Güterverkehr soll nur unter sehr spezifischen Bedingungen leichte Gewinne erzielen können.
  • Das heißt: Auch die Privatisierer sagen klipp und klar, dass im Fall eines Börsengangs die Schiene weiter im Verkehrsmarkt an Boden verliert.
  • Pointiert gesagt ist das auch das Ziel der Privatisierung, weswegen u.a.

die Unternehmerverbände DIHT und BDI, die in erheblichem Maß von der Autoindustrie bestimmt werden, für eine Privatisierung der Bahn ohne Netz eintreten. Der Grund für diese Entwicklung liegt in den Bedingungen des Verkehrsmarkts, mit denen systematisch der Straßen- und Luftverkehr begünstigt wird.

  1. So gibt es ein ständig größeres Straßenbau und ein fortgesetzt reduziertes Schienennetz.
  2. Grundsätzlich gilt: Wenn in einem Markt mit derart ungleichen Bedingungen nur eine formale Gleichheit hergestellt wird, dann wird der strukturell Schwächere, die Schiene, noch schwächer gemacht; die strukturell Stärkeren, Straße und Luft, werden gewinnen.

Privatisierung der Bahn aber heißt, dass die strukturell schwache Bahn ohne jeden Schutz – ohne öffentliches Eigentum und ohne größere Möglichkeit der verkehrspolitischen Einflussnahme – in direkte Konkurrenz zu den strukturell Starken tritt. Sie muß hier noch mehr als bisher an den Rand gedrängt werden.4.

  • Synergieverluste Mehr als bei den konkurrierenden Verkehrsträgern Straße und Luftverkehr sind im Schienenverkehr die Verkehrsmittel (Loks, Waggons, Triebfahrzeuge usw.) eng mit der Schiene verzahnt.
  • Ommt es zu einer Trennung, so werden Standards von Service und Sicherheit zumindest tangiert.
  • In Großbritannien war die Trennung von Netz und Betrieb zumindest mitverantwortlich für eine Reihe schwerer Unfälle, zu denen es nach der Privatisierung kam.

In jedem Fall bringt diese Trennung neue Synergieverluste. Das trifft bereits für die „Bahnreform” von 1994 zu, in deren Gefolge es zu einer Aufteilung in einzelne Gesellschaften kam. So kam es zu einer deutlichen Aufblähung des Managements. Es gibt keinen einheitlichen Triebfahrzeug-Park mehr; Lokführer sind nur noch in ihrem Bereich Nahverkehr oder Fernverkehr oder Güterverkehr einsetzbar.

  • Die Kommunikation zwischen den einzelnen Bereichen (z.B.
  • Im Fall von Verspätungen) wurde erschwert.5.
  • Private Investoren wollen maximale Rendite Private Investoren rechnen mit acht, zehn und mehr Prozent Kapitalrendite (Gewinne auf das eingesetzte Kapital).
  • Die aktuelle – bereits schöngerechnete – Rendite der DB AG liegt bei maximal 2 Prozent.

Auch Bahnchef Mehdorn spricht davon, dass der Gewinn nach einem Bahnbörsengang und bis 2008 auf rund 2 Milliarden Euro im Jahr (gegenüber 400 Mio Euro 2005) gesteigert werden müsste. Da kein Fachmann unter den gegebenen Bedingungen relevante Steigerungen im Schienenverkehr erwartet (siehe Argument 3), kann diese Vervierfachung der Rendite nur durch die folgenden Methoden erzielt werden:

durch Mehreinnahmen bei den Fahrgästen (Fahrpreiserhöhungen) durch weniger Service für die Fahrgäste (z.B. weiterer Abbau von Schalterpersonal; weitere Schließung von Bahnhöfen) durch weniger Personal und / oder durch niedrigere Arbeitseinkommen durch (abgepresste) höhere Subventionen.

Real wird es einen Mix aus diesen Varianten geben.6. Private Bahneigner werden sich auf lukrative Strecken konzentrieren Private Bahnbetreiber müssen, der Logik maximaler Profite folgend, sich im Fernverkehr auf diejenigen Strecken konzentrieren, die die höchste Rendite abwerfen.

  1. Sie werden im Umkehrschluss solche Strecken, die niedrige Renditen bringen, ausdünnen oder nicht mehr betreiben bzw.
  2. Sie werden Bund und Länder und Kommunen zu höheren Unterstützungsleistungen erpressen, wenn auf diesen ein weiterer Betrieb aufrecht erhalten werden soll.
  3. In diesem Sinn gehen die Gutachten von Morgan Stanley und Booz Allen Hamilton von weiteren, deutlichen Kappungen des Gleisnetzes aus.

Einen Sonderfall spielen dabei Verbindungen, die aus dem Fernverkehr wegfallen und die dem Nahverkehr zugeschlagen werden. Diese müssen dann aus den Regionalisierungsmitteln finanziert werden. Da diese Mittel aber pro Bundesland festgeschrieben sind, kommt es auch hier zu einem Abbau von Schienenverkehrsleistungen (ehemalige Fernverkehrsverbindungen werden dem Nah- und Regionalverkehr zugeschlagen, aber bisher bestehende RE- und RB-Züge entfallen).

Die Große Koalition hat bereits massive Kürzungen der Regionalisierungsmittel beschlossen (im Zeitraum 2006 bis 2010 um mehr als drei Milliarden). Dadurch erhöht sich der Druck zu weiteren reduzierten Verkehrsangeboten nochmals.7. Scheinblüte erster privater Engagements Oft wird darauf verwiesen, dass der eine und andere private Bahnbetreiber eine Verbesserung des Services und des gesamten Schienenverkehrs mit sich gebracht hat.

Das trifft zu – u.a. weil die DB AG oft einen lausigen Service bietet. Allerdings handelt es sich bei manchen erfolgreichen „privaten” Bahnbetreibern tatsächlich um Betreiber, die sich ebenfalls in öffentlichem Eigentum befinden (z.B. Gaisbockbahn Aulendorf- Friedrichshafen im Eigentum der Gemeinden und des Kreises oder die Usedomer Bäderbahn als DB AG-Tochter).

Das heißt: Dezentrale Formen des öffentlichen Eigentums sind oft von Vorteil gegenüber einer zentralisierten „Staatsbahn”. Entscheidend ist, dass sich die erfolgreichen „rein privaten” Betreiber im Personenverkehr so gut wie ausschließlich im Bereich des Nahverkehrs finden. In diesem Segment werden jedoch rund 70 Prozent der entstehenden Kosten durch Regionalisierungsgelder (Steuermittel) finanziert.

So wie die DB Regio in diesem Segment „erfolgreich” (= gewinnbringend) ist, so sind eben auch private Nahverkehrsbetreiber „erfolgreich”, was bei der genannten Subventionierung leicht zu realisieren ist. Im übrigen legt jedes vernünftige Marketing es nahe, am Beginn eines solchen Engagements „gut Wetter” zu machen – u.a.

  1. Im Wortsinn „Farbe in den Betrieb” zu bringen, die Züge neu zu lackieren oder einige Nettigkeiten (wie aushängende Zeitungen, Café im Zug usw.) anzubieten.
  2. Mittelfristig ist dann oft bald der Lack ab.
  3. Siehe Großbritannien: Das hierzulande öfters gelobte Unternehmen Connex (heute: Veolia) bot in Großbritannien eine derart schlechte Performance, dass die Aufsichtsbehörde es diesem Betreiber zeitweilig untersagte, an neuen Ausschreibungen für Bahnkonzessionen überhaupt teilzunehmen.8.
See also:  Wie Groß Ist Sardinien?

Flickenteppich Private Betreiber werden ihren Betrieb nach den eigenen Interessen und Bedürfnissen ausrichten. Darunter müssen notgedrungen leiden:

ein einheitlicher Fahrplan einheitliche Tarife (z.B. keine Gültigkeit einer BahnCard) einheitliche soziale Standards (Sonderbedingungen für Schwerbehinderte; Ermäßigungen für Gruppen) und einheitliche Standards für Sicherheit und Service.

Im Ergebnis bekommen wir einen Flickenteppich auf all diesen Ebenen. Das mag für einen Menschen, der auf einer Schienenstrecke regelmäßig pendelt, gleichgültig sein. Wer jedoch die Schiene als Gesamtsystem sieht und dieses als potentielle und reale Alternative zum Straßen- und teilweise Luftverkehr erhalten bzw.

Ausgebaut sehen will, der muss einen solchen Flickenteppich als kontraproduktiv ansehen. Nun gibt es die Behauptung: Aber all das lässt sich „regulieren”. Tatsächlich ist im aktuellen Privatisierungsprozess nirgendwo geplant, solche Regulierungen auch real vorzunehmen. Käme es jedoch zu einer umfassenden Regulierung, dann gibt es erst recht nicht den vielfach positiv angeführten Wettbewerb.9.

Art der Kapitalanlage Das Kapital, das allein im Eisenbahnbetrieb – ohne das Netz – angelegt ist, hat einen Wert von rund 40 Milliarden Euro. Teil dieses rollenden Materials sind 5000 Lokomotiven und 11.000 Triebwagen, die bei DB Regio, DB Reise & Touristik und Railion im Bestand sind.

Solche Anlagen amortisieren sich in 10 bis 20 Jahren. Eine betriebswirtschaftlich korrekte Gewinn- und Verlustrechung müsste jährlich mindestens zwei Milliarden Euro an Abschreibungen (Kosten) auf das rollende Material buchen. Entsprechend müssten große Rückstellungen angelegt werden, um bei Eintreten des technischen Verschleißes der Anlagen die dann vernutzten Anlagen (Loks, Triebfahrzeuge, Waggons) neu beschaffen zu können.

Tatsächlich liegen die Abschreibungen bei der DB AG bereits heute deutlich niedriger (im gesamten Konzern DB – einschließlich Netz und Bahnhöfe – lagen sie 2004 bei 2,7 Milliarden Euro). Private Investoren wollen jedoch kurzfristig hohe Gewinne und hohe Dividenden erzielen.

Das aber heißt, sie haben kein Interesse an hohen (Abschreibungs-) Kosten. Sie werden nochmals deutlich niedrigere Abschreibungen vornehmen. Ob in zehn oder zwanzig Jahren ausreichend Rückstellungen da sind, um z.B. die ICE-Flotte zu erneuern, ist für diese Art Investoren nicht von Interesse. Private Investoren fahren unter den gegebenen Bedingungen auf Verschleiß.

Sie können sich in zehn oder fünfzehn Jahren nach einer Abzocke verabschieden. Der Staat muß kann prüfen, ob das System Schiene durch eine Investition von Dutzenden Milliarden Euro reaktiviert wird – oder ob es dafür dann „kein Geld mehr” gibt bzw. ob die Entwicklung im Verkehrsmarkt zugunsten von Straße und Luftverkehr so weit gediehen ist, dass eine Reaktivierung der Schiene als aussichtslos erscheint.10.

Statt Wettbewerb neue, private Monopole Ein Argument für eine Privatisierung des Bahnbetriebs lautet, Wettbewerb belebe das Geschäft. Das ist irreführend. Zunächst gibt es bereits heftigen Wettbewerb – denjenigen zwischen Straßen-, Luft- und Schienenverkehr (im Güterverkehr zusätzlich: die Binnenschiffahrt).

Auch im Bahnnetz gibt es traditionell den Wettbewerb mit den NE-Bahnen (nicht bundeseigenen Eisenbahnen) und den neuen privaten Betreibern. Grundsätzlich gibt es auf der Schiene jedoch systembedingt keinen klassischen Wettbewerb, wie es ihn auf der Straße, in der Luft und im Binnenwasserverkehr gibt.

  • Die enge Verzahnung des Rad-Schiene-Systems und der spezifische Netzcharakter im Schienenverkehr bringen es mit sich, dass private Betreiber kaum direkt mit anderen privaten Betreibern konkurrieren.
  • In der Regel erhalten private Betreiber Konzessionen für ein bestimmtes Netz, eine bestimmte Strecke usw.

und dies für einen festgelegten Zeitraum. Auf diese Weise kommt es zur Bildung von regionalen Monopolen. In der Regel folgt bald darauf die Konzentration unter den privaten Betreibern, so dass es bald Oligopole im Gesamtnetz und Monopole in Teilnetzen gibt.

  1. Dies sind auch die Erfahrungen aus der Eisenbahngeschichte.
  2. Dies ist heute Realität im US-Güterverkehr auf Schienen.
  3. Dies entspricht den Erfahrungen bei den jüngeren Privatisierungen in Japan und Großbritannien.
  4. Damit aber gibt es die erhofften Vorteile eines echten Wettbewerbs nicht: In der Regel kommt es zum Gegenteil: Die Verkehrsnutzer werden abhängig von der Willkür der privaten Oligopolisten und Monopolisten.11.

Sozialdumping Wenn Strecken ausgeschrieben werden oder wenn einzelne private Betreiber in indirekte Konkurrenz zueinander treten, dann findet der reale Wettbewerb in der Regel im Bereich des Sozialdumpings und des Wettbewerbs um einen beschleunigten Abbau von Personal statt.

  • Dies ist bereits heute dort zu beobachten, wo Strecken und Netze ausgeschrieben werden.
  • Der Druck auf die Löhne der Beschäftigten hat sich deutlich erhöht, obgleich bereits heute deren Arbeitseinkommen an der unteren Skala vergleichbarer Berufsgruppen liegt.
  • Sozialdumping ist bereits aus sozialen Gründen abzulehnen, zumal hier eine nicht endend wollende soziale Spirale nach unten in Gang gesetzt wurde.

Es steht aber auch in Widerspruch zu den Interessen der Fahrgäste, für die dies mit einem weiteren Abbau von Service und Sicherheit verbunden ist.12. Einstieg von branchenfremden, konkurrierenden Interessenten Der Verkauf des Bundeseigentums an (Teilen) der DB AG muß unter den Bedingungen eines Verkehrsmarkts, der vom Auto und vom Flugzeug beherrscht wird, zum Einstieg von Investoren verlocken, die Konkurrenzinteressen vertreten.

In Großbritannien stiegen in großem Maßstab Busgesellschaften (u.a. Stage Coach) und Airlines (Virgin) als Bahnbetreiber ein. Im Fall einer deutschen Bahnprivatisierung war bereits von der Lufzhansa als einem Interessenten die Rede. Damit aber wird der Schienenverkehr nach den Interessen der Konkurrenz gelenkt: Dort wo die Schiene als Lückenbüßerin Sinn macht, darf sie erfolgreich sein.

Dort wo die Schiene in Konkurrenz zu den wesentlichen Interessen dieser Investoren tritt, wird sie zurecht gestutzt werden. Bilanz Auch eine Privatisierung ausschließlich des Bahnbetriebs kommt die Gesellschaft teuer zu stehen.

Die Schiene verliert weitere Anteile im Verkehrsmarkt Das Schienenverkehrsangebot verschlechtert sich Umwelt und Klima werden verstärkt belastet (als Resultat der weiteren Zurückdrängung der Schiene im Verkehrsmarkt) Im Schienenverkehr und in der Bahntechnik sinken das Lohnniveau und die Zahl der Arbeitsplätze. Die volkswirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Kosten erhöhen sich (u.a. durch die Umwelt- und Klimabelastungen, aber auch durch weiter steigende Arbeitslosenzahlen)

Insgesamt wird die Option auf die notwendige Verkehrswende – und damit die Zukunftsfähigkeit in der Verkehrspolitik – in Frage gestellt. Die Alternative zur Privatisierung heißt nicht „Weiter so” mit der Deutschen Bahn AG und meint schon gar nicht ein Zurück zu einer starr-zentralistischen Staatsbahn.

Vielmehr ist die Alternative eine Bahn in öffentlichem Eigentum, die bei den grundlegenden Standards (wie Fahrplan, Tarife, Sicherheit) so zentral wie nötig und in den Eigentumsformen so dezentral und bürger- und kundennah wie möglich organisiert ist. Die Bahn in der Schweiz (SBB) ist diesbezüglich ein Vorbild.

Fassung: 25. April 2006

Wer arbeitet im Stellwerk?

Die im Stellwerk tätigen Mitarbeiter sind die Fahrdienstleiter, Weichenwärter und Zugmelder.

Wie funktioniert ein Stellwerk?

Bestimmt bist du schon einmal mit dem Zug gefahren. Vielleicht hast du dich dabei gefragt, wie das eigentlich funktioniert: Woher wei der Zugfhrer, wann er losfahren darf? Wer sagt ihm, auf welchem Gleis er halten soll? Bei der Bahn arbeiten Leute, die genau auf solche Dinge achten.

  • Die heien Fahrdienstleiter.
  • Sie entscheiden, ob ein Zug fahren darf oder nicht.
  • Damit sind sie dafr verantwortlich, dass Zugfahren sicher ist.
  • Sie prfen, wo ein Zug herfahren soll und ob der Weg dort frei ist.
  • Und wenn am Bahnhof ein Gleis leer ist, drfen auf diesem Gleis keine zwei Zge gleichzeitig einfahren.

Die Fahrdienstleiter entscheiden, welcher Zug dort halten darf. Sie kmmern sich auch darum, dass die Zge pnktlich ankommen. Das alles regeln sie in einem Stellwerk. Die Stellwerke stehen an Bahnhfen. Dort geben die Fahrdienstleiter Signale und stellen Weichen.

Was macht ein Fahrdienstleiter Assistent?

Tätigkeitsmerkmale – FahrdienstleiterInnen sind für den reibungslosen Ablauf eines bestimmten Bereichs des Zugverkehrs, z.B. eines Streckenabschnitts, und somit für die Einhaltung des Fahrplans verantwortlich. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Überwachung und Bedienung von automatisierten Sicherungsanlagen wie Weichen, Signalen oder Schrankanlagen sowie die Abwicklung von Schubarbeiten.

  1. Ebenso sind sie für die Behebung von fahrplanabweichenden Ereignissen wie Störungen von Anlagen oder Streckenunterbrechungen sowie das Sicherheits- und Notfallmanagement vor Ort verantwortlich.
  2. Dabei stehen sie in ständigem Kontakt mit der regionalen Verkehrsleitung und FahrdienstleiterInnen umliegender Bahnhöfe.

Sie sind auch für die Information der Reisenden über Zugverspätungen oder andere Abweichungen zuständig. Ebenso kann der Verkauf von Fahrkarten in ihren Aufgabenbereich fallen. Typische Tätigkeiten sind z.B.:

Zugverkehr auf einem Streckenabschnitt koordinieren Behebung von Störungen des Zugverkehrs leiten und abwickeln Betriebsablauf dokumentieren Daten zu Fahrplänen eintragen Stromversorgung der Züge überwachen Fährgäste über ein- und ausfahrende Züge informieren Bauarbeiten koordinieren

Bereitschaft, am Wochenende zu arbeiten Englischkenntnisse Gutes Sehvermögen Kommunikationsfähigkeit Konzentrationsfähigkeit Problemlösungsfähigkeit Reaktionsfähigkeit Selbstständiges Arbeiten Technisches Verständnis Verantwortungsbewusstsein

Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen bei Eisenbahnunternehmen, z.B.:

Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) Regional- und Lokalbahnen Privatbahnen

In vielen Bereichen des Personen- und Gütertransports wird dringend Personal gesucht. Insbesondere die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stellen verstärkt MitarbeiterInnen ein. Ein Grund dafür ist, dass ca. ein Viertel der Belegschaft in den nächsten Jahren in Pension gehen wird.

  • Gleichzeitig steigen die Passagierzahlen tendenziell.
  • Auch andere Bahnunternehmen, wie z.B.
  • Regional- und Privatbahnen, stellen Personal ein.
  • Die Berufsaussichten für FahrdienstleiterInnen sind somit gut.
  • Stellenangebote im “eJob-Room” (Internet-Stellenvermittlung des AMS): Der folgende Link führt zum Abfrage-Formular des eJob-Room für das Berufsbündel “FahrdienstleiterIn”, dem der Beruf “FahrdienstleiterIn” zugeordnet ist.

Im Formular können Sie dann noch das Bundesland und den Arbeitsort und andere Kriterien auswählen; nach einem Klick auf “Weiter” erhalten Sie die Stellenangebote. offene Job-Angebote Die Ausbildung zum/zur FahrdienstleiterIn erfolgt betriebsintern. Bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) dauert sie ca.35 Wochen.

  1. Das erste Lernmodul “Betriebliche Einführung” umfasst 1,5 Wochen und findet in Wien statt.
  2. Die weiteren Module werden, neben Wien, in den österreichweiten Trainingszentren, wie z.B.
  3. In Linz, Salzburg und Villach, abgehalten.
  4. Wichtige Ausbildungselemente sind beispielsweise “Betriebsführung im Regelbetrieb”, “Betriebsführung bei Abweichungen und Notfällen” sowie “Betriebsführung bei Störungen”.

Voraussetzungen für die Zulassung zur Ausbildung sind unter anderem eine abgeschlossene Lehre, BMS oder BHS bzw. AHS-Matura, sehr gute Deutschkenntnisse, keine Vorstrafen, abgeleisteter Präsenz- oder Zivildienst bei männlichen Bewerbern, sehr gutes Gehör sowie keine Nacht- oder Farbenblindheit.

Für Brillen- und KontaktlinsenträgerInnen sind maximal +5 oder -8 Dioptrien zulässig. Weiters müssen die eignungspsychologische Untersuchung und die medizinische Tauglichkeitsuntersuchung positiv absolviert werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB),

Weiterführende Informationen Stellenangebote im AMS eJob-Room * Die Gehaltsangaben entsprechen den Bruttogehältern bzw Bruttolöhnen beim Berufseinstieg. Achtung: meist beziehen sich die Angaben jedoch auf ein Berufsbündel und nicht nur auf den einen gesuchten Beruf.

  • Datengrundlage sind die entsprechenden Mindestgehälter in den Kollektivverträgen (Stand: 2022).
  • Eine Übersicht über alle Einstiegsgehälter finden Sie unter www.gehaltskompass.at,
  • Die Mindest-Löhne und Mindest-Gehälter sind in den Branchen-Kollektivverträgen geregelt.
  • Die aktuellen kollektivvertraglichen Lohn- und Gehaltstafeln finden Sie in den Kollektivvertrags-Datenbanken des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ),

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Was verdient ein Fahrdienstleiter in der Schweiz?

Wie viel verdient man als Fahrdienstleiter/in Bahn in der Schweiz – Als Fahrdienstleiter/in Bahn verdienen Sie zwischen 63.000 CHF und 96.000 CHF Brutto im Jahr,

Das ist ein Monatsverdienst zwischen 5.250 CHF und 8.000 CHF Brutto. Im Durchschnitt liegt das Jahresgehalt als Fahrdienstleiter/in Bahn damit bei 69.923 CHF Brutto. Die Hälfte der erhobenen Löhne und Gehälter liegen überhalb von 70.000 CHF Brutto, das bedeutet einen Monatsverdienst von 5.833 CHF Brutto.