Was Macht Eine Wärmepumpe?

Was Macht Eine Wärmepumpe
Die Wärmepumpe befördert Wärme aus der Außenluft, dem Grundwasser oder dem Erdreich ins Haus herein. Auch hier ist ein Kältemittel in einem Rohrsystem das Transportmittel. Dieses wird im Kreislauf verdichtet, bei Abgabe der Wärme wird das Mittel wieder entspannt.

Was sind die Nachteile einer Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe erhöht die Abhängigkeit von Strompreisen – Die Strompreise werden in den kommenden Jahren kontinuierlich ansteigen. Nach aktuellen Schätzungen um 1-3 % jährlich. Die Frage nach steigenden Strompreisen ist daher für einen Wärmepumpenbesitzer nicht irrelevant.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe?

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe wirklich? – BAWONEO Wenn die Temperaturen der Umweltwärmequelle hoch und die Vorlauftemperaturen im Haus niedrig sind, lohnt sich eine Wärmepumpe. Denn dann ist der nötige Temperaturhub klein. Die Anlage verbraucht weniger Strom und Ihre Heizkosten sind gering.

Was genau macht eine Wärmepumpe?

Funktion einer Luft-Wasser-Wärmepumpe – Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe dient die thermische Energie der Außenluft als Wärmequelle, Sie kann einfach erschlossen werden durch bloßes Aufstellen des Gerätes und erfordert somit einen geringen baulichen Aufwand.

Die Funktionsweise der Luftwärmepumpe läuft nach demselben Schema ab wie bei allen Wärmepumpenarten, indem ein Kältemittel die Umweltwärme aufnimmt. Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe wird die Umgebungsluft angesaugt von einem Ventilator, an einen Wärmeübertrager weitergeleitet und im Wärmepumpenkreislauf über das Verdampfen, Verdichten, Verflüssigen und Entspannen eines Kältemittels zu Heizenergie umgewandelt.

Ein ausschlaggebender Faktor dabei ist die Temperatur der Energiequelle. Die Lufttemperatur ist nicht konstant, sondern verändert sich mit der Jahreszeit. Dadurch entstehen Temperaturunterschiede, die das Wärmepumpensystem ausgleichen muss. Je kälter die angesaugte Außenluft ist, desto mehr muss die Temperatur im Kältemittelkreislauf erhöht werden, damit die Energie für die Heizung und Warmwasserbereitung genutzt werden kann.

Gut zu wissen: Brauchwasser-Wärmepumpen nutzen ebenfalls die Luft als Wärmequelle, allerdings nicht die Außenluft, sondern die bereits vorhandene warme Raumluft im Gebäude. Mit der Abwärme technischer Anlagen ist es möglich, das Warmwasser im Haus bereitzustellen. Deshalb spricht man auch von einer Warmwasser-Wärmepumpe,

Das Heizen mit einer Brauchwasser-Wärmepumpe funktioniert nicht. Dasselbe gilt für Luft-Luft-Wärmepumpen, die die Abluft von Innenräumen zur Wärmerückgewinnung für Lüftungsanlagen in hocheffizienten Neubauten verwenden.

Für wen lohnt sich eine Wärmepumpe nicht?

2.1. Warum wird der Gas- oder Heizölpreis bei der Rendite einer Wärmepumpe berücksichtigt? – In unserer Berechnung beziehen wir die Kosten für einen Brennstoff wie Öl oder Gas mit ein. Vielleicht haben Sie sich darüber gewundert? Schließlich verbrauchen Wärmepumpen doch gar kein Gas oder Heizöl, warum spielt also dieser Preis eine Rolle? Wir erklären es Ihnen:

Man versucht, die Wärmepumpe mit einem herkömmlichen Heizsystem zu vergleichen und die Kosten dafür abzuwägen. Eine Gas-Brennwertheizung beispielsweise erzeugt die Wärme durch Verbrennung von Gas, eine Wärmepumpe benötigt dafür Strom. Eine Wärmepumpe lohnt sich also nur dann, wenn die Summe der Einsparungen beim Gas beziehungsweise Öl größer sind als der erhöhte Stromeinsatz.

Darum sind bei den Überlegungen auch die Preisentwicklungen der Brennstoff- und Strompreise wichtig. Welcher Preis wird sich wohl zu Ihren Gunsten entwickeln? Das ist nicht ganz sicher vorauszusehen. Aber lassen Sie uns noch einmal zur Ausgangsfrage zurückkommen: Wie findet man heraus, ob sich eine Wärmepumpe im konkreten Fall rentiert? Eine erste Abschätzung können Sie mit unserer genannten Rechnung machen.

Sind Wärmepumpen Stromfresser?

Wärmepumpen sind Stromfresser – Es stimmt, dass eine Wärmepumpe Strom benötigt, um zu funktionieren. Allerdings ist der tatsächliche Stromverbrauch viel geringer als oft angenommen. Moderne und effiziente Wärmepumpen benötigen nur noch etwa 20 Prozent des Stroms im Vergleich zur erzeugten Wärmeleistung.

  • Mit anderen Worten: Um 100 Prozent Wärme zu erzeugen, benötigt eine Wärmepumpe nur einen Bruchteil des Stroms.
  • Die Wärmepumpe ist in der Energiebilanz praktisch nicht zu schlagen”, bilanziert Felix Doucet vom Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz der HAW in Hamburg.
  • Auch seine Studie, die das Heizen mit Wärmepumpe und Wasserstoff verglich, kam zu einem klaren Ergebnis.

Wer eine eigene Photovoltaik-Anlage hat, kann die Wärmepumpe sogar mit hauseigenem Öko-Strom betreiben. Das könnte Sie auch interessieren: Wärmepumpen-Engpass: Diese Hersteller liefern jetzt am schnellsten

Wie funktioniert eine Wärmepumpe im Winter?

Lohnt sich eine Wärmepumpe im Winter? Wärmepumpen wandeln Umweltwärme aus Luft, Erde oder Grundwasser in Heizungswärme um. Dazu erwärmen sie ein Kältemittel, das zu Gas wird und seine Wärme an den Heizkreislauf abgibt. Durch den Energieaustausch verflüssigt sich das Kältemittel wieder und der Prozess beginnt von vorne.

Was ist die billigste Art zu Heizen?

Fazit und Antwort: Welche Heizung ist am günstigsten? – Die günstigste Heizung ist die Gasbrennwertheizung, Denn die Technik ist mit vergleichsweise geringen Anschaffungs- und Wartungskosten verbunden. Im Betrieb müssen Sie mit einer Gasheizung hingegen mehr ausgeben als mit einer effizient arbeitenden Wärmepumpe.

  1. Letztere kann sich lohnen, obwohl die Anschaffung mit höheren Ausgaben verbunden ist.
  2. Holz- und Pelletheizungen sind genau wie Brennstoffzellen mit sehr hohen Anfangsinvestitionen verbunden.
  3. Aber nicht nur das: Auch die Wartungs- und Betriebskosten sind meist höher als bei anderen Systemen.
  4. Die Brennstoffkosten fallen hingegen vergleichsweise niedrig aus.
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Abschließend lässt sich sagen: Welche die günstigste Heizung ist, hängt sehr stark vom Gebäude und den örtlichen Voraussetzungen ab. Obwohl wir Ihnen mit diesem Artikel einen ersten Überblick geben, sollten Sie eine Entscheidung letztlich nie ohne Energieberater oder Heizungsbauer treffen.

Warum das Heizen mit der Wärmepumpe sehr teuer wird?

Immens hoher Stromverbrauch durch schlecht eingebaute Wärmepumpen – “Wenn die Wärmepumpe eine schlechte Effizienz hat, wird es sehr teuer, weil Sie fast so viel an Strom verbrauchen, was Sie vorher an Gas oder Öl verbraucht haben. Und Gas und Öl sind immer noch viel günstiger als Strom, gerechnet auf die Kilowattstunde,” sagt der “Wärmepumpendoktor”.

Auf der Leitmesse ISH für Bad, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik im März 2023 stand der energetische Umbau hin zu erneuerbaren Energien im Fokus. Beitragslänge: 1 min Datum: 13.03.2023 Das Haus muss schon einen gewissen Dämmstatus haben. Meistens sind das Häuser, die ab Ende der 70er Jahre gebaut wurden, wo man mit ein bisschen Sanierung die Wärmepumpe einbauen kann.

Frank-Rolf Roth, Ingenieur für Anlagen- und Verfahrenstechnik Aber: Fast 70 Prozent der Bestandsgebäude in Deutschland sind vor 1977 gebaut. Die wenigsten von ihnen sind gedämmt. Ab 2024 sollen generell nur noch Wärmepumpen, Hybridheizungen, die nur zum Teil mit Öl- oder Gas betrieben werden oder Pelletheizungen eingebaut werden dürfen – so der Vorsatz, den die Bundesregierung letztes Jahr gefasst hat.

Wie viel Grad schafft Wärmepumpe?

Die häufigsten Fragen zur Vorlauftemperatur von Wärmepumpen –

  • Sie können die Einstellung der Vorlauftemperatur Ihrer Wärmepumpe auch selbst vornehmen, allerdings ist hierbei die Findung der optimalen Werte schwieriger als durch den Heizungsinstallateur und einen hydraulischen Abgleich. Zunächst sollten Sie die bestehenden Werte auf der Steuereinheit sowie die Außentemperatur protokollieren und anschließend die Thermostate im ganzen Haus einstellen. Um Messfehler zu vermeiden, sollten letztere während der Änderungen an der Heizkurve nicht mehr verstellt werden. Anschließend können Sie die Kurve anpassen, also entweder steiler einstellen, was bei schlecht gedämmten Altbauten sinnvoll ist, oder aber abflachen, sollte Ihr Haus über einen höheren Dämmstandard verfügen. Sie können außerdem die Betriebs- und Absenkzeiten planen. So lassen sich gerade in Altbauten durch einen geminderten Betrieb in der Nacht oder während des Arbeitstages Heizkosten einsparen. Der Effekt verringert sich jedoch mit zunehmender energetischer Effizienz des Gebäudes und macht in Energiesparhäusern kaum Sinn, da hier nahezu keine Wärmeverluste bei Veränderungen der Außentemperatur entstehen.
  • Ein hydraulischer Abgleich dient dazu, in Wärmeverteilsystemen bestimmte, gleichmäßige Volumenströme einzustellen, um ein optimales Arbeiten des gesamten Heizsystems zu ermöglichen. Herrscht beispielsweise in einigen Kanälen ein zu schwacher Strom, so kann die Drosselung anderer Stränge und Kreise dies ausgleichen, damit alle Heizkörper gleichermaßen mit thermischer Energie aus der Wärmequelle versorgt werden. Durch einen hydraulischen Abgleich ist es möglich, die Vorlauftemperatur von Heizsystemen sowie die Leistung von Umwälzpumpen zu optimieren, woraus sich Einsparpotenziale bezüglich der Heiz- und allgemeinen Energiekosten ergeben.
  • Jein. Bei einer herkömmlichen Wärmepumpe sollten Vorlauftemperaturen von 50 °C, wenn möglich nicht überschritten werden. Es gibt jedoch spezielle Hochtemperatur-Wärmepumpen: Sie leisten Vorlauftemperaturen von 70 °C bis sogar über 80 °C. Hochtemperatur-Wärmepumpen haben jedoch eine geringfügig schlechtere Effizienz und sind teurer in der Anschaffung als normale Wärmepumpen.

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Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe im Jahr?

Durchschnittlicher Stromverbrauch einer Wärmepumpe – Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe liegt bei etwa 27 bis 42 kWh pro qm, In einem typischen Einfamilienhaus mit 120 qm Wohnfläche bedeutet dies einen Energieverbrauch der Wärmepumpe von 3.250 bis 5.040 kWh pro Jahr,

Wie viel Gas spart man mit Wärmepumpe?

Preisunterschied von 39 Prozent – Wer eine effizient arbeitende Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl (JAZ) von 4 habe, benötige für die Bereitstellung von 20.000 kWh Wärme insgesamt 5.000 kWh Wärmepumpenstrom. Der bundesweite Durchschnittspreis für diese Menge liegt im März 2022 bei 1.573 Euro.

  1. Das entspricht laut Verivox einem ein Preisunterschied von rund 39 Prozent im Vergleich zu den Gaskosten.
  2. Die JAZ drückt die Effizienz des Heizsystems aus.
  3. Eine JAZ von 4 bedeutet, dass das Heizsystem 4 kWh Wärme durch eine kWh elektrischer Energie erzeugt.
  4. Optimal eingestellte Heizsysteme sollten eine JAZ zwischen 3 und 5 erreichen.
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Wer ein weniger effizientes Heizsystem mit Wärmepumpe betreibe, das nur eine JAZ von 2,7 aufweise, zahle dennoch weniger als Gaskunden. Der bundesweite Durchschnittspreis für die dann notwendigen 7.500 kWh Strom betrage aktuell 2.310 Euro. Damit würden die Stromkosten immer noch 11 Prozent unter den Gaskosten liegen.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe?

Ein mittlerer Stromverbrauch für Wärmepumpen liegt bei 27 bis 42 kWh pro qm Wohnfläche. Dies bedeutet bei einem Haus mit 160 qm Wohnfläche einen mittleren Stromverbrauch von ca.4320 kWh bis 6720 kWh. Ab 42 kWh pro Quadratmeter gilt der Verbrauch als erhöht und jedes zweite Gebäude liegt niedriger.

Kann man Gasheizung durch Wärmepumpe ersetzen?

3. Das Heizsystem. – Sollten Sie bereits eine Flächenheizung (also eine Fußboden- oder Wandheizung) Ihr Eigen nennen, ist die Umrüstung der Gasheizung auf Wärmepumpe eine gute Idee. Denn Flächenheizungen benötigen nur eine niedrige Vorlauftemperatur, Und Wärmepumpen arbeiten mit niedriger Vorlauftemperatur am effizientesten.

Wie viele Stunden läuft eine Wärmepumpe am Tag?

Die durchschnittliche Betriebsdauer einer Wärmepumpe hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Hauses, der Effizienz der Wärmepumpe und der Außentemperatur. Im Allgemeinen kann man sagen, dass eine Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus während der Heizperiode etwa 10 bis 12 Stunden am Tag läuft.

Kann man eine Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern betreiben?

Kann ich eine Wärmepumpe mit Heizkörpern betreiben? In den meisten Gebäuden können Sie Wärmepumpe und Heizkörper problemlos gemeinsam betreiben. Moderne Heizgeräte erreichen Temperaturen von über 70 Grad Celsius und sorgen damit auch im Winter für wohlige Wärme.

Ist Strom für Wärmepumpen günstiger?

Das Wichtigste in Kürze –

  • Eine Wärmepumpe eignet sich, um Neu- und Altbauten klimafreundlich und auch kostengünstig zu beheizen. Die Geräte entziehen der Luft oder dem Boden Wärme, benötigen aber auch Strom.
  • Wenn Du mit einer Wärmepumpe heizt, kannst Du spezielle Stromtarife nutzen – sie sind im Schnitt 22 Prozent günstiger als gewöhnlicher Strom für den Haushalt.
  • Diese günstigen Tarife gibt es unter zwei Bedingungen: Deine Wärmepumpe muss steuerbar sein und einen eigenen Stromzähler haben.

Was kostet eine Wärmepumpe für 120 Quadratmeter Haus?

Tabelle: Wärmepumpen Kosten im Überblick

Was kostet eine Wärmepumpe? Erdwärme-pumpe Hybridheizung Gas-Luftwärmepumpe
**Installationskosten** ca.2.000 bis 20.000 EUR ca.4.300 bis 13.000 EUR
**Stromkosten ( Haus 120 qm )** ca.900 EUR/p.a. ca.1.200 EUR/p.a.
**Wartungskosten** ca.150 EUR/p.a. ca.300 EUR/p.a.
**JAZ** 4 3

Wann lohnt sich Wärmepumpe mit Photovoltaik?

Eine Wärmepumpe erhöht den Photovoltaik Eigenverbrauch – Photovoltaik war in der Anfangszeit vor allem aufgrund der hohen Vergütung wirtschaftlich, die der Staat Anlagenbesitzenden bei der Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz gewährt hat. Lag die Einspeisevergütung anfangs noch bei über 50 Cent, beträgt sie 2021 nur noch etwa 7 Cent.

Welche Vor und Nachteile hat eine Wärmepumpe?

Vorteile und Nachteile einer Wärmepumpe – Die Jahresabrechnung für Strom ist da | © fizkes / shutterstock.com Welche Wärmepumpe die Beste ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Faktisch hat jede Wärmepumpe Vorteile und Nachteile, die über ihre jeweilige Eignung als Heizung entscheiden. Auch ist die Wärmepumpe an sich nicht jeder anderen Heizung immer überlegen, da sie nicht für jedes Gebäude geeignet ist.

Je nach Anwendungsbereich treten also unterschiedliche Vorteile und Nachteile in Erscheinung. Zu den Nachteilen der Wärmepumpe zählen definitiv die hohen Kosten bei der Anschaffung und der erhöhte Stromverbrauch. In der richtigen Umgebung und bei der Verwendung von Ökostrom werden diese Nachteile aber durch die übrigen Vorteile ausgeglichen.

In der untenstehenden Tabelle sehen Sie eine kleine Gegenüberstellung der jeweiligen Eigenschaften.

Art der Wärmepumpe Vorteile Nachteile
Luft-Luft-Wärmepumpe Lüftung ist inklusive, daher insgesamt günstig Erfordert Lüftung, eigentlich nur in Passivhäusern sinnvoll
Luft-Wasser-Wärmepumpe Überall nutzbar, Standardlösung, niedrige Heizkosten Weniger effizient als Erdwärmepumpe oder Wasser-Wasser-Wärmempumpe
Wasser-Wasser-Wärmepumpe Hocheffizient, sehr niedrige Heizkosten Brunnenbohrung genehmigungspflichtig, sehr teuer
Sole-Wasser-Wärmepumpe Hocheffizient, sehr niedrige Heizkosten Sondenbohrung genehmigungspflichtig, teuer
Brauchwasser-Wärmepumpe Günstig, effizient Muss mit anderer Heizung kombiniert werden

Wo sollte eine Luftwärmepumpe stehen?

In gut gedämmten Neubauten kommen immer öfter Wärmepumpen zum Einsatz, die gegenüber klassischer Heiztechnik mit niedrigerem Verbrauch punkten. Doch beim Aufstellort der umweltfreundlichen Geräte scheiden sich oftmals die Geister: Ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe besser für die Innen- oder die Außenaufstellung geeignet? Diese Frage bedarf einiger Grundüberlegungen.

Es kommt hier beispielsweise ganz entscheiden auf die Größe Ihres Grundstücks an. Denn obwohl viele moderne Geräte mit einem schallisolierenden Gehäuse versehen sind, ist trotzdem ein gewisser Mindestabstand zum Nachbargrundstück Pflicht. Der Abstand der Wärmepumpe zu Wänden, Gehwegen, Terrassen usw. sollte mindestens 3 Meter betragen.

Nicht mit der Ausblasseite gegen die Hauptwindrichtung installieren. Zudem sollte der Aufstellort an der ohnehin schon lauteren Straßenseite des Gebäudes liegen. Obwohl Rasenfläche ein sehr guter Schallabsorber ist, empfiehlt es sich trotzdem, die Wärmepumpe auf einem waagerechten und soliden Betonfundament zu platzieren.

Wie warm wird ein Haus mit Wärmepumpe?

Bis zu welcher Vorlauftemperatur ist der Betrieb sinnvoll? – Umso geringer die Vorlauftemperatur, umso effizienter arbeitet eine Heizung. Das gilt für Wärmepumpen genauso wie für Gas- oder Ölheizungen. Bei Vorlauftemperaturen zwischen 35-50 °C arbeiten Wärmepumpen meist effizient.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe im Winter pro Tag?

JAZ: Kennzahl für die Effizienz der Wärmepumpe – Erfahren Sie in diesem Artikel alles wichtige über die Jahresarbeitszahl Ihrer Wärmepumpe. Weiterlesen Der Stromverbrauch berechnet sich aus dem Verhältnis der Heizleistung und der Jahresarbeitszahl. Die Heizstunden multiplizieren Sie hinzu. Faktoren wie die Betriebsweise, die realen Systemtemperaturen, die Installationsqualität und das Lüftungsverhalten haben Einfluss auf die Jahresarbeitszahl Ihrer Wärmepumpe. Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe im Winter pro Tag lässt sich beispielhaft erklären: Angenommen, die Heizleistung liegt bei 10 kW und die Jahresarbeitszahl bei 4,4.

Daraus resultiert der Wert 2,27. Diesen Wert multiplizieren Sie nun mit dem Durchschnittswert an Heizstunden pro Jahr. Dieser beträgt zwischen 1.800 und 2.200 Heizstunden. Wir nehmen einmal 2.000 an. Daraus ergibt sich ein Stromverbrauch von 4.540 kWh pro Jahr. Den Wert teilen Sie indessen durch 365, wobei 365 für die Tage eines Jahres steht.

Der Stromverbrauch pro Tag liegt somit bei 12,4 kW. Zum Vergleich: Eine Ölheizung verbraucht täglich durchschnittlich 25 Liter Heizöl. Im Winter können es sogar bis zu 40 Liter am Tag sein.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe im Winter?

Wie viel verbraucht eine Wärmepumpe? Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe mit zum Beispiel 9 kW Heizleistung und einer JAZ von 3,0 bei 1.800 Heizstunden beträgt ca.5.400 kWh pro Jahr.

Was spricht gegen Luftwärmepumpe?

Sind Wärmepumpen so gut wie ihr Image? – Ist eine Wärmepumpe sinnvoll? Wärmepumpen-Kritik gibt es reichlich. Lohnt sich eine Wärmepumpe? Klare Antwort: Es kommt darauf an. Das wichtigste Contra der Wärmepumpe ist ihr Strom-Verbrauch. Im Vergleich zu anderen Heizungen mit regenerativer Energie ist die Ökobilanz relativ schlecht – in der Praxis sogar oft nicht besser als die einer Gasheizung.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe im Jahr?

Durchschnittlicher Stromverbrauch einer Wärmepumpe – Der durchschnittliche Stromverbrauch einer Wärmepumpe liegt bei etwa 27 bis 42 kWh pro qm, In einem typischen Einfamilienhaus mit 120 qm Wohnfläche bedeutet dies einen Energieverbrauch der Wärmepumpe von 3.250 bis 5.040 kWh pro Jahr,

Was ist besser als die Wärmepumpe?

Heizen mit Wärmepumpe oder Gas: Was ist die bessere Wahl? – Bei der Entscheidung, ob Sie lieber mit Gas oder Wärmepumpe heizen möchten, müssen Sie die jeweiligen Vor- und Nachteile der Systeme kennen. Hier ist zunächst einmal der Anschaffungspreis zu nennen.

  • Im Vergleich zu Wärmepumpen sind Gas-Brennwertthermen oder Gasbrennwertkessel auf den ersten Blick die günstigere Wahl.
  • Die Technologie ist seit Jahrzehnten etabliert, die Investitionskosten gering.
  • Ein modernes Gerät kostet etwa zwischen 6.000 und 8.000 Euro, während Sie selbst für eine günstige Wärmepumpe oftmals einen fünfstelligen Betrag investieren müssen.

Zudem sind Gasheizungen sehr platzsparend, geräuscharm und enorm effizient bei der Umwandlung Ihres Energieträgers. Im Zuge einer Heizungsmodernisierung werden sie von Institutionen wie dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu diversen Anteilen (20-40 Prozent) gefördert, sofern die Kombination mit erneuerbaren Energien besteht oder später angestrebt wird.

  • Für reine Gasheizungen existiert keine staatliche Förderung.
  • Mehr zum Thema Kosten von einem Gas-Brennwertkessel finden Sie in unserem Ratgeberartikel.
  • Wärmepumpen sind zwar teurer in der Anschaffung, können sich jedoch nach etwa 10 bis 15 Jahren meist amortisieren, da sie niedrigere Betriebskosten aufweisen – sofern sie effizient arbeiten.

Zudem sind sie deutlich wartungsärmer als eine Gasheizung. Wärmepumpen oder andere Technologien, die allein auf erneuerbare Energien setzen, werden mit höheren Summen gefördert als hybride Systeme, die noch teils mit fossilen Brennstoffen arbeiten. Zudem unterliegen die Kosten für Heizstrom, den die Pumpe benötigt, in der Regel geringeren Schwankungen als die für Heizgas.

Wärmepumpen eignen sich, wenn sowohl das Heizungssystem als auch der Dämmstandard im Altbau saniert werden. Auch eine Kombination mit Gas bietet sich in manchen Fällen an.

Neubau:

Der Dämmstandard wird bei neueren Gebäuden von Anfang an berücksichtigt und auf einen geringeren Wärmebedarf angepasst. Zudem werden regenerative Heizungssysteme großzügig gefördert (Energieeinsparverordnung). Deshalb lohnt sich in Neubauten eine Wärmepumpe eher als eine Gasheizung. Beachten Sie jedoch: Eine Förderung für Wärmepumpen im Neubau gibt es nur, wenn Sie einen Effizienzhaus-Standard erreichen.

Jetzt Förderung nutzen!

Kann man Gasheizung durch Wärmepumpe ersetzen?

3. Das Heizsystem. – Sollten Sie bereits eine Flächenheizung (also eine Fußboden- oder Wandheizung) Ihr Eigen nennen, ist die Umrüstung der Gasheizung auf Wärmepumpe eine gute Idee. Denn Flächenheizungen benötigen nur eine niedrige Vorlauftemperatur, Und Wärmepumpen arbeiten mit niedriger Vorlauftemperatur am effizientesten.