Was Macht Man Als Architekt?

Was Macht Man Als Architekt
Architekten und Architektinnen stellen den Gesamtentwurf für Neu- bzw. Erweiterungsbauten und die Modernisierung, Sanierung oder Instandhaltung von Gebäuden und Bauwerken zeichnerisch dar und schätzen die zu erwartenden Baukosten ab.

Wie lange muss man als Architekt arbeiten?

Arbeitszeit – Überblick I. Normalarbeitszeit, deren Überschreitung, unregelmäßige Verteilung und Höchstgrenzen sowie Gleitzeit und das Einarbeiten von Fenstertagen Normalarbeitszeit Die Arbeitszeit ist der prinzipiell einvernehmlich festgelegte Zeitraum von Beginn bis Ende der Arbeit, ohne Pausen.

Grundsätzlich beträgt die Normalarbeitszeit (regelmäßige Arbeitszeit) pro Tag maximal acht, pro Woche maximal 40 Stunden. Im Allgemeinen fallen bei Überschreitung der Normalarbeitszeit Überstunden an. Für einige Berufsgruppen (darunter Jugendliche) bestimmt der Gesetzgeber abweichende bzw. zusätzliche Regelungen.

Der für den Arbeitnehmer jeweils geltende Kollektivvertrag kann die Normalarbeitszeit auf bis zu 10 Stunden pro Tag verlängern. Laut Kollektivvertrag für Angestellte bei Architekten und Ingenieurkonsulenten (künftig KollV) beträgt die wöchentliche Normalarbeitszeit 40 Stunden und ist auf die Arbeitstage Montag bis Freitag aufzuteilen.

  1. Für Zeiten bezahlter Aus- und Fortbildung gilt auch der Samstag als Arbeitstag.
  2. Höchstgrenze der Arbeitszeit Grundsätzlich darf die Höchstgrenze der Tages- (12 Stunden) und Wochenarbeitszeit (60 Stunden) nicht überschritten werden.
  3. Dabei gilt es zu beachten: Werden die Grenzen von 10 Arbeitsstunden/Tag, 50 Arbeitsstunden/Woche überschritten, kann der Arbeitnehmer ohne Angabe von Gründen weitere Überstunden ablehnen.

Es darf dem Arbeitnehmer aus der Ablehnung kein Nachteil (z.B. verminderte Aufstiegsmöglichkeiten, Versetzung, Kündigung) erwachsen. Mehrarbeit oder Überstunde? Mehrarbeit bezeichnet den Zeitraum zwischen dem vertraglich vereinbarten Ausmaß der Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten und der wöchentlich Normalarbeitszeit für Vollzeitbeschäftigte.

  1. Für diese Zeit gebührt eine Vergütung in der Höhe des auf die Normalarbeitsstunde entfallenden Entgelts (und zwar ohne Überstundenzuschlag).
  2. Hingegen liegen Überstunden grundsätzlich dann vor, wenn über die Normalarbeitszeit hinaus gearbeitet wird und dies ausdrücklich angeordnet bzw.
  3. Im Voraus oder Nachhinein bewilligt wurde.

Die Überstundenvergütung besteht aus dem Grundlohn und einem Zuschlag. Vereinbarte Überstundenpauschalen sind zulässig, wenn sie den Angestellten durchschnittlich nicht schlechter stellen, als die Überstundenentlohnung. Der Zuschlag laut KollV beträgt an Werktagen zwischen 6 und 20 Uhr 50 % und zwischen 20 bis 6 Uhr sowie Sonn- und Feiertagen 100 % des Grundstundenlohns.

Befindet sich der Arbeitnehmer auf Dienstreise, so fallen nach KollV ebenfalls Überstunden an, wenn er die Normalarbeitszeit überschreitet. Werden Arbeitsleistungen erbracht (dazu zählt auch das Vorbereiten und Auswerten von Besprechungen, das Anfertigen von Aktennotizen und Lenken eines KFZs), so gebührt an allen Tagen in der Zeit von 6 bis 20 Uhr ein Zuschlag von 50 % und im Zeitraum von 20 bis 6 Uhr ein Zuschlag von 100 % des Grundstundenlohns.

Kein Zuschlag gebührt hingegen für die Teilnahme an Seminaren, Kursen und ähnlichen Ausbildungsveranstaltungen sowie reine Reisezeiten ohne die Erbringung von Arbeitsleistungen an Werktagen (Montag bis Samstag). Für Reisezeiten ohne Arbeitsleistungserbringung an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen gebührt ein Zuschlag in der Höhe von 50 % des Grundstundenlohns.

  1. Auch bei der Erbringung von Überstunden, sind die Höchstgrenzen der Arbeitszeit zu beachten.
  2. So darf bei erhöhtem Arbeitsbedarf die durchschnittliche Wochenarbeitszeit grundsätzlich, innerhalb eines Durchrechnungszeitraums von 17 Wochen, 48 Stunden nicht überschreiten.
  3. Dabei ist zu beachten, dass die Tagesarbeitszeit nicht mehr als 12 Stunden betragen bzw.

die Wochenarbeitszeit um nicht mehr als 20 Stunden überschritten werden darf. Laut Gesetz sind die 11. und 12. Stunde mit einem gesetzlichen Überstundenzuschlag von 50 % zu vergüten. Sieht der Kollektivvertrag oder die Betriebsvereinbarung eine für den Arbeitnehmer günstigere Regelung vor (höherer Überstundenzuschlag), so gilt diese Regelung.

  1. Der Kollektivvertrag für Angestellte bei Architekten und Ingenieurkonsulenten, sieht für Nachtarbeit und Sonn- und Feiertagsarbeit einen Überstundenzuschlag von 100 % vor.
  2. Daher stehen Angestellten von Architekten und Ingenieurkonsulenten grundsätzlich 50 % Überstundenzuschlag zu; lediglich bei Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit erhöht sich der Überstundenzuschlag laut Kollektivvertrag auf 100 %.

Bei Überstunden, die 10 Stunden/Tag bzw.50 Stunden/Woche überschreiten, kann der Arbeitnehmer wählen, ob die Abgeltung in Geld oder Zeitausgleich erfolgen soll. Der Arbeitnehmer ist angehalten, möglichst frühzeitig seine Wahl bekanntzugeben und hat diese längstens bis zum Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode zu treffen.

  1. Ungleiche Verteilung der Normalarbeitszeit innerhalb der Woche Wenn die Art des Betriebes es erfordert, kann die Normalarbeitszeit an einzelnen Tagen regelmäßig gekürzt und die ausfallende Normalarbeitszeit auf die übrigen Tage der Woche verteilt werden.
  2. Damit dies zulässig ist, bedarf es einer Betriebsvereinbarung bzw.

in Betrieben ohne Betriebsrat der Zustimmung des Arbeitsinspektorats. Im Falle der ungleichen Verteilung der Normalarbeitszeit innerhalb der Woche ist darauf zu achten, dass die tägliche Normalarbeitszeit neun Stunden nicht überschreiten darf. Soll die gesamte Wochenarbeitszeit regelmäßig auf vier Tage verteilt werden, so ist es möglich mittels Betriebsvereinbarung bzw.

in Betrieben ohne Betriebsrat mittels schriftlicher Vereinbarung die tägliche Normalarbeitszeit auf bis zu zehn Stunden auszuweiten. Ausgenommen von der Vier-Tage-Woche sind Jugendliche. Gleitzeit – Freiraum für den Arbeitnehmer Die Gleitzeit ermöglicht es dem Arbeitnehmer innerhalb eines vereinbarten zeitlichen Rahmens Beginn und Ende seiner täglichen Normalarbeitszeit selbst zu bestimmen.

Um eine Gleitzeitvereinbarung abschließen zu können bedarf es einer Betriebsvereinbarung bzw. in Betrieben ohne Betriebsrat einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Arbeitnehmer. Diese Vereinbarung hat die Dauer der Gleitzeitperiode, den Gleitzeitrahmen, das Höchstausmaß allfälliger Übertragungsmöglichkeiten von Zeitguthaben und Zeitschulden in die nächste Gleitzeitperiode und die Dauer und Lage der fiktiven Normalarbeitszeit zu enthalten.

  • Im Falle der gleitenden Arbeitszeit ist die tägliche Normalarbeitszeit grundsätzlich auf zehn Stunden beschränkt. Doch besteht die Möglickeit, die Normalarbeitszeit auf bis zu 12 Stunden/Tag und 60 Stunden/Woche auszudehnen, wenn
  • 1) ein Zeitguthaben ganztätig verbraucht werden kann und 2) der Verbrauch während der wöchentlichen Ruhezeit (Wochenende) nicht ausgeschlossen ist.
  • Ein Formular für eine mögliche Gleitzeitvereinbarung findet sich im Anhang A des KollV.

Achtung: Trotz Gleitzeitvereinbarung gelten angeordnete Überstunden, die 8 Stunden/Tag bzw.40 Stunden/Woche überschreiten, jedenfalls als Überstunden. Einarbeiten von „Fenstertagen” Um den Arbeitnehmern eine längere zusammenhängende Freizeit zu ermöglichen, ist es möglich „Fenstertage” (das Gesetz spricht vom „Ausfallstag”) einzuarbeiten.

So kann die Normalarbeitszeit des Ausfallstages auf die Werktage von höchstens 13 zusammenhängenden, die Ausfallstage einschließenden Wochen verteilt werden. Doch darf die tägliche Normalarbeitszeit im Einrechnungszeitraum zehn Stunden nicht übersteigen. II. Durchrechenbare Arbeitszeiten, Sonderformen der Arbeitszeit und der arbeitsrechtliche Umgang mit vorübergehend auftretendem besonderem Arbeitsbedarf Durchrechnungszeitraum Zur flexibleren Arbeitszeitgestaltung kann der jeweilige Kollektivvertrag durchrechenbare Arbeitszeiten vorsehen.

Nach dem KollV kann ein Durchrechnungszeitraum von bis zu 52 Wochen vereinbart werden. Dabei kann die wöchentliche Normalarbeitszeit zwischen 32 und 48 Stunden variieren; allerdings darf der Wochendurchschnitt in dem Durchrechnungszeitraum 40 Stunden pro Woche nicht überschreiten.

Eine derartige Vereinbarung muss mit dem betroffenen Angestellten schriftlich vereinbart werden und bedarf in Betrieben mit Betriebsrat auch dessen schriftlicher Zustimmung. Die Vereinbarung hat nähere Bestimmungen über die Lage der Normalarbeitszeit und allfälligen Zeitausgleich zu enthalten.14 Tage vor Beginn des Durchrechnungszeitraums bzw.

spätestens zwei Wochen vor der jeweiligen Arbeitswoche ist eine entsprechende Grundvereinbarung festzulegen, aus der die Arbeitszeiten ersichtlich sind. Sind Normalarbeitszeit und Zeitausgleich nicht für den gesamten Durchrechnungszeitraum vereinbart, so darf das Zeitguthaben in der Regel 80 Stunden nicht überschreiten.

  1. Besteht am Ende des Durchrechnungszeitraums ein Zeitguthaben, so ist dieses grundsätzlich binnen einer Nachfrist von einem Monat auszugleichen.
  2. Sonderformen der Arbeitszeit Nicht zur Arbeitszeit zählt die Wegzeit, also die Zeit, die der Arbeitnehmer von der Wohnung zur Arbeitsstätte hin und zurück benötigt.

Ebenso wenig ist die Rufbereitschaft als Arbeitszeit anzusehen; anders als die Wegzeit ist diese allerdings zu entlohnen und zwar geringer als die Arbeit selbst; wurde nichts vereinbart, gebührt dem Arbeitnehmer ein ortsübliches Entgelt. Der Gesetzgeber begrenzt die Rufbereitschaft mit 10 Tagen pro Monat bzw.

  1. Für Wochenend- und Feiertagsrufbereitschaft mit zweimal pro Monat.
  2. Teilweise kann der Kollektivvertrag von den gesetzlichen Regelungen abweichen.
  3. Der KollV trifft keine Regelungen bezüglich Rufbereitschaft.
  4. Von Arbeitsbereitschaft spricht man, wenn der Arbeitnehmer keine unmittelbare Arbeit verrichtet, sich aber an einem bestimmten Ort zur jederzeitigen Arbeitsaufnahme bereithält (z.B.

bei Taxifahrern, Nachtdiensten von Spitalsärzten). Für diese Zeiträume kann ein geringeres Entgelt vereinbart werden. Die Kollektivverträge können Sonderregelungen vorsehen. So sieht der KollV vor, dass wenn in die Normalarbeitszeit regelmäßig und in erheblichem Umfang (mindestens ein Drittel) Arbeitsbereitschaft fällt, die wöchentliche Normalarbeitszeit bis auf 60 Stunden und die tägliche Normalarbeitszeit bis auf 12 Stunden ausgedehnt werden kann.

  1. Bei Großbaustellen oder auf Baustellen der Wildbach- und Lawinenverbauung kann Dekadenarbeit vereinbart werden.
  2. Das bedeutet 10 Tage Arbeit und vier Tage frei.
  3. Der Kollektivvertrag kann Abweichungen erlauben bzw.
  4. Genaueres regeln.
  5. Laut KollV ist Dekadenarbeit zulässig, wenn es der Arbeitsrhythmus des Baustellenbetriebs erfordert und die Leistungen von Ziviltechnikerbüros notwendigerweise vor Ort im selben Rhythmus zu erbringen sind.

Dazu bedarf es bei Betrieben mit Betriebsrat einer Betriebsvereinbarung bzw. eines Zusatzes zum Einzeldienstvertrag bei Betrieben ohne Betriebsrat. Regelfall der Dekadenarbeit sind auch laut KollV 10 aufeinanderfolgende Arbeitstage und vier arbeitsfreie Tage.

  1. Die wöchentliche Normalarbeitszeit von 40 Stunden darf innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von zwei Wochen nicht überschritten werden.
  2. Der Angestellte hat grundsätzlich Anspruch auf eine durchschnittliche wöchentliche Ruhezeit von mindestens 36 Stunden; hierfür ist ein Durchrechnungszeitraum von vier Wochen festgelegt.

Während der Dauer der Dekadenarbeit ist eine Überzahlung von mindestens 5 % des Mindestlohns nach KollV zu leisten. Schichtarbeit liegt vor, wenn mehrere Arbeitnehmer sich zeitlich nachfolgend an einem Arbeitsplatz ablösen. Mehrschichtige Arbeitsweise erfordert einen Schichtplan.

  1. Grundsätzlich darf bei diesem Arbeitszeitmodell die Normalarbeitszeit von neun Stunden pro Tag bzw.40 Stunden pro Woche nicht überschritten werden.
  2. Durch Kollektivvertrag kann der Schichtturnus pro Tag auf 10 Stunden ausgedehnt werden; die wöchentliche Höchstgrenze hat jedoch bei 40 Stunden zu bleiben.

Der KollV bestimmt, dass wenn Schichtarbeit geleistet wird, dem Angestellten für jede Stunde, die nach 20 und vor 6 Uhr erbracht wird, ein Zuschlag von 30 % pro Arbeitsstunde gebührt. Vorübergehend auftretender besonderer Arbeitsbedarf – Ausnahme von der Wochenend- und Feiertagsruhe Laut Arbeitsruhegesetz haben Arbeitnehmer eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden, in die ein Sonntag fällt, einzuhalten.

  • Dieser liegt vor, wenn ein unverhältnismäßiger wirtschaftlicher Nachteil verhindert werden soll. Beispiele sind der Verlust eines wichtigen Auftrags; die Vernichtung von Pflanzen eines Gartencenters und somit ein wesentlicher Umsatzverlust; die Zahlung einer Pönale; der Entgang von Folgeaufträgen.
  • Es ist keine andere zumutbare Maßnahme möglich. Zumutbar ist es z.B. zusätzliche Arbeitskräfte anzustellen, wenn diese auf dem Arbeitsmarkt vorhanden sind und keine längere Einschulung erforderlich ist.
  • Es darf sich um keinen Dauerzustand handeln.
See also:  Was Macht Man Als Bankkauffrau?

Bei vorübergehend auftretendem besonderem Arbeitsbedarf können durch Betriebsvereinbarung Ausnahmen von der Wochenend- und Feiertagsruhe an vier Wochenenden oder Feiertagen pro Arbeitnehmer und Jahr zugelassen werden. Diese Regelung kann für maximal vier Wochenenden oder Feiertage an Anspruch genommen werden.

  1. III. Ausnahmen aus dem Geltungsbereich des Arbeitszeitgesetzes und Arbeitsruhegesetzes
  2. Neben leitenden Angestellten sind auch nahe Angehörige vom Anwendungsbereich des Arbeitszeitgesetzen und des Arbeitsruhegesetzes ausgeschlossen, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
  3. Es muss sich um jemanden aus folgenden Personengruppen handeln:
  • Eltern,
  • volljährige Kinder,
  • der im gemeinsamen Haushalt lebende Ehegatte bzw. eingetragene Partner/ Lebensgefährte, wenn dieser mit dem Arbeitgeber seit mindestens drei Jahren im gemeinsamen Haushalt lebt.

Die Ausnahme gilt zudem nur, wenn

  • die gesamte Arbeitszeit aufgrund der besonderen Tätigkeit nicht gemessen oder im Voraus festgesetzt werden kann oder
  • wegen der besonderen Merkmale der Tätigkeit, die Lage und Dauer der Arbeitszeit vom nahen Angehörigen selbst festgelegt wird.

IV. Bildungskarenz, Bildungsteilzeit sowie Sabbatical und Altersteilzeit Bildungskarenz Ist ein Arbeitnehmer seit mindestens sechs Monaten im Betrieb beschäftigt, kann er grundsätzlich Bildungskarenz in Anspruch nehmen. Das bedeutet, dass es dem Arbeitnehmer (freien Dienstnehmer) ermöglicht wird, sich von der Arbeit für eine Dauer von mindestens zwei bis maximal 12 Monaten freistellen zu lassen, um an Bildungsmaßnahmen teilnehmen zu können (die Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sind dem AMS gegenüber nachzuweisen); da derweilen das Arbeitsverhältnis aufrecht bleibt, bedarf es der Zustimmung des Arbeitgebers (schriftliche Vereinbarung).

Auch die Konsumierung in Teilen (innerhalb von vier Jahren) ist möglich, wobei jeder Teil mindestens zwei Monate betragen muss. Ein neuerlicher Anspruch auf Bildungskarenz entsteht nach vier Jahren nach Antritt der letzten Bildungskarenz. Bei der Vereinbarung ist auf die Interessen des Arbeitnehmers und die Erfordernisse des Betriebs Rücksicht zu nehmen; in Betrieben mit Betriebsrat ist auf Verlangen des Arbeitnehmers der für ihn zustände Betriebsrat beizuziehen.

Die Vereinbarung einer Bildungskarenz ist auch unmittelbar im Anschluss an eine Eltern-Karenz (vgl. Mutterschutzgesetz, Väterkarenzgesetz) möglich. Dabei ist zu beachten, dass bei unmittelbarem Anschluss an die Eltern-Karenz und wenn das Kinderbetreuungsgeld bis zum letzten Tag vor der Bildungskarenz bezogen wurde, sich das erforderlich Ausmaß der Weiterbildungsmaßnahmen von mindestens 20 auf 16 Wochenstunden reduziert.

  • Dem Arbeitgeber entstehen für diesen Zeitraum keine zusätzlichen Kosten, da der Arbeitnehmer ein Weiterbildungsgeld in der Höhe des fiktiven Arbeitslosengeldes vom AMS erhält.
  • Zudem besteht während der Bildungskarenz kein Anspruch auf Urlaub und Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
  • Ebenso bleibt die Zeit der Bildungskarenz für Ansprüche, die sich nach der Dauer des Dienstverhältnisses richten außer Betracht (vgl.

Urlaubsanspruch nach Vollendung des 25. Dienstjahres, längere Kündigungsfristen, Abfertigung). Der Arbeitnehmer ist während des Bezugs des Weiterbildungsgelds kranken-, unfall- und pensionsversichert. Erkrankungen des Arbeitnehmers während der Bildungskarenz bewirken weder eine Unterbrechung noch eine Beendigung der Bildungskarenz.

Genauso wenig genießt der Arbeitnehmer während der Bildungskarenz einen besonderen Kündigungsschutz; allerdings sind Kündigungen, die wegen einer beabsichtigten oder tatsächlichen Bildungskarenz ausgesprochen wurden verpönte Motivkündigungen und können binnen einer Woche beim Arbeits- und Sozialgericht angefochten werden.

Bei Arbeitgeberkündigung endet die Bildungskarenz nach der vereinbarten Dauer der Bildungskarenz; kündigt hingegen der Arbeitnehmer oder wird das Arbeitsverhältnis einvernehmlich aufgelöst, so endet mit Beendigung des Dienstverhältnisses auch die Bildungskarenz.

Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses während der Bildungskarenz ist für die Abfertigung alt und den Urlaubsanspruch das für den letzten Monat vor Antritt der Bildungskarenz gebührende Entgelt zugrunde zu legen. Nach Ende der Bildungskarenz hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Wiederbeschäftigung an seinem früheren Arbeitsplatz.

Neben der klassischen Bildungskarenz gibt es noch Modelle bei denen der Arbeitgeber beispielsweise die Weiterbildung finanziert und einen Teil dieser Kosten vom Land refundier erhält; zudem gibt es Förderungen für die Bildung von über 50-jährigen Arbeitnehmern.

  1. Bezüglich dieser Varianten hält die jeweilige Regionalstelle des AMS weiterführende Informationen bereit.
  2. Bildungsteilzeit Der Vorteil bei der Bildungsteilzeit besteht darin, dass man während der Aus- und Weiterbildung (Nachweis gegenüber dem AMS) auch beruflich tätig ist: Das Einverständnis des Arbeitgebers (schriftliche Vereinbarung) und die Anwartschaft auf Arbeitslosengeld sowie die Mindestdauer des Arbeitsverhältnisses von grundsätzlich sechs Monaten vorausgesetzt, hat der Arbeitnehmer im Allgemeinen Anspruch auf Bildungsteilzeitgeld, wenn er den Antrag zumindest vier Wochen vor Antritt der Bildungsteilzeit beim AMS stellt.

Zudem darf in einem Unternehmen immer nur eine bestimmte Anzahl von Arbeitskräften Bildungsteilzeitgeld erhalten. Dies sind bei Unternehmen bis zu 50 Personen maximal 4 Arbeitskräfte, bei Unternehmen mit mehr als 50 Personen 8 % der Belegschaft. Ausnahmen sind jedoch mit Zustimmung des Regionalbeirats des AMS möglich.

  • Die Arbeitszeit muss im Ausmaß von 25 % bis 50 % der bisherigen Normalarbeitszeit reduziert werden und darf 10 Stunden pro Woche nicht unterschreiten.
  • Für die entfallenden Arbeitsstunden gebührt ein Bildungsteilzeitgeld, das vom AMS ausbezahlt wird.
  • Die Bildungsteilzeit hat mindestens vier Monate zu betragen und darf höchstens 24 Monate binnen vier Jahren dauern.

Wiederum ist der Verbrauch in Teilen zulässig, wobei einzelne Teile mindestens vier Monate betragen müssen. Eine weitere Bildungsteilzeit kann frühestens nach Ablauf von vier Jahren ab dem Antritt der letzten Bildungszeit vereinbart werden. Der Arbeitnehmer ist während der Bildungsteilzeit kranken-, unfall- und pensionsversichert; für die Berechnung der Beiträge wird das tatsächliche beitragspflichtige Entgelt sowie die gebührenden Sonderzahlungen herangezogen.

Die Sonderzahlungen stehen dem Arbeitnehmer im Ausmaß der Teilzeitbeschäftigung zu; gleiches gilt für den Urlaub. Nachteil für den Arbeitgeber: Bei Arbeitnehmern nach Abfertigung neu sind vom Arbeitgeber die Abfertigungsbeträge auf Basis des ursprünglichen Beschäftigungsausmaßes weiter zu entrichten.

Wie bei der Bildungskarenz ist der Arbeitnehmer während der Bildungsteilzeit nicht vor Kündigungen geschützt; allerdings ist es unzulässig, den Arbeitnehmer wegen Inanspruchnahme der Bildungsteilzeit zu kündigen. Wechsel bzw. Kombination zwischen Bildungskarenz und Bildungsteilzeit Unter gewissen Voraussetzungen ist ein einmaliger Wechsel von Bildungsteilzeit auf Bildungskarenz bzw.

  • Von Bildungskarenz auf Bildungsteilzeit möglich.
  • Wechselt ein Arbeitnehmer von Bildungsteilzeit auf Bildungskarenz, so darf er maximal die Hälfte der vereinbarten, noch offenen Bildungsteilzeit in Bildungskarenz umwandeln.
  • Zudem muss die Bildungskarenz mindestens zwei Monate dauern.
  • Beispiel: Möchte ein Arbeitnehmer sechs Monate vor Ablauf der Bildungsteilzeit auf Bildungskarenz wechseln, so kann Bildungskarenz für maximal drei Monate vereinbart werden.

Wechselt ein Arbeitnehmer hingegen von Bildungskarenz auf Bildungsteilzeit, so darf er maximal das doppelte Ausmaß der vereinbarten, noch offenen Bildungskarenz als Bildungsteilzeit in Anspruch nehmen. Zu beachten ist, dass das Mindestausmaß der Bildungsteilzeit vier Monate betragen muss.

Sabbatical Gesetzlich vorgesehen ist das Sabbatical (berufliche Auszeit, Freijahr) nur für die Berufsgruppen der öffentlich Bediensteten, doch sehen manche Kollektivverträge Regelungen für Personen außerhalb dieser Berufsgruppen vor. Darüber hinaus kann eine befristete berufliche Auszeit grundsätzlich auch ohne gesetzliche oder kollektivvertragliche Regelung vereinbart werden.

Allen gemein ist, dass diese berufliche Auszeit nicht an eine Weiterbildung gekoppelt ist und das Arbeitsverhältnis während des Sabbaticals bestehen bleibt. Der KollV sieht für diese zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schriftlich geschlossene Vereinbarung zwei Varianten vor: Bei der Variante I wird in einem Ansparzeitraum ein Zeitguthaben aufgebaut, welches dann über mindestens 12 Wochen durchgehend verbraucht wird.

  • Der Zeitraum für das Ansparen und Verbrauchen beträgt maximal drei Jahre.
  • Zum Aufbau des Sabbaticals darf die wöchentliche Normalarbeitszeit in einzelnen Wochen auf bis zu 48 Wochenstunden ausgedehnt werden; die tägliche Normalarbeitszeit darf allerdings nicht mehr als zehn Stunden betragen.
  • Die Variante II ermöglicht eine bezahlte Berufspause von mindestens drei Monaten und ist je nach gewählter Untervariante mit einer Entgeltreduktion von 75 %, 88 % oder 92 % verbunden; der Zeitraum für das Ansparen und Verbrauchen beträgt je nach Untervariante 12, 24 oder 36 Monate.

Für beide Variante gilt: Da das Arbeitsverhältnis während des Sabbaticals bestehen bleibt, bleiben auch der Entgeltanspruch und die Sozialversicherung unverändert bestehen. Nach der Rückkehr aus dem Sabbatical hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Wiederbeschäftigung im selben Stundenausmaß wie vor Beginn des Sabbaticals.

Allerdings gibt es keinen Kündigungsschutz. Sollte das Arbeitsverhältnis vor Inanspruchnahme bzw. Rückkehr aus der Berufspause beendet werden, sind die einbehaltenen Gehaltsanteile nach zu verrechnen. Altersteilzeit Die Altersteilzeit ermöglicht es dem Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis seit mindestens drei Monaten andauert, für eine gewisse Zeit vor dem Pensionsantritt seine Arbeitszeit zu reduzieren.

Das frühestmögliche Antrittsalter ist jeweils fünf Jahre vor dem Erreichen des geregelten Regelpensionsalters; daher beträgt es für Männer 60 Jahre, für Frauen kommt es durch die Regelpensionsaltersanhebung auf das Geburtsdatum an. Die Inanspruchnahme der Teilzeit ist maximal für fünf Jahre möglich.

  • Teilzeitbeschäftigte können die Altersteilzeit nur nutzen, wenn deren vereinbarte Arbeitszeit mindestens 60 % der gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Normalarbeitszeit beträgt.
  • Zudem wird vorausgesetzt, dass der Arbeitnehmer zu Beginn der Vereinbarung mindestens 15 Jahre arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigt war.

Voraussetzung ist unter anderem eine einvernehmliche schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, in der die gesetzliche bzw. kollektivvertragliche Normalarbeitszeit auf 40 bis 60 % verkürzt wird; ebenso hat die Vereinbarung die Höhe des Arbeitsentgelts (Teilzeitentgelt) und des Lohnausgleichs (mindestens 50 % des Differenzbetrages zwischen durchschnittlichem Entgelt der letzten 12 Monate vor der Altersteilzeit und herabgesetztem Entgelt durch Altersteilzeit; Decklegung mit der Höchstbemessungsgrundlage nach ASVG) sowie die Verpflichtung des Arbeitgebers zur fortlaufenden Entrichtung der SV-Beiträge (Beitragsgrundlage vor Beginn der Altersteilzeit).

Die Abfertigung ist auf Basis der Arbeitszeit vor Beginn der Altersteilzeit zu berechnen. Da die Sozialversicherungsbeiträge vom Arbeitgeber auf Grundlage vor der Arbeitszeitreduktion beglichen werden, wirkt sich die Altersteilzeit nicht negativ auf die Höhe der Pension aus. Ein Teil des Mehraufwands des Arbeitgebers wird diesem als Altersteilzeitgeld über seinen Antrag vom AMS refundiert.

So werden dem Arbeitgeber z.B. teilweise die Beiträge zur Kranken-, Pensions-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung (Berechnung auf Basis der Normalarbeitszeit vor der Herabsetzung) ersetzt. Wird die Altersteilzeit kontinuierlich in Anspruch genommen, so bedeutet dies, dass Arbeitszeitschwankungen (von maximal 20 % der Normalarbeitszeit) sich während eines Durchrechnungszeitraumes von längstens einem Jahr insgesamt ausgleichen.

Neben der kontinuierlichen Arbeitszeitreduktion besteht die Möglichkeit einer Blockzeitvereinbarung, Darunter ist zu verstehen, dass der Arbeitnehmer in einer Arbeitsphase voll weiter arbeitet, dafür während einer Freizeitphase keinerlei Arbeit zu verrichten hat. Die Freizeitphase darf dabei maximal zweieinhalb Jahre betragen.

Spätestens zu Beginn der Freizeitphase muss eine arbeitslose Ersatzarbeitskraft oder ein Lehrling eingestellt sein. Bei geblockter Altersteilzeit geht der Oberste Gerichtshof davon aus, dass in der Arbeitsphase Zeitguthaben und Urlaubsguthaben für die Freizeitphase angespart werden.

See also:  Was Macht Ein Sozialpädagoge?

Beispiel: Die wöchentliche Normalarbeitszeit wird auf 50 % (= 20 Stunden; bei einer Fünftagewoche vier Stunden pro Tag) herabgesetzt. Der Arbeitnehmer arbeitet in der Arbeitsphase 40 Stunden (= bei einer Fünftagewoche acht Stunden pro Tag), um in der nachfolgenden Freizeitphase nicht zu arbeiten und somit in Summe auf 50 % der Normalarbeitszeit zu kommen.

Laut Oberstem Gerichtshof bietet sich folgende Vorgangsweise an: Ein Urlaubstag entspricht rechnerisch vier Stunden. Da der Arbeitnehmer in der Arbeitsphase aber acht Stunden pro Tag arbeitet, fehlt er auch acht Stunden und benötigt somit acht Stunden Urlaub, wenn er sich während der Arbeitsphase einen Tag Urlaub nimmt.

  • Eine Kündigung während der Altersteilzeit ist grundsätzlich möglich.
  • Wird das Arbeitsverhältnis bei Wahl der Blickzeitvereinbarung während der Freizeitphase beendet, so ist das noch nicht verbrauchte Zeitguthaben finanziell abzugelten.
  • Von der geförderten Altersteilzeit sind grundsätzlich folgende Gruppen ausgeschlossen:
  • Arbeitnehmer, die (mit Ausnahme von der Witwenpension) eine eigene Leistung aus der Pensionsversicherung beziehen;
  • Arbeitnehmer, die Sonderruhegeld nach dem Nachtschwerarbeitsgesetz beziehen;
  • Arbeitnehmer, die einen Ruhegenuss aus einem Dienstverhältnis zu einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft beziehen;
  • Arbeitnehmer, die das gesetzliche Pensionsalter vollendet und Anspruch auf Regelpension haben (vor allem bei der Variante Blockzeitvereinbarung von Bedeutung).

Weitere Informationen zur Altersteilzeit hält die jeweilige Regionalstelle des AMS bereit. Stand: 23.03.2022 : Arbeitszeit – Überblick

Ist Architektur Mathe?

Da musst du fit in Mathe und Geometrie sein, Architektur kommt ohne Berechnungen nicht aus. Flächen, Rauminhalte, Lastannnahmen, Baustoffmengen, Statik- und Wärmeberechnungen, Kostenrechnungen, Winkelberechnungen usw. gehört alles dazu.

Welche Uni ist die beste für Architektur in Deutschland?

Übrigens: Kennen Sie schon die Vorteile der Druckfunktion? Hier klicken und ausprobieren ©Astrid Eckert / TUM Weltweit unter den Besten: die Architekturfakultät der TU München.”> ©Astrid Eckert / TUM Weltweit unter den Besten: die Architekturfakultät der TU München. HOCHSCHULRANKING 24.06.2022 Die TU Berlin und die TU München kommen im QS World University Ranking für Architektur und bebaute Umwelt in die Top-25. In der Bestenliste finden sich noch weitere deutsche Unis. In einem weltweiten Universitätsvergleich schafft es die Technische Universität Berlin im Bereich Architektur und bebaute Umwelt auf Platz 20. Direkt dahinter auf Rang 21 platziert sich die Technische Universität München. Im Vergleich zum Vorjahresranking haben sich damit beide Institutionen um zwei Positionen verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt das angesehene “QS World University Ranking” des britischen Hochschuldienstleisters QS Quacquarelli Symonds. Mit 1585 eingeschriebenen Studierenden im Winter 2019/20 war die Architekturfakultät der TU Berlin beim Nachwuchs in Deutschland auch am beliebtesten. Auf den weiteren Plätzen folgten die RWTH Aachen (1494 Studierende) und die TU München (1388 Studierende), wie eine exklusive Auswertung des Statistischen Bundesamts für competitionline aus dem vergangenen Jahr zeigt. ©IMAGO / Panthermedia Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge bietet laut dem QS World University Ranking die beste Architektur-Lehre weltweit.”> ©IMAGO / Panthermedia Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge bietet laut dem QS World University Ranking die beste Architektur-Lehre weltweit. Die beste Universität für Architektur und bebaute Umwelt ist laut dem QS World University Ranking das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge.

Sind Architekten reich?

Architekt: Branchen & Bereiche – Innerhalb der Architektur existieren keine unterschiedlichen Branchen. Es ist aber möglich, sich als Architekt zu spezialisieren und zwar auf folgende Bereiche:

Bereich Erklärung
Hochbau Der Begriff umfasst alle Gebäude, die “in die Höhe” gebaut werden und mindestens ein Stockwerk umfassen.
Tiefbau Unter diesem Begriff werden alle Bauwerke verstanden, die auf der ebenerdig (wie Straßen oder Parkplätze) oder unter der Erdoberfläche gebaut werden.
Altbauinstandsetzung Hier geht es darum, alte Gebäude wieder instand zu setzen oder sie sogar wieder aufzubauen, falls sie zerstört wurden oder sich nicht mehr instand setzen lassen.
Landschaftsarchitektur Diese Art Architekt plant Städte, Parks, Landschaften, Spielplätze und ähnliches.
Innenarchitektur In diesem Bereich widmest du dich der Inneneinrichtung von Gebäuden.

In der Architektur kannst du arm wie eine Kirchenmaus sein (z.B. als erfolgloser Freiberufler) oder so reich, dass du dein Geld niemals alleine ausgeben kannst (als international gefragter Star-Architekt). Die meisten Architekten liegen jedoch irgendwo zwischen diesen Extremen.

Es kommt auf verschiedene Aspekte an, wie viel Geld du als Architekt verdienst. Einsteiger erhalten in der Regel zwischen 34.000 und 53.000 Euro Jahresgehalt. Besonders relevant ist in dieser Hinsicht die Größe deines Büros, sofern du überhaupt fest angestellt bist. Steigst du gleich in das Büro eines international bekannten Stararchitekten ein, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit um einiges besser bezahlt als in einem kleinen regionalen Büro.

Doch solche Jobs sind natürlich rar. Um an eine solche Stelle zu kommen, brauchst du ein sehr gutes Selbstvermarktungsgeschick, beste Noten und möglicherweise auch eine große Portion „Vitamin B”. Dein Gehalt als Architekt ist auch stark von deiner Berufserfahrung abhängig.

Ist Architektur schwierig?

HÄUFIGE FRAGEN – Was brauche ich, um Architektur zu studieren? Um Architektur zu studieren, braucht man eine Hochschulzugangsberechtigung. Das Studium erfordert viel Disziplin und einen langen Atem, denn der Weg zum zugelassenen Architekten ist relativ weit.

  1. Für ein erfolgreiches Studium sind neben einem naturwissenschaftlichen und technischen Interesse auch abstraktes Denken, Kreativität und künstlerische Begabung wichtig.
  2. Wie schwer ist es, Architektur zu studieren? Ein Architekturstudium ist anspruchsvoll.
  3. Man muss eine bestimmte Mindestanzahl an Semestern absolvieren und lernt dabei viele theoretische Inhalte, die dann handwerklich in der Praxis angewendet werden.

Zu den Inhalten des Studiums zählen neben Wissenschaften wie Physik und Mathematik auch Ingenieurfächer und Kunst. Kann ich Architektur ohne Abitur studieren? Ja, das ist möglich, allerdings nur an staatlichen Fachhochschulen. Dort ist das Studium auch mit Fachabitur möglich.

Ist Architekt ein schöner Beruf?

Ein Architekt verdient in Deutschland durchschnittlich 3.710 € pro Monat. Je nach Berufserfahrung, Unternehmensgröße und Region sind bis zu 85.000 € im Jahr für Architekten realistisch. Als Einsteiger kannst du im Schnitt mit einem Jahresgehalt von 38.000 € rechnen.

Wie werde ich Architekt in Deutschland?

Architekt / Architektin – Ausbildung Heute triffst du dich mit deinem Bauherren. In der letzten Zeit hast du deine Entwürfe und Pläne für das neue Gebäude bereits ausgearbeitet. Außerdem hast du die Kosten geschätzt und Lösungen für verschiedene Probleme gefunden. Die Präsentation deiner Planung findet in 2 Stunden statt.

Jetzt muss dein Bauherr nur noch zustimmen und schon kann die nächste Bauphase beginnen. Berufsbild Architekt / Architektin Als Architekt bzw. als Architektin entwirfst du Bauwerke vorwiegend im Hochbau. Jedoch ist das Anfertigen des Entwurfs nur ein Aufgabenbereich – zudem kann es vorkommen, dass du den Bau deiner Skizzen sowohl planen als auch auf der Baustelle anwesend sein musst, um den ganzen Prozess zu überwachen.

Was genau macht ein Architekt?

Als Architekt bzw. Architektin gestaltest du den Lebensraum und die räumliche Umwelt von Menschen. Beispielsweise errichtest du neue Einfamilienhäuser, gewerbliche Bauwerke oder erweiterst alte Gebäude nach modernen Gesichtspunkten. Hierbei ist nicht nur Kreativität und Sinn für Ästhetik, sondern auch analytisches und konstruktives Denken gefragt.

  • Schließlich musst du Lösungen in Hinblick auf Form und Funktion liefern.
  • Als Architekt musst du auch wirtschaftlich denken können.
  • Es gehört zu deinen Tätigkeiten, die Kosten für verschiedenen Bauvorhaben im Blick zu haben.
  • Darüber hinaus musst du rechtliche und bautechnische Vorgaben beachten.
  • Als Architekt entwirfst du Baupläne und präsentierst diese später dem Bauherren.

Durchsetzungsvermögen ist in diesem Beruf gefragt, da du auch die beteiligten Firmen dazu anhalten musst, sich an organisatorische, finanzielle und terminliche Vorgaben zu halten. Deine Entwürfe und Skizzen führst du meist im Büro am Computer durch. Dazu benutzt du als Architekt verschiedene Programme, beispielsweise Geoinformationssysteme, Architektur- und Bauplanungssoftware und CAD-Programme.

Architekten können jedoch auch noch mehr Aufgaben übernehmen. Auch gibt es verschiedene Arten von Architekten – vom bis hin zum Landschaftsarchitekten kann man den Beruf in viele Bereiche gliedern. Als Architekt bzw. Architektin entwirfst du neue Gebäude oder modernisiert alte Gebäude. Deine Tätigkeit beginnt jedoch viel früher.

Wie dein Tag aussieht, hängt also davon ab, in welcher Phase deiner Arbeit du dich befindest. Bevor du mit dem Entwurf für neue oder alte Gebäude beginnst, musst du Aufträge an Land ziehen. Erreichen kannst du dies beispielsweise durch die Teilnahme an Ausschreibungen und Architektenwettbewerben.

Hast du einen Auftrag bekommen, beginnst du als Architektin mit der Planung. Hierfür musst du zuerst die Planungsgrundlagen ermitteln. Dabei geht es darum, die Vorstellungen des Bauherren, die Rahmenbedingungen und die städtebauliche Situation sowie wirtschaftliche und baurechtliche Festlegungen und Einschränkungen zu berücksichtigen.

Zudem musst du bei deiner Arbeit auch Fragen des Denkmalschutzes und Anforderungen an den Gesundheits- und Brandschutz bedenken. Hierbei musst du ökologische Aspekte und Kosten berücksichtigen. Wurden diese Fragen geklärt, ist es deine Aufgabe als Architekt, Lösungsmöglichkeiten zu finden.

  • Du beginnst also mit dem Gebäudeentwurf.
  • Du fertigst Skizzen, Pläne und Kostenschätzungen an.
  • Danach führst du diese Planung zeichnerisch aus, bis du den vollständigen Entwurf vor dir liegen hast.
  • Danach ist es auch deine Aufgabe, die Leistung anderer miteinzubeziehen.
  • Du setzt dich mit Fachleuten für die Lichtplanung, die Denkmalpflege oder die Statik auseinander.

Danach geht es an die Genehmigungsplanung: Du erarbeitest Vorlagen für die Baugenehmigungen oder Zustimmungen. Außerdem führst du Verhandlungen mit Behörden oder reichst verschiedene Unterlagen ein. Später wirst du auch in der Ausführungsplanung und Bauüberwachung eingesetzt. Architekt besucht Baustelle Architektin überprüft Bauplan Architekt zeichnet Brandschutztüren ein Zeichnen mit CAD-Programm Architekt bespricht mit Bauherren den Grundriss Architekt besucht Baustelle Architektin überprüft Bauplan Architekt zeichnet Brandschutztüren ein Zeichnen mit CAD-Programm Architekt bespricht mit Bauherren den Grundriss Das Arbeitsumfeld eines Architekten bzw. einer Architektin kann sehr unterschiedlich sein. Überwiegend arbeitet er in einem Büro, sei es in seinem eigenen oder als Teil einer Firma.

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Möglich sind hier Architekturbüros, Ingenieurbüros oder Konstruktionsbüros. Nichtsdestotrotz kann es natürlich auch vorkommen, dass eine Architektin auf der Baustelle anwesend ist, um die Verwirklichung ihres Entwurfes zu begutachten. Beschäftigung kannst du außerdem in Unternehmen der Bauindustrie, bei Bauträger- und Wohnungsbaugesellschaften, in Immobilienfirmen oder im öffentlichen Dienst beispielsweise in Bauämtern finden.

Ausbildung zum Architekten / zur Architektin Wichtig für dich zu wissen ist, dass es keine klassische Ausbildung zum Architekten gibt. Der Weg in den Beruf Architekt führt über ein, Um sich „Architekt” nennen zu dürfen, musst du mindestens 8 Semester Studienzeit nachweisen können, damit du in die Architektenkammer eingetragen werden kannst.

  1. Dies nennt man „kammerfähig”.
  2. Um auf 8 Semester Regelstudienzeit zu kommen, solltest du dir daher eine Hochschule suchen, die das anbietet oder du machst nach dem Bachelor Abschluss noch deinen Master.
  3. Im regulären Architekturstudium hast du Praktika und Praxisphasen, in denen du die Praxis des Berufs erlernst.

Entscheidest du dich für ein Duales Studium, hast du ein Partnerunternehmen, in dem du studienbegleitend arbeitest und so die Praxis des Berufs erlernst. Wenn ein Studium nichts für dich ist, kannst du dich auch für eine Ausbildung in der gleichen Branche entscheiden.

Architektur und Gebäudeplanung Architektur und Konstruktion Entwerfen Gebäudelehre Gebäudetechnologie Gestalten und Darstellen Grundlagen der Stadt- und Landschaftsplanung Grundlagen der Tragwerklehre und Baustoffkunde Konstruktion

Die Praxis des Berufs erlernst du in Praktika, Praxismodulen und Praxissemestern. Um zum Dualen Studium oder zum Hochschulstudium Architektur zugelassen zu werden, musst du das Abitur oder Fachabitur mitbringen. Aber auch mit einem Techniker in einem relevanten Ausbildungsberuf wie Bauzeichner kannst du zum Dualen Architekturstudium zugelassen werden.

  1. Oft gehört zur Studienbewerbung auch eine Projektmappe oder ein Eignungstest, den du an der Hochschule absolvieren musst.
  2. Dazu können eine Zeichenübung und ein Auswahlgespräch kommen.
  3. Neben den schulischen Voraussetzungen gibt es aber auch fachliche Kompetenzen und Stärken, die du mitbringen solltest.

Eine Grundvoraussetzung, die jeder Architekt bzw. jede Architektin besitzen sollte, ist eine präzise und genaue Arbeitsweise. Schließlich wirst du Gebäude entwerfen, in denen Menschen einmal wohnen oder arbeiten werden. Des Weiteren solltest du für das Zeichnen deiner Skizzen ein gutes Vorstellungsvermögen besitzen sowie kreativ ein wenig auf Zack sein.

Auch Organisationstalent ist definitiv ein Plus in diesem Business, ebenso wie ein gewisses Zeitgefühl – du solltest gut unter Druck arbeiten können, da du vor Abgabefristen oder sogenannten Deadlines auch in diesem Beruf nicht verschont wirst. Kommunikationsfähigkeit sowie räumliches Denken kann dir ebenfalls dabei helfen, dich als Architekt bzw.

Architekt zu etablieren.

Kunst Physik Mathe/Informatik

Räumliches Vorstellungsvermögen Technisches Verständnis Sinn für Ästhetik

Umfeld: Büroräume, Besprechungszimmer, Baustellen Arbeit bei Lärm und Staub Dienstreisen nicht selten

Für dein Architektur-Studium sind vertiefte Kenntnisse in der Baugeschichte von Vorteil. Um deine Skizzen und Pläne zu gestalten, ist außerdem künstlerisches Geschick gefragt. Für die Statik und mechanische Belastung von Bauteilen brauchst du physikalisches Wissen.

Deswegen sind gute Noten in Physik von Vorteil. Gute Noten in Mathe helfen dir auch im Studium. Kenntnisse in Geometrie helfen dir bei deinem räumlichen Vorstellungsvermögen. Dieses ist erforderlich für die Arbeit im Bereich Architektur. Mathematikkenntnisse benötigst du außerdem bei bauphysikalischen Berechnungen und bei der Berechnung von Baukosten.

Im Rahmen des Hochschulstudiums Architektur bekommst du keine, Ein Duales Studium in Richtung Architektur wird nur selten angeboten, ist in Deutschland jedoch durchaus möglich. Im Rahmen eines Dualen Studiums kannst du bereits während der praktischen und theoretischen Ausbildung dein eigenes Geld verdienen.

  1. So erhältst du von deinem Betrieb eine monatliche Vergütung, die je nach Arbeitgeber individuell ausfallen kann.
  2. Du möchtest mehr über das Architekt Gehalt wissen? Hier geht es zur,
  3. Nach Abschluss meines technischen Abiturs wusste ich, es sollte beruflich weiterhin in Richtung Technik gehen.
  4. Ich habe direkt im Anschluss an mein Abitur angefangen, die Ausbildung zur Bauzeichnerin zu machen, da ich auch sehr interessiert an der Architektur bin.

Direkt am Anfang meiner Ausbildung war mir bewusst, dass ich die richtige Entscheidung getroff. Seit meinem Praktikum als Bauzeichnerin bei der DFH im Jahr 2017 hatte ich einen super Eindruck vom Unternehmen und dem Bauzeichner-Beruf. Ich wusste nach dem Praktikum, dass ich eine Ausbildung als Bauzeichnerin machen möchte.

  1. Nach den ersten vier Monaten als Azubi bei der DFH kann ich sagen, dass meine Entscheidung die Richtige war.
  2. Es ist eine sehr,
  3. Für mich war die Entscheidung für eine Ausbildung bei der DFH ein großer Schritt.
  4. Nachdem ich ursprünglich Maschinenbau studiert habe, kam ich zu dem Entschluss, doch etwas ganz anderes zu machen.

Trotz der größeren Entfernung der DFH zu meiner Heimat stand spätestens nach dem Bewerbungsgespräch für mich fest, d. AZUBIYO: Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen (z.B. Familie, Freunde, Berufsinfotag, Presse, Internet) und warum gerade bei WACKER? Pia: Ich habe den Berufsinfotag im BBiW besucht und wurde durch meine Eltern darauf hingewiesen, dass es diesen Ausbildungsberuf bei WACKER gibt.

du einen Sinn für Ästhetik hast du gerne planst und organisierst du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzt

Ein anderer Beruf eignet sich besser für dich, wenn

du ungern Berechnungen durchführst du zeichnerisch nicht besonders begabt bist du handwerklich ungeschickt bist

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → ! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓ Weiterbildung & Zukunftsaussichten Bei unterscheiden wir zwischen 3 verschiedenen Wegen:

Anpassungsfortbildung, Aufstiegsfortbildung & Studium.

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um beispielsweise neue Entwicklungen in Bereichen wie, Bauprojektmanagement, Bauphysik oder CAD kennenzulernen. Hast du dein Studium abgeschlossen, kannst du mit einer Aufstiegsfortbildung weiter beruflich aufsteigen und Karriere machen.

Der Weg geht hier über ein weiterführendes Studium. Übrigens hast du nach Abschluss deines Architekturstudiums noch die Möglichkeit deinen Master im Studiengang Architektur zu absolvieren. Bei diesem solltest du beachten, dass du dich auf eine Fachrichtung spezialisieren solltest z.B. Denkmalpflege, damit du dein Wissen vertiefen kannst.

Am Ende deines Studiums erwirbst du den Titel Master of Arts, Master of Science oder Master of Engineering. Ein wichtiges Thema für Architekten ist die nachhaltige Stadtentwicklung. Hierbei geht es um neue nachhaltige Konzepte, die sich bezahlbarem Wohnraum, Zuwanderung, sozialer Integration, Digitalisierung, klimaverträglicher Mobilität und Energieversorgung widmen.

  • Projekte wie „Zukunftsstadt 2030″ und „Zukunftsstadt goes Europe” sollen dazu anregen, innovative Ansätze der nachhaltigen Stadtentwicklung umzusetzen und zu gestalten.
  • Weiterhin sollen digitale Technologien wie KI und Big Data dabei helfen, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft ermöglichen.

Alternativen zur Architekten-Ausbildung Solltest du mehr an den praktischen Tätigkeiten einer Architektin interessiert sein, könnten auch Berufe wie oder für dich infrage kommen. Wenn dich eher die zeichnerischen oder technischen Aspekte im Berufsbild Architekt reizen, lies dir doch unsere Berufsbilder über den, und durch, welche ebenfalls gute Alternativen zur Architektenausbildung sind.

Wie viel verdienen Architekten in Deutschland?

Wenn Sie als Architekt/in arbeiten, verdienen Sie voraussichtlich mindestens 36.200 € und im besten Fall 52.500 €. Das Durchschnittsgehalt befindet sich bei 42.600 €.

Was braucht ein Architekt zum Arbeiten?

Know-How: Was muss ich mitbringen? – Bevor Sie ein Architekturbüro gründen, sollten Sie ein Architekturstudium erfolgreich abgeschlossen und mehrere Jahre Berufserfahrung im Architekturberuf gesammelt haben. Die Pflichtfortbildungen der Berufsordnung haben Sie idealerweise auch schon absolviert. Andreas Munck Seit über 7 Jahren berate ich Existenzgründer auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Gerne rufe ich Sie an und helfe bei allen Fragen rund um Ihre Gründung in einem persönlichen Gespräch.

Startup Experte 7 Jahre Erfahrung

Was muss man können um Architektur zu studieren?

Die Entscheidung für Architektur – »Nach dem Abitur habe ich zunächst drei Jahre Maschinenbau studiert. Aber eigentlich wäre Architektur von Anfang naheliegender gewesen: Mein Opa war Architekt, und ich komme aus einem künstlerischen Haushalt. Irgendwann habe ich mir eingestehen müssen, dass auch ich ein kreativer Geist bin.

Also schrieb ich mich für Architektur ein. Vor dem Start hatte ich ein Praktikum im Bauingenieursbüro gemacht, die Arbeit der Architekten fand ich am spannendsten. So ein Praktikum an einer möglichen späteren Arbeitsstelle würde ich allen angehenden Studierenden empfehlen, um bei der Studienwahl wirklich sicherzugehen.

An der TU Dresden muss man keine Bewerbungsmappe abgegeben, und der Studiengang ist zulassungsfrei. Das ist aber von Uni zu Uni unterschiedlich. An unserer Uni ist Architektur außerdem noch ein Diplomstudiengang, man studiert also elf Semester am Stück.« Formale Voraussetzungen für ein Architekturstudium:

Architektur wird sowohl an Universitäten als auch an (technischen) Fachhochschulen angeboten. An Universitäten wird in der Regel das Abitur oder die fachgebundene Hochschulreife vorausgesetzt, an Fachhochschulen genügt das Fachabitur. Ob es eine Zulassungsbeschränkung (NC) gibt, variiert von Hochschule zu Hochschule. An einigen Hochschulen erfolgt die Zulassung außerdem über ein Auswahlverfahren, zum Beispiel über den Nachweis eines Vorpraktikums oder die Einreichung einer Bewerbungsmappe mit eigenen Zeichnungen. Für die Erstellung einer solchen Mappe kann es sich lohnen, einen sogenannten Mappenkurs zu besuchen. Was alles in eine Bewerbungsmappe gehört, hängt von der Hochschule ab. Welche Anforderungen gestellt werden, kannst du dir zum Beispiel auf der Seite der FH Münster anschauen.

Was man sonst noch mitbringen sollte: Begeisterung für den gesamten Entwicklungsprozess eines Hauses – zum Architekturstudium gehören auch Materialkunde, Baurecht und Architekturgeschichte.

Was gehört alles zur Architektur?

Architektur (griech.: Baukunst) bezeichnet die Gesamtheit aller Bauwerke mit künstlerischer Gestaltung, die über die Erfordernisse ihres reinen Zweckes oder der Nützlichkeit hinausgehen.