Was Macht Ein Physiotherapeut?

Was Macht Ein Physiotherapeut
Sie führen mit den Patienten gezielte Einzel- und Gruppentherapien durch, z.B. Übungen mit Geräten, Behandlungen in Form von Atemtherapie, Massagen, Elektrotherapien sowie Wärme- oder Hydrotherapien.

Was wird bei Physiotherapie behandelt?

Physiotherapie Bei einer können Bewegungsübungen, und physikalische Anwendungen eingesetzt werden. Eine physiotherapeutische Behandlung soll Schmerzen lindern, beweglicher machen oder auch helfen, geschwächte Muskulatur wieder zu stärken. Ein wichtiges Ziel ist es außerdem, Patientinnen und Patienten zu zeigen, was sie selbst für ihre Gesundheit tun können.

aktive Bewegungsübungen (oft auch „Krankengymnastik” genannt),geführte (passive) Bewegungen und Druck (therapeutische Handgriffe und Massagen) oderBehandlungen mit Wärme, Kälte, elektrischen Reizen oder Ultraschall.

Ihre Verfahren werden zur Behandlung akuter und chronischer Beschwerden, aber auch zur Vorbeugung oder zur Rehabilitation nach langwierigen Erkrankungen, Operationen oder Verletzungen angewendet. Welche Behandlung infrage kommt, hängt zum Teil von den Beschwerden und der Erkrankung ab – aber auch davon, ob es sich zum Beispiel um akute oder schon länger bestehende Schmerzen handelt.

Eine Rolle spielen auch persönliche Vorlieben und die allgemeine körperliche Verfassung eines Menschen. Der wichtigste Bestandteil der ist die aktive Bewegungstherapie oder „Krankengymnastik”. Damit sind Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination und Muskelkraft gemeint, die nach Anleitung durch die Physiotherapeutin oder den Physiotherapeuten selbst ausgeführt werden.

In der Regel dienen die Therapie-Termine dazu, die Übungen zu erlernen. Damit sie helfen können, muss man sie dann eigenständig und regelmäßig zu Hause machen. Oft zielt eine darauf, neben den speziellen Übungen auch grundsätzlich mehr körperliche Bewegung in den Alltag zu bringen.

Manchmal werden auch passive Bewegungsübungen eingesetzt. Das bedeutet, die Therapeutin oder der Therapeut bewegt die Gliedmaßen der Patientin oder des Patienten. Dadurch lässt sich unter anderem die Beweglichkeit steifer oder blockierter Gelenke verbessern. Solche geführten Bewegungen können auch aktive Übungen vorbereiten, solange zum Beispiel das Bein oder der Arm noch nicht belastet werden darf.

Außer der Bewegungstherapie, Massagen und Handgriffen zur Lockerung von Muskeln und Bindegewebe gibt es in der noch weitere Behandlungsmethoden, die zusammengefasst als physikalische Therapien bezeichnet werden. Dazu gehören:

(Massage zum Abführen von Gewebsflüssigkeit)Elektrotherapien: Behandlung mit schwachem StromWärmebehandlungen: zum Beispiel mit Bädern, Fangopackungen, Wärmelampen oder UltraschallKältebehandlungen: zum Beispiel mit Kühlpackungen oder Kaltluft.

Einige dieser Behandlungen lassen sich auch kombinieren. Je nach Erkrankung und persönlicher Situation kann die Behandlung unterschiedliche Schwerpunkte haben, zum Beispiel:

Beweglichkeit und Körperfunktionen fördern oder wiederherstellenStoffwechsel und Durchblutung verbessernSchmerzen lindernKoordination und Kraft verbessernkörperliche Behinderungen ausgleichen: zum Beispiel den linken Arm trainieren, wenn der rechte gelähmt istchronischen Beschwerden vorbeugen

Physiotherapien werden von ausgebildeten Physiotherapeutinnen und -therapeuten angeboten. Daneben dürfen auch Masseure und medizinische Bademeister Massagen und physikalische Therapien wie Wärmebehandlung oder Elektrotherapie anbieten. Physiotherapien werden sowohl angeboten – zum Beispiel in physiotherapeutischen Praxen, Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und Pflegeeinrichtungen.

  1. In Kliniken gehört eine oft zum Behandlungsplan und findet dann vor Ort statt.
  2. Für eine ambulante Behandlung in einer Physiotherapie-Praxis braucht man ein ärztliches Rezept.
  3. Ein Rezept beinhaltet meist sechs Einheiten von jeweils 15 bis 20 Minuten.
  4. Die Termine werden etwa 1- bis 3-mal pro Woche angeboten, je nach ärztlicher Verordnung.

Die muss spätestens 28 Tage nach dem Verordnungsdatum begonnen werden, sonst wird das Rezept ungültig. Bei dringendem Behandlungsbedarf beträgt die Frist 14 Tage. Dies muss von der ausstellenden Ärztin oder dem Arzt auf dem Rezept vermerkt werden. Das Rezept verliert auch seine Gültigkeit, wenn die Behandlung ohne Begründung länger als 14 Tage unterbrochen wird.

  1. Pro Rezept muss ein Eigenanteil von 10 Euro plus 10 % der Behandlungskosten gezahlt werden, sofern man nicht von der Zuzahlung befreit ist.
  2. Die Preise für einzelne Behandlungen sind unterschiedlich.
  3. Werden für eine Behandlung zum Beispiel 20 Euro berechnet, beträgt der Eigenanteil bei sechs Behandlungen 22 Euro (10 Euro plus 6 x 2 Euro).

Bei den oben genannten Erkrankungen wird eine verordnete bis auf den Eigenanteil häufig von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Im Rahmen einer Rehabilitation übernehmen die Unfallkassen oder die Rentenversicherung die Kosten. Seite kommentieren Was möchten Sie uns mitteilen? Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

Welche Bereiche gibt es bei der Physiotherapie?

Aufgaben und Arbeitsbereiche – Physiotherapie ist die umfassende Gestaltung und Verantwortung des physiotherapeutischen Prozesses (siehe unten). Ziel einer physiotherapeutischen Therapie ist die weitgehende Wiederherstellung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit sowie Selbstständigkeit nach Erkrankung bzw.

  • Unfall sowie Schmerzreduktion bei der Patientin und dem Patienten.
  • Neben Therapie und Rehabilitation zählen Gesundheitsförderung und Prävention sowie Palliative Care zu den Tätigkeitsbereichen der Physiotherapie.
  • Insbesondere unter den Aspekten „Erleben und Verhalten” wird der mentalen Gesundheit Rechnung getragen.

Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten arbeiten nicht nur in Spitälern und Ambulatorien, sondern u.a. auch im Bereich der Sport- und Trainingsberatung, Entwicklungsförderung und Haltungsschulung, in der Arbeitsplatzgestaltung und ergonomischen Beratung sowie in der Schwangerschaftsbetreuung und Geburtsvorbereitung,

  • Inder werden in ihrer Bewegungsentwicklung unterstützt, chronischen Krankheiten wird mit Bewegungsförderung begegnet.
  • Älteren Menschen helfen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten z.B.
  • In der Sturzprävention und dem Mobilitätstraining.
  • Physiotherapie soll somit bereits der Entstehung von Schäden am Bewegungsapparat vorbeugen.

Der physiotherapeutische Prozess umfasst die Therapie von der physiotherapeutischen Befunderhebung über die Festlegung von Therapiezielen und -planung bis zur Umsetzung der einzelnen Maßnahmen und Erfolgskontrolle durch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten.

  1. Im Krankheitsfall bedarf es einer ärztlichen Verordnung der Therapie.
  2. Zu den in der Physiotherapie eingesetzten Maßnahmen zählen z.B.
  3. Sämtliche Arten der Bewegungstherapie, manuelle Therapie, Atem-, Reflexzonen- und Ultraschalltherapie, Heilmassagen, komplexe physikalische Entstauungstherapie oder Lymphdrainage, elektro-, hydro- und balneotherapeutische Methoden.

Darüber hinaus sind Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten in Lehre, Forschung und Entwicklung tätig.

Was darf ein Physiotherapeut nicht?

Die Zusammenarbeit des Physiotherapeuten mit Ärzten ist ausschließlich von therapeutischen Überlegungen geprägt. Den Physiotherapeuten ist es nicht gestattet, für die Zuweisung von Patienten ein Entgelt oder andere Vorteile zu versprechen oder zu gewähren.

Was ist der Unterschied zwischen Krankengymnastik und Physio?

Unterschied Krankengymnastik und physikalische Therapie – Krankengymnastik beschreibt einen Teilbereich der Physiotherapie, dessen Behandlungsmethoden von ausgebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden. Denken Sie hierbei an gerätegestützte Krankengymnastik, manuelle Therapie oder Bobath Therapie,

Wie sinnvoll ist Physiotherapie?

Bei welchen Erkrankungen ist eine Physiotherapie sinnvoll? – Physiotherapie ist bei einer Vielzahl von Erkrankungen sinnvoll. Sie hilft Ihnen Schmerzen zu lindern, Muskeln zu lockern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Muskulatur wieder aufzubauen.

Degenerative Erkrankungen (Arthrose, Bandscheibenvorfälle)Meniskusschädenchronische SchmerzsyndromeOsteoporoseneurologische Erkrankungen (Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Querschnittslähmungen)Geriatrische Syndrome (Sturzneigung, Gehbeschwerden, Schwindel, Inkontinenz)Operationen (Gelenkprothesen, Frakturen, Bänderrisse)

Wir bieten Ihnen eine zeitnahe Terminvergabe, Sie haben die Möglichkeit auch ohne Rezept in unsere Notfallsprechstunde zu kommen.

Wie viele Minuten dauert Physiotherapie?

Zeitrahmen für die Behandlung: Krankengymnastik: 15 – 25 Minuten. Massage: 15 – 20 Minuten. Manuelle Lymphdrainage: 30, 45 oder 60 Minuten – je nach Ihrer Verordnung. Manuelle Therapie: 15 – 25 Minuten.

Welche zwei Arten der Physiotherapie gibt es?

1. Das Wichtigste in Kürze – Unter dem Begriff Physiotherapie werden verschiedene aktive und passive Therapieformen zusammengefasst. Grob wird zwischen Bewegungstherapie (z.B. Krankengymnastik) und physikalischer Therapie (z.B. Massagen, Bäder) unterschieden.

Was muss man alles zur Physiotherapie mitbringen?

Muss ich bei meiner Physiotherapie spezielle Kleidung tragen? – Wir empfehlen Ihnen, nicht zu einengende Kleidung bzw. sportliche Kleidung mitzubringen. Zur Behandlung von Knieproblemen sollten Sie eine kurze Hose dabeihaben. Außerdem haben Sie die Möglichkeit vor oder nach der Behandlung zu duschen, bitte bringen Sie dafür ein Handtuch mit.

Ist Physiotherapeut ein gefragter Beruf?

Zukunftsaussichten als Physiotherapeut /-in – Der Beruf des /der Physiotherapeut /-in ist und bleibt ein wichtiges Berufsbild, Der demografische Wandel und die damit verbundene Steigerung des Durchschnittsalters sorgen dafür, dass die Tätigkeit immer gefragter wird.

Welche Ausbildung braucht man um Physiotherapeut zu werden?

Ausbildung Physiotherapeut /in – Voraussetzungen Sie findet an einer Berufsfachschule statt und dauert drei Jahre. Als Voraussetzung gelten ein mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) und ein medizinisches Attest, das die körperliche und psychische Eignung für den Beruf belegt.

Wie viel kostet eine Physiotherapiestunde?

64,30 € 6,43 20507 Gerätegestützte Krankengymnastik (KG-Gerät) Parallele Einzel- behandlung bis zu 3 Patienten Regelbehandlungszeit: Richtwert: 60 Minuten je Patient.

Warum Physiotherapie nur 20 Minuten?

6 wichtige Gründe: Physiotherapie privat übernehmen – der eigenen Gesundheit zuliebe – 1. Mehr Behandlungszeit Jeder Patient, der schon mal eine Physiotherapiepraxis von innen gesehen hat, weiß wie es dort zugeht: Im Wartezimmer herrscht ein fliegender Wechsel zwischen Therapeuten und Patienten und nachdem man von seinem Physio aufgerufen wird, tickt die Zeit.20 Minuten bleiben dem Physiotherapeuten, um eine adäquate Anamnese sowie Behandlungsplan und -strategie zu erstellen, den Patienten direkt zu behandeln und im Idealfall auch noch Übungen für zu Hause mitzugeben.

Hinzu kommen An- und Ausziehzeit des Patienten (was je nach Handicap auch ein wenig länger dauern kann) und eventuell weitere Terminvereinbarungen. Leider ist dieser 20-Minuten-Rhythmus für Praxen mit einer Zulassung der gesetzlichen Krankenkassen die einzige Möglichkeit sich wirtschaftlich über Wasser zu halten.

In einer Privatpraxis sieht das hingegen ein wenig anders aus: Bis zu 60 Minuten stehen zur Verfügung, um die eben genannten Punkte in einem vernünftigen Rahmen abzuleisten. Mit der längeren Behandlungszeit geht natürlich ein größerer Therapieeffekt einher.

  1. Als Patient ist man wesentlich entspannter und fühlt sich mehr wertgeschätzt.2.
  2. Gründliche Anamnese Wie bereits angesprochen, bleiben dem Physiotherapeuten in der Regel nur wenige Minuten, um sich ein genaues Bild von seinem Patienten zu machen.
  3. Auch hier profitieren beide Seiten von der längeren Behandlungsdauer: Gemeinsam können im Erstgespräch viele behandlungsrelevante Faktoren (Arztberichte, MRT-Befunde, Kontraindikationen, Nebendiagnosen, etc.) besprochen und Fragen des Patienten ausführlich beantwortet werden.

Daraufhin lässt sich ein adäquater Behandlungsplan erstellen, wobei Einflüsse von beiden Seiten einfließen.3. Keine Limitierung der Behandlungsanzahl Ebenfalls ein Szenario, das viele Patienten kennen: Die erste Verordnung mit sechsmal 20 Minuten Krankengymnastik ist zu Ende und die Beschwerden sind noch nicht komplett behoben.

  • Ein weiterer Gang zum Arzt ist notwendig, um sich ein neues Rezept zu holen.
  • Doch das ist oft gar nicht so einfach wie es auf den ersten Blick erscheint.
  • Nicht selten kommt es vor, dass dem Arzt durch die Budgetierung der Krankenkassen die Hände gebunden sind und er kein weiteres Rezept, trotz anhaltender Beschwerden, ausstellen kann.
See also:  Was Macht Ein Schlosser?

Bei privaten Leistungen können Therapeut und Patient gemeinsam entscheiden wie viele Behandlungen benötigt werden, um den gewünschten Behandlungserfolg zu erreichen oder ob weitere Diagnostik bzw. das Aufsuchen eines Arztes vonnöten ist.4. Keine Verordnung vom Arzt erforderlich Voraussetzung für das Behandeln von Patienten ohne ärztliche Verordnung ist die Zusatzqualifikation des Physiotherapeuten zum Heilpraktiker oder zum sektoralen Heilpraktiker für Physiotherapie.

  • Durch die Prüfung des Gesundheitsamtes wird gewehrleistet, dass der Therapeut einschätzen kann, ob ein Patient Physiotherapie erhalten kann oder vor der Therapie einen Arzt aufsuchen sollte.
  • Dieser sogenannte Direktzugang zu den Patienten erspart erste lange Wartezeiten bei Ärzten.
  • Der sektorale Heilpraktiker für Physiotherapie darf ohne ärztliche Verordnung Anwendungen auf dem Gebiet der Physiotherapie durchführen.

In der Regel wird durch das Erstgespräch und die Befundung recht schnell klar, ob die weitere Diagnostik eines Arztes notwendig ist.5. Kurzfristige Termine – auch im Notfall Bei akuten Schmerzen wartet keiner gerne lange auf Termine. Privatpraxen haben für solche Fälle in der Regel eine Art Notfallsprechstunde.

  1. Verbunden mit dem Direktzugang kann ein Patient einfach und unkompliziert direkt einen Termin mit dem Therapeuten seines Vertrauens vereinbaren.
  2. Gerade Privatpraxen haben in der Regel eine Art „Notfallsprechstunde”, um Patienten mit akuten Schmerzen schnell helfen zu können.
  3. Grundsätzlich verfügen Privatpraxen um eine deutlich höhere Terminkapazität als Praxen mit einer Kassenzulassung.

Es ist wichtig, dass Menschen mit akuten Beschwerden zeitnah Termine bekommen, damit man auch in den ersten Heilungsphasen dem Körper helfen kann. Gerade in der akuten Phase ist eine adäquate Therapie von Bedeutung, um die darauffolgende Rehabilitationszeit so kurz wie möglich zu halten.

Je länger man mit der Therapie wartet, desto länger wird die Rehabilitationszeit des Körpers und desto länger dauert es, bis man wieder zu alter Stärke findet. Bei akuten Schmerzen wartet keiner gerne lange auf Termine. Privatpraxen haben für solche Fälle in der Regel eine Art Notfallsprechstunde.6. Kein Therapeutenwechsel Besonders in großen Praxen kommt es häufig vor, dass ein Patient von Therapeut zu Therapeut weitergereicht wird und bei sechs Anwendungen bis zu vier oder fünf verschiedene Behandler sieht.

Dadurch entsteht keine Vertrauensbasis zwischen Patient und Therapeut, die jedoch ein großer Bestandteil des Therapieerfolgs ist. Fast bei jeder Therapieeinheit muss man seine Krankengeschichte wieder von vorne erzählen und wertvolle, begrenzte Behandlungszeit geht verloren.

  1. Wie eben bereits erwähnt, ist die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Patient und Therapeut extrem wichtig.
  2. Als Patient begibt man sich in die Hände eines fremden Menschen und in den wenigen Augenblicken des Erstkontakts bildet sich eine gewisse Grundstimmung beim Patienten: Finde ich den Therapeuten sympathisch oder nicht? Ohne Sympathie und Vertrauen in diese Person und in seine Fähigkeiten wird keine Behandlung einen großartigen Erfolg erzielen.

Erst im Verlauf mehrerer Behandlungen festigt sich dieses Verhältnis und der Patient kann sich auf die Therapie einlassen. : Mehr in die eigene Gesundheit investieren – Warum selbst zahlen?

Ist eine Physiotherapeutin ein Arzt?

Physiotherapie-Ausbildung Behandlung durch einen Physiotherapeuten Physiotherapie ( altgriechisch φύσις phýsis, deutsch ‚Natur‘, ‚Körper’ und θεραπεία therapeía, deutsch ‚Dienen‘, ‚Pflege‘, ‚Heilung‘, somit in etwa ‚das Wiederherstellen der natürlichen Funktion‘), früher auch Krankengymnastik, ist eine Form spezifischen Trainings und der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln, mit der vor allem die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Bewegungsapparats wiederhergestellt, verbessert oder erhalten werden soll.

  1. Die Behandlungen werden von Physiotherapeuten und in Teilbereichen von Masseuren und medizinischen Bademeistern durchgeführt.
  2. Physiotherapeut ist in Deutschland kein eigenständiger Heilberuf, sondern gehört zu den Gesundheitsfachberufen (früher Heilhilfsberufe).
  3. Die medizinische Notwendigkeit einer Behandlung wird ausschließlich durch Ärzte festgestellt und auf Rezept verordnet, außer bei präventiven Maßnahmen.

Sporttherapeuten, -wissenschaftler und -lehrer erfüllen nicht die Zulassungsvoraussetzungen als Physiotherapeut und dürfen physiotherapeutische Heilmittel wie z.B. Krankengymnastik weder erbringen noch abrechnen.

Wird man bei der Physio massiert?

Der Masseur: ganzheitlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden – Bei dem Masseur muss grundsätzlich zwischen der geschützten Berufsbezeichnung „Masseur und medizinischer Bademeister” und der ungeschützten Bezeichnung „Masseur” unterschieden werden.

  1. Zum Masseur kann jede x-beliebige Person werden, während für die Ausübung des Berufs „ und medizinischer Bademeister” eine Ausbildung erforderlich ist.
  2. Im Folgenden wird es daher um den Masseur und medizinischen Bademeister gehen.
  3. Auch in der Physiotherapie und in der Krankengymnastik werden gelegentlich Massagen eingesetzt.

Ebenfalls kann die Behandlung beim Masseur teilweise von der Krankenkasse übernommen werden – das ist allerdings nur selten und in geringem Umfang der Fall. So nimmt der Masseur in der Regel am freien Wettbewerb teil und arbeitet daher effizienter – kann die Therapiedauer aber auch flexibel Planen und muss sich nicht an von der Krankenkasse vorgegebene Zeiten halten.

  • Er sieht in der Regel nicht nur die gesundheitlichen Beschwerden seines Patienten, sondern den Körper im Ganzen.
  • Der Fokus liegt hier nicht nur auf einer schmerzhaften Stelle, sondern es werden alle vorhandenen Strukturen behandelt und aktiviert.
  • Darüber hinaus arbeiten die meisten Masseure dauerhaft mit ihren Händen am Körper des Patienten.

So gestaltet sich der Behandlungsablauf deutlich anders als in der Physiotherapie oder der, Anders als bei den physiotherapeutischen Übungen, muss der Patient nicht selbstständig mitarbeiten, sondern kann die Massage durchaus auch als eine Art der Entspannung wahrnehmen.

Ist Physio kostenlos?

Haushaltshilfe: – Familien mit Kindern, die eine Haushaltshilfe brauchen – zum Beispiel weil die Mutter im Krankenhaus liegt -, müssen pro Tag zehn Prozent der Kosten selbst übernehmen. Dabei beträgt die tägliche Zuzahlung wie bei Medikamenten und Fahrkosten mindestens fünf, höchstens aber zehn Euro. Zur Übersicht: Das gilt Zuletzt aktualisiert: 09-12-2021

Wird die Physiotherapie von der Krankenkasse bezahlt?

Egal ob alters- oder krankheitsbedingt, infolge einer Verletzung oder aufgrund einer Behinderung: Wenn Schmerzen die einfachsten Bewegungen zur Qual machen, kann eine Physiotherapie Abhilfe schaffen. Die Kosten für die Behandlung übernimmt die Krankenkasse zu 90 Prozent.

Wann geht man zu einem Physiotherapeuten?

Wann wird die Physiotherapie angewandt? – Die Physiotherapie wird vor allem zur Prophylaxe, Therapie und Rehabilitation genutzt. Zur Prävention von Erkrankungen oder Verletzungen können beispielsweise berufsbedingte Fehlhaltungen verhindert werden. Hier soll unser eigenes Körperempfinden soweit geschult werden, dass beispielsweise eine schlechte Körperhaltung beim Sitzen selbst erkannt wird und so jeder von uns etwas für seine Gesundheit tun kann.

  • Auch in der stationären und ambulanten Behandlung wird die Physiotherapie eingesetzt.
  • Hierbei kann der Heilungsprozess orthopädischer Erkrankungen unterstützt und unsere Lebensqualität verbessert werden.
  • Physiotherapeutische Behandlungen werden ebenso zur Rehabilitation nach längeren Erkrankungen oder nach Unfällen zum Einsatz gebracht.

Nach einem Schlaganfall beispielsweise können die Beweglichkeit und die motorischen Fähigkeiten des Patienten auf diese Weise verbessert, und so der Einstieg in den Alltag erleichtert werden. Zu den Kernzielen der Physiotherapie zählen:

  • Unterstützung des Stoffwechsels und der Durchblutung
  • Befreiung von Schmerzen, bzw. zumindest Schmerzlinderung
  • Steigerung von Ausdauer und Kraft
  • Schulung von Koordination und Beweglichkeit

Diese grundsätzlichen Wirkungsziele bestehen nicht getrennt voneinander, sondern bedingen sich häufig gegenseitig. Aber nicht nur im Falle einer Krankheit, sondern auch im Wellnessbereich wird die Physiotherapie angewandt. Hierdurch kann das geistige und körperliche Wohlbefinden gesteigert werden. Eine wohltuende Auszeit im Alltag! Gezielte Bewegungssimulationen können als Teil der Physiotherapie eingesetzt werden. Im Bereich der Orthopädie werden häufig die manuelle Therapie, die manuelle Lymphdrainage und die gerätegestützte Therapie zur Behandlung herangezogen. Bei der manuellen Therapie wendet der Physiotherapeut bestimmte Mobilisationsübungen und Handgriffe an.

  1. Dadurch kann unter anderem die Beweglichkeit unserer Gelenke verbessert und deren Zusammenarbeit mit unseren Nerven und Muskeln wieder aufgebaut werden.
  2. Auch die manuelle Lymphdrainage kommt häufig zum Einsatz.
  3. Sie dient dazu, die Entstauung von angeschwollenem Gewebe anzuregen.
  4. Solche Schwellungen treten dann auf, wenn die Lymphbahnen unseres Körpers beschädigt oder überlastet sind und die Lymphflüssigkeit nicht mehr vollständig abtransportiert werden kann.

In diesem Fall regt der Therapeut mit rhythmisch pumpenden oder kreisenden Bewegungen den Fluss der Lymphe und die Aktivität der im Körper an. Zur gerätegestützten Therapie werden verschiedene Zugapparate und medizinische Trainingsgeräte genutzt, um zusammen mit dem Patienten dessen Beweglichkeit und Kraft zu verbessern.

Warum tut Physiotherapie so weh?

Schmerz verstärkt sich nach Physiotherapie – Manchmal zeigt sich nach einer physiotherapeutischen Anwendung eine Schmerzzunahme, die den Patienten beeinflusst. Auch hierbei handelt es sich nicht zwingend um eine Kontraindikation oder eine Nebenwirkung.

Schmerzen sind viel eher ein Zeichen dafür, dass innerhalb des Bewegungsapparats ein Problem vorherrscht, welches die Physiotherapie aufheben soll. Das bedeutet, der Schmerzreiz tritt ein, weil der Therapeut durch verschiedene Techniken versucht, Verspannungen in der Muskulatur zu lockern. Anders verhält es sich, wenn der Schmerz aufgrund eines zu hohen Drucks während der Therapie oder wegen fehlerhafter Anwendungen einsetzt.

Ansonsten jedoch ist eine verstärkte Schmerzwahrnehmung ebenfalls eine natürliche Reaktion, die sich mit zunehmender Anzahl der Behandlungen und der Verbesserung des Allgemeinzustands aufheben sollte. Wichtig wäre auch zu wissen, dass jeder Patient ein individuelles Schmerzempfinden besitzt.

Wie oft muss man Physiotherapie machen?

Hier findest du eine Übersicht zu den häufig gestellten Fragen rund um pyhsiotherapeutische Maßnahmen. Hast du noch weitere Fragen oder sind bestimmte Themen für dich noch nicht verständlich, stehen wir dir gerne telefonisch für eine Rücksprache zur Verfügung.

  1. Wie bekomme ich Physiotherapie verschrieben? Wenn du körperliche Beschwerden wie Störungen des Bewegungsapparts (Verspannungen, Gelenkschmerzen, Rückleiden, etc.) hast, solltest du zum Arzt gehen und diese untersuchen lassen.
  2. Durch eine physiotherapeutische Behandlung – wie bespielsweise die manuelle Therapie oder der Krankengymnastik am Gerät – können solche Beschwerden gemindert oder behoben werden.
See also:  Was Macht Ein Elektroniker?

Mehr zu ” Wie bekomme ich Physiotherapie verschrieben? “. Was muss ich zur Physiotherapie anziehen? Du brauchst keine spezielle Kleidung für die thepareutischen Behandlungen in unserer Praxis für Physiotherapie in Köln anziehen. Die Vielzahl der Behandlungen finden bei uns in Unterwäsche statt.

Stehen in Absprache mit unseren Physiotherapeuten sportliche Übungen im Mittelpunkt der Therapie, ist sportliche bequeme Kleidung von Vorteil. Ein Handtuch sollte dann mitgebracht werden. Wer übernimmt die Kosten bei Physiotherapie? Dein Arzt entscheidet über die Notwendigkeit einer Therapie. Bei verschriebener Physiotherapie werden die Kosten von der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen.

Erwachsene Personen (ab 18 Jahre) zahlen bei Behandlungsbeginn in der Praxis eine Gebühr. Dies ist eine Zuzahlung (10% des jeweiligen Kassensatzes + 10 EUR Rezeptgebühr). Falls eine Gebührenbefreiung vorliegt entfällt diese Gebühr. Wie lange dauert eine physiotherapeutische Behandlung? Eine Behandlung dauert bei uns zwischen 20 und maximal 45 Minuten.

  1. Die Physiotherapieeinheit beträgt in der Regel 15 bis 25 Minuten.
  2. Darin enthalten sind die Zeiten der Befundung (Beratunsgespräch) sowie die Terminvereinbarung.
  3. Es können auch doppelte Behandlungen hintereinander gebucht werden.
  4. Abweichend hiervon können für spezielle Krankheitsbilder, z.B.
  5. Manuelle Lymphdrainage oder Atemtherapie, auch längere Behandlungszeiten verordnet werden.

Wie oft muss ich zur Physiotherapie? Je nach Ihrer Diagnose und Beschwerdebild legt dein Arzt die Anzahl der Behandlungen fest. In den meisten Fällen variieren diese von 6 bis 18 Behandlungen abbhängig von der Erkrankung und der Leitsymptomatik. Insgesamt sollte die physiotherapeutische Behandlung bis zur erfolgreichen Beseitigung der Beschwerden und Schmerzen durchgeführt werden.

Wer kann Physiotherapie verordnen? Die folgenden Ärzte können Physiotherapie verschreiben: Orthopäden Hausärzte/Allgemeinärzte Chirurgen Hautärzte Internisten Kieferorthopäden Zahnärzte Hals-Nasen-Ohren-Arzt Neurologen Was ist eine “Manuelle Therapie”? Die manuelle Therapie dient der Diagnose und Behandlung von Bewegungsstörungen des Bewegungsapparats, die durch eine Fehlfunktion der Knochen, Muskeln oder Nerven an den Gelenken ausgelöst werden.

Als Teilgebiet der manuellen Medizin bedarf die physiotherapeutische Anwendung dieser Therapieform einer Zusatzausbildung, welche sowohl die anatomischen Kenntnisse sowie die Biomechanik des Bewegungsapparates voraussetzt. Mehr Informationen zur manuellen Therapie findest du hier.

  • Was ist CMD – Kiefergelenkstherapie? Die Abkürzung CMD steht für Cranio-mandibuläre Dysfunktion.
  • Schätzungsweise leiden in Deutschland circa 7 Millionen Menschen (ca.10% der Bevölkerung) an CMD.
  • Beschwerden am Kiefergelenk können sowohl lokal auftreten, als auch von anderen Körperbereichen stammen oder diese involvieren.

Hauptverantwortlich dafür ist die Nähe zum Hals, Kopf sowie anderen Nerven- und Gelenkbereichen des Körpers, in denen die Fehlfunktion ausstrahlen kann. Mehr Informationen zur ” Kiefergelenkstherapie – CMD “. Was ist eine manuelle Lymphdrainage? Die manuelle Lymphdrainage ist eine Entstauungstherapie zur Behandlung von Gewebsflüssigkeiten (Lymphe), die sich im Körper angestaut haben.

  • Dies führt zu einer entzündlichen Erkrankung, dem Lymphödem, welches sich im Zwischenraum der Zellen, Gewebe und Organe bildet.
  • Was ist EMS-Training? Die Behandlungsmethode EMS steht für Elektrische Muskelstimulation.
  • Bei unserem Training in der Praxis in Köln trägst du beim EMS-Training eine Funktionsweste.

Durch diese Weste fließen sogenannte bioelektrische Impulse, die rund 90% deiner Muskelgruppen stimulieren. Was ist die Kryotherapie? Kryo stammt aus dem Griechischem (krýos) und bedeutet Kälte. Mittels der Kryotherapie – auch Kältetherapie genannt – können Schmerzen gelindet und Entzündungsprozesse verlangsamt werden.

  1. Durch gezieltes Auflegen von Eispackungen, Eiswickeln oder Eismanchetten kommt es im darunterliegenden Bindegewerbe zu einer Verengung der Gefäße.
  2. Dadurch wird die Durchblutung gesenkt und die Schmerzrezeptoren gehemmt.
  3. Übernimmt die Krankenkasse EMS-Training? In den meisten Fällen übernimmt die Krankenkasse nicht die Kosten des EMS-Trainings, da das EMS-Training in die Eigenverantwortung jeden Einzelnen fällt.

Dies sollte aber vor dem Training mit der Krankenkasse geklärt werden. Hier findest du weitere Antworten rund im das EMS-Training. Wir bieten zudem ein unverbindliches und kostenloses EMS-Probetraining an. Wo ist der Unterschied zwischen Krankengymnast und Physiotherapeut? Diese Frage hören wir sehr oft in unserer Praxis für Physiotherapie in Köln.

Bis zum Jahr 1994 nannte man die Physiotherapie noch Krankengymnastik – erst mit der Änderung im Berufsrecht im Mai 1994 wurde dies geändert. Wie kann man Fersensporn behandeln? Die Behandlung von Fersensporn und damit verbundenen Erkrankungen umfasst Bewegung, maßgeschneiderte Orthesen, entzündungshemmende Medikamente und Kortisoninjektionen.

Wenn konservative Behandlungen versagen, kann eine Operation notwendig sein. Hier findest du mehr Information zum Fersensporn, Bandscheibenvorfall mit Physiotherapie behandeln? Wenn Du einen Bandscheibenvorfall hast, solltest du versuchen, so weit wie möglich normal weitermachen.

Bei sehr starken Schmerzen ist das anfangs vielleicht nicht möglich. Bewege dich aber so bald wie möglich und versuche deine normalen Aktivitäten wieder aufzunehmen, sobald Du dazu in der Lage bist. Mache jedoch nicht, was starke Schmerzen verursacht. Wir zeigen dir, wie man deinen Bandscheibenvorfall behandeln kann.

Was sind Triggerpunkte? Triggerpunkte sind knotige Strukturen innerhalb eines verspannten Muskelbündels. Diese befinden sich in einem Skelettmuskel oder seiner Faszie. Diese Triggerpunkte können Schmerzen in jedem Bereich des Körpers verursachen und sind in manchen Fällen chronische Entzündungsherde in der Muskulatur.

  • Sehr häufig treten Schmerzen auch in weiter entfernten Körperregionen auf.
  • Mehr Informationen zur Triggerpunkt-Therapie,
  • Ann man Hexenschuss mit Physiotherapie behandeln? Bei einem Patienten mit Hexenschuss führen wir in unserer Praxis in Köln zunächst ein ausführliches Anamnesegespräch.
  • Auf Grundlage dieser Informationen erstellen wir, gemeinsam mit dem Patienten, einen Behandlungsplan.

Dabei ist es wichtig, nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern auch die Ursache zu beheben und präventiv zu arbeiten. Hier findest du weitere Informationen zur Hexenschuss-Behandlung, Kann man ohne Rezept zum Physiotherapeuten? Nein, das ist in der Regel nicht möglich.

Was zählt alles unter Physiotherapie?

Bei dem Begriff ” Physiotherapie ” handelt es sich um den Oberbegriff, der alle aktiven und passiven Therapieformen umfasst. Dies wird aus der Ausbildungszielbeschreibung des MPhG (§§ 3 u.8) deutlich. Unter dem Oberbegriff Physiotherapie findet sich daher einerseits die Krankengymnastik *, die dem Physiotherapeuten vorbehalten ist sowie andererseits die physikalische Therapie, also das Berufsfeld, in dem Physiotherapeuten und Masseure gleichberechtigt nebeneinander tätig werden.

  1. Die physikalische Therapie ihrerseits untergliedert sich in die Bereiche Massagen, Elektrotherapie, Hydrotherapie sowie Thermotherapie.
  2. Physiotherapie (engl.
  3. Physiotherapy ) umfasst die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie (engl.
  4. Kinesitherapy; therapeutic exercises) sowie die physikalische Therapie (physical therapy).

Physiotherapie nutzt als natürliches Heilverfahren die passive – z.B. durch den Therapeuten geführte – und die aktive, selbstständig ausgeführte Bewegung des Menschen sowie den Einsatz physikalischer Maßnahmen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen.

Physiotherapie findet Anwendung in vielfältigen Bereichen von Prävention, Therapie und Rehabilitation sowohl in der ambulanten Versorgung als auch in teilstationären und stationären Einrichtungen. Damit ist die Physiotherapie eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen oder operativen Therapie.

*Der Begriff „ Krankengymnastik ” wird den modernen Anforderungen physiotherapeutischer Verfahren inzwischen nicht mehr gerecht, weil nicht nur „Kranke” die Leistungen in Anspruch nehmen und „Gymnastik” als Leibes- und Körperübung die verwendete Methodenvielfalt sehr einschränken würde.

Was muss man bei Physiotherapie ausziehen?

Herzlich willkommen zur heutigen Folge von Physio Info, dem leicht verständlichen Podcast zu den Themen Gesundheit, Physiotherapie, Coaching und vielem mehr. Ich bin Dominik Klaes, Physiotherapeut aus Heidelberg und wünsche viel Spaß mit der heutigen Folge.

Die heutige Folge ist wieder eine Folge aus der Kategorie häufige Fragen aus der Physiotherapie und ich beantworte die Frage, was man zur Physiotherapie mitbringen sollte. Es klingt am Anfang nach einer lapidaren Frage, aber es ist tatsächlich eine der Fragen, die am häufigsten auftauchen, gerade, wenn man Termine mit den PatientInnen vereinbart.

Und manche Dinge sind gut zu wissen. Bei der Beantwortung der Frage ist es sinnvoll, einmal den ersten Termin zu betrachten und dann die restlichen Termine. Also, sich zu überlegen, was ist vielleicht am ersten Termin mitzubringen ist und was sollte man generell dabeihaben? Beim ersten Termin in der ist es auf jeden Fall sinnvoll, Unterlagen zur eigenen Krankheitsgeschichte mitzubringen.

MRT-Berichte, Röntgenberichte oder vielleicht auch eine Medikamentenliste,

dann ist es immer sinnvoll, diese Unterlagen mitzubringen. Auch wenn man Fragen hat, die man vielleicht mit dem Physiotherapeuten besprechen möchte, dann sollte man sich diese Fragen am besten vorher aufschreiben. Diese Fragen sollte man dann im ersten Termin oder auch in den Folgeterminen mit der Physiotherapeutin oder mit dem Physiotherapeuten besprechen.

Gerade das Aufschreiben von Fragen in so einer Fragenliste finde ich sinnvoll. Häufig ist es so, dass Patienten ihre Fragen im Gespräch vergessen, weil man so viele Dinge bespricht, oder im Gespräch in eine andere Richtung abbiegt. Deshalb ist es sinnvoll, wenn man sich als Patient vorher Gedanken darüber macht, welche Fragen einem wichtig sind.

Fragen Sie sich also vor dem ersten Termin: Was muss ich wissen, was möchte ich wissen? Schreiben Sie sich die Fragen auf, damit Sie nicht vergessen werden. Es ist auch für jeden Arztbesuch sinnvoll, sich vorher die eigenen Fragen klarzumachen und sich diese aufzuschreiben.

In meiner Privatpraxis für Physiotherapie in Heidelberg bekommen die Patienten vor ihrem ersten Termin auch noch einige Unterlagen von mir per E-Mail oder per Post geschickt, die sie ausfüllen sollen und dann mitbringen. Ein klassischer Aufnahmebogen, das kennt man auch vom Arzt, wo es darum geht, die medizinische Vorgeschichte anzugeben.

See also:  Was Macht Man Als Elektroniker?

Durch diesen Fragebogen fallen im Aufnahmegespräch im ersten Termin ein paar typisch Ja/Nein Fragen weg, das spart etwas Zeit und man muss nicht dieses mühsame Ja/Nein Gespräch führen. So hat man gleich einen Überblick und kann die restliche Zeit für ein richtiges Gespräch nutzen.

  1. Von den Unterlagen kommen wir zum nächsten Punkt, das ist die Kleidung.
  2. Auch da gibt es ein paar Dinge, die gut zu wissen sind.
  3. Manchen Patienten (meistens diejenige, die noch nie bei der Physiotherapie waren) ist es nicht ganz klar, dass es sein kann, dass man für bestimmte Untersuchungen oder bestimmte Tests auch mal die Kleidung ausziehen muss.

Es kann also sein, dass man vielleicht auch mal in der Unterwäsche vor dem Therapeuten steht. Ich denke, dass es gut ist, dass man als Patient weiß, dass das auf einen zukommen kann. Je nach Beschwerden und nötigen Untersuchungen oder Tests, kann es nötig sein, das T-Shirt oder die Hose auszuziehen.

  1. Es gibt natürlich gelegentlich auch den Fall, dass jemand seine Kleidung nicht ausziehen möchte und sich damit nicht wohlfühlt.
  2. Das ist nicht weiter schlimm.
  3. Dafür haben wir Physiotherapeuten andere Möglichkeiten, die Untersuchungen abgeändert durchzuführen.
  4. Manche Dinge gehen dann vielleicht nicht, aber das heißt deswegen nicht, dass man dann keine gute Physiotherapie bekommen kann.

Und vor allem heißt es nicht, dass man, wenn man Angst davor hat, dass man was ausziehen muss, nicht zum Physiotherapeuten gehen kann. Das ist mir an der Stelle noch mal ganz wichtig, auch wenn man sich nicht damit wohlfühlt vor einem fremden Menschen das T-Shirt oder die Hose auszuziehen, kann man trotzdem zur Physiotherapie gehen.

  • Bitte nicht deswegen zu Hause bleiben.
  • Wir finden dafür eine Lösung.
  • Das ist gar kein Problem.
  • Bezüglich der Kleidung ergibt es Sinn, dass man Sachen anzieht, in denen man sich gut bewegen kann.
  • In der Physiotherapie kommt es häufig vor, dass man auch Übungen macht oder bestimmte Bewegungen (große ausladende Bewegungen oder in die Knie gehen etc.) ausführen muss.

Dafür ist es sinnvoll, wenn man Kleidung trägt oder mitbringt, in der man sich gut bewegen kann, damit es da keine Probleme gibt. Was eigentlich immer sinnvoll ist, mitzubringen, ist ein großes Handtuch. Damit wird in der Regel dann während der Therapie die Liege abgedeckt.

  • Natürlich kann es auch sein, dass man die Liege in der Physiotherapie während der Behandlung gar nicht benötigt.
  • Das gibt es, je nachdem, was man für Beschwerden hat, sogar ziemlich häufig.
  • Dann braucht man das Handtuch vielleicht nicht mitzubringen.
  • Ich empfehle grundsätzlich, dass man bei der Terminvereinbarung im ersten Termin den Therapeuten oder die Therapeuten fragt: Was soll ich mitbringen, was ist wichtig? Dann weiß man Bescheid, was man mitbringen sollte.

Am Ende kurz zusammengefasst: im ersten Termin ist es sinnvoll, dass man die Unterlagen mitbringt, die zu dem Beschwerdebild passen. Dass man seine Fragenliste mitbringt, damit man in dem Gespräch nichts vergisst. Bei der Kleidung sollte man sich darauf einstellen, dass es sein kann, dass der Therapeut einen auffordert, vielleicht auch Körperteile zu entkleiden.

Es ist aber kein Problem, wenn man das nicht möchte. Das kann man mit dem Therapeuten oder mit der Therapeutin ganz einfach besprechen, davor braucht man keine Angst zu haben. Ansonsten grundsätzlich sinnvoll ein großes Handtuch mitzubringen und bei der Terminvereinbarung zu fragen, ob man noch etwas anderes mitbringen soll.

Ich hoffe, die heutige Folge hat die Frage, was man zur Physiotherapie mitbringen soll, beantwortet und ich freue mich über weitere Fragen. Gerne eine Nachricht schicken, vielleicht wird eine neue Folge daraus. Physiotherapeut Dominik Klaes

Wie viel Minuten dauert eine Physiotherapie Behandlung?

Zeitrahmen für die Behandlung: Krankengymnastik: 15 – 25 Minuten. Massage: 15 – 20 Minuten. Manuelle Lymphdrainage: 30, 45 oder 60 Minuten – je nach Ihrer Verordnung. Manuelle Therapie: 15 – 25 Minuten.

Wie oft Physiotherapie in der Woche sinnvoll?

Krankengymnastik Nur ausgebildete Physiotherapeuten, wie ich, dürfen eine Krankengymnastik entsprechend dem Heilmittelkatalog durchführen. Die Krankengymnastik hilft Ihnen nach einer Krankheit oder nach einem Unfall, Ihre beeinträchtigten Körperfunktionen wieder zu erlangen.

  • Aktive und optimistische Patienten in meiner Physiotherapie-Praxis haben den größten Erfolg, wie meine Erfahrungen zeigen.
  • Freuen Sie sich aus diesem Grund auf Ihre Behandlung, weil Sie Ihrer Gesundheit dient.
  • Lachen und Lächeln schüttet Glückshormone aus, die nachweislich Ihre Genesung beschleunigen.

Die Krankengymnastik beugt gleichzeitig dem Verschleiß naheliegender Körperteile vor. Beispiel: Ihr Fußgelenk ruht nach einem Bruch Ihres Schienbeins, weil Sie ihn nicht aufsetzen. Diese Ruhe birgt die Gefahr, dass Ihr Fußgelenk versteift – wegen mangelnder Bewegung.

  1. Die Krankengymnastik aktiviert Ihre körperlichen, seelischen und mentalen Funktionen.
  2. Viele Patienten unterschätzen die positive Wirkung der körperlichen Übungen auf ihre Seele.
  3. Jede Übung, die Sie besser machen als vorher, belohnt Sie Ihr Gehirn mit einem kleinen Glücksgefühl.
  4. Die Krankengymnastik stärkt Ihre Knochen, Bänder, Muskeln, Sehnen, Ihr Herz-Kreislauf-System und Ihr Selbstwertgefühl.

Muskeltraining, Massagetechniken, Dehnungen verbessern Ihre Bewegungen. Sie können nach der Krankengymnastik sicherlich mehr Bewegungen als vorher. Die Krankengymnastik hilft Ihnen, dass Sie beispielsweise nach einem Beinbruch wieder gehen können. Ich berücksichtige während der Krankengymnastik immer Ihre Schmerzen.

Sie wollen sicherlich wieder schmerzfrei vital und beweglich werden, stimmts? Ich verspreche Ihnen meine Bestes zu tun. ACHTUNG WICHTIG! Die Krankengymnastik hilft Ihnen auf natürliche Art. Sie nutzen Ihre Fähigkeiten, frei von künstlichen chemischen Stoffen. Je nach Ihrer Diagnose legt Ihr Arzt die Anzahl der Behandlungen fest.

Nach meinen Erfahrungen sind zwei bis vier Therapien pro Woche sinnvoll. Sie mobilisieren Ihre Selbstheilungskräfte am besten, wenn Sie zwischen Aktivität und Pausen wechseln. Sie kennen den Wechsel vom aktiven Tag und dem Schlafen (Pause) in der Nacht.

  • Physiotherapie (früher: Krankengymnastik) behandelt gezielt gestörte körperliche Funktionen, damit diese wieder möglichst normal „arbeiten” – also funktionieren.
  • Die Ergotherapie zielt darauf ab, dass Sie körperlich und psychisch möglichst viele Handlungen des Alltags wieder selbstständig erledigen können.
  • Wahrnehmen, Denken, Lernen, Erinnern und Information verarbeiten gehören dazu.
  • Krankengymnastik und Ergotherapie überschneiden sich oft.
  1. Nehmen wir einmal folgende Situation an:
  2. Sie können durch eine Nerven-Entzündung mit der rechten Hand nicht zugreifen.
  3. Die Krankengymnastik hilft Ihnen durch Greif-, Dehn- und Muskeltraining, dass Sie wieder zugreifen können.
  4. Die Ergotherapie hilft Ihnen, dass Sie mit Ihrer Hand wieder schreiben, Ihr Essen zubereiten, die Knöpfe Ihre Jacken schließen können – also Ihren Alltag wieder meistern.

Beide Therapien, die Krankengymnastik und die Ergotherapie, helfen Ihnen dabei. Wahrscheinlich merken Sie den Unterschied während der Behandlung gar nicht. Entscheidend für Sie ist, dass Sie mit Ihrer rechten Hand wieder möglichst alles machen können – stimmts? Die Heilmittel-Richtline der Gesetzlichen Kranken-Versicherung regelt, welche notwendigen Leistungen von der Kasse bezahlt werden.

  • Sie, als Patient zahlen in der Regel einen Eigenbeitrag dazu.
  • Der Gesetzgeber ändert von Zeit zu Zeit die Höhe der Zuzahlung.
  • Fragen Sie deshalb vor Ihrem Behandlungsbeginn nach der Höhe Ihrer Zuzahlung.
  • Die Anzahl der Behandlungen reichen für einen Gesundungsprozess oft nicht aus.
  • Sie können zusätzliche Leistungen in Anspruch nehmen.

Ich berate Sie gern. Wenn Sie eine Private Kranken-Versicherung oder eine Private-Kranken-Zusatz-Versicherung haben, können Sie von deren Leistungen profitieren. Private Kranken- oder Private-Kranken-Zusatz-Versicherungen leisten mehr als die Gesetzliche Kranken-Versicherung.

  • Fragen Sie bitte bei Ihrer Versicherung nach, welche Leistungen sie übernimmt.
  • Die Möglichkeiten der Medizin umfassen Therapien, die durch keine Studien erfasst wurden.
  • Sie helfen trotzdem.
  • Denken Sie an die Akupunktur.
  • Die Methode hilft und wird seit über 2.000 Jahren angewendet.
  • Die Bürokratie brauchte Jahrzehnte, um sich der Akupunktur zu öffnen.

Sie erhalten von Ihrem Arzt eine Krankengymnastik, wenn Ihr Arzt es für medizinisch notwendig hält. Er stellt Ihnen ein Rezept aus.

  • Fragen Sie zielgerichtet nach, weil die Gesetzlichen Krankenkassen den Ärzten ihr finanzielles Budget begrenzen.
  • So steigen Ihre Heilungschancen:
  • Fachärzte (Orthopäden, Chirurgen) verfügen über mehr Möglichkeiten und mehr Budget, als Hausärzte.

Es bedeutet für Sie, dass Fachärzte Ihnen mehr Therapien verschreiben können. So steigen Ihre Heilungschancen. Doch auch Fachärzte sind an die medizinische Notwendigkeit und Ihr Budget gebunden. Das Hauptproblem besteht darin, dass dem Arzt nur ein begrenztes Budget im Jahr zur Verfügung steht.

Wenn er das Budget überzieht, riskiert er seine Zulassung. Krankengymnastik dient als Überbegriff für alle Therapieformen. Physiotherapie ist der zeitgemäße Begriff für die Vielfalt der Möglichkeiten, die Ihnen heute die Medizin ohne Nebenwirkungen von Medikamenten bietet. Der Begriff Krankengymnastik hält sich hartnäckig aufgrund der Abrechnungsform mit den Krankenkassen.

Leider geistern immer noch unzählige Meinungen umher, dass lange Ruhe-Zeiten nach einer Operation sinnvoll erscheinen. Die Natur programmierte unseren Körper auf Bewegung. Alle beweglichen Teile Ihres Körpers (Knochen, Sehnen, Gewebe, Muskeln, Bänder), die sich ausruhen, verkümmern.

  1. Wenn Sie beispielsweise nach einer Schulter-Operation Ihren Arm ruhig stellen müssen, bauen Ihre Arm-Muskeln ab.
  2. Oft helfen schon kleine Übungen nach einer Operation, wie Strecken der Sehne, Muskeln anspannen, lockern usw.
  3. Ich verstehe Ihre Angst, dass nach einer Operation Ihr Knochen wieder bricht, eine Wunde aufreißt oder andere schlimmen Dinge passieren.
  4. Ich kann Sie beruhigen, dass diese Ängste meist unbegründet sind.

Ich beginne mit einfachen Übungen. Ich gewöhne Ihren Körper wieder an seine Arbeit und Funktionen. Wir führen gemeinsam die angeknacksten Körperteile hoffentlich wieder zur vollen Leistung. Sie besitzen zusätzlich ein natürliches Kontroll-System, welches Sie schützt. : Krankengymnastik