Was Macht Ein Freelancer?

Was Macht Ein Freelancer
Der Begriff Freelancer stammt aus dem Englischen und heißt übersetzt „freier Mitarbeiter”. Er steht für freiberuflich Tätige – sprich für Personen, die Aufträge von verschiedenen Kundenunternehmen erhalten, aber auf eigene Rechnung tätig sind. Diese Personen sind in keinem normalen Arbeitnehmerverhältnis beschäftigt und nicht weisungsgebunden, da sie nicht in das Unternehmen des Auftraggebers eingegliedert sind.

Was muss man als Freelancer machen?

Was Freelancer beachten sollten – Bei den Banken, beispielsweise bei der Kontoeröffnung und der Kreditvergabe, gelten Freelancer als Selbstständige. Freelancer müssen sich registrieren, sie benötigen eine Steuernummer vom Finanzamt, um offiziell zur Ausübung ihrer Tätigkeit berechtigt zu sein.

Wie viel verdient man als Freelancer?

In Ihrem Traumjob als Freelancer können Sie voraussichtlich bis zu 59.000 € verdienen. Sie können aber mit einem Gehalt von mindestens 41.600 € rechnen. Das Durchschnittsgehalt liegt bei 48.800 €.

Was darf ein Freelancer nicht?

Die 5 wichtigsten Do´s and Don´ts im Freelancer-Vertrag

Als Freelancer arbeitest du in unterschiedlichen Projekten für verschiedene Kunden.Ein im Vorfeld geschlossener, schriftlicher Vertrag bildet eine wichtige Grundlage für die reibungslose Zusammenarbeit, damit es am Ende nicht zu unschönen Auseinandersetzungen mit dem Kunden kommt.In diesem Beitrag möchten wir auf die wichtigsten Punkte eingehen, die dein Freelancer-Vertrag in jedem Fall enthalten sollte – und auch darauf, was darin definitiv nicht festgelegt werden darf. Bitte beachte:

Dieser Beitrag basiert auf unserem Fachwissen und unserer Erfahrung als Vermittler von Freelancern. Wir haben uns selbstverständlich umfangreich und intensiv mit den gesetzlichen Vorgaben zu diesem Thema beschäftigt, können aber keine rechtsverbindlichen Auskünfte erteilen, da wir keine Juristen oder Steuerberater sind.

Ganz generell gilt für Freiberufler und Selbstständige folgender Grundsatz : Im Rahmen einer projektbezogenen freien Mitarbeit darf keine arbeitnehmerähnliche Einbindung des Freelancers im auftraggebenden Unternehmen vorliegen. Es dürfen also keine Indikatoren für eine abhängige Beschäftigung vorhanden sein.

Das bedeutet, dass ein Freelancer stets als solcher erkennbar bleiben muss und damit von jeglichen Rechten und Pflichten eines festangestellten Arbeitnehmers unberührt bleibt. Hierzu zählt beispielsweise die Zuteilung eines festen Arbeitsplatzes im Büro ebenso wie Vergünstigungen in der örtlichen Kantine – für einen Freelancer dürfen derartige Regelungen nicht existieren.

Hintergrund ist die klare und unmissverständliche Abgrenzung von einem arbeitnehmerähnlichen Arbeitsverhältnis, um nicht als scheinselbstständig eingestuft zu werden. Im Umkehrschluss erhält ein Freelancer aber natürlich auch viele Freiheiten, die ein Festangestellter nicht für sich beanspruchen kann.Bei der Beauftragung eines Freelancers ist grundsätzlich zwischen zwei Vertragsarten zu unterscheiden: Werkvertrag oder (freier) Dienstvertrag,

Vereinfacht ausgedrückt regelt ein Werkvertrag, dass ein zuvor vereinbartes Werk (beispielsweise ein Kunstobjekt oder auch ein Softwareprogramm) vom Freelancer erstellt wird und im Gegenzug vom Auftraggeber zu bezahlen ist. Entscheidend dabei ist, dass der Ersteller die mängelfreie Ablieferung des Werks garantiert und somit den Erfolg des Ergebnisses seiner Arbeit schuldet.

  1. Im Gegensatz dazu wird mit einem freien Dienstvertrag eine Arbeitsleistung des Freelancers vereinbart, die jedoch nicht an ein bestimmtes Ergebnis oder Erfolg gebunden ist.
  2. Ein Beispiel hierfür wäre die Übernahme eines Mandats durch einen Rechtsanwalt.
  3. Der Anwalt verpflichtet sich, seine Dienstleistung (die Verteidigung seines Mandanten) zu erbringen, garantiert jedoch kein festgelegtes Ergebnis wie den Gewinn des Prozesses.

Ein Arbeitsvertrag stellt im Übrigen eine Spezialform des Dienstvertrags dar und beinhaltet zusätzliche Regelungen wie die Weisungsgebundenheit (mehr dazu in Abschnitt 2). Da im Digital-Business überwiegend freie Dienstverträge abgeschlossen werden, legen wir den nachfolgenden Tipps diese Vertragsart zu Grunde.

Wer darf Freelancer werden?

Was zählt zu den Freien Berufen? Freiberufler werden als. – Freiberufler üben wissenschaftliche, künstlerische, erzieherische oder schriftstellerische Tätigkeiten aus, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Als Freie Berufe zählen gemäß § 18 Einkommensteuergesetz und § 1 des Gesetzes über Partnerschaftsgesellschaften:

Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Hebammen, Heilmasseure, Diplom- Psychologen können Freiberufler werden Mitglieder der Rechtsanwaltskammern, Patentanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratende Volks- und Betriebswirte sind Freiberufler vereidigten Buchprüfer (vereidigte Buchrevisoren), Steuerbevollmächtigten gehören zu den Freien Berufen Freiberufler sind Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Lotsen, hauptberufliche Sachverständige Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer und ähnliche Berufe sowie Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller, Lehrer und Erzieher können Freiberufler werden

Diese Liste der Freien Berufe ist jedoch nicht abschließend. Zusätzlich gibt es eine Reihe weiterer, neuer und ähnlicher Berufe, wie beispielsweise Designer, EDV-Berater, Musiker oder Web-Designer, die auch den Status Freiberufler erhalten können. Die Festlegung ob Sie Freiberufler werden, erfolgt stets durch das Finanzamt.

Was kostet ein Freelancer pro Stunde?

Was verdienen Freelancer:innen? – Laut der Projektbörse und Personalplattform freelancermap beträgt der durchschnittliche Stundensatz von Freelancer:innen oder Freiberufler:innen im D-A-CH-Raum aktuell etwa 96 € netto, Legt man einen Arbeitstag von acht Stunden zugrunde, ergibt das einen Tagessatz von rund 770 € netto,

Wann lohnt sich Freelancer?

Fazit: Selbstständigkeit lohnt sich – Neue Technologien, Teams, Städte und Auftraggeber das Freelancing Leben im ist agil. Das fördert die Produktivität, Motivation, Soft Skills, Karriere und Kreativität der Selbstständigen. Und die Unternehmen profitieren von dem Anschub an Fähigkeiten, den sie sich in ihr Team einkaufen können, wenn sie es für ihr Projekt am meisten brauchen. Als Junior Online Marketing Managerin und duale Studentin an der IU in München, ist sie die treibende Kraft hinter unserer Social Media Präsenz. Ihr absoluter Lieblings-Schwerpunkt bei der Arbeit ist das Sponsoring, da es eine spannende Mischung aus Action, Events und strategischem Denken ist. In ihrer Freizeit macht sie gerne Sport und reist, um neue Orte auf der Welt zu entdecken.

Welche Steuern muss ich als Freelancer zahlen?

Wie hoch ist die Einkommenssteuer für Freiberufler? – Fällig wird die Einkommenssteuer jenseits des jährlichen Grundfreibetrages (10.347 Euro im Jahr 2022). Dieser Grundfreibetrag steigt in der Regel jedes Jahr leicht an. Steuern müssen auf den Gewinn gezahlt werden, der sich aus der Einnahme-Überschuss-Rechnung ergibt (dazu weiter unter mehr).

Wie viele Stunden darf ein Freelancer arbeiten?

Nach §3 Arbeitszeitgestetz (ArbZG) darf die maximale Arbeitszeit zehn Stunden pro Tag nicht überschreiten. Das bedeutet: Wenn ihr acht Stunden in eurem Hauptjob arbeitet, dürftet ihr theoretisch nur noch höchstens zwei Stunden für eure freiberufliche Nebentätigkeit aufbringen.

Was ist der Unterschied zwischen Freiberufler und Freelancer?

Unterschied zum Freiberufler – Bei der Bezeichnung Freiberufler handelt es sich um ganz bestimmte Berufe (Art der Tätigkeit) und nicht um ein Beschäftigungsverhältnis. Freelancer sind hingegen freiberuflich tätige Personen, die auf Grundlage von verschiedenen Verträgen in einer Art Dienstverhältnis stehen.

Freelancer sind nicht auf eine bestimmte Berufsgruppe beschränkt, aber sind oft in der IT, Werbung und Consulting zu finden. Demnach übernehmen sie häufig Tätigkeiten eines Entwicklers oder Ingenieurs. Hingegen ist der Begriff Freiberufler eine Sammelbezeichnung für bestimmte, meist wissenschaftliche und künstlerische Berufe wie zum Beispiel Steuerberater, Rechtsanwälte, Journalisten, Psychologen, Ärzte oder Architekten, die nicht gewerbescheinpflichtig sind.

Sie können als freie Mitarbeiter tätig sein. Der Begriff Freelancer sagt nichts über den ausgeübten Beruf aus. Freiberufler können als Freelancer arbeiten, doch Freelancer müssen nicht unbedingt eine freiberufliche Tätigkeit ausüben.

See also:  Was Macht Alkohol Mit Dem Gehirn?

Was sind Freiberufler Beispiele?

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Freiberuflern – Wie definiert man Freiberufler? Gemäß § 18 Abs.1 Nr.1 Einkommensteuergesetz üben Freiberufler eine wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit selbstständig aus.

  • Voraussetzung dafür ist eine besondere berufliche Qualifikation, schöpferische Begabung oder fachliche Eignung.
  • Ein Selbstständiger kann auch dann Freiberufler sein, wenn er seine Aufgaben mit Unterstützung fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte erledigt – vorausgesetzt, er besitzt die erforderlichen Fachkenntnisse, um seine Angestellten oder Mitarbeiter anzuleiten.

Ist freiberuflich gleich selbstständig? Ein Selbstständiger muss nicht zwingend als Freiberufler tätig sein. Er kann auch Gewerbetreibender sein. Hier macht das Tätigkeitsfeld den Unterschied. Gewerbetreibende stellen Produkte her oder handeln mit ihnen.

Freie Berufe sind deutlich enger gefasst. Das Finanzamt zieht meist einen entsprechenden Katalog zu Rate, um einzuordnen, ob ein Existenzgründer als Freiberufler eingestuft werden darf. Was fällt unter die Freien Berufe? Zu den „freien Berufen” zählen laut Freiberufler-Definition in erster Linie wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische und erzieherische Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen.

Die Abgrenzung gegenüber gewerblichen Tätigkeiten ist nicht immer einfach. Das Team von Guhr Steuerberatung unterstützt Sie bei der Entscheidung für oder gegen eine freiberufliche Tätigkeit sowie bei allen steuerlichen Angelegenheiten. Was sind Freiberufler-Beispiele? Freiberufler können in unterschiedlichen Branchen und Berufsfeldern tätig sein.

Journalisten, Schriftsteller, Fotografen, Übersetzer oder Lektoren sind ebenso Freiberufler wie Gutachter, Sachverständige, Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater. Weitere Beispiele für Freiberufler sind Ärzte, Tierärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten, Masseure und Heilpraktiker. Auch Ingenieure und Architekten können freiberuflich tätig sein.

Rechtsanwälte und Notare sowie Dozenten und Lehrer, die auf Honorarbasis arbeiten, stuft das Finanzamt als Freiberufler ein.

Wie viel darf man als Freelancer steuerfrei verdienen?

Steuern für Freiberufler/Selbstständige Während bei abhängig Beschäftigten (Angestellten) der Arbeitgeber mit der Einkommenszahlung Steuern und Sozialabgaben abführt, muss der Selbstständige selber Steuern abführen. Der nachfolgende Text beschreibt ausschließlich die Art der Abgabe, die ein Selbstständiger kennen muss.

Er dient nicht als Steuerberatung. Für eine Steuerberatung wenden Sie sich bitte an eine*n Steuerberater*in. Deren/Dessen Honorar können Sie übrigens absetzen, soviel sei verraten. Einkommenssteuer Selbstständige unterliegen, wie Arbeitnehmer, der Einkommenssteuerpflicht. Die Einkommenssteuer ist gekoppelt an die Höhe des Einkommens.

Das Einkommen entspricht dem Gewinn, der verbleibt, wenn man die Kosten vom Umsatz abzieht. Desto höher der Gewinn, desto höher fällt der Steuertarif aus (progressiver Tarif) aus. Bis zu einem Einkommen von 10.908 Euro bleibt das Einkommen für ein Kalenderjahr steuerfrei (2022).

Zu versteuerndes Einkommen Einkommenssteuertarif
Bis 10.908 Euro (Grundfreibetrag) 0 Prozent
Von 10.909 Euro bis 15.999 Euro 14 Prozent
Von 16.000 Euro bis 62.809 Euro Individuell ansteigend von 15 bis 41 Prozent
Von 62.810 Euro bis 277.825 Euro 42 Prozent
Ab 277.826 Euro 45 Prozent

Umsatzsteuer Bitte beachten Sie die Sonderregelungen in den Corona-Steuerhilfegesetzen. (Diese finden Sie ) Die Umsatzsteuer oder auch Mehrwertsteuer wird auf fast alle Waren und Dienstleistungen in Deutschland erhoben. Der Regelsatz für inländische Umsätze liegt in Deutschland bei 19 Prozent, der ermäßigte Satz für Bücher und die Mehrzahl der Lebensmittel bei 7 Prozent.

Bei der Rechnungserstellung berechnet der Freiberufler für seinen Leistungen zusätzliche 19 Prozent auf den Rechnungsbeitrag. Diesen Betrag führt er als ausgewiesene Umsatzsteuer an das Finanzamt ab. Bei der Abführung unterscheidet man die Soll- und die Ist-Versteuerung. Bei der Soll-Versteuerung muss der Freiberufler mit der anstehenden Umsatzsteuer-Voranmeldung die Umsatzsteuer für die aktuell erstellten Rechnungen abführen – auch wenn der Kunde erst später zahlt.

Bei der Ist-Versteuerung zahlt der Freiberufler die Umsatzsteuer, wenn der Rechnungsbetrag bezahlt wurde. Hierdurch wird die Liquidität des Freiberuflers geschont.

Vorsteuer Die Vorsteuer errechnet sich aus der gezahlten Umsatzsteuer, die der Freiberufler im Rahmen seiner Selbstständigkeit für Ausgaben getätigt hat.Beispiel:

Der Freiberufler kauft einen neuen Drucker für sein Büro. Diesen benötigt er zur Erstellung von Unterrichtsmaterial. Die Rechnung beinhaltet den Nettopreis in Höhe von 50 Euro zzgl.9,50 Euro Umsatzsteuer. Diese 9,50 Euro kann er mit der an das Finanzamt abzuführenden Umsatzsteuer aus Einnahmen verrechnen.

Wenn er einem Kunden eine Rechnung ebenfalls in Höhe von 40 Euro zzgl.7,60 Euro gestellt hat, zahlt er die Differenz in Höhe von 1,90 Euro Umsatzsteuer an das Finanzamt. Steuervorauszahlung Nach der Gewerbeanmeldung erhält der Freiberufler einen Fragebogen vom Finanzamt. Hier soll er sein prognostiziertes Einkommen angeben.

Entsprechend der Angaben zahlt der Freiberufler unterjährig Steuern in Form von Abschlagszahlungen an das Finanzamt. Damit umgeht der Freiberufler die Gefahr einer zu hohen Nachzahlung am Jahresende. Die geschätzte Steuervorauszahlung richtet sich an vorangegangene Steuerbescheide oder an erwartete Einnahmen.

  1. Eine Vorauszahlung wird ab einer Höhe von mindestens 400 Euro im Kalenderjahr und einer Zahlung für einen Vorauszahlungstermin von mindestens 100 Euro festgesetzt.
  2. Das Finanzamt schickt unter Vorbehalt der Nachprüfung einen Bescheid zur Vorauszahlung.
  3. Die Höhe kann bei Bedarf angepasst werden.
  4. Die tatsächliche Steuerschuld wird mit der jährlichen Steuererklärung ermittelt.

Zuviel gezahlte Steuern werden erstattet. Nachzahlungen sind innerhalb eines Monats nach Erhalt des Steuerbescheides zu leisten. Folgende Stichtage sind für die Einkommensteuer quartalsweise zu beachten:

10. März10. Juni10. September10. Dezember

Umsatzsteuer-Voranmeldung Der Freiberufler hat eine Umsatzsteuer-Voranmeldung für das Finanzamt durchzuführen. Diese ist immer am 10. nach Ablauf des festgelegten Voranmeldezeitraum vorzunehmen. Der Rhythmus ist abhängig von der Höhe der Steuerschuld.

Höhe der Steuerschuld im vorangegangenen Kalenderjahr Voranmeldezeitraum
Über 7.500 Euro Monatlich
Zwischen 1.001 und 7.500 Euro Quartalsweise
Unter 1.000 Euro Einmal im Jahr

Mit der Jahresabrechnung prüft das Finanzamt, wie hoch die Steuerschuld ist und ob der korrekte Umsatzsteuerbetrag abgeführt wurde. Entsprechend müssen Freiberufler mit einer Nachzahlung oder einer Rückerstattung rechnen. Steuererklärung Für die Steuererklärung muss der Freiberufler seinen Gewinn ermitteln.

Hierzu gibt es verschiedenen Methoden. Die Einnahme-Überschuss-Rechnung ist eine einfache Variante, die von allen Unternehmen, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, genutzt werden kann. Nach Art der Einnahme und Ausgabe, zum Beispiel Betriebskosten oder Firmenwagen, werden in einem Journal die Beträge summiert.

Für jeden Monat wird ein Journal erstellt. Die Werte der einzelnen Kategorien sind auf den Vordruck des Finanzamtes zu übertragen und der Steuererklärung beigefügt, wenn der Gewinn 17.500 Euro übersteigt. Die Beträge werden als Nettobeträge ausgewiesen, ohne Umsatz- bzw.

Vorsteuer. Zum Schluss noch ein paar Steuertipps Wie kann man als Freiberufler Steuern sparen? Man schmälert seinen Gewinn. Dies macht man, indem man alle mit der freiberuflichen Tätigkeit verbundenen Ausgaben abzieht. Hierzu zählen die Miete für das Büro, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen oder Beiträge zur privaten Altersversorgung, und noch vieles mehr.

Welche Ausgaben im einzelnen wie und in welcher Höhe angerechnet werden können, sagt Ihnen ein Steuerberater. Diese Steuern zahlt der Freiberufler nicht: Gewerbesteuer Die Gewerbesteuer gilt für alle Personen, die als Unternehmer ein Gewerbe betreiben, egal ob es sich um Handel, Handwerk, Industrie oder Dienstleistungen handelt.

See also:  Was Macht Natascha Kampusch Heute?

Ausgenommen sind von der Gewerbesteuer Freiberufler. Der Freiberufler ist in § 1 des Abs.2 definiert: „Die Freien Berufe haben im allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt.

Ausübung eines Freien Berufs im Sinne dieses Gesetzes ist die selbständige Berufstätigkeit der Journalisten, und ähnlicher Berufe sowie der Wissenschaftler, Künstler, Schriftsteller, Lehrer und Erzieher.” Freiberufler unterscheiden sich u.a. in folglich in vom Gewerbetreibenden dadurch, dass er

kein Gewerbe anmeldet,keine Gewerbesteuer zahlt,keine doppelte Buchführung macht, sondern eine einfache Einnahme-Überschuss-Rechnung reicht.

Freiberufler, die auch Einkünfte aus einer gewerblichen Tätigkeit erzielen, sollten sich fachkundige Hilfe bei Steuerberatern oder dem Finanzamt holen, um eine Abgrenzung der Tätigkeiten zu definieren und mögliche Freibeträge zu erfragen. Körperschaftssteuer Die Körperschaftssteuer gilt für Kapitalgesellschaften, wie GmbH, UG, Ltd.

Wie verdienen Freelancer Ihr Geld?

Häufige Fragen (FAQ) zum Geld verdienen als Freelancer – Was ist ein Freelancer? Ein Freelancer ist ein freier Mitarbeiter, der von einem Arbeitgeber oder von mehreren Arbeitgebern Aufträge erhält. Er ist nicht Teil eines Unternehmens, also besitzt er auch keinen Arbeitnehmervertrag.

Wie viel verdient man als Freelancer? Viele Freelancer fordern 50, 85 oder auch 100 Euro pro Stunde, dabei hängt die Höhe des Honorars von der jeweiligen Branche ab. Allerdings solltest du niemals gerade Beträge verwenden, denn das verleitet die Kunden zum Handeln. Wer hingegen einen krummen Betrag wie 65,76 Euro pro Stunde verlangt, wirkt professioneller und muss weniger diskutieren.

Wie kann ich als freier Autor Geld verdienen? Wer als Freelancer Geld verdienen möchte, kann als freier Autor Auftragstexte für Kunden übernehmen. Zum Beispiel Werbe- oder Produkt-Texte. Solche Aufträge sind vor allem in Werbe- oder Marketingagenturen zu finden, die verschiedene Tätigkeiten auslagern und dafür Freelancer engagieren.

Warum verdienen Freelancer so viel Geld?

Warum der Stundensatz von Freelancern sich nicht mit Angestellten vergleichen lässt – Oft neigen Unternehmen dazu, die von Freelancern aufgerufenen Stundensätze mit dem Gehalt ihrer Angestellten zu vergleichen. Ein solcher Vergleich ist jedoch nur bedingt sinnvoll.

  1. Schließlich unterscheiden sich nicht nur die Kompetenzen, sondern auch die Arbeitsweisen stark voneinander.
  2. Freelancer stellen ausschließlich ihre geleisteten Stunden für ihre Kunden und Kundinnen in Rechnung – welche Arbeiten in dieser Zeit ausgeführt wurden, wird dabei entsprechend aufgeführt.
  3. Auf der anderen Seite werden Angestellte monatlich mit einem Fixgehalt bezahlt.

Arbeitgeber bezahlen Angestellte nicht nur für ihre tatsächlich geleistete Arbeit, sondern für ihre Anwesenheit. Ein weiterer Grund für die hoch erscheinenden Stundensätze von Freelancern, sind die Kosten, die diese wiederum einkalkulieren müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

  • Im Gegensatz zu Angestellten haben sie keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub oder Krankheitstage und müssen die vollen Kosten für Kranken- und Rentenversicherung von ihrem Verdienst zahlen – sonstige Arbeitsausfälle wie zum Beispiel Projektlücken müssen Freelancer ebenfalls ausgleichen.
  • Sie müssen zeitliche Puffer für ihre Organisation, Buchhaltung und weitere unbezahlte Aufgaben einkalkulieren, um ihre Kosten decken zu können.

Es gibt demnach zahlreiche Faktoren, die den Stundensatz von Freelancern beeinflussen und ihre Situation deutlich von Angestellten abheben.

Was bleibt als Freelancer übrig?

Ergebnis dieses Artikels – Dieses Zahlenspiel beinhaltet keine steuerlich 100% korrekten Kalkulationen oder immer zutreffende Vorgaben (z.B. fehlen die 1% Regelung für Fahrzeuge und die Verpflegungspauschale), sondern ist lediglich ein einfaches Beispiel.

  • Jedoch könnt ihr dieser Rechnung klar entnehmen, dass die offensichtlich hohen Einnahmen eines Freelancers unmittelbar auch mit hohen Ausgaben verbunden sind, die ein Festangestellter eben nicht hat.
  • Im Ergebnis folgt, dass ein Freelancer zwei Mal so viel Nettoumsatz machen muss, wie ein vergleichbarer Angestellter brutto verdient, um überhaupt mit ihm mithalten zu können.

An dieser Stelle sei noch erwähnt: Die wenigsten Freelancer leisten sich jährlich 30 Tage Urlaub und viele von ihnen noch nicht einmal 15 Tage. Wenn also in Zukunft ein Festangestellter zu dir als Selbständiger kommt und behauptet, dein Tagessatz in Höhe von 1.142,40 EUR brutto sei doch wirklich sehr komfortabel, dann kannst du ihm Folgendes mitteilen:

  1. Von dem Tagessatz müssen die gesetzlichen MwSt und 20 % Marge für den Projektvermittler subtrahiert werden, um den Netto-Tagessatz in Höhe von 800,00 EUR zu ermitteln
  2. Bei einem jährlichen Netto-Umsatz eines Freelancers von 200.000,00 EUR bleiben dem Freelancer nur gute 5.000,00 EUR pro Monat um das Leben zu finanzieren. (Rechnung ohne Urlaub, Krankheit, Projektleerlauf)
  3. Urlaub ist Luxus für einen Freelancer. Urlaubstage müssen von den 250 Arbeitstagen pro Jahr abgezogen werden und vermindern die jährlichen Netto-Einnahmen, aber auch die anfallenden Kosten.
  4. Mit dem Gehaltseingang auf dem Konto eines Festangestellten sind alle Abgaben abgegolten, Der Zahlungseingang auf das Konto eines Freelancers gehört nur zu knapp einem Drittel Der übrigbleibende Löwenanteil von mehr als Zweidrittel muss für Rücklagen und Zahlungen an das Finanzamt sowie für die Zahlung der Fixkosten verwendet werden. Mal ganz abgesehen von dem damit verbundenen Zeitaufwand
  5. Der Faktor für das Verhältnis des Festangestellten Jahresbruttolohn (106.500,00 EUR) zum Jahresnettoumsatz eines Selbständigen (200.000,00 EUR) ist mit zwei zu bewerten.
  6. Bei Anwendung von Urlaubszeiten, Krankheit und Projektleerlauf können im Schnitt ca.50 Arbeitstage pro Jahr abgezogen werden. Obgleich ich persönlich mit deutlich weniger im Jahr im Schnitt rechne, jedoch besagt das die Statistik und die Vergleichbarkeit.
  7. Bei jährlichen Netto Einnahmen von 160.000,00 EUR ist es wenig ratsam, derart hohe Ausgaben zu haben. Ein KFZ für 60.000,00 EUR und weitere hohe Ausgaben sollten in diesem Fall nicht vorkommen.

Melde Dich jetzt beim Newsletter des IT Freelancer Magazins an, um keinen Beitrag in dieser Kolumne und wichtige Branchennews zu verpassen: : Kolumne über das Leben eines IT Freelancers

See also:  Was Macht Eine Familie Aus?

Wie viele Stunden als Freelancer?

Kalkulation des Stundensatzes als Freelancer – Deswegen kalkulieren wir zur besseren Orientierung hier gemeinsam einen Stundensatz. Du kannst bei deiner eigenen Planung die gleichen Schritte durchgehen und deine eigenen Zahlen berücksichtigen. Als Kalkulationsbasis nehmen wir den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde (entspricht bei einer 40-Stunden-Woche 1.473,33 Euro/Monat ) und das aktuelle Durchschnittsgehalt der Deutschen.

Laut dem statistischen Bundesamt (Destatis) verdienen vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Dienstleistungsbereich 3.970,00 Euro pro Monat (2. Quartal 2016). Quelle: Fachserie 16 Reihe 2.1 Das wären bei 30 Tagen à 8 Stunden 16,54 Euro pro Stunde. Doch das ist, wie wir alle wissen, kein angemessener Stundensatz für Selbständige.

Du arbeitest nicht jeden Tag (hoffen wir!). Auch wenn du vielleicht zu Beginn deiner Selbständigkeit auch mal am Wochenende arbeitest und keinen Urlaub machst, so solltest du diese freien Zeiten in deiner Kalkulation unbedingt berücksichtigen. Ansonsten müsstest du auch später, bei guter Auftragslage, jedes Wochenende ohne Urlaub durcharbeiten.

Ein Kalenderjahr hat 365 Tage, was etwa 52 Wochen entspricht. Es gibt also 52 Samstage und 52 Sonntage, an denen nicht gearbeitet wird. Dazu kommen je nach Bundesland und Jahr noch 9 bis 16 Feiertage. Das Jahr hat also nur 248 Arbeitstage (bei 13 Feiertagen). Angestellte haben zudem 25 bis 30 Tage bezahlten Urlaub, den Freiberufler auch in ihrer Arbeitszeit erwirtschaften müssen (Wir rechnen mit 28 Tagen).

Außerdem bekommen Arbeitnehmer auch die Tage bezahlt, in denen sie krank im Bett liegen und nicht arbeiten können. Auch das ist bei Selbständigen in der Regel nicht der Fall. Laut dem statistischen Bundesamt beträgt der Krankenstand zurzeit 10,0 Arbeitstage pro Jahr ( 2015, Quelle: destatis ).

Aus- und Weiterbildungstage bekommt ein Angestellter normalerweise auch bezahlt. Wir möchten in diesem Schritt noch gar nicht darauf eingehen, dass Selbständige auch die Kosten der Weiterbildung aus eigener Tasche bezahlen müssen. Es geht uns zunächst einmal nur um den Verdienstausfall an den Fortbildungstagen.

Wir rechnen in unserem Beispiel also mit 5 Fortbildungstagen pro Jahr. Effektiv gearbeitet wird also nur an 205 Tagen pro Jahr (17,08 Tage/Monat) Das Durchschnittsgehalt von 3.970,00 Euro wird also an 17,08 Tagen verdient. Wir kommen so auf einen durchschnittlichen Stundensatz von Angestellten von 29,05 Euro (3.970,00 Euro : 136,64 Stunden).

Kategorie Anzahl Tage/Stunden
Kalendertage 365 Tage
Wochenende 104 Tage
Feiertage (9-16) 13 Tage
Urlaub (25-30) 28 Tage
Krankheit 10 Tage
Aus- & Weiterbildung 5 Tage
Arbeitstage/Jahr 205 Tage
Arbeitstage/Monat 17,08 Tage
Arbeitsstunden/Monat 136,64 Stunden

Zwischenstand:

Mindestlohn: 10,78 Euro/StundeDurchschnittsgehalt: 29,05 Euro/Stunde

Was bleibt als Freelancer übrig?

Ergebnis dieses Artikels – Dieses Zahlenspiel beinhaltet keine steuerlich 100% korrekten Kalkulationen oder immer zutreffende Vorgaben (z.B. fehlen die 1% Regelung für Fahrzeuge und die Verpflegungspauschale), sondern ist lediglich ein einfaches Beispiel.

Jedoch könnt ihr dieser Rechnung klar entnehmen, dass die offensichtlich hohen Einnahmen eines Freelancers unmittelbar auch mit hohen Ausgaben verbunden sind, die ein Festangestellter eben nicht hat. Im Ergebnis folgt, dass ein Freelancer zwei Mal so viel Nettoumsatz machen muss, wie ein vergleichbarer Angestellter brutto verdient, um überhaupt mit ihm mithalten zu können.

An dieser Stelle sei noch erwähnt: Die wenigsten Freelancer leisten sich jährlich 30 Tage Urlaub und viele von ihnen noch nicht einmal 15 Tage. Wenn also in Zukunft ein Festangestellter zu dir als Selbständiger kommt und behauptet, dein Tagessatz in Höhe von 1.142,40 EUR brutto sei doch wirklich sehr komfortabel, dann kannst du ihm Folgendes mitteilen:

  1. Von dem Tagessatz müssen die gesetzlichen MwSt und 20 % Marge für den Projektvermittler subtrahiert werden, um den Netto-Tagessatz in Höhe von 800,00 EUR zu ermitteln
  2. Bei einem jährlichen Netto-Umsatz eines Freelancers von 200.000,00 EUR bleiben dem Freelancer nur gute 5.000,00 EUR pro Monat um das Leben zu finanzieren. (Rechnung ohne Urlaub, Krankheit, Projektleerlauf)
  3. Urlaub ist Luxus für einen Freelancer. Urlaubstage müssen von den 250 Arbeitstagen pro Jahr abgezogen werden und vermindern die jährlichen Netto-Einnahmen, aber auch die anfallenden Kosten.
  4. Mit dem Gehaltseingang auf dem Konto eines Festangestellten sind alle Abgaben abgegolten, Der Zahlungseingang auf das Konto eines Freelancers gehört nur zu knapp einem Drittel Der übrigbleibende Löwenanteil von mehr als Zweidrittel muss für Rücklagen und Zahlungen an das Finanzamt sowie für die Zahlung der Fixkosten verwendet werden. Mal ganz abgesehen von dem damit verbundenen Zeitaufwand
  5. Der Faktor für das Verhältnis des Festangestellten Jahresbruttolohn (106.500,00 EUR) zum Jahresnettoumsatz eines Selbständigen (200.000,00 EUR) ist mit zwei zu bewerten.
  6. Bei Anwendung von Urlaubszeiten, Krankheit und Projektleerlauf können im Schnitt ca.50 Arbeitstage pro Jahr abgezogen werden. Obgleich ich persönlich mit deutlich weniger im Jahr im Schnitt rechne, jedoch besagt das die Statistik und die Vergleichbarkeit.
  7. Bei jährlichen Netto Einnahmen von 160.000,00 EUR ist es wenig ratsam, derart hohe Ausgaben zu haben. Ein KFZ für 60.000,00 EUR und weitere hohe Ausgaben sollten in diesem Fall nicht vorkommen.

Melde Dich jetzt beim Newsletter des IT Freelancer Magazins an, um keinen Beitrag in dieser Kolumne und wichtige Branchennews zu verpassen: : Kolumne über das Leben eines IT Freelancers

Wie viel kann ich pro Stunde verlangen?

Setzen niemals weniger als 50 Euro Stundensatz an, besser sind mindestens 80 Euro. Ehrlich gerechnet solltest Du aber einen Stundensatz von mindestens 90 Euro als Richtgröße ansetzen. Dafür darf ein Kunde natürlich auch gute Arbeit erwarten. Stelle Deine Vorteile heraus, aber tappe nicht in die Rechtfertigungsfalle.

Wie viel darf man als Freelancer arbeiten?

Es gibt kein Arbeitszeitgesetz für Freelancer – Kein Arbeitsgesetz für Freelancer: Für sie gelten keine gesetzlichen Beschränkungen hinsichtlich der Arbeitszeit. Bereits im ersten Paragrafen des Arbeitszeitgesetzes wird dessen Anwendungsbereich definiert. In Absatz 1 ist unmissverständlich zu lesen: Dieses Gesetz dient dazu, Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern.

Entscheidend ist hier der Zusatz „der Beschäftigten”, denn damit wird klar, dass das Arbeitszeitgesetz nicht für Freiberufler oder anderweitig Selbständige gilt, sondern ausschließlich für Arbeitnehmer. Heißt das, dass es für Freelancer im Gegensatz zu Beschäftigten keinerlei gesetzliche Beschränkungen bezüglich ihrer Arbeitszeit gibt? Genau das heißt es.

Als Freiberufler können Sie komplett selbst entscheiden, wie viele Stunden Sie täglich oder in der Woche arbeiten, wann Sie Feierabend machen, ob Sie sich auch an Sonn- oder Feiertagen lieber beruflich betätigen möchten und ob Sie lieber nachts als tagsüber arbeiten.