Was Macht Ein Redakteur?

Was Macht Ein Redakteur
Als Redakteur sind Sie die Informationsquelle Ihrer Leser. Sie haben als Redakteur die Aufgabe aus einer Menge von unterschiedlichen Informationen, die in Ihre Redaktion gelangen, die für den Leser, Zuschauer oder Zuhörer wichtigsten Daten herauszufiltern und diese dann in einem ausführlichen Beitrag zusammenzufassen.

Ist ein Redakteur ein Journalist?

Redakteure bei der Arbeit (Bildredaktion „Die Welt”, 2012) Ein Redakteur (von lateinisch redigere ‚zurückführen‘, ‚in Ordnung bringen‘; 2. Partizip redactum; in der Schweiz und im wissenschaftlichen Editionswesen auch Redaktor ) ist ein Mitarbeiter in Presse, Hörfunk, Fernsehen, Internet oder anderen Medien, der innerhalb der Redaktion redaktionelle Aufgaben übernimmt.

  1. Oft handelt es sich um einen Journalisten, der Texte redigiert oder auch selbst schreibt.
  2. Im Rundfunk, zum Beispiel der Hörspielredaktion, ähnelt seine Arbeit der eines Lektors,
  3. Oft ist der Redakteur für ein bestimmtes Sachgebiet, ein Ressort, zuständig.
  4. Arbeitsrechtlich kann ein Redakteur ein fest angestellter Journalist sein, üblich ist in vielen Verlagen allerdings die Beschäftigung in freier Mitarbeit.

Typisch für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist die Beschäftigung als arbeitnehmerähnliche Person. Er muss sich an die publizistische und politische Leitlinie des Mediums halten, die vom Verleger vorgegeben wurde. Verantwortlich für die Ressorts, etwa die klassischen wie Politik, Kultur, Lokales sowie Wirtschaft und Sport, ist der Ressortleiter; ihm unterstellt sind mehrere Redakteure.

Verantwortlich für die gesamte Redaktion ist der Chefredakteur bzw. Programmdirektor, Bei vielen Zeitungsverlagen werden überregionale Sachgebiete in einer Mantelredaktion zusammengefasst. Eine relativ neue Organisationsform ist der Newsdesk : In einem Großraumbüro sitzen Redakteure, die unterschiedliche Themenbereiche verantworten und die entsprechenden Beiträge und Seiten planen.

Die Deskredakteure koordinieren dabei zumeist auch den Einsatz von Reportern und Lokaljournalisten, Häufig arbeiten Redakteure crossmedial, d.h., neben der Printausgabe produzieren sie auch für die Online- und Mobil-Version des Titels.

Was macht ein Redakteur genau?

Aufgaben | Karriereperspektiven | Gehalt | Aktuelle Jobs –

Der Job als Redakteur ist

vielseitig kreativ kommunikativ abwechslungsreich crossmedial in vielen Fachbereichen gefragt ein zukunftssicherer Beruf

table>

Aufgaben als Redakteur

Verfassen von Artikeln Redigieren Recherchieren Festlegung von Themen Redaktionsplan erstellen Crossmedia-Konzepte Anleitung von Journalisten und Autoren

table>

Jahresgehalt: 36.000 € – 66.000 €

Abhängig von

Branche Verantwortungsbereich Erfahrung Ressort Qualifikationen Unternehmensgröße

Als Redakteur gestaltest und planst du die Inhalte unterschiedlicher Medien für eine Zeitung, ein Unternehmen, Webseiten und im Bereich der sozialen Medien. Neben dem klassischen Redakteur für Druckerzeugnisse gibt es beispielsweise noch Redakteure für Onlinemedien, Fernsehen und Radio.

Was ist ein Redakteur einfach erklärt?

Arbeitsablauf in einer Redaktion – Redaktionskonferenzen werden regelmäßig zusammengerufen, bei Tageszeitungen täglich, damit sich die einzelnen Ressorts abstimmen und sich somit die Themen nicht überschneiden. Außerdem werden hier die Schwerpunkte und zugleich der Umfang der nächsten Ausgabe festgelegt.

Häufig findet auch die sogenannte „Blattkritik” statt, in der die Ausgabe des Vortages besprochen wird. Sowohl Rechtschreibfehler als auch inhaltliche Mängel oder ungünstiges Layout kommen hier zur Sprache. Der CvD nimmt an der Festlegung für die nächste Ausgabe auch teil und vermerkt dies alles in einem Seitenspiegel, der heute meist digital erstellt wird.

Oft wird in einer gesonderten Bildkonferenz mit den Bildredakteuren, Grafikern, Ressortleitern und dem Chefredakteur die Bildauswahl gemeinsam getroffen. Heute lösen sich die Ressortgrenzen zusehends auf. Modernes Redaktionsmanagement funktioniert ressortübergreifend.

Im Zentrum des modernen Newsrooms steht der gemeinsame Newsdesk, bei dem die Nachrichten zusammenlaufen. Einige Redaktionen setzen inzwischen das First-online-Prinzip um. Dabei wird ein Teil der Beiträge vorab online veröffentlicht. Der Redakteur bewertet und wählt passende Nachrichten aus. Von freien Journalisten eingereichte Artikel prüft er auf sachliche Richtigkeit, bessert Stil-, Rechtschreib- und Grammatikfehler aus, kürzt oder längt sie und bringt sie ins beim betreffenden Medium übliche Format.

Redakteure sind für das Recherchieren und Texten der redaktionellen Inhalte eines Mediums verantwortlich. Außerdem redigieren sie die Artikel freier Mitarbeiter. In kleineren Redaktionen wählt der Redakteur die Bilder und Aufmacher selbst aus. Größere Magazine oder Tageszeitungen haben häufig eine eigene Bildredaktion, die Fotos zu den Artikeln aus Datenbanken auswählt oder bei freien Fotografen in Auftrag gibt.

Der tägliche Ablauf bei Tageszeitungen: Zunächst werden die aktuellen Ereignisse und das dazugehörige Material sortiert, dann bei der Redaktionskonferenz besprochen und ausgewählt. Nun beginnt die weitere Recherche, das Schreiben oder das Redigieren von Fremdbeiträgen, zumeist von Nachrichtenagenturen, freien Mitarbeitern oder Korrespondenten.

Die fertigen Beiträge werden ins Redaktionssystem eingepflegt. Bevor Artikel in Druck gehen, durchlaufen sie nach Möglichkeit das Korrektorat, in jedem Fall aber die Schlussredaktion. Dort kontrolliert der zuständige Redakteur sie noch einmal auf Fehler und stilistische Mängel, behebt Fehler oder gibt den Artikel dazu an den Redakteur zurück.

  • Die Schlussredaktion überprüft kurz vor der Imprimatur das Layout der Seiten und der Artikel, die Seitenzahlen und daraufhin, ob die Artikel alle in den richtigen Rubriken stehen und alle Texte freigegeben wurden.
  • In einer Redaktion herrscht häufig Zeitdruck, vor allem bei Tageszeitungen, denn der Inhalt und das Layout müssen bis zum Drucktermin stehen, damit sich die Auslieferung nicht verzögert.

Der Redaktionsschluss gibt den Zeitpunkt an, ab dem die fertige Publikation für den Druck vorbereitet wird und keine nachträglichen Änderungen mehr möglich sind. Früher gab es nahezu ausschließlich Vollredaktionen, die alle Beiträge für ihre Publikation selbst schrieben und erstellten.

  • Heute geht der Trend, vor allem bei Lokal- und Regionalzeitungen, aus Kostengründen zu Mantelredaktionen,
  • In deutschen Redaktionen erledigt ein Redakteur alle Tätigkeiten von der Recherche bis zum druckfertigen Artikel, in den USA und in Großbritannien wird zwischen einem „reporter” und einem „editor” unterschieden.

Der eine recherchiert und schreibt, der andere layoutet, formuliert um, redigiert und kümmert sich um die Termineinhaltung. Die Arbeitsabläufe in einer Redaktion sind Gegenstand der internationalen vergleichenden Journalismusforschung, Eine Studie von Frank Esser verglich z.B.1998 die Arbeitsweise in den Redaktionen von England und Deutschland,

Was ist der Unterschied zwischen einem Journalisten und einem Redakteur?

Redakteure erfüllen Filterfunktion – Auch Redakteure arbeiten für Zeitungen, Onlineplattformen, TV und Radio. Sie sind jedoch nicht ganz so viel unterwegs wie Journalisten, da sie vor allem damit beschäftigt sind, Themen zu filtern und Texte, zum Beispiel Pressetexte und -aussendungen, zu redigieren.

Welchen Abschluss braucht man um Redakteur zu werden?

warning Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Berufsbild in Deutschland – in anderen Ländern kann es zu Abweichungen kommen. Als Redakteur bist Du Lehrer, Geschichtenerzähler und Entertainer: Du berichtest in Deinen Texten je nach Arbeitgeber von den aktuellsten politischen Geschehnissen, verfasst Radiobeiträge, informierst Deine Leser über Neuigkeiten im Sport oder berichtest über den neuesten Klatsch und Tratsch.

  • Um Redakteur zu werden, stehen Dir verschiedene Wege offen.
  • Üblicherweise absolvierst Du nach Deinem (Fach)Abitur ein 6- bis 8-semestriges Bachelor Studium, zum Beispiel im Bereich Medien, Germanistik, Kommunikationswissenschaft oder Journalismus.
  • Anschließend sammelst Du häufig in einem ein- bis 2-jährigen Volontariat die nötige Berufserfahrung, um Dein Know-how zu verfeinern.

Alternativ bieten Dir zahlreiche Journalistenschulen die Möglichkeit, nach Deinem Schulabschluss eine Ausbildung zum Redakteur zu beginnen. Im Nachfolgenden lernst Du den Arbeitsalltag eines Redakteurs bei einem Fernsehsender genauer kennen: 09:00 Uhr Du startest mit frischem Geist in den Tag.

Während Deine Kollegen langsam in der Redaktion eintrudeln, checkst und beantwortest Du Deine Mails und kontrollierst Deine To-do-Liste für den heutigen Arbeitstag.10:00 Uhr Das Redaktionsmeeting steht an: Gemeinsam mit Deinen Kollegen aus der Redaktion besprichst Du Themen, die für Eure Zielgruppe interessant sind.

Der Chefredakteur verteilt die verschiedenen Aufgaben an das Team und jeder gibt ein kurzes Update über seinen aktuellen Arbeitsstand.11:00 Uhr Mit einem frisch aufgebrühten Kaffee machst Du Dich an die Arbeit und startest mit der Recherche für Dein neues Thema: Du konzipierst eine Reportage über den Klimawandel.

Du erstellst Dir einen groben Plan, wie Du die Reportage aufbauen möchtest und füllst diesen nach und nach mit den von Dir recherchierten Informationen.12:30 Uhr Um Deinen Text hochwertiger und ansprechender zu gestalten, vereinbarst Du Interviewtermine mit Klima-Experten und erstellst Fragen für Euer Gespräch.13:00 Uhr Die wohlverdiente Mittagspause steht an.

Gemeinsam mit Deinen Kollegen isst Du zu Mittag und entspannst Dich von der Arbeit.13:30 Uhr Gestärkt und ausgeruht startest Du in die zweite Tageshälfte. Dein Redaktionskollege Tom hat Dir seinen neuen Artikel per E-Mail geschickt, den Du umgehend Korrektur liest.

Du streichst nicht nur Tippfehler an, sondern gibst ihm auch inhaltliches Feedback.14:00 Uhr Gemeinsam mit der Cutterin Sina schneidest Du ein Video zum Thema Bundestagswahlen, das ihr gestern vorbereitet habt. Dabei pflegt ihr ansprechende Hintergrundmusik mit ein und achtet darauf, dass ihr einzelne Interviewausschnitte passend einsetzt.15:30 Uhr Du widmest Dich wieder dem Texten und feilst an Deiner Reportage.

Deine Arbeit liefert den Sprechern des Beitrags die Inhalte und nötigen Informationen, die sie später bei der Produktion verwenden. Das Bild- und Videomaterial für den Beitrag erhältst Du von Kameramännern und Fotografen.17:30 Uhr Kurz vor Feierabend nimmst Du Dir Zeit, um noch ein paar letzte Mails zu beantworten, bevor Du um 18 Uhr die Bürotür hinter Dir schließt.

Das A und O für einen hochwertigen Text ist eine gute und sorgfältige Recherche. Zum einen durchforstest Du die Welt der Medien und recherchierst neue Themen für Artikel, zum anderen beschaffst Du Dir Informationen für Texte, die Du gerade bearbeitest. Hierbei bedienst Du Dich verschiedener Quellen, beispielsweise Informationsportalen im Internet, Pressemitteilungen, Auszügen aus Interviews oder städtischen Programmheften.

Du hast die wichtigsten Informationen herausgefiltert und die nötigen Fakten zusammengetragen? Super, dann startest Du mit der Formulierung des Textes. Je nachdem mit welchem Medium Du arbeitest, kann das zum Beispiel ein Artikel, eine Nachricht, eine Kurzmeldung, ein Skript für einen später eingesprochenen Radio- oder TV-Beitrag oder eine mehrseitige Reportage in einer Wochenzeitung sein.

  1. Beim Texten achtest Du darauf, dass Du auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe eingehst und Deinen Schreibstil dementsprechend anpasst.
  2. Schreibst Du zum Beispiel für eine angesagte Werbeagentur, die vor allem junge Menschen anspricht, nutzt Du eine andere Wortwahl als bei einer regionalen Tageszeitung.

Wenn Du in einem Team mit mehreren Redakteuren arbeitest, korrigierst Du deren Texte. Hierbei achtest Du auf Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik sowie auf inhaltliche Aspekte. Du versetzt Dich in den Leser und fragst Dich, ob dieser alle dargestellten Sachverhalte versteht und der Artikel das jeweilige Thema zufriedenstellend behandelt.

  • Als Redakteur arbeitest Du nämlich immer nach dem Vier-Augen-Prinzip: Du veröffentlichst den Artikel erst, wenn ihn ein Kollege gegengelesen hat.
  • Im Beruf des Redakteurs bekommst Du Deine Infos auch durch Interviews.
  • Sei es der Fußballtrainer, den Du zum letzten Spiel befragst, der Bürgermeister, mit dem Du über die Baupläne für das neue Rathaus sprichst oder ein Medienexperte, den Du bezüglich aktueller Marketingstrategien um ein Urteil bittest.

Karla Kolumna wäre stolz auf Dich, wie Du Dir interessante und,sensationelle” Informationen für Deine Texte beschaffst. Zu Deinem Arbeitsalltag als Redakteur gehören Redaktionsmeetings. Bei diesen regelmäßigen Treffen setzt Du Dich mit den Kollegen aus Deinem Team zusammen, um neue Themen und Inhalte für Eure Texte zu besprechen.

Außerdem gibt jeder ein Update zu seinem aktuellen Arbeitsstand. Der Chefredakteur verteilt weitere Aufgaben an die Teammitglieder und koordiniert die Arbeitsabläufe innerhalb der Redaktion. Der Arbeitsmarkt für Redakteure befindet sich im Wandel. Die digitale Welt löst die Printmedien immer mehr ab und Zeitungen sowie Magazine verschwinden von der Bildfläche oder verlagern ihr Kerngeschäft aufs Internet.

Auf dem Vormarsch sind daher die Online-Redakteure. Als Online-Redakteur kannst Du zum Beispiel bei Marketingagenturen oder bei Online-Magazinen eine Anstellung finden. Zudem suchen andere Medienformate und -unternehmen wie Verlagshäuser, Radio und Fernsehen oder Nachrichtenagenturen sowie Pressestellen nach kreativen Köpfen, die redaktionelle Beiträge in Schrift, Ton oder Bild erstellen.

  • 9/10
  • 6/10
  • 7/10
  • 8/10
  • 9/10
  • 8/10
See also:  Was Macht Ein Staatsanwalt?

Online-Redakteure arbeiten, wie der Name schon sagt, vor allem in der digitalen Welt. Anders als bei den Printmedien nutzt Du alle Medienformate des Internets für Dich und integrierst beispielsweise Animationen, Videos, Podcasts oder Bilder in Deine Beiträge.

  • Deine Texte pflegst Du über sogenannte Content-Management-Systeme in Online-Magazine oder auf Nachrichtenportalen ein.
  • Dabei achtest Du darauf, dass Du Deine Texte für die Suchmaschinen optimierst, damit sie dort unter den ersten Suchergebnissen landen.
  • Die Radioredaktion bietet Dir eine Vielzahl an möglichen Tätigkeitsfeldern.

Du bist unter anderem für die Planung und die Umsetzung des Programms zuständig, indem Du Radiobeiträge ausarbeitest und verschriftlichst. Du recherchierst Themen, führst Interviews, welche in die Beiträge mit einfließen, darfst aber teilweise auch Radiosendungen einsprechen und diese moderieren.

Darüber hinaus schneidest Du Beiträge und passt diese an. Du findest vor allem eine Anstellung bei Radiosendern, allerdings suchen auch immer mehr Hörfunkagenturen nach Radioredakteuren, die bei der Produktion von Inhalten für Radiosender mitwirken. Anleitungen, Montage- und Installationserklärungen, Handbücher oder Schulungsunterlagen – das sind die Werke eines technischen Redakteurs.

Du setzt Dich mit verschiedenen Produkten auseinander und versuchst herauszufinden, wie Du den Umgang damit am verständlichsten erklärst. Dabei erstellst Du Grafiken sowie Texte und pflegst Bilder in die technischen Dokumentationen ein. Wichtig ist in diesem Bereich auch, dass Du die Zielgruppe ermittelst, damit Du die Anleitung ansprechend und verständlich gestaltest.

  • Du kannst freiberuflich oder im Angestelltenverhältnis arbeiten
  • Ein Quereinstieg ist möglich
  • Es gibt zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten
  • Karrierechancen im Radio-, TV-, Online- und Printbereich
  • Zahlreiche neue Aufgabenfelder im Online-Bereich
  • Redakteure die Berufsgruppe mit dem höchsten Kaffeeverbrauch sind?
  • die erste Zeitung namens,Relation” 1605 in Straßburg erschienen ist?
  • die Medien und speziell die Presse als vierte Gewalt im Staat gelten?
  • erst seit 1949 die Meinungs- und Pressefreiheit im Grundgesetz verankert sind?
  • sich der Redakteur rechtlich nur dadurch vom Journalisten unterscheidet, dass er an eine Ausbildung gebunden ist?

Hugh Jackman Der australische Schauspieler wollte eigentlich Reporter werden und begann 1988 ein Kommunikationswissenschaft Studium in Sydney. Schauspielkurse an der Uni durchkreuzten jedoch seine Pläne: Sie machten ihm so viel Spaß, dass er sich für eine Karriere als Schauspieler entschied.

Trotzdem schloss er sein Journalismus Studium erfolgreich ab – sehr vorbildlich, Herr Jackman. (Bild: © Maximilian Bühn / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)) Deniz Yücel Deniz Yücel war von 2007 bis 2015 Redakteur bei der taz. Weltweit bekannt wurde er 2017, als er wegen angeblicher Terrorpropaganda in türkischer Untersuchungshaft saß.

Der Slogan,Free Deniz” ging um die Welt und es gab zahlreiche Solidaritätsbekundungen für eine sofortige Freilassung. In vielen Ländern ist die Meinungs- und Pressefreiheit leider nicht im Gesetz verankert und viele Redakteure und Journalisten erfahren dadurch starke Einschränkungen in ihrer Arbeit.

  1. Als Redakteur lebst Du Deine Liebe zum Schreiben aus
  2. Du informierst und unterhältst Menschen
  3. Durch Deine Recherchen bildest Du Dich stetig weiter
  4. Im Online-Bereich entwickeln sich viele neue Jobmöglichkeiten
  5. Ein Studium ist nicht zwingend notwendig, um in den Beruf des Redakteurs einzusteigen – das Wichtigste ist Berufserfahrung
  6. Du kannst kreativ sein und mit verschiedenen Formaten der Medien arbeiten
  1. Die klassischen Printmedien schränken ihren Betrieb immer weiter ein
  2. Die Branche des Redakteurs ist hart umkämpft und es gibt viele Bewerber

warning Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Berufsbild in Deutschland – in anderen Ländern kann es zu Abweichungen kommen. Üblicherweise trittst Du nach Deinem Studium zunächst ein Volontariat an, um Deinen Skills den letzten Feinschliff zu verpassen und Praxiserfahrung zu sammeln.

In diesem Fall liegt Dein Einkommen in der Regel bei durchschnittlich 1.800 €¹ brutto pro Monat. Wenn Du anschließend als Redakteur durchstartest, hängt Dein Einstiegsgehalt unter anderem von Deinem Abschluss ab. Mit einem Bachelor Abschluss liegt dieses bei circa 2.700 €¹, während Du mit einem Master Abschluss mit ungefähr 3.150 €¹ rechnen kannst.

Weitere Einflussfaktoren sind Deine Fachrichtung und Deine bisherige Berufserfahrung.

  • Redakteur 1.800 €¹
  • Journalist 2.700 €¹

Ein weiterer Faktor, der Dein Einkommen beeinflusst, ist das Bundesland, in dem Du als Redakteur tätig bist. Während Du in Hessen mit circa 4.510 €¹ durchschnittlich am meisten verdienst, ist Dein Gehalt in Mecklenburg-Vorpommern mit 3.090 €¹ am niedrigsten. Journalistik KU Eichstätt-Ingolstadt (Eichstätt) Bachelor of Arts Infoprofil Infoprofil Journalismus Hochschule Magdeburg-Stendal (Magdeburg) Bachelor of Arts Germanistik Uni Düsseldorf (Düsseldorf) Bachelor of Arts Infoprofil Infoprofil Infoprofil Germanistik Lehramt Ruhr Uni Bochum (Bochum) Bachelor of Arts (Lehramt)

Was muss man haben um Redakteur zu werden?

Wie werde ich Redakteur/in? – Redakteur/innen haben oftmals sehr unterschiedlichen Ausbildungshintergründe. Das liegt auch daran, dass du als Redakteur/in zum Beispiel auch nur für ein bestimmtes Ressort zuständig bist, wie beispielsweise Politik, Wirtschaft oder Kultur.

  1. Häufig haben Redakteure/Redakteurinnen ein Studium in den Bereichen Journalismus, Kommunikationswissenschaften, Public Relations oder Politikwissenschaft absolviert.
  2. Wichtig ist, dass du als Redakteur/in über das Know-How verfügst, dass du in deinem Arbeitsalltag benötigst.
  3. Dazu zählen unter anderem Recherchefähigkeiten, journalistische und publizistische Kompetenzen sowie vertiefendes Wissen der Informations- und Kommunikationsvermittlung.

Wenn du dir dies (noch) nicht im Rahmen einer Hochschulausbildung angeeignet hast, gibt es zahlreiche Lehrgänge, Fort- und Weiterbildungen, die dir dieses Wissen vermitteln.

Wer kann sich Redakteur nennen?

Journalismus ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Das Grundgesetz garantiert jedem, seine Meinung frei zu äußern. Auch, wer keine Ausbildung hat, darf sich Journalist nennen.

Sind Redakteure gefragt?

Einstiegschancen: Die Aussichten für Redakteure – Wie eingangs erwähnt ist der Arbeitsmarkt für Redakteure traditionell eher durchwachsen. War es in den neunziger Jahren noch fast unmöglich, einen Posten als Redakteur zu ergattern, änderte sich das mit dem Aufkommen der Online-Medien extrem.

  • Doch inzwischen ist der Boom wieder abgeflacht, weil die klassischen Medien zunehmend Konkurrenz durch Fachforen, Expertencommunities und Fachblogs bekommen haben.
  • Realistische Einschätzungen über den Arbeitsmarkt für Redakteure lassen sich daher kaum machen.
  • Während die Bundesagentur für Arbeit positive Zahlen vermeldet, sieht der Deutsche Journalistenverband die Lage für Redakteure traditionell eher kritisch.

Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Fakt ist aber: Besonders groß ist derzeit die Nachfrage nach Redakteuren, die eine bestimmte Nische bedienen können. Gefragt sind bei Newcomern vor allem eierlegende Wollmilchsäue – gute Autoren und Rechercheure, die auch von web- und mobilspezifischen Anwendungen sowie Audio- und Video-Schnitttechnik Ahnung haben.

Wie viel verdient ein freier Redakteur?

Arbeiten als freier Journalist – Gehalt und Berufsaussichten. Eine vorgeschriebene Ausbildung zum Journalist gibt es nicht. Freie Journalisten haben meist ein Hochschulstudium oder ein Volontariat abgeschlossen und bereits als festangestellter Redakteur gearbeitet.

Ontakte aus dieser Zeit sind später nützlich, um für ihre Produkte Abnehmer zu finden. Der Start ins Berufsleben als freier Journalist fällt jedoch vielen schwer. Über Schreibtalent verfügen viele, doch die kaufmännische Komponente des Berufs ist nicht für alle etwas. Schließlich müssen freie Journalisten wie Unternehmer agieren, viele Klinken putzen und sich selbst gut verkaufen können.

Dass das Einigen nicht gut gelingt, zeigt ein Blick auf das durchschnittliche Einkommen freier Journalisten. Laut einer Studie des Deutschen Fachjournalistenverbands von 2008 (Studie leider nicht mehr online) verdient mehr als die Hälfte ein Gehalt von maximal 2000 Euro brutto – als freiberufliche Personen müssen sie sich davon noch vor Krankheit, Arbeitslosigkeit und für die Rente absichern.

Netto bleibt so nicht viel vom übrig. Zudem erschweren hoher Konkurrenzdruck, niedrige Honorare und mangelnde Zahlungsmoral der Auftraggeber die Lage der freien Journalisten. Unter diesen Bedingungen erreichen nur gut 20 Prozent der Freelancer ein monatliches Einkommen von über 3000 Euro netto. Ein weiterer Richtwert für das Gehalt von freien Journalisten bietet der,

Demnach liegt der Stundenlohn über alle Medien hinweg bei 22,50 Euro. : Arbeiten als freier Journalist – Gehalt und Berufsaussichten.

Wie bewirbt man sich als Redakteur?

Das Wichtigste auf einen Blick: Zu den Aufgaben eines Redakteurs gehört unter anderem die Recherche von Themen und Informationen sowie das Schreiben und Redigieren von Texten. Als Allroundtalente werden Redakteure in verschiedenen Branchen eingesetzt – je nach Spezialisierung können sie zum Beispiel auch Videoinhalte erstellen.

  • Um Redakteur zu werden, kannst du zwischen verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten wählen.
  • Meist absolvieren Berufsanwärter ein Studium und ein Volontariat.
  • Mit entsprechender Erfahrung, umfassenden Kenntnissen und Fähigkeiten kannst du zum Chefredakteur aufsteigen.
  • Als Redakteur oder Redakteurin verfasst, redigierst und produzierst du zielgruppenspezifische Beträge für das Fernsehen, das Radio, Printprodukte und das Internet.

Du leistest somit eine fundamentale und wichtige Arbeit in Medienunternehmen. In diesem Ratgeber erfährst du unter anderem, wie du Redakteur werden kannst und welche Unterlagen du für deine Bewerbung benötigst.

Wer schreibt die Berichte für die Zeitung?

Traumberuf Journalist: Berufsbild, Gehalt und Ausbildung Als Journalist erstellst Du Beiträge für Print, Radio, TV und Onlinemedien. Wie werde ich Journalist? Welche Aufgaben hat ein Journalist? Was verdient ein Journalist? Die Antworten findest Du hier. Als Journalisten erfüllst Du eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.

Wer schreibt für die Zeitung?

Glossar Abonnement Wer die Zeitung regelmäßig bestellt, ist ein Abonnent. Die meisten Leser einer regionalen Tageszeitung sind Abonnenten. Algorithmus Eine Handlungsvorschrift, die zur Lösung eines Problems oder von komplexen Aufgabestellungen führt. In der Informatik spielen Algorithmen eine wichtige Rolle, da sie Computerprogrammen zugrunde liegen.

  1. Anzeige Ob Kleinanzeige oder ganze Seite: Eine Anzeige wird von einem Kunden bei einer Zeitung in Auftrag gegeben und bezahlt.
  2. Der genaue Preis ist von der jeweiligen Auflage abhängig.
  3. Anzeigen sind als solche gekennzeichnet.
  4. Anzeigenblatt Anzeigenblätter sind für den Leser kostenlos.
  5. Finanziert werden sie durch den Verkauf von Anzeigen.

Sie enthalten wenig journalistische Anteile und dienen in erster Linie der Verbreitung von Werbung. Archiv Im Archiv der Zeitung werden Texte und Fotos aufgehoben. Der Großteil der Artikel und Bilder liegt heute abgespeichert im Computer. Nur ältere Fotos und Texte werden noch im Original aufbewahrt.

Artikel Die Wortbeiträge in einer Zeitung heißen Artikel. Auflage Die Anzahl der Zeitungen, die ein Zeitungsverlag herstellt und an seine Leser verkauft, nennt man Auflage. Bei regionalen Tageszeitungen wie dem DONAUKURIER geht ein Großteil der Auflage an die Abonnenten. Nur ein kleiner Teil der Auflage wird am Kiosk oder in den Geschäften verkauft.

Sogenannte Verkaufszeitungen (Beispiel: „Bild”) haben nahezu keine Abonnenten, die Auflage wird komplett am Kiosk und im Geschäft abgesetzt. Der DONAUKURIER hat mit seinen Heimatzeitungen eine verkaufte Auflage von etwa 83.000 Exemplaren pro Tag. Aufmacher Der Aufmacher ist der wichtigste Beitrag auf einer Zeitungsseite, er „macht die Seite auf”, steht also oben.

Neben einer großen Überschrift (Schlagzeile) gehört oft auch ein großes Foto zum Aufmacher. Der Aufmacher auf der Titelseite ist das Ereignis, das nach Ansicht der Redakteure an diesem Tag die meisten Leser interessiert. Boulevardzeitung Diese Art von Zeitungen wird am Kiosk, in den Geschäften und auf der Straße (auf dem Boulevard) verkauft.

Die Gestaltung von Boulevardzeitungen ist oft reißerisch und grell. Die bekannteste Boulevardzeitung in Deutschland ist die Bild-Zeitung. Chefredakteur Als Chefredakteur wird ein leitender Redakteur bezeichnet, der die Arbeit der Redaktion leitet und Vorgesetzter der anderen Redakteure ist.

  • Er selbst ist auch Journalist, schreibt Artikel und Kommentare.
  • Neben seiner eigenen Arbeit kümmert er sich um die Arbeit der anderen Redakteure und erteilt auch Aufträge.
  • Soweit der Chefredakteur verantwortlich im Sinne des Presserechts ist, trifft ihn auch rechtlich die Haftung für den Inhalt der veröffentlichten Artikel der Zeitung.
See also:  Was Macht Man Gegen Silberfische?

Der Chefredakteur vertritt die Zeitung auch nach außen bei Terminen und Empfängen. Cyber-Mobbing Mobbing im Internet, zum Beispiel über die sozialen Netzwerke. Ente Manchmal sitzen Redakteure falschen Meldungen auf. Bemerkt der Redakteur nicht, dass die Meldung unrichtig ist, und sie erscheint in der Zeitung, dann nennt man dies eine Ente (Zeitungsente).

ePaper Die gedruckte Zeitung in digitaler Form. Fake News Der Begriff Fake News setzt sich aus zwei englischen Begriffen zusammen. Fake heißt „gefälscht” und News heißt „Nachrichten”. So werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken, verbreiten und möglicherweise „viral gehen” – also tausendfach geteilt und weiterverschickt werden.

Feuilleton Das Feuilleton (sprich: föjetong) ist der Teil der Zeitung, der sich mit Kultur beschäftigt. Musik, Theater, Bücher und vieles mehr werden dort besprochen. In vielen Zeitungen heißt das Feuilleton ganz einfach auch KulturTeil oder Kultur-Seite.

Follower Englisch: Anhänger in den sozialen Netzwerken, oft auch als Abonnenten oder Fans bezeichnet. Fotograf Der Fotograf fotografiert Ereignisse für die Zeitung. Er findet selbst geeignete Motive oder wird von der Redaktion beauftragt, Bilder zu machen. Viele Fotos entstehen bei aktuellen Veranstaltungen in den Bereichen Sport, Musik, Stadtgeschehen, Dorfleben.

Der Fotograf hält auch Katastrophen, Unfälle, Brände und andere Ereignisse im Bild fest. Der Fotograf wird auch Bildberichter, FotoReporter oder Bild-Reporter genannt. Gegendarstellung Wenn jemand der Auffassung ist, dass in der Zeitung über ihn falsche Tatsachen verbreitet wurden, dann kann die betroffene Person verlangen, dass die Zeitung eine Gegendarstellung bringt.

Glosse Glossen sind Artikel, die den Leser zum Schmunzeln und zum Nachdenken bringen sollen. Achtung: Glossen sind keine Witze! Hate Speech „Hate Speech” bedeutet auf Deutsch „Hassrede” und bezeichnet sprachliche Ausdrucksweisen, die zur Ausgrenzung oder Benachteiligung von bestimmten Personen oder Personengruppen oder sogar zur Gewalt gegen diese anreizen sollen, vor allem im Internet.

Impressum Im Impressum sind die Personen genannt, die für die Zeitung verantwortlich sind. Jedes Druckerzeugnis, das in die Öffentlichkeit kommt, muss ein Impressum haben, auch eine Schülerzeitung! Das Impressum des DONAUKURIER und seiner Heimatzeitungen findet man täglich im Lokalteil.

Influencer Englisch: „Beeinflusser”. Menschen, die in den sozialen Netzwerken Geld durch Werbung oder Produktplatzierungen verdienen. Meist haben diese über 5000 Abonnenten (Fans). Interview Wenn ein Journalist jemanden zu einem Thema befragt, nennt man das ein Interview. Nicht nur in der Zeitung sind Interviews zu finden, auch im Radio oder im Fernsehen gibt es sie häufig.

Journalist Alle Redakteure, Reporter und Pressefotografen sind Journalisten. Journalist ist der Überbegriff für alle Berufsgruppen, die den Inhalt der Zeitung gestalten. Auch in anderen Medien, wie Radio, Internet oder Fernsehen, heißen die Personen, die Nachrichten oder Reportagen machen, Journalisten.

Ommentar Wenn ein Journalist seine eigene Meinung zu einem Thema schreibt, nennt man dies Kommentar. Der Kommentar darf keine Unwahrheiten enthalten. Der Name des Kommentators steht immer beim Kommentar. Leserbrief Nicht nur Journalisten können in einer Zeitung ihre Meinung äußern, sondern auch Leser.

Sie tun dies in Form von Leserbriefen. Leserbriefe dürfen keine Unwahrheiten enthalten und sie dürfen auch niemanden beleidigen. Lokalteil Der Lokalteil der Zeitung beschäftigt sich mit der Stadt oder dem Landkreis, in dem der Leser wohnt. Zuständig für diese Seiten ist die Lokalredaktion.

  • Mantelteil Der Mantelteil der Zeitung beschäftigt sich mit den allgemeinen Informationen: Politik, Sport, Kultur, Wirtschaft, Journal.
  • Er heißt deswegen Mantel, weil er den Lokalteil „ummantelt”.
  • Meinungsfreiheit Die Meinungsfreiheit ist die Grundlage dafür, dass es überhaupt Zeitungen gibt.
  • Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert jedem Einwohner die Meinungsfreiheit.

Nachricht Die Nachricht ist das Herz der Zeitung. Nachrichten informieren den Leser über Neuigkeiten. Nachrichten gibt es in allen Bereichen der Zeitung, also in Politik, Sport, Wirtschaft usw. Presse Überbegriff für Zeitungen und Zeitschriften. Das Wort stammt von der Druckerpresse, in der früher Zeitungen, Flugblätter und vieles mehr gedruckt wurden.

Daher stammt auch der Ausdruck für ganz neue Zeitungen: frisch aus der Presse. Presseagentur Presseagenturen sammeln Nachrichten und verkaufen diese an Zeitungen. Große Agenturen wie die Deutsche Presseagentur (dpa) sammeln Nachrichten aus der ganzen Welt. Andere Agenturen haben sich auf besondere Bereiche spezialisiert, wie der Sport-Informations-Dienst (sid), der nur Sportnachrichten im Angebot hat.

Auch für Fotos gibt es Agenturen. Pressekonferenz Wenn jemand Journalisten über Neuigkeiten oder besondere Ereignisse informieren möchte, geschieht dies oft in Form einer Pressekonferenz. Solche Pressekonferenzen werden von Politikern, aber auch von Firmen oder Vereinen (Fußballklubs) gegeben.

Bei Pressekonferenzen können die Journalisten Fragen stellen. Pressefreiheit Jeder hat das Recht, Nachrichten und Meinungen zu verbreiten. Das wird vom Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert. Siehe auch Meinungsfreiheit. Redakteure Redakteure schreiben Artikel und geben Artikel bei freien Journalisten in Auftrag.

Redakteure wählen aus dem täglichen Angebot an Nachrichten die Artikel aus, die sie für lesenswert halten. Sie korrigieren die ihnen vorliegenden Artikel, kürzen oder ergänzen sie: „Redigieren” heißt dieser Vorgang im Zeitungsdeutsch. Redakteure bewerten das Tagesgeschehen durch die Auswahl der Nachrichten und durch Kommentare.

  • Redakteure setzen aus den ausgewählten Nachrichten und Fotos die Zeitungsseiten zusammen.
  • Redaktion Alle Redakteure sind in einer Redaktion organisiert.
  • Die Redaktion einer Zeitung ist für den journalistischen Inhalt der Zeitung verantwortlich, also für das, was an Wort und Bild in der Zeitung erscheint.

Nicht zuständig ist die Redaktion für den Inhalt der Anzeigen. Reporter Der Reporter ist ein Journalist, der sich direkt am Ort des Geschehens informiert. Ob bei Veranstaltungen, Ereignissen oder bei Pressekonferenzen: Der Reporter ist live dabei. Der Reporter schreibt seine Informationen in Form eines Artikels für die Zeitung.

  1. Ressort Einzelne Redaktionen werden im Zeitungsdeutsch auch Ressorts genannt.
  2. So nennt man beispielsweise die PolitikRedaktion einer Zeitung auch Politik-Ressort.
  3. Die klassischen Ressorts einer Zeitung sind Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport und Lokales.
  4. Der Chef eines jeden Ressorts ist der Ressortleiter.

Der Chef aller Ressortleiter ist der Chefredakteur. Rezension Wenn ein Journalist seine Meinung über ein kulturelles Ereignis äußert, ist das eine Rezension. Die Rezension nennt man oft auch Kritik. Kritisiert oder gelobt werden Konzerte, Theateraufführungen, Bücher, Filme, neue CDs und vieles mehr.

Schlagzeile Auffällige Überschrift. Troll Der Begriff Troll, der oft synonym mit „Hater” benutzt wird, kommt aus dem Englischen: „trolling with bait”, womit eine bestimmte Angeltechnik bezeichnet wird. Der InternetTroll „ködert” andere Nutzer, um sie zu provozieren und absichtlich Gespräche innerhalb einer Community zu stören.

Überschrift Die Überschrift teilt dem Leser mit, worum es in dem Artikel geht. Überschriften sollen den Leser zum Lesen verführen. In Boulevardzeitungen sind diese Überschriften oft überdimensional groß. Verlag Ein Verlag ist eine Firma, die Zeitungen (oder andere Drucksachen) verlegt.

Der Verlag ist das Dach für alle Abteilungen wie Redaktion, Anzeigenabteilung, Technik, Vertrieb und Verwaltung. Verleger Der Verleger ist der Chef des Verlages. Viele Verleger legen die Aufgaben der Führung eines Verlages in die Hände von Geschäftsführern. Vertrieb Der Vertrieb ist die Abteilung in einem Verlag, die dafür zuständig ist, dass die Zeitung auch beim Leser ankommt.

Volontariat Die Redakteurs-Ausbildung in einem Medien- oder Verlagshaus. : Glossar

Ist der Redakteur der Autor?

Was macht ein Redakteur? – Die Berufsbezeichnung „redacteur” entstand im Französischen, abgeleitet aus dem lateinischen Wort „redactum”, das wiederum ein Partizip von „redigere” ist. „Redigere” bedeutet unter anderem in einen Zustand versetzen, verkleinern,

  1. Das ist gar keine schlechte Beschreibung für das, was ein Redakteur mit Texten tut, wenn er sie redigiert.
  2. Ein Redakteur schreibt auch selbst Texte.
  3. Vor allem aber beschäftigt er sich damit, Themen, Texte, Bilder und anderes Material zu sammeln und zu sichten, zu ordnen und auszuwählen.
  4. Er bearbeitet sie so, dass sie veröffentlicht werden können.

Meistens pflegt er sie auch noch in das entsprechende technische System ein. Das mache ich als Redakteurin des Newsletters ABRECHNUNG exakt, Dieser beschäftigt sich inhaltlich mit der Abrechnung in Hausarztpraxen. Dafür schreibe ich nur im Ausnahmefall selbst.

  1. Ich habe einen Stamm an Fachexpertinnen und -experten als Autoren, mit denen ich die Themen abstimme.
  2. Die Texte, die sie mir schicken, redigiere ich.
  3. Das heißt: Ich poliere sie sprachlich, streiche Redundanzen, strukturiere sie bei Bedarf so um, dass sie übersichtlicher werden, gebe ihnen knackige Überschriften und formuliere Einleitungen (Teaser), die das Interesse der Leser wecken sollen.

Dann stelle ich die einzelnen Textbeiträge zu Ausgaben zusammen. Ich lasse sie Korrektur lesen und arbeite die Korrekturen ein. Abschließend stelle ich die Ausgaben ins Online-Redaktionssystem und terminiere den Versand an die Abonnenten. Der Beruf Redakteur ist also vergleichsweise breit angelegt.

Warum Redakteur werden?

Zusammenfassung – Für den Beruf des Redakteurs sprechen viele Gründe:

Du hast eine verantwortungsvolle Position und leitest andere Mitarbeiter an.Du bestimmst kreativ die Schwerpunkte und Themen des Mediums.Das Berufsbild ist crossmedial und Du kannst verschiedene Medienformen gestalten.Deine Ausbildung ist fundiert und angesehen.Verschiedene Branchen warten auf Dich. Nicht nur die Medien, auch PR, Werbung und Unternehmensberatung suchen Redakteure.

: Jetzt Redakteur werden: Alles zu Beruf, Gehalt und Ausbildung

Woher kommt der Begriff Redakteur?

Ein Redakteur ist ein Mitarbeiter in Presse, Hörfunk, Fernsehen, Internet oder anderen Medien. Er übernimmt innerhalb der Redaktion schriftliche, korrigierende oder leitende Aufgaben. Der Begriff stammt vom lateinischen Wort „redigere’ und bedeutet so viel wie „zurückführen’ oder „in Ordnung bringen’.

Ist Redakteur ein guter Beruf?

Ein Redakteur verdient mindestens 30.700€ brutto im Jahr, jedoch beträgt das durchschnittliche Gehalt eines Redakteurs 41.200€ brutto im Jahr. Das höchste Gehalt für diese Branche liegt bei 57.400€ brutto im Jahr. Sie können auf www. stepstone/gehalt/Berufsbezeichnung.de Ihren Marktwert ermitteln.

Wie lange arbeitet ein Redakteur?

45 Stunden pro Woche statt der tariflichen 36,5 Stunden sind eher die Regel als die Ausnahme – mit steigender Tendenz. Das geben selbst die Arbeitgeber inzwischen zu. Der BDZV meldete in seinem Jahrbuch (2018/19) 10.986 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen. Im Boomjahr 2000 waren es 15.306 Journalisten.

See also:  Was Macht Eine Trauzeugin?

Wie viel verdienen Redakteur in Deutschland?

Die Gehaltsspanne als Redakteur/in liegt zwischen 35.500 € und 51.700 €. Städte, in denen es viele offene Stellen für Redakteur/in gibt, sind Berlin, München, Hamburg. Insgesamt 601 offene Positionen für den Job als Redakteur/in gibt es aktuell im Angebot auf StepStone.

Kann jeder Journalist sein?

Journalist – Wikipedia Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter aufgeführt. Journalisten interviewen sich gegenseitig: Reporter Heinz Abel () im Gespräch mit Peter Fahrenholz (, im Bild rechts) für die Live-Sendung „Wahl ’05” Ein Journalist (von journaliste ) ist hauptberuflich tätig mit der Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung von sowie zugehörigen Kommentaren und Beiträgen und hat Einfluss auf die,

Er arbeitet als freier Mitarbeiter, Mitglied einer Redaktion, oder Auslandskorrespondent für Medien, Zeitungen, Zeitschriften oder Nachrichten- oder Pressedienste bei Film, Funk oder Fernsehen, als Autor von Büchern, Blogs, Webcasts, Podcasts, Social-Networking- und Social-Media-Sites und E-Mails, oder erstellt als Fotograf Bildberichte.

Nach Definition des erstreckt sich der Begriff zudem auf die Verbreitung und Veröffentlichung von und sowie auf Mitarbeiter der Pressestellen von Behörden und Unternehmen. Die Journalist ist in Deutschland rechtlich nicht, Es gilt der freie Zugang zum aufgrund der und nach,

Ist es sinnvoll Journalismus zu studieren?

Der Einflussbereich wächst kontinuierlich – Noch steht der*die Social Media Manager*in hierarchisch unter dem*der PR-Manager*in. Letztere*r hat sich in den letzten 30 Jahren viel Respekt erarbeitet. Den müssen sich die Web 2.0-Arbeiter*innen erst verdienen.

Auf den Weg gemacht haben sie sich allerdings schon. Das offene Berufsbild ermöglicht unterschiedlichsten Fachrichtungen sich in der Praxis einzubringen. So ist der Bereich Unternehmenskommunikation schon immer ein Gebiet auf dem Geisteswissenschaftler*innen punkten konnten. Mit dem Bereich Social Media wird diese Spektrum noch einmal ergänzt.

Auch interessant Am Arbeitsmarkt vorbei ausgebildet? Schwierigkeiten beim Berufseinstieg gibt es für Geisteswissenschaftler*innen häufiger als für Absolvent*innen anderer Fachbereiche. Für “Quereinsteiger*innen” ist Berufserfahrung die Basis bei der Jobsuche.

Ist der Einstieg geschafft, ist das Studienfach nebensächlich. Und: Es gibt auch Branchen, in denen Geisteswissenschaftler*innen gerne gesehen sind. “Rasende*r Reporter*in” oder Auslandskorrespondent*in. Der Traumjob “Journalist*in” verspricht einen abwechslungsreichen und interessanten Berufsalltag. Der Zugang zu diesem Beruf ist nicht streng geregelt, “alte Hasen” empfehlen die unterschiedlichsten Varianten.

Ein Studium ist aber auf jeden Fall ratsam. “Ich würde gerne was mit Medien machen”. Diesen Satz bekommt jede*r Berufsberater*in des Öfteren zu hören. Damit es klappt mit der Studienwahl, ist der zweite Blick, mit dem die eigenen Interessen genauer heraus gearbeitet werden, sehr wichtig; denn das Spektrum an Studiengängen ist vielfältig.

Wer zählt als Journalist?

Durch welches Studium kann ich Journalist werden? – „Journalist” ist keine geschützte Berufsbezeichnung, so dass sich praktisch jeder als Journalist bezeichnen kann, sobald er Texte veröffentlicht. Eine feste Anstellung zu bekommen, wird ohne Ausbildung oder Studium allerdings schwierig.

  • Für alle, die Journalist werden möchten, bieten Universitäten, Fachhochschulen und Journalistenschulen entsprechende Studiengänge an.
  • Fachhochschulen und Journalistenschulen verbinden Theorie und Praxis stärker miteinander als Universitäten.
  • Zu den Studiengängen zählen Journalismus, Journalistik, Publizistik, Online-Journalismus, Medienwissenschaft und Kommunikationswissenschaften,

Da du dich als Journalist meist auf ein Ressort spezialisierst, lohnt es sich aber auch das dazu passende Fach zu studieren, etwa Geschichte, Politikwissenschaften oder Jura, Egal, was du studierst, journalistische Fähigkeiten solltest du dir in jedem Fall so früh wie möglich aneignen, sei es als freier Mitarbeiter oder als Praktikant während deines Studiums.

Wann gilt man als Journalist?

Journalismus ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Das Grundgesetz garantiert jedem, seine Meinung frei zu äußern. Auch, wer keine Ausbildung hat, darf sich Journalist nennen.

Wann darf man sich Redakteur nennen?

Arbeitsverhältnisse – Journalisten interviewen Bou Meng, einen Überlebenden der Roten Khmer. Wer bei Presse, Hörfunk oder Nachrichtenagenturen Nachrichten innerhalb einer Redaktion bearbeitet, also redigiert, gilt als Redakteur. Dabei werden Bild- und Text-Redakteur unterschieden.

  1. Im Unterschied dazu arbeitet der Reporter vor Ort, etwa bei einem großen Unglück oder einer Naturkatastrophe, recherchiert also die Fakten einer Geschichte.
  2. Ein Korrespondent ist für seine Heimatredaktion (Zeitung, Hörfunk, Fernsehen, Nachrichtenagentur) in Berlin, einer Landeshauptstadt oder im Ausland tätig.

Außerdem gibt es noch den Moderator, der Sendungen entweder im Fernsehen oder im Hörfunk präsentiert.2018 gab es etwa 41.250 hauptberufliche Journalisten, festangestellte wie freiberufliche.2005 waren es noch 48.000, im Jahr 1993 etwa 54.000 – hinzu kommen 100.000 nebenberufliche freie Journalisten, die weniger als 50 Prozent ihres Einkommens mit dem Journalismus verdienen.

Wann ist man freier Journalist?

FREIE JOURNALISTEN Freie Journalisten sind Journalisten und Journalistinnen ohne feste Anstellung. Sie arbeiten als Freiberufler für verschiedene Auftraggeber. Das bietet ihnen die Freiheit, sich zu spezialisieren, die Themen ihrer Beiträge zu wählen oder ihre Arbeitszeiten anzupassen.

Ein freier Journalist ist im Vergleich zu einem Festangestellten nicht auf eine Redaktion eines Verlags, einer Zeitung oder ein Medium begrenzt. Sie arbeiten als Lokalreporter, Fachjournalisten oder Bildjournalisten für die Presse, das Fernsehen, den Rundfunk oder Onlinemedien. Ihr Einsatzgebiet ist ebenso weit gefasst, wie die Medienlandschaft in der sie arbeiten: Sie recherchieren, führen Interviews, versorgen Redaktionen eines Verlags mit Material oder verfassen komplette Beiträge.

Im Vergleich zu ihren Kollegen haben sie den Vorteil einer flexibleren Arbeitsgestaltung. Der Beruf setzt ein unternehmerisches Denken voraus, um Honorare und Aufträge zu verhandeln. Kenntnisse in Betriebsführung, über Vergütungsregeln oder Zeitungshonorare ergänzen die klassische journalistische Arbeit von Freiberuflern.

  1. Redakteure und Medien wie Tageszeitungen profitieren von solchen Korrespondenten, Reportern und Autoren, da sie flexibel einsetzbar sind.
  2. Das Berufsbild eines freien Journalisten umfasst nicht nur journalistische Tätigkeiten.
  3. Eine weitere wichtige Aufgabe, die Freiberufler im Vergleich zu Festangestellten übernehmen, ist das Akquirieren von Aufträgen oder das Verhandeln von Honoraren.

Grundvoraussetzung für die Arbeit von Freiberuflern ist die Begeisterung am Netzwerken und der Aufbau eines Kontaktnetzes. Weitere Aufgaben, die neben den journalistischen Alltag treten, sind die Sorge um Versicherungen und Altersvorsorge. Wer sich auf Themen und Fachgebiete spezialisiert, erleichtert sich das Finden von Aufträgen und Abnehmern der Beiträge.

Viele freie Journalisten haben sich als Fachjournalisten auf Gebiete wie Regionales, Technik oder thematische Nischen spezialisiert, die eine Redaktion nicht abdeckt. Das erfordert zusätzlich zu einer klassischen journalistischen Ausbildung Fachwissen und Erfahrung in den jeweils abzudeckenden Themengebieten.

Im Gegenzug haben freie Journalisten größere Freiheiten bei der Themenwahl und der Arbeitszeit. Wer sich als freier Journalist nicht in einem Fachgebiet oder mit entsprechenden Aufträgen etabliert, dem ist die kreative Unabhängigkeit bei der Themenwahl nicht garantiert.

  1. Im klassischen Pressewesen gibt es keine festen Arbeitszeiten, die Nachricht und das Geschehen bestimmen die Meldungen.
  2. Im freien Journalismus gilt diese Regel umso mehr.
  3. Am Wochenende oder in der Nacht zu arbeiten, gehört zum Berufsalltag.
  4. Zugleich ermöglicht er ein eigenverantwortliches Festlegen der Arbeitszeiten.

Diese Flexibilität umfasst auch das Bedienen unterschiedlicher Medien oder die Wiederverwertung und Neubearbeitung von durchgeführten Recherchen. Der freie Journalismus steht wegen der oft geringen Honorare in der Diskussion. Denn Vergütungsregeln oder Zeitungshonorare sind verhandelbar und führen bei freien Mitarbeitern mitunter zu einer schlechteren Bezahlung als bei Festangestellten.

Das Berufsbild lässt sich verfeinern durch die Unterscheidung zwischen festen freien Mitarbeitern und Pauschalisten in Redaktionen und freien Journalisten ohne dauerhaften Auftraggeber. Für freie Mitarbeiter regeln Verträge mit einer Redaktion oder einem Unternehmen Rechte und Pflichten und vereinbaren monatlich zu erbringende Leistungen und Honorare.

Pauschalisten sind zwar als freie Journalisten ungebunden, erhalten aber eine pauschale Bezahlung. Anders gestaltet sich der Alltag bei denen, die ihre Auftraggeber wechseln, ohne einen durchgehend festen Abnehmer für ihre Beiträge zu haben. Sie verfügen über kein definiertes monatliches Einkommen.

  1. Daher arbeitet nicht jeder freiberufliche Journalist nur in seinem Beruf.
  2. Als Freiberufler mit einer unplanbaren Auftragslage und einem für einen Monat oder ein Jahr schwer festzulegendes Einkommen sind weitere berufliche Schwerpunkte üblich.
  3. Viele freie Journalisten arbeiten zugleich als Autoren, Texter oder übernehmen beratende Tätigkeiten.

Der freie Journalismus stellt zusätzlich andere bürokratische Anforderungen an die Journalisten und Journalistinnen als an deren fest angestellten Kollegen. Hilfestellung für die Organisation, bei Honorardetails oder Vertragsentwürfen und eine Datenbank zur Profilierung bieten Verbände.

Der, kurz DJV, bietet angehenden freien, etablierten und fest angestellten Journalisten Informationen und Veranstaltungen rund um ihre Rechte. Dabei ist dieser Verband zugleich Anlaufstelle für Redakteure, die auf der Suche nach einem passenden Autor für Ressorts oder Beiträge sind. Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union, kurz dju, widmet sich vor allem der Verbesserung der Bedingungen all jener, die in einem journalistischen Bereich arbeiten.

Das umfasst Korrespondenten, Reporter, Redakteure, Fotografen, Bildjournalisten oder andere publizistische Berufe. Die Verbände wie der DJV und die dju setzen sich für feste Vergütungsregeln im Bereich Zeitungshonorare oder Zeilenhonorare ein. Zu diesen Verhandlungen gehören auch gesetzliche Regelungen.

Sie haben beispielsweise erreicht, dass freie Journalisten ein Honorar im Urlaub gezahlt bekommen, wenn ein Auftraggeber für ein Drittel ihres Einkommens verantwortlich ist. Während der DJV und die dju sich an alle journalistisch Tätigen richten, sind Verbände nur für freie Journalisten die Ausnahme.

Dazu gehört der Verband Freischreiber. Er stellte in einer Studie fest, dass freie Journalisten im Vergleich zu ihren Kollegen bei einer Zeitung oder im Fernsehen durchschnittlich weniger verdienen. Teilweise halbiert sich das Einkommen. Um gering bezahlte Aufträge aufzufangen, erweitert sich das Tätigkeitsfeld auf Bereich wie PR oder Kommunikation.

In solchen Fällen verwischt die Grenze zwischen journalistischer und anderer Arbeit. Den freien Journalismus einer thematischen Sparte zuzuordnen fällt ebenso schwer: Vorteil dieser Variante des Journalismus ist die Freiheit bei der Themenwahl. Freie Journalisten finden ihre Aufträge sowohl im Fachjournalismus als auch im tagesaktuellen Journalismus.

Für viele Publizisten ist der freie Journalismus eine Übergangssituation während der Suche nach einer festen Anstellung. Die Sorge für ein eigenes Büro, die Aufgaben neben der eigentlichen journalistischen Arbeit wie Akquise oder Buchhaltung machen den Beruf gleichermaßen vielseitig wie anspruchsvoll.

Andere entscheiden sich explizit dafür, um mit den flexibleren Arbeitszeiten und der eigenverantwortlichen Themenwahl ihre persönliche Kreativität und Freiheit zu sichern. In beiden Fällen gibt es keinen festen Ausbildungsweg. Wichtige Stationen auf dem Weg zum Beruf des Journalisten sind praktische Erfahrungen in Form eines Volontariats oder Praktikums.

Ein Volontariat vermittelt den Alltag in einer Redaktion und vertieft mit begleitenden Kursen journalistische Grundkenntnisse. Ein Studium jedweder Fachrichtung sorgt für Fachkenntnisse, die eine Spezialisierung auf Themen vereinfachen. Eine durchgeführte Studie des Magazins Journalistik zeigt, dass mehr als die Hälfte der freien Journalisten in Deutschland über einen akademischen Abschluss verfügen.

Journalismusschulen und Akademien vermitteln journalistische Kenntnisse und Methoden, die für den Beruf nötig sind. Außerdem liefern sie die Grundlage für Netzwerke, die für den Beruf des freien Journalisten unerlässlich sind. Eine weitere Qualifikation für die Arbeit als Freiberufler sind unternehmerische Kenntnisse.

Marketing, Akquise oder Buchhaltung sind Bereiche, die zum Berufsalltag gehören und entsprechendes Wissen voraussetzen. Begriffe, die in diesem Thema auch relevant sein könnten: Journalisten, Tageszeitungen, Mitglieder, Zeitschriften, Presseausweis, Pressemitteilungen, PR, Pressefreiheit Dann regisrtiere dich mit deiner E-Mail Adresse und wir informieren dich, sobald unsere Bewerbungsphase startet.