Nebenkosten Einfamilienhaus Tabelle?

Nebenkosten Einfamilienhaus Tabelle
Welche laufenden Nebenkosten fallen an? – Die monatlichen Nebenkosten sind eine feste Größe im finanziellen Alltag eines Hausbesitzers. Um Sparpotenziale auszuloten, ist es hilfreich, die Aufteilung auf die einzelnen Kostenpunkte zu kennen. Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen anhand eines Beispielhauses von 150 Quadratmetern Wohnfläche und einem zwei-Personen-Haushalt, mit welchen Nebenkosten Sie circa rechnen müssen.

Kostenpunkt Kosten pro Monat (ca.) Kosten pro Jahr (ca.) Art des Vertragspartners
Grundsteuer 37,50 € 450 € öffentlich
Abfallgebühren 12,50 € 150 € öffentlich
Straßenreinigung 25 € 300 € öffentlich
Wasser (inklusive Abwasser) 35 € 420 € öffentlich
Heizung 162,50 € 1.950 € privat
Heizungswartung 33 € 400 € privat
Strom 100 € 1.200 € öffentlich oder privat
Versicherungen 33,33 € 400 € privat
Gas öffentlich oder privat
Telekommunikation 30 € 360 € privat
Schornsteinfeger 6,66 € 80 € privat
Gesamt 485,49 € 5.830 €
Kosten pro m² 3,24 € 38,86 €

Tabelle: Laufende Nebenkosten eines 150m²-Hauses und 2 Personen

Wie hoch sind die Nebenkosten in einem Haus?

Nebenkosten: Welche fallen fürs Haus regelmäßig an? – ING Wenn Sie Hausnebenkosten vor dem Kauf oder Bau einer Immobilie kennen, vereinfacht das Ihre spätere Finanzplanung. Sie wissen, wie viel Geld Sie für die Betriebskosten zurücklegen müssen und was unter dem Strich noch für die Kreditrate – und natürlich für Ihren Lebensunterhalt – übrigbleibt.

Was sind laufende Nebenkosten beim Haus? Planen Sie zusätzlich zur Kreditrate Nebenkosten rund ums Haus ein. Da kommt Monat für Monat einiges zusammen. Zu den Hausnebenkosten – oft Betriebskosten genannt – zählen Gebühren für die Müllabfuhr sowie Beträge für Straßen- und Gehwegreinigung. Als weitere laufende Kosten für Ihr Haus fallen Ausgaben für Strom, Wasser/Abwasser, Heizen/Heizungswartung sowie Grundsteuer und Versicherungen an.

Denken Sie auch an Kabel-TV, Internet und Telefon, wenn Sie Ihre Nebenkosten berechnen. Was kostet ein Haus im Monat? Pauschal lassen sich die monatlichen Kosten eines Hauses nicht beziffern. Wie hoch sie ausfallen, hängt von Objekt und Wohnlage ab. Ein weiterer Faktor, der Einfluss auf die Höhe Ihrer Hausnebenkosten hat, ist etwa die Müllabfuhr-Gebühr, die von Kommune zu Kommune unterschiedlich ist und manchmal monatlich, manchmal quartalsweise bezahlt werden muss.

Wie hoch die Kosten für Strom, Wasser oder Heizung sind, ist auch von Ihrem Verbrauch abhängig. In den meisten Fällen kommt ein Betrag von mehreren hundert Euro an monatlichen Hausnebenkosten zusammen. Wie hoch sind die jährlichen Hausnebenkosten? Neben den monatlichen Betriebskosten zahlen die Eigentümer eines Grundstücks Grundsteuer,

Städte und Gemeinden erheben diese Abgabe objektbezogen. In der Regel wird die Grundsteuer quartalsweise fällig. Ein Mal im Jahr steht außerdem die Schornsteinfegerin oder der Schornsteinfeger vor der Tür und checkt unter anderem die Emissionen Ihrer Heizungsanlage.

  • Welche Gebühren Sie für ihn bei Ihren Hausnebenkosten einplanen sollten, ist je nach Bundesland unterschiedlich.
  • Wenn Sie im Schnitt mit rund 100 Euro rechnen, ist das eine gute Basis.
  • Wie kann ich die Nebenkosten berechnen? Eine Faustregel besagt: Gehen Sie bei den laufenden Betriebskosten für Ihre Immobilie pro Quadratmeter Wohnfläche von etwa vier Euro pro Monat aus.

Das ist nur ein grober Richtwert – im Einzelfall können die Hausnebenkosten deutlich höher sein. Wie hoch sind die Nebenkosten beim Hauskauf? Wenn Sie eine weitere Faustregel beherzigen und rund 10% zusätzlich zum Kaufpreis kalkulieren, sind Sie zumeist auf der sicheren Seite.

  • Die Nebenkosten beim Hauskauf umfassen auch die Grunderwerbsteuer,
  • Sie ist je nach Bundesland unterschiedlich hoch und beträgt zwischen 3,5 und 6,5% des Kaufpreises.
  • Weitere Nebenkosten beim Kauf einer Immobilie sind Notar- und Gerichtskosten.
  • Hinzu kommt gegebenenfalls die Provision für eine Maklerin oder einen Makler.

Kaputt geht in jedem Haus mal etwas. Gut, wenn Sie vorsorgen und Rücklagen bilden für Reparaturen. Fachleute raten, pro Quadratmeter Wohnfläche wenigstens einen Euro monatlich als Instandsetzungsrücklage bei Ihren Hausnebenkosten einzukalkulieren. Ist die Immobilie schon älter, empfehlen sie mindestens zwei Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Tipp 1: Stromverbrauch optimieren Tipp 2: Energie sparen im Haushalt Tipp 3: Nebenkosten senken durch Modernisierung

Es gibt eine Reihe von Versicherungen, die gerade bei Immobilienbesitz nötig sind – die Beiträge hierfür sollten Sie ebenfalls bei Ihren Hausnebenkosten und Ihrer Kreditrate im Blick behalten. Kein Weg führt an einer Wohngebäudeversicherung vorbei. Sie zahlt, wenn Brand, Leitungswasser oder Naturgefahren wie Sturm oder Hagel ein Haus beschädigen oder komplett zerstören.

  • Wer baut, sollte eine Bauherrenhaftpflichtversicherung haben.
  • Sie leistet Schadenersatz für alle Schäden, die vom Bau und Baugrundstück ausgehen – und sie wehrt unberechtigte Ansprüche gegen die Häuslebauerin oder den Häuslebauer ab.
  • Ebenfalls wichtig: eine Risikolebensversicherung.
  • Mit ihr lassen sich bei einem Todesfall in der Partnerschaft Finanzierungslücken – nicht zuletzt mit Blick auf den Immobilienkredit – schließen, wenn der oder die Hauptverdienende gestorben ist.

Mit einer privaten Haftpflichtversicherung sind Sie in Fällen geschützt, in denen Sie unbeabsichtigt jemanden verletzt haben. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten Sie von Ihrer Versicherungsgesellschaft eine monatliche Rente, falls Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können.

Wie viel kostet es ein Haus zu unterhalten?

So viel kosten Unterhalt und Instandhaltung für ein Haus | IVD Rund 29 Prozent der Deutschen wohnen im eigenen Haus, wie eine repräsentative Umfrage von YouGov Deutschland im Auftrag des Immobilienverbands Deutschland IVD ergab. Diese Popularität ist nachvollziehbar, genießen Hauseigentümer doch einen größeren Gestaltungsspielraum und mehr Freiheiten als Mieter oder Wohnungseigentümer.

  1. Natürlich bleibt auch ein Eigentümer, selbst wenn der Kredit getilgt ist, von regelmäßig anfallenden Kosten nicht verschont.
  2. Erwerber sollten sich deshalb vor der Kaufentscheidung über Art und Höhe der Kosten informieren.
  3. Zur Orientierung erläutert der Immobilienverband Deutschland IVD, aus welchen Bestandteilen sich die Kosten für Unterhalt und Instandhaltung zusammensetzen und wie sich diese einschätzen und berechnen lassen.

Unterhaltskosten Die Unterhaltskosten fallen für all jene Liefer- und Dienstleistungen an, die eine Immobilie bewohnbar machen. Mieter kennen diesen Kostenpunkt als Betriebskosten. Darunter fallen zum Beispiel Gebühren für die Abfallentsorgung und Straßenreinigung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, Heizung und Heizungswartung, Strom, Gas, Versicherungen, Telekommunikation und Schornsteinfeger.

  • Hinzu kommt die Grundsteuer.
  • Diese Kosten sind meist monatlich, im Fall der Grundsteuer in der Regel einmal jährlich zu entrichten.
  • Im Unterschied zu Mietern müssen sich Hauseigentümer in eigener Regie darum kümmern, Versorgerverträge abzuschließen, Reparaturen und Wartungen in Auftrag zu geben und das Haus allgemein in Schuss zu halten.

Zwar unterscheiden sich die Unterhaltskosten von Region zu Region und von Anbieter zu Anbieter, doch potenzielle Hauseigentümer können sich an folgender Faustformel orientieren:

Pro Quadratmeter Wohnfläche 4,00 Euro/Monat

Das bedeutet, dass der Eigentümer eines Hauses mit 150 Quadratmeter Wohnfläche im Monat mit 600 Euro und im Jahr mit 7.200 Euro für den Unterhalt der Immobilie kalkulieren sollte. Instandhaltungskosten Zur Instandhaltung zählen Reparaturen sowie die Prüfung, Wartung und Instandsetzung von Bausubstanz und technischen Anlagen, wie Heizungssystem, Haustechnik sowie Solar- und Photovoltaikanlage.

  • Diese Kosten fallen nicht regelmäßig an.
  • Allerdings sollten Eigentümer dafür regelmäßig Geld zurücklegen.
  • Da Instandhaltungs- und Instandsetzungsbedarf stark vom Zustand der Immobilie abhängen und die Preise von Handwerker zu Handwerker anders ausfallen können, lässt sich die Höhe der erforderlichen Rücklage nur schätzen.

Dafür sind drei Verfahren gebräuchlich. Im Zweifelsfall sollten Hauseigentümer einen Fachmann zurate ziehen, um die Frage zu beantworten, welches Verfahren bei ihrer Immobilie angemessen ist: 1. Das Alter der Immobilie. Gemäß §28 der 2. Berechnungsverordnung des Wohnungsbaugesetzes beträgt die empfohlene Rückstellung:

7,10 Euro pro Quadratmeter/Jahr für ein Haus, das seit weniger als 22 Jahren bezugsfertig ist.9,00 Euro pro Quadratmeter/Jahr für ein Haus, das seit mindestens 22 Jahren bezugsfertig ist.11,50 Euro pro Quadratmeter/Jahr für ein Haus, das seit mindestens 32 Jahren bezugsfertig ist.

Für ein Haus mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern beträgt der jährliche Rückstellungbetrag demnach abhängig vom Alter 1.065 Euro, 1.350 Euro beziehungsweise 1.725 Euro.2. Die Herstellungskosten der Immobilie. Gemäß der „Petersschen Formel” fällt innerhalb von 80 Jahren für die Instandhaltung eines Wohngebäudes das 1,5-fache der Herstellungskosten an.

Herstellungskosten x 1,5/80

Für ein Haus mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern, das im Jahr 2010 gebaut wurde, betrugen die Herstellungskosten laut Statistischem Bundesamt 1.359 Euro pro Quadratmeter. Damit ergibt sich eine jährliche Rückstellungssumme pro Quadratmeter von 1.359 x 1,5/80 = 25,48 Euro.

Auf die gesamte Wohnfläche gerechnet, ergibt sich ein jährlicher Rückstellungsbetrag von 3.822,18 Euro.3. Eine Pauschale von einem Euro pro Quadratmeter und Monat. Es gibt aber auch den pauschalen Ansatz, wonach ein Euro pro Quadratmeter und Monat in Anrechnung gebracht werden sollte. Für ein Haus mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern beträgt der monatliche Rückstellungsbetrag demnach 150 Euro, im Jahr 1.800 Euro.75 Prozent der Deutschen wären gerne Wohneigentümer, hat eine Umfrage des IVD (https://ivd.net/2020/01/umfrage-eigentumserwerb/) Anfang 2020 ergeben.

Der IVD nimmt dies zum Anlass, in seiner Serie „Der Weg ins Eigenheim” die konkreten Vorteile des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung zu erläutern und die dabei auftretenden Herausforderungen abzuwägen. Warum ist Wohneigentum von Vorteil? Wie erwirbt man am besten Wohneigentum? Wie unterhält man Wohneigentum? Bereits erschienen: Pressemitteilung vom 6.

Wie viel Nebenkosten pro qm?

2,17 Euro pro Quadratmeter und Monat im Durchschnitt – (dmb) Mieter müssen in Deutschland im Durchschnitt 2,17 Euro/qm/Monat für Betriebskosten zahlen. Rechnet man alle denkbaren Betriebskostenarten mit den jeweiligen Einzelbeträgen zusammen, kann die sogenannte zweite Miete bis zu 2,88 Euro/qm/Monat betragen.

  • Das ist eine Steigerung von rund 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Dies sind die Ergebnisse aus dem aktuellen Betriebskostenspiegel, den der Deutsche Mieterbund jetzt auf Grundlage der Abrechnungsdaten des Jahres 2018 vorlegt.
  • Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung müssten bei Anfallen aller Betriebskostenarten 2.764,80 Euro für das Abrechnungsjahr 2018 aufgebracht werden.

Regionale/lokale Unterschiede groß Insbesondere bei den Betriebskostenpositionen Grundsteuer, Wasser/Abwasser oder Müllbeseitigung ergeben sich regional bzw. lokal teilweise erhebliche Preisunterschiede. Das gilt auch für Heizkosten und Warmwasser. Heizung und Warmwasser 2018 Die Kosten für Heizung und Warmwasser sind im Abrechnungsjahr 2018 stabil geblieben und liegen im Durchschnitt bei 1,03 Euro/qm/Monat.

  1. Hier wird die Höhe der Kosten vor allem durch klimatische Einflüsse, den energetischen Zustand der Wohnung und starken Preisunterschieden sowohl zwischen Heizöl, Gas und Fernwärme, als auch zwischen den einzelnen Gas- und Fernwärmeversorgern bestimmt.
  2. Die von uns ausgewerteten Daten weisen eine Bandbreite von 0,69 bis 1,82 Euro/qm/Monat auf.

Für eine 80 Quadratmeter große Wohnung ergeben sich somit durchschnittliche Heiz- und Warmwasserkosten in Höhe von 988,80 Euro im Jahr. Letztlich entfallen rund 50 Prozent der tatsächlich gezahlten Betriebskosten auf Heizung und Warmwasser. +++ Informationen zum Transparenzinstrument Betriebskostenspiegel Alle Betriebskostenarten im Überblick B etriebskosten Abrechnungsjahr 2018 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2018 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2017 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2017 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2016 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2016 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2015 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2015 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2014 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2014 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2013 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2013 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2012 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2012 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2011 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2011 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2009 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2009 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2008 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2008 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2007 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2007 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2006 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2006 Vergleich Ost/West Betriebskosten Abrechnungsjahr 2005 Betriebskosten Abrechnungsjahr 2005 Vergleich Ost/West

Wie hoch wird die Nebenkostenabrechnung 2023?

Nebenkosten: Durchschnitt pro Quadratmeter und mehr – Wie hoch die Nebenkosten im Durchschnitt sind, lässt sich pauschal nicht beantworten. Denn ihre Berechnung erfolgt, wie du bereits gesehen hast, auf Basis der Mietparteien und der Quadratmeterzahl deiner Wohnung.

Art der Nebenkosten Betrag pro Monat
Durchschnittliche Nebenkosten pro qm 4,97 €
Durchschnittliche Nebenkosten pro Person 149,10 € bei einer 30 qm Wohnung für eine Person
Durchschnittliche Nebenkosten Wohnung 397,60 € bei einer 80 qm Wohnung
Durchschnittliche Nebenkosten Einfamilienhaus 510 – 700 € bei einem 140 qm Einfamilienhaus

Nach einer Umfrage des SPIEGEL könnten sich die durchschnittlichen Nebenkosten pro qm in 2023 auf 6,40 € erhöhen. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 lagen sie laut dem Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbund bei 2,17 €.

Was kostet ein Haus im Jahr an Nebenkosten?

Wie kann ich die Betriebskosten für mein Haus berechnen? – Die genaue Höhe der laufenden Nebenkosten für ein Haus hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Allgemein müssen Sie bei einem Einfamilienhaus mit circa 400 bis 600 € pro Monat an Betriebskosten rechnen.

  1. Hochgerechnet auf das Jahr kommen so rund 5.000 bis 7.000 € an laufenden Nebenkosten zusammen.
  2. Je nach Größe des Hauses, dem individuellen Verbrauch und den aktuellen Energiepreisen können die Kosten aber auch höher ausfallen.
  3. Um die Betriebskosten für ein Haus zu berechnen, gibt es eine gute Faustregel, an der Sie sich orientieren können.

Für die laufenden Nebenkosten können Sie mit etwa 4 Euro pro Monat pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen. Zusätzlich ist es wichtig, dass Sie als eine Instandhaltungsrücklage in Höhe von 1 Euro pro Quadratmeter zusätzlich durch monatliche Sparraten einrichten.

  • So sind Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet.
  • Zum Beispiel auf kommende Reparaturen oder Anliegergebühren: Diese können beispielsweise auf Sie zukommen, wenn die Kommune Sie an den Kosten für einen Straßenausbau oder Sanierungsarbeiten beteiligen möchte.
  • Ausgehend dieser Faustregel belaufen sich die Nebenkosten beispielsweise für ein Haus mit einer Fläche von 150 Quadratmetern auf 600 Euro pro Monat.

Addieren Sie hier noch den einen Euro pro Quadratmeter als Rücklage, kommen Sie auf insgesamt 750 Euro pro Monat. Die Summe mag auf den ersten Blick sehr groß wirken, jedoch sind in diesen Kosten ja auch bereits die Ausgaben für Strom und Telekommunikation enthalten.

Wie hoch sind die Nebenkosten bei 100 qm?

Nebenkostenabrechnung 2021: Wie viel zahlen Mieter in Deutschland im Schnitt? – Der Deutsche Mieterbund veröffentlicht zu jedem Jahr einen Betriebskostenspiegel, in dem berechnet wird, wie hoch die Nebenkosten in Deutschland pro Quadratmeter im Schnitt sind.

Dadurch sollen Mieterinnen und Mieter abschätzen können, ob ihre Abrechnungen im Normalbereich liegen, oder nicht. Für das Jahr 2021 liegen noch keine Daten vor, da jetzt erst die Abrechnungen bei den Mietern ankommen. Der letzte Betriebskostenspiegel basiert auf den Rechnungen von 2018. Damals haben Mieterinnen und Mieter im Schnitt 2,17 Euro pro Quadratmeter im Monat für Nebenkosten bezahlt.

Konkret bedeutet das:

50 Quadratmeter-Wohnung: 108,50 Euro/Monat also 1.302 Euro/Jahr80 Quadratmeter-Wohnung: 173,60 Euro/Monat also 2.083,20 Euro/Jahr100 Quadratmeter-Wohnung: 217 Euro/Monat also 2.604 Euro/Jahr120 Quadratmeter-Wohnung: 260,4 Euro/Monat also 3.124,80 Euro/Jahr

2021 sind die Nebenkosten aber deutlich gestiegen, weshalb die Abrechnungen deutlich teurer ausfallen werden. Genau kann man noch nicht sagen, wie viel 2021 alles gestiegen ist. Man sollte aber mindestens mit einer Verdopplung der Abrechnung aus dem Vorjahr rechnen.2022 werden die Nebenkostenabrechnungen dann noch teurer sein.

Wie hoch sollten Rücklagen für ein Haus sein?

Instandhaltungsrücklage: So retten sich Hausbesitzer vor der finanziellen Schieflage von Johanna Stein 05.09.2022, 09:13 2 Min. Wenn am eigenen Haus ein Schaden entsteht, kann die finanzielle Situation schnell in Schieflage geraten. Hausbesitzer können sich davor schützen, indem sie proaktiv einen Notgroschen anlegen – die Instandhaltungsrücklage Damit die eigenen vier Wände im Laufe der Zeit nicht zur Bruchbude verfallen, sollten Eigentümer sich um ihre Instandhaltung kümmern.

  1. Regelmäßige Kontrollen, Wartungen und Reparaturen verhindern, dass man eines Tages auf schimmelnden Böden oder vor einer bröckelnden Wand steht.
  2. Viele Modernisierungsmaßnahmen lassen sich lange im Voraus planen, wie der Tausch energiefressender Heizungen, pflegeintensiver Parkettböden oder schlecht gedämmter Fenster.

Es können aber auch unvorhersehbare Kosten auf Immobilienbesitzer zukommen, etwa plötzlich notwendige Reparaturen. Mit einem eigens dafür vorgesehenen Spartopf, der sogenannten Instandhaltungsrücklage, haben Wohnungs- und Hauseigentümer stets die nötigen finanziellen Mittel parat.

  1. Die Instandhaltungsrücklage ist eine Art Notgroschen.
  2. Gesetzlich vorgeschrieben ist dieser nicht – ob und wie viel man zur Seite legt, bleibt jedem selbst überlassen.
  3. Im Falle einer Eigentümergemeinschaft beschließt diese selbst, ob sie eine Instandhaltungsrückstellung ansparen möchte oder nicht.
  4. Empfehlenswert ist der finanzielle Puffer allemal, da Modernisierungsmaßnahmen und Reparaturen oftmals mit hohen Kosten verbunden sind.

Mit welchen Kosten beziehungsweise mit welcher Rücklagenhöhe Eigentümer kalkulieren sollten, hängt stark von den Eigenschaften des jeweiligen Objekts ab: Lage, Alter, Zustand, Ausstattung und die Größe sind ausschlaggebende Werte. Immobilien-Experten greifen auf spezielle Rechenformeln zurück, um einen geeigneten Richtwert für Hausbesitzer zu finden.

Zweite Berechnungsverordnung des Wohnungsbaugesetzes (WoBauG): Die Berechnungsverordnung empfiehlt eine Staffelung des Sparbetrags nach Alter der Immobilie. Gemäß dieser Verordnung sollten für ein Haus, das seit weniger als 22 Jahren bezugsfertig ist, jährliche Rücklagen in Höhe von 7,10 Euro pro Quadratmeter gebildet werden. Liegt die Bezugsfertigkeit mehr als 22 Jahre zurück, sollten Eigentümer jährlich 9 Euro pro Quadratmeter zurücklegen.11,50 Euro pro Quadratmeter sind empfehlenswert, wenn das Objekt seit mehr als 32 Jahren bezugsfertig ist. Empfehlung des Verbands Privater Bauherren (VPB): Es geht auch einfacher: Der VPB empfiehlt, einen Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat zurücklegen – 12 Euro pro Quadratmeter und Jahr. Peterssche Formel: Es geht aber auch noch etwas ambitionierter: Die Peterssche Formel wird in der Regel von Eigentümergemeinschaften genutzt. Sie basiert auf der Annahme, dass ein Gebäude in einer Zeitspanne von 80 Jahren das Anderthalbfache seiner Herstellungskosten für die Instandhaltung benötigt. Um diese Formel anwenden zu können, müssen Eigentümer allerdings die Herstellungskosten der Immobilie pro Quadratmeter kennen. Das ist bei neueren Gebäuden kein Problem, bei älteren Immobilien müssen oft Schätzungen herhalten.

Nach dieser Methode werden die Herstellungskosten mit dem Faktor 1,5 multipliziert und anschließend durch 80 (Jahre) dividiert.

Was gehört zur Instandhaltung eines Hauses?

Instandhaltungskosten Haus – FAQ – Was sind Instandhaltungskosten eines Hauses oder einer Wohnung? Um zu verhindern, dass eine Immobilie an Wert verliert, muss sie instand gehalten werden. Daher gehören zu den Instandhaltungskosten für eine Wohnung oder ein Haus alle Kosten, die für die Pflege, Wartung und Reparatur der Immobilie sowie der Haustechnik anfallen.

Was zählt zu den Instandhaltungskosten? Zu den Instandhaltungskosten gehören die Ausgaben für alle Reparaturen, Wartungen, Inspektionen und Verbesserungen der Immobilie. Konkret sind das zum Beispiel die Reinigung der Dachrinne, der Austausch schadhafter Fenster oder der Neuanstrich der Fassade. Hier finden Sie mehr Informationen zu den Instandhaltungskosten,

Wie berechnet man Instandhaltungskosten? Es gibt drei Modelle, mit denen sich die Instandhaltungskosten für die entsprechende Instandhaltungsrücklage berechnen lassen. Die 2. Berechnungsverordnung des Wohnungsbaugesetzes sieht vor, je nach Alter der Immobilie zwischen 7,10 und 11,50 Euro pro Quadratmeter zu kalkulieren.

  1. Der Verband Privater Bauherren (VPB) empfiehlt, einen Euro pro Quadratmeter und Monat zur Seite zu legen.
  2. Die Peterssche Formel nimmt an, dass innerhalb von 80 Jahren das 1,5-fache an Herstellungskosten zur Instandhaltung einer Immobilie anfällt.
  3. Sind die Instandhaltungskosten für ein Haus steuerlich absetzbar? Müssen Mieter Instandhaltungskosten zahlen? Nein, die Instandhaltungskosten trägt der Vermieter.

Sie gehören nicht zu den Betriebskosten und lassen sich daher auch nicht auf den Mieter umlegen. Ausnahmen sind die sogenannten Schönheitsreparaturen. Diese kann der Vermieter per Mietvertrag auf seine Mieter übertragen. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass unsere Ratgeber-Antworten, -Artikel und Musterdokumente keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung darstellen oder ersetzen können.

Ist der Strom in den Nebenkosten enthalten?

Strom gehört zu den Nebenkosten. Das sind alle Kosten, die zusätzlich zur Kaltmiete fällig werden. Dazu zählen neben den Stromkosten in der Regel Kalt- und Warmwasser, Heizung und Abwasser.

Ist die Heizung in den Nebenkosten enthalten?

Heizungs- und Warmwasserkosten sind ebenfalls Nebenkosten, Während die “kalten” Nebenkosten aber häufig vom Vermieter noch selbst abgerechnet werden, werden Heizkostenabrechnungen in aller Regel von Wärmemessdienstfirmen erstellt. Grund hierfür ist, dass die Heizkostenverordnung zwingend die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung für alle Häuser vorschreibt, die von zentralen Heizungs- und Warmwasseranlagen versorgt werden.

Eine Ausnahme gibt es nur dann, wenn die Verbrauchserfassung technisch nicht möglich und unwirtschaftlich ist, wenn Mieter den Wärmeverbrauch in ihrer Wohnung nicht beeinflussen können, in Alters- und Pflegeheimen, Studenten- und Lehrlingsheimen oder wenn im Haus eine besonders energiesparende Heizung, zum Beispiel eine Solaranlage, eingesetzt wird.

In diesen Fällen können die Heizkosten in der Miete enthalten sein oder der Vermieter kann die Heizkosten nach der Wohnfläche auf die Mieter des Hauses verteilen. In Zwei-Familienhäusern, in denen der Vermieter eine Wohnung selbst bewohnt und die andere Wohnung vermietet ist, kann ebenfalls vereinbart werden, die Heizkosten nicht verbrauchsabhängig, sondern nach Wohnfläche abzurechnen.

  • Ansonsten gilt immer die Heizkostenverordnung.
  • Danach muss der Vermieter mindestens 50 Prozent, aber höchstens 70 Prozent der Heizungs- und Warmwasserkosten nach Verbrauch verteilen.
  • Hierzu müssen alle Wohnungen oder Heizkörper mit so genannten Erfassungssystemen ausgestattet sein, die dann einmal im Jahr abgelesen werden.

Die restlichen 30 bis 50 Prozent werden auch bei einer verbrauchsabhängigen Abrechnung nach einem festem Maßstab, im Regelfall nach der Wohnfläche, verteilt. Weitere Informationen in der Broschüre des Deutschen Mieterbundes “Die zweite Miete – Viel Streit um Heizung und andere Nebenkosten”.

Ist die Heizung in den Betriebskosten enthalten?

Was ist der Unterschied zwischen warmen und kalten Nebenkosten? – Warme Nebenkosten sind verbrauchsabhängige Betriebskosten. Dazu zählen Heizkosten sowie Kosten für Warmwasser. Kalte Nebenkosten hingegen sind feste Ausgaben, die der/die Hauseigentümer*in für die Vermietungsfähigkeit aufbringen muss.

Was muss der Vermieter ab 2023 bezahlen?

Seit dem 1. Januar 2021 wird auf Grundlage des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) eine CO2-Abgabe auf Öl und Erdgas erhoben. Bundesregierung und Bundestag haben jetzt beschlossen, dass Vermieter ab 2023 an den CO2-Kosten beteiligt werden. Die Höhe der Beteiligung richtet sich nach dem Verbrauch des Mieters und dem verwendeten Brennstoff.

  • Seit dem 1.
  • Januar 2021 wird auf Grundlage des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) eine CO2-Abgabe auf Öl und Erdgas erhoben.
  • Bundesregierung und Bundestag haben jetzt beschlossen, dass Vermieter ab 2023 an den CO2-Kosten beteiligt werden.
  • Die Höhe der Beteiligung richtet sich nach dem Verbrauch des Mieters und dem verwendeten Brennstoff.

Berlin. Die Regelung ist am 1. Januar 2023 in Kraft getreten. Die Aufteilung der CO2-Kosten zwischen Vermieter und Mieter erfolgt anhand eines 10-Stufen-Modells. Neben Heizöl und Erdgas erfolgt auch eine Aufteilung der CO2-Kosten für Fernwärme, So funktioniert das Stufenmodell : Bei Wohnungen mit besonders hohen CO2-Emissionen ab 52 Kilogramm CO2 pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr (kg CO2/m²/a) müssen Vermieter 95 Prozent und Mieter 5 Prozent der CO2-Abgabe tragen.

  1. Je niedriger die CO2-Emissionen pro Quadratmeter Wohnfläche des Gebäudes sind, desto niedriger ist der Anteil des Vermieters an den CO2-Kosten,
  2. Der Vermieteranteil sinkt in der besten Stufe mit weniger als 12 kg CO2/m²/a auf 0 Prozent.
  3. Sofern Wärme oder Warmwasser aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird, entstehen CO2-Emissionen und die CO2-Abgabe wird fällig.

Mieter müssen diese entsprechend ihrem Verbrauch entrichten. Vermieter werden je nach Einstufung des Gebäudes an den CO2-Kosten beteiligt. Nach dem neuen Gesetz fällt auch Fernwärme unter die Regelungen zur Aufteilung der CO2-Abgabe, ganz gleich, ob ein CO2-Preis nach europäischem Emissionshandel ( ETS ) oder ein nationaler Kohlendioxidpreis nach dem BEHG erhoben wird.

Was kommt auf Mieter 2023 zu?

Aufteilung der CO2-Abgabe zwischen Vermietern und Mietern – Ab dem 1. Januar 2023 werden die aus dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) resultierenden CO2-Kosten bei Wohngebäuden nicht mehr allein vom Mieter getragen, sondern auch vom Vermieter. Die Aufteilung erfolgt in Abhängigkeit des CO2-Ausstoßes pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr.

Bei Gebäuden mit einer besonders schlechten Energiebilanz übernehmen die Vermieter 95 Prozent und die Mieter fünf Prozent der CO2-Kosten, bei besonders energetisch effizienten Gebäuden (vergleichbar Standard EH55) übernehmen die Mieter 100 Prozent der CO2-Kosten. Die energetische Klassifizierung des Gebäudes und damit der Aufteilungsschlüssel werden anhand der Heizkostenabrechnung ermittelt.

„In Zeiten explodierender Energiepreise ist die staatlich verordnete Verteuerung der Energie durch die CO2-Umlage extrem kontraproduktiv, selbst wenn die nächste Erhöhungsrunde des CO2-Preises ausgesetzt wird. Damit wird auch die mit der Aufteilung der Kosten auf Mieter und Vermieter ursprünglich bezweckte Lenkungswirkung komplett verfehlt”, kommentiert Carolin Hegenbarth, Bundesgeschäftsführerin des IVD.

Wie viel Heizkosten pro qm 2023?

60 Prozent aller Wohnungen mit Gasheizung in Düsseldorf und Köln – Der Anteil der Wohnungen, die mit Gas beheizt werden, ist im Nordwesten Deutschlands besonders hoch. In der Region Weser-Ems liegt der Anteil bei 85,2 Prozent und ist damit im regionalen Vergleich am höchsten. Heizkörper Die Kosten haben sich über alle Heizungsarten hinweg erhöht. (Foto: dpa) Im Durchschnitt und über alle Heizungsarten hinweg hätten sich innerhalb eines Jahres die Abschlagszahlungen für warme Nebenkosten um durchschnittlich 48 Prozent erhöht.

  1. Für Wohnungen, die mit Gas beheizt werden, stiegen die Abschlagszahlungen um 56 Prozent an, bei Heizöl um 43 Prozent.
  2. In absoluten Zahlen erhöhten sich die warmen Nebenkosten laut Wohnkostenreport für eine 75-Quadratmeterwohnung um 506 Euro pro Jahr.
  3. Wird die Wohnung mit Gas beheizt, liegen die Mehrkosten bei 568 Euro.

Bis zum Winter 2021/22 lagen die Abschlagszahlungen für warme Nebenkosten mit durchschnittlich 1,10 Euro je Quadratmeter Wohnfläche in der Regel unter den Abschlagszahlungen für kalte Betriebskosten. Mit den starken Preissteigerungen für Heizenergie hat sich das verändert.

Welche Kosten fallen monatlich für ein Haus an?

Mit diesen laufenden monatlichen Kosten müssen Sie rechnen: Grundsteuer, Strom- und Heizkosten, Gebühren für Schornsteinfeger, Wasser, Abwasser, Müll und Straßenreinigung, Telefon-, Internet- und Rundfunkgebühren sowie Versicherungsbeiträgen.

Wie hoch sind Nebenkosten bei 90 qm?

Nebenkosten nach Fläche – so viel zahlen die Deutschen im Durchschnitt – Der einfachste Check, ob die Nebenkostenabrechnung zu hoch ist, funktioniert über den Vergleich zur Wohnfläche. Der Deutsche Mieterbund berechnet hierzu jährlich einen bundesweiten Durchschnitt.

Dieser lag im vergangenen Jahr bei 2,17 € pro Quadratmeter Wohnfläche pro Monat. Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der Wert eben ein Durchschnitt ist. Regional herrschen große Unterschiede in Deutschland. So lag laut Mieterbund der Durchschnitt in den alten Bundesländern bei 2,14 €, wohingegen in den neuen Bundesländern 2,27 € gezahlt wurde.

Hinzu kommt, dass mögliche Besonderheiten Ihrer Wohnung, wie zum Beispiel klinisch saubergebürstete Schornsteine oder flutlichterstrahlte Hinterhöfe, die Kosten in die Höhe schnellen lassen können. Der Durchschnittswert hat also keine Allgemeingültigkeit und dient nur bedingt der Bewertung Ihrer persönlichen Abrechnung.

Wie hoch sind die Nebenkosten für 4 Personen?

Monatliche Hausnebenkosten: Wasser und Abwasser – Die Kosten für Wasser und Abwasser lassen sich nicht so leicht beeinflussen wie bei Strom oder Heizenergie. Ein Versorgerwechsel ist nicht möglich. Die Bereitstellung der lebenswichtigen Ressource Wasser liegt in Deutschland in kommunaler Verantwortung.

Je nach Verfügbarkeit, Beschaffungs- und Aufbereitungskosten sind die Preise der einzelnen Versorger aber sehr unterschiedlich. In Maßen könnt ihr eure Wasserkosten – und die meist daran gekoppelten Abwasserkosten – über euren persönlichen Verbrauch senken. Denn neben einem fixen verbrauchsunabhängigen Grundpreis richtet sich die Höhe eurer Rechnung in den meisten Tarifgebieten auch danach, wie viel Frischwasser ihr nutzt.

Wer weniger duscht, seltener Wäsche wäscht und den Rasen sprengt, kann so selbst die Hausnebenkosten senken. Hier noch weitere 10 Tipps, um euren Wasserverbrauch zu senken. Auch die Bebauung eures Grundstücks hat einen Einfluss auch den Kostenfaktor Wasser.

  1. Denn die meisten Kommunen registrieren, wie viel Prozent der vorhandenen Fläche durch Gebäude, Terrassen und Wege versiegelt ist.
  2. Ihr zahlt also eine Niederschlagswasser­­gebühr für das Regenwasser, das nicht in euren Boden sickern kann und dadurch die öffentliche Kanalisation belastet.
  3. Ein einfacher Trick um Wasser zu sparen: Fangt das Regenwasser in einer Regenwassertonne auf und verwendet es zum Blumengießen im Garten,

So könnt ihr viele Liter Wasser aus der Leitung einsparen und die Nebenkosten fürs Wasser zumindest leicht senken. Oder ihr überlegt, euch einen Brunnen oder eine Zisterne für die Gartenbewässerung zu bauen, Ein vierköpfiger Haushalt in einem Einfamilienhaus mit Garten hat – je nach Kommune – im Schnitt jährlich zwischen 800 und 1.200 Euro Wasser- und Abwasserkosten (hier fällt ein monatlicher Betrag in Höhe von 65 bis 100 Euro an).

Was darf nicht in den Nebenkosten enthalten sein?

Mieterverein kann bei Nebenkostenabrechnung helfen – Haben Sie nach der Einsichtnahme und der Prüfung der Belege immer noch Bedenken, sollten Sie sich an Experten wenden, beispielsweise an den örtlichen Mieterverein, Rechtliche Schritte gegen die Abrechnung der Nebenkosten sollten immer erst der letzte Schritt sein. Denn Kosten für Anwalt und ein mögliches Gerichtsverfahren können enorm sein. Nicht zu den Nebenkosten zählen Verwaltungskosten, beispielsweise Kosten für Hausverwaltung, Bankgebühren, Porto, Zinsen und Telefon. Diese Kosten sind nicht umlagefähig, Auch Reparaturkosten, Instandhaltungskosten oder Rücklagen muss der Mieter nicht zahlen.

Wie viel mehr Nebenkosten darf der Vermieter verlangen?

Streit um Betriebskosten Was Vermieter verlangen dürfen – 17.05.2011, 15:48 Uhr Rund 2,19 Euro pro Quadratmeter und Monat zahlen Mieter im Schnitt laut Stiftung Warentest für Müllabfuhr, Hauswart und andere Nebenkosten. Waren die Nebenkosten zu niedrig kalkuliert, müssen Mieter nachzahlen. Die müssen aber nicht jede Kostenumlage hinnehmen. Innerhalb eines Jahres wird Kasse gemacht. Ist die Abrechnung bis dahin nicht fertig, kann der Vermieter nichts mehr nachfordern. (Foto: dpa) Wer Wohnraum vermietet, möchte dabei eine möglichst hohe Rendite erzielen. Das ist vielerorts gar nicht so einfach.

Wie sieht eine korrekte Nebenkostenabrechnung aus?

Nebenkostenabrechnung erstellen – FAQ – Welche Ausgaben lassen sich als Nebenkosten abrechnen? Die Nebenkostenabrechnung enthält die Ausgaben, die der Vermieter auf den Mieter umlegen kann. Neben den verbrauchsabhängigen Nebenkosten wie Wasser und Strom zählen auch Kosten für den Hausmeister, Versicherungsbeiträge oder Schneeräumdienste dazu.

Welche Kosten in den Nebenkostenabrechnungen enthalten sind, und welche nicht, lesen Sie hier, Was zählt zu den Mietnebenkosten? Die Betriebskostenverordnung definiert in den Paragrafen 1 und 2, was zu den Nebenkosten zählt. In der Nebenkostenabrechnung werden die reinen Verbrauchskosten, aber auch die verbrauchsunabhängigen Kosten erfasst.

Verbrauchsunabhängig sind zum Beispiel Grundsteuer, Kabelanschluss oder Versicherungen. Eine genaue Aufstellung für die Nebenkostenabrechnungen finden Sie hier, Wann muss die Nebenkostenabrechnung 2023 vorliegen? Die Nebenkostenabrechnung für das Kalenderjahr 2023 muss im Regelfall bis zum 31.12.2024 vorliegen.

  1. Wie hoch darf die Nebenkostenabrechnung sein? Da die Nebenkostenabrechnung auch verbrauchsabhängige Kosten umfasst, ist eine Deckelung nach oben nicht vorgesehen.
  2. Entscheiden sich Vermieter und Mieter vertraglich für eine Nebenkostenpauschale, ist der Betrag allerdings festgeschrieben.
  3. Es gibt in diesem Fall weder eine Nachforderung noch eine Rückzahlung.

Informieren Sie sich hier, welche Möglichkeiten zur Erstellung der Nebenkostenabrechnung durch den Vermieter bestehen. Ist der Vermieter verpflichtet eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen? Der Gesetzgeber sieht vor, dass der Vermieter eine Nebenkostenabrechnung erstellt.

Dies muss einmal im Jahr erfolgen. Die Nebenkostenabrechnung muss folgende Punkte enthalten: Abrechnungszeitraum, Liste der Gesamtkosten, Anteil des Mieters an den Gesamtkosten, eine Erklärung zum Verteilerschlüssel und den Abzug der bereits vom Mieter geleisteten Vorauszahlung. Wir erläutern hier, welche Rahmenbedingungen Sie als Vermieter bei Nebenkostenabrechnungen einhalten müssen.

Wann muss der Vermieter eine Nebenkostenabrechnung erstellen? Für die Erstellung der Nebenkostenabrechnung vom Vermieter sieht der Gesetzgeber einen zeitlichen Rahmen vor. Der Vermieter muss die Nebenkostenabrechnung innerhalb von zwölf Monaten erstellen.

  • Üblicherweise gilt das Kalenderjahr als Abrechnungszeitraum.
  • Einwände gegen die Nebenkostenabrechnungen können Mieter und Vermieter innerhalb von drei Jahren vorbringen.
  • Danach endet die Verjährungsfrist.
  • Alles Wichtige zur Erstellung finden Sie hier,
  • Wie lange darf der Vermieter die Betriebskosten einbehalten? Fiel die Nebenkostenabrechnung höher aus, als der tatsächliche Verbrauch, muss der Vermieter das Guthaben an den Mieter auszahlen.

Er kann sich damit nicht unbegrenzt Zeit lassen. Die Gutschrift aus der Nebenkostenabrechnung muss innerhalb von zwölf Monaten nach Erstellung erfolgen. Zieht der Mieter aus und hat noch eine Nachzahlung zu leisten, kann der Vermieter die Kaution dafür nutzen.

  • Hier finden Sie alle Informationen zu den Fristen bei Nebenkostenabrechnungen.
  • Welche Kosten dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden? Neben den umlagefähigen Nebenkosten gibt es auch noch die nicht-umlagefähigen Nebenkosten.
  • Darunter fallen die Kosten für den Hausverwalter, Aufwendungen für Sanierungen, Kosten aus dem Schriftverkehr, Kontoführungsgebühren für das Mietkonto oder Anschlussgebühren für Kabel oder Satellit.

Unzulässige Positionen in der Nebenkostenabrechnung vom Vermieter sind häufiger Streitpunkt. Lesen Sie hier, worauf Sie achten müssen. Themengebiet: Immobilien vermieten Hinweis: Bitte beachten Sie, dass unsere Ratgeber-Antworten, -Artikel und Musterdokumente keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung darstellen oder ersetzen können.

Wie hoch sind Nebenkosten bei 90 qm?

Nebenkosten nach Fläche – so viel zahlen die Deutschen im Durchschnitt – Der einfachste Check, ob die Nebenkostenabrechnung zu hoch ist, funktioniert über den Vergleich zur Wohnfläche. Der Deutsche Mieterbund berechnet hierzu jährlich einen bundesweiten Durchschnitt.

Dieser lag im vergangenen Jahr bei 2,17 € pro Quadratmeter Wohnfläche pro Monat. Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass der Wert eben ein Durchschnitt ist. Regional herrschen große Unterschiede in Deutschland. So lag laut Mieterbund der Durchschnitt in den alten Bundesländern bei 2,14 €, wohingegen in den neuen Bundesländern 2,27 € gezahlt wurde.

Hinzu kommt, dass mögliche Besonderheiten Ihrer Wohnung, wie zum Beispiel klinisch saubergebürstete Schornsteine oder flutlichterstrahlte Hinterhöfe, die Kosten in die Höhe schnellen lassen können. Der Durchschnittswert hat also keine Allgemeingültigkeit und dient nur bedingt der Bewertung Ihrer persönlichen Abrechnung.

Wie viel Nebenkosten für 130 qm?

Weitere Nebenkosten für ein Haus: Heizkosten und Wartung – Vor allem die Heizkosten machen einen großen Teil der Nebenkosten fürs Haus aus. Wie hoch sie genau sind, habt ihr zu einem großen Teil selbst in der Hand. Das gilt besonders dann, wenn ihr selbst baut.

  • Denn dann bestimmt ihr, mit welcher Energieform ihr es euch künftig kuschelig macht.
  • Erfahrt hier, welche Heizungsarten es gibt, was sie kosten und wo ihr Sparpotential liegt,
  • Neben der Frage, ob Gas, Öl, Fernwärme oder Wärmepumpe, spielt auch die Dämmung und die Art der Bauweise eine Rolle.
  • Sie sind entscheidend, um Heizenergie möglichst effizient zu nutzen.

Der dritte Faktor ist eure Wohlfühltemperatur. Dreht ihr Thermostat oder Heizungsregler konsequent um ein Grad runter und zieht lieber einen dicken Pulli an, sinkt auch die Heizkostenabrechnung. Und zwar um rund sechs Prozent! Im Schnitt müsst ihr für euer Haus – je nach Energieform und Zustand des Hauses – mit jährlichen Heizkosten von 10 bis 17 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Für ein 130-Quadratmeter-Einfamilienhaus sind das also zwischen 1.300 und 2.210 Euro (rund 110 bis 190 Euro monatlich). Aber Achtung: Habt ihr ein älteres Haus und steigen die Energiepreise weiter so an, dann können die monatlichen Energiekosten auch schnell die 400-Euro-Marke erreichen! Um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich zu schauen, ob eventuell eine neue Heizung in Frage kommt.

Damit sie effizient arbeitet und eine lange Lebensdauer hat, braucht eure Heizung Wartung und Pflege. Auch die verursachen Kosten. Deren Höhe hängt von eurem Wartungsvertrag und der Art der Heizungstechnik ab. Grob müsst ihr mit 300 bis 450 Euro im Jahr für Wartungsarbeiten und kleinere Reparaturen rechnen.

Was kommt an Nebenkosten auf mich zu?

Die Nebenkosten fallen zusätzlich zur Kaltmiete einer Wohnung an. Darin inbegriffen sind unter anderem Kosten für die Wasser-, Strom- und Heizversorgung sowie Kosten für Reinigung, Wartung, diverse Versicherungen und Personal (z.B. Hausmeister, Putzdienst).