Was Macht Man Bei Wespenstich?

Was Macht Man Bei Wespenstich
Wespenstich: So wird er richtig behandelt Das hilft bei einem Wespenstich Haut & Allergie Veröffentlicht am: 18.07.2022 4 Minuten Lesedauer Angelockt von Speisen auf dem Gartentisch oder einem süßen Saft: Zu Wespenstichen kann es im Sommer schon mal kommen. Mit ein paar Vorkehrungen lässt sich das Risiko verringern. Hausmittel schaffen Abhilfe, falls es doch zu einem Stich kommt. © iStock / RelaxFoto.de Von Ende April bis Ende Oktober sind Wespen bei uns aktiv. Vermeiden lässt sich die normalerweise friedliche Begegnung daher nicht. Kommt es doch einmal zu einem Stich, so verursacht dieser bei den meisten Menschen lediglich eine Schwellung an der Einstichstelle.

  1. Gehen Sie sicher, dass der Stachel nicht mehr in der Haut steckt. Falls doch, mit einer Pinzette, dem Fingernagel oder der EC-Karte entfernen. Sie sollten ihn besser wegkratzen, statt die Stelle auszudrücken. Ein Quetschen sollte vermieden werden, da sich das Gift aus dem Stachel weiter unter Haut verbreiten würde.
  2. Danach helfen kaltes Wasser, Eiswürfel, kühlende Umschläge und Gele.
  3. Befindet sich der Stich an Hand oder Fuß, kann es helfen, Arm oder Bein hochzulegen.
  4. Auch rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können unter Umständen die Beschwerden lindern, eine Hydrocortison-Creme oder ähnliche Salben aus der Apotheke helfen gegen den Juckreiz.

Klingen die Symptome wie Schwellung, Juckreiz und/oder Rötung nicht innerhalb weniger Tage ab, oder verschlimmern sie sich, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Sticht die Wespe allerdings in den Mund-, Rachenraum, in die Nähe der Augen – oder tritt gar eine allergische Reaktion auf – ist ein Arztbesuch unumgänglich.

  • Luftnot
  • Rötung am ganzen Körper
  • Schluck- und Sprechbeschwerden, Schwellungen im Gesicht und am Hals
  • allgemeines Schwächegefühl, Kraftlosigkeit, Kaltschweißigkeit
  • Bewusstlosigkeit
  • Atem- und Kreislaufstillstand

Falls eine Allergie bereits bekannt ist, sollten entsprechende Notfallmedikamente immer griffbereit sein. Der Hausarzt oder die Hausärztin kann ein entsprechendes Notfallset verschreiben. Wer unter Asthma oder anderen chronischen Erkrankungen leidet, sollte auf jeden Fall mit einem Arzt oder einer Ärztin Rücksprache halten.

  • Adrenalinspritze für den lebensbedrohlichen Notfall
  • Antiallergikum (Antihistaminikum) in Form von Schmelztabletten oder Tropfen
  • eventuell ein Kortison-Präparat

Leichte allergische Symptome nach einem Wespenstich lassen sich meistens gut mit einem Antihistaminikum behandeln. Die Beschwerden lassen dadurch nach, auch die Schwellung geht zurück. Kortison federt zusätzlich die akuten Reaktionen des Immunsystems ab und sorgt ebenfalls dafür, dass sich Schwellungen zurückbilden.

  1. Bei Bedarf kann eine kortisonhaltige Salbe auf den Wespenstich aufgetragen werden, um eventuellen Juckreiz zu lindern.
  2. Zu beachten ist: Es dauert eine Zeit, ehe die Medikamente ihre Wirkung entfalten.
  3. Daher sollten diese unmittelbar nach dem Wespenstich zum Einsatz kommen.
  4. Ein weiteres wichtiges Notfallmedikament ist die Adrenalin-Spritze.

Für Menschen, die besonders allergisch reagieren, kann Adrenalin lebensrettend sein. Das Präparat verengt bei einem Abfall des Blutdrucks in wenigen Minuten die Gefäße. Dadurch können sich Kreislauf und Blutdruck stabilisieren. Auch die Atmung verbessert sich, weil Adrenalin die Bronchien erweitert. © iStock / stanley45 Von Wespennestern sollte fünf Meter Abstand gehalten werden, um die Tiere nicht zu stören. Im Sommer kann es schon einmal zu einer Begegnung mit einer Wespe kommen. Vor allem wer viel draußen ist, kennt die teilweise lästigen Attacken der Insekten. Diese Verhaltensregeln und Tipps können im Umgang mit Wespen helfen:

  1. Sobald sich eine Wespe nähert, ruhig blieben! Auf hektische Bewegungen reagieren die Insekten besonders aggressiv.
  2. Eine Wespe, die sich auf der Hand oder einem anderen Körperteil niedergelassen hat, behutsam wegstreichen. Keinesfalls wegschlagen, denn das aktiviert die Angriffslust.
  3. In den Sommermonaten auf duftende Haarsprays, Parfums oder Kosmetikprodukte verzichten. Der Duft zieht Wespen an.
  4. Speisen und Getränke im Freien nur verschlossen aufbewahren, damit sich dort keine Wespen niederlassen.
  5. Nach dem Essen im Freien Mund und Hände waschen. Das gilt vor allem bei Kindern.
  6. Nie direkt aus einer Flasche oder einer Dose trinken. Hier kann unbemerkt eines der Insekten hineinschlüpfen und die Gefahr eines gefährlichen Wespenstichs im Hals besteht.
  7. Wer Obstbäume im Garten hat, ist gut beraten, das Fallobst regelmäßig aufzulesen und gegebenenfalls zu entsorgen.
  8. Nicht barfuß auf Wiesen gehen.
  9. Bei der Gartenarbeit gilt besondere Obacht beim Ostpflücken oder Blumenschneiden.
  10. Nie zu nah an ein Wespennest herantreten. Fünf Meter gilt als respektvolle Grenze, damit die Tiere sich nicht gestört fühlen.

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Was macht ein Arzt bei einem Wespenstich?

Allergische Reaktionen erkennen – Allergische Reaktionen auf Wespengift treten meist wenige Minuten bis einige Stunden nach Insektenstichen auf. Typisch sind Schwellungen und Rötungen sowie Juckreiz am gesamten Körper. Wer auf den Wespenstich mit Symptomen wie Übelkeit, Atemnot, Schwindel und Kreislaufbeschwerden reagiert, sollte bei diesem Notfall ebenfalls den Notarzt rufen.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte sollte der Betroffene am Boden liegen. Bei Schwindelgefühl kann es sinnvoll sein, die Beine hoch zu lagern. Erbricht der Betroffene, muss er in Seitenlage gebracht werden. Weiß man vom Vorliegen einer Allergie auf Insektengift, sollte man die gemeine Wespe so gut wie möglich meiden.

Dabei spielen die schwarzgelben Tiere nur leider nicht immer mit. Für Allergiker ist es daher wichtig, in den Sommermonaten stets ein Allergie-Notfallset dabeizuhaben. Das besteht in der Regel aus einer Adrenalin-Fertigspritze, mit der sich Blutdruck und Kreislauf stabilisieren lassen, einem Antihistaminikum gegen eine schwere allergische Reaktion und Kortison gegen Schwellungen.

Was sollte man nach einem Wespenstich nicht machen?

Wespenstich: So wird er richtig behandelt Das hilft bei einem Wespenstich Haut & Allergie Veröffentlicht am: 18.07.2022 4 Minuten Lesedauer Angelockt von Speisen auf dem Gartentisch oder einem süßen Saft: Zu Wespenstichen kann es im Sommer schon mal kommen. Mit ein paar Vorkehrungen lässt sich das Risiko verringern. Hausmittel schaffen Abhilfe, falls es doch zu einem Stich kommt. © iStock / RelaxFoto.de Von Ende April bis Ende Oktober sind Wespen bei uns aktiv. Vermeiden lässt sich die normalerweise friedliche Begegnung daher nicht. Kommt es doch einmal zu einem Stich, so verursacht dieser bei den meisten Menschen lediglich eine Schwellung an der Einstichstelle.

  1. Gehen Sie sicher, dass der Stachel nicht mehr in der Haut steckt. Falls doch, mit einer Pinzette, dem Fingernagel oder der EC-Karte entfernen. Sie sollten ihn besser wegkratzen, statt die Stelle auszudrücken. Ein Quetschen sollte vermieden werden, da sich das Gift aus dem Stachel weiter unter Haut verbreiten würde.
  2. Danach helfen kaltes Wasser, Eiswürfel, kühlende Umschläge und Gele.
  3. Befindet sich der Stich an Hand oder Fuß, kann es helfen, Arm oder Bein hochzulegen.
  4. Auch rezeptfreie Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können unter Umständen die Beschwerden lindern, eine Hydrocortison-Creme oder ähnliche Salben aus der Apotheke helfen gegen den Juckreiz.
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Klingen die Symptome wie Schwellung, Juckreiz und/oder Rötung nicht innerhalb weniger Tage ab, oder verschlimmern sie sich, sollte ein Arzt hinzugezogen werden. Sticht die Wespe allerdings in den Mund-, Rachenraum, in die Nähe der Augen – oder tritt gar eine allergische Reaktion auf – ist ein Arztbesuch unumgänglich.

  • Luftnot
  • Rötung am ganzen Körper
  • Schluck- und Sprechbeschwerden, Schwellungen im Gesicht und am Hals
  • allgemeines Schwächegefühl, Kraftlosigkeit, Kaltschweißigkeit
  • Bewusstlosigkeit
  • Atem- und Kreislaufstillstand

Falls eine Allergie bereits bekannt ist, sollten entsprechende Notfallmedikamente immer griffbereit sein. Der Hausarzt oder die Hausärztin kann ein entsprechendes Notfallset verschreiben. Wer unter Asthma oder anderen chronischen Erkrankungen leidet, sollte auf jeden Fall mit einem Arzt oder einer Ärztin Rücksprache halten.

  • Adrenalinspritze für den lebensbedrohlichen Notfall
  • Antiallergikum (Antihistaminikum) in Form von Schmelztabletten oder Tropfen
  • eventuell ein Kortison-Präparat

Leichte allergische Symptome nach einem Wespenstich lassen sich meistens gut mit einem Antihistaminikum behandeln. Die Beschwerden lassen dadurch nach, auch die Schwellung geht zurück. Kortison federt zusätzlich die akuten Reaktionen des Immunsystems ab und sorgt ebenfalls dafür, dass sich Schwellungen zurückbilden.

  1. Bei Bedarf kann eine kortisonhaltige Salbe auf den Wespenstich aufgetragen werden, um eventuellen Juckreiz zu lindern.
  2. Zu beachten ist: Es dauert eine Zeit, ehe die Medikamente ihre Wirkung entfalten.
  3. Daher sollten diese unmittelbar nach dem Wespenstich zum Einsatz kommen.
  4. Ein weiteres wichtiges Notfallmedikament ist die Adrenalin-Spritze.

Für Menschen, die besonders allergisch reagieren, kann Adrenalin lebensrettend sein. Das Präparat verengt bei einem Abfall des Blutdrucks in wenigen Minuten die Gefäße. Dadurch können sich Kreislauf und Blutdruck stabilisieren. Auch die Atmung verbessert sich, weil Adrenalin die Bronchien erweitert. © iStock / stanley45 Von Wespennestern sollte fünf Meter Abstand gehalten werden, um die Tiere nicht zu stören. Im Sommer kann es schon einmal zu einer Begegnung mit einer Wespe kommen. Vor allem wer viel draußen ist, kennt die teilweise lästigen Attacken der Insekten. Diese Verhaltensregeln und Tipps können im Umgang mit Wespen helfen:

  1. Sobald sich eine Wespe nähert, ruhig blieben! Auf hektische Bewegungen reagieren die Insekten besonders aggressiv.
  2. Eine Wespe, die sich auf der Hand oder einem anderen Körperteil niedergelassen hat, behutsam wegstreichen. Keinesfalls wegschlagen, denn das aktiviert die Angriffslust.
  3. In den Sommermonaten auf duftende Haarsprays, Parfums oder Kosmetikprodukte verzichten. Der Duft zieht Wespen an.
  4. Speisen und Getränke im Freien nur verschlossen aufbewahren, damit sich dort keine Wespen niederlassen.
  5. Nach dem Essen im Freien Mund und Hände waschen. Das gilt vor allem bei Kindern.
  6. Nie direkt aus einer Flasche oder einer Dose trinken. Hier kann unbemerkt eines der Insekten hineinschlüpfen und die Gefahr eines gefährlichen Wespenstichs im Hals besteht.
  7. Wer Obstbäume im Garten hat, ist gut beraten, das Fallobst regelmäßig aufzulesen und gegebenenfalls zu entsorgen.
  8. Nicht barfuß auf Wiesen gehen.
  9. Bei der Gartenarbeit gilt besondere Obacht beim Ostpflücken oder Blumenschneiden.
  10. Nie zu nah an ein Wespennest herantreten. Fünf Meter gilt als respektvolle Grenze, damit die Tiere sich nicht gestört fühlen.
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Was ist schlimmer Biene oder Wespe?

“Ein Wespenstich ist giftiger als der einer Biene.” – Umgekehrt wird ein Schuh draus! Im Gegensatz zur Honigbiene können Wespen mehrfach zustechen. Doch obwohl der Biene beim Stich der Stachel ausgerissen wird und sie euch deshalb nicht noch einmal stechen kann, pumpt ihr abgetrennter Stachel weiter Gift in euren Körper – mehr als zehnmal so viel wie bei einem Wespenstich. Mit ein paar einfachen Regeln könnt ihr einem Wespenstich aus dem Weg gehen. Wir verraten euch, wie’s geht und was ihr tun könnt, wenn’s doch passiert

Wie lange tut ein Wespen oder Bienenstich weh?

So behandeln Sie einen Bienenstich richtig Erste Hilfe beim Bienenstich: Wann muss ich zum Arzt? Haut & Allergie Veröffentlicht am: 30.08.2021 5 Minuten Lesedauer Ein Bienenstich ist schmerzhaft, aber meist harmlos. Für Allergiker kann er jedoch gefährlich werden. © iStock / Prompilove Bienen sind grundsätzlich keine aggressiven Tiere. Sie greifen nur dann an, wenn sie sich oder ihren Bienenstock bedroht sehen. Ist das der Fall und sie stechen zu, bezahlen Bienen den Stich mit ihrem Leben, denn: Im Gegensatz zu Wespen, die ihren Stachel wieder aus der Haut herausziehen können, bleibt ein Bienenstachel in der Haut stecken.

Ohne ihren Stachel stirbt die Biene. Bei Menschen verursacht so ein Bienenstich eine Schwellung. Die Einstichstelle ist rot, fühlt sich warm an und schmerzt. Diese Beschwerden bleiben in der Regel auf den Bereich rund um den Bienenstich begrenzt. Anders sieht es für Menschen aus, die unter einer Bienengiftallergie leiden, denn eine allergische Reaktion kann lebensbedrohlich sein,

Daher ist es wichtig, bei einem Bienenstich richtig zu handeln. Allergien können sich mit der Zeit entwickeln und schlimmer werden. Wenn Sie merken, dass eine Biene Sie gestochen hat, versuchen Sie zunächst ruhig zu bleiben und sich zu sammeln. Das sollten Sie jetzt tun:

Suchen Sie die Einstichstelle und entfernen Sie den Stachel: Bei einer Biene bleibt nach einem Stich der Hinterleib, in dem sich der Giftsack befindet, am Ende des Stachels zurück. Aber Vorsicht: Wenn Sie den Stachel einfach mit den Fingern entfernen, besteht die Gefahr, dass Sie das Bienengift aus dem Giftsack über den Stachel in die Wunde drücken. Am besten funktioniert das, indem Sie den Stachel mit einem stumpfen Objekt, zum Beispiel einer Kreditkarte, vorsichtig herausschiebt, Wichtig ist es, den Stachel nicht zusammen zu drücken, da man so das Gift in die Haut drückt. Außerdem sollten Sie darauf achten, die Giftblase nicht zu durchstechen – ansonsten könnten sich die Symptome verschlimmern. Verzichten Sie deswegen auf Pinzetten oder ähnliche spitze Gegenstände. Kühlen gegen die Schwellung: Legen Sie eine Kühlkompresse auf den Bienenstich. Durch die Kälte wird die Giftausbreitung verlangsamt, die Haut schwillt weniger stark an und der Schmerz wird gelindert. Hochlagern: Lagern Sie das vom Bienenstich betroffene Bein oder die betroffene Hand hoch. Das hilft ebenfalls, die Schwellung zu verringern. Beobachten: Nach einem Bienenstich sollte der Gestochene nicht allein bleiben. Das gilt insbesondere für Bienenstiche bei Kindern, denn auch wenn bisher keine allergische Reaktion aufgetreten ist, kann sich eine solche mit jedem neuen Stich entwickeln.

In den meisten Fällen braucht ein Bienenstich keine besondere Behandlung und klingt von allein wieder ab. Um Schmerzen, Rötungen und Schwellungen bei einem Bienenstich zu lindern, kommen eine Reihe an Hausmitteln zum Einsatz. Ausprobieren lohnt sich:

Eine frische Zwiebel Die Zwiebel zählt zu den bekanntesten Hausmitteln bei Bienenstichen. Zwiebelsaft wirkt kühlend, desinfizierend und kann Entzündungen hemmen. Bei einem Bienenstich schneiden Sie eine Zwiebel in zwei Hälften und ritzen mit einem Messer ein Gittermuster in die aufgeschnittene Seite der Zwiebel. Legen sie die Zwiebelhälfte auf den Bienenstich und drücken Sie dabei den Saft auf die Haut. Quark-Umschlag Auch ein Umschlag mit Quark hat eine kühlende Wirkung. Er vermindert den Juckreiz und hilft gegen die Schwellung. Tragen Sie eine kleine Portion gekühlten Quark auf ein Stofftuch auf und legen Sie diese Auflage auf den Stich, bis der Quark getrocknet ist. Die Anwendung kann mehrmals wiederholt werden. Essigwickel Geben Sie einen Esslöffel Essig in kaltes Leitungswasser und tränken Sie ein sauberes Baumwoll- oder Leinentuch darin. Wringen Sie es dann gut aus und legen Sie es auf den Bienenstich, bis die kühlende Wirkung nachlässt. Die Anwendung kann nach Bedarf wiederholt werden. Essig kühlt, wirkt entzündungshemmend und kann den Juckreiz lindern.

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© iStock / kmatija Bienenstiche können große Schwellungen mit sich bringen. Ein Bienenstich schmerzt und kann sehr stark anschwellen. Viele Menschen fragen sich daher: Muss ich mit dem Bienenstich zum Arzt? Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und ein Hitzegefühl rund um die Einstichstelle sind ganz normale Bienenstich-Symptome.

Die Schwellung kann innerhalb von Stunden zurückgehen oder auch noch einige Tage lang bestehen bleiben. Wenn sich jedoch nach dem Bienenstich ein roter Strich von der Einstichstelle her auf der Haut abzeichnet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Das kann darauf hindeuten, dass es zu einer Infektion an der Einstichstelle gekommen ist oder eine Blutvergiftung vorliegt.

Um Infektionen an der Einstichstelle und andere Komplikationen zu vermeiden, achten Sie darauf, die Einstichstelle nicht durch Kleidung, Schmuck oder Kratzen zu reizen und sie auch nicht mit schmutzigen Händen zu berühren. Bei Bienenstichen am Kopf, Hals oder sogar im Mund sollte sofort ein Arzt gerufen werden.

In diesen Bereichen können Schwellungen die Atemwege verengen – im schlimmsten Falle droht das Ersticken. Bis der Arzt kommt, sollten Sie sich aufrecht hinsetzen, die Einstichstelle besonders gut kühlen und – bei Stichen im Mund – wenn Sie bei Bewusstsein sind, Eiswürfel lutschen, um die Schwellung in diesem Bereich zu verringern.

Bei Menschen, die allergisch auf Bienengift reagieren, droht eine Schockreaktion: der Blutdruck fällt ab, der Puls steigt an, es kommt zu Atemnot. Symptome einer allergischen Reaktion treten in der Regel sehr schnell auf. Bei diesen Alarmzeichen sollten Sie sofort den Notarzt rufen:

Schwindel, Kribbeln, Blässe, allgemeines Unwohlsein Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, geschwollene Lippen, Zunge, Gesicht und Hals Quaddeln, Juckreiz Rötungen, die überall auf der Haut auftreten können pfeifende Atemgeräusche oder Atemnot Kreislaufkollaps

Menschen, die wissen, dass sie auf Bienengift allergisch reagieren, müssen besonders aufpassen, nicht gestochen zu werden – und immer ein Notfall-Set mit sich führen. In diesem Set befinden sich eine kortisonhaltige Tablette oder ein kortisonhaltiger Saft, eine Antihistamin-Tablette sowie eine Adrenalinspritze.

Zügig den Stachel entfernen und möglichst das Gift aus der Haut saugen Bei leichten Beschwerden zunächst das Antihistaminikum (Antiallergikum) einnehmen Bei stärkeren Hautreaktionen an der Einstichstelle zusätzlich auch das kortisonhaltige Medikament nehmen Bei Beschwerden wie Übelkeit, Atemnot und Kreislaufbeschwerden oder Schwellungen im Mund und Rachen die Adrenalinspritze zügig einsetzen Die betroffene Stelle hochlagern und kühlen, um die Schwellung zu verringern

Allergiker oder Eltern von Kindern mit einer Bienengift-Allergie sollten dieses Vorgehen immer individuell mit ihrem Arzt absprechen und zur Sicherheit auch nach der Notfall-Behandlung einen Arzt aufsuchen. Die langfristig gesehen wichtigste Maßnahme gegen eine Insektengiftallergie ist eine spezifische Immuntherapie, die sogenannte Hyposensibilisierung.

Wie viel Gift hat eine Wespe in sich?

Die Gemeine Wespe (lat. Vespula vulgaris) heißt nicht so, weil sie fies ist, sondern weil das ein in der Biologie verbreiteter Trivialname ist. Also: Ein als „gemein” klassifiziertes Tier hat keine besonderen Eigenschaften. Das heißt aber nicht, dass die Wespe nicht speziell ist.

Die Königin ist circa zwei Zentimeter groß, Arbeiterinnen hingegen nur elf bis 14 Millimeter. Jedes Tier wiegt weniger als ein Gramm. Der Stachel ist etwa 2,6 Millimeter lang und mit einer Giftblase sowie zwei Giftdrüsen verbunden. Pro Stich geben Wespen etwa zwei bis 10 Mikrogramm ihres Giftes ab. Enthalten sind verschiedene Stoffe, darunter Proteine, Aminosäuren und Enyzme, sogar Hyaluronsäure.

Wespenstich: Wenn nicht nur Allergiker nervös werden

Dieser Cocktail löst eine allergische Reaktion bei uns aus.