Was Macht Ein Angiologe?

Was Macht Ein Angiologe
Was ist ein Angiologe? – Das Fachgebiet des Angiologen liegt schwerpunktmäßig auf Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Venen, Arterien und Lymphgefäße, Dabei veranlasst und führt er operative sowie nicht operative Behandlungen durch.

Welche Untersuchung macht ein Angiologe?

Eine Angiographie kann zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Gefäße (Arterien und Venen) eingesetzt werden. Was Sie vor, während und nach der Untersuchung beachten sollten, erfahren Sie hier. Die Angiographie dient dazu, Durchblutungsstörungen der Extremitäten, des Kopfes und/oder einiger innerer Organe zu erkennen.

  1. Durch eine Phlebographie kann zudem der Abfluss des Blutes über die Venen untersucht werden.
  2. Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes liegt zumeist zwischen ein und drei Tagen.
  3. In der Regel wird der Katheter direkt in eine Schlagader eingeführt.
  4. Diese wird dabei mit einer dünnen Nadel über die Haut punktiert (eingestochen), z.B.

an Handgelenk, Ellenbeuge oder in der Leiste. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung, eine Vollnarkose ist nicht notwendig. Über den eingeführten Katheter wird Röntgenkontrastmittel in die Schlagadern gespritzt. Währenddessen werden Röntgen Aufnahmen über mehrere Sekunden (sogenannte Durchleuchtung) angefertigt.

Wie wird eine Angiologie durchgeführt?

Diagnoseverfahren in der Angiologie – Die Angiographie ist das bekannteste Verfahren, wenn es um die Diagnose von Erkrankungen der Gefäße geht. Auch die Doppler- oder Duplexsonographie kommt sehr häufig zum Einsatz. Im Rahmen der Angiographie werden unter Verwendung von Kontrastmitteln Röntgenaufnahmen angefertigt oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt.

  • Das verwendete Kontrastmittel reichert sich dabei in den Blutgefäßen an, wodurch sich diese besser vom umliegenden Gewebe abheben.
  • So können Verengungen und auch Erweiterungen der jeweiligen Blutgefäße deutlich besser sichtbar gemacht werden.
  • Die Doppler- oder auch Duplexsonographie stellte eine spezielle Form der Untersuchung mittels Ultraschallgerät dar.

Mit ihr lässt die Fließgeschwindigkeit des Blutes bestimmen, was Rückschlüsse auf Minderdurchblutungen oder auch Durchflusshindernisse zulässt. Welches Verfahren zur Diagnose verwendet wird, ist in der Regel von der Verdachtsdiagnose abhängig. Die Untersuchung mittels Ultraschall ist oft schon ausreichend.

Warum zum Angiologe?

Die Angiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Funktion und den Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße befasst. Im Vordergrund der Tätigkeit eines Angiologen stehen die Diagnose der verschiedenen Gefäßerkrankungen, operative bzw.

nichtoperative Therapien sowie vorbeugende Maßnahmen. Schwerpunkte sind degenerative und entzündliche Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße der Extremitäten (z.B. arterielle Verschlusskrankheit, venöse Thrombosen, Krampfadern, Ödemformen wie z.B. Lymphödem, das Diabetische Fußsyndrom), der gehirnversorgenden Gefäße (Verengungen der Halsschlagader, Schlaganfall ) und der Bauchgefäße (z.B.

Aortenaneurysma, Verengungen der Nierenarterien). Mit Hilfe eines Patientengesprächs (Anamnese), einer gründlichen körperlichen Untersuchung und den zusätzlichen verschiedenen technischen Untersuchungsmethoden, wie dem Ultraschall (z.B. Gefäßdoppler, Farbduplex ) oder anderen bildgebenden Verfahren ( Angiografie, DSA, Phlebografie, MRT und Computertomografie ), kann er die verschiedenen Gefäßerkrankungen diagnostizieren.

Gabe von durchblutungsfördernden, gefäßerweiternden oder blutgerinnungshemmenden MedikamentenInvasive Verfahren wie die Aufdehnung von Engstellen und Einbringen von GefäßstützenPhysikalische Maßnahmen, z.B. Kompressionstherapie

Häufig arbeiten der Angiologe interdisziplinär mit Ärzten anderer Schwerpunkte (Kardiologie, Neurologie, Gefäßchirurgie) zusammen. In Zusammenarbeit mit anderen Schwerpunkten der Inneren Medizin und mit Gefäßchirurgen und Radiologen wird in einigen Fällen ein Behandlungsplan für den einzelnen Patienten erstellt.

Diese Zusammenarbeit erfolgt meist in so genannten Gefäßzentren. Der angehende Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Angiologie absolviert nach Beendigung des Medizinstudiums eine 6-jährige Weiterbildung (3 Jahre allgemein internistische Weiterbildung und 3 Jahre in einer angiologischen Einrichtung).

In der Weiterbildungsordnung der einzelnen Landesärztekammern sind die Untersuchungs- und Behandlungsverfahren genau festgelegt, die der fertige Angiologe beherrschen muss. Am Ende der Weiterbildungszeit wird in einer mündlichen Prüfung der Erwerb der notwendigen Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten, die der Schwerpunkt Angiologie beinhaltet, überprüft.

Was ist der Unterschied zwischen Gefäßchirurgie und Angiologie?

Welche Ärzte sind Spezialisten für Gefäßerkrankungen? – Angiologen und Gefäßchirurgen sind die Spezialisten für die Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Blutgefäße. Die Angiologie bildet ein Teilgebiet der Inneren Medizin und befasst sich mit der Funktion und Fehlfunktionen der arteriellen-, venösen- und Lymphgefäße.

Die Gefäßchirurgen sind Spezialisten für Gefäßoperationen. Durch ein Patientengespräch, eine gründliche körperliche Untersuchung und den zusätzlichen verschiedenen technischen Untersuchungsmethoden kann die Diagnose erfolgen. Zu den technischen Untersuchungsgeräten gehören Ultraschall und andere bildgebende Verfahren wie Angiografie, Magnetresonanztomographie und Computertomographie.

Angiologen und Gefäßchirurgen arbeiten sehr häufig mit Kardiologen, Neurologen, Hautärzten und Lymphspezialisten zusammen.

Was bedeutet Angiologische Diagnostik?

Diagnostische und interventionelle Angiologie Die Angiologie stellt das Teilgebiet der Inneren Medizin dar, welches sich mit arteriellen, venösen und lymphatischen Gefäßerkrankungen beschäftigt. Die Abteilung diagnostische und interventionelle Angiologie der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie gliedert sich in die Säulen nicht-invasive Diagnostik, interventionelle Therapie und molekulare Angiologie.

  1. Diese dritte Säule der Angiologie umfasst die grundlagenwissenschaftliche Untersuchung zur Gefäßphysiologie, Pathophysiologie von Gefäßerkankungen und neuen Therapieansätzen (molekulare Angiologie).
  2. Wichtig in der Gefäßheilkunde ist die ganzheitliche Erfassung des Patienten, was nur durch entsprechend umfassende Diagnostik und eine strenge interdisziplinäre Ausrichtung der Behandlungskonzepte möglich ist.

So arbeiten wir im UKD eng mit den benachbarten Disziplinen der Inneren Medizin wie Kardiologie, Diabetologie, Rheumatologie und Nephrologie und der Klinik für Gefäßchirurgie und Endovaskularchirurgie, dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie sowie dem Institut für Hämostaseologie, Hämotherapie und Transfusionsmedizin zusammen. Das ambulante und stationäre Leistungsspektrum der Angiologie umfasst die Diagnostik und Behandlung von Arterien, Venen und Lymphgefäßen. Im Einzelnen sind dies:

akute und chronische Verschlusserkrankungen der peripheren extremitäten- und hirnversorgenden Arterien sowie der viszeralen und retroperitonealen Arteriendiabetisches Fußsyndromarterielle Aneurysmenarteriovenöse Fistelnvenöse Thrombosen mit und ohne LungenembolieVenenerkrankungenLymphgefäßerkrankungenVaskulitiden, insbesondere die Reisenzellarteriitis vom GroßgefäßtypAngiodysplasienAngeborene und erworbene Gefäßmalformationen

Klinische und wissenschaftliche Ausbildung Die Klinik bietet ein kompetitives gefäßmedizinisches Ausbildungsprogramm über 72 Monate an. Ziel ist es international kompetitive „Wissenschaftler-Ärzte” individuell auszubilden, die nachhaltig das Feld der Gefäßmedizin vorantreiben können.

  1. Die Basisausbildung erfolgt allgemein Internistisch mit kardiovaskulärer Ausrichtung eingebettet in die Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie (36 Monate).
  2. In der folgenden speziellen angiologischen Weiterbildung werden neben allen nicht-invasiven diagnostischen Verfahren die angiologisch-interventionellen Techniken gelehrt.

Die volle Weiterbildungsberechtigung (36 Monate) der Ärztekammer Nordrhein zum Facharzt für „Innere Medizin und Angiologie” liegt vor. Das Ausbildungsprogramm ist an eine universitäre wissenschaftliche Ausbildung mit Forschungsrotation in einem externen Institut gekoppelt und wird durch die Entwicklung von „Soft-Skills” mit einer strukturierten Heranführung an Leitungsaufgaben abgerundet.

Diagnostik und Funktionsuntersuchungen des gesamten Gefäßsystems: Doppler- u. farbkodierte Duplexsonographie der peripheren Arterien und Venen, transkranieller Doppler und Duplex, Intravaskulärer Ultraschall (IVUS), Optische Kohärenztomographie (OCT), Oszillografie, Laufbandergometrie, arterielle Flussreserve, Venenverschlußplethysmographie (VVP), Lichtreflexrheografie und Kapillarmikroskopie*, Magnetresonanztomographie (auch ohne Kontrastmittel*), CO2 Angiographie Interventionelle Therapie: Angioplastie peripherer Gefäße mit sämtlichen Ballon und Stenttechniken (Drug-eluting Ballon, Bare Metal Stent, Drug-eluting Stents, resorbierbare Stents, ummantelte Stents)* auch mittels CO2 Angiographie, kathetertechnische Embolektomie, Thrombinembolisation Frühmarker der Athero- und Arteriosklerose: Fluss-abhängige Dilatation (FMD) Intima-media Dicke (IMT), Pulswellenanalyse mit Compliance und Stiffness-Bestimmung (Pulswellengeschwindigkeit Aortaler Augmentationsindex, zentrale Blutdruck), Durchblutungsreserve (Doppler, Laser-Doppler, Venenverschlussplethysmographie ) Molekulare angiologische Marker: Stickstoffmonoxidstoffwechsel (Nitrit, Nitrat, Nitrosothiole), Mikropartikel (Endothel, Plättchen, Leukozyten), zirkulierende Endothelzellen und angiogenetische Zellen, Zytokine (VEGF, SDF-1a), Plättchenfunktion*, Chip basierte Expressionsanalysen*, Rheologie, Thrombophiliediagnostik* Klinische Interventionsstudien **Intensive interdisiziplinäre Zusammenarbeit mit folgenden Kliniken/Instituten: Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinik für Endokrinologie und Diabetologie, Klinik für Rheumotologie, Klinik für Nephrologie, Biomedizinisches Forschungszentrum (BMFZ), Koordinierungszentrum Klinische Studien (KKS), Institut für Pharmakologie und Klinische Pharmakologie, Institut für Hämostaseologie, Hämotherapie und Transfusionsmedizin, Neurologische Klinik, Neurochirurgische Klinik

Abbildung 1: Komplexe Stenose der Arteria carotis interna. Eine ausführliche nicht-invasive angiologische Vordiagnostik mittels Doppler- und Duplexsonographie, interdisziplinäre Indikationsstellung, individualisierte schonende Eingriffe und ein optimales postinterventionelles Management ermöglichen einen kurzen stationären oder tagesklinschen Aufenthalt mit exzellenten Ergebnissen.

  • Die Angiologen des UKD arbeiten mit den modernsten Katheteranlagen im Herzzentrum Düsseldorf.
  • Diese sind insbesondere für Gefäßinterventionen der oberen und unteren Extremität wie auch der Nierenarterien ausgelegt.
  • So können auch komplexere Eingriffe mit minimaler Strahlendosis, bei hervorragender Bildqualität durchgeführt werden.

Eine besondere Möglichkeit stellen kontrastmittellose (CO2) bildgebende Verfahren da, die für Patienten mit Nierenerkrankungen oder Kontrastmittelallergien Interventionen zum Teil überhaupt erst möglich machen. Zusätzlich ermöglichen modernste Stent- und Ballontechnologien auch Einsätze in Gefäßbereichen die vor wenigen Jahren noch als nicht intervenierbar galten und mit aufwendigen Operationen versorgt werden mussten. Abbildung 3 : Kompletter Verschluss der Beckenarterie links bei einer Patientin mit Nierenversagen und Transplantatniere mit Anschluss an rechte Arteria iliaca externa. Kontrastmittelfreie CO2 Angiographie der Beckenstrombahn. Kompletter Verschluss der Beckenarterie links bei einer Patientin mit Nierenversagen und Transplantatniere mit Anschluss an rechte Arteria iliaca externa. Abbildung 4 : Interventionelle Therapie eines Verschlusses der Arteria poplitea rechts in kontrastmittelfreier CO2 Angiographietechnik bei einem Patienten mit nichtheilenden Wunden des rechten Fußes und präterminaler Niereninsuffizienz drohender Dialysepflichtigkeit.

Digitale Subtraktionsangiographie (DSA) mit konventionellem Kontrastmittel und CO2 AngiographieMRA (Magnetresonanzangiographie) auch Kontrastmittelfrei i.R. klinischer Studien und CTA (Computertomographie-Angiographie) in Zusammenarbeit mit der Klinik für RadiologieKonventioneller und Drug Eluting Ballon (DEB)Beschichtete und unbeschichtete Stents (Bare Metal Stent, Drug-eluting Stent )AspirationsthrombektomieInterventioneller Verschluss von AV-FistelnIntravaskulärer Ultraschall (IVUS)Optische Kohärenztomographie (OCT)Thrombinembolisation von peripheren PseudoaneurysmenRotablationLaserangioplastie

Abbildung 5 : Interventionelle Therapie eines Verschlusses der Arteria poplitea bei nicht heilender Wunde am rechten Fuß. Links: Ausgangsbefund mit seriellen teils hochgradigen Stenosen im Bereich der distalen Arteria femoralis superficialis und Verschluss der Arteria poplitea.

Wie lange dauert eine Untersuchung beim Angiologen?

Wie lange dauert die ambulante Untersuchung? – Dies hängt vom zu untersuchenden Gefäßgebiet und vom Umfang der Untersuchung ab. In der Regel muss mit einer Untersuchungszeit von einer Stunde gerechnet werden.

Wie schmerzhaft ist eine Angiographie?

Phlebographie (Venen) – Die Phlebographie ist eine Angiographie der Venen. Das Kontrastmittel wird intravenös über die Venen am Fußrücken verabreicht (schmerzhafte Punktionsstelle!). Nach einer Phlebographie ist viel Bewegung nötig. Langes Sitzen oder Stehen sollte vermieden werden, um eine Thrombose vorzubeugen.

Die Phlebographie wurde in der klinischen Praxis weitgehend von der Duplexsonographie (Dopplersonographie) abgelöst und kommt nur noch dann zum Einsatz, wenn im Rahmen der Ultraschalluntersuchung Unklarheiten bestehen bleiben. Lymphographie (Lymphbahnen) Bei einer Lymphographie wird das Kontrastmittel in ein Lymphgefäß oder einfach unter die Haut injiziert.

So können die Lymphbahnen und die Lymphknoten abgebildet werden. Sonographie, MRT und CT haben diese Untersuchungsmethode heute weitgehend abgelöst. Eine Angiographie der Arterien kann in Krankenhäusern mit einer kardiologischen interventionellen Abteilung oder mit einer interventionellen Radiologie durchgeführt werden.

  • Die nicht-invasive CT-Angiographie oder MR- Angiographie wird in zahlreichen niedergelassenen Röntgeninstituten zu rein diagnostischen Zwecken angeboten.
  • Sie wird von einem Facharzt für Kardiologie, Radiologie oder einem peripheren interventionellen Gefäßspezialisten angewandt.
  • Für eine Angiographie ist eine Überweisung und eine schriftliche dokumentierte exakte Aufklärung mit unterzeichneter Einverständniserklärung nötig.

Aufgrund der örtlichen Betäubung ist die Angiographie eine schmerzfreie Untersuchung. Es kann zu (Nach-)Blutungen oder Blutergüssen (Hämatomen) an der Punktionsstelle kommen. In seltenen Fällen kommt es zu einer Infektion oder einer Gefäßverletzung.
Bei der iaDSA und der CTA-Untersuchung wird ein jodhaltiges Kontrastmittel verwendet, das über die Niere ausgeschieden wird.

Daher ist eine Angiographie bei Personen mit einer Jodallergie, einer Schilddrüsenüberfunktion oder bei höhergradig eingeschränkter Nierenfunktion nicht möglich. Ab etwa 4 Stunden vor der Untersuchung dürfen Sie nichts mehr essen, trinken oder rauchen. Diese Anweisungen des Arztes sollten Sie genau befolgen.

Besprechen Sie mit ihrem Arzt welche Medikamente Sie trotz der Angiographie nicht absetzen und welche pausiert werden sollten. Nach der Untersuchung haben Sie 4-24 Stunden Bettruhe um Nachblutungen zu vermeiden. Auch auf Anspannungen der Bauchmuskel ist nach (Leisten-)Punktion möglichst zu verzichten.

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Ist ein Kardiologe auch ein Angiologe?

Was ist ein Angiologe? – Das Fachgebiet des Angiologen liegt schwerpunktmäßig auf Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Erkrankungen der Venen, Arterien und Lymphgefäße, Dabei veranlasst und führt er operative sowie nicht operative Behandlungen durch.

Warum Bettruhe nach Angiographie?

Angiographie der Kopf- und Halsarterien Hierbei handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung, bei der die Hals- und Hirngefäße oder auch die Rückenmarksgefäße mit Kontrastmittel dargestellt werden können. Die Untersuchung findet statt an einer modernen Angiographieanlage, an der die Gefäße gleichzeitig in zwei Ebenen dargestellt werden können.

Hierzu wird nach einer örtlichen Betäubungsspritze in der Leiste die Schlagader mit einer dünnen Nadel punktiert und über einen Führungsdraht eine Einführhülse in die Leistenschlagader eingelegt. Über diese wird –für Sie schmerzfrei- ein Angiographiekatheter bis in die hirnversorgenden Gefäße im Halsbereich vorgeführt.

Unter Kontrastmittelgabe durch den Katheter werden dann die Gefäße durch die Röntgenstrahlung dargestellt. Die Kontrastmittelgabe spüren Sie durch ein Wärmegefühl im Kopf, oft auch durch Blitze hinter den Augen oder ein kurzzeitiges Schwindelgefühl. Dies ist völlig normal.

Am Ende der Untersuchung werden Katheter und Einführhülse an der Leiste entfernt, die Punktionsstelle komprimiert und anschließend dort ein Druckverband angelegt. Die Untersuchungsdauer variiert je nach der Fragestellung, eine Stunde Untersuchungszeit mag Ihnen aber als guter Richtwert dienen. Nach der Untersuchung müssen Sie in der Klinik für sechs Stunden mit dem Verband strenge Bettruhe einhalten, um eine Nachblutung zu vermeiden.

Anschließend sollten Sie sich bis zum nächsten Morgen schonen. Die Angiographie ist ein von uns häufig durchgeführtes Routineverfahren, bei dem in den allermeisten Fällen keine Komplikationen auftreten. Sie ist jedoch ein invasives Verfahren und somit nicht frei von Risiken.

In durchschnittlich 0,3% der Untersuchungen muß mit einem Schlaganfall durch Bildung von Blutgerinnseln gerechnet werden, was zum Beispiel Sprachstörungen oder Lähmungen, eventuell auch dauerhaft, zur Folge haben kann. Dennoch: Die Durchführung der Untersuchung in einer spezialisierten neuroradiologischen Abteilung trägt dazu bei, das Risiko für Sie so gering wie möglich zu halten.

Die Untersuchungsergebnisse werden mit Ihnen und gemeinsam mit den Kollegen der neurochirurgischen Klinik besprochen. In manchen Fällen tauschen wir uns auch mit neuroradiologischen Kollegen anderer Universitätskliniken aus. Danach werden mit Ihnen für Sie geeignete Behandlungskonzepte besprochen.

  • In vielen Fällen können wir die Untersuchung ambulant durchführen, so daß Sie nach der sechsstündigen Bettruhe im Laufe des Tages wieder nach Hause entlassen werden können.
  • Vor der Untersuchung werden wir mit Ihnen ein Aufklärungsgespräch führen, bei dem wir Ihnen den Untersuchungsablauf und die Risiken erläutern und wir Ihnen Ihre Fragen beantworten.

Wenn Sie Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung bzw. die Blutstillung beeinflussen (sogenannte „Blutverdünner”), sprechen Sie uns bitte rechtzeitig darauf an. : Angiographie der Kopf- und Halsarterien

Wie lange dauert eine Gefäßuntersuchung?

Die Untersuchungszeit beträgt 10-20 Minuten. Nach der Untersuchung ist keine Nachbeobachtung erforderlich: Sie können wie gewohnt nach Hause bzw. zur Arbeit gehen.

Kann ich ohne Überweisung zum Angiologen?

In Deutschland besteht grundsätzlich freie Arztwahl – das gilt auch für Kassenpatienten. Von daher ist eine Überweisung aus Patientensicht nicht zwingend. Man kann demnach sofort zum Facharzt gehen und muss nicht den Umweg über den Hausarzt wählen.

Was sind Gefäßerkrankungen Symptome?

Gefäßerkrankungen werden manchmal auch als “stille Gefahr” bezeichnet. Umso wichtiger ist es, genau auf die möglichen ersten Anzeichen zu achten. Damit unser Herz tagein tagaus um die 10.000 Liter Blut durch den Körper pumpen kann, braucht es Unterstützung von den Gefäßen.

  1. Arterien transportieren Blut vom Herz in den Körper, während Venen Blut zurück ins Herz liefern.
  2. Gefäßerkrankungen führen dazu, dass dieser Prozess nicht mehr reibungslos abläuft.
  3. Wir stellen 4 der häufigsten davon vor.
  4. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) wird gemeinhin auch gerne als Schaufensterkrankheit bezeichnet.

Ihren Spitznamen hat sie davon, dass selbst leichte Belastungen – wie eben etwa ein Einkaufsbummel – zu krampfartigen Schmerzen in den Beinen führen können. Bekannte Risikofaktoren sind Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und Rauchen, Bei der Thrombose handelt es sich um ein Blutgerinnsel, das in die Blutbahn verschleppt wird.

  1. Es kommt zu einer Gefäßverengung, die wiederum eine mangelhafte Durchblutung der Arterien nach sich zieht.
  2. Typische Symptome sind ein Schweregefühl im betroffenen Bein, muskelkaterartige Schmerzen sowie bläuliche bis violette Verfärbungen.
  3. Bei rechtzeitiger Diagnose verläuft die Thrombose meist harmlos.

Unbehandelt kann sie im Extremfall aber zu einer Lungenembolie führen. Umgangssprachlich auch als Weißfingerkrankheit bezeichnet, macht sich das Raynaud-Syndrom durch ein Erblassen der Finger oder Zehen bemerkbar. Die betroffenen Stellen werden außerdem kalt und können sich je nach Intensität der Krankheit taub anfühlen oder sogar schmerzen.

  1. Grund dafür sind plötzlich auftretende, krampfartige Verengungen der Gefäße.
  2. Frauen sind wesentlich häufiger vom Raynaud-Syndrom betroffen als Männer.
  3. Die Atherosklerose, eine Verkalkung der Arterien, ist prinzipiell ein natürlicher Prozess, der im Laufe des Lebens auftritt.
  4. Dabei lagern sich Fette in der Gefäßwand an, sorgen für eine Verengung und behindern in weiterer Folge den Blutfluss.

Hoher Blutdruck, Diabetes, Rauchen und Übergewicht gelten als klassische Risikofaktoren, die für ein verfrühtes Auftreten der Krankheit sorgen können.

Was wird bei einem Venencheck gemacht?

Was tun, wenn die Beine schmerzen oder schwellen? – Ein Venenleiden verrät sich häufig durch Beinbeschwerden oder Krampfadern. Erweiterte Venen oder defekte Venenklappen führen zu einem Blutrückstau in den Beinen. Moderne Untersuchungsverfahren messen die Funktion der Venenklappen und der Pumpfunktion von Venen und Beinmuskeln.

Die Venenuntersuchung erfolgt durch Lichtelektroden an den Unterschenkeln. Sie ist schmerzfrei und kommt ohne Röntgenstrahlung aus. Damit lässt sich eine Venenschwäche frühzeitig entdecken. Ihr spezialisierter Arzt kann Ihnen dann wertvolle Ratschläge zur Verbeugung geben und Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Sie leiden unter Beinbeschwerden? Sprechen Sie uns gerne an. Wir führen Venenuntersuchungen in unserer Praxis durch.

Was tun bei Gefäßverengung in den Beinen?

Therapie Stenose Becken / Stenose Bein – Die beste Therapie bei Stenosen im Becken- oder Beinbereich ist die Prävention, also das Vorbeugen. Vorbeugen kann man durch regelmäßige Bewegung und Ausdauersport, gesunde Ernährung, Reduzierung des (Über-)Gewichts und Aufgabe des Rauchens.

Hat sich der Gefäßzustand allerdings schon soweit verschlechtert, dass starke Beschwerden auftreten, die auch nicht mehr medikamentös behandelt werden können, hilft meist nur eine Operation und die anschließende Einnahme von Medikamenten, die die Verklumpung von Blutplättchen verhindern sollen (Thrombozytenagregationshemmung).

In der Beta Klinik werden Eingriffe an Gefäßen in der Regel minimalinvasiv durchgeführt. Die Behandlung der Gefäßverengung an Becken und Bein erfolgt in einer minimalinvasiven Operation endovaskulär, also innerhalb des Gefäßes über einen Katheter in der Leistenarterie mittels eines Ballons oder Stents,

Mit dem Ballon lassen sich Gefäße aufdehnen. Je nach Schwere der Stenose wird dann noch ein Stent gesetzt, eine kleines Röhrchen, das das Gefäß permanent offen halten soll. Eine sehr neue Technik ist die Anwendung von medikamentenfreisetzenden Ballons (drug eluting balloon, DEB), die beim Aufdehnen Medikamente freisetzen, die das Gefäß vor Ablagerungen schützen soll.

Lesen sie mehr zur minimalinvasiven endovaskulären Therapie von Gefäßverengungen an Becken und Bein

Was sind Durchblutungsstörungen in den Beinen?

Ursache der Durchblutungsstörung in den Beinen (Periphere Arterielle Verschlusskrankheit, PAVK) ist eine zumeist arteriosklerotische Verengung der Bein- und Armarterien. Die Folgen sind Schmerzen beim Gehen und offene Beine, schließlich droht sogar der Verlust von Gliedmaßen.

  • Typisch sind Beschwerden bei besonderer Belastung (schnelles Gehen, rasches Treppensteigen), die schnell wieder nachlassen, sobald der Betroffene stehenbleibt.
  • Daher stammt der umgangssprachliche Ausdruck Schaufensterkrankheit: Man tut so, als bleibe man nur stehen, um in ein Schaufenster zu schauen und versucht dadurch, die Erkrankung zu verheimlichen.

Erst bei lange dauernden und ausgeprägten Durchblutungsstörungen entstehen bleibende Schäden am Gewebe. Dazu muss es jedoch nicht kommen, denn durch entsprechende Behandlung können solche Folgen in den meisten Fällen verhindert werden. Ähnlich wie bei Herzinfarkt und Schlaganfall kann es auch zu einem plötzlichen Verschluss einer Arm- oder Beinarterie kommen.

Typische Symptome sind: Plötzlicher Schmerz, Blässe, Pulslosigkeit, Schwäche, Gefühllosigkeit, Erschöpfung. Nicht zögern, sofort den Notarzt rufen! Hier kommt es darauf an, das verschlossene Gefäß schnellstmöglich wieder zu öffnen. Der Verlauf der PAVK ist individuell sehr unterschiedlich. Viel hängt davon ab, ob es gelingt, die Arteriosklerose zu stoppen.

Denn je stärker sich die Arterien verengen, umso schlechter die Durchblutung. Im frühen Stadium bilden Gehtraining und spezielle Gymnastik die Grundlage der Behandlung. Zielsetzung ist, die Beschwerden zu verringern und die Gehstrecke zu verlängern. Zur medikamentösen Therapie der PAVK steht dem Arzt auch eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung.

Operative Verfahren: Es besteht die Möglichkeit, eine verengte Arterie operativ wieder zu erweitern oder eine “Umleitung” um die Engstelle zu legen. Solche operativen Verfahren kommen vor allem dann in Betracht, wenn nur noch eine kurze schmerzfreie Gehstrecke oder sogar schon Gewebedefekte (Nekrosen) vorliegen.

Welches Verfahren angewendet wird, hängt von vielen Faktoren ab – unter anderem vom Ausmaß der Erkrankung und vom Sitz der Gefäßverengungen. Die Ballondilatation (PTA) ist eine der Standardmethoden, bei der mit einem Ballonkatheter das arteriosklerotische Polster zurückdrängt und damit der Engpass beseitigt wird.

Welcher Arzt ist für Durchblutungsstörungen zuständig?

Bildgebende Diagnostik – Im Bereich der Bildgebung können unterschiedliche Verfahren zum Einsatz kommen. Ein spezielles Ultraschallgerät bestimmt die Strömungsgeschwindigkeit und Richtung des Blutes innerhalb der Arterien ( Doppler- und Duplexsonographie ).

die strahlungsfreie kernspintomographische Angiographie ( MRA ), die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) und die klassische Angiographie (eine Art Röntgenuntersuchung )

zur Verfügung. Letztere wird häufig auch im Rahmen einer Gefäßchirurgie eingesetzt. Mit diesen Verfahren lassen sich verengte Stellen in den Gefäßen auffinden. Durch die Gabe eines Kontrastmittels können die Gefäße und die Verengungen noch genauer erkannt werden. Die Angiographie kann Blutgefäße sichtbar darstellen © Ploypilin | AdobeStock Die Behandlung der gestörten Durchblutung erfolgt

symptomatisch (entsprechend den auftretenden Beschwerden) oder kausal (entsprechend der jeweiligen Ursache).

Spezialisten für Durchblutungsstörungen sind Angiologen, Phlebologen, Gefäßchirurgen und Kardiologen, wenn es um die Herzkranzgefäße geht. Krampfadern sind eine häufige Form der Durchblutungsstörung in den Beinen © zlikovec | AdobeStock Ein akuter Gefäßverschluss ist häufig ein medizinischer Notfall, Er erfordert einen sofortigen operativen Eingriff, um die Durchgängigkeit des Gefäßes (Revaskularisierung) wiederherzustellen.

  • Auch intensivmedizinische Betreuung ist dann erforderlich.
  • Dasselbe kann mitunter bei chronischen Gefäßerkrankungen der Fall sein.
  • Ein Blutgerinnsel kann chirurgisch entfernt und so das Gefäß wieder eröffnet werden.
  • Bei der Thrombendarteriektomie werden neben dem Blutgerinnsel auch die arteriosklerotischen Veränderungen der Gefäßwand entfernt (Ausschälplastik).

Zur Dehnung eines verengten Gefäßes setzt der Gefäßchirurg Ballonkatheter oder Stents (Hülsen aus Draht), die medikamentenbeschichtet sein können, ein. Mit dem Legen eines Gefäßbypasses, das ist eine Art Gefäßimplantat, wird die verschlossene Stelle des Gefäßes umgangen.

Streptokinase, Urokinase und Plasminogenaktivator (rt-PA, Alteplase).

In bestimmten Fällen wird auch Heparin gegeben. Bei einer sehr schweren Durchblutungsstörung und langandauernden Unterversorgung kommt es zum Absterben des Gewebes. Das macht dann eine Amputation des betroffenen Körperglieds notwendig. Zur medikamentösen Therapie bzw. zur Vorbeugung von Thrombosen kommen

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durchblutungsfördernde (Prostaglandine) oder gerinnungshemmende (Thrombozytenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure, ASS, oder Clopidogrel)

Medikamente zum Einsatz. Hat der Patient Schmerzen, verschreibt ihm der Arzt noch Schmerzmittel oder spritzt (in schweren Fällen) Morphium. Bei einer chronischen pAVK kann ein spezielles überwachtes Geh- und Gefäßtraining sowie mäßige sportliche Aktivitäten (Schwimmen, Fahrradfahren) helfen.

Der Blutdruck wird bei Bluthochdruck gesenkt, Raucher machen eine Raucherentwöhnung, Übergewichtige eine kalorienreduzierte Diät, der Diabetiker sollte gut eingestellt sein, die Blutfette bzw. der Cholesterinspiegel überwacht und gegebenenfalls medikamentös korrigiert werden.

Wie werden Gefäßerkrankungen festgestellt?

Ärzte, die sich auf die Erkrankungen der Gefäße spezialisiert haben, nennt man auch Gefäßmediziner. Gefäßchirurgen und Gefäßmediziner können durch spezielle klinische Untersuchungen und mit Hilfe von Ultraschall, Veränderungen an den Gefäßen erkennen und behandeln.

Was ist nach einer Angiographie zu beachten?

Was muss ich nach einer Angiografie beachten? – Nach der Angiografie sollten Sie sich schonen und möglichst viel trinken, um das verabreichte Kontrastmittel schnell auszuscheiden. Außerdem sollten Sie in den folgenden Tagen schwere körperliche Arbeit meiden. Falls Sie plötzlich Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Herzrasen verspüren, benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt.

Wie werden Gefäßerkrankungen untersucht?

Ein Ultraschallgerät stellt bei der farbkodierten Duplexsonographie die Gefäßwände, das Gefäßlumen und das strömende Blut dar. Die Ärzte und Ärztinnen untersuchen auf diese Weise Gefäße im Hals, in den Armen und Beinen sowie im Bauch und Becken – im Längsschnitt und im Querschnitt.

Wie läuft ein Angio MRT ab?

MR-Angiographien – Darstellung von Gefäßen

MR-Angiographie der Kopf- und Halsgefäße zum Ausschluss von Gefäßverengungen und AneurysmenMR-Angiographie der Hauptschlagader (Aorta) zum Ausschluss oder Ausmaßbestimmung von AneurysmenMR-Angiographie der Nierenarterien z.B. zum Ausschluss oder der Ausmaßbestimmung einer Nierenarterienverengung (Stenose) bei Bluthochdruck (Hypertonus)MR-Angiographie der Becken-Bein-Gefäße zum Ausschluss oder der Beurteilung einer arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) oder auch im Rahmen der DiabetesdiagnostikMR-Angiographie des gesamten Körpers (Ganzkörper-Angiographie)

Je nach Versorgungsabschnitt und Fragestellung beträgt die Untersuchungszeit bei MR-Angiographien zwischen 20 und 45 Minuten. Wieviel Zeit Sie in Ihrem speziellen Fall für den Untersuchungstermin bei uns im CT-MRT Institut Berlin einplanen müssen, erfahren Sie von unseren Mitarbeitern im Vorfeld der Untersuchung.

Um die Gefäße gut darstellen zu können, ist bei einer MR-Angiographie in der Regel ein Kontrastmittel erforderlich, das Ihnen über die Armvene verabreicht wird. Für die Untersuchung werden Sie auf dem Rücken auf einer fahrbaren Untersuchungsliege platziert und mit den Füßen voran in die Mitte der Röhre gefahren.

(Außer bei der Gefäßdarstellung im Hals- und Kopfbereich, ist Ihr Kopf während der Untersuchung überwiegend außerhalb der Röhre). Für die Verabreichung des Kontrastmittels im Verlauf der Untersuchung erhalten Sie zuvor eine Verweilkanüle in die Armvene.

Während der Untersuchung stehen Sie über eine Gegensprechanlage in ständigem Kontakt zu unseren Mitarbeitern. Sie erhalten zudem eine Notfallklingel, mit der Sie sich jederzeit bemerkbar machen können. Für die Untersuchung der Gefäße im Bereich des Brustkorbes und des Bauches erteilen Ihnen unsere Mitarbeiter in zeitlichen Abständen Atemkommandos.

Damit die Aufnahmen gut gelingen und verwertbar sind, ist es extrem wichtig, dass sie während der gesamten Untersuchungsdauer ruhig liegen. Sollte Ihnen dies aus verschiedenen Gründen schwerfallen oder sollten Sie an Platzangst/Raumangst leiden, können Sie sich im Vorfeld ein Beruhigungsmittel von uns verabreichen lassen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Angiologen und einem phlebologen?

Arzt-Bezeichnungen: Welcher Experte darf’s denn sein? Ärzte von A bis Z — Wenn es um Ihre Gesundheit geht, sollten Sie den Profis vertrauen. Wir verraten, welcher Experte für welches Wehwehchen zuständig ist. Der Arzt für innere Medizin ist auf Gefäßerkrankungen (z.B.

Ödeme und Durchblutungsstörungen) spezialisiert. Arterien, Venen und Lymphgefäße sind sein Fachgebiet. Dabei gibt’s teilweise Überschneidungen mit dem Phlebologen (Venen), dem Kardiologen (Herzkranzgefäße) und dem Neurologen (Halsschlagadern). Als “endokrin” werden Hormondrüsen oder Organe bezeichnet, die ihre Produkte direkt ins Blut abgeben.

Dazu gehören u.a. Schilddrüse, Eierstöcke und Hirnanhangdrüse. Zum Endokrinologen wird man zum Beispiel bei Verdacht auf eine Unterfunktion der Schilddrüse geschickt. Oft verordnet er eine Hormontherapie. Er macht die besonders zur Krebsfrüherkennung wichtigen Endoskopien (z.B.

Darmspiegelung) und ist auf Krankheiten des Magen-Darm-Trakts spezialisiert. Dazu gehören auch Funktionsstörungen der Leber, zum Beispiel ausgelöst durch Hepatitisinfektionen. Der Experte operiert nicht, verordnet aber Medikamente. Er ist für die medizinische Altersheilkunde (Geriatrie) zuständig, also Spezialist für Krankheiten wie Schlaganfall, Knochenverschleiß, Diabetes, Demenz etc.

Da ältere Menschen häufig Mehrfacherkrankungen haben, müssen Geriater Allrounder sein – viele sind Fachärzte für innere Medizin. Es gibt zwar selbstständige Geriater, häufiger sind die Experten jedoch in Krankenhäusern tätig. Das Blut und die blutbildenden Organe wie Knochenmark und Lymphknoten sind das Spezialgebiet des Hämatologen.

  1. Um festzustellen, welche Erkrankung vorliegt, untersucht er eine Blutprobe.
  2. In Einzelfällen muss er aber auch Knochenmark oder einen Lymphknoten entnehmen.
  3. Lassische Krankheitsbilder, die ein Hämatologe feststellt und therapiert, sind zum Beispiel Lymphdrüsen- oder Blutkrebs.
  4. Der Hepatologe ist Arzt mit dem Schwerpunkt Leber und Gallenwege, denn “Hepa” bedeutet auf Latein “Leber” In der Regel ist er ausgebildeter Gastroenterologe (Magen-Darm-Experte) und behandelt zum Beispiel die verschiedenen Formen der Hepatitis, toxische Leberschäden, Leberkrebs und Gallensteine.

Wer etwa unter einer Herzmuskelentzündung leidet, ist bei ihm gut aufgehoben: Der Kardiologe behandelt Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Und die sind hierzulande bei Erwachsenen die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt. Kinder sind zwar seltener betroffen, für sie gibt es aber spezielle Kinderkardiologen.

  1. Nierenstein oder schmerzhafter Harnwegsinfekt? Ab zum Nephrologen, dem Nierenarzt! Die paarig angelegten Organe rechts und links der Wirbelsäule sind sein Spezialgebiet.
  2. Er verschreibt Medikamente, macht Dialysebehandlungen und bereitet Nierentransplantationen vor – operiert wird vom Chirurgen.
  3. Er kümmert sich um Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen.

Das heißt, er macht Labor- und Röntgenuntersuchungen, verordnet Bestrahlung und führt Chemotherapien durch. Weil sie auch Blutkrebs behandeln, sind viele Onkologen gleichzeitig Hämatologen, also Blutspezialisten. Wer unter Knieproblemen oder einem Tennis-Ellenbogen leidet, ist bei ihm an der richtigen Adresse: Funktionsstörungen des Bewegungsapparates (Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen) sind das Spezialgebiet des Orthopäden.

  • Die Behandlung solcher Beschwerden kann zum Beispiel aus chirurgischen Verfahren, Krankengymnastik, Schmerztherapie und orthopädischen Hilfsmitteln bestehen.
  • Ähnlich wie der Angiologe erkennt und behandelt der Phlebologe Gefäßerkrankungen – sein Fachgebiet sind allerdings die Venen.
  • Oft ist er gleichzeitig Hautarzt.

Beim Phlebologen ist also goldrichtig, wer unter Krampfadern, Besenreisern oder einer Venenentzündung leidet. Im Unterschied zu Angiologen operieren die meisten Phlebologen auch selbst, machen etwa Venen-Strippings. Dieser Facharzt diagnostiziert und behandelt Störungen der Stimme, des Sprechens, der Sprache und des Schluckens.

Häufig sind Phoniater gleichzeitig Hals-Nasen-Ohren-Ärzte. Hingeschickt wird man etwa bei einer Stimmbandlähmung nach einer Schilddrüsen-OP. Der Experte für Erkrankungen der Atemorgane hilft weiter, wenn das Luftholen schwer fällt oder die Lunge entzündet ist. Da heute bereits rund 5 Prozent der Deutschen an allergischem Asthma leiden und die Zahl immer weiter steigt, haben viele Lungenfachärzte zusätzlich eine Ausbildung zum Allergologen.

Ärzte, die eine Zusatzbezeichnung als Proktologe haben, sind meist Chirurgen oder Internisten. Sie sind zuständig für Erkrankungen des Enddarms und des Analbereiches. Nach Schätzungen leidet in Deutschland jeder zweite Erwachsene unter solch unangenehmen Beschwerden wie zum Beispiel Hämorrhoiden oder Analwarzen.

Diagnose und Behandlung sind für den Proktologen reine Routine – also bloß keine Scheu! Rheuma ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein Sammelbegriff für chronisch entzündliche Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Knochen, Gelenke, Sehnen, Muskeln und Bänder können betroffen sein. Fast 400 Krankheiten werden als “rheumatisch” bezeichnet – der Rheumatologe kennt sie alle.

Viele glauben, er sei nur für Männer da – das stimmt aber nicht! Neben den männlichen Geschlechtsorganen gehören auch Nieren, Blase, Harnleiter und Harnröhre von Mann und Frau zu den Fachgebieten des Urologen. Er behandelt z.B. Blasenentzündungen. Im Unterschied zum Nephrologen ist er auch chirurgisch tätig.

  • Nein, der Venerologe ist kein Venenspezialist – sein Name leitet sich vom lateinischen “venus” (Liebe) ab und bedeutet Facharzt für sexuell übertragbare Krankheiten.
  • Weil sehr viele dieser Erkrankungen (Genitalherpes, Tripper etc.) auch die Haut beeinträchtigen, bilden sich vor allem Hautärzte zu Venerologen weiter.

Auch für HIV-Infizierte ist der Venerologe der richtige. Mehr zum Thema Unter “Anbieter” 3Q GmbH aktivieren, um Inhalt zu sehen : Arzt-Bezeichnungen: Welcher Experte darf’s denn sein?

Kann man im MRT Gefäße erkennen?

Page 2 – Mit einer MRT-Untersuchung lassen sich Blutgefäße, also Arterien und Venen, dreidimensional darstellen, sodass Stenosen, Verschlüsse, Thrombosen und andere Gefäßfehlbildungen gut zu diagnostizieren sind. Die Methode ist nicht-invasiv und ist so eine gute Alternative zur invasiven Katheter-Angiographie.

Ggf. wird ein Kontrastmittel benötigt. Die MR-Angiographie eignet sich insbesondere zur Darstellung der intrakranielle Arterien und Sinusvenen, der Halsarterien, der thorakalen und abdominalen Aorta, der Nierenarterien sowie der Becken-Bein-Arterien. Wegen des starken Magnetfelds ist bei Metallteilen im Körper Vorsicht geboten.

Die Untersuchung selbst ist schmerz- und praktisch risikolos. Vor Beginn der Untersuchung müssen Sie alle metallischen Gegenstände ablegen. Dazu zählen auch Uhren, Hörgeräte sowie Scheck- oder Kreditkarten. Metallteile im Körper wie zum Beispiel fester Zahnersatz, Gelenkprothesen oder Metallplatten nach Operation eines Knochenbruchs stellen in der Regel kein Problem dar.

Da es im Magnetfeld zu Fehlfunktionen kommen kann, sind Patienten mit Herzschrittmachern von der Untersuchung ausgeschlossen, ebenso Patienten mit Innenohrprothesen (Cochleaimplantate). Unter Umständen wird Ihnen vor der Untersuchung ein Kontrastmittel intravenös verabreicht. Das Mittel ist in der Regel gut verträglich und dient der besseren Darstellung.

Bei Unverträglichkeiten oder einer stark eingeschränkten Nierenfunktion kann eine Angiographie auch ohne Kontrastmittel durchgeführt werden. Während der Untersuchung liegen Sie auf dem Rücken auf einer Liege, die sich anfangs langsam in die Öffnung des Geräts, also in Richtung Magnet, bewegt.

  • Der Lärm im MRT kommt von den Umschaltgeräuschen des Magneten und hat etwa die Lautstärke einer Bohrmaschine, wird aber im Laufe der Untersuchung nicht lauter.
  • Wir bieten Ihnen bei Bedarf gerne einen Gehörschutz an.
  • Das Gerät in Regenstauf ist mit der innovativen Silent-Scan-Technologie ausgestattet, die bei vielen Untersuchungen eine deutlich geräuschärmere Untersuchung ermöglicht.

Die Kernspintomographie ist ein schonendes, praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren. Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung können auch Kinder untersucht werden. Wenn ein Patient kein jodhaltiges Kontrastmittel vertragen sollte, wie es z.B. in der Computertomographie zum Einsatz kommt, kann der Radiologe oft auf eine Kernspinuntersuchung ausweichen.

  • Die Kernspintomographie eignet sich zur bildlichen Darstellung nahezu aller Organe und Gewebe.
  • Sie kann andere Diagnoseverfahren, wie z.B.
  • Die klassische Röntgenuntersuchung, sinnvoll ergänzen, aber auch Verfahren ersetzen, bei denen bisher ein Eingriff in den Körper notwendig war.
  • Besonders gut sind Gehirn und Rückenmark, innere Organe (mit Ausnahme der Lunge), aber auch Muskeln und Gelenke zu beurteilen.

Patienten mit Herzschrittmachern und anderen “bioelektronischen” Implantaten wie Insulinpumpen oder Innenohrprothesen (Cochleaimplantate) können leider nicht untersucht werden, da es zu Funktionsstörungen der Implantate kommen kann. Teilen Sie uns daher unbedingt mit, wenn Sie metallhaltige Teile im Körper haben! Insbesondere können Gefahren von Metallsplittern im Bereich des Auges oder Hirngewebes ausgehen.

Es gibt zwar mittlerweile einige kontrastmittelfreie MRT-Untersuchungen, doch auch in der Kernspintomographie werden Kontrastmittel eingesetzt. Diese enthalten jedoch, anders als bei vielen Röntgen-Kontrastmitteln kein Jod, sondern meist das in der Regel gut verträgliche Gadolinium. Wir verfügen in unserer Praxis auch über spezielle, moderne Kontrastmittel, z.B.

See also:  Was Macht Ein Neurologe Für Untersuchungen?

ein leberspezifisches Kontrastmittel für Leber-MRT oder auch ein Gelenkkontrastmittel für direkte MR-Arthrographien der großen Gelenke. So können wir auf die speziellen Bedürfnisse eines jeden Patienten eingehen und Nebenwirkungen vermeiden. Unsere Kernspintomographen verfügen über besonders weite Öffnungen, was klaustrophobischen Patienten entgegen kommt.

Das Gerät in Regenstauf hat den derzeit größtmöglichen Röhrendurchmesser und die Röhre ist auch kürzer als in älteren MRT-Modellen. Durch eine spezielle Software ist es zudem möglich, dass der Patient bei vielen Untersuchungen mit den Füßen zuerst in das Gerät geschoben wird – so bleibt der Kopf außerhalb der Röhre.

Wenn Sie es wünschen, können wir Ihnen dennoch vor der Untersuchung ein angstlösendes Medikament geben. Allerdings bitten wir Sie dann, für die nächsten 6 Stunden nicht mehr Auto zu fahren. Sie sollten sich also ggf. von jemandem zur Untersuchung bringen und von der Praxis abholen lassen.

Was wird bei der Angiographie gemacht?

Angiographie Die Darstellung der Arterien mit Hilfe eines Kontrastmittels wird als “Angiographie” (oder auch “Arteriographie”) bezeichnet. In der Angiographie wird ein Kontrastmittel direkt in die Arterien gespritzt und gleichzeitig eine Röntgenaufnahme gemacht, sodass die Ader im Röntgenbild sichtbar wird.

  • Heutzutage wird i.d.R.
  • Mittels moderner Computertechnik eine sogenannte ” DSA-Angiographie ” angefertigt.
  • Die Abkürzung “DSA” steht für “Digitale Subtraktionsangiographie”.
  • Im Prinzip wird dabei zunächste eine Röntgenaufnahme ohne Kontrastmittel, dann eine weitere Röntgenaufnahme mit Kontrastmittel angefertigt und computergestützt voneinander “subtrahiert”, dass schließlich auf dem Bild nur noch die Ader zu sehen ist.

Wichtig dabei ist, daß der Patient sich zwischen den 2 Aufnahmen nicht bewegt. Das Kontrastmittel wird über sehr dünne Schläuche (sogenannte “Katheter”) direkt in das Gefäß gespritzt, damit es möglichst unverdünnt im zu untersuchenden Bereich ankommt und so den besten Bildkontrast erzeugen kann.

Diese Katheter werden nach einer örtlichen Betäubung über die Leiste oder die Ellenbeuge eingeführt. Das Kontrastmittel wird dann von Hand oder mittels einer Pumpe über den Katheter ins Blut geleitet und gleichzeitig werden die Röntgenaufnahmen in einer schnellen Serie angefertigt ( z.B.6 Stück pro Sekunde).

Als Kontrastmittel werden normalerweise Jod-haltige Röntgenkontrastmittel verwendert, es eignen sich aber auch Gase dazu, z.B. CO2, “Kohlendioxid”, ein natürliches Gas, in den üblichen Konzentrationen ungefährlich für den Menschen. Leider kann die CO2-Angiographie nur für die Beingefäße und bestimmte Gefäße des Körperstammes genutzt werden und findet in der Neuroradiologie keine Verwendung.

  1. Aber auch die “normalen” Röntgenkontrastmittel werden sehr gut vertragen.Nach diagnostischer Angiographie kann nun, falls nötig oder erwünscht, in gleicher Sitzung ein interventioneller Einfriff erfolgen, z.B.
  2. Stent-Angioplastie oder Aneurysma-Coiling, was dann die Untersuchung natürlich verlängert.
  3. Der Eingriff kann aber auch später in einer zweiten Sitzung erfolgen.

Nach Beendigung der Untersuchung werden die Katheter wieder alle entfernt und es wird ein (sehr !) straffer Verband, ein sogenannter “Druckverband” angelegt, der mindestens 6 Stunden verbleiben muss. Die meisten Angiographien können ohne Narkose durchgeführt werden.

Die Angiographie erlaubt die genaue Beurteilung der Blutgefäße. Somit kann bei allen Erkrankungen, die mit Gefäßveränderungen einhergehen, eine Angiographie nötig sein, z.B. bei Schlaganfall oder nach einer Gehirnblutung, bei entzündlichen Veränderungen oder bei Durchblutungsstörungen durch Gefäßverengungen, auch vor bestimmten geplanten Operationen kann es nötig sein, vorher genau die Blutversorgung zu beurteilen.

Erst mit diesen genauen Informationen einer Angiographie kann dann oft das richtige und notwendige Therapieverfahren ausgewählt werden. Eine Angiographie ist bei bestehender Schwangerschaft kontraindiziert. Außerdem muß vorher geprüft werden, ob evt. Kontraindikationen für das Kontrastmittel bestehen.

Dies wäre z.B. bei bereits bestehender Allergie gegen das Kontrastmittel, schweren Nierenschäden oder Schilddrüsenüberfunktion der Fall. Hier muß genau abgewogen werden zwischen dem Nutzen und dem Schaden dieser Untersuchung. Auch eine vorherige Einnahme eines Metformin-haltigen Antidiabetikums wäre z.B.

eine Kontraindikation für eine ” elektive ” (also eine ” Nicht-Notfall- “) Untersuchung. Dies wird aber noch alles der Arzt mit Ihnen persönlich genau besprechen. Vor der eigentlichen Untersuchung werden zunächst die Vorbereitungen getroffen. Dazu gehört, dass Ihnen sicherheitshalber eine Venenverweilkanüle in eine Armvene eingelegt wird um dort später, falls nötig, Medikamente oder Infusionen geben zu können.

Zusätzlich werden Sie zu Ihrer Sicherheit an eine Überwachungseinheit angeschlossen, die ständig den Puls, Blutdruck und Sauerstoffgehalt des Blutes kontrolliert. Anschließend müssen “sterile”, also “keimfreie” Bedingungen geschaffen werden, dazu gehört zunächst die Entfernung der Behaarung an der geplanten Einstichstelle (also in der Leiste oder der Armbeuge), dann die Desinfizierung mit einer speziellen Flüssigkeit, abschließend wird dann die Einstichstelle mit sterilen Tüchern abgedeckt.

Der Radiologie trägt einen sterilen Kittel, Mundschutz und Handschuhe. Zunächst wird die geplante Einstichstelle örtlich betäubt, man kennt das auch vom Zahnarzt. Anschließend werden die Katheter in die Arterie eingebracht und im Blutgefäßsystem an die jeweils erforderlichen Stellen der zu untersuchenden Gefäße geschoben.

  1. Schließlich wird dann über die Katheter Kontrastmittel gegeben, welches das fließende Blut anfärbt und damit auf den gleichzeitig erstellten Röntgen-Serien die Blutgefäße sichtbar macht.
  2. Zum Untersuchungsende werden alle Materialien wieder entfernt, die Punktionsstelle noch für ca.10 Minuten von Hand komprimiert und schließlich ein sog.

“Druckverband” angelegt, welche für mindestens 6 Stunden verbleiben muß. Zusätzlich wird i.d.R. für einen Tag strenge Bettruhe verordnet. Die Untersuchungsdauer für eine rein diagnostische Angiographie ist sehr variabel, nicht exakt vorherzusagen und beträgt üblicherweise mindestens 30 – 60 Minuten.

Bei Untersuchungen mit Behandlung (sogenannte ” interventionelle Angiographie “), also z.B. Aufweitung einer Gefäß-Engstelle oder Verschluß einer Gefäßaussackung, kann die Angiographie auch deutlich länger dauern. Spätestens am Vortag einer geplanten Untersuchung sollte ein persönliches Aufklärungsgespräch durch den Arzt mit Ihnen erfolgen.

Bei einen Notfall (z.B. einer Hirnblutung) kann die Untersuchung selbstverständlich unverzüglich durchgeführt werden. Im Aufklärungsgespräch werden der Grund für die Untersuchung, die geplante Vorgehensweise, deren Vor- und Nachteile sowie deren Risiken besprochen.

  1. Mögliche Alternativen werden vergleichend bezüglich deren Vor- und Nachteilen erläutert.
  2. Nachdem alle Ihre Fragen beantwortet wurden entscheiden Sie ob Sie mit der empfohlenen Maßnahme einverstanden sind.
  3. Beide Gesprächspartner müssen den schriftlichen Aufklärungsbogen unterzeichnen.
  4. Dies verpflichtet Sie allerdings zu nichts! Sie dürfen sich jederzeit umentscheiden, falls Sie die geplante Untersuchungsdurchführung oder Behandlung doch nicht mehr wünschen sollten.

Weiterhin wichtig sind die aktuellen Blutwerte für die Blutgerinnung, für Nieren- und Schilddrüsenfunktion sowie ein kleines Blutbild. Außerdem müssen bestimmte Medikamente vorher abgesetzt werden, z.B. Metformin, das sagt Ihnen aber nochmals ganz genau der Arzt.

Obwohl es sich bei einer Angiographie um eine Routine-Untersuchung handelt, ist sie – wie jeder Ärztliche Eingriff – mit einem Risiko verbunden. Immerhin sticht man in eine Hauptschlagader und manipuliert in arteriellen Gefäßen. So kann es natürlich zu Einblutungen kommen mit allen Konsequenzen (Bluttransfusionen, Operation, etc).

Auch können sich Blutgerinnsel in der Ader bilden, diese können fortgeschwemmt werden und zu Verstopfung von kleineren Blutgefäßen führen z.B. in den Beinen oder Armen oder auch anderen Organen. Am gefährlichsten sind Verstopfungen der Blutgefäße des Gehirns, welche sofort wieder aufgelöst werden müssen um die Entstehung eines Schlaganfalles zu verhindern.

Weiterhin kann auch eine Gefäßverletzung ausgelöst werden, z.B. kann ein Teil der Gefäßwand einreißen (eine sogenannte “Dissektion”) und diese dann ebenfalls das Gefäß verstopfen. Auch hier muss die Gefäßwand wieder angelegt werden, was i.d.R. durch den Untersucher geschieht, da er das nötige Werkzeug dazu bereits vor Ort hat.

In ganz seltenen Fällen können Kontrastmittel-Komplikationen auftreten. Das sind i.d.R. allergische Reaktionen, welche mit einem Gegenmittel therapiert werden können. Die Strahlenbelastung wird auf ein Minimum beschränkt. Spätestens einen Tag vor der Untersuchung haben Sie die Möglichkeit alles nochmals ausführlich mit einem Arzt zu besprechen.

Falls Ihnen zwischenzeitlich noch Fragen eingefallen sein sollten, dürfen Sie diese dem Arzt stellen, der sie Ihnen gerne beantworten wird. Folgende Untersuchung kann manchmal wertvolle Zusatzinformationen bieten: Die winkelgetriggerte Rotations-DSA (DSRA) erlaubt, mit einer Kontrastmittelinjektion multiple Projektionen einer Gefäßregion in einer Bildserie darzustellen.

Die Rotationsangiographie stellt einen wichtigen Fortschritt in der Diagnostik und endovaskulären Therapieplanung z.B. zerebraler Aneurysmen dar. Die Strahlenexposition bei der 3D-Rotationsangiographie ist verglichen mit der Digitalen Subtraktionsangiographie deutlich geringer (nur etwa 12 % der Effektiven Dosis bei DSA-Aufnahmen).

Wie werden Gefäßerkrankungen untersucht?

Ein Ultraschallgerät stellt bei der farbkodierten Duplexsonographie die Gefäßwände, das Gefäßlumen und das strömende Blut dar. Die Ärzte und Ärztinnen untersuchen auf diese Weise Gefäße im Hals, in den Armen und Beinen sowie im Bauch und Becken – im Längsschnitt und im Querschnitt.

Welche Untersuchungen für Gefäße?

Bei einer Angiografie werden die Blutgefäße im Körper dargestellt. Man unterscheidet zwischen einer Arteriografie zur Untersuchung von Arterien und einer Phlebografie zur Untersuchung von Venen. Die klassische Form der Angiografie ist eine Röntgenuntersuchung der Blutgefäße unter Verwendung von Kontrastmitteln.

Dabei injiziert der Kardiologe dem Patienten ein Kontrastmittel in eine Arterie oder Vene, Die anschließend durchgeführte Röntgenaufnahme zeigt den Verlauf der Arterien bzw. Venen und in diesen Gefäßen vorhandene Veränderungen wie Verengungen oder Verschlüsse. Darüber hinaus kann im Falle von Gefäßverschlüssen auch das Ausmaß der Ausbildung von Brückengefäßen (Kollateralen) beurteilt werden.

Diese Untersuchungsmethode setzt man daher bei Hinweisen auf eine Verengung oder einen Verschluss einer Arterie oder Vene ein ( periphere arterielle Verschlusskrankheit, Thrombose). Sie wird auch bei Patienten durchgeführt, bei denen der Verdacht auf eine krankhafte Veränderung der Blutgefäße oder eine Gefäßmissbildung besteht.

  1. Die Digitale Subtraktionsangiografie (DSA) ist ein modernes computergestütztes Angiografie-Verfahren, das gegenüber den klassischen Angiografie-Geräten eine deutlich bessere bildliche Darstellung der Gefäße ermöglicht.
  2. Dabei kann das Kontrastmittel über die Vene oder mittels eines Katheters über die Arterie gegeben werden.

Zur Darstellung von Arterien hat sich gezeigt, dass das über den Katheter verabreichte Kontrastmittel die beste Bilddarstellung ermöglicht. Die Röntgenuntersuchung war noch bis vor einigen Jahren die Methode der ersten Wahl zur Untersuchung von Blutgefäßen.

Mittlerweile wird zuerst die Ultraschalluntersuchung (z.B. Duplexverfahren) eingesetzt, da sie ein nichtinvasives Verfahren ist, ohne Röntgenstrahlen auskommt und dadurch den Patienten weniger belastet. Von der mit dieser Methode gestellten Gefäßdiagnose und dem weiteren therapeutischen Vorgehen ist dann abhängig, ob eine Angiografie notwendig ist.

Mit der Computertomografie können ebenfalls Blutgefäße untersucht werden. Auch hier verabreicht der Arzt ein Kontrastmittel. Diese Untersuchung wird als Computertomografie-Angiografie bezeichnet. Die schonende, aber kostenintensive Magnetresonanz-Angiografie (MRA) ist ein noch empfindlicheres Verfahren, um den Blutfluss und Schädigungen kleinster Gefäße abzubilden.

  • Sie beruht nicht auf der Röntgentechnik, sondern auf der Magnetfeldanalyse.
  • Durch das Spritzen eines Kontrastmittels können die Gefäße meist besser dargestellt werden.
  • Allerdings kann dieses Verfahren nicht bei Patienten mit einem Herzschrittmacher eingesetzt werden, weil durch das Magnetfeld der Schrittmacher außer Betrieb gesetzt werden kann und dies tödliche Folgen haben kann.

Außerdem wirkt die Kraft des Magnetfeldes auf die metallhaltigen Bestandteile des Schrittmachers ein.

Was wird bei der Venenmessung gemacht?

Messen Sie die Funktion Ihrer Venen – rasch, einfach und ohne Schmerzen – Die Venenmessung erfolgt im Sitzen. Kleine Messsonden werden zehn Zentimeter über Ihrem Knöchel an der Unterschenkelinnenseite befestigt. Dann werden Sie aufgefordert mit den Füßen zu wippen, um die Muskelpumpe in Gang zu setzen.