Was Macht Satt?

Was Macht Satt
Was macht satt und hilft beim Abnehmen? – Wissen zum Mitnehmen! – Lebensmittel, die lange satt machen, enthalten reichlich Ballaststoffe und Eiweiß. Gerade die Lebensmittel, die einen hohen Ballaststoffgehalt aufweisen, bestehen überwiegend aus unverdaulichen Kohlenhydraten, die im Magen aufgrund von Flüssigkeit aufquellen und somit länger sättigen.

Haferflocken sind der ideale Start in den Tag und halten den Blutzuckerspiegel stabil. Hülsenfrüchte, Eier, Fisch, griechischer Joghurt, Hüttenkäse, Magerquark sowie Quinoa zählen zu den eiweißreichen Lebensmitteln, die lange satt machen. Getrocknete Feigen, Blaubeeren, Mandeln und andere Nüsse lassen Sie den kleinen oder großen Hunger ganz schnell vergessen und überzeugen zudem durch Nährstoffe wie Magnesium oder Calcium.

Gemüse zählt ebenfalls zu den perfekten Sattmacher-Lebensmitteln, da es sich durch ein hohes Volumen, viele Ballaststoffe und reichlich Wasser auszeichnet, was für ein langes Sättigungsgefühl von Vorteil ist. Bei Kartoffeln gibt es einen Trick, um dieses Lebensmittel noch sättigender zu machen: vor dem Verzehr die Knolle erkalten lassen! Beim Abkühlen bildet sich resistente Stärke, die dazu führt, dass Heißhungerattacken ausbleiben.

Was quillt im Magen auf und macht satt?

Quellstoffe ins Essen mischen – Wer schneller satt ist, isst weniger – und nimmt ab.

Füllen Sie Ihren Magen mit Quellstoffen, ist weniger Platz für andere Lebensmittel. Flohsamen eignet sich gut, da er den Stoffwechsel anregt, den Blutzuckerspiegel reguliert und zudem den Magen füllt. Wichtig ist, dass Sie ihn vorher der Aufnahme in Wasser quellen lassen und viel trinken. Ein Teelöffel pro Mahlzeit reicht aus. Haferkleie unterstützt das Abnehmen. Auch hier reicht ein Löffel pro Mahlzeit aus, um Pfunde purzeln zu lassen. Zum einen quillt Haferkleie im Magen und macht satt. Zum anderen bindet die Kleie Fette im Essen. Diese werden dann ausgeschieden und können sich nicht auf den Hüften festsetzen.

Quellstoffe machen lange satt (Bild: Nicole Hery-Moßmann)

Was tun um satt zu werden?

Besonders satt machen: Proteine – Fleisch, Fisch, Milchprodukten und Hülsenfrüchten wird ein besonders hohes Sättigungspotenzial zugeschrieben. So haben Studien gezeigt, dass Energie aus Eiweißen besser sättigt als die Energie aus Kohlenhydraten oder Fett.

Warum, ist noch nicht abschließend erforscht. Susanne Klaus vermutet, dass Aminosäuren etwa das System der Appetitregulation beeinflussen. Der Physiologe Wolfgang Langhans von der ETH Zürich erklärt, dass es vermutlich mehrere Gründe für den Sättigungseffekt von Eiweißen gibt: Zum einen stimulieren Proteine, also Eiweiße, die Bildung von Sättigungshormonen.

Außerdem tragen sie dazu bei, dass Ketonkörper in der Leber gebildet werden – diese Ketonkörper werden als Energiequelle genutzt und haben ebenfalls einen sättigenden Effekt. Ein weiterer Grund: Einzelne Aminosäuren, vor allem das Leucin, haben einen vergleichsweise schnellen Einfluss auf die Bildung von Neurotransmittern, die „Sättigung” ans Gehirn melden.

Das geschieht laut Langhans innerhalb von wenigen Minuten. Ein weiterer Vorteil von Eiweißen: Ihre Verdauung verbraucht besonders viel Energie. Auch das kann helfen, um nicht zuzunehmen. Artikel Abschnitt: Was kann man tun, um nicht zu viel zu essen? Die meisten von uns leben mit Nahrung im Überfluss, prinzipiell kommen wir immer und überall an mindestens genug Nahrungsmittel.

Daher fällt es vielen Menschen entsprechend schwer, wirklich nur so viel zu essen, bis sie satt sind – selbst, wenn unser Körper eigentlich die entsprechenden Signale aussendet. Oft überhören wir sie: Wir essen nicht, obwohl wir hungrig sind. Oder essen weiter, obwohl wir eigentlich satt sind.

Vor dem Essen: Höre auf deinen Körper! Also erstmal checken: Habe ich wirklich Hunger? Und wenn ja: Was wäre gut und lecker – und macht mich in diesem Moment wirklich zufrieden? Während des Essens: Langsamer essen, ab und zu Pausen machen – damit das Sättigungsgefühl überhaupt eine Chance hat, zu uns durchzukommen. Umfeld umgestalten Lieber eine Schale Obst auf den Schreibtisch statt eine Tafel Schokolade. Denn: „Wenn ich den ganzen Tag eine Schüssel mit Süßigkeiten neben mir stehen habe, werde ich bestimmt irgendwann hineingreifen”, sagt Susanne Klaus.

Über den Autor: Quellenangaben zum Artikel: Social Sharing: Kommentare zum Artikel: Veröffentlicht in Verschlagwortet mit,, : Das muss passieren, damit wir satt sind

Was macht satt und hat keine Kalorien?

1) Hülsenfrüchte – Zu den Hülsenfrüchten gehören Bohnen, Erbsen und Linsen. Sie enthalten viele Ballaststoffe die sättigen, ohne zu viele Kalorien zu liefern. Außerdem enthalten Erbsen, Linsen und Bohnen viel Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und praktisch kaum Fett.

Kann der Magen wieder kleiner werden?

Stuttgart (ots) – Fast jeder kennt das Phänomen: Am Morgen nach einem besonders üppigen Essen sind wir hungriger als sonst. Keine Einbildung, denn es gilt: Je mehr man ißt, umso mehr kann man auch essen – und umso mehr muß man essen, um das Gefühl der Sättigung zu erreichen, so die Zeitschrift Das Beste – Reader’s Digest in ihrer Augustausgabe.

  1. Für viele bedeutet das, daß sie zuviel essen und zunehmen.
  2. Den Zusammenhang zwischen der Größe des Magens und der Größe unseres Appetits untersuchte Allan Geliebter, Psychologe am Forschungszentrum für Fettleibigkeit in New York, in einer Studie mit 14 Übergewichtigen.
  3. Ballons in den Magen der Testpersonen wurden mit Wasser gefüllt, um das Fassungsvermögen des Magens zu ermitteln.

Bei allen stellte sich nach vier Tassen Wasser ein angenehmes Sättigungsgefühl ein. Nach vier Wochen kalorienarmer Kost waren nur noch drei Tassen nötig, bis sie sich satt fühlten. Das Fassungsvermögen des Magens vergrößert oder verkleinert sich, je nachdem wieviel Nahrung man zu sich nimmt.

Schon nach zwei bis vier Wochen ändert sich das Magenvolumen. Wie erzieht man seinen Magen, damit er auch mit weniger Nahrung zufrieden ist? Fachleute geben sechs Tips: Tip 1. Mäßig, aber regelmäßig essen. Diätexperten empfehlen drei Mahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten am Tag. Tip 2. Die Portionen im Auge behalten und sorgfältig und langsam kauen.

So kann der Magen registrieren, wann er voll ist. Hilfreich kann sein, vorher einen kalorienarmen Snack zu sich zu nehmen: etwas Magermilchjoghurt oder Obst. Tip 3. Mehr ballaststoffreiche Nahrungsmittel essen. Sie machen schneller satt. Salate oder Gemüsesuppen als Vorspeise oder Obst zum Nachtisch bieten sich an.

  • Tip 4. Wasser trinken.
  • Mindestens ein Glas vor und eins während des Essens helfen, den schlimmsten Appetit zu dämpfen. Tip 5.
  • Fette und süße Kalorienbomben meiden.
  • Lieber Folienkartoffeln statt Fritten und einen Salatteller statt ein paniertes Schweinekotelett essen. Tip 6.
  • Ein wenig Mogeln muntert auf.
  • Mit aufrechter Haltung wirkt man gleich schlanker.
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Und auch mit der Kleidung kann man etwas für das schlanke Aussehen tun. Das Magenvolumen zu verkleinern ist keine Illusion. Zusammen mit erprobten Diätregeln und ausreichender Bewegung kann das zu verblüffenden Erfolgen führen. ots Originaltext: Verlag Das Beste GmbH Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Kontakt: Verlag Das Beste GmbH Öffentlichkeitsarbeit Angela Präg Tel.0711/6602-521 Fax 0711/6602-547 e-mail [email protected] *** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS

Warum will ich Essen obwohl ich satt bin?

Trigger-Foods – Ein weiterer Grund, warum wir den Schokokuchen essen, hat gar nicht unbedingt etwas mit diesen psychologischen und emotionalen Gründen zutun. Und genau über diesen Grund geht es in diesem Artikel. Es kommt nämlich ganz stark auf die Art und Zusammensetzung des Lebensmittels an, ob wir das Bedürfnis haben, dieses Lebensmittel zu essen, obwohl wir schon satt sind.

  • Manche behaupten ja, dass zugesetzter künstlicher Zucker daran schuld ist, dass wir zu viel von diesen Lebensmitteln essen.
  • Andere behaupten, es wäre das zugesetzte Fett in vielen Lebensmitteln, dass uns zum Überessen anregt.
  • Es gibt auch noch viele andere Theorien, bei denen meistens immer eine bestimmte Zutat verteufelt wird.

Aber schauen wir uns doch mal die “kritischen” Lebensmittel an, von denen wir nicht genug bekommen können. Das sind z.B. Burger, Pizza, Schokolade, Chips oder Pommes – also typisches “Junk-Food”. Klar, nicht jeder mag Pommes und auch nicht jeder mag Chips, aber die meisten fahren schon ziemlich auf mindestens eines dieser Lebensmittel ab.

  1. Fast all diese Lebensmittel haben gemeinsam, dass sie eine hohe Kaloriendichte haben (also wenig Volumen und viele Kalorien), aus einer MISCHUNG aus Fetten und Zucker bestehen und oft sind dann auch noch Salz und Geschmacksverstärker mit im Spiel.
  2. Das führt dazu, dass sie richtig gut schmecken.
  3. Da können wir wirklich unseren Hut vor der Lebensmittelindustrie ziehen.

Unwiderstehliche Lebensmittel zu kreieren das können die! Typische „Trigger-Foods” bestehen meist aus einer leckeren Mischung aus Fetten und Zucker. Aber warum schmeckt diese Art von Lebensmitteln uns so gut? Das liegt hauptsächlich an der hohen Kaloriendichte und der Kombination aus Fett und Zucker.

Vergesst nicht, dass unsere Körper evolutionstechnisch noch zeitlich weit zurück liegen. Tief in uns drinnen sind wir immer noch Jäger und Sammler, die nicht verhungern wollen. Wenn wir früher einen Bienenstock gefunden haben, dann haben wir so viel Honig wie nur möglich gegessen. Wer weiß wann es das nächste Mal etwas zu essen gegeben hätte.

Honig hat ja schon eine ziemlich hohe Kaloriendichte. Wenn wir jetzt aber heutzutage einen Schokokuchen “finden”, dann signalisiert uns unser Körper erst recht, dass wir diesen Schokokuchen essen sollen. Der hat ja noch viel mehr Kalorien als Honig, weil zusätzlich zum Zucker AUCH noch Fett enthalten ist.

  • Das ist perfekt, um möglichst viel davon im Fettgewebe zu speichern und die nächste Hungersnot zu überleben.
  • Unser Körper schüttet Hormone aus, die unseren Appetit erhöhen, wenn wir den Schokokuchen sehen und riechen wie z.B.
  • Das Ghrelin und er schüttet Hormone aus, die uns gut fühlen lassen, wenn wir den Kuchen essen, wie z.B.

das Dopamin. Dieses gute Gefühl des Dopamin-Rushs merken wir uns für das nächste Mal, wenn wir einen Kuchen sehen. Dann haben wir noch mehr Lust darauf, diesen Kuchen zu essen, denn wir wissen ja: Beim und nach dem Kuchenessen gehts uns einfach richtig gut! Unser Körper signalisiert uns, Lebensmittel mit viel Fett und Zucker zu essen, um uns vor zukünftigen Hungersnöten zu schützen.

Das mit diesen Hormonen ist übrigens nicht nur eine an den Haaren herbeigezogene Theorie. Das ist tatsächlich auch genau so in der Praxis zu beobachten. Es gibt z.B. eine super interessante Studie von Monteleone et al. (2013). Die Studie wurde folgendermaßen durchgeführt: Die Studienteilnehmer hatten über Nacht gefastet und kamen dann morgens früh nüchtern ins Labor.

Dort sollten sie die Höhe ihres Hungers auf einer Skala bewerten. Anschließend bekamen sie ein 300-Kalorien-Frühstück. Das war von den Makros her so gestaltet, dass es ungefähr ihrem typischen Frühstück entsprach. Nach dem Essen sollten sie wieder ihren Hunger bewerten und mussten eine Stunde lang warten.

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In dieser Zeit wurde ihnen Blut abgenommen und das Blut wurde auf die Höhe bestimmter Appetit-Hormone untersucht. Nach dieser Stunde mussten sie sich 5 Minuten lang ihr Lieblingslebensmittel ansehen und daran riechen. Sie durften es noch nicht essen. Ziemlich brutal oder? Dann mussten sie auf einer Skala bewerten wie hoch ihr Verlangen danach war, dieses Lebensmittel zu essen und wie viel sie von diesem Lebensmittel essen wollen.

Zusätzlich wurde ihnen wieder Blut abgenommen. So, danach durften die Teilnehmer ihr Lieblingslebensmittel auch endlich mal essen. Sie hatten 10 Minuten Zeit und durften so viel essen wie sie wollten. Anschließend wurde ihnen wieder Blut entnommen. Einen Monat später wurden die Teilnehmer erneut getestet.

  • Es war alles genau so wie beim ersten Test, mit einer Ausnahme: Sie bekamen nicht ihr Lieblingslebensmittel, sondern eine Mahlzeit, mit den gleichen Makros wie ihr Lieblingslebensmittel, die aber längst nicht so gut schmeckt.
  • Es handelte sich nämlich um Brot, Butter und Milch.
  • Davon mussten sie genau so viel essen, dass sie auf die gleiche Kalorienmenge kamen, wie sie von ihrem Lieblingslebensmittel im ersten Test gegessen hatten.

Das ist wichtig, damit die beiden Tests miteinander vergleichbar sind. Das Ergebnis sah so aus: Alle Teilnehmer hatten ein viel größeres Verlangen danach zu essen, als sie ihr Lieblingslebensmittel gesehen und gerochen hatten. Außerdem – und das ist das Erstaunliche – sah ihr Hormonhaushalt so aus, dass die Hormone, die den Appetit erhöhen, stark erhöht waren und appetitzügelnde Hormone so gut wie gar nicht ausgeschüttet wurden.D.h.

also, dass es eine ganz normale Reaktion unseres Körpers ist, wenn ein sehr leckeres Lebensmittel in Sichtweise ist und wir Lust bekommen zu essen, obwohl wir eigentlich schon satt sind. Ihr müsst nicht denken, dass Ihr komisch seid, wenn Ihr dieses Verlangen verspürt. Das geht fast jedem so und eigentlich will Euch Euer Körper auch nur helfen.

Denkt immer daran, dass Euer Körper Euch vorm Verhungern schützen will und nicht weiß, dass wir in einer Welt leben, in der es an Nahrung nicht mangelt – zumindest nicht in den Industrieländern. Eine Studie von Menteleone et al. (2013) hat gezeigt, dass lediglich das Betrachten und Riechen einer sehr schmackhaften Mahlzeit dazu führt, dass appetitsteigerende Hormone ausgeschüttet und appetitzügelnde Hormone gesenkt werden.

  1. Gut, aber was können wir denn dagegen machen? Ist die Schlussfolgerung wirklich, dass wir uns von Junk-Food fern halten sollten, sodass wir es nicht sehen und riechen? Ja, das wäre tatsächlich eine Möglichkeit, aber es ist natürlich schwierig durchzuhalten, weil es das fast überall gibt.
  2. Wenn wir wirklich gar nicht mehr in Kontakt mit Junk-Food kommen wollen würden, dann müssten wir uns ein Haus auf dem Land kaufen und auch alles was wir essen selbst herstellen.

In Supermärkte dürften wir ja nicht gehen, denn da liegt irgendwo immer Junk-Food in den Regalen. Das wäre dann vermutlich ein Lebensstil, den nur die wenigsten in Kauf nehmen wollen. Was ist realistischer?

Was sättigt extrem?

Wissen zum Mitnehmen! –

Lebensmittel, die lange satt machen, enthalten reichlich Ballaststoffe und Eiweiß. Gerade die Lebensmittel, die einen hohen Ballaststoffgehalt aufweisen, bestehen überwiegend aus unverdaulichen Kohlenhydraten, die im Magen aufgrund von Flüssigkeit aufquellen und somit länger sättigen. Haferflocken sind der ideale Start in den Tag und halten den Blutzuckerspiegel stabil. Hülsenfrüchte, Eier, Fisch, griechischer Joghurt, Hüttenkäse, Magerquark sowie Quinoa zählen zu den eiweißreichen Lebensmitteln, die lange satt machen. Getrocknete Feigen, Blaubeeren, Mandeln und andere Nüsse lassen Sie den kleinen oder großen Hunger ganz schnell vergessen und überzeugen zudem durch Nährstoffe wie Magnesium oder Calcium. Gemüse zählt ebenfalls zu den perfekten Sattmacher-Lebensmitteln, da es sich durch ein hohes Volumen, viele Ballaststoffe und reichlich Wasser auszeichnet, was für ein langes Sättigungsgefühl von Vorteil ist. Bei Kartoffeln gibt es einen Trick, um dieses Lebensmittel noch sättigender zu machen: vor dem Verzehr die Knolle erkalten lassen! Beim Abkühlen bildet sich resistente Stärke, die dazu führt, dass Heißhungerattacken ausbleiben.

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Was sättigt einen am meisten?

Am effektivsten sättigt jedoch Eiweiss. Nichts hält länger satt als Proteine. Diese finden sich zu hoher Zahl in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eier, Fisch und Milchprodukte in magerer Variante. Unser Körper braucht viel Energie, um eiweissreiche Lebensmittel zu verdauen.

Was hält am meisten satt?

3. Es grünt so grün – Grüne Smoothies als Power-Frühstück – gesünder geht es nicht. Denn die grünen Säfte haben alles, was für eine volle Mahlzeit gebraucht wird. Sie halten den Blutzuckerspiegel lang oben und damit das Sättigungsgefühl lang genug an. Als optimale Zutaten gelten Avocados, Bananen, Spinat, Grünkohl und Kiwis.

Was macht den Magen voll?

Wie Hunger und Sättigung funktionieren Früher dachte man, sobald der Magen leer sei, beginne er sich zusammenzuziehen und löse das Hungergefühl aus. Heute weiß man, dass die Sache komplizierter ist: Wann wir Hunger bekommen, hat nicht nur etwas mit dem Magen, sondern auch mit unserem Zellstoffwechsel und mit Signalen aus unserem Gehirn zu tun.

  • Allerdings: Wie diese genau funktionieren, ist erst in Anfängen bekannt.
  • Bekannt ist, dass Hunger und Sättigung durch eine bestimmte Region im Gehirn, den, vermittelt werden.
  • Hier arbeiten zwei Zentren, Hungerzentrum und Sättigungszentrum.
  • Diese Zentren geben Hormone ins Blut ab, die entweder Nahrungsaufnahme oder einen Essstopp veranlassen: Das Hungerzentrum schüttet die „Hungerhormone” Neuropeptid Y, Agouti Related Peptide (AGRP) und Melanin Concentrating Hormone (MCH) sowie cannabisähnliche Hormone (Endocannaboide) aus.
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Das Sättigungszentrum arbeitet vor allem mit den „Sättigungshormonen” Propiomelanocortin (Alpha-MSH), CART und Serotonin. Wie stark das Hungerzentrum und das Sättigungszentrum arbeiten, hängt von Signalen aus dem Körper ab: Ein abfallender Blutzuckerspiegel meldet Hunger, während das bei hohem Blutzuckerspiegel vermehrt ausgeschüttete Insulin das Sättigungszentrum aktiviert.

Auch bestimmte Aminosäuren (etwa Tryptophan) und Fettsäuren aus der Nahrung schicken Signale an das Hunger- bzw. Sättigungszentrum. Auch Signale aus dem Magen-Darm-Trakt spielen eine Rolle: Durch die Dehnung des Magens werden bestimmte Hormone an der Magenwand ausgeschüttet (wie etwa das Glucagon Like Peptide 1) und stimulieren das Sättigungszentrum – was durchaus unserer Alltagserfahrung entspricht: Ist der Magen voll, so fühlen wir uns satt.

Sättigungssignale werden aber auch von den tieferen Darmabschnitten ausgesendet, und zwar vor allem dann, wenn Fett verdaut wird – hier ist z.B. das Hormon Cholezystokinin (CCK) beteiligt. Dass fetthaltige Mahlzeiten besser sättigen, hat also mehrere Gründe: Zum einen hemmt Fett die Magenentleerung – der Magen bleibt länger voll.

  1. Zum anderen werden bei der Fettverdauung starke Sättigungssignale an das Gehirn geschickt.
  2. Wie stark die Hunger- bzw.
  3. Sättigungssignale jeweils wirken, wird aber auch vom Fettgewebe beeinflusst, insbesondere davon, wie viel Fett in den Fettzellen gesammelt ist.
  4. Hier spielen die Hormone (Growth Hormone Release Inducing), Amylin und und auch Insulin eine wichtige Rolle.

Die Signale aus dem Fettgewebe scheinen dabei vor allem darauf zu zielen, die Fettmasse zu verteidigen: Wenn die Fettzellen Fett abgeben, wird der Appetit stark angeregt – bitterer Hunger plagt uns deshalb paradoxerweise auch dann, wenn wir mehrere hunderttausend Kalorien Speckreserven an den Hüften tragen.

  1. Es gibt Hinweise, dass Hunger und Sättigung auch genetisch beeinflusst sind – nach der Set-point-Theorie orientieren sich Hunger und Sättigung auch an einem für jeden Menschen unterschiedlichen Idealgewicht.
  2. Zudem spielt der Geschmack der Nahrung eine erhebliche Rolle: Mit einer geschmacklich eintönigen Nahrung bleiben Ratten schlank.

Wenn sie sich an wohlschmeckender Nahrung bedienen dürfen, nehmen sie zu. Und das gilt auch für Menschen, denn Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch ein Genuss. Wie wichtig beim Essen Signale aus der Umwelt sind, zeigt das folgende Experiment: Wird ein manipulierter Suppenteller beim Essen unbemerkt über ein mit dem Tellerboden verbundenes Schlauchsystem nachgefüllt, essen die Teilnehmer des Experiments im Schnitt 73 % mehr Suppe.

  1. Diese Tendenz, fertig zu essen, hat evolutionsbiologisch betrachtet einen Sinn – gute Gelegenheiten galt es unter den knappen Bedingungen der menschlichen Vorgeschichte voll und ganz auszuschlachten.
  2. Schon 5-jährige Kinder essen nach der Maxime: jetzt oder nie.
  3. Bei großen Portionsgrößen essen sie bis zu dreimal mehr! „Nach Angebot” zu essen ist unter heutigen Bedingungen ein großes Problem.

Man schätzt, dass der Mensch in seinem evolutionären Umfeld auf eine Energiedichte von etwa 107 kcal pro 100 g Nahrung eingestellt war – ein Hamburger bei McDonald’s hat aber 287 kcal pro 100 g! Konkret heißt das: Wir müssen – entgegen unserer evolutionären Voreinstellung – lernen, einen Teller auch einmal stehen zu lassen, wenn wir uns satt fühlen! Dr.

Warum sättigt mich nichts?

Kein Sättigungsgefühl – wie bekomme ich es wieder? – Wenn Sie kein Sättigungsgefühl verspüren, wäre es besonders hilfreich, wenn Sie achtsamer essen. So wie dem Körper das Gefühl für Sättigung verlorengegangen ist, so können Sie es ihm wieder beibringen.

Unterstützung ist hierbei hilfreich. Zusammen mit der Oviva App erhalten Sie dafür ein individuell abgestimmtes Ernährungskonzept. Dies beinhaltet unter anderem Mengenangaben, die für Ihren Bedarf berechnet wurden. So sehen Sie, wann Sie satt sein sollten. Denn es braucht Geduld bis sich das angenehme Gefühl der Sättigung einstellt.

Tipp: Essen Sie langsamer und mit Bedacht, genießen Sie die einzelnen Zutaten und nehmen Sie sich die Zeit, das Essen zu schmecken. So hat der Körper die nötige Ruhe und Geduld, die langsame Sättigung wahrzunehmen. Jetzt mit Oviva starten

Was ist eine Kalorienbombe?

Wort der Woche Eine Bombe ist immer gefährlich. Eine Kalorienbombe auch – allerdings nur, wenn man eigentlich Gewicht verlieren will. Sie sind so verlockend: die leckeren Sahnetorten, die süßen Marzipankugeln, die salzigen Paprikachips, Cola, Säfte, fettiger Käse, und, und, und.

  • Doch auf allen steht unsichtbar die Warnung: Vorsicht Kalorienbombe!! Eine Kalorie ist ein Maß für die Energie, die man durch das Essen oder Trinken aufnimmt.
  • Offiziell wird dieses Maß jetzt in “Joule” gemessen.
  • Umgangssprachlich spricht man aber von “Kalorienbomben”, wenn es sich um Nahrungsmittel handelt, die viele Kalorien haben und auch dick machen.

Bildlich gesehen explodiert der Körper wie eine Bombe. Man bekommt starkes Übergewicht. Doch wie bei vielem gilt auch hier: die Menge macht’s. Man darf sich auch mal die eine oder andere Kalorienbombe selbst erlauben, sie sich gönnen. Denn das Blöde ist ja: Kalorienbomben sind meistens unglaublich lecker!