Was Macht Stuhlgang Weich?

Was Macht Stuhlgang Weich
Ballaststoffe bringen den Darm bei Verstopfung auf Trab – Viele Ballaststoffe stecken in Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst, außerdem in Vollkornprodukten. Um den Darm wieder in Gang zu bringen, braucht er natürliche Füllstoffe, nämlich quellende Pflanzenfasern: Sie machen den Stuhl weicher und voluminöser.

So sorgen sie für eine schnellere und regelmäßigere Entleerung des Darms. Empfehlenswert bei Beschwerden mit Darmträgheit sind 35 Gramm Ballaststoffe täglich. Das heißt: Genügend Vollkornprodukte, Gemüse und Obst müssen auf den Tisch. Wer diesen Wert sicher erreichen will, kommt anfangs ums Abwiegen nicht herum, da der Ballaststoffgehalt nur auf industriell hergestellten Lebensmitteln aufgedruckt ist.

Apps und Tabellen im Internet können aber beim Ausrechnen helfen. Recht schnell bildet sich außerdem ein Gefühl dafür heraus, ob die Ballaststoffration schon reicht. Ein konkretes Tagesbeispiel wären:

2 Scheiben Vollkornbrot3 Kartoffeln1 ungeschälter Apfel1 ungeschälte Birnecirca 200 Gramm Brokkoli und 1 kleiner Tomatensalat.

Selbst eine Pizza kann Ballaststoffe liefern: wenn sie mit Gemüse und Flohsamen gemacht ist. Als besonders ballaststoffreich gelten Lebensmittel mit mehr als 5 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm – etwa : Haferflocken, Dinkelflocken, Pumpernickel, Grahambrot, Roggenbrot, Amarant, Kleie, Früchtebrot, Popcorn (am besten ungesüßt), Artischocken, Schwarzwurzeln, Topinambur, Trockenfrüchte (v.a.

Wie kommt der Stuhlgang besser raus?

Darum sitzt du falsch auf dem Klo Artikel Kopfzeile:

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Über das Video: Für unser Geschäft nutzen wir normalerweise eine Sitztoilette: Hier wird gelesen, gegrübelt und gepresst. Obwohl schon die alten Ägypter ihr Geschäft teilweise im Sitzen erledigten, war in Europa der Gang auf den Stuhl lange Zeit den besseren Schichten vorbehalten – sogar mit der Toilette wollte man sich vom einfachen Volk absetzen.

  • Erst als sich die Wasserspülung verbreitete, begannen immer mehr Menschen, ihr Geschäft sitzend zu erledigen.
  • Heute gilt die Sitztoilette vielen als ein Symbol für den Erfolg unserer modernen Zivilisation – zumindest in der westlichen Welt.
  • Doch was genau auf dem Klo passiert, darüber spricht kaum jemand.

Stuhlgangprobleme, wie Inkontinenz oder Verstopfung, sind immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft – und kaum jemand versucht das zu ändern. Dementsprechend gibt es auch nur sehr wenig Leute, die sich wirklich gut mit diesem Thema auskennen. Über das Video: Die Sitzhaltung beim Stuhlgang ist für uns heute selbstverständlich.

  1. Dabei haben die Menschen es seit Anbeginn der Zeit eigentlich ganz anders gemacht – ohne Stuhl, in der Hocke.
  2. Ob wir sitzen oder hocken hat erhebliche Auswirkungen auf den Entleerungs-Vorgang.
  3. Hocken wir, haben wir automatisch einen entspannten Beckenbodenmuskel.
  4. Das bedeutet, der Darm ist gerade.
  5. Gehen wir in die Sitzstellung, wird der Beckenbodenmuskel abgeknickt – die Entleerung erschwert sich.

Röntgenbilder haben gezeigt: Wenn Rücken und Oberschenkel einen Winkel von etwa 90 Grad aufweisen, ist der letzte Teil des Darms gekrümmt. Bei einem Winkel von etwa 20 Grad ist er gerade. Die Entleerung wird leichter. Außerdem geht es hockend schneller.

In einer Studie brauchten Testpersonen in der Hocke weniger als 1 Minute. Im Sitzen waren es mehr als 2 Minuten. Während des Klogangs machen zudem viele Menschen einen entscheidenen Fehler. Sie denken, dass sie pressen müssen, damit der Stuhlgang überhaupt kommt. In Wirklichkeit müssen wir uns dafür aber entspannen.

Der Press-Druck hilft gar nicht. Für die nächste Sitzung heißt das: Druck rausnehmen und entspannen. Gut Ding will eben Weile haben. : Darum sitzt du falsch auf dem Klo

Was ist ein Stuhlweichmacher?

Häufig gestellte Fragen – Hier unsere Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu DulcoSoft ® :

    Dulcolax ® regt die Darmmuskulatur an, um dem Körper einen kleinen Anschub zu geben. Dulcolax ® wirkt planbar über Nacht für Erleichterung am nächsten Morgen (nach ca.6-12 Stunden). Zäpfchen wirken schnell, nach ca.15-30 Minuten. Eine einmalige Anwendung ist in der Regel ausreichend, um die Verstopfung zu lösen. DulcoSoft ® hingegen bindet Wasser im Darm, fast wie ein Schwamm. Dadurch wird der Wassergehalt im Stuhl erhöht und die Konsistenz weicher. Außerdem erhöht sich dadurch das Stuhlvolumen, die Darmwand wird gedehnt und die natürliche Eigenbewegung des Darms angeregt. DulcoSoft ® trägt so schonend zu einer regelmäßigeren Erleichterung bei. DulcoSoft ® Lösung bindet Wasser und weicht harten Stuhl auf, für eine angenehmere Erleichterung. DulcoSoft ® fördert schonend einen regelmäßigen Stuhlgang. DulcoSoft ® kann nach ärztlicher Rücksprache auch längerfristig angewendet werden. Auch bei längerer bestimmungsgemäßer Anwendung sind kein Wirkverlust, keine Gewöhnungseffekte oder Störungen des Elektrolythaushaltes zu erwarten 1, Das Ziel der Anwendung sollte immer ein weich-geformter Stuhl sein. DulcoSoft ® Lösung kann von Erwachsenen und Kindern ab 6 Monaten eingenommen werden. Es ist auch für Schwangere und Stillende geeignet. Vor der Anwendung bei Kindern unter 8 Jahren sowie bei Schwangeren und Stillenden wird eine ärztliche Beratung empfohlen. DulcoSoft ® Lösung kann während der Schwangerschaft und in der Stillzeit eingenommen werden, da Macrogol kaum vom Körper aufgenommen wird und ihn unverändert wieder verlässt. Vor der Anwendung bei Schwangeren und Stillenden wird eine ärztliche Beratung empfohlen. Ist die Ursache der Darmbeschwerden ärztlich abgeklärt, kann DulcoSoft ® Lösung über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, nur Kinder sollten DulcoSoft ® Lösung nicht länger als 3 Monate einnehmen. Wenn die Verstopfung anhält, sollte die Ursache der Verstopfung untersucht werden. Wir empfehlen, das Arzneimittel als Einzeldosis am Morgen einzunehmen. Bei der Einnahme von Abführmitteln (und jedem anderen Medikament) können Nebenwirkungen auftreten. Bei der Anwendung von DulcoSoft ® Lösung können bestimmte Nebenwirkungen auftreten, darunter Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen oder Stuhlinkontinenz. In diesem Fall raten wir Dir, Deinen Arzt oder Deine Ärztin zu konsultieren. Eine Übersicht der Nebenwirkungen und ihrer Häufigkeit des Auftretens findest Du auch immer in der Packungsbeilage. Informiere bitte Deinen Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Dich erheblich beeinträchtigt oder Du Nebenwirkungen bemerkst, die nicht in der Gebrauchsanweisung angegeben sind. DulcoSoft ® ist für Kinder unter 6 Monaten nicht geeignet. DulcoSoft ® Lösung darf nicht von Personen eingenommen werden, die überempfindlich gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe reagieren. DulcoSoft ® Lösung sollte auch nicht eingenommen werden, wenn:

    • Du eine Perforation des Verdauungstraktes oder das Risiko einer Perforation des Verdauungstraktes oder eine schwere Baucherkrankung wie eine Blinddarmentzündung hast
    • Du Unterleibsschmerzen mit unklarer Ursache hast
    • Du einen Darmverschluss oder eine Verengung des Darms hast
    • Du unter einer schweren entzündlichen Erkrankung des Darmtrakts (z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder toxisches Megakolon) leidest

    Bei Kindern unter 8 Jahren ist es ratsam, vor Beginn der Behandlung einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren. Die richtige Dosis ist die niedrigste Dosis, mit der eine regelmäßige Entleerung von weicherem Stuhl erreicht wird. Du kannst die Packungsbeilage herunterladen, indem Du hier klickst.

    DulcoSoft ® Lösung kann frei verkäuflich, ohne Rezept in der Apotheke erworben werden. Dulcolax ® und DulcoSoft ® Produkte und alle anderen Abführmittel helfen nicht bei der Gewichtsabnahme. Sie reduzieren nicht die Aufnahme von Kalorien oder Nährstoffen. Sie können jedoch Durchfall, Bauchkrämpfe und Dehydrierung verursachen.

    Es gibt verschiedene Gruppen von Mitteln, um die Darmtätigkeit zu unterstützen. Sie unterscheiden sich mehr oder weniger stark in der Art und Weise, wie sie die Darmtätigkeit anregen. Generell gilt: Abführmittel können bei bestimmungsgemäßem Gebrauch eine gut verträgliche Möglichkeit sein, den Darm in Schwung zu bringen, um wieder leichten und regelmäßigen Stuhlgang zu erreichen.

    Bestimmungsgemäßer Gebrauch bedeutet, dass die Dosierung gewählt wird, bei der ein weich-geformter Stuhl erreicht wird. Anregende Abführmittel Stimulierende Abführmittel, zu denen auch die Dulcolax ® -Wirkstoffe Bisacodyl und Natriumpicosulfat gehören, haben ein duales Wirkprinzip. Zum einen erhöhen sie den Flüssigkeitsgehalt im Darm und verbessern dadurch die Stuhlkonsistenz.

    Zum anderen regen sie die natürliche Eigenbewegung des Darms an. Dieses Zusammenspiel aktiviert die Darmtätigkeit, erleichtert den Stuhlgang und hat sich in klinischen Studien als sehr wirksam und sicher erwiesen. So kommt die Verdauung in Schwung.

    Abführzäpfchen: Medizinische Zäpfchen sind eine zuverlässige und sehr schnell wirkende Form der stimulierenden Abführmittel. Sie enthalten Bisacodyl oder Glycerin und werden direkt in den Enddarm eingeführt. Dort fördern sie den Stuhlgang, indem sie den Flüssigkeitsgehalt des Stuhls erhöhen und die Darmtätigkeit anregen. Auf diese Weise fördern sie den Stuhlgang innerhalb weniger Minuten.

    Osmotische / stuhlaufweichende Abführmittel Osmotische Abführmittel oder Stuhlweichmacher, zu denen auch die Produkte von DulcoSoft ® (Macrogol) gehören, unterstützen den Körper beim Stuhlgang, indem sie die Flüssigkeitsaufnahme im Dickdarm reduzieren. Diese Präparate enthalten Substanzen (z.B. Macrogol), die Flüssigkeit im Dickdarm binden. Auf diese Weise wird der Flüssigkeitsgehalt des Stuhls erhöht. Sie weichen den Stuhl im Darm auf, sodass der Stuhlgang leichter und angenehmer wird. Diese Abführmittel sind, wenn sie bestimmungsgemäß angewendet werden, eine sichere, sanfte Methode, den Darm in Schwung zu bringen, um wieder leichten und regelmäßigen Stuhlgang zu erreichen. Ballaststoffe zur Ergänzung Zusätzliche Ballaststoffe erhöhen das Stuhlvolumen. Der Stuhl wird weicher und lässt sich leichter ausscheiden. Im Allgemeinen sind sie sicher, können aber Blähungen, Völlegefühle und Bauchschmerzen verstärken und die Wirkstoffaufnahme anderer Medikamente beeinträchtigen. Die verfügbaren Daten deuten nicht auf ein Gewöhnungs- oder Abhängigkeitsrisiko hin. Manche Menschen, die unter Verstopfungssymptomen leiden, müssen ständig Abführmittel einnehmen, um ihren Stuhlgang beschwerdefrei zu halten. Menschen mit chronischer Verstopfung erreichen keinen regelmäßigen Stuhlgang ohne Beschwerden, wie z.B. starkes Pressen. Diese ständige Einnahme ist jedoch nicht das Ergebnis einer früheren Einnahme von Abführmitteln. Vielmehr ist es ihr Zustand, der die ständige Einnahme erforderlich macht, und dies sollte nicht als Sucht missverstanden werden. Abführmittel haben kein suchterzeugendes Potential 2,3,

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Welches Obst macht den Stuhl weich?

Harten Stuhlgang weich machen: Mit Ballaststoffen funktioniert es – Leiden Sie bereits unter Verstopfung und besonders hartem Stuhlgang? Dann überdenken Sie Ihre Ernährung. Um harten Stuhlgang weicher zu bekommen, müssen Sie faserhaltige pflanzliche Lebensmittel essen, die in Kombination mit viel Flüssigkeit dafür sorgen, dass der Stuhl weicher wird.

Ballaststoffe benötigen viel Wasser, damit sie aufquellen können. Deswegen nehmen sie im Darm große Mengen Wasser auf, umso besser, wenn Sie vorher viel getrunken haben. Das macht den Stuhl weicher und es erhöht auch das Volumen des Stuhls, Dass wiederum regt den Darm zu mehr Bewegung an – der Stuhl bleibt nicht so lange im Darm.

Besonders Vollkornprodukte, Naturreis und Gemüse sind reich an Ballaststoffen. Auch getrocknetes Obst, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse zählen dazu. Täglich sollten es etwa 30 Gramm an Ballaststoffen sein. Das regt nicht nur den Stuhlgang an, sondern hält lange satt und ist gesund.

Welche Lebensmittel machen den Stuhl weich? Bestimmte Lebensmittel können den Darm befeuchten und den Stuhlgang regulieren helfen. Dazu zählen pflanzliche Nahrungsmittel wie Apfel, getrocknete Aprikosen, Avocado, überreife Banane, Birne, Blumenkohl, Bohnen, Cashewkerne, getrocknete Feigen, Kichererbsen, Kürbis, Leinsamen, Linsen, Olivenöl, Rosenkohl, Rote Bete, Spargel, Spinat, Walnuss und Zucchini.

Achten Sie darauf, solche Lebensmittel regelmäßig in den Speiseplan einzubauen, je nachdem, welche Ihnen besonders schmecken oder guttun. Viele davon eignen sich als Snack zwischendurch wie Äpfel, Nüsse oder getrocknetes Obst.

Welcher Tee ist gut für den Stuhlgang?

Verstopft schwarzer Tee? – Nein, auf den ersten Blick ist eher das Gegenteil der Fall. Das Trinken von schwarzem Tee versorgt den Körper mit Wasser, und den Körper möglichst hydratisiert zu halten, ist ein gutes Mittel, um Verstopfung vorzubeugen. Da jeder fünfte Mensch in Frankreich regelmäßig unter Verstopfung leidet, gibt es noch weitere Empfehlungen, die den Stuhlgang verbessern können: die Wiederaufnahme körperlicher Aktivität und eine angepasste, ballaststoffreiche Ernährung (die berühmten getrockneten Pflaumen!).

  1. Es ist nicht überraschend also, dass ein gesunder Lebensstil förderlich für Ihre Verdauung ist.
  2. Beschleunigt schwarzer Tee die Verdauung? Ja, denn das in schwarzem Tee enthaltene Teein (oder Koffein, da es sich um das gleiche Molekül handelt) ist dafür bekannt, dass es eine abführende Wirkung hat: Es beschleunigt den Stuhlgang.

Schwarzer Tee hilft somit bei der Bekämpfung von Verstopfung. Beachten Sie, dass die Zugabe von Honig oder Melasse (Zuckerrohrsirup) zu Ihrem Tee die abführenden Eigenschaften verbessern kann. Es ist auch bekannt, dass ein anderes Molekül im schwarzen Tee, das Theanin, eine entspannende Wirkung auf das Gehirn hat.

Welcher Saft bei hartem Stuhlgang?

2. Die Vitamin-C-Bombe gegen Verstopfung: Sauerkrautsaft – Sauerkrautsaft gilt als Hausmittel gegen Verstopfung, weil er viele Milchsäurebakterien enthält. Sie regen die Verdauung an und unterstützen zusätzlich eine gesunde Darmflora. Anwendung: Trinke 250 Milliliter Sauerkrautsaft morgens vor dem Frühstück oder direkt vor dem Mittagessen.

Welches Abführmittel bei hartem Stuhlgang?

MICROLAX® bei akuter Verstopfung – Sie sollten sich nicht länger mit Verstopfung quälen – MICROLAX® verschafft Ihnen schnelle und einfache Abhilfe. Während die Wirkung der meisten Abführmittel 6 bis 12 Stunden oder sogar 1 bis 2 Tage auf sich warten lässt, löst MICROLAX® harten Stuhlgang sanft und planbar meist schon innerhalb von 5 bis 20 Minuten.

Welches Obst hilft bei hartem Stuhlgang?

Diese Obstsorten helfen gegen eine akute Verstopfung – Wenn Sie unter einer akuten Verstopfung leiden, müssen Sie nicht sofort zum Abführmittel greifen. Sie haben gute Chancen, Ihre Obstipation mit besonders ballaststoffreichen Obstsorten zu lösen.

Die Pflaume ist das klassische Hausmittel gegen Verstopfung, denn ihre abführende Wirkung ist allgemein bekannt. Sie enthält die beiden Ballaststoffe Pektin und Zellulose, die im Darm besonders stark aufquellen und an die Darmwand drücken, bis der Entleerungsreflex ausgelöst wird. Diesen Effekt haben sowohl frische Pflaumen, als auch über Nacht in Wasser eingelegte Trockenpflaumen, Eine vergleichbare Wirkung wie Pflaumen haben Steinobstsorten wie Aprikosen und Pfirsiche, Birnen und Äpfel enthalten ebenso wie Pflaumen viel Pektin und helfen deshalb bei Obstipation. Ein effektives Hausmittel gegen Verstopfung ist auch Apfelessig (1 Esslöffel eingerührt in ein Glas Wasser). Eine exotische Alternative zu diesen Obstsorten ist die Feige, die aber in frischer Form nur selten erhältlich ist. Möchten Sie sie in getrockneter Form verwenden, um Ihre Verstopfung zu lösen, so legen Sie sie ebenso wie Trockenpflaumen vorher in Wasser ein. Weintrauben helfen Ihnen besonders dann, wenn Sie die Kerne mitessen und gut zerkauen – denn auch das liefert Ihrem Darm aktivierende Ballaststoffe. Beeren, zum Beispiel Johannisbeeren, Erdbeeren oder Himbeeren, sind im Frühsommer ein appetitliches und frisches Hausmittel gegen Verstopfung, vor allem aufgrund ihrer ballaststoffreichen Kerne und Samen. Kiwis enthalten neben Ballaststoffen auch das Enzym Actinidain, welches die Verdauung von Proteinen beschleunigt. Sie können Ihnen gegen Völlegefühle helfen, wenn Sie zu viel eiweißreiches Essen gegessen haben.

Pflaumen sind das bekannteste Obst, das gegen Verstopfung hilft. Daneben helfen auch viele andere ballaststoffreiche Obstsorten. imago images / Leo

Was sollte man bei Verstopfungen nicht essen?

Täglich Obst, Gemüse, Vollkorn – Gute Ballaststoffquellen sind ferner Obst und Gemüse ( Hülsenfrüchte ) sowie Nüsse und Trockenfrüchte. Die zwei Letztgenannten enthalten aber auch viel Zucker und Fett und sollten daher nicht unbedingt in rauen Mengen konsumiert werden, empfehlenswerter sind da schon Erdäpfel, Hülsenfrüchte oder Äpfel.

Grundsätzlich gilt: “Je höher der Anteil an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, desto wahrscheinlicher ist ein regelmäßiger Stuhlgang. Diese Nahrungsmittel sollten also am täglichen Speiseplan stehen”, vermerkt Widhalm. Allerdings müsse man stets die individuelle Reaktion bedenken, “bei manchen machen 2 Äpfel einen weicheren Stuhl, bei anderen nicht, bei dritten tun das Paradeiser, bei vierten nicht.” Grundsätzlich gilt: Gemüse mit gröberer Struktur (grüne Erbsen, Kohl, Kohlsprossen, Kraut, Sauerkraut, Broccoli, Lauch, Paprika, Wurzelgemüse) liefern mehr Ballaststoffe als feines Blattgemüse.

Ein weiterer sehr wichtiger Grundsatz: Wer sich wohl ballaststoffreich ernährt, jedoch zu wenig trinkt, fördert unter Umständen nur eine Verstopfung. Denn Ballaststoffe brauchen, um zu quellen und damit zu wirken, Flüssigkeit. Es führt also kein Weg vorbei an ausreichendem Trinken.

100 Gramm Weizenkleie: 45 Gramm Ballaststoffe 100 Gramm Leinsamen: 35 Gramm Ballaststoffe 100 Gramm Schwarzwurzeln: 18,4 Gramm Ballaststoffe 100 Gramm getrocknete Pflaumen: 17,8 Gramm Ballaststoffe 100 Gramm Vollkornnudeln: 5,1 Gramm Ballaststoffe

Hilfreich sind auch Probiotika, also Milchsäurebakterien. Zweifellos: Joghurt, Buttermilch oder Molke sind empfehlenswert und gehören auf den täglichen Speiseplan. Leidet einer aber an chronischer Verstopfung, ist meist seine Darmflora deutlich verändert, da liefert Joghurt alleine zu wenig der wertvollen Bakterien.

  • Da muss man Probiotika schon in Pulverform nehmen”, betont Widhalm.
  • Allerdings darf man nicht glauben, dass man nach 3 Tagen Einnahme bereits Erfolg hat.
  • Das dauert viel länger, bis sich der Darm umstellt und wieder gut funktioniert.” Unterstützen kann man die Darmfunktion unter anderem auch mit milchsaurem Gemüse wie Sauerkraut – manche bekommen davon sogar Durchfall, vor allem wenn sie Most dazu trinken.

Weitere probate Hausmittel sind:

Trockenpflaumen und Feigen über Nacht in einer Tasse Wasser einweichen – auf nüchternen Magen das Wasser trinken und die Früchte essen. Wirksam ist auch ein anderes Mittel aus Großmutters Wissensschatz: In ein Viertelliter Wasser einen Esslöffel Leinsamen einstreuen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Morgen Wasser trinken und aufgequollene Leinsamen kauen. Morgens nüchtern ein Glas Wasser (0,2 Liter) mit einem Esslöffel Apfelessig trinken. Vor dem Mittagessen ein Glas Sauerkrautsaft trinken. Reichlich frische Kräuter können dem Stuhlgang ebenfalls auf die Sprünge helfen. So enthalten etwa Koriander, Anis, Fenchel oder Kümmel Stoffe, welche die Verdauung fördern. Auch Senf kann heute zum Verdauungsförderer werden: Er regt den Stoffwechsel an und hilft so gegen Verdauungsprobleme.

Verstopfende Nahrungsmittel meiden

Schwarztee, Bananen, Schokolade sind als verstopfende Nahrungsmittel bekannt. Süßigkeiten so wenig wie möglich, denn Zucker wirkt lähmend auf den Darm. Fleisch, Wurst und Co enthalten keine Ballaststoffe, dafür aber meist viel Fett, und wer unter Verstopfung leidet, sollte diese Lebensmittel nicht zu häufig zu sich nehmen. Teigwaren, Kakao, Zwiebel, Radieschen, Rosinen und Rotwein eher meiden

“Allerdings muss man kein Lebensmittel ganz ausschließen”, so Widhalm. Man soll einfach Maß halten. Nicht eine ganze Tafel Schokolade essen, sondern nur ein Stück davon. Dazu vielleicht ein Joghurt oder einen Apfel. Letztlich ist auch das “Wie” des Essens nicht ganz unwesentlich: Verdauung beginnt im Mund.