Was Macht Ein Geschäftsführer?

Was Macht Ein Geschäftsführer
Was ist ein Geschäftsführer? – Unternehmen können nicht ohne gutes Management funktionieren. Die Geschäftsführung ist daher essenziell, um Ziele zu setzen, diese zu erreichen und Beschäftigte sowie Geschäftspartner in Einklang zu bringen. Dabei ist der Geschäftsführer der gesetzliche Vertreter des Unternehmens.

  • Das bedeutet, dass er die Verantwortung für die Firma übernimmt und auch haftbar ist.
  • Die Pflichten und Rechte eines Geschäftsführers sind abhängig von der unternehmerischen Rechtsform.
  • So ist beispielsweise in einem Einzelunternehmen in der Regel der Inhaber der Geschäftsführer.
  • Die Gesellschafterversammlung einer GmbH bestellt den Geschäftsführer, der dann für die Gesellschaft handelt.

Bei einer Aktiengesellschaft bezeichnet man die Geschäftsführung als Vorstand. Ein Geschäftsführer ist in allererster Linie für die strategische Gesamtkonzeption eines Unternehmens verantwortlich. Er sorgt sowohl für ein qualitatives als auch quantitatives Unternehmenswachstum unter Berücksichtigung der definierten Ziele.

Welche Rolle kommt dem Geschäftsführer zu?

Was macht ein Geschäftsführer? Definition – Einem Geschäftsführer obliegt die oberste Leitungsstelle eines Unternehmens. Er oder sie kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf der betrieblichen Unternehmensprozesse, ist für den Gesamterfolg des Unternehmens zuständig und übernimmt sämtliche Verantwortungen für dieses.

Er oder sie führt die Geschäfte ordentlich und nach bestem Gewissen. Ein Geschäftsführer hat festgelegte Rechte und Pflichten, so haftet er oder sie nicht nur gegenüber der Gesellschaft selbst, sondern auch gegenüber Dritten. Dabei entscheidet die Gesellschaftsform des Unternehmens, welche Befugnisse der Geschäftsführer hat: Bei einer Aktiengesellschaft ist das oberste Organ der Vorstand, der mit den Begriffen „Leitung” und „Geschäftsführung” betitelt wird.

Hingegen bei einer GmbH unterliegt der Geschäftsführer den Weisungen der Gesellschafter und handelt für diese. Zum Geschäftsführer-Profil gehört es außerdem, eine Strategie zu entwickeln, die den Unternehmenswert langfristig steigern sollte. Des Öfteren wird von Geschäftsleitung und Geschäftsführung gesprochen: Dabei wird der Begriff der Geschäftsleitung meistens für die höhere Führungsebene eines Unternehmens verwendet, während sie aber in der Hierarchie eigentlich unter der Geschäftsführung steht.

Ist der Geschäftsführer der Chef?

Der Geschäftsführer als Chef im Unternehmen Ja, der Geschäftsführer gehört zu den Organen einer GmbH, als da sind: die Gesellschafter: ihr Mehrheitsbeschluss in. der Gesellschafterversammlung bestimmt eben. den Geschäftsführer: er vertritt die Gesellschaft im Rechtsverkehr.

Was darf man als Geschäftsführer?

5. Vertretung und Geschäftsführung – Die Gesellschaft wird durch den Geschäftsführer gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Vertretung ist jedes rechtsgeschäftliche Handeln im Namen der Gesellschaft gegenüber Dritten. Rechtsgeschäfte, die der Geschäftsführer im Namen der Gesellschaft abschließt, sind für die Gesellschaft verbindlich.

Vertretungsbefugnis Mit Vertretungsbefugnis ist das “rechtlich wirksam vertreten können” des Geschäftsführers gemeint. Die Vertretungsbefugnis kann nicht eingeschränkt werden. Sind jedoch mehrere Geschäftsführer bestellt, kann sich eine Einschränkung der Bindungswirkung der Erklärung eines einzelnen Geschäftsführers ergeben.

Das GmbHG geht nämlich von einer Gesamtvertretung aus, nach der Geschäftsführer nur gemeinsam handeln können. Die Satzung kann aber auch regeln, dass jeder Geschäftsführer zur Einzelvertretung befugt ist, oder beispielsweise immer nur zwei von drei Geschäftsführern zusammen vertretungsbefugt sind.

  1. Darüber hinaus ergibt sich eine Beschränkung der Vertretungsmacht nur nach den Grundsätzen, nach denen Rechtsgeschäfte wegen Missbrauch der Vertretungsmacht unwirksam sind.
  2. Etwa, wenn der Geschäftsführer mit einem Dritten in Schädigungsabsicht gehandelt hat, oder wenn Dritten das vorsätzlich schädigende Verhalten des Geschäftsführers erkennbar war.

Zwischen der Gesellschaft und dem Geschäftsführer kann intern festgelegt werden, dass der Geschäftsführer für bestimmte Geschäfte der Genehmigung der Gesellschafterversammlung bedarf. Der Geschäftsführer darf solche Geschäfte dann nicht ohne Zustimmung vornehmen.

Überschreitet der Geschäftsführer im Innenverhältnis seine Kompetenzen, wird die Gesellschaft durch sein Handeln zwar verpflichtet, er macht sich dann gegenüber der Gesellschaft aber schadensersatzpflichtig. Daneben beschränkt auch der im Gesellschaftsvertrag ausformulierte Unternehmensgegenstand den Handlungsbereich des Geschäftsführers, nur in dem dort beschriebenen Geschäftsbereich darf er die Gesellschaft vertreten.

Geschäftsführung Die Geschäftsführungsbefugnis umfasst alle zur Verfolgung des Gesellschaftszwecks erforderlichen gewöhnlichen Maßnahmen, also sämtliche tatsächlichen und rechtlichen Handlungen, die der gewöhnliche Betrieb des Handelsgewerbes der Gesellschaft mit sich bringt.

  • Bestimmte Angelegenheiten der Geschäftsführung im weiteren Sinn sind den Gesellschaftern vorbehalten, z.B.
  • Die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Ergebnisses, die Bestellung, Abberufung, Entlassung und Überwachung der Geschäftsführung.
  • Die Befugnisse des Geschäftsführers können im Anstellungsvertrag beschränkt werden, zum Beispiel kann die Vornahme einzelner Geschäfte von der Zustimmung der Gesellschafterversammlung abhängig gemacht werden.

Die Gesellschafterversammlung ist generell befugt, dem Geschäftsführer Weisungen zu erteilen.

Wie viel verdient man als Geschäftsführer?

Wie hoch ist das Durchschnittsgehalt eines Geschäftsführers? – Unabhängig von der Bezeichnung: Wer ein Unternehmen führt, steht in der Regel in dessen Gehaltspyramide an der Spitze. Allerdings gibt es bei den Gehältern von Geschäftsführern eine sehr große Spannweite.

Laut Angaben des Webportals Gehalt.de beträgt der mittlere Bruttoverdienst in der Geschäftsführung zwischen rund 131.000 und 234.000 Euro pro Jahr (Stand: 19. Februar 2021), Die großen Schwankungen liegen hauptsächlich in regionalen, branchen- und unternehmensspezifischen Faktoren begründet. Doch auch variable Lohnbestandteile, die von der persönlichen Leistung des Geschäftsführers und dem Erfolg der Firma abhängig sind, werden häufig ausgehandelt.

Das gilt ebenso für CEO-Positionen, für die das Portal identische Gehaltsdaten angibt. Auch hier sind neben dem Festgehalt Tantiemen und Boni üblich. Zu beachten ist außerdem, dass Gehaltsvergleichsportale ihre Informationen zumindest in Teilen aus den Angaben ihrer Nutzer generieren und daher nicht zwingend repräsentativ sind.

Sie können also allenfalls Anhaltspunkte dafür geben, wie viel ein Geschäftsführer im Monat verdient. Allerdings decken sich die Zahlen der Vergleichsportale weitgehend mit valideren Untersuchungen. So kam beispielsweise das Beratungsunternehmen BBE Media in seiner jährlich erscheinenden Untersuchung von Geschäftsführervergütungen für das Jahr 2019 auf ein Jahresgehalt von rund 178.000 Euro.

Erfasst wurden dabei ausschließlich Daten von GmbH-Geschäftsführern.

Was muss ein Geschäftsführer machen?

Was ist ein Geschäftsführer? – Unternehmen können nicht ohne gutes Management funktionieren. Die Geschäftsführung ist daher essenziell, um Ziele zu setzen, diese zu erreichen und Beschäftigte sowie Geschäftspartner in Einklang zu bringen. Dabei ist der Geschäftsführer der gesetzliche Vertreter des Unternehmens.

Das bedeutet, dass er die Verantwortung für die Firma übernimmt und auch haftbar ist. Die Pflichten und Rechte eines Geschäftsführers sind abhängig von der unternehmerischen Rechtsform. So ist beispielsweise in einem Einzelunternehmen in der Regel der Inhaber der Geschäftsführer. Die Gesellschafterversammlung einer GmbH bestellt den Geschäftsführer, der dann für die Gesellschaft handelt.

Bei einer Aktiengesellschaft bezeichnet man die Geschäftsführung als Vorstand. Ein Geschäftsführer ist in allererster Linie für die strategische Gesamtkonzeption eines Unternehmens verantwortlich. Er sorgt sowohl für ein qualitatives als auch quantitatives Unternehmenswachstum unter Berücksichtigung der definierten Ziele.

Was brauche ich um Geschäftsführer zu werden?

Du hast ein Köpfchen fürs Geschäft und große Ambitionen? Vielleicht wäre der Job als Geschäftsführer/in genau passend für dich, je nach Branche und Unternehmen bedarf es hier natürlich ganz verschiedener Voraussetzungen. Als Geschäftsführer/in leitest du die Geschicke eines Unternehmens, planst strategisch, hast ein offenes Ohr für deine Mitarbeiter und stets den kaufmännischen Aspekt im Blick.

Sollte etwas schief laufen, musst du eingreifen, denn als Geschäftsführer/in trägst du die Verantwortung für den Erfolg. In großen Unternehmen übernehmen Geschäftsführende oft Teilbereiche (wie die Finanzen, Produktion oder das Personal), während sie in kleineren Firmen gleich alle Bereiche betreuen.

Geschäftsführende können praktisch in allen Branchen tätig werden. Sie brauchen analytische Fähigkeiten, ein sicheres Auftreten, ausgeprägtes Kommunikationsvermögen, Führungskompetenz, Flexibilität, ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Verhandlungsgeschick.

Auch fortgeschrittene EDV-Kenntnisse, Fremdsprachenkenntnisse und die Bereitschaft zu reisen gehören zum Anforderungsprofil als Geschäftsführer/in häufig dazu. Die Tätigkeit steht nicht am Anfang einer Karriere, vielmehr ist es ein Ziel, auf das du viele Jahre hinarbeiten musst. Entweder führt der Weg über Beförderungen innerhalb eines Unternehmens, oder du wechselst strategisch die Arbeitgeber und steigst so Stufe um Stufe auf der Karriereleiter auf.

See also:  Was Macht Ein Anwalt?

Es sei denn, du gründest schon in jungen Jahren mit einer Existenzgründung dein Start-Up. Hier bist du natürlich von Anfang an dabei und meisten dann ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter, sprich dir gehört das Unternehmen.

Wer kommt nach dem Geschäftsführer?

Die Rechtsformen der Geschäftsführer bzw. -führung von Unternehmen ist wie folgt gegliedert: – Die verschiedenen Unternehmensformen haben auch unterschiedliche Rollen die diese nach außen repräsentieren.

Rechtsform Rolle
Einzelunternehmung Inhaber
OHG richtet sich nach dem Vertrag, sonst alle
KG Komplementär
BGB-Gesellschaft/ GbR richtet sich nach dem Vertrag, sonst gemeinschaftlich
UG (haftungsbeschränkt) – Unternehmergesellschaft Geschäftsführer
GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung Geschäftsführer
AG Vorstand
KGaA Geschäftsführer
Genossenschaft Vorstand aus mindestens 2 Personen

Welche Arten von Geschäftsführer gibt es?

Jede Gesellschaft braucht für ihre Tätigkeit einen Geschäftsführer, unabhängig der Rechtsform. Es wird zwischen zwei Arten unterschieden: dem Fremd-Geschäftsführer und dem Gesellschafter-Geschäftsführer. Oft tritt der Begriff mit Rechtsformen der Kapitalgesellschaft.

Kann jeder Geschäftsführer werden?

1. Wer kann Geschäftsführer werden? – Nur eine natürliche, unbeschränkt geschäftsfähige Person kann Geschäftsführer werden. Sowohl Gesellschafter als auch andere Personen kommen für das Amt in Frage. Auch Ausländer können zum Geschäftsführer bestellt werden.

  1. Werden Ausländer aus Nicht-EU-Staaten in Deutschland als Geschäftsführer eingesetzt, müssen diese ausländerrechtliche Bestimmungen beachten.
  2. Geschäftsführer müssen in der Regel keine besondere Qualifikation haben.
  3. Ausnahmen bestehen bei Tätigkeiten, deren Ausübung an die Erteilung einer Erlaubnis oder Genehmigung geknüpft ist.

Wenn die Erlaubniserteilung mit dem Nachweis einer besonderen Sach- oder Fachkunde verknüpft ist, muss der Geschäftsführer diese Voraussetzungen erfüllen – es sei denn, dass bei dem erlaubnispflichtigen Gewerbe eine Delegation der Sach- und Fachkunde auf einen „leitenden” Angestellten zugelassen ist.

aufgrund eines gerichtlichen Urteils oder einer vollziehbaren Entscheidung einer Verwaltungsbehörde einen Beruf, einen Berufszweig, ein Gewerbe oder einen Gewerbezweig nicht ausüben darf, sofern der Unternehmensgegenstand ganz oder teilweise mit dem Gegenstand des Verbots übereinstimmt wegen einer oder mehrerer vorsätzlich begangener Straftaten

des Unterlassens der Stellung des Antrags auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens (Insolvenzverschleppung), nach den §§ 283 bis 283d des Strafgesetzbuchs (Insolvenzstraftaten), der falschen Angaben nach § 82 GmbHG oder § 399 Aktiengesetz (AktG), der unrichtigen Darstellung nach § 400 AktG, § 331 Handelsgesetzbuch (HGB), § 313 Umwandlungsgesetz oder § 17 Publizitätsgesetz, nach den §§ 263 bis 264a oder den §§ 265b bis 266a des Strafgesetzbuchs (StGB) zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr oder wegen einer vergleichbaren Tat im Ausland

verurteilt worden ist; dieser Ausschluss gilt für die Dauer von fünf Jahren seit der Rechtskraft des Urteils, wobei die Zeit nicht eingerechnet wird, in welcher der Täter auf behördliche Anordnung in einer Anstalt verwahrt worden ist.

Wie wird ein Geschäftsführer bezahlt?

Geschäftsführer ohne Anteile dürfen mehr Ge­halt er­hal­ten – Der Fiskus interessiert sich meist wenig dafür, wieviel ein Fremdgeschäftsführer, -geschäftsführerinnen oder -CEO eines Konzerns als Gehalt beziehen. Hält die Firmenleitung keine Beteiligung am Unternehmen oder steht den Anteilseignern nahe, ist das Geschäftsführergehalt mit der GmbH frei verhandelbar.

  • Angestellte Firmenchefinnen und Geschäftsführer müssen jedoch beim Gehalt aufpassen, sobald sie eine GmbH leiten und Anteile an der Firma besitzen.
  • Die Unterschiede beim Verdienst der Geschäftsführer sind enorm, wie die Grafik zeigt.
  • Die jährlichen Gesamtbezüge in der Industrie belaufen sich auf 239.505 Euro, im Handwerk dagegen nur auf durchschnittlich 152.968 Euro.

Pro Jahr bekommen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von Handwerksbetrieben ein festes Gehalt von rund 117.000 Euro, monatlich etwa 9.750 Euro. In der Industrie dagegen liegt das durchschnittliche Jahresgehalt bei 174.583 Euro. Auch bei Tantiemen und Gehaltsextras sowie dem 13.

78 Prozent der Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer einer GmbH erhalten außer dem Gehalt eine Gewinnbeteiligung – im Durchschnitt 39.000 Euro. Über 85 Prozent fahren einen Firmenwagen mit einem Bruttolistenneupreis von 75.000 Euro.84 Prozent der Geschäftsführer erhalten neben dem Gehalt von der GmbH eine Direktversicherung bezahlt, 20 Prozent eine Pensionszusage. Das ist weniger als in den Vorjahren – die Finanzierbarkeit von Betriebsrenten ist für Unternehmen schwieriger geworden.

Im Einzelfall können die Bezüge aber deutlich voneinander abweichen. Je nach Branche und Umsatzgröße bewegen sich Gehalt und Extras der Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen einer GmbH zwischen 119.000 und 292.000 Euro jährlich. Um das richtige Maß zu finden, sollten sich Firmenchefs und Firmenchefinnen, die zugleich Gesellschafter sind, mit ihrer Steuerberatungskanzlei abstimmen.

Was darf ein Geschäftsführer nicht machen?

c) Wettbewerbsverbot – Aus der Pflicht zur Interessenswahrung folgt auch ohne einer ausdrücklichen Regelung ein umfassendes Wettbewerbsverbot. Hierbei ist jedoch zu unterscheiden zwischen einem Wettbewerbsverbot während der Amtszeit als Geschäftsführer und einem nachvertraglichem Wettbewerbsverbot.

Grundsätzlich unterliegt jeder Geschäftsführer während seiner Amtszeit einem Wettbewerbsverbot, d.h. er darf keine Tätigkeiten ausüben oder diese direkt oder indirekt fördern, wenn sie zu den Geschäften der Gesellschaft in Konkurrenz stehen. Es reicht hierzu aus, dass die Gesellschaft die Geschäfte hätte selbst vornehmen können.

Ob die Gesellschaft dazu in der Lage war, ist ohne Belang. Der Geschäftsbereich wird durch den Gesellschaftsvertrag festgelegt. Daher gilt das Wettbewerbsverbot auch für solche Bereiche, die zwar im Gesellschaftsvertrag genannt werden, aber derzeit noch nicht ausgeübt werden.

Wie viel arbeitet ein Geschäftsführer?

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Handelsblatt. (24. Oktober, 2012). Arbeitszeit pro Woche von Geschäftsführern in Deutschland, In Statista, Zugriff am 13. April 2023, von https://de.statista.com/statistik/daten/studie/205260/umfrage/arbeitszeit-pro-woche-von-geschaeftsfuehrern/ Handelsblatt.

“Arbeitszeit pro Woche von Geschäftsführern in Deutschland.” Chart.24. Oktober, 2012. Statista. Zugegriffen am 13. April 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/205260/umfrage/arbeitszeit-pro-woche-von-geschaeftsfuehrern/ Handelsblatt. (2012). Arbeitszeit pro Woche von Geschäftsführern in Deutschland,

Statista, Statista GmbH. Zugriff: 13. April 2023. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/205260/umfrage/arbeitszeit-pro-woche-von-geschaeftsfuehrern/ Handelsblatt. “Arbeitszeit Pro Woche Von Geschäftsführern In Deutschland.” Statista, Statista GmbH, 24.

Okt.2012, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/205260/umfrage/arbeitszeit-pro-woche-von-geschaeftsfuehrern/ Handelsblatt, Arbeitszeit pro Woche von Geschäftsführern in Deutschland Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/205260/umfrage/arbeitszeit-pro-woche-von-geschaeftsfuehrern/ (letzter Besuch 13.

Die wichtigsten Pflichten des GmbH-Geschäftsführers nach Amtsantritt

April 2023) Arbeitszeit pro Woche von Geschäftsführern in Deutschland, Handelsblatt, 24. Oktober, 2012. Verfügbar: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/205260/umfrage/arbeitszeit-pro-woche-von-geschaeftsfuehrern/ : Arbeitszeit pro Woche von Geschäftsführern in Deutschland

Wie viel Steuern zahlt ein Geschäftsführer?

Vorteile eines hohen Geschäftsführergehaltes – Wenn ein alleiniger Geschäftsführer auch gleichzeitig der Hauptgesellschafter des Unternehmens ist, kann er sein Gehalt selbst bestimmen, Wichtig um hier eine Entscheidung zu treffen ist die steuerliche Abziehbarkeit des Geschäftsführergehaltes auf Ebene der Kapitalgesellschaft.

  1. Denn im Gegensatz zu Einzelunternehmen oder Personengesellschaften sind Gehälter, Tantiemen und Gehaltsextras in einer Kapitalgesellschaft Betriebsausgaben,
  2. Da der Geschäftsführer steuerrechtlich ein Angestellter der Firma ist, mindern die Geschäftsführerbezüge den zu versteuernden Gewinn,
  3. Dabei spart das Unternehmen Körperschafts- und Gewerbesteuer.

Die Körperschaftsteuer samt Solidaritätszuschlag beträgt rund 16%. Die Gewerbesteuer hängt von der jeweiligen Gemeinde ab. Sie liegt zwischen rund 8% und 17% je nachdem in welcher Gemeinde die Gesellschaft ansässig ist. Die Gesamtsteuerbelastung liegt bei größeren Städten bei rund 32%,

Dieser Steuerquote der Kapitalgesellschaft stellt dann auch die Steuerersparnis bei der Kapitalgesellschaft durch das Geschäftsführergehalt dar. Zwar unterliegt das Geschäftsführergehalt der privaten Steuerbelastung des Geschäftsführers, sodass der Steuerentlastung bei dem Unternehmen eine Steuerbelastung bei dem Geschäftsführer entgegensteht.

Der individuelle private Steuersatz des Geschäftsführers hängt von der gesamten Höhe seiner Einkünfte ab. Hierbei ist der progressive Steuertarif zu beachten. Der Steuersatz des Geschäftsführers liegt zwischen 0% und rund 45%. Aufgrund der Steuerersparnis bei der Kapitalgesellschaft von rund 32% ist es bei einer steuerlichen Gesamtbetrachtung sinnvoll, das Geschäftsführergehalt zumindest so hoch anzusetzen, dass der Geschäftsführer eine private Steuer von bis zu 32% zahlt.

Bei einem nicht verheirateten Geschäftsführer wären das im Jahr 2021 rund 40.000 Euro pro Jahr. Soweit die Kapitalgesellschaft Kapital für betriebliche Investitionen wie die Aufstockung des Warenbestandes oder die Tilgung von betrieblichen Darlehen benötigt, ist es vorteilhaft, das Geschäftsführergehalt nicht höher anzusetzen.

Es kann aber auch gute Gründe geben, die für ein deutlich höheres Geschäftsführergehalt sprechen.

  • Bei mehreren Gesellschaftern: Honorierung der Arbeitsleistung des Geschäftsführers, die später nicht in Form einer Gewinnausschüttung erfolgen kann, da an Gewinnausschüttungen auch andere Gesellschafter partizipieren würden.
  • Das Vermögen der Kapitalgesellschaft ist auf Ebene der Kapitalgesellschaft weiterhin den Risiken des operativen Geschäftsbetriebes ausgesetzt. Zur Risikominimierung kann es sinnvoll sein, ein möglichst hohes Kapital auf die private Ebene zu verlagern.
  • Bei späteren Gewinnausschüttungen ergibt sich eine zusätzliche Steuerbelastung durch die Kapitalertragsteuer mit 25%, sodass ein höheres Geschäftsführergehalt regelmäßig steuerlich vorteilhafter als eine spätere Gewinnausschüttung.
See also:  Was Macht Die Pille?

Bin ich als Geschäftsführer selbstständig?

Kann der Geschäftsführer einer GmbH Arbeitnehmer sein? – Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) ist der Geschäftsführer niemals Arbeitnehmer, sondern ausschließlich Organ der GmbH, Als solches nimmt er die Arbeitgeberfunktion der Gesellschaft wahr.

  1. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) teilt diese Auffassung jedoch nicht.
  2. Es unterscheidet zwischen der Bestellung des Geschäftsführers und dem Geschäftsführeranstellungsvertrag.
  3. Während die Bestellung ein rein organschaftlicher Akt ist, entscheidet die Ausgestaltung des Gesellschafts- bzw.
  4. Anstellungsvertrags über die rechtliche Einordnung des Geschäftsführers als Arbeitnehmer oder Selbständiger.

Der Geschäftsführer ist Arbeitnehmer, wenn er die dafür aufgestellten Kriterien der Rechtsprechung erfüllt: Er muss von der GmbH „persönlich abhängig” sein. Dies trifft dann zu, wenn der Geschäftsführer in die Betriebsabläufe der GmbH eingegliedert und insbesondere weisungsabhängig ist.

Die persönliche Abhängigkeit des GmbH-Geschäftsführers ist ausgeschlossen, wenn der Geschäftsführer auch Gesellschafter der GmbH ist und dabei über einen so großen Geschäftsanteil verfügt, dass er maßgeblichen Einfluss auf die Entscheidungen der Gesellschafterversammlung hat. Dies dürfte sicherlich immer dann zutreffen, wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer über die Mehrheit der Anteile verfügt.

Auch ein Geschäftsführer, der nur geringe Anteile oder als Fremdgeschäftsführer keinerlei Anteile an der GmbH besitzt, ist aber nur dann Arbeitnehmer, wenn er nicht selbstverantwortlich über Zeit und Ort seiner Arbeitsleistung entscheiden kann und demzufolge weisungsabhängig ist.

Vorgegebene Einteilung der Arbeitszeit Aufnahme in einen Dienstplan Weisungsgebundenheit und Vorgaben hinsichtlich der konkreten Ausführung der Arbeitsleistung, z.B. umfangreiche Einzelweisungen, vorgegebene Arbeitsabläufe, Zuweisung konkreter Aufgaben mit Zeitvorgaben Weitgehende Zustimmungsvorbehalte Arbeitsorganisation des Geschäftsführers wird von der Gesellschafterversammlung aufgestellt und deren Einhaltung überwacht Geschäftsführer und andere leitende Angestellte sind mit gleichartigen Aufgaben betraut und werden gleich behandelt Aufgabenübertragung an Dritte unzulässig.

Als Arbeitnehmer sind also nur solche Geschäftsführer einzuordnen, die geringe oder keine Geschäftsanteile besitzen und darüber hinaus im Hinblick auf Zeit und Ort der Arbeit durch entsprechende Bestimmungen im Gesellschafts- bzw. Anstellungsvertrag erheblichen Beschränkungen unterliegen.

Liegen die genannten Kriterien nicht vor, sind GmbH-Geschäftsführer auch keine Arbeitnehmer. Unerheblich ist die Bezeichnung im Anstellungsvertrag: Die Einordnung des Geschäftsführers als Arbeitnehmer kann also nicht dadurch verhindert werden, dass der Anstellungsvertrag übereinstimmend und ausdrücklich als freier Dienstvertrag bezeichnet wird! Beachte: Besonderheiten ergeben sich bei der GmbH & Co.

KG: Um die Arbeitnehmerstellung des Geschäftsführers zu vermeiden, sollte der Dienstvertrag mit dem Geschäftsführer stets mit der Komplementär-GmbH abgeschlossen werden.

Für was haftet ein Geschäftsführer?

Im Prinzip haftet jeder Geschäftsführer nur für seine eigenen Pflichtverletzungen, die er schuldhaft, d.h. vorsätzlich oder fahrlässig (§ 276 BGB) begangen haben muss.

Wie viel verdient ein Geschäftsführer einer GmbH?

Die Jahresgesamtbezüge (= Summe aus Jahres-Bruttofestgehalt + Tantieme + jährliche Rückstellung für Pensionszusage + Vorteil aus kostenloser Pkw-Nutzung + sonstige Spar-/Versorgungsleistungen) sind – wie auch in den vorangegangenen Untersuchungsjahren – breit gestreut.

Die überwiegende Zahl der GmbH-Geschäftsführer liegt mit den Jahresgesamtbezügen zwischen 100.000 EUR und 250.000 EUR (siehe Abb.1 “Höhe von Geschäftsführerbezügen”). Die konkreten Verdienste weisen aber erheblich größere Spannen auf. Diese reichen von deutlich unter 50.000 EUR bis knapp über 1,5 Mio. EUR im Jahr. Die höchsten Jahresgesamtbezüge hat ein GmbH-Geschäftsführer im Wirtschaftszweig “Industrie” mit dem Spitzengehalt der aktuellen Untersuchung (1.546.442 Mio. EUR). Insgesamt am besten verdienen Geschäftsführer im Wirtschaftszweig “Industrie”. Hier liegen die durchschnittlichen Jahresgesamtbezüge der GmbH-Geschäftsführer bei 239.505 EUR und damit deutlich über den Durchschnittsverdiensten in den anderen Wirtschaftszweigen. Im Gegensatz dazu rangieren die GmbH-Geschäftsführer im Wirtschaftszweig “Handwerk” am unteren Ende der Gehaltsskala. Die durchschnittlichen Jahresgesamtbezüge betragen hier lediglich 152.968 EUR und liegen damit um rund 86.537 EUR unter denen der Geschäftsführer in der Industrie.

Siehe zu den Einzelheiten Abb.2 “Jahresgesamtbezüge von GmbH-Geschäftsführern 2021”.

Ist ein Geschäftsführer ein Beruf?

Welche Ausbildung braucht ein Geschäftsführer? – Obwohl kaum ein funktionierendes Unternehmen ohne den Geschäftsführer überleben kann, ist sein Wirken nicht gesetzlich definiert. Dem Beruf fehlt sogar eine eigenständige Ausbildung – die Inhalte werden daher vielfach an staatlichen und privaten Lehreinrichtungen im Rahmen einer Weiterbildung vermittelt.

  1. Für sie kann sich jedermann bewerben.
  2. Auch Quereinsteiger sind in diesem Job gerne gesehen.
  3. Wer eine wirklich solide Karriere als Geschäftsführer anstrebt, sollte aber eher auf einen Universitätsabschluss im Bereich der Betriebswirtschaft hinarbeiten.
  4. Auch kaufmännische Qualifikationen können manche Tür öffnen.

Insbesondere bei größeren Unternehmen wird eine Bewerbung indes nur dann erfolgreich sein, wenn der Kandidat über eine ausreichende Berufserfahrung verfügt. Neben der reinen Qualifikation hat der Geschäftsführer diverse Soft Skills zu bieten. Kommunikativ erweist er sich als routiniert und vermittelnd, beherrscht im Idealfall sogar mehrere Sprachen.

Er sieht sich als Denker und Lenker eines Teams, muss neben den Interessen des Unternehmens also immer auch auf die Belange seiner Angestellten eingehen können. Er verfügt über eine gute Menschenkenntnis und stellt auf dieser Basis sein Personal zusammen. Daneben scheut er sich nicht, auch einmal Verantwortung zu übernehmen, unbequeme Wahrheiten auszusprechen – oder sogar einen Mitarbeiter zu entlassen.

Er leistet, was für den Erfolg des Hauses erforderlich ist. Darüber hinaus muss noch einmal auf die juristische Verantwortung des Geschäftsführers hingewiesen werden. Je nach Unternehmensform ist es möglich, dass er für Fehler in seiner Arbeit persönlich – etwa mit seinem Vermögen – zur Haftung gezogen wird.

Wer darf nicht Geschäftsführer werden?

Rechtliche Voraussetzungen – Der Geschäftsführer einer GmbH bzw. UG muss volljährig und uneingeschränkt rechtsfähig sein (§ 6 GmbHG). Allerdings bestehen einige wenige Beschränkungen hinsichtlich der Staatsangehörigkeit. Eine Person kann nicht zum Geschäftsführer bestellt werden, wenn sie wegen bestimmter Straftaten verurteilt wurde (§ 6 Abs.2, Nr.3 GmbHG).

Ist der Geschäftsführer ein Mitarbeiter?

GmbH- Geschäftsführer sind in der Regel keine Arbeitnehmer, auch wenn sie als Fremdgeschäftsführer keine Anteile an der Gesellschaft besitzen. Vielmehr sind sie nach der Rechtsprechung auf der Grundlage eines freien Dienstvertrags tätig.

Wie lange arbeitet man als Geschäftsführer?

Keine Überstundenvergütungen und Zuschläge für Feiertagsarbeit – Erwähnenswert ist, dass der Gesellschafter-Geschäftsführer zur Vermeidung verdeckter Gewinnausschüttungen aus steuerlichen Gründen nicht in den Genuss von steuerfreien Überstundenzuschlägen kommen kann, wie dies beim Arbeitnehmer ggf.

(1) Der Geschäftsführer stellt seine volle Arbeitskraft mit 40 Stunden wöchentlich zur Verfügung.
Oder bei Bedarf:
Der Geschäftsführer ist lediglich nebenberuflich für die Gesellschaft mit einem Stundenkontingent von × Stunden wöchentlich für die Gesellschaft tätig. Hierbei hat er die Erfüllung der ihm obliegenden Aufgaben zu gewährleisten und stets präsent zu sein, wenn dies im Unternehmensinteresse geboten ist.
(2) Überstunden sind zu leisten, wenn es das Wohl der Gesellschaft erfordert. Sie werden nicht gesondert vergütet.
Oder bei Bedarf nur bei einem Fremdgeschäftsführer:
Überstunden werden einem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben. Das Arbeitszeitguthaben ist primär durch Freizeitgewährung an den Geschäftsführer abzubauen, wobei der Geschäftsführer im eigenen Ermessen mit Rücksicht auf das Wohl der Gesellschaft den Freizeitausgleich vornimmt, sofern dieser drei zusammenhängende Arbeitstage nicht übersteigt. Ein Freizeitausgleich von mehr als drei Tagen bzw. eine Abgeltung der Überstunden in Geld erfolgt auf Antrag des Geschäftsführers durch Beschluss der Gesellschafterversammlung (Anmerkung: Sollte wegen der Gefahr der verdeckten Gewinnausschüttung nur bei einem Fremdgeschäftsführer vereinbart werden). Pro Überstunde ist ein Betrag zu zahlen, der sich ergibt, wenn die zum Zeitpunkt des Beschlusses maßgebliche Jahresgrundvergütung durch 1840 dividiert wird.
(3) Der Geschäftsführer ist in der Gestaltung der Arbeit, insbesondere der Arbeitszeit, frei. Er unterliegt insofern keinen Weisungen der Gesellschafterversammlung oder weiterer Geschäftsführer. Er hat das Wohl der Gesellschaft im Auge zu behalten.
Oder bei Bedarf (Arbeitszeiten im Einzelfall):
Der Geschäftsführer hat die betriebsüblichen Arbeitszeiten einzuhalten. Er hat in der Regel von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Dienst zu sein. Sofern es die Situation erfordert, muss er auch zu anderen Zeiten sowie ggf. an Wochenenden und Feiertagen erreichbar sein.
(4) Nebentätigkeiten, auch die Übernahme von Ehrenämtern, bedürfen der Genehmigung der Gesellschafterversammlung.

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Was entscheidet ein Geschäftsführer?

Was sind die Rechte und Pflichten eines Geschäftsführers? – Der Geschäftsführer hat unterschiedliche Rechte und Pflichten, die teilweise gesetzlich vorgeschrieben sind. Kraft Gesetz besitzt ein Geschäftsführer die Geschäftsführungsbefugnis und eine Vertretungsmacht,

Mit der Geschäftsbefugnis ist es dem Geschäftsführer möglich, innerhalb des Unternehmens Entscheidungen zu treffen oder den Mitarbeitern Anweisungen zu geben, Die Vertretungsmacht erteilt dem Geschäftsführer die Erlaubnis, das Unternehmen nach außen hin in allen Bereichen zu vertreten, Dahingegen hat die Gesellschafterversammlung nur auf interne Bereiche Einfluss.

Für bestimmte Entscheidungen benötigt der Geschäftsführer die Zustimmung der Gesellschafterversammlung.

Für was haftet ein Geschäftsführer?

Im Prinzip haftet jeder Geschäftsführer nur für seine eigenen Pflichtverletzungen, die er schuldhaft, d.h. vorsätzlich oder fahrlässig (§ 276 BGB) begangen haben muss.

Wer kommt unter dem Geschäftsführer?

Unter Geschäftsführung (oder Geschäftsleitung ) versteht man im Gesellschaftsrecht eine oder mehrere natürliche Personen, die bei Unternehmen oder sonstigen Personenvereinigungen mit der Führung der Geschäfte betraut sind und die Gesellschaft als Organ gerichtlich und außergerichtlich organschaftlich vertreten, Auch die Tätigkeit von Geschäftsführern heißt Geschäftsführung.

Was entscheidet der Geschäftsführer?

Zuständigkeiten der Gesellschafterversammlung – Die gesetzlichen Zuständigkeiten der Gesellschafterversammlung sind primär in Paragraf 46 Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) geregelt: Feststellung des vom Geschäftsführer aufgestellten Jahresabschlusses und Verwendung des Ergebnisses: Der Geschäftsführer muss den Gesellschaftern zur Vorbereitung des Feststellungsbeschlusses den Jahresabschluss nebst Lagebericht in angemessener Frist vor der Gesellschafterversammlung zur Verfügung stellen.

Bei der Beschlussfassung sind die Gesellschafter nicht an die von der Geschäftsführung vorgelegte Fassung des Jahresabschlusses gebunden. Es handelt sich nur um einen Vorschlag, den die Gesellschafter im Rahmen der Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung umgestalten können. Im Beschluss über die Verwendung bestimmen die Gesellschafter – im Rahmen von Gesetz und Gesellschaftsvertrag -, ob das Jahresergebnis in der GmbH verbleibt oder an die Gesellschafter ausgeschüttet wird.

Die Gesellschafter müssen zwingend innerhalb der ersten acht Monate (bei kleinen Gesellschaften im Sinn des Paragrafen 267 Handelsgesetzbuch (HGB) innerhalb der ersten elf Monate) über die Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung entscheiden.

Einforderung ausstehender Einzahlungen auf die Stammeinlagen: Sieht der Gesellschaftsvertrag nicht vor, dass die Stammeinlage sofort in voller Höhe zu leisten ist, wird der restliche Betrag (maximal 75 Prozent) erst dann fällig, wenn die Gesellschafter die Einforderung beschließen. Gegenüber anwesenden Gesellschaftern wird die Resteinlage mit Beschlussfassung fällig.

Angefordert wird sie dagegen vom Geschäftsführer. Durch Beschluss der Gesellschafter oder schon im Gesellschaftsvertrag kann auch die Einforderungsentscheidung dem Geschäftsführer der GmbH übertragen werden. Rückzahlung von Nachschüssen: Die Zuständigkeit der Gesellschafter kann hier wie bei der Einforderung der Resteinlage durch entsprechende Vereinbarung dem Geschäftsführer der GmbH übertragen werden.

  1. Teilung und Einziehung von Geschäftsanteilen: Sowohl über die Teilung als auch über die Einziehung entscheiden die Gesellschafter.
  2. Die schriftliche Genehmigungserklärung für die GmbH gibt der Geschäftsführer ab.
  3. Bestellung und Abberufung des Geschäftsführers sowie dessen Entlastung: Ausführliche Informationen zur Bestellung des GmbH-Geschäftsführers erhalten Sie hier,

Prüfung und Überwachung der Geschäftsführung: Das Recht zur Prüfung und Überwachung der Geschäftsführung kann nur von allen Gesellschaftern gemeinsam geltend gemacht werden. Die Gesellschafter können zum Beispiel durch Mehrheitsbeschluss beschließen, den Geschäftsführer zur Berichterstattung zu verpflichten oder Bücher und sonstige Geschäftsunterlagen vorzulegen.

  • Außerdem kommen etwa Inaugenscheinnahme, Befragung von Mitarbeitern und Sachverständigen, die Festlegung von Zustimmungsvorbehalten oder die Durchführung von Sonderprüfungen in Betracht.
  • Daneben hat jeder einzelne Gesellschafter unabhängig von seiner Beteiligungshöhe und sonstigen Gesellschafterrechten ein Auskunfts- und Einsichtsrecht: Auf Verlangen muss der Geschäftsführer jedem Gesellschafter unverzüglich Auskunft über die Angelegenheiten der Gesellschaft geben und Einsicht in die Bücher und Schriften gestatten.

Der Geschäftsführer ist nicht verpflichtet, den Gesellschaftern regelmäßig Bericht zu erstatten. Es ist aber möglich, ein entsprechendes Berichts- und Informationssystem in der Satzung festzulegen. Zustimmungsvorbehalte können sich jedoch auch ohne ausdrückliche Festlegung in der Satzung durch längere Übung etablieren.

Bestellung von Prokuristen und Generalhandlungsbevollmächtigten: Die Gesellschafter entscheiden, ob ein solcher Posten eingerichtet wird. Die Erteilung von Prokura und Generalhandlungsvollmacht an einen Bewerber (das „wie”) erfolgt aber durch den Geschäftsführer. Dieser entscheidet auch eigenständig über den jeweiligen Anstellungsvertrag und den etwaigen Widerruf der Prokura oder Generalhandlungsvollmacht.

Er muss dabei selbstverständlich im Interesse der Gesellschaft handeln. Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen Geschäftsführer und Gesellschafter aus der Gründung oder Geschäftsführung: Umfasst sind Ersatzansprüche gegen Geschäftsführer und Gesellschafter wegen Pflichtverletzung bei Gründung oder Geschäftsführung wie zum Beispiel die Gründerhaftung nach Paragraf 9a GmbHG, die Geschäftsführerhaftung nach Paragraf 43 GmbHG oder auch die Verletzung von Wettbewerbsverboten.

  1. Darüber hinaus entscheiden die Gesellschafter über Nebenansprüche auf Auskunft oder Rechenschaftslegung, Bereicherungs- oder Unterlassungsansprüche.
  2. Jede Form der Geltendmachung muss durch Gesellschafterbeschluss festgelegt werden: Neben der klageweisen Geltendmachung betrifft dies also zum Beispiel auch Mahnung, Verzicht, Vergleich oder Aufrechnung.

Dies gilt auch dann noch, wenn der in Anspruch zu nehmende Gesellschafter bereits ausgeschieden oder der Geschäftsführer nicht mehr im Amt ist. Entscheidet die Gesellschafterversammlung über die Geltendmachung von Ansprüchen gegen einen der Gesellschafter, so hat der betroffene Gesellschafter bei dieser Beschlussfassung kein Stimmrecht.

  1. Verweigert die Gesellschaftermehrheit pflichtwidrig die Geltendmachung von Ersatzansprüchen, können auch einzelne Gesellschafter den Mitgesellschafter in Anspruch nehmen (so genannte „actio pro socio”).
  2. Vertretung der Gesellschaft in allen Prozessen gegen einen Geschäftsführer: Schließlich entscheiden die Gesellschafter auch über die Frage der Vertretung der Gesellschaft in allen Prozessen gegen einen Geschäftsführer.

Dies gilt auch dann, wenn es mehrere Geschäftsführer gibt, da deren Unvoreingenommenheit nicht sichergestellt ist. Vertreter kann dennoch ein Mitgeschäftsführer sein, sofern er zuvor durch Gesellschaftsvertrag dazu bestimmt wurde. Auch Mitglieder von Gesellschaftsorganen, Gesellschafter oder Dritte kommen als Vertreter in Betracht.