Lungenvolumen Tabelle?

Lungenvolumen Tabelle
Lungenfunktionstest – Auswertung: Normwert-Tabelle

Parameter gängige Abkürzung Normalwert
Vitalkapazität VC 4,5 bis 5 Liter
Residualvolumen RV 1 bis 1,5 Liter
Atemzugvolumen VT 0,5 Liter
Inspiratorisches Reservevolumen IRV 3 bis 3,5 Liter

7 weitere Zeilen

Wie viel Prozent Lungenvolumen normal?

Helmholtz Munich Michael Haggenmueller Die Vitalkapazität (VC) ist die Volumendifferenz, die zwischen maximaler Einatmung und maximaler Ausatmung gemessen werden kann. Erwachsene haben im Schnitt eine Vitalkapazität von drei bis fünf Litern. Die Vitalkapazität spielt vor allem für die Diagnose von Erkrankungen eine Rolle, bei denen die Lunge schrumpft, zum Beispiel bei oder anderen interstitiellen Lungenerkrankungen.

  • Im Detail kann bei der VC noch zwischen der sogenannten Inspiratorischen Vitalkapazität (IVC) und der exspiratorischen Vitalkapazität (EVC) unterschieden werden.
  • IVC ist das Atemvolumen, das nach kompletter Ausatmung maximal wieder eingeatmet werden kann.
  • Die EVC ist das Volumen, das nach maximaler Einatmung maximal ausgeatmet werden kann.

Ein weiterer Wert der Vitalkapazität ist das sogenannte forcierte exspiratorische Volumen, das in einer Sekunde bei maximaler Atemanstrengung ausgeatmet werden kann (Einsekundenkapazität, FEV1). Die FEV1 misst das nach kompletter Einatmung unter stärkster Anstrengung schnellstmöglich ausgeatmete maximale Volumen innerhalb der ersten Sekunde.

  1. Die Einsekundenkapazität ist der wichtigste Lungenfunktionswert bei Lungenerkrankungen, die mit verengten Bronchien einhergehen.
  2. Das gesamte maximale Volumen, das nach kompletter Einatmung unter stärkster Anstrengung schnellstmöglich ausgeatmet werden kann, wird als forcierte Vitalkapazität kurz FVC bezeichnet.

Die relative Einsekundenkapazität wird auch als Tiffenau-Index oder FEV1/FVC bezeichnet und beschreibt den Anteil der gesamten maximalen Ausatemluft, der in einer Sekunde ausgeatmet werden kann (FEV1 in Prozent der Vitalkapazität). Dieser Wert sollte über 75 Prozent liegen, bei älteren Menschen höher als 70 Prozent.

Atemzugvolumen: Das Luftvolumen, das bei der Ruheatmung ein- und ausgeatmet wird.Exspiratorisches Reservevolumen (ERV): Luftvolumen, das nach einer normalen Ruheausatmung durch ein kräftiges Atemmanöver zusätzlich ausgeatmet werden kann.Inspiratorisches Reservevolumen (IRV): Luftvolumen, das nach einer normalen Ruheeinatmung durch ein kräftiges Atemmanöver zusätzlich eingeatmet werden kann.Atemminutenvolumen: Atemzugvolumen multipliziert mit der Anzahl Atemzüge in einer Minute (Luftvolumen, das in einer Minute durch Atmung messbar bewegt wird)Residualvolumen (RV): Luftvolumen, das nach maximaler Ausatmung noch in der Lunge bleibt und nicht durch eigene Kraft ausgeatmet werden kann (was man also theoretisch mit einer Dampfwalze noch aus der Lunge austreiben könnte).

Die Einsekundenkapazität FEV1 ist einer der wichtigsten Lungenfunktionswerte bei Erkrankungen, der Lunge die mit verengten Bronchien einhergehen, wie zum Beispiel Asthma. Die Vitalkapazität VC ist vor allem bei Erkrankungen, bei denen die Lunge schrumpft, wie bei Lungenfibrose relevant. Die Diffusionskapazität „DLCO” (Englisch für Diffusion Capacity of the Lung for Carbon mOnoxide, auch „TLCO”/ Transfer Capacity of the Lung for Carbon mOnoxide genannt) beschreibt die Fähigkeit der Lunge zum, also zur Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe.

Bei der Untersuchung atmet man Testluft ein, der eine gesundheitlich unbedenkliche, geringe Menge des Testgases Kohlenmonoxid (CO) zugesetzt ist. In der Lunge verhält sich Kohlenmonoxid wie Sauerstoff: Die Gasmoleküle diffundieren aus der Einatemluft in den in die Blutgefäße und binden an den Blutfarbstoff Hämoglobin in den roten Blutkörperchen.

In der Ausatemluft wird das wieder abgegebene CO gemessen, so dass festgestellt werden kann, wie gut die Gasaufnahme in den Lungenbläschen klappt. Von der CO-Aufnahme kann man auf die Kapazität zur Sauerstoff-Aufnahme („Diffusionskapazität”) der Lunge schließen. Beim gesunden, ruhenden Erwachsenen beträgt die Diffusionskapazität für Sauerstoff 15 bis 20, für Kohlenstoffdioxid (CO 2 ) 150 bis 250 ml/mmHg/Min (Milliliter pro Millimeter Quecksilbersäule pro Minute). Aus den Messwerten einer Lungenfunktionsprüfung kann die Lungenfachärztin/ der Lungenfacharzt Hinweise auf die erhalten:

Bei obstruktiven Lungenerkrankungen wie und der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung sind die Bronchien verengt. Als Folge davon ist die Einsekundenkapazität (FEV1) verringert und der Atemwiderstand erhöht. Restriktive Lungenerkrankungen wie zum Beispiel die führen dazu, dass die Lunge ihre Flexibilität verliert. In der Lungenfunktion zeigt sich das durch eine geringere Vitalkapazität (VC). Wenn ein (chronische Zerstörung oder Überblähung der Lungenbläschen) vorliegt, kann sich das in den Lungenfunktionstests in einer reduzierten DLCO (herabgesetzte Diffusionskapazität im Gasaustausch) und einer reduzierten Einsekundenkapazität (FEV1) zeigen. Das Residualvolumen (RV) ist typischerweise erhöht.

Cirée, C.-P. et al.: Leitlinie 020-017 Spirometrie. S2k-Leitlinie der Deutschen Atemwegsliga, der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin zur Spirometrie Gültig bis: 06.05.2020 derzeit in Überarbeitung Vogelmeier, C. et al.: Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit chronisch obstruktiver Bronchitis und Lungenemphysem (COPD). Stand 01.01.2018 Buhl, R. et al.: S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma, AWMF-Registernummer 020-009Behr, J. et al.: S2K Leitlinie zur Diagnostik der Idiopathischen Lungenfibrose. AWMF-Registernummer 020 – 016, Stand: 17.12.2019

Letzte Aktualisierung: 24.02.2021 : Helmholtz Munich

Welches Lungenvolumen in welchem Alter?

Was sagt das Lungenvolumen über mich aus? – Je größer das Lungenvolumen, desto größer ist die Leistungsfähigkeit deines Atemsystems. Sprich: Je größer das Lungenvolumen, desto weniger schnell kommst du – im Alltag und beim Sport – aus der Puste. Wie groß das Lungenvolumen ist, variiert im Laufe des Lebens: Mit 20 Jahren erreicht man in der Regel mit 3 bis 4 Litern seine maximale Kapazität.

Welcher Wert Lungenvolumen?

Tabelle: Wichtige Normwerte bei Lungenfunktionstests – Welche Normwerte bestehen bei einem Lungenfunktionstest? In der folgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Werte zusammengefasst:

Parameter Abkürzung Normwert
Totalkapazität TC circa 6 bis 6,5 Liter
Residualvolumen RV circa 1 bis 1,5 Liter
Vitalkapazität VC circa 4,5 bis 5 Liter
forcierte Vitalkapazität FVC circa 4,5 bis 5 Liter
forcierte Vitalkapazität in einer Sekunde FEV-1 über 90 Prozent des alters- und geschlechtsspezifischen Normwerts
Tiffeneau-Index FEV-1/VC über 70 Prozent

Ein erfahrener Arzt kann anhand der Lungenfunktionswerte schnell eine Diagnose stellen. Jedoch ist zu beachten, dass die Werte aus der Tabelle nur einen Durchschnitt abbilden. Bei Lungenfunktionstests müssen zur Ermittlung der Normwerte immer Geschlecht, Alter und Körpergröße miteinbezogen werden.

Was bedeutet 80% Lungenfunktion?

Wie interpretiert man die Werte? – So weit, so gut: Der Lungenfunktions-Check, auch kurz “LuFu” genannt, ist geschafft und man wartet auf seinen Termin bei dem oder der Ärzt:in. Doch welche Werte sind hier am bedeutensten? Sowohl bei COPD, als auch bei Asthma ist vor allem der FEV1-Wert entscheidend.

  • Während bei gesunden Menschen dieser Wert bei mindestens 80 % des Normalwerts liegt, ist er bei COPD-Patient:innen oft deutlich niedriger.
  • Doch wieso? Beide Krankheiten sorgen dafür, dass die Atemwege verengt werden, was den Luftdurchfluss vermindert,
  • Im Endstadium nach GOLD beträgt dieser Wert beispielsweise häufig nur noch rund 30% des Normalwerts.

Für die Einschätzung des oder der Patient:in ist es daher wichtig, diesen “Durchfluss” zu messen. Bei COPD ist z.B. vor allem der FEV1-Wert entscheidend. Während bei gesunden Menschen dieser Wert bei mindestens 80 % des Normalwerts liegt, ist er bei COPD-Patienten oft deutlich niedriger. 14.12.2021 Lungenfunktionstest – Wie fit ist Ihre Lunge? Der Lungenfunktionstest gehört zu den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen von COPD-Patient:innen. Denn häufig leidet die Lungenfunktion unter einer chronischen Lungenerkrankung. Doch was wird hier eigentlich getestet und was sagen die Daten aus? Weiterlesen

Was ist ein gutes Lungenvolumen?

Im Schnitt hat ein gesunder Erwachsener ein Volumen von zwei bis drei Litern. Leistungssportler können ein Volumen von acht Litern erreichen und Apnoe-Taucher sogar einen Spitzenwert von zehn Litern. Die gute Nachricht also schon vorweg: die Lungenleistung kann durch regelmäßiges Training erheblich verbessert werden.

Was bedeutet 50 Prozent Lungenfunktion?

GOLD III – schwere COPD – In diesem COPD-Stadium spricht man von einer schweren COPD, da die Funktion der Lunge bereits stark eingeschränkt ist und die Einsekundenkapazität unter 50 Prozent des Sollwertes liegt. Die Symptome Husten und Auswurf sind verstärkt spürbar und die COPD-Patienten kommen schon bei geringer Anstrengung in Atemnot.

Kann man Lungenvolumen wieder aufbauen?

Wie trainiere ich meine Lunge? – Egal, ob du zu den Patienten mit einer Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) oder mit allergischem Asthma bronchiale gehörst, gerade eine akute Infektion der Lunge überstanden hast oder gesund und fit bist – du kannst deine Lungenleistung verbessern.

Was tun bei zu wenig Lungenvolumen?

Regelmäßiges Lungenvolumen trainieren durch Ausdauertraining – Wer es noch ein wenig aktiver mag, für den ist neben den reinen Atemübungen ein Ausdauertraining empfehlenswert. Wer zum Beispiel regelmäßig zum Schwimmen geht, schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe.

  1. Gerade der Wechsel aus bewussten Ruhe- und Atemmomenten sowie körperlicher Anstrengung trägt dazu bei, die Lunge zu stärken.
  2. Es gibt sogar auch spezialisierten Lungensport.
  3. Der wurde zwar in erster Linie für Menschen entwickelt, die an Atemwegserkrankungen leiden.
  4. Das bedeutet aber nicht, dass man sich von diesem nicht auch die eine oder andere Inspiration holen könnte.

Es schadet schließlich nie, das Lungenvolumen zu trainieren und damit insgesamt fitter durchs Leben zu kommen. Zum Autor: Oliver Armknecht arbeitet seit 2008 als freiberuflicher Autor. Als langjähriger Asthmatiker und regelmäßiger Sportler weiß er aus eigenen Erfahrungen, wie einem die Luft manchmal wegbleiben kann – aber auch, was sich dagegen tun lässt.

Kann man mit 30% Lungenfunktion leben?

Entscheidend für den weiteren Verlauf der Erkrankung bei Rauchern ist, in welchem Alter sie mit dem Nikotinkonsum begonnen haben, wie viele Zigaretten sie bereits geraucht (Anzahl der sogenannten Päckchenjahre Päckchenjahre Päckchenjahre bezeichnet die Anzahl Jahre, in denen durchschnittlich eine Packung Zigaretten pro Tag geraucht wurde.) und welche individuellen Rauchgewohnheiten sie haben.

Bei Patienten, die weiter rauchen, fällt die Einsekundenkapazität Einsekundenkapazität Beim Lungenfunktionstest pustet der Patient über ein Mundstück in ein Gerät namens Spirometer, das die Menge der ausgeatmeten Luft (Volumen) misst. Hier interessiert vor allem der Wert der so genannten Einsekundenkapazität (FEV1 = forciertes expiratorisches Volumen in einer Sekunde).

Je stärker die Bronchien verengt sind, umso weniger Luft kann der Betroffene in einer Sekunde ausatmen. jährlich um 70-100 ml ab, bei Nikotinabstinenz hingegen um 30-40 ml. Die Lebenserwartung hängt unter anderem von den Ergebnissen der Lungenfunktionsprüfung ab.

Bei einer Reduktion der Lungenoberfläche unter 30% des Wertes eines Gesunden (Sollwert, gemessen an der CO-Diffusionskapazität) ist die Lebenserwartung deutlich verringert. Besteht zusätzlich eine schwere Obstruktion, so sind die Aussichten noch ungünstiger. Von den Patienten deren Einsekundenkapazität unter 750 Milliliter liegt, sterben innerhalb eines Jahres 30 Prozent und innerhalb von zehn Jahren 95 Prozent.

Weitere ungünstige Faktoren sind ein hohes Lebensalter und ein stark erniedrigter Sauerstoffgehalt bzw. ein stark erhöhter Kohlendioxidgehalt des Blutes sowie Gewichtsverlust. Günstiger fällt die Prognose hingegen aus, wenn die Atemwegsverengung mit Medikamenten deutlich rückgängig zu machen ist.

  • Das Lungenemphysem ist eine chronische Erkrankung, die sich über Jahrzehnte schleichend und unbemerkt entwickelt.
  • Patienten mit schwerem Lungenemphysem können aufgrund der zunehmenden Atemnot nach und nach ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen.
  • Manche werden pflegebedürftig.
  • Die zunehmende Belastungsatemnot kann zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des Familien-, Sexual- und Soziallebens führen.
See also:  MaßEinheiten Tabelle?

Psychische Krankheitsfolgen und Einschränkungen der Lebensqualität sind mit Fortschreiten der Krankheit häufig. Nicht selten tritt selbst bei jüngeren Patienten ein so genannter Spontanpneumothorax auf. Hier sind kleine, an der Lungenspitze liegende Emphysemblasen, die spontan zerplatzen, die häufigste Ursache.

Welche Werte sind bei COPD erhöht?

Schritt 1: Einordnung des FEV 1-Werts in Schweregrade der COPD (GOLD 1 bis GOLD 4)

GOLD-Stadium FEV 1/FVC Schweregrad
COPD GOLD 1 weniger als 70 % leicht
COPD GOLD 2 weniger als 70 % mittelgradig
COPD GOLD 3 weniger als 70 % schwer
COPD GOLD 4 weniger als 70 % sehr schwer

Wie kann ich testen ob meine Lunge gut ist?

Welche Untersuchungsmethoden gibt es? – Zu den Lungenfunktionsuntersuchungen zählen viele Tests und Messungen, die entweder vom Hausarzt oder Pneumologen (= „Lungenarzt”) in der Klinik durchgeführt werden. Die erste Möglichkeit, um die Funktion der Lunge zu überprüfen, ist die Spirometrie, auch als „kleine Lungenfunktion” bekannt.

Mit dieser Untersuchung lassen sich das Lungen- und Atemvolumen messen und anschließend unterscheiden, ob eine obstruktive oder eine restriktive Lungenerkrankung vorliegt. Obstruktiv bedeutet, dass sich die Atemwege durch die Erkrankung verengen und so die Ausatmung erschweren. Im Verlauf kann es zu Überblähung der Lunge kommen.

Beispiele für obstruktive Lungenerkrankungen sind COPD und Asthma. Restriktiv dagegen heißt, dass die Lunge an Flexibilität und Dehnbarkeit verloren hat und so weniger Luftvolumen eingeatmet werden kann. Als Beispiel für restriktive Lungenerkrankung kann man die Lungenfibrose und das Lungenemphysem (= als Folge einer COPD: Zerstörung der Lungenbläschen) nennen.

Eine Spirometrie läuft folgendermaßen ab: Der Patient atmet in ein Mundstück hinein, wobei die Nase durch eine Nasenklammer verschlossen wird, sodass das vollständige Atemvolumen in das Messgerät geleitet wird. Im Verlauf der Untersuchung muss der Patient dann verschieden tiefe Atemzüge nehmen. Die gemessenen Werte können dann in Hinblick auf verschiedene Krankheiten ausgewertet werden.

Analog zur Spirometrie kann man auch die Spiroergometrie durchführen. Hierzu wird die Messung während einer körperlichen Aktivität, in der Regel Laufband- oder Fahrradergometertraining, vorgenommen. Durch diese Erweiterung der Spirometrie kann die Funktionalität der Lunge unter Belastung überprüft werden.

Eine weitere Variante der Spirometrie ist der Bronchospasmolysetest. Dabei werden dem Patienten Medikamente verabreicht, die eine Erweiterung der Bronchien bewirken, wie sie u.a. auch in der Asthma-Therapie eingesetzt werden. Die Spirometrie wird vor und nach der Medikamentengabe durchgeführt. Durch diesen Untersuchungsablauf kann eine Unterscheidung zwischen reversiblen obstruktiven Atemwegserkrankungen, die also auf das Medikament ansprechen, und irreversiblen obstruktiven Atemwegserkrankungen getroffen werden oder der Therapieerfolg gemessen werden.

Die Bodyplethysmographie, auch als „große Lungenfunktion” bezeichnet, stellt eine Erweiterung der Spirometrie dar. Zur Bodyplethysmographie-Untersuchung sitzt der Patient nun in einer Glaskammer. Dadurch können mehr und genauere Werte bestimmt werden und so noch bessere Rückschlüsse über die Lungengesundheit getroffen werden.

  1. Auch bei der Bodyplethysmographie führt der Patient bestimmte Atemmanöver aus, die vom Untersucher vorgegeben werden.
  2. Die Ergebnisse werden als sogenannte Atemschleife aufgetragen und zeigen je nach Lungenerkrankung eine spezielle Form.
  3. Eine völlig andere Untersuchungsmethode ist die Bronchoprovokation.

Sie dient der Allergiediagnostik, Dabei wird dem Patienten ein Luftgemisch zur Inhalation bereitgestellt, dem kleine Mengen potentiell allergieauslösender Stoffe beigefügt wurden. Sieht man in der Lungenfunktionsprüfung, die im Anschluss an die Inhalation durchgeführt wird, eine Verschlechterung, so wird dies als Hinweis auf eine Allergie gewertet.

Was bedeutet schlechte Lungenfunktion?

Lungenfunktionstests prüfen, wie leistungsfähig die Lunge ist. Das heißt vor allem, wie viel Luft ein Mensch ein- und wieder ausatmet: Kann er etwa in einer Sekunde deutlich weniger ausatmen als normal oder befindet sich nach kräftigem Ausatmen immer noch zu viel Luft in seiner Lunge, kann das auf eine Lungenerkrankung hinweisen.

bei Atemnot, hartnäckigem Husten, Auswurf oder ungewöhnlichen Atemgeräuschen,wenn ein Röntgenbild der Lunge Auffälligkeiten zeigt oderim Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen vor einer Operation,

Vorgesehen sind die Tests außerdem beim Verdacht auf

Asthma,eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung ( COPD ),eine Vernarbung des Lungengewebes (Lungenfibrose) oderein Lungenemphysem,

Sie werden auch zur Kontrolle von Behandlung und Verlauf chronischer Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD genutzt. Darüber hinaus werden Lungenfunktionstests bei Betriebs- und Eignungsuntersuchungen oder in der Sportmedizin verwendet. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig.

Ein Lungenfunktionstest ist nicht schmerzhaft und hat keine Nebenwirkungen. Kurz vor der Untersuchung ist es allerdings wichtig, nicht zu rauchen – und nicht zu viel zu essen und zu trinken. Wer Medikamente benötigt wie etwa Asthma-Sprays, fragt am besten vorher die Ärztin oder den Arzt, ob die Mittel wie üblich angewendet werden können.

Die Spirometrie ist das Basisverfahren der Lungenfunktionsdiagnostik. Sie ist sowohl in der Hausarzt- als auch in der Facharztpraxis möglich. Bei dieser Untersuchung werden die Luftmenge beim Ein- und Ausatmen sowie die Geschwindigkeit des Luftstroms gemessen.

  1. Dazu atmet man im Sitzen nach einigen normalen Atemzügen in ein Mundstück aus, und zwar so kräftig oder so lange wie möglich – je nach Aufforderung der untersuchenden Person.
  2. Für gute Messergebnisse ist es wichtig, sie genau zu befolgen.
  3. Um eine zusätzliche Atmung über die Nase auszuschließen, wird sie mit einer Klemme verschlossen.

Das Mundstück ist mit einem Messgerät verbunden, dem Spirometer. Es erfasst bei jedem Atemzug die Menge der ein- und ausgeatmeten Luft. Die Luftmengen werden anschließend auf dem Display des Geräts als Kurve dargestellt. Insgesamt dauert die Spirometrie nur wenige Minuten.

  1. Werden Zusatztests gemacht (siehe unten), kann die gesamte Untersuchung durchaus 30 bis 90 Minuten in Anspruch nehmen.
  2. Der Test kann etwas über die Stärke einer Atemwegsverengung etwa bei Asthma aussagen oder bei einem Lungenemphysem abschätzen, wie stark die Lunge überbläht ist.
  3. Genauere Werte und zusätzliche Informationen bietet die Ganzkörper-Plethysmografie, auch Bodyplethysmografie genannt.

Sie findet meist in einer Facharztpraxis für Lungenheilkunde (Pneumologie) statt. Während dieser Untersuchung sitzt man in einer luftdichten Kammer und atmet ebenfalls in ein Mundstück ein und aus. Berechnet werden dann die Druckschwankungen in der Kammer, die durch die Bewegung des Brustkorbs bei der Atmung entstehen.

  1. So ist es möglich, nicht nur die aus- und eingeatmete Luftmenge zu bestimmen, sondern auch die Menge an Luft, die nach vollständiger Ausatmung in der Lunge zurückbleibt (Residualvolumen).
  2. Denn selbst bei kräftigstem Ausatmen bleibt immer ein Rest Luft in der Lunge zurück.
  3. Zusätzlich wird der Atemwegswiderstand gemessen.

Dieser ist erhöht, wenn der Weg für die Luft durch die Bronchien verengt ist – wie etwa bei Asthma oder einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung. Kräftiges Atmen ist bei dieser Untersuchung nicht nötig, ruhige Atemzüge reichen aus. Das Verfahren dauert einige Minuten und ist etwas aufwendiger als die Spirometrie,

Ergo-Spirometrie : Die Lungenfunktion kann noch einmal unter körperlicher Belastung geprüft werden – meist auf einem Fahrrad-Ergometer. Dies zeigt, ob zum Beispiel Husten oder Atemnot erst bei Anstrengung auftreten oder sich dabei verschlimmern. Bronchoprovokation : Bei einer anderen Zusatzuntersuchung werden kleine Mengen allergieauslösender Stoffe inhaliert. Wenn sich daraufhin die Lungenfunktion verschlechtert, ist dies ein Hinweis auf eine Allergie, Bronchospasmolyse : Dabei werden Medikamente inhaliert, die die Bronchien erweitern. Verbessert sich danach die Lungenfunktion, lässt sich ein Asthma von einer COPD oder chronischen Bronchitis unterscheiden. Diffusionskapazität : Dieser Test wird eingesetzt, um den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Lunge und Blutkreislauf zu prüfen. Dabei atmet man eine spezielle Testluft ein, die eine unbedenkliche Menge an Kohlenmonoxid (CO) enthält. Aus der Menge des ausgeatmeten COs lässt sich schließen, wie gut der Austausch funktioniert. Der Gasaustausch ist zum Beispiel bei einer Lungenfibrose vermindert.

Diese Untersuchung ist zur Selbstkontrolle für Menschen mit bereits bekannter Lungenerkrankung gedacht. Dazu wird ein handliches Messgerät, das Peak-Flow-Meter, waagerecht vor den Mund gehalten. Man atmet tief ein, hält die Luft an und atmet dann so kräftig wie möglich aus, während die Lippen das Mundstück fest umschließen.

Das Gerät misst den Höchstwert der Ausatmung (englisch: „peak flow”). Vorgesehen ist die Messung 1- oder 2-mal pro Tag, jeweils mit bis zu drei Durchgängen. Der jeweils höchste Wert wird notiert. Das Peak-Flow-Meter ist nur im trockenen Zustand zu verwenden und muss regelmäßig gereinigt werden. Weicht ein gemessener Peak-Flow-Wert deutlich ab, kann man nach entsprechender Schulung selbstständig die Medikamente anpassen oder ärztlichen Rat einholen.

Bei der Blutgasanalyse wird unter anderem der Gehalt an Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut gemessen. So kann zum Beispiel der Schweregrad einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung oder akuten Verschlechterung (Exazerbation) besser eingeschätzt werden.

Weil dazu sauerstoffreiches Blut nötig ist, wird es nicht wie sonst üblich an einer Vene am Arm oder an der Hand abgenommen, sondern mit einer Einstechhilfe (Lanzette) aus dem Ohrläppchen entnommen. Dieses Blut – auch Kapillarblut genannt – zeigt ähnliche Sauerstoffwerte wie Arterienblut, ist aber leichter zu entnehmen.

In besonderen Situationen, beispielsweise zur Kontrolle einer künstlichen Beatmung oder bei einem Kreislaufschock, wird das Blut direkt aus einer Arterie am Handgelenk oder Oberschenkel abgenommen. Danach muss ein Druckverband die Einstichstelle sichern, um eine Nachblutung zu verhindern.

Andreae S. Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen. Stuttgart: Thieme; 2008. Bernstein WK. Pulmonary function testing, Curr Opin Anaesthesiol 2012; 25(1): 11-6. Bösch D. Lunge und Atemwege, in: Steffel J, Luscher T. Module Innere Medizin. Heidelberg: Springer; 2014. Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt.

Lungeninformationsdienst: Lungenfunktionsprüfung, Lungenärzte im Netz. Lungenfunktionsuntersuchung, Pschyrembel Online,2022. IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

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Was stärkt Lunge und Bronchien?

Do’s: – Husten kann ein Anzeichen für ernsthafte Bronchialleiden sein. Wenn er länger als 14 Tage auftritt, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Bei akuten Atemwegserkrankungen gilt: die Brust von innen und außen warm halten. Dicke Pullis, Schals und heißer Tee lindern die Symptome von Bronchialreizungen.

Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken sind vor allem für ältere Menschen und chronisch Bronchialkranke sinnvoll, weil jeder Infekt bei ihnen länger dauert und die Atemwegssymptome besonders stark ausfallen. Dies schädigt Lungenbläschen dauerhaft. Regelmäßige Bewegung (z.B. Spazierengehen, Treppensteigen oder Radfahren) tut den Atemwegen gut.

Noch besser sind Ausdauersportarten wie Walken, Joggen oder Skaten: Sie fördern die Durchblutung, stärken die Atemmuskulatur und erhöhen die körperliche Leistungsfähigkeit. Achten Sie beim Kauf von Inhaliergeräten auf Tiefenwirkung durch feinste Partikel (kleiner als zehn Mikrometer).

Haben Raucher ein größeres Lungenvolumen?

Lungenemphysem: Emphysembulllae (Foto: Dr. Dietmar Kraus, Klinikum Nürnberg) Raucher sind allgemein anfälliger gegenüber Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung. Sie neigen eher zu einer bronchialen Überempfindlichkeit mit allergischem Schnupfen (woraus sich auch Asthma entwickeln kann) und allgemein zu chronischen Entzündungen.

3 Mal häufiger über Husten 4 Mal häufiger über Auswurf (so genannter produktiver Husten) 1,5 Mal häufiger über Atemnot, was eine Störung der Lungenfunktion vermuten lässt.

Aber auch bei Rauchern ohne Beschwerden lassen sich Funktionsstörungen der Belüftung und Durchblutung der Lungen (mit bestimmten Untersuchungsmethoden wie zum Beispiel einer Peak-Flow-Messung ) feststellen. So führt Rauchen von mehr als einer Schachtel (etwa 20 Zigaretten) täglich zu:

einem Verlust der forcierten 1-Sekunden-Kapazität (FEV1) – und zwar bei Männern von 7,4 ml, bei Frauen von 4,4, mlhäufigeren Atemwegsverengungen (Obstruktion) einer allgemein verminderten Sauerstoffversorgung (niedrigere Diffusionskapazität für O2).

Zum Vergrößern bitte anklicken. Selbst beim Rauchen von weniger als 20 Zigaretten täglich besteht bereits das Risiko einer Lungenfunktionsstörung, wie die nebenstehende Abbildung zeigt. Bei steigendem Zigarettenkonsum nehmen Häufigkeit und Schweregrad der Lungenfunktionsstörungen zu.

Das maximale FEV1 nimmt weiter ab und die verbleibende Luftmenge ( Residualmenge ) in der Lunge wird größer. Das Risiko, eine chronische Atemwegserkrankung (zum Beispiel ein Lungenemphysem oder Bronchiektasen) zu entwickeln, steigt. In verschiedenen Untersuchungen wurde gezeigt, dass zwischen Zigarettenkonsum und chronisch-obstuktiver Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem ( COPD ) eine dosisabhängige Beziehung besteht.

Wer raucht, stirbt 5 Mal häufiger an COPD.

Wie merkt man das mit der Lunge was nicht stimmt?

Atembeschwerden oder Atemnot. Pfeifendes Atemgeräusch. Leistungsschwäche. Brustschmerzen (besonders beim Atmen)

Wie viele Sekunden sollte man Ausatmen können?

Lungenfunktionstest – Durch einfache Testmethoden lässt sich ihre Funktionsfähigkeit überprüfen – Wie lange ein Mensch die Luft anhalten kann, ist ein allgemeiner Indikator für die Funktion der Atmung. Ist die Zeitspanne verkürzt, weist dies auf eine Dysfunktion eines oder mehrerer Systeme hin.

  1. Dabei kann allerdings nicht unterschieden werden, ob eine biomechanische, chemische oder psychologische Ursache vorliegt.
  2. Getestet werden sollten zwei Kapazitäten: die Zeit nach einer maximalen Einatmung und jene im Anschluss an eine normale Ausatmung.
  3. Das Restvolumen in der Lunge nach normaler Ausatmung ist die funktionelle Residualkapazität, also eine Reserve der Lunge.

Um diese zu testen, atmet man ohne vorherige Anstrengung und ohne zu hyperventilieren einmal tief ein, atmet aus, hält am Ende der Ausatmung die Nase zu und stoppt die Zeit, bis man erneut einatmen muss. Es existiert keine verbindliche Normwerttabelle, jedoch gibt es Richtwerte für die funktionelle Residualkapazität:

Priorisiere ein Training der Atmung! 26–35 Sekunden = durchschnittlich -> Integriere ein Training der Atmung! > 35 Sekunden = gut

Um die totale Lungenkapazität zu prüfen, atmet man einmal komplett aus, maximal wieder ein und hält dann die Luft an, so lange es geht. Gestoppt wird die Zeit nach der maximalen Einatmung bis zur Ausatmung. Eine Messung alleine ist wenig aussagekräftig; entscheidend sind die Messungen im Verlauf und die Tendenz der Werte:

Priorisiere ein Training der Atmung! 36–60 Sekunden = durchschnittlich -> Integriere ein Training der Atmung! > 60 Sekunden = gut

Was ist die Vorstufe von COPD?

Wie kommt es zu dieser Erkrankung? – Für die COPD gibt es eindeutig einen Hauptverursacher – das inhalative Zigarettenrauchen. Für 75-90% der Fälle von COPD wird Zigarettenrauch verantwortlich gemacht. Nur für 10-30% sind Luftverschmutzung am Wohnort und insbesondere am Arbeitsplatz, häufige Entzündungen der Atemwege, Geborenwerden als Frühgeburt sowie die Vererbung eines genetischen Defektes (Alpha 1-Antitrypsinmangel) hauptsächlich verantwortlich.

  • Der Zigarettenrauch mit seinen zahlreichen chemischen Substanzen schädigt das Atemwegssystem und die Alveolen überwiegend durch Oxidantien, Radikale und kleinste Teilchen.
  • Teer verklebt die Flimmerhärchen, die kleinsten Atemwege und die Lymphleiter der Lunge.
  • Die Lungenoberfläche ist nicht mehr hellrosa, sondern dunkelschwarz.

Der Zigarettenrauch lähmt das Reinigungssystem, führt zu Entzündungsreaktionen mit Einstrom von Entzündungszellen aus dem Blut in die Bronchialwand und ihre Schleimhaut und lähmt Abwehrzellen auf der Ebene der Lungenbläschen. Die Entwicklung der symptomatischen Erkrankung braucht Jahre oder sogar Jahrzehnte.

  • Die ersten Schädigungen der Bronchialschleimhaut in Form der Störung der Flimmerhärchen sowie der vermehrten Entzündung mit Überproduktion von Sekret sind verantwortlich für die Vorstufe der COPD – also eine chronische Bronchitis.
  • Diese ist sehr einfach zu diagnostizieren.
  • Nur zwei Fragen müssen Patienten mit Verdacht auf chronische Bronchitis beantworten: die Erste fragt nach Husten mit oder ohne Auswurf und die Zweite fragt, wie häufig diese Symptome innerhalb eines Jahres vorkommen.

Hat man in zwei aufeinander folgenden Jahren mindestens 3 Monate im Jahr an den meisten Tagen Husten und Auswurf, so ist die Diagnose einer chronischen Bronchitis sicher zu stellen. Hierfür braucht man keine Lungenfunktion, kein Röntgenbild und keine klinische Untersuchung des Patienten – eine einfache Frage nach den Symptomen aus der Vorgeschichte reicht völlig aus.

  • Diese chronische Bronchitis ist zunächst einmal unproblematisch.
  • Sie ist für den Patienten belästigend, jedoch nicht mit einer Einschränkung der Lungenfunktion verbunden.
  • Damit ist ein Patient mit chronischer Bronchitis normal leistungsfähig, fällt aber oft durch unangenehmes Husten auf, das mal produktiv (mit Auswurf) und mal trocken (ohne Auswurf) ist.

Hält der schädigende Einfluss an – und dies ist in den meisten Fällen das Fortsetzen des Zigarettenrauchens – so kommt durch die chronische Entzündung der Atemwege – quasi einen Schwelbrand – eine fortschreitende Verengung derselben zustande. Hierfür sind verantwortlich das Zusammenziehen der glatten Muskulatur in den Wänden der Atemwege, die Schwellung der Schleimhäute, die Vermehrung von Schleim bildenden Zellen und damit Schleim, der die Lichtungen einengt.

  • Hinzu kommt die tiefer greifende Zerstörung der Wände der Atemwege.
  • Gleichzeitig entsteht ein Abbauvorgang der Lungenbläschen, deren dünne Wände im Rahmen des Entzündungsprozesses zerreißen und aufgelöst werden.
  • Es entstehen größere Räume, bei denen in den Wänden nicht mehr genug kleinste Gefäße (Kapillaren) zur Aufnahme des Sauerstoffs vorhanden sind – das Gesamtbild nennen wir Emphysem.

Schreitet dieser Prozess voran, so verringert sich die Zahl der Lungenbläschen und der Lungengefäße von Jahr zu Jahr. Die Lungenfunktion nimmt ab, die das Blut durch die Lungen transportierenden Gefäße werden immer weniger, der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt ab und die Kohlendioxidkonzentration im Blut steigt an.

Wie alt kann man mit COPD werden?

Durchschnittliche Lebensdauer bei COPD – Die allgemeine Lebenserwartung liegt in Deutschland aktuell bei etwa 80 Jahren. Mit einer COPD verringert sich diese im Durchschnitt um 5–7 Jahre. Diese Zahl wird jedoch maßgeblich davon beeinflusst, wie der FEV1-Wert der Betroffenen ausfällt – also wie schnell und wie sehr die Lungenfunktion tatsächlich abnimmt.

  1. Der FEV1-Wert ist den meisten Patient:innen mit COPD bereits bekannt – denn davon abhängig ist die Einteilung in ein Stadium nach GOLD,
  2. Pauschal lässt sich sagen: Je stärker der individuelle FEV1-Wert vom Normwert abweicht, desto höher das GOLD-Stadium und desto niedriger die Lebenserwartung.
  3. Ein weiteres Maß ist der BODE-Index.

BODE steht für

  • B ody-Mass-Index (BMI), berechnet aus Körpergröße und -gewicht
  • O bstruktion, berechnet durch die Einsekundenkapazität FEV1
  • D yspnoe (= Atemnot), gegeben durch die eigene Einschätzung der Patient:innen
  • E xercise capacity (zu Deutsch: körperliche Belastbarkeit), gemessen anhand der zurückgelegten Strecke in sechs Minuten

Nach Messung dieser vier Kennzahlen verrechnet man diese in einem mathematischen Verfahren miteinander und erhält seinen persönlichen BODE-Score, Je niedriger dieser ausfällt, umso niedriger ist das statistische Risiko, an COPD zu versterben. Dennoch ist klar: Jede COPD verläuft individuell – und so individuell ist auch das Sterblichkeitsrisiko.

Ist COPD bei Stufe 1 heilbar?

Häufigkeit und Prognose von COPD – Da manche COPD-Symptome lange unerkannt bleiben oder nicht ernst eingeschätzt werden, ist die genaue Anzahl der Erkrankungen unbekannt. Wahrscheinlich sind aber mehr als zehn Prozent aller Personen über 40 Jahren deutschlandweit betroffen.

  1. Männer erkranken statistisch gesehen etwas häufiger als Frauen.
  2. Je nachdem, wie früh die COPD-Symptome erkannt werden und zu einer verlässlichen Diagnose führen und wie die anschließende COPD-Behandlung erfolgt, fallen die Chancen auf Verbesserung der körperlichen Beschwerden aus.
  3. Heilbar ist COPD nicht.

Die Lungenerkrankung gehört sogar weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Durch die dauerhafte Verengung der Bronchien sowie die chronische Entzündung und die krankhafte Bläschenbildung durch Atemnot in der Lunge ergeben sich mitunter schwerwiegende Folgen für den Körper.

Kann man mit 30% Lungenfunktion leben?

Entscheidend für den weiteren Verlauf der Erkrankung bei Rauchern ist, in welchem Alter sie mit dem Nikotinkonsum begonnen haben, wie viele Zigaretten sie bereits geraucht (Anzahl der sogenannten Päckchenjahre Päckchenjahre Päckchenjahre bezeichnet die Anzahl Jahre, in denen durchschnittlich eine Packung Zigaretten pro Tag geraucht wurde.) und welche individuellen Rauchgewohnheiten sie haben.

  • Bei Patienten, die weiter rauchen, fällt die Einsekundenkapazität Einsekundenkapazität Beim Lungenfunktionstest pustet der Patient über ein Mundstück in ein Gerät namens Spirometer, das die Menge der ausgeatmeten Luft (Volumen) misst.
  • Hier interessiert vor allem der Wert der so genannten Einsekundenkapazität (FEV1 = forciertes expiratorisches Volumen in einer Sekunde).

Je stärker die Bronchien verengt sind, umso weniger Luft kann der Betroffene in einer Sekunde ausatmen. jährlich um 70-100 ml ab, bei Nikotinabstinenz hingegen um 30-40 ml. Die Lebenserwartung hängt unter anderem von den Ergebnissen der Lungenfunktionsprüfung ab.

  1. Bei einer Reduktion der Lungenoberfläche unter 30% des Wertes eines Gesunden (Sollwert, gemessen an der CO-Diffusionskapazität) ist die Lebenserwartung deutlich verringert.
  2. Besteht zusätzlich eine schwere Obstruktion, so sind die Aussichten noch ungünstiger.
  3. Von den Patienten deren Einsekundenkapazität unter 750 Milliliter liegt, sterben innerhalb eines Jahres 30 Prozent und innerhalb von zehn Jahren 95 Prozent.
See also:  Kreuzallergie Tabelle?

Weitere ungünstige Faktoren sind ein hohes Lebensalter und ein stark erniedrigter Sauerstoffgehalt bzw. ein stark erhöhter Kohlendioxidgehalt des Blutes sowie Gewichtsverlust. Günstiger fällt die Prognose hingegen aus, wenn die Atemwegsverengung mit Medikamenten deutlich rückgängig zu machen ist.

Das Lungenemphysem ist eine chronische Erkrankung, die sich über Jahrzehnte schleichend und unbemerkt entwickelt. Patienten mit schwerem Lungenemphysem können aufgrund der zunehmenden Atemnot nach und nach ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen. Manche werden pflegebedürftig. Die zunehmende Belastungsatemnot kann zu einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des Familien-, Sexual- und Soziallebens führen.

Psychische Krankheitsfolgen und Einschränkungen der Lebensqualität sind mit Fortschreiten der Krankheit häufig. Nicht selten tritt selbst bei jüngeren Patienten ein so genannter Spontanpneumothorax auf. Hier sind kleine, an der Lungenspitze liegende Emphysemblasen, die spontan zerplatzen, die häufigste Ursache.

Kann man Lungenvolumen wieder aufbauen?

Wie trainiere ich meine Lunge? – Egal, ob du zu den Patienten mit einer Chronisch Obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) oder mit allergischem Asthma bronchiale gehörst, gerade eine akute Infektion der Lunge überstanden hast oder gesund und fit bist – du kannst deine Lungenleistung verbessern.

Wie stark ist meine Lunge geschädigt?

3. Lungen-Test: Wasser verdrängen – Dafür brauchen Sie: Wanne mit Wasser oder gefülltes Waschbecken, drei PET-Flaschen mit 1,5 Litern Volumen und Strohhalm Füllen Sie ein Becken sowie drei PET-Flaschen mit Wasser. Tauchen Sie zunächst eine der Flaschen mit der Öffnung nach unten kopfüber in das Wasserbecken, sodass kein Wasser aus der Flasche entweichen kann.

Führen Sie den Strohhalm mit dem einen Ende in den Flaschenhals ein, in das andere Ende sollten Sie hineinpusten können. Holen Sie tief Luft und blasen Sie in den Strohhalm. Ihre Atemluft verdrängt nun das Wasser aus der Flasche. Ist die Flasche leer, fahren Sie mit der nächsten Flasche fort, ohne zwischendurch einzuatmen.

Halten Sie beim Tauschen der Flaschen kurz die Luft an. Gelingt es Ihnen, mit der verbliebenen Atemluft auch noch die zweite Flasche zu leeren? Und eventuell die dritte? Haben Sie auch das geschafft, können Sie den Test zu einem späteren Zeitpunkt mit noch mehr Flaschen wiederholen.

  • Die Menge an Wasser, die Sie mit Ihrer Atemluft aus den Flaschen verdrängt haben, ohne zwischendurch erneut Luft zu holen, gibt Aufschluss über Ihr Lungenvolumen: zwei Flaschen der angegebenen Größe entsprechen drei Litern, drei Flaschen entsprechen 4,5 Litern.
  • So viel sollte ein gesunder Mensch mit einer Körpergröße von 1,80 Metern schaffen, sagen Experten der München Klinik.

Sie schlagen zur Berechnung des Lungenvolumens folgende einfache Formel vor: Körpergröße x 2,5 = Lungenvolumen Ein gesunder Mensch mit einer Körpergröße von 1,80 Metern sollte also ein Lungenvolumen von 4,5 Litern haben (1,80 x 2,5 = 4,5). Das entspricht im Wasserbad-Versuch drei Wasserflaschen.

Was sagt ein guter Lungenfunktionstest aus?

Lungenfunktionstests prüfen, wie leistungsfähig die Lunge ist. Das heißt vor allem, wie viel Luft ein Mensch ein- und wieder ausatmet: Kann er etwa in einer Sekunde deutlich weniger ausatmen als normal oder befindet sich nach kräftigem Ausatmen immer noch zu viel Luft in seiner Lunge, kann das auf eine Lungenerkrankung hinweisen.

bei Atemnot, hartnäckigem Husten, Auswurf oder ungewöhnlichen Atemgeräuschen,wenn ein Röntgenbild der Lunge Auffälligkeiten zeigt oderim Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen vor einer Operation,

Vorgesehen sind die Tests außerdem beim Verdacht auf

Asthma,eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung ( COPD ),eine Vernarbung des Lungengewebes (Lungenfibrose) oderein Lungenemphysem,

Sie werden auch zur Kontrolle von Behandlung und Verlauf chronischer Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD genutzt. Darüber hinaus werden Lungenfunktionstests bei Betriebs- und Eignungsuntersuchungen oder in der Sportmedizin verwendet. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig.

Ein Lungenfunktionstest ist nicht schmerzhaft und hat keine Nebenwirkungen. Kurz vor der Untersuchung ist es allerdings wichtig, nicht zu rauchen – und nicht zu viel zu essen und zu trinken. Wer Medikamente benötigt wie etwa Asthma-Sprays, fragt am besten vorher die Ärztin oder den Arzt, ob die Mittel wie üblich angewendet werden können.

Die Spirometrie ist das Basisverfahren der Lungenfunktionsdiagnostik. Sie ist sowohl in der Hausarzt- als auch in der Facharztpraxis möglich. Bei dieser Untersuchung werden die Luftmenge beim Ein- und Ausatmen sowie die Geschwindigkeit des Luftstroms gemessen.

  1. Dazu atmet man im Sitzen nach einigen normalen Atemzügen in ein Mundstück aus, und zwar so kräftig oder so lange wie möglich – je nach Aufforderung der untersuchenden Person.
  2. Für gute Messergebnisse ist es wichtig, sie genau zu befolgen.
  3. Um eine zusätzliche Atmung über die Nase auszuschließen, wird sie mit einer Klemme verschlossen.

Das Mundstück ist mit einem Messgerät verbunden, dem Spirometer. Es erfasst bei jedem Atemzug die Menge der ein- und ausgeatmeten Luft. Die Luftmengen werden anschließend auf dem Display des Geräts als Kurve dargestellt. Insgesamt dauert die Spirometrie nur wenige Minuten.

  1. Werden Zusatztests gemacht (siehe unten), kann die gesamte Untersuchung durchaus 30 bis 90 Minuten in Anspruch nehmen.
  2. Der Test kann etwas über die Stärke einer Atemwegsverengung etwa bei Asthma aussagen oder bei einem Lungenemphysem abschätzen, wie stark die Lunge überbläht ist.
  3. Genauere Werte und zusätzliche Informationen bietet die Ganzkörper-Plethysmografie, auch Bodyplethysmografie genannt.

Sie findet meist in einer Facharztpraxis für Lungenheilkunde (Pneumologie) statt. Während dieser Untersuchung sitzt man in einer luftdichten Kammer und atmet ebenfalls in ein Mundstück ein und aus. Berechnet werden dann die Druckschwankungen in der Kammer, die durch die Bewegung des Brustkorbs bei der Atmung entstehen.

So ist es möglich, nicht nur die aus- und eingeatmete Luftmenge zu bestimmen, sondern auch die Menge an Luft, die nach vollständiger Ausatmung in der Lunge zurückbleibt (Residualvolumen). Denn selbst bei kräftigstem Ausatmen bleibt immer ein Rest Luft in der Lunge zurück. Zusätzlich wird der Atemwegswiderstand gemessen.

Dieser ist erhöht, wenn der Weg für die Luft durch die Bronchien verengt ist – wie etwa bei Asthma oder einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung. Kräftiges Atmen ist bei dieser Untersuchung nicht nötig, ruhige Atemzüge reichen aus. Das Verfahren dauert einige Minuten und ist etwas aufwendiger als die Spirometrie,

Ergo-Spirometrie : Die Lungenfunktion kann noch einmal unter körperlicher Belastung geprüft werden – meist auf einem Fahrrad-Ergometer. Dies zeigt, ob zum Beispiel Husten oder Atemnot erst bei Anstrengung auftreten oder sich dabei verschlimmern. Bronchoprovokation : Bei einer anderen Zusatzuntersuchung werden kleine Mengen allergieauslösender Stoffe inhaliert. Wenn sich daraufhin die Lungenfunktion verschlechtert, ist dies ein Hinweis auf eine Allergie, Bronchospasmolyse : Dabei werden Medikamente inhaliert, die die Bronchien erweitern. Verbessert sich danach die Lungenfunktion, lässt sich ein Asthma von einer COPD oder chronischen Bronchitis unterscheiden. Diffusionskapazität : Dieser Test wird eingesetzt, um den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen Lunge und Blutkreislauf zu prüfen. Dabei atmet man eine spezielle Testluft ein, die eine unbedenkliche Menge an Kohlenmonoxid (CO) enthält. Aus der Menge des ausgeatmeten COs lässt sich schließen, wie gut der Austausch funktioniert. Der Gasaustausch ist zum Beispiel bei einer Lungenfibrose vermindert.

Diese Untersuchung ist zur Selbstkontrolle für Menschen mit bereits bekannter Lungenerkrankung gedacht. Dazu wird ein handliches Messgerät, das Peak-Flow-Meter, waagerecht vor den Mund gehalten. Man atmet tief ein, hält die Luft an und atmet dann so kräftig wie möglich aus, während die Lippen das Mundstück fest umschließen.

  1. Das Gerät misst den Höchstwert der Ausatmung (englisch: „peak flow”).
  2. Vorgesehen ist die Messung 1- oder 2-mal pro Tag, jeweils mit bis zu drei Durchgängen.
  3. Der jeweils höchste Wert wird notiert.
  4. Das Peak-Flow-Meter ist nur im trockenen Zustand zu verwenden und muss regelmäßig gereinigt werden.
  5. Weicht ein gemessener Peak-Flow-Wert deutlich ab, kann man nach entsprechender Schulung selbstständig die Medikamente anpassen oder ärztlichen Rat einholen.

Bei der Blutgasanalyse wird unter anderem der Gehalt an Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut gemessen. So kann zum Beispiel der Schweregrad einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung oder akuten Verschlechterung (Exazerbation) besser eingeschätzt werden.

  • Weil dazu sauerstoffreiches Blut nötig ist, wird es nicht wie sonst üblich an einer Vene am Arm oder an der Hand abgenommen, sondern mit einer Einstechhilfe (Lanzette) aus dem Ohrläppchen entnommen.
  • Dieses Blut – auch Kapillarblut genannt – zeigt ähnliche Sauerstoffwerte wie Arterienblut, ist aber leichter zu entnehmen.

In besonderen Situationen, beispielsweise zur Kontrolle einer künstlichen Beatmung oder bei einem Kreislaufschock, wird das Blut direkt aus einer Arterie am Handgelenk oder Oberschenkel abgenommen. Danach muss ein Druckverband die Einstichstelle sichern, um eine Nachblutung zu verhindern.

  1. Andreae S.
  2. Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen.
  3. Stuttgart: Thieme; 2008.
  4. Bernstein WK.
  5. Pulmonary function testing,
  6. Curr Opin Anaesthesiol 2012; 25(1): 11-6. Bösch D.
  7. Lunge und Atemwege, in: Steffel J, Luscher T.
  8. Module Innere Medizin.
  9. Heidelberg: Springer; 2014.
  10. Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt.

Lungeninformationsdienst: Lungenfunktionsprüfung, Lungenärzte im Netz. Lungenfunktionsuntersuchung, Pschyrembel Online,2022. IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

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