Was Macht Man Bei Ohrenschmerzen?

Was Macht Man Bei Ohrenschmerzen
Was hilft gegen eine Mittelohrentzündung? – In der Regel heilt eine Mittelohrentzündung von alleine. Wichtig ist, sich zu schonen. Bei starken Beschwerden können schmerzstillende Medikamente wie zum Beispiel Paracetamol helfen. Wärme, durch das Auflegen von Zwiebelsäckchen, Rotlicht oder Kirschkernkissen, tut meist gut.

Was löst Ohrenschmerzen auf?

Ursachen außerhalb der Schmerzquelle – Ohrenschmerzen können aber auch dann auftreten, wenn die Schmerzquelle gar nicht im Ohr zu finden ist, wie z. B bei:

  • Erkrankungen der Zähne und des Kiefers
  • Gaumenmandelentzündungen
  • Entzündungen der Ohrspeicheldrüse (z.B. bei Mumps)
  • Veränderungen des Luftdrucks (z.B. im Flugzeug, beim Tauchen, einer Bergbesteigung bzw. Gondelfahrt oder einer Explosion)

Was beruhigt Ohrenschmerzen?

Altbewährtes Hausmittel bei Ohrenschmerzen: Zwiebelsäckchen – Zwiebelsäckchen sind schnell herzustellen und helfen gegen Ohrenschmerzen. (Foto: Utopia/ Chantal Gilbrich) Warme Zwiebelsäckchen sind das bekannteste Hausmittel gegen Ohrenschmerzen. Neben den antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Zwiebel wirkt auch die Wärme beruhigend und schmerzstillend. Du brauchst:

  • eine alte Socke (ohne Loch) oder ein Baumwolltuch
  • eine große Zwiebel – oder zwei kleine
  • ein Stirnband, Halstuch oder eine Mütze
  • ein Kochtopf mit Deckel
  • eine hitzebeständige Schale für ein Wasserbad

So machst du Zwiebelsäckchen:

  1. Schneide die Zwiebel in kleine Würfel.
  2. Fülle sie in das Tuch oder die Socke.
  3. Gib nun die befüllte Socke in die feuerfeste Schale und stelle diese in den mit etwas Wasser gefüllten Kochtopf.
  4. Erhitze das Wasser bei geschlossenem Deckel, sodass das Zwiebelsäckchen sich langsam im Wasserbad erwärmen kann. Achte darauf, dass möglichst kein Wasser in die Schale mit dem Zwiebelsäckchen gelangt.
  5. Hat das Zwiebelsäckchen etwas mehr als Körpertemperatur erreicht, drücke es vorsichtig aus. So tritt der wertvolle Zwiebelsaft aus. Tipp: Halte es zur Temperaturkontrolle an deinen Unterarm. Ist es dort angenehm, kannst es anwenden.
  6. Lege es dann auf das schmerzende Ohr.
  7. Damit es nicht verrutscht, fixiere es mit dem Stirnband, dem Tuch oder der Mütze.
  8. Lass es für ungefähr 20 Minuten wirken. Der Geruch ist natürlich gewöhnungsbedürftig, aber die Wärme und die entzündungshemmenden Eigenschaften der Zwiebel wirken sofort.
  9. Diese Anwendung kannst du mehrmals täglich wiederholen.

Ist dir das Zwiebelsäckchen zu viel Aufwand, kannst du auch einfach eine Zwiebel auspressen und ein Pad mit dem Saft tränken (wiederverwendbare Pads gibt es z.B. im ** Avocadostore ). Dieses legst du auf das schmerzende Ohr und lässt es ebenfalls für ungefähr 20 Minuten wirken.

Wie sollte man sich bei Ohrenschmerzen hinlegen?

Wenn Ihre Ohrenentzündung nur in einem Ohr auftritt, sollten Sie auf der Seite des gesunden Ohrs schlafen, um den Druck auf die betroffene Stelle nicht noch zu erhöhen. Eine Ohreninfektion ist manchmal die Folge einer Entzündung der oberen Atemwege, wie zum Beispiel einer Erkältung.

Was verschlimmert Ohrenschmerzen?

Vorsicht bei Olivenöl oder Ohrenkerzen! – Es gibt jedoch auch Hausmittel, die eher schaden als helfen. Olivenöl und Ohrenkerzen sollten Sie besser nicht nutzen. Erwärmtes Olivenöl, das ins Ohr geträufelt wird, kann bei einem bereits perforierten Trommelfell die Beschwerden noch verschlimmern.

Welche Tabletten kann man gegen Ohrenschmerzen nehmen?

Mittel gegen Ohrenschmerzen – Oft sind Ohrenschmerzen sehr stark. Daher eignen sich zur Therapie von Entzündungen wie einer Mittelohr- oder Trommelfellentzündung ergänzend Schmerzmittel, Ibuprofen, Paracetamol oder ASS (Acetylsalicylsäure) sind die gängigsten Wirkstoffe bei Medikamenten gegen Schmerzen.

Wie fängt eine Mittelohrentzündung an?

Akute Mittelohrentzündung – Anzeichen und Verlauf Bei einer akuten Mittelohrentzündung setzt oft plötzlich ein starker, pulsierender bzw. stechender Schmerz in einem oder beiden Ohren ein. Meist ist die Hörfähigkeit herabgesetzt, d.h. der Schall wird nicht optimal über das Mittelohr an das Innenohr übertragen ().

  • Die Schmerzen können von Fieber, Gleichgewichtsstörungen, Ohrgeräuschen, Kopfschmerzen, Herzrasen und einem schlechten Allgemeinbefinden begleitet sein.
  • Der hinter dem Ohr reagiert manchmal bei Berührung empfindlich.
  • Ist die Schleimhaut im Nasen-Rachen-Raum infolge einer Infektion geschwollen, wird die eingeengt und das Mittelohr wird nicht ausreichend belüftet (Tubenbelüftungsstörung).

Die Keime finden dadurch einen Nährboden für die Entzündung der Schleimhaut in der und es kann zu Flüssigkeitsansammlungen (Sekret) kommen, Paukenerguss genannt. Das ist gerötet, vorgewölbt und möglicherweise bereits bis stecknadelkopfgroß verletzt. Eine solche Perforation entsteht, wenn sehr viel Sekret produziert wird und dies bei einer geschwollenen Tube nicht in den Rachenraum ablaufen kann.

  1. Der Druck auf das Trommelfell wird dann zu groß und durch den Riss läuft das Sekret nach außen ab, der Schmerz auf dem Ohr lässt sofort nach.
  2. Das ablaufende Sekret bezeichnet man als Ohrenfluss (Otorrhö).
  3. Vor allem bei Kindern ist das Sekret häufig geruchlos, trübe und wässrig (serös), eventuell leicht blutig, im weiteren Verlauf zunehmend dickflüssig und eitrig.

Klingt die Entzündung ab, wird es zäh und schleimig. Der Ohrenfluss ist allerdings kein obligatorisches Symptom. Bei Kleinkindern überwiegen sogar häufiger hohes Fieber und allgemeine Beschwerden wie z.B. unspezifische Bauchschmerzen. In den ersten Lebenswochen eines Kindes können Infektionen besonders gut aufsteigen, da die Ohrtube noch sehr weit und kurz ist und die Rachenmandeln vielfach vergrößert.

Erkennbares Symptom einer Säuglings-Otitis ist der so genannte Ohrzwang, d.h. die Säuglinge greifen sich ständig an das Ohr. Die Babys sind quengelig, unruhig, appetitlos und mögen nicht trinken. Die Bildung von geruchlosem schleimig-eitrigem Ohrsekret ist typisch. Erkranken Kleinkinder mehrfach an einer Mittelohrentzündung, kann ihr Hörvermögen dauerhaft eingeschränkt werden, was sich zusätzlich negativ auf die sprachliche Entwicklung auswirkt.

Bei mehr als drei Infektionen innerhalb von sechs Monaten spricht man von einer wiederkehrenden akuten Otitis media. Die Ursachen hierfür müssen vom HNO-Arzt abgeklärt werden. : Akute Mittelohrentzündung – Anzeichen und Verlauf

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Warum hilft eine Zwiebel bei Ohrenschmerzen?

Die Wirkung der Zwiebel gegen Ohrenschmerzen – Die Zwiebel ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch. Sie schmeckt nicht nur gut und verleiht so manchem Gericht die passende Würze, sondern sie ist auch ein altes, natürliches Heilmittel. Als solches hat es – neben dem Einsatz in der Küche – ebenfalls lange Tradition.

  1. Die Zwiebel enthält ätherische Öle, Senföle und Lauchöle sowie die Schwefelverbindung Alliin.
  2. Jeder, der schon mal eine Zwiebel geschnitten hat, weiß, dass sie recht „scharf” ist und Sekrete lösen kann.
  3. Sie bedingen Tränenfluss und bringen auch die Nase zum Laufen.
  4. Diese Wirkung können Sie nutzen, um Sekrete im Mittelohr zu verflüssigen und sie zum Ablaufen zu bringen.

Weiterhin hat die Zwiebel antimikrobielle, antibakterielle und antifungizide Eigenschaften. Das bedeutet, dass sie das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen und Entzündungen eindämmen kann.

Warum hilft Nasenspray bei Ohrenschmerzen?

Von Antibiotika bis Nasensprays – diese Medikamente können helfen – In der ärztlichen Beratung wird von Fall zu Fall je nach Untersuchungsbefund, Schmerzen und Allgemeinzustand entschieden, welche Medikamente zum Einsatz kommen. Dabei wird der Arzt oder die Ärztin ebenfalls attestieren, ob es sich um eine virale oder bakterielle Infektion handelt und ob sie mit einem Antibiotikum behandelt werden kann.

Um die akuten Schmerzen zu lindern und das Fieber zu senken, werden meist durch das ärztliche Fachpersonal auch entzündungshemmende und schmerzlindernde Präparate verordnet. Hier kommt zum Beispiel der Wirkstoff Ibuprofen (z.B. IBU-LYSIN-ratiopharm ® 400 mg ) zum Einsatz. Er senkt das Fieber, hilft gegen die Schmerzen und wirkt entzündungshemmend. Bei gleichzeitigem Schnupfen können Nasensprays oder Nasentropfen zum Abschwellen der Schleimhaut beitragen. Wichtig ist in jedem Fall, dass das Mittelohr genug belüftet wird und sich keine Flüssigkeit darin staut. Ist das Trommelfell nicht beschädigt, besteht auch die Möglichkeit, die Entzündung lokal zu therapieren: Dazu werden schmerzstillende oder antibiotische Ohrentropfen verordnet, die in den Gehörgang geträufelt werden.

Sollte trotz Behandlung keine Verbesserung der Symptome einsetzen oder es zu Komplikationen kommen, ist ein erneuter Besuch in der Arztpraxis zu empfehlen. Nasenspray bei Ohrenschmerzen? Warum es wichtig ist, für eine gute Belüftung zu sorgen Das Mittelohr ist mit dem Nasen-Rachen-Raum über die Ohrtrompete, auch Eustachi-Röhre genannt, verbunden.

  1. Sie sorgt für die Belüftung des Mittelohres und ist wichtig für den Druckausgleich, z.B.
  2. Beim Fliegen oder bei Fahrten mit der Seilbahn.
  3. Ist die Eustachi-Röhre zugeschwollen, wird das Mittelohr nicht mehr ausreichend belüftet.
  4. Das begünstigt die Vermehrung von Erregern sowie das Ansammeln von Sekret und führt zu einem Unterdruck im Ohr, der schmerzhaft sein kann.

Daher ist es wichtig, die Belüftung bei gleichzeitig auftretendem Schnupfen zu verbessern. Abschwellende Nasensprays lassen die Schleimhäute abschwellen, sodass das Sekret abfließen kann, mehr Luft ins Mittelohr gelangt und der Druckausgleich wieder besser möglich ist.

Welche Ohrentropfen bei Ohrenschmerzen rezeptfrei?

Otalgan ® OHRENTROPFEN zur akuten Behandlung von Ohrenschmerzen – Die rezeptfreien, schmerzlindernden und entzündungshemmenden Ohrentropfen Otalgan ® werden zur symptomatischen Schmerztherapie bei äußeren Ohrenentzündungen sowie bei akuter Mittelohrentzündung angewendet. Die Ohrentropfen können bereits bei Kleinkindern zur Anwendung kommen. Vorteile auf einen Blick

  • schmerzlindernd
  • druckentlastend
  • gut verträglich
  • bewährt

Wann sollte man mit Ohrenschmerzen zum Arzt?

Neurogene Ursachen – Bei den neurogenen Ursachen lassen sich drei häufiger vorkommende Erkrankungen unterscheiden. Der Zoster oticus entspricht einer Gürtelrose im Ohrbereich. Wie die klassische Gürtelrose entsteht er als Reaktivierung von Windpocken-Erregern in Situationen, in denen das Immunsystem nicht mehr bei voller Stärke ist.

  • Lassischerweise sind hiervon ältere Patienten/-innen betroffen, oft ist das Immunsystem durch Stress oder einen Infekt vorbelastet.
  • Symptome sind flüssigkeitsgefüllte Bläschen, Schmerzen, Schwindel und es kann eine Fazialisparese mit hängendem Mundwinkel auftreten.
  • Eine ärztliche Untersuchung und Behandlung sind hier unbedingt empfehlenswert.
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Durch den im höheren Alter zunehmenden Verschleiss der Wirbelsäule kommt es im Alter zu Schmerzen im Ohrbereich. Bandscheibenvorfälle und Funktionsstörungen im Bereich der Halswirbelsäule sind häufige Auslöser. Oft empfinden die betroffenen Patienten/-innen Schmerzen im Bereich von verspannten Muskeln im hinteren Halsbereich, die bei Bewegung zunehmen.

Warum hilft Wärme bei Ohrenschmerzen?

Was tun bei jungen Ohren? – Ohrenschmerzen treten bei Kindern häufig auf. Da sie allerdings sensibler reagieren als Erwachsene, ist bei einigen Hausmitteln gegen Ohrenschmerzen bei Kindern Vorsicht geboten. Beispielsweise reizen ätherische Öle, die in Senf enthalten sind, die Haut, weshalb sie nur sparsam zum Einsatz kommen sollten.

Zwiebelsäckchen bieten eine sanfte Möglichkeit, um Ohrenschmerzen bei Kleinkindern zu behandeln. Ebenso hilft die Wärme eines lauwarmen Kirschkernkissens. Häufig möchten Kinder nicht, dass ihre schmerzenden Ohren berührt werden. In diesem Falle kann eine Rotlichtlampe helfen, die das Ohr aus der Distanz heraus wärmt.

Diese Art der Behandlung darf allerdings nur unter der Aufsicht von Erwachsenen stattfinden. Besteht der Verdacht auf eine Mittelohrentzündung, ist ein HNO-Arzt aufzusuchen, der die Ursachen abklärt und Eltern Therapiemöglichkeiten erläutert. Von Mittelohrentzündungen sind Kinder im Alter von sechs Monaten bis sechs Jahren besonders häufig betroffen.

  • Grund dafür ist unter anderem deren kurze Ohrtrompete, die bereites bei Entzündungen zuschwillt, wodurch der Druckausgleich sowie das Abfließen von Flüssigkeiten nicht wie gewohnt stattfinden kann.
  • Doch auch Erwachsene können von der spontan auftretenden Erkrankung betroffen sein.
  • Der Einsatz einer Rotlichtlampe und Zwiebeln haben sich als Hausmittel gegen Mittelohrentzündungen bewährt.

Doch auch ein abgetropfter und abgekühlter Kamillenteebeutel besitzt eine entzündungshemmende Wirkung. Wenn der Betroffene nur an leichten Ohrenschmerzen leidet, kann zunächst auch eine Therapie mit Ohrenkerzen helfen die Symptome zu lindern. Zwiebeln schmecken nicht nur lecker, sondern sind außerdem ein natürliches Heilmittel.

Das Senföl mit dem Gemüse wirkt desinfizierend, sodass Tropfen aus Zwiebelsaft häufig oder Zwiebelsäckchen auf dem Ohr das erste Mittel bei Ohrenschmerzen sind. In Form von Ohrentropfen kann der Zwiebelsaft direkt im Ohr wirken. Wie kann man ein Zwiebelsäckchen herstellen? Hierfür benötigt man eine fein gehackte und leicht erwärmte Zwiebel.

Diese wird in ein Baumwollsäckchen gefüllt und direkt hinter dem Ohr platziert. Dort setzt sie lindernde ätherische Öle frei. Alternativ kann bei Ohrenschmerzen das Hausmittel eines Zwiebelwickels helfen. Mit Hilfe eines Stirnbandes oder Schals lässt sich der Wickel am Ohr befestigen.

Damit die Zwiebelsäckchen ihre Wirkung optimal entfalten können, empfiehlt sich eine Anwendungsdauer von mindestens 20 Minuten. Sie können allerdings auch mehrere Stunden an Ort und Stelle verbleiben, wenn der Betroffene dies als angenehm empfindet. Die Infrarotstrahlung von Rotlichtlampen wirkt bei chronischen Ohrenschmerzen wahre Wunder.

Die Wärme der Lampe regt die Durchblutung und somit den Stoffwechsel des erkrankten Ohres an. Auf diese Weise kann Entzündungssekret aus dem Gehörgang abfließen, wodurch eine Schmerzlinderung eintritt. Auch bei Mittelohrentzündungen lindert Rotlicht die Schmerzen.

  1. Wie lange und wie oft Rotlicht bei Ohrenschmerzen zur Anwendung kommt, hängt von der Ausprägung der Symptome ab.
  2. Allerdings ist darauf zu achten, dass die Lampe das Ohr maximal für zehn Minuten und bei einem Mindestabstand von 50 Zentimetern bestrahlt, um Verbrennungen zu vermeiden.
  3. Globuli sind homöopathische Mittel, die Ohrenschmerzen in der Regel verringern oder sogar komplett verschwinden lassen können.

Im Rahmen einer Mittelohrentzündung können sich Beschwerden jedoch weiter verschlimmern, sodass ein Arzt aufgesucht werden sollte. Im Gegensatz zur homöopathischen Therapie kann eine konventionelle Vorgehensweise, wie etwa die Behandlung mit Antibiotika oder Nasentropfen, verschiedene Nebenwirkungen mit sich bringen, wie zum Beispiel Blutdruckanstieg oder Hautausschlag.

Was löst Ohrenschmalz am besten?

Aufweichen zu Hause: Erwärmtes Olivenöl, Mandelöl, Wasser oder spezielle Ohrentropfen und -sprays (sogenannte Cerumenolytika) können das Ohrenschmalz aufweichen, damit es leichter aus dem Ohr abfließen kann.

Was kann man gegen Mittelohrentzündung machen Hausmittel?

Mittelohrentzündung bei Kindern – Hausmittel © Robert Kneschke AdobeStock 50367385 p>Mittelohrentzündungen sind schmerzhaft und treffen oft bereits die Kleinsten. So zählen sie zu den Erkrankungen, von denen Babys und Kleinkinder am häufigsten betroffen sind. Man geht davon aus, dass die allermeisten Kinder in den ersten Lebensjahren bereits eine oder mehrere der Entzündungen durchgemacht haben. Im Grundschulalter verringert sich das Risiko, doch auch ältere Kinder und Erwachsene können noch betroffen sein. Grundsätzlich entsteht eine Mittelohrentzündung in den meisten Fällen, wenn während einer anderen Infektion Erreger über die Verbindung zwischen Ohr und Nasen- und Rachenraum ins Ohr gelangen. Bei kleinen Kindern ist diese Verbindung noch sehr kurz und daher das Risiko auch höher, dass sich die Erreger auf diesem Weg im Körper verbreiten. Oft ist eine Mittelohrentzündung Teil bzw. Folge einer Erkältung. Dass von außen Erreger ins Ohr gelangen und eine Mittelohrentzündung auslösen, ist zwar möglich, aber die seltenere Variante. Erreger können auf diesem Weg ins Ohr gelangen, wenn das Trommelfell leicht eingerissen ist, zum Beispiel durch eine fehlerhafte Nutzung von Wattestäbchen. In solchen Fällen muss auch keine Erkältung vorhanden sein. Risikofaktoren sind beispielsweise auch vergrößerte Mandeln, wenn im Haushalt geraucht wird oder der tägliche Kontakt zu vielen anderen Kindern. Ältere Kinder können bereits ausdrücken, wenn sie Ohrenschmerzen haben. Je kleiner die Kinder sind, desto komplizierter ist es jedoch, eine Mittelohrentzündung zu erkennen. Die Symptome sind unter anderem starke Ohrenschmerzen, Fieber, oft auch Unruhe und leichte Reizbarkeit. Dazu können vor allem bei Kleinkindern Erbrechen, Verlust des Appetits oder Verweigerung der Nahrungsaufnahme kommen. Auch Schwäche, Schüttelfrost und Durchfall können vorkommen. Kleinkinder, die unter einer Mittelohrentzündung leiden, greifen sich auch öfter ans Ohr. Dass die Symptome sehr plötzlich auftreten, ist keine Seltenheit. Im Rahmen einer Mittelohrentzündung kann es auch vorkommen, dass das Trommelfell leicht einreißt und danach aus dem Ohr ein eitriges, teilweise auch blutiges Sekret austritt. Der Druck im Ohr verringert sich damit und entsprechend lassen die Schmerzen nach. Der Riss im Trommelfell ist meistens sehr klein und heilt von selbst wieder ab. Die gute Nachricht ist, dass eine Mittelohrentzündung in aller Regel innerhalb von nur wenigen Tagen ohne Komplikationen wieder abheilt. Ist eine Behandlung mit Medikamenten nötig, wird meistens auf Paracetamol oder Ibuprofen zurückgegriffen. Antibiotika werden bei einer Mittelohrentzündung nur selten angewandt, weil sie meistens auch nicht notwendig sind. Wichtig ist, dass Medikamente in ihrer Dosierung immer an das Alter und das Körpergewicht des Kindes angepasst sind. Mit Babys und Kleinkindern sollte man bei Fieber ohnehin zum Arzt gehen, aber auch bei älteren Kindern ist es sinnvoller, vom Arzt ein Medikament in der richtigen Dosierung verschreiben zu lassen. Um eine Mittelohrentzündung zu behandeln, gibt es verschiedene Hausmittel, die grundsätzlich bereits bei Babys und Kleinkindern angewandt werden können. Je kleiner ein Kind ist, desto mehr Vorsicht ist jedoch geboten. Eines der klassischen Hausmittel gegen Mittelohrentzündung ist ein Zwiebelsäckchen. Dabei wird eine Zwiebel in kleine Stücke geschnitten, in ein Tuch eingeschlagen und auf das betroffene Ohr gelegt. Dieses Päckchen erwärmt man zum Beispiel über einem Topf mit Wasserdampf oder auf der Heizung. Es sollte nicht zu feucht und vor allem nicht zu heiß sein. Unter Umständen kann ein Zwiebelpäckchen besonders bei kleinen Kindern die Augen reizen. Hilfreich kann es sein, dass Päckchen im Schlaf anzuwenden und eine Mütze darüber zu ziehen, damit es an Ort und Stelle bleibt. Da der Geruch von Zwiebel nicht jedermanns Sache ist, lassen sich auch Kamillenblüten oder ein Teebeutel mit Kamillentee verwenden. Grundsätzlich gilt Wärme als Hausmittel. Hier kann man beispielsweise auch eine Infrarotlampe nutzen, es ist jedoch ganz wichtig, dass Kinder dabei nicht in die Lampe hineinsehen und die Augen geschützt sind! Auch eine Wärmeflasche oder ein Körnerkissen können zur Wärmebehandlung eingesetzt werden. Wie bei vielen anderen Erkrankungen ist es auch bei einer Mittelohrentzündung wichtig, sich zu schonen und viel zu trinken. Die besten Getränke sind Wasser und Tee, beispielsweise Kamillentee. Etwas Linderung schaffen unter Umständen auch Hausmittel, die abschwellend auf die Nase wirken, beispielsweise Inhalationen. : Mittelohrentzündung bei Kindern – Hausmittel

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Auf welcher Seite soll man schlafen bei Mittelohrentzündung?

Wenn Ihre Ohrenentzündung nur in einem Ohr auftritt, sollten Sie auf der Seite des gesunden Ohrs schlafen, um den Druck auf die betroffene Stelle nicht noch zu erhöhen. Eine Ohreninfektion ist manchmal die Folge einer Entzündung der oberen Atemwege, wie zum Beispiel einer Erkältung.

Warum hilft eine Zwiebel bei Ohrenschmerzen?

Die Wirkung der Zwiebel gegen Ohrenschmerzen – Die Zwiebel ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch. Sie schmeckt nicht nur gut und verleiht so manchem Gericht die passende Würze, sondern sie ist auch ein altes, natürliches Heilmittel. Als solches hat es – neben dem Einsatz in der Küche – ebenfalls lange Tradition.

Die Zwiebel enthält ätherische Öle, Senföle und Lauchöle sowie die Schwefelverbindung Alliin. Jeder, der schon mal eine Zwiebel geschnitten hat, weiß, dass sie recht „scharf” ist und Sekrete lösen kann. Sie bedingen Tränenfluss und bringen auch die Nase zum Laufen. Diese Wirkung können Sie nutzen, um Sekrete im Mittelohr zu verflüssigen und sie zum Ablaufen zu bringen.

Weiterhin hat die Zwiebel antimikrobielle, antibakterielle und antifungizide Eigenschaften. Das bedeutet, dass sie das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen hemmen und Entzündungen eindämmen kann.