Was Macht Die Schilddrüse Krank?

Was Macht Die Schilddrüse Krank
Die wichtigsten Fakten zur Schilddrüse im Überblick – Die Schilddrüse ist ein lebensnotwendiges Organ, welches für eine gesunde Funktion unter anderem Jod benötigt. Jodmangel, Entzündungen, Autoimmunerkrankungen und Schilddrüsenkrebs können die Schilddrüse beinträchtigen.

Aber auch eine ungesunde Lebensweise mit ständig andauerndem Stress kann sich ungünstig auswirken und Symptome auslösen. Diese sind allerdings bei bestimmten Schilddrüsenerkrankungen, vor allem im Zusammenhang mit einer Unterfunktion, sehr unspezifisch. Eine Erkrankung wird daher nicht sofort erkannt.

Bei einer Überfunktion hingegen sind die Symptome meist heftiger und können daher besser zugeordnet werden. Welche Krankheiten es gibt, welche Ärzte einen Schilddrüsen-Check machen und was man im Alltag für eine gesunde Schilddrüse machen kann, lesen Sie hier in unserem Artikel.

Was macht Schilddrüse kaputt?

Bei den meisten Menschen wird eine Schilddrüsenunterfunktion durch eine chronische Entzündung der Schilddrüse verursacht. Die Unterfunktion lässt sich durch Tabletten mit Schilddrüsenhormonen ausgleichen, die täglich eingenommen werden. Dadurch verschwinden die Beschwerden in der Regel.

Was mag die Schilddrüse nicht?

Jod im Alltag – Einen besonders hohen Jodgehalt haben Nahrungsmittel aus dem Meer, weil Algen und Seetiere Jod speichern und dieses für sie lebenswichtig ist. Nachstehend eine Übersicht über wichtige Jodquellen pro 100 Gramm

Schellfisch, Kabeljau, Muscheln 250-300 µg
Algen bis 300 µg
Brokkoli, Kohl, Kartoffeln bis 15 µg
Spinat 12 µg
Karotten 15 µg
Schwarzer Tee 10 µg
Milch, Eier 10-12 µg
Roggenbrot 9 µg
Fleisch, Leber 14 µg

Speisesalz (2000 Mikrogramm = 2 mg), 10 Gramm Speisesalz (2 TL) würden den Tagesbedarf decken, allerdings wird empfohlen, pro Tag nur etwa 1 TL Salz zu konsumieren. Der Jodanteil hängt bei Fleischprodukten jedoch wesentlich von der Fütterung der Tiere (mit jodreichem Futter), bei pflanzlichen Nahrungsmitteln von der Bodenbeschaffenheit (jodarmer/-reicher Boden) ab.

Günstig auf die “Jodbilanz” wirkt sich auch die Verwendung von jodiertem Speisesalz aus. Auch industriell hergestellte Lebensmittel, wie Brot, Wurst, Käse oder Fertiggerichte sollten Jodsalz enthalten, dies ist jedoch nicht verpflichtend. Hersteller geben die Verwendung von jodiertem Speisesalz üblicherweise auf der Verpackung an.

Schilddrüsenerkrankungen erkennen und behandeln

Liegt ein Jodmangel vor, sollte man bestimmte Nahrungsmittel, wie Kohl, Karfiol, Rüben, Kresse, Radieschen nur gelegentlich zu sich nehmen. Diese Lebensmittel enthalten Glucosinolate. Dabei handelt es sich um Einfachzucker-hältige Moleküle, die in Pflanzen gebildet werden und ihnen den typischen Geschmack verleihen.

  • Problematisch dabei ist jedoch, dass diese Moleküle mit Jod einen “Wettlauf” absolvieren, welche der beiden Teilchen sich in der Schilddrüse einlagern kann.
  • Glucosinolate verhindern die problemlose Einlagerung von Jod in der Schilddrüse.
  • Auch die in Soja- und Hirseprodukten enthaltenen Flavonoide blockieren die Einlagerung von Jod, vor allem bei Kindern kann dies bei zu geringer Jodzufuhr zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen.

Glucosinolate können außerdem zu Thiocyanaten abgebaut werden, die ebenfalls mit der Jodeinlagerung in der Schilddrüse konkurrieren. Sie finden sich u.a. in Süßkartoffeln, Leinsamen oder Hirse, aber auch im Zigarettenrauch. Vor allem bei Stillenden hindert Rauchen die Jodaufnahme, da das Spurenelement in dieser Phase nicht nur in der Schilddrüse, sondern vorübergehend auch in der Brustdrüse eingelagert wird.

Wie fühlt man sich wenn die Schilddrüse nicht richtig arbeitet?

Anzeichen einer Über- wie auch Unterfunktion der Schilddrüse sind für die Betroffenen oft unangenehm, können meistens aber gut behandelt werden. – Die Schilddrüse hat großen Einfluss auf den, Arbeitet sie zu wenig oder zu viel, macht sich das deshalb auf unangenehme Weise bemerkbar.

  • Woran Betroffene eine Unterfunktion oder eine Überfunktion erkennen können, erklärt die Zeitschrift Neue Apotheken Illustrierte (Ausgabe 1.
  • Februar 2015): Einige der Anzeichen einer Schilddrüsen-Unterfunktion: Schwäche, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmungen, trockene und raue Haut, Kälteempfindlichkeit, glanzlose Haare oder Haarausfall, brüchige Nägel, heisere Stimme, Gewichtszunahme ohne veränderte Essgewohnheiten, Verstopfung, niedriger Blutdruck, Durchblutungsstörungen, verringertes sexuelles Verlangen.Einige der Anzeichen einer Schilddrüsen-Überfunktion: Herzrhythmusstörungen, hoher Blutdruck, Nervosität, Schlafstörungen, Gewichtsabnahme, Durchfall, vermehrtes Schwitzen, Haarausfall, Stimmungsschwankungen bis hin zur Aggressivität, Erschöpfung.

Eine Unterfunktion kann zum Beispiel auf einen Jodmangel zurückgeführt werden. Womöglich ist auch eine Entzündung schuld. Hinter einer Überfunktion steckt manchmal die sogenannte Basedow-Krankheit: Dabei wird die Schilddrüse zur unkontrollierten Produktion und Freisetzung von Hormonen angeregt.

Wie merkt man dass man schilddrüsenprobleme hat?

Ein Druckgefühl im Hals, der Drang zum Räuspern und Schluck- oder Atembeschwerden können auf Knoten in der Schilddrüse hinweisen. Warme Knoten, die Hormone produzieren, führen zu den Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion wie hohem Blutdruck, Nervosität, erhöhtem Puls oder vermehrtem Schwitzen.

Ist Kaffee schlecht für die Schilddrüse?

Kaffee und Autoimmunerkrankungen Du kannst Dir nicht vorstellen, ohne eine leckere Tasse Kaffee in den Tag zu starten? Dem Großteil der erwachsenen Bevölkerung geht es ähnlich. Doch wie ist es dann, wenn man Kaffee einfach nicht trinken darf ? Wie ist es, wenn man an Lebensqualität und Genuss einbüßen muss? In diesem Beitrag geht es um Kaffee, Koffein und dessen Wirkung auf Autoimmunerkrankungen und Gründerin von „Hashimoto Deutschland”, Journalistin und Moderatorin Vanessa Blumhagen erzählt über ihre Erfahrungen mit Kaffee und den Umstieg auf Decaf. Im Falle einer Über-/Unterfunktion der Schilddrüse sollte beispielsweise auf Kaffee weitgehend verzichtet werden, weil das darin enthaltene Koffein zusätzlich anregt und die vorhandenen Symptome (Nervosität, Zittern, innere Unruhe, Schlafstörungen) verschlimmern kann.

  • Weiterhin blockiert Koffein die Bildung von Adenosin (wie das genau funktioniert, erfährst erfährst Du in unserem Beitrag „”,
  • Diese sorgen für Stress, der als Trigger-Faktor bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto zählt.
  • Produziert die eigene Schilddrüse nicht genügend Hormone, muss mit Medikamenten nachgeholfen werden.

Dabei kann sich die Aufnahme des Hormons Thyroxin durch Kaffee verzögern, da weniger Wirkstoff in die Blutbahnen gelangt. No Coffee sagt Nein, aber jeder Mensch ist anders und jeder Körper genetisch unterschiedlich programmiert. Jetzt bleiben Dir zwei Möglichkeiten:

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Vanessa Blumhagen, die beliebte Moderatorin des Sat.1-Frühstücksfernsehens und Gründerin von „”, bemerkte erste Hashimoto-Symptome als sie Anfang 30 war. Bei Hashimoto-Patienten sind Darm, aber auch oft Leber und Nebennieren betroffen. Viele leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine Autoimmunerkrankung lässt sich jedoch über die Ernährung oft positiv beeinflussen.

Wie ist es aber, wenn man auf Lebensmittel wie die geliebte Tasse Kaffee am Morgen verzichten muss, geht hierbei ein Stück Lebensqualität verloren? Für viele sind die gerade die Veränderungen im Speiseplan am problematischsten, weil die Tasse Kaffee am Morgen oder Nachmittag liebgewonnenen Gewohnheiten sind.

Diese aufzugeben, fällt vielen schwer. Wenn man sich aber erst einmal dazu durchgerungen hat, bemerken viele schnell, dass selbst kleine Veränderungen einen ordentlichen Boost im Wohlbefinden bringen können. Wenn man es dann noch schafft, das Neue nicht als Verlust zu sehen, sondern als Chance, fällt die Umstellung umso leichter.” Wie hast Du bemerkt, dass Kaffee ein Problem sein könnte? Wie reagiert Dein Körper auf Koffein? Ich reagiere allgemein extrem auf Stress.

Auf den von außen und auf den, den ich mir selber mache. Deshalb ist alles Aufputschende wie eben Kaffee, Energydrinks, Cola, anstrengende Sporteinheiten, lange Arbeit am Computer oder spätes Fernsehschauen für mich ein großes Problem. Ich schlafe dann schlecht und fühle mich aufgewühlt und gleichzeitig erschöpft.

Außerdem steigt mein Gewicht. Deshalb habe ich schon vor Jahren exzessiven Kaffeekonsum abgeschworen.” Wir wissen bereits, dass Du eine echte Kaffeeliebhaberin bist. Wenn die Koffeindosis mal nicht hoch genug ist, stellen sich Entzugssymptome ein. Wie war der Umstieg auf Decaf und welche Alternativen zu koffeinhaltigen Kaffee hast Du für Dich entdeckt? Ich war super glücklich, als ich No Coffee auf Instagram entdeckt habe.

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Mein Mann, ein absoluter Coffee-Junkie, trinkt Zuhause ebenfalls mit und liebt den Geschmack genauso wie ich.” Du hast Dich dazu entschieden, andere aufzuklären und erfolgreich zwei Bücher und die Website „Hashimoto Deutschland” veröffentlicht. Was würdest Du unserer Community empfehlen? Das Wichtigste bei Hashimoto ist, die Krankheit ganzheitlich anzugehen.

Der komplette Körper muss einmal gescannt werden. Nicht nur der Zustand der Schilddrüse ist wichtig, sondern auch der der Nebennieren (unsere Stressorgane), der Leber, des Darms. Es müssen Vitamin- und Mineralmängel ausgeglichen werden und die Geschlechtshormone in Balance gebracht werden. Um das aufgebrachte Immunsystem zu beruhigen, sollte man unbedingt entgiften.

Erst wenn man all das beachtet, kann man zu seinem alten Wohlbefinden zurückkehren und gut mit/trotz Hashimoto leben.” Und zum Schluss die obligatorische Frage! Wir hatten endlich sommerliche Temperaturen und Hochsaison der ausgefallensten Kaffeekreationen.

See also:  Was Macht Vitamin D?

Welche ist Dein Favorit? Im Sommer liebe ich gerade am Nachmittag einen Eiskaffee: Doppelter No Coffee Espresso, kalte glutenfreie Bio-Hafermilch und ein paar Eiswürfel – fertig ist mein ‘happy go lucky’ Rezept für zwischendurch!” Genieße unsere zu 100% natürlich entkoffeinierten Organic Bohnen, die mit jahrelanger Erfahrung per Hand im traditionellen Trommelröster schonend geröstet werden.

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Welches Essen ist gut für die Schilddrüse?

Lebensmittel für eine gut funktionierende Schilddrüse – Bis auf die Vitamine B12 und D, können wir weitere Vitamine und Spurenelemente, die für die Schilddrüse wichtig sind, in ausreichender Menge durch die Nahrung aufnehmen. Richtig gute Helfer für unsere Schilddrüse sind Fischprodukte. Lebensmittel für die Schilddrüse: Zwiebelgemüse enthält viele Vitamine Neben Fisch sind auch Eier gut für die Schilddrüse. Sie enthalten sowohl Selen, Jod, als auch Vitamin B12. Das Nervenvitamin liefern auch Milch und Milchprodukte, die sich durch ein bisschen Joghurt zum Frühstück einfach in den Speisplan integrieren lassen.

Selbstverständlich liefern einige Gemüsesorten gute Vitamine und Spurenelemente, die unser schmetterlingsförmiges Organ unterstützen. Kohl (Brokkoli, Weißkohl) sowie Zwiebelgemüse (Zwiebeln, Knoblauch), aber auch Paranüsse und Linsen sind gute Lieferanten von Selen. Brokkoli, Spinat und Champignons mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C und Eisen unterstützen ebenfalls die Arbeit der Schilddrüse.

Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte liefern dem Organismus Zink, Eisen und Selen und sollten daher jede Woche auf dem Speiseplan stehen. Eine richtig gute Quelle an Jod stellen zudem Kürbiskerne, Cashewkerne und Erdnüsse dar. Andere Nussarten, wie Walnüsse, Erdnüsse und Paranüsse sind reich an Zink und Selen.

Was heilt die Schilddrüse?

Selen, Eisen, Vitamin A – Trio für eine gesunde Schilddrüse – Außer Jod braucht eine gut funktionierende Schilddrüse vor allem Selen, Eisen und Vitamin A. Jede der Substanzen spielt eine Rolle im sensiblen Zusammenspiel der Hormonproduktion in der Schilddrüse.

Kokosnuss 810Sesam 800Schweinefleisch 200Steinpilze 184Hummer 130Sonnenblumenkerne 69Sojabohnen 60Sardinen 60

Eisenmangel ist ein häufiges Problem junger Frauen, was am weiblichen Zyklus mit der monatlichen Menstruation liegt, aber auch an einer eher fleischarmen Ernährung. Ausreichend Eisen verbessert jedoch die Jodverwertung der Schilddrüse. Männer brauchen 10, Frauen 15 Mikrogramm täglich, Schwangere das Doppelte.

Grüner Tee 17Kalbsniere 12Amaranth, Quinoa 9Getrocknete Pilze 8- 17Linsen 6,9Haferflocken 5,4Rinderfilet 2,3Kartoffeln 1

Vitamin A beeinflusst die Schilddrüse insofern, dass ein Zuwenig davon den eventuell vorhandenen Jodmangel verstärkt. Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor, die Vorstufe Provitamin A auch in pflanzlichen. Zusammen mit Fett kann es der Körper besonders gut verwerten.

Schweineleber 33Leberwurst 8,3Trockenaprikose 5,8Möhre 1,5Eigelb 0,9Spinat 0,8Butter 0,6

Wer einer Unterfunktion der Schilddrüse vorbeugen will, kann also das Organ durch geschickte Lebensmittelauswahl mit allen wichtigen und wertvollen Nährstoffen versorgen – und sich so vor grundlosen Stimmungstiefs, ständiger Müdigkeit und unerklärlicher Gewichtszunahme schützen.

Kann sich die Schilddrüse wieder erholen?

Standardtherapie: Hormontabletten – Um die Unterfunktion der Schilddrüse auszugleichen, helfen nur Hormontabletten. Die müssen ein Leben lang eingenommen werden, da das Schilddrüsengewebe sich im Normalfall nicht regenerieren kann. Auch Kinder können schon von einer Hashimoto-Thyreoiditis betroffen sein, sie haben die größte Chance auf Heilung.

Barbara Schulte betont, dass man mit der Hashimoto-Erkrankung in aller Regel nicht „leiden” müsse. Sie ist Vorstandsvorsitzende der Schilddrüsenliga Deutschland e.V., dem Dachverband der Selbsthilfegruppen für Schilddrüsenkranke und Angehörige. „Problematisch ist nur, wenn die Erkrankung unentdeckt bleibt und die Betroffenen mit einer Unterfunktion herumlaufen”, erklärt Schulte.

Mit der Einnahme des Medikaments gehen Symptome, wie Müdigkeit, Frösteln, brüchige Fingernägel oder Konzentrationsstörungen, zurück. In Deutschland sind ein bis zwei Prozent der Bevölkerung betroffen, Frauen zehnmal häufiger als Männer. Die Ursachen sind nicht geklärt. Eine erbliche Veranlagung sei wahrscheinlich, doch es müssten weitere Faktoren hinzukommen, damit die Krankheit ausbricht, erklärt Joachim Feldkamp, Endokrinologe am Bielefelder Klinikum: „Das können Virusinfekte sein oder einfach nur Stress.”

Welche Organe werden von der Schilddrüse beeinflusst?

Die wichtigsten Hormone der Schilddrüse – In der Schilddrüse werden verschiedene Hormone gebildet. Unter dem Begriff Schilddrüsenhormone werden in der Regel vor allem die zwei wichtigsten Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) zusammengefasst. Beide haben einen Jodanteil.

  1. Das Thyroxin besitzt vier Jod-Atome (T4), das Trijodthyronin entsprechend nur drei (T3).
  2. Durch die Abspaltung eines Jod-Atoms kann im Körper aus dem weniger wirksamen, aber dafür langlebigeren T4 das kurzlebigere, aber wirkungsstärkere Hormon T3 gebildet werden.
  3. Der überwiegende Teil von T3 und T4 wird im Blut an spezielle Eiweiße gebunden (Thyroxin bindendes Protein).

Diese dienen als Transportmittel zu den entsprechenden Organen. Nur ein geringer Anteil liegt als freies, also ungebundenes Hormon vor. Hierbei wird dann von freiem T3 und freiem T4 gesprochen. Nur die freien Hormone werden in die Körperzellen aufgenommen und entfalten dort ihre Wirkung, indem sie die Stoffwechselaktivität der Zellen aktivieren.

  1. Sie wirken auf Herz und Kreislauf, erweitern die Blutgefäße, beschleunigen den Herzschlag und regeln den Blutdruck.
  2. Sie aktivieren aber auch den Fett- und Bindegewebsstoffwechsel, die Schweiß- und Talgdrüsen der Haut und die Nieren- und Darmtätigkeit.
  3. Außerdem sind die Schilddrüsenhormone wesentlich für viele Wachstumsprozesse verantwortlich und steigern den Grundumsatz und Energieverbrauch des gesamten Organismus.

Schilddrüsenhormone wirken vor allem auf: Vereinfacht ausgedrückt, wirken Schilddrüsenhormone wie das Gaspedal unseres Körpers (Funktion): Bei einem zu viel an Hormonen (Hyperthyreose) laufen Körper und Seele „übertourig”, bei zu wenig Hormonen (Hypothyreose) entsprechend „untertourig”.

Was kann schilddrüsenprobleme auslösen?

Die Schilddrüse – kleines Organ, große Wirkung Die Schilddrüse ist vielleicht das unterschätzteste Organ im menschlichen Körper. Funktioniert sie einwandfrei, findet sie kaum Beachtung. Kommt es jedoch zu Störungen, kann dies ernsthafte Auswirkungen auf zahlreiche wichtige Körperfunktionen haben. Wir verraten Ihnen, welche das sind, woran Sie Anzeichen für Fehlfunktionen der Schilddrüse erkennen können – und was sich dagegen unternehmen lässt. Klein, aber oho: Die Schilddrüse ist ein echter Alleskönner. Im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfes gelegen, bildet das schmetterlingsförmige Organ Stoffe, die sich auf fast alle wichtigen Funktionen unseres Körpers auswirken. Die jodhaltigen Triiodthyronin und Thyroxin beeinflussen etwa den, das Herz-Kreislauf-System, verschiedene Vorgänge im Magen-Darmtrakt, Sexualfunktionen oder auch die seelische Verfassung. Sofern sie reibungslos arbeitet, misst der Schilddrüse trotz ihres großen Einflusses auf den gesamten Körper kaum jemand Bedeutung bei. Wie wichtig das bei erwachsenen Menschen normalerweise nur 25 bis 30 Gramm schwere Organ tatsächlich ist, zeigt sich erst, wenn seine Funktion gestört ist.

  1. Produziert die Schilddrüse nämlich zu viel oder zu wenig Hormone, treten vielfältige Beschwerden auf.
  2. Bei Jodmangel können auch Knoten oder eine krankhafte Vergrößerung des Organs (Kropf oder auch genannt) entstehen.
  3. In Deutschland leidet etwa jeder Dritte an einer Schilddrüsenerkrankung, wobei Frauen etwa vier Mal häufiger betroffen sind als Männer.

Operationen zur Entfernung überschüssigen Schilddrüsengewebes zählen zu den häufigsten operativen Eingriffen überhaupt. Wenn die Schilddrüse nicht ausreichend Hormone bildet, kommt es im gesamten Körper zu einer Unterversorgung (). Der Organismus quittiert das mit einer Verlangsamung verschiedener wichtiger Stoffwechselprozesse, was sich etwa in Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, und erhöhter Infektanfälligkeit äußern kann.

  • Häufig sind auch Wassereinlagerungen, die sich beispielsweise durch Schwellungen der Augenlider und ein aufgedunsenes Gesicht bemerkbar machen.
  • Oft haben Betroffene trotz unveränderter Essgewohnheiten mit Gewichtszunahme zu kämpfen.
  • Bei Frauen kann eine Schilddrüsenunterfunktion ferner zu Symptomen wie einer unregelmäßigen Monatsblutung oder eingeschränkter Empfängnisfähigkeit führen.

Bei Kindern kann es zunächst zu einer geistigen Störung mit Schwerhörigkeit (Kretinismus), später dann zu Symptomen wie Sprach- und Koordinationsstörungen, Stimmungsschwankungen oder Antriebsarmut kommen. Da in Deutschland die Untersuchung auf eine Schilddrüsenunterfunktion bei Neugeborenen Standard ist, ist eine frühzeitige Behandlung jedoch in der Regel kein Problem.

Als Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion kommen etwa (z.B. die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis, bei der das das Schilddrüsengewebe ins Visier nimmt), eine Operation des Organs, die Überdosierung bestimmter Medikamente oder auch Jodmangel in Frage. Darüber hinaus existieren angeborene Unterfunktionen, etwa durch eine zu kleine oder sogar vollständig fehlende Schilddrüse.

Auch Störungen im Gehirn bzw. in der Hirnanhangdrüse können dazu führen, dass eine sonst intakte Schilddrüse zu sparsam arbeitet. Übertreibt es die Schilddrüse hingegen mit der Hormonproduktion (Hyperthyreose), reagiert unser Körper mit den gegenteiligen, Das heißt, dass es zu einer Beschleunigung der Stoffwechselprozesse kommt, die sich z.B. durch gesteigerten Appetit, Nervosität,, Herzrhythmusstörungen, Reizbarkeit und bemerkbar machen.

Bei Kindern äußert sich die Schilddrüsenüberfunktion oft in Wachstumsstörungen, Wutanfällen sowie Bauschmerzen und, Auch bei Hyperaktivität kommt die Erkrankung als Auslöser infrage. Die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenüberfunktion ist die Basedowsche Erkrankung (Morbus Basedow). Bei dieser Autoimmunerkrankung wird die Schilddrüse Ziel der körpereigenen Abwehr: Das Immunsystem bildet, die zu einer gesteigerten Hormonproduktion in der Schilddrüse führen.

Typische Anzeichen für die Basedowsche Erkrankung sind eine Vergrößerung des Schilddrüsengewebes, Herzrasen und ein Hervortreten der Augäpfel. Die zweithäufigste Ursache für eine Schilddrüsenüberfunktion ist die sogenannte Autonomie, deren häufigster Auslöser ein Jodmangel ist.

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Schilddrüsenunterfunktion Schilddrüsenüberfunktion
Antriebsarmut (lustlos, depressiv verstimmt) Bewegungsunruhe, Reizbarkeit
Appetitlosigkeit Gesteigerter Appetit
Erhöhtes Schlafbedürfnis, Schlafstörungen, Müdigkeit Schlafstörungen bis hin zur Schlaflosigkeit trotz erhöhtemMüdigkeitsempfinden
verlangsamter Puls, schwache/eingeschränkte Muskelreflexe Bluthochdruck, erhöhte Pulsfrequenz, Herzklopfen bis hinzu Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen Unruhe, Nervosität, zitternde Hände
Gewichtszunahme Gewichtsabnahme
Kälteempfindlichkeit Wärmeempfindlichkeit, übermäßiges Schwitzen, Hitzewallungen
erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infekten Vergrößerung der Schilddrüse (so genannter Kropf, Struma)
Haarausfall, Haut und Nägel können sich verändern Haarausfall
Heisere Stimme, häufiges Räuspern Muskelschmerzen und –schwäche
Unregelmäßiger Monatszyklus bei Frauen Zyklusstörungen
Geringe Lust auf Geschlechtsverkehr Labile Gefühlslage, Reizbarkeit

Wer aufgrund der oben genannten Symptome eine Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion bei sich vermutet, sollte auf jeden Fall einen Arzt zu Rate ziehen, da nur dieser eine zuverlässige Diagnose stellen kann. Die gute Nachricht: Patienten mit Schilddrüsenfehlfunktionen können meist ein weitgehend normales Leben führen.

Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zustand erkannt und konsequent behandelt wird. Dazu kann der Arzt beispielsweise die Konzentration der Schilddrüsenhormone im Blut messen oder per Ultraschall die Größe und Beschaffenheit des Organs untersuchen. Am zuverlässigsten kann ein Endokrinologe, ein Facharzt für Stoffwechselerkrankungen, eine Schilddrüsenfehlfunktion feststellen.

Liegt eine Unterfunktion vor, ist eine lebenslange Behandlung mit Medikamenten unumgänglich. Wer synthetisch hergestellte Schilddrüsenhormone einnimmt, ist zwar meist in absehbarer Zeit ohne Symptome, doch diese kehren zurück, wenn die Stoffe abgebaut sind.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion hingegen verordnet der Arzt Medikamente, die die Hormonproduktion hemmen. Dadurch normalisiert sich der Stoffwechsel in der Regel nach zwei bis drei Monaten. Oft ist die Therapie jedoch längerfristig angelegt, um Rückfälle zu verhindern. Bei Patienten mit Schilddrüsenautonomie besteht neben Medikamenteneinnahme zudem die Möglichkeit, die Fehlfunktion durch eine Operation bzw.

eine Radiojodtherapie – die Einnahme radioaktiven Jods zur Beseitigung fehlerhafter Zellen – zu behandeln. Die Schilddrüse benötigt Jod, um reibungslos arbeiten zu können. Sowohl Patienten mit einer Schilddrüsenunter- als auch solche mit einer -überfunktion sollten daher auf eine ausreichende Versorgung mit dem Spurenelement achten. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei Erwachsenen bei 200 µg. Bei oder stillenden Frauen mit einer Schilddrüsenunterfunktion sollte der Arzt klären, ob eine zusätzliche Jodzufuhr sinnvoll ist. Da Schilddrüsenerkrankungen zum Teil erblich bedingt sind, können Vorsorgeuntersuchungen durchaus sinnvoll sein. Lassen Sie daher regelmäßig die Konzentration des Schilddrüsenhormons im Blut untersuchen – ganz besonders dann, wenn es in Ihrer Familie bereits entsprechende Krankheitsfälle gegeben hat. Verschiedene externe Faktoren können Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse begünstigen. Dazu gehören beispielsweise Rauchen, übermäßiger, verschiedene Umweltgifte oder auch Röntgenstrahlen.

Leichtgewicht: Die Schilddrüse eines erwachsenen Menschen wiegt nur zwischen 25 und 30 Gramm. Die Schilddrüse besteht aus etwa drei Millionen kleinen, blasenartigen Hohlraumstrukturen, den sogenannten Schilddrüsenfollikeln. Etwa jeder 3. Bundesbürger leidet an einer Schilddrüsenerkrankung. Operationen zur Entfernung überschüssigen Schilddrüsengewebes zählen zu den häufigsten operativen Eingriffen überhaupt. Frauen sind von Krankheiten der Schilddrüse etwa 4 Mal so häufig betroffen wie Männer. Der TSH-Wert (Thyroidea-stimulierendes Hormon), der eine Störung der Schilddrüse anzeigt, sollte bei Erwachsenen zwischen 0,40 und 2,5 mU/l liegen. Werte darüber deuten auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, solche darunter auf eine Überfunktion. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts erkranken in Deutschland pro Jahr etwa rund 7.000 Menschen an Schilddrüsenkrebs.

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Was hat Vitamin D mit Schilddrüse zu tun?

Mikronährstoffe: Jod, Selen und Co. Die Schilddrüsenhormone (T3, T4) werden in der Schilddrüse gebildet und ermöglichen Zellteilung und Zellwachstum in allen Organsystemen. Sie steuern den Grundumsatz des Körpers und erhalten die Körpertemperatur aufrecht.

ist lebensnotwendig für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Es wird aus dem Blut in die Schilddrüse aufgenommen, dort gespeichert und bei Bedarf zur Bildung von Schilddrüsenhormonen verwendet. Selen ist Bestandteil von zahlreichen Enzymen und trägt zur Bildung von Schilddrüsenhormonen bei. Bei Selenmangel wird weniger Schilddrüsenhormon gebildet, eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) wird gefördert. Außerdem trägt es als Antioxidans zu einer gesunden Zellentwicklung bei. Calcium ist wie Vitamin D für den Aufbau von Knochenmasse und Zähnen verantwortlich. Parathormon aus der Nebenschilddrüse kann bei Bedarf den Calciumspiegel im Blut erhöhen. Ist die Nebenschilddrüse in ihrer Funktion beeinträchtigt, kann eine vermehrte Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr wichtig sein. Eisen ist für die optimale Verwertung und für den Einbau von Jod bei der Bildung von Schilddrüsenhormonen wichtig. Außerdem ist es unerlässlich für Sauerstofftransport und Sauerstoffspeicherung im Körper. Vitamin A spielt eine Rolle bei der Ausschüttung von TSH, einem Hormon, das sämtliche Funktionen der Schilddrüse steuert (Aufnahme von Jod, Bildung von Schilddrüsenhormonen, Durchblutung und Wachstum der Schilddrüse). Vitamin D ist nicht nur wichtig für Knochenbildung, Immunsystem und Zellentwicklung im Körper, sondern beeinflusst auch die Ausschüttung von Thyroxin (Schilddrüsenhormon). Außerdem fördert es die Aufnahme von Calcium. Der Großteil des Vitamin-D-Bedarfs kann im Normalfall über die körpereigene Produktion gedeckt werden. Eine Abdeckung des kompletten Vitamin-D-Bedarfs allein über die Ernährung ist nicht möglich.

: Mikronährstoffe: Jod, Selen und Co.

Kann die Psyche die Schilddrüse beeinflussen?

Kann eine Schilddrüsenunterfunktion bis zu Wesensveränderungen führen? – Im Fall einer Schilddrüsenunterfunktion klagen Betroffene häufig über depressive Verstimmungen, Apathie, schnelle Erschöpfung, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Die Gefühlslage kann sehr schwankend sein und im Extremfall über Wahnvorstellungen bis hin zu Suizidgedanken reichen.

Zu den körperlichen Symptomen der Schilddrüsenunterfunktion zählen Gewichtszunahme, langsamerer Herzschlag, verlangsamte Reflexe und eine verminderte Libido. Da sich die Schilddrüsenunterfunktion oft sehr langsam und schleichend entwickelt, werden die Symptome leicht übersehen und die Diagnose meist auch erst spät gestellt.

Außerdem wird die Hypothyreose – meist als Folge der Autoimmunthyreoiditis Typ Hashimoto – mit zunehmendem Lebensalter immer häufiger, weshalb die Symptome nicht selten fälschlicherweise dem Alter zugerechnet werden. Nach dem 60. Lebensjahr leiden etwa zwei Prozent der Bevölkerung an einer Unterfunktion der Schilddrüse.

Eine weitere Risikogruppe stellen auch Frauen nach der Geburt eines Kindes dar. Bei zirka vier Prozent entwickelt sich durch die hormonellen Umstellungen nach der Entbindung eine so genannte Post-partum Thyreoiditis mit erhöhten Schilddrüsenantikörperwerten und Funktionsstörungen der Schilddrüse. Diese können von Depressionen begleitet sein.

Bei anhaltender Abgeschlagenheit und starken Stimmungsschwankungen sollte daher auch an die Schilddrüse als mögliche Ursache gedacht werden. Experten haben außerdem einen jahreszeitlichen Zusammenhang zwischen depressiven Störungen und der Funktion der Schilddrüse nachgewiesen.

  1. Nicht nur Stimmungsschwankungen treten in der Herbst- und Winterzeit häufiger auf.
  2. Auch die Produktion von Schilddrüsenhormonen unterliegt saisonalen Schwankungen.
  3. Bei starken Stimmungsschwankungen und anderen Symptomen sollte deshalb immer auch die Schilddrüse als Auslöser in Betracht gezogen werden.

Patienten mit psychischen Problemen sollten unbedingt untersuchen lassen, ob ihre Beschwerden organische Ursachen haben. Eine rechtzeitige und richtige Behandlung kann Betroffenen einen langen Leidensweg ersparen. Schilddrüsenfunktionsstörungen gehören zu den heilbaren Krankheiten.

In welchem Alter treten schilddrüsenprobleme auf?

In welchem Alter treten Schilddrüsenüberfunktionen auf? – Schilddrüsenüberfunktionen tritt häufig nach dem 35. Lebensjahr auf. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Krankheit kann allerdings bereits im Kindesalter auftreten, wobei Morbus Basedow die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenüberfunktion bei Kindern ist.

Wie kann ich meine Schilddrüse selbst testen?

SO FUNKTIONIERT DER SCHILDDRÜSEN-SCHLUCKTEST: –

  1. Den Handspiegel so halten, dass Sie den Halsbereich zwischen Kehlkopf und Schlüsselbein gut sehen können.
  2. Den Kopf in den Nacken legen.
  3. Dabei einen Schluck Wasser trinken.
  4. Während des Schluckens den Halsbereich im Blick behalten.
  5. Schritt 3 und 4 gegebenenfalls einige Male wiederholen, bis Sie den Schluckvorgang gut beobachten konnten.

Falls Sie dabei unterhalb des Kehlkopfes Schwellungen bemerken, lassen Sie mögliche Ursachen und eine vielleicht erforderliche Behandlung von Ihrem Arzt abklären. Es könnten eine vergrößerte Schilddrüse oder knotige Veränderungen vorliegen.

Was verschlimmert Schilddrüsenunterfunktion?

Jod – Bei dem Spurenelement Jod ist weder zu viel noch zu wenig gut. Jodmangel kann zur Schilddrüsenunterfunktion führen, aber auch zu viel Jod kann nachteilige Auswirkungen auf die Schilddrüse haben. Hat der Körper zu wenig Jod, kann er nicht ausreichend Schilddrüsenhormone produzieren.

Zuviel Jod kann Entzündungen der Schilddrüse weiter „anheizen”, anscheinend vor allem dann, wenn gleichzeitig ein Selen-Mangel vorliegt. Auch der häufige Verzehr sehr jodhaltiger Lebensmittel wie z.B. Algen (Sushi) und einiger Seefische können jedoch Entzündungsprozesse in der Schilddrüse fördern. Hin und wieder jodreicherere Lebensmittel können aber auch Hashimoto-Patienten genießen.

Denn womöglich macht es einen Unterschied, woher das Jod in der Nahrung kommt – entweder aus natürlichen Quellen (Fisch, Algen, etc.) oder aus jodierten Salzen, bzw. Lebensmitteln die mit jodierten Salz zubereitet wurden. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittelen empfehlen wir dir mit einem in dem Bereich kompetentem Arzt abzusprechen.

Was schadet meiner Schilddrüse?

  1. 24vita
  2. Gesundheit

Erstellt: 31.12.2022, 14:29 Uhr Kommentare Teilen Ihre Schilddrüse wird auch von schlechten Angewohnheiten beeinträchtigt, die Sie also vermeiden sollten. Dazu zählen Rauchen, Stress und falsche Ernährung. Die Schilddrüse ist die wichtigste Schaltzentrale im Körper.

So beeinflusst das schmetterlingsförmige Organ durch Freisetzung vieler wichtiger Hormone nicht nur den Stoffwechsel, sondern unter anderem auch Herz-Kreislauf und Verdauung. Liegt eine Organstörung vor, kann es zu verschiedenen Erkrankungen kommen. Für Babys und Kinder birgt eine Schilddrüsenunterfunktion gesundheitliche Gefahren, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt wird.

Damit die Schilddrüse gut funktionieren kann, ist grundsätzlich auch eine gesunde Ernährung entscheidend. Denn die Schilddrüse kann nur mit den richtigen Nährstoffen optimal arbeiten. Regelmäßig Fisch zu essen, kann einer Schilddrüsenunterfunktion vorbeugen,

Welche Getränke sind gut für die Schilddrüse?

Eiweißhaltige Drinks wie Milch und Co. – Auch Eiweiß regt die Schilddrüse an und bringt so die Bildung der Hormone T3 und T4 auf Trab. Also kannst du mit einem Glas Milch oder Trinkjoghurt etwas dafür tun, dass dein Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung angekurbelt werden.

Kann eine Schilddrüsenunterfunktion wieder weg gehen?

Therapie: Hashimoto mit Hormontabletten behandeln – Die Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht heilbar. Hormontabletten beseitigen zwar den Mangel an Schilddrüsenhormonen, die zugrunde liegende Autoimmunkrankheit beheben sie nicht. Das richtige Einstellen der Dosis mittels Hormontabletten kann langwierig sein, da Schwankungen oder Schübe zum Krankheitsbild gehören können.

Welches Obst gut für Schilddrüse?

Diese Obstsorte ist ein wahrer Schilddrüsen-Booster – Auch wenn eine Portion frisches Obst täglich wichtig ist, um bestimmte Vitamine zu sich zu nehmen, sind einige Früchte aufgrund ihres hohen Zuckergehaltes nicht die besten Mittel, um den Stoffwechsel zu aktivieren,

  • Nicht jede Sorte eignet sich deshalb perfekt für ein solches Vorhaben.
  • Gerade Blaubeeren enthalten jedoch wenig Zucker und können dabei helfen, den Blutzucker zu regulieren.
  • Gleichzeitig weisen sie besonders viele Antioxidantien auf, welche wichtig für ein gesundes Gewebe der Schilddrüse sind und helfen zudem dabei, Toxine abzubauen und wirken somit entzündungshemmend.

Die kleinen Vitaminbomben haben aber noch weitere Vorteile: Auf 100 Gramm enthalten sie gerade einmal 36 Kalorien und spielen somit einer schlanken Silhouette nochmals in die Karten. Spezielle Gerbstoffe, die in Heidelbeeren zu finden sind, können außerdem Verdauungsprobleme lösen und die Vermehrung von Bakterien verhindern.

Als köstlicher Snack für zwischendurch oder integriert in ein leckeres Frühstück, welches der Schilddrüse guttut, eignen sich die blauen Beeren deshalb einfach perfekt. Kleiner Tipp: Wer Problemen wie einem Völlegefühl und Verstopfungen aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion vorbeugen möchte, der kann ergänzend zu seinen Mahlzeiten auch auf Bittertropfen setzen, die mit ihren vielen positiven Eigenschaften ein echtes Wundermittel sind.

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Welcher Tee ist gut für die Schilddrüse?

Fazit: Schilddrüsen-Tee nach Medical Medium Anthony William – Fenchel, Melisse und Thymian sind bekannt für ihre unglaublich antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften. Thymian ist ein wichtiges Kraut bei allen möglichen Schilddrüsenerkrankungen. Fenchelsamen beinhalten eine Aspirin-ähnliche Verbindung und wirken abschwellend und entzündungshemmend, was einen positiven Einfluss auf die Schilddrüse ausübt.

Auch Melisse ist eine wahre Wunderwaffe gegen den EBV und schmeckt angenehm mild. Mit seinen Inhaltsstoffen eliminiert die Zitronenmelisse bakterielle und virale Zellen in der Schilddrüse, Leber und Milz und stößt diese ab. Mit der Einnahme dieses Heiltrunks kannst du effektiv gegen den Epstein-Barr-Virus vorgehen.

Es empfiehlt sich den Heiltee für die Schilddrüse regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. Und wer den medizinischen Geschmack weghaben möchte, kann gerne etwas Zitronensaft hinzumischen. 😉 Wer sich näher mit dem Thema Schilddrüse und dem EBV beschäftigen möchte, sollte das Buch „Heile deine Schilddrüse” unbedingt lesen.

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Sind Eier gut für die Schilddrüse?

3 besonders gute Lebensmittel bei Schilddrüsenunterfunktion –

  1. Makrele: Der Fisch ist nicht nur eine super Quelle für Jod, sondern liefert obendrein das Spurenelement Selen und entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren.
  2. Hühnerei: Es kann mit seinem Vitamin-D-Gehalt zur Gesamtversorgung, die hauptsächlich über die Synthetisierung über die Haut abläuft, beitragen. Eier liefern außerdem viele weitere Vitamine und Mineralstoffe sowie hochwertiges Protein.
  3. Naturreis: Er versorgt den Körper mit dem für die Schilddrüse günstigen Spurenelement Selen. Zudem punkten die enthaltenen Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung und tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei.

Was schadet die Schilddrüse?

  1. 24vita
  2. Gesundheit

Erstellt: 31.12.2022, 14:29 Uhr Kommentare Teilen Ihre Schilddrüse wird auch von schlechten Angewohnheiten beeinträchtigt, die Sie also vermeiden sollten. Dazu zählen Rauchen, Stress und falsche Ernährung. Die Schilddrüse ist die wichtigste Schaltzentrale im Körper.

So beeinflusst das schmetterlingsförmige Organ durch Freisetzung vieler wichtiger Hormone nicht nur den Stoffwechsel, sondern unter anderem auch Herz-Kreislauf und Verdauung. Liegt eine Organstörung vor, kann es zu verschiedenen Erkrankungen kommen. Für Babys und Kinder birgt eine Schilddrüsenunterfunktion gesundheitliche Gefahren, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt wird.

Damit die Schilddrüse gut funktionieren kann, ist grundsätzlich auch eine gesunde Ernährung entscheidend. Denn die Schilddrüse kann nur mit den richtigen Nährstoffen optimal arbeiten. Regelmäßig Fisch zu essen, kann einer Schilddrüsenunterfunktion vorbeugen,

Warum zerstört sich die Schilddrüse selbst?

Wenn sich die Schilddrüse selbst zerstört 7 Fragen an Hormonspezialist Prof. Dr. Dr. Dr. Kasperk Hashimoto wird oft diagnostiziert, steckt aber nicht immer hinter den diffusen Beschwerden der Patienten. Geschätzt 10% der Bevölkerung haben Hashimoto. Aber nur 1% der Bevölkerung hat damit tatsächlich Probleme. Thinkstock – Hashimoto-Thyreoditis ist eine Autoimmunkrankheit. Meistens erkranken Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Experten gehen davon aus, dass es etwa durch einen Infekt oder eine Grippe zu einem “plötzlich auftretendem Fehler” im Immunsystem kommt.

Die eigene Schilddrüse wird als Fremdkörper angesehen und angegriffen. Abwehrzellen wandern dann in die Schilddrüse und zerstören sie. Die Krankheit entwickelt sich schleichend in einem Prozess über Monate, Jahre, gar Jahrzehnte. Die Erkrankung wird oft erst Jahre später festgestellt, wenn die Schilddrüse bereits deutlich verkleinert oder ganz zerstört ist.

Dann kann sie nicht mehr genügend Hormone ausschütten. Der Stoffwechsel arbeitet langsamer und die Leistungsfähigkeit der Erkrankten nimmt ab.

Was verschlimmert Schilddrüsenunterfunktion?

Jod – Bei dem Spurenelement Jod ist weder zu viel noch zu wenig gut. Jodmangel kann zur Schilddrüsenunterfunktion führen, aber auch zu viel Jod kann nachteilige Auswirkungen auf die Schilddrüse haben. Hat der Körper zu wenig Jod, kann er nicht ausreichend Schilddrüsenhormone produzieren.

  • Zuviel Jod kann Entzündungen der Schilddrüse weiter „anheizen”, anscheinend vor allem dann, wenn gleichzeitig ein Selen-Mangel vorliegt.
  • Auch der häufige Verzehr sehr jodhaltiger Lebensmittel wie z.B.
  • Algen (Sushi) und einiger Seefische können jedoch Entzündungsprozesse in der Schilddrüse fördern.
  • Hin und wieder jodreicherere Lebensmittel können aber auch Hashimoto-Patienten genießen.

Denn womöglich macht es einen Unterschied, woher das Jod in der Nahrung kommt – entweder aus natürlichen Quellen (Fisch, Algen, etc.) oder aus jodierten Salzen, bzw. Lebensmitteln die mit jodierten Salz zubereitet wurden. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittelen empfehlen wir dir mit einem in dem Bereich kompetentem Arzt abzusprechen.

Was beeinflusst die Schilddrüse alles?

Schilddrüse – kurz erklärt Die Schilddrüse ist ein kleines, normalerweise nicht mehr als 25 g schweres Organ, das unterhalb des Kehlkopfs der Luftröhre anliegt. Die Aufgabe der Schilddrüse ist die Produktion und Freisetzung der beiden Schilddrüsenhormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajodthyronin oder Thyroxin).

  1. Diese Hormone bestimmen entscheidend die Stoffwechsellage des Organismus und beeinflussen zahlreiche Körperfunktionen.
  2. Dazu gehören unter anderem der Energieverbrauch, die Regulation der Körperwärme, die Aktivität von Nerven, Muskeln, Herz, Kreislauf, Magen und Darm, das seelische Wohlbefinden, die Sexualität sowie, insbesondere bei Kindern, die körperliche und geistige Entwicklung.

Produktion und Freisetzung der Schilddrüsenhormone werden durch die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und eine weitere Region im Gehirn reguliert, die als Hypothalamus bezeichnet wird. Dazu überwachen die beiden Kontrollregionen den Hormonspiegel im Blut. Sinkt dieser ab, gibt die Hypophyse den Botenstoff TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ab, der in der Schilddrüse eine verstärkte Hormonfreisetzung bewirkt.