Was Macht Ein Wechselrichter?

Was Macht Ein Wechselrichter
Der Wechselrichter ist das Herzstück jeder Solarstromanlage – Dieser Artikel wurde 2017 oder davor veröffentlicht. Die Informationen könnten veraltet sein. Der Wechselrichter ist das Herzstück jeder Solarstromanlage: Er wandelt den Gleichstrom der Solar-Module in netzüblichen Wechselstrom und speist diesen in das öffentliche Stromnetz.

Welche Funktion hat der Wechselrichter?

Welche Aufgaben übernimmt ein Wechselrichter? Ein Wechselrichter ist eine wichtige technische Komponente, die den Gleichstrom, der von einer PV-Anlage produziert wird, in Wechselstrom umwandelt. Zusätzlich sorgt der Wechselrichter dafür, dass die Anlage in ihrem optimalen Betriebspunkt betrieben wird.

Wie funktioniert ein Wechselrichter einfach erklärt?

Wie funktioniert ein Wechselrichter – Willkommen auf dieser MPPTSOLAR Informationsseite. Auf dieser Seite erklären wir, was ein Wechselrichter ist, welche Funktion er hat, woraus er besteht, wie sein Funktionsprinzip ist und welche Haupttypen von Wechselrichtern in den häufigsten Situationen und Anforderungen verwendet werden.

  1. Mithilfe einfacher illustrierter Diagramme werden Sie zum Verständnis dieses wichtigen elektronischen Geräts geführt, das in vielen Anwendungsbereichen unverzichtbar ist.
  2. Dort finden Sie auch den Schaltplan für den Bau eines Rechteckwechselrichters und viele praktische Tipps, damit Sie einen sicheren, informierten und dauerhaften Kauf tätigen können.

Was ist ein Wechselrichter und welche Funktion hat er? Ein Wechselrichter ist ein elektronisches Gerät, das in der Lage ist, einen Gleichstrom (DC) bei einer bestimmten Spannung und Frequenz in einen Wechselstrom (AC) umzuwandeln. Wenn wir beispielsweise ein Gerät mit 230 V Wechselstrom (50Hz Frequenz) betreiben müssen, aber nicht über den Wechselstrom des Netzes verfügen, können wir dies dank des Wechselrichters trotzdem tun. Wechselrichter werden auch in vielen anderen Anwendungen eingesetzt, von unterbrechungsfreien Stromversorgungen bis hin zu Drehzahlreglern für Elektromotoren, von Schaltnetzteilen bis hin zu Beleuchtung. Der Begriff Wechselrichter kann auch als “Gleichrichter-Wechselrichter” -Gruppe verstanden werden, die mit Wechselstrom betrieben wird und verwendet wird, um die Spannung und Frequenz des Wechselstromausgangs entsprechend dem Eingang zu variieren (zum Beispiel für die Stromversorgung bestimmter Betriebsmaschinen).

  • Es gibt hauptsächlich drei Arten von Wechselrichtern zur Versorgung von Wechselstromlasten: • Rechteckwechselrichter • modifizierter Sinus-Wechselrichter • reiner Sinus-Wechselrichter Rechteckwechselrichter eignen sich zur Versorgung rein ohmscher Lasten.
  • Modifizierte Sinus-Wechselrichter sind für ohmsche und kapazitive Lasten geeignet, können jedoch bei induktiven Lasten Rauschen erzeugen.

Schließlich sind reine Sinus-Wechselrichter für alle Arten von Lasten geeignet, da sie eine Sinuswelle originalgetreu wiedergeben, die der unseres Heimnetzes entspricht. Wie funktioniert ein Wechselrichter? Nun wollen wir dieses interessante Phänomen der Energieumwandlung erklären.

Wir haben gesagt, dass ein Wechselrichter ausgehend von einem Gleichstrom einen Wechselstrom zurückgeben kann. Um dieses Phänomen zu verstehen, ist es gut, mit der Erklärung zu beginnen, was eine Lichtmaschine ist. Die Lichtmaschine ist eine rotierende elektrische Maschine, die durch das natürliche Phänomen der elektromagnetischen Induktion mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt (ein Beispiel ist der Fahrrad-Generator ).

In seiner einfachsten Form besteht es aus einer Drahtspule mit einem rotierenden Magneten daneben. Sobald sich ein Pol des Magneten der Spule nähert, wird in der Spule ein induzierter Strom erzeugt, der entgegen der Drehung des Magneten fließt. Dann wird ein Wechselstrom erzeugt. Nun wollen wir sehen, wie sich ein Transformator verhält. Ein Transformator erzeugt einen in der Spule induzierten Wechselstrom. Das sich ändernde Magnetfeld wird jedoch nicht von einem Magneten erzeugt, sondern von einer anderen Spule (Primärspule genannt), durch die ein Wechselstrom fließt. Das Nützliche an einem Transformator ist, dass die in der Sekundärspule erzeugte Spannung nicht unbedingt die gleiche ist, die an die Primärspule angelegt wird. Wenn die Sekundärspule aus einer Doppelwicklung besteht (sie hat die doppelte Windungszahl) als die Primärspule, ist die Sekundärspannung doppelt so hoch wie die an die Primärspule angelegte Spannung.

  • Wir können tatsächlich jede gewünschte Spannung erzeugen, indem wir die Größe der Spulen variieren.
  • Wenn wir anstelle von Wechselstrom den Gleichstrom einer Batterie in der Primärspule fließen lassen, wird in der Sekundärspule kein induzierter Strom gebildet, da sich das Magnetfeld nicht ändert.
  • Wenn wir jedoch die Stromrichtung kontinuierlich und schnell ändern, haben wir bereits einen sehr einfachen und funktionalen Wechselrichter hergestellt.

Dieser Wechselrichter erzeugt einen Rechteckwellenausgang, dessen Frequenz von der Zeit abhängt, in der wir die Richtung des in der Primärspule zirkulierenden Gleichstroms ändern. Wie können diese kontinuierlichen und schnellen Änderungen automatisch ermöglicht werden? Verwendung einer Transistorschaltung oder noch besser über MOSFETs oder Thyristoren oder IGBTs, die effizienter sind. Unten finden Sie den Schaltplan zum Aufbau eines sehr einfachen Rechteckwechselrichters mit einer astabilen Multivibratorschaltung zum Ansteuern der Primärspule. Die Transistoren Q1 und Q2 sowie der Transformator T1 bestimmen, wie viel Leistung der Wechselrichter liefern kann. Q1 und Q2 sind 2N3055-Transistoren und T1 ist ein Transformator mit einem maximalen Strom von 15A. In diesem Fall kann der Wechselrichter etwa 300 Watt liefern.

Denken Sie daran, dass dieser Wechselrichter bei Betrieb mit hohen Strömen erhebliche Mengen an Strom aus der Batterie aufnimmt und die Batterie in kurzer Zeit ernsthaft beschädigt werden kann. Es ist daher ratsam, einen Sensor für die automatische Unterbrechung des Wechselrichterbetriebs vorzubereiten, sobald die Batterie eine bestimmte Spannungsschwelle “unterschreitet”.

Es ist auch eine gute Idee, eine Schutzsicherung einzusetzen, bevor Sie den Stromkreis starten. Reiner Sinus-Wechselrichter Um einen sinusförmigen Wechselstrom am Ausgang unseres Transformators zu erhalten, müssen wir einen sinusförmigen Strom an den Eingang anlegen. In den meisten Schwingkreisen ist der Ausgangsstrom von geringer Intensität oder in jedem Fall nicht ausreichend, um die Hauptspule anzutreiben. Dieser Strom muss dann durch einen leistungsstarken Audioverstärker verstärkt werden, um einen hohen Strom für die Primärspule des Transformators zu erzeugen.

Der Transformator ist zwar sehr nützlich, tut aber nichts für nichts. Mit zunehmender Spannung nimmt der Strom ab und die Leistung (Spannung x Strom) bleibt gleich (Vernachlässigung der internen Transformatorverluste). Mit anderen Worten, um 1kW Wechselstrom am Ausgang zu erhalten, müssen wir am Eingang 1kW Gleichstrom liefern.

Die besten und teuersten Wechselrichter werden von einem Mikrocontroller verwaltet und basieren auf Pulsweitenmodulation ( PWM ). Mit Rückkopplung kann das System eine stabile Ausgangsspannung bereitstellen, wenn sich die Eingangsspannung ändert. Für beide Modulationsarten wird die Qualität des Signals durch die Anzahl der verwendeten Bits bestimmt.

Sie reicht von mindestens 3 Bit bis maximal 12 Bit und kann die Sinuskurve mit hervorragender Näherung beschreiben. Grid-Tie-Wechselrichter Ein Grid-Tie-Wechselrichter hat dagegen eine andere Funktion als der bisher beschriebene Wechselrichter. Tatsächlich wandelt es nicht nur einen Gleichstrom in Wechselstrom um, sondern kann diesen Strom auch in das nationale Stromnetz einspeisen,

Um diese Funktion auszuführen, muss der Grid-Tie-Wechselrichter die Netzspannung abtasten und für die Übertragung synchronisieren. Menü Artikel Artikel zum Bau Ihrer Photovoltaik Inselanlage Produkte Liste der besten MPPT-Laderegler für Wohnmobile und Boote Suche Programm zum Auffinden Ihres MPPT-Solarladereglers

Kann man eine Photovoltaikanlage ohne Wechselrichter betreiben?

Mobile Kleinanlagen – Am Beispiel von Wohnwagen, Wohnmobilen und Booten können Sie sehen, dass es durchaus möglich ist, eine PV-Anlage ohne Wechselrichter zu betreiben und zu nutzen. Die PV-Module erzeugen eine Gleichspannung von 60-80V. Diese Spannung liegt an einem Laderegler an und wird dort auf eine Spannung von ca.14,7V reduziert. Mit dieser Spannung werden dann die Bordbatterien aufgeladen. Die Verbraucher eines Wohnwagens, Wohnmobils und Bootes sind auf eine Betriebsspannung von 12V ausgelegt, können und müssen somit nur mit Gleichstrom betrieben werden. Für den Campingbedarf werden mittlerweile sehr viele elektrische Haushaltsgeräte angeboten, die den Alltag erleichtern und mit Gleichstrom betrieben werden können. Vom elektrischen Licht über Kaffeemaschine bis hin zum Kühlschrank, alles scheint mit Gleichstrom möglich zu sein. Jedoch gibt es ein großes „Aber”. Eine Begrenzung bit es nur durch die Leistungsfähigkeit der Geräte. Wenn Sie beispielsweise Ihr Smartphone, Tablet oder Laptop laden wollen, gibt es spezielle 12V>5V Netzteile die nur die Spannung des Gleichstroms auf den benötigten Wert reduzieren. Die dabei auftretende Verlustleistung ist so gering, dass sie eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Wann braucht man Wechselrichter?

Einen Wechselrichter benötigt jeder, der den Strom seiner PV-Anlage einspeisen oder für haushaltstypische elektronische Geräte nutzen möchte. Ausnahmen sind z.B. kleine Anlagen auf Booten mit denen über Gleichstrom eine Batterie geladen werden soll um dann spezielle Gleichstromgeräte zu betreiben.

Warum braucht Wechselrichter Strom?

Wann benötige ich einen Photovoltaik-Wechselrichter? – Ein Wechselrichter wird nötig, sobald man sich zur Nutzung einer Photovoltaik-Anlage entschliesst. Der Wechselrichter wird benötigt, um den von den Photovoltaik-Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln. So kann der Strom für den Privatverbrauch genutzt oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Wie viele Solarmodule an einen Wechselrichter?

Die Verschaltung eines Modulfeldes hat einen gravierenden Einfluss auf die elektrischen Eigenschaften. Werden mehrere Module in Reihe geschaltet so erhöht sich die Spannung des gesamten Strings. Hat das Modul eine Spannung von 30V, so ergibt sich für einen String mit 10 Modulen eine Stringspannung von 300V.

  • Werden mehrere Module parallel verschaltet, so erhöht sich der Strom.
  • Bei einem Modulstrom von 9A und einer Parallelschaltung von 10 Modulen ergibt sich ein Strom von 90A.
  • Wann ist welche Verschaltung sinnvoll? Ausschlaggebend für welche Verschaltung man sich entscheiden sollte ist stets der Wechselrichter.

Er besitzt maximale und minimale Eingangsspannungen und -ströme die eingehalten werden müssen. Dieser Bereich variiert von Hersteller zu Hersteller und auch für verschiedene Leistungsklassen. Weiterhin gibt es einen MPP-Spannungsbereich. Nur innerhalb diesem ist es dem Wechselrichter möglich MPP-Tracking zu betreiben und eine möglichst hohe Leistungsfähigkeit der Anlage zu gewährleisten.

  1. Bei gewöhnlichen Aufdachanlagen mit einigen kWp Leistung ist das eher unproblematisch.
  2. Zum Einsatz kommen hier Stringwechselrichter.
  3. Sie sind so konzipiert, dass alle Module in Reihe verschaltet werden können, sofern die Leistungsfähigkeit des WR nicht überschritten wird.
  4. Ist die Photovoltaikanlage auf mehrere Dachflächen mit unterschiedlicher Ausrichtung oder Neigung verteilt, dann sollten mehrere Strings gebildet werden.

So kann z.B. die Ost- und Westseite zu jeweils einem eigenständigen String verschaltet werden. Ursache ist die unterschiedliche Einstrahlung der Sonne auf beide Seiten. Die zum größeren Teil verschattete Seite wird die andere negativ beeinflussen und den Gesamtertrag senken.

  • Wieso das so ist erfahren sie im Abschnitt Verschattung.
  • Die Strings bekommen dann entweder jeweils einen eigenen WR oder werden an einen Multistringwechselrichter angeschlossen.
  • Er zeichnet sich durch mehrere MPP-Tracker aus.
  • So kann jeder String einzeln optimiert werden.
  • In der Regel ist die Variante mit nur einem Wechselrichter kostengünstiger.
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Interessanter wird die Art der Verschaltung bei sehr großen Anlagen. Oftmals werden hier Zentralwechselrichter verwendet. Der Eingangsspannungsbereich verändert sich dabei im Vergleich zum Stringwechselrichter nur geringfügig. Der maximale Eingangsstrom jedoch erhöht sich auf mehrere hundert bzw.

  1. Tausend Ampere.
  2. Das führt zu einer Leistungsfähigkeit im Megawattbereich.
  3. Zum besseren Verständnis haben wir einen Zentralwechselrichter mit 900V maximaler Eingangsspannung und 2160A maximalem Eingangsstrom herausgesucht.
  4. Es können daher z.B.150 Strings parallel verschaltet werden, die einen Strom von 1350A erzeugen.

Jeder dieser Strings besteht aus 20 in reihe geschalteten Modulen die eine Spannung von 600V liefern. Es sind so 3000 Module an einem einzigen Wechselrichter verschaltet, die eine Gesamtleistung von 900kWp besitzen. Verschattung Die Verschaltung hat weiterhin einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Modulfeldes im Falle einer Teilverschattung.

Kommt es Beispielsweise zur Verschattung eines einzelnen Moduls, so wird dessen abgegebener Strom sinken. Da durch alle Module, die in Reihe verschaltet werden, stets derselbe Strom fließt, wird dieser im gesamten String absinken. So sorgt ein einzelnes verschattetes Modul für einen Leistungsverlust im gesamten String,

Moderne Module sind daher oft mit Bypass-Dioden versehen. Im Falle einer Verschattung wird das betroffene Modul überbrückt und der Leistungsverlust fällt geringer aus. Sorgen Hindernisse auf oder nahe des Daches für komplexe Verschattung, dann kann eine Simulation sehr aufschlussreich sein.

Wie viel Strom verbraucht der Wechselrichter?

Wie viel Strom verbraucht der Wechselrichter? – Dies hängt von den an den Wechselrich-ter angeschlossenen Geräten ab. Es gibt eine einfache Methode für die Berechnung des Stromverbrauchs des Wechselrichters: Bei 12 V teilen Sie die angeschlossenen Last durch 10 und bei 24 V durch 20.

  1. Beispiel: Wie viel verbraucht ein Wechselrichter bei einer angeschlossenen Last von 400 W? Bei einem 12 V-Wechselrichter beträgt der Verbrauch 400/10 = ± 40 Ampere.
  2. Bei einem 24 V-Wechselrichter lautet die entsprechende Zahl 400/20 = ± 20 Ampere.
  3. Vergessen Sie nicht, dass es sich hier nur um einen ungefähren Wert handelt.

Der tatsächliche Verbrauch fällt je nach Art der Last etwa 5 bis 15 % niedriger aus.

Wo wird der Wechselrichter angeschlossen?

Der optimale Aufstellungsort für einen Wechselrichter – Bei den meisten privaten Photovoltaikanlagen werden so genannte Strangwechselrichter eingesetzt, die auf der Modulseite den Gleichstrom, der in Reihe geschaltete Solarmodule aufnehmen, und auf der Netzseite die Wechselspannung für die Netzeinspeisung bereitstellen.

Modulwechselrichter und Zentralwechselrichter kommen eher selten oder gar nicht zum Einsatz und werden im Folgenden daher auch nicht berücksichtigt. Da der Wechselrichter sehr viel Abwärme produziert und selbst empfindlich gegenüber Hitze ist, sollte die Installation in einem kühlen und trockenen Raum, wie zum Beispiel im Keller oder der Garage erfolgen.

Auch die Geräuschentwicklung der Geräte sollte nicht vernachlässigt werden.

Ist man mit Photovoltaik autark bei Stromausfall?

Not- oder Ersatzstrom für Ihre Photovoltaikanlage? – Emondo GmbH Voraussetzungen und Unterschiede zur richtigen Wahl von Not- oder Ersatzstrom für Ihre Photovoltaikanlage. Bei einem Stromausfall funktioniert – entgegen der allgemeinen Erwartung – auch jede „normale” Photovoltaikanlage für die Dauer des Stromausfalls nicht. Durch ein Not- oder Ersatzstromsystem gibt es jedoch die Möglichkeit, den selbst erzeugten Solarstrom auch bei Ausfall des öffentlichen Stromnetzes weiter zu nutzen.

Warum gibt es keine Wechselrichter mehr?

Mangel an Produktionsmitteln und steigende Rohstoffpreise (Stand 11-2022) – Durch den Krieg in der Ukraine drohen weiterhin Material-Engpässe. Der Engpass bei Halbleitern wird noch bis mindestens 2024 erwartet. Der Bedarf steigt weiter enorm, durch die zunehmende Digitalisierung, die sich durch fast alle Branchen zieht.

Die Engpässe der Chipkrise betreffen alle Arten von Halbleitern, von Speicherchips über Prozessoren und Sensoren bis hin zu einfachen Dioden. Der Mangel an Neongas aus der Ukraine verschärft den Halbleiter-Engpass zusätzlich. Daher sind u.a. Hersteller von Wechselrichtern weiterhin stark eingeschränkt in der Produktion und damit auch ihre Fähigkeit, uns Händlern rechtzeitig Liefertermine zu geben und ausreichende Mengen zu liefern.

Davon abgesehen sind einige Hersteller dabei, wie z.B. Fronius, ihre Produktionen stark auszubauen, um in der Lage zu sein, uns ab 2023 bedeutend höhere Mengen zu liefern. Jedoch unter der Voraussetzung, dass die Vorlieferung der Halbleiter auch wieder anläuft.

Auch die Bauteile für Wechselrichter sind weiterhin knapp. Im ersten Halbjahr 2023 erwarten wir eine Entspannung bei den Heim-Wechselrichtern (Residential). Bei großen Wechselrichtern über 50kW für Gewerbe und Industrie ist die Versorgungslage weiterhin sehr kritisch. Diese kritische Lage wird mit hoher Wahrscheinlichkeit über das erste Halbjahr 2023 hinaus andauern.

Eine mangelnde Verfügbarkeit von IGBT (Bipolartransistor mit isolierter Gate-Elektrode) ist hier der Hauptgrund. Positives gibt es von den Speichern zu berichten: Die Verfügbarkeit der Speicher ist inzwischen wieder besser. Wie zum Beispiel das Batteriesystem von Enphase Energy bei vorhandenen Photovoltaik-Anlagen nachgerüstet werden kann, erfahren Sie hier.

Warum liefert eine Photovoltaikanlage keinen Strom bei Stromausfall?

Die Auswirkungen auf die Photovoltaikanlage – Für Ihre eigene PV-Anlage sind die Auswirkungen eines Stromausfalls gravierend. Natürlich arbeiten alle Bauteile vom Kollektor bis zum Wechselrichter weiterhin ordnungsgemäß. Ohne Speicher sind die aber nicht mehr in der Lage, den erzeugten Strom irgendwohin abzugeben.

  1. Und auch mit verbautem Akku kommt der Betrieb zum Erliegen.
  2. Denn auch hier besteht eine dauerhafte Verbindung zum Stromnetz.
  3. Fehlt dort die Funktionalität, wird das gesamte System gestört und auch Ihre Anlage schaltet ab.
  4. Zwar könnten Sie Ihre Solarenergie weiterhin nutzen.
  5. Die Energie ist vorhanden und wird auch weiterhin in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt.

Alleinig die Netzanbindung sorgt über Sicherheitsschaltungen dafür, dass die praktische Verwendung Ihres Stroms für die Dauer des Stromausfalls nicht mehr möglich ist. © PheelingsMedia – stock.adobe.com

Was kostet ein guter Wechselrichter?

Preis-/Leistungsverhältnis – Wechselrichter kosten üblicherweise zwischen 1.000 € und 2.500€. Höherpreisige Wechselrichter haben üblicherweise einen guten Wirkungsgrad haben, sind mit vielen Speichersystemen kompatibel und verfügen über Möglichkeiten zur intelligenten Steuerung und Anlagenüberwachung.

Wo muss der Wechselrichter installiert werden?

Diebstahlgefahr beachten – Den Wechselrichter aufgrund der Geräusche nach draußen zu verbannen, ist eine schlechte Alternative. Denn das Gerät muss dafür die richtige Schutzart haben, also IP 54, die gegen Staubeinlagerungen und Spritzwasser schützt oder IP 65, bei der das Gerät auch einen Wasserstrahl unbeschadet übersteht.

  • Aber selbst dann verzichten viele Installateure auf eine Außenmontage.
  • Die Gefahr, dass er gestohlen wird, ist einfach zu groß.
  • Zwar ist im privaten Bereich die Diebstahlquote noch lange nicht so hoch, wie bei Freiflächenanlagen, aber das liegt gerade daran, dass sich die Geräte größtenteils im Haus befinden.

Wer um eine Außenmontage nicht umhin kommt, sollte den Wechselrichter möglichst weit nach oben hängen, um ihn vor Vandalismus zu schützen. Am besten unter den Dachsims, dann bekommt er keinen Regen und nicht zu viel Sonne ab. Viele weitere Möglichkeiten, den Wechselrichter vor Diebstahl zu schützen, gibt es jedoch nicht.

  • Einige sichern ihn mit Spezialschrauben am Mauerwerk, die sich mit herkömmlichem Werkzeug nicht entfernen lassen.
  • Andere riegeln den Wechselrichter mit einem Metallbügel ab oder verwenden abschließbare Montageplatten.
  • Diese Vorrichtungen halten einen Dieb aber nicht wirklich auf”, meint Burkhard.
  • Am besten sei immer noch die Montage im Inneren des Hauses, zum Beispiel im Keller oder, wenn es keinen gibt, dann in der Garage.

Hauptsache, der Ort ist kühl und staubfrei. Das beschert dem Wechselrichter ein langes Leben. Dieser Inhalt ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kopiert werden. Wenn Sie mit uns kooperieren und Inhalte von uns teilweise nutzen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt auf:,

Wie viel kostet ein Wechselrichter?

Kosten für den Wechselrichter – Um den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln, benötigen Sie einen sogenannten Wechselrichter. Der Preis dieser Komponente ist abhängig von der Leistung der Anlage. Ein Wechselrichter kostet zwischen 1.000 und 2.500 € – für kleine Anlagen kommen Sie aber auch mit 500 bis 700 € aus.

Was passiert bei Stromausfall mit Photovoltaik?

Das ist ein Artikel vom Top-Thema: – Blackout © stock.adobe.com/Coloures-Pic Auch bei Besitzern einer Photovoltaikanlage brennt die Glühbirne im Falle eines Stromausfalls nicht weiter. Denn der Wechselrichter der Photovoltaikanlage schaltet sich bei einem Stromausfall automatisch ab und die Anlage liefert keinen Strom mehr – ein Stromspeicher kann aber Abhilfe schaffen. Nicolette Emmerich, agrarheute am Mittwoch, 07.12.2022 – 09:40 (Jetzt kommentieren) Wenn der Strom ausfällt, dann liefert die Photovoltaikanlage weiterhin Strom? Das kann stimmen, aber dafür müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Welche das sind, verrät Alois Hadeier, Referent für Photovoltaik und Stromspeicher in der Abteilung LandSchafftEnergie, von C.A.R.M.E.N.e.V.

Kann eine Photovoltaikanlage trotz eines Stromausfalls weiterhin Strom liefern? Bei Stromausfall schaltet sich der Wechselrichter der Photovoltaik (PV)-Anlage automatisch ab und die Anlage kann somit keinen Strom mehr liefern. Um auch weiterhin eine Stromversorgung aus der PV-Anlage zu haben, braucht es ein so genanntes Backup- beziehungsweise Ersatzstromsystem basierend auf einem Stromspeicher.

Mittlerweile gibt es jedoch auch Hersteller, die eine Basis-Notstromversorgung über eine Steckdose, die am Wechselrichter angeschlossen wird, auch ohne Speicher bei Stromausfall für einzelne Verbraucher sicherstellen können. Welche technischen Voraussetzungen sind dafür nötig, damit die PV-Anlage weiterhin Strom liefert? Notwendig für ein Ersatzstromsystem sind ein Stromspeicher, ein geeigneter Wechselrichter und eine Netzumschalteinrichtung.

  • Bei manchen Herstellern sind diese, beziehungsweise Teile dieser Einheiten, bereits in einem System enthalten.
  • Zumeist muss die Hausinstallation auch noch für ein Ersatzstromsystem geeignet sein beziehungsweise modifiziert werden.
  • Braucht man hierfür spezielle Wechselrichter? Ja, es wird ein Wechselrichter benötigt, der ersatzstromfähig beziehungsweise schwarzstartfähig ist.
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Das bedeutet, dass sich der Wechselrichter auch bei nicht vorhandenem Stromnetz einschaltet und ein eigenes Ersatzstromnetz aufbauen kann. Dieser Wechselrichter ist in manchen Systemen jedoch bereits in dem Speichersystem integriert. Wichtig bei der Auswahl des Systems ist auch die Überlastfähigkeit des Batterie- beziehungsweise Hybridwechselrichters, da manche Verbraucher auch teils höhere Anlaufströme benötigen.

Was kostet die Umrüstung? Idealerweise berücksichtigt man eine gewünschte Back-Up-Fähigkeit bei der Auswahl der PV-Anlage gleich mit. Jedoch gibt es auch für die Nachrüstung eines bestehenden Systems diverse Möglichkeiten. Die möglichen Kosten dafür sind jedoch, je nach Ausgangslage und Ziel, sehr individuell und lassen sich daher schlecht beziffern.

Welche Batteriespeicher sind dafür geeignet? Grundsätzlich sind alle Batterietypen für die Erstellung eines Ersatzstromsystems geeignet. Es kommt vielmehr auf die benötigten Zusatzkomponenten wie zum Beispiel Wechselrichter, Laderegler oder Netzumschalteinrichtung an.

Welche Hersteller bieten Notstromfähige Speicher an? In unserer Marktübersicht Batteriespeicher sind in der Version 2022 aktuell 28 Hersteller mit diversen Systemen gelistet. In der Online-Version können dabei mittels entsprechendem Filter Systeme ermittelt werden, die notstrom- beziehungweise ersatzstomfähig (Back-Up-fähig) sind.

Was kostet eine PV-Anlage inkl. Notstromfähigem Speicher in etwa? Die Kosten der Systeme sind je nach Hersteller und Ausführung, also Leistung, Kapazität, Systemdesign, sehr unterschiedlich und lassen sich daher nicht pauschal beziffern. Grundsätzlich kann man für PV-Anlagen im landwirtschaftlichen Umfeld momentan von Kosten von 1.200 bis 1.500 Euro pro kWp installierter Leistung ausgehen.

  • Bei Speichersystemen mit Notstromfunktionalität muss man momentan in etwa mit Kosten von 1.000 Euro pro kWh Speicherkapazität rechnen.
  • Wichtig zu beachten ist hierbei jedoch, dass ein Speicher mit Notstromfunktion größer ausgelegt werden muss, da man einen Teil der Kapazität für Ersatzstrom reservieren muss.

Zudem muss man für die Fähigkeit zur Bereitstellung von Ersatzstrom mit höheren Verlusten des Systems rechnen, da der Eigenverbrauch des Systems oft höher ausfällt. Wirtschaftlich betrachtet ist daher von höheren Speicherungskosten in Euro pro gespeicherte kWh auszugehen.

Was passiert mit dem Strom der nicht verbraucht wird?

Batteriebanken – Batteriespeicher sind wichtig für Gebiete, die noch keine Net-Metering-Richtlinie eingeführt haben und nicht in der Lage sind, die Vorteile eines überlasteten Stromnetzes voll auszuschöpfen. Batteriespeicher sind eine gängige Methode, um die überschüssige Energie zu nutzen, die von Ihrem Solarmodul erzeugt wird.

  1. Die meisten Batteriespeicher werden an bewölkten Tagen oder in langen Wintern eingesetzt, wenn der Mangel an Sonnenlicht die Effizienz der Solarenergieproduktion beeinträchtigt.
  2. Die meisten Solarsysteme werden heutzutage mit Batteriespeichern geliefert, aber einige Unternehmen verlangen eine zusätzliche Zahlung für die Installation dieser Batterien.
  3. Nichtsdestotrotz sind Batteriespeicher für Länder mit langen sonnenlosen Perioden, in denen das Gutschriftsystem nicht genutzt werden kann, von entscheidender Bedeutung.
  4. Die Zuzahlung kann kostspielig sein, aber auf lange Sicht lohnt sie sich, da Sie Ihre gespeicherte Energie bei Stromausfällen oder schweren Stürmen nutzen können.
  5. Die Investition in solche Zusatzgeräte erhöht die Rentabilität Ihres Solarpanels, da Sie dadurch an mehr Tagen im Jahr Zugang zu kostenlosem Strom haben.

Was macht ein Wechselrichter bei Stromausfall?

Fazit zur Nutzung der Solaranlage während eines Blackouts – Jetzt weißt du also, dass deine Solarmodule bei einem Stromausfall nicht genutzt werden können. Der Wechselrichter schaltet sich automatisch ab, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt, sodass du keine Schäden an deinen Geräten befürchten musst. Sportbegeisterter Familienvater. Bevor wir dieses Portal ins Leben gerufen haben, war Ich selbst 7 Jahe lang als Solarinstallateur tätig. Ich glaube fest an das Potenzial von Photovoltaikanlagen und hoffe dich in meinen Beiträgen ebenfalls dafür zu begeistern!

Was passiert wenn der Wechselrichter zu groß ist?

Ist bei einer Generator-Nennleistung (PPV) ein Wechselrichter mit viel zu kleiner Leistung (PWR) installiert, so bedeutet dies nennenswerte Ertragseinbußen und somit Verluste durch Leistungsbegrenzung: Wenn aufgrund der Einstrahlung die angebotene Leistung das Maximum von dem, was der Wechselrichter noch übertragen kann übersteigt, regelt er ab. Bei zunehmend größerem PWR (und festem PPV) sind (abhängig von Orientierung, Neigung, Einbausituation, Vor-Ort-Gegebenheiten, Modul- und Wechselrichtertyp) zunächst geringere und schließlich keine Ertragseinbußen durch Leistungsbegrenzung mehr zu beobachten. Zu groß sollte man den Wechselrichter allerdings nicht auslegen, denn schließlich steigen bei zu großen Werten für PWR die Investitionskosten durch die anteilig höheren Kosten des Wechselrichters, der Ertrag kann aber nicht weiter relevant gesteigert werden. Die Anlage wird dann teurer, ohne besser zu werden. Das Auslegungsverhältnis, also die Relation von Modulleistung zur Wechselrichterleistung ist das Ergebnis der Suche nach der optimalen elektrischen Auslegung einer netzgekoppelten Solarstromanlage und bedeutet zunächst im Wesentlichen, wie viele Module eines gewählten Modultyps auf einen ausgewählten Wechselrichter unter konkreten Bedingungen verschaltet werden sollen, Was unter dieser Relation der „Modulleistung” zur „Wechselrichterleistung” zu verstehen ist, und was als Ober- bzw. Untergrenze sinnvoll ist, darüber ist sich die Fachwelt keineswegs einig, siehe Bild 2 oberer Teil. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, bei welchem Auslegungsverhältnis ein technisches Optimum im Sinne von maximalem Ertrag und bei welchem Auslegungsverhältnis ein wirtschaftliches Optimum im Sinne von maximalem Kapitalwert vorliegt. Es wird zudem untersucht, in wie weit die beiden Optima deckungsgleich sind. Es zeigt sich, dass bei Anlagen mit guten Standortdaten (Ausrichtung, Neigung, Verschattungsfreiheit, ) der Wechselrichter mit seiner Leistung gute 10 bis 15% größer als die Solarstromanlage ausgelegt sein darf, um maximale Erträge zu erzielen. Das verwundert zunächst. Ist doch die Leistung einer Solarstromanlage, die unter „Standard Test Conditions (STC)” in kWp (Kilowatt-Peak) gemessen wird, bereits als Spitzenleistung definiert. Man sollte meinen, dass nicht mehr zu erwarten ist als Spitzenleistung. Warum also den Wechselrichter größer auslegen als für diesen Spitzenlastfall? Spitzenleistung und Einstrahlungsspitzen Die Nennleistung der Module ist tatsächlich unter Bedingungen definiert, die einer Spitzenleistung nahe kommen. Es gibt aber Wettersituationen, in denen diese Bedingungen über den STC-Bedingungen liegen. Wenn beispielsweise die Einstrahlung bei 25°C Zelltemperatur über 1.000 W/m2 liegt, was gar nicht so selten vorkommt wie man vielleicht annehmen will, steigt die Leistung eines Moduls über die Nennleistung. Um zu wissen, wie hoch nun diese Leistungsspitzen sind und wie lange sie vorherrschen, wie viel Energie also jeweils in ihnen steckt, muss man die Einstrahlung genau und zeitlich hoch aufgelöst messen. Hier setzt Mike Zehner mit seinem Posterbeitrag zum 25. Symposium Photovoltaischer Solarenergie an: Bei der Analyse solcher hochaufgelöster Messdatensätze wurden deutliche und wiederholt auftretende Einstrahlungsspitzen festgestellt (Bild?1). Bei den Einstrahlungsüberhöhungen sind die Werte der Strahlungsdichte sogar größer als die theoretisch berechneten Werte bei klarer Atmosphäre und voller Sonneneinstrahlung. Die erhöhten Einstrahlungswerte werden im Wesentlichen durch Reflexionen an Cumulus Wolken verursacht. Cumulus Wolken erscheinen als isolierte und durchweg dichte Wolken, die in der Vertikalen blumenkohlartige Formen annehmen. Die von der Sonne beschienenen Teile leuchten meist sehr weiß durch Strahlungsreflexionen. Die Untergrenze verläuft relativ glatt und fast horizontal. Die scharfen Konturen der Wolke am Rand führen zu Strahlungsreflektionen und damit zu den Einstrahlungsüberhöhungen. Zehner hat beobachtet, dass deutliche Einstrahlungsüberhöhungen in München bis zu einigen Minuten dauern. Dazu kommt, dass hohe Werte der Strahlungsdichte auf niedrige Werte der Modultemperatur treffen. Durch die Temperaturkoeffizienten wird ausgedrückt, wie sich die Zellen (Zelltyp) oder das Modul in Abhängigkeit der Temperatur verhalten. Bei kühlen Umgebungstemperaturen, hohen und auch durch Reflektion weiter begünstigten Einstrahlungswerten liegen die maximalen Leistungsspitzen des Generators vor. Zehner kommt zu dem Schluss, dass der Effekt der Einstrahlungsüberhöhungen in der Photovoltaik bislang unterschätzt wird. Während Zehner die Einstrahlungsereignisse erforschte, untersuchte Georg Wirth, Mitarbeiter der Arbeitsgruppe des Labors für Solartechnik im Studiengang Regenerative Energien der Hochschule München in seiner Masterarbeit deren Einflüsse auf den Anlagenertrag, Es zeigt sich, dass ein signifikanter Teil des jährlichen Ertrages bei Globalstrahlungsleistungen über 1.000 W/m2 auftritt. An der untersuchten Anlage auf der Messe München Riem waren es im Jahr 2008 8,4% des jährlichen Ertrages. Das kann dazu führen, dass einem Anlagenbetreiber im Jahr 2008 aufgrund der Leistungsbegrenzung einige Prozent des möglichen Ertrags entgangen wären. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es durchaus sinnvoll ist, den Wechselrichter etwas größer auszulegen. Der vermeintliche Spitzenlastfall der STC-Einstrahlung ist nicht unbedingt das Maß aller Dinge. Lohnt sich ein größerer Wechselrichter? Wie viel größer soll man den Wechselrichter planen? Lohnen sich damit verbundene Mehrausgaben? Und was verliert man, wenn man nicht entsprechend plant? Die Wirtschaftlichkeit der Investition ist für Anlagenbetreiber meist die maßgebliche Größe. Die Zusammenhänge liegen auf der Hand: Die Nennleistung des Solargenerators ist meist durch die Anzahl der gewählten Module und die Installationsfläche fest vorgegeben. Ein deutlich unterdimensionierter Wechselrichter bedeutet nennenswerte Ertragseinbußen durch Leistungsbegrenzung. Verbunden mit dem Ertragverlust sind Einbußen bei den Einnahmen. Dazu kommt, dass häufiger überlastete elektrische und elektronische Bauteile schneller altern. Die Lebenserwartung der Wechselrichter sinkt, die Reparaturkosten steigen. Ein nicht mehr unterdimensionierter, aber immer noch kleiner Wechselrichter bedeutet etwas geringere, aber immer noch deutliche Ertragseinbußen durch Leistungsbegrenzung. Wieder verbunden mit geringeren, aber eben deutlichen Einbußen bei den Einnahmen. Bei der nächst größeren Leistungsstufe des Wechselrichters sind die vermeidbaren Ertragsverluste im kleinen Prozentbereich immer noch vorhanden. Der Wechselrichter kostet jetzt in der Anschaffung noch etwas mehr als in den Leistungsstufen davor. Die nächst größere Stufe der Wechselrichterleistung geht nicht mehr, oder nur noch selten, in die Leistungsbegrenzung. Trotz teurerer Anschaffung führt sie kaum noch zu höherem Ertrag bzw. höheren Einnahmen. Wenn man die Wechselrichterleistung überdimensioniert, erhöhen sich die Investitionskosten, ohne mit einer weiteren Ertragssteigerung verbunden zu sein. Die Wirtschaftlichkeit verschlechtert sich dadurch wieder. Das Optimum des wirtschaftlich besten Auslegungsverhältnisses ist überschritten. In Bild 2 wird unter dem Auslegungsverhältnis der Quotient aus PPV und der maximalen Wechselrichter Eingangsleistung (PWR-DC-max) verstanden. Der Abbildung kann man im mittleren Teil entnehmen, dass von links beginnend mit unterdimensionierten Wechselrichtern der spezifische Jahresertrag steigt und ab ca. PPV / PWR-DC-max = (1,0 zu 1,0) in jeder Kurve ein flaches Plateau bildet. Weitere Steigerungen bei PWR bringen kaum noch weitere Ertragssteigerungen. Das Maximum wird abhängig von Ausrichtung und Neigung im relativ engen Bereich zwischen (1,0 zu 1,15) < PPV / PWR-DC-max < (1,0 zu 1,0) erreicht. Der untere Bereich der Abbildung zeigt, dass sich bei einem unterdimensionierten Wechselrichter die Einbußen im Kapitalwert ebenso deutlich bemerkbar machen, wie bei Überdimensionierung. Der maximale Kapitalwert liegt in allen Berechnungen bei PPV / PWR-DC-max = (1,0 zu 1,0). Das Ergebnis überrascht insofern, als sich das Maximum im Kapitalwert immer bei einem Auslegungsverhältnis von (1,0 zu 1,0) bei allen Variationen über Ausrichtung und Neigung einstellt. „Preisgekrönte" Auslegung von Solarstromanlagen „Der Effekt der Einstrahlungsüberhöhung tritt häufiger und länger auf als bisher angenommen, seine Bedeutung für die Solarstromtechnik wird unterschätzt." Für Arbeitsergebnisse und seine Darstellung wurde Mike Zehner auf dem 25. Symposium Photovoltaische Solarenergie mit dem zweiten Preis aller eingereichten Poster ausgezeichnet. Die während solcher Wetterereignisse von Solarstromanlagen eingespeiste elektrische Arbeit ist ebenfalls höher als bisher angenommen. Bei Anlagen mit guten Standortdaten deckt sich das technische Optimum beim Auslegungsverhältnis nicht mit dem wirtschaftlichen. Unter reinen Ertragsgesichtspunkten müsste der Wechselrichter 15% größer sein als der Generator. Eine technisch, wie wirtschaftlich optimierte Anlage sollte über einen sehr weiten Bereich von Ausrichtung und Neigung ein Verhältnis von Generatorleistung zu Wechselrichterleistung zwischen (1,0 zu 1,10) und (1,0 zu 0,90) aufweisen. Im Vergleich zur rein technischen Optimierung bleiben die Ertragsverluste hierbei unter 1%. Für diese Ergebnisse und seine Darstellung wurde Björn Hemmann auf dem 25. Symposium Photovoltaische Solarenergie mit dem dritten Preis unter den Posterausstellern ausgezeichnet. Quellen Zehner Mike: Systematische Untersuchung und Auswertung meteorologischer Einstrahlungsereignisse, Staffelstein 25. PV-Symposium, 2010 Hemmann Björn: Ertrag, Performance, Wirtschaftlichkeit – Parametervariationen zu diesen Größen in der Anlagenoptimierung kleiner und mittlerer PV-Anlagen, Staffelstein 25. PV-Symposium, 2010 Hemmann Björn, Zehner Mike: Anlagenauslegung: Die geglückte Beziehung, Sonne Wind & Wärme, Ausgabe 8/2009 Wirth Georg: Masterarbeit Ableitung von Kenngrößen zur Auslegung und Dimensionierung von netzgekoppelten PV-Anlagen, Fachhochschule München Fakultät 04 Elektrotechnik und Informationstechnik, 2010 Standard Test Conditions Standard Test Conditions, STC-Bedingungen liegen vor, wenn die Einstrahlung auf der horizontalen Fläche 1.000?W/m2 beträgt, die Zelltemperatur bei 25°C liegt und das Licht der Sonne den eineinhalb-fachen Weg durch die Erdatmosphäre zurückgelegt hat wie am Äquator (AM (Air Mass) = 1,5). Wenn diese ganz spezielle Wettersituation vorliegt, hat ein Modul definitionsgemäß seine Nennleistung. Die Leistung von Modulen wird gemessen in kWp (Kilowatt-Peak) denn Einstrahlungsverhältnisse zu STC-Bedingungen kommen Spitzenbedingungen sehr nahe. Von: Björn Hemmann

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Wie viel Solarmodule braucht man für 5 KW?

Rechenbeispiel: Wie viele Module benötigen Sie für eine 5 kWp-Anlage? – Als leistungsstark gelten Solarmodule mit einer Leistung ab 350 Wp. Um 5 Kilowatt-Peak (kWp) zu erzeugen, sind etwa 15 solcher Module nötig, die eine Dachfläche von etwas mehr als 25 m² beanspruchen.

  • 5 kWp : 0,35 kW / Modul = 14,28 => 15 Module
  • 15 x 1,67 m² = 25,1 m²
  • Andersherum lässt sich auch errechnen, welche Anlagengröße sich auf einem vorhandenen Dach realisieren lässt.
  • 50 m² : 1,67 m² / Modul = 29,9 Module

Hier muss abgerundet werden, da nur vollständige Module installiert werden können. In der Praxis sind zudem verschiedene Abstände einzuhalten oder es lassen sich aufgrund der Abmaße der Module nur eine geringere Anzahl installieren. Der Einfachheit halber rechnen wir hier also mit 25 Modulen.

  1. 25 Module x 350 Wp / Modul = 8.750 Wp = 8,75 kWp
  2. 25 Module x 400 Wp / Modul = 10.000 Wp = 10 kWp
  3. Umso leistungsstärker die einzelnen Module sind, umso mehr Solarstrom lässt sich bei gleicher Fläche also vom Dach gewinnen.
  4. Eine erste Orientierung für eine Photovoltaikanlage an Ihrem Standort gibt Ihnen der,

Glas-Glas und Glas-Folie unter Belastung SOLARWATT setzt seit vielen Jahren konsequent auf Glas-Glas-Module und ist in diesem Bereich Marktführer in Deutschland. Im Vergleich zu Glas-Folie-Modulen produzieren diese Glas-Glas-Module über den garantierten Zeitraum von 30 Jahren etwa 25 Prozent mehr Solarstrom. PANEL VISION H 3.0 Das Panel vision H 3.0 ist ein besonders edler Hingucker auf Ihrem Dach. Der robuste Glas-Glas-Verbund schützt die hochperformanten PERC-Zellen und sichert konstant hohe Erträge. Qualität Made in Germany. Die Module der Serie Panel vision H 3.0 werden an unserem modernen Produktionsstandort in Dresden Klotzsche, Deutschland, hergestellt.

  • Max Nennleistung: bis zu 380 Wp
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  • KomplettSchutz inklusive (5 Jahre)
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Ausführung: style Mit der Designvariante style entscheiden Sie sich für ein Solarmodul mit vollständig schwarzem Aluminiumrahmen. ? Ausführung: pure Mit der Designvariante pure entscheiden Sie sich für ein Solarmodule mit grauem Aluminiumrahmen. ? PANEL VISION AM Die Module bieten ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Entweder als komplett schwarzes Modul oder mit grauem Aluminiumrahmen und einer partiell weiß bedruckten Rückseite (Zellzwischenräume), die dafür sorgt, dass Sie noch mehr aus den leistungsstarken PERC-Zellen herausholen können.

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Ausführung: pure Mit der Designvariante pure entscheiden Sie sich für ein Solarmodule mit grauem Aluminiumrahmen. ? Ausführung: black Mit dem schwarzen Rahmen und der partiell schwarz bedruckten (Zellzwischenräume) Rückseite erscheinen die Solarmodule vollständig in schwarz. ? : Leistung von Solarmodulen: drei wichtige Kriterien

Wie viele Solarmodule für 5000 kWh?

Wie groß sollte meine Photovoltaikanlage sein? Prüfe hierzu deine letzten Stromrechnungen. Wie viel Strom hast du in den letzten Jahren druchschnittlich verbraucht und wie die Entwicklung ist? Wenn du im Jahr rund 5.000 kWh elektrische Energie benötigst, dann sollten deine Photovoltaikanlage mindestens 6.250 kWh (= 5.000 kWh x 125%) produzuieren.

Wie wandelt ein Wechselrichter Strom um?

Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Dieser Wechselstrom kann anschließend direkt verbraucht, in einem Stromspeicher gespeichert oder ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Woher bekommt der Wechselrichter seinen Strom?

Glossar: Erläuterungen zu AC, DC und Nennleistung – AC ist das Kürzel für Wechselstrom ( engl. für alternating current ). Wechselstrom ändert seine Polarität in regelmäßigen Abständen. AC-seitig bezeichnet aus technischer Sicht alle Komponenten einer Photovoltaik Anlage, die nach bzw.

Hinter den Wechselrichter (auf der Wechselstrom Seite) geschaltet sind. In der Anlagenplanung und Installation einer PV Anlage werden Aufgaben begrifflich in “AC-seitig” und “DC-seitig” unterteilt. AC-seitig sind vor Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage u.a. die Netzverträglichkeitsprüfung, die Einspeisezusage, Gestattungsverträge sowie der Netzanschluss am Verknüpfungspunkt vorzunehmen.

Mittels Sonneneinstrahlung produzieren die Module einer Photovoltaikanlage Gleichstrom, der mit dem Kürzel DC bezeichnet wird ( engl. für direct current ). Diesen wandelt ein Wechselrichter in AC-Wechselstrom, Dies ist nötig, um den in einer Photovoltaikanlage erzeugten Strom im gängigen Stromnetz zu nutzen beziehungsweise um den Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen.

  1. AC-Nennleistung ist eine Kenngröße für Wechselrichter, auch Inverter genannt.
  2. Diese Kenngröße bezeichnet das Leistungsvolumen des Wechselrichters, Gleichstrom der Photovoltaik-Anlage in einspeisefähigen Wechselstrom zu transformieren.
  3. Die AC-Nennleistung wird aus Gründen der besseren Verständlichkeit oftmals auch als Ausgangsleistung eines Wechselrichters bezeichnet.

Die Leistung einer Photovoltaikanlage ist abhängig vom Wirkungsgrad des Wechselrichters.Dieser liegt bei modernen Modellen in der Regel über 95 Prozent. Je höher der Wirkungsgrad, desto besser und effizienter die AC-Nennleistung einer Photovoltaikanlage.

  1. DC ( direct current ) ist die Abkürzung für Gleichstrom,
  2. Gleichstrom ist dadurch gekennzeichnet, dass sich Richtung und Stärke nicht ändern.
  3. Erzeuger von Gleichstrom ist unter anderem die Solarzelle.
  4. Ein Wechselrichter wandelt diesen Gleichstrom in Wechselstrom (AC – alternating current ) um, damit der erzeugte Strom ins allgemeine Netz eingespeist werden kann.

Die entsprechende Umwandlungskapazität des Wechselrichters bezeichnet man als AC bzw. DC Nennleistung. DC-seitig bezeichnet aus technischer Sicht alle Komponenten einer Photovoltaikanlage, die vor den Wechselrichter (auf der Gleichstrom Seite) geschaltet sind.

  1. Dazu zählen hauptsächlich Solarmodule und Solarkabel.
  2. In der Anlagenplanung und Installation wird begrifflich in DC-seitige und AC-seitige Arbeiten unterschieden.
  3. DC-seitig werden u.a die Dachstatik überprüft und PV-Module indach oder aufdach montiert bis hin zur Inbetriebnahme der Anlage.
  4. Für den reinen Inbetriebnahmezeitpunkt einer PV Anlage sind AC-seitige Arbeiten praktisch nicht erforderlich.

DC Nennleistung, auch Eingangsleistung genannt, ist einer mehrerer Kennwerte, welche die Effektivität eines Wechselrichters bei der Umwandlung von Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) angeben. Die DC Nennleistung eines Wechselrichters sollte der Generatorleistung einer Photovoltaikanlage entsprechen.

Weitere wichtige Kennwerte sind der Wechselrichter Wirkungsgrad und die AC Nennleistung. **Blindleistung entsteht bei der Übertragung von Energie mit Hilfe von Wechselstrom. Blindleistung bezeichnet dabei (im Unterschied zur Wirkleistung) eine elektrische Energiemenge pro Zeit, die nicht verbraucht werden kann.

Für Betreiber einer Photovoltaikanlage, die ihren Strom in das öffentliche Stromnetz einspeisen, hat Blindleistung Einfluss auf die Wahl des Wechselrichters. Laut Mittelspannungsrichtlinie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft müssen Photovoltaikanlagen seit Juli 2010 Blindleistung bereitstellen können, sofern diese auf der Mittelspannungsebene Strom einspeisen.

Was muss man beim Wechselrichter beachten?

Optimale Wechselrichter-Auslegung – Der „richtige” Wechselrichter muss natürlich das Ziel des Anlagenbetreibers erfüllen: möglichst bei jedem Strahlungsangebot der Sonne möglichst viel Strom zu erzeugen. Deshalb muss er die solare Eingangsspannung immer so weit aufbereiten, dass Strom ins Netz eingespeist werden kann.

Der untere Wert sollte bei mindestens 30 Prozent der Nennleistung liegen, damit der Wechselrichter überhaupt Strom erzeugen kann. Der obere Spannungsbereich darf nicht überschritten werden, um den Wechselrichter nicht zu zerstören. Daher muss die Maximalspannung unter der Leerlaufspannung der Modulkette liegen. Zu beachten: An klaren Wintertagen mit tiefen Außentemperaturen kann die Leerlaufspannung 10-12 Prozent höher sein.

Tipp: Für die richtige Auslegung der Wechselrichter gibt es eine Vielzahl von Programmen, die von den Herstellern kostenlos zur Verfügung gestellt werden und die die genannten Punkte berücksichtigen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Inverter und einem Wechselrichter?

Ein Wechselrichter ist ein Stromrichter, der Gleichspannung in Wechselspannung umwandelt. Oft wird der Wechselrichter auch als Inverter bezeichnet. Beim Wechselrichter solar handelt es sich um ein Gerät, das ausschließlich für den Betrieb in entsprechenden Anlagen entwickelt wurde.