Kfz-Steuer Co2 Tabelle?

Kfz-Steuer Co2 Tabelle
Kfz-Steuer-Reform 2021: Der CO2-Steueranteil steigt – Auch im Jahr 2021 wird die CO2-Grenze bei 95 g/km liegen, jedoch wird sich der Steuerbetrag für jedes Gramm zu viel CO2 erhöhen.

CO2-Ausstoß Steuerbetrag pro g/km CO2
96 bis 115 g/km CO2 2,00 Euro
116 bis 135 g/km CO2 2,20 Euro
136 bis 155 g/km CO2 2,50 Euro
156 bis 175 g/km CO2 2,90 Euro
176 bis 195 g/km CO2 3,40 Euro
ab 195 g/km CO2 4,00 Euro

Der CO2-Steueranteil für einen 2021 neuzugelassenen Volvo XC 90 B5 (158 g/km CO2) berechnet sich wie folgt: Jedes Gramm CO2, das die Grenze von 95 g/km überschreitet, bedeutet eine Erhöhung der Steuer und wird mit dem entsprechenden Gegenwert multipliziert.

96 bis 115 g/km CO2: 20 mal 2,00 Euro = 40,00 Euro 116 bis 135 g/km CO2: 20 mal 2,20 Euro = 44,00 Euro 136 bis 155 g/km CO2: 20 mal 2,50 Euro = 50,00 Euro 156 bis 158 g/km CO2: 3 mal 2,90 Euro = 8,70 Euro

Der CO2-Steueranteil für den Volvo XC 90 B beläuft sich ab nächstem Jahr somit auf 142,70 Euro (40,00 Euro + 44,00 Euro + 50,00 Euro + 8,70 Euro) statt aktuell 126,00 Euro. Zusammen mit dem Hubraum-Anteil (190,00 Euro) ergibt sich für den XC 90 ab 2021 eine Kfz-Steuer von 332,70 Euro (aktuell: 316,00 Euro).

Welcher CO2 Wert ist für die Kfz-Steuer?

Bei Erstzulassungen ab dem 1. September 2018 handelt es sich grundsätzlich um Prüfwerte nach WLTP. Vom CO 2 -Wert bleiben bei Erstzulassung bis 31. Dezember 2011 120 g/km steuerfrei. Bei einer Erstzulassung ab dem 1. Januar 2012 110 g/km. Bei Erstzulassung ab 1. Januar 2014 sieht das Gesetz nur noch 95 g/km vor.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer 2023?

So berechnen Sie die Kfz-Steuer – Das Finanzministerium hilft bei der Berechnung der Kfz-Steuer © imago images/Schoening Die Bemessungsgrundlagen, also die Kriterien, nach denen sich die Steuerhöhe errechnet, sind im Kraftfahrzeugsteuergesetz * geregelt. Demnach sollen Fahrzeuge mit hohem Schadstoff- und CO₂-Ausstoß stärker besteuert, umweltfreundlichere Autos steuerlich entlastet werden.

Daher fließen in die Berechnung der Kfz-Steuer außer dem Hubraum auch die Abgasnorm, also die Einstufung in eine Schadstoffklasse, und der CO₂-Ausstoß ein. Einfach zu ermitteln ist die jährlich fällige Steuer über den Kfz-Steuer-Rechner des Bundesministeriums der Finanzen. Dort werden in einer Eingabemaske die Fahrzeugart – etwa Pkw oder Motorrad – und der Antrieb – Diesel oder Benziner – ausgewählt.

Danach tragen Sie den Hubraum und den CO₂-Wert des Fahrzeugs ein, die aus der Zulassungsbescheinigung Teil 1 hervorgehen. Schnell wird dann die Höhe der jährlichen Kraftfahrzeugsteuer angezeigt. Hier können Sie die Kfz-Steuer auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen berechnen *.

Vor der Kaufentscheidung für ein bestimmtes Modell können Sie den CO₂-Wert nach dem WLTP-Verfahren in den Prospekten der Hersteller finden oder beim Händler erfragen. Das Berechnungsverfahren für aktuelle Pkw beruht auf einem Sockelbetrag von 2 Euro je angefangene 100 cm³ Hubraum bei Ottomotoren und 9,50 Euro je angefangene 100 cm³ Hubraum bei Dieselfahrzeugen.

Hinzu kommt der CO₂-abhängige Steuerbetrag, Für Wohnmobile richtet sich die Kfz-Steuer nach ihrem zulässigen Gewicht und der Schadstoffklasse. Nach dem 1. September 2018 neu zugelassene Wohnmobile werden in die beste Schadstoffklasse (S6) eingruppiert.

Welcher Wert wird bei der Kfz-Steuer genommen?

Hubraum – Je mehr Hubraum, desto teurer. Für die Berechnung sind die Kubikzentimeter (ccm) entscheidend. Pro angefangene 100 ccm werden 2 Euro für ein Benzinfahrzeug und 9,50 Euro für einen Diesel fällig. Diese Berechnung galt schon vor 2021 und wird weiterhin beibehalten.

Was kostet ein 2.0 Liter Benziner an Steuern?

Was kostet die Kfz-Steuer? – Die Höhe der Kfz-Steuer richtet sich nach dem Verbrauch des Fahrzeugs und der Größe des Hubraums, Daher gibt es keine pauschale Aussage darüber, mit welchen Kosten Sie für die Kfz-Steuer rechnen müssen. Besonders große Kostenunterschiede kommen aufgrund der Antriebsart zustande.

Antriebsart Betrag je 100 cm³ Hubraum
Benziner 2,00 Euro
Diesel 9,50 Euro

Darüber hinaus ergeben sich zusätzliche Kosten bei einem erhöhten CO2-Ausstoß, Je nach Modell ist daher vor der Kfz-Steuererhöhung, die seit 2021 in Kraft ist, mit jährlichen Kfz-Steuerabgaben zwischen 200 und 300 Euro zu rechnen. Wie genau Sie die Steuer für Ihr Auto berechnen können, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Wo steht der CO2 Wert im Fahrzeugbrief?

Der CO2-Ausstoß in g/km ist in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) im Feld V.7 oder in der EWG- Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) unter Nummer 46.2 oder 49.1 angegeben. Die elektrische Reichweite eines Fahrzeugs ist nur in der EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) unter Num- mer 49.2 angegeben.

Wie rechnet man CO2-Steuer?

Preisänderung CO2-Steuer seit Januar 2021 – Mit dem Inkrafttreten des Brennstoffemissionshandelsgesetzes, kurz BEHG, fällt seit Anfang des Jahres 2021 pro Tonne CO2 eine Steuer von 25 € an. Bis 2025 steigt die Abgabe jährlich bis auf einen Betrag von 55 € an.

  • Zurzeit liegt die Steuer bei 30 € pro Tonne.
  • Aufgrund der Energiekrise wurde die für 2023 geplante Erhöhung auf 2024 verschoben.
  • Dann steigt der Preis auf 35 € pro Tonne.
  • Für alle, die Öl oder Gas nutzen, um in ihrem Zuhause wohlige Wärme und warmes Wasser zu erzeugen, bedeutet dies eine zum Teil erhebliche Steigerung der Wohnnebenkosten,

Insbesondere für Familien mit einem niedrigen Einkommen, die bereits jetzt den größten Teil ihrer Einkünfte für Miete und Nebenkosten aufwenden müssen, stellt diese zusätzliche Belastung ein Problem dar.

Was ändert sich 2023 bei Kfz?

Amalfitana an Ostern beschränkt befahrbar – Die Küstenstraße im Süden Italiens ist vom 24. April bis 2. Mai 2023 täglich von 10 bis 18 Uhr nur beschränkt befahrbar. Damit soll ein Verkehrschaos vermieden werden. Der Verkehr wird über die Kfz-Kennzeichen geregelt.

Welche Steuern werden 2023 erhöht?

10. Verbesserte Steuertarife – Die Steuerbelastung sinkt 2023. Hauptgrund ist, dass zum einen der Grundfreibetrag erhöht wurde. Dieser beträgt 2023 nun 10.908 Euro/21.816 Euro (Ledige/Zusammenveranlagung). Bis zu diesem Betrag fallen keine Steuern an. Die Steueränderungen 2023 beim Steuertarif betreffen aber auch die Abmilderung der sogenannten kalten Progression.

Damit wird der Effekt bezeichnet, wenn bei einer Gehaltserhöhung nach Abzug von Steuern und der Einberechnung der gestiegenen Lebenshaltungskosten wegen der hohen Inflation unter dem Strich nichts übrigbleibt. Der Steuertarif wird 2023 so angepasst, dass dieser negative Effekt so niedrig wie möglich ausfällt.

Praxis-Tipp: Im Jahr 2023 muss für ein zu versteuerndes Einkommen zwischen 10.909 Euro und 15.999 Euro nur der Eingangssteuersatz von 14 Prozent bezahlt werden. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent wird bei einem zu versteuernden Einkommen zwischen 63.515 Euro und 277.825 Euro vom Finanzamt erhoben.

Welche SUV werden höher besteuert?

Höhere KFZ Steuer für den SUV – die neuen Regeln! „Dicke Steuern für dicke Autos” – ob Porsche Macana, Ford Kuga oder VW T-Roc, die KFZ Steuer für SUVs steigt! Ab dem Jahr 2021 greift der Kabinettbeschluss über den Gesetzentwurf zum Klimaschutz. Die Bundesregierung orientiert sich dabei an den Maßnahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 und an dem im Jahr 2020 beschlossenen Konjunkturpaket – hin zur klimafreundlichen Mobilität!

Wie hoch ist derzeit die CO2-Abgabe?

Öl und Gas werden durch CO2-Preis teurer – Mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung beschlossen, wie viel jede:r für die Emission von CO2 in Zukunft zahlen muss. So kostete im Jahr 2021 eine Tonne des klimaschädlichen Gases 25 Euro. In den folgenden Jahren steigen die Abgaben dann schrittweise, bis sie 2025 einen Wert von 45 Euro pro Tonne erreichen. Diese Kosten muss zuerst der “In-Verkehr-Bringer” der Energie bezahlen; das sind Gasversorger, Heizöl- oder Kraftstoffhändler. Sie entscheiden, wie viel sie von ihren Kosten an ihre Kund:innen weitergeben. Wie hoch die Mehrkosten für Sie als Kundin oder Kunde am Ende ausfallen, hängt auch davon ab, wie viel Treibhausgase durch den jeweiligen Energieträger ausgestoßen werden.

  • Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Da eine Gasheizung pro Kilowattstunde (kWh) rund 202 Gramm Kohlendioxid ausstößt, liegen die Emissionen bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr (typisch für ein älteres Einfamilienhaus) bei rund 4 Tonnen CO2.
  • Im Jahr 2021 fielen dafür Mehrkosten von rund 120 Euro an (25 Euro + 19% MwSt./t für 4,03 t), 2025 sind es dann voraussichtlich rund 195 Euro (45 Euro + 19% MwSt./t für 4,03 t).

Heizen Sie mit Öl, müssen Sie mehr bezahlen – denn Öl stößt mit rund 266 Gramm CO2 pro kWh deutlich mehr klimarelevantes Gas aus. Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh (2.000 Liter) sind das 5,3 Tonnen CO2. Folglich mussten Sie im Jahr 2021 rund 158 Euro mehr bezahlen.2025 wären es voraussichtlich knapp 285 Euro.

Als Bewohner:in eines Mehrfamilienhauses entnehmen Sie diesen Ihrer Heizkostenabrechnung, es sei denn Sie haben eine Gasetagenheizung. Dann entnehmen Sie den Verbrauch Ihrer Gasabrechnung. Als Hauseigentümer:in mit Gasheizung entnehmen Sie den Verbrauch Ihrer Gasabrechnung Als Hauseigentümer:in mit Ölheizung brauchen Sie dafür zumindest einen Tankstandsanzeiger, weil die getankte Menge nicht dem Jahresverbrauch entspricht. Diesen Anzeiger sollten Sie mindestens einmal im Jahr möglichst zum gleichen Zeitpunkt ablesen – zum Beispiel am 31.12. Hierzu ein Beispiel: Am 1.1. beträgt der abgelesene Restbestand im Tank 500 Liter. Im Sommer werden 2.500 Liter dazu getankt. Am folgenden 31.12. beträgt der Restbestand 1.000 Liter. Der Jahresverbrauch beträgt dann 500 l + 2.500 l – 1.000 l = 2.000 l. Diese Menge müssen Sie in kWh umrechnen, indem Sie mit dem Faktor 10 (1 Liter Heizöl = 10 kWh) multiplizieren. Es ergeben sich also 20.000 kWh. Daraus ergeben sich wiederum 5,32 Tonnen CO2-Ausstoß, indem Sie mit dem CO2-Emissionsfaktor (siehe unter 2.) multiplizieren.

2. den Energieverbrauch mit dem sogenannten Emissionsfaktor Ihres Energieträgers Gas (202 Gramm CO2/kWh) bzw. Öl (266 Gramm CO2/kWh) multiplizieren und 3. die damit errechnete CO2-Bilanz Ihres Energieverbrauchs mit dem zukünftigen CO2-Preis multiplizieren.

die Effizienz der Gebäudehülle nicht verbessert werden oder die Heizenergie nicht effizienter erzeugt werden kann.

Dazu muss einer dieser drei Gründe vorliegen:

Denkmalschutz-Vorgaben Benutzungszwang von Fernwärme oder Das Gebäude liegt im Geltungsbereich einer Erhaltungssatzung.

Diese Gründe bedeuten aber nicht, dass bei jedem Fernwärmezwang oder jedem Denkmalschutzgebäude der Besitzer:innen-Anteil automatisch um die Hälfte gekürzt werden darf. Wenn Vorschriften beides unmöglich machen, sowohl eine wesentliche energetische Verbesserung der Gebäudehülle als auch eine wesentliche Verbesserung der Heizung, so erfolgt keine Aufteilung der Kohlendioxidkosten.

Mit anderen Worten dürfen Vermieter:innen dann ihren Anteil auf null herunterfahren. Was ist, wenn eine Zentralheizung mehrere Wohnungen versorgt? Bei einem Mehrfamilienhaus mit einer Zentralheizung stellen i.d.R. Vermieter:innen ihren Mieter:innen eine Heizkostenabrechnung aus. Wird mit Öl, Gas oder Fernwärme geheizt, muss die Vermietungsseite ihren CO2-Kostenanteil in der Abrechnung ausweisen und abziehen.

Fehlt dieser Abzug der CO2-Kosten in der Abrechnung, dürfen Sie als Mieter:in Ihre gesamten Heizkosten, nicht nur die CO2-Kosten, um 3 Prozent kürzen. Und der Abzug ist zusätzlich zu weiteren Kürzungsrechten möglich, die sich bei Fehlern nach der Heizkostenverordnung ergeben können.

  • Was ist, wenn Mieter:innen ihren Verbrauch nicht kennen? Das kann bei Abrechnungen in einem Mehrfamilienhaus der Fall sein, wenn eine Zentralheizung das komplette Haus versorgt.
  • Eine Möglichkeit, um den eigenen Verbrauch abzuschätzen, bietet der Energieausweis,
  • Dazu benötigen Sie zuerst den Endenergie-Kennwert, er steht auf Seite 2 des Ausweises über dem farbigen Bandtacho.

Diese Zahl multiplizieren Sie mit der Wohnfläche Ihrer Wohnung. Das Ergebnis muss dann noch mit einem Faktor multipliziert werden, um den Verbrauch in Ihrer Wohnung zu erhalten. Im Mehrfamilienhaus beträgt dieser Faktor 1,2 (bei Ein- und Zweifamilienhäusern Faktor 1,35).

Eine zweite Möglichkeit bietet die Heizkostenabrechnung. Darin finden Sie den Verbrauch des gesamten Hauses in Kilowattstunden (kWh), die Verbrauchseinheiten des gesamten Hauses und die Verbrauchseinheiten Ihrer Wohnung. Mit diesen drei Angaben können Sie den der eigenen Wohnung zugeschriebenen Verbrauch in kWh ausrechnen.

Der prozentuale Anteil ihrer Wohnung an den Verbrauchseinheiten des Hauses ist der gleiche wie der Anteil am Verbrauch des Hauses in kWh. Können Vermieter:innen eine andere Kostenvereinbarung treffen? Ja, möglich ist das, aber nur bei Ein- und Zweifamilienhäusern, wenn der Vermieter oder die Vermieterin selbst eine Wohnung in diesem Haus bewohnt,

Wann kommt die nächste Stufe der CO2-Steuer?

CO2-Steuer für Heizungsbesitzer – Wer mit fossilen Brennstoffen heizt, stößt damit CO2 aus. Da es sich bei CO2 um ein klimaschädliches Gas handelt, sollen diese Emissionen in Folge des Klimaschutzgesetzes drastisch reduziert werden. Ab 2021 erhebt der Bund eine Abgabe für CO2-Emissionen.

  1. Diese CO2-Steuer startet bei 25 Euro pro Tonne und steigt bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne CO2 an.
  2. Ab dem Jahr 2026 soll der Preis für die Tonne CO2 abhängig von den jährlichen CO2-Emissionen in Deutschland steigen.
  3. Die steigenden Preise für CO2 sollen durch unterschiedliche entlastende Maßnahmen kompensiert werden.

So entfiel u.a. die EEG-Umlage als Bestandteil des Strompreises im Sommer 2022, um so die Stromkosten für Verbraucher senken. Außerdem sollen Pendler durch eine höhere Pendlerpauschale und Bezieher von Wohngeld durch ein höheres Wohngeld entlastet werden.

Wie viel Prozent ist die Kfz-Steuer?

Kfz-Steuer für Pkw selbst berechnen

Stufe CO2-Ausstoß Steuer pro g CO2/km
1 über 95 g/km bis 115 g/km 2,00 Euro
2 über 115 g/km bis 135 g/km 2,20 Euro
3 über 135 g/km bis 155 g/km 2,50 Euro
4 über 155 g/km bis 175 g/km 2,90 Euro

Welches Auto ist am günstigsten in der Kfz-Steuer?

Die Top 5 der günstigsten Kleinstwagen – Die wendigen und leichten Stadtflitzer sind traditionell auf den vorderen Plätzen, wenn es um niedrige Unterhaltskosten geht. Das gilt insbesondere für die Basisbenziner, die dank niedrigem Kraftstoffverbrauch mit geringen Betriebskosten punkten.

Kleinstwagen-Modell Steuer und Versicherung Werkstattkosten Betriebskosten Wertverlust Unterhaltskosten pro Monat Unterhaltskosten pro Kilometer
1. Smart fortwo Coupé EQ (Elektroauto) 57 Euro 38 Euro 99 Euro 188 Euro 382 Euro 30,6 Cent
2. Renault Twingo Electric Life (Elektroauto) 81 Euro 39 Euro 93 Euro 183 Euro 396 Euro 31,7 Cent
3. Fiat Panda 1.2 LPG (Autogasbetrieb) 81 Euro 55 Euro 103 Euro 183 Euro 396 Euro 32,5 Cent
4. VW eco up! (Erdgasauto) 83 Euro 49 Euro 75 Euro 206 Euro 413 Euro 33 Cent
5. Kia Picanto 1.0 Edition 7 (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,0 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert 114 g/km²) 80 Euro 51 Euro 124 Euro 163 Euro 418 Euro 33,4 Cent

Wie hoch ist die Kfz-Steuer pro 100 Kubik?

Pkw mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2021 – Um einen stärkeren Anreiz für emissionsärmere Fahrzeuge zu setzen, gelten für erstzugelassene Pkw ab dem 1. Januar 2021 in sechs Stufen ansteigende Steuersätze, welche die Steuer stärker nach dem CO 2 -Wert bemessen.

Stufe CO 2 -Prüfwert (WLTP) in g/km Steuersatz in Euro je g/km
1 über 95 bis 115 2,00
2 über 115 bis 135 2,20
3 über 135 bis 155 2,50
4 über 155 bis 175 2,90
5 über 175 bis 195 3,40
6 über 195 4,00

Die sich ergebenden Einzelbeträge der jeweiligen Stufen werden addiert und ergeben den Gesamtbetrag des CO 2 -bezogenen Teils der Steuer. Die Bemessung des hubraumbezogenen Teils der Steuer bleibt unverändert und beträgt

für Pkw mit Otto- und Wankelmotor 2,00 Euro je angefangene 100 cm³ Hubraum,für Pkw mit einem Dieselmotor 9,50 Euro je angefangene 100 cm³ Hubraum.

Die Anlage “Berechnungsbeispiele” verdeutlicht, wie die Kraftfahrzeugsteuer berechnet wird. Die Beispiele A und B veranschaulichen die Berechnung für einen Pkw mit Ottomotor und unterschiedlichem CO 2 -Wert sowie unterschiedlicher Hubraumgröße, die Beispiele C und D für einen Pkw mit Dieselmotor und unterschiedlichem CO 2 -Wert sowie unterschiedlicher Hubraumgröße.

Wie kann ich Steuer berechnen?

Wie wird die Einkommensteuer berechnet? – Um das zu versteuernde Einkommen zu ermitteln, werden die Einkünfte eines Jahres zusammengerechnet. Die Berechnung folgt dann schrittweise. Von den Einkünften werden alle Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen sowie Freibeträge abgezogen.

Das Ergebnis stellt das zu versteuernde Einkommen dar. Dann folgt die Festlegung der Einkommensteuer nach der Grundtabelle (nicht verheiratete) oder Splittingtabelle (verheiratet). Abschließend werden noch die bereits gezahlte Lohnsteuer oder Steuervorauszahlungen abgezogen. So ergibt sich eine Nachzahlung oder auch eine Erstattung der Steuerbeträge.

Dazu zwischen fünf und neun Prozent Kirchensteuer für Kirchenmitglieder. Die genaue Höhe legen die Bundesländer fest. Der bisher fällige Solidaritäts-Zuschlag (Soli) in Höhe von 5,5 Prozent des Einkommens fällt seit Januar 2021 für Gering- und Mittelverdiener weg.

Wer muss den CO2 Preis bezahlen?

Stufenmodell: So wird der CO2-Preis geteilt – Vermieter müssen sich dann in vielen Fällen an der Klimaabgabe der Mieter fürs Heizen beteiligen. Je weniger klimafreundlich das Haus ist, desto mehr muss der Vermieter übernehmen. Bei Häusern mit einem sehr hohen Kohlendioxidausstoß pro Quadratmeter sollen sie 95 Prozent des CO2 -Preises übernehmen – und nicht wie im Regierungsentwurf vom 27.5.2022 vorgesehen nur 90 Prozent.

  • Ein entsprechender Antrag der Koalition wurde vom Bauausschuss zuvor mehrheitlich verabschiedet.
  • Geplant sind insgesamt zehn Stufen, in denen der Anteil der Vermieter immer weiter abnimmt – bis hin zu sehr effizienten Gebäuden mit dem Energiestandard EH55: Hier sollen die Mieter nach den Plänen der Koalitionäre die Zusatzkosten weiterhin allein stemmen.

Der Standard EH55 wurde in den vergangenen Jahren gefördert. Zum 1.2.2022 wurde die EH55-Neubauförderung eingestellt,

Welche Euro ist mein Auto?

Die Schadstoffklasse steht im Fahrzeugschein – Die Emissions-Schlüsselnummer steht in der Zulassungsbescheinigung © ADAC/ Carolin Erbe Welche Schadstoffklasse das Auto wirklich hat, steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I, die für jedes neue Fahrzeug nach dem 1. Oktober 2005 ausgestellt wurden, unter Punkt 14.1.

Wie viel CO2 pro 100 km?

Wie viel CO2 verursacht ein Auto, wenn es 100 Kilometer fährt? Stand: 14.12.2022, 00:00 Uhr Die Fragen in dieser Woche kommen alle aus der Fischklasse der OGGS Mausbach. Anni (8 Jahre) möchte von der Maus wissen, wie viel CO2 ein Auto verursacht, wenn man damit 100 Kilometer fährt.

Von Frank Krieger Das ist für die Maus nicht so einfach zu beantworten: Der CO2-Ausstoß eines Autos hängt unter anderem davon ab, wie viel Kraftstoff es verbraucht und welchen – Benzin, Diesel oder Autogas? Oder ist es elektrisch betrieben? Entscheidend für den Verbrauch ist auch, ob das Auto gerade in der Stadt unterwegs ist oder über die Autobahn fährt.

Auch das Tempo spielt eine Rolle: Wer mit Tempo 100 über die Autobahn fährt, verbraucht pro hundert Kilometer weniger als wenn er die Strecke mit 180 Stundenkilometern brettert. Damit das etwas einfacher ist, hat die Maus euch einen CO2-Rechner herausgesucht: Mal angenommen, die Fahrt wäre 100 Kilometer lang.

  • Expert:innen haben der Maus verraten, dass ein Liter Benzin fast 2,5 Kilogramm CO2 verursacht.
  • Je nachdem, wie viel Benzin also so ein Auto verbraucht, werden auf 100 Kilometern zwischen 10 bis 20 Kilo CO2 produziert.
  • Bei großen oder älteren Autos können es auch deutlich mehr sein.
  • Mal zum Vergleich, wie viel das ist: Bäume können CO2 aus der Luft holen.

Sie nehmen das CO2 auf, behalten das C, also den Kohlenstoff für sich und geben das 02, also den Sauerstoff, wieder ab. Die Stiftung Wald hat der Maus vorgerechnet, dass ein Wald von der Größe eines Fußballfeldes mehr als einen Tag baucht, um den CO2-Ausstoß von 100 Kilometern Autofahren auszugleichen.

Wo finde ich den CO2 Ausstoss für mein Auto?

Steuerfreibeträge nach Erstzulassung –

Erstzulassung Sockelwert für CO²-Freibetrag
vor 2012 120 g/km
ab 2012 110 g/km
ab 2014 95 g//km

Jedes weitere Gramm wird mit 2€ besteuert. In Sachen CO2-Emission eines Autos gibt es bei vielen mittlerweile Umweltrabatte, wenn Sie ein umweltfreundliches Fahrzeug versichern möchten. Für Halter eines Elektroautos gibt es teilweise sogar Benefiz bei der Versicherungsprämie, da die Emissionswerte des Kfz sehr niedrig sind.

Es kann sich demnach nicht nur für die Umwelt, sondern ebenfalls für Ihren Geldbeutel lohnen, wenn Sie den CO2-Ausstoß Ihres Autos im Durchschnitt / pro Jahr beim Kauf berücksichtigen. Den Kohlendioxidausstoß-Wert Ihres Autos finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein unter CO2-Effizienzklasse. Besser ist es, wenn Sie den CO2-Ausstoß Ihres Autos selbst berechnen.

Das ist gar nicht so schwer, wie es sich zunächst anhört.

  1. Ermitteln Sie Ihren Verbrauch: Dies tun Sie, indem Sie direkt nach dem Volltanken den Tachostand schriftlich festhalten. Sobald Sie 100 km zurückgelegt haben, schreiben Sie den Stand wieder auf. Sofern Sie dies akkurat durchführen, erhalten Sie nach einigen Versuchen einen adäquaten Mittelwert.
  2. Berechnen Sie den CO2-Ausstoß: Sobald Sie Ihren Kraftstoffverbrauch wissen, können Sie diesen mit der Emission pro Liter Benzin bzw. Diesel vergleichen. Co2 in Gramm pro Liter beträgt bei Verbrennungsmotoren ungefähr 2.370 g/l und bei Diesel 2.650 g/l.

Mit Ihrem Fahrverhalten können Sie positiv darauf einwirken, wie hoch der CO2-Wert Ihres Fahrzeugs letztendlich ausfällt.

  • Fahren Sie niedrigtourig: Wenn Sie früher einen Gang nach oben schalten, können Sie bis zu 20% CO2 einsparen.
  • Achten Sie auf den Reifendruck: prüfen Sie regelmäßig, ob der Druck auf Ihren Reifen noch optimal ist. Mit diesem Vorgehen können Sie rund 5% einsparen.
  • Fahren Sie sparsam: Viele Autofahrer lassen sich von langen, geraden Strecken dazu verleiten, schneller als üblich zu fahren. Wenn Sie jedoch die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten (zum Beispiel auf der Autobahn den Richtwert 130), sparen Sie bis zu 25%.

Sie sehen, manchmal benötigt es lediglich ein paar kleine Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß eines Autos zu senken. Haben Sie den richtigen Versicherungsschutz für Ihr Auto? Jetzt persönlichen Tarif berechnen. ab 46 EUR im Jahr. Exklusive Vorteile genießen Bleiben Sie auf dem Laufenden zu aktuellen Versicherungsthemen rund um Mobilität, Gesundheit, Geld, Vorsorge und vielem mehr. : CO2-Ausstoß von Autos und Auswirkungen auf die Kfz-Steuer

Wie bekomme ich die CO2-Steuer zurück?

Erstattung über die Krankenkassen laut DIW-Dossier ohne großen Aufwand möglich. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert die vollständige Rückerstattung der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung an die privaten Haushalte in Form eines Klimaschecks.

Wie hoch ist derzeit die CO2 Abgabe?

Öl und Gas werden durch CO2-Preis teurer – Mit dem Klimapaket hat die Bundesregierung beschlossen, wie viel jede:r für die Emission von CO2 in Zukunft zahlen muss. So kostete im Jahr 2021 eine Tonne des klimaschädlichen Gases 25 Euro. In den folgenden Jahren steigen die Abgaben dann schrittweise, bis sie 2025 einen Wert von 45 Euro pro Tonne erreichen. Diese Kosten muss zuerst der “In-Verkehr-Bringer” der Energie bezahlen; das sind Gasversorger, Heizöl- oder Kraftstoffhändler. Sie entscheiden, wie viel sie von ihren Kosten an ihre Kund:innen weitergeben. Wie hoch die Mehrkosten für Sie als Kundin oder Kunde am Ende ausfallen, hängt auch davon ab, wie viel Treibhausgase durch den jeweiligen Energieträger ausgestoßen werden.

  1. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Da eine Gasheizung pro Kilowattstunde (kWh) rund 202 Gramm Kohlendioxid ausstößt, liegen die Emissionen bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr (typisch für ein älteres Einfamilienhaus) bei rund 4 Tonnen CO2.
  2. Im Jahr 2021 fielen dafür Mehrkosten von rund 120 Euro an (25 Euro + 19% MwSt./t für 4,03 t), 2025 sind es dann voraussichtlich rund 195 Euro (45 Euro + 19% MwSt./t für 4,03 t).

Heizen Sie mit Öl, müssen Sie mehr bezahlen – denn Öl stößt mit rund 266 Gramm CO2 pro kWh deutlich mehr klimarelevantes Gas aus. Bei einem Verbrauch von 20.000 kWh (2.000 Liter) sind das 5,3 Tonnen CO2. Folglich mussten Sie im Jahr 2021 rund 158 Euro mehr bezahlen.2025 wären es voraussichtlich knapp 285 Euro.

Als Bewohner:in eines Mehrfamilienhauses entnehmen Sie diesen Ihrer Heizkostenabrechnung, es sei denn Sie haben eine Gasetagenheizung. Dann entnehmen Sie den Verbrauch Ihrer Gasabrechnung. Als Hauseigentümer:in mit Gasheizung entnehmen Sie den Verbrauch Ihrer Gasabrechnung Als Hauseigentümer:in mit Ölheizung brauchen Sie dafür zumindest einen Tankstandsanzeiger, weil die getankte Menge nicht dem Jahresverbrauch entspricht. Diesen Anzeiger sollten Sie mindestens einmal im Jahr möglichst zum gleichen Zeitpunkt ablesen – zum Beispiel am 31.12. Hierzu ein Beispiel: Am 1.1. beträgt der abgelesene Restbestand im Tank 500 Liter. Im Sommer werden 2.500 Liter dazu getankt. Am folgenden 31.12. beträgt der Restbestand 1.000 Liter. Der Jahresverbrauch beträgt dann 500 l + 2.500 l – 1.000 l = 2.000 l. Diese Menge müssen Sie in kWh umrechnen, indem Sie mit dem Faktor 10 (1 Liter Heizöl = 10 kWh) multiplizieren. Es ergeben sich also 20.000 kWh. Daraus ergeben sich wiederum 5,32 Tonnen CO2-Ausstoß, indem Sie mit dem CO2-Emissionsfaktor (siehe unter 2.) multiplizieren.

2. den Energieverbrauch mit dem sogenannten Emissionsfaktor Ihres Energieträgers Gas (202 Gramm CO2/kWh) bzw. Öl (266 Gramm CO2/kWh) multiplizieren und 3. die damit errechnete CO2-Bilanz Ihres Energieverbrauchs mit dem zukünftigen CO2-Preis multiplizieren.

die Effizienz der Gebäudehülle nicht verbessert werden oder die Heizenergie nicht effizienter erzeugt werden kann.

Dazu muss einer dieser drei Gründe vorliegen:

Denkmalschutz-Vorgaben Benutzungszwang von Fernwärme oder Das Gebäude liegt im Geltungsbereich einer Erhaltungssatzung.

Diese Gründe bedeuten aber nicht, dass bei jedem Fernwärmezwang oder jedem Denkmalschutzgebäude der Besitzer:innen-Anteil automatisch um die Hälfte gekürzt werden darf. Wenn Vorschriften beides unmöglich machen, sowohl eine wesentliche energetische Verbesserung der Gebäudehülle als auch eine wesentliche Verbesserung der Heizung, so erfolgt keine Aufteilung der Kohlendioxidkosten.

Mit anderen Worten dürfen Vermieter:innen dann ihren Anteil auf null herunterfahren. Was ist, wenn eine Zentralheizung mehrere Wohnungen versorgt? Bei einem Mehrfamilienhaus mit einer Zentralheizung stellen i.d.R. Vermieter:innen ihren Mieter:innen eine Heizkostenabrechnung aus. Wird mit Öl, Gas oder Fernwärme geheizt, muss die Vermietungsseite ihren CO2-Kostenanteil in der Abrechnung ausweisen und abziehen.

Fehlt dieser Abzug der CO2-Kosten in der Abrechnung, dürfen Sie als Mieter:in Ihre gesamten Heizkosten, nicht nur die CO2-Kosten, um 3 Prozent kürzen. Und der Abzug ist zusätzlich zu weiteren Kürzungsrechten möglich, die sich bei Fehlern nach der Heizkostenverordnung ergeben können.

  • Was ist, wenn Mieter:innen ihren Verbrauch nicht kennen? Das kann bei Abrechnungen in einem Mehrfamilienhaus der Fall sein, wenn eine Zentralheizung das komplette Haus versorgt.
  • Eine Möglichkeit, um den eigenen Verbrauch abzuschätzen, bietet der Energieausweis,
  • Dazu benötigen Sie zuerst den Endenergie-Kennwert, er steht auf Seite 2 des Ausweises über dem farbigen Bandtacho.

Diese Zahl multiplizieren Sie mit der Wohnfläche Ihrer Wohnung. Das Ergebnis muss dann noch mit einem Faktor multipliziert werden, um den Verbrauch in Ihrer Wohnung zu erhalten. Im Mehrfamilienhaus beträgt dieser Faktor 1,2 (bei Ein- und Zweifamilienhäusern Faktor 1,35).

  1. Eine zweite Möglichkeit bietet die Heizkostenabrechnung.
  2. Darin finden Sie den Verbrauch des gesamten Hauses in Kilowattstunden (kWh), die Verbrauchseinheiten des gesamten Hauses und die Verbrauchseinheiten Ihrer Wohnung.
  3. Mit diesen drei Angaben können Sie den der eigenen Wohnung zugeschriebenen Verbrauch in kWh ausrechnen.

Der prozentuale Anteil ihrer Wohnung an den Verbrauchseinheiten des Hauses ist der gleiche wie der Anteil am Verbrauch des Hauses in kWh. Können Vermieter:innen eine andere Kostenvereinbarung treffen? Ja, möglich ist das, aber nur bei Ein- und Zweifamilienhäusern, wenn der Vermieter oder die Vermieterin selbst eine Wohnung in diesem Haus bewohnt,

Wird Kfz-Steuer nach NEFZ oder WLTP?

CO₂-Label noch mit den alten NEFZ-Werten – So wird das Label im Autohaus präsentiert © Deutsche Energie-Agentur GmbH/Ingo Heine

Die Automobilhersteller sind im Rahmen der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung für Pkw (Pkw-EnVKV) verpflichtet, den Kraftstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen eines Fahrzeugs im Verkaufsraum und in ihren Werbematerialien anzugeben. Man kennt solche Siegel vor allem aus Elektrofachmärkten: Die Aufkleber mit den farbigen Balken an Kühlschränken, Fernsehern und Waschmaschinen sollen dem Kaufinteressenten schnell und präzise Auskunft darüber geben, ob das jeweilige Produkt viel oder wenig Strom verbraucht.

Seit 2011 müssen auch Ausstellungsfahrzeuge mit dem gekennzeichnet werden. Das CO₂-Label beim Autohändler soll zeigen, wie effizient die verschiedenen Pkw jeweils mit dem Kraftstoff umgehen – doch inzwischen sorgt das Label eher für Verwirrung als für Aufklärung,

  1. Denn bis heute hat der Gesetzgeber noch keine Aktualisierung der Pkw-EnVKV zur Umstellung von NEFZ auf WLTP verabschiedet.
  2. Die Angabe der CO₂-Emissionen basiert somit weiterhin auf NEFZ-Basis.
  3. Derzeit rechnet man aus den gemessenen WLTP-Werten die NEFZ-Werte zurück.
  4. Einige Hersteller (z.B.
  5. BMW und Volkswagen) geben die WLTP-Werte im Fahrzeug-Konfigurator auf ihren Websites zusätzlich (freiwillig) an.

Nachdem die EU-Mitgliedstaaten allerdings seit Januar 2021 verpflichtet sind, dafür zu sorgen, dass für neue Pkw mit den Kraftstoffverbrauchs- und CO₂-Emissionsangaben nach dem neuen Prüfzyklus WLTP geworben wird, sich die Novellierung der Pkw-EnVKV aber weiterhin verzögert, empfiehlt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine zusätzliche Kraftstoffverbrauchs- und CO₂-Emissionskennzeichnung in Form der WLTP-Werte bis zum Inkrafttreten einer neuen Pkw-EnVKV.