Was Macht Man Als Fachinformatiker?

Was Macht Man Als Fachinformatiker
Was macht man in diesem Beruf? Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen und konfigurieren IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder beim Kunden richten sie diese Systeme entsprechend den Kundenanforderungen ein und betreiben bzw. verwalten sie.

Was für ein Abschluss braucht man für Informatiker?

warning Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Berufsbild in Deutschland – in anderen Ländern kann es zu Abweichungen kommen. Die Digitalisierung schreitet voran und so entwickelt sich auch die IT-Branche stetig weiter. Informatiker gestalten diesen Wandel aktiv mit, indem sie benutzerfreundliche Programme sowie Software- und Systemlösungen entwerfen.

  • Dafür haben sie viel Kundenkontakt und stimmen sich mit ihren Kollegen ab.
  • Du möchtest Informatiker werden? Dann solltest Du ein 6- bis 7-semestriges Informatik Studium absolvieren.
  • Um noch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben und Dich weiter zu spezialisieren, belegst Du anschließend einen Informatik Master Studiengang.

Nach einer Studienzeit von 3 bis 4 Semestern beendest Du diesen und steigst in den Beruf des Informatikers ein. Als Informatiker kannst Du in den verschiedensten Unternehmen tätig sein. Eine andere Möglichkeit bietet Dir die Selbstständigkeit. Im Folgenden findest Du einen beispielhaften Tagesablauf als selbstständiger Informatiker.08:00 Uhr Du betrittst das Büro Deiner kleinen Firma und schaltest Deinen Computer an.

Deine Angestellten treffen kurz nach Dir ein.08:15 Uhr Du verschaffst Dir einen ersten Überblick über Deine E-Mails. Herr Knoll, der Geschäftsführer eines Lebensmittelhändlers, hätte gerne ein eigenes Logistikprogramm, das die Touren der LKWs automatisch plant. Er fragt, inwiefern das möglich ist und wie die Konditionen aussehen.08:45 Uhr Teambesprechung: Du fasst die aktuellen Aufträge zusammen.

Danach erwähnst Du den neuen Auftrag von Herrn Knoll. Hierfür besprichst Du mit Deinen Kollegen die Anforderungen an das System und inwiefern diese umsetzbar sind.10:30 Uhr Du setzt Dich mit Herrn Knoll in Verbindung und erläuterst ihm die Vorgehensweise und wie ihr das Projekt angehen würdet.

Außerdem erzählst Du ihm, dass ihr bereits für einen Versandhändler eine individuelle Softwarelösung für die Logistik entwickelt habt.12:30 Uhr Du begibst Dich mit Deinen Mitarbeitern in den Pausenraum. Bei einem gemeinsamen Mittagessen schöpft Ihr neue Kraft für die Aufgaben am Nachmittag.13:00 Uhr Du setzt Dich an das erste Konzept für Herrn Knoll.

Da es sich um einen großen und wichtigen Auftraggeber handelt, möchtest Du dieses so schnell wie möglich fertigstellen. Deine Kollegen programmieren währenddessen noch an einem anderen Auftrag.14:30 Uhr Dein Team hat das Kommunikationssystem für ein Call-Center fertiggestellt.

Du nimmst am Testprozess teil und hilfst bei auftretenden Problemen. Am nächsten Tag kannst Du den Kunden informieren, dass die Anwendungsentwicklung abgeschlossen ist.15:00 Uhr Vor wenigen Monaten erteilte Dir eine Hochschule für heute einen Schulungsauftrag. Du triffst an ihrem Verwaltungsgebäude ein.

Dein Auftrag ist es, den Angestellten die Anwendung des neuen Softwaresystems der Bibliothek zu erklären.17:30 Uhr Es ist Feierabend für heute. Morgen stellst Du die ersten Ideen für Herrn Knoll zunächst Deinem Geschäftspartner vor. Oft kommen Firmen mit einem Problem auf Dich zu, das Du durch Software- oder Systemlösungen beseitigst.

  1. Damit Du eine gute und auf den Kunden zugeschnittene Software finden kannst, analysierst und verstehst Du zunächst ihr Anliegen.
  2. Danach beginnst Du damit, ein Konzept zu erstellen, in dem Du die Anforderungen des Auftraggebers und die möglichen Lösungswege zusammenfasst.
  3. Hier denkst Du auch über das Anwendungsdesign und die geeignete Hardware nach.
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Du achtest beispielsweise darauf, dass das IT-System leicht erweiterbar und anpassbar ist. Zudem kann es sein, dass Dein Kunde bereits über Gerätschaften verfügt und diese weiter nutzen möchte. Solche Aufgaben übernimmst Du häufig in der Position eines IT-Beraters.

  • Nachdem Du das Konzept selbst erstellt oder vom IT-Berater erhalten hast, beginnst Du mit der Softwareentwicklung.
  • Die Aufgaben teilst Du Dir mit Deinem Team.
  • Der Projektleiter überwacht den Fortschritt und die Projektkosten, die Entwickler programmieren die Funktionen.
  • Wichtig ist, dass Deine Kollegen und Du ständigen Kontakt zum Auftraggeber halten.

Denn dieser äußert während des Entwicklungsprozesses oft noch Änderungswünsche hinsichtlich der Anforderungen. Zum Ende der Programmerstellung überlegst Du Dir mögliche Testszenarien, mit welchen ihr die Funktionen effektiv testen könnt. Die Software funktioniert und die Firma hat diese bereits eingeführt.

  1. Hier ist Dein Auftrag noch nicht beendet, denn es gehört auch zu Deinem Beruf, den Mitarbeitern das neue System und die Anwendung zu erklären.
  2. Dies ist auch hilfreich, da Du so den Kontakt zum Kunden hältst und während des Betriebs aufkommende Fragen beantworten kannst.
  3. Manchmal führt dies auch zu einer Weiterentwicklung oder Erweiterung des Programms.

Deine Berufsaussichten als Informatiker sind sehr gut, denn Du bist in vielen Gebieten einsetzbar. Heutzutage benötigt fast jeder Industriezweig Menschen mit Informatik-Know-how, zum Beispiel die Automobilindustrie, Finanzbranche sowie Medizintechnik.

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In der Wirtschaftsinformatik kombinierst Du Deine informationswissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse. Diese Fähigkeiten nutzt Du im Allgemeinen, um unternehmerische Anliegen durch computergestützte Anwendungen zu lösen und zu optimieren.

  • Du beschäftigst Dich beispielsweise mit der Fragestellung, wie Du ein IT-Projekt effizient und erfolgreich durchführen kannst.
  • Des Weiteren planst Du, wie Dein Team eine Software möglichst kostengünstig implementieren und testen kann.
  • Auch in dem medizinischen Sektor hält die Digitalisierung Einzug.
  • Als Spezialist der medizinischen Informatik unterstützt Du durch die neuen Technologien das Gesundheitswesen organisatorisch und technisch.

Hierfür entwickelst Du unter anderem Lösungen, die dem Schutz von sensiblen medizinischen Daten dienen. Außerdem befasst Du Dich mit Möglichkeiten, um operative Eingriffe zu simulieren und bildverarbeitende Verfahren für die Diagnose zu entwerfen. Bei Deiner Arbeit, wie der Einrichtung von Gesundheitsdatenbanken, achtest Du besonders auf Datenschutz und ‑sicherheit.

  • An der Schnittstelle von Medizin und Informationstechnologie wirkst Du an einem leistungsfähigen Gesundheitssystem mit und sorgst für eine hochwertige Patientenversorgung.
  • Das Fachgebiet der Bioinformatik befasst sich hauptsächlich mit der Unterstützung der Forschung.
  • Dabei fallen nämlich große Datenmengen an.

Für die Analyse dieser setzt Du moderne Computertechnologien und mathematische Modelle ein. Du hilfst so bei der Erforschung der Prozesse im menschlichen Körper und bei der Entwicklung von neuen Medikamenten. Als Bioinformatiker verbindest Du die Informatik mit den Lebenswissenschaften.

So vielfältig wie die Entstehung von Informationen sind auch die Verarbeitungsmöglichkeiten. Hier treffen die Medien auf die Informatik. Als Medieninformatiker weißt Du, wie Du IT-Systeme am besten einsetzt, um Daten zu gestalten, zu produzieren und zu nutzen. Beispielsweise sorgst Du dafür, dass sie plattformübergreifend auf verschiedenen Endgeräten abrufbar sind.

Auch entwickelst Du mobile Spiele und erschaffst virtuelle Realitäten. Dabei befasst Du Dich mit den unterschiedlichsten Fachrichtungen wie etwa der Computergrafik, Videoproduktion, Programmentwicklung sowie dem Kommunikationsdesign.

  • Branche entwickelt sich stetig weiter und Du nimmst daran teil
  • Jeder kommt mit Deiner Arbeit in Berührung
  • das P-NP-Problem als eines der wichtigsten ungelösten Probleme der Informatik gilt?
  • .der Dijkstra-Algorithmus (Kürzeste-Pfade-Algorithmus) häufig in Navigationsgeräten Anwendung findet?
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Kai Pflaume – Moderator Kai Pflaume studierte zunächst Informatik und war begeistert von dem Fach. Kurz vor dem Mauerfall entschloss er sich jedoch, in die Bundesrepublik Deutschland (BRD) zu flüchten und beendete deshalb sein Studium nicht erfolgreich.

  • Stattdessen absolvierte er eine Ausbildung zum Wertpapierhändler.
  • Bild: © Frank Schwichtenberg / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)) Mark Zuckerberg – Unternehmer Noch während seiner Studienzeit an der Harvard University gründete Mark Zuckerberg Facebook.2006 beendete er sein Informatik und Psychologie Studium ohne Abschluss, um sich auf sein Unternehmen zu konzentrieren.

(Bild: © JD Lasica / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons))

  1. Möglichkeit, sich ständig weiterzubilden
  2. Viele unterschiedliche Einsatzgebiete
  3. Sehr gute Berufsaussichten
  4. Bereicherndes Gefühl, komplexe Probleme zu lösen

Herausforderung, alle Kundenwünsche bestmöglich und vollständig umzusetzen

warning Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Berufsbild in Deutschland – in anderen Ländern kann es zu Abweichungen kommen. Beim Einstieg in den Beruf des Informatikers kannst Du mit einem durchschnittlichen Einkommen von 4.310 €¹ brutto im Monat rechnen.

  1. Erfahrungen, die Du in Praktika oder durch Nebenjobs gesammelt hast, können dieses erhöhen.
  2. Außerdem steigt meist Dein Verdienst, wenn Du einen Master Abschluss vorweisen kannst.
  3. Im IT-Sektor spielt Deine Arbeitserfahrung eine große Rolle, weshalb sich Deine Einkünfte im Laufe der Jahre weiter erhöhen.

Zusätzlich sind Größe und Standort des Unternehmens, für das Du tätig bist, ausschlaggebend für Deinen monatlichen Verdienst.

  • Informatiker 4.310 €¹
  • Medienmanager 3.000 €¹

Die durchschnittlichen Verdienste von Informatikern schwanken in den unterschiedlichen Bundesländern stark. In Mecklenburg-Vorpommern verdienen sie rund 3.770 €¹ brutto, wohingegen Informatiker in Baden-Württemberg im Monat auf etwa 5.360 €¹ kommen. Das Diagramm zeigt, dass Du in den neuen Bundesländern generell etwas weniger verdienst. Infoprofil Informatik Hochschule Hof (Hof) Bachelor of Science Infoprofil Informatik Hochschule Hof (Hof) Bachelor of Science Infoprofil Informatik Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover (FHDW) (Hannover) Bachelor of Science Infoprofil Infoprofil Infoprofil Informatik THWS – Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (Würzburg) Bachelor of Engineering Infoprofil IT-Produktmanagement HFU – Hochschule Furtwangen (Furtwangen im Schwarzwald & Digitales Studium) Bachelor of Science Infoprofil

Was ist der Unterschied zwischen Informatiker und Fachinformatiker?

Mit Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung oder Systemintegration) wird in der Regel der Informatiker bezeichnet, der eine Ausbildung mit Abschluss bei der IHK gemacht hat, während der Informatiker (z.B. Diplom- Informatiker ) an der Universität/Hochschule studiert hat.

Was lernt man in der Informatik?

Als Studieninhalte erwarten dich beispielsweise Datenbanken, Mathematik, Algorithmik, Softwaretechnik, Programmierung, Kommunikationstechnik oder Betriebswirtschaftslehre und Betriebssysteme/Rechnerarchitektur.

Haben Fachinformatiker Zukunft?

Der Job gehört zu den Berufen mit Zukunft, da Fachinformatiker für Systemintegration in jedem Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft gebraucht werden. Sie sorgen für praktische Lösungen im IT-Bereich und treiben die Digitalisierung voran.

Ist Fachinformatiker IT?

Fachinformatiker/in – Die Ausbildung zum Fachinformatiker wird in vier Schwerpunkten angeboten: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker für Systemintegration, Fachinformatiker für digitale Vernetzung und Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse,

Ist Fachinformatiker ein schwerer Beruf?

Die IT-Ausbildungen sind durchaus sehr anspruchsvoll. Nicht umsonst liegt der Durchschnitt bei den Abschlussprüfungen im 3er Bereich. Mein Professor in Software Engineering sagte sogar mal zu uns, dass Fachinformatiker die besseren Programmierer sind.

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Was lernt man in der Informatik?

Als Studieninhalte erwarten dich beispielsweise Datenbanken, Mathematik, Algorithmik, Softwaretechnik, Programmierung, Kommunikationstechnik oder Betriebswirtschaftslehre und Betriebssysteme/Rechnerarchitektur.

Welche Sprachen lernt man als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung?

6. Wie wird man Anwendungsentwickler? – Nachdem Du den Artikel bis zu dieser Stelle gelesen hast, gehe ich davon aus, dass Du wirklich daran interessiert bist, ein Anwendungsentwickler zu werden. Eventuell haben Dich die Abschnitte zu den technischen Fähigkeiten und den Soft Skills sogar etwas abgeschreckt, da von einem Anwendungsentwickler oftmals viel gefordert wird.

  • An dieser Stelle möchte ich Dich aber beruhigen, denn Du kannst, auch wenn Du bislang noch keine der oben genannten Fähigkeiten besitzt, von 0 an starten,
  • Wir alle haben ja schließlich mal bei 0 angefangen 🙂 Es ist übrigens vollkommen egal, ob Du relativ jung bist und gerade vor der Entscheidung stehst, eine Ausbildung zu starten, ob Du Dein Abitur absolviert hast und überlegst einen Informatik Studiengang zu studieren, oder ob Du schon älter bist und bereits einen anderen Berufsweg eingeschlagen hast und Dir Programmierfähigkeiten nur hobbymäßig oder für den Quereinstieg aneignen möchtest.

Die gute Nachricht ist nämlich, dass man sich die wichtigsten Fähigkeiten heutzutage auch ganz bequem i m Selbststudium von zuhause aus aneignen kann. Egal für welchen Weg Du Dich entscheidest, also egal ob Du Dir die Fähigkeiten über eine Ausbildung, über ein Studium oder über ein Selbststudium aneignen möchtest, Du solltest in jedem Fall direkt mit einer Sache starten: Lerne eine Programmiersprache,

Nun stellt sich Dir wahrscheinlich noch eine letzte ganz entscheidende Frage: Mit welcher Programmiersprache solltest Du beginnen? Gerade wenn Du in den Bereich der Anwendungsentwicklung gehen möchtest, empfehlen wir zu Beginn, die Programmiersprachen C# oder Java zu lernen. Bei beiden Programmiersprachen handelt es sich um sogenannte Allzweckprogrammiersprachen, mit welchen man als Einsteiger nicht wirklich etwas falsch machen kann.

Zur Programmiersprache C# findest Du hier einen extra und sehr ausführlichen Artikel, welcher die Programmiersprache vorstellt, Gründe für die Sprache aufzeigt und auch darauf eingeht, wie man als Einsteiger mit dem Lernen starten sollte. Zur Programmiersprache Java haben wir natürlich auch einen umfassenden Artikel verfasst 🙂 Solltest Du ein kompletter Programmierneuling sein, dann haben wir die ideale Programmier-Einsteiger-Serie für Dich entwickelt:

Wie werde ich Systemintegrator?

Wie läuft die Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration ab? – Die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration dauert drei Jahre und kann bei guten Leistungen verkürzt werden. Weil die Ausbildung dual angelegt ist, bist du zum einen im Betrieb oder einem Unternehmen angestellt und durchläufst dort unterschiedliche Bereiche.

  • Zum anderen besuchst eine Berufsschule – entweder mehrmals wöchentlich oder blockweise für mehrere Wochen am Stück.
  • Du lernst bestimmte theoretische und praktische Grundlagen, die in allen Fachinformatiker-Fachrichtungen gleich sind und die später durch spezielle Fachkenntnisse der Systemintegration und betriebliche Projektarbeit ergänzt werden.

Somit kann das theoretische Know-how immer parallel im Ausbildungsbetrieb angewendet werden. Steht zum Beispiel der Aufbau eines Systemservers auf dem Lehrplan, nutzen die Auszubildenden das theoretische Know-how, um unter Anleitung des Ausbilders im Betrieb aktiv zu werden.