Ldl-Cholesterin-Wert Tabelle?

Ldl-Cholesterin-Wert Tabelle
LDL-Werte – Ihr LDL-Wert sollte etwa 100 mg/dl betragen. Die folgenden Werte gelten für das schlechte Cholesterin:

Niedriger als 70 mg/dl: zu niedrig Niedriger als 100 mg/dl: zu niedrig 100-129 mg/dl: gut 130-159 mg/dl: hoch 160-189 mg/dl: zu hoch 190 mg/dl und mehr: gefährlich hoch

Lesen Sie hier mehr über schlechtes Cholesterin.

Wie hoch darf der LDL-wert sein?

Grenzwerte und Zielwerte – In der Medizin hören wir immer wieder von Grenz- und Zielwerten. Aber was sagen diese aus? Wie werden sie festgelegt? Und inwieweit helfen sie bei der Behandlung? Welche Cholesterinwerte im Normbereich liegen, wird von Zeit zu Zeit neu definiert.

Auch existieren verschiedene Definitionen. Aktuelle Entwicklungen gehen in Richtung immer tieferer LDL-Grenz- und Zielwerte. Dies wird von einigen Fachleuten kritisiert, weil damit einerseits viel mehr Menschen die Diagnose Hypercholesterinämie erhalten. Andererseits sind auch der Nutzen und die Sicherheit einer Absenkung der LDL-Werte bislang nicht belegt.

Zudem sind zur Behandlung dadurch oft Medikamente in hohen Dosierungen notwendig. In Studien wird bei Personen, die keine weiteren Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben, Hyperlipidämie zumeist durch folgende Grenzwerte definiert:

Gesamtcholesterin:über 200 mg/dl (5,2 mmol/l) LDL-Cholesterin: über 116 mg/dl (3 mmol/l)

Laut der aktuellen Leitlinie für Fettstoffwechselstörungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) gilt für Personen ohne weitere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren ein LDL-Cholesterin unter 116 mg/dl als Grenzwert für ein niedriges Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Für das Gesamtcholesterin wird aktuell kein Grenzwert genannt. Wie hoch der LDL-Cholesterin-Wert sein darf, hängt vom individuellen Gesamtrisiko der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab. Allgemein gilt laut Leitlinie: Je mehr Risikofaktoren für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vorhanden sind, umso niedriger sollten die LDL-Cholesterinwerte sein.

Oftmals treten bei erhöhten Cholesterinwerten lange keine Symptome auf. Wenn der Cholesterinwert im Blut jedoch über längere Zeit erhöht ist, kommt es zunehmend zu Cholesterinablagerungen in den Wänden der Blutgefäße. Dadurch nimmt die Elastizität der Blutgefäße ab und es können Gefäßverengungen entstehen.

  1. Man spricht auch von Arterienverkalkung oder Arteriosklerose.
  2. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können die Folge sein.
  3. Die Vorbeugung erhöhter Cholesterinwerte setzt am Lebensstil an.
  4. Erhöhten Cholesterinwerten kann durch eine entsprechende Ernährung und ausreichend Bewegung vorgebeugt werden.
  5. Erhöhte Cholesterinwerte verursachen in der Regel keine Beschwerden.

Daher bietet es sich an, den Cholesterinspiegel bei einer Früherkennungsuntersuchung überprüfen zu lassen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn erhöhte Blutfettwerte bereits in der Familie aufgetreten sind. Ab dem 35. Lebensjahr haben gesetzlich Krankenversicherte alle drei Jahre Anspruch auf Früherkennungsuntersuchungen, um Krankheitsanzeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes festzustellen.

Was passiert wenn der LDL-Wert zu hoch ist?

Was sind die Folgen eines erhöhten LDL-Cholesterinwerts? – Wenn der Wert an LDL-Cholesterin im Blut dauerhaft zu hoch ist, kann es zu Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße kommen, deren Elastizität dadurch sinkt. Aufgrund dessen entstehen Verengungen, was wiederum das Risiko für eine Arterienverkalkung ( Arteriosklerose ) erhöht.19 Verengungen schränken außerdem den Blutfluss ein, was mit Durchblutungsstörungen einhergehen kann.

Häufig sind davon Blutgefäße am Hals, im Darm, in den Beinen oder am Herzen betroffen. Ablagerungen am Herzen können von Fall zu Fall zur koronaren Herzkrankheit führen, weil sie die Versorgung des Herzens mit Nährstoffen und Sauerstoff behindern.18 Oftmals löst das ein Engegefühl in der Brust (Angina Pectoris) aus.

Verschließen sich Teile der Herzkranzgefäße (Koronargefäße) vollständig, ist ein Herzinfarkt die Folge.18 Wenn die Blutgefäße in den Armen oder Beinen Ablagerungen und Durchblutungsstörungen aufweisen, besteht die Gefahr einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit ( pAVK ), die starke Schmerzen in den betroffenen Gliedmaßen mit sich bringt.18 Betrifft die Arteriosklerose die Halsschlagadern oder die Blutgefäße im Gehirn, drohen Schwindel, Gedächtnisstörungen oder sogar ein Schlaganfall,18 Aufgrund der Risiken, die entstehen, wenn das LDL-Cholesterin im Blut über den Normwerten liegt, ist es stets wichtig, den Wert zu senken.

Wie hoch darf der HDL Wert sein?

Was sind normale HDL-Cholesterin-Werte? – Bei gesunden Menschen liegt der HDL-Cholesterin-Wert meist bei über 60 mg pro 10 Liter Blut (60 mg/dL).10 Wenn der HDL-Cholesterin-Wert zu weit absinkt – Richtwerte sind beispielsweise 50 mg/dL bei Frauen und 40 mg/dL bei Männern – gelten Patient:innen als „gefährdet”.11 Das heißt, dassein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht.

  • Gesamtcholesterin
  • LDL-Cholesterin
  • HDL-Cholesterin
  • Triglyceride

Nach einer Lipidprofiluntersuchung können Hausärzt:innen die gesammelten Informationen nutzen, um die 10-Jahres-Risikoanalyse für Gefäßverkalkungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen durchzuführen.11 Hierbei wird das Risiko berechnet, innerhalb der nächsten 10 Jahre einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu entwickeln.

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Was senkt den LDL wert?

Bewegung und Gewichtsreduktion unterstützen Cholesterin-Senkung – Neben einer angepassten Ernährung können auch weitere Veränderungen im Lebensstil für eine Senkung des Cholesterinspiegels sorgen und Risikofaktoren wie hohen Blutdruck, Übergewicht und Diabetes günstig beeinflussen.

Wie lange dauert es LDL zu senken?

Cholesterinwerte senken – mit 5 Schritten – Mit folgenden fünf kleinen Schritten, die Ihre Ernährung und Ihren Lebensstil cholesterinbewusster machen werden, ist eine Senkung des Cholesterins ganz einfach. Sie können:

„Schlechte” Fette durch „gute” Fette ersetzen Ersetzen Sie Lebensmittel, die einen hohen Gehalt an gesättigten Fetten haben, zum Beispiel fettreiche Milchprodukte, Käse, Butter, Sahne, fettreiche Fleisch- und Wurstwaren sowie Kuchen und Gebäck mit Lebensmitteln, die reichlich ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Wählen Sie Alternativen mit niedrigerem Fettgehalt – zum Beispiel fettarmen Käse und andere fettarme Milchprodukte, pflanzliche Streichfette und magere Fleisch- und Wurstwaren. Sie könnten außerdem unsere herzgesunden Rezepte ausprobieren, um cholesterinbewusst leckere Mahlzeiten zu kochen. Ernährung so abwechslungsreich wie möglich gestalten Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung beinhaltet viele verschiedene Lebensmittel. Neben den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag sollten Sie reichlich Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte zu sich nehmen, die Ballaststoffe enthalten. Nüsse, Samen, pflanzliche Streichfette und Margarine, Pflanzenöle und fettreicher Seefisch enthalten reichlich günstige ungesättigte Fette. Pflanzensterine in den Speiseplan aufnehmen Lebensmittel mit zugesetzten Pflanzensterinen zu essen, ist eine effektive Maßnahme, um einen erhöhten Cholesterinspiegel im Blut zu senken. Herkömmliche Aufstriche wie Butter können durch die ProActiv Diät-Halbfettmargarine ausgetauscht werden. Die Pflanzensterine in ProActiv senken nachweislich den Cholesterinspiegel. Ein täglicher Verzehr von 1,5 bis 2,4 g Pflanzensterine, enthalten in 30 g ProActiv, kann als Teil einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils mit ausreichend Obst und Gemüse das Cholesterin innerhalb von 2 bis 3 Wochen um 7 bis 10% senken. Schlechte Angewohnheiten wie Rauchen vermeiden und Alkoholkonsum einschränken Obwohl man seinen Alkoholkonsum kontrollieren sollte, kann 1/8 l Wein beziehungsweise ¼ l Bier pro Tag für Frauen und ¼ l Wein beziehungsweise ½ l Bier für Männer nach Rücksprache mit dem Arzt zu einer Erhöhung des HDL beitragen. Sind allerdings die Triglyzeride erhöht, ist Alkohol tabu. Tipps, wie man am besten das Rauchen aufgibt, gibt die Deutsche Herzstiftung, Stress reduzieren und Sport treiben Stress steht zwar nicht in direktem Zusammenhang mit der Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. Die Art, wie wir oft mit Stress umgehen, tut es dafür umso mehr. Rauchen, ungesunde Ernährung und ein Übermaß an Alkohol werden von vielen als Gegenmittel gegen Stress genutzt. Alles Angewohnheiten, die sich ungünstig auf Herz und Kreislauf auswirken können.

Fünf Tage die Woche jeweils 30 Minuten Sport treiben trägt zu einem gesünderen Lebensstil bei. Warum also nicht die Tipps für mehr Bewegung in unserer Broschüre „ Ganz einfach aktiv werden ” ausprobieren? Wenn Sie mehr erfahren wollen, aber nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker aufsuchen, der Ihnen für Sie spezifische Informationen geben kann, wie Sie Ihren Cholesterinspiegel senken können.

Welches Obst senkt den LDL wert?

Britische Forscher fanden heraus, dass der berühmte Apfel am Tag fast so gut vor Herzinfarkt schützt wie medizinische Cholesterin-Senker. Der klassische gute Vorsatz für das neue Jahr: Mehr Obst und Gemüse essen. Fünf Portionen am Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Auch wenn viele diese Vorgaben nicht einhalten: Ein Apfel pro Tag sollte dennoch drin sein. Denn britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Äpfel fast so gut vor Herzinfarkt schützen können wie Medikamente, da sie den Cholesterinspiegel effektiv senken. Einzige Bedingung: Man muss wirklich täglich einen essen.

„Gutes” und „böses” Cholesterin Cholesterin ist ein lebenswichtiger Naturstoff im menschlichen Körper. Er ist Bestandteil der Zellmembranen, hilft beim Transport von Stoffen und ist selbst Ausgangsstoff für verschiedene Hormone. Der Körper produziert Cholesterin hauptsächlich in der Leber und im Darm, von dort wird es über das Blut zu den Zellen transportiert. Der tägliche Apfel auf dem Speiseplan senkt das schädliche LDL-Cholesterin und beugt so Herzinfarkten vor. Bildquelle: © knipseline / pixelio.de Um einen möglichst ausgeglichenen Cholesterinspiegel zu erhalten, transportiert der Körper überschüssiges Cholesterin als HDL-Cholesterin zurück zur Leber, wo es zu Gallensäure umgebaut und ausgeschieden wird.

Mit LDL bestücktes Cholesterin geht den umgekehrten Weg von der Leber in die Körperzellen. Dieses LDL-Cholesterin wird allgemein dafür verantwortlich gemacht, dass sich Ablagerungen in den Blutgefäßen, die sogenannte Arteriosklerose, bilden. Daraus ergibt sich, dass ein hoher Wert des HDL- oder „guten” Cholesterins und ein niedriger Wert des LDL- oder „bösen” Cholesterins im Blut als gesund gilt, weil unter dem Strich mehr Cholesterin in die Leber zum Abbau transportiert wird und sich so weniger Ablagerungen in den Gefäßen bilden können.

Statine als Cholesterinsenker Viele Menschen haben heutzutage auf Grund einer veränderten Lebensweise einen „ungünstigen” Cholesterinspiegel und werden daher als gefährdet eingestuft, irgendwann einmal möglicherweise an einem Herzinfarkt zu sterben. Herz-Kreislauferkrankungen gelten in den westlichen Industrieländern als die Todesursache Nummer Eins.

Sie verursachen aber auch enorme Kosten für unser Gesundheitssystem. Daher suchen die Regierungen vieler Industrienationen nach Möglichkeiten, diese Risikogruppe in Zukunft möglichst klein zu halten. In Großbritannien werden beispielsweise Überlegungen angestellt, allen Menschen über 50 vorbeugend spezielle Medikamente zu geben, die den LDL-Cholesterinspiegel senken sollen.

Die hierfür vorgesehenen Statine greifen in den Fettstoffwechsel ein und senken die Cholesterinproduktion. Der dadurch entstehende Mangel bewirkt die verstärkte Produktion von LDL-Rezeptoren in den Zellen, die das LDL-Cholesterin aus dem Blut fischen – der LDL-Cholesterinwert sinkt.

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Leider haben diese Medikamente auch sehr unangenehme Nebenwirkungen wie die Entstehung von Diabetes mellitus und schweren Muskelerkrankungen. Apfel gegen Medikament Demgegenüber steht die Erkenntnis, dass eine Ernährung, die weitgehend aus naturbelassenen Lebensmitteln besteht, die Körperfunktionen der meisten Menschen im Gleichgewicht hält.

Besonders Äpfel sind seit längerem dafür bekannt, dass die in ihnen enthaltenen Pektine das LDL-Cholesterin im Darm binden und so den Cholesterinspiegel senken. Ihre gesunde Wirkung spiegelt sich auch in dem Satz „An apple a day keeps the doctor away” wider, mit dem bereits vor 150 Jahren die Menschen in Großbritannien zu einer gesünderen Ernährung aufgerufen wurden.

Diesen Spruch nahmen die Wissenschaftler jetzt zum Anlass, die Auswirkungen von Statinen und Äpfeln auf den Cholesterinspiegel zu modellieren. Dazu werteten sie mehrere Studien aus und berechneten die voraussichtlichen Folgen der täglichen Einnahme von Äpfeln und Cholesterinsenkern. Dabei zeigte sich, dass von den 17,6 Millionen über 50-Jährigen in Großbritannien durchschnittlich 9.400 Todesfälle pro Jahr durch die Einnahme von Statinen verhindert werden könnten, durch den täglichen Apfel wären es 8.500.

Bei regelmäßiger Einnahme von Statinen kämen allerdings statistisch auch etwa 1.200 Fälle von Muskelerkrankungen und 12.300 Fälle von Diabetes als Nebenwirkungen hinzu. #####2##### Tablette oder Apfel? Bildquelle: © Doruk Sikman – Fotolia.com Der Apfel als Doktor Die Forscher weisen darauf hin, dass Äpfel statistisch gesehen eine geringfügig niedrigere Schutzwirkung haben, aber dass sie für gesunde Menschen, die nicht unter einer Allergie oder Fruktoseintoleranz leiden, nahezu nebenwirkungsfrei sind – es sei denn man erwischt einen faulen Apfel oder verspeist aus Versehen einen mit Wurm.

Mehr noch: Der Apfel senkt nicht nur effektiv das Cholesterin, er hat auch noch andere positive Seiten. So gelten regelmäßig genossene Äpfel als krebsvorbeugend, sie regulieren den Blutzuckerspiegel und sollen sogar vor Demenz schützen. Warum Äpfel eine so positive Wirkung auf die Gesundheit haben, ist bis heute nicht genau geklärt.

Man vermutet, dass es am Zusammenspiel der verschiedenen Wirkstoffe liegt, darunter insbesondere die verdauungsfördernden Pektine, Polyphenole, Vitamin C und Mineralstoffe. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Statine als auch Äpfel dabei helfen können, die Herz-Kreislauf-Erkrankungsrate zu senken.

Die Forscher betonen, dass die Äpfel ihre etwas niedrigere Erfolgsquote durch ihre fehlenden Nebenwirkungen und die weiteren positiven Effekte auf die Gesundheit wieder wettmachen. Gleichzeitig werden andere Krankheiten, die als Nebenwirkungen der Statin-Einnahme entstehen könnten, vermieden. Wichtig sei aber, dass Menschen, die Statine vom Arzt verschrieben bekommen, auf keinen Fall einfach damit aufhören sollten.

Der Apfel könne aber auch bei diesen Personen einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Grund genug, möglichst täglich tief in die Obstkiste zu greifen. Quelle: Briggs, A.D.M. et al. (2013): A statin a day kepps the doctor away: Comparative proverb assessment modelling study.

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Titelbild : Knackig, saftig, süß: Frische Äpfel gehören zu den gesündesten und beliebtesten Obstsorten. (Quelle: © Rainer Sturm/pixelio.de)

Wie bekommt man LDL runter?

Cholesterin Ernährungstipps: Lecker und gesund zu weniger Cholesterin im Blut – Ein hilfreiches cholesterinsenkendes Mittel ist die Ernährungsumstellung. Ungefähr drei Viertel des gesamten Cholesterins produziert unser Körper selbst, den Rest nehmen wir über die Nahrung auf.

  • Deshalb ist der Speiseplan bei der Senkung von LDL-Cholesterin ein ganz entscheidender Aspekt.4 Gut zu wissen: Der ideale LDL-Cholesterinwert hängt auch von individuellen Faktoren wie beispielsweise bestimmten Vorerkrankungen ab.
  • Richtwerte liefern hierfür eine Orientierung.
  • Gesättigte Fette können den LDL-Cholesterinspiegel steigern.
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Wer sein LDL-Cholesterin natürlich senken möchte, sollte im ersten Schritt deshalb weitgehend auf tierische Lebensmittel wie fettreiches Fleisch verzichten und auf eine cholesterinarme Ernährung setzen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Nahrungsmittel, die zur Senkung des LDL-Cholesterins beitragen können, wie Fisch und pflanzliche Fette mit ungesättigten Fettsäuren.5 Sie müssen also nicht auf alles verzichten, sollten sich aber genau über die Inhaltsstoffe der konsumierten Lebensmittel informieren.

Fast-Food und Fertiggerichte sind möglichst zu vermeiden, Ballaststoffe hingegen können dabei helfen, sich gesund zu ernähren.6 Doch wo genau sind Ballaststoffe enthalten? Eine Liste mit Lebensmitteln, die zu empfehlen sind, haben wir Ihnen im Bereich Ernährung zusammengestellt: Zu den Ernährungstabellen Übrigens: Personen mit Übergewicht sollten sich fachliche Unterstützung suchen, um ein gesundes Körpergewicht zu erreichen.

Es kann hilfreich sein, sich an den zehn Regeln einer gesunden Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. zu orientieren. Hierzu zählt beispielswiese, Wasser anstelle von zuckerhaltigen Getränken zu bevorzugen sowie grundsätzlich Zucker und Salz bei der Ernährung einzusparen.7

Welche Nüsse senken den LDL wert?

Walnüsse gut für Blutfette Julia Bansner/Hans-Helmut Martin Bereits 2014 konnten Wissenschaftler der Universität München nachweisen, dass naturbelassene Walnüsse den Cholesterinspiegel senken. In einer prospektiven, randomisierten Cross-Over-Studie untersuchten die Forscher nun an etwa 200 gesunden, durchschnittlich 63 Jahre alten Probanden, ob die Wirkung der Nüsse von der Ernährungsweise abhängt. In zwei Diätphasen von jeweils 8 Wochen aßen 96 Probanden zunächst 43 Gramm Walnüsse am Tag und wechselten dann zu einer nussfreien Diät.98 Probanden durchliefen die umgekehrte Reihenfolge. Während der Walnussdiät sollten die Probanden entweder Kohlenhydrate, Fett oder beides reduzieren.

Im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Walnussverzehr sanken die ungünstigen Blutfettwerte wie LDL-Cholesterin oder Triglyceride signifikant. Dieser Effekt war unabhängig von der Ernährungsweise selbst. Weiterhin spielte es keine Rolle, ob die Walnüsse Bestandteil einer Hauptmahlzeit oder Zwischensnack waren.

Eine Handvoll Walnüsse pro Tag wirkt sich also in jedem Fall positiv auf die Blutfettwerte aus. Das Forscherteam untersucht momentan den Einfluss des Walnussverzehrs auf die Zusammensetzung der Mikrobiota. Quelle: Julia Bansner/Hans-Helmut Martin. UGB forum 1/18, S.42 Literatur: Bamberger C et al.

Wie hoch kann LDL steigen?

Was ist eine familiäre Hypercholesterinämie? – Die familiäre Hypercholesterinämie (Fettstoffwechselstörung) ist eine vererbbare Erkrankung des Fettstoffwechsels, bei der ein erhöhter LDL-Wert im Blut nachweisbar ist. Die Ursache ist eine Genmutation, welche die Aufnahmestelle (den sogenannten Rezeptor) des LDL-Cholesterins an der Oberfläche der Zellen betrifft.2 Rezeptoren (Andockstellen für das LDL-Cholesterin) sitzen in der schützenden Hülle, die allen Zellen ihre Form gibt – der Zellmembran.

Bei gesunden Menschen kann das LDL-Cholesterin an diese Rezeptoren binden, in die Zelle aufgenommen und im Zellinneren abgebaut werden. Bei Personen, die an einer familiären Hypercholesterinämie leiden, sind diese Rezeptoren defekt oder gar nicht vorhanden. Demnach kann kein LDL-Cholesterin zum Abbau in die Zellen transportiert werden.

Der Anteil an LDL-Cholesterin im Blut steigt folglich sehr stark an – Werte von 190 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder 4,9 mmol/l (Millimol pro Liter) und höher sind dann möglich.3 Durch den dauerhaft hohen LDL- Cholesterinwert haben Betroffene ein 20-fach erhöhtes Risiko, an Arteriosklerose (Atherosklerose) zu erkranken.4 Im weiteren Krankheitsverlauf sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall möglich.

Ist ein Cholesterinwert von 260 gefährlich?

Was ist Hypercholesterinämie? – Die Hypercholesterinämie ist eine Störung des Fettstoffwechsels im Körper. Die Krankheit ist durch eine erhöhte Menge an Cholesterin im Blut gekennzeichnet. Cholesterin (Cholesterol) ist ein lebenswichtiger Naturstoff tierischer Zellen.

  • Es ist überaus wichtig für den Aufbau der Zellmembran.
  • Außerdem wird Cholesterin zur Herstellung von Gallensäuren für die Fettverdauung im Darm und zur Synthese von Geschlechtshormonen ( Testosteron, Östradiol, Progesteron ) benötigt.
  • Auch das Stresshormon Cortisol und der Botenstoff Aldosteron (Wasser- und Salzhaushalt) bilden sich aus Cholesterin.

Nur einen kleinen Teil des Cholesterins nehmen wir mit der Nahrung auf. Einen weit größeren Anteil stellt der Körper selbst her, hauptsächlich in der Leber und der Darmschleimhaut. Diesen Vorgang nennt man Cholesterinbiosynthese. Dabei entsteht als Zwischenprodukt 7-Dehydrocholesterin.