Trimipramin Als Schlafmittel Wieviel Tropfen?

Trimipramin Als Schlafmittel Wieviel Tropfen
Dosierung von TRIMIPRAMIN AL 40 mg/ml Tropfen zum Einnehmen – Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt. Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.

Erwachsene

Einzeldosis: 25 TropfenGesamtdosis: 1-2 mal täglichZeitpunkt: abends, evtl. auch morgens, wärend oder nach der Mahlzeit

Lassen Sie sich zur Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.

Wie viel Tropfen Trimipramin zum Schlafen?

Dosierung – Die Therapie beginnt mit 20 bis 25 mg Trimipramin pro Tag – eine Dosis, die dann bei Bedarf Schritt für Schritt gesteigert werden kann.100 bis 150 mg Trimipramin sind bei mittelgradiger Depression notwendig, bei schwerer Depression können bis zu 400 mg des Wirkstoffs pro Tag zugeführt werden.

Liegen Schlafstörungen vor, ist es sinnvoll, die Tagesdosis als Einmaldosis am Abend einzunehmen, um die schlafanstoßende Wirkung zu nutzen. Sind die Schlafstörungen nicht ausgeprägt, kann die Gesamtmenge auch über den Tag verteilt eingenommen werden (morgens, mittags, abends). Tabletten mit Trimipramin werden mit einem Glas Wasser unzerkaut während oder nach den Mahlzeiten eingenommen.

Tropfen mit Trimipramin werden mit Wasser während oder nach den Mahlzeiten eingenommen. Um eine wirksame Therapie zu erzielen, ist eine Trimipramin-Behandlung von vier bis sechs Wochen erforderlich. In diesem Zeitraum sollte sich die Stimmungslage normalisieren.

Wie viele Tropfen Trimipramin?

Einzeldosis: 10-20 Tropfen. Gesamtdosis: 3-mal täglich (max.50 Tropfen pro Tag) Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, zu der Mahlzeit.

Wie lange brauchen Trimipramin Tropfen bis sie wirken?

Während die beruhigende, dämpfende Wir- kung von Trimipramin meist unmittelbar in den ersten Stunden einsetzt, ist die stim- mungsaufhellende, antidepressive Wirkung in der Regel erst nach 1 bis 3 Wochen zu erwarten.

Ist Trimipramin beruhigend?

Medikament – Patienteninformation für Trimipramin-neuraxpharm 1.Was ist Trimipramin-neuraxpharm und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel? Trimipramin-neuraxpharm enthält den Wirkstoff Trimipramin, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten trizyklischen Antidepressiva.

Es besitzt ausgeprägte beruhigende (sedierende) und angstlösende (anxiolytische) Eigenschaften. Es gibt Hinweise darauf, dass Trimipramin im Gegensatz zu anderen trizyklischen Antidepressiva den REM-Schlaf bei verbesserter Schlafkontinuität nicht beeinträchtigt. Aufgrund dieser fehlenden, für andere trizyklische Antidepressiva aber typischen Eigenschaften wird Trimipramin auch als “atypisches Antidepressivum” bezeichnet.

Trimipramin wird üblicherweise in Salzform als Trimipraminmaleat oder -mesilat angewendet. Trimipramin ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  • Trimipramin gibt es üblicherweise als
  • – Tabletten oder Filmtabletten enthaltend 25 mg, 50 mg, 75 mg oder 100 mg Trimipramin,
  • – Lösung zum Einnehmen (Tropfen) enthaltend 40 mg Trimipramin in 1 ml.
  • Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Trimipramin wird angewendet bei depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) mit den Leitsymptomen Schlafstörungen, Angst und innere Unruhe.2.Was müssen Sie vor der Einnahme von Trimipramin-neuraxpharm beachten? 2.1.Trimipramin-neuraxpharm darf nicht eingenommen werden, – wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Trimipraminmaleat oder einen der sonstigen Bestandteile von Trimipramin-neuraxpharm oder andere trizyklische Antidepressiva sind, – bei akuter Vergiftung mit zentraldämpfenden Pharmaka (z.B.

  1. – wenn Sie gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln gegen Depressionen (MAO-Hemmer) behandelt werden,
  2. – wenn Sie unter unbehandeltem erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom) leiden,
  3. – bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse mit Restharnbildung (Prostatahypertrophie mit Restharnbildung),
  4. – wenn Sie unter akutem Harnverhalten leiden,
  5. – bei Verengung des Magenausgangs (Pylorusstenose),
  6. – bei Darmlähmung (paralytischer Ileus),
  7. – in der Schwangerschaft und Stillzeit.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Trimipramin-neuraxpharm ist erforderlich

  • Nur unter Berücksichtigung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen darf Trimipramin-neuraxpharm eingenommen werden bei:
  • – Vergrößerung der Vorsteherdrüse ohne Restharnbildung (Prostatahypertrophie ohne Restharnbildung),
  • – schweren Leber- und Nierenschäden,

– erhöhter Krampfbereitschaft (z.B. bei Epilepsie, Hirnschäden, Alkoholismus),

  1. – Störungen der Blutbildung,
  2. – bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Herzrhythmusstörungen, in der Remissionsphase nach einem Herzinfarkt oder bei anderen Vorschädigungen des Herzens),
  3. – gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls Veränderungen im EKG (QT-Intervall-Verlängerung) bewirken oder eine Verminderung des Kaliumgehaltes im Blut (Hypokaliämie) hervorrufen können,
  4. – verlangsamtem Herzschlag,

– älteren Patienten mit erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Blutdruckstörungen beim Wechseln in die aufrechte Körperlage (orthostatische Hypotonie) und gegenüber Beruhigungsmitteln (Sedativa) bzw. mit chronischer Verstopfung. Bei Herzkranken und älteren Patienten sollte die Herzfunktion regelmäßig kontrolliert werden.

  • Da Trimipramin möglicherweise die Krampfschwelle erniedrigt, wird bei Epileptikern oder Verdacht auf Epilepsie eine EEG-Überwachung (Elektroenzephalografie, Messung der Aktionsströme des Gehirns) empfohlen.
  • Beim Auftreten einer manischen Verstimmung sowie produktiver Symptome bei der Behandlung depressiver Syndrome während einer schizophrenen Erkrankung ist Trimipramin-neuraxpharm sofort abzusetzen.
  • Ein plötzliches Beenden einer längerfristigen hoch dosierten Behandlung mit Trimipramin-neuraxpharm sollte vermieden werden, da hier mit Absetzerscheinungen wie Unruhe, Schweißausbrüchen, Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen gerechnet werden muss.
  • – Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher: – wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen, – wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind.

Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen. Hinweis zu sonstigen Bestandteilen: Arzneimittel zum Einnehmen können verschiedene Zuckerarten enthalten.

Bitte nehmen Sie diese daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden. Tropfen (Lösungen zum Einnehmen) können Alkohol enthalten.2.2.a) Kinder Trimipramin-haltige Arzneimittel werden nicht zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen empfohlen.2.2.b) Ältere Patienten

  1. Diese Patienten benötigen oft nur eine deutlich geringere Dosis.
  2. Bei älteren Patienten ist die mögliche Provokation eines pharmakogenen Delirs zu bedenken.
  3. Während der Behandlung mit trizyklischen Antidepressiva sind besonders bei hoher Dosierung Herzrhythmus- und Reizleitungsstörungen möglich.

2.2.c) Schwangerschaft Trimipramin-neuraxpharm darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen dafür vorliegen und begrenzte Untersuchungen an Tieren Hinweise auf Schädigungen der Nachkommenschaft gezeigt haben.

  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.2.2.d) Stillzeit Trimipramin-neuraxpharm darf in der Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen dafür vorliegen.
  • Es ist nicht bekannt, ob wirksame Mengen der Substanz in die Muttermilch ausgeschieden werden.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden.

Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie auch im Zusammenwirken mit anderen zentral wirkenden Medikamenten (Schmerzmittel, Schlafmittel, Psychopharmaka). Sie können dann möglicherweise auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren.

Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge und Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt! Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

  • Vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei gleichzeitiger Verabreichung anderer Arzneimittel, die auch anticholinerg wirken (Phenothiazine, Antiparkinson-Mittel, Antihistaminika, Atropin), ist mit einer Verstärkung peripherer und zentraler Effekte (insbesondere Delir) zu rechnen.

– Bei gleichzeitiger Gabe von Serotonin-Rückaufnahme-Hemmstoffen (z.B. Fluvoxamin, Fluoxetin), Methylphenidat, Neuroleptika, Alprazolam, Disulfiram und Cimetidin kann es zu einer deutlichen Erhöhung vorher stabiler Plasmakonzentrationen von Trimipramin kommen.

  • Barbiturate und Phenytoin können die Elimination von Trimipramin beschleunigen.
  • Die Wirksamkeit sympathomimetischer Amine kann durch die gleichzeitige Gabe von Trimipramin-neuraxpharm erheblich verstärkt werden.
  • Hier sei besonders auf vasokonstringierende Zusätze in Lokalanästhetika hingewiesen.
  • MAO-Hemmer vom irreversiblen Hemmtyp müssen 14 Tage vor Beginn einer Behandlung mit Trimipramin-neuraxpharm in jedem Fall abgesetzt werden.

Anderenfalls muss mit schweren Nebenwirkungen wie Erregung, Delir, Koma, extrem hohem Fieber, Krampfanfällen und starken Blutdruckschwankungen gerechnet werden. – Trimipramin-neuraxpharm kann die Wirksamkeit von Antihypertensiva vom Typ des Guanethidins bzw.

  1. Clonidins mit der Gefahr eines Wiederanstiegs des Blutdrucks (Rebound-Hypertension) bei mit Clonidin behandelten Patienten abschwächen.
  2. Die Wirksamkeit von Medikamenten zur Regulierung des Herzschlags (Antiarrhythmika, besonders vom Typ Ia, z.B.
  3. Chinidin und Typ III, z.B.
  4. Amiodaron), kann durch Trimipramin-neuraxpharm verstärkt werden.

– Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls Veränderungen im EKG (QT-Intervall-Verlängerung) bewirken (z.B. Antiarrhythmika Klasse Ia oder III, Antibiotika, Malaria-Mittel, Antihistaminika, Neuroleptika), die zu einer Verminderung des Kaliumgehaltes im Blut (Hypokaliämie) führen (z.B.

  1. Bestimmte Diuretika) oder den Abbau von Trimipramin durch die Leber hemmen können (z.B.
  2. Sogenannte “MAO-Hemmer vom irreversiblen Hemmtyp”, Imidazol-Antimykotika).
  3. Die Dosierung von Antiepileptika (Arzneimittel gegen Krampfanfälle bei Epileptikern) ist ggf.
  4. Anzupassen, da Trimipramin die Krampfschwelle erniedrigen kann und mit einer erhöhten Krampfbereitschaft zu rechnen ist.

Diese Patienten sind klinisch zu überwachen. – Bei Gabe von Valproinsäure sind die Patienten klinisch zu überwachen und, falls erforderlich, die Dosierung von Trimipramin-neuraxpharm einzustellen. Bei gleichzeitiger Gabe von Carbamazepin kann es zu einer Erniedrigung der Plasmakonzentration des trizyklischen Antidepressivums kommen (aufgrund eines erhöhten Metabolismus durch die Leber).

  1. Die Patienten sind klinisch zu überwachen und die Dosierungen ggf.
  2. Anzupassen.2.4.Woran ist bei Einnahme von Trimipramin-neuraxpharm zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Die Wirkung von Alkohol und die Wirkung anderer zentraldämpfend wirkender Arzneimittel können bei gleichzeitiger Einnahme von Trimipramin-neuraxpharm verstärkt werden.

Während der Anwendung von Trimipramin-neuraxpharm dürfen Sie keinen Alkohol zu sich nehmen. Die Einnahme von Trimipramin-neuraxpharm sollte nicht zusammen mit schwarzem Tee erfolgen, da die im Tee enthaltenen Gerbsäuren die Wirkung von Trimipramin-neuraxpharm herabsetzen können.

  • Dennoch muss auf Schwarztee nicht gänzlich verzichtet werden, wenn er zeitlich versetzt zur Trimipramin-Einnahme getrunken wird.
  • Es ist nicht auszuschließen, dass auch der Genuss von Kaffee oder Fruchtsäften zu einer Wirkungsminderung durch Bildung schwer löslicher Komplexe mit Trimipramin-neuraxpharm führt, wie für andere Antidepressiva nachgewiesen wurde.3.Wie ist Trimipramin-neuraxpharm einzunehmen? Nehmen Sie Trimipramin-neuraxpharm immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung Tabletten/Filmtabletten sollten am besten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit während oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Tropfen sind mit einem halben Glas Wasser verdünnt einzunehmen.

Nehmen Sie Tropfen unmittelbar nach dem Verdünnen zu oder nach den Mahlzeiten ein. Um den schlafanstoßenden Effekt optimal auszunutzen, sollte die Einnahme einer höheren Teil-Dosis auf den Abend gelegt werden. Während der schlafanstoßende Effekt relativ schnell einsetzt, ist mit einer antidepressiven Wirkung in der Regel erst nach 1 bis 3 Wochen zu rechnen.

Die mittlere Dauer einer Behandlungsperiode bis zur wirksamen Therapie mit anhaltender Normalisierung der Stimmungslage beträgt im Allgemeinen 4-6 Wochen. Zur Verhinderung eines Rückfalls in die depressive Phase wird eine mehrmonatige Erhaltungstherapie mit Trimipramin bis 4 bis 9 Monate – nach der ersten depressiven Phase mit der Dosis empfohlen, die in der Akutphase zur vollständigen bzw.

  • Teilweisen Besserung geführt hat.
  • Die Beendigung der Behandlung muss durch langsame Verringerung der Dosis erfolgen.
  • Bei abruptem Absetzen, insbesondere nach längerer Anwendung, können in den ersten Tagen sogenannte “Absetzphänomene” wie z.B.
  • Unruhe, Schweißausbrüche, Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen auftreten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Trimipramin-neuraxpharm zu stark oder zu schwach ist.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis Die Darreichungsform, Dosierung und Dauer der Anwendung müssen der individuellen Reaktionslage, dem Indikationsgebiet und der Schwere der Erkrankung angepasst werden.

  • Hierbei gelten die Grundsätze, dass zwar bei einem Ansprechen des Patienten die Dosis so klein wie möglich gehalten werden sollte, dass auf der anderen Seite aber bei einem Nicht-Ansprechen der zur Verfügung stehende Dosierungsbereich ausgenutzt werden sollte.
  • Die Einleitung der Behandlung ist durch schrittweise Dosissteigerung und die Beendigung durch langsame Verringerung der Dosis vorzunehmen.3.2.a) Mittelgradige Depressionen Die Einnahme wird mit 25-50 mg Trimipramin/Tag begonnen; danach wird allmählich auf eine Dosis gesteigert, bei der, in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung, mit einem optimalen Behandlungseffekt zu rechnen ist.

Bei mittelgradigen Depressionen beträgt die mittlere Tages-Dosis 100 bis 150 mg Trimipramin.3.2.b) Schwere Depressionen Unter Berücksichtigung starker interindividueller Schwankungen, und möglichst unter stationären Bedingungen, beträgt die mittlere Tages-Dosis bei schweren Depressionen 300 bis 400 mg Trimipramin.3.2.c) Ältere Patienten und Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand Diese Patienten benötigen oft nur eine deutlich geringere Dosis und zeigen schon häufig bei der Hälfte der üblichen Tagesdosen einen zufrieden stellenden Behandlungseffekt.

Bei Patienten mit ungenügender Leber- oder Nierenleistung (Insuffizienz) ist die Dosis sorgfältig anzupassen.3.3.Wenn Sie eine größere Menge Trimipramin-neuraxpharm eingenommen haben, als Sie sollten Bei Überdosierung kann es zu einer Verstärkung von Nebenwirkungen (wie z.B. Müdigkeit, Sehstörungen, Steigerung der Herzfrequenz) kommen.

Verständigen Sie sofort einen Arzt. Er wird sich bei der Behandlung der Überdosierung am Krankheitsbild orientieren und die erforderlichen Gegenmaßnahmen einleiten. Ärztliche Maßnahmen bei Überdosierung: Innerhalb der ersten Stunde nach Einnahme ist eine Magenspülung aussichtsreich, gefolgt von der wiederholten Gabe von Aktivkohle.

  • Bei schweren Vergiftungen (Bewusstlosigkeit, Rhythmusstörungen) und Auftreten eines anticholinergen Syndroms ist die wiederholte Gabe von Physostigminsalicylat (unter intensivmedizinischen Bedingungen) Methode der Wahl.
  • Trizyklische Antidepressiva wie Trimipramin-neuraxpharm zeichnen sich durch eine erhebliche akute Toxizität aus.

Kinder bzw. Kleinkinder sind besonders gefährdet.3.4.Wenn Sie die Einnahme von Trimipramin-neuraxpharm vergessen haben Falls Sie einmal eine Einnahme vergessen, holen Sie diese, wenn Sie es bemerken, sofort nach. Sollte die nächste reguläre Einnahme kurz bevorstehen, lassen Sie diese aus und versuchen Sie, wieder in Ihren richtigen Einnahmerhythmus zu kommen.

  • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
  • Bei Unsicherheit fragen Sie bitte Ihren Arzt! 3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Trimipramin-neuraxpharm abgebrochen wird Ein eigenmächtiges Verändern der Dosis oder gar das Absetzen des Präparates ohne ärztliche Kontrolle ist gefährlich! Bevor Sie die Einnahme von Trimipramin-neuraxpharm von sich aus abbrechen, sollten Sie ein klärendes Gespräch mit Ihrem Arzt suchen, der eine allmähliche Dosisreduzierung überwachen kann.

Ein abruptes Absetzen kann zu sogenannten “Absetzphänomenen”, die sich u.a. in Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und allgemeinem Unwohlsein äußern können, führen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.4.Welche Nebenwirkungen sind möglich?

  • Wie alle Arzneimittel kann Trimipramin-neuraxpharm Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  • – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  • – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? Bei Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen (z.B. Agranulozytose, zerebrale Krampfanfälle, Thrombozytopenie) ist die Therapie mit Trimipramin-neuraxpharm sofort abzubrechen und es ist eine entsprechende symptomatische Therapie einzuleiten.

Bei allergischen Reaktionen ist vor weiterer Einnahme ein Arzt zu konsultieren, der über das weitere Vorgehen entscheidet.4.1.a) Sehr häufig Vor allem zu Beginn der Behandlung Mundtrockenheit; Müdigkeit; Benommenheit; Kopfschmerzen; Schwitzen; Schwindel; Blutdruckabfall; orthostatische Dysregulationen, die sich in Schwarzwerden vor den Augen, Ohrensausen und Schwindel bis hin zum Kollaps beim Übergang vom Liegen zum Stehen äußern können; Steigerung der Herzfrequenz; Zittern; Anpassungsstörungen des Auges beim Erkennen naher Objekte (Akkommodationsstörungen); Verstopfung; Gewichtszunahme; meist vorübergehende Anstiege der Leberenzymaktivitäten (Transaminasen).4.1.b) Häufig Störungen beim Wasserlassen; innere Unruhe; Durstgefühl; Hautausschläge; Schlafstörungen und sexuelle Funktionsstörungen.4.1.c) Gelegentlich Verwirrtheitszustände und andere delirante Syndrome; ein Umschlagen der Depression in Hypomanie oder Manie; Kollapszustände; Darmverschluss durch Darmlähmung (paralytischer Ileus); Harnverhaltung; Blutbildveränderungen (z.B.

See also:  Hoeveel Stopcontacten Op 1 Kring?

Leukozytopenie, Thrombozytopenie, Eosinophilie); Milchfluss (Galaktorrhö); Vergrößerung der Brustdrüse beim Mann (Gynäkomastie); zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie); Leberfunktionsstörungen (Es sollten deshalb regelmäßige Laborkontrollen mit Leberenzymbestimmungen durchgeführt werden.); Gelbsucht; Syndrom einer nicht angemessenen Ausschüttung eines den Wasserhaushalt des Körpers regulierenden Hormons (SIADH); Haarausfall; Ohrensausen und Kribbeln der Haut.4.1.d) Selten Allergische Entzündungsreaktion des Lungengewebes und der Lungenbläschen (allergische Alveolitis) mit und ohne Eosinophilie (bestimmte Blutbildveränderung); allergische Reaktionen der Haut.4.1.e) Sehr selten Agranulozytose (Verminderung bis hin zum Fehlen bestimmter weißer Blutkörperchen im Blut); cerebrale Krampfanfälle; motorische Störungen (Akathisie, Dyskinesien); Erkrankung der peripheren Nerven (Polyneuropathien); Sprachstörungen und “Grüner Star” (Glaukomanfälle).4.1.f) Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit Übelkeit; Verdauungsstörungen; Erhöhung des Prolaktin-Spiegels; Stimmungsschwankungen; Lungenentzündung (Pneumonie); Brustfellentzündung (Pleuritis).

  1. Psychiatrische Erkrankungen: suizidale Gedanken, suizidales Verhalten.
  2. Fälle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Trimipramin oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden.
  3. Während der Behandlung mit trizyklischen Antidepressiva sind besonders bei bestehenden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, bei älteren Menschen sowie bei hoher Dosierung Herzrhythmus- und Reizleitungsstörungen möglich.

Eine bestehende Herzinsuffizienz kann verstärkt werden. Trimipramin kann das QT-Intervall im EKG verlängern. In diesen Fällen ist die Behandlung mit Trimipramin abzubrechen. Bestimmte Blutbildveränderungen (z.B. Leukopenie, Agranulozytose, Thrombopenie und Eosinophilie) sind unter der Behandlung mit Trimipramin möglich.

  1. Deshalb sollte während der Behandlung mit Trimipramin wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva regelmäßige Laborkontrollen mit Blutbildern durchgeführt werden.
  2. Bei älteren Patienten und Patienten mit einem hirnorganischen Psycho-Syndrom ist die mögliche Provokation eines pharmakogenen Delirs zu bedenken.

Trimipramin kann – insbesondere bei hoher Dosierung – die Krampfschwelle erniedrigen. Daher kann es bei erhöhter Anfallsbereitschaft (z.B. Entzugs-Syndrom nach abruptem Absetzen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln) vermehrt zu Krampfanfällen kommen. Absetzphänomene wie Unruhe, Schweißausbrüche, Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen können bei einem plötzlichen Behandlungsabbruch einer längerfristigen hoch dosierten Therapie mit Trimipramin auftreten.

Absetzphänomene können durch schrittweise Dosisreduktion vermieden werden.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B.

übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.5.Wie ist Trimipramin-neuraxpharm aufzubewahren?

  1. Lagern Sie Trimipramin-neuraxpharm bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
  2. Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  3. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

  • 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  • Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  • Copyright by ePrax GmbH, München; Dezember 2013 (2)

: Trimipramin-neuraxpharm

Ist Trimipramin stark?

Strukturformel
1:1-Gemisch ( Racemat ) aus ( R )-Form (links) und ( S )-Form (rechts)
Allgemeines
Freiname Trimipramin
Andere Namen
  • ( RS )-3-(10,11-Dihydro-5 H -dibenzoazepin-5-yl)- N, N,2-trimethylpropan-1-amin ( IUPAC )
  • (±)-3-(10,11-Dihydro-5 H -dibenzoazepin-5-yl)- N, N,2-trimethylpropan-1-amin
  • rac -3-(10,11-Dihydro-5 H -dibenzoazepin-5-yl)- N, N,2-trimethylpropan-1-amin
  • DL -3-(10,11-Dihydro-5 H -dibenzoazepin-5-yl)- N, N,2-trimethylpropan-1-amin
Summenformel C 20 H 26 N 2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
  • 739-71-9
  • 521-78-8 ( Maleat )
  • 25332-13-2 (Mono mesylat )

/td> Arzneistoffangaben ATC-Code N06 AA06 Wirkstoffklasse Trizyklisches Antidepressivum, Anxiolytikum Wirkmechanismus Blockiert Serotonin -, Dopamin – und α-Adrenozeptoren Eigenschaften Molare Masse 294,43 g· mol −1 Aggregatzustand fest Schmelzpunkt 45 °C Sicherheitshinweise

Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung Maleat

Achtung

H- und P-Sätze H: 302 ​‐​ 315 ​‐​ 319 ​‐​ 335 ​‐​ 361
P: 201 ​‐​ 301+312+330 ​‐​ 302+352 ​‐​ 305+351+338 ​‐​ 308+313

/td> Toxikologische Daten

  • 250 mg·kg −1 ( LD 50, Maus, oral )
  • 42 mg·kg −1 ( LD 50, Maus, i.v.)
  • 425 mg·kg −1 ( LD 50, Maus, oral, Maleat)
  • 40 mg·kg −1 ( LD 50, Maus, i.v., Maleat)
  • 800 mg·kg −1 ( LD 50, Ratte, oral, Maleat)
  • 38 mg·kg −1 ( LD 50, Ratte, i.v., Maleat)
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen,

Trimipramin ist ein Dibenzazepin, welches als Arzneistoff aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva verwendet wird. Seine Wirkung ist stark dämpfend und angstlösend,

Was passiert bei zu viel Trimipramin?

Anwendungshinweise – Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B.1 Glas Wasser) ein. Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

  • Überdosierung? Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu niedrigem Blutdruck, Krämpfen, Bewusstseinsstörungen und Atemstörungen.
  • Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
  • Einnahme vergessen? Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen. Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen.

Ist Trimipramin Antriebssteigernd?

Die Wirkung der Trizyklika vom Amitriptylin-Typ (z.B. Doxepin, Trimipramin) ist psychomotorisch sedierend und beruhigend. Substanzen des Desipramin-Typs wirken psychomotorisch aktivierend und antriebssteigernd und besitzen wenig anticholinerge und sedierende Effekte.

Welches Antidepressiva ist zum Schlafen gut?

Antidepressiva, die gelegentlich bei Schlafstörungen eingesetzt werden, sind neben Doxepin zum Beispiel Agomelatin, Amitriptylin, Mirtazapin und Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.

Kann man Trimipramin Bei Bedarf nehmen?

So wird Trimipramin angewendet – Der Wirkstoff wird in Form von Tabletten, Tropfen oder Lösung angewendet. Die Dosis wird vom behandelnden Arzt festgelegt. Üblicherweise wird mit einer Dosierung von 25 bis 50 Milligramm pro Tag begonnen. Bei Bedarf kann die Dosis nach Anweisung des Arztes langsam erhöht werden.

  1. Bei mittelschweren Beschwerden auf eine Tagesgesamtdosis von 100 bis 150 Milligramm und bei schweren depressiven Episoden auf 300 bis 400 Milligramm.
  2. Die Tageshöchstdosis liegt bei 400 Milligramm.
  3. Weil der Wirkstoff einen stark beruhigenden Effekt hat, sollte die Hauptdosis am Abend eingenommen werden.

Die Behandlung von chronischen Schmerzzuständen beginnt mit einer Dosierung von 50 Milligramm pro Tag und kann auf eine maximale Tagesdosis von 150 Milligramm gesteigert werden. Liegen Schlafstörungen ohne depressive Symptome vor, werden meist 25 bis 50 Milligramm am Abend eingenommen.

Wird man abhängig von Trimipramin?

Schlafmittel Schlafmittel (Schlafmedikamente, Hypnotika) erscheinen bei als einfach anwendbare Hilfsmittel, um dem Körper die notwendigen Erholungsphasen zu ermöglichen. Die Realität sieht aber anders aus, denn alle verfügbaren Medikamente können zwar in ausreichender Dosierung den Schlaf herbeiführen, verschlechtern aber die Schlafqualität und führen zu einem zwar stundenmäßig ausreichenden, aber weniger erholsamen Schlaf.

Viele Substanzen wirken bis in den nächsten Tag hinein nach, was Mattigkeit, Schwindelgefühle oder auch Kreislaufprobleme zur Folge hat. Zudem ist die Gefahr der Gewöhnung und der psychischen gerade bei den besonders wirksamen Mitteln sehr groß. Schlafmittel sind deshalb am ehesten für kurzfristige Schlafprobleme geeignet, wie sie vor Operationen, psychisch belastenden Terminen oder bei akuten Schmerzproblemen auftreten.

Auch können sie in der Anfangszeit einer schlafmedizinischen Therapie durchaus sinnvoll sein. Man sollte sie deshalb nicht grundsätzlich ablehnen, aber auf den richtigen Umgang achten, damit sie optimal wirken können, und die negativen Folgeeffekte so gering wie möglich gehalten werden.

  1. Benzodiazepine.
  2. Lange Zeit marktführende Mittel, die auch heute noch millionenfach verordnet werden.
  3. Dabei gehen die Fachverbände davon aus, dass bei etwa einem Drittel der Verordnungen ein bereits entstandenes Suchtverhalten zugrunde liegt.
  4. Ihr gravierender Nachteil ist die schnelle Entwicklung einer Abhängigkeit.

Bereits nach wenigen Tagen der Einnahme führt das Absetzen von Benzodiazepinen zu Alpträumen, Angstzuständen und/oder zu ausgedehnter Schlaflosigkeit. Wer als älterer Patient Benzodiazepine zum ersten Mal einnimmt, kann zudem bei höherer Dosierung eine paradoxe Wirkung erleben – statt Entspannung treten Erregung und Unruhe auf.

Hinweis: Benzodiazepine erhöhen die Sturzgefahr bei Nacht, weil sie die Muskeln entspannen und die Atemfunktion verschlechtern. Sie sind deshalb im hohen Alter und bei chronischen Lungenerkrankungen besonders risikoreich. Benzodiazepin-Agonisten (Nicht-Benzodiazepine) sind chemisch anders aufgebaut als Benzodiazepine, haben aber eine ähnliche Wirkung.

Zu dieser Gruppe gehören Zolpidem ( Zolpidem ct® ), Zopiclon (z.B. Ximovan® ) oder Zaleplon ( Sonata® ), weshalb man sie auch als Z-Substanzen bezeichnet. Obwohl sie die Benzodiazepine als meistverordnete Substanzen verdrängt haben, ist ihre Überlegenheit nicht gesichert.

  • Nach neueren Studien unterscheiden sie sich von den Benzodiazepinen weder in der Wirksamkeit, noch in den Nebenwirkungen oder im Abhängigkeitspotenzial.
  • Um die Abhängigkeitsproblematik der Benzodiazepine und Benzodiazepin-Agonisten zu umgehen, werden manchmal auch Antidepressiva, z.B.
  • Trimipramin, Mianserin, verordnet.

machen zwar nicht abhängig, aber auch sie verschlechtern die Schlafstruktur und unterdrücken den Traumschlaf. Neuroleptika sind manchmal ebenfalls hilfreich, um Schlafprobleme älterer Menschen zu lösen. Für Menschen, bei denen man beobachten kann, dass Benzodiazepine paradox wirken (d.h.

  1. Sie werden durch diese Medikamente aufgeregt und wacher), hat sich in der Akuttherapie Melperon ( Eunerpan® ) bewährt.
  2. Auch Antihistaminika, wie die Wirkstoffe Diphenhydramin oder Doxylamin, die eigentlich der Behandlung allergischer Reaktionen dienen, führen zu Müdigkeit.
  3. Diese werden daher in manchen Fällen als Schlafmittel eingesetzt.

Sie sind zwar nicht verschreibungspflichtig, haben aber dennoch Nebenwirkungen und sollten nur für kurze Zeit eingenommen werden. Zu den negativen Begleiterscheinungen der Antihistaminika gehören eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Sehprobleme, Probleme mit der Verdauung und beim Wasserlassen sowie vermehrte UV-Empfindlichkeit der Haut.

  1. Deshalb sind Antihistaminika im Sommer nur mit äußerster Vorsicht und bei gleichzeitiger Anwendung von Sonnenschutzmitteln mit Lichtschutzfaktor 50 einzusetzen.
  2. Antihistaminika sollten am besten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.
  3. Insbesondere bei Prostatabeschwerden und sind sie nicht geeignet.

Schmerzmittel sind eine weitere, häufig verordnete Alternative. Sie sind dann sinnvoll, wenn tatsächlich Dauerschmerzen bestehen, die den Schlaf stören, z.B. chronische Hüftschmerzen. Die Dauer ihres Gebrauchs ist aber durch die häufigen Nebenwirkungen meist begrenzt.

  1. Hinweis: Schmerzmittel sollten Sie nur in Rücksprache mit dem Arzt einnehmen, auch wenn – insbesondere im Ausland – immer mehr Substanzen frei verkäuflich sind.
  2. Eine Einnahmedauer von über vier Wochen ohne zwischenzeitliche ärztliche Rücksprache ist nicht empfehlenswert.
  3. Schlaffördernde Phytotherapeutika.

Bei vorübergehenden Schlafstörungen haben sich Heilkräuter mit entspannender, schlaffördernder Wirkung bewährt, die in Form von Schlaftees, Kapseln oder Tropfen im Handel erhältlich sind. Präparate mit standardisierten Wirkstoffen zum Einnehmen (z.B. in Kapsel- oder Tropfenform) sind dabei den Teezubereitungen an Wirkung überlegen.

Kann man mit Trimipramin Autofahren?

Trimipramin kann die Fähigkeit zum Autofahren und Bedienen von Maschinen herabsetzen, insbesondere in Kombination mit Alkohol oder anderen zentraldämpfenden Arzneimitteln.

Wie viel Tropfen sind 25 mg Trimipramin?

Trimipramin AL 40 mg/ml Tropfen zum Einnehmen Bitte beachten Sie, dass Ihre Bestellung erst nach Einreichen des Original-Rezeptes versandt werden kann. Der Rechnungsbetrag kann sich durch die Ergänzung der verordneten Medikamente auf Rezept nachträglich ändern, Sie werden über den korrigierten Rechnungsbetrag nach Rezeptbearbeitung per E-Mail informiert.,

PZN: 01656211
Packungsgröße: 60 ml
Grundpreis: 405,00 € / 1 l
Darreichungsform: Tropfen zum Einnehmen
Hersteller: ALIUD Pharma GmbH
Versandfertig: 1 Werktag

Alternative Packungsgrößen:

PZN 01656211
Anbieter ALIUD Pharma GmbH
Packungsgröße 60 ml
Packungsnorm N2
Produktname Trimipramin AL 40mg/ml
Darreichungsform Tropfen zum Einnehmen
Monopräparat ja
Wirkstoff Trimipramin mesilat
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

ul>Das Arzneimittel wird mit Wasser während oder nach den Mahlzeiten eingenommen.Die Einnahme kann sowohl über den Tag verteilt (morgens, mittags, abends) als auch als Einmaldosis am Abend erfolgen. Insbesondere bei Vorliegen von Schlafstörungen ist die Einnahme am Abend als Einmaldosis vorzunehmen.Nicht schütteln! Zum Antropfen evtl. leicht auf den Flaschenboden klopfen!

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Die wirksame Dosis wird schrittweise erreicht, beginnend mit 25 bis 50 Tropfen (25 – 50 mg Trimipramin) pro Tag und, falls erforderlich, anschließender langsamer Dosissteigerung. Bei mittelgradigen depressiven Zuständen beträgt die tägliche Dosis 100 bis 150 Tropfen (100 – 150 mg Trimipramin).Die Einnahme kann sowohl über den Tag verteilt (morgens, mittags, abends) als auch als Einmaldosis am Abend erfolgen. Insbesondere bei Vorliegen von Schlafstörungen ist die Einnahme am Abend als Einmaldosis vorzunehmen.Das Arzneimittel sollte nicht zur Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewandt werden.Ältere und gebrechliche Patienten, Hypertoniker, blutdrucklabile Patienten und Arteriosklerotiker sollten nur mäßige orale Dosen in größeren Abständen einnehmen. Bei Patienten mit ungenügender Leber- oder Nierenleistung (Insuffizienz) ist die Dosis sorgfältig anzupassen.

Dauer der Anwendung

Klinischen Erfahrungen entsprechend, ist eine Behandlung mit dem Präparat über einen Zeitraum von etwa 4 – 6 Wochen notwendig, um eine wirksame Therapie mit anhaltender Normalisierung der Stimmungslage zu erzielen.Zur Verhinderung eines Rückfalls in die depressive Phase wird eine mehrmonatige Erhaltungstherapie mit Trimipramin – 4 bis 9 Monate – nach der ersten depressiven Phase mit der Dosis empfohlen, die in der Akutphase zur vollständigen bzw. teilweisen Besserung geführt hat. Bei Patienten mit mehreren depressiven Phasen in der Krankengeschichte ist unter Umständen eine mehrjährige Weiterführung der Therapie mit der Dosis, die in der jetzigen Phase zu einer Besserung geführt hat, notwendig.

Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

Bei der Einnahme des Präparates in einer höheren als hier angegebenen Höchstdosis kann es zu Körperfunktionsstörungen unterschiedlicher Ausprägung kommen. Je höher die Dosis, desto größer ist die Gefährdung für den Patienten. Deshalb sollte möglichst frühzeitig auf eine erhöhte Einnahme des Arzneimittels reagiert werden.Diese Körperfunktionsstörungen zeigen sich zunächst in einem erhöhten Schlafbedürfnis bis hin zu Bewusstseinsstörungen bzw. Koma bei hoher Dosierung, in Herz-Kreislauf-Störungen bis hin zum Herzstillstand sowie in Krampfanfällen. Dabei können Herz-Kreislauf-Störungen besonders bedrohlich für den Patienten werden, insbesondere wenn eine Vorschädigung des Herzens vorliegt. Bei Kindern können Vergiftungserscheinungen bedeutend früher auftreten, ab ca.2 mg Trimipramin pro kg Körpergewicht.Falls Sie versehentlich mehr als die verordnete Dosis eingenommen haben, benachrichtigen Sie bitte einen Arzt. In Abhängigkeit von der eingenommenen Dosis bzw. den auftretenden Beschwerden entscheidet der Arzt über das weitere Vorgehen.Bei Kindern ist in jedem Fall – auch bei geringer Einnahme – ein Arzt hinzuzuziehen.Bitte beachten Sie, dass auch bei geringer Überdosierung in jedem Fall das Reaktionsvermögen stärker als unter Normaldosierung beeinträchtigt ist.Bei Einnahme von weiteren Arzneimitteln, insbesondere von anderen Psychopharmaka, können unter Umständen die zuvor genannten Körperfunktionsstörungen bereits bei niedrigeren Dosierungen als angegeben eintreten.Hinweise für den therapierenden Arzt

Als Antidot Applikation von Physostigminsalicylat 2 mg langsam i.v. bei Erwachsenen, bei Kindern 0,5 – 1 mg i.v. Bei ausgeprägter Hypotension oder Schockzustand entsprechender Volumenersatz. Kein Adrenalin!

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Zum nächsten Einnahmetermin sind die Tropfen in der vorgesehenen Dosis einzunehmen. Eine Erhöhung der Dosis, z.B. Einnahme der doppelten Menge nach einer vergessenen Einzeldosis, ist nicht vorzunehmen.

Wenn Sie die Einnahme abbrechen

In diesem Fall kann es erneut zum Auftreten von Symptomen der depressiven Erkrankung (z.B. Schlafstörungen, Herabgestimmtheit usw.) kommen. Deshalb sollte die Therapie mit dem Präparat nicht vorzeitig beendet werden. Wie der Therapieeinstieg sollte auch der Ausstieg schrittweise gemäß ärztlicher Verordnung unter allmählicher Erniedrigung der Tagesdosis erfolgen. Bei abruptem Absetzen, insbesondere nach längerer Anwendung, können in den ersten Tagen Absetzphänomene, wie z.B. Unwohlsein, Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Angst, Unruhe, erhöhte Reizbarkeit, auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Das Präparat ist ein Mittel zur Behandlung von krankhafter Verstimmung (Depression).Das Arzneimittel wird angewendet bei:

depressiven Erkrankungen (Episoden einer Major Depression) mit den Leitsymptomen Schlafstörungen, Angst, innere Unruhe.

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels? Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch ergibt sich ein beruhigender Effekt, der Depressionen entgegengewirkt und allgemein die Stimmungslage verbessert. Bezogen auf 1 Milliliter:

53.06 mg Trimipramin mesilat 40 mg Trimipramin + Ethanol 96% (V/V) + Natrium dodecylsulfat + Pfefferminzöl + Polysorbat 80 + Wasser, gereinigt 1 mmol Gesamt Natrium Ion mg Gesamt Natrium Ion

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Trimipramin, andere trizyklische Antidepressiva oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind,bei akuten Alkohol-, Schlafmittel-, Schmerzmittel- und Psychopharmakavergiftungen,bei akuten Verwirrtheitszuständen,bei unbehandeltem erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom),bei Harnentleerungsstörungen, wie Harnverhalt oder Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung,bei Einengung des Magenausgangs (Pylorusstenose),bei Darmlähmung und Darmverschluss (paralytischer Ileus),bei gleichzeitiger Einnahme von sogenannten „MAO-Hemmern vom irreversiblen Hemmtyp”,in der Schwangerschaft und Stillzeit.

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Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.Die Häufigkeiten der Nebenwirkungen werden mit „Nicht bekannt” angegeben, da sie auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar sind.Störungen des Blutes

Bestimmte Blutbildveränderungen (z.B. Leukopenie, Agranulozytose, Thrombopenie und Eosinophilie). Deshalb sollten unter der Behandlung mit Trimipramin, wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva, regelmäßige Laborkontrollen mit Blutbildern durchgeführt werden.

Endokrine Störungen

Vermehrte Wasseraufnahme im Körper (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion), Absinken des Blutzuckers unter Normalwerte (Hypoglykämie).Ähnlich wie bei verwandten Arzneimitteln: eine Erhöhung des Prolaktin-Blutspiegels sowie die Entwicklung einer Gynäkomastie (Vergrößerung der männlichen Brustdrüse) bzw. einer Galaktorrhö (Absonderung aus der Brustdrüse), sexuelle Funktionsstörungen.

Psychiatrische Störungen

Unruhe, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheitszustände bei älteren Patienten, Bewusstseinsstörungen (delirante Syndrome).Ein Umschlagen der Depression in Hypomanie oder Manie.Fälle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit dem Präparat oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden.

Störungen des Nervensystems

Besonders zu Beginn der Behandlung: Zittern (Tremor), Benommenheit, Schwindel. Sprachstörungen, Missempfindungen (meist auf der Haut, z.B. Kribbeln), Erkrankungen der peripheren Nerven (Polyneuropathien), Krampfanfälle und extrapyramidale Störungen wie Sitzunruhe, Gangstörungen, motorische Fehlfunktionen.

Störungen am Auge

Besonders zu Beginn der Behandlung: verschwommenes Sehen.

Störungen am OhrStörungen des Herz-Kreislauf-Systems

Besonders zu Beginn der Behandlung: orthostatische Hypotonie (Störung der Kreislaufregulation mit Blutdruckabfall), Beschleunigung des Herzschlages.Blutdrucksenkung. Bestimmte Veränderungen im EKG (Verlängerung des QT-Intervalls). In diesem Fall ist die Behandlung mit dem Präparat abzubrechen.Herzrhythmus- und Reizleitungsstörungen (insbesondere bei Überdosierung oder bestehenden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems).

Störungen der Atemwege und des Brustraums

Allergische Reaktionen der Lunge in Form einer besonderen Art von Lungenentzündung (interstitielle Pneumonie, z.B. eosinophiles Lungeninfiltrat) oder Brustfellentzündung.

Störungen des Magen-Darm-Traktes

Besonders zu Beginn der Behandlung: Mundtrockenheit, Verstopfung, Verdauungsstörungen und Übelkeit.

Störungen von Leber und Galle

Als Ausdruck einer Überempfindlichkeit: Reaktionen seitens der Leber- und Gallenwege, die sich meist als vorübergehende Erhöhung der Leberenzyme und des Bilirubins im Serum im Sinne einer cholestatischen Hepatitis (Leberentzündung bei Gallestauung) zeigten. Es sollten regelmäßige Laborkontrollen mit Leberenzymbestimmungen durchgeführt werden.

Störungen der Haut

Bei entsprechender Veranlagung: Zeichen eines allergischen Geschehens, insbesondere der Haut. Haarausfall.

Störungen an den Knochen

Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen wurde bei Patienten, die mit dieser Arzneimittelgruppe behandelt wurden, beobachtet.

Störungen der Nieren und HarnwegeAllgemeine Störungen

Besonders zu Beginn der Behandlung: Müdigkeit. Gewichtszunahme, Schwitzen.

Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?

Um die möglichen Nebenwirkungen gering zu halten, ist eine einschleichende Dosierung, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, vorzunehmen.Bei Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen (z.B. Agranulozytose, zerebrale Krampfanfälle, Thrombozytopenie) ist die Therapie mit dem Arzneimittel sofort abzubrechen und es ist eine entsprechende symptomatische Therapie einzuleiten.Bei allergischen Reaktionen ist vor weiterer Einnahme ein Arzt zu konsultieren, der über das weitere Vorgehen entscheidet.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.Die Wirkung von Alkohol und die Wirkung anderer zentral dämpfend wirkender Pharmaka können bei gleichzeitiger Einnahme des Präparates verstärkt werden.Bei gleichzeitiger Verabreichung anderer Substanzen, die auch die Wirkung von Acetylcholin unterdrücken (anticholinerg wirken), ist mit einer Verstärkung peripherer und zentraler Effekte (insbesondere Delir) zu rechnen.Die Wirksamkeit von Substanzen, die direkt oder indirekt zu einer Erregung des Sympathikus führen (sympathomimetische Amine), kann durch gleichzeitige Gabe dieses Arzneimittels verstärkt werden. Hier sei besonders hingewiesen auf gefäßverengende (vasokonstringierende) Zusätze bei Lokalanästhetika.Sogenannte „MAO-Hemmer vom irreversiblen Hemmtyp” müssen mindestens 14 Tage vor Beginn der Therapie mit Trimipramin abgesetzt werden. Eine zusätzliche Gabe von „reversiblen MAO-Hemmern” (z.B. Moclobemid) ist im Einzelfall unter Beachtung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen und bei langsamer Dosissteigerung möglich.Bei gleichzeitiger oder vorausgegangener Anwendung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, wie z.B. Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, kann es zu einem Anstieg der Plasmakonzentration von Trimipramin kommen. Es ist daher eine Dosisreduktion dieses Arzneimittels bzw. des Serotonin-Wiederaufnahmehemmers erforderlich.Das Präparat kann die Wirksamkeit von Blutdrucksenkern vom Typ des Guanethidin bzw. Clonidin abschwächen, mit der Gefahr einer überschießenden Blutdruckerhöhung (Rebound-Hypertension) bei mit Clonidin behandelten Patienten.Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls Veränderungen im EKG (QT-Intervall-Verlängerung) bewirken (z.B. Antiarrhythmika Klasse IA oder III, Antibiotika, Malariamittel, Antihistaminika, Neuroleptika), zu einer Verminderung des Kaliumgehaltes im Blut (Hypokaliämie) führen (z.B. bestimmte Diuretika) oder den Abbau von Trimipramin durch die Leber hemmen können (z.B. sogenannte „MAO-Hemmer vom irreversiblen Hemmtyp”, Imidazol-Antimykotika).Das Arzneimittel kann die Wirksamkeit von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) besonders vom Typ la (z.B. Chinidin) und Typ III (z.B. Amiodaron) verstärken.Bei einer Kombinationstherapie mit Neuroleptika (Arzneimittel gegen seelische Erkrankungen mit Bewusstseinsspaltung) kann es zur Erhöhung der Plasmakonzentration des trizyklischen Antidepressivums kommen.Auch bei einer zugleich bestehenden Therapie mit Cimetidin kann die Plasmakonzentration trizyklischer Antidepressiva erhöht werden.Die Dosierung von Antiepileptika (Arzneimittel gegen Krampfanfälle bei Epileptikern) ist ggf. anzupassen, da Trimipramin die Krampfschwelle erniedrigen kann und mit einer erhöhten Krampfbereitschaft zu rechnen ist. Diese Patienten sind klinisch zu überwachen.Bei Gabe von Valproinsäure sind die Patienten klinisch zu überwachen und, falls erforderlich, ist die Dosierung des Präparates einzustellen.Bei gleichzeitiger Gabe von Carbamazepin kann es zu einer Erniedrigung der Plasmakonzentration des trizyklischen Antidepressivums kommen (aufgrund erhöhten Metabolismus durch die Leber). Die Patienten sind klinisch zu überwachen und die Dosierungen ggf. anzupassen.

Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Einnahme des Präparates sollte nicht zusammen mit schwarzem Tee erfolgen, da die im Tee enthaltenen Gerbsäuren die Wirkung von Trimipramin herabsetzen können. Dennoch muss auf Schwarztee nicht gänzlich verzichtet werden, wenn er zeitlich versetzt zur Einnahme des Arzneimittels getrunken wird.Es ist nicht auszuschließen, dass auch der Genuss von Kaffee oder Fruchtsäften zu einer Wirkungsminderung durch Bildung schwer löslicher Komplexe mit Trimipramin führt, wie für andere Antidepressiva nachgewiesen wurde.

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Das Präparat darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen dafür vorliegen und begrenzte Untersuchungen an Tieren Hinweise auf Schädigungen der Nachkommenschaft gezeigt haben. Es ist nicht bekannt, ob wirksame Mengen der Substanz in die Muttermilch ausgeschieden werden.

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Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich

Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie das Präparat nur unter bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal zutrafen.Das Arzneimittel darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei:

Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) ohne Restharnbildung,erhöhter Krampfbereitschaft (Epilepsie),schweren Leber- oder Nierenschäden,bestehender Leistungsverminderung des blutbildenden Systems bzw. Blutbildungsstörungen in der Vorgeschichte,gleichzeitiger Einnahme von sogenannten „reversiblen MAO-Hemmern”,Kaliummangel,verlangsamtem Herzschlag,bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Herzrhythmusstörungen),gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls Veränderungen im EKG (QT-Intervall-Verlängerung) bewirken oder eine Verminderung des Kaliumgehaltes im Blut (Hypokaliämie) hervorrufen können.

Bei herzkranken und älteren Patienten sollte die Herzfunktion regelmäßig kontrolliert werden.Beim Auftreten von manischen Verstimmungen ist das Präparat nicht angezeigt.Unter der Behandlung mit dem Arzneimittel sollten, wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva, regelmäßige Laborkontrollen mit Blutbildern und Leberenzymbestimmungen durchgeführt werden.Da Trimipramin möglicherweise die Krampfschwelle erniedrigt, wird bei Epileptikern oder Verdacht auf Epilepsie eine EEG-Überwachung (EEG = Elektroenzephalografie, Messung der Aktionsströme des Gehirns) empfohlen.Während die beruhigende, dämpfende Wirkung des Arzneimittels meist unmittelbar in den ersten Stunden einsetzt, ist die stimmungsaufhellende, antidepressive Wirkung in der Regel erst nach 1 bis 3 Wochen zu erwarten.Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression

Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit, bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen, oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf,

wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen,

dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, die Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert, oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen.

Ein plötzliches Beenden einer längerfristigen hoch dosierten Behandlung mit dem Arzneimittel sollte vermieden werden, da hier mit Absetzerscheinungen wie Unruhe, Schweißausbrüchen, Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen gerechnet werden muss.

Kinder und Jugendliche

Das Präparat sollte nicht zur Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewandt werden. In Studien zur Behandlung von Depressionen in dieser Altersgruppe zeigten trizyklische Antidepressiva keinen therapeutischen Nutzen. Studien mit anderen Antidepressiva (SSRI, SNRI) haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von suizidalem Verhalten, Selbstschädigung und feindseligem Verhalten im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Wirkstoffe gezeigt. Diese Risiken können auch für das Arzneimittel nicht ausgeschlossen werden. Außerdem ist das Präparat in allen Altersgruppen mit einem Risiko für Nebenwirkungen am Herz-Kreislauf-System verbunden. Darüber hinaus liegen keine Daten zur Sicherheit bei Langzeitanwendung bei Kindern und Jugendlichen bezüglich Wachstum, Reifung sowie zur geistigen Entwicklung und Verhaltensentwicklung vor.

Ältere Menschen

Bei älteren Patienten mit Störungen des Stoffwechsels, der Nieren-, Leber- oder der Herzfunktion sind vor und während der Therapie mit dem Präparat entsprechende Kontrolluntersuchungen durchzuführen und die Dosierung ist entsprechend anzupassen. Insbesondere sollten eine niedrige Anfangsdosierung mit anschließender langsamer Dosissteigerung und eine niedrige Erhaltungsdosis gewählt werden.Bei älteren Patienten mit erhöhter Empfindlichkeit gegenüber orthostatischer Hypotonie (Störung der Kreislaufregulation mit Blutdruckabfall) und gegen Sedativa bzw. mit chronischer Verstopfung (Gefahr von Darmverschluss) ist das Präparat mit Vorsicht anzuwenden.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch kann das Reaktionsvermögen so weit verändert werden, dass z.B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren.

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¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) ² Der AVP (Apothekenverkaufspreis) ist keine unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP), sondern ein vom Arzneimittelhersteller bei der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebener einheitlicher Abgabepreis für solche nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die zum Zwecke der Abrechnung zwischen Apotheker und gesetzlichen Krankenkassen in Ausnahmefällen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse an den Verbraucher (z.B.

bei Kindern unter 12 Jahren oder chronisch Kranken) abgegeben werden. Im Erstattungsfall wird der AVP von der gesetzlichen Krankenkasse an die Apotheke ausbezahlt, abzüglich eines Abschlags in Höhe von 5%, sofern die Begleichung der Rechnung des Apothekers innerhalb von zehn Tagen nach Eingang bei der KK beglichen wird.

  • ³ Gültig ab 55 € Warenwert und bis zu 4 Wochen nach Erhalt dieser E-Mail.
  • Nicht anwendbar bei Bestellungen über Vergleichsportale, nicht auf rezeptpflichtige Artikel, Bücher und Versandkosten.
  • Nicht mit anderen Aktionsvorteilen kombinierbar und nur einzulösen unter www.delmed.de.
  • Eine Barauszahlung.
  • Bei Produkt- und Shop-Bewertungen von Kunden auf unseren Produktdetailseiten können wir nicht sicherstellen, dass diese nur von solchen Kunden stammen, die die Waren oder Dienstleistungen tatsächlich genutzt oder erworben haben.

Bewertungen, bei denen bei der Prüfung des Wortlauts Auffälligkeiten oder Hinweise festgestellt werden, die insoweit zu Zweifeln Anlass geben, werden nicht veröffentlicht. : Trimipramin AL 40 mg/ml Tropfen zum Einnehmen

Ist Trimipramin blutdrucksenkend?

Trimipramin-neuraxpharm kann die Wirksamkeit von Blutdruck- senkern vom Typ des Guanethidin bzw. Clonidin abschwächen, mit der Gefahr einer überschießenden Blutdruckerhöhung (Rebound-Hypertension) bei mit Clonidin behandelten Patien- ten.

Welches Medikament bei Unruhe und Angst?

Angststörung – Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände müssen nicht immer medikamentös behandelt werden. Wenn sie Ausdruck von Erkrankungen sind, beispielsweise einer Depression, können sie durch Maßnahmen beeinflusst werden, die sich gegen die Grunderkrankung richten.

Auch der gleichzeitige Einsatz von psychotherapeutischen Verfahren und Medikamenten ist eine akzeptierte Behandlungsweise. Die Behandlung von Angststörungen mit Medikamenten bedeutet in aller Regel, die Mittel für ein Jahr oder länger einzunehmen, um Rückfälle zu vermeiden. Einem akuten Angstanfall kann man mit einem schnell wirkenden Benzodiazepin begegnen.

Nur hierfür gelten Alprazolam, Bromazepam, Lorazepam und Oxazepam als “geeignet”. Sie wirken vergleichsweise schnell und zuverlässig und ihre Wirkung hält mittellang an. Eine länger dauernde Behandlung mit diesen Mitteln verbietet sich, da sie nach wenigen Wochen zur Abhängigkeit führen und Risiken wie eine eingeschränkte Verkehrstüchtigkeit sowie ein erhöhtes Risiko für Stürze zu beachten sind.

  • Bei schweren Angststörungen können diese Medikamente aber in den ersten Tagen eingesetzt werden, um die Zeit zu überbrücken, bis Medikamente, die bei Angststörungen langfristig eingenommen werden können, ihre volle Wirkung entfalten.
  • Eine länger dauernde Behandlung von Angststörungen wird mit Medikamenten durchgeführt, die auch bei Depressionen eingesetzt werden.

Ihre Wirksamkeit ist gut belegt, eine Abhängigkeit ist bei ihnen – im Gegensatz zu den Benzodiazepinen – nicht zu befürchten. Für die Behandlung einer generalisierten Angststörung sind aus der Gruppe der trizyklischen Antidepressiva Clomipramin und Doxepin, aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Citalopram, Escitalopram, Paroxetin und Sertralin zugelassen; darüber hinaus auch die Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin und Venlafaxin,

  • Citalopram, Clomipramin, Duloxetin, Escitalopram, Paroxetin, Sertralin und Venlafaxin gelten bei Angststörungen als “geeignet”.
  • Diese Wirkstoffe können die Symptome einer Angststörung nachweislich abschwächen.
  • Sie unterscheiden sich voneinander lediglich in ihren unerwünschten Wirkungen und den Wechselwirkungen mit anderen, gleichzeitig angewendeten Medikamenten.

Doxepin wird als “mit Einschränkung geeignet” bewertet, weil es deutlich dämpfend wirkt und eine Reihe unerwünschter Wirkungen mit sich bringen kann. Doxepin ist nur angebracht, wenn die Angststörung mit verstärkter Unruhe und Schlaflosigkeit einhergeht.

Bis der angstlösende Effekt dieser Antidepressiva spürbar wird, kann es zwei bis vier Wochen dauern. Daher wird bei einer schweren akuten Angststörung zu Beginn der Behandlung zusätzlich ein als “geeignet” bewertetes Benzodiazepin eingesetzt, das rasch wirkt. Nach zwei bis vier Wochen wird die Behandlung dann mit dem Antidepressivum allein fortgesetzt.

Opipramol, das in der Praxis viel eingesetzt wird, gilt als “mit Einschränkung geeignet”. Es gibt zwar Hinweise auf eine therapeutische Wirksamkeit, doch basieren diese auf nur wenigen Studien. Weitere Studien sind daher erforderlich, um den Stellenwert des Mittels abzusichern.

  1. Als “mit Einschränkung geeignet” bei Angststörungen – auch bei solchen, die sofort behandlungsbedürftig sind – werden die Benzodiazepine Clobazam, Diazepam, Dikaliumclorazepat, Medazepam und Prazepam bewertet.
  2. Ihre Wirkung setzt zwar schnell ein, hält aber 50 bis 100 Stunden an.
  3. Daher ist über Tage hinweg mit einer anhaltenden Beeinträchtigung zu rechnen, durch die sich besonders bei älteren Menschen die Unfallgefahr erhöht.

Unabhängig von ihrer Wirkdauer besteht bei allen Benzodiazepinen die Gefahr, dass sich eine Abhängigkeit entwickelt, wenn sie längere Zeit eingenommen werden. Außerdem können sie Schläfrigkeit, Koordinationsstörungen und Vergesslichkeit hervorrufen. Bei Dauergebrauch können sie zudem ihre Wirkung verlieren.

Welches Antidepressiva zum Schlafen ohne Gewichtszunahme?

Gewichtszunahme unter Antidepressiva Eine Gewichtszunahme unter Antidepressiva kann mitunter so schwer wiegen, dass Betroffene die Therapie eigenmächtig abbrechen und damit den Behandlungserfolg gefährden. Wirkstoffe & Mechanismen im Überblick. Lesedauer ca.2 Minuten Trizyklika wie Amitriptylin und Tetrazyklika wie Mirtazapin scheinen eine besonders hohe Gewichtszunahme zu begünstigen.

Kein Einfluss bekannt Geringer Einfluss Gewichtserhöhend Gewichtssenkend
Antidepressiva Fluoxetin, Johanniskraut Duloxetin, Escitalopram, Paroxetin, Sertralin, Tranylcypromin, Venlafaxin Amitriptylin, Citalopram, Doxepin, Imipramin, Maprotilin, Mirtazapin, Nortriptylin Bupropion, Fluvoxamin

Tabelle 1: Auswirkungen von Antidepressiva auf das Gewicht (modifiziert nach ) Eine groß angelegte Kohortenstudie zeigt, dass sich SSRI insbesondere bei längerer Einnahme auf das Körpergewicht auswirken. Laut dieser Studie trat die größte Gewichtszunahme zwischen dem 2.

und 3. Jahr der Einnahme auf; im 2. Jahr der Behandlung war das Risiko einer ≥5 %igen Gewichtszunahme um 46,3 % höher als in einer Vergleichsgruppe der Allgemeinbevölkerung. In die Untersuchung wurden alle Patienten aufgenommen, denen während des Untersuchungszeitraums ein Antidepressivum verordnet wurde.

Die Antidepressiva wurden unterteilt in trizyklische und verwandte Antidepressiva (TCAs), Monoaminoxidase-Hemmer (MAOIs), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), Serotonin-Noradrenalin (Noradrenalin)-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs) und andere Antidepressiva.3

Rezeptortyp Nebenwirkungen bei Rezeptorantagonismus
Muskarinische Acetylcholinrezeptoren Akkommodationsstörungen, Mundtrockenheit, Obstipation, Sinustachykardie, Miktionsstörungen, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Delir
H1-Rezeptoren Müdigkeit, Sedierung, Gewichtszunahme, Verwirrtheit
5-HT2-Rezeptoren Gewichtszunahme, Sedierung
DA-Rezeptoren Prolaktinanstieg, Libidoverlust, EPS
α1-adrenerge Rezeptoren Orthostatische Hypotonie, Schwindel, Müdigkeit, reflektorische Tachykardie

H Histamin, 5-HT Serotonin, DA Dopamin, EPS extrapyramidalmotorische Störungen

  • Monitoring: Unter einer antidepressiven Therapie sollte eine regelmäßige Gewichtskontrolle erfolgen.6
  • Gewichtszunahme begünstigende Faktoren: niedriger/normaler BMI zu Therapiebeginn, eine schwere Depression und das Vorhandensein psychotischer Symptome neben der Depression. Zudem deutet eine frühe Gewichtszunahme zu Therapiebeginn darauf hin, dass diese auch weiterhin bestehen bleibt. Bleiben die ersten Wochen ohne Gewichtszunahme, gilt das Risiko auch perspektivisch als gering.7
  • Nicht-medikamentöse Optionen der Gewichtskontrolle: möglicher Nutzen durch verhaltenstherapeutische und diätetische Maßnahmen.8,9
  1. Schuster N. Arzneimittel und Gewicht. Durch dick und dünn. PZ-Pharmazeutische Zeitung; Die Zeitschrift der deutschen Apotheker, 12.09.2019. unter: (abgerufen am 4.06.2021)
  2. Fachinformation Laif ® 900, Stand September 2020.
  3. Gafoor R et al. Antidepressant utilisation and incidence of weight gain during 10 years’ follow-up: population based cohort study. BMJ.2018 May 23;361:k1951. doi: 10.1136/bmj.k1951.
  4. Ageu LŞ et al. Modern molecular study of weight gain related to antidepressant treatment: clinical implications of the pharmacogenetic testing. Rom J Morphol Embryol.2018;59(1):165-173.
  5. Bruhn C. Wenn Medikamente dick machen. DAZ 30/2015. Unter: (abgerufen am 02.08.2021.
  6. Regen F, Benkert O. „Antidepressiva”. In Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie, herausgegeben von Otto Benkert und Hanns Hippius, 1–186. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg, 2021. https://doi.org/10.1007/978-3-662-61753-3_1.
  7. Kloiber S et al. Clinical risk factors for weight gain during psychopharmacologic treatment of depression: results from 2 large German observational studies. J Clin Psychiatry.2015 Jun;76(6):e802-8. doi: 10.4088/JCP.14m09212.
  8. Green CA et al. The STRIDE weight loss and lifestyle intervention for individuals taking antipsychotic medications: a randomized trial. Am J Psychiatry.2015 Jan;172(1):71-81. doi: 10.1176/appi.ajp.2014.14020173.
  9. Daumit GL et al. A Behavioral Weight-Loss Intervention in Persons with Serious Mental Illness New England Journal of Medicine 368, Nr.17 (21. März 2013): 1594–1602. https://doi.org/10.1056/NEJMoa1214530.

Bildquelle: ©/ via Getty Images : Gewichtszunahme unter Antidepressiva

Wie lange dauert Absetzen von Trimipramin?

Wie soll ich meine Dosis graduell (in immer kleiner werdenden Schritten) reduzieren? – Unten folgen einige allgemeine Hinweise, wie man dabei vorgeht. Aber es ist am besten, dies zusammen mit einem Arzt festzulegen, damit dieser die passende Dosis und Darreichungsform für Sie verordnen kann.

  • Wenn Sie Ihr Antidepressivum nicht länger als ein paar Wochen eingenommen haben, beginnen Sie versuchsweise damit, Ihre übliche Dosis um ein Viertel (25%) oder die Hälfte (50%) zu reduzieren. Warten Sie zwei bis vier Wochen ab, um sich an die neue Dosis zu gewöhnen und um abzuschätzen, wie es funktioniert.
  • Bekommen Sie keine belastenden Symptome, versuchen sie eine erneute Reduzierung um ein Viertel (25%) oder die Hälfte (50%) der zuletzt eingenommenen Dosis. Warten Sie erneut zwei bis vier Wochen ab und wiederholen Sie den Vorgang, indem Sie erneut reduzieren und abwarten.
  • Sollten nach der ersten oder einer späteren Reduzierung unangenehme Symptome auftreten, beenden Sie die Reduktion. Kehren Sie zur letzten Dosis zurück, mit der Sie sich wohlgefühlt haben und warten Sie ab, bis Sie sich dazu bereit fühlen, einen neuen Anlauf zu unternehmen – vielleicht indem Sie noch langsamer ausschleichen und in kleineren Schritten reduzieren – etwa jeweils fünf bis zehn Prozent.
  • Wie Sie Ihre Antidepressiva-Dosis reduzieren wird von den Dosierungen abhängen, die in Ihrem Land in Tropfen- oder Tablettenform verfügbar sind. Sie können zu einer Tropfenform Ihres Antidepressivums wechseln – oder falls das Präparat, das Sie einnehmen nur in Tabletten- oder Kapselform verfügbar ist, auf ein ähnliches Antidepressivum wechseln, das auch in Tropfenform angeboten wird. Ihr Arzt oder Apotheker kann Sie beraten, wie Sie dabei am besten vorgehen. Wir raten davon ab, Tabletten oder Kapseln selbst zu teilen oder selbst in Wasser aufzulösen. Es kann schwierig sein, die richtige Menge abzumessen, insbesondere bei kleinen Dosen. In einigen Ländern werden „Tapering strips” verordnet (eine Rolle oder ein Streifen mit Taschen, die zunehmend kleinere Dosierungen enthalten, die jeden Tag eingenommen werden).
  • Versuchen Sie nicht, auf die Tabletten an einigen Tagen komplett zu verzichten. Es würde dazu führen, dass die verfügbare Menge des Medikaments in Ihrem Körper schwankt und Entzugssymptome mit höherer Wahrscheinlichkeit auftreten.
  • Regelmäßige Kontrollen ermöglichen es Ihnen und Ihrem Arzt, eventuell auftretende Probleme schnell zu erkennen, besonders dann, wenn Sie von einem Antidepressivum zu einem anderen wechseln müssen.
  • Falls Sie
    • Antidepressiva in hoher Dosierung über viele Monate oder länger eingenommen haben,
    • belastende Entzugssymptome entwickelt haben, als sie in der Vergangenheit versucht haben, Antidepressiva abzusetzen, ist es vermutlich am besten, von Beginn an graduellere Reduktionen von einem Zwanzigstel (5%) oder einem Zehntel (10%) der Originaldosis auszuprobieren – und Ihren Arzt regelmäßig zu konsultieren, so dass dieser ein Auge darauf haben kann, wie es funktioniert.
  • Langfristig wirkende Antidepressiva wie Fluoxetin benötigen manchmal Wochen, um aus dem Körper ausgeschieden zu werden (die meisten anderen brauchen dazu nur Tage). Das führt dazu, dass die Entzugssymptome sich erst Tage oder auch Wochen nach einer Dosis-Reduktion zeigen. Es ist dann am besten, mindestens vier Wochen abzuwarten, ob Entzugssymptome auftreten.
  • Unabhängig davon wie niedrig die Dosis ist, die Sie einnehmen, kann es dennoch zu Entzugssymptomen kommen, sobald Sie ganz aufhören, das Medikament einzunehmen. Sollte das der Fall sein, kann es sein, dass sie wieder eine niedrige Dosis des Medikaments einnehmen müssen. Das kann eine Dosis von einem Milligramm oder weniger sein.
  • Sollten Sie während der Dosisreduktion oder nach dem vollständigen Absetzen des Antidepressivums Suizidgedanken bekommen, könnte es sich dabei um ein Entzugssymptom handeln – oder um die Rückkehr der Depression. Sie sollten dann wieder die letzte Dosis einnehmen, mit der Sie sich wohlgefühlt haben, und so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen. Stellen Sie schon vorab sicher, wie Sie rasch an Hilfe kommen, sollten Sie sie benötigen.

Welches ist das meist verschriebene Antidepressiva?

Liste mit häufigen Antidepressiva – Die Liste der häufigsten Antidepressiva wird angeführt von den sogenannten „Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern” (SSRI), Vertreter dieser Gruppe sind zum Beispiel: Fluvoxamin, Fluoxetin, Citalopram, Escitalopram, Sertralin, Paroxetin und Vortioxetin,

In Deutschland werden am meisten Citalopram, Sertralin und Escitalopram verschrieben. Laut Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) spielen daneben auch noch die bereits eingangs erwähnten trizyklischen Antidepressiva (kurz TZA; z.B. Amitriptylin ) sowie die selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (kurz SSNRI, z.B.

Venlafaxin oder Duloxetin ) eine Rolle. Die trizyklischen Antidepressiva werden vor allem dann als therapeutische Alternative in Anspruch genommen, wenn Patienten auf modernere Mittel nicht ansprechen. Erwähnung verdient noch das Narkosemittel Ketamin.

  1. Ein Expertenausschuss in den USA empfiehlt es seit Anfang 2019 zur Behandlung bei depressiven Notfällen (akute Selbstmordgefahr).
  2. Mittlerweile ist es dort sogar unter der Bezeichnung Esketamin – unter strengen Auflagen – zur Behandlung schwerer Depressionen zugelassen.
  3. In der EU ist dies aber bislang noch nicht der Fall.

Daher kommt es bei uns – wenn überhaupt – nur im Off-Label-Use zur Anwendung.

Was ist Trimipramin 25 mg?

Wechselwirkungen –

Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.Die Wirkung von Alkohol und die gleichzeitige Anwendung von anderen zentral dämpfend wirkenden Arzneimitteln, wie:

Morphin-Abkömmlinge (Schmerzmittel, Hustenstiller und Mittel zur Drogenersatztherapie),Schlaf- und Beruhigungsmittel (wie z.B. Barbiturate, Benzodiazepine),sedierende Antihistaminika (Antiallergika, die Müdigkeit auslösen können),Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenie und Psychosen),zentral wirkende Antihypertensiva (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck, z.B. Alphamethyldopa, Clonidin),Baclofen (Arzneimittel zur Entspannung der Skelettmuskulatur bei Rückenmarksverletzung oder bei multipler Sklerose),Thalidomid (Arzneimittel zur Behandlung des multiplen Myeloms),

können zu einer verstärkten Dämpfung des zentralen Nervensystems führen. Wegen der beeinträchtigten Aufmerksamkeit kann dies eine Gefahr beim Autofahren oder beim Bedienen von Maschinen sein.Bei gleichzeitiger Anwendung von Baclofen kann es zu einem reduzierten Spannungszustand der Muskulatur kommen.Bei gleichzeitiger Verabreichung anderer Substanzen, die auch die Wirkung von Acetylcholin unterdrücken (anticholinerg wirken), ist mit einer Verstärkung peripherer und zentraler Effekte (insbesondere Delir) zu rechnen.Die Wirksamkeit von Substanzen, die direkt oder indirekt zu einer Erregung des Sympathikus führen (sympathomimetische Amine, z.B.

Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin), kann durch gleichzeitige Gabe des Arzneimittels verstärkt werden. Es kann zu anfallsartigem Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen kommen.Hier sei besonders hingewiesen auf gefäßverengende (vasokonstringierende) Zusätze bei Lokalanästhetika. Unter die Haut oder in das Zahnfleisch gespritztes Adrenalin zur Blutstillung kann zu anfallsartigem Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen führen.Sogenannte „MAO-Hemmer vom irreversiblen Hemmtyp” müssen mindestens 14 Tage vor Beginn der Therapie mit Trimipramin abgesetzt werden.

Eine zusätzliche Gabe von „reversiblen MAO-Hemmern” (z.B. Moclobemid) ist im Einzelfall unter Beachtung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen und bei langsamer Dosissteigerung möglich.Sogenannte „nicht selektive MAO-Hemmer” (wie z.B. Tranylcypromin) sollten wegen möglicher Effekte auf den Blutdruck nicht mit trizyklischen Antidepressiva, wie Trimipramin, eingenommen werden.Bei gleichzeitiger oder vorausgegangener Anwendung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, wie z.B.

Triptane (werden bei Migräne angewendet),andere Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z.B. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, MAO-Hemmer oder Arzneimittel, die Lithium enthalten,Arzneimittel, die Linezolid, ein Antibiotikum, enthalten (werden zur Behandlung von Infektionen angewendet),Arzneimittel, die Tramadol enthalten (werden zur Behandlung von starken Schmerzen angewendet),Präparate, die L-Tryptophan enthalten (angewendet z.B. bei Schlafbeschwerden und Depressionen),Präparate, die Johanniskraut enthalten (Hypericum perforatum, ein Naturheilmittel zur Behandlung einer leichten Depression).

Das Arzneimittel kann die Wirksamkeit von Blutdrucksenkern vom Typ des Guanethidin bzw. Clonidin abschwächen, mit der Gefahr einer überschießenden Blutdruckerhöhung (Rebound-Hypertension) bei mit Clonidin behandelten Patienten.Bei gleichzeitiger Einnahme von blutdrucksenkenden Arzneimitteln (außer Clonidin und verwandten Substanzen) kann deren blutdrucksenkende Wirkung verstärkt werden. Es besteht ein erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Blutdruckabfall beim Übergang vom Liegen zum Stehen.Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls Veränderungen im EKG (QT-Intervall-Verlängerung) bewirken (z.B. Antiarrhythmika Klasse IA oder III, Antibiotika, Malariamittel, Antihistaminika, Neuroleptika), zu einer Verminderung des Kaliumgehaltes im Blut (Hypokaliämie) führen (z.B. bestimmte Diuretika, Glukokortikoide), zu einem verlangsamten Herzschlag führen (z.B. Betablocker, Diltiazem, Verapamil, Clonidin, Digitalis) oder den Abbau von Trimipramin durch die Leber hemmen können (z.B. sogenannte „MAO-Hemmer vom irreversiblen Hemmtyp”, Imidazol-Antimykotika).Das Präparat kann die Wirksamkeit von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) besonders vom Typ la (z.B. Chinidin) und Typ III (z.B. Amiodaron) verstärken.Bei einer Kombinationstherapie mit Neuroleptika (Arzneimittel gegen seelische Erkrankungen mit Bewusstseinsspaltung) kann es zur Erhöhung der Plasmakonzentration des trizyklischen Antidepressivums kommen.Auch bei einer zugleich bestehenden Therapie mit Cimetidin kann die Plasmakonzentration trizyklischer Antidepressiva erhöht werden.Die Dosierung von Antiepileptika (Arzneimittel gegen Krampfanfälle bei Epileptikern) ist gegebenenfalls anzupassen, da Trimipramin die Krampfschwelle erniedrigen kann und mit einer erhöhten Krampfbereitschaft zu rechnen ist. Diese Patienten sind klinisch zu überwachen.Bei Gabe von Valproinsäure sind die Patienten klinisch zu überwachen und, falls erforderlich, ist die Dosierung des Arzneimittels einzustellen.Bei gleichzeitiger Gabe von Carbamazepin kann es zu generalisierten Krampfanfällen kommen (Erniedrigung der Krampfschwelle durch das Antidepressivum) und zu einer Erniedrigung der Plasmakonzentration des trizyklischen Antidepressivums (aufgrund erhöhten Metabolismus durch die Leber). Die Patienten sind klinisch zu überwachen und die Dosierungen gegebenenfalls anzupassen.

Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Die Einnahme des Arzneimittels sollte nicht zusammen mit schwarzem Tee erfolgen, da die im Tee enthaltenen Gerbsäuren die Wirkung des Präparates herabsetzen können. Dennoch muss auf Schwarztee nicht gänzlich verzichtet werden, wenn er zeitlich versetzt zur Einnahme getrunken wird.Es ist nicht auszuschließen, dass auch der Genuss von Kaffee oder Fruchtsäften zu einer Wirkungsminderung durch Bildung schwer löslicher Komplexe mit Trimipramin führt, wie für andere Antidepressiva nachgewiesen wurde.

Wie viele Tropfen Surmontil zum Schlafen?

In gewissen Fällen, z.B. bei älteren Personen, kann eine Erhaltungsdosis von 25-50 mg täglich (1-2 Tabletten zu 25 mg, resp.25-50 Tropfen ) ausreichend sein. Die Tagesdosis ist auf 2-3 Einnahmen zu verteilen oder als Einmaldosis am Abend, 2 Stunden vor dem Schlafengehen, zu verabreichen.

Ist Trimipramin Antriebssteigernd?

Die Wirkung der Trizyklika vom Amitriptylin-Typ (z.B. Doxepin, Trimipramin) ist psychomotorisch sedierend und beruhigend. Substanzen des Desipramin-Typs wirken psychomotorisch aktivierend und antriebssteigernd und besitzen wenig anticholinerge und sedierende Effekte.

Welches Antidepressiva ist zum Schlafen gut?

Antidepressiva, die gelegentlich bei Schlafstörungen eingesetzt werden, sind neben Doxepin zum Beispiel Agomelatin, Amitriptylin, Mirtazapin und Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.

Wie viele Tropfen Surmontil zum Schlafen?

In gewissen Fällen, z.B. bei älteren Personen, kann eine Erhaltungsdosis von 25-50 mg täglich (1-2 Tabletten zu 25 mg, resp.25-50 Tropfen ) ausreichend sein. Die Tagesdosis ist auf 2-3 Einnahmen zu verteilen oder als Einmaldosis am Abend, 2 Stunden vor dem Schlafengehen, zu verabreichen.

Kann man von Trimipramin abhängig?

Schlafmittel Schlafmittel (Schlafmedikamente, Hypnotika) erscheinen bei als einfach anwendbare Hilfsmittel, um dem Körper die notwendigen Erholungsphasen zu ermöglichen. Die Realität sieht aber anders aus, denn alle verfügbaren Medikamente können zwar in ausreichender Dosierung den Schlaf herbeiführen, verschlechtern aber die Schlafqualität und führen zu einem zwar stundenmäßig ausreichenden, aber weniger erholsamen Schlaf.

Viele Substanzen wirken bis in den nächsten Tag hinein nach, was Mattigkeit, Schwindelgefühle oder auch Kreislaufprobleme zur Folge hat. Zudem ist die Gefahr der Gewöhnung und der psychischen gerade bei den besonders wirksamen Mitteln sehr groß. Schlafmittel sind deshalb am ehesten für kurzfristige Schlafprobleme geeignet, wie sie vor Operationen, psychisch belastenden Terminen oder bei akuten Schmerzproblemen auftreten.

Auch können sie in der Anfangszeit einer schlafmedizinischen Therapie durchaus sinnvoll sein. Man sollte sie deshalb nicht grundsätzlich ablehnen, aber auf den richtigen Umgang achten, damit sie optimal wirken können, und die negativen Folgeeffekte so gering wie möglich gehalten werden.

Benzodiazepine. Lange Zeit marktführende Mittel, die auch heute noch millionenfach verordnet werden. Dabei gehen die Fachverbände davon aus, dass bei etwa einem Drittel der Verordnungen ein bereits entstandenes Suchtverhalten zugrunde liegt. Ihr gravierender Nachteil ist die schnelle Entwicklung einer Abhängigkeit.

Bereits nach wenigen Tagen der Einnahme führt das Absetzen von Benzodiazepinen zu Alpträumen, Angstzuständen und/oder zu ausgedehnter Schlaflosigkeit. Wer als älterer Patient Benzodiazepine zum ersten Mal einnimmt, kann zudem bei höherer Dosierung eine paradoxe Wirkung erleben – statt Entspannung treten Erregung und Unruhe auf.

  • Hinweis: Benzodiazepine erhöhen die Sturzgefahr bei Nacht, weil sie die Muskeln entspannen und die Atemfunktion verschlechtern.
  • Sie sind deshalb im hohen Alter und bei chronischen Lungenerkrankungen besonders risikoreich.
  • Benzodiazepin-Agonisten (Nicht-Benzodiazepine) sind chemisch anders aufgebaut als Benzodiazepine, haben aber eine ähnliche Wirkung.

Zu dieser Gruppe gehören Zolpidem ( Zolpidem ct® ), Zopiclon (z.B. Ximovan® ) oder Zaleplon ( Sonata® ), weshalb man sie auch als Z-Substanzen bezeichnet. Obwohl sie die Benzodiazepine als meistverordnete Substanzen verdrängt haben, ist ihre Überlegenheit nicht gesichert.

  • Nach neueren Studien unterscheiden sie sich von den Benzodiazepinen weder in der Wirksamkeit, noch in den Nebenwirkungen oder im Abhängigkeitspotenzial.
  • Um die Abhängigkeitsproblematik der Benzodiazepine und Benzodiazepin-Agonisten zu umgehen, werden manchmal auch Antidepressiva, z.B.
  • Trimipramin, Mianserin, verordnet.

machen zwar nicht abhängig, aber auch sie verschlechtern die Schlafstruktur und unterdrücken den Traumschlaf. Neuroleptika sind manchmal ebenfalls hilfreich, um Schlafprobleme älterer Menschen zu lösen. Für Menschen, bei denen man beobachten kann, dass Benzodiazepine paradox wirken (d.h.

sie werden durch diese Medikamente aufgeregt und wacher), hat sich in der Akuttherapie Melperon ( Eunerpan® ) bewährt. Auch Antihistaminika, wie die Wirkstoffe Diphenhydramin oder Doxylamin, die eigentlich der Behandlung allergischer Reaktionen dienen, führen zu Müdigkeit. Diese werden daher in manchen Fällen als Schlafmittel eingesetzt.

Sie sind zwar nicht verschreibungspflichtig, haben aber dennoch Nebenwirkungen und sollten nur für kurze Zeit eingenommen werden. Zu den negativen Begleiterscheinungen der Antihistaminika gehören eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Sehprobleme, Probleme mit der Verdauung und beim Wasserlassen sowie vermehrte UV-Empfindlichkeit der Haut.

Deshalb sind Antihistaminika im Sommer nur mit äußerster Vorsicht und bei gleichzeitiger Anwendung von Sonnenschutzmitteln mit Lichtschutzfaktor 50 einzusetzen. Antihistaminika sollten am besten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Insbesondere bei Prostatabeschwerden und sind sie nicht geeignet.

Schmerzmittel sind eine weitere, häufig verordnete Alternative. Sie sind dann sinnvoll, wenn tatsächlich Dauerschmerzen bestehen, die den Schlaf stören, z.B. chronische Hüftschmerzen. Die Dauer ihres Gebrauchs ist aber durch die häufigen Nebenwirkungen meist begrenzt.

Hinweis: Schmerzmittel sollten Sie nur in Rücksprache mit dem Arzt einnehmen, auch wenn – insbesondere im Ausland – immer mehr Substanzen frei verkäuflich sind. Eine Einnahmedauer von über vier Wochen ohne zwischenzeitliche ärztliche Rücksprache ist nicht empfehlenswert. Schlaffördernde Phytotherapeutika.

Bei vorübergehenden Schlafstörungen haben sich Heilkräuter mit entspannender, schlaffördernder Wirkung bewährt, die in Form von Schlaftees, Kapseln oder Tropfen im Handel erhältlich sind. Präparate mit standardisierten Wirkstoffen zum Einnehmen (z.B. in Kapsel- oder Tropfenform) sind dabei den Teezubereitungen an Wirkung überlegen.