NäHrstoffmangel Symptome Tabelle?

NäHrstoffmangel Symptome Tabelle
Wie entsteht ein Nährstoffmangel? – Grundsätzlich ist der menschliche Organismus nicht dazu in der Lage, abgesehen von wenigen Ausnahmen, die Nährstoffe, die er zur Aufrechterhaltung körperlicher Funktionen benötigt, selbst herzustellen. Daher müssen diese über eine ausgewogene Ernährung täglich in ausreichender Menge zugeführt werden.

In unserem Körper hat dabei jeder Nährstoff eine spezielle Funktion und nicht selten sind sie wiederum dafür verantwortlich, dass andere Nährstoffe aktiv sein können. Wird also die Stoffwechselkette unterbrochen, werden zunächst vorhandene Reserven aktiviert. Wenn diese aufgebraucht sind, kann es je nach Nährstoffdefizit zu unterschiedlichen Mangelanzeichen kommen.

Ein Nährstoffmangel entsteht also immer dann, wenn unser Körper aus verschiedenen Gründen und über einen längeren Zeitraum hinweg nicht ausreichend mit bestimmten Nährstoffen versorgt wird. Individuelle Lebensumstände (z.B. Schwangerschaft, Stillzeit, Alter, Krankheit) gehen meist mit einem erhöhten Bedarf an bestimmten Nährstoffen einher, die mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden sollten.

Wird der erhöhte Bedarf nicht gedeckt, kann ein Nährstoffdefizit auftreten. Aber auch aufgrund einer einseitigen Ernährung (bestehend aus überwiegend Fertigprodukten, Süßigkeiten, Fast Food etc.) ist es möglich, dass nicht alle wichtigen Nährstoffe über die Nahrung aufgenommen werden, obwohl kein spezifisch erhöhter Nährstoffbedarf besteht.

Und auch bei einer veganen Ernährung kann ein Mangel an bestimmten Nährstoffen entstehen, die nur in tierischen Lebensmitteln vorkommen, wie z.B. Vitamin B12. Für Veganer empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) daher dauerhaft ein Vitamin-B12-Präparat einzunehmen, um eine ausreichende Zufuhr des kritischen Nährstoffes zu gewährleisten und so vorzubeugen.

  • unausgewogene und einseitige Ernährung
  • vegane oder andere alternative Kostformen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • hohes Alter
  • intensive sportliche Betätigung
  • dauerhaft hoher Stressfaktor
  • Störung der Verdauung, Resorption und Verwertung
  • regelmäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Einnahme von Medikamenten

Eine gesunde, vollwertige Ernährung mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln bietet daher die besten Voraussetzungen für die Prävention von Nährstoffmangelerscheinungen. Ein leichter Nährstoffmangel macht sich meist gar nicht oder nur durch allgemeine Beschwerden wie z.B.

  1. Schwächegefühl bemerkbar, die wir oftmals nicht direkt mit einem Defizit an wichtigen Nährstoffen in Verbindungen bringen.
  2. Ist der Nährstoffhaushalt durch eine Unterversorgung jedoch erst einmal aus dem Gleichgewicht geraten, sendet unser Körper sichtbare oder spürbare Signale aus, die es richtig zu deuten gilt.

Je nachdem welche Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente fehlen, können dabei unterschiedliche Nährstoffmangelsymptome auftreten, Zu den unspezifischen Anzeichen eines möglichen Nährstoffmangels zählen Müdigkeit, brüchige Fingernägel und Kopfschmerzen.

  1. Weitere Symptome wie Blässe, Schwindel oder Haarausfall können ebenfalls auf einen Nährstoffmangel hindeuten.
  2. Zudem zeigen spröde Lippen und eingerissene Mundwinkel einen Mangel an essenziellen Nährstoffen an.
  3. Gerade dein Hautbild spiegelt wider, wie es um deine Nährstoffversorgung steht.
  4. Welche Nährstoffe für deine Haut wichtig sind erfährst du in unserem Artikel über,

Die allgemeinen Symptome eines Nährstoffdefizits für dich im Überblick:

  • Blässe
  • Müdigkeit
  • Schwächegefühl
  • Muskel- und Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwäche
  • Nervosität
  • Haut-, Haar- und Nagelprobleme
  • eingerissene Mundwinkel und Lippen
  • Zahnfleischbluten

Die oben genannten Symptome sollen als frühe Warnsingnale dienen und müssen nicht direkt mit einem möglichen Nährstoffdefizit zusammenhängen oder Grund zur Beunruhigung sein. In jedem Fall sollte die Diagnose eines Nährstoffmangels von einem Arzt erfolgen und eine entsprechende Behandlung mit diesem abgestimmt werden.

  • In den heutigen Industrieländern ist dank des reichhaltigen Lebensmittelangebots eine ernährungsbedingte Unterversorgung an Nährstoffen eher selten.
  • Vergleichbar weit verbreitet sind jedoch einige wenige Mangelerscheinungen wie z.B.
  • Der Vitamin-D-Mangel.
  • Repräsentative Studien ergaben, dass die deutsche Bevölkerung insgesamt eine gute Vitaminversorgung aufweist.

Allerdings ist die Versorgung mit Vitamin D und Jod in Deutschland noch nicht optimal. Bei einer veganen Ernährung können potenziell kritische Nährstoffe neben Vitamin B12 auch Vitamin B2 und Vitamin D sowie Calcium, Eisen, Jod, Zink und Selen sein. Auf welche Nährstoffe Frauen besonders achten sollten, erfährst du auf unserer Seite, Vitamin D – genauer gesagt Vitamin D3 – hat einen entscheidenden Unterschied zu anderen Vitaminen: Es kann durch die Sonneneinstrahlung vom Körper selbst gebildet werden. Auf diese Weise ist in den sonnigen Monaten eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Symptome bei Vitamin-D-Mangel:

  • Müdigkeit
  • Anstriebslosigkeit
  • Störung des Knochenstoffwechsels
  • Muskelkrämpfe und -verspannungen
  • Konzentrationsschwäche

So beugst du einem Vitamin-D-Mangel vor: Über die Ernährung kannst du deine Vitamin-D-Zufuhr am besten durch frischen Fisch wie Lachs und Makrele erhöhen. Aber auch Milch und Milchprodukte sowie Eier, Avocados und Pilze sind gute, Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung Vitamin-D-Präparate in Form von Tropfen, Kapseln oder Tabletten einnehmen.

  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Kopfschmerzen
  • brüchige Nägel und trockene Haut
  • eingerissene Mundwinkel

So beugst du einem Eisenmangel vor: Die meisten Fleischprodukte besitzen einen hohen Eisenanteil. Aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln sind beachtliche Mengen an Eisen vorhanden, z.B. in diversen Gemüsesorten wie Feldsalat, Rucola und Fenchel sowie Hülsenfrüchten, Ölsamen und Trockenfrüchten wie Gojibeeren. Generell entsteht ein Vitamin-B12-Mangel erst dann, wenn über mehrere Jahre hinweg zu wenig Vitamin B12 aufgenommen wurde, Bei einer westlichen Ernährungsweise mit einem hohen Anteil an tierischen Lebensmitteln ist ein Vitamin-B12-Mangel eher selten anzutreffen.

  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Vergesslichkeit

So beugst du einem Vitamin-B12-Mangel vor: In der Regel kannst du deinen Vitamin-B12-Bedarf über tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier sowie Milch und Milchprodukte decken. Da tierische Vitamin-B12-Lebensmittel für vegan lebende Menschen wegfallen und es bei veganen Lebensmitteln noch keine wissenschaftlich gesicherte Vitamin-B12-Quelle gibt, rät die DGE Veganern zur Verwendung von angereicherten Lebensmitteln oder zur Supplementierung mit entsprechenden Vitamin-B12-Präparaten.

Pflanzliche Alternativen wie zum Beispiel die Grünalge Chlorella, können als zusätzliche Lieferanten für Vitamin B12 verwendet werden. Jetzt mehr über erfahren. Ein Folsäuremangel ist in Deutschland relativ häufig. Vor allem Schwangere, Stillende, ältere Menschen und Menschen mit einem hohen Alkoholkonsum sind betroffen.

Aber auch Darmerkrankungen und bestimmte Medikamente, wie z.B. die Antibabypille, können einen Folsäuremangel auslösen. Symptome bei Folsäuremangel:

  • Schlafstörungen
  • Vergesslichkeit
  • depressive Verstimmungen
  • Durchfall

So beugst du einem Folsäuremangel vor: Grundsätzlich kann der normale Folsäurebedarf über eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung gedeckt werden. Besonders empfehlenswert sind und grünes Blattgemüse wie Spinat, außerdem Brokkoli sowie Vollkornprodukte, Kartoffeln, Nüsse und tierische Produkte. Da unser Körper nicht selbst herstellen kann, müssen wir darauf achten, genügend Magnesium über die Nahrung aufzunehmen. Eine einseitige und unausgewogene Ernährungsweise oder eine gestörte Magensiumaufnahme im Darm können zu einem Magnesiummangel führen.

  • Muskelkrämpfe und -zuckungen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Übelkeit
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheit

So beugst du einem Magnesiummangel vor: Zur Vorbeugung eines Magnesiummangels eignet sich eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung am besten. Besonders viel Magnesium enthalten dabei Lebensmittel wie Bananen, Avocados, Schokolade, Nüsse und Ölsaaten sowie Spinat.

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Appetitlosigkeit
  • Kälteempfindlichkeit
  • blasse und trockene Haut

So beugst du einem Jodmangel vor: Einen hohen Jodgehalt weisen beispielsweise Kabeljau und Schellfisch auf. Vegetarisch und vegan lebenden Menschen wird empfohlen, eine ausreichende Jodzufuhr durch Verwendung von jodiertem Speisesalz sowie von mit einem moderaten Jodgehalt (wie Nori) sicherzustellen. Ein Calciummangel (alternative Schreibweise: Kalziummangel) entsteht in den meisten Fällen durch eine einseitige Ernährung, Störungen der Calciumaufnahme im Darm oder durch einen erhöhten Bedarf z.B. während einer Schwangerschaft. Zu den häufigsten Ursachen eines Calciummangels zählt jedoch ein Vitamin-D-Mangel, da Vitamin D zu einer normalen Aufnahme bzw.

  • brüchige Fingernägel und Haarausfall
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Knochenschmerzen, -erweichung und -schwund

So beugst du einem Calciummangel vor: Zu den bekanntesten calciumreichen Lebensmitteln zählen Milch und Milchprodukte, über die wir rund 50 Prozent unseres täglichen Calcium-Bedarfs abdecken. Zudem sind verschiedene Käsesorten, besonders Hart- und Schnittkäse wie Parmesan, Emmentaler oder Tilsiter reich an Calcium.

Aber auch über pflanzliche Lebensmittel wie z.B. Grünkohl, Rucola oder Fenchel können wir unseren Calcium-Bedarf decken. Eine Ergänzung der Ernährung mit kann z.B. bei einem erhöhten Bedarf helfen, eine ausreichende Calcium-Zufuhr zu gewährleisten. Grundsätzlich kannst du also einem Nährstoffmangel mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung auch ohne Nahrungsergänzungsmittel gut entgegenwirken.

In bestimmten Fällen, z.B. bei einer Schwangerschaft oder chronischen Erkrankungen, kann es aber sinnvoll sein, über einen bestimmten Zeitraum hinweg spezielle, ergänzende Präparate einzunehmen. Frage in jedem Fall deinen Arzt um Rat!

  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2016): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Spegg, H.; Erfurt, D.: „Ernährungslehre und Diätetik”. Deutscher Apotheker Verlag 2012.
  • Vgl. Rimbach, G.: „Grundlagen der Lebensmittellehre”. Behr’s Verlag 2006.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2017): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2012): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Schek, A.: „Ernährungslehre kompakt”. Umschau Zeitschriftenverlag 2011.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2012): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Bundesinstitut für Risikobewertung (2004): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2016): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2013): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.

28. Oktober 2019 Leona Grenzow : Nährstoffmangel erkennen und vorbeugen| nu3

Welche Krankheiten führen zu Nährstoffmangel?

2) Mangel an essentiellen Fettsäuren – Ein Mangel an essentiellen Fettsäuren kann zu Hautekzemen, Muskelschwäche, aber auch Seh- und Wundheilstörungen führen. Bei Kindern und Säuglingen kann ein vermindertes Wachstum auftreten. Die Infektanfälligkeit wird ebenfalls erhöht.

Wie lange dauert es bis ein Nährstoffmangel behoben ist?

Wie lange dauert es bis Nahrungsergänzungsmittel wirken? – Nahrungsergänzungsmittel sind keine Wundermittel und können deshalb auch nicht sofort wirken. Die meisten Nährstoffe, die in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sind, müssen erst im Körper verarbeitet und aufgenommen werden, bevor sie ihre Wirkung entfalten können.

Das heißt, es kann einige Zeit dauern, bis die Nährstoffe aus dem Präparat in den Körper gelangen und dort zu wirken beginnen. Wie lange es genau dauert, bis Nahrungsergänzungsmittel wirken, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. von der Art des Nahrungsergänzungsmittels, der Dosierung und der Verfügbarkeit der Nährstoffe im Körper.

In der Regel dauert es einige Tage oder Wochen, bis ein erhöhter Nährstoffgehalt im Blut nachzuweisen ist. Je nach Schwere des Mangelzustandes vor der Einnahme, sollte dann auch schon eine spürbare Linderung der Symptome und eine Steigerung des Wohlbefindens eintreten.

Studien haben gezeigt, dass nach 2-3 Monaten dauerhafter Einnahme die Maximalwerte im Blut erreicht sind. Das deutet darauf hin, dass die Speicher dann wieder aufgefüllt sind. Jedoch beginnt erst dann die nachhaltige Wirkung der Nahrungsergänzung: Die Vitamine und Mineralstoffe entfalten dann Ihre Wirkung in den spezifischen Zellen (z.B.

in Knochen, Nerven etc.). Sie führen dort zu einer Stärkung und schützen die Zellen präventiv. Nahrungsergänzung ist also eher ein Marathon und kein Sprint, auch wenn sich schon nach 1-2 Wochen erste Effekte einstellen, macht es Sinn Nahrungsergänzung langfristig einzunehmen oder seine Ernährung komplett umzustellen.

Wie kann man feststellen ob man Vitaminmangel hat?

Mikronährstoffe einfach erklärt – Du möchtest alles auf einen Blick? Dann lade dir jetzt unbedingt unsere kostenfreie Broschüre „Mikronährstoffe einfach erklärt” runter. Dank vieler Grafiken und Tabellen findest du hier immer genau das, was du gerade suchst: Welche Mikronährstoffe erfüllen welche Aufgaben? In welchen Lebensmitteln ist was enthalten? Und wie äußert sich ein Mangel? Gib einfach deine E-Mail-Adresse im Formular an und erhalte zusätzlich einen Rabatt-Code für unsere Nahrungsergänzungsmittel: © pixabay Die meisten Vitamine kann der Mensch nicht selbst produzieren. Er muss regelmäßig genügend Nährstoffe aus der Nahrung beziehen. Bei einer ungesunden und unausgewogenen Ernährungsweise kann sich also leicht der ein oder andere Mangel einschleichen,

  1. Wie macht sich das bemerkbar? Wenn du unter einem Vitaminmangel leidest, dann können sich erste Anzeichen wie Müdigkeit, schlechte Konzentration und leichte Kreislaufprobleme einstellen.
  2. Natürlich gibt es Tage, an denen du mal mehr oder weniger Energie zur Verfügung hast.
  3. Wenn du dich jedoch täglich aus dem Bett kämpfen musst, dann solltest du das ernst nehmen.

Es ist dann sehr wahrscheinlich, dass deinem Körper wichtige Vitamine fehlen (E, B1, B5, B6 und B12 ). Mit einer ausgewogenen und pflanzlichen Ernährung kannst du einen ersten Schritt gehen, um deinen Vitaminmangel auszugleichen und deine Nährstoff-Speicher mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten wieder zu füllen.

Besonders in Hülsenfrüchten, grünem Gemüse und Nüssen ist das Vorkommen der B-Vitamine hoch – ausgenommen Vitamin B12: Das kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Übrigens: Vitamine zählen zu den sogenannten Mikronährstoffen, Auch Mineralien und Spurenelemente gehören in diese Kategorie.

Und wenn die fehlen, kann sich ebenfalls eine bleierne Abgeschlagenheit in dir breitmachen. Dann empfehlen wir dir neben einer überwiegend pflanzlichen Ernährung auch hochwertige Nahrungsergänzungsmittel, © artstudio_pro | fotolia.com Ist der Vitaminmangel schon fortgeschritten, können Entzündungen im gesamten Körper auftreten, Bist du anfälliger für Infekte geworden oder leidest du unter Schmerzen an verschiedenen Stellen im Körper? Dann könnte dein Bedarf an Vitamin C, D, K und B5 nicht gedeckt sein.

  • Damit du deine Nährstoff-Depots wieder auffüllen kannst, ist es wichtig, dass du dich körperlich betätigst und den Mangel mithilfe von frischen Lebensmitteln und bei Bedarf zusätzlich mit Nahrungsmittelergänzungen ausgleichst.
  • Habe keine Angst, wenn sich Entzündungen zeigen: In unserem Spezial-Artikel zum Thema Arthrose erklären wir dir, warum Entzündungen sinnvolle Reparaturprozesse deines Körpers sind und wie du sie dir für deine Heilung zunutze machen kannst.
See also:  Welche KräUter Zusammen Pflanzen Tabelle?

Mit unseren leckeren Anti-Arthrose-Rezepten kannst du dich zusätzlich von innen stärken. Sie sind nicht nur lecker, sondern die verwendeten Kräuter und Gewürze wirken auch entzündungshemmend und reinigend.

Welche Folgen hat Nährstoffmangel?

Nährstoffmangel Nährstoffe sind für die Gesundheit lebenswichtig. Wenn der Körper über einen längeren Zeitraum nicht mit genügend Nährstoffen versorgt wird, entsteht ein Nährstoffmangel. Wie lässt sich dieser erkennen und wie kann man ihm vorbeugen? Neben Wasser und Sauerstoff benötigt der menschliche Organismus zwei Kategorien von Nährstoffen: Makronährstoffe und Mikronährstoffe.

Zu den Makronährstoffen zählen Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate, die unserem Körper Energie und die Bausteine für den Aufbau und den Erhalt von Zellen liefern. Zu den Mikronährstoffen gehören Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Omega-Fettsäuren. Sie übernehmen verschiedene Aufgaben im Stoffwechsel, sind beispielsweise am Knochenaufbau beteiligt, an der Funktion des Immunsystems und der Nervenzellen, am Hirnstoffwechsel und an vielen anderen Prozessen.

Da der menschliche Körper diese Nährstoffe nicht selbst erzeugen kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Ein Nährstoffmangel entsteht dann, wenn der Körper über einen längeren Zeitraum nicht mit genügend Nährstoffen versorgt wird oder durch eine bestimmte Lebenssituation ein geänderter Bedarf an Nährstoffen entsteht und dieser nicht angeglichen wird.

Eine Schwangerschaft, eine Ernährungsumstellung oder Diät, zum Beispiel eine vegane oder vegetarische Ernährung, erhöhte sportliche Aktivitäten oder eine Veränderung der körperlichen Arbeit, dauerhafter Stress, Alkoholkonsum sowie die Einnahme von Medikamenten können zu einem veränderten Nährstoffbedarf führen.

Je nachdem wie ausgewogen und gesund die Ernährung ist, kann ein Nährstoffmangel leichte bis schwere Symptome hervorrufen. Diese können Müdigkeit, Muskelzucken, blasse Haut, spröde Fingernägel, Haarausfall, eingerissene Mundwinkel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche oder auch Zahnfleischbluten sein.

Leider sind die Anzeichen oft sehr unspezifisch und nicht einfach zu deuten. Bei langanhaltenden Beschwerden und wenn die Symptome selbst bei gesunder und ausgewogener Ernährung anhalten, sind ein Arztbesuch und eine Blutuntersuchung, die aber nicht in allen Fällen von den Krankenkassen bezahlt wird, gegebenenfalls zu empfehlen.

Bei leichten Symptomen können Mangelerscheinungen durch eine erhöhte Nährstoffzufuhr durch diverse Lebensmittel ausgeglichen werden. Nahrungsergänzungspräparate sind nach einer Anamnese und genauen Bestimmung der fehlenden Nährstoffe und in Absprache mit dem Arzt unter bestimmten Umständen sinnvoll.

Kalziummangel kann durch kalziumhaltige Mineralwässer, Milch, Milchprodukte wie Käse und Joghurt ausgeglichen werden. Bei Eisenmangel hilft es, Fleisch zu essen oder Nüsse, rote Bete, generell rote Obst- und Gemüsesorten. Bei Zinkmangel werden Milchprodukte, Eier, Haferflocken und Kürbiskerne empfohlen.

Bei Folsäuremangel helfen zum Beispiel Hülsenfrüchte. Ein Magnesiummangel kann durch magnesiumhaltiges Mineralwasser, Nüsse, beispielsweise Cashews, oder auch Naturreis ausgeglichen werden. Bei Vitamin-C-Mangel hilft der Verzehr von Zitrusfrüchten und Kohlsorten.

  1. Eine Besonderheit bildet das Vitamin D.
  2. Es kann mit genügend Sonneneinstrahlung in der Haut selbst synthetisiert werden.
  3. Allerdings ist das in den Wintermonaten schwieriger, wenn kaum Sonne scheint.
  4. Hier empfiehlt sich, ein Präparat einzunehmen, welches in Apotheken und im Einzelhandel frei verkäuflich ist.

Eine Einnahme ist aber erst nach Absprache mit dem Arzt zu empfehlen. : Nährstoffmangel

Wie fühlt man sich bei Nährstoffmangel?

Wie entsteht ein Nährstoffmangel? – Grundsätzlich ist der menschliche Organismus nicht dazu in der Lage, abgesehen von wenigen Ausnahmen, die Nährstoffe, die er zur Aufrechterhaltung körperlicher Funktionen benötigt, selbst herzustellen. Daher müssen diese über eine ausgewogene Ernährung täglich in ausreichender Menge zugeführt werden.

  • In unserem Körper hat dabei jeder Nährstoff eine spezielle Funktion und nicht selten sind sie wiederum dafür verantwortlich, dass andere Nährstoffe aktiv sein können.
  • Wird also die Stoffwechselkette unterbrochen, werden zunächst vorhandene Reserven aktiviert.
  • Wenn diese aufgebraucht sind, kann es je nach Nährstoffdefizit zu unterschiedlichen Mangelanzeichen kommen.

Ein Nährstoffmangel entsteht also immer dann, wenn unser Körper aus verschiedenen Gründen und über einen längeren Zeitraum hinweg nicht ausreichend mit bestimmten Nährstoffen versorgt wird. Individuelle Lebensumstände (z.B. Schwangerschaft, Stillzeit, Alter, Krankheit) gehen meist mit einem erhöhten Bedarf an bestimmten Nährstoffen einher, die mit der Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden sollten.

  • Wird der erhöhte Bedarf nicht gedeckt, kann ein Nährstoffdefizit auftreten.
  • Aber auch aufgrund einer einseitigen Ernährung (bestehend aus überwiegend Fertigprodukten, Süßigkeiten, Fast Food etc.) ist es möglich, dass nicht alle wichtigen Nährstoffe über die Nahrung aufgenommen werden, obwohl kein spezifisch erhöhter Nährstoffbedarf besteht.

Und auch bei einer veganen Ernährung kann ein Mangel an bestimmten Nährstoffen entstehen, die nur in tierischen Lebensmitteln vorkommen, wie z.B. Vitamin B12. Für Veganer empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) daher dauerhaft ein Vitamin-B12-Präparat einzunehmen, um eine ausreichende Zufuhr des kritischen Nährstoffes zu gewährleisten und so vorzubeugen.

  • unausgewogene und einseitige Ernährung
  • vegane oder andere alternative Kostformen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • hohes Alter
  • intensive sportliche Betätigung
  • dauerhaft hoher Stressfaktor
  • Störung der Verdauung, Resorption und Verwertung
  • regelmäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Einnahme von Medikamenten

Eine gesunde, vollwertige Ernährung mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln bietet daher die besten Voraussetzungen für die Prävention von Nährstoffmangelerscheinungen. Ein leichter Nährstoffmangel macht sich meist gar nicht oder nur durch allgemeine Beschwerden wie z.B.

Schwächegefühl bemerkbar, die wir oftmals nicht direkt mit einem Defizit an wichtigen Nährstoffen in Verbindungen bringen. Ist der Nährstoffhaushalt durch eine Unterversorgung jedoch erst einmal aus dem Gleichgewicht geraten, sendet unser Körper sichtbare oder spürbare Signale aus, die es richtig zu deuten gilt.

Je nachdem welche Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente fehlen, können dabei unterschiedliche Nährstoffmangelsymptome auftreten, Zu den unspezifischen Anzeichen eines möglichen Nährstoffmangels zählen Müdigkeit, brüchige Fingernägel und Kopfschmerzen.

Weitere Symptome wie Blässe, Schwindel oder Haarausfall können ebenfalls auf einen Nährstoffmangel hindeuten. Zudem zeigen spröde Lippen und eingerissene Mundwinkel einen Mangel an essenziellen Nährstoffen an. Gerade dein Hautbild spiegelt wider, wie es um deine Nährstoffversorgung steht. Welche Nährstoffe für deine Haut wichtig sind erfährst du in unserem Artikel über,

Die allgemeinen Symptome eines Nährstoffdefizits für dich im Überblick:

  • Blässe
  • Müdigkeit
  • Schwächegefühl
  • Muskel- und Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwäche
  • Nervosität
  • Haut-, Haar- und Nagelprobleme
  • eingerissene Mundwinkel und Lippen
  • Zahnfleischbluten

Die oben genannten Symptome sollen als frühe Warnsingnale dienen und müssen nicht direkt mit einem möglichen Nährstoffdefizit zusammenhängen oder Grund zur Beunruhigung sein. In jedem Fall sollte die Diagnose eines Nährstoffmangels von einem Arzt erfolgen und eine entsprechende Behandlung mit diesem abgestimmt werden.

In den heutigen Industrieländern ist dank des reichhaltigen Lebensmittelangebots eine ernährungsbedingte Unterversorgung an Nährstoffen eher selten. Vergleichbar weit verbreitet sind jedoch einige wenige Mangelerscheinungen wie z.B. der Vitamin-D-Mangel. Repräsentative Studien ergaben, dass die deutsche Bevölkerung insgesamt eine gute Vitaminversorgung aufweist.

Allerdings ist die Versorgung mit Vitamin D und Jod in Deutschland noch nicht optimal. Bei einer veganen Ernährung können potenziell kritische Nährstoffe neben Vitamin B12 auch Vitamin B2 und Vitamin D sowie Calcium, Eisen, Jod, Zink und Selen sein. Auf welche Nährstoffe Frauen besonders achten sollten, erfährst du auf unserer Seite, Vitamin D – genauer gesagt Vitamin D3 – hat einen entscheidenden Unterschied zu anderen Vitaminen: Es kann durch die Sonneneinstrahlung vom Körper selbst gebildet werden. Auf diese Weise ist in den sonnigen Monaten eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Symptome bei Vitamin-D-Mangel:

  • Müdigkeit
  • Anstriebslosigkeit
  • Störung des Knochenstoffwechsels
  • Muskelkrämpfe und -verspannungen
  • Konzentrationsschwäche

So beugst du einem Vitamin-D-Mangel vor: Über die Ernährung kannst du deine Vitamin-D-Zufuhr am besten durch frischen Fisch wie Lachs und Makrele erhöhen. Aber auch Milch und Milchprodukte sowie Eier, Avocados und Pilze sind gute, Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung Vitamin-D-Präparate in Form von Tropfen, Kapseln oder Tabletten einnehmen.

  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Kopfschmerzen
  • brüchige Nägel und trockene Haut
  • eingerissene Mundwinkel

So beugst du einem Eisenmangel vor: Die meisten Fleischprodukte besitzen einen hohen Eisenanteil. Aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln sind beachtliche Mengen an Eisen vorhanden, z.B. in diversen Gemüsesorten wie Feldsalat, Rucola und Fenchel sowie Hülsenfrüchten, Ölsamen und Trockenfrüchten wie Gojibeeren. Generell entsteht ein Vitamin-B12-Mangel erst dann, wenn über mehrere Jahre hinweg zu wenig Vitamin B12 aufgenommen wurde, Bei einer westlichen Ernährungsweise mit einem hohen Anteil an tierischen Lebensmitteln ist ein Vitamin-B12-Mangel eher selten anzutreffen.

  • Müdigkeit
  • Blässe
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Vergesslichkeit

So beugst du einem Vitamin-B12-Mangel vor: In der Regel kannst du deinen Vitamin-B12-Bedarf über tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier sowie Milch und Milchprodukte decken. Da tierische Vitamin-B12-Lebensmittel für vegan lebende Menschen wegfallen und es bei veganen Lebensmitteln noch keine wissenschaftlich gesicherte Vitamin-B12-Quelle gibt, rät die DGE Veganern zur Verwendung von angereicherten Lebensmitteln oder zur Supplementierung mit entsprechenden Vitamin-B12-Präparaten.

Pflanzliche Alternativen wie zum Beispiel die Grünalge Chlorella, können als zusätzliche Lieferanten für Vitamin B12 verwendet werden. Jetzt mehr über erfahren. Ein Folsäuremangel ist in Deutschland relativ häufig. Vor allem Schwangere, Stillende, ältere Menschen und Menschen mit einem hohen Alkoholkonsum sind betroffen.

Aber auch Darmerkrankungen und bestimmte Medikamente, wie z.B. die Antibabypille, können einen Folsäuremangel auslösen. Symptome bei Folsäuremangel:

  • Schlafstörungen
  • Vergesslichkeit
  • depressive Verstimmungen
  • Durchfall

So beugst du einem Folsäuremangel vor: Grundsätzlich kann der normale Folsäurebedarf über eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung gedeckt werden. Besonders empfehlenswert sind und grünes Blattgemüse wie Spinat, außerdem Brokkoli sowie Vollkornprodukte, Kartoffeln, Nüsse und tierische Produkte. Da unser Körper nicht selbst herstellen kann, müssen wir darauf achten, genügend Magnesium über die Nahrung aufzunehmen. Eine einseitige und unausgewogene Ernährungsweise oder eine gestörte Magensiumaufnahme im Darm können zu einem Magnesiummangel führen.

  • Muskelkrämpfe und -zuckungen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Übelkeit
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheit

So beugst du einem Magnesiummangel vor: Zur Vorbeugung eines Magnesiummangels eignet sich eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung am besten. Besonders viel Magnesium enthalten dabei Lebensmittel wie Bananen, Avocados, Schokolade, Nüsse und Ölsaaten sowie Spinat.

  • Müdigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Appetitlosigkeit
  • Kälteempfindlichkeit
  • blasse und trockene Haut

So beugst du einem Jodmangel vor: Einen hohen Jodgehalt weisen beispielsweise Kabeljau und Schellfisch auf. Vegetarisch und vegan lebenden Menschen wird empfohlen, eine ausreichende Jodzufuhr durch Verwendung von jodiertem Speisesalz sowie von mit einem moderaten Jodgehalt (wie Nori) sicherzustellen. Ein Calciummangel (alternative Schreibweise: Kalziummangel) entsteht in den meisten Fällen durch eine einseitige Ernährung, Störungen der Calciumaufnahme im Darm oder durch einen erhöhten Bedarf z.B. während einer Schwangerschaft. Zu den häufigsten Ursachen eines Calciummangels zählt jedoch ein Vitamin-D-Mangel, da Vitamin D zu einer normalen Aufnahme bzw.

  • brüchige Fingernägel und Haarausfall
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Knochenschmerzen, -erweichung und -schwund

So beugst du einem Calciummangel vor: Zu den bekanntesten calciumreichen Lebensmitteln zählen Milch und Milchprodukte, über die wir rund 50 Prozent unseres täglichen Calcium-Bedarfs abdecken. Zudem sind verschiedene Käsesorten, besonders Hart- und Schnittkäse wie Parmesan, Emmentaler oder Tilsiter reich an Calcium.

Aber auch über pflanzliche Lebensmittel wie z.B. Grünkohl, Rucola oder Fenchel können wir unseren Calcium-Bedarf decken. Eine Ergänzung der Ernährung mit kann z.B. bei einem erhöhten Bedarf helfen, eine ausreichende Calcium-Zufuhr zu gewährleisten. Grundsätzlich kannst du also einem Nährstoffmangel mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung auch ohne Nahrungsergänzungsmittel gut entgegenwirken.

In bestimmten Fällen, z.B. bei einer Schwangerschaft oder chronischen Erkrankungen, kann es aber sinnvoll sein, über einen bestimmten Zeitraum hinweg spezielle, ergänzende Präparate einzunehmen. Frage in jedem Fall deinen Arzt um Rat!

  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2016): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Spegg, H.; Erfurt, D.: „Ernährungslehre und Diätetik”. Deutscher Apotheker Verlag 2012.
  • Vgl. Rimbach, G.: „Grundlagen der Lebensmittellehre”. Behr’s Verlag 2006.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2017): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2012): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Schek, A.: „Ernährungslehre kompakt”. Umschau Zeitschriftenverlag 2011.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2012): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Bundesinstitut für Risikobewertung (2004): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2016): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.
  • Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (2013): „”, abgerufen am 28. Oktober 2019.

28. Oktober 2019 Leona Grenzow : Nährstoffmangel erkennen und vorbeugen| nu3

Woher weiß ich was meinem Körper fehlt?

Vitaminmangel beheben und durch passende Vitamine Tagesbedarf decken – Wenn du jetzt eines der Mangelsymptome bei dir erkennst, bitte keine Panik. Um sicher zu sein, ob du wirklich einen Nährstoffmangel hast, solltest du einen Bluttest beim Arzt machen lassen.

  • Der kann ziemlich genau herausfinden, ob und welche Nährstoffe dir tatsächlich fehlen.
  • Falls ein Mangel erkannt wird, kann der Arzt dir eine Ernährungsumstellung empfehlen und dich beraten, ob und wie viele Vitamine du zusätzlich zu dir nehmen sollst – zum Beispiel über Nahrungsergänzungsmittel.
  • Tatsächlich gibt es keine abschließenden Untersuchungen dazu, wie hoch der Tagesbedarf an Vitaminen für Menschen ist.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat aber Richtwerte veröffentlicht, die zumindest gute Anhaltspunkte geben,

Bei welchem Vitaminmangel ist einem schwindelig?

Wo und wie entsteht Schwindel? – Unser Gleichgewichtssinn liegt im Ohr. Das Ohr ist damit ein Sinnesorgan, welches sowohl für den Hörsinn verantwortlich ist, als auch für die Steuerung des Gleichgewichts. Deshalb treten Hör- und Gleichgewichtsprobleme oft gemeinsam auf.

  • Das Gleichgewichtsorgan ist Teil des Innenohrs und wird auch als Vestibularorgan bezeichnet.
  • Die 3 Bogengänge des Vestibular-Apparates im Innenohr sind zusammen mit den zwei mit Endolymphe gefüllten Makulaorganen Sacculus und Utriculus für die Erfassung von Drehbewegungen im Raum verantwortlich.
  • Deshalb kann die Ursache direkt im Ohr liegen.
See also:  GlykäMischer Index Tabelle Lebensmittel?

Er kann also durch Reize bzw. Erkrankungen oder Entzündungen des Innenohrs, des Labyrinths oder des Gleichgewichtsnervs entstehen. Die Entzündung des Gleichgewichtsnervs wird von Ärzten als Neuritis vestibularis bezeichnet. Ein möglicher gutartiger Tumor am Gleichgewichtsnerv ist ein Akustikusneurinom.

Liegt die Ursache im Ohr, spricht man von einem vestibulären Schwindel. Der Ursprung kann aber auch in der Reizverarbeitung im Zentralnervensystem liegen – das ist bei Fahrschwindel, einem Symptom der Reisekrankheit, der Fall. Das trifft auch zu auf Druckveränderungen beispielsweise im Zuge von Tauchgängen oder Höhentrainings.

Außerdem gibt es den so genannten psychogenen Schwindel, der oft in Folge von Stress bzw. psychischer Belastung entsteht. Auch psychische Erkrankungen wie soziale Phobien, Panikattacken und andere psychosomatische Erkrankungen können sich durch Schwindelsymptome äußern.

  • Darüber hinaus gibt es Schwindelformen, die eine organische Ursache haben, die aber nicht im Gleichgewichtssinn im Ohr liegt.
  • So können beispielsweise Fieber und schwere virale Infekte mit Schwindelgefühlen einhergehen.
  • Auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen des Gehirns wie Migräne, Epilepsie, Alzheimer Demenz und Multiple Sklerose können unter Schwindelgefühlen leiden.

Ein Mangel an Sauerstoff, Vitamin B, insbesondere Vitamin B12, Energie bzw. Zucker oder anderen Nährstoffen kann ebenso verantwortlich für die Probleme sein. Als Ursache dafür kommen Fasten oder mangelhafte Ernährung in Frage, aber auch Erkrankungen wie Diabetes mellitus und chronischen Magen-Darm-Erkrankungen.

Was passiert wenn man zu wenig B12 hat?

Ein Vitamin-B12-Mangel kann bei Veganern auftreten, die keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, oder aufgrund einer Resorptionsstörung.

Eine Anämie entwickelt sich und führt zu Blässe, Schwäche, Müdigkeit und bei schwerer Ausprägung zu Kurzatmigkeit und Schwindel. Ein schwerer Vitamin-B12-Mangel kann die Nerven schädigen und ein Kribbeln oder einen Gefühlsverlust an Händen und Füßen, Muskelschwäche, Verlust von Reflexen, Gehschwierigkeiten, Verwirrung und Demenz verursachen. Die Diagnose eines Vitamin-B12-Mangels basiert auf Bluttests. Werden Vitamin B12-Präparate hochdosiert eingenommen, verschwinden die durch die Anämie verursachten Symptome. Die durch die Nervenschädigung verursachten Symptome und Demenz bei älteren Menschen bleiben möglicherweise bestehen.

Vitamin B 12 Die Bildung von Blutkörperchen Die roten Blutkörperchen, die meisten weißen Blutkörperchen und die Blutplättchen werden im Knochenmark, einem weichen Fettgewebe in den Knochenhöhlen, gebildet. Zwei Arten weißer Blutkörperchen. Erfahren Sie mehr (Cobalamin) ist zusammen mit Folsäure notwendig für die Bildung und Reifung der roten Blutkörperchen und die Synthese von DNA (Desoxyribonukleinsäure), dem Genmaterial der Zellen.

  • Vitamin B12 ist auch für eine normale Nervenfunktion wichtig.
  • Gute Vitamin-B12-Lieferanten sind unter anderem Fleisch (insbesondere Rind, Schwein, Leber und andere Innereien), Eier, angereicherte Getreideprodukte, Milch, Muscheln, Austern, Lachs und Thunfisch.
  • Siehe hierzu auch Vitamine im Überblick Vitamine im Überblick Vitamine bilden einen ausschlaggebenden Bestandteil der gesunden Ernährung.

Welche Menge davon gesunde Menschen jeweils im Durchschnitt pro Tag aufnehmen sollten, um gesund zu bleiben, ist in. Erfahren Sie mehr,) Anders als die meisten anderen Vitamine wird Vitamin B12 in beträchtlicher Menge hauptsächlich in der Leber gespeichert, bis es der Körper benötigt.

Wenn die Einnahme des Vitamins unterbrochen wird, reichen die Körpervorräte normalerweise für 3 bis 5 Jahre. Vitamin B12 sollte nicht in hohen Dosen als Allheilmittel eingenommen werden, obwohl es andererseits nicht toxisch zu wirken scheint. Dennoch wird von einem übermäßigen Verzehr von B12 abgeraten.

Vitamin B12 ist in Lebensmitteln tierischen Ursprungs enthalten. Normalerweise wird Vitamin B12 im letzten Abschnitt des Dünndarms (Ileum), der in den Dickdarm mündet, aufgenommen. Allerdings muss das Vitamin dafür an den Intrinsic-Faktor gekoppelt werden.

Keine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12. Der Körper absorbiert das Vitamin nicht oder speichert nicht ausreichende Mengen davon.

Ein Vitamin-B12-Mangel entwickelt sich bei Personen, die keine Produkte tierischen Ursprungs essen (Veganer), es sei denn, sie nehmen Ergänzungspräparate ein. Wenn eine Mutter, die sich vegan ernährt, ihr Kind stillt, besteht für das Kind das Risiko, einen Vitamin-B12-Mangel zu entwickeln.

Eine Operation mit Entfernung eines Teils des Dünndarms, in dem Vitamin B12 resorbiert wird Wiederholte Belastung mit Stickoxiden (Lachgas) Fehlender Intrinsic-Faktor Zu wenig Magensäure, häufig bei älteren Menschen

Der Intrinsic-Faktor kann fehlen, da durch ein überaktives Immunsystem produzierte, anomale Antikörper die Magenzellen angreifen und zerstören, die den Intrinsic-Faktor herstellen. Diese Autoimmunreaktion wird als autoimmune metaplastische atrophische Gastritis bezeichnet.

Auch kann ein Mangel des Intrinsic-Faktors vorliegen, wenn der Teil des Magens, in dem er produziert wird, operativ entfernt wurde. Ein aufgrund des fehlenden Intrinsic-Faktors verursachter Vitamin-B12-Mangel führt zu einer sogenannten perniziösen Anämie. Bei älteren Menschen kann die Resorption unzureichend sein, weil die Magensäuremenge sich verringert.

Eine verringerte Magensäuremenge reduziert die Fähigkeit des Körpers, Vitamin B12 aus dem Fleischprotein zu entfernen. Das in Vitamin Ergänzungspräparaten enthaltene Vitamin B12 kann jedoch sogar von Personen mit verminderter Magensäuremenge weiterhin gut resorbiert werden.

Blässe Schwäche Erschöpfung

Schwere Anämie führt zu Kurzatmigkeit, Benommenheit und einem schnellen Puls. Gelegentlich vergrößern sich Milz und Leber. Jüngere Erwachsene, die unter einer perniziösen Anämie aufgrund eines Mangels an Intrinsic-Faktor leiden, entwickeln mit größerer Wahrscheinlichkeit Magenkrebs oder andere gastrointestinale Krebsformen.

Bei Personen mit Nervenschäden sind die Beine früher und häufiger betroffen als die Arme. Ein Kribbeln ist an den Füßen und Händen zu spüren; Beine, Füße und Hände werden gefühllos. Ihre Arme und Beine können sich schwach anfühlen. Die Betroffenen können nicht mehr genau sagen, wie ihre Arme und Beine liegen (Lagesinn) und keine Vibrationen fühlen.

Leichte bis mittlere Muskelschwäche entwickelt sich, und die Reflexe können verloren gehen. Das Gehen bereitet Schwierigkeiten. Manche Menschen werden verwirrt, reizbar und leicht depressiv. Ein fortgeschrittener Vitamin-B12-Mangel kann zu Delirium Delirium Delirium ist eine plötzlich eintretende, wechselnde und meist reversible Störung des Geisteszustands.

Sie ist gekennzeichnet durch Konzentrationsschwierigkeiten, Desorientierung, die Unfähigkeit. Erfahren Sie mehr, Paranoia (Denken, dass andere einem schaden wollen) und gestörter geistiger Funktion, einschließlich Demenz Demenz Unter Demenz versteht man eine allmähliche Abnahme der geistigen Fähigkeiten, wobei Gedächtnis, Denkvermögen, Urteilskraft und Lernfähigkeit beeinträchtigt sind.

Die typischen Symptome umfassen. Erfahren Sie mehr, führen.

Bluttests Manchmal Endoskopie

Gewöhnlich wird Vitamin-B12-Mangel vermutet, wenn bei Routine-Blutuntersuchungen vergrößerte rote Blutkörperchen entdeckt werden. Auch wenn sich typische Symptome einer Nervenschädigung wie Kribbeln oder Gefühllosigkeit an Händen und Füßen zeigen, besteht der Verdacht auf Vitamin-B12-Mangel.

In solchen Fällen misst man den Vitamin-B12-Spiegel im Blut. Bestätigt sich ein Vitamin-B12-Mangel bei älteren Menschen, werden in der Regel keine weiteren Tests durchgeführt, da die Ursache dieses Mangels, beispielsweise wenig Magensäure, meist nicht schwerwiegend ist. Bei jüngeren Menschen werden teilweise weitere Untersuchungen, darunter zusätzliche Bluttests, zur Ursachenbestimmung vorgenommen.

Bei Säuglingen von Müttern, die sich vegan ernähren, lässt sich mit der Gabe von Vitamin-B12-Präparaten gleich nach der Geburt ein Vitamin-B12-Mangel verhindern.

Vitamin-B12-Nahrungsergänzungsmittel Bei Menschen mit Nervenschäden wird Vitamin B12 als Injektion verabreicht.

Älteren Menschen mit Vitamin-B12-Mangel kommen Ergänzungspräparate zugute, da der Mangel meist daher rührt, dass das Vitamin nicht aus Fleisch aufgenommen werden kann. Aus den Ergänzungspräparaten können ältere Menschen das Vitamin dann leichter resorbieren.

Die Behandlung eines Vitamin-B12-Mangels oder einer perniziösen Anämie besteht aus hochdosierten Vitamin-B12-Präparaten. Besteht ein Mangel ohne Symptome, kann das Vitamin oral eingenommen werden. In regelmäßigen Abständen werden Bluttests durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Vitamin-B12-Spiegel sich wieder normalisiert und normal bleibt.

Menschen mit sehr niedrigen Vitamin-B12-Spiegeln oder Symptomen aufgrund eines Nervenschadens wird Vitamin B12 normalerweise in einen Muskel injiziert. Diese Spritzen, die Patienten sich auch selbst verabreichen können, werden über mehrere Wochen täglich oder wöchentlich injiziert, bis der Vitamin-B12-Spiegel sich normalisiert hat.

Wenn sich die Ursache für den Mangel nicht beseitigen lässt, werden die Injektionen anschließend auf unbestimmte Zeit einmal monatlich verabreicht. Eine Anämie liegt normalerweise nach 6 Wochen nicht mehr vor. Wenn jedoch schwere Symptome aufgrund von Nervenschäden über Monate oder Jahre anhalten, kann sie chronisch werden.

Bei den meisten älteren Menschen mit Vitamin-B12-Mangel und Demenz verbessert sich die geistige Funktionsfähigkeit nach der Behandlung nicht. HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Wie viel kostet Vitamin Test beim Arzt?

Wofür braucht der Körper das Vitamin? – Das Vitamin D stärkt unsere Knochen, Zähne und hat Einfluss auf unsere Muskelkraft. Es spielt besonders beim Knochenstoffwechsel eine wichtige Rolle. Es fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm und ihren Einbau in die Knochen und ist an weiteren Stoffwechselvorgängen unseres Körpers beteiligt. Unsere Haut bildet in der Regel 80 bis 90 Prozent des Vitamins selbst. Dies gelingt ihr mit Hilfe von Sonnenlicht, genauer mit UV-B-Strahlung. Für die Vitamin-D-Produktion müssen die Strahlen direkt auf unsere Haut fallen können. Wie stark das Vitamin D gebildet wird, hängt von mehreren Faktoren ab.

Alter, Hauttyp oder Tageszeit spielen hierbei eine Rolle. Durch Wolken, Schatten, Sonnencreme und Kleidung wird die Produktion beispielsweise vermindert. Ebenso bringt es nichts, sich nur in hellen Räumen aufzuhalten, da die UV-B Strahlen nicht durch die Fensterscheiben gelangen. Die restlichen circa 10 bis 20 Prozent Vitamin D erhalten wir durch Lebensmittel,

Unsere Ernährung trägt also nur einen geringen Teil zur Vitamin-D-Versorgung bei. Gespeichert wird das Vitamin D im Fett und Muskelgewebe, in geringen Teilen auch in der Leber. Diese Reserven helfen uns, auch in den kalten und dunklen Jahreszeiten mit Vitamin D versorgt zu werden. Nur wenige Lebensmittel erhalten eine nennenswerte Menge an Vitamin D.

Der größte Anteil steckt in Fettfischen wie Lachs, Hering oder Makrele. Der geringere Teil ist in Leber, Margarine (mit Vitamin D angereichert), Eigelb und Speisepilzen vorhanden.

Auf der Seite der finden Sie weitere Informationen. Ein Vitamin-D-Mangel kann in jedem Alter schwere Auswirkungen auf die Knochengesundheit haben. Im Säuglings- und Kindesalter führt der Vitamin-D-Mangel zu erheblichen Störungen des Knochenwachstums. Durch die unzureichende Mineralisierung der Knochen, bleiben diese weich und können sich verformen.

(Rachitis). Im Erwachsenenalter kann der Mangel an Vitamin D eine Störung des Knochenstoffwechsels hervorrufen. Auch hier führt die Verkalkung der Knochen zu erheblichen Problemen, wie die Verformung tragender Knochen, Knochenschmerzen, Muskelschwäche und Kraftminderung. Dieses Krankheitsbild nennt sich Osteomalazie.

Im höheren Alter können diese Mangelerscheinungen eine Osteoporose begünstigen.

Sie fühlen sich antriebslos, müde oder traurig Ihre allgemeine Leistungsfähigkeit nimmt ab Sie haben mit Schwindel oder Kopfschmerz bei körperlicher Anstrengung zu tun Ihre Fingernägel brechen schnell oder haben weiße Flecke Sie sind meistens im Bereich des Rückens oder Nackens verspannt Sie sind häufiger krank (Infektanfälligkeit) Ihre Augenlider zucken verstärkt Leiden unter Schlafstörungen oder Konzentrationsmangel Sie klagen über Gelenkschmerzen oder Ganzkörperbeschwerden (Osteomalazie)

Bei Verdacht auf einen Vitamin-D- Mangel, können Sie einen Bluttest bei ihrem Hausarzt durchführen lassen. Diesen müssen Sie in der Regel selbst zahlen, denn er wird nur unter bestimmten Voraussetzungen von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten liegen zwischen 20 bis 30 Euro.

Hier hat die Sonne keine Möglichkeit direkt mit der Haut in Kontakt zu kommen. Hier verhindert die Kleidung, dass die UV-B-Strahlen direkt auf die Haut treffen Da sie weniger Vitamin D bilden können (Hoher Gehalt an Melanin). Da die Vitamin-D-Produktion im Alter abnimmt und sie sich meist weniger im Freien aufhalten.

Meist bedingt durch eine eingeschränkte Gehfähigkeit oder weil sie pflegebedürftig sind. Da Muttermilch wenig Vitamin D enthält und direkte Sonnenbestrahlung vermieden werden soll. Der hauteigener Schutzmechanismus muss bei Babys noch entwickelt werden. Bei einem Vitamin-D-Mangel sind zwei Dinge von besonderer Bedeutung. Zum einen die Unterstützung der körpereigenen Produktion und zum anderen ist es wichtig, genug Vitamin D über die Lebensmittel aufzunehmen. Das Sonnenlicht spielt hierbei eindeutig die größere Rolle.

Gehen Sie regelmäßig an die frische Luft. Baden Sie Ihr Gesicht, Hände und Arme zwei- bis dreimal pro Woche unbedeckt und ohne Sonnenschutz in der Sonne. Die individuelle Zeit variiert je nach Hauttyp. Vermeiden Sie Sonnenbrand & direkte Mittagssonne. Vitamin-D-Bildung findet auch im Schatten, früh morgens und abends bei bewölkten Himmel statt. Achten Sie auf eine Vitamin-D-haltige Ernährung, zum Beispiel durch den Verzehr von fettem Fisch ein- bis zweimal pro Woche. Nehmen Sie Vitamin-D-Präparate nur in Ausnahmefällen und nach ärztlicher Empfehlung ein. Notwendig ist dies meist nur, wenn sie zur oben genannten Risiko-Gruppe gehören.

Wie viel Sonne für Sie persönich gut ist,, Ja, es gibt die Möglichkeit eine Vitamin-D-Vergiftung zu bekommen (Intoxikation). Diese kann aber weder durch körpereigene Vitamin-D-Bildung entstehen, noch durch natürliche Ernährung. Eine unverhältnismäßig hohe Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, hochdosierten Medikamenten oder angereicherten Lebensmitteln können eine Überversorgung hervorrufen.

Für eine ausreichende Vitamin-D-Synthese genügt es nach derzeitigen Erkenntnissen, Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei bis dreimal pro Woche der Hälfte der minimalen sonnenbrandwirksamen UV-Dosis (0,5 MED) auszusetzen, also der Hälfte der Zeit, in der man sonst ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde. (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz)

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Laut einer Studie des Robert Koch Instituts in Deutschland (2008 bis 2011) weisen 56 Prozent der Untersuchten eine suboptimale beziehungsweise mangelnde Vitamin D- Versorgung auf. Getestet wurden 6.995 Teilnehmern, im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die Studie wurde von 2008 bis 2011 durchgeführt und bestimmt wurden die Vitamin- D-Werte im Blutserum. Laut einiger Studien weist ein größerer Teil der deutschen Bevölkerung eine unzureichende Vitamin D- Versorgung auf. Da Vitamin D aber schnell und einfach selbst produziert werden kann, wären Nahrungsergänzungsmittel bzw. Vitamin-D-Präparate nur in Ausnahmefällen wirklich notwendig.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang immer das Risiko der Überversorgung und ihre Folgen. Der Hauptfokus sollte auf einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung im Freien liegen. Ganz nach dem Motto: „Sonne statt Pillen”. Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter. Wir liefern Ihnen die neusten Themen zu Gesundheit und Krankenkasse direkt in Ihren Posteingang.

: Vitamin D

Bei welchem Vitaminmangel ist man müde?

Vitamin- und Nährstoffmangel – Häufig liegt der Grund für ständige Müdigkeit in einer einseitigen Ernährung. Wenn dem Körper Nährstoffe und Vitamine vorenthalten werden, kann dieser mit Schlappheit reagieren. Zu den Nährstoffen, an denen es bei Müdigkeit häufig im Organismus mangelt, zählen Vitamin B12, Folsäure, Eisen und Magnesium.

Wie merkt man dass man zu wenig Magnesium hat?

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln – Bei der Einnahme von Magnesiumtabletten & Co. zur Bekämpfung von Magnesiummangel Symptomen kann es auch zu Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten kommen. Lesen Sie sich daher die Packungsbeilage der Medikamente und Präparate durch oder lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker über mögliche Wechselwirkungen aufklären.

  • Magnesium ist ein essenzieller Makronährstoff, der bei vielen Körperprozessen eine Schlüsselrolle spielt, unter anderem für die Gesundheit von Muskeln, Nerven und Knochen sowie für das emotionale Wohlbefinden.
  • Langanhaltender Mangel an Magnesium wird daher mit einer Reihe von Gesundheitskomplikationen wie Herzkrankheiten, Diabetes oder sogar einer Einschränkung der Hirnfunktion in Verbindung gebracht.

Zu Magnesiummangel Symptomen zählen bei einer leichten Mangelversorgung Muskelschwäche sowie Appetitlosigkeit und Übelkeit. Symptome eines fortgeschrittenen Magnesiummangels sind oftmals unter anderem Muskelkrämpfe in Form von Wadenkrämpfen, Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck. Muskeln Schauen Sie sich unsere Produkte für die Behandlung & Vorbeugung von Muskelkrämpfen & -verletzungen in unserem Shop an. : Magnesiummangel Symptome kennen & vorbeugen

Welche Nährstoffe fehlen den meisten Menschen?

Welche Nährstoffe fehlen am häufigsten? – In Deutschland treten hauptsächlich Mängel an Vitamin D und Vitamin B12 auf. Auch die Mineralstoffe Calcium, Zink, Jod und Selen sind häufig nicht in ausreichender Menge vorhanden. Der Bedarf an Nährstoffen lässt sich übrigens nicht pauschal festlegen. Er hängt vielmehr von verschiedenen Faktoren, wie Alter, Geschlecht und körperlicher Aktivität ab.

Welcher Arzt stellt Nährstoffmangel fest?

Der Hausarzt weiss, wann ein Vitaminmangel besteht – Trotzdem soll hier gesagt sein: wenn man sich Mal müde fühlt und Konzentrationsprobleme hat, wenn der Kreislauf verrückt spielt oder die Haut trocken und die Nägel brüchig sind, muss das nicht gleich auf einen Vitaminmangel hindeuten.

Welche Vitamine fehlen bei Antriebslosigkeit?

Vitamin C, Vitamin B 2 (Riboflavin), Vitamin B 6, Vitamin B 12, Folsäure, Niacin, Pantothensäure und Magnesium tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei.

Welcher Mangel führt zu Depressionen?

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe schätzt die Erkrankungshäufigkeit in Deutschland auf etwa vier Millionen Menschen. Schon früh vermuteten Forscher als Ursache eine verminderte Vitamin D Produktion während der dunklen Jahreszeit.

Bad Wildungen

Dr. med. Catri Tegtmeier setzt in der Behandlung von Depressionen auf die Gabe von Vitamin D Laut einer weltweiten WHO-Studie zählt die Depression mittlerweile nicht nur zu den schwersten Volkskrankheiten, sondern stellt derzeit weltweit eine der Hauptursachen für krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit dar.

  1. Die Ursachen für eine Depression können vielschichtig sein: Belastende Lebensumstände, Stress, Burnout, aber auch Nährstoffmangel kommen in Frage.
  2. Depressive Menschen weisen häufig sehr niedrige Vitamin-D-Spiegel auf.
  3. Laut aktuellen Studien verdoppelt sich das Risiko, an einer Depression zu erkranken, bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel fast”, erklärt Dr.

Tegtmeier. „Je ausgeprägter der Vitamin-D-Mangel, desto ausgeprägter kann die depressive Symptomatik sein. Ein Ausgleich des Vitamin-D-Mangels kann zu einem Abklingen der Beschwerden führen.” Die bisher zur Verfügung stehenden Studien weisen auf, dass das Risiko einer Depression ab einem Blutspiegel von 30 ng/ml deutlich abnimmt.

  • Vitamin D spielt eine wichtige Rolle in der Regulation des Hirnbotenstoffes Serotonin und beeinflusst die Verwertung von Dopamin und die Synthese von Noradrenalin.
  • Alle diese Botenstoffe haben einen Einfluss auf die Stimmung und psychische Verfassung.
  • Des Weiteren hat Vitamin D verschiedene schützende Funktionen für die Nervenzellen.

Aus diesen Gründen wird in der Psychosomatik der Asklepios Fachklinik Fürstenhof neben anderen Faktoren auch regelmäßig der Vitamin D-Status erhoben. Hierbei zeigt sich bei über 90 Prozent ein sehr ausgeprägter Vitamin-D-Mangel. Somit erfolgt neben anderen therapeutischen Maßnahmen auch eine entsprechende Therapie.

  1. Ziel der Behandlung ist das Erreichen eines Vitamin-D-Spiegels von 40 bis 60 ng/ml, der als optimal gilt.
  2. Aufgrund der geographischen Lage von Deutschland auf der Nordhalbkugel ist ein Vitamin D Mangel in den Monaten Oktober bis März deutlich häufiger, da die Sonne nicht hoch genug steht (UV-Index weniger als 3).

Des Weiteren wird die Aufnahmemöglichkeiten von Vitamin D über die Nahrung überschätzt. „Milchprodukte, Eier oder Butter sind zum Abdecken des Bedarfs nur bedingt geeignet und müssten in großen Mengen verzehrt werden, ebenso Champignons (ausgenommen sonnengetrocknete Pilze)”, so Dr.

Tegtmeier. Zudem wird die Haut im Alter dünner und die Fähigkeit der Vitamin-D-Bildung lässt bis zu 75 Prozent nach. Weiterhin kann die Einnahme bestimmter Medikamente den Vitamin-D-Bedarf erhöhen, wie beispielsweise Säureblocker oder Johanniskraut, das häufig zur Behandlung der Depression eingesetzt wird.

In der Psychosomatischen Abteilung der Asklepios Fachklinik Fürstenhof werden diese Aspekte im Rahmen des ganzheitlichen Therapieansatzes in die Behandlung der Depression einbezogen. „Menschen, die an Depressionen leiden, kann darum in jedem Fall empfohlen werden, diesen Weg zumindest auszuprobieren”, schlägt Dr.

Welcher Mangel führt zu Gelenkschmerzen?

Vitamine und Mikronährstoffe wichtig für die Gesundheit: Muskelschmerzen vorbeugen – Einige Vitamine, Fettsäuren und Mineralien sind besonders wichtig, um eine gesunde Muskelstruktur zu gewährleisten. Hier finden Sie eine Auflistung sowie Tipps, um den entsprechenden Nährstoffbedarf zu decken:

Vitamin B1, B2, B6 und B12: Für einen reibungslosen Energiestoffwechsel der Muskelzellen sind diese B-Vitamine verantwortlich. Vitamin C : Muskel- und Gelenkschmerzen sind eingängige Symptome von Vitamin-C-Mangel, so das Fachhandbuch MSD Manual, In einigen Lebensmitteln ist besonders viel Vitamin C enthalten. Vitamin D: Typische Folgen von fehlendem Vitamin D im Körper sind Muskelschwäche und Spasmen. Mithilfe von Lebensmitteln wie Lachs, Maitake-Pilze oder Eiern können Sie diesen Problemen entgegenwirken. Magnesium: Um die Belastbarkeit und die Regeneration von Muskelzellen zu fördern, wird Magnesium oft zusätzlich in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt. Ohne ärztliche Verschreibung ist dies jedoch nicht zu empfehlen. In vielen Lebensmitteln wie Brokkoli, Bananen oder Nüssen ist Magnesium enthalten. Omega-3-Fettsäuren: Mit einer guten Versorgung des Körpers mit Omega-3-Fettsäuren kann beispielsweise Muskelkater und altersbedingter Muskelabbau verringert werden, wie auf der Seite der Sportärztezeitung zu lesen ist. Kichererbsen, Muscheln oder Himbeeren sind gute Lieferanten von Omega-3-Fettsäuren.

Um einen Überblick über die persönlichen Nährstoff-Werte zu erhalten und sicherzugehen, dass ihr persönlicher Bedarf gedeckt ist, können Sie sich ärztlich beraten lassen. (jsk) Hinweis der Redaktion Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin.

Wie viel kostet eine Mikronährstoffanalyse?

Was kostet eine Mikronährstoffanalyse? – Die Kosten für eine Mikronährstoffanalyse liegen je nachdem was getestet wird meist zwischen 80 – 190 €. Darin enthalten ist meist die Blutabnahme und das Labor. Je nach Arzt kann zusätzlich noch ein Honorar für die Beratung anfallen.

Auch die möglicherweise nötigen Nahrungsergänzungsmittel sind nicht in dem Betrag enthalten. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten? Die Krankenkasse übernimmt die Mikronährstoffanalyse in den meisten Fällen leider nicht. In seltenen Fällen und einem nachgewiesenen akuten Vitaminmangel, der gesundheitsschädlich ist, übernehmen manche Krankenkassen kurzfristig die Kosten für die benötigten Präparate.

Die Krankenkassen begründen dies damit, dass die Wirksamkeit der Nahrungsergänzungsmittel nicht ausreichend nachgewiesen wurde. Am besten kontaktierst du in jedem Fall deine Krankenkasse und fragst nach ob und wenn ja welche Kosten übernommen werden.

Welcher Nährstoffmangel bei Erschöpfung?

Einen Nährstoffmangel erkennen – Ein Nährstoffmangel macht sich meist gar nicht oder nur durch allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit oder eine höhere Anfälligkeit für Infekte bemerkbar. Wer sich öfter schlapp fühlt, bringt dies nicht direkt mit einem Nährstoffmangel in Verbindung.

Ein Mangel an Vitamin D zeigt sich zum Beispiel oft nur durch Müdigkeit und depressive Verstimmungen. Zu wenig Folsäure äußert sich anfangs durch Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche. Die Symptome für einen Eisenmangel können hingegen Kopfschmerzen und Müdigkeit sein. Und bei einem Mangel an Vitamin B12 zeigt sich oft erst nach Jahren Müdigkeit und Blässe durch die entstandene Blutarmut.

Eine “Selbstverordnung” mit Nährstoffpräparaten ist außer im Fall von Vitamin B12 bei veganer Ernährung trotzdem nicht ratsam. Wer den Verdacht hat, unter einem Nährstoffmangel zu leiden, sollte einen Arzt aufsuchen – und natürlich versuchen, sich ausgewogen zu ernähren.

Was führt zu Mangelernährung?

Krankheitsbild “Mangelernährung” – Mangelernährung, auch unter den Begriff “Unterernährung” bekannt, beschreibt einen Zustand, der aus einer mangelnden Zufuhr oder Aufnahme von Energie und Nährstoffen über die Nahrung entsteht. Sie führt zu einer veränderten Zusammensetzung des Körpers und ist mit erkennbaren Veränderungen physischer und psychischer Funktionen verbunden.

  • Eine Mangelernährung entsteht durch eine unzureichende Energiezufuhr, die ungewollten Gewichtsverlust, Verlust an Muskelmasse und einen Nährstoffmangel zur Folge haben kann.
  • Eine Mangelernährung wird durch eine zu geringe Nahrungsaufnahme (z.B.
  • Durch Schluckbeschwerden, einer Verlangsamung und/oder einer verminderten Freude am Essen) sowie durch eine einseitige Ernährung begünstigt.

Zusätzlich stellt auch das Alter per se einen Risikofaktor für eine Mangelernährung dar: Der Energiebedarf sinkt, der Nährstoffbedarf aber bleibt in etwa gleich (verglichen mit den mittleren Lebensjahren). Somit wird ein höherer Anspruch an die Qualität (Nährstoffdichte) der Nahrung gestellt.

  • Die Ursachen für eine Mangelernährung können außerdem in einer zehrenden Erkrankung liegen.
  • Bei der Diagnostik sollte auch eine partielle Mangelernährung beachtet werden.
  • Durch eine Fehlernährung kann ein Mangel an einzelnen Nährstoffen vorliegen – auch wenn der BMI im Normalbereich liegt.
  • Beispielsweise gibt es Personen, die über Jahre hinweg eine sehr fettarme Ernährung zu sich nehmen und kaum Fettmasse aufweisen.

Dabei dient diese nicht nur als Energiespeicher für Notzeiten (bspw. eine Erkrankung) sondern auch dazu, Organe im Körper zu positionieren. Ein von außen sichtbares Zeichen einer Mangelernährung sind eingesunkene Augen. Dies passiert, wenn das Fett dahinter aufgebraucht ist.

Das ist jedoch kein frühes Anzeichen sondern geschieht erst bei einer andauernden Energieunterversorgung. Einseitige Ernährung wird häufig im Alter ein Thema. Dabei können die Ursachen z.B. in Altersarmut, eingeschränkten Fähigkeiten (z.B. Schwierigkeiten beim Schneiden festerer Lebensmittel oder Öffnen von Verpackungen), eingeschränktem Sehvermögen und schlecht sitzenden Zahnprothesen liegen.

Liegt bei gleichbleibender Fettmasse ein Verlust von Muskelmasse und -kraft vor, spricht man von Sarkopenie. Dabei kann das Gewicht unverändert bleiben. Eine weitere Variante der Mangelernährung ist die Kachexie. Sie ist durch Gewichtsverlust mit übermäßigem Abbau von Muskelmasse bei akuter oder chronischer Entzündung inklusive Verlust von Fettmasse charakterisiert.

Grundsätzlich können Menschen in jedem Alter von Mangelernährung betroffen sein. Im Alter zeigt sich eine Mangelernährung nicht nur durch Gewichtsverlust (inkl. Abbau der Fett- und Muskelmasse), auch Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schwäche, Infektanfälligkeit und auch eine verlangsamte Wundheilung können Zeichen einer Mangelernährung sein.

Bei Kindern wird bereits eine ausbleibende Gewichtszunahme als Mangelernährung gewertet. Sie zeigt sich bei Kindern auch durch Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, Gereiztheit und in ausgeprägten Fällen führt sie zu Gedeihstörungen. Darunter wird eine verzögerte körperliche Entwicklung verstanden, die mit motorischen und psychosozialen Veränderungen einhergeht.

  1. Insbesondere in den ersten beiden Lebensjahren kann eine Mangelernährung die Gehirnentwicklung und damit die intellektuelle Entwicklung behindern.
  2. In den ersten fünf Lebens­jahren kann sie zudem das Immunsystem schwächen.
  3. Weitere mögliche Konsequenzen sind Wachstumsstörungen, eine verzögerte Geschlechtsreife, eine verzögerte Wundheilung, verminderte Knochendichte und Muskelmasse sowie Kleinwuchs.

Regelmäßiges Wiegen und Messen der Körpergröße sowie die Dokumentation der Entwicklung sind bei Kindern besonders wichtig. Stellen Eltern fest, dass das Kleinkind z.B. über eine längere Zeit hinweg nicht zunimmt, sollten sie sich vorsichtshalber beim behandelnden Kinderarzt melden.

Welcher Nährstoffmangel bei ständiger Müdigkeit?

Vitamin- und Nährstoffmangel – Häufig liegt der Grund für ständige Müdigkeit in einer einseitigen Ernährung. Wenn dem Körper Nährstoffe und Vitamine vorenthalten werden, kann dieser mit Schlappheit reagieren. Zu den Nährstoffen, an denen es bei Müdigkeit häufig im Organismus mangelt, zählen Vitamin B12, Folsäure, Eisen und Magnesium.