Was Macht Man Als Erzieher?

Was Macht Man Als Erzieher
Sie beobachten das Verhalten, Befinden sowie den Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen, erstellen Erziehungspläne und wenden altersgerechte pädagogische Methoden an, z.B. für das Erlernen bestimmter Fähigkeiten oder Verhaltensweisen.

Welchen Abschluss braucht man für Erzieherin in NRW?

1. Voraussetzungen – Für die Erzieherin- und Erzieherausbildung in Nordrhein-Westfalen kommt es auf Ihre individuelle berufliche und schulische Vorbildung an. Zugangsvoraussetzung ist mindestens die Fachoberschulreife sowie ein einschlägiger Berufsabschluss, z.B.

  • Als Kinderpflegerin und Kinderpfleger.
  • Wenn bereits ein Abschluss der höheren Berufsfachschule des Sozialwesens oder der Fachoberschule des Sozialwesens vorhanden ist, ist keine zusätzliche Berufsausbildung notwendig.
  • Wenn Sie über die Allgemeine Hochschulreife oder einen nicht einschlägigen Beruf verfügen, müssen Sie Erfahrungen in diesem Tätigkeitsfeld nachweisen, z.B.

in Form eines Praktikums. Die Vorgaben zur Dauer des Praktikums wurde zuletzt deutlich von 900 Stunden auf 240 Stunden gesenkt. Die berufliche Eignung ist weiterhin durch die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses nachzuweisen.

Was kommt alles in einen Steckbrief für den Kindergarten?

Zusammenfassung: Steckbrief Erzieherin – Ein Steckbrief, der gut sichtbar im Eingangsbereich der Kita aufgehängt wird, stellt eine schöne und vor allem sinnvolle Möglichkeit dar, um sich den Eltern sowie neuen Kollegen vorzustellen. Dabei sollten sowohl stichpunktartige Daten und Fakten, wie zum Beispiel das Alter, der Name, die Position sowie die primären Aufgaben in der Einrichtung, als auch einige persönliche Sätze in einem klassischen Steckbrief enthalten sein.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Erzieherin Hessen?

Die Zugangsvoraussetzungen – Um im Bundesland Hessen für die Erzieherausbildung zugelassen zu werden benötigen Bewerber einen mittleren Schulabschluss. Zudem müssen sie bereits die zweijährige Ausbildung zur staatlich geprüften Sozialassistentin/ zum staatlich geprüften Sozialassistenten oder eine gleichwertige einschlägige Ausbildung (zum Beispiel Kinderpfleger/in) erfolgreich absolviert haben.

Anteilig angerechnet werden können zudem folgende Qualifikationen: Abschluss der Sekundarstufe II (allgemeine Hochschulreife), die Fachhochschulreife, Au Pair-Aufenthalte, das FSJ, Studienleistungen, Praktika in sozialpädagogischen Einrichtungen, Betreuungstätigkeiten in Familien, mehrjährige Berufstätigkeit.

Über die Zulassung wird in diesen Fällen individuell entschieden. Liegt keine einschlägige Erstausbildung vor, müssen Bewerber ihre Kenntnisse in einer Feststellungsprüfung unter Beweis stellen. Auf www.rv.hessenrecht.hessen.de findet man auch stets aktuelle und detaillierte Information zu Verordnungen Ausbildung und Prüfung.

  • Die Schulart Fachschule für Sozialwesen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik Dauer der Ausbildung In Hessen dauert die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin/ zum staatlich anerkannten Erzieher in der Regel drei Jahre.
  • In den beiden ersten Ausbildungsjahren werden die Studierenden an der Fachschule für Sozialwesen unterrichtet.

Der Unterricht wird lediglich durch einzelne Praxisphasen oder Praxistage unterbrochen, welche in sozialpädagogischen Einrichtungen abgeleistet werden müssen. An die zweijährige schulische Ausbildung schließt sich nach erfolgreich bestandener Prüfung das berufspraktische Jahr an.

Dieses wird in Vollzeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung abgeleistet und vergütet. Innerhalb des Anerkennungsjahres findet weitere schulische Theorieeinheiten statt. Bewerber mit besonderen Qualifikationen wie beispielsweise einem pädagogischen Hochschulstudium oder einer mehrjährigen, zusammenhängenden Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung können die Ausbildung unter Umständen verkürzen.

Ob das möglich ist, ist abhängig von individuellen Einzelfallentscheidungen. An einigen Fachschulen in Hessen ist es auch möglich eine berufsbegleitende Vollzeitausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin/ zum staatlich anerkannten Erzieher zu absolvieren.

Wie alt muss man sein um Erzieherin zu werden?

Gibt es eine Altersgrenze? – Welchen Beruf du bisher ausgeübt hast, spielt bei der Umschulung zum Erzieher keine Rolle. Egal in welchem Lebensabschnitt du dich entscheidest, zu deinem Traumberuf zu wechseln, nur Mut: Es gibt keine Altersgrenze! Die Erzieherausbildung findet in Sachsen an Fachschulen für Sozialwesen statt.

Was brauchen Kinder von Erzieher?

Authentisch? Warum? – Zwei Dinge sind wichtig an der eigenen Authentizität: Zum einen werden auf diese Weise fachliche Inhalte hinterfragt und weiterentwickelt. Zum anderen brauchen gerade Kinder echte Vorbilder, die ihnen keine fachliche Figur vorleben, sondern die echt in ihrer Persönlichkeit, ihren Gefühlen und Wahrnehmungen sind.

  • Ein Beispiel aus dem Kita-Alltag: Tina hat einen Trauerfall in der Familie und fehlt einige Tage.
  • Als sie wieder kommt und die Kinder sie darauf ansprechen, erzählt Tina wer gestorben ist, wie die Trauerfeier war und wie traurig sie war.
  • Nach einigen Fragen sagt Tina, dass sie nun genug darüber gesprochen habe, da sie sonst wieder traurig würde und schlägt vor, gemeinsam etwas anderes zu machen.

Tina dient den Kindern als Vorbild im Umgang mit Trauer, mit Gefühlen und lässt sie an ihren eigenen Erfahrungen teilhaben. Sie spult keine fachliche Anleitung ab, wie mit Kindern über Trauer gesprochen werden soll, sondern erzählt von ihren eigenen Erfahrungen.

Wie viel verdient man als Erzieherin NRW?

Gehalt und Verdienst für Erzieherinnen und Erzieher im Vergleich der Bundesländer – Im Durchschnitt verdienen Erzieher*innen in Rheinland-Pfalz mit rund 3.460 Euro am meisten, in Mecklenburg-Vorpommern mit 2.690 Euro am wenigsten:

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Bundesland Durchschnittliches Monatsgehalt (brutto) Durchschnittliches Jahresgehalt (brutto)
Baden-Würtemberg 3.026 EUR. 37.517 EUR.
Bayern 2.931 EUR. 36.339 EUR.
Berlin 2.633 EUR. 32.650 EUR.
Brandenburg 2.200 EUR. 27.227 EUR.
Bremen 2.671 EUR. 33.118 EUR.
Hamburg 2.951 EUR. 36.587 EUR.
Hessen 3180 EUR. 39.426 EUR.
Mecklenburg-Vorpommern 2.117 EUR. 26.248 EUR.
Niedersachsen 2.558 EUR. 31.722 EUR.
Nordrhein-Westfalen 2.808 EUR. 34.825 EUR.
Rheinland-Pfalz 2.741 EUR. 33.987 EUR.
Saarland 2.648 EUR. 32.833 EUR.
Sachsen 2.228 EUR. 27.622 EUR.
Sachsen-Anhalt 2.199 EUR. 27.262 EUR.
Schleswig-Holstein 2.461 EUR. 30.511 EUR
Thüringen 2.259 EUR. 28.008 EUR.

Gehalt und Verdienst von Erzieher*innen unterscheiden sich also je nach Bundesland. Der Unterschied macht teilweise vier Prozent aus.

Was verdient man in der Ausbildung als Erzieherin NRW?

1. Ausbildungsjahr: 1.140,69 Euro.2. Ausbildungsjahr: 1.202,07 Euro.

Wie viel verdient man als Erzieherin im Kindergarten NRW?

In diesen Ländern ist das Gehalt für Erzieher am höchsten : –

  • Baden-Württemberg: 4.120 €
  • Bayern: 4.060 €
  • Hessen: 4.050 €
  • Hamburg: 3.990 €
  • Nordrhein-Westfalen: 3.940 €

Wie stelle ich mich den Kindern vor?

Natürlich entscheidest du selbst, was du von dir preisgeben möchtest. Vereinfacht gesprochen kann man aber sagen, dass neben dem Namen auch etwas Persönliches (eigene Gründe für den Lehrerberuf, Lieblingsfach etc.) nicht fehlen sollte, um die Kinder neugierig zu machen und eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Wie kann man sich im Kindergarten vorstellen?

Der kreative Steckbrief für Erzieher im Kindergarten – Vorlagen und Muster In Kitas und anderen sozialpädagogischen Einrichtungen wechselt das Personal relativ häufig. Praktikanten kommen und gehen, für die erkrankte Kollegin wird ein Ersatz eingestellt und eine weitere neue Fachkraft übernimmt eine Mutterschutzvertretung für zwei Jahre.

  • Gerade in großen Einrichtungen ist es da für Eltern und Kinder schwierig den Überblick zu behalten.
  • Allerdings kann eine Erziehungspartnerschaft nur gelingen, wenn die Eltern ihre Kinder morgens nicht ständig bei ihnen unbekannten Personen abgeben müssen.
  • In vielen Kitas ist es daher üblich, dass sich neue Mitarbeiter den Eltern und Kollegen kurz mithilfe eines Steckbriefes im Kindergarten vorstellen.

Manche Einrichtungen nutzen dafür bereits fertige Vordrucke, andere bitten die neuen Kollegen selbst einen kurzen Vorstellungstext zu verfassen. Nachfolgend erhältst du einige Tipps und Anregungen, wie du bei Eltern einen positiven Eindruck hinterlassen kannst ohne dich bei jeder Familie sofort persönlich vorstellen zu müssen.

Welche Schule muss man besuchen um Erzieher zu werden?

Welche verschiedenen Formen der Erzieherausbildung gib es? – Die klassische Art, Erzieher zu werden ist der Besuch eine Fachschule für Sozialpädagogik. In Bayern heißt diese Fachakademie. Auch viele staatliche und private berufliche Schulen und Berufskollegs bieten häufig eine Erzieherausbildung an.

Die Ausbildung wird bei den meisten Anbietern in Vollzeit absolviert, einige Schulen bieten aber auch Teilzeit- oder Abendkurse an. Diese richten sich in der Regel an pädagogische Ergänzungskräfte, die bereits in einem sozialpädagogischen Arbeitsfeld tätig sind. Davon abgesehen existieren seit einigen Jahren auch einige elementar pädagogische Studiengänge.

Diese werden in der Regel von Fachhochschulen angeboten und qualifizieren die Absolventen für eine Tätigkeit in sozialpädagogischen Einrichtungen und darüber hinaus häufig auch für eine Leitungsposition. Eine weitere Möglichkeit, die staatliche Anerkennung als Erzieher/in zu erhalten ist die erfolgreiche Teilnahme an einer Nichtschüler- bzw.

Wie viel verdient man als Erzieherin in Hessen?

Wie hoch ist der Verdienst? Wenn aktuell in der Öffentlichkeit über die Tätigkeit von Erzieherinnen und Erziehern diskutiert wird, geht es oft auch um die Frage, was Erzieherinnen und Erzieher verdienen. Auch wenn eine Entscheidung für einen Beruf sicher nicht allein von der Höhe des Einkommens abhängig gemacht wird, sind die Verdienstmöglichkeiten trotzdem wichtig.

Eine genaue Aussage zum Verdienst von Erzieherinnen / Erziehern ist nicht einfach. Das Einkommen – hier ist immer der Brutto-Verdienst gemeint – ist abhängig vom Arbeitgeber und der Berufserfahrung. In städtischen bzw. kommunalen Einrichtungen wird nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt.

Dort gibt es verschiedene Erfahrungsstufen, nach denen das Gehalt steigt. Andere Arbeitgeber wie die Kirchen haben eigene Tarifverträge, die sich meist am TVöD orientieren. In Hessen liegt das Einstiegsgehalt in 2020 für eine Vollzeitstelle bei circa 2.800 Euro monatlich (Bruttoverdienst).

  • Erzieher sind in der Regel bei TVöD, Stufe S 8a oder 8b, eingruppiert.
  • Nach erlangter Berufserfahrung steigt das Gehalt bis zu aktuell cirka 4.300 Euro brutto.
  • Erzieher haben auch nach ihrer Ausbildung verschiedene Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, z.B.
  • Als Team- oder Kitaleitung oder als Fachberater.
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Außerdem stehen verschiedene Arbeitsfelder außerhalb der Kinderbetreuung offen, wie z.B. die ambulante oder stationäre Kinder- und Jugendhilfe oder Schulen. Der Verdienst kann auch zwischen den verschiedenen Arbeitsfeldern variieren. Das aktuelle Einstiegsgehalt (Bruttoverdienst) als Erzieher nach dem TVöD ist auf der Internetseite der zu finden.

Was darf eine Erzieherin nicht?

Was dürfen Erzieher im Kindergarten nicht machen? – Es gibt einige grundlegende Dinge, die Erzieher im Kindergarten beachten und einhalten sollten. Zu dem größten Verbot gehört vor allem die Anwendung von jeglicher körperlichen Gewalt an Kindern. Darüber hinaus dürfen Erzieher die Kinder nicht anschreien und den Kindern somit psychische Gewalt anwenden.

Offensichtliche körperliche Gewalt gehört zu einem pädagogischen Fehlverhalten und darf und muss nicht toleriert werden. Seelische Gewalt ist die zweite Form von Gewalt, die ebenfalls ein No-Go darstellt und auch von Erziehern nicht angewendet werden darf. Das Kind alleine in einem Raum zur Bestrafung einzusperren, ist den Erziehern im Kindergarten ebenfalls nicht gestattet.

Was macht man in einem Kindergarten?

Vom Essenlernen bis zum Selberkochen! – Entwicklungsstand und Interessen der Kinder bestimmen den Alltag in der Kita mit. Bei Babys und Kleinkindern nehmen das Füttern, Wickeln und Schlafen viel Raum ein. Mit den älteren Krippenkindern macht es Spaß, gemeinsam den Tisch zu decken und so ganz nebenbei das Zählen zu lernen. Den Tagesablauf vorbereiten und begleiten: Rituale wie den Morgenkreis, die Mahlzeiten, Aktivitäten (hier: Bewegungsspiele) und Ruhepausen – bei Hortkindern auch die Hausaufgaben. Angebote planen, Material besorgen, Bilder und Texte auswählen usw. Mit den Kindern spielen, basteln, turnen, Musik machen, lesen, Vorbild und Ansprechpartner sein bei Streit, Kummer und Problemen. Wichtige Regeln und Abläufe verstehen. Stärken stärken und Schwächen ausgleichen. Sich mit den anderen im Kita-Team austauschen und gemeinsam Konzepte entwickeln. Die Entwicklung jedes Kindes beobachten, festhalten und im Team besprechen. Wenn ein Kind eine spezielle Förderung braucht oder besondere Probleme hat, holt sich das Team auch Unterstützung von außen. Die Eltern als gleichberechtigte Partner einbeziehen, beraten und bei der Erziehungsfragen unterstützen, beim Elternabend und in Einzelgesprächen. Feste, Spaziergänge, Projektwochen und Ausflüge organisieren.

Wie lange dauert die Ausbildung zur Erzieherin in Baden Württemberg?

Vollzeit oder praxisintegriert – Die dreijährige Ausbildung zum*r Erzieher*in beginnt immer im September und findet am F+U Bildungscampus in Heidelberg, in Klassen mit bis zu 25 Teilnehmer*innen statt. Du kannst zwischen zwei Ausbildungsvarianten wählen.

Was ist die Rolle der Erzieherin?

Die Rolle der Erzieher*innen – Die Erzieher*innen sehen sich als Begleiter*innen der Kinder, sind Lehrende und Lernende zugleich. Sie bauen zu den Kindern eine verlässliche emotionale Bindung auf. Es ist wichtig, alle Kinder anzunehmen so wie sie sind: als eigenständige, unverwechselbare Persönlichkeiten.

  • Erzieher*innen ermöglichen eine individuelle Entwicklungsbegleitung.
  • Das setzt eine gute Beobachtung der Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder voraus.
  • Erzieher*innen schaffen die äußeren Bedingungen, Zeit und Raum und geben verschiedene Anregungen, damit sich jedes Kind nach seinem eigenen Tempo entwickeln kann.

Sie kommen der Neugier der Kinder durch entsprechende Angebote entgegen und regen Bildungsprozesse an. Die Ideen der Kinder zum Spiel und bestimmte Spielinhalte werden aufgegriffen und können im Sinne von Erfahrungswelten und Wissensvermittlung erweitert werden.

Sollten Erzieher mit den Kindern spielen?

Bewegung ist Entwicklung – Laufen, Klettern, Schaukeln – Kinder bewegen sich unermüdlich fort. Sie erkunden so ihre Grenzen aber auch die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten. Kinder erfahren ihre Welt durch Bewegung, durch Anfassen und Erfühlen. Sie treten in den Wettbewerb mit anderen, wenn sie um die Wette rennen, üben beim Balancieren das Gleichgewicht zu halten und trainieren ihre Muskeln und sogar ihr Gehirn auf spielerische Art und Weise.

Erzieher spielen auch in der motorischen Entwicklung der Kinder eine wichtige Rolle, denn sie haben die Möglichkeit, die Kinder durch Bewegungsspiele und Turnstunden zu fordern und zu fördern. Sogar Yoga bieten manche Erzieher ihren Kindern an, um Ruhezeiten pädagogisch wertvoll zu gestalten. Ja, Erzieher spielen auch mit den Kindern – in erster Linie sind sie dabei aber Entwicklungsbegleiter, Kommunikationstalente, Kreative, Bewegungsförderer und Einfühlungs-Genies.

: Von wegen Erzieher spielen nur / Euro Akademie Magazin

Was gehört alles zur Sozialkompetenz Erzieher?

Welche fachlichen Kompetenzen sollten Erzieher/innen mitbringen? – Der Arbeitsalltag von Erzieher/innen sieht sehr unterschiedlich aus und kann verschiedene Herausforderungen beinhalten. Daher sind Empathie und Anpassungsfähigkeit wichtige Eigenschaften, die man in diesem Berufsfeld mitbringen sollte.

  1. Außerdem sollte jedem, der sich für den Erzieherberuf entscheiden, grundsätzlich klar sein, dass man jeden Tag aufs Neue für eine Gruppe von Kindern verantwortlich ist.
  2. Daher sollte sowohl ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein als auch eine gute Portion Stressresistenz und Ausdauer vorhanden sein.
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Weiter zählen eine feste Wertevorstellung, Offenheit, Teamfähigkeit, Selbstreflexion, Selbstbewusstsein sowie Kommunikationsstärke und Entscheidungsfähigkeit zu den persönlichen Kompetenzen, die den Erzieherberuf ausmachen.

Was ist Selbstkompetenz in der Pädagogik?

Unsere pädagogischen Ziele „Der Weg ist das Ziel!” Unser Ziel ist es, dass sich die Kinder zu selbstbewussten, selbstständigen, einfühlsamen und engagierten, verantwortungsvollen Persönlichkeiten entwickeln. Auf diesem Weg begleiten wir sie und unterstützen sie in ihrer Entwicklung.

  • Ein weiteres Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, die Lebenslage, den Entwicklungsstand und die Befindlichkeit der einzelnen Kinder möglichst umfassend wahrzunehmen und den Kindern im Bildungsverlauf ihrer Entwicklung verschiedene Basiskompetenzen zu vermitteln.
  • Ompetent sein heißt, mit verschiedenen Situationen und Anforderungen wirkungsvoll und aktiv umzugehen.

Folgende Basiskompetenzen gilt es auszubauen und weiter zu entwickeln:

  1. Selbstkompetenz
  2. Sozialkompetenz
  3. Sachkompetenz
  4. Lernmethodische Kompetenz

Die vier Kompetenzbereiche sind nur teilweise zu trennen und greifen im Kindergartenalltag ineinander über. Die erworbenen Kompetenzen bilden für die Kinder den Baustein für ein lebenslanges Lernen. Der Prozess der Kompetenzentwicklung ist jedoch nie abgeschlossen und als kontinuierlich fortlaufendes Lernen zu verstehen.

  • Eigenständigkeit, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit entwickeln
  • Sich aktiv mit einer Sache oder einer Person auseinandersetzen
  • Eigene Gefühle wahrnehmen und leben, die Gefühle anderer wahrnehmen und respektieren
  • Den eigenen Körper wahrnehmen und Bewegungsmöglichkeiten weiterentwickeln; ein gesundes Körperbewusstsein und positives Selbstwertgefühl erlangen
  • Frustrationstoleranz entwickeln

Die Sozialkompetenz ist die Fähigkeit in einer Gemeinschaft zu leben, Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme zu entwickeln. Sie bezeichnet die Bereitschaft und Fähigkeit, Bedürfnisse, Interessen und Erwartungen anderer wahrzunehmen und im eigenen Verhalten angemessen zu berücksichtigen. Richtziele der Sozialkompetenz:

  • Regeln und Strukturen im Kindergartenalltag erkennen und einhalten
  • Bindungen aufbauen, pflegen und festigen
  • Ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln
  • Aufeinander aufmerksam werden, einander helfen, Empathie entwickeln
  • Grenzen der Anderen respektieren; Konflikte angemessen austragen

Die Sachkompetenz ist die Fähigkeit, die Umwelt wahrzunehmen und zu erfassen, sachbezogen zu urteilen und zu handeln. Richtziele der Sachkompetenz:

  • Fertigkeiten einüben, die im alltäglichen Leben wichtig sind
  • Abfolgen verstehen und diese auf andere Situationen übertragen
  • Naturvorgänge wahrnehmen und begreifen, Gesetzmäßigkeiten erkennen
  • Sprache verstehen und erleben, neue Begriffe aufbauen und differenzieren
  • Probleme erkennen und Lösungswege suchen

Die Lernmethodische Kompetenz ist die Grundlage für einen bewussten Wissenserwerb und der Grundstein für lebenslanges, selbst gesteuertes Lernen. Richtziele der Lernmethodischen Kompetenz:

  • freie Wahl der Spielmaterialien und auch Spielpartner im Freispiel
  • Förderung der differenzierten Sinneswahrnehmung durch Einsatz von verschiedenen Materialien
  • Anregungen und Erfahrungsmöglichkeiten für das Forschende Lernen geben
  • Ermöglichung von Naturbegegnungen, Förderung der Umweltbildung
  • Ermutigung zur selbstständigen Problemlösefähigkeit

: Unsere pädagogischen Ziele

Sollten Erzieher mit den Kindern spielen?

Bewegung ist Entwicklung – Laufen, Klettern, Schaukeln – Kinder bewegen sich unermüdlich fort. Sie erkunden so ihre Grenzen aber auch die Möglichkeiten, die sich ihnen bieten. Kinder erfahren ihre Welt durch Bewegung, durch Anfassen und Erfühlen. Sie treten in den Wettbewerb mit anderen, wenn sie um die Wette rennen, üben beim Balancieren das Gleichgewicht zu halten und trainieren ihre Muskeln und sogar ihr Gehirn auf spielerische Art und Weise.

Erzieher spielen auch in der motorischen Entwicklung der Kinder eine wichtige Rolle, denn sie haben die Möglichkeit, die Kinder durch Bewegungsspiele und Turnstunden zu fordern und zu fördern. Sogar Yoga bieten manche Erzieher ihren Kindern an, um Ruhezeiten pädagogisch wertvoll zu gestalten. Ja, Erzieher spielen auch mit den Kindern – in erster Linie sind sie dabei aber Entwicklungsbegleiter, Kommunikationstalente, Kreative, Bewegungsförderer und Einfühlungs-Genies.

: Von wegen Erzieher spielen nur / Euro Akademie Magazin

Sollen Erzieher mit Kindern spielen?

Freispiel im Kindergarten – und die Aufgaben der Erzieher/innen Freispiel ist eine der wertvollsten Lernchancen für Kinder. Nur im freien Spiel können sie ihre Kreativität entfalten und dies in den unterschiedlichsten Situationen. Wenn sich Erzieherinnen zurücknehmen, die Rolle der Beobachterin einnehmen und Kindern das Vertrauen schenken, ihr Spiel selbst zu gestalten, entstehen vielfältige Lernprozesse.

  • Zunächst einmal sind die Kinder mit der Auswahl ihrer Spielpartner beschäftigt und müssen sich dadurch mit der Eigenart und den Bedürfnissen ihres Gegenübers auseinandersetzen.
  • Hier gilt es, Rollen zu verteilen und den eigenen Platz zu finden.
  • Dabei entwickeln die Kinder Strategien, sich selbst zurückzunehmen, die Meinungen anderer zu akzeptieren.

Zugleich entstehen im kreativen Prozess neue Ideen, die sowohl im Rollenspiel als auch im ausgebaut und von den Kindern umgesetzt werden können. Fehler bieten Kindern Lernchancen, nur durch Fehler entwickeln sie sich und ihr Tun weiter. Sie lernen mit Frustration umzugehen und neue Lösungswege zu entwickeln.