Was Macht Man Im Controlling?

Was Macht Man Im Controlling
Die Arbeit des Controllings umfasst insbesondere die Erfassung, Auswertung, Analyse und Aggregation aller buchhalterischen Rechnungsposten. Auch die Budget-Planung ist Teil des Controllings. Die Controlling-Abteilung arbeitet in der Regel direkt der Unternehmensführung zu und erstellt regelmäßige Reportings.

Wie ist es im Controlling zu arbeiten?

Zahlen, Zahlen und noch mehr Zahlen – so stellen sich viele den Beruf eines Controllers vor. Doch dazu gehört mehr: Das Controlling ist ein Teilgebiet der Unternehmensführung. Controller planen, Kontrollen und steuern aller Unternehmensbereiche. Sie sind für erfolgreiche Unternehmen unverzichtbar.

Was ist Controlling einfach erklärt?

Definition und Aufgaben im Controlling – Abgeleitet von dem englischen Begriff „ to control ” = lenken, steuern ist Controlling ein Führungsinstrument im Sinne des managementorientierten Ansatzes. Dies bedeutet, dass die Unternehmensstrategie durch Zahlen gesteuert wird.

  1. Auch erfolgt eine Unterstützung über Abweichungsanalysen der Zielbildungs-, Planungs-, Realisierungs-, Kontroll- und Informationsprozesse im Unternehmen.
  2. Voraussetzung zur erfolgreichen Umsetzung ist ein zielorientiertes Management.
  3. Dazu werden zum Zwecke der Gewinnerzielung wirtschaftliche Zahlen überwacht.

Dies erfolgt allerdings ohne unmittelbare, hierarchische Anweisung. Controlling wird unterteilt in strategische und operative Aufgaben. Die strategischen Aufgaben sind langfristig auf 5 – 10 Jahre ausgerichtet. Sie haben als Ziel die dauerhafte Existenzsicherung des Unternehmens.

Was macht ein Controller den ganzen Tag?

Typische Aufgaben eines Controllers: –

Erstellung von Budgetplänen und Verkaufsprognosen Aufbereitung und Übermittlung der Zahlen an das Management Planung und Umsetzung strategischer Maßnahmen Etablierung sowie Kontrolle von Betriebsabläufen Prozess- und Schwachstellenanalyse sowie Optimierung Soll-Ist-Vergleiche

In kleineren bis mittelständischen Unternehmen übernehmen häufig die Geschäftsführung oder die Mitarbeiter des Rechnungswesens die Controlling Aufgaben. Einen guten Einblick in die Aufgabenbereiche im Controlling bekommst du unter anderem durch ein, Was den Job eines Controllers besonders spannend macht, ist, dass du weitreichende Entscheidungen für ein Unternehmen triffst.

Die wirtschaftlichen und technischen Veränderungen sind derzeit enorm, sodass die Risiken bei Entscheidungen zunehmen. Durch die Digitalisierung werden sich auch die Controlling Aufgaben verändern: Du hast immer mehr Daten zur Verfügung, die teilweise automatisiert zur Verfügung gestellt werden. Die Herausforderung für einen Controller ist nun, diese zu bewältigen und die richtigen Rückschlüsse daraus zu ziehen, die du aktiv an das Management heranträgst.

Gleichzeitig arbeitest du als Controller eng mit der und dem Bereich Business Analytics zusammen und kannst so über den zahlengetriebenen Tellerrand hinausschauen. Grundsätzlich gilt: Du bist als Controller sehr nahe am Entscheider dran, hinterfragst Daten kritisch und präsentierst erfolgversprechende Antworten.

Daher ist auch deine soziale Kompetenz sehr wichtig – wenn du das Management nicht überzeugen kannst und unsicher auftrittst, bist du im Beruf der Controllerin falsch. Durch die enge Verzahnung von Finanzwesen und Rechnungswesen sind Controller gefragte Finance-Experten auf dem Arbeitsmarkt. Das macht sich auch beim Gehalt bemerkbar: Das liegt bei ca.45.000 Euro.

Mit deinem Controlling-Studium und Berufserfahrung bist du schnell bereit für Tätigkeiten auf Managementebene. Grundsätzlich gilt: Je mehr Verantwortung du bei deinen Controlling Aufgaben übernimmst und dabei positive Effekte erzielst, desto kostbarer bist du für ein Unternehmen.

Was verdient ein guter Controller?

Berufserfahrung zahlt sich beim Controller-Gehalt aus – Apropos Berufserfahrung: Je mehr Controller davon haben, desto höher fällt das Gehalt der Finanzanalytiker aus – unabhängig von der Spezialisierung oder Position. Das durchschnittliche Controller-Einstiegsgehalt liegt bei rund 43.250 Euro bei keiner bis wenig Erfahrung.

Mit zunehmender Erfahrung und Qualifikation steigt auch das Gehalt, sodass Controller im Schnitt bis zu 100.000 Euro verdienen können. Ebenfalls positive Gehaltsentwicklungen können Werks-/Produktions- und Financial Controller verbuchen. So liegt das jährliche Durchschnittseinkommen eines Produktions-/Werkscontrollers bei 60.750 Euro bei wenig bis keiner Erfahrung und kann bis zu 87.000 Euro bei überdurchschnittlicher Expertise und mehrjähriger Erfahrung steigen.

See also:  Was Macht Ein Trauzeuge?

Ein Financial Controller verdient aufgrund seiner besonderen Fachkenntnisse bereits beim Einstieg rund 62.500 Euro im Jahr. Mit einer mittelmäßigen Erfahrung kann der Financial Controller 72.500 Euro verdienen und mit höherer Qualifikation und Erfahrung bis zu 99.000 Euro.

Ist Controlling Gleich Kontrolle?

Controller nehmen die Geschäftsabläufe unter die Lupe, um die Richtung zu Erreichung der Geschäftsziele zu ermitteln. Foto: Roman Samborskyi – shutterstock.com Controlling wird heutzutage leider immer noch zu häufig mit Kontrolle übersetzt. Es geht tatsächlich aber um Planung und Steuerung des Unternehmens (to control = steuern).

  1. Der Controller wird daher oft gerne als der Navigator des Unternehmens bezeichnet, welcher der Geschäftsleitung (dem Kapitän) Transparenz über den aktuellen Standort (Ist) und die Richtung (Soll) gibt.
  2. Auch sonst haben die Bedeutungen der Begriffe Kontrolle und Controlling große Unterschiede.
  3. Wenn es um Kontrolle geht, dann geht es oftmals darum Schuldige zu suchen und Fehler aufzudecken.

Ganz im Gegensatz dazu soll das Controlling planen, steuern und kalkulieren. Und das immer vorwärts- und zukunftsorientiert ganz im Gegensatz zur Kontrolle, die immer vergangenheitsorientiert ist. Das primäre Ziel des Controllings ist es, zu erkennen wo Handlungsbedarf besteht und aufzuzeigen, wie gesteckte Ziele erreicht werden können.

Die Amerikaner haben schon Anfang der 1930er Jahre das ” Controllers Institute of America ” gegründet und damit zum ersten Mal den Begriff des Controllings in die Wirtschaftswelt eingeführt. In Deutschland ist das Controlling erst in den 1970er Jahren so richtig in Mode gekommen. Zuerst in Konzernen und Großunternehmen und durch die rasante Entwicklung der IT und der Digitalisierung auch immer mehr in mittelständischen und kleinen Unternehmen.

Kein Controlling ohne Informationen und Daten. Und damit ist die Entwicklung des Controllings ganz eng gekoppelt mit den Themen IT und Digitalisierung, In den 1970er und 1980er Jahren waren Controller noch “manuelle Datensammler und -verarbeiter”. Mittlerweile übernehmen diese Aufgabe die leistungsfähigen Softwaresysteme.

Daher hat sich in diesen 40 Jahren das Controlling schon sehr stark gewandelt vom Datensammler zum Dateninterpretierer. Es geht heute darum, aus der Flut an Daten und Informationen die für die Steuerung und Planung des Unternehmens wesentlichen herauszufiltern und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Weitreichende Entscheidungen werden damit von Controllern maßgeblich vorbereitet. Dabei differenziert man heute drei große Bereiche des Controllings:

Das strategische Controlling konzentriert sich auf die Analyse und Auswertung des Kundenverhaltens und hat den Markt als auch den Wettbewerb fest im Blick. Damit wird das Unternehmen in die Lage versetzt, auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren zu können. Das operative Controlling hat den laufenden Betrieb im Fokus im Sinne von Budgetmanagement sowie Analyse, Planung und Steuerung der internen Kenngrößen und KPIs. Das Risiko-Controlling beurteilt Risiken, aber auch Chancen, die für alle Geschäfte des Unternehmens relevant werden können.

Auch funktional hat sich das Controlling spezialisiert. Waren es früher primär Soll-/Ist-Vergleiche und Deckungsbeitragsrechnungen, die eine Controlling-Abteilung ausgemacht haben, so haben sich heute ganz eigene Controlling-Funktionen etabliert. So gibt es zum Beispiel das Vertriebs-Controlling, das Produktions-Controlling und auch das IT-Controlling.

  1. Das sind jeweils sehr spezifisch auf die Funktion eingehende Controlling-Definitionen.
  2. Zur Definition des Controllings gehört abschließend auch die Abgrenzung zum externen Rechnungswesen (Financial Accounting oder Buchhaltung).
  3. Denn das Controlling wird nicht umsonst internes Rechnungswesen genannt (Management Accounting).
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Intern meint in diesem Zusammenhang den Adressaten des Controllings, nämlich die Geschäftsleitung. Wohingegen das externe Rechnungswesen auf die Stakeholder, man könnten sagen die Außenstehenden aus Unternehmenssicht abzielt. Das externe Rechnungswesen ist dabei auch ganz klar geregelten Informationspflichten unterworfen und unterliegt vielen Rechtsvorschriften.

  1. Auch hier der Unterschied: Das interne Rechnungswesen (Controlling) hat diese Rechtsvorschriften nicht, sondern ist geprägt von einer gestalterischen Freiheit für die unternehmensinterne Datenerhebung, -verarbeitung und -auswertung und richtet sich grundsätzlich an das interne Management.
  2. Die Controlling-Abteilung und damit auch der Controller sind heute in nahezu alle Prozesse des Unternehmens eingebunden.

Denn immer wenn es um die Planung, Analyse, Steuerung und Ableitung von Erkenntnissen geht, braucht es den Controller. Auf den Punkt gebracht sind es vier primäre Aufgaben, die der Controller und die Controlling-Abteilung ausmachen:

Planungsaufgaben Eine der grundlegendsten Controlling-Tätigkeiten ist die Planung. Planung kann eine Zeitdimension haben im Sinne von kurz-, mittel- oder langfristig. Genauso kann die Planung unterschiedliche Funktionen haben in Form von Budgetplanung, Liquiditätsplanung, Umsatz- oder Kostenplanung. Planung findet nicht nur vergangenheitsorientiert statt im Sinne der Kalkulation auf bestehenden Kapazitäten und Bedingungen, sondern Planung muss sich an Zielen orientieren. Informationsaufgaben Im Grunde könnte man diesen Punkt heutzutage als ” Reporting Reporting ” bezeichnen. Denn im Rahmen der Informationsaufgabe stellt das Controlling den internen Stakeholdern die notwendigen Informationen zur Steuerung ihres Geschäftes zur Verfügung. Durch moderne Software ist dies heute oftmals per Knopfdruck möglich und der Controller muss nicht mehr die Daten beschaffen und auswerten. Daher geht es heute eher um die Interpretation und Analyse von Zusammenhängen sowie die Entscheidungsvorbereitung. Auch die Erstellung von Reports in IT-Systemen ist Bestandteil dieser Informationsaufgabe. Alles zu Reporting auf CIO.de Steuerungsaufgaben Hier geht es um die Herleitung von operativen oder strategischen Maßnahmen aufgrund von Auswertungen oder zum Beispiel durch die Ergebnisse von Abweichungs- bzw. Delta-Analysen. Controller erforschen Ursachen und leiten daraus Vorschläge für Steuerungsmaßnahmen ab. Dazu gehört auch die Prognose- und Szenarienarbeit der Controlling-Abteilung, denn dadurch können direkt Entscheidungen abgleitet werden. Koordinationsaufgaben Eine Controlling-Abteilung kann erfolgreich sein, wenn sie eng mit allen Fachbereichen und der Geschäftsleitung zusammenarbeitet. Daher ist die Koordination der Anforderungen aus diesen Bereichen als auch die Umsetzung und Entscheidungsvorbereitung eine Koordinationsaufgabe des Controllings. Der Controller muss dabei die verschiedenen Interessen und Absichten zwischen den Fachbereichen und/oder der Geschäftsleitung im Sinne der Unternehmensziele koordinieren. Auch ein enger Draht im Sinne von Koordination besteht mit der IT-Abteilung. Denn diese stelle die IT-Systeme zur Verfügung und der Controller muss die fachlichen Anforderungen für diese Applikationen detailliert beschreiben können. Diese Koordinationsaufgabe erfordert viel Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen und Menschenkenntnis.

Lesetipp: Der CIO wird zum Strategieberater Schon heute übernimmt die Software viele Aufgaben des Controllers. Ein großes Problem ist in vielen Unternehmen immer noch die Nutzung unterschiedlichster IT-Systeme für die diversen Aufgaben. Dies führt zu vielen Schnittstellen und teilweise manuellen Datenübertragungen zwischen den betroffenen IT-Systemen.

  • Das Ergebnis ist leider häufig in ungenauen Zahlen und Daten zu erkennen, da manuelle Datentransfers immer Fehler bergen oder Schnittstellen einfach nicht richtig funktionieren bzw.
  • Eingerichtet sind.
  • Das Stichwort dazu ist “Single Point of Truth”, d.h.
  • Die Daten, die verarbeitet werden sind immer korrekt und nachvollziehbar.
See also:  Was Macht Der Betriebsrat?

Die heutigen Reports und Dashboards sind häufig schön gemacht und zum großen Teil auch einfach zu bedienen, aber ob die Daten nachher wirklich stimmen und der Report vollständig ist, ist oftmals fraglich. Eine zu komplexe Systemlandschaft, die oftmals “historisch” gewachsen ist, führt immer noch zu unnötiger Mehrarbeit im Controlling.

  • Wenn diese Probleme behoben werden können, dann kann sich der Controller wieder auf seine ureigene Aufgabe als Navigator konzentrieren.
  • Der nächste Schritt im Controlling wird dann durch die künstliche Intelligenz (KI) erfolgen.
  • Durch KI können die Aufgaben der Interpretation unter Umständen auch von Computern übernommen werden.

Damit wird den Controllern ein weiteres Feld genommen und es stellt sich die dann die Frage, was was die zukünftigen Aufgaben einer Controlling-Abteilung sein werden? Alles zu Was ist auf CIO.de Die jetzige Software hat dem Controller schon die Aufgabe des Datensammlers und -aufbereiters abgenommen.

Wenn die KI dann noch die des Interpretierens abnimmt, dann wird der Controller vermutlich nur für die Einstellung der Software inklusive KI benötigt. Aber die Realität in den Unternehmen sieht heute noch anders aus und die hier gezeichnete Zukunft ist theoretisch schon zu großen Teilen realisierbar, aber in der Praxis wird es noch dauern.

(bw)

Bin ich ein guter Controller?

Spezialisierung und Verhandlungsgeschick – Controlling ist mehr als nur bloße Kontrollaufgaben zu übernehmen. Neben allgemeinen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen sollte ein Controller daher auch einen (weiteren) Schwerpunkt besitzen, etwa in IT, Vertrieb, Finance oder Personal.

Neben deinem Spezialwissen solltest du auch Verhandlungsgeschick mitbringen, denn als Controller legst du mit Managern verschiedenster Bereiche Zielvorgaben für das Unternehmen fest. Bei Zielabweichungen vereinbarst sie wiederum Maßnahmen zur Gegensteuerung. Für beides ist geschicktes und oft intensiven Verhandeln angesagt.

: Test: Bin ich (wirklich) der Controller-Typ?

Welche Bereiche gibt es im Controlling?

Controlling-Arten nach Zeitraum – Nach betrachtetem Zeitraum lassen sich drei Arten des Controllings differenzieren: das strategische, das taktische und das operative Controlling. Das strategische Controlling betrachtet Zeiträume von mehr als vier Jahren, das technische untersucht mittelfristige Zeiträume von einem bis vier Jahren und das operative beschäftigt sich mit dem Tagesgeschäft und Zeiträumen von unter einem Jahr, etwa mit dem Projektcontrolling.

Was ist der beliebteste Controller?

Testsieger: Sony DualSense Edge –

Sehr präzise Sehr feine Vibrationen

Teuer Rücktasten spiegeln nur vorhandene Tasten

Der DualSense Edge ist das für die PlayStation, was der Elite Wireless Controller Series 2 für die Xbox Series X ist. Der Profi-Controller übernimmt die Tugenden des DualSense-Controllers wie die tollen Vibrationen und peppt sie mit zusätzlichen Tasten und einem Schultertasten-Stop auf.

Was lernt man als Controller?

Ein Großteil des Aufgabengebietes eines Controllers hat mit Zahlen und Statistiken zu tun, sodass Kenntnisse im Bereich der Buchführung (Rechnungswesen), der Betriebswirtschaftslehre und der Unternehmenskennzahlen auf jeden Fall eine Grundvoraussetzung sind, falls man diesen Beruf ausüben möchte.

Welche Kennzahlen gibt es im Controlling?

Kapitalstrukturkennzahlen (Struktur der Passiva) – Sie geben Aufschluss über die Finanzierungs- oder Verschuldungspolitik eines Unternehmens. Die wesentlichen Controlling-Kennzahlen sind Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad, Fremdkapitalquote und Kapitalumschlagshäufigkeit.

Wer darf sich Controller nennen?

Wer darf sich Controller nennen? Wer eine staatlich geprüfte und anerkannte Weiterbildung zum Controller gemacht hat, kann sich „Geprüfter Controller (IHK)’ nennen. Hinsichtlich der Ausbildung gibt es daher keine Unterschiede in der Berufsbezeichnung.