Ph-Wert Urin Tabelle?

Ph-Wert Urin Tabelle

6 Uhr 10 Uhr
Normal 6,3 7,0
Übersäuerung 5,8 6,3
Säurestarre 5,0 5,2

Wie hoch sollte der Urin pH-Wert sein?

Der pH-Wert im Urin eines gesunden Menschen ist durchschnittlich leicht sauer (Normalbereich 4,8 bis 7,6). Durch Nahrungsaufnahme und verschiedene Stoffwechselprozesse schwankt der pH-Wert im Laufe des Tages. Da der menschliche Urin um etwa pH 6.5 schwankt, wird im klinischen Sprachgebrauch manchmal ein Urin

bei einem pH-Wert unter 6.5 als eher sauer (azidotisch) und bei einem pH-Wert über 6.5 als eher alkalisch

bezeichnet, auch wenn dies chemisch nicht korrekt ist. Kommt es bei einem Patienten zu einer Verminderung des pH-Werts, spricht man von einer Azidose und bei einer Erhöhung von einer Alkalose. Es gibt im Körper Bereiche, wo ein permanent saures Klima herrscht, z.B. im Magen (pH 1 – 2) oder auf der Haut (pH 5,5). pH-Werte im Körper

Magensaft: 1,2–3,0 Speichel: etwa 7,0 Lebergalle: etwa 7,1 Bauchspeichelsekret: etwa 8,0 Harn: 5,6–7,0

Der pH-Wert des Blutes liegt bei 7,4. Ein Mensch kann nur wenige Minuten überleben, wenn sein Blut-pH auf 7,0 absinkt oder auf 7,8 ansteigt. Unter normalen Bedingungen verhindern sog. Puffersysteme des Blutes solche pH-Schwankungen. Diese ermöglichen es, überschüssige Säuren mit basischen Stoffen oder auch überschüssige Basen mit einer Säure zu neutralisieren.

Phosphatpuffer: 5 % Proteinpuffer: 7 % Hämoglobinpuffer: 35 % Hydrogencarbonatpuffer: 53 %

Zudem werden überschüssige Säuren über die Nieren als Bestandteile des Urins sowie die Atmung ausgeschieden. CO 2 fällt generell als Stoffwechselendprodukt in allen Zellen an. Dieses Gas liegt im Blut physikalisch gelöst als Kohlensäure vor. Damit die Kohlensäure wieder aus dem Körper entfernt wird, atmen wir CO 2 über die Lungen aus.

  • Aus dem pH-Wert im Urin lassen sich diverse Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand ziehen.
  • Liegt er z.B.
  • Über 8 und findet sich zudem Nitrit im Urin, kann die Ursache eine bakterielle Infektion der ableitenden Harnwege sein.
  • Der Stoffwechsel-Status sowie verschiedene Krankheiten und Medikamente beeinflussen ebenfalls den pH-Wert.

Mögliche Ursachen eines längerfristig stark sauren Urins sind:

Diabetische Azidose (Übersäuerung) Fasten/Hungern Medikamente und Toxine Niereninsuffizienz Renal-tubuläre Azidose (pH selten unter 6,0)

Diagnostische Aussagekraft: Dauerhaft hohe oder niedrige Werte deuten möglicherweise auf einen gestörten Säure-Basen-Haushalt hin. Dauerhaft alkalische (hohe) Werte treten bei einigen bakteriellen Harnwegsinfektionen auf. Eine latente Azidose (Übersäuerung) des Körpers kann am besten durch eine Messung des pH-Wertes nachgewiesen werden.

Was ist besser saurer oder basischer Urin?

Wenn die Zellen unseres wichtigsten Muskels, nämlich des Herzens, auf pH 6,2 absinken, bleibt das Herz stehen. Der Harn liegt zwischen deutlich sauer (pH-Wert 4,8) und basisch (bis zu einem pH-Wert von 8,0). Hier macht die Säure durchaus Sinn, denn sie wird mit dem Urin aus dem Körper abtransportiert.

Was bedeutet ein pH-Wert von 5 5 im Urin?

Übersäuerung: Darfs etwas sauer sein? Ist der moderne Mensch zu sauer? Macht uns zu viel Säure im Körper krank? Können wir das mithilfe von Harn- oder Hauttests erkennen? Inhalt Messen, messen, messen. Morgens, mittags, abends und am besten auch zwischendurch.

  • So extrem betreiben es einige Anhänger der Übersäuerungstheorie nach dem Motto „Im Harn ist Wahrheit”.
  • Ist es wirklich wichtig, seinen Urin so genau zu ergrün­den? Um es gleich vorweg zu sagen: Wir halten solche Tests für überflüssig, für „nicht sinnvoll” (siehe Tabelle), doch einige alternative Medizin- und Ernäh­rungs­leh­ren empfehlen Harntetsts zur Gesundheitskontrolle.

Sie führen eine ganze Reihe von Erkrankungen auf die Übersäuerung des Organismus zurück. Leistungsabfall und Kon­zen­trationsstö­rungen werden heraufbe­schworen, aber auch Gicht, Rheuma, Darm­erkrankungen und sogar Krebs. „Übersäuerung – die Krankheit unserer Tage” heißt zum Beispiel eines der zahlreichen Bücher, die in den vergangenen Jahren zum Thema erschienen sind.

Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts glaubte der schwedische Lebensreformer Are Waerland an „Übersäuerung als Grundursache der Krankheiten”, eben­so der amerikanische Heilpraktiker und Arzt Howard Hay, Begründer der Trennkost. Heutzutage tauschen sich Besucher von Internetforen über den Zusammenhang von Ernährungsgewohnheiten, Gesundheitsproblemen und Urin­säurewerten aus.

Im Zentrum der guten Ratschläge gegen die Übersäuerung steht meist die Ernährung. Schon Howard Hay plädierte dafür, weniger säurebildende Nahrungsmittel wie Fleisch zu verzehren und basenbildende – hauptsächlich Obst und Gemüse – zu bevorzugen. Auch die Fit-for-Life-Diät, die vor einigen Jahren aufkam, hat die Idee aufgegriffen, mit der Ernährung einem Übersäuern des Organismus und somit etlichen Erkrankungen entgegenzuwirken.

Die umständlichen, wis­senschaftlich unbegründeten und teil­­weise gefährlichen Regeln lauten: Kohlenhydrate und Eiweiß nicht gleichzeitig verzehren (Tren­nkost), vormittags nur Obst essen, keine Milch trinken (Fit-for-Life-Diät). Zeitgenössische Verfechter der Übersäuerungstheorie beziehen sich zumindest indirekt auf ihre Vorgänger und raten vor allem von eiweißreichen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Käse, Eiern, aber auch von Süßigkeiten und Weißmehlprodukten ab.

Zur Kontrolle sollen regelmäßig die Säurewerte des Urins ermittelt werden (siehe auch Text „Saurer Urin”, und Tabelle). Unabhängig. Objektiv. Unbestechlich. Mit der Auswahl der Lebensmittel liegen die Außenseiterdiäten dabei gar nicht immer so weit entfernt von der etablierten Ernährungswissenschaft.

  1. Weniger Fleisch und fetthaltige Lebensmittel, mehr Vollkorngetreideprodukte, Obst und Gemüse – das sind generell die Grundlagen einer gesunden Kost, wie sie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt.
  2. Mit der aus alternativer Sicht heraufbeschworenen Übersäuerung hat diese Ernährungsform aber nichts zu tun.

Ihr Ziel ist eine ausgewogene Ernährung: abwechslungsreiche Auswahl, geeignete Kombination und angemessene Menge kalorienarmer, jedoch vitamin- und nährstoffreicher Lebensmittel – ein Ziel, das die Mehrheit der Bundesbürger noch längst nicht erreicht hat: Sie frönt noch immer Fett und Fleisch und vernachlässigt Obst und Gemüse.

Auch Pharmafirmen kurbeln das Interesse am Thema an. „Wir kennen die Schäden, die die Übersäuerung – der saure Regen – in der Natur anrichtet”, heißt es zum Beispiel in einer Broschüre über Bullrich’s Vital. „Böden verlieren wertvolle Mineralien, Pflanzen gedeihen nicht mehr. Der Wald stirbt. Auch der Körper kann nur in einem ganz bestimmten Säure-Basen-Verhältnis (pH-Bereich) optimal arbeiten.

Ist dieses unausgewogen, laufen viele Vorgänge im Körper nicht mehr optimal ab.” Für das Konzept der Übersäuerung als Krankheitsursache gibt es jedoch keine naturwissenschaftlichen Beweise. Zwar ent­­stehen bei der Verdauung von Lebensmitteln und anderen Stoffwechselprozessen überwiegend saure Endprodukte.

  • Doch der menschliche Körper ist seit Jahrtausenden darauf eingerichtet.
  • Verschiedene Puffersysteme gewährleisten das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Blut genauso wie in den einzelnen Körperzellen.
  • Als Kenngröße des Säure-Basen-Haushalts dient der so genannte pH-Wert.
  • Er ist ein Maß dafür, wie sauer oder basisch eine Lösung ist: Der pH-Wert 7 zeigt ein ausgeglichenes oder neutrales Verhältnis von Säuren und Basen an.

Werte unter 7 zeigen einen Überschuss an Säuren, pH-Werte dar­über machen dagegen einen Überschuss an Basen deutlich (siehe Infografik). Haut und Urin sind beispielsweise meist leicht sauer. Um Schwankungen des Säure-Basen-Haushalts festzustellen, wird der pH-Wert des Blutes gemessen.

Das Regulationssystem hält ihn in sehr engen Grenzen um 7,4 konstant. Kommt es durch einen Säureüberschuss zu einem Abfall des pH-Werts im Blut unter 7,36, entsteht eine Übersäuerung (Azidose), steigt der Wert durch Basenüberschuss auf 7,45 oder darüber an, spricht man von einer Alkalose. Werte unter 6,8 oder über 7,8 sind Folgen einer hochgradigen Stoffwechselentgleisung und führen zu schwerwiegenden Komplikationen.

Das kommt allerdings sehr selten vor (siehe Text „Saures Blut”). Um die Funktionsfähigkeit der Puffersysteme zu erhalten, scheidet der Organismus die abgepufferten Säuren aus. Es gibt mehrere Mechanismen, um saure „Abfälle” zu entsorgen. Den überwiegenden Teil der Säuren scheidet der Körper in Form von Kohlendioxid über die Atmung aus.

  1. Den Rest filtern die Nieren aus dem Blut und scheiden ihn mit dem Urin aus.
  2. Gesunde Menschen, die sich normal ernähren, haben einen Urin-pH-Wert zwischen 5,5 und 7.
  3. Medizinisch gesehen ist saurer Urin also völlig normal.
  4. Teststreifen, die den Säurewert des Urins feststellen sollen, decken diesen Normbereich ab.

Durch sie ermittelte Messwerte geben also keinen Anlass zur Besorgnis. Eine Übersäuerung des Organismus ist auf diese Weise nicht zu erkennen. Die meisten Käufer der Teststreifen erwarten aber vermutlich genau das. Deshalb wollten wir wissen, wie seriös die Anbieter solcher Produkte telefonische oder schriftliche Anfragen zum Sinn und Zweck des Urinsäuretests beantworten.

  1. Welche Krankheiten kann ich mithilfe des Teststreifens erkennen?”, lautete zum Beispiel eine der Fragen unserer Tester.
  2. Eine Beraterin von Rebasit (siehe Tabelle) antwortete richtig, dass Krankheiten so nicht zu erkennen sind, fügte aber hinzu, dass ein „sau­res” Ergebnis auf eine Stoffwechselschwäche des Kör­pers hindeute – eine irreführende und verunsichernde Aus­sage.
See also:  Pulswerte Tabelle?

Neben einer Ernährungsum­stellung empfahl sie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, wie sie der Hersteller von Rebasit ebenfalls vertreibt. Das empfiehlt auch Bullrich’s Vital (siehe Tabelle). Auch dessen Anbieter schwört auf seine eigenen Produkte: Bullrich’s Vital Tabletten oder Pulver.

  1. Die sollen im Übrigen sowohl bei „saurem” als auch bei „basischem” Urin eingenommen werden.
  2. Allerdings gab es nur einen Standardantwortbrief mit allgemeinen Informationen zu den Harnteststreifen, außerdem eine Firmenbroschüre.
  3. Onkrete Antworten auf die gestellten Fragen bekamen die Testkunden kaum.
  4. Ein weiteres Produkt, mit dessen Hilfe eine Übersäuerung ermittelt werden soll, ist der Toxikator (siehe Tabelle) – ein Teststift, der auf die Haut aufgetragen wird.

In der Armbeuge soll ein Farbumschlag von Blau nach Rot einen Säureüberschuss anzeigen – je länger das dauert, um so saurer die Haut. Doch eine saure Hautoberfläche ist normal. Der „Säureschutzmantel”, ein feiner wasser- und fetthaltiger Film, schützt vor bakteriellen In­fektionen und sorgt dafür, dass die Haut elastisch bleibt und nicht austrocknet.

Der Säure-Basen-Status der gesunden Haut reguliert sich weitgehend unabhängig von anderen Stoffwechselprozessen im Körper. Er unterliegt jedoch äußeren Einflüssen, beispielsweise Seifen oder Kosmetika. Ein Säuretest der Haut ist aus diesen Gründen nicht sinnvoll – er liefert keine Erkenntnisse über Krankheiten oder eine Übersäuerung des Organismus.

Berater des Teststift-Anbieters wiesen bei den Anfragen unserer Tester zumindest darauf hin, dass Krankheiten anhand der Verfärbung nicht zu erkennen sind. Eine Übersäuerung könne aber einen „ungünstigen Betriebszustand des Kör­pers” zeigen – eine medizinisch irreführende und verunsichernde Auskunft.

Weitere Empfehlungen gegen Übersäuerung: Ernährungsumstellung, Nahrungsergänzungsmittel und viel Bewegung. Fazit: Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Körper eines gesunden Menschen mit der Säureausscheidung überfordert wäre – im Gegenteil, das ist eine wichtige Stoffwechselaufgabe. Aus medizinischer Sicht ist die Messung des Urin- oder Haut-pH-Werts deshalb nicht sinnvoll – abgesehen von einer Ausnahme: bei Harnsäuresteinen (siehe Text „Ein Sonderfall”).

Aussagekräftig sind ansonsten nur die Blutwerte. Bei unserem Beratungstest kam zudem der Verdacht auf, dass die Firmen vor allem den Verkauf ihrer Nahrungsergänzungsmittel ankurbeln wollen. Bei den Teststreifen Bullrich’s Vital steht schon direkt auf der Packung: „Zur Unterstützung des Ausgleichs des Säure-Basen-Haushalts verwenden Sie Bullrich’s Vital Basen-Tabletten oder Basen-Pulver mit einer speziellen Kombination wertvoller Mineralien.”

30.09.2021 – Sind spezielle Wasch­lotionen erforderlich, um den Intim­bereich zu reinigen? Oder können sie sogar schaden? Wir haben die Haut­ärztin Dr. Maja Hofmann gefragt. 30.03.2023 – Jedes dritte Grund­schulkind ist überge­wichtig. Wie können Eltern gegen­steuern? Durch moti­vieren statt verbieten, raten Fachleute. Abnehmen gelinge selbst mit Schokomüsli. 30.03.2023 – Nah dran am Klassiker aus Fleisch: 7 der 18 Veggie-Schnitzel im Test bieten gute Alternativen aus Soja, Erbse, Weizen. Einige sind aber stark mit Schad­stoffen belastet.

: Übersäuerung: Darfs etwas sauer sein?

Was bedeutet pH-Wert im Urin zu hoch?

Wann ist der Urin sauer? – Zu hohe, also basische, pH-Werte im Urin treten u.a. bei Harnwegsinfektionen auf. Auch Einflüsse wie Stress, Schlafmangel, sowie Chemikalienbelastung aus herkömmlichen Körperpflegeprodukten und Kosmetika oder Medikamente, können den pH-Wert des Urins beeinflussen.

Welcher pH-Wert im Urin ist gefährlich?

Wann ist der pH-Wert im Blut zu hoch? – Ist der pH-Wert erhöht, nennt man das Alkalose. Es bedeutet, dass der pH-Wert basisch ist. Eine Abweichung bis 7,5 bezeichnet eine leichte Alkalose. Bei einem pH-Wert ab 7,6 liegt eine schwere, lebensbedrohliche Alkalose vor.

  • Auch hier unterscheidet man die metabolische von der respiratorischen Form: Die metabolische Alkalose entsteht durch Verlust von Säuren oder Zufuhr von Basen.
  • Ein Säureverlust kann beispielsweise durch anhaltendes Erbrechen oder eine Behandlung mit Diuretika (Entwässerungsmitteln) entstehen.
  • Eine übermäßige Basen-Zufuhr besteht in der übermäßigen Gabe von basisch (alkalisch) wirkenden Substanzen wie Citrat oder Natriumhydrogenkarbonat.

Die respiratorische Alkalose hingegen beruht oft auf Hyperventilation, also einer zu schnellen und zu tiefen Atmung. Andere mögliche Ursachen sind Lungenfibrose, Lungenentzündung (Pneumonie) und Lungenembolie,

Bei welchem pH-Wert ist man Übersäuert?

Der Säure-Base-Haushalt des menschlichen Organismus – Der menschliche Körper wird von einer Reihe komplizierter Stoffwechselprozesse am Leben erhalten. Eine wichtige Rolle spielt der Säure-Basen-Haushalt, der den Organismus eines gesunden Erwachsenen auf einem ausgeglichenen pH-Wert von 7,35 bis7,45 im Blut hält.

  • Bei Übersäuerung liegt der pH-Wert niedriger als 7,35 Eine Übersäuerung, Mediziner sprechen von einer Azidose, kann akut oder chronisch auftreten und bedeutet, dass der pH-Wert im Blut kleiner als 7,35 gemessen wird.
  • Akute Übersäuerung muss sofort behandelt werden Die akute Azidose stellt einen lebensbedrohlichen Notfall dar und ist sofort therapiebedürftig.

Sie entsteht zum Beispiel aufgrund eines Nierenversagens, einer Lungenfunktionsstörung oder einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus.

Wie hoch ist der pH-Wert im Urin bei Blasenentzündung?

Fragen & Antworten 4 Juni 2021 Hallo Freundin, Sie haben auf eine wirklich interessante Frage geklickt: Was sagt der pH-Wert des Urins aus? Ich erkläre kurz, was der Urin-pH-Wert anzeigt und wie er Ihnen helfen kann, eine Blasenentzündung zu erkennen, Der pH-Wert des Urins misst, ob sich der Körper im Gleichgewicht oder im Ungleichgewicht befindet, wobei eine Skala von Werten zwischen 0 und 14 verwendet wird.

Ist der Urin-pH-Wert größer als 7, gilt der Urin in der Regel als alkalisch und könnte ein Anzeichen für eine Harnwegsinfektion, z.B. eine Blasenentzündung, sein. Ist der pH-Wert niedrig, d.h. unter 5, wird der Urin als sauer bezeichnet und kann zu Nierensteinen oder Blasen entzündungen führen.

In diesen Fällen schlage ich vor, dass Sie Ihren Arzt aufsuchen und eine Urinkultur machen lassen: der Urintest, mit dem Sie sehen können, ob Ihre Blase entzündet oder mit Bakterien belastet ist. Schließlich ist Ihr Urin-pH-Wert optimal und neutral, wenn er nicht niedriger als 5 und nicht höher als #8 ausfällt! Wenn Sie einen Rat brauchen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, Hier bei dir ist Dimann. Eine große Umarmung,

Wann ist der Urin zu sauer?

Urin-pH-Wert – Die pH-Skala reicht von 0–14. Der pH-Wert 7 ist neutral. Von sauren pH-Werten spricht man bei Werten, die kleiner sind als 7, Werte über 7 sind dagegen basisch. Der Urin-pH-Wert schwankt im Tagesverlauf natürlicherweise zwischen 5,0 und 7,5 und ist u.a.

Wie erkenne ich das mein Körper übersäuert ist?

Übersäuerung Symptome: Wie merkt man, dass man übersäuert ist? – Anzeichen für eine Übersäuerung können chronische Müdigkeit, Trägheit oder Lustlosigkeit sein. Auch, Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen sind mögliche Symptome. Eine erhöhte Infektanfälligkeit und verminderte Stressresistenz können ebenso Symptome von Übersäuerung sein.

  1. Ein weiteres Zeichen für eine Übersäuerung des Körpers kann auch fahle oder unreine Haut sein.
  2. Unter einer chronischen Übersäuerung leidet der gesamte Organismus.
  3. Denn die Azidose entzieht dem Körper ständig Energie.
  4. Eine Übersäuerung kann auch Symptome an den Augen hervorrufen.
  5. Auch wenn keine direkten Symptome sind, können sie Zeichen für eine Mangelernährung sein.

Eine solche Fehlernährung kann wiederum eine Azidose bedingen. Die Medizin unterscheidet in akute und chronische Übersäuerung. Die akute Azidose ist gefährlich und man sollte einen Arzt aufsuchen. Die chronisch latente Azidose (CLA) beschreibt dagegen eine dauerhafte, schleichende Form der Übersäuerung in den Körperzellen.

Was tun wenn der Urin zu sauer ist?

Total übersäuert? – Es gibt ein riesiges Angebot an Basentees, Basenbädern, Kuren und Pulvern zur Behandlung einer Übersäuerung Ihres Körpers. Aber ist es wirklich notwendig, dass Sie Ihren Körper beim Loswerden der Säure unterstützen? Nein, denn wir übersäuern nicht, das würden wir gar nicht überleben. Säuren werden über den Darm, über die Nieren oder die Atemluft ausgeschieden, der pH-Wert unseres Blutes bleibt konstant bei 7,4. Ein ausgeglichener Säure-Base-Haushalt ist entscheidend für den Ablauf der Stoffwechselprozesse im Körper, nur ein geringes Abweichen der Säuren oder Basen führt zu einem Funktionsverlust der Eiweiße im Körper.

  • Beispielsweise funktionieren Transportproteine, die unsere Nahrung in die Zellen befördern nur bei dem für sie optimalen pH-Wert und auch Enzyme, die unsere Nahrung spalten, arbeiten nur unter für sie geeigneten pH-Bedingungen.
  • Ein kurzer Rückblick in den Chemieunterricht, was waren denn nochmal Säuren und Basen? Säuren schmecken sauer, sie dienen oft dem Haltbarmachen von Lebensmitteln und haben einen pH-Wert unter 7.
See also:  Selen Lebensmittel Tabelle?

Basen oder Laugen fühlen sich seifig an, sind enthalten in Seifen, Waschmitteln und Rohrreinigern und haben einen pH-Wert über 7. Im Magen ist es beispielsweise unglaublich sauer, das muss auch so sein, um Bakterien abzutöten, die sich möglicherweise in der Nahrung befinden und die dort arbeitenden Enzyme, die unsere Nahrung spalten, benötigen eine saure Umgebung um zu arbeiten.

Auch unsere Haut ist leicht sauer, unser Säureschutzmantel dient zur optimalen Abwehr von Krankheitserregern. Es gibt verschiedene Ursachen, warum sich Säuren im Körper bilden. Treiben wir zum Beispiel Sport, so wird bei intensiver körperlicher Belastung Milchsäure, das Laktat, gebildet. Eine Übersäuerung des Körpers durch die Nahrung ist bei Gesunden nicht zu befürchten, da Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut regulieren und konstant halten.

Ein Zuviel an Säure wird umgehend über Darm und Nieren ausgeschieden oder über die Lungen abgeatmet. Obwohl unsere Nahrung nicht zu einer Übersäuerung unseres Körpers führen kann, so hat das, was wir Essen einen Einfluss auf das, was wir ausscheiden, nämlich auf unseren Urin.

  • Je nachdem wie wir uns ernähren, enthält unser Urin mehr oder weniger Säure.
  • Für die Säurebelastung des Urins durch unser Essen gibt es einen Messwert, den PRAL.
  • PRAL steht für „potential renal acid load”, also die potentielle Säurebelastung der Nieren.
  • Der Wert gibt Aufschluss darüber, wieviel Säure nach dem Verzehr von 100 g eines Lebensmittels über die Nieren ausgeschieden wird.

Obst und Gemüse haben einen besonders niedrigen PRAL-Wert, nach dem Genuss von Fleisch und Fleischprodukten ist die Säureausscheidung und damit auch der PRAL-Wert sehr hoch. Lebensmittel PRAL (mEq) / 100 g Früchte und Fruchtsäfte – 3,1 Gemüse – 2,8 Fette und Öle 0 Milch und Milchprodukte 1,0 Brot 3,5 Nudeln und Spaghetti 6,7 Fisch 7,9 Käse (mit geringem Proteingehalt) 8,0 Fleisch und Fleischprodukte 9,5 Sowohl Orangensaft als auch hydrogencarbonatreiches (HCO3-) Mineralwasser haben einen niedrigen PRAL-Wert, erhöhen also den pH-Wert des Urins,während Cola das direkte Gegenteil bewirkt.

  1. Durch die in Cola enthaltene Phosphorsäure wird der pH-Wert gesenkt, der Urin wird also saurer.
  2. Proteinreiche Kost senkt den pH-Wert des Urins, während proteinarme z.B.
  3. Vegetarische oder vegane Kost die Säureausscheidung über den Urin verringert.
  4. Auch bei veganer Kost steigt der pH des Urins nicht über 7.

Nun denken Sie sich: Was interessiert mich der pH-Wert meines Urins? Er trägt dazu bei, Sie gesund zu erhalten. Bei proteinreichen Diäten sinkt der pH-Wert des Urins und die Ausscheidung von Harnsäure steigt an. Aus der Harnsäure können sich Kristalle bilden, die zu Nierensteinen werden.

Was bedeutet ein pH-Wert von 5?

Der optimale pH-Wert unserer Haut liegt zwischen 4,5 und 5,5. Ein pH-Wert von 7 (der von reinem Wasser) gilt als neutral. Alles darunter ist sauer, alles darüber alkalisch. Der leicht saure pH-Wert der Haut entsteht durch den aus Schweiß- und Talgdrüsen gebildeten sogenannten Säureschutzmantel.

Was passiert wenn der pH-Wert zu niedrig ist?

Ist der Wert zu niedrig (unter 7,0) wird das Wasser zunehmend korrosiv. Es kann zu Geruchsbelästigung und Schleimhautreizungen kommen. Wir empfehlen den Wert 2x wöchentlich zu messen. Zur pH-Regulierung empfehlen wir ‚ph + (plus) Granlulat’ oder ‚ph – (minus) Granulat’.

Was passiert wenn man übersäuert ist?

Auf einen Blick –

Bei einer Azidose ist der Säure-Basen-Haushalt im Ungleichgewicht. Blut und Gewebe sind übersäuert.Man unterscheidet zwei Formen der Azidose: die atmungsbedingte und die stoffwechselbedingte.Ursache können Erkrankungen wie Diabetes Typ 1 oder Nierenschwäche, aber auch Störungen der Atmung, Unfälle oder Vergiftungen sein.Mit einer Blutuntersuchung lässt sich eine Übersäuerung feststellen.Eine wichtige Maßnahme ist die Behandlung der vorliegenden Grunderkrankung.

Hinweis: Die Informationen dieses Artikels können und sollen einen Arztbesuch nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnostik oder -behandlung verwendet werden.

Welche Lebensmittel senken den pH-Wert im Urin?

  1. Blog / News
  2. Säure-Basen-Haushalt und Ernährung – was stimmt?

Autor/in:, Redaktion: Dr. Bertil Kluthe © Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit Mittwoch, 4. Januar 2012 Wir essen zu energiereich, zu Eiweiß-haltig, zu fettig, zu süß, zu salzig und ernähren uns damit insgesamt ungesund. Doch versauert und verschlackt der Körper deshalb? Trennkost-Anhänger und Fasten-Fans haben die feste Überzeugung, dass dies der Fall sei. © Marcel Masferrer Pascual Proteine und Kohlenhydrate: Aus Sicht der Trennkost ist von Müsli abzuraten Trennköstler glauben, dass der Körper durch die gemeinsame Aufnahme von Proteinen und Kohlenhydraten überlastet würde und es zu Gärungsvorgängen im Dünndarm und einer Ansammlung von gesundheitsschädlichen „Schlacken” käme.

  1. Das wichtigste Gegenargument dürfte wohl sein, dass kein Lebensmittel nur aus Kohlenhydraten oder Proteinen besteht, sondern stets beide Nährstoffe enthält, wenn auch in unterschiedlichen Anteilen.
  2. Würde die Theorie zutreffen, wäre Muttermilch, die sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate beinhaltet, als erste und ausschließliche Energiequelle von Säuglingen komplett ungeeignet.

So gesehen ist das Konzept der Trennkost nicht aufrecht zu halten. Darüber hinaus kann ein Verzicht auf angeblich säureüberschüssige Lebensmittel wie Milchprodukte und Getreide zu einem Mangel an Magnesium, Calcium, Eisen, Eiweiß und Vitaminen der B-Gruppe führen.

  • Fasten soll nach Meinung seiner Verfechter dem Zweck dienen, „Schlacken” und „Gifte” aus dem Körper zu schwemmen, indem der Nahrungsverzehr weitestgehend eingestellt und möglichst viel Flüssigkeit zugeführt wird.
  • Wissenschaftlich ist diese Annahme ebenfalls nicht haltbar, denn im menschlichen Körper gibt es keine Ansammlung von „Schlacken”.

Unter normalen physiologischen Bedingungen werden nicht verwertbare Stoffwechselendprodukte umgehend über die Nieren, den Darm, die Atmung oder die Haut ausgeschieden. Längeres Fasten kann, im Gegensatz zur zugeschriebenen positiven Wirkung sogar gesundheitsschädlich sein.

Denn im Hungerstoffwechsel entstehen Ketonkörper, die zu einer Übersäuerung des Blutes ( Azidose ) führen und auf diese Weise den Säure-Basen-Haushalt also nicht ins, sondern aus dem Gleichgewicht bringen können. Eine vermehrte Ausscheidung von Ketonkörpern wiederum hemmt die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren.

Folgen können ein akuter Gichtanfall und die Entstehung von Harnsäuresteinen sein. Die Idee einer Übersäuerung des Körpers kam bereits vor über einem Jahrhundert auf. Doch nicht nur die Idee, auch die theoretischen Grundlagen, auf denen diese beruht, sind älteren Datums.

  1. Aktuelle Erkenntnisse lassen Abstand nehmen von so abstrakten Begriffen wie einer „Übersäuerung” oder „Verschlackung”, die sich wissenschaftlich nicht belegen lassen.
  2. Richtig ist, dass für den Ablauf von Stoffwechselfunktionen ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt sehr wichtig ist.
  3. So wichtig, dass der Körper den pH-Wert ( 1 ) im Blut und Gewebe streng reguliert und sich dabei gleich auf mehrere Mechanismen stützt.

An der Säure-Basen-Regulation sind vor allem die Organe Leber, Lunge und Nieren beteiligt, daneben aber auch verschiedene Puffersysteme. Zu diesen gehören Hydrogencarbonat, Hämoglobin, Proteinat und Phosphat. Dank der großzügig ausgelegten Kapazität der Puffersysteme ist der Körper unter normalen Bedingungen ohne Weiteres in der Lage, den pH-Wert optimal einzustellen.

  • Falls doch einmal Störungen im Säure-Basen-Haushalt (Azidose, Alkalose ) auftreten, ist dies in der Regel eine Folge von ernsten behandlungsbedürftigen Erkrankungen (beispielsweise ein entgleister Diabetes).
  • Hier führt die zugrunde liegende Erkrankung – und nicht die Ernährung – zu einer Entgleisung des Stoffwechsels (Ausnahmen: Hungern/Fasten s.

oben, daneben auch: intensive körperliche Aktivität). In diesem Fall kann die Ernährung die Entgleisung auf der einen Seite verschlimmern, aber sie kann auch therapeutisch mit dem Ziel einer positiven Beeinflussung eingesetzt werden. © pppspics Ein gewisser Einfluss der Nahrung lässt sich übrigens über die Messung des Urin-pHs ablesen. Obst, Gemüse, Salate und Fruchtsäfte wirken leicht alkalisierend. Der Saft von Zitrusfrüchten erhöht das puffernde Hydrogencarbonat im Körper. Getreide und proteinreiche Nahrungsmittel tierischer Herkunft wie Fleisch, Fisch, Wurstwaren und Käse, aber auch phosphatreiche Getränke wie Cola gehören hingegen zu den Lebensmitteln, die den pH-Wert im Urin senken können.

See also:  Schenkungssteuer Tabelle?

Durch eine abwechslungsreiche Ernährung mit moderater Proteinaufnahme ließe sich die Pufferkapazität des Organismus demnach erhöhen. Eine obst- und gemüsereiche Ernährung ist aber auch empfehlenswert, weil dadurch reichlich Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe und Ballaststoffe zugeführt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt deshalb, täglich 250 g Obst und 400 g Gemüse zu verzehren. Doch sollte der Einfluss der Ernährung nicht überschätzt werden: Gegenüber den Puffersystemen kommt Lebensmitteln nur eine sehr untergeordnete Bedeutung bei der Regulation des Säure-Basen-Haushalts zu.

  • Siener R (2011): Säure-Basen-Haushalt und Ernährung. Ernährungsumschau 2011: 562-568.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) (1998): Haysche Trennkost ist als langfristige Ernährungsform nicht zu empfehlen. DGE-special 02/98.
  • Michael Kindt (2006): Die Haysche Trennkost.

verfasst von Dr. oec. troph. Christina Bächle am 4. Januar 2012 um 09:48 vorheriger Artikel: Atemtests zur Diagnose und zum Monitoring eines Diabetes mellitus – in der Zukunft möglich? nächster Artikel: Beugt Fischöl Übergewicht bei Kindern vor? DEBInet-Ernährungsblog – über uns Unsere Autoren schreiben für Sie über Aktuelles und Wissenswertes aus Ernährungswissenschaft und Ernährungsmedizin. Für die Schriftenreihe der Gesellschaft für Rehabilitation bei Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (GRVS) wurden 222 unserer Blog-Artikel ausgewählt. Das dabei entstandene Ernährungs-Lesebuch ist 2017 im Pabst Science Publishers Verlag erschienen und steht Ihnen hier kostenlos zum Download zur Verfügung Der “DEBInet-Ernährungsblog” ist ein Projekt der © 2010-2023 Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit

Welche Lebensmittel machen den Urin sauer?

Eiweißreiche Lebensmittel, wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Käse, Eier, bilden als Stoffwechselendprodukte Säuren.

Was bedeutet ein pH-Wert von 7 im Urin?

Urin-pH-Wert – Die pH-Skala reicht von 0–14. Der pH-Wert 7 ist neutral. Von sauren pH-Werten spricht man bei Werten, die kleiner sind als 7, Werte über 7 sind dagegen basisch. Der Urin-pH-Wert schwankt im Tagesverlauf natürlicherweise zwischen 5,0 und 7,5 und ist u.a.

Welche Werte sind bei einer Blasenentzündung im Urin erhöht?

Laboruntersuchungen – Um eindeutig festzustellen, ob ein Harnwegsinfekt vorliegt, kann der Mittelstrahlurin auf Bakterien untersucht werden. Sind Keime in einer Anzahl von mehr als 100.000 pro Milliliter vorhanden, liegt auf jeden Fall eine Infektion der Harnwege vor.

  1. Doch bei etwa der Hälfte der Fälle von Harnwegsinfekten sind keine hohen Keimzahlen nachweisbar.
  2. Einen ersten Hinweis kann eine Urinstixuntersuchung geben, bei der ein Teststreifen in den Urin gehalten wird.
  3. Der Teststreifen zeigt bei einer Harnwegsinfektion erhöhte Werte für weiße Blutkörperchen (Leukozyten) und Nitrit an.

Diese Untersuchung ist schnell und preiswert, reicht alleine allerdings nicht aus, um einen Harnwegsinfekt zu beweisen. Deshalb wird das Harnsediment unter dem Mikroskop untersucht. Hierbei können Bakterien, weiße und/oder rote Blutkörperchen und Pilze entdeckt und gezählt werden.

  1. Zusätzlich kann ein so genanntes Antibiogramm erstellt werden.
  2. Dazu wird der Urin auf einem Nährboden kultiviert, auf dem die enthaltenen Bakterien gut wachsen.
  3. Dann kann man den genauen Erreger bestimmen und testen welche Antibiotika gegen diese Keime wirksam sind.
  4. Bei Harnwegsinfektionen können die Entzündungswerte (Leukozyten, CRP) im Blut erhöht sein.

Bei Verdacht auf eine Sepsis mit hohem Fieber sollte unbedingt eine Blutkultur zum Erregernachweis angelegt werden.

Wie kann ich feststellen ob ich übersäuert bin?

Teste direkt, ob dein Körper übersäuert ist – Um eine Übersäuerung im Körper festzustellen, kannst du den pH-Wert deines Urins messen, Dieser Wert gibt Aufschluss darüber, wie sauer beziehungsweise basisch (alkalisch) eine Lösung ist. Du brauchst dafür sogenannte Teststreifen (pH-Indikatorpapier) oder Urin-pH-Stäbchen.

Wie der Übersäuerungs-Test genau abläuft und woran sich eine Übersäuerung erkennen lässt, erklären wir dir hier, Viele Menschen gehen irrtümlicherweise davon aus, ihr Urin müsse immer basisch sein. Richtig ist jedoch, dass der erste und dritte Urin am Tag durchaus sauer sein „darf”. Der Säure-Basen-Haushalt sollte nämlich stets ausgewogen sein.

Zum Übersäuerungs-Test

Was tun wenn der Urin zu sauer ist?

Total übersäuert? – Es gibt ein riesiges Angebot an Basentees, Basenbädern, Kuren und Pulvern zur Behandlung einer Übersäuerung Ihres Körpers. Aber ist es wirklich notwendig, dass Sie Ihren Körper beim Loswerden der Säure unterstützen? Nein, denn wir übersäuern nicht, das würden wir gar nicht überleben. Säuren werden über den Darm, über die Nieren oder die Atemluft ausgeschieden, der pH-Wert unseres Blutes bleibt konstant bei 7,4. Ein ausgeglichener Säure-Base-Haushalt ist entscheidend für den Ablauf der Stoffwechselprozesse im Körper, nur ein geringes Abweichen der Säuren oder Basen führt zu einem Funktionsverlust der Eiweiße im Körper.

  • Beispielsweise funktionieren Transportproteine, die unsere Nahrung in die Zellen befördern nur bei dem für sie optimalen pH-Wert und auch Enzyme, die unsere Nahrung spalten, arbeiten nur unter für sie geeigneten pH-Bedingungen.
  • Ein kurzer Rückblick in den Chemieunterricht, was waren denn nochmal Säuren und Basen? Säuren schmecken sauer, sie dienen oft dem Haltbarmachen von Lebensmitteln und haben einen pH-Wert unter 7.

Basen oder Laugen fühlen sich seifig an, sind enthalten in Seifen, Waschmitteln und Rohrreinigern und haben einen pH-Wert über 7. Im Magen ist es beispielsweise unglaublich sauer, das muss auch so sein, um Bakterien abzutöten, die sich möglicherweise in der Nahrung befinden und die dort arbeitenden Enzyme, die unsere Nahrung spalten, benötigen eine saure Umgebung um zu arbeiten.

Auch unsere Haut ist leicht sauer, unser Säureschutzmantel dient zur optimalen Abwehr von Krankheitserregern. Es gibt verschiedene Ursachen, warum sich Säuren im Körper bilden. Treiben wir zum Beispiel Sport, so wird bei intensiver körperlicher Belastung Milchsäure, das Laktat, gebildet. Eine Übersäuerung des Körpers durch die Nahrung ist bei Gesunden nicht zu befürchten, da Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut regulieren und konstant halten.

Ein Zuviel an Säure wird umgehend über Darm und Nieren ausgeschieden oder über die Lungen abgeatmet. Obwohl unsere Nahrung nicht zu einer Übersäuerung unseres Körpers führen kann, so hat das, was wir Essen einen Einfluss auf das, was wir ausscheiden, nämlich auf unseren Urin.

Je nachdem wie wir uns ernähren, enthält unser Urin mehr oder weniger Säure. Für die Säurebelastung des Urins durch unser Essen gibt es einen Messwert, den PRAL. PRAL steht für „potential renal acid load”, also die potentielle Säurebelastung der Nieren. Der Wert gibt Aufschluss darüber, wieviel Säure nach dem Verzehr von 100 g eines Lebensmittels über die Nieren ausgeschieden wird.

Obst und Gemüse haben einen besonders niedrigen PRAL-Wert, nach dem Genuss von Fleisch und Fleischprodukten ist die Säureausscheidung und damit auch der PRAL-Wert sehr hoch. Lebensmittel PRAL (mEq) / 100 g Früchte und Fruchtsäfte – 3,1 Gemüse – 2,8 Fette und Öle 0 Milch und Milchprodukte 1,0 Brot 3,5 Nudeln und Spaghetti 6,7 Fisch 7,9 Käse (mit geringem Proteingehalt) 8,0 Fleisch und Fleischprodukte 9,5 Sowohl Orangensaft als auch hydrogencarbonatreiches (HCO3-) Mineralwasser haben einen niedrigen PRAL-Wert, erhöhen also den pH-Wert des Urins,während Cola das direkte Gegenteil bewirkt.

  1. Durch die in Cola enthaltene Phosphorsäure wird der pH-Wert gesenkt, der Urin wird also saurer.
  2. Proteinreiche Kost senkt den pH-Wert des Urins, während proteinarme z.B.
  3. Vegetarische oder vegane Kost die Säureausscheidung über den Urin verringert.
  4. Auch bei veganer Kost steigt der pH des Urins nicht über 7.

Nun denken Sie sich: Was interessiert mich der pH-Wert meines Urins? Er trägt dazu bei, Sie gesund zu erhalten. Bei proteinreichen Diäten sinkt der pH-Wert des Urins und die Ausscheidung von Harnsäure steigt an. Aus der Harnsäure können sich Kristalle bilden, die zu Nierensteinen werden.