Urologe Was Macht Der?

Urologe Was Macht Der
Urologie oder Andrologie – worum kümmert sich der Arzt oder die Ärztin? Besuch bei einem Urologen oder einer Urologin Liebe & Sexualität Veröffentlicht am: 23.09.2022 4 Minuten Lesedauer Die Urologie kümmert sich um Erkrankungen des Urogenitalsystems, also der Harn- und der Geschlechtsorgane. © iStock / Jan-Otto © Universitätsklinikum Frankfurt Prof. Dr. Felix K.-H. Chun ist Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Im Interview verrät er, warum Männer ab 45 Jahren regelmäßig einen Urologen oder eine Urologin aufsuchen sollten. Außerdem erklärt er, was die Urologie von der Andrologie unterscheidet.

  1. Ein Urologe oder eine Urologin ist für Erkrankungen des Urogenitalsystems zuständig.
  2. In dieses Fachgebiet der Medizin fallen die harnbildenden und harnableitenden Organe wie die Niere und die Harnwege.
  3. Außerdem gehören die Genitalien, sowohl des Mannes als auch der Frau, zum Urogenitalsystem.
  4. Dadurch, dass Frauen ebenfalls Nieren, Harnleiter, eine Harnblase und Harnröhre besitzen, ist ein Urologe oder eine Urologin kein reiner Männerarzt.

Es gibt aber tatsächlich ein Fachgebiet, das sich auf die Männergesundheit spezialisiert: die Andrologie. Das Wort „Andros” stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Mann”. Viele Urologen und Urologinnen absolvieren eine Weiterbildung im Bereich der Andrologie.

  1. Damit können sie bei Männern sowohl Probleme mit den Harnorganen als auch mit den Fortpflanzungsfunktionen behandeln.
  2. In der Andrologie stehen die Fortpflanzungsfunktionen des Mannes im Mittelpunkt.
  3. Ein oder Störungen der Hormonbildung im Hoden – all das kann Männer in die Praxis eines Andrologen oder einer Andrologin führen.

Dort können Ärztinnen und Ärzte beispielsweise eine Untersuchung der Samenflüssigkeit oder des Hormonstatus anordnen. Auch bildgebende Verfahren wie ein Ultraschall können Hinweise auf die zugrunde liegende Ursache bei Erektionsstörungen oder Unfruchtbarkeit geben. Ein Urologe ist nicht nur ein Männerarzt. Urologen und Urologinnen sind für Frauen beispielsweise bei Harnwegsbeschwerden die richtigen Ansprechpartner und -partnerinnen. © iStock / Phiromya Intawongpan Die Urologie nimmt sich Problemen an, die mit dem Harnsystem in Verbindung stehen – hier existiert zunächst kein Unterschied zwischen Männern und Frauen.

Allerdings gibt es Diagnosen, die Frauen vergleichsweise öfter treffen, dazu zählen vor allem Blasenentzündungen. Suchen Frauen einen Urologen oder eine Urologin aufgrund von wiederkehrenden Harninfekten auf, wird dort in der Regel der Urin untersucht. Manchmal wird eine Kultur angelegt, um Krankheitserregern auf die Spur zu kommen.

Daneben gibt es eine Reihe anderer Untersuchungen, die bei Frauen sinnvoll sein können, zum Beispiel ein Ultraschall der Harnorgane. Was Urologen und Urologinnen im Einzelfall machen, hängt von den Beschwerden und der möglichen Ursache ab. Die Urologie behandelt eine Vielzahl an Erkrankungen – manche davon sind gutartig, manche bösartig.

So fällt bei Männern etwa ein Drittel aller Krebserkrankungen, also bösartigen Veränderungen, in das Gebiet der Urologie. Sie betreffen beispielsweise die Niere, die Blase oder die Prostata beim Mann. Die Prostata kann auch gutartig vergrößert sein. Hier entscheiden die Urologen oder Urologinnen je nach Befund, ob eine Behandlung notwendig ist oder ob eine Beobachtung reicht.

Neben der gutartigen Prostatavergrößerung gibt es noch eine weitere Volkskrankheit:, Des Weiteren fallen Fehlbildungen der Harnorgane oder Infektionen wie Blasenentzündungen in das Gebiet der Urologie. Ein Urologe oder eine Urologin behandelt außerdem wie Chlamydien, Feigwarzen oder Tripper.

Die wenigsten Männer lassen einen regelmäßigen Check-up in der Urologie durchführen. Frauen haben da ein höheres Gesundheitsbewusstsein. Auch deshalb, weil sie schon früh mit gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen in Berührung kommen. Oft gehen Männer das erste Mal zum Urologen oder zur Urologin, weil sie ein Problem haben.

Klassischerweise handelt es sich dabei um Beschwerden, die in Zusammenhang mit der Prostata stehen, etwa und schlechtere Blasenentleerung. Viele Männer sind Mitte 60, bevor sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, obwohl sie das Problem schon länger haben.

Das ist schade, denn je eher die Diagnose steht, desto eher erhalten Betroffene Unterstützung bei ihrem Problem. Ganz klar ab 45 Jahren, und zwar einmal jährlich zur Früherkennungsuntersuchung. Die Vorsorgeuntersuchung beim Urologen oder bei der Urologin dient unter anderem dazu, frühzeitig zu erkennen – eine Krebsart, die bei Männern weit verbreitet ist.

Bei der Untersuchung tastet der Arzt oder die Ärztin die äußeren Geschlechtsorgane und die umliegenden Lymphknoten ab. Außerdem führen Urologen oder Urologinnen einen Finger in den Enddarm ein, um die Prostata auf Auffälligkeiten zu untersuchen. Die Kosten für die Früherkennungsuntersuchung trägt die gesetzliche Krankenkasse für Männer ab 45 Jahren.

Prof. Dr. Chun Direktor Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt Wiederkehrende Infekte, Schmerzen, Juckreiz und Ausfluss im Genitalbereich oder Blut im Urin – diesen Beschwerden sollten Männer auf den Grund gehen. Auch bei Blasenentleerungsstörungen ist die Urologie die richtige Anlaufstelle.

Mit der Selbstuntersuchung können Männer Veränderungen an ihren Hoden frühzeitig erkennen. Ertasten sie dabei Verhärtungen oder Veränderungen, sollten Männer damit unbedingt zu einem Urologen oder einer Urologin gehen. Auch dann, wenn sie keine Schmerzen oder andere Beschwerden haben.

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Für was ist ein Urologe alles zuständig?

Typische Behandlungsfelder der Urologie sind Prostatakrebs, Blasenkrebs, Nierentumore, Inkontinenz, Nierensteine und Impotenz. Abhängig von der Erkrankung steht eine Vielzahl an Behandlungsmethoden zur Auswahl.

Was macht ein Urologe bei einem Mann?

– Der Urologe untersucht zunächst die äußeren Geschlechtsorgane. Der Spezialist stellt fest, ob die Hoden unterschiedlich groß sind. Beim Abtasten von Hoden und Penis auf mögliche Geschwüre nimmt er auch die Haut in Augenschein. Er prüft, ob diese sich verfärbt hat oder ob Leberflecke sich verdächtig verändert haben.

Was macht ein Urologe bei einer Frau?

Pressemitteilung Urologen werden häufig als Männerärzte bezeichnet. Das ist aber nicht korrekt. Der Urologe wird von vielen nach wie vor als „Männerarzt” wahrgenommen. Dabei beschränkt sich das Leistungsspektrum bei Weitem nicht auf die Behandlungen von Prostata oder Zeugungsfähigkeit bei Männern.

Für Frauen ist der Urologe der richtige Ansprechpartner bei allen Harnleiter- und Blasenerkrankungen, von der Blasenentzündung über Steine bis zum Blasenkarzinom, sowie bei den vielfältigen Folgen von Beckenbodendefekten. Hier wird in enger Zusammenarbeit mit den Gynäkologen das richtige Behandlungskonzept ausgearbeitet.

Die fortschreitende Inkontinenz ab dem mittleren Alter, die immer noch ein großes Tabuthema ist, macht Frauen aus ganz anderen Gründen zu schaffen als Männern: „Durch Schwangerschaften, Geburten oder ein insgesamt weicheres Bindegewebe, ist häufig die Haltefunktion des Beckenbodens beeinträchtigt”, so Prof.

  • Dr. med. Mark Goepel, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Urologie und Nephrologie am HELIOS Klinikum.
  • Erste Folgen sind die Drang- oder die Stressinkontinenz.
  • Dranginkontinenz ist das Nicht-halten-Können von Urin, so dass kleine Mengen Urin schon auf dem Weg zur Toilette abgehen, die Stressinkontinenz tritt eher bei körperlichen Anstrengungen wie Husten, Niesen oder Hüpfen auf.

Beide können im frühen Stadium mit Training und Physiotherapie, im späteren Stadium mit unterschiedlichen Operationsmethoden wirkungsvoll vom Urologen behandelt werden. „Keine Frau muss sich damit heute abfinden”, weiß der Urologe. Während schon Mädchen viermal so häufig wie Jungen von Blasenentzündungen betroffen sind – diese Ungleichheit setzt sich im weiteren Leben fort, weil Frauen eine kürzere Harnröhre haben und damit anfälliger für aufsteigende Infektionen sind–, sind Frauen etwas seltener als Männer von Blasenkrebs betroffen.

Aber wenn sie es sind, ist der Krebs leider komplizierter zu behandeln als beim Mann. Diese Fälle gehören in die Hand erfahrener Urologen, die sich mit den unterschiedlichen diagnostischen und therapeutischen Methoden auf diesem Gebiet auskennen”, so Professor Goepel. In Velbert werden Patientinnen kompetent im Kontinenzzentrum Velbert am HELIOS Klinikum Niederberg behandelt.

Dies ist eine von der Deutschen Kontinenzgesellschaft (GIH) zertifizierte Einrichtung zur Untersuchung und Behandlung von Harn- und Stuhlinkontinenz. Die Behandlung von Beckenbodendefekten ist im Kontinenzzentrum Schwerpunkt – hier wird Betroffenen kompetent weitergeholten.

In diesem zertifizierten Zentrum arbeiten unterschiedliche Fachdisziplinen sehr eng Hand in Hand zusammen, um für die Betroffenen das bestmögliche Behandlungskonzept anbieten zu können. Viele Experten der Frauenheilkunde am HELIOS Klinikum Niederberg bieten die neuesten Operationsmöglichkeiten bei der Stressharninkontinenz bei Frauen an.

Veranstaltungshinweis:Das Klinikum Niederberg möchte betroffene Frauen aufklären und ihnen dabei helfen, die richtige Behandlung bei Beckenbodenschwäche und Inkontinenz zu finden. Die Medizin bietet heute viele Möglichkeiten – vom Beckenbodentraining bis zum operativen Eingriff.

Das HELIOS Klinikum Niederberg möchte hierzu aufklären und informieren. Wann? Montag, 28. November, ab 18 Uhr Wo? Im HELIOS Klinikum Niederberg, Sitzungsraum I und II. *** Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen.

HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär.

Was schaut der Urologe an?

Wer geht zum Urologen? – Viele denken, der Urologe sei in der Medizin das für Männer ist, was der Gynäkologe für Frauen ist. Das ist in einem gewissen Rahmen auch richtig. Der Urologe ist auf die Geschlechtsorgane des Mannes¹ spezialisiert. In diesen Zuständigkeitsbereich fallen Erkrankungen der Hoden und Nebenhoden, der Samenleiter, der Samenbläschen, des Penis und der Prostata.

  1. Außerdem ist der Urologe Ansprechpartner bei Problemen des Geschlechtsverkehrs und der Fruchtbarkeit, etwa bei Erektionsstörungen, Orgasmusproblemen oder Impotenz.
  2. Eine der wichtigsten urologischen Untersuchungen von Männern ist die Kontrolle der Prostata, welche der Früherkennung von Krebs dient und daher ab einem gewissen Alter regelmäßig erfolgen sollte.

Obwohl der Urologe auf die männlichen Geschlechtsorgane spezialisiert ist, ist er kein reiner “Männerarzt”. Der Facharzt für Urologie ist auch für Erkrankungen der Harnwege und der Niere zuständig, weshalb ihn nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder aufsuchen.

  1. Die Hauptursache, aufgrund derer Frauen ² einen Urologen konsultieren, sind Blasenentzündungen.
  2. Frauen leiden besonders häufig unter solchen Harnwegsinfekten.
  3. Das hat anatomische Gründe: Die Harnröhre der Frau ist nur wenige Zentimeter lang, sodass Bakterien leichter in die Blase gelangen, als es bei Männern der Fall ist.
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Ein weiteres urologisches Frauenleiden ist Inkontinenz: Das Risiko, an einer sogenannten Belastungsinkontinenz zu erkranken, besteht bei einer von drei Frauen. Weitere mögliche urologischen Erkrankungen von Frauen sind die Gebärmuttersenkung, Harnsteine sowie Tumoren in der Niere oder Blase.

Neben Männern und Frauen sollten auch Kinder³ bei bestimmten Krankheiten vom Urologen untersucht und behandelt werden. Dafür gibt es spezialisierte Kinderurologen. Zu den häufigsten kinderurologischen Erkrankungen gehören die Vorhautverengung oder -verklebung, der Hodenhochstand und Harnwegsinfekte. Auch häufiges, nächtliches Bettnässen wird vom Urologen behandelt.

Ein weiterer Zuständigkeitsbereich des Urologen ist die HPV-Impfung von Jungen.

Warum müssen Frauen zum Urologen?

Als Frau zum Urologen Blasenschwäche, Harnwegsinfektionen und Schmerzen beim Wasserlassen – all das sind Beschwerden, mit denen Du Dich an eine Urologin/einen Urologen wenden solltest. Und trotzdem scheuen viele Frauen den Besuch in der Urologie. Das liegt vor allem daran, dass dieses Fachgebiet heutzutage noch immer als Männermedizin betitelt wird.

Dabei ist es viel mehr als das. Warum es auch für Dich als Frau so wichtig ist, Dich regelmäßig urologisch untersuchen zu lassen und was Dich bei der Untersuchung erwarten wird, erfährst Du in diesem Artikel. Dass Urologinnen/Urologen bei Männern vor allem Prostata, Hoden und Penis untersuchen, ist Dir wahrscheinlich bekannt.

Aber was ist eine Urologin/ein Urologe für Frauen eigentlich, fragst Du Dich? Das ist eigentlich ganz einfach zu beantworten: Die Urologie ist kein reines Fachgebiet für Männer, denn in erster Linie beschäftigen sich Urologinnen/Urologen mit den ableitenden Harnwegen.

Sie untersuchen und behandeln also alle Erkrankungen, die Harnblase und Harnleiter sowie die Nieren betreffen, Frauen machen vor allem dann Erfahrung mit der Urologie, wenn urologische Beschwerden, wie etwa eine, vermehrt auftreten. Urologinnen/Urologen begeben sich in diesem Fall gemeinsam mit der Patientin auf die Ursachenforschung.

Das Ziel ist neben der Linderung der Beschwerden auch die Vorbeugung von Folgeerkrankungen, Das können zum Beispiel Antibiotikaresistenzen oder sein. Teste kostenlos 10 Einlagen oder Pants & zahle nur die Versandkosten. Gehen Frauen zur Urologin/zum Urologen, kann das unterschiedliche Gründe haben.

Die urologischen Probleme, die Frauen treffen können, sind nämlich vielfältig. Sowohl Frauen in jungen Jahren als auch Frauen in fortgeschrittenem sollten bei den nachfolgenden Beschwerden und Krankheitsbildern urologischen Rat einholen. Je früher eine urologische Erkrankung diagnostiziert wird, desto schneller kann eine Schmerzlinderung oder Heilung erzielt werden.

Blasenschwäche ist eine der häufigsten Beschwerden, wegen denen Frauen eine Urologin/einen Urologen aufsuchen. Der ungewollte Urinverlust hängt beispielsweise mit einer Belastungsinkontinenz zusammen, die unter anderem durch eine Bindegewebsschwäche, vaginale Geburten oder Übergewicht ausgelöst werden kann.

Eine andere Form der Inkontinenz, die auch unter Frauen verbreitet ist, ist die Dranginkontinenz, Diese wird durch entzündliche Veränderungen der Blase verursacht und stellt für Betroffene eine große Belastung im Alltag dar. Um eine Harninkontinenz festzustellen, ist eine ausführliche Anamnese notwendig,

Im Idealfall hast Du bereits ein Miktionstagebuch vorbereitet, das die Häufigkeit Deiner Blasenentleerung und gegebenenfalls auch die von Dir getrunkene Flüssigkeitsmenge auflistet. Außerdem können eine körperliche Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung und eine Blasenspiegelung Bestandteil des Check-ups sein, wobei eine Blasendruckmessung und eine Harnflussmessung noch detailliertere Einblicke in den Grad der Blasenschwäche geben.

Vielleicht hast Du in Deinem Leben schon einmal Bekanntschaft mit einer Blasenentzündung gemacht. Das Brennen beim Wasserlassen, die Schmerzen im Unterleib und der andauernde Harndrang sind lästige Begleiterscheinungen der Infektion, die jedoch gut behandelt werden können. Wenn die Harnwegsinfektion allerdings regelmäßig auftritt, ist eine Abklärung durch Fachmedizinerinnen und -mediziner notwendig,

Dann könnten folgende Gründe hinter der Infektion stecken:

Eine vorherige Blasenentzündung wurde falsch behandelt und konnte deshalb nicht ausheilen. Die Blasenentzündung wurde verschleppt, Die vermehrten Harnwegsinfektionen sind hormonell bedingt, Neurogene Ursachen, wie beispielsweise Multiple Sklerose, bewirken die Infektionen.

Blut im Urin kann viele verschiedene Ursachen haben – einige von ihnen sind gut behandelbar, andere deuten auf ernstzunehmende Erkrankungen hin. So kann es zum Beispiel sein, dass eine Blasenentzündung Blut im Urin mit sich bringt. Aber auch Nierensteine oder andere Erkrankungen der Nieren können der Auslöser für Blut im Urin sein.

  1. Stellst Du fest, dass sich Deine Urinfarbe verändert und Blutbeimengungen aufweist, solltest Du auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen,
  2. Eine Blutung in den Harnwegen muss schnellstmöglich ausgeschlossen werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.
  3. Zu Schmerzen beim Wasserlassen kann es kommen, wenn die Blase gereizt ist,

Meistens findet so eine Blasenreizung ihre Ursache in einer akuten oder chronischen Entzündung der Harnblase. Auch, wenn Restharn in der Blase verbleibt, können Schmerzen beim Wasserlassen auftreten. Halten Deine Beschwerden an, empfehlen wir Dir eine Untersuchung in der Urologie, wo gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie verordnet wird.

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Flankenschmerzen treten meistens als Symptom einer Nierenbeckenentzündung auf. Diese bildet sich in vielen Fällen zeitgleich mit einer Blasenentzündung aus und sorgt für ein unangenehmes Ziehen im Bereich des Rumpfes. Um diese Entzündung zu diagnostizieren und gezielt behandeln zu können, setzen Urologinnen/Urologen auf eine Kombination aus Ultraschalluntersuchung, Urintest und Blutuntersuchung,

Eine Behandlung mit Antibiotika kann zu schneller Genesung verhelfen, wenn Deine Ärztin/Dein Arzt diese Therapie als erfolgversprechend einstuft. Du klagst plötzlich über starke Schmerzen in der Nierengegend, vermehrten Harndrang und Beschwerden beim Wasserlassen ? Dann empfehlen wir Dir, schnellstmöglich eine Urologin/einen Urologen aufzusuchen.

Nierensteine könnten nämlich der Grund für die oben genannten Symptome sein. Zwar lassen sich die meisten Nierensteine konservativ gut behandeln, in seltenen Fällen müssen sie allerdings auch operativ entfernt werden. Um das abzuklären, ist eine fachmedizinische Beurteilung wichtig, Womöglich fühlt es sich für Dich als Frau komisch an, in einem Wartezimmer voller Männer zu sitzen und nicht zu wissen, welche Untersuchung Dich bei der Urologin/beim Urologen erwartet.

Deshalb möchten wir Dir die Unwissenheit nehmen und Dir ein paar Informationen zum Ablauf der urologischen Untersuchung geben. Je nach Beschwerdebild kann die Untersuchung selbstverständlich von dieser Abfolge abweichen. Finde das passende Vivoy Produkt und fühle Dich Tag & Nacht geschützt.

Anamnesegespräch : In einem ausführlichen Gespräch wirst Du von der Urologin/von dem Urologen zu Deinen Beschwerden befragt. Um eine auf Dich angepasste Behandlung sicherzustellen, solltest Du hier alle Beschwerden und Symptome aufzählen, mit denen Du kämpfst. Außerdem erzählst Du in diesem Gespräch von möglichen Vorerkrankungen und gibst an, ob Du regelmäßig Medikamente einnimmst. Abtasten der Organe : Um erste Veränderungen der im liegenden Harnblase oder Niere feststellen zu können, wird Dich die Urologin/der Urologe vermutlich abtasten. Das geschieht über die Bauchdecke und/oder über den Rücken. Ultraschall : Auch eine Ultraschalluntersuchung von Blase und Niere gibt Aufschluss über Veränderungen Deiner Organe, die Deine Beschwerden erklären könnten. Urinprobe : Gibst Du während der urologischen Untersuchung eine Urinprobe ab, können wichtige Schlüsse auf den Zucker- und Eiweißgehalt sowie auf Erreger gezogen werden. Bluttest : Eine Überprüfung des Blutes ist vor allem dann notwendig, wenn die Niere in den vorherigen Untersuchungen Auffälligkeiten gezeigt hat. Der Bluttest gibt dann Aufschluss über die Nierenwerte. Blasendruckmessung und Harnflussmessung : Bei Blasenschwäche zählen auch die urodynamische Messuntersuchung und die Uroflowmetrie zur Untersuchung bei der Urologin/beim Urologen, da sie Ursache und Ausmaß einer Blasenentleerungsstörung aufzeigen können.

Zusätzlich zu einer urologischen Untersuchung bei akuten Beschwerden solltest Du Dich als Frau auch einer Vorsorgeuntersuchung bei Deiner Urologin/Deinem Urologen unterziehen. Anders als die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung zählt die urologische Vorsorgeuntersuchung bei Frauen nicht als Leistung der Krankenkasse, Dennoch ist sie wichtig, um Erkrankungen von Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre zeitnah feststellen und behandeln zu können. Wie Du siehst, gibt es auch bei Frauen zahlreiche Beschwerdebilder und Erkrankungen, für deren Behandlung das Fachwissen einer Urologin/eines Urologen unabdingbar ist. Wenn Du Dir einmal nicht sicher sein solltest, ob Deine Symptome auf eine urologische Erkrankung hinweisen, kannst Du zunächst Deine Hausärztin/Deinen Hausarzt aufsuchen, Diese/dieser wird Dich im Zweifelsfall an die Urologie überweisen. Ganz gleich, mit welchen Beschwerden Du gerade kämpfst – wir wünschen Dir eine schnelle Genesung! Frauen sollten bei Beschwerden der Blase oder der Harnwege eine Urologin/einen Urologen aufsuchen. In der Urologie werden sowohl Harninkontinenz und Blasenentzündungen behandelt als auch Untersuchungen zu Blut im Urin, Nierensteinen und Schmerzen beim Wasserlassen durchgeführt. In einem Anamnesegespräch werden zunächst alle Beschwerden, Vorerkrankungen und regelmäßige Medikamenteneinnahme geklärt. Danach folgt das Abtasten von Blase und Niere über die Bauchdecke und den Rücken sowie gegebenenfalls ein Ultraschall dieser Organe. Auch eine Urinprobe und ein Bluttest zählen zur vollständigen urologischen Untersuchung, da sie wichtige Informationen über Krankheitserreger und Nierenwerte aufzeigen. Als Expertinnen/Experten für Harnblase und Harnwege sind Urologinnen/Urologen eine geeignete Anlaufstelle für Inkontinenzbeschwerden. Besteht der Verdacht, dass die Inkontinenz aufgrund von Hormonschwankungen oder einer Gebärmutter- beziehungsweise Blasensenkung eingetreten ist, sollte in einem ersten Schritt die Gynäkologie aufgesucht werden. Blasenentzündungen bei Frauen sind keine Seltenheit. Sie kommen in Begleitung von Schmerzen im Unterleib und, Dr. Christian Baumgärtner ist niedergelassener Gynäkologe in Aschaffenburg. Dort betreut und berät er Frauen aller, Hast Du Angst vor Ärzten/Ärztinnen, meidest Praxisbesuche und weißt einfach nicht, was Du dagegen tun kannst?, : Als Frau zum Urologen

Welche Organe behandelt der Urologe?

Insgesamt umfasst das Tätigkeitsfeld des Urologen den Gesamtbereich der Harnorgane und Geschlechtsorgane. Im Bereich der Harnorgane beschäftigt sich der Urologe mit Erkrankungen und Behandlung von Niere, Harnblase, Harnleiter und Harnröhre.

Was sind urologische Beschwerden?

Aktualisiert am 26.06.2019 7 Minuten Lesezeit kanyo ® Gesundheitsnetzwerk Urologische Beschwerden wie etwa Probleme mit dem Wasserlassen, Inkontinenz, Prostatabeschwerden oder Genitalbeschwerden haben verschiedene Ursachen, die sich durch charakteristische Symptome äußern.