Hdl-Cholesterin-Wert Tabelle?

Hdl-Cholesterin-Wert Tabelle
HDL-Cholesterin: Normwerte

Alter bzw. Geschlecht Normwerte HDL – Cholesterin
Säuglinge 13 – 53 mg/dl
Kleinkinder 22 – 89 mg/dl
Frauen 45 – 65 mg/dl
Männer 35 – 55 mg/dl

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Wie hoch muss der HDL Wert sein?

Was sind normale HDL-Cholesterin-Werte? – Bei gesunden Menschen liegt der HDL-Cholesterin-Wert meist bei über 60 mg pro 10 Liter Blut (60 mg/dL).10 Wenn der HDL-Cholesterin-Wert zu weit absinkt – Richtwerte sind beispielsweise 50 mg/dL bei Frauen und 40 mg/dL bei Männern – gelten Patient:innen als „gefährdet”.11 Das heißt, dassein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht.

  • Gesamtcholesterin
  • LDL-Cholesterin
  • HDL-Cholesterin
  • Triglyceride

Nach einer Lipidprofiluntersuchung können Hausärzt:innen die gesammelten Informationen nutzen, um die 10-Jahres-Risikoanalyse für Gefäßverkalkungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen durchzuführen.11 Hierbei wird das Risiko berechnet, innerhalb der nächsten 10 Jahre einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu entwickeln.

Wie hoch sollte non HDL sein?

Blutwertbestimmungen schnell und zuverlässig Was können Sie bei uns bestimmen lassen?

1) Blutzucker 2,50 €
2) Alle Blutfettwerte * 10,00 €

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  • * Gesamtcholesterin, Triglyceride, LDL-, Non-HDL-, Hdl-Wert, Quotient aus Gesamtchol./HDL und Blutzuckerwert
  • Wie bestimmen wir die Werte?
  • Ergebnisse
  • 1) Blutdruck
  • Für die Blutwertbestimmungen benötigen wir eine kleine Menge Blut, die wir der Fingerkuppe entnehmen. Die Auswertung dauert je nach Bestimmung unterschiedlich lange. Für die Messung der Blutfette und des Langzeitzuckers sollten Sie ca.10 min. einplanen.

    Alle anderen Werte werden schneller bestimmt. Die Messergebnisse erhalten Sie von uns in schriftlicher Form (Check-Up Heft). Bei der Bewertung der Messergebnisse sollten Sie stets beachten, dass diese eine Momentaufnahme darstellen und somit durch eine wiederholte Messung bestätigt werden müssen. Bei größeren Abweichungen Ihrer Werte von den angegebenen „Richtwerten” (Abweichungen sind je nach Alter und Geschlecht verschieden) empfehlen wir Ihnen eine Abklärung durch Ihren Hausarzt.

    Nur dieser kann die Diagnose stellen und, wenn notwendig, eine Therapie einleiten. Eine Messung am Handgelenk ist nicht für alle Patienten geeignet. Daher messen wir mit einem Oberarmmessgerät. Der Blutdruck ist der gemessene Druck in den Gefäßen und den Herzkammern.

    systolisch diastolisch
    optimal <120 < 80
    normal <130 < 85
    hochnormal 130 -139 oder 85 – 89

    bei einer Bluthochdruckerkrankung

    Stadium 1 140 – 159 oder 90 – 99
    Stadium 2 160 – 179 oder 100 – 109
    Stadium 3 > 180 oder > 110
    Quelle: Hochdruckliga

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  • 2) Blutzucker
  • Glucose (Traubenzucker) spielt im Zuckerstoffwechsel eine zentrale Rolle und wird auch als „ Brennstoff für die Zellen ” bezeichnet.
  • Die Bereitstellung des Zuckers wird von dem Hormon Insulin gesteuert. Bei einem Mangel an Insulin oder einer zu geringen Insulinempfindlichkeit der Körperzellen kann der Zucker nicht genügend aus dem Blut in die Muskel- und Fett -gewebezellen einströmen, sodass ein erhöhter Blutzuckerspiegel resultiert (=Diabetes).

    Normwerte günstig grenzwertig ungünstig
    nüchter <100 100-130 >130
    2 Std. nach Mahlzei <120 120-150 >150

    3) Blutfette Die Lipide (Fette) dienen als Energiespeicher, als Energielieferant und als Baustein für die Zellhüllen. Unser Körper braucht also Fette, denn sie erfüllen verschiedene zum Teil lebensnotwendige Aufgaben. Die Blutfette sind aber nur nützlich, soweit ihre Konzentration nicht bestimmte Werte überschreitet.

    Non-HDL-Fraktion:
    • enthält hauptsächlich Speicherfette aus gebundenen Fettsäuren
    • → Arteriosklerose-Risiko !
    LDL-Fraktion: enthält als Hauptbestandteil Cholesterin → hohes Arteriosklerose-Risiko !
    HDL-Fraktion: hoher Eiweiß-Gehalt, niedriger Cholesterin-Gehalt → Schutzfaktor !
    Gesamtcholesterin: Cholesterinquerschnitt ohne nähere Unterteilung → weist bei Erhöhung auf Arteriosklerose-Risiko hin
    Triglyceride: Speicherfette → erhöhen die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und damit die Thrombosegefahr
    Gesamtchol / HDL: sagt etwas über das Verhältnis von „bösem” zu „gutem” Cholesterin aus. → Je kleiner der Wert, umso günstiger

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    Normwerte günstig grenzwertig ungünstig Triglyceride (TRG) <150 150-200 >200 Gesamt (TC) <200 200-240 >240 HDL ♀ >70 70-50 <50 HDL ♂ >60 60-40 <40 LDL <130 130-160 >160 Non-HDL sollte bei Vorbelastung (1-4) sein: 1. Akutes Koronarsyndrom <100 2. KHK <130 3. bei 2 oder mehr Risikofaktoren * <160 4. bei einem Risikofaktor * <190 Verhältnis TC/HDL ♀ <4,0 Verhältnis TC/HDL ♂ <4,5

    z.B. Zigarettenrauch, Hypertonie, niedriger HDL-Wert, Alter (Frauen:>55;Männer:>45), Diabete : Blutwertbestimmungen schnell und zuverlässig

    Was ist ein extrem hoher HDL Wert?

    Was ist, wenn das HDL-Cholesterin zu hoch ist? – Nur in den seltensten Fällen ist das HDL-Cholesterin zu hoch. Wenn doch, muss das nicht unbedingt gut sein – außer der Messwert ist extrem hoch (oberhalb von ca.90 mg/dl). Denn auch dann besteht offennar ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose (und möglichen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt).

    See also:  Iq-Werte Tabelle?

    Was passiert wenn der HDL Wert zu hoch ist?

    Welche Werte von HDL-Cholesterin sind normal? – Befindet sich viel HDL im Blut, kann auch vermehrt Cholesterin abgebaut werden. Demnach ist es möglicherweise besser, einen hohen HDL-Wert zu haben – LDL-Cholesterin sollte im Gegensatz so niedrig wie möglich sein.3 Hohe HDL-Cholesterinwerte sind in der Regel als unkritisch anzusehen.

    Extrem hohe HDL-Cholesterinwerte stehen jedoch im Verdacht, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erhöhen.4 Zwei Studien kamen zu dem Ergebnis, dass Männer mit HDL-Cholesterinwerten von über 97 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) und Frauen mit HDL-Cholesterin über 135 mg/dl im Durschnitt eine kürzere Lebenserwartung hatten als Menschen mit niedrigeren Werten.5 Als Untergrenze gilt ein Wert von 40 Milligramm pro Deziliter (mg/dl).6 Weist ein Patient einen zu niedrigen Gehalt des HDL-Cholesterins auf, steigt die Wahrscheinlichkeit, eine Arteriosklerose zu entwickeln.

    Spielen noch weitere Risikofaktoren wie Übergewicht eine Rolle, sollten Betroffene ihren Cholesterinwert besonders im Auge behalten. Das ist wichtig, um mögliche Folgen wie Arteriosklerose und daraus resultierend einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verhindern. Kennen Sie Ihre Cholesterinwerte? In unserem Risikofragebogen können Sie Fragen zur Vorbereitung für Ihren nächsten Arztbesuch beantworten. Durch Ihre Angaben bekommt der Spezialist bereits einen Überblick, wie es um die Gesundheit Ihres Herz-Kreislauf-Systems steht. JETZT RISIKOFRAGEBOGEN AUSFÜLLEN

    Welcher LDL-Wert ist der richtige?

    Ist mein Cholesterin zu hoch? – Wie es um Ihre Cholesterinwerte bestellt ist, kann Ihr Hausarzt mit Hilfe eines Bluttests herausfinden. Hierfür nimmt er etwas Blut ab und schickt die Blutprobe anschließend in ein Labor zur Auswertung. Entsprechend den neuen Therapieempfehlungen 1 werden folgende LDL-Werte angestrebt:

    • Für gesunde Menschen mit niedrigem Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, also ohne Risikofaktoren, gilt ein LDL-Cholesterinwert unter 116 mg/dl (<3,0 mmol/l) als Zielwert.
    • Bei gesunden Menschen mit mäßig erhöhtem Risiko, beispielsweise durch Übergewicht oder leicht erhöhtem Blutdruck, sollte der LDL-Cholesterinwert unter 100 mg/dl (<2,6 mmol/l) liegen.
    • Für Patienten mit hohem Risiko, z.B. Menschen mit ausgeprägtem Bluthochdruck, genetisch bedingten hohen Cholesterinwerten oder Raucher, sollte ein LDL-Cholesterinwert von unter 70 mg/dl (<1,8 mmol/l) angestrebt werden.
    • Bei Patienten mit sehr hohem Risiko liegt der LDL-Cholesterin-Zielwert unter 55 mg/dl (1,4 mmol/l). Das betrifft die meisten Patienten mit Herzerkrankungen und solche mit Diabetes. Für Patienten mit sehr hohem Risiko, die innerhalb von 2 Jahren unter einer Statintherapie ein zweites Herz-Kreislauf-Ereignis erleiden, sollte ein LDL-Zielwert unter 40 mg/dl (unter 1,0 mmol/l in Erwägung gezogen werden.

    Was ist wichtiger HDL oder LDL?

    HDL und LDL: Gutes und schlechtes Cholesterin – HDL ist die Abkürzung für High- Density-Lipoprotein. HDL-Cholesterin ist eine Substanz, deren Molekül aus einem Gemisch aus Fetten und Eiweiß mit hoher Dichte (englisch: density) besteht. Die hohe Dichte beim “guten” HDL-Cholesterin resultiert aus dem geringen Anteil von Lipiden (Fetten).

    • LDL steht für Low- Density-Lipoprotein.
    • Das “schlechte” LDL-Cholesterin besteht zu 75% aus Lipiden und hat deshalb eine relativ geringe Dichte.
    • Je höher der LDL-Wert ist, je mehr Cholesterin wird an den Gefäßwänden abgelagert.
    • Dies führt zu Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose), Herzinfarkt, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen der Beine.

    Das gute HDL-Cholesterin ist der Gegenspieler des LDL-Cholesterins. Es sorgt dafür, dass das Cholesterin aus den Gefäßen in die Leber transportiert wird. Dort wird das Cholesterin dann abgebaut und als Baustoff für die Bildung von Hormonen verwendet. Man ging Jahrzehnte davon aus, dass das HDL-Cholesterin deswegen möglichst hoch sein soll.

    1. Eine Studie aus dem Jahre 2018 zeigte aber, dass Patienten mit einer Koronaren Herzerkrankung (KHK) ein um fast 50 % erhöhtes Risiko haben, einen Herzinfakt oder Schlaganfall zu bekommen, wenn ihr HDL über einem Wert von 60 mg/dl liegt.
    2. Das Risiko folgt also einer U-Kurve, d.h.
    3. Sowohl zu viel als auch zu wenig HDL-Cholesterin bedeuten ein erhöhtes Risiko.Deshalb ist sowohl ein niedriger HDL-Wert unter 30 mg/dl als auch ein sehr hoher LDL-Wert über 60 mg/dl mit einem höheren Risiko verbunden.
    See also:  Pflegegrad 2 Zeitaufwand Tabelle 2022?

    HDL-Werte über 90 mg/ dl gelten auf jeden Fall als Risikofaktor. Wahrscheinlich sind solch hohe HDL-Werte ein Hinweis darauf, dass dieses HDL funktionell minderwertig ist. Am besten sind mittlere HDL-Werte zwischen 40-60 mg/dl, denn in diesem Bereich ist das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall am geringsten.

    Ein niedriger HDL-Wert findet sich häufig bei Patienten mit metabolischen Syndrom oder Diabetes mellitus. Niedrige HDL-Spiegel weisen außerdem auf eine systemische Entzündung hin, z. B. bei Rauchern oder chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Rheuma. HDL kann durch eine Reihe von Änderungen des Lebensstils angehoben werden wie mehr Bewegung, leichter Alkoholkonsum, Rauchstopp, Gewichtsabnahme und mediterrane Ernährung.

    Ob man damit wirlich eine Schutzwirkung für Herz und Gefäße erzielen kann, ist aber zweifelhaft. Deshalb ist das HDL-Cholesterin kein Ziel mehr für eine medikamentöse Behandlung. Das primäre Ziel ist die Senkung des LDL-Cholesterins.

    Wann ist der Non HDL Wert zu hoch?

    Die Grenzwerte für Non-HDL-C wurden entspreNon-HDL-Cchend den behandlungs-bestimmenden Cholesterinwerten der europäischen Leitlinien kategorisiert ( ).

    Wie fühlt man sich bei erhöhten Cholesterin?

    Cholesterin ist ein im Blut zirkulierender Stoff, der vor allem für den Fettstoffwechsel notwendig ist. Hat man zu viel davon, spricht man von einem hohen Cholesterin, medizinisch Hypercholesterinämie genannt. Dieses Krankheitsbild begünstigt die Entstehung einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose).

    • Die Folge sind Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Hirnschlag.
    • Häufig ist dabei nicht nur das Cholesterin erhöht, sondern gleichzeitig auch die anderen Blutfettwerte, die Triglyceride (Hypertriglyceridämie).
    • Der Stoff Cholesterin ist an verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, hauptsächlich am Fettstoffwechsel.

    Der Körper deckt seinen Bedarf an Cholesterin über die Produktion in der Leber und über die Aufnahme mit der Nahrung. Nahrungsmittel, die besonders viel Cholesterin enthalten sind Eier und tierische Lebensmittel mit einem hohen Fettanteil (Butter, Käse, Würste).

    Wenn zu viel Cholesterin im Blut zirkuliert, lagert sich dieses an den Gefässwänden ab und begünstigt so die Entstehung der Arteriosklerose, Allerdings ist nicht jedes Cholesterin schlecht. Das Cholesterin kommt im Körper in drei Formen vor: das HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein), das LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein) und das VLDL-Cholesterin (Very-Low-Density-Lipoprotein).

    Die drei Formen unterscheiden sich im Fettanteil. LDL-Cholesterin und VLDL-Cholesterin haben einen hohen Fettanteil und fördern die Ablagerung von Cholesterin an den Gefässwänden. Das HDL-Cholesterin hingegen hat einen tiefen Fettanteil und schützt sogar vor einer Arteriosklerose.

    1. Die Ursachen für ein hohes Cholesterin sind vielfältig.
    2. Grundsätzlich kann man zwischen der genetisch bedingten Familiären Hypercholesterinämie und den erworbenen Formen unterscheiden.
    3. Bei der Familiären Hypercholesterinämie führen defekte Gene zu einer Störung des Fettstoffwechsels.
    4. Betroffene haben schon in jungen Jahren einen erhöhten Cholesterinspiegel im Blut.

    Die erworbenen Formen sind weitaus häufiger, treten jedoch meist erst in höherem Alter auf. Übergewicht, Diabetes, Bewegungsmangel sowie fett- und cholesterinreiche Ernährung sind Risikofaktoren hierfür. Allerdings spielen auch unbekannte Faktoren bei der Entstehung der erworbenen Hypercholesterinämie mit.

    So führt zum Beispiel eine fett- oder cholesterinreiche Ernährung längst nicht bei allen Menschen zu einem erhöhten Cholesterinspiegel im Blut. Es braucht dazu offenbar auch noch eine gewisse Veranlagung. Ein erhöhtes Cholesterin verursacht an sich keine Symptome. Beschwerden treten erst durch die Folgeschäden der Arteriosklerose auf.

    Dazu gehören allgemeine Durchblutungsstörungen, Angina pectoris, Herzinfarkt oder Hirnschlag. Diagnostiziert wird die Hypercholesterinämie durch Messung des Cholesterinspiegels und der Triglyceride im Blut. Die Behandlung zielt auf die Vermeidung der Folgeschäden ab.

    Neben der Anpassung der Lebens- und Essgewohnheiten stellen cholesterinsenkende Medikamente eine wichtige Therapiemöglichkeit dar. Statine und Fibrate sind bekannte Vertreter von Cholesterinsenkern. Bei der Ernährung gilt es cholesterinhaltige Nahrungsmittel (Eier, tierisches Fett) zurückhaltend zu konsumieren.

    Besonders günstig auf den Cholesterinstoffwechsel wirken sich mehrfach ungesättigte Fettsäuren aus. Diese, auch Omega-6 oder Omega-3 genannten Fettsäuren, kommen in Fischen, Nüssen und pflanzlichen Ölen reichlich vor Wenn es infolge der Gefässschäden bereits zu Verengungen und Verstopfungen von Arterien gekommen ist, können diese chirurgisch behandelt werden.

    Ist HDL das gute Cholesterin?

    HDL Cholesterin – gut oder schlecht? HDL- (high densitiy lipoprotein) Cholesterin ist das sogenannte „gute” Cholesterin. Hiervon sollte möglichst viel im Körper vorhanden sein. Der Wert darf ruhig hoch sein, während der Wert des „schlechten” LDL- (low density lipoprotein) Cholesterins unbedingt niedrig sein sollte.

    See also:  Fotoformate Tabelle?

    HDL nimmt überschüssiges Cholesterin aus den Zellen auf und transportiert es zur Leber, wo es über die Galle ausgeschieden wird. HDL und LDL sind sogenannte Lipoproteine. Dies sind Stoffe, die fettlösliche Substanzen binden und so als Transporter funktionieren. HDL heißt High Density Lipoprotein, LDL heißt Low Density Lipoprotein.

    Auf dieser Seite lernen Sie mehr über das “gute” Cholesterin und seine Funktion. Wenn sie mehr zum Thema wissen möchten, können sie auch unsere Seiten zur und der, Falls Sie bereits ein Medikament zur Senkung Ihres Cholesterinspiegels einnehmen, können Sie hier auch direkt zu unserer gelangen.

    Cholesterin wird vom Körper sowohl selber produziert als auch über die Nahrung aufgenommen. Es kommt etwa in der Zellmembran und einigen Hormonen vor, LDL transportiert das Cholesterin von der Leber zu den Gewebezellen. Überschüssiges Cholesterin wird von den Geweben zur Leber transportiert, um es dort nach Umwandlungsprozessen über die Galle auszuscheiden.

    Das Transportmittel in diesem Prozess ist das HDL Cholesterin. Je mehr HDL im Körper vorhanden ist, desto besser gelangt überschüssiges Cholesterin aus dem Körper. Den HDL-Cholesterin-Wert kann man durch eine Blutuntersuchung messen lassen. Bei der Cholesterinwertbestimmung werden das LDL-Cholesterin, das HDL-Cholesterin, der Gesamtcholesterinspiegel sowie die Triglyceride bestimmt.

    Was tun wenn der HDL Wert zu niedrig ist?

    Empfehlungen für die Praxis – Der HDL-Stoffwechsel kann durch verschiedene Maßnahmen verbessert werden. Dazu gehören vor allem Veränderungen des Lebensstils, wie Raucherentwöhnung, Gewichtsabnahme, Verringerung der Fettzufuhr mit Bevorzugung ungesättigter Fettsäuren und körperliche Aktivität.

    Fibrate heben das HDL-Cholesterin um 15 bis 25%, Statine um etwa 5 bis 10%, Gallensäurebinder um rund 5%. Bei der Therapie mit Nicotinsäure-Präparaten können HDL-Zunahmen um 15 bis 35% erwartet werden.

    Wie hoch darf der LDL wert sein?

    Grenzwerte und Zielwerte – In der Medizin hören wir immer wieder von Grenz- und Zielwerten. Aber was sagen diese aus? Wie werden sie festgelegt? Und inwieweit helfen sie bei der Behandlung? Welche Cholesterinwerte im Normbereich liegen, wird von Zeit zu Zeit neu definiert.

    Auch existieren verschiedene Definitionen. Aktuelle Entwicklungen gehen in Richtung immer tieferer LDL-Grenz- und Zielwerte. Dies wird von einigen Fachleuten kritisiert, weil damit einerseits viel mehr Menschen die Diagnose Hypercholesterinämie erhalten. Andererseits sind auch der Nutzen und die Sicherheit einer Absenkung der LDL-Werte bislang nicht belegt.

    Zudem sind zur Behandlung dadurch oft Medikamente in hohen Dosierungen notwendig. In Studien wird bei Personen, die keine weiteren Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben, Hyperlipidämie zumeist durch folgende Grenzwerte definiert:

    Gesamtcholesterin:über 200 mg/dl (5,2 mmol/l) LDL-Cholesterin: über 116 mg/dl (3 mmol/l)

    Laut der aktuellen Leitlinie für Fettstoffwechselstörungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) gilt für Personen ohne weitere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren ein LDL-Cholesterin unter 116 mg/dl als Grenzwert für ein niedriges Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

    Für das Gesamtcholesterin wird aktuell kein Grenzwert genannt. Wie hoch der LDL-Cholesterin-Wert sein darf, hängt vom individuellen Gesamtrisiko der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab. Allgemein gilt laut Leitlinie: Je mehr Risikofaktoren für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vorhanden sind, umso niedriger sollten die LDL-Cholesterinwerte sein.

    Oftmals treten bei erhöhten Cholesterinwerten lange keine Symptome auf. Wenn der Cholesterinwert im Blut jedoch über längere Zeit erhöht ist, kommt es zunehmend zu Cholesterinablagerungen in den Wänden der Blutgefäße. Dadurch nimmt die Elastizität der Blutgefäße ab und es können Gefäßverengungen entstehen.

    1. Man spricht auch von Arterienverkalkung oder Arteriosklerose.
    2. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge sein.
    3. Die Vorbeugung erhöhter Cholesterinwerte setzt am Lebensstil an.
    4. Erhöhten Cholesterinwerten kann durch eine entsprechende Ernährung und ausreichend Bewegung vorgebeugt werden.
    5. Erhöhte Cholesterinwerte verursachen in der Regel keine Beschwerden.

    Daher bietet es sich an, den Cholesterinspiegel bei einer Früherkennungsuntersuchung überprüfen zu lassen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn erhöhte Blutfettwerte bereits in der Familie aufgetreten sind. Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlich Krankenversicherte alle drei Jahre Anspruch auf Früherkennungsuntersuchungen, um Krankheitsanzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes festzustellen.