Was Macht Ein Consultant?

Was Macht Ein Consultant
Was ist ein Consultant? Definition – Ein Consultant ist in der Unternehmensberatung tätig und unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, zu wachsen, sich weiterzuentwickeln oder eine bestimmte Hürde zu meistern, Dafür analysiert er den Ist-Zustand des Unternehmens und findet heraus, wo es in der Unternehmensstruktur hakt.

  1. Darauf aufbauend entwickelt er Strategien, mithilfe derer die vorliegenden Probleme behoben und die Ziele des Unternehmens erreicht werden können.
  2. Je nachdem, womit der Consultant im Einzelnen betraut wurde, variieren seine Aufgaben,
  3. Der Consultant kann sowohl fachlich als auch strategisch, finanziell und entwicklungstechnisch beraten.

Wie lange ein Consultant das jeweilige Unternehmen betreut, richtet sich nach den Zielen des Unternehmens. Er kann beispielsweise bei der Weiterentwicklung eines zeitlich begrenzten Projektes assistieren oder bei der gesamten Unternehmensentwicklung über viele Jahre hinweg involviert sein.

  • Ein Unternehmensberater agiert als Dienstleister, wobei es verschiedene Anstellungsmöglichkeiten gibt.
  • Er kann bei einem Consulting-Unternehmen arbeiten, das verschiedene Kunden betreut, oder in einem bestimmten Betrieb als festangestellter Consultant arbeiten.
  • Zudem kann er als selbstständiger Dienstleister agieren.

Consultants sind in nahezu allen Branchen vertreten und eine sehr gefragte Berufsgruppe. Gut zu wissen: Man unterscheidet zwischen externem und internem Consulting. Beim externen Consulting holt sich ein Unternehmen vorübergehend oder dauerhaft Unterstützung durch eine Consulting-Firma oder einen selbstständigen Unternehmensberater.

Was mache ich als Consultant?

Tätigkeiten eines Consultant – Als Consultant bietest Du anderen Unternehmen eine Beratung (Consulting) als entsprechende Dienstleistung an. Oftmals ist das Management des Auftraggebers bzw. Klientens Gegenstand Deiner Beratung; in diesem Fall wird dann von der so bezeichneten Managementberatung gesprochen.

Häufig ist die Beratung aber auch ausschließlich auf Veränderungen innerhalb eines Unternehmens oder auf die Optimierung von fachlichen Entscheidungen fokussiert. Dies kommt vor allem in Verbindungen mit speziellen IT- oder Ingenieurleistungen, mit einer umfassenden Wirtschaftsprüfung oder mit Personalfragen vor.

Als Consultant agierst Du diesbezüglich quasi als Problemlöser, wobei Deiner Beratungskonzeption eine entscheidende Bedeutung beizumessen ist. Wichtig ist dabei, dass diese Beratungskonzeption auf der Philosophie, der Strategie und dem Leistungsangebot des Beratungsunternehmens respektive des jeweiligen Beraters basiert.

Die Konzeption musst Du dann individuell an die Erwartungshaltung und die Aufgabenstellung des jeweiligen Klienten anpassen, wobei Du grundsätzlich niemals die generellen Zielvorstellungen sowie die Wert- und Verhaltensmuster seitens des Beratungsunternehmens sowie des Auftraggebers außer Acht lassen solltest.

Die eigentliche Beratungsstrategie bildest Du dabei immer aus der Symbiose aus Beratungsstil und Beratungsmethode. Folgende Aufgaben bzw. Leistungs- oder Beratungsmerkmale musst Du als Consultant dabei bewerkstelligen bzw. berücksichtigen:

Kommunikation: Dem Berater-Klient-Dialog kommt prinzipiell eine dominierende Rolle zu. Wichtig ist es diesbezüglich, dass die Kommunikation prozessorientiert abläuft und eine partizipativ ausgerichtete Interaktion zwischen dem Klienten und Dir als Consultant Priorität genießt.Eine Deiner Hauptaufgaben ist das fallbezogene Einsetzen von qualitativ bzw. quantitativ ausgerichteten Instrumenten und Methoden (Beispiel: Gemeinkostenwertanalyse, Portfolio-Analyse etc.).Implementieren einer grundsätzlich umfassenden Betrachtung von Organisationen bzw. Unternehmen, um ganzheitliche Lösungsansätze zu realisieren.Strikte Vermeidung von Abhängigkeitsverhältnissen zum jeweiligen Klienten (Beraterneutralität muss stets gewahrt bleiben).Flexibilität: Aufgrund vielschichtiger Probleme musst Du im Hinblick auf unterschiedliche Ausprägungen der Intensität bzw. des Einflussgrades von Klient und Dir als Berater ein Kontinuum konstruieren, dass Dir die Möglichkeit gibt, in die jeweils bedarfsgerechte Beraterrolle zu schlüpfen.Initiieren eines effektiven und zielorientierten Beratungsprozesses, der durch permanent wiederkehrende Elemente charakterisiert werden kann. So setzt Du als Consultant bei Beratungen stets die Situationsanalyse als so bezeichnete IST-Aufnahme an. Von dieser leitest Du dann die fallspezifische Zielformulierung (SOLL-Zustand) ab, wobei explizit an dieser Stelle grundsätzlich eine Kalkulation des vermutlichen Beratungsaufwands vorgenommen werden sollte. Darauf folgen die Konzeptentwicklung sowie die Konzeptpräsentation.Umsetzung der Konzeption mit Implementierung verschiedener Beratungsmaßnahmen bzw. -methoden. Permanentes Maßnahmencontrolling: Gemeinsam mit dem jeweiligen Auftraggeber musst Du als Consultant permanent kontrollieren, in wie weit vereinbarte bzw. gewünschte Ziele der Beratung bereits erreicht werden konnten.

In Deiner Funktion als Consultant setzt Du Dich – je nach Auftraggeber und Sachlage – gemeinhin mit folgenden Beratungsinhalten auseinander:

Innerbetriebliche Veränderungsprozesse.Übernahmen bzw. Fusionen. Dies betrifft nicht nur Unternehmen an sich, sondern auch beispielsweise das Zusammenlegen zweier Abteilungen.Outsourcing bzw. Auslagerungen oder auch Global Sourcing.Kostenreduzierung (hier: Cost Cutting).Implementierung neuer Systeme, Arbeitsmethoden oder Technologien.Umstrukturierungen (hier: Change Management).Reduktionsberatung.Einkaufs- bzw. Beschaffungsoptimierung.Finanzierungsberatung.Strategieentwicklung und -konzeptionierung sowie anschließende Umsetzung.PR-Beratung.Organisations- bzw. Unternehmensdiagnose.Interim Management.

Im Video: Verena Ambros, Business Consultant

Wie arbeiten Consultants?

Wie sieht der Berufsalltag eines Consultants aus? – Als Consultant, auch bekannt als Unternehmensberater oder Advisor, gehört die Optimierung von Strategien und Strukturen innerhalb eines Unternehmens zu Ihren täglichen Aufgaben. Durch die Prüfung von Prozessen und Systemen finden Sie eine optimale und individuell angepasste Lösung für die Anforderung Ihres Kunden.

  1. Das kann eine schnellere Produktion, ein effizienterer Lieferweg oder die Erschließung eines neuen Marktes sein – Ihre Herausforderungen sind letztlich so unterschiedlich wie Ihre Auftraggeber.
  2. Dabei können Sie sowohl “inhouse” direkt in einem Betrieb in der Consulting-Abteilung beschäftigt werden als auch in einer Unternehmensberatungsfirma tätig sein.

Insbesondere Letzteres erfordert eine große Reisebereitschaft, denn um maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können, müssen Sie zunächst eine Zustandsanalyse vor Ort bei Ihrem Kunden durchführen. Anschließend gilt es, auch den Prozess der Optimierung gemeinsam zu verfolgen und als erster Ansprechpartner jederzeit erreichbar zu sein.

  • Somit bleiben Sie zwar oftmals mehrere Wochen bis Monate an einem Standort, können aber nach Abschluss des Projektes einen Auftrag an ganz anderer Stelle erhalten.
  • Haben Sie die Anstellung in einer Unternehmensberatung oder einem Betrieb erhalten, erwartet Sie ein verantwortungs- und anspruchsvoller Job mit attraktivem Verdienst auf Sie.
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Lange Tage und Arbeitszeiten mit durchschnittlich 55 Stunden pro Woche stellen in dem Consulting-Beruf allerdings keine Seltenheit dar. Hinsichtlich der Geschlechterverteilung lässt sich prognostizieren, dass Sie sich überwiegend in männlicher Gesellschaft befinden werden.

Wie wird man ein Consultant?

Wie werde ich Con­sul­tant ? – Um Consultant zu werden, gibt es unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten. Insbesondere in Deutschland gibt es – anders als in Österreich – theoretisch keine besonderen Voraussetzungen, um als Unternehmensberater tätig zu sein, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und kann als Selbstbezeichnung geführt werden.

Praktisch gesehen ist eine solide Ausbildung (an einer Hochschule) jedoch dringend anzuraten, wenn du im Consulting Karriere machen möchtest. Dafür kommen vor allem wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge an Hochschulen in Frage. Darüber hinaus erwirbst du auch in einem Studium der Rechtswissenschaften, Politikwissenschaften oder im technischen Bereich wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten.

Zusätzlich zu deinem Studium ist Praxiserfahrung unerlässlich. Diese kannst du im Rahmen von Praktika oder im Rahmen einer studienbegleitenden Mitarbeit in einer Unternehmensberatung sammeln. Für das Berufsfeld Consulting stehen dir eine ganze Reihe an umfassenden Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Wer kann Consultant werden?

Berater werden – Eine Ausbildung zum Berater im klassischen Sinne gibt es nicht. Der Titel Berater ist zudem nicht geschützt. Im Prinzip kann sich jeder so nennen. In der Regel bringen Consultants aber ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit. Das Studienfach ist nicht entscheidend.

  1. Vielmehr zählt die Tatsache, dass man mit dem Abschluss vorweisen kann, sich in komplexe Sachverhalte eigenständig einarbeiten zu können.
  2. Wirtschaftswissenschaften: Die Präferenzen der Branche liegen auf einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium.
  3. Auch Ingenieure und Naturwissenschaftler stoßen auf großes Interesse seitens der Arbeitgeber.

Prinzipiell können aber Absolventen jeder Fachrichtung eine Beraterkarriere einschlagen, sofern sie über die nötigen Soft Skills verfügen und die Bereitschaft, sich in komplexe Themen einzuarbeiten, also auch Sozial- und Geisteswissenschaftler, Juristen, Mediziner oder gar Theologen und Musiker.

  • Spezialisierung: Mittlerweile gibt es an deutschen Hochschulen zudem mehrere spezialisierte Studiengänge für angehende Consultants.
  • Zu nennen sind etwa Studiengänge wie Business Consulting, Management Consulting, Business IT Consulting, Data Engineering und Consulting, Logistik-Management und Consulting, Strategisches Management und Consulting oder Technical Consulting und Management.

Speziell im Master-Studium gibt es die Möglichkeit, sich auf das Beratungsgeschäft zu fokussieren. Berufseinstieg: Der klassische Einstieg in die Branche erfolgt in der Regel schon während des Studiums als Praktikant oder in einer studentischen Beratung.

Wie sieht der Alltag eines Consultant aus?

Spannende Projekte, Arbeit im Team, die Weitergabe von Fachwissen und der eigenen persönlichen Erfahrung an andere Unternehmen mit dem Ziel diese dadurch in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen. Genau das beschreibt oftmals die typische Stellenanzeige eines Consultingunternehmens.

Doch was können angehende Berater von ihrem Traumjob wirklich erwarten? Wie sieht der Arbeitsalltag eines Consultants tatsächlich aus? Allein im Jahr 2017 betrug der Umsatz der Consultingbranche laut der Marktstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt 2018″ mehr als 31 Milliarden Euro und damit einer Steigerung von 8,5 % zum Vorjahr ( https://www.bdu.de/newsletter/ausgabe-22018/facts-figures-zum-beratermarkt-consultants-weiter-im-hoehenflug/ ).

Keine Frage, Consultants sind mehr gefragt denn je. Aber auch wenn Beratungsunternehmen sich ständig auf der Suche nach neuen Talenten finden – nicht jeder ist für den Job eines Consultants geeignet.

Ist Consulting schwer?

Fazit – Die Arbeit als Consultant ist keine Frage ein sehr spannender und abwechslungsreicher Beruf, der viele Chancen bietet. Allerdings handelt es sich hierbei auch um eine Tätigkeit bei der 60+ Stunden- Wochen keine Seltenheit sind, eine Work-Life-Balance oftmals nur schwer umsetzbar ist und Stress zum Alltag gehört.

  • Als Berater muss man also sehr belastbar sein und das eigene Privatleben oft hinten anstellen.
  • Wer sich dazu nicht in der Lage sieht, der wird sein Glück über Kurz oder lang wohl eher nicht im Consulting finden.
  • Image: https://pixabay.com/de/photos/papier-geschäft-finanzen-dokument-3213924/ Tipp: Ich habe regelmäßige Webinare – 30 Minuten – mit echten Consultants, welche aus dem Berufsalltag erzählen.

Wenn du Lust hast, kannst du hier mehr Informationen erhalten und sich anmelden, Es ist kostenlos und unverbindlich.

Sind Consultants gefragt?

UMFASSENDE AUFGABEN, ABWECHSLUNGSREICHER ALLTAG – Consultants sind in nahezu allen Branchen gefragt und können unter anderem in der Managementberatung und Personalberatung, in der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung arbeiten, aber auch Prozesse rund um die digitale Transformation begleiten und in gesundheitsbezogenen und naturwissenschaftlichen Bereichen tätig sein.

  • Sie bearbeiten dabei ein breites Portfolio an möglichen Aufgaben: So können sie zum Beispiel Unternehmen beim Change-Management, bei Übernahmen und Fusionen beraten oder ihnen bei der Entwicklung und Implementierung neuer Systeme und Technologien zur Seite stehen.
  • Sie können Organisations- und Unternehmensdiagnosen durchführen, Innovationen anstoßen, bei speziellen Fachthemen beraten und als PR-Berater:in die Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.
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So vielfältig ihre Aufgaben sind, so abwechslungsreich ist auch der Arbeitsalltag, erklärt Oliver Vinsant: „Eigentlich ist jeder Tag anders. Es gibt aber auch gewisse Routinen, wie das tägliche Lesen von Fachzeitschriften und Newslettern und das Erarbeiten eigener Informationen, um immer auf dem neuesten Stand der Marktentwicklung zu sein.” Wenn es die jeweils geltenden Corona-Regeln erlauben, unternimmt er zudem oft Geschäftsreisen, auf denen er sich vor Ort ein eigenes Bild von den Hotelimmobilien macht: „Bei unseren Projekten ist es sehr hilfreich, wenn wir uns zunächst den Standort der Hotelimmobilie anschauen.

  • Wir besichtigen dann die Stadt, sehen uns das Grundstück und die Mikrolage an und prüfen, wie stark der Wettbewerb im direkten Umfeld ist.
  • Wir sprechen mit Wirtschaftsförder:innen, eventuell auch Bürgermeister:innen sowie Destinations-Marketing-Agenturen und erfahren so beispielsweise mehr über die derzeitige und zukünftige Attraktivität des Standortes.

Zudem besuchen wir alle wichtigen Fachkongresse und Veranstaltungen, die für das Netzwerken wichtig sind.” Oliver Vinsant studierte Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (B.A.) an der Hochschule Fresenius in Düsseldorf. Heute arbeitet er als Consultant bei der Hotel Affairs Consulting GmbH und berät dort zahlreiche Kund:innen aus der Hotelbranche.

Welche Arten von Consultants gibt es?

Consulting: Studium, Aufgaben & Bereiche Was macht eigentlich ein ? Wir erklären dir, welche Aufgaben du als Berater im Berufsfeld Consulting hast und was du für den Beruf mitbringen musst. Der Beruf eines Unternehmensberaters ist es, ein Unternehmen mit speziellem Sach- und Fachwissen in Bezug auf ein bestimmtes Thema oder auf eine Problemstellung zu beraten.

Managementberatung (Strategie, Organisation,,,, IT-Beratung (, System-Integration, IT-Service-Provider) (Personal-Recruitment,, Personal Konzepte, Training und Weiterbildung) und

Die meisten Berater sind im tätig. Besonders das IT-Consulting ist jedoch heute zunehmend gefragt, da auf fast jeder Unternehmensebene in jeder Branche technische Beratung benötigt wird. Oft werden Berater auch für fachliche Entscheidungen im Unternehmen hinzugezogen, die die Fachkompetenz eines Spezialisten erfordern.

  1. Dazu gehören zum Beispiel spezielle Ingenieurleistungen oder eine Wirtschaftsprüfung.
  2. Die Berufsbezeichnung des Unternehmensberaters ist in Deutschland nicht offiziell.
  3. Gängig dagegen ist der englische Begriff „Consultant”.
  4. Viele Consultants haben ein allgemeines wirtschaftswissenschaftliches Studium als Grundlage für ihren Einstieg in die Unternehmensberatung gewählt.

Mittlerweile gibt es allerdings auch einige spezifische Studiengänge – viele davon allerdings an privaten Hochschulen. Dort lernst du in den ersten Semestern die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kenntnisse auf internationaler Ebene. Zu deinen Modulen gehören Business Operations, Business Law,, Statistik und Financial Accounting.

Aber auch in fachverwandten Bereichen wie Marketing und Human Resource Management bekommst du einen Einblick. Schlüsselqualifikationen wie Business English stehen ebenso auf deinem Stundenplan. Entscheidest du dich für ein allgemeines BWL-Studium, lernst du zuerst die Grundlagen in Planung, Organisation, Berechnung und Umsetzung von unternehmerischen Entscheidungen.

Im Verlauf deines Studiums spezialisierst du dich dann auf und, Ein grundständiges Studium dauert in der Regel sechs bis acht Semester. Du beendest es mit dem Titel Bachelor of Science (B.Sc.). Das Aufgabengebiet des Unternehmensberaters ist vielfältig – ein spezielles Studium im Consulting ist deshalb nicht unbedingt nötig.

Zwar bieten einige Universitäten spezifische Studiengänge wie Management Consulting oder Unternehmensberatung an, doch dominieren die allgemeinen wirtschaftswissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Qualifikationen unter den, Neben dem klassischen BWL-Studium eignen sich auch Studenten der Informatik,, Mathematik,, und, die wegen der Fachkenntnisse besonders gefragt sind.

Know-how allein reicht für den Beruf als Berater nicht aus. Das Gesamtpaket eines Consultants muss stimmen und dazu gehören auch die Soft Skills:

Kommunikationsstärke, um Unternehmen Lösungsansätze veranschaulichen zu können Empathie bei der Interaktion mit dem Kunden und Verständnis für dessen Bedürfnisse Teamfähigkeit, um in Projektteams optimal mit anderen Consultants und Experten zusammenarbeiten zu können Hohe Leistungsbereitschaft, um den anspruchsvollen Anforderungen der Branche gerecht zu werden Analytisches Denken, um systematisch Lösungen für Problemstellungen erarbeiten zu können

Wie viele Stunden arbeitet man im Consulting?

Arbeitszeiten von 75 Wochenstunden sind für High Potentials normal – “Der Tag hat 24 Stunden und zur Not nehmen wir noch die Nacht dazu!” lautet eine gern zitierte Beraterweisheit. Tatsächlich sind Arbeitstage mit 10 bis 12, sogar 14 Stunden im Consulting, aber auch in anderen typischen Hochkaräter-Branchen wie dem Investmentbanking oder in den Großkanzleien eher die Regel als die Ausnahme.

Was ist ein Consultant auf Deutsch?

Berater, Konsulent (österr., schweiz.), Ratgeber, Unternehmensberater, Vermittler. Beispiele:

Wie viel kostet ein Consultant?

Update: BDU-Honorar-Studie 2016 – Neue Honorar-Studie des BDU ermittelt: Die Tagessätze, die Unternehmensberater bei ihren Auftraggebern abrechnen, sind im Vergleich der Jahre 2015 und 2016 um durchschnittlich 1,3 Prozent gestiegen. Auch für 2017 gehen die Consultants von einer Steigerung in ähnlicher Höhe aus.

  1. Die in Rechnung gestellten Tagessätze differenzieren je nach Auftragsgröße, Spezialisierung, Komplexität oder strategischer Bedeutung der Projekte und steigen je nach Unternehmensgröße und Hierarchieebene.
  2. Die Bandbreite der Honorare ist daher insgesamt sehr groß.
  3. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz beispielsweise für den Einsatz eines Projektleiters (Hierarchiestufe Manager und Senior Manager) über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro.
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Die vergleichbaren Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro. Je nach Projektsituation können sie in allen Beratungssegmenten auch deutlich höher liegen. Die Honorarhöhe differenziert nach Auftragsgröße, Spezialisierung, Komplexität oder strategischer Bedeutung der Projekte Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „ Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016 “, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) jüngst veröffentlicht hat.

  • BDU-Präsident Ralf Strehlau sieht in den Studienergebnissen einen klaren Beleg für die positive Branchensituation.
  • Unternehmen suchen die Unterstützung durch Unternehmensberater in herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten.
  • Gleichzeitig sind sie bereit, leicht höhere Honorare zu akzeptieren.” Beim Einsatz eines Beraters (Hierarchiestufe Consultant und Senior Consultant) in der Strategieberatung liegt die Tagessatz-Spanne über alle Größenklassen hinweg zwischen 825 Euro und 1.975 Euro.

In der IT-Beratung reicht die Bandbreite von 750 bis 1.350 Euro, wenn Unternehmen externe Spezialisten auf der Consultant/Senior Consultant-Ebene einsetzen wollen.

Wie lange arbeitet ein Consultant?

Tatsächliche und vertraglich vereinbarte Arbeitszeit: Große Unterschiede – In den Arbeitsverträgen der meisten befragten Berater sind 40 Wochenstunden vereinbart oder geringfügig weniger. Sehr selten sind auch Verträge mit 35 Wochenstunden. Ein Großteil der Consultants (86 Prozent) arbeitet allerdings über die vertragliche Arbeitszeit hinaus und dies mitunter in sehr erheblichem Ausmaß. Abbildung 2: Mehrarbeit für Berater in Vollzeitstellen (n=413; ¹ Überstunden pro Woche auf Basis der vertraglichen Wochenarbeitszeit; * Fallzahlen unter 30)

Was verdient ein Consultant in Deutschland?

Was verdient ein/e Consultant? Das durchschnittliche Gehalt von Consultants liegt bei 5.050 Euro brutto im Monat. Bei einer Arbeitszeit von 40 Stunden die Woche beträgt ihr Stundenlohn 29,10 Euro brutto.

Warum wollen Sie Consultant werden?

1. Schneller geht es nicht: Steile Lernkurve – Kaum eine Branche ist so dynamisch, schnelllebig und bietet Berufseinsteigern steilere Lernkurven als die Unternehmensberatung, Du begleitest von Anfang dein Team bei der zielgerichteten Abwicklung interessanter Projekte.

Wie viel reist ein Consultant?

Karrierestufe

Karrierestufe Median (ohne PV) Median (mit PV)
Consultant 52.000 € 57.000 €
Senior-Consultant 65.000 € 75.000 €
Manager/Senior Manager/Associate Partner 83.000 € 90.000 €
Partner/Principal (Inhaber/Geschäftsführer) 120.000 €

Was sind die besten Consulting Firmen?

Squeaker. net-Ranking: Bewerbungsabsicht im Consulting

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Wie stressig ist Consulting?

“Unternehmensberater verdienen sich schon in jungen Jahren dumm und dämlich, sind aber nach spätestens fünf Jahren ausgebrannt.” –

Christian Gebhardt: Arbeitspensum und Leistungsdruck sind schon sehr hoch. Viel Arbeit bedeutet jedoch nicht unbedingt Stress. Mich persönlich erfüllt es zum Beispiel, auf einem so hohen Niveau mit immer neuen motivierten Menschen zusammenzuarbeiten und in kurzer Zeit sehr viel zu schaffen. Wenn es stressig wird, ist das für mich eher ein Signal, dass ein Projekt nicht ganz rundläuft, weil etwa die Strukturen nicht stimmen oder die Leute nicht an einem Strang ziehen. Lara Wibbe: Leistung ist in der Beratung schon sehr wichtig, aber für mich ist die Arbeit im Team auch sehr motivierend. Größeren Druck als während des Studiums verspüre ich eigentlich nicht. Ich genieße es eher, gefordert zu werden und schnell dazulernen zu dürfen. Dass man als Einsteiger für die Leistung, die man erbringt, gut bezahlt wird, stimmt sicherlich. Verheizt wird aber niemand. Christian Gebhardt: Für mich hatte der Einstieg als Berater durchaus auch finanzielle Gründe. Mit einem befristeten Job an der Uni hätte ich meine Familie nur schwer ernähren können. Allerdings wird man es mit Geld als einziger Motivation für diesen Job kaum weit bringen. Und außerdem verdient man mit den meisten vergleichbaren Jobs in Industrie und Wirtschaft inzwischen genauso gut.

Ist es schwierig Consultant zu werden?

Fazit – Die Arbeit als Consultant ist keine Frage ein sehr spannender und abwechslungsreicher Beruf, der viele Chancen bietet. Allerdings handelt es sich hierbei auch um eine Tätigkeit bei der 60+ Stunden- Wochen keine Seltenheit sind, eine Work-Life-Balance oftmals nur schwer umsetzbar ist und Stress zum Alltag gehört.

  • Als Berater muss man also sehr belastbar sein und das eigene Privatleben oft hinten anstellen.
  • Wer sich dazu nicht in der Lage sieht, der wird sein Glück über Kurz oder lang wohl eher nicht im Consulting finden.
  • Image: https://pixabay.com/de/photos/papier-geschäft-finanzen-dokument-3213924/ Tipp: Ich habe regelmäßige Webinare – 30 Minuten – mit echten Consultants, welche aus dem Berufsalltag erzählen.

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