Was Ist Em Rente?

Was Ist Em Rente
Was ist die Erwerbsminderungs­rente? – Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeitsfähig sind, soll eine Rente wegen voller Erwerbsminderung Ihr Einkommen ersetzen. Können Sie noch einige Stunden täglich arbeiten, ergänzt die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung das Einkommen, das Sie selbst noch erzielen.

Ist die EM-Rente höher als die Altersrente?

Fazit – Deswegen lautet die wichtigste Botschaft: Ihre Altersrente ist niemals niedriger als die EM-Rente. Zumindest dann nicht, wenn der Wechsel nahtlos erfolgt. Sie beziehen eine befristete EM-Rente und erhalten Ihre Altersrente erst einige Jahre später? Dann sieht die Lage schon wieder anders aus.

Was ist der Unterschied zwischen EU und EM-Rente?

Was hat sich seit der Abschaffung geändert? – Vor 2001 funktionierte der gesetzliche Schutz für solche Fälle über ein zweigliedriges System aus Berufs- und Er­werbs­un­fäh­ig­keits­ren­te. Eine Be­rufs­un­fä­hig­keits­rente (BU-Rente) erhielt, wer wegen einer Krankheit oder Behinderung seinen Beruf nur noch zu weniger als 50 Prozent ausüben konnte.

  1. Eine Er­werbs­un­fäh­ig­keits­ren­te (EU-Rente) hingegen gab es, wenn jemand überhaupt nicht mehr in der Lage war zu arbeiten.
  2. Dieses System aus gesetzlicher Be­rufs­un­fä­hig­keits- und Er­werbs­un­fäh­ig­keits­ren­te hat die Bundesregierung zum 1.
  3. Januar 2001 für Neurentner abgeschafft,
  4. Ersetzt wurde es durch die Er­werbs­min­de­rungs­ren­te,

Gegenüber der alten Regelung hat sich mit der Er­werbs­min­de­rungs­ren­te vor allem eines verändert: Der erlernte Beruf spielt für den gesetzlichen Schutz keine Rolle mehr, Es zählt allein, ob Du überhaupt noch irgendeine Arbeit verrichten kannst. Wenn Du etwa Handwerksmeister bist und zum Beispiel einen Knieschaden hast, aber noch ein Taxi fahren könntest, bekämst Du daher keine Rente.

  1. Die Deutsche Ren­ten­ver­si­che­rung zahlt die Er­werbs­min­de­rungs­ren­te in zwei Stufen aus.
  2. Die volle Er­werbs­min­de­rungs­ren­te erhältst Du, falls Du nicht in der Lage bist, mehr als drei Stunden täglich in egal welchem Job zu arbeiten.
  3. Die Rente entspricht in der Höhe etwa der bisherigen EU-Rente.

Sofern Du noch zwischen drei und sechs Stunden am Tag arbeiten kannst, bekommst Du die halbe Er­werbs­min­de­rungs­ren­te.

Wie viel Geld bekommt man bei der EU Rente?

Wie hoch ist die Er­werbs­min­de­rungs­ren­te? – Wie viel Er­werbs­min­de­rungs­ren­te Du bekommst, hängt von Deinem individuellen Rentenanspruch ab. Für die Höhe der Er­werbs­min­de­rungs­ren­te spielt es eine Rolle, wie viele Jahre Du schon in die Deutsche Ren­ten­ver­si­che­rung eingezahlt hast.

Außerdem kommt es darauf an, wie viele Entgeltpunkte Du dabei gesammelt hast und wie lange Du bis zur regulären Altersrente noch arbeiten müsstest. Beim Einschätzen Deiner Ansprüche hilft ein Blick in die Renteninformation, die Du einmal im Jahr von der Deutschen Ren­ten­ver­si­che­rung bekommst: Dort steht, wie viel Rente Du derzeit bei voller Erwerbsminderung bekommen würdest.

Die durchschnittliche Auszahlung ( Nettorente ) der vollen Er­werbs­min­de­rungs­ren­te betrug 2021 für Rentenneuzugänge 917 Euro pro Monat. Bei Bestandsrentnern lag sie im Jahr 2021 durchschnittlich bei 877 Euro im Monat.

Wer hat Anspruch auf EU Rente?

Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung – Sie erhalten eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, wenn Sie wegen Krankheit oder Behinderung noch mindestens drei, aber nicht mehr sechs Stunden täglich arbeiten können. Und zwar nicht nur in Ihrer, sondern in allen Tätigkeiten.

Was ist mehr EU Rente oder Altersrente?

Ist meine Altersrente höher oder niedriger als die Erwerbsminderungsrente? – Niedriger fällt sie nicht aus, zumindest nicht wenn beide Rentenarten nahtlos ineinander übergehen. Denn für diesen Fall gilt eine Art Schutzwall, der dafür sorgt, dass Sie nicht weniger in der Tasche haben als zu Zeiten der EM-Rente.

  1. Ob die Altersrente höher ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab.
  2. Wichtig ist zum einen, wie lange Sie bereits krankheitsbedingt ausfallen.
  3. Wer viele Jahre nicht arbeiten konnte und dementsprechend nur geringe Entgeltpunkte gesammelt hat, hat nur eine geringe Altersrente zu erwarten.
  4. Doch in den meisten Fällen treten Erwerbsminderungsrenten in einem fortgeschrittenen Alter auf.

Zu einem Zeitpunkt, an dem das Rentenkonto bereits auf ein mitunter stattliches Volumen angewachsen ist. Dieses Prozedere führt in der Regel zu einer höheren Altersrente. An dieser Stelle sollten Sie jedoch Folgendes wissen: Etwaige Abschläge, die bei der Erwerbsminderungsrente leider noch gang und gäbe sind, werden beim nahtlosen Wechsel in die Altersrente übernommen,

Wie lange kann man eine Erwerbsminderungsrente beziehen?

3. Dauer der Rente wegen Erwerbsminderung – Die Erwerbsminderungsrente ist in der Regel befristet und wird für längstens 3 Jahre gewährt. Bei Notwendigkeit der Weiterführung der Rente ist ein neuer bzw. ein Verlängerungsantrag nötig. Um eine lückenlose Zahlung der Erwerbsminderungsrente zu gewährleisten, sollte dieser mindestens 4 Monate vor Ablauf der Befristung gestellt werden. Eine zeitlich befristete Erwerbsminderungsrente wird frühestens ab dem 7. Monat nach Eintritt der Definition – Leistungen – Hilfen” href=”https://localhost/erwerbsminderung.html”>Erwerbsminderung gezahlt. Unbefristet wird die Rente nur gewährt, wenn keine Verbesserung der Erwerbsminderung mehr absehbar ist; davon ist nach 9 Jahren auszugehen (§ 102 Abs.2 SGB VI). Ist bereits bei Antragstellung eindeutig, dass es sich um eine unbefristete Erwerbsminderungsrente handelt, wird sie ab dem Monat nach dem Eintritt der Erwerbsminderung gezahlt. Der Rentenantrag muss innerhalb von 3 Monaten nach Beginn der Erwerbsminderung eingereicht werden. Mit Erreichen der Altersgrenze der Regelaltersrente wird die Erwerbsminderungsrente in die Regelaltersrente umgewandelt.

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Wer muss die EU Rente beantragen?

Erwerbsminderungsrente: Anspruch, Antrag, Rentenhöhe Sicher­heits­netz. Die gesetzliche Renten­versicherung springt ein, wenn Versicherte nach Unfall oder Krankheit länger­fristig nicht mehr arbeiten können. © Getty Images / Melissa Kopka Zu krank zum Arbeiten: Wer Anspruch auf Erwerbs­minderungs­rente hat, wann sie hoch ausfällt, was sich ab 2024 verbessert und wo die neuen Hinzuver­dienst­grenzen liegen.

  • Inhalt Die gesetzliche Renten­versicherung ist nicht nur für Ruhe­ständler zuständig.
  • Sie hilft auch Menschen, die lang­fristig zu krank sind, um sechs Stunden oder mehr am Tag zu arbeiten.1,8 Millionen Personen beziehen eine Erwerbs­minderungs­rente in voller oder halber Höhe – je nachdem, ob und wie viele Stunden sie noch tätig sein können.

Jüngere zählen ebenso dazu wie Beschäf­tigte kurz vor der Alters­rente. Wie hoch die Rente ausfällt, hängt davon ab, wie viel Versicherte zuvor verdient haben. Aber nicht nur. Unsere Beispiel­rechnungen im Abschnitt zeigen, dass es bei der Höhe der Rentenzahlung auch auf sogenannte beitrags­freie Zeiten ankommt, dazu zählt zum Beispiel ein Studium. Was Ist Em Rente Erwerbs­fähig­keit. Ob eine Erwerbs­minderungs­rente gezahlt wird, hängt davon ab, wie viele Stunden Betroffene täglich noch arbeiten können. Aber erst einmal: Es gibt gute Nach­richten für alle, die schon länger ihre Rente beziehen. Alle Menschen, bei denen die Erwerbs­minderungs­rente in der Zeit von 2001 bis 2018 begonnen hat, erhalten ab Juli 2024 einen pauschalen Zuschlag zu ihrer Erwerbs­minderungs­rente.

Bei Renten­beginn in der Zeit von Januar 2001 bis Juni 2014 beträgt der Zuschlag 7,5 Prozent. Bei Renten­beginn in der Zeit von Juli 2014 bis Dezember 2018 gibt es einen Zuschlag in Höhe von 4,5 Prozent.

Anspruch. Sind Sie dauer­haft krank und fürchten, nicht mehr ins Berufs­leben zurück­zukehren, haben Sie als gesetzlich Renten­versicherte Anspruch auf eine Erwerbs­minderungs­rente. Es gelten aber Bedingungen. Und: Anspruch auf eine volle Rente haben Sie nur, wenn Sie weniger als drei Stunden täglich irgend­einer Arbeit nachgehen könnten.

  • Anderenfalls kommt eine Teil­erwerbs­minderungs­rente infrage.
  • Rankengeld.
  • Schöpfen Sie als gesetzlich Kranken­versicherte Ihren Anspruch auf maximal 72 Wochen Krankengeld voll aus.
  • Ziehen Sie erst dann eine Erwerbs­minderungs­rente in Erwägung.
  • Ihre Krankenkasse kann Sie nicht zwingen, die Rente zu beantragen.

könnten helfen, wieder ins Erwerbs­leben zurück­zukehren. Details zum Krankengeld lesen Sie im Special, Antrag. Wenn Sie absehen können, dass Sie auf Dauer zu krank zum Arbeiten sind, beantragen Sie ­eine gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente. Wie Sie vorgehen, zeigt unsere,

Wider­spruch. Wird Ihr Renten­antrag nicht genehmigt, können Sie kostenlos in Monats­frist Wider­spruch einreichen. Mehr dazu im Abschnitt, Alters­rente für Schwerbehinderte. Sind Sie schwerbehindert und haben Sie keinen Anspruch auf Erwerbs­minderungs­rente, können Sie zwei Jahre vor Ihrer Regel­alters­grenze in Alters­rente gehen, mit Abschlägen sogar noch früher.

Alles Wichtige finden Sie in unserem Special, Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Schon seit Beginn des Jahres 2023 gelten höhere Hinzuver­dienst­grenzen. Bisher durften Menschen, die eine volle Erwerbs­minderungs­rente beziehen, höchs­tens 6 300 Euro im Jahr hinzuver­dienen.

Teil­weise Erwerbs­minderung. Beim Bezug einer Rente wegen teil­weiser Erwerbs­minderung liegt 2023 die Hinzuver­dienst­grenze bei rund 35 650 Euro. Volle Erwerbs­minderung. Bei Renten wegen voller Erwerbs­minderung liegt die Grenze 2023 bei rund 17 820 Euro.

Wichtig ist aber: Auch weiterhin gilt, dass eine Beschäftigung oder selbst­ständige Tätig­keit nur im Rahmen des fest­gestellten Leistungs­vermögens ausgeübt werden darf, welches über­haupt erst Grund­lage für die Erwerbs­minderungs­rente ist. Anderenfalls kann der Anspruch auf die Rente trotz Einhaltung der Hinzuver­dienst­grenzen entfallen.

auf mindestens fünf Jahre Beitrags­zeit kommen – dazu zählen neben Pflicht­beitrags­zeiten aus einer sozial­versicherungs­pflichtigen Beschäftigung auch Kinder­erziehungs- und Pflege­zeiten oder freiwil­lige Beiträge, in den letzten fünf Jahren mindestens drei Jahre Pflicht­beiträge gezahlt haben.

In bestimmten Fällen, etwa bei Arbeits­unfällen oder Berufs­krankheiten, können die Mindest­versicherungs­zeiten auch kürzer sein. Nur Versicherte, die diese versicherungs­recht­lichen Bedingungen erfüllen, haben eine Chance, dass ihr Antrag auf Erwerbs­minderungs­rente Erfolg hat.

  • Neben den versicherungs­recht­lichen Formalien müssen Versicherte auch gesundheitliche Voraus­setzungen erfüllen.
  • Diese werden nicht an bestimmten Krankheiten wie Depressionen oder Herz-Kreis­lauf­probleme fest­gemacht.
  • Die gesetzliche Renten­versicherung zahlt erst, wenn eine Krankheit dazu führt, dass Versicherte nur noch weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können.

Eine volle Erwerbs­minderungs­rente wird gewährt, wenn ein Antrag­steller dauer­haft so krank ist, dass er nur noch weniger als drei Stunden am Tag erwerbs­fähig ist. Dabei kommt es nicht auf den Beruf an, den der Erkrankte zu Beginn der Erwerbs­minderung ausgeübt hat.

  • Ein Zimmerer, der nicht mehr als Hand­werker aber noch in einem Call-Center arbeiten kann, bekäme keine Erwerbs­minderungs­rente.
  • Ann jemand noch zwischen drei und sechs Stunden täglich irgend­einer Tätig­keit nachgehen, aber nicht länger, bekommt er zwar keine volle Erwerbs­minderungs­rente.
  • Er kann aber eine Teil­erwerbs­minderungs­rente betragen.
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Die Höhe der Teil­erwerbs­minderungs­rente entspricht der Hälfte einer vollen Erwerbs­minderungs­rente. Allerdings gibt es für ältere Arbeitnehmer noch einen Zusatz­schutz, der jüngeren nicht mehr zusteht. Ältere Arbeitnehmer. Versicherten, die vor dem 2.

  1. Januar 1961 geboren sind, steht eine Teil­erwerbs­minderungs­rente auch dann zu, wenn sie nur noch einge­schränkt in einem ihrer Qualifikation entsprechenden Beruf arbeiten können.
  2. In diesen Fällen gibt es oft Streit darum, welche Tätig­keiten vergleich­bar und zumut­bar sind.
  3. Wird die Rentenzahlung abge­lehnt, sollten Betroffene sich beraten lassen und einlegen.

Jüngere Arbeitnehmer. Für alle ab dem 2. Januar 1961 geborenen Arbeitnehmer gilt: Sie bekommen nur dann eine Erwerbs­minderungs­rente, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen in keinem Beruf mehr tätig sein können. Ihre berufliche Qualifikation und bisherige Tätig­keit spielt keine Rolle.

Hier ist es ratsam, über den Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung nach­zudenken. Die besten Tarife finden Sie in unserem, Wer aus gesundheitlichen Gründen weniger als sechs Stunden am Tag arbeits­fähig ist, hat Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbs­minderungs­rente. Der Groß­teil der Erwerbs­min­derungs­rentne­rinnen und -rentner erhält eine volle Rente.

Eine volle Erwerbs­minderungs­rente wird manchmal auch dann gezahlt, wenn Versicherte zwar noch zwischen drei und sechs Stunden täglich erwerbs­tätig sein könnten, also nur Anspruch auf eine Teil­erwerbs­minderungs­rente hätten, wegen der Arbeits­markt­lage jedoch keinen Teil­zeitjob finden.

Was Ist Em Rente 01.01.2023 – Menschen mit Schwerbehin­derung können früher in Rente gehen. Wir zeigen, ab wann und unter welchen Voraus­setzungen – und wie sich die frühe Rente finanziell auswirkt. Was Ist Em Rente 07.03.2023 – Selbst­ständige, Frührentner oder Beamte können freiwil­lig in die gesetzliche Rente einzahlen. Wir zeigen, wie das die Rente erhöht und die Steuerbelastung sinken lässt. Was Ist Em Rente 12.04.2023 – In die eigene Rente investieren und von einem satten Steuer­nach­lass profitieren: Das klappt 2023 noch besser als bisher. Die Stiftung Warentest zeigt, was möglich ist.

: Erwerbsminderungsrente: Anspruch, Antrag, Rentenhöhe

Wer hat keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente?

Das Wichtigste zur Erwerbs­minderungs­rente –

Du kannst einen Rentenantrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, wenn Du wegen Krankheit dauerhaft nicht arbeiten kannst. Wer an mehreren Krankheiten leidet, kann auch eine Erwerbsminderungsrente beantragen.Voraussetzung für die Erwerbsminderungsrente ist, dass Du aus gesund­heitlichen Gründen – Krankheit oder Behinderung – weniger als drei Stunden täglich arbeiten kannst. Wer mehr als sechs Stunden am Tag arbeiten kann, erhält keine Erwerbsminderungsrente.Anspruch auf die volle Rente wegen Erwerbsminderung hat nur, wer nicht mehr erwerbsfähig ist. Wer lediglich berufsunfähig ist, muss auch eine Beschäftigung annehmen, die nicht seinem gelernten Beruf entspricht.Wer weniger als sechs Stunden am Tag, aber mehr als drei Stunden am Tag trotz Krankheit arbeiten kann, erfüllt die Voraussetzung für die Teilzeitrente und erhält die teilweise Rente wegen Erwerbsminderung.

Wusstest Du, dass Dein Lebenseinkommen Dein wichtigster Besitz ist? Rund 1,8 Mio. Menschen in Deutschland sind erwerbsunfähig, jeder Vierte sogar berufsunfähig. Das bedeutet, sie können ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst verdienen. Wer aufgrund eines Unfalls oder Krankheiten nicht mehr arbeiten kann und noch zu jung für die Altersrente ist, kann eine Rente wegen Krankheit beantragen.

  • Für die Erwerbsminderungsrente gibt es mehrere Voraussetzungen: zum einen medizinische Gründe wie Krankheiten oder Unfälle, zum anderen versicherungsrechtliche Voraussetzungen wie die Regelaltersgrenze oder die Wartezeit.
  • Im Ratgeber erhältst Du einen Überblick über die medizinischen Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente.

Du erfährst, mit welchen Krankheiten Du eine vorzeitige Rente wegen Erwerbsminderung beantragen kannst und was Du tun kannst, wenn Dein Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt wird. Selbst, wenn Du eine Krankheit hast, welche die Voraussetzungen zur Erwerbsminderungsrente theoretisch erfüllt, ist es nicht sicher, dass Du sie auch erhältst.

Wer zahlt wenn Erwerbsminderungsrente abgelehnt wird?

Was Ist Em Rente Ist die beantragte Weitergewährung der Erwerbsminderungsrente abgelehnt und gibt es auch kein Krankengeld mehr, stellt sich die Frage, was nun? Unter gewissen Voraussetzungen zahlt die Agentur für Arbeit auf Antrag Arbeitslosengeld. Betroffene müssen dafür jedoch sowohl subjektiv als auch objektiv verfügbar sein.

Kann man wegen Depressionen Erwerbsminderungsrente bekommen?

Pressemitteilungen | Psychische Erkrankungen häufigste Ursache für Erwerbsminderung Berlin, 29. November 2021 Angststörungen, Depressionen, Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit: Immer mehr Menschen bekommen eine Erwerbsminderungsrente wegen einer psychischen Erkrankung.

Haben im Jahr 2000 noch rund 51.500 Menschen erstmals eine Erwerbsminderungsrente wegen einer psychischen Erkrankung erhalten, waren es 2020 bereits rund 73.000. Das ist in diesem Zeitraum ein Anstieg um rund 42 Prozent. „Entfielen im Jahr 2000 noch 24,2 Prozent der erstmals gezahlten Erwerbsminderungsrenten auf psychische Leiden, sind es 2020 bereits 41,5 Prozent”, so Rüdiger Herrmann, Vorsitzender der Vertreterversammlung der DRV Bund anlässlich der nächsten Sitzung dieses Gremiums, die am 1.

Dezember 2021 in virtueller Form stattfindet. Grund für diese Entwicklung ist, dass psychische Erkrankungen immer häufiger erkannt und diagnostiziert werden. Gleichzeitig ist die Stigmatisierung in der Gesellschaft bei dem Thema rückläufig. Die Sensibilisierung für das Thema hat in der Öffentlichkeit zugenommen, nicht zuletzt durch Medienberichterstattung über prominente Betroffene.

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Als Folge werden psychische Erkrankungen heutzutage von Betroffenen eher offenbart”, so Professor Volker Köllner, Ärztlicher Direktor beim Reha-Zentrum Seehof. Um diesem Trend entgegenzuwirken, bietet die Deutsche Rentenversicherung verstärkt spezifische medizinische Rehabilitationen für Versicherte mit psychischen Erkrankungen an.

Erhebungen der Rentenversicherung verzeichnen hier eindeutig einen positiven Effekt: Auch zwei Jahre nach einer Rehabilitation wegen psychischer Störungen beziehen lediglich 17 Prozent der Betroffenen eine Erwerbsminderungs- oder Altersrente. Somit ermöglicht eine Rehabilitation vielen psychisch erkrankten Versicherten dauerhaft erwerbstätig zu bleiben und verhindert so die Erwerbsminderungsrente.

  1. Darüber hinaus beugt die Rehabilitation der Chronifizierung der Erkrankung vor und ist mit einer besseren Lebensqualität verbunden.
  2. Wegen der Zunahme des Bedarfs an Rehabilitationen wegen psychischer Erkrankungen hat die Rentenversicherung die Behandlungsplätze in diesem Bereich in den letzten Jahren deutlich ausgebaut”, so Herrmann.

Darüber hinaus bietet die Rentenversicherung mit ihrem Programm RV Fit auch Präventionsleistungen an, mit denen etwa bei ersten psychischen Beeinträchtigungen frühzeitig entgegengesteuert werden kann. Im Rahmen des sog. Firmenservices der Rentenversicherung können Betriebe vor Ort Informationen und Beratung erhalten, auch zur Vorbeugung von psychischen Erkrankungen.

Kann die Altersrente geringer als die Erwerbsminderungsrente sein?

Kann die Altersrente nach der Erwerbsunfähigkeitsrente geringer ausfallen? – 2. Kann es passieren, dass meine Altersrente geringer ausfällt als meine Erwerbsminderungsrente? – Nein, nicht wenn beide Renten nahtlos ineinander übergeben. In diesem Fall gilt ein Bestandsschutz. Dieser bewirkt, dass Ihre Altersrente nicht geringer sein kann als Ihre zuvor bezogene Erwerbsminderungsrente.

  1. Bitte beachten Sie: Erfolgt der Wechsel von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente ohne Unterbrechung, werden Abschläge auch auf die Altersrente übertragen.
  2. Ein Beispiel: Karl-Heinz D.
  3. Aus Uetersen bekommt seit über zehn Jahren eine Erwerbsminderungsrente.
  4. Seinen Schwerbehindertenausweis hat er ebenfalls in dieser Zeit beantragt.

Nun möchte Karl-Heinz die Altersrente für schwerbehinderte Menschen beantragen. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 ohne Abschläge zwei Jahre vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen können.

  • Arl-Heinz müsste auf seine Erwerbsminderungsrente allerdings Abschläge in Höhe von 10,8 Prozent hinnehmen.
  • Geht er nun nahtlos von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente, werden diese Abschläge auch die Altersrente reduzieren.
  • Es kann Situationen geben, in denen Sie sich diese Abschläge ersparen können.

Falls Ihre Erwerbsminderungsrente befristet ist und möglicherweise einige Monate vor dem geplanten Wechsel in die Altersrente ausläuft – dann müssen Sie eine wichtige Entscheidung treffen. Frank Wähling, Rechtsschutzsekretär beim SoVD Schleswig-Holstein: „Lassen Sie sich von der Rentenversicherung ausrechnen, wie hoch Ihre Altersrente wäre, wenn Sie unmittelbar aus der Erwerbsminderungsrente kommen.

Wie wird die Zeit der Erwerbsminderungsrente auf die Altersrente angerechnet?

Laut Gesetzgeber erhalten Antragsteller, welche noch nicht das 62.Lebensjahr erreicht haben, bei einer Erwerbsminderungsrente die sogenannte Zurechnungszeit. – Ab dem 01.07.2014 wurde die Zurechnungszeit auf das 62. Lebensjahr verlängert. So erhöht sich ab diesem Datum die Erwerbsminderungsrente.

  • Davon profitieren nur die Betroffenen, die ab dem 01.07.2014 Erwerbsminderungrente bekommen.
  • Wer die Erwerbsminderungsrente vor dem 01.07.2014 erhalten hat, partizipiert davon nicht.
  • Details und Infos zum Thema Erwerbsminderungsrente können Sie hier nachlesen! Ohne die Zurechnungszeit werden für die Erwerbsminderungsrente nur die Zeiten der eigenen Beitragsleistungen in die Rentenkasse berücksichtigt.

Ein 45-jähriger würde dementsprechend nur eine Rente erhalten, für die er bis zum 45.Lebensjahr eingezahlt hat. Somit fehlen ihm viele Jahre der Rentenzahlung und seine Erwerbsminderungsrente fällt sehr niedrig aus. Mit der Zurechnungszeit wird die Rente unseres 45jährigen berechnet, als ob er bis zum 62.

Kann ich von der Erwerbsminderungsrente in die Altersrente?

Haufe.de Shop Akademie Service & Support Eine Erwerbsminderungsrente wird spätestens nach Vollendung des 65. bzw.67. Lebensjahres des Berechtigten in die Regelaltersrente umgewandelt. Dann gilt Folgendes:

Für die Altersrente wird der Rentenfreibetrag neu festgesetzt. Es kommt die Sonderregelung des § 22 Nr.1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa Satz 8 EStG zur Anwendung, die für Renten gilt, die nach dem 31.12.2004 aus derselben Versicherung einander nachfolgen, z.B. Altersrente anstelle der zuvor gezahlten Erwerbsminderungsrente. In diesen Fällen richtet sich der Prozentsatz zur Ermittlung des Besteuerungsanteils der nachfolgenden Rente nach dem Jahr, das sich rechnerisch ergibt, wenn die Laufzeit der vorgehenden Rente von dem “Jahr” des Beginns der späteren Rente abgezogen wird; mindestens ist jedoch der Prozentsatz des Jahres 2005 von 50 % anzusetzen. Die Finanzverwaltung zieht zur Ermittlung des prozentualen Besteuerungsanteils vom tatsächlichen Rentenbeginn der Folgerente die Laufzeit der vorhergehenden Renten ab. Der Rentenfreibetrag für die Erwerbsminderungsrente wird im Jahr der Umwandlung in dem Verhältnis angepasst, in dem der Gesamtbetrag der Erwerbsminderungsrente in diesem Jahr zum Jahresrentenbetrag bei Ermittlung des ursprünglichen Rentenfreibetrags steht. Regelmäßige Anpassungen bleiben bei der Neuberechnung außer Betracht.