Was Macht Ein Urologe?

Was Macht Ein Urologe
Urologie oder Andrologie – worum kümmert sich der Arzt oder die Ärztin? Besuch bei einem Urologen oder einer Urologin Liebe & Sexualität Veröffentlicht am: 23.09.2022 4 Minuten Lesedauer Die Urologie kümmert sich um Erkrankungen des Urogenitalsystems, also der Harn- und der Geschlechtsorgane. © iStock / Jan-Otto © Universitätsklinikum Frankfurt Prof. Dr. Felix K.-H. Chun ist Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Im Interview verrät er, warum Männer ab 45 Jahren regelmäßig einen Urologen oder eine Urologin aufsuchen sollten. Außerdem erklärt er, was die Urologie von der Andrologie unterscheidet.

Ein Urologe oder eine Urologin ist für Erkrankungen des Urogenitalsystems zuständig. In dieses Fachgebiet der Medizin fallen die harnbildenden und harnableitenden Organe wie die Niere und die Harnwege. Außerdem gehören die Genitalien, sowohl des Mannes als auch der Frau, zum Urogenitalsystem. Dadurch, dass Frauen ebenfalls Nieren, Harnleiter, eine Harnblase und Harnröhre besitzen, ist ein Urologe oder eine Urologin kein reiner Männerarzt.

Es gibt aber tatsächlich ein Fachgebiet, das sich auf die Männergesundheit spezialisiert: die Andrologie. Das Wort „Andros” stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Mann”. Viele Urologen und Urologinnen absolvieren eine Weiterbildung im Bereich der Andrologie.

Damit können sie bei Männern sowohl Probleme mit den Harnorganen als auch mit den Fortpflanzungsfunktionen behandeln. In der Andrologie stehen die Fortpflanzungsfunktionen des Mannes im Mittelpunkt., ein oder Störungen der Hormonbildung im Hoden – all das kann Männer in die Praxis eines Andrologen oder einer Andrologin führen.

Dort können Ärztinnen und Ärzte beispielsweise eine Untersuchung der Samenflüssigkeit oder des Hormonstatus anordnen. Auch bildgebende Verfahren wie ein Ultraschall können Hinweise auf die zugrunde liegende Ursache bei Erektionsstörungen oder Unfruchtbarkeit geben. Ein Urologe ist nicht nur ein Männerarzt. Urologen und Urologinnen sind für Frauen beispielsweise bei Harnwegsbeschwerden die richtigen Ansprechpartner und -partnerinnen. © iStock / Phiromya Intawongpan Die Urologie nimmt sich Problemen an, die mit dem Harnsystem in Verbindung stehen – hier existiert zunächst kein Unterschied zwischen Männern und Frauen.

Allerdings gibt es Diagnosen, die Frauen vergleichsweise öfter treffen, dazu zählen vor allem Blasenentzündungen. Suchen Frauen einen Urologen oder eine Urologin aufgrund von wiederkehrenden Harninfekten auf, wird dort in der Regel der Urin untersucht. Manchmal wird eine Kultur angelegt, um Krankheitserregern auf die Spur zu kommen.

Daneben gibt es eine Reihe anderer Untersuchungen, die bei Frauen sinnvoll sein können, zum Beispiel ein Ultraschall der Harnorgane. Was Urologen und Urologinnen im Einzelfall machen, hängt von den Beschwerden und der möglichen Ursache ab. Die Urologie behandelt eine Vielzahl an Erkrankungen – manche davon sind gutartig, manche bösartig.

So fällt bei Männern etwa ein Drittel aller Krebserkrankungen, also bösartigen Veränderungen, in das Gebiet der Urologie. Sie betreffen beispielsweise die Niere, die Blase oder die Prostata beim Mann. Die Prostata kann auch gutartig vergrößert sein. Hier entscheiden die Urologen oder Urologinnen je nach Befund, ob eine Behandlung notwendig ist oder ob eine Beobachtung reicht.

Neben der gutartigen Prostatavergrößerung gibt es noch eine weitere Volkskrankheit:, Des Weiteren fallen Fehlbildungen der Harnorgane oder Infektionen wie Blasenentzündungen in das Gebiet der Urologie. Ein Urologe oder eine Urologin behandelt außerdem wie Chlamydien, Feigwarzen oder Tripper.

Die wenigsten Männer lassen einen regelmäßigen Check-up in der Urologie durchführen. Frauen haben da ein höheres Gesundheitsbewusstsein. Auch deshalb, weil sie schon früh mit gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen in Berührung kommen. Oft gehen Männer das erste Mal zum Urologen oder zur Urologin, weil sie ein Problem haben.

Klassischerweise handelt es sich dabei um Beschwerden, die in Zusammenhang mit der Prostata stehen, etwa und schlechtere Blasenentleerung. Viele Männer sind Mitte 60, bevor sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, obwohl sie das Problem schon länger haben.

  1. Das ist schade, denn je eher die Diagnose steht, desto eher erhalten Betroffene Unterstützung bei ihrem Problem.
  2. Ganz klar ab 45 Jahren, und zwar einmal jährlich zur Früherkennungsuntersuchung.
  3. Die Vorsorgeuntersuchung beim Urologen oder bei der Urologin dient unter anderem dazu, frühzeitig zu erkennen – eine Krebsart, die bei Männern weit verbreitet ist.

Bei der Untersuchung tastet der Arzt oder die Ärztin die äußeren Geschlechtsorgane und die umliegenden Lymphknoten ab. Außerdem führen Urologen oder Urologinnen einen Finger in den Enddarm ein, um die Prostata auf Auffälligkeiten zu untersuchen. Die Kosten für die Früherkennungsuntersuchung trägt die gesetzliche Krankenkasse für Männer ab 45 Jahren.

Prof. Dr. Chun Direktor Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt Wiederkehrende Infekte, Schmerzen, Juckreiz und Ausfluss im Genitalbereich oder Blut im Urin – diesen Beschwerden sollten Männer auf den Grund gehen. Auch bei Blasenentleerungsstörungen ist die Urologie die richtige Anlaufstelle.

Mit der Selbstuntersuchung können Männer Veränderungen an ihren Hoden frühzeitig erkennen. Ertasten sie dabei Verhärtungen oder Veränderungen, sollten Männer damit unbedingt zu einem Urologen oder einer Urologin gehen. Auch dann, wenn sie keine Schmerzen oder andere Beschwerden haben.

Für was ist der Urologe alles zuständig?

Wer geht zum Urologen? – Viele denken, der Urologe sei in der Medizin das für Männer ist, was der Gynäkologe für Frauen ist. Das ist in einem gewissen Rahmen auch richtig. Der Urologe ist auf die Geschlechtsorgane des Mannes¹ spezialisiert. In diesen Zuständigkeitsbereich fallen Erkrankungen der Hoden und Nebenhoden, der Samenleiter, der Samenbläschen, des Penis und der Prostata.

  • Außerdem ist der Urologe Ansprechpartner bei Problemen des Geschlechtsverkehrs und der Fruchtbarkeit, etwa bei Erektionsstörungen, Orgasmusproblemen oder Impotenz.
  • Eine der wichtigsten urologischen Untersuchungen von Männern ist die Kontrolle der Prostata, welche der Früherkennung von Krebs dient und daher ab einem gewissen Alter regelmäßig erfolgen sollte.

Obwohl der Urologe auf die männlichen Geschlechtsorgane spezialisiert ist, ist er kein reiner “Männerarzt”. Der Facharzt für Urologie ist auch für Erkrankungen der Harnwege und der Niere zuständig, weshalb ihn nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder aufsuchen.

Die Hauptursache, aufgrund derer Frauen ² einen Urologen konsultieren, sind Blasenentzündungen. Frauen leiden besonders häufig unter solchen Harnwegsinfekten. Das hat anatomische Gründe: Die Harnröhre der Frau ist nur wenige Zentimeter lang, sodass Bakterien leichter in die Blase gelangen, als es bei Männern der Fall ist.

Ein weiteres urologisches Frauenleiden ist Inkontinenz: Das Risiko, an einer sogenannten Belastungsinkontinenz zu erkranken, besteht bei einer von drei Frauen. Weitere mögliche urologischen Erkrankungen von Frauen sind die Gebärmuttersenkung, Harnsteine sowie Tumoren in der Niere oder Blase.

  • Neben Männern und Frauen sollten auch Kinder³ bei bestimmten Krankheiten vom Urologen untersucht und behandelt werden.
  • Dafür gibt es spezialisierte Kinderurologen.
  • Zu den häufigsten kinderurologischen Erkrankungen gehören die Vorhautverengung oder -verklebung, der Hodenhochstand und Harnwegsinfekte.
  • Auch häufiges, nächtliches Bettnässen wird vom Urologen behandelt.

Ein weiterer Zuständigkeitsbereich des Urologen ist die HPV-Impfung von Jungen.

Was macht der Urologe bei ersten Besuch?

– Der Urologe untersucht zunächst die äußeren Geschlechtsorgane. Der Spezialist stellt fest, ob die Hoden unterschiedlich groß sind. Beim Abtasten von Hoden und Penis auf mögliche Geschwüre nimmt er auch die Haut in Augenschein. Er prüft, ob diese sich verfärbt hat oder ob Leberflecke sich verdächtig verändert haben.

Wann sollte man zum Urologen gehen?

Wann muss ich zum Urologen? Kurz gefasst: Bei folgenden Beschwerden sollten Sie sich unverzüglich bei einem Urologen vorstellen:

  • Starke Flankenschmerzen mit oder ohne Blut im Urin
  • Verletzungen im Genitalbereich (Hoden/Penis/Damm)
  • Plötzliche Schmerzen im Genitalbereich/ Hodenbereich, vor allem auch bei Kindern und Heranwachsenden
  • Unvermögen Wasser zu lassen (Harnverhalt)
  • Schüttelfrost mit weiteren Beschwerden: Brennen beim Wasser lösen und/oder Blasen-,Nieren-, Hoden- oder Prostataschmerzen

Bei den folgenden Beschwerden sollten Sie dringlich mit einem Urologen Kontakt aufnehmen und sich vorstellen:

  • Tastbare Veränderungen oder Vergrösserungen am Hoden mit/oder ohne Schmerzen
  • Ausfluss aus der Harnröhre mit/ohne Brennen beim Wasser lösen
  • Sichtbar Blut im Urin- auch wenn es nur kurz war und auch bei Blutverdünnenden Medikamenten
  • Kein Wasser lösen in den letzten 24h ohne dabei Drang zu verspüren (versiegende Urinproduktion/Anurie)
  • schmerzhafte Dauererektion

Bei folgenden Beschwerden sollten Sie nach Erstabklärung und Rücksprache mit Ihrem Hausarzt sich bei uns als Urologen vorstellen:

  • häufiger nächtlicher Harndrang
  • häufiger Harndrang tagsüber mit oder ohne unwillkürlichen Urinverlust
  • erschwertes oder gehäuftes Wasser lösen
  • unkontrollierter Urinverlust
  • geschwollene Beine und Füsse und weniger Urinproduktion
  • ständige Leisten- und Genital- oder Hodenschmerzen
  • Verstopfung und Druck und Schmerzen im Enddarm
  • Beschwerden am Penis oder der Vorhaut: Schwellung, Verengung, Verkrümmung, Entzündungen, Reizungen
  • Verdacht auf Geschlechtskrankheit
  • Veränderungen der Haut an Penis, Hodensack oder Leisten-, Damm- und Gentialbereich
  • Geschwüre oder Gewächse am Penis, Hodensack oder Leisten-, Damm- und Gentialbereich
  • Störungen des Samenerguss: Weniger oder kein Sperma oder Veränderungen des Sperma
  • Störungen der Erektion: weniger oder keine Erektion
  • Ständige und wiederholte Infekte der Blase oder Nieren oder Harnröhre

Folgende Veränderungen des Urins können ein Warnzeichen sein:

  • Roter Urin, ob dauerhaft oder nur kurzzeitig (Rotfärbung)
    • Das ist das wichtigste Warnzeichen! Rote Beete (Randen) können eine Rotfärbung des Urins auslösen. Aber in den meisten Fällen ist es Blut um Urin, welches zur Verfärbung führt. Ursache des Blut im Urin können Entzündungen im Harntrakt oder Steine sein, es kann aber auch auf Krebs hinweisen. Auch blutverdünnende Medikamente können Ursache sein. Immer einen Arzt aufsuchen und den Verdacht überprüfen lassen.
  • Rote oder dunkelbraune Klumpen im Urin (sogenannte Koagel)
  • Das ist ebenfalls ein wichtiges Warnzeichen! Es handelt sich um geronnene Blutklumpen oder Gewebeanteile. Hier sollten Sie dringend zum Arzt!

  • Stark riechender Urin

    Dafür gibt es viele Ursachen: Nahrungsmittel wie Spargeln oder Kaffee können Geruchsveränderungen des Urins auslösen. Aber es können auch Bakterien sein und damit eine Infektion oder Entzündung. Hält der Geruch länger als 1 Tag an, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

  • Brauner Urin
  • Ein sehr wichtiges Warnzeichen. Sie sollten dringlich zum Arzt. Brauner Urin deutet auf Nierenschäden (altes Blut) oder auf eine Leber- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankung hin.

  • Schäumender Urin:

    Urin, der beim Wasser lösen Schaumbildet, ist mit Eiweiss angereichert. Das Eiweiss darf da aber nicht hin. Hier ist eine Schädigung einer oder beider Nieren eingetreten. Besonders wenn Sie Zuckerkrank (Diabetes) sind oder unter hohem Blutdruck (Hypertonie) leiden, sollten Sie in den nächsten Tagen zum Arzt und ihrem Blutzucker, den Blutdruck und den Urin testen lassen.

  • Luft oder Gasblasen im Urin:
  • Kommen Blasen beim Wasser lösen, dann kann das Hinweis auf eine Infektion mit Bakterien sein, manchmal auch eine sogenannte Fistel (Verbindungsgang zwischen Enddarm und Harnblase). Vereinbaren Sie einen Termin beim Arzt.

    • Sofort zum Urologen bei: – Starke Flankenschmerzen mit oder ohne Blut im Urin – Verletzungen im Genitalbereich (Hoden/ Penis/ Damm) – Plötzliche Schmerzen im Genitalbereich/ Hodenbereich, vor allem auch bei Kindern und Heranwachsenden – Unvermögen Wasser zu lassen (Harnverhalt)
    • – Schüttelfrost mit weiteren Beschwerden: Brennen beim Wasser lösen und/oder Blasen-,Nieren-, Hoden- oder Prostataschmerzen
    1. Dringend zum Urologen bei: • Tastbare Veränderungen oder Vergrösserungen am Hoden mit/oder ohne Schmerzen • Ausfluss aus der Harnröhre mit/ohne Brennen beim Wasser lösen • Sichtbar Blut im Urin- auch wenn es nur kurz war und auch bei Blutverdünnenden Medikamenten • Kein Wasser lösen in den letzten 24h ohne dabei Drang zu verspüren (versiegende Urinproduktion/ Anurie)
    2. • schmerzhafte Dauererektion

    : Wann muss ich zum Urologen?

    Was macht der Urologe bei der Frau?

    Als Frau zum Urologen Blasenschwäche, Harnwegsinfektionen und Schmerzen beim Wasserlassen – all das sind Beschwerden, mit denen Du Dich an eine Urologin/einen Urologen wenden solltest. Und trotzdem scheuen viele Frauen den Besuch in der Urologie. Das liegt vor allem daran, dass dieses Fachgebiet heutzutage noch immer als Männermedizin betitelt wird.

    Dabei ist es viel mehr als das. Warum es auch für Dich als Frau so wichtig ist, Dich regelmäßig urologisch untersuchen zu lassen und was Dich bei der Untersuchung erwarten wird, erfährst Du in diesem Artikel. Dass Urologinnen/Urologen bei Männern vor allem Prostata, Hoden und Penis untersuchen, ist Dir wahrscheinlich bekannt.

    Aber was ist eine Urologin/ein Urologe für Frauen eigentlich, fragst Du Dich? Das ist eigentlich ganz einfach zu beantworten: Die Urologie ist kein reines Fachgebiet für Männer, denn in erster Linie beschäftigen sich Urologinnen/Urologen mit den ableitenden Harnwegen.

    • Sie untersuchen und behandeln also alle Erkrankungen, die Harnblase und Harnleiter sowie die Nieren betreffen,
    • Frauen machen vor allem dann Erfahrung mit der Urologie, wenn urologische Beschwerden, wie etwa eine, vermehrt auftreten.
    • Urologinnen/Urologen begeben sich in diesem Fall gemeinsam mit der Patientin auf die Ursachenforschung.

    Das Ziel ist neben der Linderung der Beschwerden auch die Vorbeugung von Folgeerkrankungen, Das können zum Beispiel Antibiotikaresistenzen oder sein. Teste kostenlos 10 Einlagen oder Pants & zahle nur die Versandkosten. Gehen Frauen zur Urologin/zum Urologen, kann das unterschiedliche Gründe haben.

    1. Die urologischen Probleme, die Frauen treffen können, sind nämlich vielfältig.
    2. Sowohl Frauen in jungen Jahren als auch Frauen in fortgeschrittenem sollten bei den nachfolgenden Beschwerden und Krankheitsbildern urologischen Rat einholen.
    3. Je früher eine urologische Erkrankung diagnostiziert wird, desto schneller kann eine Schmerzlinderung oder Heilung erzielt werden.

    Blasenschwäche ist eine der häufigsten Beschwerden, wegen denen Frauen eine Urologin/einen Urologen aufsuchen. Der ungewollte Urinverlust hängt beispielsweise mit einer Belastungsinkontinenz zusammen, die unter anderem durch eine Bindegewebsschwäche, vaginale Geburten oder Übergewicht ausgelöst werden kann.

    Eine andere Form der Inkontinenz, die auch unter Frauen verbreitet ist, ist die Dranginkontinenz, Diese wird durch entzündliche Veränderungen der Blase verursacht und stellt für Betroffene eine große Belastung im Alltag dar. Um eine Harninkontinenz festzustellen, ist eine ausführliche Anamnese notwendig,

    Im Idealfall hast Du bereits ein Miktionstagebuch vorbereitet, das die Häufigkeit Deiner Blasenentleerung und gegebenenfalls auch die von Dir getrunkene Flüssigkeitsmenge auflistet. Außerdem können eine körperliche Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung und eine Blasenspiegelung Bestandteil des Check-ups sein, wobei eine Blasendruckmessung und eine Harnflussmessung noch detailliertere Einblicke in den Grad der Blasenschwäche geben.

    Vielleicht hast Du in Deinem Leben schon einmal Bekanntschaft mit einer Blasenentzündung gemacht. Das Brennen beim Wasserlassen, die Schmerzen im Unterleib und der andauernde Harndrang sind lästige Begleiterscheinungen der Infektion, die jedoch gut behandelt werden können. Wenn die Harnwegsinfektion allerdings regelmäßig auftritt, ist eine Abklärung durch Fachmedizinerinnen und -mediziner notwendig,

    Dann könnten folgende Gründe hinter der Infektion stecken:

    Eine vorherige Blasenentzündung wurde falsch behandelt und konnte deshalb nicht ausheilen. Die Blasenentzündung wurde verschleppt, Die vermehrten Harnwegsinfektionen sind hormonell bedingt, Neurogene Ursachen, wie beispielsweise Multiple Sklerose, bewirken die Infektionen.

    Blut im Urin kann viele verschiedene Ursachen haben – einige von ihnen sind gut behandelbar, andere deuten auf ernstzunehmende Erkrankungen hin. So kann es zum Beispiel sein, dass eine Blasenentzündung Blut im Urin mit sich bringt. Aber auch Nierensteine oder andere Erkrankungen der Nieren können der Auslöser für Blut im Urin sein.

    1. Stellst Du fest, dass sich Deine Urinfarbe verändert und Blutbeimengungen aufweist, solltest Du auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen,
    2. Eine Blutung in den Harnwegen muss schnellstmöglich ausgeschlossen werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.
    3. Zu Schmerzen beim Wasserlassen kann es kommen, wenn die Blase gereizt ist,

    Meistens findet so eine Blasenreizung ihre Ursache in einer akuten oder chronischen Entzündung der Harnblase. Auch, wenn Restharn in der Blase verbleibt, können Schmerzen beim Wasserlassen auftreten. Halten Deine Beschwerden an, empfehlen wir Dir eine Untersuchung in der Urologie, wo gegebenenfalls eine medikamentöse Therapie verordnet wird.

    Flankenschmerzen treten meistens als Symptom einer Nierenbeckenentzündung auf. Diese bildet sich in vielen Fällen zeitgleich mit einer Blasenentzündung aus und sorgt für ein unangenehmes Ziehen im Bereich des Rumpfes. Um diese Entzündung zu diagnostizieren und gezielt behandeln zu können, setzen Urologinnen/Urologen auf eine Kombination aus Ultraschalluntersuchung, Urintest und Blutuntersuchung,

    Eine Behandlung mit Antibiotika kann zu schneller Genesung verhelfen, wenn Deine Ärztin/Dein Arzt diese Therapie als erfolgversprechend einstuft. Du klagst plötzlich über starke Schmerzen in der Nierengegend, vermehrten Harndrang und Beschwerden beim Wasserlassen ? Dann empfehlen wir Dir, schnellstmöglich eine Urologin/einen Urologen aufzusuchen.

    Nierensteine könnten nämlich der Grund für die oben genannten Symptome sein. Zwar lassen sich die meisten Nierensteine konservativ gut behandeln, in seltenen Fällen müssen sie allerdings auch operativ entfernt werden. Um das abzuklären, ist eine fachmedizinische Beurteilung wichtig, Womöglich fühlt es sich für Dich als Frau komisch an, in einem Wartezimmer voller Männer zu sitzen und nicht zu wissen, welche Untersuchung Dich bei der Urologin/beim Urologen erwartet.

    Deshalb möchten wir Dir die Unwissenheit nehmen und Dir ein paar Informationen zum Ablauf der urologischen Untersuchung geben. Je nach Beschwerdebild kann die Untersuchung selbstverständlich von dieser Abfolge abweichen. Finde das passende Vivoy Produkt und fühle Dich Tag & Nacht geschützt.

    Anamnesegespräch : In einem ausführlichen Gespräch wirst Du von der Urologin/von dem Urologen zu Deinen Beschwerden befragt. Um eine auf Dich angepasste Behandlung sicherzustellen, solltest Du hier alle Beschwerden und Symptome aufzählen, mit denen Du kämpfst. Außerdem erzählst Du in diesem Gespräch von möglichen Vorerkrankungen und gibst an, ob Du regelmäßig Medikamente einnimmst. Abtasten der Organe : Um erste Veränderungen der im liegenden Harnblase oder Niere feststellen zu können, wird Dich die Urologin/der Urologe vermutlich abtasten. Das geschieht über die Bauchdecke und/oder über den Rücken. Ultraschall : Auch eine Ultraschalluntersuchung von Blase und Niere gibt Aufschluss über Veränderungen Deiner Organe, die Deine Beschwerden erklären könnten. Urinprobe : Gibst Du während der urologischen Untersuchung eine Urinprobe ab, können wichtige Schlüsse auf den Zucker- und Eiweißgehalt sowie auf Erreger gezogen werden. Bluttest : Eine Überprüfung des Blutes ist vor allem dann notwendig, wenn die Niere in den vorherigen Untersuchungen Auffälligkeiten gezeigt hat. Der Bluttest gibt dann Aufschluss über die Nierenwerte. Blasendruckmessung und Harnflussmessung : Bei Blasenschwäche zählen auch die urodynamische Messuntersuchung und die Uroflowmetrie zur Untersuchung bei der Urologin/beim Urologen, da sie Ursache und Ausmaß einer Blasenentleerungsstörung aufzeigen können.

    Zusätzlich zu einer urologischen Untersuchung bei akuten Beschwerden solltest Du Dich als Frau auch einer Vorsorgeuntersuchung bei Deiner Urologin/Deinem Urologen unterziehen. Anders als die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung zählt die urologische Vorsorgeuntersuchung bei Frauen nicht als Leistung der Krankenkasse, Dennoch ist sie wichtig, um Erkrankungen von Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre zeitnah feststellen und behandeln zu können. Wie Du siehst, gibt es auch bei Frauen zahlreiche Beschwerdebilder und Erkrankungen, für deren Behandlung das Fachwissen einer Urologin/eines Urologen unabdingbar ist. Wenn Du Dir einmal nicht sicher sein solltest, ob Deine Symptome auf eine urologische Erkrankung hinweisen, kannst Du zunächst Deine Hausärztin/Deinen Hausarzt aufsuchen, Diese/dieser wird Dich im Zweifelsfall an die Urologie überweisen. Ganz gleich, mit welchen Beschwerden Du gerade kämpfst – wir wünschen Dir eine schnelle Genesung! Frauen sollten bei Beschwerden der Blase oder der Harnwege eine Urologin/einen Urologen aufsuchen. In der Urologie werden sowohl Harninkontinenz und Blasenentzündungen behandelt als auch Untersuchungen zu Blut im Urin, Nierensteinen und Schmerzen beim Wasserlassen durchgeführt. In einem Anamnesegespräch werden zunächst alle Beschwerden, Vorerkrankungen und regelmäßige Medikamenteneinnahme geklärt. Danach folgt das Abtasten von Blase und Niere über die Bauchdecke und den Rücken sowie gegebenenfalls ein Ultraschall dieser Organe. Auch eine Urinprobe und ein Bluttest zählen zur vollständigen urologischen Untersuchung, da sie wichtige Informationen über Krankheitserreger und Nierenwerte aufzeigen. Als Expertinnen/Experten für Harnblase und Harnwege sind Urologinnen/Urologen eine geeignete Anlaufstelle für Inkontinenzbeschwerden. Besteht der Verdacht, dass die Inkontinenz aufgrund von Hormonschwankungen oder einer Gebärmutter- beziehungsweise Blasensenkung eingetreten ist, sollte in einem ersten Schritt die Gynäkologie aufgesucht werden. Blasenentzündungen bei Frauen sind keine Seltenheit. Sie kommen in Begleitung von Schmerzen im Unterleib und, Dr. Christian Baumgärtner ist niedergelassener Gynäkologe in Aschaffenburg. Dort betreut und berät er Frauen aller, Hast Du Angst vor Ärzten/Ärztinnen, meidest Praxisbesuche und weißt einfach nicht, was Du dagegen tun kannst?, : Als Frau zum Urologen

    Was schaut Urologe an?

    Urologie oder Andrologie – worum kümmert sich der Arzt oder die Ärztin? Besuch bei einem Urologen oder einer Urologin Liebe & Sexualität Veröffentlicht am: 23.09.2022 4 Minuten Lesedauer Die Urologie kümmert sich um Erkrankungen des Urogenitalsystems, also der Harn- und der Geschlechtsorgane. © iStock / Jan-Otto © Universitätsklinikum Frankfurt Prof. Dr. Felix K.-H. Chun ist Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Im Interview verrät er, warum Männer ab 45 Jahren regelmäßig einen Urologen oder eine Urologin aufsuchen sollten. Außerdem erklärt er, was die Urologie von der Andrologie unterscheidet.

    1. Ein Urologe oder eine Urologin ist für Erkrankungen des Urogenitalsystems zuständig.
    2. In dieses Fachgebiet der Medizin fallen die harnbildenden und harnableitenden Organe wie die Niere und die Harnwege.
    3. Außerdem gehören die Genitalien, sowohl des Mannes als auch der Frau, zum Urogenitalsystem.
    4. Dadurch, dass Frauen ebenfalls Nieren, Harnleiter, eine Harnblase und Harnröhre besitzen, ist ein Urologe oder eine Urologin kein reiner Männerarzt.

    Es gibt aber tatsächlich ein Fachgebiet, das sich auf die Männergesundheit spezialisiert: die Andrologie. Das Wort „Andros” stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Mann”. Viele Urologen und Urologinnen absolvieren eine Weiterbildung im Bereich der Andrologie.

    1. Damit können sie bei Männern sowohl Probleme mit den Harnorganen als auch mit den Fortpflanzungsfunktionen behandeln.
    2. In der Andrologie stehen die Fortpflanzungsfunktionen des Mannes im Mittelpunkt.
    3. Ein oder Störungen der Hormonbildung im Hoden – all das kann Männer in die Praxis eines Andrologen oder einer Andrologin führen.

    Dort können Ärztinnen und Ärzte beispielsweise eine Untersuchung der Samenflüssigkeit oder des Hormonstatus anordnen. Auch bildgebende Verfahren wie ein Ultraschall können Hinweise auf die zugrunde liegende Ursache bei Erektionsstörungen oder Unfruchtbarkeit geben. Ein Urologe ist nicht nur ein Männerarzt. Urologen und Urologinnen sind für Frauen beispielsweise bei Harnwegsbeschwerden die richtigen Ansprechpartner und -partnerinnen. © iStock / Phiromya Intawongpan Die Urologie nimmt sich Problemen an, die mit dem Harnsystem in Verbindung stehen – hier existiert zunächst kein Unterschied zwischen Männern und Frauen.

    1. Allerdings gibt es Diagnosen, die Frauen vergleichsweise öfter treffen, dazu zählen vor allem Blasenentzündungen.
    2. Suchen Frauen einen Urologen oder eine Urologin aufgrund von wiederkehrenden Harninfekten auf, wird dort in der Regel der Urin untersucht.
    3. Manchmal wird eine Kultur angelegt, um Krankheitserregern auf die Spur zu kommen.

    Daneben gibt es eine Reihe anderer Untersuchungen, die bei Frauen sinnvoll sein können, zum Beispiel ein Ultraschall der Harnorgane. Was Urologen und Urologinnen im Einzelfall machen, hängt von den Beschwerden und der möglichen Ursache ab. Die Urologie behandelt eine Vielzahl an Erkrankungen – manche davon sind gutartig, manche bösartig.

    1. So fällt bei Männern etwa ein Drittel aller Krebserkrankungen, also bösartigen Veränderungen, in das Gebiet der Urologie.
    2. Sie betreffen beispielsweise die Niere, die Blase oder die Prostata beim Mann.
    3. Die Prostata kann auch gutartig vergrößert sein.
    4. Hier entscheiden die Urologen oder Urologinnen je nach Befund, ob eine Behandlung notwendig ist oder ob eine Beobachtung reicht.

    Neben der gutartigen Prostatavergrößerung gibt es noch eine weitere Volkskrankheit:, Des Weiteren fallen Fehlbildungen der Harnorgane oder Infektionen wie Blasenentzündungen in das Gebiet der Urologie. Ein Urologe oder eine Urologin behandelt außerdem wie Chlamydien, Feigwarzen oder Tripper.

    Die wenigsten Männer lassen einen regelmäßigen Check-up in der Urologie durchführen. Frauen haben da ein höheres Gesundheitsbewusstsein. Auch deshalb, weil sie schon früh mit gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen in Berührung kommen. Oft gehen Männer das erste Mal zum Urologen oder zur Urologin, weil sie ein Problem haben.

    Klassischerweise handelt es sich dabei um Beschwerden, die in Zusammenhang mit der Prostata stehen, etwa und schlechtere Blasenentleerung. Viele Männer sind Mitte 60, bevor sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, obwohl sie das Problem schon länger haben.

    1. Das ist schade, denn je eher die Diagnose steht, desto eher erhalten Betroffene Unterstützung bei ihrem Problem.
    2. Ganz klar ab 45 Jahren, und zwar einmal jährlich zur Früherkennungsuntersuchung.
    3. Die Vorsorgeuntersuchung beim Urologen oder bei der Urologin dient unter anderem dazu, frühzeitig zu erkennen – eine Krebsart, die bei Männern weit verbreitet ist.

    Bei der Untersuchung tastet der Arzt oder die Ärztin die äußeren Geschlechtsorgane und die umliegenden Lymphknoten ab. Außerdem führen Urologen oder Urologinnen einen Finger in den Enddarm ein, um die Prostata auf Auffälligkeiten zu untersuchen. Die Kosten für die Früherkennungsuntersuchung trägt die gesetzliche Krankenkasse für Männer ab 45 Jahren.

    1. Prof. Dr.
    2. Chun Direktor Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Frankfurt Wiederkehrende Infekte, Schmerzen, Juckreiz und Ausfluss im Genitalbereich oder Blut im Urin – diesen Beschwerden sollten Männer auf den Grund gehen.
    3. Auch bei Blasenentleerungsstörungen ist die Urologie die richtige Anlaufstelle.

    Mit der Selbstuntersuchung können Männer Veränderungen an ihren Hoden frühzeitig erkennen. Ertasten sie dabei Verhärtungen oder Veränderungen, sollten Männer damit unbedingt zu einem Urologen oder einer Urologin gehen. Auch dann, wenn sie keine Schmerzen oder andere Beschwerden haben.

    Was muss man beim Urologen ausziehen?

    Die Untersuchung – Auch wenn die Untersuchung in einem intimen Bereich deines Körpers stattfindet, gibt es keinen Grund, dich zu fürchten. Das Ganze dauert eine knappe halbe Stunde und tut nicht weh. Ein Hauptbestandteil der Untersuchung ist das Gespräch.

    Der Urologe oder die Urologin – ja, es gibt in diesem Fachgebiet auch Frauen – wird dich also zu Beginn nach deinem Befinden fragen und von dir wissen wollen, was der Grund ist für deinen Besuch. Wahrscheinlich wird er sich auch erkundigen, ob du in der letzten Zeit an deinem Körper irgendwelche Auffälligkeiten beobachtet oder gespürt hast.

    Dazu können beispielsweise Juckreiz, Schmerzen, Geschwülste, Blutungen oder aussergewöhnliche Flüssigkeitsabsonderungen gehören. In einem nächsten Schritt wird er ausgewählte Organe deines Urogenitalsystems genauer anschauen – dazu gehören unter anderen Nieren, Harnblase, Hoden, Nebenhoden und Prostata – und entweder abtasten oder davon eine Ultraschallaufnahme machen.

    Zu diesem Zweck wirst du für kurze Zeit Hose und Unterwäsche ausziehen müssen. Der detaillierte Ablauf der Untersuchung ist von Arzt zu Arzt verschieden. Oft wird mit dem Abtasten der Leiste sowie von Hoden und Nebenhoden begonnen. Dies geschieht mit den Fingern und der Urologe trägt dazu Handschuhe. Die Berührungen sind sanft und in der Regel empfindet der Patient dabei keine Schmerzen.

    Danach folgt die Untersuchung der Prostata. Vor dieser fürchten sich viele Männer und um sie rankt sich eine Vielzahl von Mythen. Die Fakten dazu sind hingegen völlig unspektakulär: Der Arzt schiebt einen Finger in den After und tatstet so einerseits die Vorsteherdrüse – so heisst die Prostata auf Deutsch –, andererseits die Darmschleimhaut ab und überprüft auch noch den Zustand des Ringmuskels am Darmausgang.

    • Das Ganze dauert höchstens 20 Sekunden und der Finger dringt nicht tiefer als 10 Zentimeter ein.
    • Auch dabei trägt er Handschuhe und damit das Eindringen nicht schmerzt, kommt reichlich Vaseline oder Gleitmittel zum Einsatz.
    • Zum Schluss erfolgt dann noch die Ultraschallaufnahme von Nieren und Blase.
    • Zudem kann der Arzt so in einer anderen Form auch noch einmal den Zustand der Prostata überprüfen.

    Ergeben sich im ganzen Ablauf der Konsultation keine Auffälligkeiten, die weitere Untersuchungen und Tests erfordern würden, ist das Prozedere danach abgeschlossen und du kannst deiner Wege gehen. Andernfalls musst du womöglich ein weiteres Mal in der Praxis erscheinen oder wirst an einen anderen Arzt oder eine andere Ärztin weiterverwiesen.

    Ist es normal beim Urologen einen Steifen zu bekommen?

    1. Die rektale Einführung – Nach Abschluss der persönlichen Befragung beginnt der Arzt mit der ersten von drei Vorsorgeuntersuchungen. Dabei handelt es sich um die rektale Einführung. Vor dieser wird der Arzt jedoch ebenfalls Hoden, Penis und Bauch gründlich abtasten, um sicherzustellen, dass alle inneren Organe gesund sind.

    1. Dabei ist es erforderlich, dass der Arzt die Vorhaut des Penis zurückschiebt und den gesamten Intimbereich auf Verhärtungen und Knoten überprüft.
    2. Erektionen der Patienten sind dabei völlig normal.
    3. Im Anschluss daran legt sich der Patient auf die Seite und nimmt eine embryonale Stellung ein.
    4. Auf diese Weise kann der Arzt die Prostata gut erreichen.

    Für die Prostata-Untersuchung wird meist ein den Finger oder die gesamte Hand umschließender Gummihandschuh verwendet. Der einzuführende Finger wird dabei mit reichlich Gleitgel überzogen, so dass der Eingriff für den Patienten so schmerzlos wie möglich geschieht.

    Dabei ist es jedoch wichtig, dass sich der Patient entspannt, da Anspannungen zu Schmerzen führen können. Während der Untersuchung wird der Arzt die Größe der Prostata ermitteln und überprüfen, ob diese verhärtet ist. Erschrecken Sie sich nicht, denn durch die Ausübung von Druck auf die Prostata kann es zu einem spontanen Orgasmus mit Samenerguss kommen.

    Insgesamt dauert diese Untersuchung meist nur 30 Sekunden.

    Sollte man vor dem ersten Mal zum Urologen?

    Wann sollte man zum Urologen gehen? – Das „richtige” Alter für den ersten Besuch beim Urologen gibt es nicht. Zwischen dem zwölften bis 14. Lebensjahr findet beim Kinder- oder Jugendarzt meistens noch eine Vorsorgeuntersuchung statt. Ein Besuch sollte aber auf jeden Fall dann stattfinden, wenn man Schmerzen im Genitalbereich hat oder sich unsicher wegen des eigenen Körpers ist.

    „Bei Problemen oder Fragen zur Sexualität empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt”, sagt Urologe Bühmann. Oft traut man sich nicht, mit den Eltern über sensible Themen zu reden. Auch dann bietet sich ein Gang zum Urologen an. Von Tipps bei Google rät der Experte ab. „Gerade was Sexualität angeht, steht im Internet viel Falsches”, sagt Bühmann.

    Wichtig ist: Die Probleme, die ihr während der Pubertät und auch noch danach habt, haben ganz viele junge Männer. Es gibt keinen Grund, sich zu schämen. Geht lieber einmal mehr zum Arzt, als einmal zu wenig. Das kann nie schaden und ihr lernt euch selbst besser kennen.

    Welche Organe untersucht ein Urologe?

    Die urologische Untersuchung beim Mann und der Frau dient dazu, die Ursache von Beschwerden im Bereich der Nieren und Harnwege sowie der männlichen Geschlechtsorgane abzuklären.

    Wie lange dauert eine urologische Untersuchung?

    Den ersten Besuch beim Urologen zögern viele Männer gerne heraus. Das kann allerdings nachteilig sein, denn die Untersuchung ist wichtig – und lange nicht so unangenehm, wie viele befürchten. Wir klären rund um die Prostatakrebs-Vorsorge auf, damit die nächste Vorsorgeuntersuchung angst- und schamfrei vonstattengehen kann.

    Prostatakrebs Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Sie macht ungefähr ein Viertel aller neu auftretenden Krebserkrankungen pro Jahr bei Männern aus. Das durchschnittliche Erkrankungsalter für Prostatakrebs liegt bei ca.70 Jahren. Wird der Prostatakrebs in einem frühen Stadium entdeckt, bestehen gute Heilungschancen.

    Da meistens typische Symptome fehlen oder erst sehr spät auftreten, spielt die Früherkennung von Prostatakrebs eine wesentliche Rolle und ist die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie. In Deutschland hat jeder Mann ab 45 Jahren einen Anspruch auf die von den gesetzlichen Krankenkassen angebotenen jährlichen Früherkennungs-Untersuchungen. „Zu Beginn verursacht das Prostatakarzinom meist noch keine Symptome und kann nur im Rahmen von Früherkennungs-Untersuchungen entdeckt werden.” Ablauf der Untersuchung Zunächst legt sich der der Patient auf die Behandlungsliege in eine lockere und entspannte Position auf die Seite.

    Parallel zieht der Arzt sich Einmalhandschuhe an und gibt etwas Gleitgel darauf. Im Anschluss führt er einen Finger in das Rektum des Patienten ein, um die kastaniengroße Prostata nahe dem Enddarm abzutasten. Bei der Untersuchung kann der Arzt dann beispielsweise feststellen, ob die Prostata verhärtet oder vergrößert ist.

    Nach 30 Sekunden ist die Tastuntersuchung bereits erledigt, der komplette Prostata-Check dauert gerade einmal zehn Minuten Der Check-up verursacht keinerlei Schmerzen, ist maximal etwas unangenehm. Wer zum ersten Mal zum Urologen geht, wird zunächst zu seiner Gesundheit befragt.

    • Der Arzt stellt u.a.
    • Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand, klärt Vorerkrankungen und eventuelle familiäre Belastungen ab, sowie ob irgendwelche Beschwerden vorliegen.
    • Der PSA-Test Zusätzlich zur Tastuntersuchung können Männer bei jedem Check ihren PSA-Wert im Blut bestimmen lassen.
    • Der PSA-Wert soll dabei helfen, Prostatakrebs aufzudecken.

    Denn ein deutlicher Anstieg kann von einem Tumor verursacht sein. Je nachdem, wie hoch die gemessenen PSA-Werte sind, kann eine Ultraschallkontrolle sinnvoll sein, die dann beim Urologen gemacht wird. Der PSA-Test ist eine Selbstzahler-Leistung und kostet etwa 20 Euro.

    • Der PSA- Test misst das prostataspezifische Antigen, ein Eiweiß im Blut, das auf Prostatakrebs hinweisen kann.
    • Der Test schafft eine Möglichkeit, um Prostatakrebs möglichst früh zu diagnostizieren.
    • Denn über das Abtasten durch den Enddarm lassen sich nur günstig gelegene Tumore finden.
    • Mithilfe des PSA-Werts kann ein großer Teil der Erkrankungen weitaus früher erkannt werden.

    Doch der Test hat auch Schwächen und ist umstritten. So lässt ein hoher Wert keine sichere Aussage darüber zu, ob der Patient wirklich Krebs hat. In vielen Fällen steckt kein Tumor dahinter. Denn das prostataspezifische Antigen ist kein Tumormarker, sondern wird u.a.

    Wie untersucht der Urologe die Blase?

    Zur Untersuchung der Harnblase stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Dabei werden neben der Blase häufig auch andere Teile der Harnwege mit untersucht, zum Beispiel die Harnröhre (Urethra), der Harnleiter (Ureter) oder das Nierenbecken (Pyelon).

    1. Zu den Blasenuntersuchungen zählen zum Beispiel die Blasenspiegelung, die Harnstrahlmessung, die Blasendruckmessung sowie verschiedene bildgebende Verfahren wie Ultraschalluntersuchung, Röntgenverfahren, Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT).
    2. Dieser Text erläutert die häufigsten Verfahren zur Untersuchung der Harnblase.

    Die Blasenspiegelung ist eine endoskopische Untersuchung, eine sogenannte Spiegeluntersuchung. Dabei wird ein optisches Untersuchungsinstrument, das Zystoskop, durch die Harnröhre bis in die Blase geführt, um Blase und Harnröhre durch direkte Betrachtung zu beurteilen.

    Der Untersucher oder die Untersucherin kann sich so ein Bild von der Blasenschleimhaut und der Beschaffenheit der Harnblase machen. Dabei können zum Beispiel Ausstülpungen der Blasenwand (Blasendivertikel) oder Tumore festgestellt werden. Eine Blasenspiegelung kann zur Abklärung unterschiedlicher urologischer Symptome oder Erkrankungen sinnvoll sein.

    Mögliche Situationen, in denen Ihnen ein Facharzt oder eine Fachärztin für Urologie zu einer Blasenspiegelung raten könnte, sind beispielsweise:

    Abklärung von Blut im Urin Verdacht auf Harnblasentumor und Tumornachsorge weiterführende Diagnostik bei Blasenentleerungsstörungen Verdacht auf Harnröhrenerkrankungen Fremdkörper oder Steinbildung in Blase oder Harnröhre

    In der Regel führt ein Urologe oder eine Urologin die Blasenspiegelung durch. Sie dauert meist nur wenige Minuten und kann ambulant durchgeführt werden, das heißt, der Patient oder die Patientin geht anschließend nach Hause. Bei der Untersuchung sitzt der Patient oder die Patientin auf einem speziellen Untersuchungsstuhl, mit dem die Beine in gespreizter Stellung gelagert werden.

    Zunächst desinfiziert der Arzt oder die Ärztin das Genitale und die Harnröhrenmündungsstelle. Dann wird ein steriles Gleitmittel in die Harnröhre gegeben. Dieses enthält auch ein örtliches Betäubungsmittel, um die Harnröhre schmerzunempfindlicher zu machen. Wenn das Betäubungsmittel nach wenigen Minuten zu wirken beginnt, führt der Arzt oder die Ärztin das Zystoskop in die Harnröhrenöffnung ein.

    Ein Zystoskop ist ein spezielles starres oder flexibles Instrument. Es besteht aus einem optischen System, einer Lichtquelle und einer Spül- und Abflussvorrichtung. Oft ist die Optik des Zystoskops über eine Kamera mit einem Monitor verbunden (Videoendoskopie).

    Der Arzt oder die Ärztin schiebt das Zystoskop bis in die Harnblase vor. Männer haben eine deutlich längere Harnröhre als Frauen. Bei ihnen wird das Zystoskop bereits unter Sicht vorgeschoben. So kann die Harnröhre mitbeurteilt werden und das Verletzungsrisiko ist geringer. Während der Untersuchung werden Harnröhre und Harnblase mit klarer steriler Flüssigkeit gespült.

    Die Flüssigkeit ist erforderlich, um die Innenseite der schlaffen Harnröhre und des schlaffen Hohlorgans Harnblase zu beurteilen. Wenn der Untersucher oder die Untersucherin die Harnblase mit Spülflüssigkeit füllt, kann das Gefühl entstehen, dass Sie Wasserlassen müssen.

    1. Wichtig ist, dass Sie dies ansprechen und nicht versuchen, den Harndrang zu unterdrücken.
    2. Wenn Sie den Harndrang unterdrücken, spannen Sie den Beckenboden an.
    3. Das erschwert dem Arzt oder der Ärztin die Untersuchung und macht sie für Sie unangenehmer.
    4. Durch eine Öffnung am Zystoskop können medizinische Instrumente für kleine operative Eingriffe eingeführt werden.

    Der Arzt oder die Ärztin kann bei einer Blasenspiegelung beispielsweise eine Harnleiterschiene einlegen. Das ist ein dünner Katheter, der in den Harnleiter eingelegt werden kann, wenn der Urin wegen Engstellen nicht gut abfließt. Auch Harnblasensteine oder ein Blasentumor können im Rahmen einer Blasenspiegelung entfernt werden. In den ersten Tagen nach der Untersuchung kann das Wasserlassen schmerzhaft sein. Durch kleine Verletzungen der Harnröhrenschleimhaut ist dem Urin manchmal etwas Blut beigemengt. Auch kann es zu vorübergehender Inkontinenz (zu unwillkürlichem Harnabgang) kommen.

    • Nach wenigen Tagen sollten diese Beschwerden jedoch verschwinden.
    • Falls sie länger anhalten oder stärkere Nachblutungen auftreten, sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.
    • Ernsthafte Verletzungen der Harnröhre oder Blase sind sehr selten.
    • Ebenfalls sehr selten kommt es zu nachfolgenden Entzündungen des Harntraktes, der Prostata oder der Nebenhoden.

    Dann ist eventuell eine antibiotische Behandlung erforderlich. Für diese Untersuchung muss der Patient oder die Patientin trinken, bis ein Harndrang zu verspüren ist. Dann lässt er oder sie auf einer Spezialtoilette Wasser in einen Messtrichter. Dieser misst den Harnstrahlverlauf während des Wasserlassens.

    1. Der Harnstahl kann beispielsweise abgeschwächt oder unterbrochen sein.
    2. Die Stärke des Harnflusses hängt von dem Druck in der Blase und dem Widerstand in der Harnröhre ab.
    3. Aus der Harnmenge und der dafür verwendeten Zeit des Wasserlassens wird das mittlere Harnstrahl-Sekundenvolumen berechnet.
    4. Der zeitliche Verlauf des Wasserlassens wird beurteilt und kann Hinweise auf die zugrunde liegende Störung geben.

    Die wichtigsten Parameter sind der maximale Harnfluss (Qmax) in Milliliter pro Sekunde (ml/sec) und der Kurvenverlauf. Diese Untersuchung wird üblicherweise im Rahmen der Blasendruckmessung mitangewendet, kann aber auch allein Verwendung finden. Bei der Zystometrie wird der Druck in der Harnblase im Verlauf der Blasenfüllung und Blasenentleerung gemessen.

    • So kann zum Beispiel ein erhöhter Druck während der Auffüllphase zu ungewolltem Urinverlust führen.
    • Ein verminderter Druck während der Entleerungsphase kann zu einer Harnentleerungsstörung führen.
    • Bei der Untersuchung wird ein dünner, flexibler Katheter über die Harnröhre in die Harnblase eingeführt.
    • Mit diesem Katheter wird der Blasendruck bestimmt.

    Der Arzt oder die Ärztin füllt die Blase über den Katheter langsam mit körperwarmem sterilem Wasser. Dabei wird der Druckverlauf in der Harnblase aufgezeichnet. Nach vollständiger Füllung (Harndrang) wird der Patient oder die Patientin gebeten, Wasser zu lassen (Aufzeichnung der Druckverhältnisse in Kombination mit einer Harnstrahlmessung).

    Ein zusätzlicher kleiner und flexibler Ballonkatheter wird im After des Patienten oder der Patientin platziert. Dieser misst die Druckverhältnisse im Bauchraum. So kann unterschieden werden, welcher Anteil des Blaseninnendrucks vom Blasenmuskel und welcher von der Bauchmuskulatur aufgebaut wird. Manchmal wird zusätzlich zum Blasendruck auch der Druck am Verschluss der Harnblase (Sphinkter) und in der Harnröhre (Urethra) aufgezeichnet.

    Diese Messungen nennt man Sphinkterometrie und Urethra-Druckprofil. Der Arzt oder die Ärztin erhält die entsprechenden Werte während des langsamen Herausziehens eines Druckmessers aus der Harnblase. Wenn der Verdacht auf eine Blasenerkrankung oder eine Blasenentleerungsstörung besteht, kann eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) der Blase durchgeführt werden.

    1. Diese ist ungefährlich und schmerzlos.
    2. Auf dem Ultraschallbild sieht man die Größe, Lage und Beschaffenheit der Harnblase (Blasenwanddicke).
    3. Ebenso kann der Arzt oder die Ärztin mithilfe der Sonografie große Tumoren, Harnblasensteine und Divertikel (Ausstülpungen) erkennen.
    4. Die Bilder können auch zeigen, ob und wie viel Urin nach dem Wasserlassen in der Blase zurückbleibt (Restharn).

    Die Ausscheidungsurografie ist ein Röntgenverfahren, mit dem die Harnwege dargestellt werden. Eine andere Bezeichnung für diese Untersuchung ist intravenöses Pyelogramm (IVP). Zunächst wird meist eine sogenannte Übersichtsaufnahme des gesamten Bauchraumes (Abdomenübersichtsaufnahme) angefertigt.

    • Diese Aufnahme ist für den beurteilenden Arzt oder die Ärztin die Vergleichsaufnahme für die folgenden Aufnahmen.
    • Anschließend wird ein Kontrastmittel über die Vene gespritzt.
    • Der Körper scheidet das in die Vene gespritzte Kontrastmittel über die Nieren mit dem Urin aus.
    • Auf den Röntgenbildern ist das Kontrastmittel weiß dargestellt und macht die ableitenden Harnwege (Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase) auf dem Röntgenbild sichtbar.

    In der ersten Aufnahme mit Kontrastmittel sind insbesondere die oberen Harnwege (Nierenbeckenkelchsystem und oberer Harnleiter) sichtbar und in der zweiten Aufnahme werden dann auch der untere Harnleiter und die Harnblase dargestellt. Je nach Situation kann es notwendig sein, weitere Aufnahmen durchzuführen (sogenannte Spätaufnahmen).

    Mit der Ausscheidungsurografie können zum Beispiel Harnleitersteine festgestellt werden, an denen das Kontrastmittel nicht vorbeifließen kann. Ein Ausscheidungsurogramm kann ambulant angefertigt werden und schon kurz nach der Untersuchung kann der Patient oder die Patientin nach Hause gehen. Zur Vorbereitung sollten Betroffene ab dem Vorabend nichts mehr trinken und nur möglichst wenig Flüssigkeit über die Nahrung aufnehmen.

    Durch die Konzentrierung des Harns wird die Ausscheidung des Kontrastmittels intensiver und es entstehen bessere Röntgenaufnahmen. Manchmal erfolgt die Untersuchung auch im Rahmen einer stationären Aufnahme bei einer Nierenkolik. Bei einer Blasenspiegelung kann der Untersucher oder die Untersucherin ein Kontrastmittel über einen dünnen Katheter in den Harnleiter einspritzen.

    Dann wird eine Röntgenaufnahme gemacht, in der die Harnleiter und Nierenkelche durch das Kontrastmittel dargestellt werden. Weil das Kontrastmittel entgegen der Abflussrichtung des Urins verabreicht wird, bezeichnet man diese Untersuchung als retrograde (rückläufige) Pyelografie. Die Untersuchung wird zum Beispiel durchgeführt, wenn der Arzt oder die Ärztin eine Harnleiterschiene einlegt.

    Für ein Zystogramm wird Kontrastmittel über einen Blasenkatheter in die Harnblase eingefüllt. Dann werden mindestens 2 Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen aufgenommen. Mit dieser Untersuchung können insbesondere Blasensteine, Blasendivertikel (Ausstülpungen) oder Verletzungen (nach Operation oder Unfall) der Harnblase dargestellt werden.

    1. Die Zystografie wird außerdem zur Diagnostik von Blasenfisteln eingesetzt.
    2. Eine Blasenfistel ist eine krankhafte Verbindung der Blase zu anderen Organen oder zur Körperoberfläche.
    3. Diese können zum Beispiel nach Operationen oder bei chronischen Entzündungen im Beckenbereich auftreten.
    4. Hierbei wird über eine Spritze mit speziellem Aufsatz oder über einen Spezialkatheter vorsichtig Kontrastmittel in die Harnröhre gegeben und eine Röntgenaufnahme angefertigt.

    Dieses Verfahren wird beispielsweise bei Harnröhrenengen angewendet, um unter anderem die Länge der Engstelle beurteilen zu können. Diese Untersuchung beginnt wie das Zystogramm: Der Arzt oder die Ärztin füllt die Harnblase durch einen Blasenkatheter mit Kontrastmittel.

    Bei der MCU werden anschließend Röntgenaufnahmen gemacht, während der Patient oder die Patientin Wasser lässt. Üblicherweise wird dabei eine Durchleuchtung vorgenommen. Dies bedeutet, dass durch Röntgenstrahlung ein kurzer Film aufgenommen wird. So kann die Funktion der Harnblase während des Wasserlassens beobachtet werden.

    Auch die Harnröhre wird bei der MCU dargestellt. Die Röntgenaufnahmen erfolgen zum Beispiel während des Wasserlassens vor einem Röntgengerät, auf dem Röntgentisch oder auf Spezialtoiletten – je nach technischer Ausstattung der Untersuchungsstelle. Mit dem MCU kann beispielsweise ein vesikoureteraler Reflux (krankhafter Rückfluss von Urin in den Harnleiter) oder eine Beckenbodenschwäche (Durchhängen der Blase im Bereich des Beckenbodens) dargestellt und diagnostiziert werden.

    Sehr häufig wird dieses Verfahren auch in der Kinderurologie verwendet. Die Computertomografie (CT) und die Magnetresonanztomografie (MRT) können in der Diagnostik des Harntraktes ebenfalls eingesetzt werden. Insbesondere bei der Darstellung des oberen Harntraktes, zum Beispiel bei Nierenkoliken, kann eine spezielle Computertomografie-Methode (low-dose-CT) eingesetzt werden, bei der je nach verwendetem CT-Gerät teils geringere Strahlendosen auftreten als bei den konventionellen Röntgenaufnahmen (mehrere Aufnahmen).

    Erstellungsdatum: 01.01.2016 Letzte Aktualisierung: 20.05.2022 Herausgeber: UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH

      Wie untersucht der Urologe bei einer Frau?

      Urologie Frauen – Leiden Sie unter Blasenentzündung oder Inkontinenz? Meistens wird Urologie als reine Männerheilkunde betitelt. Frauen suchen bei Problemen meistens Ihren Gynäkologen oder Hausarzt auf. Jedoch kann auch für Frauen ein Besuch bei einem Urologen sinnvoll sein.

      Vor allem, wenn Frauen unter wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden, ist eine genaue Ursachenforschung (beispielsweise die Bestimmung des Keimes) und eine darauf abgestimmte Therapie unumgänglich. So können Folgeerkrankungen wie Inkontinenz und Antibiotikaresistenzen vermieden werden. Eine solche Therapie kann ein Gynäkologe oder Hausarzt in der Regel nicht anbieten.

      Bei bereits bestehender Inkontinenz bieten wir Ihnen spezielle Untersuchungen und Behandlungen an. Wir gehen mit diesen für Patientinnen oft unangenehmen Themen vertraulich und diskret um.

      Bei etwa 20% der Menschen mit sichtbarem Blut im Urin kann ein bösartiger Tumor die Ursache sein Auch bei Frauen kann es zu Tumoren der ableitenden Harnwege (Niere, Nierenbecken, Blase) kommen, dementsprechend ist auch hier eine urologische Vorsorge notwendig

      Diagnostik: Urinzytologie, Ultraschall, Mikrobiologie Abgrenzung von Dranginkontinenz und Belastungsinkontinez. Ursachen:

      Geburten Trauma Bindegewebsschwäche Stress oder neurogene Ursachen

      Wir bieten spezielle Untersuchungen zur Abklärung an. Dazu gehören neben einem ersten Gespräch auch Urinuntersuchungen, Ultraschall-Untersuchungen und – sofern notwendig – eine urodynamische Messuntersuchung (Blasendruckmessung) und/oder ein Uroflow (Harnflussmessung) mit und ohne E lektromyographie (EMG),

      Verschleppte Blasenentzündung falsch behandelte Blasenentzündung hormonelle Ursachen neurogene Ursachen (beispielsweise Multiple Sklerose)

      Diagnostik: Urinlabor mit genauer Keimbestimmung und darauf abgestimmte Antibiotikabestimmung Therapie: Ursachenabhängig Viele Frauen leiden unter Inkontinenz. Dabei gibt es spezielle Formen, welche nicht auf einer Beckenbodenschwäche beruhen. Häufig bringen hier von Hausarzt und Gynäkologen verordnete Medikamente nur eine bedingte Besserung der Symptomatik.

      Ebenso kann die Perspektive einer dauerhaften Windel oder die Nutzung von Einlagen sehr belastend sein. In solchen Fällen kann eine ambulante Botoxinjektionstherapie mittels speziell dafür zugelassenem Botox in Frage kommen und zu einer starken Linderung der Symptome und einer Steigerung der Lebensqualität führen.

      Wir kümmern uns – sofern diese Therapieform für Sie in Frage kommt – gerne um sämtliche Abklärungen mit der Krankenkasse. Häufigste Ursache: Andere Möglichkeiten:

      Nierenerkrankungen Nierensteine Prostata- oder Blasenkrebs

      Ausschluss einer Blutung in den ableitenden Harnwegen Häufigste Ursache:

      Nierenbeckenentzündung, die im Rahmen einer aufsteigenden Entzündung häufig zusätzlich zu einer Blasenentzündung auftritt.

      Behandlung: Diagnose wird mittels Ultraschalluntersuchung und Urin- und/oder Blutuntersuchungen gestellt und meistens kommt es mittels Antibiose schnell zur Besserung der Beschwerden Häufigste Ursachen:

      Blasenreizung durch akute oder chronische Entzündungen Restharn

      Behandlung: Genaue Diagnosestellung und eventuell medikamentöse Therapie Häufigste Ursachen:

      chronische Blasen- oder Prostataentzündung Bakterielle Ursachen Diabetes mellitus

      Diagnose: mittels Ultraschall-, Urin- und Blutuntersuchungen Häufigste Ursachen:

      zu wenig Trinken Verwertungsstörung von Salzen hormonelle Ursachen

      Nierensteine können zu starken Schmerzen mit Erbrechen führen. Diagnose: Ultraschall und Urinuntersuchungen Behandlung: in der Regel konservativ, in seltenen Fällen operativ Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. : Urologie Frauen – Leiden Sie unter Blasenentzündung oder Inkontinenz?

      Ist eine urologische Untersuchung schmerzhaft?

      Bei einer Blasenspiegelung werden die Harnröhre und die Blase untersucht. Sie ist die endoskopische Methode der Diagnosestellung von Karzinomen in der Harnröhre oder der Blase. Die Untersuchung erfolgt im Liegen und dauert nur wenige Minuten. Die meisten Patienten empfinden das Einführen des Urethrozystoskops als schmerzhaft.

      Vorsorgeuntersuchung: Die Urethrozystoskopie ist keine Vorsorgeuntersuchung, Diagnosestellung: Bei der Diagnose von Blasensteinen ist die Urethrozystoskopie eine der wichtigsten Untersuchungen. Verlaufskontrolle, Operations-/Behandlungsnachsorge: Die Urethrozystoskopie kommt auch bei der Verlaufskontrolle nach einer Entfernung des Tumors durch die Harnröhre zum Einsatz. Therapie: Die Urethrozystoskopie ist auch eine Operationsmethode zur Entfernung von Blasensteinen sowie Karzinomen in der Harnblase oder der Harnröhre.

      Nachdem die Harnröhre desinfiziert wurde, wird ein Gleitmittel, dem ein Betäubungsmittel beigemischt ist, in die Harnröhre injiziert. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird das Zystoskop vorsichtig bis in die Harnblase vorgeschoben. Damit sich die Blase entfaltet, wird sie mit einer Flüssigkeit gefüllt.

      1. So kann die Blase optimal auf Veränderungen abgesucht werden.
      2. Bei Frauen wird eine Zystoskopie mit einem starren Zystoskop vorgenommen, da die Harnröhre sehr kurz ist und gerade verläuft.
      3. Ein starres Endoskop besteht aus einem dünnen Metallrohr.
      4. Durch dieses werden Lichtquelle, Optik, Kamera und bei Bedarf verschiedene Werkzeuge in die Harnröhre und die Blase gebracht.

      Eine Blasenspiegelung beim Mann gestaltet sich etwas schwieriger. Der Grund dafür ist die deutlich längere und gekrümmte Harnröhre. Daher empfinden vor allem Männer das Einführen des Zystoskops als unangenehm. Bei Männern wird eine Blasenspiegelung aufgrund der Krümmung der Harnröhre mit einem flexiblen Zystoskop durchgeführt.

      1. Bei einem flexiblen Zystoskop wird das Licht und das optische Bild über ein Glasfaserkabel übertragen.
      2. Eine Urethrozystoskopie erfolgt im Liegen in der sogenannten Steinschnittlage.
      3. Frauen ist diese Position vom Besuch beim Frauenarzt bekannt.
      4. Die Untersuchung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.
      5. Liegt ein Harnwegsinfekt vor, ist eine Urethrozystoskopie für den Patienten sehr schmerzhaft und sollte daher nicht vorgenommen werden.

      Ein Harntest vor der Untersuchung schließt eine Infektion aus. Beim Einführen des Zystoskops durch die Harnröhre empfinden die meisten Patienten leichte Schmerzen. Aufgrund des verwendeten Betäubungsmittels halten sich diese Schmerzen aber in Grenzen. In den meisten Fällen verläuft eine Blasenspiegelung ohne Komplikationen.

      In seltenen Fällen kommt es zu einer Überempfindlichkeitsreaktion des Patienten auf das Betäubungsmittel (möglicher Juckreiz). Schmerzen aufgrund der Reizung der Harnröhren- und der Blasenschleimhaut können noch wenige Stunden nach der Untersuchung andauern, ebenso wie Entzündungen der Harnröhre oder der Blase.

      Nur in sehr seltenen Fällen kommt es zu einer Verletzung der Harnröhre oder einer Perforation (Durchstoßen der Organwand) der Blase. Vor einer Urethrozystoskopie werden Sie von Ihrem Arzt ausführlich über den Untersuchungsvorgang informiert. Falls Sie Fragen haben, so zögern Sie nicht, sie zu stellen.

      Nach der Untersuchung sollten Sie viel trinken, um die Blase auszuspülen. So wird die Blase entleert und Sie verhindern, dass sich Keime verbreiten und eine Infektion hervorrufen. Treten nach einer Urethrozystoskopie Beschwerden wie Brennen in der Harnröhre, häufiges und schmerzhaftes Wasserlassen, Blutungen oder Gerinnsel im Urin sowie Fieber auf, sollten Sie umgehend Ihren behandelnden Arzt aufsuchen.

      Für eine Urethrozystoskopie ist eine Zuweisung erforderlich. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

      Ist Urologe und Frauenarzt das gleiche?

      Darum sollten auch Frauen regelmäßig zum Urologen Auch Frauen müssen zum Urologen Foto: atiatiati / iStock Viele halten Urologen für reine Männerärzte – sozusagen das Gegenstück zum Gynäkologen. Doch während dieser tatsächlich nur Frauen behandelt, ist der Urologe als Experte für Blase, Harnwege und Co.

      für beide Geschlechter der richtige Ansprechpartner – und einer, der mit den Jahren immer wichtiger wird. Ob Nierenprobleme, Inkontinenz oder Blasenentzündung, der Facharzt kann hier schnell und gezielt weiterhelfen – vorausgesetzt wir suchen ihn auf. Doch genau da liegt das Problem: Meist aus Scham und Angst vor der Untersuchung untenrum scheuen viele den Gang in die Urologen-Praxis – was schwerwiegende Folgen haben kann.

      Gute Chancen auf vollständige Heilung Denn wie bei allen Krankheiten gilt auch in der Urologie: je früher erkannt und behandelt wird, desto größer die Heilungschancen. Trotzdem nehmen zum Beispiel nur knapp 20 Prozent der Männer die ab 45 Jahren kostenlose Vorsorgeuntersuchung für Prostatakrebs in Anspruch.

      1. Ein riskantes Versäumnis: Immerhin ist dieser die häufigste Krebsart bei Männern und kostet jährlich rund 12 000 von ihnen das Leben.
      2. Rechtzeitig erkannt aber besteht eine Heilungschance von 80 Prozent.
      3. Abgesehen davon, ist die Scheu vor einer urologischen Untersuchung meist völlig unbegründet.
      4. Die Fachärzte sind sehr bemüht, eine -Atmosphäre des Vertrauens her-zustellen und den Patienten ihre Angespanntheit zu nehmen.

      Bei Patien-tinnen ist immer auch eine Arzthelferin im Behandlungsraum.

      Warum haben Männer Angst vorm Urologen?

      Dass Männer vom Abtasten der Hoden und der Penisuntersuchung eine Erektion bekommen, haben wir Urologen bislang nur sehr selten erlebt. – Wir müssen sicherlich zwischen rationalen und irrationalen Ängsten unterscheiden. Wenn man beispielsweise Angst vor unangenehmen Untersuchungen hat, ist das total verständlich.

      • Diese können ja nicht nur von den Schmerzen her unangenehm sein, sondern auch psychologisch.
      • Obendrein müssen sich Männer untenrum ausziehen – daher ist der Besuch beim Urologen ein eher schambesetztes Thema.
      • Auch die Angst vor schlechten Nachrichten spielt eine Rolle: Etwa wenn man befürchtet, dass man Krebs hat.

      So etwas zähle ich aber eher zu irrationalen Gedanken – denn gerade, wenn man Angst vor Krebs hat, sollte man sich untersuchen lassen und nicht davor weglaufen. In Internetforen berichten viele Männer auch über die Angst, bei der Urologin oder beim Urologen eine Erektion zu bekommen – eine rationale oder irrationale Angst? Das passiert super selten – selbst beim rektalen Abtasten der Prostata.

      • Wir wissen, dass die Prostata eine erogene Zone ist, und zwar unabhängig davon, ob man homosexuell oder heterosexuell ist.
      • Daher wäre eine Erektion bei einer Untersuchung theoretisch auch völlig normal.
      • Dass aber Männer davon oder auch vom Abtasten der Hoden und der Penisuntersuchung eine Erektion bekommen, haben wir Urologen bislang nur sehr selten erlebt.

      Bei der Untersuchung am Penis massieren Ärzte ja auch nicht herum, sondern untersuchen meist nur die Vorhaut oder die Eichel. Das ist für gewöhnlich nicht mehr als ein Blick. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Spielt es für Männer denn eine Rolle, ob ein Mann oder eine Frau sie untenrum untersucht? Dass Männer Angst vor einem Urologen haben, weil er auch ein Mann ist, habe ich bislang noch nicht gehört.

      • Und auch Urologinnen – deren Anteil erfreulicherweise wächst – haben noch nicht berichtet, dass Männer ein Problem damit haben, dass eine Frau sie untersucht.
      • Sicherlich gibt es auch Männer, die lieber entweder von Männern oder von Frauen untersucht werden – das ist nicht nur in der Urologie so.
      • Aber konkrete Ängste vor männlichen oder weiblichen Urologen haben Patienten erfahrungsgemäß nicht.

      Die Ängste der Männer beziehen sich also eher auf die Untersuchungen. Wie läuft der Besuch denn überhaupt ab? Der Urologe fragt zunächst lediglich nach dem Gesundheitszustand: Haben die Patienten Beschwerden, sind sie krank? Nehmen sie Medikamente – und gibt es etwa Probleme beim Wasserlassen? Dann schaut sich der Arzt erst mal den Bauch des Patienten an, tastet die Flanken ab und drückt auf die Blasenregion – das ist alles total harmlos.

      Der Urologe guckt sich aber natürlich auch die äußerlichen Genitalien an. Er tastet dabei die Hoden ab. Vor allem bei jungen Männern ist das wichtig, weil sie eher an Hodenkrebs erkranken als ältere. Der Arzt schaut bei der Untersuchung auch den Penis an, um zu erkennen, ob es Auffälligkeiten gibt. Auch das ist alles harmlos: Uns Urologen geht es letztendlich darum, Tumorerkrankungen, Entzündungen oder auch Blasen- und Nierensteine frühzeitig zu erkennen.

      Und ab einem bestimmten Alter kommt noch die allzeit gefürchtete Prostatauntersuchung hinzu. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige Richtig. Ab dem 45. Lebensjahr sollten Männer jährlich zur Prostatavorsorge zum Urologen gehen. Denn Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland – und die Untersuchung dient der Früherkennung.

      Was untersucht der Urologe beim Mann?

      Urologische Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung Bitte beachten Sie, dass Texte, die älter als 2 Jahre sind, sich in der Überarbeitung befinden und gegebenenfalls nicht den aktuellen wissenschaftlichen Stand wiedergeben. Quelle: © Sdecade3d – fotolia.com Jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr hat Anspruch auf eine jährliche gesetzliche, die das Abtasten der Prostata, des Enddarms, der äußeren Geschlechtsorgane und der Leistenregion beinhaltet, Das Angebot der gesetzlichen Krankenkassen soll dazu dienen, Krebs im Bereich der äußeren Genitalien und in einem möglichst frühen Stadium erkennen und behandeln zu können.

      1. Die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu versterben, lag im Jahr 2018 in Deutschland bei etwa drei Prozent,
      2. Zunächst wird sich der Arzt/die Ärztin ausführlich nach den Beschwerden und nach möglichen Risikofaktoren erkundigen.
      3. Wichtig sind dabei unter anderem Krebserkrankungen in der Familie und bestimmte Lebensumstände, etwa die Ernährungsgewohnheiten.

      Anschließend erfolgt die körperliche Untersuchung.

      Wann muss ein Mann zum Urologen?

      Die jährliche urologische Vorsorgeuntersuchung wird jedem Mann ab dem 45. Lebensjahr empfohlen. Bei genetischen Dispositionen, d.h. wenn bereits der Vater oder ein Bruder unter einer Prostataerkrankung leidet oder litt, wird diese sogar schon ab dem 40. Lebensjahr angeraten.

      Was ist der Unterschied zwischen einem Urologen und einem Urologen?

      Androloge oder Urologe? Das sollte Mann wissen! Frauen nehmen in der Regel zweimal jährlich einen Vorsorgetermin beim Gynäkologen wahr, Männern fällt es hingegen häufig schwerer, einen Arzt aufzusuchen. Wer jedoch möchte, dass Hoden, Penis und Prostata gesund bleiben, sollte vor dem Besuch beim Männerarzt nicht zurückschrecken.

      Lesen Sie hier, was der Unterschied zwischen Andrologie und Urologie ist und wie Sie sich auf den Arztbesuch vorbereiten können. Urologen und Andrologen gelten als die sogenannten Männerärzte, die sich mit den Organen des Mannes beschäftigen und deshalb Ansprechpartner für jede Art von sexuellen Beschwerden sind.

      Der wesentliche Unterschied zwischen Urologie und Andrologie lässt sich folgendermaßen festhalten:

      beschäftigen sich unter anderem mit den harnbildenden und -ableitenden Organen und können deshalb auch von Frauen aufgesucht werden.Ein Androloge hingegen hat sich auf die Beschwerden im Bereich der männlichen Geschlechtsorgane spezialisiert. Die Andrologie kann als ein Teilgebiet der Urologie verstanden werden.

      Zu den Schwerpunkten der Zusatzqualifikation eines Andrologen zählen zum Beispiel

      Fruchtbarkeit,Potenz sowie (erektile Dysfunktion).

      Urologen und Andrologen sind beide wichtige Anlaufstellen für die Männergesundheit. Sollten Sie sich unsicher sein, welcher Männerarzt der richtige Ansprechpartner für Ihre Beschwerden ist, fragen Sie Ihren Hausarzt. Er kann Ihnen bei der richtigen Auswahl weiterhelfen.

      Oftmals interessieren wir uns erst für etwas, wenn es nicht mehr funktioniert. Sobald es jedoch um die eigene Gesundheit geht, kann das schlimmstenfalls zu spät sein. Für den Harn- und Geschlechtsapparat, den sogenannten Urogenitaltrakt, ist eine regelmäßige Untersuchung beim Männerarzt wichtig. Eine beim Urologen ermöglicht zum Beispiel eine Früherkennung des Prostatakrebs.

      Ab dem 45. Lebensjahr übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für eine jährliche, Liegt eine familiäre Vorbelastung vor, wird ein Gesundheitscheck im Urogenitaltrakt ab dem 40. Lebensjahr empfohlen. Der Männerarzt kann außerdem eine Entzündung der Prostata, die sogenannte, feststellen.

      1. Bei den folgenden Beschwerden im Bereich von Blase, Hoden oder Prostata sollten Sie unbedingt einen Urologen oder Andrologen aufsuchen: Das Ziel einer Behandlung beim Männerarzt, ob Androloge oder Urologe, ist das Überprüfen der Sexualfunktion und die Behandlung der Symptome.
      2. Dafür setzt der Arzt verschiedene Therapien ein und beginnt in der Regel mit einem persönlichen Gespräch,

      Er erfragt die bisherige Krankengeschichte, familiäre Vorbelastungen und aktuelle Beschwerden. Die darauf aufbauenden Untersuchungen der Genitalien können folgendermaßen aussehen:

      Das Abtasten des Hodensacks: Um eventuelle Knoten, die auf einen Hodenkrebs hindeuten, festzustellen, tasten Androloge und Urologe behutsam den Hoden ab.Eine Prostata-Untersuchung: Die sogenannte „Hafenrundfahrt” ist eine Tastuntersuchung mit dem Finger über den After. In Fachkreisen wird sie auch (DRU) genannt und gibt Aufschluss über die Druck- und Schmerzempfindlichkeit der Prostata. Wird eine Entzündung der Prostata festgestellt, können Sie sich nach erkundigen, die am Ort des Geschehens zur Schmerzlinderung beitragen.Gegebenenfalls ergänzt der Männerarzt das Abtasten von Hoden und Prostata durch eine (TRUS), um sich ein genaues Bild von den Geschlechtsorganen machen zu können. Zusätzlich kann ein Bluttest (zur Messung des ), eine oder durchgeführt werden.

      Viele Männer scheuen sich vor dem Besuch beim Facharzt für Andrologie oder Urologie – kein Wunder, es geht immerhin um den Intimbereich. Doch wenn Sie einen Arzt aus Scham meiden, kann das die Gesundheit, das Sexleben und damit auch partnerschaftlichen Beziehungen schaden. Lassen Sie sich Ihre Angst mit diesen wichtigen Hinweisen über das Arzt-Patienten-Verhältnis nehmen:

      Der Männerarzt unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht. Das heißt, er darf mit niemandem über Ihren Besuch oder die Behandlung sprechen.Andrologen und Urologen sind Experten: Sie wissen, wie empfindlich der Penis ist und dass es bei den Berührungen während der Untersuchungen zu einer ungewollten Erektion kommen kann. Das ist ganz normal und muss Ihnen nicht unangenehm oder peinlich sein.Sie dürfen dem behandelnden Arzt jederzeit sagen, dass Sie eine Untersuchung nicht durchführen lassen möchten, wenn Sie sich unwohl fühlen.

      Viele Befürchtungen und Ängste im Zusammenhang mit einem Besuch beim Urologen oder Andrologen sind unbegründet. Geben Sie sich einen Ruck und überwinden Sie Ihre Hemmungen, nur so können Beschwerden im Intimbereich beseitigt werden und die eigene Sexualität bewahrt bleiben. Bei einer nicht-bakteriellen Prostataentzündung können PROSTUROL ® Zäpfchen zur Linderung beitragen. Wenn es um die Prostata geht, ist der Urologe der beste Ansprechpartner. Vereinbaren Sie einen Termin! : Androloge oder Urologe? Das sollte Mann wissen!

      Wie viel kostet eine Untersuchung beim Urologen?

      Nierenkrebs: Ultraschall sinnvoll bei familiärer Vorbelastung – Anders als Blasenkrebs lassen sich seltene Nierentumore im Rahmen einer Früherkennungsuntersuchung der Nieren mittels Ultraschall (60 bis 160 Euro) tatsächlich frühzeitig darstellen. Diese Untersuchung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Fälle von Nierenkrebs bei engen Verwandten aufgetreten sind.

      1. Die Bestimmung labormedizinischer Nierenfunktionsparameter zeigt dagegen erst dann Auffälligkeiten, wenn die Nierenfunktion bereits zu 50 Prozent eingeschränkt ist.
      2. Eine weitere IGeL-Leistung beim Urologen ist der Nieren-Check.
      3. Dazu gehören eine körperliche Untersuchung sowie Blut- und Urintests, um Nierensteine, gutartige Organveränderungen und Funktionsstörungen zu finden.

      Je nach Aufwand rechnen Urologen dafür 60 bis 150 Euro ab. Allerdings sind diese Erkrankungen relativ selten.

      Wie sieht ein Besuch beim Urologen aus?

      So läuft eine urologische Untersuchung bei Mann und Frau ab – Zu Beginn eines Termins beim Urologen findet ein Gespräch statt, in dem der Patient von Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahmen oder anderen Besonderheiten berichtet. Anschließend beginnt der Arzt mit dem Körpercheck.

      1. Allgemeine urologische Untersuchungen, die je nach Beschwerden durchgeführt werden:
      2. • Abtasten der Blase und Nieren über die Bauchdecke beziehungsweise den unteren Rücken
      3. • nach Bedarf Ultraschalluntersuchung von Blase und Niere
      4. • Tasten von Schließmuskel und Schleimhaut des Enddarms
      5. Urologische Untersuchung beim Mann:
      6. • Begutachtung des Penis: Wie sieht die Haut aus, gibt es einen auffallenden Ausfluss?
      7. • Abtasten und Begutachten von Hoden und Samenleiter: Sind Knötchen fühlbar, gibt es äußere Auffälligkeiten wie Schwellungen oder Vergrößerungen?
      8. • eventuell Ultraschalluntersuchung von Hoden und Nebenhoden: Sind Einlagerungen oder andere Besonderheiten sichtbar?
      9. • rektales Abtasten der Prostata: Lassen sich Verhärtungen, Größen- oder Formveränderungen finden?

      Für die rektale Untersuchung führt der Mediziner seinen Finger in den Enddarm ein. Der Patient liegt dabei in Seitenlage und sollte möglichst entspannt sein. Weiterhin gehört zu einem Besuch beim Urologen ein Urintest. Dieser wird auf Zucker, Eiweiße und Erreger analysiert.

      Welche Bereiche deckt ein Urologe ab?

      Was macht ein Urologe? | Überblick zu Aufgaben und Beruf Sie sind hier: / / Urologe Was macht ein Urologe? Wann sollte man zum Urologen gehen? Was behandelt ein Urologe? Das sind im Internet die am häufigsten gestellten Fragen im Zusammenhang mit dem Facharzt Urologie. Deshalb werden wir Ihnen detailliert vorstellen, was die Krankheitsbilder und Aufgaben des sogenannten „Männerarztes” sind. Der Facharzt für Urologie ist per Definition bei Erkrankungen, Verletzungen, Funktionsstörungen und weiteren Beschwerden im Bereich der Geschlechtsorgane und Harnorgane der richtige Ansprechpartner. Der Urologe therapiert diese Beschwerden nicht nur sondern ist auch im Bereich der Vorsorge, Diagnose und Nachsorge inklusive Rehabilitation tätig.

      Da der Urologe im Volksmund oft als „Männerarzt” betitelt wird, wird oft davon ausgegangen, dass sich der Urologe nur mit Geschlechtskrankheiten des Mannes befasst. Dies ist jedoch nur ein Teil seines Aufgabenbereiches. Der Tätigkeitsbereich des Urologen umfasst neben den Geschlechtsorganen auch den gesamten Bereich der Harnorgane, also Harnröhre, Harnblase, Harnleiter und Niere.

      Was bei einer urologischen Untersuchung wirklich passiert | @doktorsex | DAK-Gesundheit

      Somit wird er sowohl vom Mann als auch der Frau bei Problemen der Harnwege, wie zum Beispiel Harnsteinen aufgesucht.

      Welche Organe untersucht der Urologe?

      Die urologische Untersuchung beim Mann und der Frau dient dazu, die Ursache von Beschwerden im Bereich der Nieren und Harnwege sowie der männlichen Geschlechtsorgane abzuklären.

      Wann muss ein Mann zum Urologen?

      Die jährliche urologische Vorsorgeuntersuchung wird jedem Mann ab dem 45. Lebensjahr empfohlen. Bei genetischen Dispositionen, d.h. wenn bereits der Vater oder ein Bruder unter einer Prostataerkrankung leidet oder litt, wird diese sogar schon ab dem 40. Lebensjahr angeraten.

      Wie untersucht der Urologe bei einer Frau?

      Urologie Frauen – Leiden Sie unter Blasenentzündung oder Inkontinenz? Meistens wird Urologie als reine Männerheilkunde betitelt. Frauen suchen bei Problemen meistens Ihren Gynäkologen oder Hausarzt auf. Jedoch kann auch für Frauen ein Besuch bei einem Urologen sinnvoll sein.

      1. Vor allem, wenn Frauen unter wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden, ist eine genaue Ursachenforschung (beispielsweise die Bestimmung des Keimes) und eine darauf abgestimmte Therapie unumgänglich.
      2. So können Folgeerkrankungen wie Inkontinenz und Antibiotikaresistenzen vermieden werden.
      3. Eine solche Therapie kann ein Gynäkologe oder Hausarzt in der Regel nicht anbieten.

      Bei bereits bestehender Inkontinenz bieten wir Ihnen spezielle Untersuchungen und Behandlungen an. Wir gehen mit diesen für Patientinnen oft unangenehmen Themen vertraulich und diskret um.

      Bei etwa 20% der Menschen mit sichtbarem Blut im Urin kann ein bösartiger Tumor die Ursache sein Auch bei Frauen kann es zu Tumoren der ableitenden Harnwege (Niere, Nierenbecken, Blase) kommen, dementsprechend ist auch hier eine urologische Vorsorge notwendig

      Diagnostik: Urinzytologie, Ultraschall, Mikrobiologie Abgrenzung von Dranginkontinenz und Belastungsinkontinez. Ursachen:

      Geburten Trauma Bindegewebsschwäche Stress oder neurogene Ursachen

      Wir bieten spezielle Untersuchungen zur Abklärung an. Dazu gehören neben einem ersten Gespräch auch Urinuntersuchungen, Ultraschall-Untersuchungen und – sofern notwendig – eine urodynamische Messuntersuchung (Blasendruckmessung) und/oder ein Uroflow (Harnflussmessung) mit und ohne E lektromyographie (EMG),

      Verschleppte Blasenentzündung falsch behandelte Blasenentzündung hormonelle Ursachen neurogene Ursachen (beispielsweise Multiple Sklerose)

      Diagnostik: Urinlabor mit genauer Keimbestimmung und darauf abgestimmte Antibiotikabestimmung Therapie: Ursachenabhängig Viele Frauen leiden unter Inkontinenz. Dabei gibt es spezielle Formen, welche nicht auf einer Beckenbodenschwäche beruhen. Häufig bringen hier von Hausarzt und Gynäkologen verordnete Medikamente nur eine bedingte Besserung der Symptomatik.

      1. Ebenso kann die Perspektive einer dauerhaften Windel oder die Nutzung von Einlagen sehr belastend sein.
      2. In solchen Fällen kann eine ambulante Botoxinjektionstherapie mittels speziell dafür zugelassenem Botox in Frage kommen und zu einer starken Linderung der Symptome und einer Steigerung der Lebensqualität führen.

      Wir kümmern uns – sofern diese Therapieform für Sie in Frage kommt – gerne um sämtliche Abklärungen mit der Krankenkasse. Häufigste Ursache: Andere Möglichkeiten:

      Nierenerkrankungen Nierensteine Prostata- oder Blasenkrebs

      Ausschluss einer Blutung in den ableitenden Harnwegen Häufigste Ursache:

      Nierenbeckenentzündung, die im Rahmen einer aufsteigenden Entzündung häufig zusätzlich zu einer Blasenentzündung auftritt.

      Behandlung: Diagnose wird mittels Ultraschalluntersuchung und Urin- und/oder Blutuntersuchungen gestellt und meistens kommt es mittels Antibiose schnell zur Besserung der Beschwerden Häufigste Ursachen:

      Blasenreizung durch akute oder chronische Entzündungen Restharn

      Behandlung: Genaue Diagnosestellung und eventuell medikamentöse Therapie Häufigste Ursachen:

      chronische Blasen- oder Prostataentzündung Bakterielle Ursachen Diabetes mellitus

      Diagnose: mittels Ultraschall-, Urin- und Blutuntersuchungen Häufigste Ursachen:

      zu wenig Trinken Verwertungsstörung von Salzen hormonelle Ursachen

      Nierensteine können zu starken Schmerzen mit Erbrechen führen. Diagnose: Ultraschall und Urinuntersuchungen Behandlung: in der Regel konservativ, in seltenen Fällen operativ Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder Ich stimme zu, dass meine Angaben aus dem Kontaktformular zur Beantwortung meiner Anfrage erhoben und verarbeitet werden. : Urologie Frauen – Leiden Sie unter Blasenentzündung oder Inkontinenz?