Was Macht Ein Osteopath?

Was Macht Ein Osteopath
WIE OSTEOPATHIE WIRKT – Osteopathie baut auf den körpereigenen Selbstheilungs- und Selbstregulationskräften auf. Krankheiten und Störungen entstehen oftmals dadurch, dass der Körper die Fähigkeit zur Selbstregulierung verliert. An diesem Punkt setzt die Osteopathie an und mobilisiert die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren ausreichende Bewegungsfreiheit. Ziel osteopathischer Behandlungen ist es, Blockaden und Gewebespannung zu lösen und somit die Beweglichkeit wiederherzustellen. Osteopathen forschen dabei immer nach den Ursachen von Beschwerden und beschränken sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome.

Es werden also keine Krankheiten im eigentlichen Sinne behandelt, sondern deren Auslöser, wie beispielsweise Bewegungsstörungen.

Wann ist Osteopathie sinnvoll?

Wann geht man zum Osteopathen? | Praxis für Osteopathie | Constanze Wagner & Patrick van Dun

Hier wird eine Zusammenfassung von Beschwerden gegeben, weswegen Sie als Erwachsener oder mit Ihrem Kind/Säugling zu einem Osteopathen gehen können. (Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit).

Beschwerden die in Verbindung mit dem Bewegungs- und Nervensystem stehen, wie z.B. Schmerzen, erschwerte und verminderte Funktion von Muskeln und Gelenken. Nach Sturz, Quetschungen und Verstauchungen. Beschwerden die aus einer Fehlhaltung resultieren, Verspannungen, emotionaler Stress und Kopfschmerzen. Bei einer verringerten Funktion von Körpersystemen, die sich als Verdauungsprobleme, Kreislaufbeschwerden, Atemwegsbeschwerden, Hals-, Nasen-, Ohrenbeschwerden, urologische Beschwerden, stressrelatierte Erkrankungen oder als Infektionserkrankungen bemerkbar machen. Die osteopathische Fürsorge bietet eine effektive Unterstützung nach einem Krankenhausaufenthalt und nach operativen Eingriffen in der Rehabilitationsphase. Möglicherweise kann laut Infektionsschutzgesetz für den Osteopathen ein Behandlungsverbot entstehen und er verpflichtet sein, Sie an einen Arzt zu verweisen bzw. eine Meldung beim Gesundheitsamt (wegen Seuchengefahr) zu machen. Sportbedingte Verletzungen und Beschwerden – auch bei Leistungssportlern. Beschwerden während oder nach einer Schwangerschaft, in der Säuglingszeit und Kindheit. Man fühlt sich einfach krank und weiß aber nicht, was einem fehlt. Vielleicht fühlt sich eine Person im eigenen Körper nicht wohl, ist nicht richtig fit und/oder empfindet sich als leistungsgeschwächt.

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Osteopathie ja, aber bei welchen Beschwerden?

Mein Baby hat Probleme beim Saugen und Schlucken. Mein Baby hört für einige Sekunden mit dem Atmen auf (Apnoe). Mein Baby dreht den Kopf immer in eine bestimmte Richtung, das Köpfchen ist abgeflacht oder verformt. Mein Baby schreit viel und ist nur schwer zu beruhigen, es hat Schlafprobleme und ist häufig überaktiv. Mein Baby muss viel aufstoßen und hat Darmkrämpfe. Es hat einen angespannten Bauch, schwierigen Stuhlgang und hat oft Schluckauf. Mein Baby hat ein Auge das ständig tränt. Mein Baby hält sich schief, verdreht sich und wirft regelmäßig den Kopf nach hinten. Eine Hüfte bleibt immer mehr gebeugt im Vergleich zur anderen Hüfte. Mein Baby benutzt ein Bein oder einen Arm mehr als das/den jeweils andere(n).

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Aus rechtlichen Gründen weisen wir daraufhin, dass in der Benennung der aufgeführten Anwendungsbeispiele selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von wissenschaftlichen Erkenntnissen, evidenzbasierten Studien, die eine Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen. Die Anwendungsbeispiele beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der osteopathischen Berufsgruppe.

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Wie viel kostet eine Stunde beim Osteopathen?

Was kosten osteopathische Behandlungen? – Hier muss man unterscheiden zwischen den Kosten pro Sitzung und den Kosten für die gesamte Behandlung. Pro Sitzung belaufen sich die Kosten auf 60 bis 150 EUR, eine Behandlung umfasst oft 4 bis 5 Sitzungen. Im Schnitt kostet eine osteopathische Behandlung also zwischen 300 und 750 EUR.

Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?

Wer noch keine Erfahrung mit Osteopathie gemacht hat, erfährt im Folgenden, was ihn bei dieser ganzheitlichen Therapie erwartet. Das Wichtigste im Überblick:

Ein Termin beim Osteopathen dauert in der Regel zwischen 20 und 50 Minuten. Diese Zeit unterteilt sich in drei Bereiche: Aufnahmegespräch, Untersuchung und Behandlung. Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf den Patienten abgestimmt.

Was spüren Osteopathen bei Patienten?

Osteopathie behandelt mit sanften Handgriffen – Osteopathie ist ein eigenständiger und ergänzender medizinischer Ansatz für Untersuchung, Behandlung und Vorsorge. Demnach stehen im menschlichen Körper als gesamtheitliche Funktionseinheit alle Organe, Gefäße, Gewebe und Knochen in Verbindung miteinander.

Über Blutkreislauf und Lymphsystem werden die Bestandteile mit Nähr- und Botenstoffen versorgt. Osteopathen spüren mit ihren Händen nach Störungen in den Strukturen und lösen diese mit sanften Handgriffen und leichtem Druck auf. Die Versorgung kann wieder zirkulieren und Beschwerden gemindert oder ganz behoben werden.

Und das mit deutlichem Erfolg: Das zeigt die Auswertung der großangelegten bundesweiten Befragung von fast 6.000 Osteopathie-Patienten aus allen Altersklassen durch den BVO und seine Mitglieder.

Was macht ein Osteopath beim ersten Mal?

Die Anamnese oder auch Befundaufnahme – Zu Beginn einer osteopathischen Behandlung steht immer der Behandlungsvertrag, mit dem der Patient und Therapeut eine Basis zur medizinischen Therapie schaffen. Er sollte neben der Adresse und anderen wichtigen personenbezogenen Daten die ausdrückliche Einwilligung in eine therapeutische Handlung beinhalten.

Des Weiteren sollte im Behandlungsvertrag auf die Vorteile aber auch auf die Gefahren einer osteopathischen Behandlung hingewiesen werden. Jeder Patient sollte ähnlich wie vor einer Operation immer über die an ihm durchzuführende Behandlung aufgeklärt werden. Im Anschluss unterhält sich der Osteopath in einem Gespräch, welches das Ziel verfolgt herauszufinden, wann die Symptome erstmalig aufgetreten sind, wie die Schmerzentwicklung ist, wann der Schmerz auftritt, welche Begleiterkrankungen und Begleiterscheinungen bemerkt wurden.

Der Osteopath geht in diesem Gespräch ähnlich einem Detektiv vor, da er die Kausalzusammenhänge zwischen scheinbar unbedeutenden Veränderungen in Ihrem Lebensalltag mit den Symptomen in zeitliche und ursächlichen Zusammenhang setzten möchte. Des Weiteren interessieren einen Osteopathen Unfälle, vorherige Erkrankungen, welche Medikamente Sie nehmen, in welchem sozialen Umfeld sie leben und womit sie sich beruflich beschäftigen.

Dies ist nicht als Neugier zu verstehen, vielmehr stuft der Therapeut damit ein, wie wichtig oder wie belastend ihr Umfeld ist und wie man andere Muster kreieren kann um die Erkrankung, die Sie zum Osteopathen führt, zu verändert. Auch setzt der Osteopath später seinen Befund in Relation zu ihrem persönlichen Lebensumfeld und wirkt beratend auf Sie ein.

Es ist immer hilfreich, wenn sie zur Erstbehandlung mit allen Befunden die andere Therapeuten oder Ärzte bereits erstellt haben erscheinen, da so teure oder zeitaufwendige Untersuchungen in die Befundaufnahme bereits einfließen können und der Osteopath ein fundiertes Bild Ihres Zustands erhält.

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Kann ein Osteopath was falsch machen?

Kann ein Osteopath was falsch machen? – Daher sollten Sie vor dem Gang zum Osteopathen mit Ihrem Arzt genau abklären, ob dieses Verfahren für Sie geeignet ist. Da es aber aufgrund der sehr sanften Behandlungsmethode nur ein sehr geringes Risiko von Nebenwirkungen gibt, können Sie eigentlich nichts falsch machen.

Was macht ein Osteopath beim ersten Termin?

Beim ersten Termin geschieht Folgendes: Der Osteopath befragt sie zu Ihren aktuellen Beschwerden, Ihrem Allgemeinzustand, anderen Faktoren, die Einluss auf Ihre Gesundheit haben könnten, weiteren medizinischen Behandlungen, denen Sie sich möglicherweise aktuell unterziehen, bzw.

Was ist der Unterschied zwischen Physiotherapie und Osteopathie?

Der Behandlungsansatz – Osteopathie vs. Physiotherapie – Der Hauptunterschied von Osteopathen und Physiotherapeuten besteht darin, dass Erstere vorwiegend mit ihren Händen behandeln, während Letztere eher mit Übungen arbeiten. Osteopathie und Physiotherapie verfolgen außerdem beide ein gemeinsames Heilungsziel, unterscheiden sich aber in Ansatz und Philosophie,

  1. In der Osteopathie wird der Körper als Ganzes betrachtet und der Ursprung einer Pathologie gesucht: Das Wohlbefinden hängt vom Gleichgewicht mehrerer Systeme (Muskel-Skelett-System, viszerales System usw.) ab, die miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen.
  2. Der Osteopath wird oft zuerst konsultiert, um den passenden Behandlungsansatz für den jeweiligen Patienten herauszufinden – die Konsultation eines Osteopathen kann sowohl heilend als auch präventiv sein.

Osteopathen gehen grundlegend davon aus, dass alle Teile des Körpers eng miteinander verbunden sind und der Körper über einen eigenen Heilungsmechanismus verfügt. Physiotherapeuten hingegen geben zwar Ratschläge zur Lebensweise und zu Bewegungstechniken, richten ihre Aufmerksamkeit aber in erster Linie auf die Verbesserung eines bestimmten Körperteils.

Laut der Physioswiss »hilft die Physiotherapie dabei, Bewegung und Funktion so weit wie möglich wiederherzustellen, wenn jemand durch eine Verletzung, eine Krankheit, eine Entwicklungsstörung oder eine andere Behinderung beeinträchtigt ist». Das bedeutet, dass Physiotherapeuten für die Beurteilung spezifischer Probleme ausgebildet sind und Ihre Maßnahmen eher lokal ausrichten.

Häufig werden Patienten behandelt, die zur muskulären Rehabilitation überwiesen wurden.

Wie viele Sitzungen braucht man beim Osteopathen?

Therapiedauer – Eine osteopathische Behandlung dauert in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten, in schwierigen Fällen auch länger. Nach der Grundbehandlung ist eine individuelle Ausrichtung notwendig. Im Regelfall kann mit drei Behandlungen im Abstand von ein bis drei Wochen eine gute Stabilisierung erreicht werden.

In schwierigen Fällen wird die Basisserie auf sechs bis acht Sitzungen erweitert. Sollte damit keine wesentliche Verbesserung der Erkrankung erreicht werden, muss die Indikation zur Osteopathischen Therapie überprüft werden; ggf. sind andere Therapiewege einzuschlagen. Eine schulmedizinische Abklärung sollte insbesondere bei chronischen Beschwerden vorausgehen.

Osteopathische Ärzte verbinden ihre schulmedizinische Erfahrung mit der osteopathischen Vorgehensweise. Kontrollen: Nach Abschluss der Behandlungsserie sollte eine erste Kontrolle in drei bis vier Monaten erfolgen. Je nach Krankheitsbild erfolgen dann weitere Kontrollen weitere vier bis sechs Monate später.

Welche Kasse zahlt Osteopathie?

Krankenkassen zahlen unterschiedlich viel für Osteopathie – Den größten Zuschuss für Osteopathie erhalten Versicherte der AOK Nordwest. Diese zahlt pro Jahr maximal 500 Euro, unabhängig von der Anzahl der Sitzungen. Bei der BKK public gibt es maximal 400 Euro. Eine Reihe von Kassen bezuschussen zudem maximal sechs Sitzungen im Jahr mit 60 Euro, also in der Summe für 360 Euro. Diese sind:

SecurvitaBKK Wirtschaft & FinanzenBKK VBUViactivBKK24BKK Faber Castell & PartnerBKK EuregioBKK VDN

Die meisten Kassen beteiligen sich an den Kosten für Osteopathie – allerdings im Schnitt nur für drei bis vier Sitzungen mit 30 Euro bis 40 Euro pro Behandlung. Die genannten Krankenkassen überzeugen zwar mit ihren hohen Zuschüssen für osteopathische Behandlungen.

Nicht jede von ihnen ist aber in jedem Bundesland geöffnet. Zudem erheben sie einen unterschiedlich hohen Beitrag. Wem ein hoher Zuschuss bei Osteopathie wichtig ist, sollte daher die Leistungen und Kosten mehrerer Kassen individuell miteinander vergleichen, Tipp: Wünschen sich Kassenpatienten einen höheren Zuschuss zu ihren Osteopathiekosten, können sie dies mit einer Heilpraktiker-Zusatzversicherung erreichen.

Die Anbieter übernehmen beispielsweise 90 Prozent der Rechnung bis zu einem Höchstbetrag von 2.500 Euro binnen zwei Jahren. Auch hier ist es sinnvoll, die Angebote mehrerer Versicherer zu prüfen, um eine leistungsstarke Zusatzversicherung zu finden. Angebot anfordern

Was ist besser Chiropraktiker oder Osteopath?

Osteopathie Ursprung und Anwendungsgebiete – 1874 gab der US-amerikanische Arzt Andrew Taylor Still der Behandlungstechnik die er in den letzten Jahren entwickelt hatte den Namen Osteopathie. Still fand in seinem Schaffen als Arzt heraus, dass der menschliche Körper selbstregulierend und selbstregenerierend sich verhält.

  • Demzufolge war es ihm wichtig das in allen Ebenen des Körpers eine Homöostasie entsteht, eine Gesundheit mit der der Körper sich selbstheilen kann.
  • Demzufolge ist es Still und später Sutherland und Littlejohn wichtig gewesen Fehlstellungen im Körper zu finden und zu korrigieren, um die Selbstheilungskräfte walten zu lassen und eine Selbstregulation und dadurch Selbstheilung zu ermöglichen.
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Still und seine Dozenten suchten in allen Ebenen des Körpers (den drei Säulen der Osteopathie) Regionen auf, in denen weniger Bewegung vorhanden war und nannten dies Funktionsstörung oder Dysfunktion. Nach einer Korrektur der Dysfunktion hat der Körper ihnen zur Folge die Fähigkeit wieder erlangt sich selbst zu heilen.

Was Kosten 30 Minuten Osteopathie?

Kostenübernahme für Osteopathie durch gesetzliche Krankenkassen Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen einen Teil der Osteopathie-Rechnung. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse unter welchen Bedingungen Sie die Kosten zurückerstatten bekommen.

  1. Hier finden Sie eine Übersicht der gesetzlichen Krankenkassen, die eine Osteopathie-Behandlung bezuschussen.
  2. Einige gesetzliche Krankenkassen benötigen eine ärztliche Überweisung für Osteopathie, damit sie die Leistungen für Ihre Behandlung erstatten.
  3. Diese sollten Sie vor Ihrem Termin bei uns bei Ihrem Hausarzt oder Facharzt abholen.

Wir vergeben Termine und behandeln Sie aber auch ohne eine Überweisung. Dann tragen Sie die Kosten der Behandlung als Eigenleistung. Die Bezahlung erfolgt immer direkt nach der Behandlung in Bar oder EC/Kredit-Karte. Die Rechnung können Sie dann bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Private Krankenkassen übernehmen häufig 60-100 % der Osteopathie-Rechnung. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse wie die genauen Erstattungsbedingungen aussehen. Die Bezahlung erfolgt immer direkt nach der Behandlung in Bar oder EC/Kredit-Karte. Die Rechnung können Sie dann bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Die Kosten für eine osteopathische Behandlung betragen 50-60 Euro je angefangene 30 Minuten. Die erste Behandlung inkl. ausführlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung dauert ca.75 Minuten und wird mit 120 Euro abgerechnet. Die Kosten richten sich nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker.

Die Folgebehandlungen dauert ca.60 Minuten und werden mit ca.100 Euro abgerechnet. Die Bezahlung erfolgt direkt nach der Behandlung in Bar oder EC/Kredit-Karte. Die Rechnung können Sie dann bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Es lohnt sich eine Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen bzw. für Naturheilkunde abzuschließen, wenn man mehr als 3 x im Jahr die Leistungen in Anspruch nehmen möchte.

Viele Zusatzversicherungen erstatten bis zu 70-100 % der Osteopathie-Rechnung. Eine Zusatzversicherung können Sie schon ab ca.9 Euro im Monat abschließen. Ein Vergleich lohnt sich! Hier können Sie alle Laborkosten, die für Sie entstehen ansehen. Die Laborrechnung wird direkt an Sie verschickt.

Absageregelung Wir sind stets bemüht bei kurzfristigen Absagen, den Termin an Akutpatienten weiterzugeben.

Vereinbarte Termine müssen so früh wie möglich, jedoch spätestens 48 Stunden vor der vereinbarten Behandlungszeit abgesagt werden. Nicht eingehaltene oder zu spät abgesagte Termine werden als „erbrachte Leistung” in Rechnung gestellt, es sei denn, die entstandene Terminlücke wird Ihrerseits durch eine Ersatzperson geschlossen (BGB/ § 615).

Was macht einen guten Osteopathen aus?

Auftreten – Ein guter Osteopath ist um das Wohl des Patienten bestrebt. Er signalisiert dem Patienten, dass er dessen Sorgen und Ängste ernst nimmt und berät ihn auf Augenhöhe. Arroganz und Zynismus oder Zuweisung von Fehlverhalten sind in einer osteopathischen Praxis fehl am Platz.

Egal wie gestresst Therapeut und Personal auch sind, mit Unfreundlichkeit oder unprofessioneller Schnelligkeit gewinnt man nicht das Vertrauen des Patienten. Achten Sie deshalb beim Praxisbesuch, wie sie empfangen werden und ob der Therapeut sich für sie während der Behandlung Zeit nimmt. Ein professioneller Osteopath ist am Patientenwohl interessiert und möchte, dass der Patient sich in der Praxis wohlfühlt.

Ein freundlicher paritätischer Umgang sind eine Selbstverständlichkeit in jeder osteopathischen Behandlung. Auf was Sie achten sollten: – Nimmt Sie der Osteopath ernst? – Hört der Osteopath Ihnen aufmerksam zu und macht sich Notizen? – Informiert der Osteopath ausführlich und verständlich über Gefahren, Vor- und Nachteile der einzelnen Techniken? – Bezieht Sie der Therapeut in alle Entscheidungen Ihrer gesundheitlichen Situation ein? – Versorgt Sie der Therapeut mit weiterführendem Informationsmaterial, Beratungsmöglichkeiten und -angebote? – Werden Sie freundlich und respektabel behandelt? – Erhalten Sie ohne Probleme Zugang zu Ihren Patientenakten? – Hat der Osteopath Verständnis dafür, wenn Sie eine zweite Meinung von einem anderen Experten einholen wollen? – Respektiert und bewahrt der Osteopath Ihre Intim- und Privatsphäre? – Werden Ihre privaten Daten ausreichend in der Praxis geschützt? – Ist der Osteopath und dessen Praxis telefonisch oder schriftlich gut zu erreichen? – Gibt sich der Osteopath Mühe bei der Behandlung und ist an Ihrem Wohlergehen und Ihrer Gesundheit interessiert? – In der Regel reichen 1 – 3 Behandlungen im 1- 2 Wochenrhythmus für eine Verbesserung Ihrer Beschwerden im Akut Fall.

Kann die Osteopathie Blockaden lösen?

2. Viszerale Osteopathie (Innere Organe) – Die manuelle Therapie unserer inneren (viszeralen) Organe eignet sich für alle möglichen Störungen oder Erkrankungen der inneren Organe, der Blutgefäße und des vegetativen (autonomen) Nervensystems, das u.a. unsere Atmung, den Herzschlag und Stoffwechsel reguliert.

Kann ein Osteopath heilen?

Krankheiten aus osteopathischer Sicht – Die Osteopathie hat ein eigenes Verständnis vom Krankwerden. Ein gesunder Körper kann Einflüsse jeglicher Art von innen oder außen ausgleichen. Gelingt diese Balance nicht, hinterlässt der Einfluss einen Abdruck.

So kann z.B. das ständige Sitzen vor dem Computer zu einer Verkürzung der hinteren Beinmuskulatur führen. Die Muskulatur erleidet dadurch keinen Schaden, sie ist aber in ihrer Funktion gestört. Diese Störung zeigt sich in einem Zuwenig an Bewegung. Mit seinen Händen kann der Osteopath diese eingeschränkte Bewegung erspüren.

Der Körper versucht, die beeinträchtigte oder gar ausgefallene Funktion auszugleichen. Er kompensiert die Funktion, indem er sie sich von einer anderen Struktur “ausleiht”, beispielsweise einem Muskel. Dadurch wird diese überlastet. Insgesamt sinkt die Fähigkeit des Körpers, seine Funktionen auszuüben.

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Damit verringern sich auch seine Möglichkeiten, schädigende Einflüsse abzuwehren. Eine Krankheit bricht spätestens dann aus, wenn eine Struktur geschädigt wird. Der Schaden kann Folge einer anhaltenden funktionellen Störung sein, etwa wenn sich in einer funktionsgestörten Niere mit der Zeit Nierensteine bilden.

Er kann aber auch an der kompensierenden Struktur auftreten, wenn diese mit ihrer neuen Aufgabe überfordert ist. So ist beispielsweise die Leber über Aufhängungen an den Rippen befestigt und diese wiederum an den einzelnen Wirbeln. Übt nun die Leber aufgrund von Funktionsstörungen einen übermäßigen Zug aus, so können die Wirbel Fehlstellungen einnehmen, wenn sie diesen Zug kompensieren.

Kann eine Osteopathie Verspannungen lösen?

Rückenbeschwerden und Nackenschmerzen können zahlreiche Ursachen haben – sei es in Folge von Verletzungen, falscher Haltung, Verspannungen durch den Sport oder auch stressbedingt. Während herkömmliche Medizin meist die Symptome behandelt, konzentriert sich die Osteopathie bei Rückenbeschwerden auf die Ursache und mögliche Asymmetrien im Bewegungsapparat, Blockaden und Verspannungen und löst diese auf sanfte, schonende Weise.

Sind Osteopathen Scharlatane?

Fehlerhafte Fundamentalkritik ohne schlüssige Argumente – Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.) Anders als beschrieben, existieren gute Studien, die die Wirksamkeit der Osteopathie im pädiatrischen Bereich belegen. Auch die Behauptung, man könne bei Schreibabys und Dreimonatskoliken therapeutisch grundsätzlich nichts tun, läuft ins Leere.Osteopathen werden als Scharlatane und geldfokussierte Kurpfuscher erfundener Erkrankungen im Bereich der Kinder-Osteopathie hingestellt, das Theoriegebäude der Osteopathie wird nicht oder nur zum Teil von ihr verstanden.

Die Fundamentalkritik lässt bei informierten Lesern eher Rückschlüsse auf die Motivation der Autorin zu. „Dem Verständnis von Stärken und Schwächen der Osteopathie, ihren Möglichkeiten und Grenzen hilft das nicht. Dem Dialog und den Beschwerden von Patienten ebenfalls nicht”, so Fuhrmann. Gerade weil sich der VOD als größter deutscher Berufsverband der Osteopathen engagiert für einen wissenschaftlichen Diskurs einsetzt, osteopathische Forschung unterstützt und um die Bedeutung eines sachlichen, auf Fakten beruhenden interdisziplinären Austauschs zwischen Medizinern, Wissenschaftlern, Osteopathen und Nichtosteopathen weiß, darf die Veröffentlichung so nicht stehen bleiben.

In Zusammenarbeit mit einem der renommiertesten Fachleute auf dem Gebiet der osteopathischen Forschung, Helge Franke D.O., ist eine mit Quellenangaben belegte, für einen angemessenen wissenschaftlichen Diskurs geeignete Stellungnahme entstanden, die detailliert auf alle erhobenen Vorwürfe und Behauptungen eingeht:,

  • Hintergrund : Laut einer Forsa-Studie waren schon rund 12 Millionen Bundesbürger in osteopathischer Behandlung.
  • Bei einer Umfrage der Stiftung Warentest zum Thema Osteopathie zeigten sich fast 90 Prozent der Befragten zufrieden mit der Behandlung.
  • Fast 100 gesetzliche Krankenkassen bezuschussen Osteopathie.

Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. wurde als erster Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Mit mehr als 5000 Mitgliedern ist der VOD der größte Berufsverband Deutschlands und verfolgt im Wesentlichen diese Ziele: Information und Aufklärung rund um die Osteopathie, Einsatz für eine berufsgesetzliche Regelung der Ausbildung und Ausübung, sowie Unterstützung von osteopathischer Forschung und Wissenschaft.

Kann die Osteopathie Blockaden lösen?

2. Viszerale Osteopathie (Innere Organe) – Die manuelle Therapie unserer inneren (viszeralen) Organe eignet sich für alle möglichen Störungen oder Erkrankungen der inneren Organe, der Blutgefäße und des vegetativen (autonomen) Nervensystems, das u.a. unsere Atmung, den Herzschlag und Stoffwechsel reguliert.

Was macht ein Osteopath anders als ein Physiotherapeut?

Der Behandlungsansatz – Osteopathie vs. Physiotherapie – Der Hauptunterschied von Osteopathen und Physiotherapeuten besteht darin, dass Erstere vorwiegend mit ihren Händen behandeln, während Letztere eher mit Übungen arbeiten. Osteopathie und Physiotherapie verfolgen außerdem beide ein gemeinsames Heilungsziel, unterscheiden sich aber in Ansatz und Philosophie,

In der Osteopathie wird der Körper als Ganzes betrachtet und der Ursprung einer Pathologie gesucht: Das Wohlbefinden hängt vom Gleichgewicht mehrerer Systeme (Muskel-Skelett-System, viszerales System usw.) ab, die miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Der Osteopath wird oft zuerst konsultiert, um den passenden Behandlungsansatz für den jeweiligen Patienten herauszufinden – die Konsultation eines Osteopathen kann sowohl heilend als auch präventiv sein.

Osteopathen gehen grundlegend davon aus, dass alle Teile des Körpers eng miteinander verbunden sind und der Körper über einen eigenen Heilungsmechanismus verfügt. Physiotherapeuten hingegen geben zwar Ratschläge zur Lebensweise und zu Bewegungstechniken, richten ihre Aufmerksamkeit aber in erster Linie auf die Verbesserung eines bestimmten Körperteils.

Laut der Physioswiss »hilft die Physiotherapie dabei, Bewegung und Funktion so weit wie möglich wiederherzustellen, wenn jemand durch eine Verletzung, eine Krankheit, eine Entwicklungsstörung oder eine andere Behinderung beeinträchtigt ist». Das bedeutet, dass Physiotherapeuten für die Beurteilung spezifischer Probleme ausgebildet sind und Ihre Maßnahmen eher lokal ausrichten.

Häufig werden Patienten behandelt, die zur muskulären Rehabilitation überwiesen wurden.

Was ist besser Chiropraktiker oder Osteopath?

Osteopathie Ursprung und Anwendungsgebiete – 1874 gab der US-amerikanische Arzt Andrew Taylor Still der Behandlungstechnik die er in den letzten Jahren entwickelt hatte den Namen Osteopathie. Still fand in seinem Schaffen als Arzt heraus, dass der menschliche Körper selbstregulierend und selbstregenerierend sich verhält.

Demzufolge war es ihm wichtig das in allen Ebenen des Körpers eine Homöostasie entsteht, eine Gesundheit mit der der Körper sich selbstheilen kann. Demzufolge ist es Still und später Sutherland und Littlejohn wichtig gewesen Fehlstellungen im Körper zu finden und zu korrigieren, um die Selbstheilungskräfte walten zu lassen und eine Selbstregulation und dadurch Selbstheilung zu ermöglichen.

Still und seine Dozenten suchten in allen Ebenen des Körpers (den drei Säulen der Osteopathie) Regionen auf, in denen weniger Bewegung vorhanden war und nannten dies Funktionsstörung oder Dysfunktion. Nach einer Korrektur der Dysfunktion hat der Körper ihnen zur Folge die Fähigkeit wieder erlangt sich selbst zu heilen.