U-Wert Tabelle?

U-Wert Tabelle
Wärmedurchgangskoeffizient

Bauelement U – Wert in W / (m 2 K)
Wand aus Porenbeton mit 25 cm Dicke ca.0,4 bis 1
Wand aus hochporösen Ziegeln mit 25 cm Dicke ca.0,4
Wand aus Massivholz, 25 cm dick ca.0,4
Polyurethan-Hartschaumplatte, 20 cm (ausreichend für Außenwände eines Passivhauses) 0,15

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Welche U-Wert ist gut?

Was ist ein guter U-Wert für eine Haustür? – Der U-Wert einer Haustür muss dem U-Wert der Fenster um nichts nachstehen. Es gibt Haustüren die den Fensterwert erreichen. Ein guter U-Wert ist ca.1,0 bis 1,1 W/ (m²K). Es gibt auch Haustüren mit einem sehr hohen U-Wert die für Passivhäuser geeignet sind.

Wo sollte der U-Wert liegen?

Der Wärmedurchgangskoeffizient wird im Bauwesen U-Wert genannt (früher k-Wert). Er gibt an, welche Wärmemenge pro Zeiteinheit bei einer Temperaturdifferenz innen zu außen von 1 Kelvin durch eine 1 m² große Fläche einer bestimmten Konstruktion transportiert wird.

  • Je kleiner der Wert, desto besser.
  • Ein guter U-Wert für ein Dach liegt bei etwa 0,20 W/m²K.
  • Dies wird mit einer Zwischensparrendämmung von etwa 20 cm Dicke oder einer Aufsparrendämmung von etwa 18 cm Dicke erreicht.
  • Bei einem Niedrigenergiehaus sollte der U-Wert des Daches unter 0,15 W/m²K liegen.
  • Dies wird durch entsprechende Erhöhung der Dämmstoffdicke erreicht.

Ein guter U-Wert für eine Wand liegt bei 0,24 W/m²K, um Niedrigenergiehaus-Standard zu erreichen, sollte der U-Wert 0,20 W/m²K nicht überschreiten. Das U im U-Wert entstammt der englischen Bezeichnung “Unit of heat-transfer”.

Welcher U-Wert ist gut für Außenwand?

Beispiel Wand: Bei Außenwänden liegt der von der Energieeinsparverordnung EnEV 2013 geforderte U-Wert bei 0,24 W/(m² K). Zum Vergleich: In vielen unsanierten Altbauten liegt der mittlere U-Wert der Außenwände bei 1,5 bis 2 W/(m² K).

Welcher U-Wert bei Dachsanierung?

KfW-Förderprogramme für energieeffizientes Sanieren – Der wichtigste Fördergeber in Deutschland ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse im Zuge der KfW-Förderprogramme für Einzelmaßnahmen an Gebäuden vergibt.

Grundsätzlich sind Staat, Länder und Kommunen meist nur dann freigiebig mit Fördermitteln fürs neue Dach, wenn eine energetische Aufwertung des Gebäudes damit einhergeht. Die Förderung Ihrer Dachsanierung erhalten Sie daher am einfachsten durch eine verbesserte Dämmung des Gebäudes. Für die KfW-Förderung einer Dachdämmung sind die Anforderungen in der Regel relativ hoch.

Dies liegt daran, dass die Dämmstärke im Dach im Vergleich zu anderen Bauteilen sehr einfach erhöht werden kann. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt für ein Steildach einen U-Wert von maximal 0,24 W/(m²K). Um eine KfW-Förderung fürs Dach erhalten zu können, müssen Sie aber einen U-Wert von 0,14 W/(m²K) oder weniger erreichen.

Der U-Wert des Dachs – auch Wärmedurchgangskoeffizient gennant, bezeichnet, wie viel Wärme ein Körper oder Bauteil nach außen abgibt. Die Einheit des U-Werts wird in W/m²K (Watt pro Quadratmeter und pro Kelvin) angegeben. Je kleiner der U-Wert am Dach ist, umso effektiver ist die Dämmung. Doch auch wenn die KfW-Förderung beziehungsweise der KfW-Kredit für eine Dachdämmung einigen Auflagen entsprechen muss, lohnt sich dieser Aufwand für Sie.

Die eingesparten Energiekosten machen sich unterm Strich deutlich bemerkbar. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine besonders effiziente Aufdachdämmung, profitieren Sie zusätzlich von größerem Wohnraum und mehr Komfort.

Welcher U-Wert bei Altbauten?

Mindestwerte für Dach und Kellerdecke – Bei der Dachdämmung gibt das Gebäudeenergiegesetz einen Mindestwert von 0,20 bis 0,24 W/(m²K) vor. Auch hier rät Zukunft Altbau zu einem ambitionierteren Vorgehen und empfiehlt einen U-Wert von 0,14 W/(m 2 K), der eine finanzielle Förderung ermöglicht.

Bei der oftmals zur Dachdämmung verwendeten Kombination aus Mineralwolle- und Holzfaserplatten sind rund 30 Zentimeter Dämmstoff erforderlich. Bei der Kellerdeckendämmung und der Dämmung der Kellerwände gilt laut Gesetz ein maximaler U-Wert von 0,30 W/(m²K). Auch hier sollte man besser dämmen, wenn es die Deckenhöhe zulässt.

Besonders gut ist ein Dämmwert von unter 0,20 W/(m²K). Mit dem sehr effizienten Polyurethan braucht man dafür eine Dicke von nur zehn Zentimetern, wenn man mindestens zwei Zentimeter Dämmung bereits im Fußbodenaufbau des Erdgeschosses hat. Bei Holzweichfaser benötigt man eine Dämmstärke von 18 Zentimetern.

Welchen U-Wert haben alte Fenster?

Baujahr Rahmen Uf Verglasung Ug
bis 1978 Einfachglas 1,5-7 5,8
bis 1978 2xEinfachglas 1,5-5 2,6-2,8
ab 78 bis 1995 isolierglas 1,5-5 2,8
ab 1995 Wärmedämmglas 2S 1,5-3 1,1-1,4

Was bringt 5 cm Dämmung?

Die Strke einer einmal angebrachten Dmmung lsst sich nachtrglich normalerweise nicht mehr verndern. Die heute blichen Dmmstoffstrken von 5 bis 6 cm im Auenwandbereich und 10 bis 15 cm im Dachbereich sind sowohl energetisch als auch aus finanzieller Sicht nicht optimal. Fr wesentlich hhere Dmmstoffstrken sprechen vor allem:

der lange Nutzungszeitraum der Manahme (ca.40 Jahre) der gesteigerte Wohnkomfort durch hhere Oberflchentemperaturen das Verhltnis Dmmstoff-Materialkosten zu Gesamtinvestitionskosten niedrige Gesamtkosten ber die Lebensdauer

Eine gute Auendmmung bedeutet auch bauphysikalische Vorteile fr die Bausubstanz. Sie bringt die tragende Wand in den geschtzten, warmen Bereich. In der Wand kommt es durch die Dmmung zu keiner Kondensation mehr. Bei Sanierungen knnen zustzlich die bisherigen Wrmebrcken und energetischen Schwachpunkte beseitigt werden.

  1. Graue Flecken (Schimmel) gehren damit der Vergangenheit an.
  2. Die Wrmedmmung der Auenwand sollte nach heutigen Gesichtspunkten im Auenwandbereich zumindest 8 cm, im Dachbodenbereich mindestens 20 cm betragen.
  3. Dmmstoffstrken von 10 bis 15 cm im Auenwandbereich und 20 bis 30 cm im Dachbereich sind heute, auch bei den derzeit niedrigen Energiepriesen, empfehlenswert! Dmmstoffplatten sind bis 15 cm Dicke erhltlich.

Stellt die Aufbringung von 20 bis 30 cm Dmmung im Dachbereich normalerweise keine techische Schwierigkeit dar, so sind Dmmstoffstrken von ber 10 cm im Auenwandbereich heute noch eher selten. Lediglich bei zweischaligen Mauerwerken werden derzeit schon Dmmstoffstrken von 15 bis 25 cm eingebaut.

Datum: 1.8.2000
Quelle: www.gdi.at

Welchen U-Wert haben 3 fach verglaste Fenster?

U-Wert Fenster: Der Ug -Wert & der Uf-Wert – Beim U g -Wert spielen die Gasfüllung im Zwischenraum der Scheiben, die Anzahl der Scheiben sowie der Abstand der Scheiben eine Rolle. U-Werte für Verglasungen sind daher:

2-fach Verglasung 1,1 W/(m²K) 3-fach Verglasung 0,5 W/(m²K)

Der U f -Wert hingegen beschreibt den Wärmedurchgangskoeffizienten für den Fensterrahmen, Dabei ist vor allem der Dämmwert der Rahmen -Flügel-Kombination entscheidend.

Welchen U-Wert hat Styropor?

Im direkten Vergleich haben EPS Styropor und Mineralwolle in einer Stärke von zehn Zentimetern einen U-Wert von 0,35 W(m²K). Daher sind die reinen Dämmeigenschaften nahezu identisch.

Wie viel cm Dämmung Fassade?

Eine Wärmedämmung der Fassade muss 12 bis 16 Zentimeter stark sein – das sieht die seit 2014 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Allerdings wurde nun eine Ausnahme von der Regel bekannt. Die Vorgaben gelten demnach nicht, wenn ein Wärmedämmverbundsystem auf der Fassade angebracht wird, ohne dass vorher der alte Putz abgeschlagen wird.

Dann darf die Dämmstärke geringer sein. Das sei ein Vorteil für viele Häuser, die nach einer Dämmung Dachüberstände oder Fensterbänke anpassen müssten, erklärt Roland Falk vom Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF). Aufgefallen war die Gesetzeslücke offenbar erst, als ein Hausbesitzer eine wesentlich dünnere Dämmung auf seine Fassade setzen ließ.

Das berichtet „Zukunft Altbau”, ein vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördertes Informationsprogramm. Die örtliche Baurechtsbehörde ordnete einen Baustopp an. Daraufhin setzte sich die Projektgruppe EnEV der Bauministerkonferenz im September mit dem Thema auseinander – und kam zu dem Schluss, dass die Ausnahme rechtens ist.

Sie betrifft nicht nur die Dämmstoffdicke, sondern auch den bislang geltenden Wärmedurchgangskoeffizienten, besser als U-Wert bekannt. Zulässig sind laut EnEV maximal 0,24 Watt pro Quadratmeter und Grad Kelvin. Allerdings profitiert von dem Schlupfloch nur eine bestimmte Gruppe Sanierer: „Jene, die freiwillig dämmen wollen”, erklärt Michael Heide vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe in Berlin.

Pflicht ist eine energetische Sanierung, wenn mehr als zehn Prozent einer schadhaften Putzfläche ersetzt werden oder das Haus ganz neu verputzt wird.

Welchen U-Wert sollte ein Haus haben?

U-Wert Der U-Wert ist ein Begriff, der im Hausbau in vielen Zusammenhängen verwendet wird. Der U-Wert ist der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient. Dieser zeigt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter Fläche durch ein Bauteil fließen, abhängig von der Temperaturdifferenz zwischen dem Innen- und Außenbereich.

  1. Die Einheit beim Wärmedurchgangskoeffizient ist W/m²K, also Watt pro Quadratmeter in Temperaturdifferenz in Kelvin.
  2. Der U-Wert kann immer nur unter bestimmten Voraussetzungen klar berechnet werden,
  3. Darunter zählen unter anderem stationäre Verhältnisse der Temperatur, welche in der Natur so nicht vorkommen.

Es ist somit ein theoretischer Wert, der jedoch gut verglichen werden kann. Der Wärmedurchgangskoeffizient spielt bei verschiedenen Bereichen eines Hauses eine Rolle. Er wird sowohl für die Außenwände, für Fenster und Türen, als auch für das Dach verwendet.

Außenwand, Geschossdecke gegen Außenluft: U = 0,28 W/(m²K) Außenwand gegen Erdreich, Bodenplatte: U = 0,28 W/(m²K) Dach: U = 0,20 W/(m²K) Fenster: U = 1,30 W/(m²K)

: U-Wert

Wie berechne ich die Dämmung?

Berechnung des U-Wertes – Um den U-Wert eines Bauteils zu berechnen, benötigt man zunächst die Wärmedurchlasswiderstände (R-Werte) der einzelnen Bauteilschichten. Der R-Wert ist ein Maß für den Widerstand, den eine homogene Materialschicht von 1 m² Fläche der hindurchfließenden Wärmeenergie entgegensetzt, wenn zwischen den beiden Außenflächen der Schicht eine Temperaturdifferenz von 1 Kelvin besteht.

Man berechnet den Wärmedurchlasswiderstand R, indem man die Dicke d der Bauteilschicht (gemessen in Metern) durch die Wärmeleitfähigkeit λ des jeweiligen Schichtmaterials dividiert. Die Berechnungsformel lautet also R=d/λ. Die Maßeinheit des Wärmedurchlasswiderstandes R lautet also m/, Sie wird aber in dieser komplizierten Doppelbruchversion nicht verwendet.

Da man Doppelbrüche durcheinander dividiert, indem man den Zählerbruch mit dem Kehrwert des Nennerbruchs multipliziert, ergibt sich als einfachere Schreibweise die Maßeinheit m²K/W. Um nun den U-Wert des Bauteils zu ermitteln (also den Wärmedurchgangskoeffizienten), addiert man zunächst einmal die zuvor errechneten R-Werte der einzelnen Bauteilschichten.

Welche Dämmung bei 140 Sparren?

Für die Dämmung zwischen den Dachsparren hält die Industrie verschiedene Dämmstoffe wie Mineralwolle oder Polystyrol bereit. Wie der Name Zwischensparrendämmung sagt werden diese Dämm-Materialien zwischen die Sparren geklemmt. Ist die Dämmung dicker als die Sparrentiefe muss der Sparren Fall aufgedoppelt werden, was zu einem weiteren Verlust an Dachraum führt.

Kann Feuchtigkeit nach außen hin entweichen? Dann spricht man von einem diffusionsoffenen Dach. Ist das Dach nicht diffusionsoffen, kann Feuchtigkeit nicht entweichen, wenn man eine Dämmung einbaut. Sie sammelt sich zwischen Dämmung und Dachpappen. Die Folgen sind oft Feuchtigkeit, damit oft auch Schimmelbildung und zunehmende Verrottung des Daches. Mangelnde Höhe der Dachsparren? Hier lässt man entweder zwischen Dämmung und diffusionsdichter Schicht eine Belüftungsebene von ca.4 cm, die zum Raum mit einer Dampfbremse (sd>2m) geschützt werden muss. Nachteil: durch die Belüftungsebene wird die Dämmungsdicke verringert. Oder man verzichtet auf die Belüftungsebene und greift auf eine Dampfsperrschicht mit einem sd-Wert von > 100 m zurück.

Auf jeden Fall soll die Konstruktion nach außen hin immer diffusionsoffener werden. Eine Belüftungsebene bietet sich von der Traufe bis zum First immer zwischen zwei Balken an, wenn man sie an First und Traufe mit Zu- und Abluftöffnungen versieht. Von größter Wichtigkeit ist die Luftdichtigkeit der eingebauten Dampfsperr-Schichten. Besonders Schornsteine, Dachflächenfenster und alle anderen Bauteile, die die Dampfsperre durchdringen, müssen zusätzlich mit einer Dichtungsmasse oder Dichtungsbändern abgeklebt werden, um die erforderliche Dichtheit zu erlangen. Die Energieeinsparverordnung fordert beim Einbau von Dämmschichten einen U-Wert von < 30 W/m²K. Das entspricht einer ungefähren Dämmstoffdicke von 16-18 cm für Dämmstoffe mit der Wärmeleitzahl von 040. Um einen Niedrig-Energie-Standard zu erreichen müsste man ca.30 cm des gleichen Dämmstoffes einbauen. Geeignet sind Dämmstoffe, die sich leicht zuschneiden lassen, wie z.B. Mineralfaserbahnen, Baumwoll-, Flachs-, oder Hanfbahnen oder Zellulose. Auch wichtig für die Zwischensparrendämmung ist die Verwendung von formbaren Matten oder Rollen. Diese erleichtern, passend zugeschnitten, das maßgenaue Einklemmen zwischen den Sparren oder Bohlen. Hier ist darauf zu achten, dass auch kleinste Zwischenräume verfüllt werden, um sogenannte Wärmebrücken zu vermeiden. Eine Sonderform der formbaren Matten sind die sogenannten Dämmkeile. Die Dämmaterialien werden in Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingestuft. Je niedriger der Wert, desto besser dämmt der Dämmstoff und desto dünner kann die Dämmschicht ausfallen. Zu geeigneten Dämmstoffen und den zugehörigen Wärmeleitfähigkeitsgruppen informieren wir Sie gerne auch bei Ihnen vor Ort unverbindlich. Die Frage vieler Häuslebauer: "Wie dick muss die Dämmung denn sein, um alle Anforderungen der Energieeinsparverordnung zu erfüllen?" kann man pauschal nicht beantworten – zu viele verschiedene Faktoren spielen hier zusammen: Zum einen ist die Wärmeleitfähigkeitsgruppe, wie bereits erwähnt, von großer Bedeutung. Abstand und Breite der Sparren sind ebenfalls wichtig. Je größer der Sparrenanteil des Steildachs, desto mehr Wärmebrücken sind vorhanden und desto schlechter wird der U-Wert. Eine wesentlich geringere Rolle spielt die innere Beplankung des Dachs. Eine Holzschalung von 13 mm Dicke verbessert den U-Wert um etwa 2/100, also beispielsweise von 0,34 auf 0,32 (Gipskartonplatten sind etwas schlechtere Wärmedämmer und verbessern bei einer Dicke von 12,5 mm den U-Wert lediglich um etwa 1/100). Grundsätzlich gilt für den Wärmeschutz: Durch Vernachlässigung ruhender Luftschichten und weiterer Schichten außerhalb der inneren Beplankung mit Holzpaneelen befindet man sich auf der sicheren Seite. Wollen Sie beispielsweise Holzfaserweichplatten der WLG 040 einbauen, muss – bei einem Sparrenanteil von10 % – die Dicke der Wärmedämmung 140 mm betragen. Bei einem Sparrenanteil von 15 % muss die Dämmstoffdicke mindestens 160 mm betragen. Verwendet man anstatt Holzfaserweichplatten Mineralfasern mit einer Wärmeleitgruppe von 035 kann die Dämmstoffdicke bei einem Sparrenanteil von 10 % auf 130 mm, bei einem Sparrenanteil von 15 % auf 140 mm reduziert werden. Klingt kompliziert? Ist es meistens auch – aber keine Panik: Erstens gibt es uns, Ihre Profis auch für die nachträgliche Dämmung Ihres Daches; und zweitens geben wir Ihnen, wenn Sie unbedingt selbst Hand anlegen wollen, gerne auch einmal einen fachmännischen Tipp. Unter Freunden. Zur Leistungsübersicht im Bereich Wärmedämmung

See also:  Reifenbezeichnungen Tabelle?

Welche Dämmung bei 180 Sparren?

Dünne Hochleistungsdämmplatten sind schnell verlegt – Bei der Dachsanierung ist ein Ziel klar: Das Dach muss nach der Sanierung mindestens einen U-Wert von 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin aufweisen. Das schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020) für Altbauten vor.

In der Regel ist dieser Wert nur mit Dachdämmung zu erreichen. Aber was ist die beste Dämmlösung? Dünne Dämmplatten für die Aufsparrendämmung aus PU-Hochleistungsdämmstoff punkten gleich mehrfach bei der Dachsanierung. Ein Dach kann zwischen den Sparren, unter oder auf den Sparren gedämmt werden. Ist ohnehin eine Neueindeckung fällig, sollte man die Vorteile einer Aufsparrendämmung mit LINITHERM nutzen.

Dabei entsteht dank besonders dünner Dämmplatten aus Hochleistungsdämmstoff eine durchgehend luft- und winddichte sowie wärmebrückenfreie Fläche. Hitze wie Kälte können erst gar nicht durch diese Dachdämmung in Dachräume eindringen. Es entfällt die kosten- und zeitaufwändige Aufdoppelung von Sparren, wie es nicht selten bei einer Zwischensparrendämmung notwendig wird, um den gleichen U-Wert über das ganze Dach zu erhalten.

Auch bleiben bei einer Aufsparrendämmung von außen Dachzimmer sauber und bewohnbar. Von Aufbauhöhen, Hausproportionen und Folgekosten bei der Dachdämmung Dämmen geht mit Aufbauhöhen einher, die je nach Dämmstoff höchst unterschiedlich ausfallen. Hier ein Vergleich: Eine Zwischensparrendämmung mit Mineralfaser (WLS 035) muss inklusive der Sparren mindestens 180 Millimeter dick sein.

Eine Aufsparrendämmung mit Holzfaserdämmplatte (WLS 040) bringt erst mit 200 Millimeter Dicke den geforderten U-Wert von 0,24 W/(m²K). Eine Aufsparrendämmung mit dünnen Dämmplatten aus Polyurethan (PU) der WLS 024 muss hingegen nur 100 Millimeter dick sein.

  • Bei diesen geringen Aufbauhöhen der Dachdämmung wird die Hausoptik nur geringfügig beeinflusst.
  • Es gibt kaum Folgekosten an Dachgiebeln und Dachanschlüssen.
  • Und noch ein Vorteil: Sollte eine alte, unzureichende Zwischensparrendämmung noch intakt sein, kann sie bis auf 50 Zentimeter an First und Traufe an Ort und Stelle verbleiben.

Das spart aufwändiges Entsorgen. Sauber, beständig und nachhaltig dämmen mit PU-Hochleistungsdämmstoff Wer dämmt, will eine Lösung für Generationen. Und genau hier spielt die Dämmung aus Polyurethan (PU) seine ganzen Vorteile aus. Die dünnen Dämmplatten für die Aufsparrendämmung sind auch bei hohen Temperaturschwankungen form- und druckstabil, verrotten nicht und bleiben aufgrund ihrer Feuchteresistenz immer trocken.

Schimmel kann also gar nicht entstehen und die Dämmleistung bleibt immer gleich gut. Auf chemische Holzschutzmittel kann verzichtet werden. Die dünnen Dämmplatten sind biologisch neutral, vollständig recycelbar und haben eine hervorragende Energiebilanz. Der Energieaufwand, der für die Herstellung benötigt wird, amortisiert sich in der Regel innerhalb einer Heizperiode.

Werden PU-Dämmplatten von Linzmeier verarbeitet, kann eine Öko-Bewertung der Dämmmaßnahme durchgeführt werden, da das Unternehmen eine Umwelt-Produktdeklaration nach DIN ISO 14025 durchgeführt und damit alle umweltrelevanten Daten offengelegt hat. Von schneller Verlegung und Mehrfachschutz bei der Aufsparrendämmung Wer sich für ein herkömmliches Dämmmaterial entscheidet, muss zusätzliche Arbeitsgänge, zum Beispiel für die Verlegung der Dampfsperren, und damit Kosten in Kauf nehmen.

  • Schneller und problemloser lässt sich ein durchdachtes Dämmelement mit allen integrierten Funktionsschichten verlegen.
  • Es erlaubt die Dachdämmung in einem Arbeitsgang.
  • Die dünnen LINITHERM Dämmplatten haben zum Beispiel beidseitig eine aufkaschierte Alufolie, die gleichzeitig Dampfsperre ist und Schutz vor Elektrosmog bietet.

Die Kanten der Aufsparrendämmung sind mit einer speziellen Klemm-Press-Verbindung versehen. Beim Verlegen im Nut-und-Feder-Stecksystem entsteht automatisch eine wärmebrückenfreie, winddichte Fläche, die das gesamte Dach einhüllt. Darauf kommt nur noch die Lattung für die Dachziegel – fertig ist das sanierte Dach.

Kann man auch zu viel dämmen?

8. Zu viel Dämmung führt zu Schimmelbildung – Nach der Dämmung kann die Luftfeuchtigkeit nicht mehr entweichen und es beginnt in den Innenräumen zu schimmeln. Schimmel in Innenräumen entsteht in aller Regel dort, wo Luftfeuchtigkeit an kalten Flächen kondensiert, sich also Feuchtigkeit niederschlägt.

  • Eine korrekt ausgeführte Dämmung verhindert genau dies, da sie Wände, Decken und Böden vor Kälte schützt.
  • Verbleiben jedoch Wärmebrücken, kann sich dort die Feuchtigkeit konzentrieren, sodass Schimmel entsteht.
  • Neben der Dämmung ist deshalb auch ein angemessenes Lüften extrem wichtig, damit die Feuchtigkeit, die bei der Nutzung von Wohnräumen zwangsläufig entsteht, abgeführt werden kann.

Regelmäßiges Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster (keine Kipp-Lüftung) sorgt für Luftaustausch und weniger Luftfeuchtigkeit im Raum. Gleichzeitig verhindert richtiges Lüften das Auskühlen der Wände, was wiederum das Schimmelrisiko und auch die Heizenergieverluste minimiert.

Welches Mauerwerk 70er Jahre?

Leichter als viele glauben: 70er-Jahre-Energieschleudern auf Sparkurs bringen Ronny Meyer, 26. September 2013 Manchmal begreife ich die Diskussion über die energetische Gebäudemodernisierung nicht. Wir machen rum, als ob wir das erste Mal mit Dämmung und Lüftungsanlagen konfrontiert würden. Wir diskutieren Pro und Contra, obwohl es eigentlich nichts zu diskutieren gibt.

  • Man kann meines Erachtens die energetische Gebäudemodernisierung als private Meinung gut oder schlecht finden, so wie man Autos, Wintermäntel oder etwa Gartenzäune befürworten oder ablehnen darf.
  • Nur beim Für und Wider sollten nicht nur Meinung, sondern eben vor allem die Sachargumente entscheiden.
  • Dann wäre es nicht mehr möglich, Hauseigentümer bezüglich der energetischen Modernisierung zu verunsichern.

Wer käme schon auf die Idee,, Autos zu verbieten, weil es so viele Unfälle gibt. Wintermäntel abzulehnen, weil es irgendwann sowieso wieder Sommer wird. Gartenzäune zu verteufeln, nur weil sie die armen Gartenzwerge einsperren. Im Ernst: Ungefilterte, einfach so dahergesagte Aussagen wie „Energetisches Modernisieren lohnt sich nicht” (wer legt denn überhaupt fest, was sich warum für wen wie lohnt? – für viele sind Behaglichkeit, Nachhaltigkeit und Umweltschutz durchaus Ziele, die sich lohnen, selbst wenn es dafür keine Euros gibt), „” (einfach Unsinn) oder „Lüftungsanlagen sind unhygienisch” führen uns in die Sackgasse.

Technisch ist die energetische Gebäudemodernisierung überhaupt kein Problem. Vor über 40 Jahren konnten wir schon zum Mond fliegen, da sollen wir heute keine auf die Reihe bekommen? Ha, absurd. Das kann doch alles nicht so kompliziert sein. Zumal schon -zigtausend alte Energieschleudern zu perfekten Effizienzhäusern umgebaut wurden.

Schauen wir uns dazu mal an, wie einfach typische 70er-Jahre-Häuser zu Sparhäusern wurden – und dauerhaft funktionieren: Zunächst: Unsanierte Häuser aus den Siebzigern (und auch viele ältere Baujahre) wurden überwiegend aus stark wärmeleitendem Mauerwerk gebaut (Kalksandstein, Vollziegel).

Dazu ungedämmte Stürze, energetisch schwache Rollladenkästen und der damals übliche Balkon, der mit der Decke am Stück ohne thermische Trennung betoniert wurde („Kühlrippe”: Mitverursacher hoher Heizkosten). Die gesamte Fassade ist bei solchen Häusern eine einzige Schwachstelle. Lösung: 16 Zentimeter Wärmedämmverbundsystem und das Problem ist für immer Vergangenheit.

So einfach! Weiter: Was ist mit den typischen Glasbausteinen aus dieser Epoche? Sollte man die nicht einfach durch beste ersetzen? Lohnt sich das? Was für eine Frage. Ein Vergleich der Wärmedämmwerte liefert eine „glasklare” Antwort. Riesen-Chance: Von diesen 70er-Jahre-Häusern stehen Hunderttausende herum – genau dort liegt der Hebel zur Energiewende! (viele Tipps zu noch älteren Häusern oder zu den Schwachstellen bei den „Youngtimern” unter unseren Gebäuden folgen in den nächsten Beiträgen) Ihr seht das anders? Schreibt Euren Kommentar.

Wäre auch klasse, wenn sich Leute melden, die Erfahrungen gemacht haben. Ach ja, und die Heizung: Es gibt erstaunlich viele Heizungen aus den Siebzigern, die noch „voll in Ordnung” sind, sagt zumindest der Schornsteinfeger. Jaja, es gibt auch noch in manchen Haushalten 40 Jahre alte Waschmaschinen. Aber nur noch selten: Oft wurde hier längst ein oder zwei mal auf modernere Technik umgesattelt.

Die Wasserspar-, Stromspar- und Waschmittelspar-Argumente waren einfach überzeugend. Bei der Heiztechnik ist das nicht anders: eine moderne Heizung kann mehr als eine antiquierte. Die neue macht zum Beispiel aus weniger Energie mehr Wärme. Lasst mich mal rechnen: Wenn eine neue Heizung massiv Energie einspart und auch noch gefördert wird, dann könnte es doch sein, dass ich die neue Heizung über eingesparte Energiekosten finanzieren kann.

Quasi eine neue Heizung zum Nulltarif. Brille? Fielmann. Heizung? Viessmann, oder Buderus oder Vaillant oder Brötje oder all die anderen, die es noch gibt, Das soll ja hier kein Werbeblog sein. Aber der Spruch passte einfach. Und Umweltschutz gibt‘s gratis obendrein. Milchmädchenrechnung oder vernünftiger Ansatz? Ich freu mich auf Eure Beiträge.

Bei der Wärmedämmung ist es übrigens sicher so: Wer richtig dämmt und richtig finanziert, spart vom ersten Tag an Geld. Denn die Kosten für Zins und Tilgung eines KfW-Darlehens sind geringer als die eingesparten Heizkosten. Weihnachten Ende September! Das kann man gar nicht oft genug sagen.

Welchen U-Wert hat eine Ziegelwand?

Typische U-Werte:

See also:  Mietminderung Schimmel Tabelle?
Bauteil Dicke U-Wert (W/m²K)
Mauerziegel 24 cm ca.1,5
36,5 cm ca.0,8
17,5 cm Mauerziegel mit PUR-WDVS 30 cm ca.0,32
Außenwand aus Planziegeln 50 cm 0,17–0,23

Welchen U-Wert müssen neue Fenster haben?

Wärmedurchgangs­koeffizient – U-Wert – Der Wärmeverlust eines Fensters oder einer Haus- oder Balkontür ist abhängig vom Wärmedurchgangskoeffizienten, dem so genannten U w -Wert (früher als K-Wert bezeichnet). Der U w -Wert bezieht sich dabei auf das gesamte Fenster und beschreibt die Wärmeleitung des Materials bei unterschiedlicher Temperaturlage von innen nach außen und anders herum.

  1. Je niedriger der U-Wert Ihrer Fenster, desto geringer ist der Wärmeverlust im Winter und die Durchlässigkeit der Wärme im Sommer.
  2. Der U-Wert wird in der Einheit W/(m 2 K), also Watt pro Quadratmeter und Kelvin angegeben und drückt den Energieverlust der jeweiligen Fläche aus.
  3. Je geringer dieser Wert ist, desto weniger Wärme kann durch das Fenster entweichen.

Mit der EnEV 2009 und Ihrem Nachfolger, dem GEG (Gebäudeenergiegesetz), ist für neue Fenster die Mindestanforderung von 1,3 W/(m²K) beim U-Wert vorgegeben. Ab einem Wert von 0,8 W/(m²K) und kleiner darf ein Fenster sogar als Passivhausfenster bezeichnet werden.

Zur Berechnung des passenden U w -Werts müssen verschiedene Koeffizienten berücksichtigt werden. Während der U-Wert häufig mit dem U w -Wert gleichgesetzt wird, gibt der U w -Wert eigentlich nur den Wärmedurchgangskoeffizienten für das gesamte Fenster an. Dabei steht das w für „window”. Um diesen Wert zu bestimmen, müssen zuvor der U f -Wert, sowie der U g -Wert berücksichtigt werden.

Der U f -Wert, das f steht für „frame”, gibt die Wärmedurchlässigkeit des Fensterrahmens an. Der U g -Wert, das g steht für „glazing”, gibt die Wärmedurchlässigkeit der Verglasung an. Aus diesen beiden Werten setzt sich, neben den verschiedenen Dicken und Flächenwerten des Fensters, die Größe des U w -Werts zusammen.

Warum keine Dreifachverglasung im Altbau?

Welche Verglasung für Altbau und Neubau? – Trotz ihrer Vorteile ist eine Dreifachverglasung nicht in jeder Situation sinnvoll. Abhängig vom Wärmeschutzziel der Baumaßnahmen sowie der Wärmedämmung anderer Gebäudebereiche kann es durchaus ratsamer sein, auf eine Zweifachverglasung zurückzugreifen.

Beispielsweise macht bei Sanierungsmaßnahmen im Altbau eine 3-fach Verglasung oft nur Sinn, wenn auch die Wände mit einer adäquaten Wärmeisolierung ausgestattet werden, da das Fenster sonst keinen energetischen Vorteil liefert und sogar kontraproduktiv sein kann. Daher kann hier eine Zweifachverglasung die bessere Wahl sein.

Bei einem Fensteraustausch sollte neben der Wärmedämmung auch an das richtige Lüften gedacht werden. Neue Fenster sind meist so gut abgedichtet, dass kein automatischer Luftaustausch mehr möglich ist. Als Hilfe können auch Fensterlüftungssysteme benutzt werden.

Wie alt dürfen Kunststofffenster sein?

Brauche ich neue Fenster? 10 wichtige Anzeichen 03.09.2020 Die große Bedeutung von Fenstern wird allzu häufig unterschätzt: Fenster sind elementar wichtig für eine gesunde Bausubstanz, sie regulieren maßgeblich das Raumklima, sie sorgen für Sicherheit vor Einbruch, schützen vor Sonneneinstrahlung und Außenlärm – und bringen nebenbei natürlich auch Licht und Luft ins Haus.

  • Diese vielfältigen Funktionen und Aufgaben können Fenster aber nur in einwandfreiem, intaktem Zustand gewährleisten.
  • Sind Fenster veraltet oder beschädigt, kann sich dies auf viele Arten bemerkbar machen, von hoher Feuchtigkeit in den Innenräumen bis hin zu dauerhafter Zugluft und erhöhten Energiekosten.

Grund genug also, die eigenen Fenster einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. An diesen 10 Merkmalen erkennen Sie, ob Sie neue Fenster brauchen. Fenster gehören zu den langlebigsten Bauelementen. Heutige, moderne Fenster weisen eine Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren auf.

Ältere Fenster, die in den 1980er und 1990er Jahren verbaut wurden, besitzen zwar eine nicht ganz so hohe Lebensdauer, doch auch sie können noch immer grundlegend funktionstüchtig sein. Dennoch gilt die Regel, dass Fenster, die älter sind als 20 Jahre, ausgetauscht werden sollten. Der Grund: Diese Fenster entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen, da sie die aktuellen Standards an Energieeffizienz, Wärmedämmung und Einbruchschutz nicht erfüllen.

Die HEIM & HAUS sind mehrfach zertifiziert und erfüllen die aktuellen Standards in den Bereichen: Aufgrund ihrer veralteten Bauweise entweicht zu viel Energie ungenutzt nach außen. In Zeiten stetig steigender Energiekosten ist es damit konkret finanziell spürbar, wenn ein Großteil der kostbaren Heizwärme durch nicht wärmegedämmte Fenster entweicht. Fenster sind zwar robust, gleichzeitig ist ein Fenster aber ein fein abgestimmtes Gesamtkonstrukt, das erst durch das einwandfreie Zusammenspiel aller Komponenten seine Funktionen optimal erfüllen kann. Zu dem Bauelement Fenster gehören neben dem Fensterrahmen und der Verglasung auch Scharniere, Mechanik, Dichtungen oder die Verbindung mit dem Mauerwerk.

  1. Weist ein Fenster sichtbare Beschädigungen auf, besteht immer Handlungsbedarf.
  2. Risse und Spalte treten zum Beispiel häufig bei älteren Holzfenstern auf.
  3. Diese lassen sich zwar in manchen Fällen oberflächlich kitten, die volle Funktionsfähigkeit des Fensters kann aber beeinträchtigt sein.
  4. Auch Lücken beim Übergang zum Mauerwerk, Risse im Fensterrahmen oder eingetrübtes Glas sind klare Anzeichen dafür, dass ein Fenster nicht mehr intakt ist.

In der Regel empfiehlt sich hier ein Austausch, da eine Reparatur nicht immer möglich ist und neue Fenster in den meisten Fällen langfristig sogar die wirtschaftlichere Variante darstellen. Lassen sich Fenster nicht mehr leichtgängig oder dicht schließen, sollte man zuerst einen fachkundigen Handwerker zu Rate ziehen.

Einige Funktionsstörungen lassen sich durch entsprechende Einstellarbeiten einfach beheben. In manchen Fällen hat sich das Profil im Lauf der Jahre schlichtweg etwas verzogen. Dies kann durch einen geschulten Profi in der Regel neu justiert und eingestellt werden, sodass das Fenster wieder reibungslos funktioniert.

In vielen Fällen ist jedoch die Mechanik beschädigt oder defekt, sodass ein Austausch des Fensters erforderlich ist. In jedem Fall aber ist es ein Zeichen eingeschränkter Funktionstüchtigkeit, wenn ein Fenster nicht richtig schließt. Aufgrund der mangelnden Dichtigkeit geht entsprechend viel Heizwärme verloren, wohingegen Kälte ungehindert ins Rauminnere eindringen kann. Zugluft oder spürbare Kälte, die im Winter von außen eindringt, sind ebenfalls konkrete Anzeichen dafür, dass es den Fenstern an Dichtigkeit mangelt. Die einfachste Ursache für Zugluft liegt in porösen Dichtungen. Dichtungen an Fenstern können im Lauf der Zeit verschleißen und lassen sich recht schnell und einfach austauschen.

Herrscht jedoch dauerhaft Zugluft vor und werden Räume im Winter trotz aufgedrehter Heizung nicht richtig warm, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Fenster selbst nicht mehr intakt sind. Selbst wenn der leichte Zug manchen Bewohner nicht stört, sollten undichte Fenster nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Denn undichte Fenster sorgen für kühle Räume und treiben die Heizkosten unnötig in die Höhe. Ein Austausch der Fenster ist im Fall dauerhafter Zugluft in der Regel empfehlenswert. Ausschlaggebend für Raumklima, Wärmedämmung und Sonnenschutz ist bei Fenstern auch die Verglasung. Das 3-fach-Wärmedämmglas in von HEIM & HAUS weist sogar eine zusätzliche, hauchdünne Edelmetallschicht auf den Scheiben-Innenseiten auf, wodurch die wärmeschützende Wirkung noch erhöht wird. Einfach verglaste Fenster, also Fenster, in denen lediglich eine Scheibe verbaut ist, sollten grundsätzlich ausgetauscht werden, da sie veraltet und heute nicht mehr gebräuchlich sind.

Aber auch bei zweifachverglasten Fenstern, wie sie seit den 1970er Jahren verbaut werden, sind die Wärmedämmwerte nicht vergleichbar mit heutigen Modellen. Prinzipiell ließe sich in diesen Fällen auch einfach die Verglasung austauschen. Dies ist aber nicht zu empfehlen. Zum einen, weil Fenster als Gesamtkonstruktion anzusehen sind, bei dem alle einzelnen Bauteile optimal miteinander verbunden sein sollten.

Zum anderen passen viele moderne Verglasungen wegen ihrer Stärke gar nicht mehr in ältere Rahmen. Ein Ersatz des gesamten Fensters ist in diesen Fällen also die bessere Lösung. Bildet sich dauerhaft Kondenswasser an den Scheibeninnenseiten oder im Scheibenzwischenraum ist dies ein ernstzunehmendes Anzeichen für beschädigte Fenster.

  1. Hier bestehen eindeutig Undichtigkeiten, über die Feuchtigkeit eindringt und sich an den Scheiben sammelt.
  2. Diese Feuchtigkeit verursacht ein unangenehmes Raumklima und begünstigt die Bildung von Schimmel.
  3. Schimmelpilze sind nicht nur gesundheitsschädlich und aufwändig zu entfernen, sie können auf Dauer die Bausubstanz erheblich schädigen.

Auch übermäßig eindringender Lärm von außen deutet auf Undichtigkeiten bei Fenstern hin. Denn wenn ein Fenster nicht richtig schließt, dringen nicht nur Kälte und Feuchtigkeit ein, sondern auch Schall. Alte Fenster sind zudem oft nicht gegen Schall isoliert.

Heutige Fenster weisen durch ihre Mehrfachverglasung und Dichtigkeit bereits standardmäßig gute Schallschutz-Eigenschaften auf. Wohnt man beispielsweise in einer lärmintensiven Gegend oder an einer vielbefahrenen Straße, lohnt sich auch die Überlegung, in speziell schalldämmende Fenster zu investieren, mit denen sich Lärm und Außengeräusche zuverlässig aussperren lassen.

Besonders Erdgeschosswohnungen sollten auf einen zuverlässigen Einbruchschutz achten. Beim Thema Sicherheit sind veraltete Fenster ein großer Schwachpunkt. Denn veraltete, ungesicherte Fenster lassen sich von Einbrechern lautlos und in wenigen Sekunden mit einfachstem Werkzeug aushebeln.

  1. Für mehr Sicherheit sorgen moderne Fenster, die mit wichtigen, einbruchhemmenden Merkmalen den Einbruchschutz deutlich erhöhen.
  2. Dazu gehören in erster Linie sogenannte Pilzkopfzapfen, die in von HEIM & HAUS sogar standardmäßig integriert sind.
  3. Diese im Rahmeninneren verbauten Zapfen verhindern zuverlässig das Aushebeln von Fenstern.

Ein weiteres untrügliches Indiz für undichte oder veraltete Fenster sind unerklärlich hohe Heizkosten. Viele Hausbesitzer und Mieter wundern sich am Ende des Jahres über die hohe Heizkostenrechnung und das, wo es gefühlt nie richtig warm wurde in den Innenräumen.

  1. Ist dies der Fall, sollte man unbedingt einen Blick auf die Fenster werfen.
  2. Denn durch veraltete, undichte Fenster geht ein Großteil der Heizenergie ungenutzt verloren.
  3. Wärme entweicht durch Ritzen und Spalte sowie über nicht wärmegedämmtes Glas.
  4. Im Gegenzug treten Kälte und Feuchtigkeit ins Innere und verursachen ein unangenehmes, kühl-feuchtes Raumklima.

Sollten Ihre Heizkosten sehr hoch sein, lohnt es sich, über einen Fensteraustusch nachzudenken. Denn neben einem verbesserten Raumklima und wohliger Wärme im Winter führen moderne Fenster zu spürbaren Energieeinsparungen im Vergleich zu veralteten Modellen. Wird eine neue Heizungsanlage oder ein neuer Kessel installiert, sollte man die Fenster unbedingt mit bedenken. Denn eine neue, effiziente Heizung nützt wenig, wenn Heizwärme nach wie vor durch undichte Fenster entweicht. Darüber hinaus lohnt es sich, diese energiesparenden Maßnahmen Austausch der Heizung und der Fenster in einem Zuge durchführen zu lassen.

Auch Förderungen lassen sich in diesem Fall gut kombinieren, denn sowohl die Installation einer energieeffizienten Heizungsanlage als auch das Einsetzen neuer Fenster sind wichtige Säulen beim Energiesparen und werden entsprechend durch die KfW und andere Förderprogramme von Bund, Land oder Kommune finanziell unterstützt.

So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe und investieren mit Heizung und neuen Fenstern in die Zukunft Ihrer Immobilie. : Brauche ich neue Fenster? 10 wichtige Anzeichen

Wie viel Wärme geht über die Fenster verloren?

Fenster: Wärmekiller oder Energiespar-Wunder? 18.12.2020 Fenster lassen Licht und Luft ins Haus, sie sorgen für Ausblick und prägen mit ihren Eigenschaften maßgeblich die Wohnatmosphäre. Wenn es aber um das Thema Energiesparen geht, gelten oftmals als energetische Schwachstellen von Gebäuden.

  1. Der Grund: Fenster dämmen aufgrund ihrer Verglasung schlechter als Mauerwerk.
  2. Sind Fenster zudem veraltet, geht in der Tat sehr viel Energie verloren.
  3. Moderne Fenster dagegen sind teilweise so gut isoliert, dass sie hinsichtlich Wärmeschutz sogar mit gedämmtem Mauerwerk mithalten können.
  4. Doch was ist nun richtig, sind Fenster Wärmekiller oder Energiesparwunder? Durchschnittlich ein Drittel der Gebäudehülle eines Hauses besteht aus Fenstern.
See also:  Grundrente HöHe 2021 Tabelle?

Was dem Wohngefühl und der Innenraum-Atmosphäre zuträglich ist, geht allerdings oftmals auf Kosten der Energieeffizienz, insbesondere, wenn Fenster veraltet oder undicht sind. Grundsätzlich gilt, dass Glas weniger gut dämmt als Mauerwerk. Über Glasflächen entstehenden demnach in den vielen Fällen höhere Wärmeverluste.

Aber: Mit moderner Fenstertechnik ist es heute möglich, dass so gut isoliert sind, dass nur minimale Wärmeverluste entstehen. So sind beispielsweise Passivhausfenster genauso so dicht wie eine wärmegedämmte Außenwand. So gesehen kann ein Fenster beides sein –Wärmekiller als auch Energiespar-Wunder. Veraltete Fenster sind nicht nur schlecht für die Energieeffizienz und die eigenen Heizkosten, sie beeinträchtigen auch das Wohnklima in negativer Weise – sowohl im Sommer als auch im Winter.

Durch Ritzen, Undichtigkeiten und nicht isolierende Verglasung drängt im Sommer Hitze und im Winter Kälte in den Innenraum. Besonders im Winter kann zudem Feuchtigkeit zum Problem werden: Gelangt feuchte Luft vermehrt in den Wohnraum, steigt die Luftfeuchtigkeit im Innern des Gebäudes. Die professionelle Entfernung von Schimmel ist aufwändig, langwierig und teuer. Weitere Faktoren, die das Wohnklima bei undichten Fenstern negativ beeinflussen, sind Zugluft und eine kühl-feuchte Atmosphäre. Um dieser gefühlten Kälte entgegenzuwirken, wird meist das Thermostat an der Heizung noch höher gedreht.

Dies verursacht unnötig hohe Heizkosten und das ohne einen spürbaren positiven Effekt – denn das Wohnklima bleibt bei Undichtigkeiten dauerhaft unangenehm und vergleichsweise kühl. Fest steht: Über veraltete oder undichte Fenster entweicht viel kostbare Heizenergie. Je nach Zustand der Fenster entstehen so geschätzte Wärmeverluste zwischen 15 und 25 Prozent.

Umgekehrt bedeutet das: Mit modernen sind Einsparungen von bis zu 25 Prozent möglich. Doch woran erkennt man, dass Fenster veraltet sind? Hier kommt es zunächst einmal auf das Alter an. Durch die enormen Entwicklungen, die im Bereich der Bautechnik auch bei Fenstern erzielt wurden, sind heutige Fenster beim Wärmeschutz nicht mehr mit 20 oder 30 Jahre alten Fenstern vergleichbar. Weitere Merkmale, dass Fenster undicht oder nicht mehr ganz funktional sind, sind folgende Anzeichen: Es bildet sich vermehrt Kondenswasser an der Innenseite des Fensters oder im Scheibenzwischenraum Das Fenster lässt sich nicht mehr leichtgängig öffnen und schließen Es sind offensichtliche Schäden an Rahmen, Dichtungen oder Verglasung erkennbar Außenlärm ist im Innenraum stark zu hören Treffen gleich mehrere dieser Anzeichen zu, ist es Zeit, das „Wärmekiller”-Fenster gegen ein modernes „Energiespar-Wunder” auszutauschen.

Wer sich für neue, moderne Fenster entscheidet, wird umgehend von gleich mehreren Vorteilen profitieren:Heizkosten werden vermindert durch deutliche Energieeinsparungen.Das Wohnklima verbessert sich, die Luftfeuchtigkeit sinkt.Durch die Dichtigkeit der Fenster verbleibt Wärme im Innenraum, unangenehme Zugluft gehört der Vergangenheit an.Im Sommer sorgt die gute Isolierung der Fenster dafür, dass sich der Innenraum weniger stark aufheizt.Darüber hinaus bieten moderne Fenster mehr Sicherheit durch einbruchhemmende Merkmale wie Aushebelschutz mittels Pilzkopfzapfen und verbesserten Schallschutz.

Doch um von all diesen Vorteile zu profitieren, gilt es zunächst, ein gutes zu finden, dass all diese Merkmale aufweist. Deshalb sollte bei der Auswahl neuer Fenster auf bestimmte Kennzahlen geachtet und sich diesbezüglich fachgerecht beraten gelassen werden. Um die Vorzüge moderner Fenster als Energiesparwunder zu nutzen, sollte man folgende Faktoren beachten:

U-Wert g-Wert
Ausrichtung der Fenster Verglasung
Konstruktion des Fensters Montage

Der sogenannte U-Wert steht für Wärmedurchgangskoeffizient und gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil, in diesem Fall ein Fenster, bei einem Temperaturunterschied von 1 Grad über 1 Quadratmeter nach außen entweicht. Je niederer der U-Wert, desto wärmedämmender das Fenster.

Ältere Fenster weisen einen U-Wert von 1,4 W/(m2K) und mehr auf, durchschnittlich besitzen heute einen U-Wert von 1,3 W/(m2K). Besonders dichte Passivhausfenster kommen sogar auf einen U-Wert von bis zu 0,4 W/(m2K). Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. dem seit 1. November 2020 gültigen Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist bei Sanierungen ein Fenster-U-Wert von mindestens 1,3 W/(m2K) vorgesehen – dieser Wert muss übrigens auch eingehalten werden, um Fördermittel zu erhalten.

Der sogenannte g-Wert bezeichnet dagegen dem Gesamtenergiedurchlassgrad und gibt an, wie hoch die solaren Gewinne sind, die durch ein Fenster entstehen. Das bedeutet, dass die durch Glas einfallende Sonnenstrahlung zur Erwärmung der Innenräume beiträgt und diese kostenlose Energie bestmöglich genutzt werden sollte.

  1. Zu beachten ist dabei aber, dass sich Räume im Sommer nicht zu stark aufheizen.
  2. Um U-Wert und g-Wert optimal zu kombinieren und effektiv zu nutzen, muss also die Ausrichtung der Fenster beachtet werden: Grundsätzlich sollte ein Fenster so wenig wie möglich Wärme von innen nach außen abgeben, daher empfiehlt sich ein möglichst niedriger U-Wert.

West- und Ostseite können hingegen von einem höheren g-Wert profitieren, indem Morgen- und Abendsonne für solare Wärmegewinne genutzt werden. Bei Fenstern an der Südseite ist ein höherer g-Wert nur empfehlenswert, wenn eine effiziente Verschattung besteht, die im Sommer für einen wirksamen Hitzeschutz sorgt.

Ein weiterer wichtiger Faktor beim „Energiesparwunder” ist die Verglasung. In modernen Fenstern werden in der Regel zwei oder drei Glasscheiben hintereinander in den Rahmen eingesetzt. Je mehr Scheiben, desto größer die Dämmwirkung. Moderner Wärmeschutz geht aber noch weiter. Bei Energiespar-Fenstern werden auch die Zwischenräume für die Isolierung genutzt, indem sie mit Edelgasen statt mit Luft befüllt sind.

Über diesen fast luftleeren Raum zwischen den Scheiben wird ein Wärmetransport effektiv verhindert. Bei besonders hochwertigen wie von HEIM & HAUS sind die Innenseiten der Scheiben darüber hinaus mit einer unsichtbaren Edelmetallschicht bedampft. Dieser Vorgang erhöht die Isolierung des Glases zusätzlich.

Laut GEG werden in Neubauten und Passivhäusern standardmäßig Fenster mit Dreifachverglasung eingesetzt, bei Sanierungen in Bestandsbauten werden hingegen Fenster mit mindestens Zweifachverglasung gefordert. Auch wenn eine Dreifachverglasung höhere Energieeinsparungen verspricht, so ist „mehr” nicht in jedem Fall die bessere Lösung.

Von den höheren Kosten für eine Dreifachverglasung abgesehen, sind viele Altbauten mit einer Zweifachverglasung besser bedient. Der Grund: Die Dämmung der Gebäudehülle ist stets als Gesamtsystem zu betrachten – und dazu gehören auch, Ist ein Altbau nur wenig gedämmt, könnte eine stark dämmende Dreifachverglasung ein Ungleichgewicht im System erzeugen.

  1. Die Fenster wären unter Umständen besser gedämmt als die Fassade, was zur Folge haben kann, dass diese nun „wärmer” sind als das Mauerwerk.
  2. Damit besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit an den kalten Stellen am Mauerwerk absetzt und die Entstehung von Schimmel ermöglicht.
  3. Deshalb empfiehlt sich bei nicht oder wenig gedämmten Altbauten eher eine Zweifachverglasung.

Das Gleiche gilt übrigens auch bei ungedämmten Dächern beim Austausch von, Neben einem möglichst niedrigen U-Wert und einer modernen Wärmeschutzverglasung mit Edelgasen und Edelmetallschicht im Scheibenzwischenraum gibt es weitere Merkmale, auf die bei der Auswahl neuer geachtete werden sollte.

  • Wichtig sind hier die Rahmenkonstruktion, einbruchhemmende Ausstattung, Schallschutz sowie eine fachgerechte Montage.
  • Bei der Rahmenkonstruktion sollte darauf geachtet werden, dass das Rahmenprofil mit möglichst mehreren Kammern ausgestattet ist.
  • Energiespar-von HEIM & HAUS sind zum Beispiel grundsätzlich auf Basis von starkwandigen 5 oder gar 7 Kammern konstruiert.

Ein PU-ausgeschäumter Stahlkern sorgt daneben für höchste Qualität und Langlebigkeit. Je nach Ausstattung werden in Kombination mit modernsten Wärmeschutzgläsern sehr gute Wärmedämmwerte zwischen 0,93 und 1,28 W/(m2K) erzielt. Im Vergleich zu älteren Fenstern bieten hochwertige Fenster heute bereits standardmäßig einen verbesserten Einbruch- und Schallschutz. Hinsichtlich der einbruchhemmenden Wirkung sollte darauf geachtet werden, dass Pilzkopfzapfen integriert sind, denn diese verhindern, dass ein Fenster ausgehebelt werden kann. Auch hochwertige Sicherheitsbeschläge, die bei von HEIM & HAUS integriert sind, tragen zu einem besseren Einbruchschutz bei.

Nicht zu vergessen ist übrigens die Relevanz einer fachgerechten Montage. Eine fehlerhafte Montage kann sogenannte Wärmebrücken verursachen. Diese Wärmebrücken – auch Kältebrücken genannt – sorgen für Wärmeverluste und können die Entwicklung von Schimmel begünstigen. Deshalb sollten bei der Auswahl neuer Fenster nur vertrauenswürdige und erfahrene Hersteller in Betracht gezogen werden.

Diese zeichnen sich neben einer individuellen Beratung und höchster Produktqualität auch durch eine fachgerechte Montage vor Ort aus. Aus diesem Grund arbeitet HEIM & HAUS ausschließlich mit professionellen Montage-Partnern, die neue Fenster nach modernsten Technik-Standards fachgerecht installieren.

Welcher Dämmstoff hat den besten U-Wert?

Welche Dämmung erzielt den höchsten Dämmwert? Den höchsten Dämmwert erzielt der Polyurethan-Hartschaum. Gleich dahinter stehen aber auch schon Styropor und Glaswolle.

Ist ein hoher oder niedriger U-Wert besser?

Einfach erklärt: Je höher der U – Wert, umso schlechter ist die Dämmwirkung, je niedriger der U – Wert, umso besser die Dämmwirkung. Am Beispiel Außenwand heißt das zum Beispiel: Eine ungedämmte Ziegelwand (24 Zentimeter dick mit Gipsputz innen und Kalkzement-Putz außen) hat einen U – Wert von 1,99 W/(m²K).

Welchen U-Wert müssen Fenster haben?

Wärmedurchgangs­koeffizient – U-Wert – Der Wärmeverlust eines Fensters oder einer Haus- oder Balkontür ist abhängig vom Wärmedurchgangskoeffizienten, dem so genannten U w -Wert (früher als K-Wert bezeichnet). Der U w -Wert bezieht sich dabei auf das gesamte Fenster und beschreibt die Wärmeleitung des Materials bei unterschiedlicher Temperaturlage von innen nach außen und anders herum.

Je niedriger der U-Wert Ihrer Fenster, desto geringer ist der Wärmeverlust im Winter und die Durchlässigkeit der Wärme im Sommer. Der U-Wert wird in der Einheit W/(m 2 K), also Watt pro Quadratmeter und Kelvin angegeben und drückt den Energieverlust der jeweiligen Fläche aus. Je geringer dieser Wert ist, desto weniger Wärme kann durch das Fenster entweichen.

Mit der EnEV 2009 und Ihrem Nachfolger, dem GEG (Gebäudeenergiegesetz), ist für neue Fenster die Mindestanforderung von 1,3 W/(m²K) beim U-Wert vorgegeben. Ab einem Wert von 0,8 W/(m²K) und kleiner darf ein Fenster sogar als Passivhausfenster bezeichnet werden.

  1. Zur Berechnung des passenden U w -Werts müssen verschiedene Koeffizienten berücksichtigt werden.
  2. Während der U-Wert häufig mit dem U w -Wert gleichgesetzt wird, gibt der U w -Wert eigentlich nur den Wärmedurchgangskoeffizienten für das gesamte Fenster an.
  3. Dabei steht das w für „window”.
  4. Um diesen Wert zu bestimmen, müssen zuvor der U f -Wert, sowie der U g -Wert berücksichtigt werden.

Der U f -Wert, das f steht für „frame”, gibt die Wärmedurchlässigkeit des Fensterrahmens an. Der U g -Wert, das g steht für „glazing”, gibt die Wärmedurchlässigkeit der Verglasung an. Aus diesen beiden Werten setzt sich, neben den verschiedenen Dicken und Flächenwerten des Fensters, die Größe des U w -Werts zusammen.

Welcher UW Wert sollte nicht überschritten werden?

Vom Gesetzgeber vorgeschriebene Maximalwerte – Während die Maximalwerte für Wände, Decken und das Dach zwischen 0,2 und 0,5 W/m²K liegen, beträgt der maximal vorgeschriebene U Wert für Fenster nach der 2016 in Neubauten 1,3 W/m²K. Für andere in Wohngebäuden montierte Fensterkonstruktionen gelten abweichende Höhen.

Reine Verglasungen dürfen 1,1 W/m²K nicht überschreiten. Dachfenster dürfen mit 1,4 W/m²K etwas mehr Energie durchlassen, Glasvorhangfassaden 1,5 W/m²K. Durch die bautechnische Spezifikation sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) für Glasdächer und Wintergärten 2,0 W/m²K als Höchstwert zugelassen.

Eine Sonderregel für Altbauten befreit Hausherrn von der EnEV-Vorgabe, wenn Immobilienbesitzer und Hausherrn nicht mehr als zehn Prozent aller Fenster austauschen.

≤ 0,8 ≤ 0,85 ≤ 0,90 ≤ 0,95 A+++ A++ A+ A sehr gut
≤ 1,0 ≤ 1,1 B C gut
≤ 1,2 ≤ 1,3 ≤ 1,4 ≤ 1,5 D E F G Standard