Was Macht Ein Chiropraktiker?

Was Macht Ein Chiropraktiker
Der Chiropraktor arbeitet ausschließlich mit seinen Händen und versucht Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zu ertasten und zu korrigieren. So können verschiedene Beschwerden und Symptome effektiv und sicher behandelt werden.

Wann ist der Chiropraktiker sinnvoll?

Chiropraktik bei Blockierungen | Die Techniker Die Chiropraktik ist eine alternative Behandlungsmethode, die unter anderem bei Rücken- und Gelenkschmerzen sehr beliebt ist. Rückenschmerzen entstehen häufig durch verschobene Wirbel oder verkrampfte Muskeln, was dazu führen kann, dass die weniger beweglich ist.

  1. Mögliche Auslöser sind zum Beispiel Haltungsfehler oder ungünstige Bewegungsabläufe.
  2. Der Begriff “Chiropraktik” stammt aus dem Griechischen und bedeutet “etwas mit der Hand tun”.
  3. Die moderne Chiropraktik geht auf den Kanadier Daniel David Palmer (1845-1913) zurück: Er entwickelte die spezielle Grifftechnik, um verschobene Wirbel und Gelenke wieder in ihre korrekte Lage zu bringen.

Nach dem Grundgedanken der Chiropraktik lassen sich fast alle körperlichen Beschwerden auf Fehlstellungen und Blockaden von Gelenken zurückführen. Dieser Leitgedanke konnte bisher nicht wissenschaftlich belegt werden und wird daher in der Medizin nicht anerkannt.

Von dieser Vorstellung haben sich daher die meisten Therapeut:innen mittlerweile gelöst. Eine chiropraktische Behandlung kann eine chronische Erkrankung, wie etwa, nicht heilen, wohl aber damit einhergehende Mobilitätseinschränkungen sowie Schmerzen lindern. Durch ein erstes Beratungsgespräch und eine körperliche Untersuchung prüft die Therapeutin oder der Therapeut, ob die Beschwerden der Patientin oder des Patienten überhaupt durch eine chiropraktische Behandlung therapiert werden können und dürfen.

Im Anamnesegespräch fragt die Therapeutin beziehungsweise der Therapeut nach Intensität, Dauer und Art der Schmerzen und durch welche Bewegungen sie ausgelöst werden. Außerdem sind frühere Erkrankungen, Operationen, die Einnahme von Medikamenten oder der allgemeine Lebensstil von Interesse.

Auf der Basis dieser Informationen stellt die oder der Behandelnde eine genaue Diagnose und plant die Therapie. In einigen Fällen werden Röntgenuntersuchungen benötigt, um organische Erkrankungen auszuschließen. Die Chiropraktik ist, anders als viele Patient:innen erwarten, meist schmerzfrei. Durch Druck und Zug sollen Muskelverspannungen sanft beseitigt, Blockaden zwischen den Wirbeln gelöst und die Belastung der Nerven vermindert werden.

Manche Therapeut:innen gehen davon aus, dass diese Behandlung die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und auch andere Beschwerden lindern kann. Sie nehmen an, dass eine Blockade das Nervensystem beeinträchtigen und beispielsweise Nacken- oder Kopfschmerzen, Taubheitsgefühle und Schwindel auslösen kann.

  • Die Chiropraktik ist, wie viele, umstritten”, sagt Petra Rudnick, Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde im, und ergänzt: “Durch unsachgemäße Technik der Therapeut:in können Komplikationen auftreten, wie zum Beispiel Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen.
  • Eine chiropraktische Behandlung sollte daher nur durch geschulte und erfahrene Hände ausgeführt werden; denn die Chiropraktikerin oder der Chiropraktiker versucht die Blockaden im Rücken oder in den Gelenken allein durch spezielle Handgriffe zu lösen.” Von qualifizierten Händen ausgeführt, bietet die Chiropraktik eine äußerst wirksame, risikoarme und sanfte Behandlungsmethode.

“Die Chiropraktik darf in Deutschland nur von Heilpraktiker:innen oder Ärzt:innen mit Zusatzausbildung in der Chiropraktik ausgeübt werden”, so Petra Rudnick. Darüber hinaus gibt es keine allgemein verbindlichen Regeln. Deshalb arbeiten unterschiedliche Berufsgruppen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Ausbildungen und Bezeichnungen in diesem Bereich.

  • Chirotherapeut:innen sind Ärztinnen oder Ärzte mit einer Zusatzausbildung im Bereich Chiropraktik.
  • Chiropraktor:innen absolvieren ein vier- bis sechsjähriges Vollzeitstudium mit abschließendem Praxisjahr.
  • Angehende Chiropraktor:innen studieren unter anderem in den USA, Kanada, Australien, Großbritannien, der Schweiz und Dänemark.

In Deutschland wird das Studium bisher nicht angeboten. Um hier praktizieren zu können, müssen sie eine amtliche Heilpraktikererlaubnis erlangen. Chiropraktiker:innen sind Heilpraktiker:innen, die eine Fortbildung in Chiropraktik absolviert haben. Da es keine allgemein geltenden Anforderungen an die Ausbildung gibt, gehen die Kursangebote von Tagesseminaren bis hin zum mehrjährigen berufsbegleitenden Masterstudiengang.

Fragen Sie vor Therapiebeginn unbedingt nach der Qualifikation und Erfahrung der Therapeutin beziehungsweise des Therapeuten.Klären Sie im Vorfeld ab, ob die TK die Kosten für die gewählte Behandlung übernehmen kann. Nutzen Sie die kostenlose Servicehotline: 0800 – 285 85 85.Chirotherapeut:innen finden Sie beispielsweise in unserem,Eine seriöse und erfahrene Therapeutin beziehungsweise ein seriöser und erfahrener Therapeut wird Sie vor der Behandlung umfassend über die Chancen und auch mögliche Risiken aufklären.

Die medizinischen Informationen der Techniker sind von renommierten Organisationen für Qualität, Neutralität und Transparenz zertifiziert.

Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut. Bund deutscher Chiropraktiker e.V.: Was ist Chiropraktik? URL: https://www.chiropraktik-bund.de/chiropraktik/ (abgerufen am: 23.06.2021).DAGC Deutsch-Amerikanische Gesellschaft für Chiropraktik e.V.: Alles rund um Amerikanische Chiropraktik.

  1. URL: http://www.dagc.de/ (abgerufen am: 23.06.2021).Deutsche Chiropraktoren-Gesellschaft e.V.: Chiropraktik vom Chiropraktor.
  2. URL: http://www.chiropraktik.de (abgerufen am: 23.06.2021).Ernst E: Chiropractic: A critical evaluation.
  3. Journal of Pain and Symptom Management 2008/35 (5), S.544-562.Ingraham, P.: The Chiropractic Controversies, 17.03.2021.

PainScience.com. URL: https://www.painscience.com/articles/does-chiropractic-work.php (abgerufen am: 23.06.2021). Salehi, A. et al.: Chiropractic: Is it Efficient in Treatment of Diseases? Review of Systematic Reviews. International Journal of Community Based Nurs Midwifery.2015 /3(4), S.244-254.

Was behandelt ein Chiropraktiker alles?

Eine Chiropraktikerin oder ein Chiropraktiker löst Blockaden mit gezielten Handgriffen im Bereich der Wirbelsäule. Schmerzen werden gelindert, Wirbel sind wieder frei beweglich. Der Begriff „Chiropraktik’ stammt aus dem Griechischen und bedeutet: „etwas mit der Hand tun. ‘

Was kostet 1 Stunde beim Chiropraktiker?

Wie hoch sind die Chiropraktiker-Kosten? – Je nachdem, ob dein Chiropraktiker Arzt oder Heilpraktiker ist, wird nach einer bestimmten Gebührenordnung abgerechnet. Zum Beispiel der Gebührenordnung für Heilpraktiker. Die meisten Praxen verstehen sich dann als Selbstzahlerpraxis.

Was ist der Unterschied zwischen einem Osteopathen und einem Chiropraktiker?

Osteopathie Ursprung und Anwendungsgebiete – 1874 gab der US-amerikanische Arzt Andrew Taylor Still der Behandlungstechnik die er in den letzten Jahren entwickelt hatte den Namen Osteopathie. Still fand in seinem Schaffen als Arzt heraus, dass der menschliche Körper selbstregulierend und selbstregenerierend sich verhält.

  • Demzufolge war es ihm wichtig das in allen Ebenen des Körpers eine Homöostasie entsteht, eine Gesundheit mit der der Körper sich selbstheilen kann.
  • Demzufolge ist es Still und später Sutherland und Littlejohn wichtig gewesen Fehlstellungen im Körper zu finden und zu korrigieren, um die Selbstheilungskräfte walten zu lassen und eine Selbstregulation und dadurch Selbstheilung zu ermöglichen.

Still und seine Dozenten suchten in allen Ebenen des Körpers (den drei Säulen der Osteopathie) Regionen auf, in denen weniger Bewegung vorhanden war und nannten dies Funktionsstörung oder Dysfunktion. Nach einer Korrektur der Dysfunktion hat der Körper ihnen zur Folge die Fähigkeit wieder erlangt sich selbst zu heilen.

Welche Kasse zahlt Chiropraktiker?

Kostenübernahme für Chiropraktik –

Klick auf das Logo: Leistungsprofil der Krankenkasse.Klick auf den Namen: Leistungen der Krankenkasse für alternative Heilmethoden.

Diese Krankenkassen haben Angaben zur Höhe des Zuschusses für Chiropraktik gemacht

Krankenkasse Zuschuss pro Jahr Bedingung Mitgliedsantrag
SECURVITA Krankenkasse 360,00 € Antrag ›
BERGISCHE Krankenkasse 300,00 € Im Bonusprogramm FlexiBonus² bis zu 300 € für 3 Behandlungen. Antrag ›
mhplus Krankenkasse 250,00 € Durch Erfüllung von Bonusmaßnahmen im Benefit-Gesundheitsbonus ist ein Zuschuss (abhängig von Alter und Geschlecht) für Chiropraktik in Höhe von bis zu 250,00 Euro/Kalenderjahr möglich. Antrag ›
BAHN-BKK 200,00 € Die BAHN-BKK übernimmt 80 Prozent der Kosten für osteopathische und chiropraktische Behandlungen sowie Kinesiotaping. Antrag ›
BKK24 165,00 € 50% der Erstuntersuchung, max.40 Euro, jede weitere Behandlung 25 Euro – max.6x pro Jahr, der Leistungserbringer muss im Verband DCG (Deutsche Chiropraktoren Gesellschaft sein) Antrag ›

Satzungsleistungen können jederzeit Änderungen unterliegen. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, bevor Sie Leistungen in Anspruch nehmen. Die Satzung Ihrer Krankenkasse finden Sie im Krankenkassen-Profil, Dieser Link führt zur Liste der 58 am Vergleich teilnehmenden Krankenkassen, Hier finden Sie die Regeln, nach denen wir unseren Krankenkassen-Vergleich durchführen.

Was passiert im Körper nach Chiropraktiker?

Welche Nebenwirkungen sind nach der Behandlung möglich? – Früher galten Behandlungen durch einen Chiropraktiker manchen Menschen als durchaus gefährlich – Behandlern eilte der Ruf des “Knochenbrechers” voraus. Das lag sicherlich an den praktizierten ruckartigen, recht groben Einrenkmethoden.

Heutige Chiropraktiker gehen sehr viel behutsamer und sanfter vor, so dass man kaum Sorge vor unerwünschten Nebenwirkungen haben muss. Bei sachgemäßer Anwendung durch einen ausgebildeten Behandler sind Nebenwirkungen selten. Manchmal kann – besonders nach der Erstbehandlung – ein leichter Muskelkater oder ein Spannungsgefühl an der behandelten Körperpartie auftreten.

Doch diese sogenannte Erstverschlimmerung nach einer Chiropraktik-Behandlung bessert sich nach ein bis zwei Tagen meist von selbst. In sehr seltenen Fällen treten Komplikationen wie Nervenausfallsymptome (z.B. Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen) auf, wenn der Chiropraktiker unsachgemäß arbeitet.

Warum zahlt Krankenkasse keine Chiropraktiker?

Für Chirotherapie muss man selbst zahlen – es sei denn – Wenn Patienten ihre Knochen und Gelenke von ihrem Heilpraktiker behandeln lassen, müssen sie in der Regel selbst für die Kosten aufkommen. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt nur dann, wenn es sich bei dem behandelnden Chiropraktiker um einen Arzt mit einer entsprechenden Zusatzausbildung handelt.

Denn als alternative Heilmethoden gehören Chirotherapie und Osteopathie an sich nicht zum regulären Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. In einigen Fällen können sogar Heilpraktiker mit der Krankenkasse abrechnen – nämlich dann, wenn die Krankenkasse heilpraktische Behandlungen, wie Osteopathie und Chirotherapie, in ihrem Tarif mit aufführt.

Für das gezielte Handauflegen nach einem Hexenschuss wären hier lediglich die maximalen Kosten der einzelnen Sitzungen und deren Anzahl pro Jahr limitiert. Ganz abgesehen davon, ob es sich beim Chiropraktiker um einen Arzt oder Heilpraktiker handelt, legen die Krankenkassen besonderen Wert auf die Ausbildung des Therapeuten – ganz im Sinne der Patienten.

Sollte man regelmäßig zum Chiropraktiker?

Vorsorge, sprich Prävention ist ein wichtiger Bestanteil für eine nachhaltige Gesundheit. Das gilt auch für den Bewegungsapparat (Skelett & Skelettmuskulatur), der dem Körper die Form und den Halt verleiht und damit die notwendige Stabilität zum Schutz der inneren Organe.

  1. Die Wirbelsäule schützt zudem das zentrale Nervensystem, welches die gesamten Körperfunktionen und Organe kontrolliert.
  2. Es besteht somit eine enge Verbindung zwischen der Körperhaltung, dem allgemeinen Wohlbefinden und der Gesundheit.
  3. Genauso wie bei der Gesundheitsvorsorge der Zähne, wie beispielsweise das tägliche Zähneputzen, eine gesunde Ernährung und das regelmäßige Wahrnehmen der professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt, ist es auch für einen gesunden Bewegungsapparat wichtig, in der Vorsorge aktiv zu sein.

Präventive chiropraktische Behandlungen zielen darauf ab, die Fehlfunktionen bei Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern zu entdecken und die optimale Funktion wiederherzustellen, BEVOR sich Symptome und Schmerzen entwickeln. Denn kommt es zu Fehlstellungen der Wirbel- und Gelenkkörper, üben diese Subluxationen, auch Blockaden genannt, Druck auf das Nervensystem aus und führen zu Funktionsstörungen, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, schmerzhafte Bewegungseinschränkungen oder auch Schlafstörungen.

Auch Befindlichkeitsstörungen und Dysfunktionen wie Übelkeit, Darmirritation, Koliken, Tinnitus, Mittelohrentzündung, Atembeschwerden, Augenprobleme, Nebenhöhlenentzündung können daraus resultierende Symptome sein. Mit einer chiropraktischen Justierung an der Wirbelsäule werden unzählige Körperfunktionen in Gang gesetzt.

Sobald die Nervenimpulse das Gehirn über das Rückenmark erreicht haben, können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und unser System in Balance gebracht werden. Viele Leistungssportler machen sich dies zunutze, durch präventive chiropraktische Behandlungen fit und gesund zu bleiben sowie die Leistungsfähigkeit stabil zu halten und sogar zu erhöhen.

So ist es nicht verwunderlich, dass unter unseren Patienten viele Profisportler sind, wie beispielsweise vom HSV, FC St. Pauli, Blue Devils sowie diverse Profiboxer, Tennis Profi Spieler und Hockeyspieler. Auch Unternehmen und Betriebe haben den Gewinn von präventiven chiropraktischen Behandlungen für sich und ihre Mitarbeiter erkannt und nutzen regelmäßig das Angebot von IHR-CHIROPRAKTOR.

So wird das Wohlbefinden, die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft konstant gestärkt, was ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein Unternehmen ist. In der präventiven Phase ist der Körper stabil und der Heilungsprozess abgeschlossen. Hier empfehlen wir unseren Patienten Behandlungen in längeren, aber regelmäßigen Abständen meist von drei Monaten, um die Beweglichkeit zu erhalten und dadurch Rückfälle vorzubeugen.

Dennoch kann es immer mal sein, dass durch alte Verhaltensmuster oder Stress (physisch, chemisch und mental) erneut Schmerzen oder Beschwerden auftauchen können. In diesem Fall empfehlen wir unseren Patienten, schon beim Auftreten der ersten Symptome einen Termin zu vereinbaren und nicht auf den regulären Vorsorgetermin zu warten.

Durch eine rechtzeitige und dafür meist nur einmalige chiropraktische Behandlung wird zum Beispiel eine erneute Verkrampfung des Muskelgewebes durch Blockaden verhindert und damit einen Rückfall in alte oder gar neue Beschwerden. Der Patient kann somit im Vorsorge Rhythmus bleiben.

Alle unsere Patienten erhalten außerdem Empfehlungen sowie Tipps, was man selber als Prävention im Alltag machen kann. So ist die tägliche Bewegung von mindestens 30 Minuten am Tag – auch gerne mehr, eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf sowie das Umsetzen unserer Empfehlungen das A & O für einen gesunden und beschwerdefreien Körper.

Unsere Empfehlungen und die neuen Gewohnheiten für den Alltag haben sogar einen positiven Einfluss auf die gesamten Körperfunktionen, wie beispielsweise auf den Stoffwechsel, den Schlaf, die Verdauung, das Herzkreislaufsystem, die Konzentration und auf vieles mehr.

Was zieht man beim Chiropraktiker an?

Es kann sein, dass Sie sich im Rahmen der Untersuchung teilweise entkleiden müssen um bestimmte Bereiche besser beurteilen zu können. Deshalb ist es wichtig, dass Sie etwas tragen, in dem Sie sich wohlfühlen. Von Vorteil ist Sportkleidung oder locker sitzende Kleidung während einer Untersuchung und Behandlung.

Was spritzt der Chiropraktiker?

Das Wort Chiropraktik kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Mit der Hand behandeln”. Chiropraktik ist eine manuelle und wissenschaftlich fundierte Heilmethode zur Behandlung der Wirbelsäule und des übrigen Bewegungsapparates. Dieses schließt alle Elemente des Stütz- und Bindegewebes mit ein.

  1. Hierzu zählen sämtliche Gelenke, Kapseln, Bänder, Sehnen, Muskeln und Faszien.
  2. Die chiropraktische Behandlung ist ganzheitlich: der Körper wird als sich sinnvoll ergänzende und organisierte Einheit betrachtet.
  3. Chiropraktik befasst sich mit der Diagnose, der Behandlung sowie der Vorbeugung von Funktionsstörungen und deren Auswirkungen auf das Nervensystem sowie der allgemeinen Gesundheit.

Es werden keine Medikamente oder Spritzen verabreicht und keine chirurgischen Eingriffe durchgeführt. Chiropraktik ist ein “natürlicher Weg” zur Gesundheit. Der Begriff Chiro praktor wird von Personen verwendet, die in der Regel ein fünfjähriges Vollzeitstudium im Ausland absolviert haben. Derzeit kann man eine vergleichbare Qualifikation in Deutschland nicht erlangen. Chiropraktoren sind in diesen Ländern offiziell als eigenständiger Heilberuf anerkannt und auch nur diese dürfen Chiropraktik ausüben,

Bachelor of Science (Chiropracitc); BSc Master of Science (Chiropractic); MSc Master of Chiropractic; MChiro Doctor of Chiropractic; D.C.

Allerdings ist auch die Vergabe dieser Titel nicht geschützt, sodass es empfehlenswert ist, sich vor Behandlungsbeginn über die Qualifikation des Chiropraktoren zu informieren. Sofern es sich um ein Mitglied der D.C.G.e.V. (Deutsche Chiropraktoren Gesellschaft e.V.) handelt, ist die entsprechende Ausbildung gewährleistet, da diese Voraussetzung für die Aufnahme in den Verband ist.

Was macht ein Chiropraktiker anders als ein Physiotherapeut?

Physiotherapeut, Chiropraktiker oder Osteopath? Wer macht eigentlich was? Berufsbezeichnungen werden in der heutigen Zeit immer kreativer und auch im Pferdebereich sprießen Therapeuten und Behandlungsnamen/-formen wie Pilze aus dem Boden. Doch welchen Therapeuten hole ich mir eigentlich wofür, was kann ich erwarten und was ist deren „Spezialgebiet”? Ganz Pauschalisieren kann man diese Frage leider nicht, da es weder eine geregelte Ausbildung bzw.

  1. Ausbildungszeit gibt.
  2. Für den Pferdephysiotherapeuten und den Pferdeosteopathen existieren keine staatlich anerkannten Studiengänge und vereinfacht gesagt, könnte sich ab morgen jeder Tierheilpraktiker, Pferdephysio oder -Osteopath schimpfen (Chiropraktiker nicht, dieses anerkannte Studium ist Tierärzten vorbehalten).

Es bleibt einem also trotzdem nicht erspart sich genau über den Therapeuten bzw. dessen Arbeit zu Informieren oder durch Kundenrezessionen/ Erfahrungsberichten zu stöbern. Ich möchte euch in diesem Blog die Gemeinsamkeiten/Unterschiede von Physiotherapie, Osteopathie und Chiropraktik näher bringen.

Wie auch mir, wird es sicher auch einigen Kollegen so gehen, dass Kunden sie als Physiotherapeut anstatt Osteopath oder andersherum angesprochen werden. Ich habe mir aus dem Internet ein paar Definitionen herausgesucht, die die einzelnen Behandlungsformen gut beschreiben. Ich habe mich bewusst gegen die Dudenbezeichnung entschieden, da ich finde, dass bei dieser manche Behandlungsformen “heruntergespielt” werden.

Zuerst einmal der Chiropraktiker: Als Chiropraktik bezeichnet man die Diagnose und Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörung des Bewegungsapparates. Im Mittelpunkt stehen hierbei das Becken und die Wirbelsäule. Kommt also ein Chiropraktiker zu euch wird er sehr viel von “oben” arbeiten und den Schwerpunkt selbstverständlich wie oben Beschrieben auf die Wirbelsäule und das Becken richten.

  • – es wird nicht immer im natürlichen Bewegungsspektrum des Pferdes gearbeitet
  • – Wirbel/ Gelenke werden meist mehr manipuliert als mobilisiert
  • – untere Extremitäten werden meist nicht berücksichtigt
  • Der Osteopath:

Die Osteopathie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Der Ansatz der Osteopathie ist einfach erklärt: Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Ein Osteopath schaut sich ebenfalls das Pferd zuerst im Gang an, um festzustellen, wo das Pferd Probleme hat.

  • Im Anschluss daran behandelt er die gefundenen Probleme dann genau dort, wo er sie lokalisiert hat: Bei Problemen an der Vorhand behandelt er die Vorhand, usw.
  • Ich weiß natürlich nicht wie das meine Kollegen handhaben, aber ich behandle trotzdem immer das komplette Pferd.
  • Ich untersuche also ähnlich wie ein Physiotherapeut im Anschluss an das Gangbild alle Gelenke in der passiven Bewegung.

Bei Bewegungseinschränkung behandle ich diese dann innerhalb des natürlichen Bewegungsspektrum des Pferdes und zu guter Letzt die komplette Wirbelsäule.

  1. Manko:
  2. – bleiben oft auf dem alt erlernten Stand stehen (da keine offiziellen Weiterbildungen)
  3. – es gibt viele rein energetische Osteopathen
  4. – Gefahr von minder ausgebildeten Therapeuten (da kein anerkanntes staatliches Studium bzw. Ausbildung)
  5. Der Physiotherapeut:

Physiotherapie umfasst die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie sowie die physikalische Therapie. Physiotherapie nutzt als natürliches Heilverfahren die passive und aktive Bewegung des Pferdes und den Einsatz physikalischer Maßnahmen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen.

  1. Ein Physiotherapeut startet auch mit der Ganganalyse ihres Pferdes und begutachtet im Anschluss daran die Gelenke und Muskeln während einer passiven Bewegung.
  2. Im Gegensatz zum Osteopathen versucht er dann aber im Anschluss an diese Befundung durch die Behandlung der Muskeln die natürliche Bewegung des Pferdes wieder herzustellen.

Dabei greift er gerne auch zu Hilfsmitteln wie “Wärmeanwendungen”, Reizstrom, usw.

  • Manko:
  • – es gibt oft 14- Tage Seminare in denen man zum Physiotherapeuten ausgebildet wird
  • – bleiben oft auf dem alt erlernten Stand stehen (siehe Osteopath)
  • – teilweise zu wenig Wissen über das Gesamtbild (Hufe, Sattel, Zähne usw. die ebenfalls Auslöser von Problemen sein können)
  1. Eine wichtige Gemeinsamkeit ist also, dass alle drei Therapeuten das Pferd vorab in einem Gangbild begutachten, um das Problem des Pferdes lokalisieren zu können.
  2. Alle drei Therapeuten wollen dieses dann Beheben, nur eben auf unterschiedliche Wegen: Der Chiropraktiker versucht dies mit Hilfe der Korrektur der Wirbel und Becken, der Physiotherapeut durch das lockern der Muskulatur/ lösen der Blockaden innerhalb der Muskulatur und der Osteopath durch das Korrigieren der Gelenke und der Wirbelsäule.
  3. Natürlich sollte man sich trotzdem darüber informieren, was der Therapeut alles anbietet:

Jeder Therapeut auch innerhalb der einzelnen Bereiche hat seine eigenen Therapieformen/Hilfsmittel zur Unterstützung. Mir als Osteopath ist z.B. durchaus bewusst, dass sich Muskeln verändern, wenn ein Gelenk, wie z.B. das Becken verschoben ist. Deshalb habe ich z.B.

  1. Ein Reizstromgerät, was man aber rein von der Einteilung her bei einem Physiotherapeuten erwarten würde.
  2. Ebenfalls kann man sich weiterbilden, wie z.B.
  3. In manuellen Therapien, um ebenfalls besser auf Muskulatur eingehen zu können.
  4. Chiropraktiker hingegen sind meistens Tierärzte, weshalb sie natürlich noch ganz andere Methoden anbieten können bzw.

sich ebenfalls in anderen Gebieten weitergebildet haben. Viele Therapeuten bilden sich auch im Bereich des Tapings weiter, welches ebenfalls auf die Muskulatur abzielt. Wenn ihr nun also das nächste mal einen Therapeuten für euer Pferd holt, könnt ihr dies nun vielleicht gezielter tun.

Ich kann euch also nur ans Herz legen, informiert euch bevor ihr einfach irgendjemand an euer Pferd lasst. Es ist nun auch nicht immer gerade wenig Geld, dass man für seinen treuen Vierbeiner hinlegt. Keiner von uns ist ein Wunderheiler, und jeder versucht auf seine Art und Weise das Beste zu geben – trotz allem gibt es leider immer wieder ein paar schwarze Schafe in unseren Berufen.

: Physiotherapeut, Chiropraktiker oder Osteopath? Wer macht eigentlich was?

Wie oft darf man Rücken einrenken?

In der Regel führen zwischen 4 bis 6 Behandlungen zum Erfolg, dies hängt allerdings davon ab, wie problematisch Ihre Beschwerden sind, wie es um Ihre allgemeine Verfassung steht und seit wann Sie die Beschwerden schon haben.

Wann sollte man sich einrenken lassen?

Bei welchen Schmerzen wirkt die Chirotherapie besonders gut? – Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen können mit der Chirotherapie oder einrenken besonders gut behandelt werden. Das liegt daran, dass häufig zuerst eine Verspannung auftritt oder beispielsweise das lange Sitzen zu Muskelverhärtungen führt.

Kann jeder zum Chiropraktiker?

warning Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Berufsbild in Deutschland – in anderen Ländern kann es zu Abweichungen kommen. Als Chiropraktiker arbeitest Du mit Deinen Händen am Patienten, um ihm mit gezielten Griffen Schmerzen im Kopf, Rücken sowie anderen Bereichen zu nehmen, ihn beweglicher zu machen und die Funktionsweise seines Körpers zu verbessern.

Möchtest Du Chiropraktiker werden, benötigst Du zunächst eine Heilerlaubnis, die Du über ein 12-semestriges Medizin Studium oder eine mehrmonatige bis mehrjährige Heilpraktiker Ausbildung erwirbst. Anschließend lässt Du Dich in der Regel berufsbegleitend über 2 bis 3 Jahre zum Chiropraktiker ausbilden.

Ein Chiropraktik Studium ist in Deutschland eher selten zu finden. In vielen anderen europäischen sowie englischsprachigen Ländern sind das Fach und der Beruf dagegen so anerkannt, dass Du dort ein 10- bis 14-semestriges Universitätsstudium der Chiropraktik beziehungsweise Medizin mit Fachrichtung Chiropraktik nach den einheitlichen Standards der Weltgesundheitsorganisation absolvieren kannst.

Als sogenannter Chiropraktor verfügst Du über erweiterte Kompetenzen, die denen eines Arztes sehr nahekommen. Hast Du Dich erfolgreich zum Chiropraktiker ausgebildet, bietest Du Deine Dienste meist in einer eigenen Praxis an. Im Folgenden erfährst Du beispielhaft, wie Dein Arbeitstag ablaufen könnte: 08:00 Uhr Einige Patienten sitzen schon in Deinem Wartezimmer, als Du die Praxis durch den Haupteingang betrittst.

Nach der Begrüßung Deiner Sekretärin begibst Du Dich daher umgehend in Dein Behandlungszimmer. Frau Maler leidet unter Schlaflosigkeit und unregelmäßig auftretenden Schwindelanfällen. Den Auslöser dafür findest Du in mehreren verschobenen Halswirbeln, die Du ertastest und mit schnellen Druckbewegungen an ihre angestammte Position verschiebst.09:10 Uhr Herr Marquard kommt leicht nach vorne gebückt zu Dir herein.

Er klagt über eine Verspannung im unteren Rücken, die ihn in seiner Beweglichkeit einschränkt und Schmerzen verursacht. Du bittest ihn, sich seitlich hinzulegen sowie Arme und Beine in einem bestimmten Winkel zu beugen. Während Herr Marquard ausatmet, löst Du die Blockade mit kurzen kraftvollen Stößen.10:25 Uhr Als nächstes sucht Dich Herr Kohlmann auf, der am Tag zuvor ein starkes Verkrampfen seiner Nackenmuskulatur verspürt hat.

Zusätzlich ist sein linkes Auge sehr rot und tränt. Nach einer gründlichen Untersuchung von den Füßen bis zum Kopf legst Du an seinen Halswirbeln Hand an, um die oberen beiden mit einem Ruck zu richten. So liegen die eingeklemmten Nervenbahnen wieder frei und Herr Kohlmann spürt, wie auch der Druck in seiner linken Gesichtshälfte langsam nachlässt.11:10 Uhr Starke, wiederkehrende Kopfschmerzen plagen Frau Steffens seit Tagen.

Auf der Behandlungsliege gibst Du mit Deinen Händen leichte Impulse auf verschiedene Stellen ihres Kopfes, um die Spannungen in der Hirnhaut auszugleichen.12:15 Uhr Für die nächsten zwei Stunden sind keine Termine eingeplant. Jetzt hast Du Zeit für eine Zwischenmahlzeit. Außerdem besprichst Du mit Deiner Assistentin einige organisatorische Aufgaben.14:15 Uhr Auch am Nachmittag untersuchst Du Patienten mit sehr unterschiedlichen Symptomen wie Herzbeschwerden, Hüftschmerzen oder Bluthochdruck.

Geduldig tastest Du die Halswirbel im Nacken und die Wirbelsäule ab, bis Du Unregelmäßigkeiten feststellst, die als Ursache für die Probleme infrage kommen.17:30 Uhr Für heute hast Du alle Notleidenden versorgt. Du verräumst einige Unterlagen, schaltest das Licht in den Räumlichkeiten aus und verlässt Deine Praxis.

Wenn Du einen neuen Patienten in Deiner Praxis empfängst, besprichst Du mit ihm nicht nur seine aktuellen Beschwerden, sondern informierst Dich auch über die bisherige Krankengeschichte. So gewinnst Du ein genaueres Bild von der jeweiligen Erkrankung und kannst zudem besser einschätzen, ob eine chiropraktische Behandlung bei dem bestimmten Problem helfen kann oder stattdessen womöglich schädlich ist.

Bei besonders drastischen Verschiebungen der Wirbelkörper, Knochenbrüchen oder altersbedingten Leiden wie Arthrose darfst Du nämlich nicht therapieren. Zudem nutzt Du bei Infektionen oder Bandscheibenvorfällen andere Verfahren, um Schmerzen zu lindern und die Heilung voranzutreiben.

  • Mit neurologischen und orthopädischen Tests verschaffst Du Dir bei Bedarf weitere Klarheit über den Gesundheitszustand des Notleidenden.
  • Als Chiropraktiker richtest Du Dein Hauptaugenmerk auf die Wirbelsäule, das Becken und den Schädel des Menschen.
  • Durch eine falsche Sitzhaltung, Stress, Verschleiß oder einen Unfall geraten Wirbel aus ihrer angestammten Position und klemmen Nervenbahnen ein.

Der Informationsfluss zum Gehirn stockt und es treten verschiedene Funktionsstörungen in unterschiedlichen Körperbereichen auf. Deine Patienten beklagen sich beispielsweise über Migräne, Rückenschmerzen, Schwindel oder Sehstörungen. Mit Deinen Händen tastest Du die Halswirbel und den weiteren Verlauf der Wirbelsäule ab, um Verschiebungen und Überdehnungen festzustellen.

  1. Außerdem schaust Du, ob das Becken gerade steht und die Beine des Erkrankten gleich lang sind.
  2. Deine Untersuchung ist dabei stets darauf ausgerichtet, die Ursache des Problems zu finden und nicht nur Symptome zu behandeln.
  3. Um Fehlstellungen zu beheben und Knochen, Gelenke sowie Muskeln in Position zu bringen, übst Du mit gezielten Griffen Druck aus oder wendest bestimmte Hebel- oder Drehbewegungen an.

Dabei stößt Du je nach Problemfall ruckartig zu, was die Gelenke manchmal laut zum Ploppen bringt. Genauso gibst Du aber auch sanfte Impulse zum Beispiel im Gesicht, wenn die Schädelknochen ungünstig gegeneinander arbeiten. In empfindlichen Regionen nutzt Du einen sogenannten Aktivator, der einen kurzen, leichten Druckstoß auf einen Punkt des Körpers abgibt.

  1. In der Regel arbeitest Du als Chiropraktiker in Deiner eigenen Praxis.
  2. So kommen neben der fachlichen Tätigkeit auch viele weitere organisatorische und administrative Aufgaben auf Dich zu.
  3. Beispielsweise erledigst Du die Buchhaltung, gibst Steuererklärungen ab und kümmerst Dich um die Terminvergabe für Patienten.

Darüber hinaus dokumentierst Du Deine Befunde bei einer Untersuchung und erstellst auf Grundlage der erbrachten Leistungen Rechnungen, die Du an die Behandelten sendest. Da manche gesetzliche Krankenkassen die Kosten teilweise oder ganz übernehmen, forderst Du auch bei diesen die entsprechende Gegenleistung für Deine Dienste ein.

Je nachdem wie gut Deine Praxis läuft, suchst Du Dir eine Hilfe für den Empfang, um Dich hier und in einigen anderen Bereichen zu entlasten. Zunehmend mehr Menschen interessieren sich für alternative, schonende Heilmethoden abseits der Schulmedizin, da hier nicht nur körperliche Symptome, sondern zugleich tieferliegende Ursachen sowie die Person als Ganzes im Mittelpunkt stehen.

Auch die Überalterung der Gesellschaft trägt ihren Teil dazu bei, dass der Bedarf nach Chiropraktikern steigt. Da die Berufsbezeichnung in Deutschland allerdings nicht geschützt ist, ist die Konkurrenz entsprechend groß. Denn grundsätzlich kann jeder Arzt und Heilpraktiker mit Heilerlaubnis die Methoden der Chiropraktik anwenden, unabhängig davon wie lang und umfangreich seine Weiterbildung hierzu war.

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Im internationalen Leistungs- und Profisportbereich ist die Sportchiropraktik mittlerweile allgegenwärtig. Steigst Du in diesen Bereich als entsprechender Fachmann ein, nehmen Athleten aus verschiedenen Disziplinen Deine Hilfe in Anspruch. Sie verfolgen damit vor allem zwei Ziele.

  • Zum einen möchten sie, dass Du sie noch leistungsfähiger machst und sie so das vollständige Potenzial ihres Körpers abrufen können.
  • Zum anderen gilt es für jeden Berufssportler, Verletzungen vorzubeugen oder zumindest deren Schwere durch chiropraktische Maßnahmen abzumildern.
  • Dementsprechend behandelst Du nicht nur erlittene Schäden, sondern überlegst Dir auch, wie ein gesunder Körper die optimale Beweglichkeit und Leistungsstärke erreicht.

Als Kinderchiropraktiker kommen Eltern mit ihren Kindern zu Dir, die von Symptomen wie Verdauungsproblemen, Unruhezuständen oder einseitiger Kopfhaltung berichten. Meist führt dies dazu, dass die Kinder intensiv über einen längeren Zeitraum schreien. Bei der Behandlung von Heranwachsenden gehst Du besonders behutsam vor, da diese nicht über längere Zeit still liegen bleiben und ihre Probleme nicht angemessen artikulieren können.

  • Keine geschützte Berufsbezeichnung in Deutschland
  • Studium für Chiropraktik überwiegend im Ausland möglich
  • Heilerlaubnis eines Mediziners oder Heilpraktikers nötig
  • der Begriff Chiropraktik aus dem Griechischen kommt und übersetzt so viel wie “mit der Hand behandeln” bedeutet?
  • Gelenke manchmal bei Bewegung knacken, weil Gas aus der mit Flüssigkeit gefüllten Gelenkkapsel entweicht?
  • .die Bandscheiben bei körperlicher Aktivität Flüssigkeit verlieren und sich im Liegen, vor allem nachts im Schlaf, wieder wie ein Schwamm vollsaugen?

Arnold Schwarzenegger – Schauspieler Bevor Arnold Schwarzenegger sich zum Action-Star in Hollywood entwickelte, betrieb er exzessiv Bodybuilding, wodurch er sich 5‑mal den begehrten Titel “Mr. Olympia” sichern konnte. Seit langer Zeit vertraut der Österreicher daher auf die Dienste eines Chiropraktikers, der mittlerweile auch seine Familie vorbeugend behandelt.

  • Bild: © Dale Frost of the Port of San Diego / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)) Tom Brady – Footballspieler Der Football-Profi Tom Brady hat in seiner Karriere schon unzählige Titel gewinnen können.
  • Allein den Super Bowl entschied er 5-mal für sich beziehungsweise sein Team.
  • Dabei vertraut Brady wie im Übrigen auch alle anderen Spieler der NFL auf einen vereinseigenen Chiropraktiker, der aus dem Sportler die letzten Prozent an Leistung herauskitzeln soll.

(Bild: © Jeffrey Beall / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons)) Tiger Woods – Golfer Tiger Woods ist einer der berühmtesten Golfer der Welt, der durch seinen Jahresverdienst auch zu den bestbezahlten Sportlern zählt. Besonders schätzen lernte er die Methoden der Chiropraktik in seiner Jugendzeit, als er sich im Zuge von Wachstumsschüben mit Rückenschmerzen und einer zu schwachen Muskulatur herumplagte.

  • Seitdem gehören chiropraktische Behandlungen ebenso zu seinem Alltag wie Schlagübungen.
  • Bild: © Angela George / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)) Daniela Katzenberger – Reality-TV-Star Durch ihre Schwangerschaft nahm Daniela Katzenberger so viel an Gewicht zu, dass sich bei ihr unter der Last einige Wirbel im Rückenbereich verschoben und zu Schmerzen führten.

Seitdem sucht die Blondine zweimal im Jahr den Chiropraktiker ihres Vertrauens auf. (Bild: © JCS / CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons))

  1. Du hilfst Menschen dabei, ihre Schmerzen loszuwerden und sich wieder wohler in ihrem Körper zu fühlen
  2. Steigender Bedarf an alternativen Behandlungsmethoden abseits der Schulmedizin
  1. Du darfst nur als Arzt oder Heilpraktiker chiropraktisch arbeiten
  2. Keine geschützte Berufsbezeichnung in Deutschland

warning Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Berufsbild in Deutschland – in anderen Ländern kann es zu Abweichungen kommen. Dein Gehalt als Chiropraktiker hängt unter anderem von der Größe und dem Standort Deines Arbeitgebers sowie von Deiner Berufserfahrung ab.

  • Des Weiteren spielt es eine wichtige Rolle, ob Du als Angestellter oder freiberuflich arbeitest.
  • Als Angestellter kannst Du zu Beginn Deiner Karriere mit einem monatlichen Verdienst von durchschnittlich 2.800 €¹ brutto rechnen.
  • Arbeitest Du hingegen als selbstständiger Chiropraktiker, zum Beispiel in einer Gemeinschaftspraxis, kann Dein Einstiegsgehalt auch höher ausfallen und bei rund 3.300 €¹ brutto liegen.

Du solltest jedoch beachten, dass als Selbstständiger auch höhere Kosten für beispielsweise Steuern und Versicherung auf Dich zukommen.

  • Chiropraktiker 2.800 €¹
  • Physiotherapeut 2.300 €¹

Am meisten verdienst Du als Chiropraktiker mit 4.250 €¹ brutto monatlich in Hessen. In Baden-Württemberg und in Hamburg fällt Deine Bezahlung ähnlich hoch aus. Die neuen Bundesländer liegen im Gehaltsvergleich unter dem deutschen Gesamtdurchschnitt. Dafür sind dort die Lebenshaltungskosten aber auch geringer. Medizin Uni Münster (Münster) Staatsexamen Infoprofil Medizin Uni Linz (Linz) Sonstiger Abschluss Medizin RWTH Aachen (Aachen) Staatsexamen Infoprofil Infoprofil Humanmedizin HMU – Health and Medical University (2 Standorte) Staatsexamen Infoprofil

Kann man ohne Überweisung zum Chiropraktiker?

Häufig gestellte Fragen Ein Gelenk, das in seiner natürlichen Beweglichkeit eingeschränkt ist, wird als „blockiert” beschrieben. Diese funktionelle Einschränkung kann die umliegenden Muskeln, Bänder und Sehnen überlasten. Andere Gelenke, die normalerweise in einem feinabgestimmten Netzwerk mit dem blockierten Gelenk “zusammen arbeiten” und eine Bewegung (z.B.

  • Drehung des Kopfes) hervorbringen, müssen die Blockade kompensieren und überlasten ebenfalls.
  • Zusätzlich kann auch das Nervensystem an dieser Stelle falsch gepolt werden.
  • Ein Teufelskreis aus Verspannungen, Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen im Körper kommt ins Rollen.
  • Für eine gewisse Zeit kann der Körper Blockaden kompensieren.

Jedoch führen diese, bei manchen recht schnell, bei anderen nach etwas längerer Zeit fast immer zu Schmerzen, Fehlhaltungen und Verspannungen. Gelenke sind die Bereiche unseres Körper, wo sich zwei Knochen treffen. Damit wir uns ohne Quietschen und Knarren bewegen können, sind die Gelenkflächen von einer schmierigen Flüssigkeit umgeben.

  1. Sie wirkt für unsere Gelenke ähnlich wie das Schmieröl für quietschende Türscharniere.
  2. In der Gelenkflüssigkeit gibt es viele kleine Gasbläschen.
  3. Werden die Knochen nun auseinander gezogen – zum Beispiel wenn man an einem Finger zieht – bildet sich zwischen den Gelenken ein Unterdruck.
  4. Alle Bläschen wandern in das entstehende Vakuum hinein, wo sie sich treffen und eine große Blase bilden.

Je weiter das Gelenk aufgezogen wird, desto mehr Platz ist in diesem Raum und desto größer kann die Blase werden. Irgendwann ist sie so groß geworden, dass sie mit einem lauten Knall zerplatzt: KNACK! Und das kann man sogar manchmal von außen hören Nein, im Gegenteil.

Es werden nur blockierte Gelenke behandelt, sodass die Gelenkflächen wieder bestmöglich zu- und aufeinander passen. Somit ist gewährleistet, dass die Bänder, Sehnen und Muskeln nicht auf der einen Seite verkürzen und auf der anderen Seite überdehnen. Stellt der Chiropraktor fest, dass ein Gelenk überbeweglich und durch mögliche Verletzungen (z.B.

Bänderrisse) ausgeleiert ist, wird dieses nicht justiert. Es benötigt stabilisierende Techniken. Daher sollten Sie zu einem Chiropraktor gehen, welcher sein Handwerk versteht. Die Kunst ist es festzustellen welche Gelenke justiert und welche stabilisiert werden müssen.

Nein. Solange ihr Chiropraktor spezifisch und korrekt arbeitet, werden immer nur zu feste und blockierte Gelenke bewegt. Diese laufen auch bei häufiger Behandlung nicht Gefahr auszuleiern, da sie von einem zu festen in einen normalen Bewegungsrahmen mobilisiert werden. Haben Therapeuten keine oder eine nicht ausreichende Ausbildung im Bereich der Chiropraktik (bitte fragen Sie deshalb in anderen Praxen immer nach, welche Ausbildung der Therapeut genossen hat), kann es passieren, dass Gelenke unspezifisch behandelt werden.

Hierbei können auch bereits gut bewegliche Gelenke versehentlich mobilisiert werden, was bei häufiger Behandlung zu einem Ausleiern führen kann. Nein. Ein ausgerenktes Gelenk im Bereich der Wirbelsäule ist ein neurochirurgischer Notfall, der oft schwerste Lähmungserscheinungen zur Folge hat.

Chiropraktoren lösen unter Einsatz ihrer Hände durch eine sanfte Impulsbehandlung Blockierungen der Wirbelsäule, des Beckens und der Extremitäten, um eine korrekte biomechanische Funktion zu gewährleisten. Der hierfür verwendete Fachbegriff lautet “Justieren” (aus dem engl. “to adjust” = justieren/feineinstellen).

Von qualifizierter Hand ausgeübt, ist dies eine nahezu schmerzfreie, risikoarme und sehr wirkungsvolle Behandlungsmethode. Je größer, komplexer und länger ein Problem ist/besteht, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein paar Nebenwirkungen nach einer Behandlung auftreten können.

  1. Durch die Behandlung der Gelenke, Muskeln und Faszien beeinflussen wir Ihre Körperstatik.
  2. Durch die veränderte Mechanik im Körper kann es zu Muskelkater, Kopfschmerzen, temporär stärkeren Verspannungen oder Schmerzen kommen.
  3. Diese Reaktionen können 1-3 Tage anhalten und nehmen in der Regel nach jeder folgenden Behandlung deutlich ab.

Generell ist Chiropraktik für alle Altersstufen geeignet. Schon Säuglinge können von einer frühen Behandlung profitieren ruhiger zu Schlafen, weniger Verdauungsprobleme zu haben und eventuell entstandene Blockaden durch die Geburt loszuwerden. Schüler, Schreibtischtäter, Sportler, Schwangere, Senioren und Menschen mit Einschränkungen/Behinderungen können durch unsere große Bandbreite an Behandlungstechniken situations- und altersgerecht behandelt werden.

  1. In wenigen Fällen gibt es jedoch Kontraindikationen, die es uns nicht erlauben eine Behandlung durchzuführen.
  2. Sollte ihr Problem dringend durch einen Arzt abgeklärt werden, gibt es zu starke Verletzungen, wird ein MRT/Röntgenbild benötigt oder liegt eine andere Erkrankung Ihrem Problem zu Grunde, so wird Sie Ihr Chiropraktor nicht behandeln können.

Wir helfen Ihnen jedoch gerne weiter, welche Schritte Sie als nächstes einleiten müssen, welcher Facharzt für Sie ein guter Ansprechpartner wäre oder welche Diagnostik von Nöten ist. Ob Schmerzen oder keine – eine Behandlung in der Schwangerschaft ist immer sinnvoll.

  • Durch die veränderte Körperstatik in einer Schwangerschaft kann es häufig zu Rückenschmerzen oder ähnlichen Problemen kommen.
  • Quälen Sie sich nicht! Durch sanfte, wenig ruckartige Techniken kann ein Chiropraktor selbst in weit fortgeschrittener Schwangerschaft gut helfen.
  • Je schmerzfreier Sie in Richtung Geburt gehen, desto besser für Sie und Ihr Baby.

Selbst wenn Sie (noch) keine Rückenschmerzen haben, lohnt sich ein Besuch bei einem Chiropraktor. Dieser kann für Sie herausfinden, ob alle Gelenke, die für die Geburt gut beweglich und optimal positioniert sein sollten, dies auch sind. So kann durch eine Feinjustierung des Becken der Geburtsprozess deutlich vereinfacht und prophylaktisch können mögliche Komplikationen vermieden werden.

Generell ist es nie zu früh für eine Behandlung! Sollte Ihr Kind durch die Schwangerschaft, die Wehen oder die Geburt Verspannungen oder Blockaden entwickelt haben, können diese schon in den ersten Tagen entdeckt und behandelt werden. Möchten Sie Ihr Kind einfach nur für einen Check-Up anmelden, dann empfehlen wir Ihnen jedoch das Alter von ca.3 Monaten abzuwarten.

In dieser Zeit baut Ihr Kind genügend Muskulatur auf, dass in einer Untersuchung gleich mehrere Dinge und Fähigkeiten kontrolliert werden können. Sie können uns bei Ihrem Ersttermin helfen, indem Sie schon im Voraus die notwendigen Formulare ausdrucken, ausfüllen und zur ersten Behandlung mitbringen.

Laden Sie sich hierfür die Anmelde- und Anamnesebögen sowie die datenschutzrechtliche Einwilligung als PDF herunter und bringen Sie diese ausgedruckt und ausgefüllt mit. Sollten Sie zu Ihrem aktuellen Anliegen schon Befunde vorliegen haben, dann bringen Sie bitte alle Befunde und Bilder zu Ihrem ersten Termin mit.

Zusätzlich benötigen Sie noch ein Handtuch für die Behandlungsbank und enge, kurze Kleidung (alternativ sportliche Unterwäsche). Alle wichtigen Informationen finden Sie hier: In dieser Praxis achten wir generell nicht auf die Zeit. Jede Behandlung dauert so lange, wie sie Zeit benötigt.

  • Dadurch kann es manchmal zu geringen Wartezeiten kommen, wir versuchen jedoch die Terminplanung so zu gestalten, dass wir in der Regel die Wartezeiten kurz halten können.
  • Planen Sie für eine Neupatientenanamnese grob 30-60 Minuten ein und für eine reguläre Behandlung 15-30 Minuten.
  • Die Preise für Behandlungen können telefonisch bei uns an der Rezeption nachgefragt werden.

Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, da die Häufigkeit der Behandlungen von vielen Dingen abhängig ist. Zum einen spielen die Schwere und Dauer Ihres Problems sowie zusätzlich erschwerende Symptome eine Rolle, aber auch wie gut Sie auf unser Anraten Ihre Übungen zu Hause machen und wie Sie ihren Alltag optimieren (nicht zu viel Sitzen, regelmäßige Bewegung/Sport etc.).

Bei der Neupatientenanamnese ist es häufig möglich herauszufinden, in welchem Rahmen Sie zu Folgeterminen wiederkommen sollten. In den darauffolgenden Terminen legen wir sehr viel Wert darauf, Ihnen so schnell wie möglich zu helfen und freuen uns, wenn Sie den Behandlungserfolg zu Hause fleißig mit Übungen und Bewegung unterstützen/stabilisieren.

In der Regel ist eine Überweisung vom behandelnden Haus- oder Facharzt nicht nötig. In manchen Fällen benötigt die Krankenkasse jedoch ein Privatrezept für Chiropraktik vom Hausarzt, um die Kosten zu erstatten. Ob dies in Ihrem Fall nötig ist, können Sie bei der Servicehotline Ihrer Krankenkasse erfragen.

  1. Diese Praxis ist eine reine Privatpraxis.
  2. Die Leistungen werden gemäß der Gebührenordnung für Heilpraktiker berechnet und in der Regel, sowohl von den Privatkassen, als auch von der Beihilfe, getragen.
  3. Eine vollständige Kostenübernahme kann jedoch nicht gewährleistet werden.
  4. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld einer Behandlung mit der jeweiligen Krankenkasse zu besprechen.

Kostenübernahmen haben schon bei folgenden Krankenkassen geklappt: Actimonda, AOK Niedersachsen in Gifhorn (80% des osteopathischen Anteils der Behandlungskosten), AOK Plus, Atlas BKK Ahlmann, BKK24, BKK Family, BKK Fildemeister, DAK Seidensticker, IKK, SBK, TK (nur bei bestimmten Chiropraktoren, bitte fragen Sie am Telefon nach!), Securvita, VW Unterstützungskasse

Nach der Behandlung sollten Sie folgende Dinge beachten: » gehen Sie nach jeder Behandlung etwa 15 Minuten spazieren und tragen Sie dabei keine Handtaschen oder Umhängetaschen » befolgen Sie alle während der Behandlung gegebenen Haltungstipps » trinken Sie ausreichend Wasser und ernähren Sie sich gesund

Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, dann sagen Sie ihn bitte rechtzeitig, spätestens jedoch 24 Stunden vor der Behandlung, ab. Nicht rechtzeitig abgesagte Termine müssen wir Ihnen leider in Rechnung stellen. Es ist wichtig zwischen einem Chiropraktor und einem Chiropraktiker/Chirotherapeut zu unterscheiden.

Chirotherapeuten sind Ärzte, die eine Zusatzausbildung im Bereich Chiropraktik absolviert haben. Chiropraktiker sind Heilpraktiker, die einige Wochenendkurse als Zusatzausbildung belegt haben. Chiropraktoren dagegen haben ein intensives Vollzeitstudium der Chiropraktik (mindestens 4 Jahre an einer Universität/College) absolviert, das sowohl den einheitlichen internationalen Standards, als auch den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entspricht.

In Deutschland praktizieren momentan ca.150 qualifizierte Chiropraktoren, welche nach strengen internationalen Standards und Richtlinien ausgebildet wurden. Die überwiegende Mehrheit dieser Spezialisten hat sich zur DCG () zusammengeschlossen. Die Antwort auf diese häufig gestellte Frage ist nicht ganz einfach, da Chiropraktik und Osteopathie im Ursprung sehr eng verwandt sind und die beiden Professionen einiges verbindet.

  1. Andrew Taylor Still (Gründer der Osteopathie) und Daniel David Palmer (Gründer der Chiropraktik) entwickelten nahezu zeitgleich (Ende des 19.
  2. Jahrhunderts) ihre Ideen.
  3. Von da an entwickelten sich beide Professionen parallel und stellen bis heute zwei eng verwandte, jedoch in einigen Punkten auch unterschiedliche, alternativmedizinische Behandlungsmethoden dar.

Beide Fachrichtungen versuchen durch manuelle Techniken, sprich mit Hilfe ihrer Hände, Funktionsstörungen des Körpers zu lösen und der Ursache von Beschwerden auf den Grund zu gehen. Dabei werden die Gelenke, Faszien und Muskeln, die Schädelknochen und das zentrale Nervensystem, aber auch die Weichteile wie die Bauchorgane, behandelt.

  1. Die Chiropraktik konzentriert sich dabei hauptsächlich auf die Wirbelsäule und das Becken, auf den Stützapparat aus Faszien und Muskeln sowie auf das davon abhängige Nervensystem.
  2. Wie groß der Unterschied zwischen Osteopath und Chiropraktor ist, kommt immer auf den Therapeuten an.
  3. Die individuellen Techniken und Spezialisierungen, Neigungen und Behandlungsphilosophien von Chiropraktoren und Osteopathen können eine große Schnittmenge haben, sie können sich jedoch in ihren Extremen auch stark unterscheiden.

So kommt es vor, dass manche Chiropraktoren lediglich die Wirbelsäule behandeln und sich auf die Selbstheilungskräfte des Körpers berufen, die alle anderen Funktionen im Körper richten sollen. Auf der anderen Seite versuchen einige Osteopathen durch ledigliches “Handauflegen” eine Energie im Körper freizusetzen, die zum selben Ziel führen soll.

In unserer Praxis versuchen wir einen weiten Blick auf den Körper zu haben. Wir analysieren nicht nur die Gelenke der Wirbelsäule und des Beckens, sondern auch alle anderen Gelenke im Körper, wie die der Gliedmaßen und des Schädels. Eng damit verbunden sind die Faszien und Muskeln und damit auch das Nervensystem.

All diese Aspekte müssen im Zusammenspiel gut abgestimmt sein und so analysieren wir nicht nur jedes Gelenk einzeln, sondern auch das funktionelle Große und Ganze. Eine Besonderheit der Praxis ist das Verständnis von funktioneller Bewegung und der Wunsch dieses feinabgestimmte System möglichst lange stabil zu halten.

  1. So legen wir großen Wert auf Selbsthilfe zu Hause und auf stabilisierende Übungen, die Ihnen helfen möglichst lange schmerzfrei zu bleiben.
  2. Am Ende ist folgendes Fazit wichtig: Kein Therapeut ähnelt dem anderen, weder zwischen den beiden Fachrichtungen, noch innerhalb einer Profession.
  3. Jeder Therapeut ist in seiner Art, in seiner Fähigkeit und in seiner Behandlungsmethode einzigartig.

Suchen Sie den für Sie passenden Therapeuten. Kein Problem, dann rufen Sie uns einfach an. : Häufig gestellte Fragen

Was kostet es sich einrenken zu lassen?

Chiropraktiker Kosten – Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Der erste Termin für Erwachsene dauert je nach Bedarf 30 bis 45 Minuten und beträgt für Selbstzahler 100€. Folgetermine liegen bei 50€. Schüler und Studenten zahlen 70€ und Folgetermine kosten 35€.

Kann mich ein Chiropraktiker Krankschreiben?

Folgende Tätigkeiten sind Heilpraktikern verboten: –

Die „Ausübung der Heilkunde im Umherziehen” ist verboten (HeilprG). Die Untersuchung und Behandlung muss in bauamtlich zugelassenen und dem Gesundheitsamt gemeldeten Praxisräumen stattfinden. Es ist jedoch erlaubt, dass Hausbesuche gemacht werden. Das Verbot gilt selbstverständlich auch nicht für die Erste Hilfe und Versorgung bei Notfällen. Außerdem ist es gestattet, eine Zweigpraxis zu führen. Die Durchführung von Fernbehandlungen ist aufgrund der Sorgfaltspflicht untersagt.Heilpraktikern ist es aufgrund der Sorgfaltspflicht auch verboten, im Rahmen ihrer Praxisarbeit Tätigkeiten auszuüben, ohne ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten dafür zu besitzen (BGB).Die Behandlung von Personen mit bestimmten, im Infektionsschutzgesetz genannten Infektionskrankheiten ist untersagt, ebenso das Arbeiten mit Krankheitserregern und Untersuchung von Patientenmaterial auf Krankheitserreger (IfSG). Nur in Deutschland approbierte Zahnärzte dürfen Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten untersuchen und behandeln. Diese Tätigkeit ist somit Heilpraktikern ebenso wie Ärzten verboten (ZHG).Die Geburtshilfe ist – außerhalb des Notfalls – verboten. Behandlungen bei Kinderwunsch sowie Begleitung in der Schwangerschaft sind hingegen erlaubt. Ebenfalls verboten sind die Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs und die Schwangerschaftskonfliktberatung sowie Fortpflanzungs- bzw. Reproduktionsmedizin und Gendiagnostik (StGB, ESchG, GenDG).Das Röntgen und der Umgang mit radioaktiven Stoffen und ionisierenden Strahlen sind verboten (RöV, StrlSchV).Im Umgang mit Arzneimitteln ist es Heilpraktikern beispielsweise verboten, verschreibungspflichtige Medikamente oder Betäubungsmittel zu verordnen, generell Arzneimittel zu verkaufen oder abzugeben (Ausnahme: Arzneimittelmuster) sowie Arzneimittel mit abgelaufenem Verfallsdatum in der Praxis zu lagern oder gar anzuwenden (AMG, BGB, BtMG).Im Bereich der Werbung für Therapien oder die Praxis ist Angehörigen von Heilberufen generell aufgrund verschiedener Gesetze und Verordnungen eine Vielzahl von Tätigkeiten verboten. Heilpraktiker dürfen – ebenso wie Ärzte – beispielsweise nicht für die Fernbehandlungen werben, keine Heilungsversprechen abgeben, keine irreführende oder unlautere Werbung betreiben, nicht mit einer therapeutischen Wirksamkeit werben, die nicht belegt werden kann oder fälschlich den Eindruck erwecken, ein Verfahren könne keine schädliche Wirkung haben. Auch eine krankheitsbezogene Werbung für Lebensmittel ist untersagt (HWG, UWG, BGB, LMBG).Heilpraktische Untersuchungen und Behandlungen dürfen nicht „auf Krankenschein” durchgeführt und durch die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet werden. Das Krankschreiben (Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, „Gelber Schein”) von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkasse ist ebenso verboten wie die Verordnung von Reha-Maßnahmen (SGB V).Patienten entscheiden nach erfolgter Aufklärung über die Art der Behandlung und geben ihr Einverständnis. Eine ohne entsprechende Aufklärung und Einverständnis durchgeführte Tätigkeit – insbesondere beispielsweise eine Injektion – gilt als Körperverletzung und ist selbstverständlich verboten, ebenso wie eine fahrlässige Körperverletzung und oder eine sexuelle Handlung mit Patientinnen oder Patienten im Rahmen der Psychotherapie (StGB).Es ist Heilpraktikern untersagt, Gutachten zu medizinischen Sachverhalten im öffentlichen Interesse anzufertigen. Der sog. Arztvorbehalt gilt beispielsweise bei Blutentnahmen und Untersuchungen nach der Strafprozessordnung sowie bei der Ausstellung des Totenscheins und der gerichtlichen Leichenschau und -öffnung (StPO, BestG).Titel, Orden, Ehren- und Berufsbezeichnungen dürfen nicht unrechtmäßig geführt werden (SGB). Ein Heilpraktiker mit Promotion muss zusätzlich zur Berufsbezeichnung „Heilpraktiker” angeben, in welcher Fachrichtung (z.B. vet. med. oder rer. nat.) der Doktorgrad erworben wurde. Ein Arzt kann laut Gerichtsurteil keine Heilpraktikerzulassung erlangen, Ein Heilpraktiker mit anschließend abgeschlossenem Medizinstudium und einer ärztlichen Approbation darf sich aufgrund des ärztlichen Standesrechts nicht mehr als Heilpraktiker betätigen.Nur Ärzte dürfen Bluttransfusionen, Transplantationen und Kastrationen durchführen (TFG, TPG, KastrG).

Kann Chiropraktik verschrieben werden?

Ja. Bei Vertragsärztinnen und -ärzten mit der Zusatzbezeichnung ‘Manuelle Medizin/Chirotherapie’ kann die Behandlung direkt über die Versichertenkarte abgerechnet werden. Wenn Sie zu Physiotherapeut:innen mit einer entsprechenden Zusatzausbildung gehen, brauchen Sie eine ärztliche Verordnung für Heilmittel.

Ist es gesund sich einrenken zu lassen?

Der riskante Ruck – Schlaganfall durch Chirotherapie? Do 31.10.2002 | 21:45 | Kontraste Millionenfach renken Chiropraktiker jährlich “deutsche” Hälse ein. Der schnelle Griff hilft gegen Verspannungen und Rückenprobleme. Jetzt belegen Studien, dass vor allem jüngere Patienten besonders gefährdet sind: beim Einrenken können die hinteren Halsschlagadern verletzt werden.

Das Ergebnis: Schlaganfall. Ein schneller Griff, ein unüberhörbares Knacken – und: ein leidender Mensch ist neu geboren. Der Ruck! Kann von quälenden Schmerzen befreien – oder die Gesundheit ein Leben lang zerstören. Unter Chiropraktikern ist das Einrenken der Halswirbelsäule inzwischen eine beliebte Heilmethode.

Aber was Ursel Sieber und Caroline Walter Ihnen jetzt zeigen, das tut weh, richtig weh. In der Chirotherapie millionenfach angewandt: das sogenannte Hals einrenken. Dieses Zurechtrücken von Wirbeln soll helfen: gegen Kopfschmerz und Verspannungen. Viele vertrauen auf die angeblich völlig harmlose Behandlung.

  1. Auch Vera Milazewski war beim Hals einrenken.
  2. Seitdem ist sie gelähmt, sitzt für immer im Rollstuhl.
  3. Beim Chirotherapeuten war sie nur wegen einer Lappalie: Beim Autofahren mit offenen Fenster hatte sie sich einen steifen Nacken geholt.
  4. Vera Milaszewski: “Der Arzt nimmt meinen Kopf in die Hand, hat ihn nach links gedreht, nach rechts gedreht, was deutlich geknackt hat.

Und dann sofort wurde mir schwindlig, mir wurde schlecht, ich konnte nicht mehr richtig sprechen. Ich dachte ich müsste brechen, ich bekam keine Luft mehr, alles kam dann auf einmal.” Sie kam ins Krankenhaus, Diagnose: schwerer Schlaganfall. Der Arzt hatte ihr beim Einrenken die Halsschlagadern eingerissen.

Vera Milaszewski wäre fast gestorben. Die Mutter von zwei Kindern war von da an ein Pflegefall, und das mit erst 34 Jahren. Vera Milaszewski: “Diese eine Minute, dieser eine Eingriff hat mein ganzes Leben zerstört. Ich sitz nicht nur im Rollstuhl und hab schweres mitgemacht im Krankenhaus. Sondern in meinem Familienleben hat sich viel geändert.

Mein Mann hat sich dadurch scheiden lassen.” Klinikum Großhadern in München. Der Schlaganfall-Experte Prof. Hamann beobachtet mit Schrecken: Immer öfter muss er Patienten nach einer Chirotherapie, nach dem sog. Manipulieren am Hals, behandeln. Prof. Gerhard Hamann, Klinikum Großhadern München: “Wir sehen im Jahr etwa 50 bis 60 Patienten, die Schlaganfälle aufgrund von Gefäßeinrissen erleiden.

Jeder dritte dieser Patienten, meist junge, vorher völlige gesunde, Patienten erleidet den Schlaganfall im Zusammenhang mit einer chirotherapeutischen Manipulation der Halswirbelsäule.” Und so passiert es: Durch den Eingriff können vor allem die hinteren Halsschlagadern verletzt werden. Sie laufen durch Knochen, sind deshalb sehr empfindlich.

Durch das Ziehen und den Ruck kann ein Riß in der Arterie entstehen. Es bildet sich ein Blutgerinnsel. Das wandert ins Hirn und verstopft eine Ader. Die Folge: Schlaganfall. Auch Alexandra Weber war wegen Verspannungen im Nacken beim Chirotherapeuten, Anfang dieses Jahres.

  • Gleich nach dem Hals einrenken traten erste Symptome auf: Sprachstörungen, Lähmungen – ein Schlaganfall.
  • Noch heute lernt sie mühsam wieder Schreiben.
  • Sie war Lehrerin.
  • Alexandra Weber: “Am meisten belastet mich, dass ich wahrscheinlich nie mehr werde arbeiten können.
  • Das belastet mich doch sehr, weil ich dauernde Schwindelgefühle im Kopf habe.

Und auch heute noch nicht richtig schreiben kann.” Wir fragen Dr. Hartmann vom Berufsverband der Chirotherapeuten. Doch von seiten des Verbandes will man von dem Risiko Schlaganfall nichts hören. Dr. Thomas Hartmann, Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin: “Ich glaube, dass es durch die Manipulation an einer vorher gesunden Halswirbelsäule, an gesunden Arterien, durch die Art und Weise wie wir unsere chirotherapeutischen Behandlungen durchführen, nicht geben kann.” Frage: “Glauben Sie es oder wissen Sie es?””Ich glaube, dass weder die eine Seite noch die andere Seite dieses wirklich weiß.” Doch das ist falsch: Man weiß man sehr wohl, dass Schlaganfälle durch Hals einrenken ausgelöst werden können.

Das Berliner Uniklinikum Charite. Auch hier häuften sich Fälle von jungen Patienten mit Schlaganfall. Sie waren kurz vorher beim Chirotherapeuten. Eva Schielke, Neurologin. Sie ging der Sache nach, startete zum ersten Mal eine Untersuchung an allen deutschen Uni-Kliniken. Mit beunruhigendem Ergebnis. Eva Schielke, Chefärztin Neurologie: “Wir haben insgesamt 36 Fälle berichtet bekommen in denen ein doch ziemlich eindeutiger Zusammenhang zwischen einem chirotherapeutischen Eingriff und einem nachfolgenden Schlaganfall bestand.

Das hat unsere Befürchtungen bestätigt, dass das Risiko doch größer ist als bisher allgemein angenommen worden ist.” Und dennoch: Chirotherapeuten machen weiterhin den gefährlichen Griff am Hals. Oft ohne den Patienten über das Risiko Schlaganfall aufzuklären.

  1. Auch Alexandra Weber wurde von ihrem Arzt nicht aufgeklärt.
  2. Ohne Vorwarnung legte er Hand an, sie wusste gar nicht, was er vor hatte.
  3. Alexandra Weber: “Dieser Orthopäde kam dann unvermittelt von hinten, mit der Bemerkung, das haben wir gleich, hat mich so in den Schwitzkasten genommen.
  4. Ich wusste überhaupt nicht wie mir geschieht.

Und dann war ich ziemlich benebelt.” Sie hatte keine Wahl. Hätte sie das Risiko gekannt, hätte sie niemals eingewilligt. Wir wollen genau wissen, wie Chirotherapeuten über das Risiko Schlaganfall aufklären. Und machen einen Test in mehreren Praxen: Bei diesem Arzt sind wir beim Hals einrenken dabei.

Arzt: “Worüber man den Patienten generell, wie auch bei jedem anderen vor allem operativen Eingriff aufklären muss, sind Brüche, wenn der Impuls zu stark ist, sind Nervenschädigungen und das wär’s eigentlich im wesentlichen.” Arzt: Frage: “Warum haben Sie das Risiko Schlaganfall nicht erwähnt?” “Da haben Sie Recht, das habe ich Ihnen vergessen zu sagen.” Aber den Patienten klärt er angeblich immer über das Risiko auf, und holt seine Einwilligung ein: schriftlich, mit diesem Formular.

Arzt: Frage: “Und dann unterschreibt der Patient, und dann weiß er, das ist das Risiko?””Ja.” Patient: Frage: “Haben Sie ein Formular unterschrieben?””Nein.” Und auch von einem Schlaganfall-Risiko weiß er nichts. In einer anderen Praxis geben wir uns selbst als Patient mit Nackenschmerzen aus.

  • Im Behandlungszimmer mit versteckter Kamera: Der Arzt will den Hals einrenken.
  • Über Risiken klärt er nicht auf.
  • Als wir ihn mehrmals darauf ansprechen, weicht er aus.
  • Ein Wort von Schlaganfall.
  • Im Gegenteil: Arzt: “Bei jüngeren Patienten – da dürfte eigentlich nichts passieren.” Er wirkt gereizt: Arzt: “Auch wenn Sie über die Ampel gehen, können sie überfahren werden.” Ärzte sind gesetzlich verpflichtet über die Risiken solcher Eingriffe aufzuklären.

Doch selbst der Berufsverband der Chirotherapeuten nimmt es offenbar nicht so genau. In seinem Infoblatt für Patienten heißt es lapidar: schwer wiegende Komplikationen sind extrem selten. Dr. Thomas Hartmann, Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin: Frage: “In Ihrer Patienteninformation steht kein Wort von der Gefahr oder Komplikation Schlaganfall.

Wie kann man sich das erklären?””Dieses sollte – wenn Sie mir das jetzt sagen.Ist es übrigens die neueste Fassung?””Ja, frisch aus dem Internet.” “Boh.” Boh!!! Das haben wir auch gesagt als wir die Reaktion vom Verband gehört haben. Natürlich ist nicht jeder Chiropraktiker ein Scharlatan und natürlich führt nicht jeder Ruck zu Schlaganfall und Lähmung.

Aber die Patienten haben das Recht, alle Informationen über einen Eingriff zu erhalten. Und die Ärzte natürlich die Pflicht, es ihnen zu sagen. : Der riskante Ruck – Schlaganfall durch Chirotherapie?

Ist Chiropraktik schmerzhaft?

Chiropraktik ist nicht schmerzhaft und hilft natürlich! In den meisten Fällen nicht. Im Gegenteil: Die meisten Patienten finden die Justierung sehr entspannend. Denn Chiropraktiker benutzen ihr Können und nicht Kraft oder Stärke, um eine sichere und effektvolle Justierung durchzuführen.

Ommentar: Die Art und Weise, wie eine Person behandelt wird, hängt stark vom Individuum ab. In welcher körperlichen Verfassung ist er beispielsweise? Oder wie alt? Ein sportlich durchtrainierter Patient benötigt eine „härtere” Art der Justierung, als das bei einer älteren Person oder einem Kind der Fall ist.

Die Techniken werden individuell angepasst. Doch sind sämtliche bei Chiromax zum Einsatz kommenden Techniken sicher und schmerzlos! Beispiel: Kinder lieben Chiropraktik! : Chiropraktik ist nicht schmerzhaft und hilft natürlich!

Wie oft darf man zum Chiropraktiker?

Wieviel kostet eine Behandlung und wie oft muss ich behandelt werden? Kinder und Jugendliche sind sehr vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die Geburt, Stürze, schwere Schulranzen, falsche Haltung beim Sitzen bzw. Lernen sind nur einige Beispiele, die Auswirkungen auf den Körper haben können.

Hier hilft Chiropraktik um eventuelle Blockaden wieder zu lösen und ein gesundes Wachstum der Kinder zu fördern. Die Erstbehandlung mit Aufnahme Ihrer Krankengeschichte kostet ca.115 Euro. Folgetermine kosten ca.75 Euro. In der Regel führen zwischen 4 bis 6 Behandlungen zum Erfolg, dies hängt allerdings davon ab, wie problematisch Ihre Beschwerden sind, wie es um Ihre allgemeine Verfassung steht und seit wann Sie die Beschwerden schon haben.

: Wieviel kostet eine Behandlung und wie oft muss ich behandelt werden?

Sollte man regelmäßig zum Chiropraktiker?

Vorsorge, sprich Prävention ist ein wichtiger Bestanteil für eine nachhaltige Gesundheit. Das gilt auch für den Bewegungsapparat (Skelett & Skelettmuskulatur), der dem Körper die Form und den Halt verleiht und damit die notwendige Stabilität zum Schutz der inneren Organe.

Die Wirbelsäule schützt zudem das zentrale Nervensystem, welches die gesamten Körperfunktionen und Organe kontrolliert. Es besteht somit eine enge Verbindung zwischen der Körperhaltung, dem allgemeinen Wohlbefinden und der Gesundheit. Genauso wie bei der Gesundheitsvorsorge der Zähne, wie beispielsweise das tägliche Zähneputzen, eine gesunde Ernährung und das regelmäßige Wahrnehmen der professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt, ist es auch für einen gesunden Bewegungsapparat wichtig, in der Vorsorge aktiv zu sein.

Präventive chiropraktische Behandlungen zielen darauf ab, die Fehlfunktionen bei Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern zu entdecken und die optimale Funktion wiederherzustellen, BEVOR sich Symptome und Schmerzen entwickeln. Denn kommt es zu Fehlstellungen der Wirbel- und Gelenkkörper, üben diese Subluxationen, auch Blockaden genannt, Druck auf das Nervensystem aus und führen zu Funktionsstörungen, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, schmerzhafte Bewegungseinschränkungen oder auch Schlafstörungen.

Auch Befindlichkeitsstörungen und Dysfunktionen wie Übelkeit, Darmirritation, Koliken, Tinnitus, Mittelohrentzündung, Atembeschwerden, Augenprobleme, Nebenhöhlenentzündung können daraus resultierende Symptome sein. Mit einer chiropraktischen Justierung an der Wirbelsäule werden unzählige Körperfunktionen in Gang gesetzt.

Sobald die Nervenimpulse das Gehirn über das Rückenmark erreicht haben, können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und unser System in Balance gebracht werden. Viele Leistungssportler machen sich dies zunutze, durch präventive chiropraktische Behandlungen fit und gesund zu bleiben sowie die Leistungsfähigkeit stabil zu halten und sogar zu erhöhen.

So ist es nicht verwunderlich, dass unter unseren Patienten viele Profisportler sind, wie beispielsweise vom HSV, FC St. Pauli, Blue Devils sowie diverse Profiboxer, Tennis Profi Spieler und Hockeyspieler. Auch Unternehmen und Betriebe haben den Gewinn von präventiven chiropraktischen Behandlungen für sich und ihre Mitarbeiter erkannt und nutzen regelmäßig das Angebot von IHR-CHIROPRAKTOR.

So wird das Wohlbefinden, die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Belegschaft konstant gestärkt, was ein wichtiger Erfolgsfaktor für ein Unternehmen ist. In der präventiven Phase ist der Körper stabil und der Heilungsprozess abgeschlossen. Hier empfehlen wir unseren Patienten Behandlungen in längeren, aber regelmäßigen Abständen meist von drei Monaten, um die Beweglichkeit zu erhalten und dadurch Rückfälle vorzubeugen.

  • Dennoch kann es immer mal sein, dass durch alte Verhaltensmuster oder Stress (physisch, chemisch und mental) erneut Schmerzen oder Beschwerden auftauchen können.
  • In diesem Fall empfehlen wir unseren Patienten, schon beim Auftreten der ersten Symptome einen Termin zu vereinbaren und nicht auf den regulären Vorsorgetermin zu warten.

Durch eine rechtzeitige und dafür meist nur einmalige chiropraktische Behandlung wird zum Beispiel eine erneute Verkrampfung des Muskelgewebes durch Blockaden verhindert und damit einen Rückfall in alte oder gar neue Beschwerden. Der Patient kann somit im Vorsorge Rhythmus bleiben.

  1. Alle unsere Patienten erhalten außerdem Empfehlungen sowie Tipps, was man selber als Prävention im Alltag machen kann.
  2. So ist die tägliche Bewegung von mindestens 30 Minuten am Tag – auch gerne mehr, eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf sowie das Umsetzen unserer Empfehlungen das A & O für einen gesunden und beschwerdefreien Körper.

Unsere Empfehlungen und die neuen Gewohnheiten für den Alltag haben sogar einen positiven Einfluss auf die gesamten Körperfunktionen, wie beispielsweise auf den Stoffwechsel, den Schlaf, die Verdauung, das Herzkreislaufsystem, die Konzentration und auf vieles mehr.

Wann sollte man sich einrenken lassen?

Bei welchen Schmerzen wirkt die Chirotherapie besonders gut? – Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen können mit der Chirotherapie oder einrenken besonders gut behandelt werden. Das liegt daran, dass häufig zuerst eine Verspannung auftritt oder beispielsweise das lange Sitzen zu Muskelverhärtungen führt.

Was macht ein Chiropraktiker anders als ein Physiotherapeut?

Physiotherapeut, Chiropraktiker oder Osteopath? Wer macht eigentlich was? Berufsbezeichnungen werden in der heutigen Zeit immer kreativer und auch im Pferdebereich sprießen Therapeuten und Behandlungsnamen/-formen wie Pilze aus dem Boden. Doch welchen Therapeuten hole ich mir eigentlich wofür, was kann ich erwarten und was ist deren „Spezialgebiet”? Ganz Pauschalisieren kann man diese Frage leider nicht, da es weder eine geregelte Ausbildung bzw.

  • Ausbildungszeit gibt.
  • Für den Pferdephysiotherapeuten und den Pferdeosteopathen existieren keine staatlich anerkannten Studiengänge und vereinfacht gesagt, könnte sich ab morgen jeder Tierheilpraktiker, Pferdephysio oder -Osteopath schimpfen (Chiropraktiker nicht, dieses anerkannte Studium ist Tierärzten vorbehalten).

Es bleibt einem also trotzdem nicht erspart sich genau über den Therapeuten bzw. dessen Arbeit zu Informieren oder durch Kundenrezessionen/ Erfahrungsberichten zu stöbern. Ich möchte euch in diesem Blog die Gemeinsamkeiten/Unterschiede von Physiotherapie, Osteopathie und Chiropraktik näher bringen.

Wie auch mir, wird es sicher auch einigen Kollegen so gehen, dass Kunden sie als Physiotherapeut anstatt Osteopath oder andersherum angesprochen werden. Ich habe mir aus dem Internet ein paar Definitionen herausgesucht, die die einzelnen Behandlungsformen gut beschreiben. Ich habe mich bewusst gegen die Dudenbezeichnung entschieden, da ich finde, dass bei dieser manche Behandlungsformen “heruntergespielt” werden.

Zuerst einmal der Chiropraktiker: Als Chiropraktik bezeichnet man die Diagnose und Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörung des Bewegungsapparates. Im Mittelpunkt stehen hierbei das Becken und die Wirbelsäule. Kommt also ein Chiropraktiker zu euch wird er sehr viel von “oben” arbeiten und den Schwerpunkt selbstverständlich wie oben Beschrieben auf die Wirbelsäule und das Becken richten.

  • – es wird nicht immer im natürlichen Bewegungsspektrum des Pferdes gearbeitet
  • – Wirbel/ Gelenke werden meist mehr manipuliert als mobilisiert
  • – untere Extremitäten werden meist nicht berücksichtigt
  • Der Osteopath:

Die Osteopathie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Der Ansatz der Osteopathie ist einfach erklärt: Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Ein Osteopath schaut sich ebenfalls das Pferd zuerst im Gang an, um festzustellen, wo das Pferd Probleme hat.

Im Anschluss daran behandelt er die gefundenen Probleme dann genau dort, wo er sie lokalisiert hat: Bei Problemen an der Vorhand behandelt er die Vorhand, usw. Ich weiß natürlich nicht wie das meine Kollegen handhaben, aber ich behandle trotzdem immer das komplette Pferd. Ich untersuche also ähnlich wie ein Physiotherapeut im Anschluss an das Gangbild alle Gelenke in der passiven Bewegung.

Bei Bewegungseinschränkung behandle ich diese dann innerhalb des natürlichen Bewegungsspektrum des Pferdes und zu guter Letzt die komplette Wirbelsäule.

  1. Manko:
  2. – bleiben oft auf dem alt erlernten Stand stehen (da keine offiziellen Weiterbildungen)
  3. – es gibt viele rein energetische Osteopathen
  4. – Gefahr von minder ausgebildeten Therapeuten (da kein anerkanntes staatliches Studium bzw. Ausbildung)
  5. Der Physiotherapeut:

Physiotherapie umfasst die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie sowie die physikalische Therapie. Physiotherapie nutzt als natürliches Heilverfahren die passive und aktive Bewegung des Pferdes und den Einsatz physikalischer Maßnahmen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen.

Ein Physiotherapeut startet auch mit der Ganganalyse ihres Pferdes und begutachtet im Anschluss daran die Gelenke und Muskeln während einer passiven Bewegung. Im Gegensatz zum Osteopathen versucht er dann aber im Anschluss an diese Befundung durch die Behandlung der Muskeln die natürliche Bewegung des Pferdes wieder herzustellen.

Dabei greift er gerne auch zu Hilfsmitteln wie “Wärmeanwendungen”, Reizstrom, usw.

  • Manko:
  • – es gibt oft 14- Tage Seminare in denen man zum Physiotherapeuten ausgebildet wird
  • – bleiben oft auf dem alt erlernten Stand stehen (siehe Osteopath)
  • – teilweise zu wenig Wissen über das Gesamtbild (Hufe, Sattel, Zähne usw. die ebenfalls Auslöser von Problemen sein können)
  1. Eine wichtige Gemeinsamkeit ist also, dass alle drei Therapeuten das Pferd vorab in einem Gangbild begutachten, um das Problem des Pferdes lokalisieren zu können.
  2. Alle drei Therapeuten wollen dieses dann Beheben, nur eben auf unterschiedliche Wegen: Der Chiropraktiker versucht dies mit Hilfe der Korrektur der Wirbel und Becken, der Physiotherapeut durch das lockern der Muskulatur/ lösen der Blockaden innerhalb der Muskulatur und der Osteopath durch das Korrigieren der Gelenke und der Wirbelsäule.
  3. Natürlich sollte man sich trotzdem darüber informieren, was der Therapeut alles anbietet:

Jeder Therapeut auch innerhalb der einzelnen Bereiche hat seine eigenen Therapieformen/Hilfsmittel zur Unterstützung. Mir als Osteopath ist z.B. durchaus bewusst, dass sich Muskeln verändern, wenn ein Gelenk, wie z.B. das Becken verschoben ist. Deshalb habe ich z.B.

ein Reizstromgerät, was man aber rein von der Einteilung her bei einem Physiotherapeuten erwarten würde. Ebenfalls kann man sich weiterbilden, wie z.B. in manuellen Therapien, um ebenfalls besser auf Muskulatur eingehen zu können. Chiropraktiker hingegen sind meistens Tierärzte, weshalb sie natürlich noch ganz andere Methoden anbieten können bzw.

sich ebenfalls in anderen Gebieten weitergebildet haben. Viele Therapeuten bilden sich auch im Bereich des Tapings weiter, welches ebenfalls auf die Muskulatur abzielt. Wenn ihr nun also das nächste mal einen Therapeuten für euer Pferd holt, könnt ihr dies nun vielleicht gezielter tun.

  • Ich kann euch also nur ans Herz legen, informiert euch bevor ihr einfach irgendjemand an euer Pferd lasst.
  • Es ist nun auch nicht immer gerade wenig Geld, dass man für seinen treuen Vierbeiner hinlegt.
  • Einer von uns ist ein Wunderheiler, und jeder versucht auf seine Art und Weise das Beste zu geben – trotz allem gibt es leider immer wieder ein paar schwarze Schafe in unseren Berufen.

: Physiotherapeut, Chiropraktiker oder Osteopath? Wer macht eigentlich was?

Kann man direkt zum Chiropraktiker?

Leistung der Grundversicherung – Die Leistungen der Chiropraktik gehören zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (Grundversicherung). Patientinnen und Patienten können ohne Überweisung direkt eine Chiropraktorin oder einen Chiropraktor aufsuchen, die Krankenkasse übernimmt die Kosten.