Festzuschuss Zahnersatz Tabelle 2022?

Festzuschuss Zahnersatz Tabelle 2022
Noch viel teurer: Ersatz eines fehlenden Zahnes – Wenn Ihnen ein Zahn gezogen werden muss, dann ist Ihr Eigenanteil sehr hoch. Zumindest dann, wenn Sie die entstandene Lücke durch eine vollverblendete Brücke oder ein Implantat schließen lassen. Der Festzuschuss für eine zahnbegrenzte Lücke beträgt maximal 588,92 EUR (Bonus zehn Jahre)zuzüglich – im Frontbereich – maximal 85,64 EUR Zuschuss für Verblendung.

Wie hoch ist der Festzuschuss beim Zahnarzt?

Festzuschüsse für Zahnersatz der Regelversorgung – In seiner Festzuschuss-Richtlinie führt der G-BA für jeden Befund die zahnärztlichen und zahntechnischen Regelleistungen auf, die zu einer ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung mit Zahnersatz nach dem allgemein anerkannten Stand der zahnmedizinischen Erkenntnisse gehören.

  1. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen für einen Zahnersatz der Regelversorgung einen befundbezogenen Kostenanteil, den sogenannten Festzuschuss.
  2. Der Festzuschuss der Krankenkasse beträgt seit 1.
  3. Oktober 2020 grundsätzlich 60 Prozent (vorher 50 Prozent).
  4. Wählen Versicherte einen über die Regelversorgung hinausgehenden gleichartigen oder einen andersartigen Zahnersatz, müssen sie die Mehrkosten selbst tragen.

Gleichartiger Zahnersatz liegt vor, wenn dieser die Regelleistung beinhaltet und zusätzliche zahnärztliche oder zahntechnische Leistungen hinzukommen. Eine andersartige Versorgung liegt vor, wenn ein anderer Zahnersatz als der, der in den Regelleistungen für den jeweiligen Befund beschrieben ist, gewählt wird.

Wie berechnet man den Festzuschuss bei Zahnersatz?

Für Zahnersatz gibt es seit 2005 ein Festzuschuss-System. Was hinter dieser Regelung steckt und was genau die Krankenkassen bezahlen erklären wir Ihnen hier. Für Zahnersatz gibt es seit 2005 ein Festzuschuss-System. Was hinter dieser Regelung steckt und was genau die Krankenkassen bezahlen erklären wir Ihnen hier. Das Wichtigste in Kürze:

Die Krankenkassen bezahlen für Brücken, Prothesen und Kronen einen festen Zuschuss. Er wird aus Durchschnittswerten ermittelt und deckt die Hälfte der ermittelten Kosten für die Regelversorgung ab. Seit 1. Oktober 2020 beträgt dieser Festzuschuss 60 Prozent, mit Bonusheft 70 Prozent (bei regelmäßigen Untersuchungen über fünf Jahre) und 75 Prozent (bei regelmäßigen Untersuchungen über zehn Jahre). Was als Basistherapie definiert ist, heißt Regelversorgung. Wer andere Lösungen will, muss die Mehrkosten selbst bezahlen. Die Regelversorgung wird stets wissenschaftlich überprüft. Weil Metall bruchfester, stabiler und haltbarer ist als Keramik, ist es weiterhin Kassenleistung.

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Wer bekommt den festzuschuss?

Artikel – Seit der Einführung des Festzuschusssystems für Zahnersatz erhalten gesetzlich Krankenversicherte von ihrer Krankenkasse feste Zuschüsse für Kronen, Brücken und Prothesen. Patienten sind in der Wahl ihres Zahnersatzes frei – die Festzuschüsse ändern sich dadurch nicht.

Wie hoch ist die Einkommensgrenze bei Zahnersatz?

Für wen gilt die Härtefallregelung beim Zahnersatz? – Den doppelten Festzuschuss und damit eine volle Kostenübernahme beim Basis-Zahnersatz erhalten Menschen mit besonders geringem Einkommen. Für 2023 ist die Grenze der monatlichen Bruttoeinnahmen auf 1.358 Euro festgelegt.

  • Mit einem Angehörigen erhöht sich diese Grenze auf 1.867,25 Euro, für jeden weiteren im Haushalt lebenden Angehörigen um weitere 339,50 Euro.
  • Angehörige im Sinne der Härtefallregelung sind Eheleute und gleichgeschlechtliche Lebenspartner:innen nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz sowie familienversicherte Kinder.

Anspruchsberechtigt sind außerdem Bezieher:innen von BAföG, Sozialhilfe, Hartz IV, Kriegsopferfürsorge und Grundsicherung im Alter. Ebenso berechtigt sind Heimbewohner:innen, deren Unterbringung die Sozialhilfe oder die Kriegsopferfürsorge trägt.

Wie hoch ist die maximale Zuzahlung bei Zahnersatz?

So viel zahlt jetzt die Kasse – Fehlt im Seitenzahnbereich ein Zahn, ist die Regelversorgung eine Brücke aus Nicht-Edelmetall. Die Kosten sehen mit den neuen Zuschüssen nun so aus: Als Gesamtkosten sind hier laut der Festzuschuss-Richtlinie rund 768 Euro angesetzt.

Der Zuschuss für diesen Zahnersatz steigt seit 2021 von 450 auf 461 Euro, mit über 10 Jahre geführtem Bonusheft auf bis zu 576 Euro (Beträge gerundet). Geringverdiener erhalten auf Antrag die Regelversorgung ganz ohne Eigenanteil. Bei einer Keramikbrücke oder einem Implantat erhöht sich der Eigenanteil deutlich, denn der Zuschuss bleibt gleich, aber die Gesamtkosten können auf circa 1500 oder 3500 Euro steigen.

Ein Heil- und Kostenplan ist grundsätzlich sechs Monate gültig, der Zahnersatz muss also innerhalb dieser Frist eingesetzt werden. Verzögert sich die Behandlung, ist der Plan innerhalb der sechs Monate erneut bei der Krankenkasse einzureichen, damit er verlängert werden kann.

Was bedeutet Festzuschuss bei Zahnersatz?

Zahnersatz: Kronen, Brücken, herausnehmbare Prothesen und Implantate –

Krone: Kronen kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn ein großer Teil des Zahns zerstört und eine Füllung nicht mehr möglich ist. Brücke: Durch eine Brücke können einzelne Zähne ersetzt werden. Fehlen so viele Zähne, dass eine Brücke nicht mehr an noch existierenden Zähnen befestigt werden kann, ist eine Prothese oder ein Implantat nötig. Prothese: Eine Prothese ist ein nicht-fester, herausnehmbarer Ersatz für einen Zahn bzw. mehrere Zähne. Implantat : Während die Prothese herausnehmbar ist, handelt es sich bei Implantaten um festsitzenden Zahnersatz. Es wird eine künstliche Zahnwurzel in den Kiefer implantiert. Darauf wird dann eine Krone oder Brücke befestigt.

Gut zu wissen: Die Versorgung mit Implantaten ist grundsätzlich keine Leistung der Krankenkasse. Eine Kostenübernahme ist nur in sehr wenigen Ausnahmefällen möglich. Für die Versorgung mit Zahnersatz gilt seit dem Jahr 2005 ein Festzuschusssystem. Das heißt, die Krankenkassen bezahlen nur einen Zuschuss zu den tatsächlich anfallenden Kosten, Der beträgt in der Regel 60 Prozent für eine ausreichende, notwendige und wirtschaftliche Standardtherapie (die sogenannte Regelversorgung).

  • Welche Behandlung bei welcher Diagnose ausreichend, notwendig und wirtschaftlich ist, wird vom Gemeinsamen Bundessausschuss in der festgelegt.
  • Es handelt sich um einen Durchschnittswert.
  • Tatsächlich anfallende Kosten, die über diesen Wert hinausgehen, müssen Versicherte selbst tragen.
  • Der Zuschuss erhöht sich auf 70 bzw.75 Prozent der Kosten der Regelversorgung, wenn Versicherte ihre Zähne regelmäßig pflegen und in den letzten fünf bzw.
See also:  Sehtest Werte Tabelle?

zehn Jahren vor Beginn der Behandlung an den Vorsorgeuntersuchungen (jährlich für Erwachsene, halbjährig für Kinder) teilgenommen haben. Bestätigt wird die Teilnahme durch das von der Zahnärzt*in geführte Bonusheft. Wurden im Jahr 2020 coronabedingt keine Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen, wirkt sich dies nicht negativ auf die Erhöhung des Zuschusses aus ().

Wurde diese Sonderregelung bei der Bewilligung eines Festzuschusses vor dem 20. Juli 2021 noch nicht berücksichtigt, ist die Krankenkasse zur Erstattung des Betrages verpflichtet, um den sich der Festzuschuss bei Berücksichtigung der Sonderregelung erhöht hätte. Ja, wer nur ein geringes Einkommen hat und durch den Eigenanteil unzumutbar belastet wird, fällt unter die sogenannte Härtefallregelung und erhält weitere 40 Prozent der Kosten der Regelversorgung.

Die Kasse übernimmt damit die gesamten Kosten der Regelversorgung. Voraussetzung ist, dass

das monatliche Bruttoeinkommen 1.316 Euro (West / Stand 2022) nicht übersteigt (bei mehreren Personen im Haushalt erhöht sich die Summe) oder Hilfe zum Lebensunterhalt, Leistungen der Grundsicherung im Alter beziehungsweise bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) XII oder Arbeitslosengeld II gewährt werden oder die Kosten der Unterbringung in einem “Heim” vom Sozialhilfeträger bezahlt werden.

Liegt das Einkommen nur leicht über der Härtefallgrenze, übernimmt die Krankenkasse zwar nicht die vollen Kosten der Regelversorgung, es wird aber ein höherer Festzuschuss bezahlt, der individuell berechnet wird (sogenannte gleitende Härtefallregelung ).

Für die Berechnung gilt, dass jeder Versicherte grundsätzlich nur den dreifachen Betrag zahlen muss, um den sein Einkommen von der Härtefallgrenze abweicht. Der weitere Zuschuss der Krankenkasse ist aber immer auf die Höhe des Gesamtbetrages der Regelversorgung bzw. die tatsächlich entstandenen Kosten begrenzt.

Von einer sogenannten “gleichartigen Versorgung” spricht man, wenn die Behandlung die Kassenleistung beinhaltet, aber darüber hinaus noch weitere, ergänzende Leistungen von der Zahnärzt*in erbracht werden. Wird beispielsweise eine Metall-Krone oder -Brücke im Seitenzahnbereich (Kassenleistung) keramisch verblendet (Zusatzleistung), ist das eine gleichartige Versorgung.

Bei der gleichartigen Versorgung rechnet die Zahnärzt*in die Kosten der Regelversorgung mit der Krankenkasse ab und die Patient*in zahlt nur die anfallenden Mehrkosten direkt an die Zahnärzt*in. Bei der sogenannten “andersartigen Versorgung” unterscheidet sich die zahnärztliche Leistung komplett von der Regelleistung, die für den Befund vorgesehen ist.

Eine andersartige Versorgung liegt zum Beispiel vor, wenn als Regelversorgung eine Modellgussprothese vorgesehen ist und stattdessen eine Brücke eingesetzt wird. In diesem Fall zahlt die Patient*in die kompletten Kosten der Versorgung direkt an die Zahnärzt*in und bekommt von ihrer Krankenkasse den Festzuschuss zur Regelversorgung ausgezahlt.

Die Abgrenzung zwischen Regelversorgung, gleichartiger Versorgung und andersartiger Versorgung erfolgt meistens bei der Erstellung des Heil- und Kostenplans. Um im Vorhinein verbindlich festzustellen, ob die Versorgung zuzahlungsfrei erfolgt bzw. wie hoch der Eigenanteil der Versicherten ist, sollte der Krankenkasse vor der Behandlung ein Heil- und Kostenplan vorgelegt werden.

Er wird von der Zahnärzt*in erstellt und gibt einen Überblick über die zu erwartenden Kosten. Unterstützen Sie die Arbeit der Lebenshilfe mit einer Spende: dabei, weiterhin für die Rechte von Menschen mit Behinderung, für ihre Angehörigen und Familien einzustehen.

Wann ist es ein Härtefall bei der Krankenkasse?

Für wen gilt die Härtefallregelung? – Als Härtefall gilt, wer die monatliche Einkommensgrenze von 1.316 Euro brutto nicht überschreitet (alle Werte Stand 2021). Wer mit Angehörigen wie Ehegatten, eingetragenem gleichgeschlechtlichem Lebenspartner oder familienversichertem Kind zusammenlebt, hat eine höhere Bemessungsgrenze von 1.809,50 Euro.

Für jeden im Haushalt lebenden weiteren Angehörigen erhöht sich die Einkommensgrenze um weitere 329 Euro. Anspruch auf die Behandlung als Härtefall haben außerdem Hartz-IV-Empfänger, die Bezieher von BAföG, Sozialhilfe, Kriegsopferfürsorge und der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung. Die Härtefallregelung gilt auch für Heimbewohner, deren Unterbringungskosten von einem sozialen Träger übernommen werden.

Versicherte, die bereits von der Zuzahlung zu Arzneimitteln befreit sind, gelten nicht automatisch als Härtefall. Für die vollständige Kostenübernahme von Zahnersatz muss immer ein gesonderter Antrag gestellt werden.

Was zahlt die Krankenkasse bei Zahnersatz Härtefall?

Festzuschuss im Härtefall – Zahnersatz ohne Zuzahlung? – Bei Zahnersatz erhalten gesetzlich Versicherte einen Festzuschuss, der etwa 60 % der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung abdeckt. Im Rahmen der Härtefallregelung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse sogar die Kosten in Höhe des doppelten Zuschusses zur Regelversorgung.

Dadurch wird sichergestellt, dass Patienten, die sich die Zuzahlung für den Zahnersatz finanziell nicht leisten können, trotzdem Zahnersatz bekommen können. Sie müssen also nicht mit fehlenden Zähnen leben, wenn Sie sich die Behandlung nicht leisten können. Sie erhalten in diesem Fall für den Zahnersatz von Ihrer Krankenkasse bis zu 100 Prozent der Kosten für die Regelversorgung erstattet.

See also:  Fruchtfolge Tabelle?

Entspricht der gewünschte Zahnersatz dieser Regelversorgung, entstehen keine Kosten für Patienten, die unter die Härtefallregelung fallen. Alle medizinisch notwendigen Leistungen werden im Härtefall von den gesetzlichen Krankenkassen getragen und der Zahnersatz findet ohne Zuzahlung durch den Patienten statt.

Was tun wenn man sich Zahnersatz nicht leisten kann?

Für wen gilt die Härtefallregelung? – Seit 2005 müssen gesetzlich Versicherte einen Teil der Kosten für Zahnersatz selbst tragen. Die Kran­ken­kas­sen zahlen abhängig von der Diagnose nur noch einen festen Betrag für den Zahnersatz, den sogenannten Festzuschuss.

  • Selbst wenn Du eine einfache, medizinisch ausreichende Variante wählst – etwa eine Metallkrone statt eines Keramikmodells –, musst Du normalerweise 40 Prozent der Kosten selbst zahlen.
  • Das gilt seit einer Erhöhung der Festzuschüsse im Oktober 2020.
  • Mit einem lückenlos geführten Bonusheft für die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt erhöht sich der Festzuschuss der Kran­ken­kas­se,

Sie übernimmt dann bis zu 75 Prozent der Kosten für zweckmäßigen Zahnersatz. Falls Du Dir trotzdem keinen Zahnersatz leisten kannst, musst Du nicht mit schlechten Zähnen leben. Denn die gesetzlichen Kran­ken­kas­sen helfen Geringverdienern mit der Härtefallregelung.

Versicherte, die 2023 ein monatliches Bruttoeinkommen von weniger als 1.358 Euro haben (1.867,25 Euro, wenn sie mit einem Angehörigen zusammenwohnen, für jeden weiteren Angehörigen jeweils plus 339,50 Euro), Bafög-Bezieher, So­zi­al­hil­fe­em­pfän­ger, Hartz-IV-Empfänger, Empfänger von Kriegsopferfürsorge, Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Versicherte, die in einem Heim leben und die Kosten dafür ein Sozialhilfeträger oder die Kriegsopferfürsorge übernimmt.

Achtung: Wenn Du von den Zuzahlungen für Arznei- und Heilmittel befreit bist, giltst Du nicht automatisch auch beim Zahnersatz als Härtefall. Das musst Du gesondert beantragen. Finanztip-Newsletter mit 1 Million Abonnenten Vermögensaufbau, Steuern und hohe Inflation: Unsere Finanztip-Expertenredaktion versorgt Dich in unserem wöchentlichen Newsletter mit den wichtigsten Tipps rund um Dein Geld.

Was kostet ein Gebiss für oben und unten?

Das sind die Kosten für eine Komplettversorgung – Die Komplettversorgung bei einem zahnlosen Ober- und Unterkiefer mit jeweils einer maßgefertigten Vollprothese kann ab 1.300 Euro realisiert werden.

Ihr Preis bei CompletDent Preise in Deutschland, Österreich und Schweiz
Klassische Vollprothese (Modellgussprothese) im Oberkiefer ab 650 Euro ab 1000 Euro (D) ab 950 Euro (A) ab 2.000 CHF (CH)
Klassische Vollprothese im Unterkiefer ab 650 Euro ab 1000 Euro (D) ab 950 Euro (A) ab 2.000 CHF (CH)
Komplettversorgung für Oberkiefer und Unterkiefer ab 1.300 Euro ab 2000 Euro (D) ab 1900 Euro (A) ab 4.000 CHF (CH)

Wie teuer ist eine Druckknopfprothese?

Je nach Anzahl der benötigten Implantate zahlen Patienten für eine Stegprothese einen ähnlichen Preis: ca.3.000 bis 7.000 Euro. Die beliebte Druckknopfprothese fällt mit Kosten um die 2.500 bis 4.500 Euro ins Gewicht.

Was kostet eine Prothese mit 4 Implantaten?

2. Gesamtkosten unterschiedlicher Implantatversorgungen mit Zahnersatz und Material –

Frontzahn-Implantat ca.3.200 – 4.700.- EUR
Seitenzahn-Implantat ca.2.800 – 3.700.- EUR
Herausnehmbare Versorgungen:
2 Implantate mit herausnehmbarer Prothese ca.6.500 – 8.500.- EUR
4 Implantate mit herausnehmbarer Prothese ca.7.700 – 10.000.- EUR
Festsitzende Versorgungen:
2 Zahnimplantate mit fester Brücke ca.5.500 – 7.000.- EUR
4 Implantate mit fester Prothese ( All-on-4 ® Behandlungskonzept ) pro Kiefer ab ca.15.000.- EUR
6 Implantate mit fester Brücke ( All-on-6 Behandlungskonzept ) Unterkiefer ab ca.17.500.- EUR
8 Implantate mit fester Brücke ( All-on-8 Behandlungskonzept ) Oberkiefer ab ca.20.000.- EUR

Diese Kostenorientierung berücksichtigt nicht Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen oder individuelle, vertraglich vereinbarte Erstattungen von privaten Krankenversicherungen, Beihilfen oder Zahnzusatzversicherungen Gemessen an den vielen Jahren, meist Jahrzehnten, die ein qualitativ hochwertiger Zahnersatz an Mehr für Gesundheit und Lebensqualität bringt, lohnt sich der anfangs hohe finanzielle Einsatz.

Wie hoch ist der Kassenanteil bei Zahnersatz?

Zahnersatz: Kronen, Brücken, herausnehmbare Prothesen und Implantate –

Krone: Kronen kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn ein großer Teil des Zahns zerstört und eine Füllung nicht mehr möglich ist. Brücke: Durch eine Brücke können einzelne Zähne ersetzt werden. Fehlen so viele Zähne, dass eine Brücke nicht mehr an noch existierenden Zähnen befestigt werden kann, ist eine Prothese oder ein Implantat nötig. Prothese: Eine Prothese ist ein nicht-fester, herausnehmbarer Ersatz für einen Zahn bzw. mehrere Zähne. Implantat : Während die Prothese herausnehmbar ist, handelt es sich bei Implantaten um festsitzenden Zahnersatz. Es wird eine künstliche Zahnwurzel in den Kiefer implantiert. Darauf wird dann eine Krone oder Brücke befestigt.

Gut zu wissen: Die Versorgung mit Implantaten ist grundsätzlich keine Leistung der Krankenkasse. Eine Kostenübernahme ist nur in sehr wenigen Ausnahmefällen möglich. Für die Versorgung mit Zahnersatz gilt seit dem Jahr 2005 ein Festzuschusssystem. Das heißt, die Krankenkassen bezahlen nur einen Zuschuss zu den tatsächlich anfallenden Kosten, Der beträgt in der Regel 60 Prozent für eine ausreichende, notwendige und wirtschaftliche Standardtherapie (die sogenannte Regelversorgung).

Welche Behandlung bei welcher Diagnose ausreichend, notwendig und wirtschaftlich ist, wird vom Gemeinsamen Bundessausschuss in der festgelegt. Es handelt sich um einen Durchschnittswert. Tatsächlich anfallende Kosten, die über diesen Wert hinausgehen, müssen Versicherte selbst tragen. Der Zuschuss erhöht sich auf 70 bzw.75 Prozent der Kosten der Regelversorgung, wenn Versicherte ihre Zähne regelmäßig pflegen und in den letzten fünf bzw.

zehn Jahren vor Beginn der Behandlung an den Vorsorgeuntersuchungen (jährlich für Erwachsene, halbjährig für Kinder) teilgenommen haben. Bestätigt wird die Teilnahme durch das von der Zahnärzt*in geführte Bonusheft. Wurden im Jahr 2020 coronabedingt keine Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen, wirkt sich dies nicht negativ auf die Erhöhung des Zuschusses aus ().

  • Wurde diese Sonderregelung bei der Bewilligung eines Festzuschusses vor dem 20.
  • Juli 2021 noch nicht berücksichtigt, ist die Krankenkasse zur Erstattung des Betrages verpflichtet, um den sich der Festzuschuss bei Berücksichtigung der Sonderregelung erhöht hätte.
  • Ja, wer nur ein geringes Einkommen hat und durch den Eigenanteil unzumutbar belastet wird, fällt unter die sogenannte Härtefallregelung und erhält weitere 40 Prozent der Kosten der Regelversorgung.
See also:  Histamin Lebensmittel Tabelle?

Die Kasse übernimmt damit die gesamten Kosten der Regelversorgung. Voraussetzung ist, dass

das monatliche Bruttoeinkommen 1.316 Euro (West / Stand 2022) nicht übersteigt (bei mehreren Personen im Haushalt erhöht sich die Summe) oder Hilfe zum Lebensunterhalt, Leistungen der Grundsicherung im Alter beziehungsweise bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) XII oder Arbeitslosengeld II gewährt werden oder die Kosten der Unterbringung in einem “Heim” vom Sozialhilfeträger bezahlt werden.

Liegt das Einkommen nur leicht über der Härtefallgrenze, übernimmt die Krankenkasse zwar nicht die vollen Kosten der Regelversorgung, es wird aber ein höherer Festzuschuss bezahlt, der individuell berechnet wird (sogenannte gleitende Härtefallregelung ).

Für die Berechnung gilt, dass jeder Versicherte grundsätzlich nur den dreifachen Betrag zahlen muss, um den sein Einkommen von der Härtefallgrenze abweicht. Der weitere Zuschuss der Krankenkasse ist aber immer auf die Höhe des Gesamtbetrages der Regelversorgung bzw. die tatsächlich entstandenen Kosten begrenzt.

Von einer sogenannten “gleichartigen Versorgung” spricht man, wenn die Behandlung die Kassenleistung beinhaltet, aber darüber hinaus noch weitere, ergänzende Leistungen von der Zahnärzt*in erbracht werden. Wird beispielsweise eine Metall-Krone oder -Brücke im Seitenzahnbereich (Kassenleistung) keramisch verblendet (Zusatzleistung), ist das eine gleichartige Versorgung.

  1. Bei der gleichartigen Versorgung rechnet die Zahnärzt*in die Kosten der Regelversorgung mit der Krankenkasse ab und die Patient*in zahlt nur die anfallenden Mehrkosten direkt an die Zahnärzt*in.
  2. Bei der sogenannten “andersartigen Versorgung” unterscheidet sich die zahnärztliche Leistung komplett von der Regelleistung, die für den Befund vorgesehen ist.

Eine andersartige Versorgung liegt zum Beispiel vor, wenn als Regelversorgung eine Modellgussprothese vorgesehen ist und stattdessen eine Brücke eingesetzt wird. In diesem Fall zahlt die Patient*in die kompletten Kosten der Versorgung direkt an die Zahnärzt*in und bekommt von ihrer Krankenkasse den Festzuschuss zur Regelversorgung ausgezahlt.

  1. Die Abgrenzung zwischen Regelversorgung, gleichartiger Versorgung und andersartiger Versorgung erfolgt meistens bei der Erstellung des Heil- und Kostenplans.
  2. Um im Vorhinein verbindlich festzustellen, ob die Versorgung zuzahlungsfrei erfolgt bzw.
  3. Wie hoch der Eigenanteil der Versicherten ist, sollte der Krankenkasse vor der Behandlung ein Heil- und Kostenplan vorgelegt werden.

Er wird von der Zahnärzt*in erstellt und gibt einen Überblick über die zu erwartenden Kosten. Unterstützen Sie die Arbeit der Lebenshilfe mit einer Spende: dabei, weiterhin für die Rechte von Menschen mit Behinderung, für ihre Angehörigen und Familien einzustehen.

Wie viel übernimmt die Krankenkasse bei Härtefall?

Was ist die Härtefallregelung? – Im Normalfall übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung einen Festzuschuss in Höhe von 60 Prozent der Kosten für die Regelversorgung mit notwendigem Zahnersatz. Regelversorgung bedeutet eine zweckmäßige, ausreichende und wirtschaftliche Versorgung mit Zahnersatz.

  • Darunter fallen Kronen, Brücken und Prothesen, je nach Befund in einer festgelegten Ausführung.
  • Die restlichen 40 Prozent der Kosten trägt der Versicherte als Eigenanteil selbst.
  • Geringverdiener und Menschen in finanziell schwierigen Lebensphasen müssen jedoch nicht auf Zahnersatz verzichten.
  • Wenn die eigene Zuzahlung zum Zahnersatz eine finanziell unzumutbare Belastung in einer besonderen Lebenssituation darstellt, können Patienten als Härtefall von ihrem Eigenanteil befreit werden.

Bei einem erfolgreichen Antrag auf Härtefallregelung übernimmt die Krankenkasse bis zu 100 Prozent der anfallenden Kosten für Zahnersatz.

Wie hoch ist der Härtefall bei Zahnersatz?

Für wen gilt die Härtefallregelung beim Zahnersatz? – Den doppelten Festzuschuss und damit eine volle Kostenübernahme beim Basis-Zahnersatz erhalten Menschen mit besonders geringem Einkommen. Für 2023 ist die Grenze der monatlichen Bruttoeinnahmen auf 1.358 Euro festgelegt.

  • Mit einem Angehörigen erhöht sich diese Grenze auf 1.867,25 Euro, für jeden weiteren im Haushalt lebenden Angehörigen um weitere 339,50 Euro.
  • Angehörige im Sinne der Härtefallregelung sind Eheleute und gleichgeschlechtliche Lebenspartner:innen nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz sowie familienversicherte Kinder.

Anspruchsberechtigt sind außerdem Bezieher:innen von BAföG, Sozialhilfe, Hartz IV, Kriegsopferfürsorge und Grundsicherung im Alter. Ebenso berechtigt sind Heimbewohner:innen, deren Unterbringung die Sozialhilfe oder die Kriegsopferfürsorge trägt.