Was Macht Man Abends In Der Reha?

Was Macht Man Abends In Der Reha
Freizeit in der Reha – Da die Therapien häufig am Vormittag bzw. frühen Nachmittag stattfinden, haben die Patienten und Patientinnen auch noch Zeit, sich zu entspannen, Besuch zu empfangen oder ihre Freizeit anderweitig zu gestalten. Je nach Lage der Rehaklinik verbringen viele Patient:innen die therapiefreie Zeit in der Natur bei Spaziergängen im Kurpark, am Strand oder durch den Wald.

Viele Rehakliniken bieten außerdem Veranstaltungen wie beispielsweise Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, Kino, Tanzveranstaltungen oder Ausflüge in die nähere Umgebung an. Manchmal besteht auch die Möglichkeit, einen Termin zur Fußpflege oder zum Haareschneiden zu vereinbaren, der direkt in der Klinik stattfinden kann.

Je nach Standort haben Kurstädte auch oftmals Tourist Informationen, die Angebote für Gäste und Patient:innen in den Rehakliniken anbieten. Diese sind meist speziell auf die Bedürfnisse dieser ausgerichtet.

Wie viele Anwendungen pro Tag in der Reha?

Wie läuft eine stationäre Reha ab? – Zu Beginn der Reha erfolgt ein Gespräch mit dem fachärztlichen Personal der Rehabilitationseinrichtung, Gemeinsam mit dem Arzt / der Ärztin werden die Ziele bzw. Fortschritte besprochen, die der Patient / die Patientin während der Reha erreichen soll.

Die weiteren Tage sind vor allem bestimmt durch den Therapieplan, der vom fachärztlichen Personal festgelegt wurde. Pro Tag sind vier bis fünf Termine üblich. Am Ende der Reha erfolgt eine Abschlussuntersuchung durch das fachärztliche Personal. Dieses fertigt einen Bericht an, der dem Kostenträger übermittelt wird.

Zum Abschluss erhält der Patient / die Patientin noch einige Tipps, wie auch im Alltag möglichst lange vom Reha-Erfolg profitiert werden kann.

Was trägt man in der Reha?

Wichtig vor allem: Sport- und Badebekleidung. Ohne Turnschuhe, Trainingsanzug, Badehose/​Badeanzug und Extra-​Handtücher geht es nicht. Manche Therapien finden im Freien statt. Darum braucht man auch feste Schuhe und Regenkleidung.

Wie viel Geld sollte man mit in die Reha nehmen?

Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger trägt die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, ärztliche Betreuung, therapeutische Leistungen und medizinische Anwendungen. An diesen Kosten müssen Sie sich beteiligen, aber nur, wenn Sie eine stationäre Leistung in Anspruch nehmen.

  1. Die Zuzahlung beträgt höchstens 10 Euro pro Tag für längstens 42 Tage, bei einer Anschlussrehabilitation für längstens 14 Tage im Kalenderjahr.
  2. Wenn Sie in einem Jahr bereits Rehabilitationsleistungen – auch von der Krankenkasse – in Anspruch genommen haben, werden alle Tage der Zuzahlung berücksichtigt und gegenseitig angerechnet.

Haben Sie das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet oder beziehen Sie während der Rehabilitation Übergangsgeld vom Rentenversicherungsträger, so brauchen Sie keine Zuzahlung zu leisten. Die Zuzahlung ist von der jeweiligen Einkommenssituation abhängig und ist nach dem zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Recht zu leisten.

Viele Patienten können sich ganz oder teilweise davon befreien lassen (s. Informationen und Formulare unten). Das Antragsformular dafür erhalten Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger oder können es auf unserer Webseite herunterladen. Eine vollständige Befreiung von der Zuzahlung ist ohne zusätzliche Voraussetzungen möglich, wenn Ihr monatliches Nettoeinkommen den in der nachfolgenden Tabelle angegebenen ersten Einkommenswert nicht erreicht.

Bitte beachten Sie, dass die gestaffelten Zuzahlungsbeträge nur dann gelten, wenn Kinder im Haushalt leben, für die ein Kindergeldanspruch besteht. Darüber hinaus sind die Tabellenwerte maßgebend, wenn für Sie oder für Ihren Ehepartner beziehungsweise Lebenspartner Pflegebedürftigkeit anerkannt wurde.

Monatliches Nettoeinkommen kalendertäglicher Zuzahlungsbetrag im Kalenderjahr 2021 und 2022
unter 1.317 Euro keine Zuzahlung
ab 1.317 Euro 5,00 Euro
ab 1.447,60 Euro 6,00 Euro
ab 1.579,20 Euro 7,00 Euro
ab 1.710,80 Euro 8,00 Euro
ab 1.842,40 Euro 9,00 Euro
ab 1.974 Euro 10,00 Euro

Benötigen Sie weitere Informationen zu den Zuzahlungen, so wenden Sie sich bitte an eine unserer Auskunfts- und Beratungsstellen oder nutzen unser Servicetelefon.

Wie ist der Tagesablauf in der Reha?

Tagesablauf – Ihr Frühstück nehmen Sie in der Zeit von 7 bis 9 Uhr im Speisesaal ein. Gestärkt geht es danach zur ersten Behandlung. Im Laufe des Tages erhalten alle Patientinnen und Patienten drei oder mehr Therapien – in Abhängigkeit vom jeweiligen Gesundheitszustand und der zeitlichen Planung.

Wie viele Klamotten für 3 Wochen Reha?

Packliste: Das muss mit – Eine ausführliche Packliste können Sie hier bei uns als PDF downloaden und dann bequem auf dem Tablet oder auch ausgedruckt nutzen, um Ihren Koffer zu packen. Dabei sind einige Dinge auf der Liste natürlich optional – etwa der Allergiepass oder das Blutzuckermessgerät.

Gemütliche Klamotten : Eine Kur ist meist kein Staatsbankett und gemütliche, saubere Klamotten sind vollkommen angemessen.1-2 Jeans und je nach Kurdauer vielleicht zwei Hemden für das abendliche Essen können natürlich mit. Sportklamotten : Bedenken Sie, dass Sie viel Sport treiben werden und dazu angeregt sind, sich zu bewegen – da muss die Kleidung funktional sein. Bedenken Sie dabei auch, wie viel und wie schnell Sie persönlich schwitzen. Steht Aqua-Sport auf dem Wochenplan, dann bedenken Sie, dass die Badehose eventuell nicht schnell genug trocknet und eine zweite dabei sein sollte. Auch ein Schwimmshirt kann praktisch sein bei so viel Bewegung im Wasser – dafür können Sie zum Beispiel unsere Sportshirts Handtücher : Viele Kliniken stellen Handtücher und Bademäntel zur Verfügung. Deshalb rät sich vor dem Packen ein Blick in die -> Packliste der Klinik. Kleingeld für Waschmaschine : Ebenso kann in den allermeisten Kliniken eine Waschküche genutzt werden. Dort können Sie die Waschmaschinen mit Kleingeld benutzen und die Wäsche dann etwa auf dem Zimmer trocknen. Deshalb Kleingeld dabei haben. Schuhwerk: Hausschuhe, Sportschuhe mit heller Sohle für drinnen und mit Profil für draußen sollten auf jeden Fall mit eingepackt werden. Je nach Jahreszeit sind auch robuste, wasserdichte Outdoor-Schuhe praktisch, wenn Sie gerne spazieren. Packliste der Klinik: Viele Kliniken senden Ihnen vor Anreise eine Liste mit Informationen zu. Mit dabei sind oft Packlisten, die etwa Antworten zu Fragen zu Handtüchern oder auch der Waschmöglichkeit geben.

Außerdem können natürlich noch Beschäftigungsmöglichkeiten für die Freizeit wichtig sein, falls es etwa keinen Fernseher auf den Zimmern gibt. Dann sind Laptop, Tablet, gute Bücher oder auch Gesellschaftsspiele (Sie sind ja nicht allein) ratsam. Tipp: Nehmen Sie ein Tagebuch mit, dann können Sie wertvolle Tipps des Klinikpersonals, aber auch Ihre persönlichen Gefühle notieren.

Kann ich Anwendungen in der Reha ablehnen?

Darf ich eine Reha-Maßnahme ablehnen? – Generell gilt: Hat die gesetzliche Rentenversicherung (oder auch eine Krankenkasse) eine Reha-Maßnahme in einer Klinik bewilligt, besteht eine Mitwirkungspflicht, um möglichst schnell wieder gesund zu werden bzw.

Wie lange dauert eine stationäre Reha?

Rehabilitation Medizinische Vorsorge soll Krankheiten verhüten. Unter Rehabilitationsleistungen sind alle medizinischen Leistungen zu verstehen, die der Abwendung, Beseitigung, Minderung oder dem Ausgleich einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit, der Verhütung ihrer Verschlimmerung oder Milderung ihrer Folgen dienen.

  1. Rehabilitations- und Vorsorgeleistungen können ambulant oder stationär erfolgen; sie können am Wohnort, in einer anerkannten Rehabilitationsklinik oder in einer stationären Vorsorgeeinrichtung geleistet werden.
  2. Ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen sind in der Regel Aufgabe der GKV, während Rehabilitationsleistungen auch Aufgabe der Rentenversicherung oder der Unfallversicherung sind.

Was nun bei einem bestimmten Krankheitsbild als Vorsorge oder Rehabilitation zählt und welche Versicherung für welche Maßnahmen dann Kostenträger ist – diese komplexen Regelungen müssen Sie zunächst nicht kennen. Wenn Sie Rehabilitation und Vorsorge in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie zuerst mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt darüber sprechen.

  • Diese oder dieser prüft dann, ob eine Rehabilitationsleistung medizinisch notwendig ist.
  • Der zuständige Sozialversicherungsträger entscheidet über die Bewilligung der Rehabilitations- oder Vorsorgemaßnahme.
  • Wenn Sie eine Anschlussrehabilitation direkt nach einem Krankenhausaufenthalt benötigen, sollte der Antrag hierfür bereits im Krankenhaus gestellt werden.

Hier kann Ihnen der Sozialdienst der Klinik als Ansprechpartner weiterhelfen.

Ambulante und stationäre Rehabilitation Die Maßnahmen zur Vorsorge und Rehabilitation werden heute so flexibel wie möglich eingesetzt, um der Lebenssituation der Patientinnen und Patienten gerecht zu werden. Dabei sind zwei Varianten möglich: Bei der stationären Rehabilitation werden Patientinnen und Patienten in einer Einrichtung nicht nur behandelt, sie wohnen auch dort mit einer Versorgung rund um die Uhr. Bei der ambulanten Rehabilitation wird täglich ein örtliches Rehazentrum oder eine Rehaklinik mit Kassenzulassung aufgesucht. Patientinnen und Patienten erhalten dort gezielte komplexe Maßnahmen, zu denen ärztliche, physiotherapeutische, psychotherapeutische und weitere Leistungen gehören. Die Patientinnen und Patienten kommen nur zur Behandlung in die Einrichtungen. Ist ihnen auch das nicht möglich, „kommt die Rehabilitation auch ins Haus”: Bestimmte Leistungen der Rehabilitation und Vorsorge werden dann in der gewohnten Umgebung der Patientinnen und Patienten durch mobile Reha-Teams angeboten. Geriatrische Rehabilitation Ältere Menschen sollen nach einem Unfall oder einer Krankheit so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben und die Chance erhalten, aktiv am Leben teilzuhaben. Darauf ist die geriatrische (altersmedizinische) Rehabilitation ausgerichtet. Sie kann stationär, teilstationär oder ambulant erfolgen. Auch mobile Reha-Teams kommen zum Einsatz. Wer bereits pflegebedürftig ist, kann zum Beispiel in der stationären Pflegeeinrichtung Rehabilitationsleistungen erhalten. Rehabilitation für Eltern Maßnahmen der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter – die sogenannten Mutter-Kind- und Vater-Kind-Maßnahmen – sind Pflichtleistungen der Krankenkassen. Das bedeutet: Wenn sie medizinisch notwendig sind, müssen sie von der Krankenkasse bezahlt werden. Auskünfte erhalten Eltern bei ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten, den Krankenkassen und beim Müttergenesungswerk.

Stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen dauern in der Regel drei Wochen, ambulante Rehabilitationsleistungen längstens 20 Behandlungstage. Das entspricht auch der Regel­dauer der geriatrischen Rehabilitation. Die Regeldauer von ­stationären Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder unter 14 Jahren beträgt vier bis sechs Wochen.

  1. Bei begründeter medizinischer Notwendigkeit kann eine Verlängerung beantragt werden.
  2. Eltern sollten darüber mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sowie mit ihrer Krankenkasse sprechen.
  3. Sie können Ihrer Krankenkasse Ihre Wünsche bezüglich einer bestimmten Reha-Einrichtung mitteilen.
  4. Wenn diese nach medizinischen Gesichtspunkten geeignet ist und die Wünsche der persönlichen Lebenssituation, dem Alter, der familiären Situation oder den religiösen und weltanschaulichen Bedürfnissen Rechnung tragen, hat die Krankenkasse Ihren Wünschen zu entsprechen.

Bei dieser Entscheidung der Krankenkasse sind natürlich auch Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu berücksichtigen. Wenn Ihre Krankenkasse Ihnen eine Reha-Einrichtung zugewiesen hat, Sie aber eine andere Einrichtung wählen wollen, müssen Sie dafür einen Anteil an den eventuell anfallenden Mehrkosten tragen.

  1. Bereits seit vielen Jahren besteht ein einrichtungsübergreifendes und vergleichendes Qualitätssicherungsverfahren für Einrichtungen der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation: das Qualitätssicherungsverfahren Rehabilitation der gesetzlichen Krankenkassen (QS-Reha-Verfahren).
  2. Nachdem die Ergebnisse bislang von allen Krankenkassen eingesehen werden können, wurde mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) der GKV-Spitzenverband beauftragt, einrichtungsbezogene Daten aus dem QS-Reha-Verfahren zu veröffentlichen.

Dies soll den Versicherten ermöglichen, Rehabilitationseinrichtungen zu vergleichen und so ihr Wunsch- und Wahlrecht effektiver auszuüben. Die Veröffentlichung soll daneben insbesondere auch Angehörigen sowie Ärztinnen und Ärzten eine Transparenz über das Versorgungsgeschehen ermöglichen.

Zuzahlung von zehn Euro am Tag bei stationärer Vorsorge und Rehabilitation. Die Zuzahlung ist bei Anschlussrehabilitationen auf 28 Tage begrenzt. Hierbei werden bereits geleistete Krankenhauszuzahlungen angerechnet. Die persönliche Belastungsgrenze beträgt zwei Prozent des Bruttoeinkommens oder ein Prozent bei schwerwiegender chronischer Erkrankung.

Sobald Versicherte ihre Belastungsgrenze erreicht haben, können Sie bei Ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Befreiung von den gesetzlichen Zuzahlungen stellen und werden dann für den Rest des Kalenderjahres von allen weiteren Zuzahlungen befreit. Bei ambulanten Vorsorgeleistungen in Kurorten übernimmt die Krankenkasse die Kosten für kurärztliche Behandlungen einschließlich der verordneten Arzneimittel.

Wie lange dauert es bis das Übergangsgeld gezahlt wird?

Wie lange dauert die Bearbeitung von Übergangsgeld? – Die Bearbeitung von Übergangsgeld dauert meistens sechs Wochen. Das Übergangsgeld wird von dem zuständigen Versicherungsträger vergütet.

Wie lange nach Reha krank geschrieben?

13.04.2016, 14:51 von Ich hatte schon ein Thema eingestellt mit der Prognose das ich arbeitsunfähig entlassen wurden bin, nun heute beim Entlassungsgespräch in der Reha Klinik ergab sich ein anderer Verlauf und damit ganz andere Fragen zum Thema Inzwischen hatte ich heute das Gespräch mit der mir zuständigen Reha Ärztin aus der Reha Klinik, da ich morgen dort entlassen werde.

Ich habe eine chronische Leukämie CLL und war nach der Chemotherapie auf Aufforderung der Krankenkasse relativ kurz nach der Chemo zur Reha eingeladen worden, habe also noch faktisch jede Menge der 72 Wochen Krankenzeit. Ich wurde während der Chemotherapie von meinen Arbeitgeber gekündigt und bin seitdem im Krankengeldbezug der KK oder jetzt im Übergangsgeld.

Ergebnis der Reha Abschluss Gespräch mit der Ärztin in der Reha Klinik: Ich werde morgen als Arbeitsfähig entlassen, allerdings da meine Blutwerte wegen der Chemotherapie zb Leukozyten und Trombozyten zu niedrig sind mit dem Zusatz nur “beschränkt arbeitsfähig” da ich wegen der Infektionsgefahr und der Müdigkeit nicht in allen Bereichen arbeiten könnte, aber dennoch in sitzender Tätigkeit den Arbeitsmarkt doch zu Verfügung stehen könnte.

  • Ich finde das echt lächerlich,
  • Nach so einer schweren Krankheit zumal ich kundgetan hatte in der Klinik das ich nach meiner Meinung noch 2-3 Monate brauche um wieder einigermaßen auf den Damm zu sein.
  • Ich selber fühle mich im Moment noch nicht so fit aus unterschiedlichen Gründen, z.B.
  • Das ich mich auch noch zu Schwach fühle, meine Kurzatmigkeit usw.

Arbeitsfähig entlassen heißt das nun, dass jetzt auf dem Papier gesund bin und morgen nachdem ich aus der Reha entlassen bin zum Arbeitsamt laufen darf damit ich überhaupt Geld bekomme oder kann ich mich von meiner Hämatologin weiter krank schreiben lassen oder sagt dann die KK, wir zahlen kein Geld mehr weil die Reha Klinik sie ja wenn auch beschränkt arbeitsfähig entlässt? Begründung der Ärztin war übrigens, das sie schon einmal so ein Fall hatten mit meinen Krankheitsbild in der Klinik hatten und das es dann Theater gegeben hat mit der KK und dem Arbeitsamt und sie mich deswegen nicht Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen können! Was kann ich nun tun, was raten Sie mir? Eigentlich würde ich noch gerne 2-3 Monate Genesen und nicht direkt morgen zum Arbeitsamt gehen sondern noch Krankengeld weiter beziehen bis ich mich wieder fit fühle! (und nur zur Info von bösen Geister, ich war davor 13 Jahre nie krank geschrieben, bin also nicht berufsmäßig faul und hatte einen akademischen Job) 13.04.2016, 15:03 von Wenn sie sich sofort nach Entlassung aus Reha weiterhin krank schreiben erhalten sie selbstverständlich weiterhin Krankengeld bis die 72 wochen ausgeschöpft sind.

  • Sie müssen den Rehabericht ja nicht mal der KK zur Verfügung stellen.
  • Sie sind der Aufforderung der KK zur Reha gefolgt und damit gibt es erst mal keinerlei Grund eine Weiterzahlung zu verweigen.
  • Alles Gute! 13.04.2016, 15:34 von Man möge mich korrigieren, falls ich falsch liege: m.E.
  • Ist es für einen weiteren Krankengeldbezug wichtig, dass du dich sofort vom Hausarzt oder Hämatologen weiter krank schreiben lässt.

Es darf keine Lücke, auch nicht 1 Tag, entstehen.13.04.2016, 15:55 von Zitiert von: Angela Man möge mich korrigieren, falls ich falsch liege: m.E. ist es für einen weiteren Krankengeldbezug wichtig, dass du dich sofort vom Hausarzt oder Hämatologen weiter krank schreiben lässt.

  1. Es darf keine Lücke, auch nicht 1 Tag, entstehen.
  2. Ja da habe.
  3. Sie Recht mit 13.04.2016, 16:16 von Anmerkung am Rande: auch als Arbeitloser könnten Sie wohl 2-3 Monate zu Hause genesen, weil Sie wohl kaum gleich in der ersten Woche 5 Vorstellungstermine, etc haben werden und wohl auch nicht von heute auf morgen einen neuen Job.

Realistisch ist doch frühestens ein Job zum 01.05. und dann hätten Sie auch die 2-3 Wochen daheim. So gesehen ist das in meinen Augen kein “gewaltiges Thema” – und die Frage ob Sie au sind oder nicht beantworten ohnehin die Ärzte.13.04.2016, 16:18 von Zitiert von: Angela Man möge mich korrigieren, falls ich falsch liege: m.E.

  1. Ist es für einen weiteren Krankengeldbezug wichtig, dass du dich sofort vom Hausarzt oder Hämatologen weiter krank schreiben lässt.
  2. Es darf keine Lücke, auch nicht 1 Tag, entstehen.
  3. Das bedeutet, am besten direkt nach der Erlassung beim Arzt aufschlagen und Krankmeldung abholen, damit diese auch für den Entlassungstag gilt.13.04.2016, 16:21 Experten-Antwort Hallo Michael Hall, bitte wenden Sie sich unverzüglich nach Entlassung aus der Rehaklinik an Ihren behandelnden Arzt, um Ihre gesundheitliche Situation zu besprechen.

Wenn dieser Arzt Sie arbeitsunfähig schreibt, dürfte kein Problem bezüglich der anschließenden Krankengeldzahlung durch die Krankenkasse entstehen.13.04.2016, 22:01 von Legen Sie sofort Widerspruch ein. Die Krankenkasse hat kein Recht zur Einstellung der KG-Zahlung, weil Sie Ihnen keine Verweisungstätigkeit im jetzigen Stadium zuweisen dürfte.

  • Ich kann Ihnen nur empfehlen, umgehend einen Rechtbeistand zu nehmen, auch ein freier Renten- und Sozialversicherungsberater wäre zu empfehlen.
  • Dieser kennt die Urteile in solchen Fällen genau.
  • Meiner hat einen Brief an die Krankenkasse geschrieben, 400 Euro dafür von der Kasse verlangt und auch bekommen.

Ich hatte weiterhin Krankengeld. Allerdings war es bei mir so, dass die noch während der Kündigungszeit passierte. Reha -Ärzte haben davon keine Ahnung wie das zu laufen hätte. Krankenkassen ist schon lange nicht mehr zu trauen, ebenso Reha -Gutachern. Diese haben alle nur Angst, dass ihnen die Krankenkasse Schwierigkeiten machen.

  1. Es geht schon lange nur ums Geld und nicht um den Menschen, erst recht nicht um den kranken Menschen.
  2. Ich rate Ihnen dringend sich von einem Fachanwalt oder Renten- und Versicherungsberater aufklären zu lassen.13.04.2016, 22:08 von Ergänzung: melden Sie sich sicherheitshalber auch umgehend bei Arbeitsamt und teilen Sie Ihre Situation mit.

Die Kassen verschieben gerne auf das Arbeitsamt nach dem Motto: Heiliger St. Florian, verschone unser Haus, zünd’ andere an. Mir wurde übrigens in meinem Fall vom Arbeitsamt geraten: “Legen Sie Widerspruch und immer wieder Widerspruch ein”. Noch ein Tipp: Zur Sicherheit stellen Sie noch einen Rentenantrag, und gehen mit diesem zum Arbeitsamt.13.04.2016, 22:13 von Einen Anspruch auf 72 Wochen Krankengeld haben Sie übrigens nicht, wenn Sie die Krankasse bei Krankengeldbezug auffordert einen Rentenantrag zu stellen.

  1. Nach der Aufforderung haben Sie 10 Wochen Zeit dies zu tun und Sie bekommen für diese Zeit weiterhin Krankengeld.
  2. Man weis leider auch nicht, wie sich Ihr Gesundheitszustand entwickelt.
  3. Unsere Nachbarin hat übrigens auch diese, oder ähnliche Leukämie.
  4. Sie hatte noch Wochen oder Monate lang mit “Knochenschmerzen” zu tun, diese sind nicht einmal sofort nach der Chemo aufgetreten.

Alles Gute für Ihre Gesundheit 14.04.2016, 01:37 von Zitiert von: Herz1952 Einen Anspruch auf 72 Wochen Krankengeld haben Sie übrigens nicht, wenn Sie die Krankasse bei Krankengeldbezug auffordert einen Rentenantrag zu stellen. Nach der Aufforderung haben Sie 10 Wochen Zeit dies zu tun und Sie bekommen für diese Zeit weiterhin Krankengeld.

  • Die Krankenkasse ist nicht berechtigt, zum Rentenantrag aufzufordern, nur zum Antrag auf REHA und da hat man dann zehn Wochen Zeit, diesen Reha -Antrag zu stellen.
  • In diesem Fall ist solch eine Reha ja gerade rum.
  • Wenn nun die Entlassung als arbeits- bzw.
  • Erwerbsfähig erfolgt, wenn auch mit Einschränkungen und der behandelnde Arzt aber weiterhin arbeitsunfähig bescheinigt, sollte dann weiter Krankengeld gezahlt werden.14.04.2016, 10:19 von Legen Sie sofort Widerspruch ein.

Die Krankenkasse hat kein Recht zur Einstellung der KG-Zahlung, weil Sie Ihnen keine Verweisungstätigkeit im jetzigen Stadium zuweisen dürfte. Ich kann Ihnen nur empfehlen, umgehend einen Rechtbeistand zu nehmen, auch ein freier Renten- und Sozialversicherungsberater wäre zu empfehlen.

  1. Dieser kennt die Urteile in solchen Fällen genau.
  2. Meiner hat einen Brief an die Krankenkasse geschrieben, 400 Euro dafür von der Kasse verlangt und auch bekommen.
  3. Ich hatte weiterhin Krankengeld.
  4. Allerdings war es bei mir so, dass die noch während der Kündigungszeit passierte.
  5. Reha -Ärzte haben davon keine Ahnung wie das zu laufen hätte.

Krankenkassen ist schon lange nicht mehr zu trauen, ebenso Reha -Gutachern. Diese haben alle nur Angst, dass ihnen die Krankenkasse Schwierigkeiten machen. Es geht schon lange nur ums Geld und nicht um den Menschen, erst recht nicht um den kranken Menschen.

  1. Ich rate Ihnen dringend sich von einem Fachanwalt oder Renten- und Versicherungsberater aufklären zu lassen.
  2. Melden Sie sich sicherheitshalber auch umgehend bei Arbeitsamt und teilen Sie Ihre Situation mit.
  3. Die Kassen verschieben gerne auf das Arbeitsamt nach dem Motto: Heiliger St.
  4. Florian, verschone unser Haus, zünd’ andere an.

Mir wurde übrigens in meinem Fall vom Arbeitsamt geraten: “Legen Sie Widerspruch und immer wieder Widerspruch ein”. Noch ein Tipp: Zur Sicherheit stellen Sie noch einen Rentenantrag, und gehen mit diesem zum Arbeitsamt. Einen Anspruch auf 72 Wochen Krankengeld haben Sie übrigens nicht, wenn Sie die Krankasse bei Krankengeldbezug auffordert einen Rentenantrag zu stellen.

  • Nach der Aufforderung haben Sie 10 Wochen Zeit dies zu tun und Sie bekommen für diese Zeit weiterhin Krankengeld.
  • Man weis leider auch nicht, wie sich Ihr Gesundheitszustand entwickelt.
  • Unsere Nachbarin hat übrigens auch diese, oder ähnliche Leukämie.
  • Sie hatte noch Wochen oder Monate lang mit “Knochenschmerzen” zu tun, diese sind nicht einmal sofort nach der Chemo aufgetreten.

Alles Gute für Ihre Gesundheit 14.04.2016, 10:20 von Smile.14.04.2016, 14:40 von @FS wie hier schon geraten wurde, sofort zum Arzt wegen der weiteren Krankschreibung! Mir scheint jedoch, dass Sie die Sachverhalte durcheinander bringen: die Einschränkung wegen sitzender Tätigkeit/Arbeitsmarkt klingt eher wie eine Einschätzung des Leistungsvermögens und nicht wie die Entscheidung arbeitsfähig vs.

  • Arbeitsunfähig.
  • Herz könnten Sie Ihre Antworten überarbeiten? Offenbar richten Sie sich an einen anderen Fragesteller.zu diesem Thema passt es irgendwie nicht so recht 14.04.2016, 23:41 von Nein ich verwechsel da nichts.
  • Die Reha Ärztin hat den Entlassungsbericht heute mit “Arbeitsfähig” angekreuzt, jedoch dann dazu geschrieben (originaler Wortlaut): nur für leichte Tätigkeiten ohne Infektionsgefahr und pychischer Belastungen Für mich ist das völlig gegensätzlich.

Da ich ja als Sicherheitsingenieur (auch wenn ich ja während meiner Chemo vom AG entlassen wurde, Kitas, Schulen, Kläranlagen usw prüfe könnte ich im Moment meinen letzten Job wenn ich einen direkt finden würde nicht ausüben können! Die Reha Ärztin meinte dazu dann muss ich halt was anderes arbeiten zB irgend etwas im Büro! Na ja meine behandelnde Hämatologin hat mich heute direkt wieder 6 Wochen krank geschrieben.

Ist nur die Frage ob die Liebe KRankenkasse da mitspielt und Krankengeld bezahlt oder sich auf den Reha Entlassungsbericht beruft und nichts mehr zahlt! Zum Arbeitsamt brauche ich gar nicht gehen weil die dann sagen, sie sind krank und stehen den Arbeitsmarkt nicht zu Verfügung 15.04.2016, 11:08 von Am besten direkt alle Krankenkassen verklagen.

Gute Reha-Tipps

Schmerzensgeld wäre für diese Schikanen gerechtfertigt (smile) 15.04.2016, 11:19 von Sie sind weiterhin krank geschrieben und erhalten weiterhin Krankengeld was ist daran so schwer zu verstehen.?? Das habe ich in meinem ersten Beitrag geschrieben und daran ändert sich nicht auch nichts! 15.04.2016, 11:22 von,

  1. Und nochmal der KK brauchen sie den Rehabericht nicht überlassen, das konnten sie doch in der Reha ankreuzen an wen der gehen soll??! 15.04.2016, 15:33 von Ja danke Hannes, Habe ich ja auch so gemacht in der Reha, bzw.
  2. Der Ärztin schriftlich aufgefordert, nur den Ärzten den Reha Bericht zukommen zu lassen aber nicht der Krankenkasse.

Letztendlich kommt die KK aber doch an dem Bericht über den Medizinischen Dienst. Meine Krankenkasse hatte mir aber vor Antritt der Reha geschrieben, dass sollte die Reha mich arbeitsfähig schreiben, ich mich bitte sofort beim Arbeitsamt melden soll und das die KK nicht mehr zuständig ist ( hängt vielleicht mit der Reha Aufforderung zusammen) Dennoch habe ich heute der KK per Einschreibe die neue Krankmeldung meiner Hämatologin eingereicht! Bin gespannt wie die KK reagieren wird? 20.04.2016, 18:02 von Habe heute Bescheid von meiner krankenkasse bekommen, die eine weitere KG Zahlung verweigern mit folgenden Textlaut: (Interessant das die meine Entlassungsmitteilung kennen wenn auch die Einschränkungen fehlen) obwohl ich die Weitergabe in der Reha Klinik an die KK ausgeschlossen habe.

Hier der Wortlaut der Antwort: Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 14.04.16 (Tag der Entlassung aus der Reha / weitere Krankschreibung vom Arzt bis zum 20.05.16) Am 14.04.16 wurden Sie aus der stationären Rehamaßnahme entlassen. Aus der Entlassungsmitteilung der Rehaeinrichtung geht hervor, dass Sie arbeitsfähig entlassen worden sind.

Diese Entscheidung ist für uns verbindlich. Ohne eine medizinische Begründung für die abweichende Entscheidung können und werden wir Ihnen kein Krankengeld mehr zahlen. Eine medizinische Begründung entsprechend der Arbeitsunfähigkeit- Richtlinien haben wir beim behandelnden Arzt angefordert.

  1. Sobald uns eine Begründung vorliegt, lassen wir die Unterlagen vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung bewerten.
  2. Bitte melden Sie sich umgehend bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit um weiteren Versicherungsschutz gewährt zu bekommen und Leistungen von der Argentur für Arbeit zu beziehen.

Mit freundlichen Gruß, Ist das rechtskonform was die KK da macht und darf sie mir einfach kein Krankengeld mehr zahlen obwohl meine behandelnde Hämatologin mich am gleichen Tag weiter krank geschrieben hat. Der MDK wird eh mit Sicherheit die KK unterstützen und ihren Willen durchsetzen.

Ist man bei Reha krank geschrieben?

Ein stationärer Rehabilitationsaufenthalt gilt immer als Krankenstand. Eine ambulante Rehabilitation gilt nicht automatisch als Krankenstand. Ob im Einzelfall eine Arbeitsunfähigkeit vorliegt, ist von der behandelnden Ärztin bzw. vom behandelnden Arzt zu beurteilen.

Was kostet eine 3 Wochen Kur?

Stationäre Kuraufenthalte – Bei einer stationären Kur hingegen erfolgt die Unterbringung in einer entsprechenden Einrichtung, häufig in einem Kurort. Kurorte sind Orte, an denen nachweislich beispielsweise eine besonders gute Luft- oder Wasserqualität herrscht, oft mit Thermalbädern und Quellen.

  1. Viele solcher Orte und entsprechende Einrichtungen gibt es zum Beispiel an der Nordsee, im Schwarzwald oder im Voralpengebiet.
  2. Unterkunft und Behandlung sind also eng verknüpft und der Betroffene kann sich außerhalb seines Alltags der Genesung widmen.
  3. Dafür fallen neben Behandlungs- und Arzneimittelkosten natürlich weitere Kosten für Unterkunft und Verpflegung an.

Oft liegt der entsprechende Tagessatz für einen stationären Kuraufenthalt bei 70,- bis 150,- Euro pro Tag. Ein Kuraufenthalt dauert in der Regel bis zu drei Wochen, bei Kindern und in schweren Ausnahmefällen kann er bis zu sechs Wochen dauern.

Kosten pro Tag Kosten pro Woche Kosten für drei Wochen
70,- bis 150,- Euro 490,- bis 1.050,- Euro 1.470,- bis 3.150,- Euro

Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Was machen die in der Reha?

Ziele und Aufgaben der medizinischen Rehabilitation Eine wesentliche Zielsetzung der Rehabilitation besteht darin, die Betroffenen zu befähigen, mit ihrer Krankheit adäquat und selbstbestimmt umzugehen und trotz Einschränkungen vor allem ihre Funktionen im Beruf wahrzunehmen sowie ihre Rollen in Familie und Gesellschaft so weit wie möglich auszuüben.

Chronische Erkrankungen und ihre Folgen lassen ebenso wie Akuterkrankungen und traumatische Ereignisse nicht immer eine völlige Wiederherstellung der Gesundheit zu. Die Aufgabe der Rehabilitation liegt in diesen Fällen darin, eine Besserung des Gesundheitszustandes zu erreichen, ein Fortschreiten des Krankheitsprozesses aufzuhalten, bereits eingetretene Funktions- und Aktivitätsstörungen weitestgehend zu reduzieren und einer Beeinträchtigung der Teilhabe bzw.

dem Auftreten dauerhafter Benachteiligungen vorzubeugen. Konkrete Aufgaben der medizinischen Rehabilitation sind im Einzelnen:

Diagnostik der Erkrankung und der Funktionsstörungen auf der Ebene der Körperstrukturen und -funktionen sowie auf der Ebene der Aktivitäten unter Berücksichtigung individueller Kontextfaktoren (Umwelt- und personbezogene Faktoren). Erstellung eines Rehabilitationsplans, der die individuellen Voraussetzungen der Rehabilitanden sowie die besonderen Anforderungen an sie in Beruf und Alltag einbezieht. Fortführung, ggf. Anpassung der medizinischen Therapie und Durchführung von physikalischen, psychologischen und weiteren Therapieleistungen (z.B. Ergotherapie, Logopädie). Training von Restfunktionen und Ausbildung neuer Fertigkeiten zur Kompensation von beeinträchtigten Funktionen und Aktivitäten. Abbau hemmend und Unterstützung fördernd wirkender Kontextfaktoren. Information über die Erkrankung und deren Folgen sowie über die erforderlichen aktuellen und langfristigen Behandlungsmaßnahmen. Förderung einer angemessenen Einstellung zur Erkrankung : Akzeptanz irreversibler Krankheitsfolgen, Motivation zur aktiven Krankheitsverarbeitung („Wandel vom Behandelten zum Handelnden”) und Aufbau eines eigenverantwortlichen Gesundheitsbewusstseins. Anleitung und Schulung zum eigenverantwortlichen Umgehen (Selbstmanagement) mit der Erkrankung. Verhaltensmodifikation mit dem Ziel des Aufbaus einer krankheitsadäquaten und gesundheitsförderlichen Lebensweise und des Abbaus gesundheitsschädlichen Verhaltens. Beratung und Anleitung von Bezugspersonen über den adäquaten Umgang mit der Rehabilitandin bzw. dem Rehabilitanden und den Folgen der Gesundheitsstörung Sozialmedizinische Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Rehabilitanden. Beratung im Hinblick auf die berufliche Tätigkeit und das Alltagsleben auf der Basis des erreichten Leistungsvermögens. Planung und Anregung weiterer Maßnahmen (Nachsorge, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Indikationsstellung für weitere diagnostische und/oder therapeutische Maßnahmen) und Vorbereitung der Rehabilitanden darauf.

Hiermit werden die Grundlagen für die dauerhafte Wiedereingliederung in Beruf, Familie und Gesellschaft geschaffen. Wie Sie eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation beantragen und welche Anspruchsvoraussetzungen gelten, erfahren Sie im Abschnitt, : Ziele und Aufgaben der medizinischen Rehabilitation

Was ist der Unterschied zwischen einer Reha und einer Kur?

Was ist der Unterschied zwischen Kur und Reha? – Kur und Reha: Im Alltagsgebrauch werden diese beiden Begriffe oft vermischt. Tatsächlich gibt es aber Unterschiede zwischen Reha und Kur, Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Kur bei einem gesunden Menschen ansetzt, der erste Symptome aufweist, während eine Reha für einen bereits erkrankten Menschen gedacht ist.

Wie effektiv ist eine Reha?

Ärzte / Soziale Dienste Die Wirksamkeit und Notwendigkeit von Reha-Medizin wird heute von niemand ernsthaft bezweifelt. Dennoch gibt es – auch in der Ärzteschaft – immer wieder Vorbehalte und Vorurteile gegen medizinische Reha-Maßnahmen. Und das, obwohl die Reha-Medizin als einer der Vorreiter der evidenzbasierten Medizin angesehen werden kann.

  1. So hat beispielsweise die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (heute Deutsche Rentenversicherung Bund) bereits 1989 einen Jahrgang von Reha-Patienten über einen Zeitraum von fünf Jahren wissenschaftlich begleitet.
  2. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll: Über 40% der damaligen Patienten waren akut von einer Frühverrentung bedroht.

In 70% dieser Fälle konnte eine Frühverrentung durch eine Reha-Maßnahme verhindert werden – für diese Patienten war damit ein erheblicher Gewinn an Lebensqualität verbunden. War es bis in die achtziger Jahre hinein in vielen Fällen unvermeidbar, Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten hatten, nach der Behandlung im Akut-Krankenhaus, in die Frührente zu entlassen, gelingt es heute durch Reha-Maßnahmen in fast allen Infarkt-Fällen eine Frührente zu vermeiden oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden.

  1. Den Patienten wird eine Wiedereingliederung in ihren normalen Lebensalltag ermöglicht.
  2. Die Steigerung der Lebensqualität Ihrer Patienten ist vorrangiges Ziel der stationären Rehabilitation.
  3. Aus einer Vielzahl von möglichen Therapieformen und Medikationen entwickeln Ärzte für ihre Patienten eine erfolgversprechende Therapie.

Dabei ist der Umgang mit Patienten, die an einer chronischen Erkrankung leiden, oftmals besonders schwierig. Reha-Maßnahmen verschaffen diesen Patienten in der überwiegenden Zahl der Fälle über einen langen Zeitraum eine Linderung ihrer Leiden. Ein positiver Aspekt, der nach Abschluß einer erfolgreichen Maßnahme auch dem behandelnden Arzt zugerechnet wird.

Wann 6 Wochen Reha?

Dauer und Höhe der Lohnfortzahlung bei Reha-Maßnahmen – Der Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, häufig auch Entgeltfortzahlung genannt, ist im Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) geregelt. Er zählt zu den wichtigsten Sozialleistungen, die vom Arbeitgeber zu erbringen sind.

  • Besteht grundsätzlich ein Anrecht auf Lohnfortzahlung bei Reha, dürfen die medizinischen Maßnahmen gemäß §10 Bundesurlaubsgesetz nicht auf den Urlaub angerechnet werden.
  • Nach den gesetzlichen Bestimmungen stehen dem Arbeitnehmer im Falle einer unverschuldeten Krankheit insgesamt sechs Wochen Lohnfortzahlung zu.

Wurde diese Zeit bereits vor dem Antritt der Reha durch Vorerkrankungen teilweise verbraucht, wird das Entgelt für die noch verbleibende Zeitdauer ausgezahlt. Nach Ablauf der sechs Wochen kann Krankengeld oder Übergangsgeld beantragt werden. Die Höhe der Lohnfortzahlung entspricht dem üblichen Arbeitsentgelt, also 100 Prozent des Bruttogehalts.

Dabei gehen auch Sonntags- und Feiertagszuschläge in die Berechnung der Lohnfortzahlung ein. Vergütungen oder Zuschläge für Überstunden, Fahrtkostenzuschüsse oder Auslagenersatz werden hingegen bei Lohnfortzahlungen für die Reha nicht berücksichtigt. Falls der Arbeitgeber des Patienten seiner Verpflichtung nicht nachkommen sollte, kann der Anspruch auf Lohnfortzahlung bei der zuständigen Krankenkasse geltend gemacht werden.

Nicht zulässig ist es, dass Arbeitgeber die Reha auf den Urlaub des Arbeitnehmers anrechnen. Schließlich gilt der Arbeitnehmer während seiner Reha-Teilnahme als arbeitsunfähig. Urlaub ist gemäß §10 Bundesurlaubsgesetz aber nur an denjenigen Tagen möglich, an denen eine Arbeitsfähigkeit besteht.

Was bedeutet 3 Wochen Reha?

Wie lange dauert eine Reha? – Gesetzlich wird die stationäre Rehabilitation zunächst für eine Dauer von drei Wochen, eine ganztägig ambulante Reha mit bis zu höchstens 20 Behandlungstagen angedacht. Ausnahmen finden sich in Maßnahmen für Kinder, deren Reha Dauer zwischen vier und sechs Wochen beträgt.

Was wenn Reha nicht hilft?

Antrag auf Erwerbsminderungs­rente stellen – Wird nach Ihrer Reha eine Erwerbsunfähigkeit bescheinigt und erfüllen Sie alle Voraussetzungen, müssen Sie in jedem Fall selbst den Antrag auf Erwerbsminderungs­rente bei der Deutschen Renten­versicherung stellen. In der Regel erhalten Sie nach der Reha ein Schreiben, in dem alles noch einmal für Sie zusammengefasst ist.

Kann man in der Reha Klinik Wäsche waschen?

Häufig gestellte Fragen Verfügen die Patientenzimmer über einen Balkon? Teilweise. Gerne können Sie uns Ihren Wunsch telefonisch mitteilen. Einen Anspruch auf Gewährung des Wunsches erwerben Sie dabei nicht.

Steht auf dem Patientenzimmer ein Haartrockner zur Verfügung? Ja, alle unsere Patientenzimmer verfügen über einen Haartrockner. Verfügen die Patientenzimmer über einen Kühlschrank? Ja, alle unsere Patientenzimmer verfügen über eine Minibar zum selbst befüllen. Müssen Handtücher mitgebracht werden?

Sie müssen keine Handtücher von Zuhause mitbringen. Alle Handtücher werden von uns gestellt. Werden Bademäntel zur Verfügung gestellt oder können diese geliehen werden? Bademäntel werden ausschließlich in unseren Komfortzimmern zur Verfügung gestellt. Es besteht keine Möglichkeit Bademäntel in der Klinik auszuleihen.

  1. Gibt es W-LAN in den Patientenzimmern? Ja, alle unsere Patientenzimmer verfügen über einen W-LAN Zugang.
  2. Sie haben die Möglichkeit, sich zwischen einem kostenlosen Zugang oder einem kostenpflichtigen Zugang (höhere Bandbreite) zu entscheiden.
  3. Müssen Medikamente, Thrombosespritzen, Vorlagen etc.
  4. Mitgebracht werden? Alle Medikamente, Thrombosespritzen, Vorlagen etc.

die Sie seit Ihrer Operation/Bestrahlung/Chemo benötigen, sind von Ihnen für die ersten drei Tage mitzubringen. Nach den ersten drei Tagen werden Ihnen die Medikamente und Materialien von uns zur Verfügung gestellt. Alle weiteren Medikamente die Sie bereits vor Ihrer Operation/Bestrahlung/Chemo eingenommen haben (z.B.

Blutdrucksenkende Medikamente), sowie medizinische Hilfsmittel (Rollator, Rollstuhl, etc.), sind für den gesamten Aufenthalt mitzubringen. Wie erfolgt die Unterbringung in der Klinik am Kurpark? Generell erhalten alle Patienten der Klinik am Kurpark zunächst ein Einzelzimmer, Hierbei handelt es sich um eine Regelleistung.

Sollten Sie sich dazu entschließen, eine Begleitperson mitnehmen zu wollen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Sie in ein Doppelzimmer umzubuchen. Nähere Informationen und Preise für Begleitpersonen finden Sie hier, Sie wollen sich etwas mehr gönnen? Hierfür bieten wir Ihnen unsere Komfortzimmer in verschiedenen Kategorien an.

Nähere Informationen und Preise finden Sie hier, Ich reise mit dem PKW an. Gibt es Parkplätze auf dem Klinikgelände? Die Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbH bietet Ihnen kostenpflichtige Parkplätze an. Eine Reservierung von Parkplätzen ist leider nicht möglich. Bitte sprechen Sie unser Personal an der Rezeption bei der Anreise auf einen Parkplatz an.

Ich reise mit der Bahn an. Kann ich am Bahnhof abgeholt werden? Gerne holen wir Sie am Bahnhof Bad Wildungen ab. Teilen Sie uns bitte hierfür Ihre Ankunftsuhrzeit am Bahnhof in Bad Wildungen schriftlich mit (E-Mail/Fax/Post), Kann ich in der Klinik am Kurpark meine Wäsche waschen bzw.

Waschen lassen? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Wäsche in unserer Waschküche selber zu waschen. Wertmarken für die Waschmaschinen, sowie Waschtabs, können in unserem Café Klak günstig erworben werden. Einen Wäscheservice bieten wir leider nicht an. Ich möchte als Begleitperson auch Therapien in Anspruch nehmen, ist das möglich? Auch Sie als Begleitperson können sich etwas Gutes tun und Therapien in Anspruch nehmen.

Wie das funktioniert und was es für Möglichkeiten gibt finden Sie, : Häufig gestellte Fragen

Kann ich Anwendungen in der Reha ablehnen?

Darf ich eine Reha-Maßnahme ablehnen? – Generell gilt: Hat die gesetzliche Rentenversicherung (oder auch eine Krankenkasse) eine Reha-Maßnahme in einer Klinik bewilligt, besteht eine Mitwirkungspflicht, um möglichst schnell wieder gesund zu werden bzw.

Wie viele Therapien bei Kur?

Kuraufenthalt – Die Aufgaben der Kurbehandlung (sogenannte erweiterte Heilfürsorge) haben sich in den letzten Jahrzehnten wesentlich geändert. Heute wird in zeitgemäßen Einrichtungen durch den Einsatz von spezialisierten Behandlungs- und Beratungsteams alles unternommen, um rechtzeitig eine ungünstige Lebensweise zu beeinflussen oder verlorengegangene Fähigkeiten wiederherzustellen. In Betracht kommt der Aufenthalt ausschließlich in einer Vertragseinrichtung der KFA (Kuranstalt, Heilbad). Gemäß Krankenordnung idgF. können Kuraufenthalte als freiwillige Leistung – gegen Kostenbeteiligung – übernommen werden, sofern nicht andere Einrichtungen (z.B.: Pensionsversicherungsträger) für die Erbringung dieser Leistung zuständig sind.

Wie beantrage ich eine Kur? Voraussetzung für eine Kur ist eine ausführliche medizinische Begründung inklusive aktueller fachärztlicher Befunde. Welche Zuzahlungen habe ich zu leisten? Kurmittelzuschuss Es können auch Zuschüsse zu den Kosten für physikalische Therapien in einer Kuranstalt geleistet werden. Dafür muss zuerst um eine Bewilligung beim Chefärztlichen Dienst der KFA angesucht werden. Für diese Bewilligung brauchen Sie eine entsprechende Verordnung Ihrer behandelnden Ärztin/Ihres behandelnden Arztes. Der Aufenthalt, der mindestens 14 Tage dauern muss, ist selbst zu bezahlen. Auch die verordneten und vorher vom chefärztlichen Dienst der KFA bewilligten physikalischen Therapien sind vorerst selbst zu bezahlen. Die Rechnung über die absolvierten physikalischen Therapien (mindestens 10) kann dann bei der KFA mit dem Ersuchen um Rückerstattung eingereicht werden. Die Therapien werden zum KFA-Tarif berechnet. Pro Tag kann jedoch für die Therapie maximal € 13,08 rückvergütet werden. Kurkostenzuschuss Bei einem selbst bezahlten Kuraufenthalt kann ein Kurzuschuss beantragt werden. Lassen Sie im Antragsformular den medizinischen Teil von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, vor Antritt der Kur ausfüllen. Ergänzen Sie Ihre persönlichen Daten und schicken Sie das Formular per Fax oder Post an die KFA. Dieser Antrag muss dann chefärztlich bewilligt werden. Ihr Kuraufenthalt muss mindestens 14 Tage dauern und mindestens 10 physikalische Therapien müssen absolviert werden. Nach Ihrem Kuraufenthalt, der selbst zu bezahlen ist, können Sie den Zuschuss beatragen. Dazu übermitteln Sie bitte per Fax oder Post die Aufenthaltsbestätigung, den Nachweis über die absolvierten physikalischen Therapien und ihre Bankverbindung. Es kann dann von der KFA ein Betrag von € 13,08 pro Tag Zuschuss gewährt werden.

Wie lange dauert 1 Tag in der ambulanten Reha?

Ablauf und Programme – Eine ambulante Rehabilitation erinnert an Abläufe in einer Schule: Die Betroffenen halten sich ca. vier bis sechs Stunden täglich in der Klinik auf und folgen dabei einem festen „Stundenplan”, der aus einem Wechsel von Therapien und Pausen besteht. Zu den Therapien gehören zum Beispiel:

Krankengymnastik, Wassertherapie Elektrotherapie, psychologische Beratung, Sozialberatung, Entspannungstherapien, medizinische Trainingstherapie (MTT), Ergotherapie und Massagen.

Der „Stundenplan” wird individuell nach dem Beschwerdeprofil und der körperlichen Belastbarkeit des Patienten ausgerichtet. Die Dauer einer ambulanten Reha beträgt meistens 15 Behandlungstage. Damit erreichte Erfolge stabil bleiben, gibt es spezielle Nachsorge-Programme, wie beispielsweise „IRENA” (Intensivierte Rehabilitationsnachsorge der Deutschen Rentenversicherung).

Was ist der Unterschied zwischen einer Reha und einer Kur?

Was ist der Unterschied zwischen Kur und Reha? – Kur und Reha: Im Alltagsgebrauch werden diese beiden Begriffe oft vermischt. Tatsächlich gibt es aber Unterschiede zwischen Reha und Kur, Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Kur bei einem gesunden Menschen ansetzt, der erste Symptome aufweist, während eine Reha für einen bereits erkrankten Menschen gedacht ist.