BaföG Tabelle Einkommen Eltern?

BaföG Tabelle Einkommen Eltern
Elternrechnung – Vom Einkommen der Eltern von Antragstellenden bleiben monatlich anrechnungsfrei für

Eltern, verheiratet bzw. in eingetragener Lebenspartnerschaft verbunden und zusammenlebend 2.415 €
Elternteil, alleinstehend 1.605 €
Stiefelternteil 805 €
Kinder und sonstige Unterhaltsberechtigte, die nicht in einer förderungsfähigen Ausbildung stehen, je 730 €

Die oben genannten Freibeträge mindern sich für den Stiefelternteil, die Kinder und die sonstigen Unterhaltsberechtigten um das jeweilige eigene Einkommen dieser Personen. Vom Einkommen der Eltern bleiben nach Abzug dieser Grundfreibeträge weitere 50 Prozent sowie für jedes Kind, für das ein Freibetrag gewährt wird, weitere fünf Prozent anrechnungsfrei.

  • Der nach Abzug aller Freibeträge verbleibende Betrag ist der Anrechnungsbetrag, den die Eltern nach dem BAföG für die Finanzierung der Ausbildung ihres Kindes aufwenden können.
  • Geschwisterregelung Haben die Auszubildenden Geschwister, die in einer Ausbildung stehen, welche nach dem BAföG oder nach § 56 SGB III gefördert werden kann, wird der Anrechnungsbetrag zu gleichen Teilen auf die Auszubildenden und die Geschwister umgelegt; das regelt § 11 Abs.4 BAföG.

Verbleibt also z.B. ein Anrechnungsbetrag von 1.200 Euro, der auf insgesamt drei Auszubildende umzulegen ist, so werden jeweils 400 Euro angerechnet. Wichtig: Belasten Geschwister der Auszubildenden die Eltern finanziell nicht, weil sie z.B. als Studierende an Bundeswehruniversitäten oder Verwaltungsfachhochschulen bedarfsdeckende Bezüge erhalten, nehmen sie nicht an der Aufteilung teil.

Wie hoch darf das Gehalt der Eltern sein um BAföG zu bekommen?

Am häufigsten wird gefragt, ab welchem Elterneinkommen man BAföG erhält. Eine Antwort darauf ist jedoch schwierig, weil keine Einkommensgrenze existiert. Vom Einkommen der Eltern können je nach Familienkonstellation (Eltern verheiratet, getrennt, geschieden), nach Kinderzahl, Ausbildung der Kinder und sonstigen Unterhaltspflichten unterschiedlich hohe Freibeträge abgezogen werden.

  • Auch das Einkommen und Vermögen der Studierenden werden berücksichtigt.
  • Über den Daumen gepeilt, können Studierende mit einer BAföG-Teilförderung rechnen, wenn ihre Eltern vor Steuerabzug und Sozialversicherungskosten etwa 40.000 Euro/Jahr zur Verfügung haben.
  • Beträgt das jährliche Nettoinkommen etwa 20.500 Euro oder weniger, kann eine BAföG-Vollförderung in Betracht kommen.

Sofern Studierende nicht die maximale BAföG-Förderung, sondern nur eine Teilförderung erhalten, erwartet der Gesetzgeber, dass die Eltern den Differenzbetrag zahlen. BAföG-Rechner können nur unverbindlich (ohne Gewähr) und ungefähr auf die Höhe einer möglichen BAföG-Förderung hinweisen.

Berechnungsbeispiele, ab wann man eine BAföG-Förderung in Höhe des Regelsatzes erhält und ab wann eine Förderung der Höhe nach entfällt, bietet die Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Außerdem berechnen die Ämter für Ausbildungsförderung der Studierenden-/Studentenwerke vorab und unverbindlich den voraussichtlichen BAföG-Förderungsbetrag.

Sie legen dafür den Einkommensteuerbescheid der Eltern oder des Ehegatten/Lebenspartners aus dem vorletzten Kalenderjahr zugrunde.

Wie viel müssen Eltern verdienen um kein BAföG zu bekommen?

Das bedeutet die BAföG Einkommensgrenze Pauline Sickmann – 20.01.2023 Foto: AmazingDream/Getty Images Wenn du einen stellst, musst du offenlegen, wie viel deine Eltern, du und gegebenenfalls dein Partner oder deine Partnerin verdienen. Denn BAföG ist eine finanzielle Förderung für Studierende und andere Auszubildende, die sich selbst nicht finanzieren und auch von ihren Eltern nicht ausreichend unterstützt werden können.

Die BAföG Einkommensgrenze soll gewährleisten, dass nur Personen gefördert werden, auf die das zutrifft. Wenn du recherchierst, was die Einkommensgrenzen sind, wirst du immer auf den Begriff der Freibeträge stoßen. Das sind die Geldbeträge, die bei der Berechnung des BAföG nicht angerechnet werden. Freibeträge gibt es unter anderem für das Einkommen deiner Eltern und dir sowie für dein Vermögen.

Deine Eltern sind verpflichtet, dir Unterhalt zu zahlen. Deshalb wird zunächst geprüft, ob deine Eltern genug Geld haben, um dich während deines Studiums zu unterstützen. Bei der Berechnung deiner möglichen Förderung werden bestimmte Freibeträge für das Einkommen deiner Eltern berücksichtigt.

Die Höhe der Freibeträge wurde im Zuge des 27. BAföG-Änderungsgesetzes 2022 angepasst. Welche Freibeträge in deinem Fall gelten, richtet sich nach deiner individuellen Familienkonstellation. Wenn deine Eltern verheiratet sind und du keine Geschwister hast, gelten andere Freibeträge als wenn du mit deinem alleinstehenden Vater zusammen wohnst und mehrere Geschwister hast, die ebenfalls unterhaltspflichtig sind.

Generell lässt sich sagen, dass du – wenn du Einzelkind bist und deine Eltern Arbeitnehmer /-innen – bei einem pauschalen Nettoeinkommen ab 44.000 Euro im Jahr nicht mehr den bekommst. Verdienen deine Eltern zusammen mehr als 70.000 Euro im Jahr, ist es unwahrscheinlich, dass du überhaupt BAföG bekommst.

ab WS 2022/23
verheiratete Eltern 2.415 €
alleinstehender Elternteil 1.605 €
Ehepartner /-in 1.605 €
Stiefelternteil 805 €
pro unterhaltsberechtigtes Kind 736 €

Auch dein eigenes Einkommen wird zur Berechnung deines BAföG-Anspruchs herangezogen. Wenn du selbst soviel verdienst, dass du dir dein Studium selbst finanzieren kannst, wirst du nicht vom Staat gefördert. Auch hier unterscheiden sich die Freibeträge je nach deiner Situation.

seit WS 2022/23
Grundfreibetrag 330 €
mit Ehepartner*in + 805 €
pro Kind + 730 €
Waisenrente/Waisengeld + 255 €
Stipendium + 300 €
Härtefall + 370 €

Auf diese Freibeträge rechnet das BAföG-Amt aber noch Kosten für Sozialabgaben und die Werbungskostenpauschale drauf. Damit erhöht sich das Bruttoeinkommen, das du bei BAföG-Bezug haben darfst, von 330 Euro monatlich auf 520 Euro. Dieser Betrag wird für zwölf Monate gerechnet.

Das bedeutet, dass du zum Beispiel im Semester weniger und in der vorlesungsfreien Zeit mehr verdienen darfst – insgesamt aber nicht mehr als 6.240 Euro im Jahr. Auch dein Vermögen wird bei der Berechnung deines BAföG berücksichtigt. Wenn du mehr als 15.000 Euro auf der hohen Kante hast, musst du diese Reserven zunächst aufbrauchen.

Bist du über 30 Jahre, erhöht sich dein auf 45.000 Euro. Wie bereits angedeutet, hängen die BAföG-Einkommensgrenzen sehr von deiner individuellen Situation ab. Und nicht nur die Freibeträge spielen bei der Berechnung deines BAföG-Anspruchs eine Rolle. Auch andere Faktoren wie etwa Sozialabgaben, Werbungskosten und Riester-Beiträge sind relevant.

  1. Deshalb ist wichtig zu wissen, dass es keine festen Einkommensgrenzen beim BAföG gibt.
  2. Auf dem Infoportal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung findest du einige Beispiele, wie BAföG in verschiedenen Lebenssituationen berechnet wird.
  3. Es gibt außerdem eine Reihe von BAföG-Rechnern, die du benutzen kannst, um eine Übersicht zu bekommen.

Allerdings können diese nur ohne Gewähr auf die ungefähre Höhe deiner möglichen BAföG-Förderung hinweisen.

Was zählt als Einkommen bei BAföG?

Welcher Einkommenszeitraum ist relevant? – Beim Einkommen der Auszubildenden ist das aktuelle, das heißt das im Bewilligungszeitraum erzielte Einkommen maßgebend. Bei ihren Ehegatten, eingetragenen Lebenspartnern und Eltern allerdings zählt das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums.

Hintergrund dafür ist, dass das BAföG bei diesen Personen von gleichbleibenden Einkommensverhältnissen ausgeht und es den Ämtern für Ausbildungsförderung deshalb ermöglichen will, bei der Berechnung des Einkommens an die Steuerbescheide anzuknüpfen. Wann ein Aktualisierungsantrag sinnvoll ist Ist das aktuelle Einkommen der Ehegatten, eingetragenen Lebenspartner oder Eltern inzwischen wesentlich niedriger, etwa wegen Arbeitslosigkeit oder Eintritt in den Ruhestand, kann auf Antrag das aktuelle Einkommen angerechnet werden.

Dazu muss ein sogenannter Aktualisierungsantrag gestellt werden; das sieht § 24 Abs.3 BAföG vor. In einem solchen Fall wird BAföG unter dem Vorbehalt der Rückforderung gezahlt, da die endgültige Berechnung des Förderungsanspruchs erst dann erfolgen kann, wenn sich das tatsächlich erzielte Einkommen endgültig feststellen lässt.

Was passiert wenn man zu viel verdient BAföG?

BAföG – dazuverdienen ist erlaubt – Zuviel Geld zu verdienen kann Deine BAföG-Förderung negativ beeinflussen. Das ist aber nicht der Normalfall. Du musst einfach nur darauf achten, dass Du beim BAföG das Dazuverdienen nicht übertreibst. Für Deinen BAföG-Nebenverdienst hast Du einen Freibetrag von 6.545 € im Jahr,

  • Dein BAföG-Nebenverdienst ist notwendig – denn selbst der BAföG-Höchstsatz alleine reicht selten zum Leben.
  • Ob Minijob oder Nebenjob als studentische Hilfskraft, solange Dein Einkommen unter 6.545 € im Jahr liegt ist das alles problemlos möglich.
  • Das gibt Dir auch die Möglichkeit, etwas Geld für einen eventuellen Auslandsaufenthalt anzusparen.

Für diesen kannst Du dann noch zusätzlich AuslandsBAföG beantragen. Oder Du meldest Dich beim Erasmus Plus Programm an. Dort hast Du dann die Möglichkeit, Dich durch BAföG und Erasmus gleichzeitig fördern zu lassen. Insgesamt bedeutet das, dass Du in einem Nebenjob trotz BAföG einen BAföG-Nebenverdienst von immerhin 520 € im Monat haben darfst.

wenn Du zu viel verdienst, steht Dir weniger BAföG zu – Du schuftest also im Nebenjob neben BAföG mehr, bekommst aber weniger staatliche Hilfe wichtig ist, dass nicht das Jobben, sondern Dein Studium im Vordergrund steht, und dass Du es innerhalb der Regelstudienzeit abschließen kannst. Denn die BAföG-Förderungshöchstdauer ist grundsätzlich an Deine Regelstudienzeit gekoppelt. Außerdem kann das BAföG-Amt einen BAföG-Leistungsnachweis nach dem viertem Semester von Dir fordern. Erbringst Du diesen nicht, dann endet Deine Förderung. Ob sich ein Nebenverdienst trotz BAföG wirklich lohnt, musst Du also genau abwägen.

Wie Aktien bei BAföG angeben?

zu § 28 Wertbestimmung des Vermögens Zu Absatz 1 28.1.1 Der Zeitwert wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstandes ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse bei einer Veräußerung zu erzielen wäre.

  • Auf § 9 Bewertungsgesetz wird Bezug genommen.28.1.2 Zum Betriebsvermögen gehören alle Teile einer wirtschaftlichen Einheit, die dem Betrieb eines Gewerbes als Hauptzweck dienen, soweit die Wirtschaftsgüter dem Betriebsinhaber gehören.
  • Als Gewerbe gilt auch die gewerbliche Bodenbewirtschaftung, z.B.
  • Der Bergbau und die Gewinnung von Torf, Steinen und Erden, jedoch nicht die Land- und Forstwirtschaft.28.1.3 (weggefallen) 28.1.4 Wertpapiere sind insbesondere Aktien, Pfandbriefe, Schatzanweisungen, Wechsel und Schecks.28.1.5 Bei sonstigem Vermögen ist, außer bei der Bewertung von Grundstücken und Betriebsvermögen, von den Wertangaben des Erklärenden auszugehen, soweit nicht besondere Umstände vorliegen.

Bei der Bewertung von Grundstücken und Betriebsvermögen liefert die Erklärung des Auszubildenden einen Anhaltspunkt, der auf Plausibilität zu prüfen ist. Bei Auslandsvermögen sind, soweit vorhanden, in- und ausländische Besteuerungsunterlagen vorzulegen.

Für die Wertbestimmung ausländischen Grund- und Betriebsvermögens gilt nach § 31 Abs.1 BewG insbesondere der gemeine Wert (§ 9 BewG). Hierbei handelt es sich in der Regel um den Verkehrswert. Bei der Bewertung des ausländischen Grundbesitzes sind Bestandteile und Zubehör zu berücksichtigen. Zahlungsmittel, Geldforderungen, Wertpapiere und Geldschulden sind nicht einzubeziehen.28.1.6 Die Wertbestimmung von Kraftfahrzeugen (Kfz) erfolgt auf Basis des Händlereinkaufspreises (netto).

Die Angaben und Nachweise der auszubildenden Person sind auf Plausibilität zu prüfen. Die Berücksichtigung eines Kfz als Vermögen setzt voraus, dass sich dieses im Eigentum der auszubildenden Person befindet. Bei Verträgen mit monatlich zu erbringender Leistung und Gegenleistung (z.B.

Leasing, Miete) erfolgt generell keine Anrechnung als Vermögen bzw. Verbindlichkeit. In Fällen der Finanzierung von Kfz, bei denen das Kfz Eigentum der auszubildenden Person wird, ist das Kfz in Höhe des Zeitwertes als Vermögen, der am Tag der Antragstellung bestehende Restdarlehensbetrag als Schuld zu berücksichtigen.

In Fällen der Finanzierung von Kfz, bei denen das Kfz nicht Eigentum der auszubildenden Person wird, weil es zur Sicherung des Darlehens Dritten übereignet wurde (Sicherungsübereignung), ist das Kfz zwar nicht als Vermögen anzurechnen. Die auszubildende Person ist jedoch Inhaber einer Forderung i.S.d.

§ 27 Abs.1 Nr.2 gegenüber den darlehensgebenden Dritten (Autohandel/Bank). Die Höhe der Forderung ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Zeitwert des Kfz und der jeweils noch bestehenden Verbindlichkeit. Ist der Zeitwert geringer als der noch bestehende Restdarlehensbetrag, stellt der Differenzbetrag eine Schuld nach Absatz 3 dar.

Zu Absatz 2 28.2.1 Der Wert des Vermögens soll für einen Zeitpunkt nachgewiesen werden, der nicht mehr als 14 Tage vom Zeitpunkt der Antragstellung abweicht. Zu Absatz 3 28.3.1 Schulden sind alle Verbindlichkeiten zur Erbringung einer Leistung, unabhängig davon, ob mit einer Geltendmachung der Forderung im Bewilligungszeitraum ernsthaft gerechnet werden muss.

Bankdarlehen nach § 18c, Verbindlichkeiten aus dem Bildungskreditprogramm des Bundes, Studienbeitrags-/Studiengebührendarlehen der Länder, Ausbildungs-/Studienkredite von Kreditunternehmen.

Forderungen gegen die auszubildende Person als Gesamtschuldner sind nur entsprechend seinem Anteil an der Gesamtschuld zu berücksichtigen, weil davon auszugehen ist, dass in Höhe des darüber hinausgehenden Teils Ausgleichsforderungen gegenüber den anderen Gesamtschuldnern bestehen.28.3.2 Zur Berücksichtigung eines fiktiven Vermögensverbrauchs sind Rückforderungen aus der nachträglichen Anrechnung von Vermögen in den folgenden Bewilligungszeiträumen wie Schulden zu behandeln, solange sie noch nicht beglichen sind.28.3.2a Der Berücksichtigung eines Darlehens steht nicht entgegen, dass dieses unter Angehörigen gewährt worden ist, wenn eine ausreichende Abgrenzung zu einer Unterhaltsleistung oder Schenkung unter Würdigung und Gewichtung der folgenden Umstände möglich ist:

es besteht trotz eigenen Vermögens ein plausibler Grund für die Aufnahme des Darlehens, der Inhalt der Abrede, insbesondere die Darlehenshöhe, die Rückzahlungsmodalitäten und der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sind substantiiert dargelegt, die Durchführung des Vertrages entspricht den geltend gemachten Vereinbarungen (z.B. abredegemäßer Geldfluss), die Angabe des Darlehens im Antrag auf Ausbildungsförderung.

28.3.2b Der Rückforderungs- bzw. Herausgabeanspruch eines Treugebers ist als Schuld abzugsfähig, wenn die Treuhandabrede unter Würdigung und Gewichtung der folgenden Umstände zivilrechtlich wirksam zustande gekommen ist:

es besteht ein plausibler Grund für den Abschluss des Vertrages, der Inhalt der Abrede und Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sind substantiiert dargelegt, die Durchführung des Vertrages entspricht den geltend gemachten Vereinbarungen (z.B. abredegemäßer Geldfluss, Abführung der erzielten Zinseinnahmen an den Treugeber), es besteht eine Trennung des Treugutes vom eigenen Vermögen, es besteht eine Kontovollmacht des Treugebers, im Antrag auf Ausbildungsförderung wird von vornherein auf eine treuhänderische Bindung hingewiesen.

Abweichungen von den vorstehenden Kriterien müssen nachvollziehbar begründet werden. Nicht entscheidend ist, ob das Treuhandverhältnis im Außenverhältnis offenkundig geworden ist oder ein sogenanntes verdecktes Treuhandverhältnis vorliegt.28.3.3 Als Lasten kommen insbesondere Verpflichtungen zu wiederkehrenden Leistungen (Renten usw.) in Betracht, die mit ihrem Gegenwartswert (Vervielfachung entsprechend der voraussichtlichen Häufigkeit und Höhe der zukünftigen Zahlungen unter Berücksichtigung der Abzinsung) abzugsfähig sind.

Auf einem Vermögensgegenstand ruhende Lasten sind nur abzugsfähig, soweit sie nicht bereits bei der Bewertung des Zeitwertes berücksichtigt worden sind. Auf Grund von Bewirtschaftungs- oder Erhaltungskosten (Grundsteuer, Versicherungsbeiträge, Instandhaltungskosten usw.) können abzugsfähige Lasten nicht entstehen.28.3.4 Lasten sind auch die Verbindlichkeiten, die der auszubildenden Person als Rückforderung von Bausparprämien sowie durch die Nachversteuerung von Bausparbeiträgen erwachsen, weil Guthaben aus Bausparverträgen oder aus Anlageformen nach dem Vermögensbildungsgesetz nach Tz 29.3.3 vor Ablauf der Festlegungsfrist verwertet werden.

Als Lasten sind pauschal zehn Prozent des Guthabens abzuziehen. Auf Verlangen der auszubildenden Person sind jedoch die nachgewiesenen Verbindlichkeiten, die im Falle einer Verwertung vor Ablauf der Festlegungsfrist entstehen oder entstehen würden, zu berücksichtigen.28.3.5 Von dem Vermögen sind Verbindlichkeiten nicht abzusetzen, die der Auszubildende unter den zeitlichen Voraussetzungen der Tz 27.1.3 a rechtsmissbräuchlich eingegangen ist.

Wann sind die Eltern nicht mehr unterhaltspflichtig?

Zeitraum – Eltern sind in der Regel nur bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet. Eine starre Altersgrenze existiert nicht, Die Studierenden sind frei in der Wahl ihres Studienfachs und können in begrenztem Umfang den Studienort und die Fachrichtung wechseln, ohne dass der Unterhaltsanspruch gegenüber ihren Eltern verfällt.

Im Gegenzug sind die Studierenden verpflichtet, ihre Eltern über den Fortgang des Studiums zu informieren und Nachweise darüber vorzulegen. Das gilt auch, wenn zu einem Elternteil kein Kontakt mehr besteht oder nie bestand. Achtung: Studierende müssen grundsätzlich zügig und zielorientiert studieren, um die Unterhaltsbelastungen der Eltern möglichst gering und kalkulierbar zu halten.

Wenn diese Obliegenheit verletzt wird, kann sich der Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern verringern oder sogar entfallen. Die Rechtsprechung hat bereits über sogenannte “Abitur-Lehre-Studium-Fälle” entschieden und entsprechende Lösungen entwickelt.

Wird BU Rente bei BAföG angerechnet?

Anrechnung von Versicherungsverträgen auf das Vermögen beim BAföG Lebensversicherungen, Unfallversicherungen, Rentenversicherungen u.ä. sind dem Vermögen im Rahmen des BAföG grundsätzlich anzurechnen. Solche Vermögensposten sind von der Vermögensrechnung jedoch dann freizustellen, wenn die Verwertung offensichtlich unwirtschaftlich ist.

  1. Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der Verwertung ist auf das ökonomische Kalkül eines rational handelnden Marktteilnehmers abzustellen (etwa BSG Urt.v.06.09.2007, B 14/7b AS 66/06 R und erneut BSG Urt.
  2. Vom 15.4.2008, B 14/7b AS 68/06 R).
  3. Es ist mithin zu ermitteln, welchen Verkehrswert der Vermögensgegenstand gegenwärtig auf dem Markt hat.

Dieser gegenwärtige Verkaufspreis ist dem Substanzwert gegenüberzustellen. Der Substanzwert ergibt sich bei einer Lebensversicherung grundsätzlich aus den auf den Lebensversicherungsvertrag eingezahlten Beiträgen. Diese sind dem Verkehrswert in Form des Rückkaufwerts gegenüberzustellen.

Dabei ist die Verwertung unwirtschaftlich, wenn der zu erzielende Gegenwert in einem deutlichen Missverhältnis zum wirklichen Wert des zu verwertenden Vermögensgegenstandes steht. Diese Grenze kann erreicht sein, wenn die Rückkaufwerte hinter den einbezahlten Beiträgen um 10% oder mehr zurückbleiben.

Daneben steht einer Anrechnung einer Lebensversicherung entgegen, wenn sie lediglich in Form monatlicher Rentenzahlungen ausgeschüttet werden kann. Nico Joshat Rechtsanwalt bei : Anrechnung von Versicherungsverträgen auf das Vermögen beim BAföG

Was ist anrechenbares Einkommen?

Anrechenbares Einkommen – Infos und Rechtsberatung – Im Rahmen des Sozialhilfeanspruchs erfolgt eine Einkommensanrechnung. Nach § 82 Abs.1 SGB XII sind anrechenbares Einkommen aller Einnahmen in Geld oder Geldwerten Leistungen ohne Rücksicht auf ihre Herkunft und ohne Rücksicht darauf, ob sie der Besteuerung unterliegen.

Nach dem Zuflussprinzip sind daher Einkünfte aus Arbeitnehmertätigkeit, aus selbständiger Tätigkeit, aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung oder Rentenbezüge, Unterhaltsansprüche, Kindergeld, Kinderzuschlag gem. § 6 a BKGG anrechenbares Einkommen. Der Zeitpunkt, zu dem die Einnahmen zufließen ist wichtig zur Abgrenzung von Vermögen.

Vermögen ist, was der Leistungsbezieher oder die Angehörigen bereits vor Beginn des Bedarfszeitraumes an Vermögen haben. Nicht angerechnet werden u.a. Leistungen der Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz, Einkommen der Eltern, wenn Hilfesuchende schwanger sind oder ihr Kind bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres betreut, zweckbestimmte öffentlich rechtliche Leistungen oder Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Auch Schmerzensgeld und Schenkungen, wenn ihre Berücksichtigung eine besondere Härte für den Empfänger bedeuten würden bleiben außen vor. Darüber hinaus werden auch Zuwendungen von Trägern der freien Wohlfahrtspflege im gewissen Rahmen nicht angerechnet. Auch der Mietwert eines selbst bewohnten Eigenheims gilt nicht als Einkommen.

Von dem anrechenbaren Einkommen aus nichtselbständiger Tätigkeit werden vor der Anrechnung Steuern, Sozialversicherungsbeiträge, sonstige angemessene Versicherungsbeiträge, Beiträge zur Riester-Rente, Werbungskosten und nicht zur Verfügung stehende Einkommensbestandteile abgesetzt.

Was gehört alles zum Einkommen?

Einnahmen, Einkünfte und Einkommen – Die Begriffe Einnahmen, Einkünfte und Einkommen sind keine Synonyme. Unter Einnahmen versteht man einen Zufluss an Geld oder geldwerten Vorteilen, z.B. das Bruttogehalt, Kapitalerträge wie etwa Zinsgutschriften oder Betriebseinnahmen aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen.

Der Begriff Einkünfte bezeichnet einen Saldo, nämlich die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Einkünfte können daher positiv („Gewinn”) oder negativ („Verlust”) sein. Besteuert wird das Einkommen, das Sie innerhalb eines Kalenderjahres bezogen haben ( § 2 Abs.1 EStG ). Unter dem Begriff “Einkommen” ( § 2 Abs.2 EStG ) versteht man den Gesamtbetrag aus den sieben Einkunftsarten nach Ausgleich allfälliger Verluste zwischen den verschiedenen Einkünften abzüglich der Sonderausgaben, der außergewöhnlichen Belastungen sowie des Freibetrags für Inhaber von Amtsbescheinigungen und Opferausweisen.

Man unterscheidet folgende sieben Einkunftsarten: Betriebliche Einkünfte (Gewinneinkünfte)

  1. Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft z.B. Landwirtinnen/Landwirte, Gärtnerinnen/Gärtner, Forstwirtinnen/Forstwirte, Imkerinnen/Imker, etc.
  2. Einkünfte aus selbständiger Arbeit insbesondere Freiberuflerinnen/Freiberufler wie Architektinnen/Architekten, Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälte, Notarinnen/Notare, Wirtschaftstreuhänderinnen/Wirtschaftstreuhänder, Aufsichtsrätinnen/Aufsichtsräte; weiters Geschäftsführerinnen/Geschäftsführer einer GmbH, wenn sie an der GmbH wesentlich beteiligt sind (zu mehr als 25 Prozent)
  3. Einkünfte aus Gewerbebetrieb alle sonstigen, selbständigen, nachhaltigen Tätigkeiten, die über bloße Verwaltung des eigenen Vermögens wie etwa durch Vermietung hinausgehen; z.B. “klassische” Gewerbebetriebe wie Tischlerei, Handelsbetriebe, Dienstleistungsbetriebe

Bei den betrieblichen Einkünften wird der Gewinn ermittelt ( Betriebseinnahmen abzüglich Betriebsausgaben ). Es ist eine Einkommensteuererklärung einzureichen. Außerbetriebliche Einkünfte (Überschusseinkünfte)

  1. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit insb. aktive Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie Angestellte, Arbeiter/Arbeiterinnen sowie Pensionisten/Pensionistinnen Bei diesen Einkünften wird die Einkommensteuer in Form der Lohnsteuer erhoben. Informationen zur Arbeitnehmerveranlagung finden Sie hier,
  2. Einkünfte aus Kapitalvermögen z.B. private Zinserträge aus Sparguthaben und Wertpapieren, Dividenden und Ausschüttungen aus Anteilen an Kapitalgesellschaften oder Investmentfonds sowie Substanzgewinne aus der Veräußerung von privaten Kapitalanlagen ( z.B. Aktien) und Derivaten. Diese Einkünfte unterliegen als inländische Einkünfte der Kapitalertragsteuer ( KESt) und sind in der Regel damit endbesteuert, d.h. es wird keine weitere Einkommensteuer eingehoben. Dabei kommt bei Einkünften aus Geldeinlagen und nicht verbrieften sonstigen Forderungen bei Kreditinstituten (das sind insb. Sparbuchzinsen) ein besonderer Steuersatz in Höhe von 25 Prozent zur Anwendung. Für alle anderen Einkünfte aus Kapitalvermögen beträgt der besondere Steuersatz 27,5 Prozent. Werden derartige Kapitalerträge oder Substanzgewinne aus dem Ausland bezogen ( z.B. Zinsen aus ausländischen Sparguthaben, Dividenden oder Substanzgewinne aus Aktienverkäufen ohne Depotführung im Inland), werden sie im Wege der Einkommensteuerveranlagung grundsätzlich ebenfalls mit 25 Prozent bzw.27,5 Prozent besteuert. Die Kapitalertragsteuer stellt eine besondere Erhebungsform der Einkommensteuer dar. Nähere Informationen zur Besteuerung von Kapitalerträgen finden Sie hier,
  3. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung insbesondere Vermietung von Liegenschaften wie Grundstücken, Gebäuden, Wohnungen (auch Untermiete)
  4. Sonstige Einkünfte Darunter fallen Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen (Besteuerung mit einem festem Steuersatz von 30 Prozent, Erhebung der Einkommensteuer in Form der Immobilienertragsteuer), Einkünfte aus Spekulationsgeschäften (Veräußerungsgeschäfte sonstiger privater Wirtschaftsgüter, z.B. Gold und Silber, innerhalb eines Jahres ab der Anschaffung), Einkünfte aus gelegentlichen Leistungen ( z.B. einmalige Vermittlungsprovisionen), bestimmte laufend anfallende Renten sowie Funktionärsbezüge

Bei den außerbetrieblichen Einkünften wird der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten ermittelt. Eine Einkommensteuererklärung ist nur in bestimmten Fällen verpflichtend einzureichen, insbesondere bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung und bei sonstigen Einkünften (ausgenommen Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen).

Kapitaleinkünfte und Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen müssen im Falle der Endbesteuerung nicht in die Steuererklärung aufgenommen werden. = Summe ist der Gesamtbetrag aller Einkünfte – Sonderausgaben – Außergewöhnliche Belastungen – Freibetrag für Inhaber von Amtsbescheinigungs- und Opferausweisen = Einkommen Vom Gesamtbetrag der Einkünfte werden die Sonderausgaben und die außergewöhnlichen Belastungen abgezogen.

Das so ermittelte Einkommen (§ 2 Abs 2 EStG ) bildet die Basis für die Berechnung der Einkommensteuer, Auf das Einkommen wird der progressive Einkommensteuertarif angewendet und die Einkommensteuer berechnet. Davon werden dann noch Absetzbeträge ( z.B.

Alleinverdiener- oder -erzieherabsetzbetrag, Familienbonus Plus etc.) abgezogen. Allenfalls bereits bezahlte Einkommensteuervorauszahlungen bzw. Lohnsteuer werden in der Veranlagung auf die Einkommensteuerschuld angerechnet, ebenso KESt und ImmoESt, wenn die entsprechenden Einkünfte in die Steuererklärung aufgenommen werden.

Vermögenszuwächse, die nicht unter die sieben Einkunftsarten fallen, unterliegen nicht der Einkommensteuer ( z.B. Spiel-, Lotteriegewinne, Schenkungen, Erbschaften). Ein bestimmtes Basiseinkommen (Existenzminimum) bleibt bei jeder unbeschränkt Steuerpflichtigen/jedem unbeschränkt Steuerpflichtigen steuerfrei.

  • Für Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer: 15.000 1 Euro
  • Für Selbstständige: 11.693 Euro

1) ohne sonstige Bezüge im Sinne des § 67 EStG (insbesondere 13./14. Monatsgehalt); das höhere steuerfreie Basiseinkommen gegenüber dem Grundbetrag von 11.693 Euro ist auf die zusätzlichen Steuerabsetzbeträge zurückzuführen. Der Einkommensteuersatz für die ersten 11.693 Euro Einkommen beträgt nämlich 0 Prozent. Bei Einkommen über diesem Betrag steigt der Steuersatz stufenweise.

Wird die Abfindung der Eltern beim BAfög angerechnet?

Zusammenfassung: Zum Einkommen nach § 21 BAföG gehören auch Abfindungen. Es zählt der Zufluss im Berechnungszeitraum (Kalenderjahr), der sich nicht mit dem Bewilligungszeitraum decken muss. – Ich beziehe seit 1.1.2018 Altersrente. Meine Tochter ist Deutsche, studiert aber in Spanien und hat ab 1.1.2018 Bafög auf Basis meines aktualisierten Einkommens in 2018 beantragt.

  • Bafög wurde unter Vorbehalt einer Rückforderung nach Vorlage meines Steuerbescheides 2018 bewilligt ab 1.1.2018 bis einschließlich August 2018 (Semesterende).
  • Die Standardberechnung auf Basis meines 2 Jahre zurückliegenden Einkommens hätte keine Bafög Zahlung ergeben.
  • Im November 2018 habe ich unerwartet eine Abfindung von ca.17.000 € aus der Konkursverwaltung eines früheren Arbeitgebers erhalten.

Der Konkurs war im Jahre 2009. Die Abfindung wird als „Abfindung gemäß Sozialplan” bezeichnet und ist in der Lohnsteuerbescheinigung unter Punkt 10 „Ermäßigt besteuerter Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre und ermäßigt besteuerte Entschädigungen” aufgeführt.

Sie ist steuerpflichtig. Auf meine Anfrage bei der Bafög Antragsbearbeitung wurde mir mitgeteilt, dass diese Abfindung zu einer Rückforderung führen wird, da für den Bewilligungszeitraum Januar bis August 2018 der durchschnittliche Verdienst des ganzen Jahres herangezogen wird. Damit verliere ich de facto einen erheblichen Teil meiner Abfindung.

Meine Frage: Die Auszahlung und Mitteilung der Abfindung erfolgte im November 2018, also deutlich außerhalb des Bewilligungszeitraumes Januar bis August 2018. Gibt es auf Basis dieser Tatsache oder weil der Anlass in 2009 liegt eine Möglichkeit, diese Abfindung aus den Berechnungen für den Bewilligungszeitraum herauszunehmen? Wer kann mir eine kompetente Beratung geben? Im für mich positiven Fall mit zitierbaren Vorschriften, Gesetzen oder Präzedenzfällen, so dass ich eine Nichtanrechnung bei der Bafög Stelle begründen kann bzw.

Eine Grundlage für einen eventuellen Widerspruch habe. Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen Sehr geehrter Fragesteller, Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten: Als Einkommen im Sinne des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) gilt nach § 21 Abs.1 BAföG grundsätzlich die Summe der positiven Einkünfte im Sinne des § 2 Abs.1 und 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG).

Abfindungen der vorliegenden Art sind “Entschädigungen” i.S.d. § 24 Nr.1 Buchst. a EStG ; es handelt sich um steuerpflichtige außerordentliche Einkünfte, die nach Maßgabe des § 34 EStG steuerprivilegiert sind, wenn sie – wie hier – in einem Veranlagungszeitraum zu erfassen sind und durch die Zusammenballung von Einkünften erhöhte steuerliche Belastungen entstehen.

Abfindungen unterfallen damit dem Einkommensbegriff des BAföG. § 21 Abs.1 BAföG statuiert das sog. steuerrechtliche Zuflussprinzip des § 11 EStG auch für die Ausbildungsförderung als maßgeblich. Abzustellen ist damit auf den Berechnungszeitraum (Kalenderjahr), Für Ihre Konstellation, dass Einkommen zwar im Kalenderjahr, aber nicht mehr im Bewilligungszeitraum zugeflossen ist, hat etwa das Verwaltungsgericht Münster in seinem Beschluss vom 7.

November 2006 – 6 K 838/05 -, WKRS 2006, 48904, Tz.4, ausgeführt: Die von der Klägerin dagegen geltend gemachte Einwendung, die Rentenabfindung sei nicht zu berücksichtigen, weil ihrem Vater dieser Teil des Einkommens nicht während der Bewilligungszeiträume zugeflossen sei, findet im Gesetz keine Stütze.

  1. Als Einkommen gelten nach § 21 Abs.1 BAföG grundsätzlich alle positiven Einkünfte im Sinne des § 2 Abs.1 und 2 EStG, die dem Einkommensbezieher im Berechnungszeitraum zugeflossen ist ( § 11 Abs.1 EStG ).
  2. Infolge des Antrags der Klägerin auf Aktualisierung nach § 24 Abs.3 BAföG ist zwar von den in den Bewilligungszeiträumen bestehenden Einkommensverhältnissen ihrer Eltern auszugehen.

Dabei ist nach Satz 2 des § 24 Abs.4 BAföG auch derjenige Betrag anzurechnen, der sich ergibt, wenn die Summe der Monatseinkommen des Bewilligungszeitraums durch die Zahl der Kalendermonate des Bewilligungszeitraums geteilt wird. Nach der ausdrücklichen gesetzlichen Fiktion im letzten Halbsatz des § 24 Abs.4, Satz 2 BAföG gilt aber in den Fällen des § 24 Abs.3 BAföG als Monatseinkommen ein Zwölftel des jeweiligen Kalenderjahreseinkommens.

Für die Fälle des § 24 Abs.3 BAföG stellt der Gesetzgeber damit aus Gründen der Verwaltungspraktikabilität und zum Bürokratieabbau ausdrücklich nicht auf das während des Bewilligungszeitraums, sondern das im Verlauf des Kalenderjahres erzielte Einkommen ab. Nur infolge des Zeitraums “Kalenderjahr” kann auf die in Einkommenssteuerbescheiden enthaltene Feststellungen zurückgegriffen werden (vgl.

§ 2 Abs.7 EStG ). Dass der Gesetzgeber im Rahmen seines im Sozialrecht bestehenden weiten Gestaltungsspielraums Gründe der Verwaltungspraktikabilität berücksichtigen darf, ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl.z.B. BVerfG, Beschluss vom 15.

  1. September 1986 – 1 BvR 363/86 -, FamRZ 1987 S.901 ).
  2. Lediglich ergänzend sei angemerkt, dass auch im Regelfall des § 24 Abs.1 BAföG der Zeitraum, in dem ein anzurechnendes Einkommen erzielt wird, und der Bewilligungszeitraum nicht übereinstimmen.
  3. Damit dürfte das BAföG-Amt leider recht haben.
  4. Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben, und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Mit freundlichen Grüßen Rechtsanwalt Gero Geißlreiter Fachanwalt für Verwaltungsrecht Rückfrage vom Fragesteller 1. März 2019 | 12:17 Guten Tag, besten Dank für die umfassende Antwort.

Ich habe noch eine Verständnisfrage: Wie ist die Berechnungsweise im neuen Bewilligungszeitraum von September 2018 bis August 2019 zu sehen? Wird dann für den Zeitraum 09-12.18 das durchschnittliche Monatseinkommen aus 2018 und für 01.2019 bis 08.2019 das durchschnittliche Einkommen 2019 verwendet oder gibt es eine andere Berechnungsweise? Mit freundlichen Grüßen Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 2.

März 2019 | 01:04 Sehr geehrter Fragesteller, für die Anrechnung des Einkommens der Eltern und des Ehegatten oder Lebenspartners des Auszubildenden sind die Einkommensverhältnisse im vorletzten Kalenderjahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums maßgebend, § 24 Abs.1 BAföG.

Ist das Einkommen im Bewilligungszeitraum voraussichtlich wesentlich niedriger als in dem nach Absatz 1 maßgeblichen Zeitraum, so ist auf besonderen Antrag des Auszubildenden bei der Anrechnung von den Einkommensverhältnissen im Bewilligungszeitraum auszugehen; nach dessen Ende gestellte Anträge werden nicht berücksichtigt (§ 24 Abs.3 BAföG).

Das ist hier weiterhin der Fall, da sich die Einkommensverhältnisse ab 2018 merklich geändert haben. Im Prinzip haben Sie recht, es wird aber der gesamte Bewilligungszeitraum (September 2018 – August 2019) betrachtet. Es ist zunächst wieder ein Aktualisierungsantrag zu stellen.

Zur folgenden Rechenoperation sehen Sie bitte das anschauliche Beispiel auf https://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/Bilder/aktualisierung-berechnung-2018-960×720.png, Weitere Fragen gerne per E-Mail. Und herzlichen Dank für die freundliche Bewertung! Beste Grüße von Gero Geißlreiter Bewertung des Fragestellers 1.

März 2019 | 12:26 Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen? Wie verständlich war der Anwalt? Wie ausführlich war die Arbeit? Wie freundlich war der Anwalt? Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter? ” Die Antwort kam schnell. Sie war präzise und umfassend. Meine Hoffnung auf die Durchsetzbarkeit eines Anspruches hat sich damit leider zerschlagen.

Wie viel kann man steuerfrei verdienen?

Es ergibt sich keine Einkommensteuerschuld, sofern Ihr zu versteuerndes Einkommen den Grundfreibetrag nicht übersteigt. Der Grundfreibetrag beträgt bei einzelveranlagten Steuerbürgerinnen und Steuerbürgern im Jahr 2022 10.347 €. Bei zusammenveranlagten Ehegatten/Lebenspartnern verdoppelt sich der Grundfreibetrag auf 20.694 €.

Wie viel darf ich neben dem Aufstiegs BAföG verdienen?

Die Förderung mit AFBG umfasst Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Hinzu tritt die Möglichkeit, ein zinsgünstiges Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die Differenz zwischen Zuschussanteil und maximalem Förderbetrag abzuschließen.

Die Zuschussanteile variieren je nach Fördergegenstand (Maßnahmekosten, Unterhaltsbedarf etc.). Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren können Sie einkommens- und vermögensunabhängig einen Beitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren erhalten, und zwar bis maximal 15.000 Euro. Seit dem 01.

August 2020 erhalten Sie 50 Prozent der Förderung als Zuschuss, Für den Rest der Fördersumme erhalten Sie ein Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Bankdarlehen. © Grafik: BMBF Zudem werden Ihnen auf Antrag bei bestandener Prüfung seit dem 01. August 2020 50 Prozent des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen. Zu den Materialkosten für Ihr Meisterprüfungsprojekt können Sie eine Förderung bis zur Hälfte der notwendigen Kosten und einer Höhe von bis zu 2.000 Euro erhalten.50 Prozent der Förderung erhalten Sie auch hier als Zuschuss.

Für den Rest der Fördersumme erhalten Sie ein Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Bankdarlehen. Beitrag zum Lebensunterhalt DESTATIS Zahlen 2021: 192.000 AFBG-Geförderte, 7,7% + im Vergleich zum Vorjahr © BMBF Wenn Sie an einer Vollzeitmaßnahme teilnehmen, können Sie zusätzlich zur Förderung der Fortbildungskosten einen Beitrag zum Lebensunterhalt erhalten.

Diese Unterhaltsförderung ist abhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen sowie gegebenenfalls von dem Einkommen Ihres Ehe- oder Lebenspartners. Auch hier setzt sich die Förderung aus einem Zuschuss und einem Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Darlehen zusammen.

Seit dem 01. August 2020 wird die Unterhaltsförderung vollständig als Zuschuss gewährt. Das heißt, sie muss nicht mehr zurückgezahlt werden. Für Alleinstehende beträgt der maximale monatliche Unterhaltsbeitrag 963 Euro, Dieser setzt sich aus dem Grundbedarf, dem Wohnbedarf, einem Erhöhungsbetrag und eventuellen Zuschlägen zur Kranken- und Pflegeversicherung zusammen.

Sind Sie verheiratet oder leben in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und leben nicht dauerhaft getrennt? Dann erhöht sich dieser maximale monatliche Betrag für Sie um 235 Euro, Haben Sie Kinder, für die Sie einen Anspruch auf Kindergeld haben? Dann erhöht sich der maximale monatliche Betrag für Sie um 235 Euro je Kind.

  • Wenn Sie Kinder unter 14 Jahren oder Kinder mit Behinderung im eigenen Haushalt allein erziehen, erhalten Sie darüber hinaus auch bei Voll- und Teilzeitmaßnahmen einen pauschalen monatlichen Zuschuss für die Kinderbetreuung von 150 Euro je Kind.
  • Dieser Zuschuss ist einkommens- und vermögensunabhängig.

Passgenaue Förderung DESTATIS Zahlen 2021: 192.000 AFBG-Geförderte, 7,7% + im Vergleich zum Vorjahr © BMBF Der Einkommensfreibetrag beträgt für Sie 330 Euro, Mit weiterer Berücksichtigung einer Werbungskostenpauschale und einer Sozialpauschale ist ein Minijob (520 Euro) anrechnungsfrei.

Sind Sie verheiratet oder verpartnert und leben nicht dauerhaft getrennt, erhöht sich dieser Freibetrag für Sie um 805 Euro, Der Freibetrag mindert sich jedoch um das Einkommen des Ehegatten/Lebenspartners. Je Kind erhöht er sich um 730 Euro, Ein Ehe- oder Lebenspartner hat zusätzlich einen eigenen Einkommensfreibetrag in Höhe von 1.605 Euro, bevor sein Einkommen auf den Unterhaltsbeitrag angerechnet wird.

Ihr Vermögen wird erst ab einem Betrag von 45.000 Euro angerechnet. Dieser Freibetrag erhöht sich bei Verheirateten und Verpartnerten, die nicht dauerhaft getrennt leben, um 2.300 Euro, Für jedes Kind erhöht er sich ebenfalls um 2.300 Euro, Das Vermögen Ihres Ehe-/Lebenspartners ist anrechnungsfrei.

Wie viel Geld auf dem Konto als Student?

Fakten zur finanziellen Situation der Studenten Eine aktuelle Studie des Deutschen Studentenwerks zeigt: Die finanzielle Unterstützung der Eltern ist für Studenten nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle. Um sich ihre Studien- und Lebenshaltungskosten zu finanzieren, sind sie aber auch immer mehr auf den eigenen Verdienst angewiesen.

  1. Das meiste Geld wird dabei für die monatlichen Miet- und Ernährungskosten ausgegeben.
  2. Mehr als 70.000 Studenten wurden im Sommersemester 2016 im Rahmen der 21.
  3. Sozialerhebung zu ihrer finanziellen Situation befragt.
  4. Seit 1951 wird diese alle paar Jahre im Auftrag des Deutschen Studentenwerks durchgeführt.

Befragt werden unverheiratete Studenten, die alleine wirtschaften, in einem Vollzeit-eingeschrieben sind und noch keinen Abschluss an einer Hochschule erlangt haben. Wir haben die Ergebnisse für dich zusammengefasst. Fast 80 Euro monatlich mehr in der Tasche Studenten haben jeden Monat durchschnittlich 918 Euro zur Verfügung.

  • Das sind 76 Euro mehr als bei der vorherigen Erhebung im Jahre 2012.
  • Für den Anstieg sind vor allem zwei Gründe auszumachen: Zum einen erhalten Studenten mehr Geld von ihren Eltern und zum anderen ist der eigene Verdienst aus dem höher.
  • Außerdem ist der Anteil der Studenten, die über mehr als 1.000 Euro monatlich verfügen, also überdurchschnittlich viel Geld haben, von 21 auf 31 Prozent gestiegen.

Rund 123.000 Studenten müssen dagegen monatlich mit weniger als 500 Euro von ihren Eltern oder vergleichbaren Einnahmequellen auskommen. Eltern sind die wichtigste Finanzierungsquelle Mehr als vier von fünf Studenten erhalten während ihres Studiums finanzielle Unterstützung von ihren Eltern.

  • Mit 541 Euro bekommen Studenten von ihnen 60 Euro mehr als noch 2012.
  • Dazu zählen auch unbare Leistungen wie direkte Mietzahlungen an den Vermieter, die stark gestiegen sind.
  • Die zweitwichtigste Einnahmequelle ist für viele Studenten der eigene Verdienst.
  • Im Durchschnitt kommen hier monatlich 385 Euro zusammen.

Das sind 85 Euro mehr als bei den Ergebnissen der Erhebung 2012. Das Alter spielt bei der Verteilung übrigens eine entscheidende Rolle: Während die jüngsten Studenten über zwei Drittel der Einnahmen von ihren Eltern beziehen, macht die elterliche Unterstützung bei den über 30-Jährigen nur noch knapp 18 Prozent der Einnahmen aus.

  • Dafür wird der eigene Verdienst mit zunehmendem Alter immer wichtiger und für Studenten über 29 Jahren zur größten Finanzierungsquelle.
  • BAföG und andere Einnahmequellen Ein Viertel der befragten Studenten erhält,
  • Das sind 7 Prozent weniger als 2012.
  • Der durchschnittliche Förderbetrag ist mit 435 Euro aber fast gleich geblieben.

Dafür ist der Anteil der Studenten, die zusätzlich zum Bafög von ihren Eltern finanziell unterstützt werden, deutlich höher bei denjenigen, die kein BAföG erhalten. Im Durchschnitt lassen sich 50 Prozent der monatlichen Einnahmen auf die Eltern zurückführen, 26 Prozent auf den eigenen Verdienst und 12 Prozent auf BAföG-Leistungen.

Der Rest verteilt sich auf weitere Finanzierungsquellen wie Bekannte und Verwandte, Rücklagen, und, Die durchschnittliche Stipendienhöhe ist seit 2012 um 33 Prozent gestiegen und Studienkredite wurden häufiger in Anspruch genommen. Unterschiede abhängig von Region, Alter und Bildungsherkunft Nach wie vor sind regionale Unterschiede auszumachen: Studenten in den westlichen Bundesländern verfügen monatlich über 91 Euro mehr Geld als Studenten im Osten Deutschlands.

Allerdings findet im Vergleich mit den vorherigen Sozialerhebungen ein Prozess der Angleichung statt. Ein weiterer Unterschied ist im Hinblick auf das Alter der Studenten zu erkennen: Je älter sie sind, desto mehr Geld steht ihnen im Monat zur Verfügung.

  • Onkret haben die über 30-Jährigen 20 Prozent mehr Einnahmen als die bis 21-Jährigen.
  • Auch die Bildungsherkunft spielt bei der Verteilung eine Rolle: Studenten, die aus einem Haushalt kommen, in dem nur ein Elternteil einen beruflichen Abschluss hat, haben mit 903 Euro durchschnittlich weniger Einnahmen im Monat zur Verfügung, als solche Studenten, deren Eltern beide einen akademischen Abschluss haben.

Letztere verfügen monatlich im Durchschnitt über 42 Euro mehr. Außerdem sinkt die BAföG-Leistung mit steigender Bildungsherkunft und die elterliche Unterstützung wird hier wichtiger. Ein erheblicher Unterschied im Hinblick auf die Bildungsherkunft zeigt sich auch bei der Frage an die Studenten, ob sie ihre Finanzierungssituation als gesichert bewerten würden.

Nur 51 Prozent der Studenten aus einem Nicht-Akademiker-Haushalt bejahen diese Frage. Dagegen betrachten 81 Prozent der Studenten, deren Eltern beide Akademiker sind, ihre Situation als gesichert. Geld für Miete und Ernährung Die Sozialerhebung erfasst nicht nur Daten zu den Einnahmen der befragten Studenten, sondern auch zu deren Ausgaben.

Im Durchschnitt werden mehr als ein Drittel der monatlichen Einnahmen für die Miete einschließlich Nebenkosten verwendet: 323 Euro bezahlt ein Student im Sommersemester 2016 durchschnittlich für seine Wohnung. Studenten in Hamburg müssen mit 373 Euro das meiste bezahlen, Studenten in Sachsen mit 259 Euro dagegen das wenigste.

An zweiter Stelle der Ausgaben kommen mit 168 Euro die Ernährungskosten. Dafür geben Studenten im Monat außerdem noch Geld aus: 20 Euro für Lernmittel, 42 Euro für Kleidung, 94 Euro für Auto und Öffentliche Verkehrsmittel, 31 Euro für Internet, Telefon, Rundfunkbeitrag und Porto sowie 61 Euro für Freizeit, Kultur und Sport.

Hinzu kommen noch rund 80 Euro für die Krankenversicherung, Arztkosten und Medikamente. Im Vergleich zu 2012 sind diese Ausgaben rund um Gesundheit um 29 Prozent gestiegen. Grundsätzlich stehen die Geldausgaben in einem engen Verhältnis zu den Einnahmen: Studenten, denen mehr Geld im Monat zur Verfügung steht, geben auch mehr Geld für Kleidung, Internet oder Freizeit aus.

Was mindert BAföG?

BAföG und Nebenjob – was gilt noch als Einkommen? – Als Einkommen gilt neben dem BAföG nicht nur ein Nebenjob oder Deine selbstständige Tätigkeit. Sondern auch Einkünfte aus Kapitalvermögen mindern Dein BAföG, wenn sie den Freibetrag übersteigen. Hier kannst Du allerdings auch den Sparerpauschbetrag abziehen, so wie beim Nebenjob die Werbungskosten.

Du machst eine Ausbildung und bekommst Gehalt? Dieses wird voll auf Dein BAföG angerechnet. Hier gibt es also keinen Freibetrag. Auch eine Waisenrente oder Waisengelder gelten als Einkommen. Diese mindert im Zweifel also Deinen BAföG Höchstsatz, Allerdings gibt es auch hier einen Freibetrag. Dieser Freibetrag für die Waisenrente liegt seit August 2022 bei 255€, wenn Du eine Berufsfachschule oder (Fach)Schulklasse besuchst, die eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt.

Du bist nicht auf so einer Schule oder giltst als Student? Dann liegt dieser Freibetrag bei 180€ (Stand: August 2022). Wenn Du Unterhalt von Deinen Eltern oder von Deiner Ehefrau/Deinem Ehemann bekommst, wird dieser Unterhalt allerdings nicht angerechnet.

Ist man mit BAföG kreditwürdig?

Sicherheiten – Kaum eine Bank vergibt einen Kredit ohne Sicherheit. Besonders dann nicht, wenn Sie den Kredit trotz Bafög beantragen wollen. In der Regel wird bei einer „klassischen” Kreditvergabe das Einkommen als Sicherheit bewertet. Da das bei Azubis gering ist und auch studentische Nebenjobs oft nicht besonders hoch entlohnt werden, reicht das bei Bafög-Bezug meist nicht aus.

Wie viel Geld müssen meine Eltern mir geben?

Das Wichtigste in Kürze –

  • Eltern müssen ihren volljährigen Kindern Unterhalt zahlen – bis zum Abschluss einer ersten beruflichen Ausbildung,
  • Studiert Dein Kind und wohnt nicht mehr zuhause, stehen ihm seit 1. Januar 2023 monatlich als Unterhalt 930 Euro von den Eltern zu (bisher: 860 Euro).
  • Verdient Dein volljähriges Kind neben der Schule oder dem Studium regelmäßig dazu, musst Du weniger zahlen. Auch Stipendien, Bafög und Kindergeld zählen als Einkommen des Kindes.

Wie viel darf man als Student verdienen um noch Unterhalt zu bekommen?

6. Bachelor/Master – Durchbrochen wird die Abschluss-Regel von der Rechtsprechung auch beim Problem der Bachelorabschlüsse. Sowohl das OLG Celle ( vom 02. Februar 2010, Az: 15 WF 17/10 ), als auch das OLG Brandenburg ( vom 18.01.2011, Az: 10 UF 161/10) gingen in der Vergangenheit davon aus, dass die Berufschancen für Bachelorabsolventen gering seien und die Universitäten regelmäßig davon ausgingen, dass ein qualifizierender Master zum Abschluss der Ausbildung gehöre.

Studierende Kinder haben einen Anspruch auf Unterhalt durch die Eltern. Die Düsseldorfer Tabelle ist maßgebend. Es wird nicht nach dem Alter des Studenten differenziert. Studenten mit eigener Wohnung haben einen monatlichen Bedarf in Höhe von 860 Euro (lt. Düsseldorfer Tabelle, Stand 2021). Der Unterhalt ist dann in Geld zu leisten. Kinder, die während des Studiums bei den Eltern wohnen, haben einen Bedarf zwischen 564 und 903 Euro (lt. Düsseldorfer Tabelle, Stand 2021). Einkommen aus Mini- und Ferienjobs wird in der Regel nur angerechnet, wenn die Eltern ihrer Unterhaltspflicht tatsächlich nachkommen. Bei teilweiser Unterhaltszahlung wird ggf. ein kleiner Anteil des Zuverdienstes abgezogen, wenn das Gesamteinkommen den Bedarf übersteigt. Der Anspruch auf Unterhalt besteht bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss. Die regelmäßige Studienzeit darf nicht zu lange überschritten werden. Ein Fachrichtungswechsel bis zum 2. oder 3. Semester ist in Ordnung. Ein Master-Studium zählt zur Erstausbildung, wenn es als Qualifikation zum Abschluss der Ausbildung gehört.

Wie lange müssen Eltern für erwachsene Kinder aufkommen?

Kindesunterhalt ab 18 – Eltern bleiben in der Verantwortung – Die Unterhaltspflicht der Eltern endet nicht mit der Volljährigkeit der Kinder. Das Bürgerliche Gesetzbuch verpflichtet Eltern, den Lebensunterhalt ihrer Kinder so lange zu sichern, bis diese auf eigenen Beinen stehen können.

Das ist in der Regel erst nach einer beruflichen Ausbildung der Fall. Daher muss Kindesunterhalt ab 18 Jahren weiter geleistet werden, wenn das Kind eine (schulische) Ausbildung oder ein Studium absolviert. Ist ein Kind z.B. aufgrund einer Behinderung oder Krankheit nicht in der Lage, selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen, besteht das Recht auf Unterhalt auch nach Erreichen des 18.

Lebensjahres unbegrenzt weiter.

Was sind Einnahmen aus Kapitalvermögen BAföG?

Zu den Einkünften aus Kapitalvermögen gehören unter anderem Zinsen und Dividenden, wenn sich die Vermögenssubstanz, aus der diese Einnahmen erzielt werden, im Privatvermögen befindet. Wird demgegenüber Kapitalvermögen im Betriebsvermögen gehalten, sind daraus erzielte Einkünfte nicht den Einkünften aus Kapitalvermögen, sondern den Betriebseinnahmen zuzurechnen, die in der Folge die Einkünfte aus Gewerbebetrieb erhöhen.

Gewinnausschüttungen Einkünfte aus stillen Beteiligungen und partiarischen Darlehen Zinsen aus Hypotheken Zinsen aus Sparanteilen einer Lebensversicherung Zinsen aus sonstigen Kapitalforderungen Diskontbeträge Grundschulden und Renten aus Grundschulden Einkünfte aus der Veräußerung von Zinsscheinen, Zinsforderungen Stückzinsen

Einkünfte aus Kapitalvermögen unterliegen der Abgeltungssteuer. Übersteigen die Kapitalerträge 500.000,– € im Jahr, dann gilt für alle hiermit im Zusammenhang stehende Belege eine Aufbewahrungspflicht von sechs Jahren.

Wie viel darf ich neben dem Aufstiegs BAföG verdienen?

Die Förderung mit AFBG umfasst Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Hinzu tritt die Möglichkeit, ein zinsgünstiges Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die Differenz zwischen Zuschussanteil und maximalem Förderbetrag abzuschließen.

Die Zuschussanteile variieren je nach Fördergegenstand (Maßnahmekosten, Unterhaltsbedarf etc.). Zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren können Sie einkommens- und vermögensunabhängig einen Beitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren erhalten, und zwar bis maximal 15.000 Euro. Seit dem 01.

August 2020 erhalten Sie 50 Prozent der Förderung als Zuschuss, Für den Rest der Fördersumme erhalten Sie ein Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Bankdarlehen. © Grafik: BMBF Zudem werden Ihnen auf Antrag bei bestandener Prüfung seit dem 01. August 2020 50 Prozent des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen. Zu den Materialkosten für Ihr Meisterprüfungsprojekt können Sie eine Förderung bis zur Hälfte der notwendigen Kosten und einer Höhe von bis zu 2.000 Euro erhalten.50 Prozent der Förderung erhalten Sie auch hier als Zuschuss.

  • Für den Rest der Fördersumme erhalten Sie ein Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Bankdarlehen.
  • Beitrag zum Lebensunterhalt DESTATIS Zahlen 2021: 192.000 AFBG-Geförderte, 7,7% + im Vergleich zum Vorjahr © BMBF Wenn Sie an einer Vollzeitmaßnahme teilnehmen, können Sie zusätzlich zur Förderung der Fortbildungskosten einen Beitrag zum Lebensunterhalt erhalten.

Diese Unterhaltsförderung ist abhängig von Ihrem Einkommen und Vermögen sowie gegebenenfalls von dem Einkommen Ihres Ehe- oder Lebenspartners. Auch hier setzt sich die Förderung aus einem Zuschuss und einem Angebot der KfW über ein zinsgünstiges Darlehen zusammen.

  1. Seit dem 01.
  2. August 2020 wird die Unterhaltsförderung vollständig als Zuschuss gewährt.
  3. Das heißt, sie muss nicht mehr zurückgezahlt werden.
  4. Für Alleinstehende beträgt der maximale monatliche Unterhaltsbeitrag 963 Euro,
  5. Dieser setzt sich aus dem Grundbedarf, dem Wohnbedarf, einem Erhöhungsbetrag und eventuellen Zuschlägen zur Kranken- und Pflegeversicherung zusammen.

Sind Sie verheiratet oder leben in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und leben nicht dauerhaft getrennt? Dann erhöht sich dieser maximale monatliche Betrag für Sie um 235 Euro, Haben Sie Kinder, für die Sie einen Anspruch auf Kindergeld haben? Dann erhöht sich der maximale monatliche Betrag für Sie um 235 Euro je Kind.

Wenn Sie Kinder unter 14 Jahren oder Kinder mit Behinderung im eigenen Haushalt allein erziehen, erhalten Sie darüber hinaus auch bei Voll- und Teilzeitmaßnahmen einen pauschalen monatlichen Zuschuss für die Kinderbetreuung von 150 Euro je Kind. Dieser Zuschuss ist einkommens- und vermögensunabhängig.

Passgenaue Förderung DESTATIS Zahlen 2021: 192.000 AFBG-Geförderte, 7,7% + im Vergleich zum Vorjahr © BMBF Der Einkommensfreibetrag beträgt für Sie 330 Euro, Mit weiterer Berücksichtigung einer Werbungskostenpauschale und einer Sozialpauschale ist ein Minijob (520 Euro) anrechnungsfrei.

Sind Sie verheiratet oder verpartnert und leben nicht dauerhaft getrennt, erhöht sich dieser Freibetrag für Sie um 805 Euro, Der Freibetrag mindert sich jedoch um das Einkommen des Ehegatten/Lebenspartners. Je Kind erhöht er sich um 730 Euro, Ein Ehe- oder Lebenspartner hat zusätzlich einen eigenen Einkommensfreibetrag in Höhe von 1.605 Euro, bevor sein Einkommen auf den Unterhaltsbeitrag angerechnet wird.

Ihr Vermögen wird erst ab einem Betrag von 45.000 Euro angerechnet. Dieser Freibetrag erhöht sich bei Verheirateten und Verpartnerten, die nicht dauerhaft getrennt leben, um 2.300 Euro, Für jedes Kind erhöht er sich ebenfalls um 2.300 Euro, Das Vermögen Ihres Ehe-/Lebenspartners ist anrechnungsfrei.

Was ist die Sozialpauschale?

Die Sozialpauschalen – Über die ebenfalls angepassten Sozialpauschalen werden je nach Einkommensart Beträge für den Abzug von Arbeitslosenversicherung, Kranken- und Pflegeversicherung und ggf. Rentenversicherung abgegolten.

für wen gilt welcher Prozentsatz? § 21 Abs.2 BAföG, Nr. Prozentsatz gültig ab 01.08.2022
1. für rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer*innen und Auszubildende (höchstens jedoch jährlich 15.100 EUR ) 21,6 %
2. für nicht rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer*innen ( z.B. Beamte), sowie renten- und ruhestandsberechtigte Personen im Ruhestandsalter (höchstens jedoch jährlich 9.000 EUR) 15,9 %
3. für Nichtarbeitnehmer und auf Antrag von der Versicherungspflicht befreite Arbeitnehmer*innen bzw. versicherungsfreie Arbeitnehmer*innen ( z.B. Selbständige) (höchstens jedoch jährlich 27.200 EUR ) 38,0 %
4. für Personen im Ruhestandsalter, die nicht erwerbstätig sind und für sonstige Nichterwerbstätige ( z.B. Rentner*innen, Personen, die lediglich Einkünfte aus Kapitalvermögen oder Vermietung und Verpachtung erzielen (höchstens jedoch jährlich 9.000 EUR ) 15,9 %

Beispiele zur Einkommenberechnung und weitere Informationen zur Freistellung finden Sie im Phasenmodul unter, : BAföG – Freibeträge und Sozialpauschalen ab 01.08.2022