Wie lange bleiben wanderratten?

wie lange bleiben wanderratten
Wanderratten Wanderratten pantegana (Venezianisch) IPA: Hörbeispiele: — Bedeutungen: die Ratte. https://de.wiktionary.org › wiki › pantegana

pantegana – Wiktionary

bleiben länger – Der Name „Wanderratte’ täuscht, denn die in großen Familien lebenden, nachtaktiven Nagetiere sind überaus standorttreu. Wie lange Wanderratten tatsächlich bleiben, lässt sich pauschal jedoch nicht genau sagen.
Katzen halten Ratten fern – Die Anwesenheit einer Katze im Haus kann helfen, Ratten zu vertreiben und fernzuhalten. (Foto: CC0 / Pixabay / gere) Der angeborene Jagdinstinkt von Katzen macht die Vierbeiner zum besten Mittel gegen Ratten. Die bloße Anwesenheit der Tiere reicht häufig schon aus, um die Nager auf Abstand zu halten. Auch das Katzenstreu deiner Samtpfoten kannst du zu deinem Vorteil nutzen:

  1. Mache zuerst die bevorzugten Laufwege der Ratten ausfindig.
  2. Streue dann etwas benutztes Katzenstreu auf die Wege oder stelle lege mit Katzenstreu gefüllte Stoffsäckchen an die Stellen, an denen die Ratten am häufigsten hineinkommen.
  3. Der Geruch der Katzen reicht oft schon aus, um die Nager in die Flucht zu schlagen.

Foto: CC0 / Pixabay / meineresterampe Wühlmäuse lieben Möhren, Sellerie und andere Gemüsearten und können deinen Garten ziemlich verwüsten. Wie du sie vertreibst, zeigen wir dir Weiterlesen

Ist die Wanderratte ein Einzelgänger?

Verhalten – Ratten sind soziale Tiere und leben in Gruppen (Rudeln) zusammen. Innerhalb der Gruppen gibt es oftmals eine soziale Hierarchie. Rudelmitglieder erkennen sich am Geruch und reagieren aggressiv auf fremde Ratten. Wanderratten sind in der Regel scheu und meistens im Dunkeln aktiv.

Sie sind selten auf offenen Plätze zu finden, und bewegen sich oft entlang von Mauern und Wänden. Häufig benutzen Ratten immer wieder dieselben Laufwege (Wechsel). Wanderratten sind Fluchttiere. Wenn sie in die Enge getrieben werden, können sie jedoch ausgesprochen aggressiv reagieren, beißen und bis zu 1,5 m hoch springen.

Wanderratten sind in der Lage zu schwimmen und stellen ausgezeichnete Kletterer dar.

Wo verstecken sich Wanderratten?

Sind Ratten in Dach oder Dachboden eingedrungen, bauen sie ihre Nester gerne in warmen Verstecken und nutzen für den Nestbau zerfetzte Materialien wie Zeitungspapier und Textilien. Wanderratten nisten normalerweise außerhalb von Haus, Keller oder Wohnungen in Erdbauten.

Wann sind Wanderratten aktiv?

Bevorzugt. Die Wanderratte ist dämmerungs- und/oder nachtaktiv, kann aber auch tagsüber beobachtet werden. Sie ist feuchtigkeits- liebend und schwimmt und taucht ausgezeichnet. Wanderratten leben in großen Familienverbänden (Rudel mit bis zu 200 Tieren) in einer festen sozialen Rangordnung.

Was mögen Wanderratten nicht?

Ratten mit Geruch vertreiben – Alte Hausmittel gegen Wanderratten sind Nelkenöl und Essigessenz, Die Tiere mögen den Geruch dieser Substanzen nicht, ähnlich verhält es sich mit Terpentin. Versuchen Sie, die Ratten zum Auszug zu bewegen, indem Sie getränkte Lappen vor und um den Rattenbau herum verteilen.

Allerdings besteht auch hier die Gefahr, dass sich die Schädlinge an den Geruch gewöhnen. Auch mit scharfem Chili lassen sich Ratten aus dem Haus, dem Garten oder allgemein vom Grundstück vergraulen. Werden Chilipulver oder -flocken auf den üblichen Laufwegen der Tiere verteilt, nehmen sie die Substanz über das Fell beim Putzen auf.

Allerdings besteht auch bei diesem Hausmittel die Gefahr eines Gewöhnungseffekts. An den Geruch benutzter Katzenstreu scheinen sich Ratten hingegen nicht so leicht zu gewöhnen. Die Streu sollte in Stoffsäckchen entlang der Laufwege der Nager verteilt werden. Hausratte: Dachratten (Rattus rattus) beziehungsweise Hausratten sollen sie nicht beämpfen. (Quelle: imago stock&people)

Welches Geräusch vertreibt Ratten?

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Protect Home Nagerstopp vertreibt Nager ohne Einsatz von Gift aus allen Innenräumen wie Wohnräumen, Kellern, aber auch Garagen, Gartenschuppen und Dachböden mittels Ultraschall von bis zu 150 m²Mäuse und Ratten werden durch die Ultraschallwellen des Gerätes gestört und werden ferngehalten bzw. aus Ihrem Quartier vertrieben. Auch wirksam gegen kriechendes Ungeziefer wie Ameisen, Spinnen, SchabenEine regelmäßig wechselnde Frequenz sorgt dafür das kein Gewöhnungseffekt bei den Nagern eintritt. Für Menschen sind diese Frequenzen nicht hörbar, andere Haustiere können die Ultraschallwellen wahrnehmen, daher sollte NagerSTOPP nicht in unmittelbarer Nähe dieser Tiere verwendet werden.Das Gerät wird in einer bodennahen Steckdose platziert, da sich die Nagetiere zumeist am Boden aufhalten. Das attraktive Design fügt sich unauffällig in den Wohnraum ein.Um einen dauerhaften Schutz vor Nagetierbefall sicherzustellen, sollte pro zu schützendem Raum ein Gerät verwendet werden und 24 Stunden am Tag eingeschaltet sein. Bei Dauerbetrieb bietet das Gerät einen konstanten Schutz über das gesamte Jahr.Einfach zu bedienen – Geringer Stromverbrauch (0,53W/h) – Keine Störung elektrischer Geräte oder des W-LANs

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✅ EFFEKTIVER NAGERSCHUTZ – Mäuse und Ratten fühlen sich durch die Ultraschallwellen des Sendergerätes gestört und verlassen Ihr Quartier. Für uns Menschen sind diese Frequenzen nicht hörbar✅ EINFACHE ANWENDUNG – Batterien einsetzen (6 x AAA, enthalten), einschalten und an gewünschter Stelle platzieren. Wirkungsbereich ca.40 m² je Gerät.✅ KEIN GEWÖHNUNGSEFFEKT – Durch die Wechselfrequenz verringert sich der Gewöhnungseffekt, Abwehr-und Vertreiber-Funktion wird nicht unterbrochen✅ UMWELTFREUNDLICH – Mäuse- und Rattenvertreiber ohne Köder oder Gift, Alternative oder in Kombination zur Mäusefalle, Köderbox oder Lebendfalle✅ REICHWEITENSTARK – Bis zu 40 qm können Ultraschall-Wellen gesendet werden, durchdringen keine Wände – 1x Stecker pro Zimmer wird empfohlen, Nagerschreck ideal für das Haus (Keller, Dachboden, Garage) oder im Außenbereich (Terrasse, Garten, Scheune)

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REICHWEITENSTARK – Bis zu 40 qm können Ultraschall-Wellen gesendet werden, durchdringen keine Wände – 1x Stecker pro Zimmer wird empfohlen, Nagerschreck ideal für das Haus (Keller, Dachboden, Garage) oder im Außenbereich (Terrasse, Garten, Scheune)EFFEKTIVER NAGERSCHUTZ – Mäuse und Ratten fühlen sich durch die Ultraschallwellen des Sendergerätes gestört und verlassen Ihr Quartier. Für uns Menschen sind diese Frequenzen nicht hörbar EINFACHE ANWENDUNG – Batterien einsetzen (6 x AAA, enthalten), einschalten und an gewünschter Stelle platzieren. Wirkungsbereich ca.40 m² je Gerät.KEIN GEWÖHNUNGSEFFEKT – Durch die Wechselfrequenz verringert sich der Gewöhnungseffekt, Abwehr-und Vertreiber-Funktion wird nicht unterbrochenUMWELTFREUNDLICH – Mäuse- und Rattenvertreiber ohne Köder oder Gift, Alternative oder in Kombination zur Mäusefalle, Köderbox oder Lebendfalle

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Wann schlafen Wanderratten?

| Inhalt | Titel | Nächstes Kapitel | Vorheriges Kapitel | Vorwärts | Zurück | Das Geheimnis des Schlafs von A. Borbély – Kapitel 7 Buchausgabe © 1984 Deutsche Verlags-Anstalt GmbH, Stuttgart (vergriffen) Ausgabe für das Internet, 1998, A. Borbély, Universität Zürich.

»lch schlafe wie ein Murmeltier.« – »Du bist ein Siebenschläfer!« – »Er schläft wie ein Bär.«

Vergleiche eines guten, tiefen Schlafes mit dem Schlaf bestimmter Tiere sind gang und gäbe. Das in seinem unterirdischen Bau eingekugelte, von dickem Pelz umhüllte Murmeltier ruft Vorstellungen von Sicherheit und Wärme hervor, die wir mit gutem Schlaf in Zusammenhang bringen.

Beruhen diese ansprechenden Bilder auf Tatsachen? Verbringt das Murmeltier den Winter in einem, dem tiefen Schlaf des Menschen vergleichbaren Zustand? Wie wir im letzten Abschnitt dieses Kapitels sehen werden, unterscheidet sich der Winterschlaf von unserem Nachtschlaf. Auch der Schlaf des Braunbären, der zwar keinen eigentlichen Winterschlaf, aber eine Winterruhe pflegt, ist nicht unbedingt mit dem nächtlichen Tiefschlaf vergleichbar.

Bei solchen oft angeführten Vergleichen aus der Tierwelt ist daher Vorsicht geboten. Wir sollten den Schlaf der Tiere nicht »vermenschlichen«, indem wir unsere eigenen Empfindungen in das schlafende Tier projizieren. Die systematische Beobachtung sowie die Registrierung der Schlafstadien geben uns zuverlässigere Auskunft darüber, welche Tiere wann und wie schlafen.

  • Von Füchsen, Ratten, Elefanten – der Schlaf von Säugetieren Vor dem Schlafengehen scharrt der Fuchs den Boden auf und beginnt sich dann am Ort kreisend einmal in die eine, dann in die andere Richtung zu drehen, wobei die Schnauze beinahe die Schwanzspitze berührt.
  • Durch dieses Verhalten wird eine Liegemulde zurechtgetreten.

Dann setzt sich der Fuchs, schlägt den Schwanz bogenförmig nach vorn ein und legt sich anschließend nieder. Vorderkörper und Kopf sind so gebogen, daß die Schnauze zur Schwanzwurzel gerichtet ist. Schließlich wird die Schnauze noch kurz angehoben, dann gesenkt und unter den Schwanz geschoben (Abb.7.1).

  • Ein solches, von der Zoologin Liselore Hassenberg beschriebenes »Schlafritual« ist nicht nur beim Fuchs zu beobachten, sondern auch bei vielen anderen Tieren.
  • Offensichtlich legen sich Tiere nicht unvermittelt an einem beliebigen Ort nieder, um zu schlafen.
  • Vielmehr stimmen sie sich durch vorbereitende Handlungen gleichsam in den Schlafzustand ein.
See also:  Hoe hoog wordt de aow in 2023?

Auch der Schlafort ist für jedes Tier typisch. Fuchs und Bär wählen mit Vorliebe schwer zugängliche Orte, z.B. Höhlungen, für ihren Schlaf. Die Mönchsrobbe hat das Problem des sicheren Schlafplatzes besonders originell gelöst. Sie taucht an steilen Felsklippen in Höhlen, die, nur unter Wasser zugänglich, aber so hoch liegen, daß sie innen trocken sind.

  1. Dort kann die Robbe ungestört und sicher schlafen.
  2. Nagetiere ziehen sich in ihre Schlafnester zurück.
  3. Der Hamster errichtet sein Nest im Erdwall, das Eichhörnchen auf Bäumen.
  4. Auch einige Menschenaffen schlafen auf Bäumen.
  5. Sie richten sich allerdings jeden Abend ein neues Schlafnest ein.
  6. Von gewissen Vögeln (zum Beispiel den Perlhühnern) ist bekannt, daß sie sich abends auf ihre sogenannten Schlafbäume zurückziehen, um dort in einer größeren Gruppe die Schlafzeit zu verbringen.

Wie der Mensch nehmen auch Tiere typische Schlafstellungen ein, von denen einige auf der Abbildung gezeigt sind. Die Katze ruht in gestreckter oder eingerollter Seitenlage. Andere Tiere bevorzugen die eingerollte Bauchlage (Kaninchen, Fuchs, Pferd) oder die Seitenlage (Katze, Känguruh).

Die auf der Abbildung dargestellte Hyäne schläft in der sogenannten Bilchlage, wobei der Körper von der Nasenspitze bis zum Schwanz bäuchlings eingekrümmt ist. In dieser Schlafstellung kann sich das Tier zu einer vollständigen Kugel einrollen. Die seltenere Rückenlage bevorzugen Löwen, sie kann aber auch von anderen Tieren, z.B.

Kaninchen oder Bären, eingenommen werden. Der auf der Abbildung dargestellte Leopard schläft in der Reitlage auf einem Ast, wobei die Beine und der Schwanz schlaff herabhängen. Noch auffälliger ist die Hängehaltung im Schlaf, wie sie für die Fledermaus als typisch gilt.

Beobachtungen bestätigen also, daß Säugetiere in ganz charakteristischen Stellungen schlafen. Weisen sie aber auch Schlafstadien auf, die denjenigen des Menschen vergleichbar sind? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir die elektrischen Hirnströme (EEG) zu Rate ziehen. Ähnlich wie beim Menschen kann auch bei Tieren das EEG durch auf dem Schädel oder auf der Hirnoberfläche aufliegende Metallelektroden abgeleitet und registriert werden.

Abbildung 7.2 zeigt elektrische Hirn- und Muskelpotentiale der Ratte während des Wachzustandes und in den Schlafstadien, wie wir sie vom Menschen her kennen. Wir erkennen, daß die Kurvenbilder bei der Ratte jenen beim Menschen durchaus vergleichbar sind.

  • Im Wachzustand sind die Wellen klein und weisen einen regelmäßigen Rhythmus von etwa sieben Schwingungen pro Sekunde auf (Theta- Rhythmus).
  • Die Willkürmuskulatur ist angespannt, was rasche und große Ausschläge in der Muskelableitung (EMG) zur Folge hat.
  • Nach dem Einschlafen sinkt diese Muskelspannung ab.

Im Non-REM-Schlaf zeigen die Hirnstromkurven hohe, breite und unregelmäßig auftretende Wellen, im REM-Schlaf dagegen kleine, rasche und regelmäßige Schwingungen. Im REM-Schlaf treten neben den raschen Augenbewegungen sporadische Zuckungen der Schnauzenhaare und Pfoten auf.

  1. Non- REM-Schlaf und REM-Schlaf konnten praktisch bei allen bisher untersuchten Säugetieren beobachtet werden.
  2. Ausnahmen bilden der Delphin und der zu den Schnabeltieren gehörende Ameisenigel, bei denen kein REM-Schlaf festgestellt wurde.
  3. Die Schlafstadien und ihre typischen Veränderungen im EEG sind also für die meisten Säugetiere charakteristisch.

Kehren wir nun zur Ratte zurück, um ihren Schlaf noch etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Ratte ist ein nachtaktives Tier und schläft vor allem tagsüber. Schlafregistrierungen über 24 Stunden zeigten, daß die Ratte pro Tag etwa zwölf Stunden schläft.

  1. Von diesen entfallen zehn Stunden auf den Non-REM-Schlaf und zwei Stunden auf den REM-Schlaf.
  2. Die Tageszeit, die der nächtlichen Schlafzeit des Menschen entspricht, verbringt das Tier indessen nicht ausschließlich schlafend, sondern ist mehr als zwei Stunden wach.
  3. Wie viele andere Tiere hat auch die Ratte einen »polyphasischen«, also mehrphasischen Schlaf, der immer wieder von Wachperioden unterbrochen wird.

Eine einzelne Schlafepisode der Ratte dauert in der Regel nur wenige Minuten und wird dann von einer meist kurzen Wachepisode abgelöst. Wie beim Menschen beginnt auch bei Tieren die Schlafepisode mit Non-REM-Schlaf, und geht anschließend in REM-Schlaf über.

Ein einzelner Non- REM-/REM-Schlafzyklus dauert bei der Ratte lediglich zehn Minuten. Die Dauer einzelner Schlafstadien ist damit viel kürzer als beim Menschen. Wie sind die Verhältnisse bei anderen Säugetieren? Nun, wir finden auch unter den Tieren Langschläfer und Kurzschläfer. Zu den Langschläfern gehört zweifellos die Fledermaus, die täglich 20 Stunden schlafend verbringt.

Auch das Oppossum (18-19 Stunden) und der Igel (17-18 Stunden) gehören zu dieser Gruppe. Im Gegensatz dazu kommen Kuh, Pferd und Elefant mit lediglich drei bis vier Stunden Schlaf pro Tag aus. Vom Elefanten wurden allerdings auch längere Schlafzeiten berichtet.

  • Zwischen Schlafdauer und REM-Schlafanteil scheint kein direkter Zusammenhang zu bestehen.
  • Ein Pferd, das lediglich drei Stunden pro Tag schläft, verbringt 20 Prozent seiner Schlafzeit im REM-Schlaf, der Maulwurf mit acht bis neun Stunden Schlaf 25 Prozent, während die Maus mit 13 Stunden Schlaf lediglich zehn Prozent REM-Schlaf aufweist.

Gewisse übereinstimmende Gesetzmäßigkeiten lassen sich trotzdem erkennen: So gilt für Mensch und Tier gleichermaßen, daß sie im frühen Lebensalter einen sehr hohen REM-Schlafanteil zeigen, der im Lauf der Entwicklung rasch abnimmt. Die Ratte beispielsweise verbringt in den ersten zehn Tagen nach der Geburt 72 Prozent ihrer Schlafzeit im REM-Schlaf, im Erwachsenenalter dagegen nur 15-20 Prozent.

  1. Ähnliche Veränderungen finden wir bei der Katze.
  2. Hingegen ist beim Meerschweinchen, das in einem viel reiferen Zustand zur Welt kommt, der REM-Schlafanteil nach der Geburt bereits viel kleiner als bei Ratte oder Katze und nimmt in den folgenden Wochen auch viel weniger ab.
  3. Der hohe Anteil des REM-Schlafes im frühesten Lebensalter scheint also mit dem Entwicklungszustand des Organismus zusammenzuhängen.

Einschränkend muß allerdings gesagt werden, daß Schlafstadien bei neugeborenen Tieren noch nicht so eindeutig und zuverlässig unterschieden werden können wie beim ausgewachsenen Tier. Mehrfach wurde schon versucht, die Schlafeigenschaften verschiedener Tierarten zu vergleichen und sie mit anderen Eigenschaften und Lebensgewohnheiten in Zusammenhang zu bringen.

Bei solchen vergleichenden Untersuchungen ergab sich eine interessante Beziehung zwischen Stoffwechsel und Schlaf. Kleine Tiere, die im allgemeinen einen intensiven Stoffwechsel haben und die gewöhnlich auch nicht lange leben (so hat zum Beispiel der Igel eine Lebensdauer von nur etwa 6 Jahren), schlafen länger als die großen Tiere mit niedrigem Stoffwechsel und langer Lebensdauer (das Pferd hat eine Lebensdauer von etwa 46 Jahren).

Auch die Länge des Non-REM-/REM-Schlafzyklus steht damit in Zusammenhang. So zeigen kleine Tiere mit niedrigem Hirngewicht und intensivem Stoffwechsel eine kürzere Zyklusdauer als große Tiere. Das läßt sich an folgenden Beispielen zeigen: Der Non-REM-/REM-Schlafzyklus dauert bei der Ratte im Durchschnitt zehn Minuten, bei der Katze 28 Minuten, beim Menschen 90 Minuten und beim Elefanten 120 Minuten.

Vereinfachend können wir somit feststellen, daß ein kurzes, intensives Leben mit einer langen Schlafdauer und kurzem Schlafzyklus einhergeht. Wie alle solche Regeln werden auch diese durch recht zahlreiche Ausnahmen »bestätigt« oder in Frage gestellt. Kehren wir nach diesen etwas theoretischen Feststellungen nun wieder zu konkreten Beispielen zurück, um das Problem des Schlafes bei Tieren von einer anderen Seite her anzugehen.

Huftiere wie Kühe, Pferde, Schafe und Schweine verbringen viel Zeit im Zustand des Dösens, der gewöhnlich nicht dem eigentlichen Schlafe zugeordnet wird. Beispielsweise schläft eine Kuh etwa vier Stunden pro Tag, döst aber weitere acht Stunden. Sie nimmt dabei eine liegende Stellung ein, hat aber Kopf und Hals erhoben.

Im Dösen zeigt das EEG-Kurvenbild sowohl schnelle Wellen, wie sie gewöhnlich im Wachen auftreten, als auch langsamere Wellen, die für den Non-REM-Schlaf typisch sind. Auch das Wiederkäuen geht im Dösen vor sich und kann sogar noch im eigentlichen Schlafe andauern. Offensichtlich ist der Übergang vom Wachzustand in den Schlaf bei vielen Tieren ausgesprochen fließend.

Die Kuh zeigt aber auch sehr deutlich, wie stark Umwelteinflüße die Schlafstadien beeinflussen können. Wie der französische Schlafforscher Yves Ruckebusch beobachtet hat, verbringt die im Stall gehaltene Kuh 40 Minuten pro Tag im REM-Schlaf, das auf der Weide lebende Tier jedoch nur 20 Minuten.

Ehrt die Kuh nach einem Aufenthalt von fünf Wochen auf der Weide in den Stall zurück, so verlängert sich die REM-Schlafzeit vorübergehend auf bis zu 110 Minuten pro Tag, um dann allmählich wieder den Normalwert von 40 Minuten zu erreichen. Die Zeit auf der Weide scheint also mit einem REM-Schlafdefizit einherzugehen, das dann in der Folge wieder ausgeglichen wird.

Wenden wir uns zum Schluß einem jener wenigen, hochspezialisierten Säuger zu, die im Wasser leben. Der 200 kg schwere Tümmler – er gehört zur Familie der Delphine – lebt im Schwarzen Meer. EEG-Registrierungen bei diesen Tieren zeigten ein überraschendes Phänomen: Während einer Schlafepisode, die normalerweise 30-60 Minuten dauert, wies nur die eine Hirnhälfte ein typisches Schlaf-EEG auf, während die andere ein Wach-EEG zeigte (Abb.7.3).

  • Sodann vertauschten die beiden Hälften ihre Rollen: Nun zeigte die bisher wache Hälfte ein Schlaf-EEG, während die andere »wach« war.
  • Gleichzeitiger Schlaf beider Hirnhemisphären war praktisch nie zu beobachten.
  • Der Tümmler schläft also immer nur mit einer Hirnhälfte.
  • Die Bedeutung dieser merkwürdigen Arbeitsteilung ist noch rätselhaft.

Die Beobachtungen zeigen aber eindeutig, daß der Schlaf bei diesem Tier nicht zwangsläufig das gesamte Gehirn erfaßt, sondern nur in Teilen des Gehirns vor sich gehen kann. Abb.7.1: Schlafstellung von Tieren. (Mit freundlicher Genehmigung von L. Hassenberg.) (38k JPG file) Abb.7.2: Schlafstadien bei Säugetieren.

Bei allen Säugetieren sind die Schlafstadien aus den Hirn- und Muskelstromkurven erkennbar. Das EEG der Ratte weist im Wachzustand und im REM-Schlaf niedrige und rasche Wellen, im Non-REM-Schlaf hohe und langsame Wellen auf. Die in der Nackenmuskulatur gemessene Muskelspannung (EMG) ist im Schlaf stark herabgesetzt.

Im REM- Schlaf treten zudem rasche Augenbewegungen auf. (14k JPG file) Abb.7.3: Der Schlaf des Delphins. Der Delphin schläft abwechselnd mit der rechten und linken Hirnhälfte. (17k JPG file) Die Frage nach dem Ursprung des Schlafs Abb.7.4 zeigt einen sogenannten Stammbaum, der die Entwicklungsgeschichte der Lebewesen darstellt.

  1. Man nimmt heute an, daß in »grauer Vorzeit« zunächst einzellige Lebewesen entstanden sind, die sich im Laufe der Evolution zu Vielzellern entwickelt haben.
  2. Wie verhält es sich nun mit der entsprechenden Entwicklungsgeschichte des Schlafs? Um dieser Frage nachzugehen, muß man sich zunächst nicht der »Krone« des Stammbaums, sondern jenen Tieren zuwenden, die schon früher als die Säugetiere vom Hauptstamm abgezweigt sind.

Betrachten wir zuerst die Klasse der Vögel. Bei ihnen finden wir nicht nur ein eindeutiges Schlafverhalten, sondern auch die für Säugetiere typischen EEG-Veränderungen. Die Taube beispielsweise schläft im Durchschnitt nicht ganz zehn Stunden pro Tag und verbringt davon etwa 40 Minuten im REM-Schlaf.

Die einzelnen REM-Schlafepisoden dauern allerdings nur wenige Sekunden. Neben dem typischen EEG-Muster zeigt die Taube im REM-Schlaf auch rasche Augenbewegungen. Die ausgeprägte Erschlaffung der Muskeln, die für den REM-Schlaf der Säuger so typisch ist, fehlt offenbar bei den meisten Vögeln. Nur bei der Gans wurde ein praktisch vollständiger Verlust der Nackenmuskelspannung im REM-Schlaf beschrieben.

Wie der englische Zoologe Dennis Lendrem berichtete, öffnet die Taube auch im Schlaf immer wieder kurz die Augen, wahrscheinlich, um auf diese Weise etwaige Gefahren in der Umgebung frühzeitig zu erkennen. Wenn Tauben in Gruppen schlafen, öffnen sie ihre Augen weniger häufig.

Dieser Befund könnte damit erklärt werden, daß in der Gruppensituation die Gruppe als Ganzes die Überwachungsaufgabe übernimmt, da ja ein aufgescheuchter Vogel auch die übrigen alarmiert. Der einzelne braucht deshalb in der Gruppe weniger wachsam zu sein als wenn er isoliert schläft. Ein besonderes Rätsel geben die Zugvögel auf.

Sie müssen auf ihrem Zugweg zuweilen mehrere Tage lang offenes Meer überfliegen und können während dieser Zeit den Flug nicht unterbrechen. Ob sie völlig ohne Schlaf auskommen oder die Fähigkeit entwickelt haben, im Fliegen oder Gleiten zu schlafen, ist eine noch ungelöste Frage.

Ihre Beantwortung könnte wertvolle Hinweise geben, ob der Schlaf für höher entwickelte Lebewesen unbedingt notwendig ist. Wenden wir uns nun der Klasse der Reptilien zu, deren Ahnen als die entwicklungsgeschichtlichen Vorfahren der Vögel betrachtet werden. Der amerikanische Schlafforscher Edward Tauber beschreibt das Schlafverhalten des Chamäleons folgendermaßen: » In den Stunden vor Sonnenuntergang läßt sich das Tier typischerweise auf einem Ast nieder, rollt seinen Schwanz wie eine Uhrenfeder ein, bleibt bewegungslos, obwohl sich die Augen unabhängig voneinander weiterhin bewegen.

In diesem Vor-Schlafstadium greift das Tier keine Insekten an und nimmt sogar von jenen nicht Notiz, die auf seinem Körper landen. Kurz nach Sonnenuntergang schließen sich die ringförmigen Augenlider, die Augäpfel ziehen sich in die Augenhöhle zurück und das Tier scheint zu schlafen.

Ohne Störungen bleibt das Tier im allgemeinen die ganze Nacht über in dieser Stellung.« Wir sehen aus diesem Beispiel, daß auch Reptilien ein eindeutiges Schlafverhalten aufweisen können. Die wenigen Untersuchungen, bei denen auch Hirnströme registriert wurden, zeigten allerdings ein Kurvenbild, das sich von jenem der Säuger und Vögel unterscheidet.

Die herkömmliche Einteilung der Schlafstadien ist daher bei Reptilien nicht ohne weiteres möglich. Das gilt auch für die Klasse der Amphibien, zu denen Frösche und Lurche gehören. Da Amphibien zudem auch im Wachen während längerer Zeit bewegungslos verharren, ist es schwierig, den Schlaf aufgrund des Verhaltens zu erkennen.

Zudem läßt sich bei jenen Landtieren, die ihre Körpertemperatur nicht selbständig aufrecht erhalten können (Wechselwarmblüter: Reptilien, Amphibien), der Schlaf nicht immer von der Kältestarre abgrenzen, die bei tiefen Temperaturen auftritt. Bei Fischen läßt sich dagegen der Schlaf gut feststellen. Ähnlich wie Säugetiere suchen auch gewisse Fischarten einen bestimmten Ruheort auf und nehmen dort charakteristische Ruhestellungen ein.

Im Ruhezustand reagieren sie auf milde Außenreize nicht mehr, werden aber durch stärkere Reize aktiviert. Ein interessantes Beispiel ist der Papageienfisch, der vor der Ruhephase eine Schleimhülle absondert, in die er sich dann einhüllt und versteckt.

  • Insgesamt können wir also feststellen, daß ein Schlafverhalten bei allen Wirbeltieren zu beobachten ist.
  • Wie steht es nun aber mit den wirbellosen Tieren, die entwicklungsgeschichtlich vor den Wirbeltieren entstanden sind? Betrachten wir wiederum ein Beispiel: Der Seehase (Aplysia) ist eine Riesenschnecke, die im Meere lebt und zu den Weichtieren gehört (Abb.7.5).

Sein Verhalten wurde vom amerikanischen Forscher Felix Strumwasser untersucht. Das in einem Tank gehaltene Tier schwimmt tagsüber umher und verbringt viel Zeit mit Nahrungssuche. Bei Sonnenuntergang begibt es sich in eine Ecke des Tanks, zieht sich zusammen und bleibt ruhig.

In der Nacht sind nur gelegentliche Kopf- und Fühlerbewegungen zu beobachten. Morgens nach Sonnenaufgang »erwacht« das Tier und beginnt eine neue Aktivitätsperiode. Die Motte ist ein weiteres Beispiel eines wirbellosen Tieres. Das kleine Insekt fliegt nicht ständig umher, sondern zeigt periodisch kurze Ruhephasen.

Je länger diese Phasen andauern, desto stärkere Außenreize sind nötig, um das Tier zu aktivieren. Auch die Körperstellung scheint mit der »Schlaftiefe« in Zusammenhang zu sehen. Im tiefsten Ruhezustand sind die Fühler auf dem Rücken zurückgefaltet und von den Flügeln bedeckt.

In diesem Zustand kann man mit einem feinen Pinsel die Flügel sogar anheben, ohne daß die Motte darauf reagiert. Diese beiden Beispiele zeigen, daß auch bei wirbellosen Tieren offenbar schlafähnliche Ruheperioden vorkommen. Richtet man nun das Augenmerk auf die Abfolge von Ruhe und Aktivität, wie sie über längere Zeit hinweg aufgezeichnet werden kann, dann ist bei den meisten Tieren eine deutliche Tagesperiodik zu erkennen.

Wie Abb.7.6 zeigt, ist der Rhythmus von Ruhe (weiße Zwischenräume) und Aktivität (schwarze Balken) beim Menschen, bei der Ratte und der Fliege recht ähnlich, obwohl die aktive Phase zu unterschiedlichen Tageszeiten auftritt. Auf der Abbildung 7.7 wird ein Beispiel aus dem Pflanzenreich gezeigt: Die Blattstellung der Bohne zeigt ebenfalls eine deutliche Tagesperiodik.

In der Hellperiode sind die Blätter ausgebreitet, in der Dunkelperiode hängen sie herab. Wie wir noch sehen werden, sind Tagesrhythmen nicht bloß durch zyklische Veränderungen der Umwelt, wie Licht und Dunkel, bedingt, sondern entstehen durch einen körpereigenen Zeitgeber, eine »innere Uhr«. Hier wollen wir auf diesen Aspekt nicht weiter eingehen, sondern lediglich auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Tagesrhythmen und Schlaf hinweisen.

Tagesperiodische Vorgänge sind, wie wir an einigen Beispielen gezeigt haben, in der gesamten Tierwelt verbreitet und können bis zu den einfachsten Lebewesen, den Einzellern, zurückverfolgt werden. Wir können vermuten, daß dieser 24-Stunden-Rhythmus von Ruhe und Aktivität im entwicklungsgeschichtlichen Sinne ein Vorläufer des Schlaf-Wach-Zyklus sein könnte.

Die täglich zu bestimmten Tageszeiten auftretende Ruheperiodik würde also der Schlafperiode höherer Wirbeltiere entsprechen. Wir werden in späteren Kapiteln den Schlaf als Teil eines biologischen Rhythmus betrachten und dabei feststellen, daß dieser Aspekt besonders für die Schlafregulation wichtig ist.

Abb.7.4: Entwicklungsgeschichte der Lebewesen als Stammbaum dargestellt. (50k JPG file) Abb.7.5: Seehase. Auch der zu den Weichtieren gehörende Seehase zeigt ein Schlafverhalten. (7k JPG file) Abb.7.6: Ruhe-Aktivitäts-Rhythmen von Ratte, Mensch und Fliege.

  1. Die Ruhe-Aktivitäts-Rhythmen sind ähnlich.
  2. Aktivitätsperioden sind durch waagrechte Striche, Ruheperioden durch weiße Zwischenräume dargestellt.
  3. Die Ratte ist nachts aktiv, Mensch und Fliege sind tagsüber aktiv.
  4. Aufzeichnung der Fliege nach einer Arbeit von Aschoff und Saint Paul, 1978.) (21k JPG file) Abb.7.7: Tagesrhythmus von Pflanzen (Bohne).
See also:  Hartz 4 erhohung 2023 tabelle?

Auch Pflanzen weisen Tagesrhythmen auf. Blattbewegungen einer Bohne während 3 Tagen. Hohe Werte der Kurve: herabhängende Blätter; tiefe Werte: ausgebreitete Blätter. Schwarze Balken über der Kurve geben die Dunkelperiode an. (Nach Bünning, 1973, Fig.4, 5.) (22k JPG file) Schlaf als regulierter Vorgang Wie wir gesehen haben, lassen sich die Schlafstadien immer weniger eindeutig bestimmen, je weiter wir dem Entwicklungsstammbaum nach unten folgen.

Dies ist zum Teil darauf zurückzuführen, daß sich die Gehirnstrukturen »niederer« Tiere von jenen der Säugetiere immer mehr unterscheiden, so daß damit auch die aus dem Gehirn ableitbaren elektrischen Signale immer weniger vergleichbar sind. Obwohl wir ein schlafähnliches Verhalten auch bei einfachen Tieren beobachten können, bleiben doch Zweifel, ob dieser Zustand als eigentlicher Schlaf zu verstehen ist.

Um diese Frage weiter zu klären, dürfen wir uns nicht nur auf die Beschreibung des Schlafes beschränken, sondern müssen auch seine dynamischen Eigenschaften in Betracht ziehen. Der Schlafentzug dient dabei als wichtige Arbeitsmethode. Wir wollen auch diesen Aspekt am Schlaf der Ratte betrachten: Wie aus Abb.7.8 ersichtlich, ist unter den Ausgangsbedingungen (»Vor Schlafentzug«) der Schlaf der Ratte durch eine Abfolge von Non-REM und REM-Schlaf gekennzeichnet.

Indem wir die Methode der EEG-Spektralanalyse heranziehen, können wir den Anteil langsamer Wellen (Delta-Schlaf) am Non-REM-Schlaf untersuchen. Die hohen Gipfel in der Deltaaufzeichnung zeigen den Tiefschlaf des Tieres, der dem Stadium 3 und 4 des Menschen entspricht. Die Täler entsprechen Wach- und REM-Schlaf-Perioden, in welchen langsame Wellen fehlen.

Die REM-Schlafepisoden sind durch Rechtecke unter der Deltaaufzeichnung gekennzeichnet. Hindert man das Tier während 24 Stunden am Schlaf, so ist die Folge eine Zunahme von Delta-Schlaf und REM-Schlaf. Die höheren Gipfel in der Deltaaufzeichnung kommen durch das Auftreten besonders großer, langsamer Wellen im EEG zustande.

  1. REM-Schlafepisoden werden nach Schlafentzug häufiger und länger.
  2. Der verlängerte Wachzustand hat also eine Intensivierung des Non-REM-Schlafes und eine Vermehrung des REM-Schlafes zur Folge.
  3. Nicht nur die Ratte, sondern auch andere Tiere reagieren in ähnlicher Weise auf Schlafentzug.
  4. Wie wir noch sehen werden, sind die Verhältnisse beim Menschen nicht grundsätzlich verschieden.

Der Schlaf ist also ein Vorgang, der von der Dauer der vorangehenden Wachzeit abhängig ist. Es scheint, als ob der »verlorene« Schlaf bei der ersten besten Gelegenheit nachgeholt werden müßte. Da also Dauer und Intensität des Schlafes offenbar einer Regulation unterliegen, müssen wir uns die Frage stellen, ob nicht gerade dieser Aspekt zur Erforschung des Schlafs einfacher Lebewesen dienen könnte.

  1. Meine Mitarbeiterin, Irene Tobler, ist diesem Problem nachgegangen.
  2. Als Versuchstier für ihre Experimente wählte sie ein Insekt, die Küchenschabe, die wegen ihres ausgeprägten Ruhe-/Aktivitäts-Rhythmus ein geeignetes Forschungsobjekt ist.
  3. Die Frage war also, ob ein schlafähnlicher Prozeß bei diesem Tier feststellbar ist.

In den ersten Versuchen wurde das normale Ruhe-/Aktivitätsverhalten während mehrerer Tage registriert. Die Schabe ist tagsüber ruhig und wird erst bei Nachteinbruch aktiv. Im eigentlichen Experiment wurde nun das Insekt während einer Ruhezeit drei Stunden lang durch äußere Reize gestört.

  • Die Folge dieses »Ruheentzugs« war, daß die Bewegungsaktivität nachts in den der Störung unmittelbar folgenden Stunden reduziert war.
  • Die Reaktion entspricht also derjenigen eines Säugetiers, das nach Schlafentzug den verlorenen Schlaf nachholt.
  • Daß das Versuchsergebnis nicht lediglich auf eine Erschöpfung des Insektes zurückzuführen war, zeigten weitere Experimente, in denen die Schabe nur ganz gering gestört wurde.

Auch nach einer solchen Störung war eine Verlängerung der Ruheperiode zu beobachten. Das beschriebene Experiment ist ein erster Versuch, den entwicklungsgeschichtlichen Ursprung des Schlafes vom Gesichtspunkt der Schlafregulation aus näher zu klären. Die genannten Befunde lassen vermuten, daß der Schlaf oder ein dem Schlaf entsprechender Zustand in der Evolution viel früher aufgetreten ist, als bisher angenommen wurde.

  • Abb.7.8: Schlafentzug bei einer Ratte.
  • Schlafentzug bei der Ratte begünstigt den Non-REM-Schlaf mit langsamen EEG-Wellen (= Deltaschlaf) und erhöht Häufigkeit und Dauer der REM-Schlafepisoden.
  • Die Abbildung zeigt Spektralkurven der langsamen EEG-Wellen (1-4 Hz = Deltawellen) vor und nach Schlafentzug (Dauer: 24 Stunden).

Darunter sind jeweils die REM- Schlafepisoden als Rechtecke dargestellt, die in den »Tälern« der Spektralkurven liegen. (33k JPG file) Der Winterschlaf Für viele Tiere ist der Winter eine bedrohliche Jahreszeit. Zugvögel müssen große Entfernungen zurücklegen, um sich im Herbst in wärmere Regionen zu begeben, wo sie überwintern können.

Dagegen können Säugetiere der winterlichen Kälte nicht entrinnen. Einige von ihnen begegnen dieser Gefahr durch eine innere Umstellung: Sie drosseln Atmung und Kreislauf auf ein Minimum und begeben sich in einen schlafähnlichen Ruhezustand. Die Körpertemperatur kann dabei bis fast auf den Gefrierpunkt absinken und der Stoffwechsel bis auf 10-15 Prozent des Normalwertes gedrosselt werden.

Igel, Fledermäuse, Wiesel, Murmeltiere, Hamster und Schlafmäuse pflegen einen solchen echten Winterschlaf. Während dieser winterlichen Ruhezeit zehren die Tiere von ihren Fettreserven, die sie nach und nach aufbrauchen. Andere Tiere wie Eichhörnchen, Präriehunde und Braunbären machen keinen eigentlichen Winterschlaf, sondern begeben sich nur in eine »Winterruhe«, während der Körpertemperatur, Atmung und Herztätigkeit nicht stärker reduziert werden als im normalen Schlaf.

  • Die meisten Tiere ziehen sich dabei in ihren Bau zurück, wo sie von ihren Körperreserven, aber auch von Nahrungsvorräten (z.B.
  • Nüssen) zehren.
  • Die Beziehungen zwischen natürlichem Schlaf und Winterschlaf wurden erst kürzlich eingehend untersucht.
  • Dabei zeigte es sich, daß der Übergang in den Winterschlaf aus dem Non-REM-Schlaf heraus erfolgt.

Herrscht zum Beispiel nur ein leichter Winterschlaf vor, wobei die Körpertemperatur nicht stark absinkt, kann man bei der Schlafmaus einen kontinuierlichen Non-REM-Schlaf registrieren, während der REM-Schlaf überhaupt nicht zu beobachten ist. Dagegen sind im eigentlichen tiefen Winterschlaf die Hirnstromkurven flach und mit jenen des natürlichen Schlafs nicht vergleichbar.

  1. Von besonderem Interesse ist übrigens der Tagesschlaf der Fledermaus (sog.
  2. Lethargie), bei dem die Körpertemperatur ebenfalls deutlich absinkt.
  3. Leider wurde in diesem Zustand das EEG noch nicht eingehend untersucht.
  4. Nach unseren heutigen Kenntnissen sind also der normale Tages- oder Nachtschlaf einerseits und der Winterschlaf andererseits verschiedene Vorgänge.

Man kann sich dennoch fragen, ob der Non- REM-Schlaf nicht doch eine gewisse Verwandtschaft mit dem Winterschlaf zeigt. Der nach Schlafbeginn auftretende Tiefschlaf (Stadium 3 und 4 des Non-REM-Schlafes beim Menschen) ist ebenfalls durch ein deutliches Absinken der Körpertemperatur sowie durch die Verlangsamung von Atmung und Herztätigkeit gekennzeichnet.

Wie gefährlich sind Wanderratten?

Sind Wanderratten gefährlich? – Wanderratten sind gefährlich wegen der Schäden, die sie durch Annagen und Anfressen von Vorräten, Dämmstoffen, Kabeln und anderen Materialien verursachen, sowie der Übertragung von Krankheiten. Sie gelten als Material-, Vorrats- und Gesundheitsschädlinge.

Sind Wanderratten tagaktiv?

Sind Wanderratten tagaktiv? – Aktivität und Baue – Die Wanderratte ist unter ungestörten Bedingungen dämmerungs- und nachtaktiv mit Aktivitätsmaxima kurz nach Sonnenuntergang und kurz vor Sonnenaufgang; um Mitternacht ist die Aktivität gering. Dieses Aktivitätsgrundmuster kann je nach äußeren Bedingungen vielfältig variiert werden.

In Büro- oder Lagerräumen lebende Wanderratten verlegen ihre Aktivität in Zeiten menschlicher Abwesenheit, bei einer Untersuchung in England waren Wanderratten auf einer von fünf untersuchten Farmen im Sommer fast ausschließlich tagaktiv, da diese Farm nachts sehr häufig von Füchsen aufgesucht wurde.

Die Tiere schwimmen, tauchen und klettern gut. Die Fortbewegung erfolgt jedoch überwiegend auf etablierten Wegen auf dem Boden, in Gebäuden meist entlang von Wänden, zu denen die Tiere seitlich mit den Vibrissen Kontakt halten. In felsigen Gebieten laufen Wanderratten meist am Boden von Felsspalten.

  1. Wenn möglich, legen Wanderratten Erdbaue an, die mindestens zwei Eingänge und einen Wohnkessel sowie häufig auch Vorratskammern aufweisen.
  2. Die Eingänge sind immer offen, die Hauptgänge sind queroval, 8–9 cm hoch und 11–12 cm breit.
  3. In Gebäuden werden die Nester in Verstecken jeder Art gebaut, z.B.
  4. Zwischen Warenstapeln, in Doppelwänden, unter Fußbodendielen oder unter Strohhaufen.

Die Nester bestehen aus Gras, Blättern, Papier und ähnlichem weichem Material.

Wann sieht man Ratten am Tag?

Eigentlich sind Ratten nachtaktive Tiere und gehen während der Dämmerung auf Nahrungssuche. Wenn Sie jedoch Ratten am helllichten Tag im Garten antreffen, kann es sein, dass eine Rattenpopulation enorme Ausmaße angenommen hat und die Tiere bei der Nahrungssuche auf den Tag ausweichen müssen.

Wie kommen Wanderratten ins Haus?

Wie gelangen Ratten ins Haus? – In den meisten Fällen gelangen die Ratten über undichte Kanalrohre, in denen sie nach Futter suchen, ins Haus. Sie finden durch die defekten Rohre direkten Zugang in die Mauern. Auch in den Garten können sich Ratten durch einen defekten Kanal graben.

Sind Ratten nachts laut?

Ratten sind dämmerungsaktive Tiere und deshalb gut geeignet für Berufstätige, die genau dann Feierabend haben, wenn es bei den Ratten so richtig rund geht. Auch Kinder sollten auf den speziellen Ratten-Rhythmus Rücksicht nehmen können.

Sind Wanderratten aggressiv?

Wanderratte | Schädlingsbekämpfung Schrader Die Wanderratte hat eine Körpergröße von 19-26 cm und ein Körpergewicht von bis zu 500g. Ihr Schwanz ist stehts kürzer als der Körper. Die kurzen Ohren erreichen beim Vorklappen nicht die Augen. Das Fell der Wanderratte zeigt sich in einem braungrau bis rostfarbig, wobei der Bauch meist heller ausfällt.

  • Durch Fraß und Verunreinigung von Lebensmitteln und Vorräten verursacht eine Ratte jährlich einen Schaden von ca.10-30 Euro! Durch Nage und Wühltätigkeit, z.B.
  • Beim Nestbau, Schäden wie Versackungen von gepflasterten oder betonierten Flächen.
  • Wasser und Stromleitungen werden angebissen, Kurzschlüsse, Kabelbrände und Rohrbrüche können die Folge sein.

Die menschliche Gesundheit ist gefährdet durch die Übertragung von Infektionskrankheiten und Parasiten, wie z.B. die Cholera, Ruhr, Typus, Pest, Tuberkulose, Maul-und Klauenseuche, sowie Wurm und Pilzkrankheiten. Wanderratten die in die Enge getrieben werden, können sehr aggressiv werden und dann auch beißen.

  • Durch Rattenbisse können die Erreger der Rattenbißkrankheit (Spirillum minus)oder Rattenbißfiebers (Streptobacillus moniliformis) übertragen werden.
  • Die Sterblichkeit bei der Rattenbißkrankheit ist mit 10% bemerkenswert hoch.
  • Im Frühjahr bis zum Spätherbst erfolgt die Fortpflanzung und unter sehr guten Bedingungen manchmal auch im Winter.

Bei bis zu 5 Würfen im Jahr und jeweils bis zu maximal 8 Jungen vermehrt sich die Ratte ebenso schnell wie die Maus. Ihre Jungen, sind bei der Geburt nackt und blind und erst nach 10-17 Wochen geschlechtsreif. Die Lebensdauer der Ratten liegt bei bis zu 4 Jahren, wobei man bei Bekämpfung, Krankheiten usw.

Wie schnell vermehren sich Wanderratten?

Ratten in menschlichen Lebensräumen – Die Ratten können zum Beispiel durch Abwasserrohre unbemerkt in unsere Keller gelangen oder lassen sich in unseren Gärten nieder. Dort suchen sie sich einen ruhigen Platz, an dem sie einen sicheren Unterschlupf bilden können und bauen dort ein Nest.

  • Ratten siedeln sich vor allem deshalb in der Nähe von menschlichen Lebensräumen an, weil sie dort ausreichend Futter durch von uns entsorgte Lebensmittel finden.
  • Wurden die Ratten erst einmal vom Nahrungsgeruch angelockt und haben sich einen sicheren Lebensort geschaffen, vermehren sie sich blitzschnell.

Je 3 bis 5 mal im Jahr bekommt eine Ratte 6 Nachwuchstiere. Demnach gilt es eine Ratte so schnell wie möglich zu vertreiben um eine Rattenplage zu verhindern.

Wie weit laufen Wanderratten?

Wanderratte bekämpfen Die Wanderratte ist neben der Hausratte die am weitesten verbreitete Rattenart in Europa. Ursprünglich stammt sie aus Südostasien, breitete sich jedoch zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Kopenhagen Richtung Europa aus und verdrängte die dort lebende Hausratte.

  1. Durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit findet man die Wanderratte heutzutage überall auf der Welt.
  2. Wer einen Rattenbefall bemerkt, muss schnell handeln, denn die Tiere können Krankheiten wie Fleckfieber, Tuberkulose und Tollwut übertragen.
  3. Besonders häufig kommt die Wanderratte in feuchten Biotopen wie zum Beispiel in Kanalisationen von Großstädten, an Teichufern und Bachläufen vor.

Seltener ist sie heutzutage in Wohnsiedlungen zu finden. Das liegt vor allem an der vermehrten Verwendung von Beton anstatt Holz für den Hausbau. Auf dem Land fühlen sie sich auch auf Bauernhöfen wohl. Wanderratten sind größer als Hausratten und werden zwischen 22 bis 26 Zentimetern lang. Wanderratten bevorzugen feuchte Lebensräume. Besonders in Kanalisationen von Großstädten fühlen sie sich wohl. Foto: iStock/Whiteway Wanderratten leben in Rudeln von bis zu 100 Tieren. Innerhalb ihres Reviers legen sie Baue, Nester und Wege an; ihren Aktivitätsraum markieren sie mit ihrem Urin.

  1. Sowohl männliche, als auch weibliche Ratten verteidigen das Revier.
  2. An der Rangspitze steht jedoch in der Regel ein Männchen.
  3. Angehörige eines Rudels sind meist miteinander verwandt, denn die Gruppe geht häufig auf ein Gründerpaar zurück.
  4. Wie der Name bereits verrät, legen Wanderratten oft lange Wege für die Nahrungssuche zurück.

Die längste beobachtete Strecke betrug 3,3 Kilometer. Wanderratten, die nicht zu dem Rudel gehören, werden angegriffen und überleben nur selten. Gut zu wissen: Die Tiere sterben nicht an den Verletzungen, sondern an der Angst vor den anderen Ratten. Wird das Rudel mit der Zeit zu groß, suchen sich einzelne Tiere ein neues Revier, dadurch werden neue Gebiete besiedelt.

Das Sozialverhalten der Ratten ist äußerst ausgeprägt. So warnen sie zum Beispiel Artgenossen vor tödlichen Fallen oder retten diese zuerst aus der Gefahr, bevor sie ihren eigenen Vorteil suchen. Die Wanderratte ist hauptsächlich nachtaktiv. Lediglich Tiere, die nur schlecht Zugang zu Nahrung haben, kommen auch bei Tag zum Vorschein.

Wanderratten sind Allesfresser, haben jedoch je nach Tier unterschiedliche Vorlieben. Grundsätzlich gerne fressen sie Nahrung aus Getreidesamen, Pflanzenteile, Eier, Insekten und Früchte. Aber auch kleine Vögel oder und Enten werden von Wanderratten attackiert und verzehrt. Ratten ernähren sich omnivor. Foto: iStock/kickimages Wanderratten können sich zwar das ganze Jahr über fortpflanzen, am aktivsten sind sie aber von März bis Juni und wieder von September bis Oktober. Je nach Wurf kommen dann etwa sechs bis neun, gelegentlich auch bis zu 12 Jungtiere zur Welt.

Die männlichen Nachkommen sind dann bereits nach drei bis vier Monaten geschlechtsreif, Weibchen können erst nach drei bis fünf Monaten trächtig werden. Umso wichtiger ist deshalb eine zeitnahe Bekämpfung der Wanderratte. Wer vermutet, Ratten im Keller oder Haus zu haben, sollte darauf achten, ob sich zusammenliegender, spindelförmiger Kot finden lässt.

Ist dieser noch weich und glänzend, können Sie sicher sein, dass sich die Tiere in unmittelbarer Nähe befinden. Auch bodennahe, dunkle Schmierspuren, die immer wieder an denselben Stellen zu finden sind, lassen auf Wanderratten schließen, denn die Tiere legen in der Regel dieselben Wege zurück.

  1. Geht die Vermutung dann noch mit einem beißenden, unangenehmen, ammoniakähnlichen Geruch einher, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Ratten die Ursache.
  2. Auch Nagespuren sind ein Hinweise auf Ratten.
  3. Diese sind an zwei leicht vertieften, etwa vier Millimeter auseinanderliegenden, parallelen Rillen zu erkennen, die die vorderen Nagezähne hinterlassen, zu erkennen.

Doch Achtung! Bevor Sie unüberlegt handeln und mit der Bekämpfung beginnen, müssen Sie erst herausfinden, ob es sich um Wanderratten oder die häufig auftauchenden Hausratten handelt. Letztere stehen in Deutschland nämlich auf der Roten Liste der bedrohten Tiere und dürfen nicht ohne weiteres getötet werden. Katzen sind die natürlichen Feinde von Wanderratten. Handelt es sich jedoch um größere Rattenpopulationen können einzelne Streuner nicht viel ausrichten. Foto: Polarpx/Fotolia Wer die Nester der Wanderratten ausfindig gemacht hat, kann mit terpentinengetränkten Lappen die Eingänge verstopfen.

Aber auch Cayennepfeffer kann dabei helfen, die Wanderratten zu vertreiben. Eine weitere Methode zur ist zum Beispiel sofort wirkendes Rattengift. Man muss jedoch beachten, dass Rattengift nur bei kleinen Rattenpopulationen mit wenigen Nahrungsquellen ein wirksames Mittel ist. Denn die Nagetiere sind äußerst lernfähig und intelligent, sodass sie durch den Tod eines Artgenossen lernen, dass der Köder vergiftet ist und in Zukunft gemieden werden muss.

Eine bessere Lösung stellen sogenannte Köderboxen dar. Darin können die Ratten in Ruhe fressen und merken erst nach Tagen die Wirkung des darin enthaltenen Präparates. Die Wirkstoffe führen nämlich zur Blutgerinnung, sodass nach der Aufnahme des Giftes einige Tage vergehen, bis die Tiere an inneren Blutungen sterben.

  1. Der Vorteil: Ihre Artgenossen können meist keine Verbindung zwischen der Köderbox und dem Tod herstellen.
  2. Da die Substanzen in gleicher Weise auf den Menschen wirken können, ist es wichtig, beim Befüllen der Köderboxen Handschuhe zu tragen und danach die Hände gründlich zu waschen.
  3. Gut zu wissen: Einige Wirkstoffe können bereits nicht mehr gegen Ratten eingesetzt werden, denn die Tiere haben mit der Zeit eine Resistenz dagegen aufgebaut.

So sind bereits viele Populationen gegenüber dem recht alten Wirkstoff Warfarin resistent. Neuere Antikoagulantien wie zum Beispiel der Wirkstoff Brodifacoum zeigt dagegen noch eine vielversprechende Wirkung. Als letzte Möglichkeit bieten sich Rattenfallen an, wobei man hier zwischen Lebendfallen und Schlagfallen unterscheidet.

  1. Lebendfallen eignen sich jedoch nur für Einzeltiere und bedeuten einen hohen Aufwand, da man jedes Tier weit entfernt aussetzen muss.
  2. Ansonsten finden sie nämlich den Weg zum alten Revier zurück.
  3. Schlagfallen kennt man vor allem von der Bekämpfung von oder im Haus.
  4. Doch auch bei der Rattenbekämpfung ist diese Methode effektiv.
See also:  Wie hoch ist die rente wenn man nie gearbeitet hat?

Die Tiere werden hier nämlich durch einen Metallbügel, der auf Spannung gebracht wird und zuschnappt, getötet. Nachteil ist, dass sich die Ratten mit der Zeit daran gewöhnen und nicht mehr darauf hereinfallen. Lebendfallen eignen sich nur für Einzeltiere und sind besonders aufwändig, denn die Tiere müssen jedes Mal ausgesetzt werden. Foto: iStock/Piyawit Kamput Vermeiden Sie auf alle Fälle, Speise- und Nahrungsmittel herumliegen zu lassen und entsorgen Sie Speisen nicht auf dem Komposthaufen, damit sich die nicht verbreiten.

  • Selbst offen herumliegendes Vogelfutter lockt die Wanderratten an und offene Mülltonnen sind eine optimale Einladung für die Nagetiere.
  • Wer trotzdem einen Kompost besitzt, kann diesen auf eine Betonplatte stellen und mit einem Gitter sichern.
  • Türe und Tore kann man mit Gummilippen abdichten.
  • Räumen Sie außerdem Ihren Garten und das Gartenhaus, sowie den Keller regelmäßig auf, denn Gerümpelecken bieten optimale Niststellen.

: Wanderratte bekämpfen

Wo es Mäuse gibt gibt es keine Ratten?

Stimmt es, dass dort keine Mäuse vorkommen, wo Ratten sind? Foto: dpa / dpa/DPA Dr. Udo Sellenschlo, Biologe am Institut für Hygiene und Umwelt: Ratten und Mäuse sind direkte Nahrungskonkurrenten und kommen damit eigentlich schon in den gleichen Gebieten vor. Da die Ratten jedoch deutlich kräftiger sind, verdrängen sie die Mäuse.

  1. Außerdem würden Ratten als Allesfresser auch vor einem Mäusenest nicht haltmachen – Vogelnester plündern sie ja auch.
  2. Auch deshalb schließt sich eine Koexistenz aus.
  3. Hinzu kommt, dass sich Ratten als sehr gute Schwimmer auch Feuchtbiotope als Lebensräume erschlossen haben, die von Mäusen generell nicht so angenommen werden.

So kommen Ratten zum Beispiel zuhauf im Hamburger Sielnetz vor, Mäuse jedoch nicht. In der ländlichen Gegend mag es Überschneidungen geben, aber generell gilt der alte Spruch: Wer Ratten hat, hat keine Mäuse. Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt’s hier: : Stimmt es, dass dort keine Mäuse vorkommen, wo Ratten sind?

Wie tief graben Ratten in der Erde?

Wie tief graben Ratten in die Erde? – Was Ratten können – und was nicht

Wanderratten graben und wühlen sehr gerne. Ihre Erdbauten legen sie jedoch sehr selten tiefer als 40 cm an. Fundamente, die 60 cm in der Erde liegen, werden so niemals von Ratten untergraben werden. Wenn eine Ratte einen Bau anlegt, kann sie die Erde mit den Hinterbeinen, an der Öffnung des Ganges angelangt, 1 bis 1 1/2 m weit werfen. Durch ihre rege Grabtätigkeit können Wanderratten sogar Dammbrüche verursachen.
Wanderratten können schwimmend mit Leichtigkeit mehrere Kilometer zurücklegen. Auf der Flucht und auf Nahrungssuche vermag die Ratte auch hervorragend zu tauchen. Sie kann dabei mehr als 2 Minuten unter Wasser ausharren.
Zu Fuß unterwegs können Wanderratten jedoch im Laufen von Menschen, Hund oder Katze mit Leichtigkeit eingeholt werden. Will sie einem Verfolger entkommen, muss sie sich also schnell ein Versteck suchen, da sie bei längerem Laufen schnell müde wird und der Feind sie sonst erwischt.
Ratten springen nicht gerne aus größerer Höhe nach unten. Dies tun sie nur, wenn sie z.B. flüchten müssen. Ansonsten ziehen sie es vor, nach unten zu klettern. Freiwillig springen sie allenfalls aus einer Höhe von etwa 30 cm hinunter. Es wird jedoch erzählt, Ratten hätten Stürze aus 10 m Höhe unverletzt überstanden. Beweise für derlei Behauptungen gibt es jedoch nicht.
Auch beim Springen nach oben schafft eine Ratte allenfalls 60 bis 80 cm. Selbst mit einem langen Anlauf kann sie den oberen Rand einer glatten Wand von 1 m Höhe nicht erreichen.
Wird eine Wanderratte von einem Menschen in die Enge getrieben, so dass sie keine Möglichkeit zur Flucht hat, wird sie angreifen und ihn anspringen. Sie würde etwa den Menschen in Kniehöhe treffen und keinesfalls, wie so oft berichtet, ihm ins Gesicht springen (können). Das würde ihr nur dann gelingen, wenn sich der Mensch zu ihr herunterbeugen würde. Wehrt man einen Angriff nicht ab, was jedoch leicht gelingen würde, würde sie sich “auf Rattenart” im Bein verbeißen.
Auch im Weitspringen erreicht die Wanderratte keine Höchstleistungen. In der Natur ist sie nur selten dazu gezwungen, weite Sprünge zu vollführen, so schafft sie etwa 1/2 m und ihre maximale Weitsprungleistung soll 1 m betragen. Hat die Ratte eine weitere Reise vor sich, geht sie lieber “zu Fuß”, anstatt einen Weitsprung zu vollführen, selbst dann, wenn es für sie weniger “bequem” ist.
Glatte Wände kann eine Wanderratte nicht erklimmen. Ist eine senkrecht Wand mit vielen Ritzen versehen, so wird er ihr das Emporklettern wahrscheinlich gelingen. Mit schräg seitwärts gestellten Vorder- und Hinterbeinen kann sie jedoch an einer rechtwinklig heraustretenden Gebäudekante weitaus besser nach oben klettern, vorausgesetzt, ihre Füße finden an einigen Unebenheiten Halt. Es kann bis zu einer 3/4 Stunde dauern, bis eine Wanderratte an einer derartigen hervorragenden Mauerkante auf diese Weise 1 m nach oben gelangt. Bäume erklimmt die Ratte wiederum mit Leichtigkeit und ist dabei sehr geschickt. Ihren Schwanz benutzt sie beim Klettern als eine Art Balancierstange, um so besser das Gleichgewicht halten zu können.
Beim Hindurchkriechen durch Maschendrahtzäune überwindet die Ratte eine nur 2,5 cm weite Masche. Sie stellt dabei ihren Schulter- und Beckengürtel schräg und auch ihre Bauchorgane passt sie dem Drahtring an, so dass sie hindurchschlüpfen kann. Beim Durchkriechen einer Röhre mit einer Öffnung von 3,8 cm mit festen Seitenwänden kann die gleiche Ratte jedoch durchaus Probleme bekommen. Erwachsene Ratten sollen durch einen waagrechten Spalt von 25 mm und einen senkrechten von 30 mm hindurchkriechen können.
Es wird immer wieder berichtet, dass sich Ratten durch Zement und Glas nagen, aber auch dies wurde nie belegt. Materialien wie Blei, Zink und Aluminium bereiten ihr dagegen weniger Probleme beim Nagen. Holz ist ihr ausgesprochen bevorzugtes Nagematerial. Da Ratten auch gerne Kabelisolierungen zernagen, sind dadurch auch schon viele Unfälle verursacht worden.

Auch wenn man sagt, dass Ratten geradezu auf Unspezialisiert- Sein spezialisiert sind (es sind aber natürlich dennoch keine Allerweltstiere): Gerade dies macht sie zu “Allround”-Überlebenskünstlern. : Was Ratten können – und was nicht

Wo kommen Ratten überall durch?

Ratten – Ratten treten überall auf und haben sehr große Einzugsgebiete, in denen sie sich bewegen. Der Grund für den Befall muss also nicht Ihre Wohnung sein – es kann auch eine Mülldeponie in einiger Entfernung sein, erklärt Schädlingsbekämpfer Meles.

Selbst durch Toilettenrohre finden die Nager den Weg in Wohnungen. Das Stockwerk ist dabei egal, denn es kommt vor allem auf die Rohre an. Bei alten Kupferrohren zum Beispiel wird das Material mit der Zeit brüchig, und die Nager haben genügend Halt, um hinaufzuklettern. Experte Coryn Melis rät: “Kippen Sie auf keinen Fall Essensreste durch die Toilette, auch Spülen stört die Nager nicht.

Sicherheitshalber kann der Fachmann aber sogenannte Rückschlussventile einbauen, die Ratten den Weg nach oben versperren.” Anzeige:

Wie bekomme ich eine Ratte los?

Ratten vertreiben: Was hilft gegen Ratten? Ratten sind faszinierende Tiere mit einem hochinteressanten Verhaltensrepertoire. Ihre Intelligenz lässt sie auch unter widrigsten Bedingungen überleben. Leider sind Ratten auch Vorratsschädlinge und sie übertragen gefährliche Krankheiten auf Mensch und Tier.

Daher ist es wichtig, Ratten zu vertreiben und zu bekämpfen, wenn die Tiere sich im oder rund um das Haus breitmachen. Bevor ein professioneller Kammerjäger mit Gift auf den Plan tritt, kannst Du selbst sehr viel gegen die lästigen Nagetiere tun. Die Sichtung einer lebenden Ratte oder das Auffinden eines oder mehrerer toter Tiere ist ein untrügliches Zeichen für einen Rattenbefall.

Auch wenn Ratten in Großstädten sehr häufig vorkommen, deutet die Sichtung eines Tieres in Garten oder Hof auf ein Problem hin. Kontrollier genau, ob das Tier sich “nur auf der Durchreise” befindet oder auf Deinem Grundstück eingezogen ist. Die folgenden Anzeichen deuten ebenfalls auf einen Befall hin:

Rattenkot ist ein deutlicher Hinweis, dass es nötig ist, die Ratten zu vertreiben. Der Kot von Wanderratten ist spindelförmig und liegt in kleinen Gruppen. Hausratten erkennst Du an etwas dünneren, bananenförmigen Kotballen. Frischer Kot ist weich und glänzt leicht. An der Kotmenge schätzt Du die Befallstärke ein. Eine Ratte produziert etwa 40 Kotbällchen pro Tag. Findest Du gleichförmigen Kot in verschiedenen Größen, hast Du den Beweis, dass die Rattenfamilie sich vermehrt. Nagespuren sind ebenfalls ein guter Hinweis. Die Tiere zerstören mühelos Hartplastik, Aluminium und Mörtel. Sehr kantige Bissspuren und Fraßmehl weist auf einen aktiven Befall hin. Schmierspuren entlang der Wände weisen ebenfalls darauf hin, dass die Rattenbekämpfung angezeigt ist. Die Tiere nutzen feste Wege und verteilen dabei Hautfett, an dem Schmutz haftet und so die Spur sichtbar wird. In staubigen Bereichen können Laufspuren einen Hinweis geben. Ein starker Ammoniakgeruch weist ebenfalls auf ein Rattennest hin. Wanderratten leben bevorzugt im Keller und in Hausnähe gegrabenen Bauten. Hausratten zieht es eher in den Dachstuhl.

Es gibt einige wirksame Hausmittel, die bei einem leichten Rattenbefall helfen können. Der starke Geruch von Nelkenöl oder Terpentin kann die Ratten vertreiben. Verteile mit dem unangenehmen Geruch getränkte Lappen auf dem Grundstück und drücke sie in den Eingang des Rattenbaus.

Auch gebrauchte Katzenstreu ist ein probates Mittel. Kleine, mit Streu gefüllte Säckchen sind besonders praktisch. Cayennepfeffer und Chiliflocken auf den Laufwegen können ebenfalls hilfreich sein. Die scharfen Gewürze bleiben im Fell hängen und reizen die Schleimhäute der Ratten, wenn sie ihrem natürlichen Putztrieb nachgeben.

Allerdings ist es möglich, dass sich die Tiere an diese Maßnahmen gewöhnen und sie ignorieren. Dann musst Du härtere Geschütze auffahren, um die Ratten zu vertreiben. Schlag- oder Lebendfallen sind eine Möglichkeit. Es sind auch Fraßgifte zur Rattenbekämpfung erhältlich, die Du selbst in Haus und Garten ausbringen kannst. Bereits im Vorfeld kannst Du viel tun, damit die Rattenbekämpfung erst gar nicht notwendig wird. Essensreste und Tierfutter ziehen Ratten magisch an. Die intelligenten Tiere haben eine feine Nase, können bestens schwimmen und tauchen und benötigen weniger als 2 cm große Spalten, um ins Haus zu gelangen. Beuge vor, damit es gar nicht so weit kommt, dass Du Ratten vertreiben musst.

Wirf keine Essensreste in die Toilette, das zieht Ratten an. Eine Rückstauklappe in der Abflussleitung macht Dein Haus rattensicher. Kontrolliere Türen, Fenster und Lüftungsschlitze, Türdichtschienen und Gittereinsätze mit weniger als 18 mm Maschenweite sind sinnvoll. Lagere Müll unzugänglich für Ratten, Müllboxen halten die Tiere fern, das gilt insbesondere für den gelben Beutel. Verzichte auf dicht wachsende Bodendecker im Bereich der Hauswand. Platziere Vogelfutter unerreichbar für Ratten und achte auf rattensichere Kleintierkäfige im Außenbereich. Durchbrüche für Versorgungsleitungen bieten Ratten ein hervorragendes Wegenetz. Verschließe diese Stellen mit Steinwolle, feinmaschigem Draht und Mörtel. Lass Schäden an der Kanalisation zeitnah reparieren. Wirf keine gegarten Essenreste oder gar Fleisch in den Komposter,

: Ratten vertreiben: Was hilft gegen Ratten?

Was ist giftig für Ratten?

Frischfutter für Ratten – Ratten bekommen zusätzlich zum Trockenfutter täglich frisches Obst und Gemüse, Reichen Sie dieses jedoch nur in kleinen Mengen, da viel Frischfutter unverträglich ist (Durchfall, Blähungen) und vor allem weibliche Ratten nicht gefressenes Futter gerne horten – das würde dann nur faulen und verschimmeln! Sie können die meisten Obst- und Gemüsesorten ohne Bedenken verfüttern, allerdings müssen sie gründlich gewaschen und entkernt werden.

Welches Hausmittel vertreibt Ratten?

Zu den bekanntesten Hausmitteln gehören Backpulver, Essig, Cayennepfeffer, Chilipulver oder Nelkenöl. Auch Lebendfallen aus dem Baumarkt oder Ultraschallgeräte werden angeboten um die Rattenplage einzudämmen. Es gibt bisher keinen Beweis, dass diese Hausmittel eine nachhaltige Vertreibung von Ratten unterstützt.

Welchen Geruch mögen wanderratten nicht?

Ratten vertreiben: Was hilft gegen Ratten? Ratten sind faszinierende Tiere mit einem hochinteressanten Verhaltensrepertoire. Ihre Intelligenz lässt sie auch unter widrigsten Bedingungen überleben. Leider sind Ratten auch Vorratsschädlinge und sie übertragen gefährliche Krankheiten auf Mensch und Tier.

  • Daher ist es wichtig, Ratten zu vertreiben und zu bekämpfen, wenn die Tiere sich im oder rund um das Haus breitmachen.
  • Bevor ein professioneller Kammerjäger mit Gift auf den Plan tritt, kannst Du selbst sehr viel gegen die lästigen Nagetiere tun.
  • Die Sichtung einer lebenden Ratte oder das Auffinden eines oder mehrerer toter Tiere ist ein untrügliches Zeichen für einen Rattenbefall.

Auch wenn Ratten in Großstädten sehr häufig vorkommen, deutet die Sichtung eines Tieres in Garten oder Hof auf ein Problem hin. Kontrollier genau, ob das Tier sich “nur auf der Durchreise” befindet oder auf Deinem Grundstück eingezogen ist. Die folgenden Anzeichen deuten ebenfalls auf einen Befall hin:

Rattenkot ist ein deutlicher Hinweis, dass es nötig ist, die Ratten zu vertreiben. Der Kot von Wanderratten ist spindelförmig und liegt in kleinen Gruppen. Hausratten erkennst Du an etwas dünneren, bananenförmigen Kotballen. Frischer Kot ist weich und glänzt leicht. An der Kotmenge schätzt Du die Befallstärke ein. Eine Ratte produziert etwa 40 Kotbällchen pro Tag. Findest Du gleichförmigen Kot in verschiedenen Größen, hast Du den Beweis, dass die Rattenfamilie sich vermehrt. Nagespuren sind ebenfalls ein guter Hinweis. Die Tiere zerstören mühelos Hartplastik, Aluminium und Mörtel. Sehr kantige Bissspuren und Fraßmehl weist auf einen aktiven Befall hin. Schmierspuren entlang der Wände weisen ebenfalls darauf hin, dass die Rattenbekämpfung angezeigt ist. Die Tiere nutzen feste Wege und verteilen dabei Hautfett, an dem Schmutz haftet und so die Spur sichtbar wird. In staubigen Bereichen können Laufspuren einen Hinweis geben. Ein starker Ammoniakgeruch weist ebenfalls auf ein Rattennest hin. Wanderratten leben bevorzugt im Keller und in Hausnähe gegrabenen Bauten. Hausratten zieht es eher in den Dachstuhl.

Es gibt einige wirksame Hausmittel, die bei einem leichten Rattenbefall helfen können. Der starke Geruch von Nelkenöl oder Terpentin kann die Ratten vertreiben. Verteile mit dem unangenehmen Geruch getränkte Lappen auf dem Grundstück und drücke sie in den Eingang des Rattenbaus.

Auch gebrauchte Katzenstreu ist ein probates Mittel. Kleine, mit Streu gefüllte Säckchen sind besonders praktisch. Cayennepfeffer und Chiliflocken auf den Laufwegen können ebenfalls hilfreich sein. Die scharfen Gewürze bleiben im Fell hängen und reizen die Schleimhäute der Ratten, wenn sie ihrem natürlichen Putztrieb nachgeben.

Allerdings ist es möglich, dass sich die Tiere an diese Maßnahmen gewöhnen und sie ignorieren. Dann musst Du härtere Geschütze auffahren, um die Ratten zu vertreiben. Schlag- oder Lebendfallen sind eine Möglichkeit. Es sind auch Fraßgifte zur Rattenbekämpfung erhältlich, die Du selbst in Haus und Garten ausbringen kannst. Bereits im Vorfeld kannst Du viel tun, damit die Rattenbekämpfung erst gar nicht notwendig wird. Essensreste und Tierfutter ziehen Ratten magisch an. Die intelligenten Tiere haben eine feine Nase, können bestens schwimmen und tauchen und benötigen weniger als 2 cm große Spalten, um ins Haus zu gelangen. Beuge vor, damit es gar nicht so weit kommt, dass Du Ratten vertreiben musst.

Wirf keine Essensreste in die Toilette, das zieht Ratten an. Eine Rückstauklappe in der Abflussleitung macht Dein Haus rattensicher. Kontrolliere Türen, Fenster und Lüftungsschlitze, Türdichtschienen und Gittereinsätze mit weniger als 18 mm Maschenweite sind sinnvoll. Lagere Müll unzugänglich für Ratten, Müllboxen halten die Tiere fern, das gilt insbesondere für den gelben Beutel. Verzichte auf dicht wachsende Bodendecker im Bereich der Hauswand. Platziere Vogelfutter unerreichbar für Ratten und achte auf rattensichere Kleintierkäfige im Außenbereich. Durchbrüche für Versorgungsleitungen bieten Ratten ein hervorragendes Wegenetz. Verschließe diese Stellen mit Steinwolle, feinmaschigem Draht und Mörtel. Lass Schäden an der Kanalisation zeitnah reparieren. Wirf keine gegarten Essenreste oder gar Fleisch in den Komposter,

: Ratten vertreiben: Was hilft gegen Ratten?

Was schreckt Ratten ab Hausmittel?

Zu den bekanntesten Hausmitteln gehören Backpulver, Essig, Cayennepfeffer, Chilipulver oder Nelkenöl. Auch Lebendfallen aus dem Baumarkt oder Ultraschallgeräte werden angeboten um die Rattenplage einzudämmen. Es gibt bisher keinen Beweis, dass diese Hausmittel eine nachhaltige Vertreibung von Ratten unterstützt.

Wie kommen wanderratten ins Haus?

Wie gelangen Ratten ins Haus? – In den meisten Fällen gelangen die Ratten über undichte Kanalrohre, in denen sie nach Futter suchen, ins Haus. Sie finden durch die defekten Rohre direkten Zugang in die Mauern. Auch in den Garten können sich Ratten durch einen defekten Kanal graben.

Was ist der Unterschied zwischen einer Wanderratte und einer hausratte?

Aussehen – Hausratten sind etwas kleiner und schlanker als Wanderratten. Es handelt sich um zwei verschiedene Arten, die sich nicht untereinander kreuzen können. Hausratten haben eine Kopf-Rumpf-Länge von 16-24 cm und ein Gewicht von 150-250 g. Anders als bei der Wanderratte ist der Schwanz länger als Kopf und Rumpf.